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BA072-26
Teilnahmebedingungen
1 Einschlägige Rechtsvorschriften
Auf das Vergabeverfahren finden im Wesentlichen folgende Rechtsvorschriften in ihrer jeweils gel- tenden Fassung Anwendung:
Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB),
Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung – VgV).
Die Verordnung PR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen findet in ihrer jeweils gülti- gen Fassung Anwendung.
2 Angebotsbedingungen
2.1 Form
Das Angebot ist ausschließlich elektronisch auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes www.evergabe-online.de („Meine e-Vergabe“) über die Funktion „Angebot abgeben“ zu übermitteln. Dem Angebot sind alle geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise gemäß Punkt 3 vollständig und zweifelsfrei ausgefüllt beizufügen.
Es ist kein zip-Ordner zu verwenden. Es wird darum gebeten, für hochgeladene Dokumente mög- lichst kurze und prägnante Dateinamen zu wählen. Das Leistungsverzeichnis ist ausschließlich als „aidf-Datei“ (Administration Intelligence Data Format) dem Angebot beizufügen, vgl. Punkt 3.2.
Angebote, welche auf anderem Wege, z. B. dem Postweg, persönlich, per E-Mail, per Fax oder über die Funktion „Vergabestelle kontaktieren“ der e-Vergabe-Plattform des Bundes („Meine e-Vergabe“) als Nachricht übermittelt werden, sind ausgeschlossen und können nicht berücksichtigt werden.
Nachträgliche Änderungen, Berichtigungen und/oder Ergänzungen sind nur durch Abgabe eines komplett neuen Angebotes (= Ersatzangebotes) möglich, vgl. Punkt 2.3.1.
Ein Ersatzangebot muss auch dann übermittelt werden, wenn das ursprüngliche Angebot unvollstän- dig ist. Das Hochladen nur einzelner Dateien/Dokumente ist über die e-Vergabe-Plattform des Bun- des nicht möglich.
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2.2 Sprache
Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Der Schriftverkehr mit der ZV-BMLEH ist in deut- scher Sprache zu führen.
2.3 Fristen
2.3.1 Schlusstermin für den Angebotseingang: 22.09.2026, 12:00 Uhr
Das Angebot muss vor Ablauf der Angebotsfrist vollständig an die e-Vergabe-Plattform des Bundes übermittelt werden. Diese Frist gilt auch für nachträgliche Änderungen, Berichtigungen und/oder Er- gänzungen des Angebotes (=Ersatzangebot). Maßgeblich für den fristgerechten Eingang ist die Zeit- angabe der e-Vergabe-Plattform des Bundes.
Nachdem ein Angebot erfolgreich an die e-Vergabe-Plattform des Bundes übermittelt wurde, sendet diese dem Bieter automatisch eine Eingangsbestätigung per E-Mail.
Bis zum Ende der Angebotsfrist kann das Angebot zurückgezogen werden.
2.3.2 Wartungsfenster (technischer Hinweis)
Es ist zu beachten, dass an der e-Vergabe-Plattform des Bundes regelmäßig Wartungsarbeiten erfol- gen. Während der entsprechenden Zeiträume kann die Kommunikation (z. B. Angebotsabgabe, Bie- terfragen etc.) ggf. eingeschränkt sein.
Die Übersicht zu den planbaren Wartungsfenstern kann über den folgenden Link jederzeit aufgerufen werden:
https://www.evergabe-online.de/status.html
2.3.3 Bindefrist: 68 Tage nach dem Schlusstermin für den Angebotseingang
Die Bindefrist beginnt mit dem Ablauf der Angebotsfrist. Bis zum Ablauf der Bindefrist ist der Bieter – soweit nicht zuvor durch Zuschlag ein Vertrag geschlossen wurde – an sein Angebot gebunden.
Das Angebot gilt als nicht berücksichtigt, wenn bis zum Ablauf der Bindefrist kein Auftrag erteilt wurde.
2.4 Inhalt
Das Angebot muss vollständig sein. Es muss sämtliche in den Vergabeunterlagen geforderten Preis- angaben, Informationen, Nachweise und Erklärungen enthalten. Änderungen an Eintragungen müs- sen zweifelsfrei sein.
Das Angebot ist in Textform gemäß § 126b BGB über die e-Vergabe-Plattform des Bundes zu über- mitteln. Im Angebot ist an den vorgegebenen Stellen die Person des Erklärenden (idealerweise Vor- und Nachname) zu nennen (z. B. Angebotsbestätigung, Eigenerklärungen). Dies kann z. B. durch digi- tale Bearbeitung der betreffenden Passagen oder den Ausdruck, die handschriftliche Ergänzung und anschließendes Scannen der Dokumente erfolgen. In letzterem Fall ist auf eine ausreichende Lesbar- keit zu achten. Eine fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur ist darüber hinaus nicht erforderlich.
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Änderungen und Ergänzungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig (§ 53 Abs. 7 VgV). Soweit Erläuterungen zur besseren Beurteilung des Angebotes erforderlich erscheinen, können sie dem An- gebot auf gesonderter Anlage beigefügt werden.
Die Gesamtleistung wird in folgende Lose aufgeteilt:
Los 1: Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit „Gesund und aktiv älter werden“ Los 2: Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit „Impulsgeber Bewegungsförderung“ Los 3: Veranstaltungsorganisation „Gesund und aktiv älter werden“
Es ist freigestellt auf ein, zwei oder alle Lose zu bieten.
Aus technischen Gründen muss für jedes angebotene Los, welches über die e-Vergabe-Plattform des Bundes eingereicht wird, ein eigenes, vollständiges Angebot eingereicht werden.
2.5 Verwendung der Vergabeunterlagen und Verschwiegenheitspflicht
Die Vergabeunterlagen dürfen nur zur Erstellung des Angebotes und zur Erfüllung des eventuell er- folgenden Auftrages benutzt werden. Jede Benutzung für andere Zwecke oder Weitergabe an Dritte ist untersagt. Sich hieraus ergebende Patente oder ein Gebrauchsmusterschutz bleiben/bleibt Eigen- tum der BLE bzw. der Bundesrepublik Deutschland.
Der Bieter hat – auch nach Beendigung der Angebotsphase – über die ihm bei seiner Tätigkeit be- kannt gewordenen dienstlichen Angelegenheiten Verschwiegenheit zu bewahren. Er hat hierzu auch die bei der Erstellung des Angebotes beschäftigten Mitarbeiter/innen zu verpflichten.
2.6 Fragen zum Vergabeverfahren
Fragen sind ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes, per E-Mail oder per Fax (0228 / 6845-4518 an folgende Kontaktperson zu richten:
Frau Mahder, Referat 214 E-Mail: martina.mahder@ble.de
Eventuelle Fragen sowie deren Beantwortung und ggf. ergänzende Dokumente werden grundsätzlich allen potenziellen Bietern zur Verfügung gestellt, um eine Gleichbehandlung zu gewährleisten. Diese Informationen sind bei der Erstellung des Angebotes zu beachten!
Die Bereitstellung entsprechender Informationen erfolgt ausschließlich elektronisch über die e- Vergabe-Plattform des Bundes.Für einen Zugang zu diesen Informationen ist eine dortige Regist- rierung als am Vergabeverfahren teilnehmender Nutzer der e-Vergabe zwingend erforderlich! Am Vergabeverfahren teilnehmende Nutzer der e-Vergabe erhalten dann per E-Mail automatisierte Nachrichten über neue Informationen zum Vergabeverfahren.
Um etwaige Fragen zum Vergabeverfahren oder der zu erbringenden Leistung umfänglich beantwor- ten zu können, wird darum gebeten, alle Auskünfte rechtzeitig, also mindestens sieben Tage vor Ab- lauf der Angebotsfrist, anzufordern.
Für die Kommunikation über die e-Vergabe-Plattform des Bundes zwischen der ZV-BMLEH und dem Bieter – einschließlich der eventuellen Zuschlagserteilung – werden automatisch die Daten zu Grunde gelegt, mit welchen der Bieter auf der Plattform registriert ist. Die im Formular „Angebotsbe- stätigung“ gemachten Angaben zur Ansprechperson werden nur in Ausnahmefällen herangezogen.
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Die Bieter achten selbstständig auf die Gültigkeit ihres bei der e-Vergabe-Plattform des Bundes an- gelegten Accounts und die Einrichtung einer Vertretungsregelung in „Meine e-Vergabe“.
2.7 Hinweis gemäß § 11 Abs. 3 Vergabeverordnung (VgV)
Alle notwendigen Informationen über die im Vergabeverfahren verwendeten elektronischen Mittel, die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbe- stätigungen mithilfe elektronischer Mittel und verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsver- fahren können über den folgenden Link jederzeit aufgerufen werden:
https://www.evergabe-online.info/e-Vergabe/DE/3%20Unternehmen/Nutzungsvoraussetzun- gen/artikel_vgv11.html
2.8 Fragen zur e-Vergabe-Plattform des Bundes
Bei Fragen zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform des Bundes und von „Meine e-Vergabe“ sowie bei technischen Problemen steht den Bietern die Hotline des Beschaffungsamtes des Bundesministeri- ums des Innern zur Verfügung.
| Telefon | +49 (228) 99 610-1234 |
|---|---|
| ticket@bescha.bund.de | |
| Homepage | www.evergabe-online.de |
Die aktuellen Nutzungsbedingungen und -voraussetzung der e-Vergabe-Plattform des Bundes befin- den sich ebenfalls auf der o. g. Homepage.
3 Geforderte Angaben, Erklärungen und Nachweise
3.1 Eignung
Eigenerklärung Ausschlussgründe
Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte Eigenerklärung Ausschlussgründe in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
Eigenerklärung zur Einhaltung des Datenschutzrechts
Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte Eigenerklärung Auftragsverarbei- tung in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
Eigenerklärung Haftpflichtversicherung
Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte Eigenerklärung Haftpflichtversi- cherung in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
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Eigenerklärung Vertrags- und/oder Geschäftsverbindungen
Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte Eigenerklärung Vertrags- und/oder Geschäftsverbindungen in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln. Anhand der Anga- ben des Bieters wird im Rahmen der Eignungsprüfung festgestellt, ob ein Interessenkonflikt vorliegt. Sollte dies der Fall sein, wird der Bieter von der Auftragserteilung ausgeschlossen.
Nachweis Eintragung Berufs- oder Handelsregister
Mit Angebotsabgabe ist eine Kopie über die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister bzw. ein Nachweis in Form einer Eigenerklärung vorzulegen.
Referenzen zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bieters
Für Los 1:
Der Bieter weist geeignete Referenzen (mindestens eine) über früher ausgeführte Aufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens drei Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen, mit An- gabe der Leistung, des Auftragsvolumens, des Leistungszeitraumes und des öffentlichen oder priva- ten Empfängers nach. Diese Referenz(en) soll/sollen mit Blick auf die zu vergebende Rahmenverein- barung (siehe Vergabeunterlagen) Aufschluss über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters geben können und müssen mind. die Erfüllung der folgenden Anforderungen belegen:
- Referenzen Öffentlichkeitsarbeit
Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von crossmedialen Kampagnen in einem der drei Bereiche Gesundheit (z. B. Gesundheitsförderung, Prävention), Soziales (z. B. ältere Menschen) oder Bildung. Wenn es innerhalb der Bereiche Gesundheit, Soziales oder Bildung Referenz-Kam- pagnen mit Bezug zum Thema „Bewegung“ und/oder „Demenz“ und/oder der Zielgruppe „Ältere Menschen“ gibt, sollten diese dargestellt werden. Kooperationen mit Partnern aus dem Bereich des Programmes „Gesundes Alter“, wie z. B. einschlägige Organisationen, Verbände oder Quali- tätsnetzwerke im Bereich Gesundheit, Seniorinnen und Senioren, Pflege oder Bewegungsförde- rung sowie Krankenkassen, oder mit öffentlichen Auftraggebern sollten ebenfalls dargestellt werden.
Erfahrung in der konzeptionellen Betreuung mind. eines Internetportals. Portale mit Gesund- heitsthemen und/oder der Zielgruppe „Ältere Menschen“ sind von besonderem Interesse. Diese Erfahrung soll durch Angabe der URLs zu den betreuten Angeboten und einer kurzen Beschrei- bung des Konzeptes sowie durch Benennung der konkret vom Bewerber erbrachten Aufgaben (max. eine Seite pro Portal) belegt werden.
- Referenzen in der Gestaltung von Produkten
Erfahrungen in der Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von Printmedien, wie z. B. Plakaten oder Broschüren, möglichst mit einer kurzen Beschreibung (z. B. zu Thema, Zielgruppe und Idee/Umsetzung) und Abbildungen des fertigen Printmediums (ein bis max. drei Beispiele).
Erfahrungen im eigenständigen Erbringen von Kreativleistungen, wie z. B. Entwicklung von An- zeigenserien oder Give-aways, ebenfalls möglichst mit einer kurzen Beschreibung (z. B. zu Thema, Zielgruppe und Idee/Umsetzung) und Abbildungen des fertigen Produktes (ein bis max. drei Beispiele).
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Eine Referenz kann hierbei auch mehrere Anforderungen belegen.
Für Los 2:
Der Bieter weist geeignete Referenzen (mindestens eine) über früher ausgeführte Aufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens drei Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen, mit An- gabe der Leistung, des Auftragsvolumens, des Leistungszeitraumes und des öffentlichen oder priva- ten Empfängers nach. Diese Referenz(en) soll/sollen mit Blick auf die zu vergebende Rahmenverein- barung (siehe Vergabeunterlagen) Aufschluss über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters geben können und müssen mind. die Erfüllung der folgenden Anforderungen belegen:
- Referenzen Öffentlichkeitsarbeit
Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von crossmedialen Kampagnen in zwei der drei Bereiche Gesundheit (z. B. Gesundheitsförderung, Prävention), Soziales (z. B. ältere Menschen und Kinder und Jugendliche) oder Bildung. Wenn es innerhalb der Bereiche Gesundheit, Soziales oder Bildung Referenz-Kampagnen mit Bezug zum Thema „Bewegung“ und/oder der Zielgrup- pen „ältere Menschen“ sowie „Kinder und Jugendliche“ gibt, sollten diese dargestellt werden. Kooperationen mit Bezug zu den Zielgruppen, wie z. B. einschlägige Organisationen, Verbände oder Qualitätsnetzwerke im Bereich Gesundheit, Seniorinnen und Senioren, Pflege oder Bewe- gungsförderung sowie Krankenkassen, oder mit öffentlichen Auftraggebern sollten ebenfalls dar- gestellt werden.
Erfahrung in der konzeptionellen Betreuung mind. eines Internetportals. Portale mit Gesund- heitsthemen und/oder der Zielgruppen „ältere Menschen“ sowie „Kinder und Jugendlichen“ sind von besonderem Interesse. Diese Erfahrung soll durch Angabe der URLs zu den betreuten Ange- boten und einer kurzen Beschreibung des Konzeptes sowie durch Benennung der konkret vom Bewerber erbrachten Aufgaben (max. eine Seite pro Portal) belegt werden.
- Referenzen in der Gestaltung von Produkten
Erfahrungen in der Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von Printmedien, wie z. B. Plakaten oder Broschüren, möglichst mit einer kurzen Beschreibung (z. B. zu Thema, Zielgruppe und Idee/Umsetzung) und Abbildungen des fertigen Printmediums (ein bis max. drei Beispiele).
Erfahrungen im eigenständigen Erbringen von Kreativleistungen, wie z. B. Entwicklung von An- zeigenserien oder Give-aways, ebenfalls möglichst mit einer kurzen Beschreibung (z. B. zu Thema, Zielgruppe und Idee/Umsetzung) und Abbildungen des fertigen Produktes (ein bis max. drei Beispiele).
Eine Referenz kann hierbei auch mehrere Anforderungen belegen.
Für Los 3:
Der Bieter weist geeignete Referenzen (mindestens jeweils eine) über früher ausgeführte Aufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens drei Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen, mit Angabe der Leistung, des Auftragsvolumens, des Leistungszeitraumes und des öffentlichen oder pri- vaten Empfängers nach.
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Diese Referenz(en) soll/sollen mit Blick auf die zu vergebende Rahmenvereinbarung (siehe Vergabe- unterlagen) Aufschluss über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters geben kön- nen und müssen mind. die Erfüllung der folgenden Anforderungen belegen:
Erfahrung in der Begleitung einer größeren Veranstaltung (beispielsweise einer (Gesundheits-) Messe oder eines Patienten- oder Gesundheitstages) in Form der Betreuung eines Informations- stands und der dazugehörigen organisatorischen Vor- und Nachbereitung. Die Darstellung soll die Benennung des Auftraggebers, der Veranstaltung (inkl. einer ggf. geschätzten Angabe der Besucherzahlen und ggf. Angabe eines Internetlinks), des Themas, Aufgaben des Unternehmens und den Namen der Projektleitung beinhalten. Die Veranstaltung muss thematisch im Bereich Gesundheit, Soziales oder Bildung angesiedelt sein.
Erfahrung in der organisatorischen Vor- und Nachbereitung und Durchführung einer kleineren Veranstaltung in der Größenordnung von ca. 50-200 Teilnehmenden (beispielsweise Fachkonfe- renz). Die Darstellung soll die Benennung des Auftraggebers, der Veranstaltung, des Themas, Teilnehmerzahlen, Aufgaben des Unternehmens und den Namen der Projektleitung beinhalten. Zum Aufgabenspektrum muss die Veranstaltungsorganisation, das Anmelde- und Tagungsma- nagement, die Betreuung des Infostandes, und die Dokumentation gehören. Die Veranstaltung muss thematisch im Bereich Gesundheit, Soziales oder Bildung angesiedelt sein. Mindestens eine Referenz muss die Durchführung einer digitalen und/oder Hybrid-Veranstaltung belegen.
Abfrage des Wettbewerbsregisters
Ab einem Auftragswert von 30.000 Euro (ohne USt.) wird die ZV-BMLEH gemäß § 6 Wettbewerbsre- gistergesetz (WRegG) von Amts wegen eine Abfrage des Wettbewerbsregisters vornehmen, soweit Ihr Unternehmen für eine Zuschlagserteilung in Betracht kommt.
3.2 Sonstige Anforderungen, Nachweise und/oder Erklärungen
Leistungsverzeichnis
Mit Angebotsabgabe ist das Leistungsverzeichnis vollständig und zweifelsfrei auszufüllen.
Das Leistungsverzeichnis ist im „aidf-Format“ (Administration Intelligence Data Format) zu verwen- den. Dieses kann mit der kostenlosen Software „AI LV-Cockpit“ der Firma Administration Intelli- gence AG bearbeitet und abgespeichert werden. Die aktuellste Version kann unter http://www.lv- cockpit.de/ heruntergeladen werden. Der Bieter hat das Leistungsverzeichnis als Datei im „aidf-For- mat“ mit dem Angebot über „Meine e-Vergabe“ auf die e-Vergabe-Plattform des Bundes hochzula- den.
Das Angebot darf die Datei „Leistungsverzeichnis.aidf“ jeweils nur einmal enthalten. Die Datei „Leis- tungsverzeichnis.aidf“ darf in keinem zip-Ordner enthalten sein.
Hinweis für Losangebote:
Jedes Los-Angebot darf die Datei „Leistungsverzeichnis.aidf“ jeweils nur einmal enthalten. Aus technischen Gründen ist die Datei „Leistungsverzeichnis.aidf“ für jedes einzelne Los auf das geboten wird, gesondert auszufüllen und dem jeweiligen Losangebot beizufügen. Dazu ist die Datei „Leis- tungsverzeichnis.aidf“ mit der Anwendung LV-Cockpit zu öffnen und anschließend jeweils das ein- zelne Los-Blatt aus dem Gesamt-.aidf zu exportieren (rechte Maustaste auf das jeweilige Los),
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auszufüllen, zu speichern und dem Angebot beizufügen. Bitte fügen Sie dem Angebot keine pdf-Da- tei des Leistungsverzeichnisses bei.
Eigenerklärung Angebotsbestätigung
Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte Eigenerklärung Angebotsbestäti- gung in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
Eigenerklärung Russland-Sanktionen
Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte Eigenerklärung Russland-Sankti- onen gemäß Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Ver- ordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
Los 1:
Eigenerklärung Personalqualifikation zu Los 1
Der Bieter hat mit dem Angebot eine ausgefüllte Eigenerklärung zur Personalqualifikation der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen in Textform gemäß § 126b BGB vorzulegen.
Aufgabe 1: Ideenskizze Erweiterung Modul Demenz auf www.gesund-aktiv-aelter-werden.de
Der Bieter hat mit dem Angebot eine Ideenskizze für die konzeptionelle Erweiterung des bestehen- den Moduls https://www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/gesundheitsthemen/demenz/ zur Vertie- fung des Themas Demenzprävention durch die Integration der Inhalte aus dem Vortragsangebot „Geistig fit bleiben – mit 10 Maßnahmen Demenz vorbeugen“ einzureichen. Aufgabe ist, die Bot- schaften zur Reduktion der dementiellen Risikofaktoren aus dem Vortrag vertieft zu transportieren, dabei Ideen für mindestens ein interaktives Element zu entwickeln und grafisch die existierenden Ge- hirn-Illustrationen zu nutzen und hier eine sinnvolle Verbindung von Bildelementen zu Inhalten zu finden. Die Ideenskizze soll eine konzeptionelle Beschreibung mit Contentangaben (max. 3 DIN-A4- Seiten) und eine Sitemap des erweiterten Moduls (eine DIN-A4-Seite) beinhalten.
Hinweis: Eine textliche Ausformulierung ist nicht Teil der Aufgabe. Das Vortragsmaterial „Geistig fit bleiben – mit 10 Maßnahmen Demenz vorbeugen“ (vgl. Anhänge A1 und A2 zu Los 1) und die Gehirn- Illustrationen (Anhang B zu Los 1) werden den Bietern zur Verfügung gestellt.
Aus Vertraulichkeitsgründen werden die Anhänge A1, A2 und B zu Los 1 dem Bieter erst nach Aufforde- rung und gegen Vorlage einer ausgefüllten Vertraulichkeitserklärung (vgl. Anlage Vertraulichkeitserklä- rung) zur Verfügung gestellt. Dazu muss der Bieter sich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes aktiv und selbständig über die Nachrichtenfunktion bei der Zentralen Vergabestelle des BMLEH melden.
Die Bewertung der Ideenskizze wird in folgende Unterpunkte aufgeteilt:
o Kurzkonzept o Sitemap
Aufgabe 2: Grafischer Entwurf eines Flyers
Mit dem Angebot ist der grafische Entwurf eines Flyers für die Bewerbung des Vortragsangebotes „Geistig fit bleiben – mit 10 Maßnahmen Demenz vorbeugen“ (Anhänge A1 und A2 zu Los 1) einzu- reichen. Zielgruppe sind Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die als potentielle Vortragende und
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damit Nutzer des Vortragsmaterials in Frage kommen. Der Flyer soll bei Mailingaktionen versendet oder bei Veranstaltungen ausgelegt werden.
Die Bewertung des Entwurfs wird in folgende Unterpunkte aufgeteilt: o Gestaltung eines Flyers o Zielgruppenansprache
Aufgabe 3: Konzeptskizze Maßnahme zur Öffentlichkeitsarbeit
Mit dem Angebot ist eine Konzeptskizze für eine Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit (max. zwei DIN-A4-Seiten) einzureichen, die geeignet ist, die Botschaften des Vortragsangebotes „Geistig fit bleiben – mit 10 Maßnahmen Demenz vorbeugen“ (Anhänge A1 und A2 zu Los 1) aufmerksamkeits- stark an Endadressaten zu kommunizieren. Ziel ist das Wissen über die Prävenierbarkeit von Demenz zu steigern.
Die Maßnahme soll für die Umsetzung auf Gesundheitstagen geeignet sein und die Nutzung des Vor- tragsangebotes mit einbeziehen.
Die Ideenskizze, der grafische Entwurf sowie die Konzeptskizze werden bewertet. Weitere Details sind der Wertungsmatrix (Anhang C zu Los 1) sowie dem Wertungsschema im Leistungsverzeichnis (Anlage der Vergabeunterlagen) zu entnehmen.
Los 2:
Eigenerklärung Personalqualifikation zu Los 2
Der Bieter hat mit dem Angebot eine ausgefüllte Eigenerklärung zur Personalqualifikation der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen in Textform gemäß § 126b BGB vorzulegen.
Aufgabe 1: Kreativität Werbemittel zur Bekanntmachung des „Impulsgeber Bewegungsförde- rung“
Mit Angebotsabgabe ist ein innovatives Werbemittel zur Bekanntmachung des „Impulsgeber Bewe- gungsförderung“ (Anhang A zu Los 2) einzureichen. Zielgruppe des Werbemittels sind kommunale Akteurinnen und Akteure, die als potenzielle Nutzende des Tools angesprochen werden sollen. Ne- ben dem gestalterischen Entwurf ist ein Kurzkonzept einzureichen, das die Kommunikationsidee, die kreative Umsetzung und die Ansprache der Zielgruppe der kommunalen Akteurinnen und Akteure erläutert. Dabei soll insbesondere dargestellt werden, welchen praktischen Nutzen das Werbemittel für diese Zielgruppe bietet und wie des im kommunalen Kontext eingesetzt werden kann. Zudem sind geeignete Vorschläge zur effektiven Streuung und Verbreitung des Werbemittels darzustellen, um die Zielgruppe bestmöglich zu erreichen. Die Wahl des Werbemittels ist den Bietenden freige- stellt – Ziel ist es, kreative und innovative Ansätze zu präsentieren, die die Aufmerksamkeit der Ziel- gruppe wecken. Die Wahl ist im Kurzkonzept kurz zu begründen. Daneben ist eine übersichtliche Darstellung der voraussichtlich anfallenden Kosten für die Umset- zung (Konzeption, Produktion, Verbreitung) des Werbemittels zu ergänzen.
Umfang: Die Unterlagen (Werbemittelentwurf und Kurzkonzept) dürfen insgesamt einen Umfang von maximal fünf DIN-A4-Seiten nicht überschreiten.
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Die Bewertung der Aufgabe 1 wird in folgende Unterpunkte aufgeteilt: o Gestaltung (grafischen Umsetzung und Eignung des Werbemittels) o Konzept (Kommunikationsweise) o Konzept (Kostendarstellung) Das Logo sowie der Corporate Design Styleguide des „Impulsgeber Bewegungsförderung“ (Anhang A zu Los 2) sind bei der Erstellung zu berücksichtigen.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Anhang A zu Los 2 ein altes Logo der ehemals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) enthält. Bitte nutzen Sie das Logo des Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (Anhang B zu Los 2).
Aus Vertraulichkeitsgründen werden die Anhänge A und B zu Los 2 dem Bieter erst nach Aufforderung und gegen Vorlage einer ausgefüllten Vertraulichkeitserklärung (vgl. Anlage Vertraulichkeitserklärung) zur Verfügung gestellt. Dazu muss der Bieter sich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes aktiv und selbständig über die Nachrichtenfunktion bei der Zentralen Vergabestelle des BMLEH melden.
Aufgabe 2: Konzeptskizze zur Optimierung der User Experience des „Impulsgeber Bewegungs- förderung“
Mit dem Angebot ist eine Konzeptskizze einzureichen, die vier konkret umsetzbare Maßnahmen ent- hält, die geeignet sind, die User Experience des „Impulsgeber Bewegungsförderung“ (Anhang A zu Los 2) für Nutzende (kommunale Akteurinnen und Akteure) zu verbessern und langfristig die Zu- griffszahlen zu erhöhen.
Die Maßnahmen sollen sich auf die bestehende Struktur und Nutzung des „Impulsgeber Bewegungs- förderung“ beziehen und darauf abzielen, die Nutzung für kommunale Akteurinnen und Akteure in- tuitiver, einfacher zugänglich und attraktiver zu gestalten. Die Maßnahmen können dabei sowohl di- gitale Funktionen, Inhaltsstruktur, Nutzerführung als auch unterstützende Kommunikationsmaßnah- men betreffen. Die Konzeptskizze soll für jede Maßnahme kurz erläutern, welches konkrete Ziel erreicht werden soll, welche Vorteile sich für die Zielgruppe ergeben (Nutzen) und wie die Maßnahme praktisch und rea- listisch umgesetzt werden kann (inkl. erforderlicher Schritte zur Umsetzung). Sofern möglich, soll kurz dargestellt werden, wie der Erfolg der Maßnahme überprüft werden kann (z. B. anhand von Nut- zungszahlen, Interaktionen oder anderen geeigneten Indikatoren). Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen nach ihrer erwarteten Wirkung auf die Nutzung und Zu- griffszahlen priorisiert werden.
Umfang: Die Unterlagen dürfen insgesamt einen Umfang von maximal fünf DIN-A4-Seiten nicht überschreiten.
Die Bewertung der Aufgabe 2 wird in folgende Unterpunkte aufgeteilt:
o Konzeptskizze
o Zielgruppenansprache
Die Aufgabe 1 sowie die Aufgabe 2 werden bewertet. Weitere Details sind der Wertungsmatrix (An- hang C zu Los 2) sowie dem Wertungsschema im Leistungsverzeichnis (Anlage der Vergabeunterla- gen) zu entnehmen.
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Los 3:
Eigenerklärung Personalqualifikation zu Los 3
Der Bieter hat mit dem Angebot eine ausgefüllte Eigenerklärung zur Personalqualifikation der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen in Textform gemäß § 126b BGB vorzulegen.
Aufgabe 1: Planung der Beteiligung an einer Veranstaltung eines Kooperationspartners mit ei- nem kleinen Messestand (ca. 20 m2 und einem interaktiven Angebot)
Mit Angebotsabgabe ist eine Planungsübersicht über die Organisation eines Informations- und Mes- sestands des Auftraggebers auf einer zweitägigen Veranstaltung eines Kooperationspartners in einer zentralen Großstadt einzureichen. Diese sollte einen Projekt- und Zeitplan zur Vorbereitung, Durch- führung und Nachbereitung, inkl. Dokumentation der Veranstaltung, enthalten. Dabei ist auch ein interaktives Angebot für die Teilnehmenden der Veranstaltung zu berücksichtigen. Hierbei ist auch auf Nachhaltigkeit zu achten, der „Leitfaden zur nachhaltigen Organisation von Veranstaltungen" (Anhang C zur Rahmenvereinbarung) ist zu berücksichtigen. Enthalten sein sollte auch eine Kosten- kalkulation (die Höhe der angegebenen Kosten kann hypothetisch sein und wird nicht zur Bewertung herangezogen). Insgesamt sollte dieses Dokument max. 4 DIN-A4-Seiten umfassen.
Die Bewertung der Aufgabe 1 wird in folgende Unterpunkte aufgeteilt:
o Projektplan
o Zeitplan
o Kostenplan
Aufgabe 2: Planung einer digitalen Veranstaltung als Reihe von zwei Terminen pro Jahr von jeweils 3-4 Stunden Mit Angebotsabgabe ist eine Planungsübersicht der Organisation einer digitalen Veranstaltung des Auftraggebers von 3 - 4 Stunden einzureichen, die die Vorbereitung, Durchführung und Nachberei- tung, inkl. Dokumentation der Veranstaltung mit ca. 300 Teilnehmenden im Streamingpublikum um- fasst. Zu berücksichtigen sind zwei beispielhafte interaktive Elemente (z. B. Breakout Sessions, Pau- sengestaltung, Diskussionen oder Umfragen). Enthalten sein sollte auch ein Kostenplan (die Höhe der angegebenen Kosten kann hypothetisch sein und wird nicht zur Bewertung herangezogen). Die ge- samte Planungsübersicht sollte max. vier Seiten umfassen.
Die Bewertung der Aufgabe 2 wird in folgende Unterpunkte aufgeteilt:
o Projektplan
o Kostenplan
Die Aufgabe 1 sowie die Aufgabe 2 werden bewertet. Weitere Details sind der Wertungsmatrix (An- hang A zu Los 3) sowie dem Wertungsschema im Leistungsverzeichnis (Anlage der Vergabeunterla- gen) zu entnehmen.
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4 Bietergemeinschaften
Sofern beabsichtigt ist eine Bietergemeinschaft zu bilden, ist das Formular „Erklärung Bietergemein- schaft“ vollständig und zweifelsfrei auszufüllen und mit dem Angebot in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln. Zudem sind die Eigenerklärungen Ausschlussgründe und Russland-Sanktionen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vollständig und zweifelsfrei in Textform gemäß § 126b BGB auszufüllen und dem Angebot beizufügen.
Sonstige Eignungsnachweise (vgl. Punkt 3.1) sind mindestens von demjenigen Mitglied zu erbringen, das die betreffende (Teil-) Leistung ausführen soll.
Im Angebot sind jeweils die Mitglieder sowie eines der Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen (§ 53 Abs. 9 VgV). Eine Darlegung der einzelnen Zuständigkeiten ist dem Angebot beizufügen. Die Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichten sich für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten zur ge- samtschuldnerischen Haftung.
Die nachträgliche Bildung einer Bietergemeinschaft oder Veränderung ihrer Zusammensetzung wird nicht zugelassen.
5 Nachunternehmen/Unteraufträge/Eignungsleihe
Der Bieter soll sich insbesondere bei Großaufträgen bemühen, Unteraufträge an kleine und mittlere Unternehmen in dem Umfang zu erteilen, wie es mit der vertragsgemäßen Ausführung der Leistung vereinbart werden kann. Für den Fall der Weitergabe von Leistungen sind mit dem Angebot die vor- gesehenen Unterauftragnehmer namentlich zu benennen und Art und Umfang der Unterauftragsver- gabe zu beschreiben.
Zudem ist dem Angebot eine Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers beizufügen, aus der hervorgeht, dass im Falle der Zuschlagserteilung eine Zusammenarbeit mit dem bietenden Unterneh- men erfolgt. Weiterhin ist die Eigenerklärung Russland-Sanktionen von jedem Unterauftragnehmer einzureichen.
Für den Fall der Eignungsleihe vermittelt durch den Einsatz eines Unterauftragnehmers ist dem An- gebot eine Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers beizufügen, aus der hervorgeht, dass im Falle der Zuschlagserteilung eine Zusammenarbeit mit dem bietenden Unternehmen erfolgt.
6 Nebenangebote
Nebenangebote sind nicht zugelassen (§ 35 VgV).
7 Zuschlag
7.1 Zuschlagskriterien
Der Zuschlag wird je Los auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt (§ 58 VgV).
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Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt je Los auf der Grundlage des besten Preis- Leistungs-Verhältnisses, anhand der erweiterten Richtwertmethode (siehe hierzu im Einzelnen die Wertungsmatrix [Anhang C zu Los 1, Anhang B zu Los 2 und Anhang A zu Los 3] sowie das Wertungs- schema im Leistungsverzeichnis (Anlage der Vergabeunterlagen).
Im Rahmen der Angebotswertung werden nur Skonti berücksichtigt, die eine Skontofrist von 14 Ta- gen nicht unterschreiten.
Der Zuschlag wird innerhalb der unter Punkt 2.3.3 genannten Frist erteilt.
7.2 Mitteilungen und Bekanntmachungen über die Zuschlags-/Auftragserteilung
7.2.1 Vorinformation über die Zuschlagserteilung (§ 134 GWB)
Die ZV-BMLEH informiert die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Die ZV-BMLEH sendet die Information schriftlich spätestens 15 Kalendertage vor dem Vertragsab- schluss (Zuschlagserteilung) ab.
Wird die Mitteilung auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage.
Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch die Vergabestelle. Auf den Tag des Zugangs beim betroffenen kommt es nicht an.
7.2.2 Mitteilung gemäß § 62 VgV
Die ZV-BMLEH unterrichtet jeden Bieter unverzüglich über die Entscheidung über die über den Ab- schluss der Rahmenvereinbarung. Gleiches gilt hinsichtlich der Aufhebung oder erneuten Einleitung eines Vergabeverfahrens, einschließlich der Gründe dafür (§ 62 Abs. 1 VgV).
Die ZV-BMLEH teilt darüber hinaus unverzüglich, spätestens innerhalb von 15 Tagen nach Eingang eines entsprechenden Antrages, den nicht berücksichtigten Bietern die Gründe für die Ablehnung ih- res Angebotes, die Merkmale und Vorteile des erfolgreichen Angebotes sowie den Namen des erfolg- reichen Bieters mit (§ 62 Abs. 2 VgV).
7.2.3 Vergabebekanntmachung gemäß § 39 VgV
Die ZV-BMLEH übermittelt spätestens 30 Tage nach der Vergabe des Auftrags eine Vergabebekannt- machung mit den Ergebnissen des Vergabeverfahrens an das Amt für Veröffentlichungen der Euro- päischen Union. Unter den in § 39 Abs. 6 VgV genannten Voraussetzungen ist die ZV-BMLEH nicht verpflichtet, einzelne Angaben zu veröffentlichen.
8 Kosten
Für die Angebotserstellung wird keine Vergütung gezahlt.
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9 Rechtsschutz
9.1 Anmerkungen zu Rügen und Nachprüfungsanträgen
Behauptete Verstöße gegen Vergabebestimmungen, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote gegenüber der Bundesan- stalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB).
Sollte ein Nachprüfungsantrag gestellt werden, muss dieser Antrag gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, bei der Vergabekammer des Bundes im Bundeskartellamt eingereicht werden.
9.2 Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes Kaiser-Friedrich-Straße 16 53113 Bonn Telefax: + 49 (0) 228 94 99-163
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