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Kabeltiefbau und Außenanlagen für elektronische Stellwerke in Reuth und Gutenfürst

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DB Engineering & ConsultingGmbH Umwelt- & Geo-Services UGSSüdost Ammonstraße8 01069Dresden Tel. 0351 4612 5232

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000 DQS Reg.-Nr. 005051 QM

Geotechnischer Bericht

Bauvorhaben: ABS Karlsruhe – Stuttgart – Nürnberg – Leipzig/Dresden

Strecke 6362 Reuth – Gutenfürst

Teilobjekt: 8 Gleisquerungen

Auftraggeber: DB Netz AG über: DB Engineering & Consulting GmbH

I.NI-SO-S-G I.TV-SO-P-LPZ

Ammonstraße 8 Nossener Brücke 8

01069 Dresden 01187 Dresden

Auftragsnummer: P-L000670

Bearbeiter: M. Becker (B.Sc.)

Dieser geotechnische Bericht umfasst25 Seiten und 6 Anlagen und darf auszugsweise nicht veröffentlicht werden.

Dresden, 10.03.2022

Digital i.A. unterschrieben von i. A. i. A. Falkner, Mike Marius Becker Datum: 2022.03.10 ……………………14:3.0…:34 +.01'00' ……………Um…wel…t- & G…eo-…Serv.i.ces Südost

Dipl.-Ing. M. Falkner M. Becker (B.Sc.)

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Inhaltsverzeichnis

Seite

1 Einleitung 3

1.1 Unterlagen 3

1.2 Vorgang / Aufgabenstellung 5

1.3 Aufschlussarbeiten und Laboruntersuchungen 5

2 Darstellung und Bewertung der geotechnischen Untersuchungsergebnisse 8

2.1 Beschreibung der örtlichen Verhältnisse 8

2.2 Geologische Situation 8

2.3 Baugrundverhältnisse - Schichtenaufbau und Kennwerte 8

2.4 Erdbebeneinwirkung 13

2.5 Baugrundmodell 13

2.6 Bodenrechenwerte 13

2.7 Rammfähigkeit des Untergrundes 15

2.8 Homogenbereiche gemäß ATV der VOB Teil C 17

3 Gründungstechnische Schlussfolgerungen / Bautechnische Empfehlungen 17

3.1 Vorbemerkung 18

3.2 Kabelquerungen in geschlossener Bauweise 18

3.2.1 Bodenverdrängungsverfahren 21

3.2.2 Bodenentnahmeverfahren 21

3.2.3 Hinweise und Empfehlungen für die Vortriebsarbeiten 21

3.3 Baugrubensicherung und Wasserhaltung 23

3.4 Wiederverwendbarkeit der Aushubmassen 23

3.5 Einfluss der Baumaßnahmen auf angrenzende Bebauungen / Gleisanlagen 23

4 Zusammenfassung / Schlussbemerkungen 25

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Anlagenverzeichnis

Anlage 1 Abkürzungsverzeichnis 1 Blatt

Anlage 2 Aufschlusslageplan 8 Blatt

Anlage 3 Baugrundprofile und Sondierdiagramme 1 Blatt

Anlage 4 Bodenphysikalische Laborversuche

4.1 Zusammenfassung der Laborergebnisse 1 Blatt

4.2 Korngrößenverteilungen 6 Blatt

4.3 Fließ- und Ausrollgrenzen 8 Blatt

Anlage 5 Betonaggressivität und Stahlkorrosivität

5.1 KRB 1 (km 139,450) 5 Blatt

5.2 KRB 6 (km 141,535) 5 Blatt

5.3 KRB 10 (km 142,910) 5 Blatt

5.4 KRB 14 (km 149,240) 5 Blatt

Anlage 6 Homogenbereiche gemäß ATV der VOB Teil C 4 Blatt

1 Einleitung

1.1 Unterlagen

Neben den gegenwärtig gültigen Normen, Richtlinien und Vorschriften für Erd- und Grundbau stan-

den für die Erstellung dieses Geotechnischen Berichtes folgende Unterlagen zur Verfügung:

/U 1/ Angebotsabfrage der DB Engineering & Consulting GmbH, Produktionssteuerung, per

E-Mail vom 10.07.2020.

/U 2/ Angebot OP-20-12113 vom 17.07.2020.

/U 3/ Ivl-Plan 6362 HO, Maßstab 1:1.000, erstellt von DB Netze, 12/2019.

/U 4/ Ivl-Plan 6362 IC, Maßstab 1:1.000, erstellt von DB Netze, 12/2017.

/U 5/ Variantenuntersuchung zur Vorplanung G.016140135 – Neubau ESTW Grobau,

02.12.2020.

/U 6/ Ergebnisse der Aufschlussarbeiten der DB Engineering & Consulting GmbH, Umwelt- & Geo-Services, 12/2021. /U 7/ Laborergebnisse der DB Engineering & Consulting GmbH, Umwelt- & Geo-Services, 01/2022. /U 8/ Ril 836 Erdbauwerke planen, bauen und instand halten, 7. Aktualisierung, 01.11.2019. /U 9/ Ril 836.0700 Erdbauwerke planen, bauen und instand halten, Fassung 12/1999.

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/U 10/ ZTV E-StB 17 Zusätzliche Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau, Ausgabe 2017. /U 11/ VOB Teil C, ATV DIN 18300 Erdarbeiten, DIN 18301 Bohrarbeiten, DIN 18304 Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten. /U 12/ DWA-A 125 Rohrvortrieb und verwandte Verfahren, Hennef, 2008. /U 13/ Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe: https://geoviewer.bgr.de/mapapps/resources/apps/geoviewer, Abfrage am 06.01.2022. /U 14/ Abfrage zur Zuordnung von Orten zu Erdbebenzonen der DIN 4149 (Fassung 2005), Deutsches Geo-Forschungs-Zentrum GFZ Potsdam: http://www.gfz- potsdam.de/din4149_erdbebenzonenabfrage (06.01.2022, 10:08 Uhr) /U 15/ Grundbau-Taschenbuch Teil 1: Geotechnische Grundlagen, von Karl Josef Witt (Hrsg.), Auflage 8, April 2017.

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1.2 Vorgang / Aufgabenstellung

Auf der DB-Strecke 6362 Reuth – Gutenfürst sollen gemäß /U 5/ an 8 Standorten Querungen in

geschlossener Bauweise unterhalb des Gleises hergestellt werden. Für die Planung des

Bauvorhabens sind Baugrunduntersuchungen erforderlich.

Die DB Engineering & Consulting GmbH, Umwelt- & Geo-Services wurde über das Planungsbüro

Leipzig der DB Engineering & Consulting GmbH durch die DB Netz AG auf der Grundlage unseres

Angebotes /U 2/ beauftragt, die Baugrund- und Grundwasserverhältnisse zu erkunden und einen

Geotechnischen Bericht mit Angaben für die geplanten Gleisquerungen zu erstellen.

1.3 Aufschlussarbeiten und Laboruntersuchungen

Die Aufschlussarbeiten im Rahmen dieses Auftrages wurden von der DB Engineering & Consulting

GmbH, Umwelt- & Geo-Services zwischen 11/2021 bis 12/2021 durchgeführt. Dabei waren folgende

Erkundungen vorgesehen:

 16 x Kleinrammbohrungen (KRB); Zielteufe: 6 m

 16 x Sondierung mit der schweren Rammsonde (DPH) neben derKRB; Zielteufe: 6 m

Aufgrund zu hoher Eindringwiderstände des Untergrundes (anstehender Felszersatz) mussten alle

Aufschlüsse vorzeitig abgebrochen werden.

Alle Ansatzpunkte der Aufschlüsse wurden auf die Schienenoberkante (SO) und Gleisachse (GA)

des am nächsten liegenden Gleis eingemessen.

Die Aufschlüsse sind in Tabelle 1 zusammengefasst und im Lageplan (Anlage 2) dargestellt. Die

Baugrundprofile und Sondierdiagramme sind in Anlage 3 aufgetragen.

Tabelle 1: Übersicht der durchgeführten Aufschlüsse

AufschlussStation [km]AufschlusslageAnsatz- höheAufschlusstiefe / Endteufe
KRBDPH
[m SO][m u. GOK][m SO][m u. GOK][m SO]
KRB/DPH 1139,4503,90 m von GA bl-0,954,70v.A.)-5,654,90 v.A.)-5,85
KRB/DPH 2139,4504,80 m von GA br-1,404,70v.A.)-6,104,90 v.A.)-6,30
KRB/DPH 3140,3703,60 m von GA bl-0,905,30v.A.)-6,205,50 v.A.)-6,40
KRB/DPH 4140,3704,60 m von GA br-0,902,10v.A.)-3,002,60v.A.)-3,50
KRB/DPH 5141,5355,20 m von GA bl-0,603,80v.A.)-4,404,10v.A.)-4,70

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AufschlussStation [km]AufschlusslageAnsatz- höheAufschlusstiefe / Endteufe
KRBDPH
[m SO][m u. GOK][m SO][m u. GOK][m SO]
KRB/DPH 6141,53511,40 m von GA br-0,203,10v.A.)-3,303,20v.A.)-3,40
KRB/DPH 7141,945------------------
KRB/DPH 8141,9453,40 m von GA br-1,104,50v.A.)-5,606,00-7,10
KRB/DPH 9142,9103,40 m von GA br-1,503,10v.A.)-4,603,90v.A.)-5,40
KRB/DPH 10142,9106,00 m von GA bl-1,205,10v.A.)-6,305,10v.A.)-6,30
KRB/DPH 11143,9457,50 m von GA br-0,706,00-6,706,00-6,70
KRB/DPH 12143,9454,00 m von GA bl-1,053,10v.A.)-4,154,80v.A.)-5,85
KRB/DPH 13149,24014,00 m von GA bl-1,305,60v.A.)-6,906,00-7,30
KRB/DPH 14149,2409,00m von GA br-0,906,00-6,906,00-6,90
KRB/DPH 15149,41512,00 m von GA bl-0,301,80v.A.)-2,101,80v.A.)-2,10
KRB/DPH 16149,4159,70 m von GA br-1,452,50v.A.)-3,952,70v.A.)-4,15

GA … Gleisachse, SO … Schienenoberkante, GOK … Geländeoberkante, KRB … Kleinrammbohrung, DPH … schwere Rammsondierung, v.A.) … vorzeitiger Abbruch, bl … bahnlinks, br … bahnrechts, --- … Ausführung nicht möglich

Die Entnahme von gestörten Bodenproben erfolgte je lfd. Meter bzw. bei Schichtwechsel. Die ein-

zelnen, auf Bohrmeisterangaben beruhenden, handschriftlichen Schichtenverzeichnisse können bei

Bedarf im Archiv der DB Engineering & Consulting GmbH, Bereich Umwelt- & Geo-Services, einge-

sehen werden /U 6/.

Alle entnommenen gestörten Bodenproben wurden durch den Bearbeiter handspezifiziert. Zur ge-

naueren Klassifizierung der Bodenarten in Bodengruppen (DIN 18196) und zur Festlegung von Ho-

mogenbereichen (ATV DIN 183xx) sind ausgewählte Bodenproben im Labor der

DB Engineering & Consulting GmbH, Bereich Umwelt- & Geo-Services /U 7/,

bodenphysikalischen Untersuchungen unterzogen worden (Anlage 4).

Im Einzelnen wurden folgende Laborversuche ausgeführt:

 6 x Nass-/Trockensiebung nach DIN EN ISO 17892-4

 4 x kombinierte Sieb-/Schlämmanalyse nach DIN EN ISO 17892-4 und

 4 x Bestimmung der Fließ- und Ausrollgrenzen nach DIN 18122.

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Eine Zusammenfassung der durchgeführten Laborversuche befindet sich in Anlage 4.1. Die

Korngrößenverteilungen der Einzelversuche sind in der Anlage 4.2, die Fließ- und Ausrollgrenzen in

der Anlage 4.3 abgelegt.

Zusätzlich wurden im Untersuchungsbereich 4 Proben hinsichtlich der Betonaggressivität und

Stahlkorrosivität analysiert. Die Ausführungen werden im Kapitel 2.5 näher erläutert.

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2 Darstellung und Bewertung der geotechnischen Untersuchungsergebnisse

2.1 Beschreibung der örtlichen Verhältnisse

Die Untersuchungsgebiete befinden sich im Bereich der Bahnhöfe Reuth und Gutenfürst auf der

DB-Strecke 6362 Schönberg (Vogtl.) – Gutenfürst im Bereich ca. zwischen km 139,450 und

km 149,415. Die zweigleisige Strecke verläuft im Untersuchungsbereich annähernd in

geländegleichlage bzw. in leichter Einschnittslage.

2.2 Geologische Situation

Gemäß /U 13/ stellt sich die Geologische Situation wie folgt dar:

Das Untersuchungsgebiet befindet sich im geologisch heterogen aufgebauten Vogtland. Im Bereich

Reuth stehen zum einen karbonische Gesteine der Kahmer-Formation (Meltheuer Synklinale) an,

welche sich meist aus massigen Sandsteinen mit nur selten vorkommenden, geringmächtigen

Tonzwischenlagen zusammensetzen. Zum anderen können Sedimente der Weichsel-Kaltzeit als

Teil des Vogtland-Synklinoriums auftreten. Im Bereich Gutenfürst stehen kambrische bis (Ober-

)Devonische Gesteine der Schleiz-Gruppe an.

Prinzipiell können sich die Baugrundschichtungen infolge des Überganges der erdgeschichtlichen,

geologischen Bildungen regellos miteinander verzahnen, d. h. die Schichtenfolge kann auch regellos

wechseln. Weiterhin sind beträchtliche Mächtigkeitsschwankungen möglich.

Im oberflächennahen Bereich sind durch den Bau der Bahnanlagen anthropogene Auffüllungen zu

erwarten. Dabei ist durch den Einbau von zumeist lokal vorkommenden Böden eine zweifelsfreie

Unterscheidung zwischen aufgefülltem und gewachsenem Boden nicht immer möglich.

2.3 Baugrundverhältnisse - Schichtenaufbau und Kennwerte

Bei einigen Aufschlüssen wurde zunächst 0,05 m bis 0,1 m mächtigerOberboden der Bodengruppe

[OU] aufgeschlossen (siehe Anlage 3). Aufgrund der untergeordneten geotechnischen Bedeutung

wird der Oberboden im weiteren Verlauf nicht weiter betrachtet.

Unterhalb des Oberbodens wurden zunächst ca. 0,55 m bis 2,40 m mächtige, gemischtkörnige

Auffüllungen der Bodengruppen[GU, GU*] aufgeschlossen. Diese setzen sich v. a. aus (schwach)

schluffigen Kiesen zusammen. Die Lagerungsdichte wird anhand der Schlagzahlen bzw. den

Angaben zur Bohrbarkeit als locker bis dicht eingeschätzt. Im Bereich der Aufschlüsse KRB 8, 9,

10, 11, 14 und 16 wurde zudem ca. 0,65 m bis 2,40 mbindige Auffüllungen in Form von ausgeprägt

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plastischen und leicht- bis mittelplastischen Schluffen sowie sandige Tone aufgeschlossen. Die

Schluffe besitzen steife bis halbfeste - feste Konsistenz. Auch die sandigen Tone weisen eine

steife Konsistenz auf. Gemäß DIN 18196 können den erkundeten bindigen Auffüllungen die

Bodengruppen[UA, UM, UL, ST*] zugeordnet werden.

Abhängig von der Gleislage (Einschnitts-, Damm- oder Geländegleichlage) finden sich unter den

Auffüllungen in unterschiedlicher Mächtigkeit Kies, Schluff und Tone. Bei den Aufschlüssen KRB

1, 2, 8, 9 und 10 schließt sich direkt der Felszersatz (Kies/Sand) oder Felszersatz (Ton) an.

Die fein- grobkörnigen, sandigen, (schwach) schluffigen und/oder (schwach) tonigen Kiese mit einer

Mächtigkeit von 0,7 m bis ≥ 2,5 m (Endteufe) können den Bodengruppen GU, GU* und GT*

zugeordnet werden. Die Lagerungsdichte liegt zwischen locker bisdicht.

Die Schluffe und Tone besitzen eine Mächtigkeit von 0,2 m bis ≥ 5,3 m (Endteufe) und setzen sich

aus sandigen und kiesigen Nebenbestandteilen zusammen. Auch hier wurden sandige Tone

aufgrund der vorhandenen Konsistenz hinzugeordnet. Die Schluffe und Tone können den

Bodengruppen UM/UL, TM/TL und ST* zugeordnet werden. Die Konsistenz liegt zwischen weich -

steifbis halbfest-fest.

Der Felszersatz (Kies/Sand) weist eine Mächtigkeit von ca. ≥ 0,05 m (Endteufe) bis ≥ 2,5 m

(Endteufe) auf. Die Lagerungsdichte istlocker bis dicht. Erkundet wurden schwach schluffigeKiese

sowie schluffigeSande der BodengruppenGU, SU*. DerFelszersatz (Ton) steht alshalbfester bis

fester, (schwach) kiesiger, schwach bis stark sandiger und schluffiger Ton der Bodengruppe ST*

und TL an. Die Mächtigkeit liegt bei ca. ≥ 1,8 m (Endteufe) bis ≥ 3,2 m (Endteufe).

2.3.1 Bodenkennwerte und Zuordnungen Den erkundeten Böden lassen sich die in Tabelle 2 enthaltenen Kennwerte entsprechend der

Laboruntersuchung an ausgewählten repräsentativen Einzelproben sowie regionale

Erfahrungswerte zuordnen. Die Protokolle der durchgeführten Laborversuche sind in Anlage 4

abgelegt.

Tabelle 2a: Bodenkennwerte und Zuordnungen: Auffüllung & anstehender Boden

AuffüllungAnstehendes
rolligbindigSchluff/TonKies
Bodengruppe nach DIN 18196[GU, GU*][UA, UM, UL, ST*]UM/UL, TM/TL, ST*GU, GU*, GT*
Kornanteil,d ≤ 0,063 mm in %9 … 2420… 7220 … 3012 … 30
Kornanteil,d > 2,0 mm in %52 … 72< 405 … 3440 … 50

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AuffüllungAnstehendes
rolligbindigSchluff/TonKies
Bodengruppe nach DIN 18196[GU, GU*][UA, UM, UL, ST*]UM/UL, TM/TL, ST*GU, GU*, GT*
Ungleichförmigkeitszahl, C u3,9n. b.1 … 30,7 … 3,4
Wassergehalt,w in % (über Grundwasser)n. b.33 … 4630,4n.b.
Fließgrenze,w in % L(ohne Plastizität)43 … 5237,1(ohne Plastizität)
Ausrollgrenze, w in % P23 … 3320,4
Plastizitätszahl,I in % P18 … 2616,6
Konsistenzzahl,I C (Gesamtprobe)1,14n. b.
Lagerungsdichte / Konsistenzlocker … dichtsteif … halbfest- festweich-steif … halbfest-festlocker … dicht
Durchlässigkeitswert, k f in m/s nach USBR/Bialas1,710-3 … 1,410- 5n. b.2,510-7… 8,410-82,610-4… 1,610-7
Erfahrungswerte10-7 … 10-310-10 … 10-710-10 … 10-710-7 … 10-3
Durchlässigkeit nach DIN 18130schwach durchlässig … stark durchlässigsehr schwach durchlässig … schwach durchlässigsehr schwach durchlässig … schwach durchlässigschwach durchlässig … stark durchlässig
Frostempfindlichkeit nach ZTV E-StB 17F2 [GU] F3 [GU*]F3F3F2 GU F3 GU*, GT*

Die Tabellenwerte sind Einzelergebnisse, keine Mittelwerte. n. b. … nicht bestimmt. Tabelle 2b: Bodenkennwerte und Zuordnungen: anstehender Felszersatz

Felszersatz
(Kies/Sand)(Ton)
Bodengruppe nach DIN 18196GU, SU*ST*, TL
Kornanteil,d ≤ 0,063 mm in %2320 … 30
Kornanteil,d > 2,0 mm in %85
Ungleichförmigkeitszahl,C un. b.1,8
Wassergehalt,w in % (über Grundwasser)n. b.11,8
Fließgrenze,w in % Lohne Plastizität37,1
Ausrollgrenze, w in % P20,4
Plastizitätszahl,I in % P16,6
Konsistenzzahl,I (Gesamtprobe) Cn.b.
Lagerungsdichte / KonsistenzZersetzt (locker … dicht)Zersetzt (halbfest … fest)

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Felszersatz
(Kies/Sand)(Ton)
Durchlässigkeitswert, k in m/s nach USBR/Bialas f2,3*10-42,5*10-7
Erfahrungswerte10-7 … 10-310-8 … 10-7
Durchlässigkeit nach DIN 18130schwach durchlässig … stark durchlässigschwach durchlässig
Frostempfindlichkeit nach ZTV E-StB 17F2 GU F3 SU*F3

Die Tabellenwerte sind Einzelergebnisse, keine Mittelwerte. n. b. … nicht bestimmt.

2.4 Hydrogeologische Verhältnisse

Während der Aufschlussarbeiten im November bzw. Dezember 2021 (/U 6/) wurde kein

Grundwasser erkundet. Allgemein ist zu beachten, dass die erkundeten Bodenschichtungen lokal

mit hohen Feinanteilen (feinkörnige Auffüllungen, Schluff, bindiger Felszersatz) durchsetzt sind.

Dadurch besitzen diese Böden geringe Durchlässigkeitsbeiwerte und können temporär als

Wasserstauer wirken. Es ist daher vor allem in niederschlagsreichen Zeiten mit der Bildung von

Stau- und Schichtenwasser auf diesen Bodenschichten zu rechnen.

2.5 Betonaggressivität und Stahlkorrosivität des Bodens

Zur Beurteilung der Betonaggressivität und Stahlkorrosivität des Bodens sind im Zuge der

Baugrunderkundung ausfolgenden 4 Kleinrammbohrungen Bodenmischproben entnommen,

aufgeschlämmt und auf beton- und stahlangreifende Inhaltsstoffe untersucht worden:

  • KRB 1 (km 139,450) – Anlage 5.1

  • KRB 6 (km 141,535) – Anlage 5.2

  • KRB 10 (km 142,910) – Anlage 5.3

  • KRB 14 (km 149,240) – Anlage 5.4

Die Analysenergebnisse sind in Anlage 5 abgelegt.

Gemäß Tabelle 3 liegen die untersuchten Bodenproben nach DIN 4030-1 innerhalb folgender

Zuordnungskriterien:

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Tabelle 3: Zuordnungskriterien nach DIN 4030-1

AufschlussnummerZuordnungsklasseErläuterung
KRB 1Expositionsklasse XA 1Chemisch schwach angreifend
KRB 6Expositionsklasse XA 1Chemisch schwach angreifend
KRB 10Unterhalb der Expositionsklasse XA 1Chemisch nicht angreifend
KRB 14Unterhalb der Expositionsklasse XA 1Chemisch nicht angreifend

Der untersuchte Boden kann somit als chemisch schwach angreifend bis nicht angreifend

bezeichnet werden.

Die Untersuchung des Bodens auf Korrosionswahrscheinlichkeit unlegierter und niedriglegierter Ei-

senwerkstoffe sowie die Abschätzung der mittleren Korrosionsgeschwindigkeit ergab folgende Er-

gebnisse (Anlage 5.1 -4, Blatt 2 bis 5).

Tabelle 4a: Korrosionswahrscheinlichkeit metallischer Werkstoffe (KRB 1)

Mulden- undFlächenkorrosion
Lochkorrosion
KRB 1; 1,00 m – 2,90 m (Anlage 5.1, Blatt 2 – 5)
Freie Korrosion (nur Bezug auf Bodenprobe)II –aggressiv
Freie Korrosion (mit Bezug auf umgebende Böden)mittelgering

Tabelle 4b: Korrosionswahrscheinlichkeit metallischer Werkstoffe (KRB 6)

Mulden- undFlächenkorrosion
Lochkorrosion
KRB 6; 1,00 m – 2,40 m (Anlage 5.2, Blatt 2 – 5)
Freie Korrosion (nur Bezug auf Bodenprobe)II –aggressiv
Freie Korrosion (mit Bezug auf umgebende Böden)mittelgering

Tabelle 4c: Korrosionswahrscheinlichkeit metallischer Werkstoffe (KRB 10)

Mulden- undFlächenkorrosion
Lochkorrosion
KRB 10; 0,10 m – 2,50 m (Anlage 5.3, Blatt 2 – 5)
Freie Korrosion (nur Bezug auf Bodenprobe)II –aggressiv
Freie Korrosion (mit Bezug auf umgebende Böden)mittelgering

Tabelle 4d: Korrosionswahrscheinlichkeit metallischer Werkstoffe (KRB 14)

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Mulden- undFlächenkorrosion
Lochkorrosion
KRB 14; 1,60 m – 6,00 m (Anlage 5.4, Blatt 2 – 5)
Freie Korrosion (nur Bezug auf Bodenprobe)II –aggressiv
Freie Korrosion (mit Bezug auf umgebende Böden)mittelgering

2.6 Erdbebeneinwirkung

Der Untersuchungsbereich gehört nach DIN EN 1998-1/NA:2011-01 /U 14/ zur Erdbebenzone 0

(Intensitätsintervall von 6,0 bis < 6,5) sowie zur Untergrundklasse R (Gebiete mit felsartigem

Untergrund).

2.7 Baugrundmodell

Im Ergebnis der Baugrunderkundungen /U 6/ und der bodenphysikalischen Untersuchungen /U 7/

lässt sich für den Untersuchungsbereich ein Baugrundmodell entwickeln, welches für die Bewertung

der Baugrundverhältnisse herangezogen wird. Dabei wurden Böden mit annähernd gleichen

bodenphysikalischen und bodenmechanischen Eigenschaften in Schichten zusammengefasst.

Schicht 1.1 Auffüllung, rollig d ~ 0,55 m … 2,40 m

  • Kies, (schwach) schluffig

  • Lagerungsdichte: locker → Schicht 1.1a

mitteldicht → Schicht 1.1b

dicht → Schicht 1.1c

  • Klassifikation lt. DIN 18196  [GU, GU*]

Schicht 1.2 Auffüllung, bindig d ~ 0,65 m … 2,40 m

  • Schluff, ausgeprägt- leicht- bis mittelplastisch

  • Ton, sandig (mit Plastizität)

  • Konsistenz: steif → Schicht 1.2c

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halbfest … fest → Schicht 1.2d

  • Klassifikation lt. DIN 18196  [UA, UM, UL, ST*]

Schicht 2 Schluff und Ton d ~ 0,2 m … ≥ 5,3 m (ET)

  • Schluff und Ton, kiesig, stark sandig

  • Konsistenz: weich … steif → Schicht 2.2

steif … halbfest → Schicht 2.3

halbfest … fest → Schicht 2.4

  • Klassifikation lt. DIN 18196  UM/UL, TM/TL, ST*

Schicht 3 Kies d ~ 0,7 m … ≥ 2,5 m (ET)

  • Kies, (schwach) schluffig, (schwach) tonig

  • Lagerungsdichte: locker → Schicht 3.1

mitteldicht → Schicht 3.2

dicht → Schicht 3.3

  • Klassifikation lt. DIN 18196  GU, GU*, GT*

Schicht 4 Felszersatz, (Kies/Sand) d ≥ 0,05 m (ET) … ≥ 2,5 m (ET)

  • Kies, schwach schluffig

  • Sand, schluffig

  • Lagerungsdichte: Zersetzt (lo – d) → Schicht 4

  • Klassifikation lt. DIN 18196  GU, SU*

Schicht 5 Felszersatz, (Ton) d ≥ 1,8 m (ET) … ≥ 3,2 m (ET)

  • Ton, sandig, schluffig, (schwach) kiesig

  • Konsistenz: Zersetzt (hf – f) → Schicht 5

  • Klassifikation lt. DIN 18196  ST*, TL

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2.8 Bodenrechenwerte

Für die erkundeten Baugrundschichten können aus den Laborversuchen und Erfahrungen für

erdstatische Berechnungen die in Tabelle 4 angegebenen charakteristischen Berechnungs-

kennwerte zugeordnet werden.

Tabelle 4: Charakteristische Berechnungskennwerte

.rN-thcihcSBodengruppe n. DIN 18196Lagerung/ Konsis- tenzWichteScherfestigkeit 1)Steife-
modul
überunterReibungs-Kohäsion(statisch)
WasserAuftriebwinkel
 k in kN/m³’ k in kN/m³’ k in Gradc’ k in kN/m²E s,k in MN/m²
1.1a[GU, GU*]lo1793008
1.1bmd181032,5015
1.1cd191135030
1.2c[UA, UM, UL, ST*]st19,59,527,588
1.2dhf-f201027,51012
2.2UM/UL, TM/TL, ST*w-st19925562)
2.3st-hf19,59,5258102)
2.4hf-f20102510152)
3.1GU, GU*, GT*lo181027,52103)
3.2md18,510,5302203)
3.3d191132,52353)
4GU, SU*lo-d20102510153)
5ST*, TLhf-f20102510152)

lo … locker, md … mitteldicht, d … dicht, w … weich, st … steif, hf … halbfest, f … fest

  1. wirksame Scherparameter
  2. tiefenabhängiger Steifemodul E = E * (1 + 0,10 * t), mit t = 0 als Geländeoberkante s,kt s,k
  3. tiefenabhängiger Steifemodul E = E * (1 + 0,20 * t), mit t = 0 als Geländeoberkante s,kt s,k

2.9 Rammfähigkeit des Untergrundes

Die erkundeten Baugrundschichten bestehen aus rolligen und bindigen Auffüllungen, Schluff und

Felszersatz (Kies) bzw. Felszersatz (Ton). Eine Klassifizierung der Böden hinsichtlich ihrer

Rammfähigkeit (z. B. nach DIN-Norm) gibt es nicht. Die nachfolgende Einschätzung basiert auf der

Grundlage der erkundeten Bodenarten, Lagerungsdichten bzw. Konsistenzen und den Erfahrungen.

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Tabelle 5: Rammfähigkeit

Schicht-Nr.BodenartLagerungsdichte / KonsistenzRammfähigkeit
1.1aAuffüllung, rolliglockerleicht … mittelschwer
1.1bmitteldichtmittelschwer … schwer
1.1cdichtschwer … sehr schwer
1.2cAuffüllung, bindigsteifmittelschwer … schwer
1.2dhalbfest … festschwer … sehr schwer
2.2Schluff und Tonweich … steifleicht … mittelschwer
2.3steif … halbfestmittelschwer … schwer
2.4halbfest … festschwer … sehr schwer
3.1Kieslockerleicht … mittelschwer
3.2mitteldichtmittelschwer … schwer
3.3dichtschwer … sehr schwer
4Felszersatz (Kies/Sand)Zersetzt (locker … dicht)leicht … sehr schwer
5Felszersatz (Ton)Zersetzt (halbfest … fest)schwer … sehr schwer

In aufgefüllten Böden ist generell mit Steinen, Blöcken, o. ä. zu rechnen, die die Rammfähigkeit des

Untergrundes wesentlich verschlechtern können.

Auf Grund der regionalgeologischen Situation kann lokal das Vorhandensein von Steinen und

Geröllen in dem Felszersatz, welche die Rammfähigkeit (stark) vermindern können, nicht

ausgeschlossen werden. Es wird empfohlen zusätzlich Geräte zur Hindernisbergung bzw.

Beseitigung vorzuhalten.

Wir schätzen den Baugrund insgesamt als leicht bis sehr schwer rammfähig ein. Die erkundete

Schichtung gilt bis in die erkundete Tiefe als grundsätzlich rammfähig. Es ist jedoch ein

fachgerechtes Rammen mit entsprechend geeigneter (schwerer) Technik, ausreichend bemessener

Bauteile und Erfahrung erforderlich. Der Abbruchhorizont der Aufschlüsse stellt vermutlich den

Übergang zum verwitterten Festgestein dar, welches nicht rammfähig ist. Für den dicht gelagerten

bzw. halbfesten Felszersatz sind Rammhilfen, wie Vorbohren einzuplanen.

Sofern Rammarbeiten vorgesehen sind, empfehlen wir, zur Auswahl der Rammtechnologie und

Rammgeräte eine Fachfirma einzuschalten und Proberammungen vorzusehen. Die von uns

vorgenommenen Einschätzungen zur Rammbarkeit schließen nicht die Erfahrungen von Baufirmen

bei der Durchführung von Rammarbeiten mit ähnlichen Baugrundverhältnissen aus. Grundsätzlich

sind bei der Ausführung der Rammarbeiten die Regelungen der DIN 18304 zu beachten.

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2.10 Homogenbereiche gemäß ATV der VOB Teil C

Gemäß VOB Teil C /U 11/ sind Boden und Fels entsprechend ihrem Zustand vor dem Lösen in

Homogenbereiche einzuteilen. Ein Homogenbereich ist ein begrenzter Bereich bestehend aus

einzelnen oder mehreren Boden- oder Felsschichten, der für das jeweilige Baugewerk bzw.

Bauverfahren vergleichbare Eigenschaften aufweist. Die erkundeten Schichten werden auf

Grundlage des erarbeiteten Baugrundmodells, den labortechnisch ermittelten Bodenkenngrößen

sowie von Erfahrungswerten in Homogenbereiche für die Gewerke:

  • Erdarbeiten (DIN 18300)

  • Bohrarbeiten (DIN 18301) und

  • Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten (DIN 18304)

  • Rohrvortriebsarbeiten (DIN 18319) eingeteilt.

Eine Zuordnung der Homogenbereiche für die o. g. Gewerke ist aus Tabelle 6 ersichtlich. Detaillierte

Angaben zu den Homogenbereichen befinden sich in Anlage 6.

Tabelle 6: Übersicht der abgegrenzten Homogenbereiche

SchichtBodenartLagerungsdichte/ KonsistenzGewerk
Erdarbei- tenBohrar- beitenRammar- beitenRohrvor-
triebsar-
beiten
1.1a[GU, GU*]lockerErd-ABohr-ARamm-ARohr-A
1.1bmitteldicht
1.1cdichtRamm-BRohr-B
1.2c[UA, UM, UL, ST*]steifBohr-BRamm-CRohr-C
1.2dhalbfest … festBohr-CRamm-DRohr-D
2.2UM/UL, TM/TL, ST*weich … steifErd-BBohr-BRamm-CRohr-C
2.3steif … halbfest
2.4halbfest … festBohr-CRamm-DRohr-D
3.1GU, GU*, GT*lockerBohr-ARamm-ARohr-A
3.2mitteldicht
3.3dichtRamm-BRohr-B
4GU, SU*Zersetzt (locker – dicht)
5ST*Zersetzt (halbfest – fest)Bohr-CRamm-DRohr-D

Die vorgenommene Einteilung in Homogenbereiche muss mit fortschreitender Planung,

insbesondere unter Berücksichtigung der vorgesehenen Geräte sowie von Bauzuständen und

–phasen, überprüft und ggf. fortgeschrieben werden.

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3 Gründungstechnische Schlussfolgerungen / Bautechnische Empfehlungen

3.1 Vorbemerkung

Für die geplanten Kabelquerungen wird ein grabenloses Einbauverfahren angenommen.

Nachfolgend werden einige Hinweise für die Kabelquerung gegeben.

3.2 Kabelquerungen in geschlossener Bauweise

Für die Durchführung der geplanten Kabelquerung (angenommen DN 150) in geschlossener

Bauweise, werden im Folgenden Hinweise gegeben. Beim Rohrvortrieb unter Bahnanlagen der DB

AG sind die Hinweise und Forderungen der DWA-A 125 /U 12/ und der Ril 836 Modul 45XX /U 8/ zu

beachten.

Anordnung von Querungen:

Querungen sollen nach Ril 836 Modul 4501 Bahnanlagen rechtwinklig in gerader Linienführung

kreuzen. Sie sollen nicht unter Weichen (Kreuzungen), Schienenauszügen oder Schienenstößen

angeordnet und auch nicht mit solchen überbaut werden. Zwischen Querungen und Fundamenten

von Oberleitungen soll ein Mindestabstand von 5,0 m eingehalten werden. Bei schiefwinkligen

Querungen sind die Auswirkungen auf die Gleisverwindung unter Berücksichtigung der in Modul

836.3001 genannten Eingreifschwellwerte zu untersuchen.

Die lichten Mindestabstände und die maximale Anzahl paralleler Querungen sind in Ril 836.4502,

Tabelle 1 festgelegt.

Überdeckung:

Gemäß Ril 836.4502 gilt bei Rohren unter Gleisanlagen mit:

 Außendurchmessern d ≥ 1,0 m muss die Überdeckung mindestens h = 1,50 m betragen a ü

 Außendurchmessern d < 1,0 msoll die Überdeckung mindestens h = 1,50 m betragen a ü

Bei nichtkreisförmigen Rohren ist für d die größte Weite einzusetzen. a

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Bild 1 Bezeichnungen zur Überdeckung

Dabei bezieht sich die Überdeckungshöhe h auf die Schwellenoberkante und die Ü

Bodenüberdeckung h auf die Oberfläche Tragschicht. B

Bei Rohren mit d < 1,0 m darf die Überdeckungshöhe nur soweit reduziert werden, dass innerhalb a

des konstruktiv abzusichernden Lastausbreitungsbereiches für die Dicke h der Boden-überdeckung B

gemäß Ril 836 Modul 4501, Bild 2 mindestens folgende Werte eingehalten werden:

 bei biegesteifen Rohren: h ≥ 1,0 x d und h ≥ 0,5 m und B a B

 bei nicht biegesteifen Rohren: h ≥ 2,0 x d und h ≥ 0,5 m B a B

Gemäß Ril 836.4505 ist beim Einsatz von Rohrvortriebsverfahren eine Mindestbodenüberdeckung

h ≥ 2,0 x d einzuhalten. Bei Bodenverdrängungsverfahren beträgt die Mindestbodenüberdeckung B a

das 12-fache des Rohraußendurchmessers. Ergeben sich aus anderen Regelungen größere

Mindestüberdeckungshöhen, sind diese einzuhalten.

Setzungen:

Im Regelfall werden durch Vortriebe Setzungen verursacht. Die Setzungen können dabei infolge der

Rohreinbringung (Überschnitt, Bodenverlust, Auflockerung des Bodens) und als Folge von

Rohrverformungen entstehen. Die bei Gleisquerungen mit dem Rohrvortrieb zu erwartenden

Setzungen und die Länge der Setzungsmulde können überschläglich nach dem alten Modul 0700

der Ril 836 der Ausgabe von 1999 Bild 6 und Bild 7 /U 9/ ermittelt werden.

D a Setzungen infolge Rohreinbringung: - Setzungsbetrag: s 1  Bk  h ü  10,5*  D a

  • Länge der Setzungsmulde: L1 2 Da  hü  0,014D ² a Setzungen infolge Rohrverformung: - Setzungsbetrag: s 2  0,7D h ü a

  • Länge der Setzungsmulde: L2  2 0,7  Da  hü 

S … Setzung [cm], D … Rohraußendurchmesser [m], h … Überdeckungshöhe [m], B … Bodenkennziffer a ü k

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Für die erkundeten Schichten können folgende Bodenkennziffern B angenommen werden: k

Tabelle 6: Bodenkennziffern der relevanten Bodenschichten

Schicht Nr.BodenartBodenkennziffer B k
1.1aAuffüllung (rollig), locker gelagert3,0
1.1bAuffüllung (rollig), mitteldicht gelagert2,5
1.1cAuffüllung (rollig), dicht gelagert2,0
1.2cAuffüllung (feinkörnig), steif3,0
1.2dAuffüllung (feinkörnig), halbfest…fest2,0
2.2Schluff/Ton, weich…steif4,0
2.3Schluff/Ton, steif…halbfest3,0
2.4Schluff/Ton, halbfest…fest2,0
3.1Kies, locker gelagert3,0
3.2Kies, mitteldicht gelagert2,5
3.3Kies, dicht gelagert2,0
4Felszersatz (Kies/Sand), zersetzt (lo-d)2,0
5Felszersatz (Ton), zersetzt (hf-f)2,0

Tabelle 7: Außendurchmesser und Überdeckungshöhe

RohrtypAußendurchmesser D [m] aMin. Überdeckungshöhe [m]
DN 1500,1681,5

Entsprechend der o.g. Formeln ergeben sich für die Setzungen des Rohres folgende Werte:

Tabelle 8: Ergebnisse der Setzungsberechnungen

Schicht Nr.B kAußen-Min. Überdeckungs-Setzungen infolgeSetzungen infolge
durchmesserhöheRohreinbringungRohrverformung
D [m] ah [m] Üs [cm] 1L [m] 1s [cm] 2L [m] 2
1.1a3,00,1681,50,0923,340,00023,24
1.1b2,50,1681,50,0773,340,00023,24
1.1c2,00,1681,50,0613,340,00023,24
1.2c3,00,1681,50,0923,340,00023,24
1.2d2,00,1681,50,0613,340,00023,24
2.24,00,1681,50,1233,340,00023,24
2.33,00,1681,50,0923,340,00023,24
2.42,00,1681,50,0613,340,00023,24
3.13,00,1681,50,0923,340,00023,24
3.22,50,1681,50,0773,340,00023,24
3.32,00,1681,50,0613,340,00023,24

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42,00,1681,50,0613,340,00023,24
52,00,1681,50,0613,340,00023,24

3.2.1 Bodenverdrängungsverfahren

Bei den Bodenverdrängungsverfahren beträgt gemäß Ril 836 /U 8/ die Mindestbodenüberdeckung

h das 12-fache des Rohraußendurchmessers. Bei dem Rohrdurchmesser für DN 150 ergibt sich B

eine Mindestüberdeckungen von h = 2,016 m. Aufgrund dieser notwendigen Mindestüberdeckung, B

in Bezug zur derzeit angenommenen Mindestüberdeckungshöhe von 1,5 m, kann ein

Bodenverdrängungsverfahren nach Ril 836 /U 8/ nicht empfohlen werden.

3.2.2 Bodenentnahmeverfahren

Bei Bodenentnahmeverfahren beträgt die Mindestbodenüberdeckung h ≥ 2,0 x d und B a

h ≥ 0,5 m. Aus dem geplanten Rohrdurchmesser bei DN 150 ergibt sich die folgende erforderliche B

Tiefe der Rohrsohle.

Tabelle 9: Mindestüberdeckung und erforderliche bzw. geplante Tiefe der Rohrsohle

RohrtypAußendurchmesser D [m] aMind. Überdeckungs- höhe h [m] BDicke Standardoberbau [m]erforderliche Mindesttiefe Rohrsohle [m u. SO]
DN 1500,1680,500,51,17

Für die Durchörterung wird ein Bodenentnahmeverfahren, z.B. Pilotrohrvortrieb mit Boden-

entnahme empfohlen.

3.2.3 Hinweise und Empfehlungen für die Vortriebsarbeiten

Für die Ausführung einer geschlossenen Bauweise sind in Abhängigkeit des gewählten Verfahrens

nachfolgende baugrundtechnische Hinweise zu berücksichtigen:

Mit der Ausführung der Vortriebsarbeiten sind nach Ril 836.4505 nur Unternehmen zu beauftragen,

die ein gültiges DVGW-Zertifikat nach DVGW-Arbeitsblatt GW 301 / GW 302 in der entsprechenden

Gruppe besitzen oder die der Gütegemeinschaft „Güteschutz Kanalbau“ mit RAL Gütezeichen GZ

961 in den Beurteilungsgruppen VM, VP, VD, VO bzw. VOD angehören.

Die Erfüllung der Anforderungen nach den DVGW – Arbeitsblättern GW 321 sowie GW 329 muss

gewährleistet sein.

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Der Vortrieb darf den Korrosionsschutz von metallischen Rohren nicht unzulässig beeinträchtigen.

Des Weiteren kommt das RAL Gütezeichen GZ 962 der Gütegemeinschaft „Güteschutz

Kabelleitungstiefbau“ in den zutreffenden Beurteilungsgruppen als Zertifikat in Frage.

Die Vortriebsarbeiten sind ohne Unterbrechung kontinuierlich durchzuführen. Bei Unterbrechungen

des Vortriebs sind Maßnahmen zu treffen, die eine Gefährdung des Bahnbetriebes verhindern.

Beim Rohrvortrieb unter Gleisen ist eine Sofortverrohrung erforderlich.

Der in Abhängigkeit der Rohreinbringung entstehende Ringspalt zwischen Querungsaußenkante

und Boden ist zu verfüllen.

Die Gleislage sollte im Rahmen eines Beweissicherungsverfahrens aufgenommen und während der

Herstellung der Durchörterung messtechnisch überwacht werden. Bei Rohrvortrieben unter

Gleisanlagen ist eine kontinuierliche vermessungstechnische Überwachung und oberbau-

technische Bewertung der in Betrieb befindlichen Gleise erforderlich. Nachstopfungen sind im

Bedarfsfall vorzunehmen.

Zwischen Pressenstempel und dem gesamten als wirkend angesetztem Widerlager ist eine gute

Lastverteilung zu gewährleisten. Die Neigung der als Widerlager dienenden Pressengrubenwand

sollte nicht flacher als 1:0,20 sein. Dabei ist der ständige Kontakt zwischen Widerlagerkonstruktion

und Pressengrubenwand zu gewährleisten.

Eine ständige Entwässerung der Pressengrube und des als Widerlager wirkenden Erdkeils ist zu

gewährleisten. Sollte ein zeitweiliger Wasserstau nicht verhindert werden können, ist der Vortrieb

erst 24 h nach völliger Entfernung des Wassers wieder aufzunehmen.

Zur Sicherstellung der Ortsbruststützung muss der Bohrkopf hinter der Rohrschneide zurückbleiben.

Der Überschnitt, d.h. der Ringspalt zwischen Querungsaußenkante und Boden, darf 10 mm nicht

überschreiten. In Anlehnung an Ril 836.4505 Abschn. 3(4) /U 8/ sollte der Überschnitt während des

Querungseinbaues mit Bentonitsuspension verfüllt werden. Das Bentonit muss unmittelbar nach

Abschluss des Vortriebes durch eine geeignete Zementsuspension (Zementdämmer) ersetzt

werden.

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3.3 Baugrubensicherung und Wasserhaltung

Mit der Herstellung der Gründung der Kabelschächte sowie Start- und Zielgruben sind Baugruben

bzw. Baugrubensicherungen erforderlich. Allgemein können bis in eine Tiefe von 1,25 m

Baugrubenböschungen senkrecht hergestellt werden. Darüber hinaus können gemäß DIN 4124

unbelastete Böschungen bis 5,0 m Höhe im Bereich über dem Grundwasser und bei den hier

erkundeten Auffüllungen und weich bzw. weich/steifen Ton unter 45° und im Ton von mindestens

steifer Konsistenz unter 60° hergestellt werden. Belastete Böschungen oder Grundwasser oberhalb

der Aushubsohle erfordern einen Nachweis der Standsicherheit.

Für die Bemessung eines Verbaues können die Kennwerte aus Abschnitt 2.8, Tabelle 4 entnommen

werden. Für den Verbau und die Ausbildung der Baugrube sind die Hinweise der DIN 4124 und des

Arbeitskreises „Baugruben“ (EAB) der Deutschen Gesellschaft für Erd- und Grundbau zu beachten.

Das Grundwasser wurde bei der Erkundung nicht gefunden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die

Baugruben zur Herstellung der Kabelschächte in das Schichtwasser reichen. Sollte bei den

Aushubarbeiten Schichtwasser auftreten, wird eine offene Wasserhaltung mit Pumpensümpfen

empfohlen.

3.4 Wiederverwendbarkeit der Aushubmassen

Als Bodenaushub fallen rollige und bindige Auffüllungen und Tone an. Diese Böden können in

Bereichen ohne besondere Anforderungen an Durchlässigkeit, Verdichtungsgrad, Frost-

empfindlichkeit usw. als Auffüllmaterial o.ä. eingesetzt werden.

Fremdbestandteile wie Wurzeln, Bauschutt, Schlacke o.ä. sind vor einer Wiederverwendung der

Böden auszusondern. Weiche bzw. weich/steife bindige Böden sind vor einem Wiedereinbau zu

behandeln (Zumischung von Grobkorn, Austrocknung). Organische durchsetzte Böden sind für

einen Wiedereinbau nicht geeignet und auszusondern.

Die v.g. Aussagen beziehen sich ausschließlich auf die bautechnische Wiederverwendbarkeit von

Aushubböden. Vor einer Wiederverwendung sind die Ergebnisse von abfalltechnischen

Untersuchungen unbedingt zu berücksichtigen.

3.5 Einfluss der Baumaßnahmen auf angrenzende Bebauungen / Gleisanlagen

Die geplanten Kabelquerungen verlaufen unter den Gleisen der Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst.

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Bei Rammarbeiten ist eine kontinuierliche Beobachtung und Überwachung in der Nähe befindlicher

Bebauungen (ggf. auch messtechnisch) und Anlagen vorzusehen. Die Rammsysteme sind so zu

wählen, dass möglichst geringe Erschütterungen auf die angrenzenden Bebauungen wirken. Es ist

zu beachten, dass vor allem in den locker bis mitteldicht gelagerten rolligen Auffüllungen

Erschütterungen zu Verdichtungen des Bodens und somit zu Setzungen von baulichen Anlagen

führen können. Bei den Einwirkungen auf bauliche Anlagen wird zwischen kurzzeitigen

Erschütterungen und Dauererschütterungen unterschieden. Bei Dauererschütterungen (z. B.

angeregt durch eine Vibrationsramme) können Resonanzschwingungen an baulichen Anlagen

auftreten und damit Materialermüdungen bewirken.

Bezüglich des Eintragens von Vibrationen wird auf die DIN 4150 „Erschütterungen im Bauwesen“

verwiesen. Im Teil 3 der v.g. DIN wird unter anderem auch auf die erforderlichen Mindestabstände

zwischen Erschütterungsquelle und baulichen Anlagen eingegangen.

Als bahnseitige Schutzmaßnahme empfehlen wir, die Gleise und OLA-Masten während der Bauar-

beiten visuell und messtechnisch zu überwachen und eine Langsamfahrstelle einzurichten. Bei in

der Nähe befindlicher Bebauung empfehlen wir zur Abwehr unberechtigter Schadensersatz-ansprü-

che im Vorfeld ein Beweissicherungsverfahren durchzuführen.

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4 Zusammenfassung / Schlussbemerkungen

Im vorliegenden geotechnischen Bericht sind die Baugrundverhältnisse und deren Bewertung für die

geplanten Kabelquerungen auf der Strecke 6362 zwischen km 139,450 und km 149,415 dargestellt.

Gegenstand der Untersuchungen ist die Ermittlung von Bodenkennwerten und

Berechnungsannahmen zur Unterbreitung von Vorschlägen für die Durchörterung der vorgesehenen

Kabelquerungen.

Der Baugrund besteht unter rolligen und bindigen Auffüllungen in lockerer bis dichter Lagerung bzw.

steifer bis halbfest…fester Konsistenz aus weichen…steifen bis halbfest/festenSchluffen undTonen

sowie locker bis dicht gelagerten Kiesen. Zum Teil folgt darunter Felszersatz aus Kies/Sand und

Ton. Die Beschreibung der Bodenverhältnisse wurde durch bodenphysikalische Laborversuche

untersetzt. Es wurde bei den Erkundungsarbeiten kein Wasser angetroffen.

In Abschnitt 2 wird aus den erkundeten Bodenschichten ein Baugrundmodell gebildet und die

zugehörigen Boden- und Berechnungskennwerte angegeben. Ferner werden in diesem Abschnitt

Aussagen zur Rammfähigkeit des Untergrundes gemacht. Hinweise und Empfehlungen für die

vorgesehenen Kabelquerungen, Angaben zur Baugrubensicherung und Wasserhaltung sowie

Wiederverwendbarkeit des Aushubmaterials enthält Abschnitt 3.

Unter Berücksichtigung der im vorliegenden Bericht aufgeführten Punkte, Hinweise und Empfehlun-

gen ist eine Herstellung der Durchörterung im Rohrvortrieb möglich. Für die geplanten Kabelque-

rungen wurde die zu erwartende Setzung infolge der Durchörterung ausgewiesen.

Die punktförmig durchgeführten Bodenuntersuchungen geben einen guten Überblick über die

vorhandenen Untergrundverhältnisse, sie schließen jedoch Abweichungen in Teilbereichen nicht

aus. Wir empfehlen uns einzuschalten, wenn sich Abweichungen von den Untersuchungs-

ergebnissen ergeben bzw. planungstechnische Änderungen durchgeführt werden, die Einfluss auf

die Kabelquerungen haben.

Unsere beauftragten Leistungen für dieses Objekt sind hiermit abgeschlossen.

aufgestellt durch:

M. Becker (B.Sc.)

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Anlage 1

Abkürzungsverzeichnis 1 Blatt

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DB Engineering & Consulting GmbH Umwelt, Geotechnik & Geodäsie

Bodenart Beimengungen Bodengruppe

Kies G kiesig g enggestufte Kiese GE Grobkies gG grobkiesig gg weitgestufte Kies-Sand-Gemische GW Mittelkies mG mittelkiesig mg intermittierend gestufte Kies-Sand-Gemische GI Feinkies fG feinkiesig fg Sand S sandig s enggestufte Sande SE Grobsand gS grobsandig gs weitgestufte Sand-Kies-Gemische SW Mittelsand mS mitelsandig ms intermittierend gestufte Sand-Kies-Gemische SI Feinsand fS feinsandig fs Schluff U schluffig u Kies-Schluff-Gemische GU bzw.GU* 1) Ton T tonig t Kies-Ton-Gemische GT bzw. GT* 1) Torf, Humus H torfig, humos h Sand-Schluff-Gemische SU bzw. SU* 1) Mudde M org. Beimengungen o Sand-Ton-Gemische ST bzw. ST* 1) Auffüllung A Sand-Schluff-Gemische ohne Plastizität SU* oP Mutterboden Mu z.B. Für Querbalken gilt auch - Symbol z.B. SU = SU Geschiebelehm Lg schwach grobsandig gs´ Geschiebemergel Mg stark mittelsandig ms bzw. ms* Löß Lö leicht plastische Schluffe UL Lößlehm Löl mittelplastische Schluffe UM Wiesenkalk, Seekalk, ausgeprägt plastische Schluffe UA Seekreide, leicht plastische Tone TL Kalkmudde Wk mittelplastische Tone TM ausgeprägt plastische Tone TA Farbe grau (g) grün (ü) bunt (u) Schluffe mit organischen Beimengungen OU braun (b) blau (a) hell (h) Tone mit organischen Beimengungen OT rot (r) schwarz (s) dunkel (d) grob- bis gemischtkörnige Böden mit Bei- weiß (w) gelb (e) mengungen humoser Art OH grob- bis gemischtkörnige Böden mit Kalkgehalt kalkigen/ kieseligen Bildungen OK kalkfrei o kalkhaltig + nicht bis mäßig zersetzte Torfe (Humus) HN stark kalkhaltig ++ zersetzte Torfe HZ Schlamme als Sammelbegriff F

Konsistenz Auffüllungen aus natürlichen Böden [ ]

Ic ≤ 0,50 - breiig - »» Auffüllungen aus Fremdstoffen A 0,50 < Ic ≤ 0,75 - weich - ~~ 0,75 < Ic ≤ 1,00 - steif - --- Kurzzeichen und Zeichen für Bodengruppen und Eigenschaften nach DIN 4023 und DIN 18196

Abstand des Bohransatzpunktes v. Gleisachse GA Ic > 1,00 - halbfest - | Wasserstände Lagerungsdichte 0 < I ≤ 0,35 - locker [ l ] oooooooo GW Grundwasser angebohrt D 0,35 < I D ≤ 0,65 - mitteldicht [ m ] ooooooooo GW Grundwasser nach Bohrende I D > 0,65 - dicht [ d ] · · · · · · · · GW Ruhewasser SW Schichtenwasser angebohrt

  1. GU, GT, SU, ST: 5 - 15 % bei d ≤ 0,063 mm SW Schichtenwasser nach Bohrende GU*, GT*, SU*, ST*: > 15 - 40 % bei d ≤ 0,063 mm SW Schichtenwasser

Anlage 1

[Seite 28]

Anlage 2

Aufschlusslageplan

8 Blatt

[Seite 37]

Anlage 3

Baugrundprofile und Sondierdiagramme 1 Blatt

[Seite 39]

Anlage 4

Bodenphysikalische Laborversuche 4.1 Zusammenfassung Laborergebnisse 1 Blatt 4.2 Kornverteilungen 10 Blatt 4.3 Fließ- und Ausrollgrenzen 4 Blatt

[Seite 40]

Auftrags.-Nr. : P-L000670 Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst Stand: 08.02.2022 8 Kabelquerungen

Zusammenfassung Laborergebnisse

ttinhcsbasgnunalPssulhcsfuAretemoliknekcertS.rN krewuaBeborPefeiTtlahegressaW.lrütan .pesethcidnroKlhazneroP.lrütan erablettimre 1- )r d / r(tlahegressaW .rrokeznergßeilFeznergstätizitsalPxednistätizitalP w-w=I P L Pw(=I L c xednisnetsisnoK I P / )w -eborptmaseG fua negozebV lg tsulrevhülGmm lietnanroK 360,0 <dlietnanroK mm 0,2 >dr d ethcidrotcorP-stiekgimröfhcielgnU lhazREYEB hcan treW-k/ SALAIB hcan treW-k RBSUrüf )2,0 gnussemeB rotkafrutkerroK( gnurekcisreV treW-keppurgnedoB 69181 NIDhcan tiehrehcistsorF 71 BtS-E VTZ
von [m unter AP]w [%]r [g/cm3]en [ - ]wk [%]wL [%]wp [%]Ip [ - ]Ic [ - ](Ic) [ - ]- [%][%][%][t/m3]CU [ - ]kf [m/s]kf [m/s]kf [m/s][ - ][ - ]
KRB 1139,450GP 10,00 - 1,009,072,03,91,67E-033,34E-04[GU]F2
KRB 1139,450GP 21,00 - 2,9028,040,00,71,63E-073,26E-08GU*F3
KRB 3140,370GP 20,90 - 2,1024,057,0[GU*]F3
KRB 3140,370GP 32,10 - 4,7011,8030,3637,0620,4416,620,40n.b.20,9ST*F3
KRB 5141,535GP 21,00 - 2,4017,8046,0852,0326,4525,580,23n.b.19,7[ST*]F3
KRB 5141,535GP 42,60 - 3,8012,050,03,42,56E-045,12E-05GUF2
KRB 6141,535GP 10,00 - 1,0019,052,01,37E-052,74E-06[GU*]F3
KRB 8141,945GP 31,50 - 4,5023,08,0SU*F3
KRB 9142,910GP 10,10 - 2,4022,2042,3143,8223,7120,110,07n.b.22,2[ST*]F3
KRB 9142,910GP 22,40 - 3,1030,05,01,82,50E-075,00E-08ST*F3
KRB 11143,945GP 10,05 - 0,7030,3033,7451,1532,8518,300,951,1472,3[UA]F3
KRB 12143,945GP 21,00 - 3,1030,044,0GT*F3
KRB 13149,240GP 22,10 - 5,6029,034,03,08,38E-081,68E-08ST*F3
KRB 15149,415GP 20,60 - 1,7521,049,0GT*F3

Anlage 4.1 Blatt 1 von 1

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Prüfungs-Nr.:2022 / 02 Bauvorhaben:Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst ESTW Grobau - Querungen Ausgeführt durch:Farina am:25.01.2022 Bemerkung:Bestimmung der Korngrößenverteilung Naß-/Trockensiebung nach DIN EN ISO 17892-4Entnahmestelle:KRB 1 Pr. 1 km:139,450 Entnahmetiefe:0,00m - 1,00m Bodenart:Auffüllung (Kies) Art der Entnahme:Kleinrammbohrung Entnahme am:15.12.2021 durch: DB E&C GmbHUGS DB Engineering & Consulting
Schlämmkorn Siebkorn - Sand Siebkorn - Kies 100 Feinstes Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Steine 90 80 70 ]%[egnemtmaseGredd<renröKredaelietnanessaM 60 50 40 30 20 10 0 0.001 0.002 0.006 0.02 0.063 0.2 0.6 2 6 20 60 100 Korndurchmesser d [mm]
Prüfungs-Nr.:2022/02 Anlage:4.2 zu:P-L000670 Blatt 1
Kurve Nr.:Bemerkungen Auffüllung gG, mg, fg', gs', ms', u'
ArbeitsweiseNass-/Trockensiebung
CU = d60/d10 / CC / Median252,90 3,94
Bodengruppe (DIN 18196)[GU]
Geologische Bezeichnung
kf-Wert-3 1,669 * 10 [m/s] nach USBR/Bialas
SchlämmkornSiebkorn - SandSiebkorn - Kies
FeinstesFeinMittelGrobFeinMittelGrobFeinMittelGrobSteine

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Prüfungs-Nr.:2022 / 03 Bauvorhaben:Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst ESTW Grobau - Querungen Ausgeführt durch:Farina am:20.01.2022 Bemerkung:Bestimmung der Korngrößenverteilung kombinierte Sieb-/Schlämmanalyse nach DIN EN ISO 17892-4Entnahmestelle:KRB 1 Pr. 2 km:139,450 Entnahmetiefe:1,00m - 2,90m Bodenart:Kies Art der Entnahme:Kleinrammbohrung Entnahme am:15.12.2021 durch: DB E&C GmbHUGS DB Engineering & Consulting
Schlämmkorn Siebkorn - Sand Siebkorn - Kies 100 Feinstes Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Steine 90 80 70 ]%[egnemtmaseGredd<renröKredaelietnanessaM 60 50 40 30 20 10 0 0.001 0.002 0.006 0.02 0.063 0.2 0.6 2 6 20 60 100 Korndurchmesser d [mm]
Prüfungs-Nr.:2022/03 Anlage:4.2 zu:P-L000670 Blatt2
Kurve Nr.:Bemerkungen mG, fg', fs', ms', gs', u
Arbeitsweisekombinierte Sieb-/Schlämmanalyse
CU = d60/d10 / CC / Median554,69 0,70
Bodengruppe (DIN 18196)GU*
Geologische Bezeichnung
kf-Wert-7 1,626 * 10 [m/s] nach USBR/Bialas
SchlämmkornSiebkorn - SandSiebkorn - Kies
FeinstesFeinMittelGrobFeinMittelGrobFeinMittelGrobSteine

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Prüfungs-Nr.:2022 / 04 Bauvorhaben:Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst ESTW Grobau - Querungen Ausgeführt durch:Farina am:25.01.2022 Bemerkung:Bestimmung der Korngrößenverteilung Naß-/Trockensiebung nach DIN EN ISO 17892-4Entnahmestelle:KRB 3 Pr. 2 km: 140,370 Entnahmetiefe:0,90m - 2,10m Bodenart:Auffüllung (Kies) Art der Entnahme:Kleinrammbohrung Entnahme am:14.12.2021 durch: DB E&C GmbHUGS DB Engineering & Consulting
Schlämmkorn Siebkorn - Sand Siebkorn - Kies 100 Feinstes Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Steine 90 80 70 ]%[egnemtmaseGredd<renröKredaelietnanessaM 60 50 40 30 20 10 0 0.001 0.002 0.006 0.02 0.063 0.2 0.6 2 6 20 60 100 Korndurchmesser d [mm]
Prüfungs-Nr.:2022/04 Anlage:4.2 zu:P-L000670 Blatt3
Kurve Nr.:Bemerkungen Auffüllung mG, gg, fg', gs', ms', u
ArbeitsweiseNass-/Trockensiebung
CU = d60/d10 / CC / Median
Bodengruppe (DIN 18196)[GU*]
Geologische Bezeichnung
kf-Wert
SchlämmkornSiebkorn - SandSiebkorn - Kies
FeinstesFeinMittelGrobFeinMittelGrobFeinMittelGrobSteine

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Prüfungs-Nr.:2022 / 05 Bauvorhaben:Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst ESTW Grobau - Querungen Ausgeführt durch:Farina am:20.01.2022 Bemerkung:Bestimmung der Korngrößenverteilung kombinierte Sieb-/Schlämmanalyse nach DIN EN ISO 17892-4Entnahmestelle:KRB 5 Pr. 4 km:141,535 Entnahmetiefe:2,60m - 3,80m Bodenart:Kies Art der Entnahme:Kleinrammbohrung Entnahme am:09.11.2021 durch: DB E&C GmbHUGS DB Engineering & Consulting
Schlämmkorn Siebkorn - Sand Siebkorn - Kies 100 Feinstes Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Steine 90 80 70 ]%[egnemtmaseGredd<renröKredaelietnanessaM 60 50 40 30 20 10 0 0.001 0.002 0.006 0.02 0.063 0.2 0.6 2 6 20 60 100 Korndurchmesser d [mm]
Prüfungs-Nr.:2022/05 Anlage:4.2 zu:P-L000670 Blatt4
Kurve Nr.:Bemerkungen fG-mG, gs, ms', u'
Arbeitsweisekombinierte Sieb-/Schlämmanalyse
CU = d60/d10 / CC / Median85,78 3,43
Bodengruppe (DIN 18196)GU
Geologische Bezeichnung
kf-Wert-4 2,562 * 10 [m/s] nach USBR/Bialas
SchlämmkornSiebkorn - SandSiebkorn - Kies
FeinstesFeinMittelGrobFeinMittelGrobFeinMittelGrobSteine

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Prüfungs-Nr.:2022 / 06 Bauvorhaben:Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst ESTW Grobau - Querungen Ausgeführt durch:Farina am:25.01.2022 Bemerkung:Bestimmung der Korngrößenverteilung Naß-/Trockensiebung nach DIN EN ISO 17892-4Entnahmestelle:KRB 6 Pr. 1 km:141,535 Entnahmetiefe:0,00m - 1,00m Bodenart:Auffüllung (Kies) Art der Entnahme:Kleinrammbohrung Entnahme am:09.11.2021 durch: DB E&C GmbHUGS DB Engineering & Consulting
Schlämmkorn Siebkorn - Sand Siebkorn - Kies 100 Feinstes Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Steine 90 80 70 ]%[egnemtmaseGredd<renröKredaelietnanessaM 60 50 40 30 20 10 0 0.001 0.002 0.006 0.02 0.063 0.2 0.6 2 6 20 60 100 Korndurchmesser d [mm]
Prüfungs-Nr.:2022/06 Anlage:4.2 zu:P-L000670 Blatt5
Kurve Nr.:Bemerkungen Auffüllung gG, mg', fg', gs', ms', fs', u
ArbeitsweiseNass-/Trockensiebung
CU = d60/d10 / CC / Median
Bodengruppe (DIN 18196)[GU*]
Geologische Bezeichnung
kf-Wert-5 1,371 * 10 [m/s] nach USBR/Bialas
SchlämmkornSiebkorn - SandSiebkorn - Kies
FeinstesFeinMittelGrobFeinMittelGrobFeinMittelGrobSteine

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Prüfungs-Nr.:2022 / 07 Bauvorhaben:Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst ESTW Grobau - Querungen Ausgeführt durch:Farina am:25.01.2022 Bemerkung:Bestimmung der Korngrößenverteilung Naß-/Trockensiebung nach DIN EN ISO 17892-4Entnahmestelle:KRB 8 Pr. 3 km:141,945 Entnahmetiefe:1,50m - 4,50m Bodenart:Sand Art der Entnahme:Kleinrammbohrung Entnahme am:16.12.2021 durch: DB E&C GmbHUGS DB Engineering & Consulting
Schlämmkorn Siebkorn - Sand Siebkorn - Kies 100 Feinstes Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Steine 90 80 70 ]%[egnemtmaseGredd<renröKredaelietnanessaM 60 50 40 30 20 10 0 0.001 0.002 0.006 0.02 0.063 0.2 0.6 2 6 20 60 100 Korndurchmesser d [mm]
Prüfungs-Nr.:2022/07 Anlage:4.2 zu:P-L000670 Blatt6
Kurve Nr.:Bemerkungen gS, ms, fs', fg', u
ArbeitsweiseNass-/Trockensiebung
CU = d60/d10 / CC / Median
Bodengruppe (DIN 18196)SU*
Geologische Bezeichnung
kf-Wert
SchlämmkornSiebkorn - SandSiebkorn - Kies
FeinstesFeinMittelGrobFeinMittelGrobFeinMittelGrobSteine

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Prüfungs-Nr.:2022 / 08 Bauvorhaben:Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst ESTW Grobau - Querungen Ausgeführt durch:Farina am:20.01.2022 Bemerkung:Bestimmung der Korngrößenverteilung kombinierte Sieb-/Schlämmanalyse nach DIN EN ISO 17892-4Entnahmestelle:KRB 9 Pr. 2 km:142,910 Entnahmetiefe:2,40m - 3,10m Bodenart:Felszersatz Art der Entnahme:Kleinrammbohrung Entnahme am:16.11.2021 durch: DB E&C GmbHUGS DB Engineering & Consulting
Schlämmkorn Siebkorn - Sand Siebkorn - Kies 100 Feinstes Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Steine 90 80 70 ]%[egnemtmaseGredd<renröKredaelietnanessaM 60 50 40 30 20 10 0 0.001 0.002 0.006 0.02 0.063 0.2 0.6 2 6 20 60 100 Korndurchmesser d [mm]
Prüfungs-Nr.:2022/08 Anlage:4.2 zu:P-L000670 Blatt7
Kurve Nr.:Bemerkungen gS-mS, fs', g', t
Arbeitsweisekombinierte Sieb-/Schlämmanalyse
CU = d60/d10 / CC / Median99,30 1,75
Bodengruppe (DIN 18196)ST*
Geologische Bezeichnung
kf-Wert-7 2,499 * 10 [m/s] nach USBR/Bialas
SchlämmkornSiebkorn - SandSiebkorn - Kies
FeinstesFeinMittelGrobFeinMittelGrobFeinMittelGrobSteine

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Prüfungs-Nr.:2022 / 09 Bauvorhaben:Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst ESTW Grobau - Querungen Ausgeführt durch:Farina am:25.01.2022 Bemerkung:Bestimmung der Korngrößenverteilung Naß-/Trockensiebung nach DIN EN ISO 17892-4Entnahmestelle:KRB 12 Pr. 2 km:143,945 Entnahmetiefe:1,00m - 3,10m Bodenart:Felszersatz Art der Entnahme:Kleinrammbohrung Entnahme am:13.12.2021 durch: DB E&C GmbHUGS DB Engineering & Consulting
Schlämmkorn Siebkorn - Sand Siebkorn - Kies 100 Feinstes Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Steine 90 80 70 ]%[egnemtmaseGredd<renröKredaelietnanessaM 60 50 40 30 20 10 0 0.001 0.002 0.006 0.02 0.063 0.2 0.6 2 6 20 60 100 Korndurchmesser d [mm]
Prüfungs-Nr.:2022/09 Anlage:4.2 zu:P-L000670 Blatt8
Kurve Nr.:Bemerkungen mG, fg', gg', gs', fs', ms', t
ArbeitsweiseNass-/Trockensiebung
CU = d60/d10 / CC / Median
Bodengruppe (DIN 18196)GT*
Geologische Bezeichnung
kf-Wert
SchlämmkornSiebkorn - SandSiebkorn - Kies
FeinstesFeinMittelGrobFeinMittelGrobFeinMittelGrobSteine

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© By IDAT-GmbH 1995 - 2014 V 4.25 1403

Prüfungs-Nr.:2022 / 10 Bauvorhaben:Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst ESTW Grobau - Querungen Ausgeführt durch:Farina am:20.01.2022 Bemerkung:Bestimmung der Korngrößenverteilung kombinierte Sieb-/Schlämmanalyse nach DIN EN ISO 17892-4Entnahmestelle:KRB 13 Pr. 2 km:149,240 Entnahmetiefe:2,10m - 5,60m Bodenart:Ton Art der Entnahme:Kleinrammbohrung Entnahme am:10.11.2021 durch: DB E&C GmbHUGS DB Engineering & Consulting
Schlämmkorn Siebkorn - Sand Siebkorn - Kies 100 Feinstes Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Steine 90 80 70 ]%[egnemtmaseGredd<renröKredaelietnanessaM 60 50 40 30 20 10 0 0.001 0.002 0.006 0.02 0.063 0.2 0.6 2 6 20 60 100 Korndurchmesser d [mm]
Prüfungs-Nr.:2022/10 Anlage:4.2 zu:P-L000670 Blatt9
Kurve Nr.:Bemerkungen T, s*, g*, u
Arbeitsweisekombinierte Sieb-/Schlämmanalyse
CU = d60/d10 / CC / Median799,23 2,97
Bodengruppe (DIN 18196)ST*
Geologische Bezeichnung
kf-Wert-8 8,379 * 10 [m/s] nach USBR/Bialas
SchlämmkornSiebkorn - SandSiebkorn - Kies
FeinstesFeinMittelGrobFeinMittelGrobFeinMittelGrobSteine

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© By IDAT-GmbH 1995 - 2014 V 4.25 1403

Prüfungs-Nr.:2022 / 11 Bauvorhaben:Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst ESTW Grobau - Querungen Ausgeführt durch:Farina am:25.01.2022 Bemerkung:Bestimmung der Korngrößenverteilung Naß-/Trockensiebung nach DIN EN ISO 17892-4Entnahmestelle:KRB 15 Pr. 2 km:149,415 Entnahmetiefe:0,60m - 1,75m Bodenart:Felszersatz Art der Entnahme:Kleinrammbohrung Entnahme am:15.11.2021 durch: DB E&C GmbHUGS DB Engineering & Consulting
Schlämmkorn Siebkorn - Sand Siebkorn - Kies 100 Feinstes Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Steine 90 80 70 ]%[egnemtmaseGredd<renröKredaelietnanessaM 60 50 40 30 20 10 0 0.001 0.002 0.006 0.02 0.063 0.2 0.6 2 6 20 60 100 Korndurchmesser d [mm]
Prüfungs-Nr.:2022/11 Anlage:4.2 zu:P-L000670 Blatt10
Kurve Nr.:Bemerkungen gG, mg, fg', gs', ms', fs', t
ArbeitsweiseNass-/Trockensiebung
CU = d60/d10 / CC / Median
Bodengruppe (DIN 18196)GT*
Geologische Bezeichnung
kf-Wert
SchlämmkornSiebkorn - SandSiebkorn - Kies
FeinstesFeinMittelGrobFeinMittelGrobFeinMittelGrobSteine

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3041 52.4V 4102-5991HbmG-TADIyB©

DB Engineering & Consulting UGSPrüfungsnr.:2022 / 01 Anlage:4.3 Blatt 1 zu:P-L000670
Bestimmung der Fließ- und Ausrollgrenze nach DIN 18122 - LM
Prüfungsnr.:2022 / 01 Bauvorhaben:Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst ESTW Grobau - Querungen Ausgeführt durch:Farina am:20.01.2022 Bemerkung:Ic = n.b. Überkorn > 0,40mm > 25% ! (1,52)Entnahmestelle:KRB 3 Pr. 3 km:140,370 Entnahmetiefe:2,10m - 4,70m Bodenart:ST* (nach DIN 18196) < 0,063mm = 20,9% Art der Entnahme:Kleinrammbohrung Entnahme am:14.12.2021 durch: DB E&C GmbH
Fließgrenze Ausrollgrenze Behälter Nr.: Zahl der Schläge: 19 21 24 27 31 Feuchte Probe + Behälter m+m [g]: 23,77 22,75 23,88 24,84 24,32 21,46 21,90 22,48 B Trockene Probe + Behälter m +m [g]: 21,11 20,30 21,25 22,21 21,32 20,64 21,03 21,45 d B Behälter m [g]: 14,34 13,92 14,25 15,01 12,78 16,55 16,75 16,53 B Wasser m - m = m [g]: 2,66 2,45 2,63 2,63 3,00 0,82 0,87 1,03 d w Trockene Probe m [g]: 6,77 6,38 7,00 7,20 8,54 4,09 4,28 4,92 d Wassergehalt m / m * 100 [%]: 39,29 38,40 37,57 36,53 35,13 20,05 20,33 20,93 w d Wert übernehmen Natürlicher Wassergehalt: w = 11,80 % Bodengruppe = ST* Größtkorn: 0,40 mm Plastizitätszahl I = w - w = 16,62 % P L P Masse des Überkorns: 61,50 g w - w Konsistenzzahl I = L K = 0,40 ^= sehr weich Trockenmasse der Probe: 100,60 g C w - w L P Überkornanteil: ü = 61,13 % Liquiditätszahl I L = 1 - I C = 0,60 I Anteil£ 0.4 mm: m d / m = 38,87 % Aktivitätszahl I A = m / P m = Anteil£ 0.002 mm: m T / m = % T d Wassergehalt (Überkorn) w = 0,00 % Ü Zustandsform w - w * ü korr. Wassergehalt: w = Ü = 30,36 % K 1.0-ü 1.0 0.75 0.5 0.25 0.0 Fließgrenze w = 37,06 % halbfest steif weich sehr weich breiig flüssig L Ausrollgrenze w = 20,44 % P Bildsamkeitsbereich (w bis w) P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 50 39,0 40 ausgeprägt 37,0 plastische ]%[ Tone TA 30 IlhazstätizitsalP P m it t e l - -20) 35,0 p l a s ti s c he =0.73*(wL T o n e T M 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl N 20 A-LinieIP leicht Tone mit organischen Beimengungen plastische organogene Tone OT und ausgeprägt Tone TL Schluffe mit zusammendrückbare Schluffe UA 10 organischen Sand-Ton-Gemische ST Beimengungen und organogene Zwischenbereich leicht Schluffe OU und plastische mittelplastische 0 Sand-Schluff-Gemische SU Schluffe UL Schluffe UM 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 Fließgrenze w [%] L
Bemerkungen:
Behälter Nr.:
Zahl der Schläge:1921242731
Feuchte Probe + Behälter m+m [g]: B23,7722,7523,8824,8424,32
Trockene Probe + Behälter m +m [g]: d B21,1120,3021,2522,2121,32
Behälter m [g]: B14,3413,9214,2515,0112,78
Wasser m - m = m [g]: d w2,662,452,632,633,00
Trockene Probe m [g]: d6,776,387,007,208,54
Wassergehalt m / m * 100 [%]: w d39,2938,4037,5736,5335,13
Wert übernehmen
ausgeprägt plastische Tone TA
mittel--20) 3*(wL
plastische
Tone TM
A-LiniTone mit org organogene zusammendr
leichtTone mit organischen Beimengungen
plastischeorganogeneTone OT und ausgeprägt
ToneTLSchluffe mitzusammendrückbare Schluffe UA
organischen
San ZwisSand-Ton-Gemische STBeimengungen
leichtundorganogene
ZwischenbereichSchluffe OU und
plastischemittelplastische
Sand-Schluff-Gemische SUSchluffe ULSchluffe UM
21,4621,9022,48
20,6421,0321,45
16,5516,7516,53
0,820,871,03
4,094,284,92
20,0520,3320,93

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DB Engineering & Consulting UGSPrüfungsnr.:2022 / 02 Anlage:4.3 Blatt 2 zu:P-L000670
Bestimmung der Fließ- und Ausrollgrenze nach DIN 18122 - LM
Prüfungsnr.:2022 / 02 Bauvorhaben:Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst ESTW Grobau - Querungen Ausgeführt durch:Farina am:20.01.2022 Bemerkung:Ic = n.b. Überkorn > 0,40mm > 25% ! (1,34)Entnahmestelle:KRB 5 Pr. 2 km:141,535 Entnahmetiefe:1,00m - 2,40m Bodenart:[ST*] (nach DIN 18196) < 0,063mm = 19,7% Art der Entnahme:Kleinrammbohrung Entnahme am:09.11.2021 durch: DB E&C GmbH
Fließgrenze Ausrollgrenze Behälter Nr.: Zahl der Schläge: 15 18 24 28 34 Feuchte Probe + Behälter m+m [g]: 24,11 21,36 21,56 22,37 23,19 21,79 22,21 21,92 B Trockene Probe + Behälter m +m [g]: 20,41 18,58 18,95 19,44 20,15 20,71 21,06 20,88 d B Behälter m [g]: 13,91 13,55 13,97 13,70 13,94 16,69 16,63 16,96 B Wasser m - m = m [g]: 3,70 2,78 2,61 2,93 3,04 1,08 1,15 1,04 d w Trockene Probe m [g]: 6,50 5,03 4,98 5,74 6,21 4,02 4,43 3,92 d Wassergehalt m / m * 100 [%]: 56,92 55,27 52,41 51,05 48,95 26,87 25,96 26,53 w d Wert übernehmen Natürlicher Wassergehalt: w = 17,80 % Bodengruppe = [ST*] Größtkorn: 0,40 mm Plastizitätszahl I = w - w = 25,58 % P L P Masse des Überkorns: 84,74 g w - w Konsistenzzahl I = L K = 0,23 ^= breiig Trockenmasse der Probe: 138,08 g C w - w L P Überkornanteil: ü = 61,37 % Liquiditätszahl I L = 1 - I C = 0,77 I Anteil£ 0.4 mm: m d / m = 38,63 % Aktivitätszahl I A = m / P m = Anteil£ 0.002 mm: m T / m = % T d Wassergehalt (Überkorn) w = 0,00 % Ü Zustandsform w - w * ü korr. Wassergehalt: w = Ü = 46,08 % K 1.0-ü 1.0 0.75 0.5 0.25 0.0 Fließgrenze w = 52,03 % halbfest steif weich sehr weich breiig flüssig L Ausrollgrenze w = 26,45 % P Bildsamkeitsbereich (w bis w) P L 58,0 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 50 56,0 54,0 40 ausgeprägt 52,0 plastische ]%[ Tone TA 50,0 30 IlhazstätizitsalP P m it t e l - -20) 48,0 p l a s ti s c he =0.73*(wL T o n e T M 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl N 20 A-LinieIP leicht Tone mit organischen Beimengungen plastische organogene Tone OT und ausgeprägt Tone TL Schluffe mit zusammendrückbare Schluffe UA 10 organischen Sand-Ton-Gemische ST Beimengungen und organogene Zwischenbereich leicht Schluffe OU und plastische mittelplastische 0 Sand-Schluff-Gemische SU Schluffe UL Schluffe UM 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 Fließgrenze w [%] L
Bemerkungen:
Behälter Nr.:
Zahl der Schläge:1518242834
Feuchte Probe + Behälter m+m [g]: B24,1121,3621,5622,3723,19
Trockene Probe + Behälter m +m [g]: d B20,4118,5818,9519,4420,15
Behälter m [g]: B13,9113,5513,9713,7013,94
Wasser m - m = m [g]: d w3,702,782,612,933,04
Trockene Probe m [g]: d6,505,034,985,746,21
Wassergehalt m / m * 100 [%]: w d56,9255,2752,4151,0548,95
Wert übernehmen
ausgeprägt plastische Tone TA
mittel--20) 3*(wL
plastische
Tone TM3*(
A-LiniT o z
leichtone mit organischen Beimengungen
plastischerganogeneTone OT und ausgeprägt
ToneTLSchluffe mitusammendrückbare Schluffe UA
organischen
San ZwisSand-Ton-Gemische STBeimengungen
leichtundorganogene
ZwischenbereichSchluffe OU und
plastischemittelplastische
Sand-Schluff-Gemische SUSchluffe ULSchluffe UM
21,7922,2121,92
20,7121,0620,88
16,6916,6316,96
1,081,151,04
4,024,433,92
26,8725,9626,53

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DB Engineering & Consulting UGSPrüfungsnr.:2022 / 03 Anlage:4.3 Blatt 3 zu:P-L000670
Bestimmung der Fließ- und Ausrollgrenze nach DIN 18122 - LM
Prüfungsnr.:2022 / 03 Bauvorhaben:Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst ESTW Grobau - Querungen Ausgeführt durch:Farina am:20.01.2022 Bemerkung:Ic = n.b. Überkorn > 0,40mm > 25% ! (1,07)Entnahmestelle:KRB 9 Pr. 1 km:142,910 Entnahmetiefe:0,10m - 2,40m Bodenart:[ST*] (nach DIN 18196) < 0,063mm = 22,2% Art der Entnahme:Kleinrammbohrung Entnahme am:16.11.2021 durch: DB E&C GmbH
Fließgrenze Ausrollgrenze Behälter Nr.: Zahl der Schläge: 19 22 25 30 34 Feuchte Probe + Behälter m+m [g]: 22,33 22,84 22,04 21,58 23,65 22,02 21,93 22,27 B Trockene Probe + Behälter m +m [g]: 19,48 19,94 19,44 19,21 20,67 20,97 20,91 21,22 d B Behälter m [g]: 13,13 13,41 13,52 13,70 13,66 16,59 16,57 16,78 B Wasser m - m = m [g]: 2,85 2,90 2,60 2,37 2,98 1,05 1,02 1,05 d w Trockene Probe m [g]: 6,35 6,53 5,92 5,51 7,01 4,38 4,34 4,44 d Wassergehalt m / m * 100 [%]: 44,88 44,41 43,92 43,01 42,51 23,97 23,50 23,65 w d Wert übernehmen Natürlicher Wassergehalt: w = 22,20 % Bodengruppe = [ST*] Größtkorn: 0,40 mm Plastizitätszahl I = w - w = 20,11 % P L P Masse des Überkorns: 60,99 g w - w Konsistenzzahl I = L K = 0,07 ^= breiig Trockenmasse der Probe: 128,31 g C w - w L P Überkornanteil: ü = 47,53 % Liquiditätszahl I L = 1 - I C = 0,93 I Anteil£ 0.4 mm: m d / m = 52,47 % Aktivitätszahl I A = m / P m = Anteil£ 0.002 mm: m T / m = % T d Wassergehalt (Überkorn) w = 0,00 % Ü Zustandsform w - w * ü korr. Wassergehalt: w = Ü = 42,31 % K 1.0-ü 1.0 0.75 0.5 0.25 0.0 Fließgrenze w = 43,82 % halbfest steif weich sehr weich breiig flüssig L Ausrollgrenze w = 23,71 % P Bildsamkeitsbereich (w bis w) P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 50 46,0 40 ausgeprägt 44,0 plastische ]%[ Tone TA 30 IlhazstätizitsalP P m it t e l - -20) 42,0 p l a s ti s c he =0.73*(wL T o n e T M 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl N 20 A-LinieIP leicht Tone mit organischen Beimengungen plastische organogene Tone OT und ausgeprägt Tone TL Schluffe mit zusammendrückbare Schluffe UA 10 organischen Sand-Ton-Gemische ST Beimengungen und organogene Zwischenbereich leicht Schluffe OU und plastische mittelplastische 0 Sand-Schluff-Gemische SU Schluffe UL Schluffe UM 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 Fließgrenze w [%] L
Bemerkungen:
Behälter Nr.:
Zahl der Schläge:1922253034
Feuchte Probe + Behälter m+m [g]: B22,3322,8422,0421,5823,65
Trockene Probe + Behälter m +m [g]: d B19,4819,9419,4419,2120,67
Behälter m [g]: B13,1313,4113,5213,7013,66
Wasser m - m = m [g]: d w2,852,902,602,372,98
Trockene Probe m [g]: d6,356,535,925,517,01
Wassergehalt m / m * 100 [%]: w d44,8844,4143,9243,0142,51
Wert übernehmen
ausgeprägt plastische Tone TA
mittel--20) 3*(wL
plastische
Tone TM
A-LiniTone mit org organogene zusammendr
leichtTone mit organischen Beimengungen
plastischeorganogeneTone OT und ausgeprägt
ToneTLSchluffe mitzusammendrückbare Schluffe UA
organischen
San ZwisSand-Ton-Gemische STBeimengungen
leichtundorganogene
ZwischenbereichSchluffeOU und
plastischemittelplastische
Sand-Schluff-Gemische SUSchluffe ULSchluffeUM
22,0221,9322,27
20,9720,9121,22
16,5916,5716,78
1,051,021,05
4,384,344,44
23,9723,5023,65

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DB Engineering & Consulting UGSPrüfungsnr.:2022 / 04 Anlage:4.3 Blatt 4 zu:P-L000670
Bestimmung der Fließ- und Ausrollgrenze nach DIN 18122 - LM
Prüfungsnr.:2022 / 04 Bauvorhaben:Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst ESTW Grobau - Querungen Ausgeführt durch:Farina am:20.01.2022 Bemerkung:Ic = 1,14 bezogen auf die GesmatprobeEntnahmestelle:KRB 11 Pr. 1 km: 143,945 Entnahmetiefe:0,05m -0,70m Bodenart:[UA] (nach DIN 18196) < 0,063mm = 72,3% Art der Entnahme:Kleinrammbohrung Entnahme am:16.11.2021 durch: DB E&C GmbH
Fließgrenze Ausrollgrenze Behälter Nr.: Zahl der Schläge: 18 23 26 33 39 Feuchte Probe + Behälter m+m [g]: 21,14 21,62 22,89 25,37 23,04 23,25 23,19 22,60 B Trockene Probe + Behälter m +m [g]: 18,44 18,77 19,98 21,33 20,12 21,67 21,58 21,03 d B Behälter m [g]: 13,29 13,24 14,28 13,26 14,19 16,82 16,68 16,29 B Wasser m - m = m [g]: 2,70 2,85 2,91 4,04 2,92 1,58 1,61 1,57 d w Trockene Probe m [g]: 5,15 5,53 5,70 8,07 5,93 4,85 4,90 4,74 d Wassergehalt m / m * 100 [%]: 52,43 51,54 51,05 50,06 49,24 32,58 32,86 33,12 w d Wert übernehmen Natürlicher Wassergehalt: w = 30,30 % Bodengruppe = [UA] Größtkorn: 0,40 mm Plastizitätszahl I = w - w = 18,30 % P L P Masse des Überkorns: 10,54 g w - w Konsistenzzahl I = L K = 0,95 ^= steif Trockenmasse der Probe: 103,33 g C w - w L P Überkornanteil: ü = 10,20 % Liquiditätszahl I L = 1 - I C = 0,05 I Anteil£ 0.4 mm: m d / m = 89,80 % Aktivitätszahl I A = m / P m = Anteil£ 0.002 mm: m T / m = % T d Wassergehalt (Überkorn) w = 0,00 % Ü Zustandsform w - w * ü korr. Wassergehalt: w = Ü = 33,74 % K 1.0-ü 1.0 0.75 0.5 0.25 0.0 Fließgrenze w = 51,15 % halbfest steif weich sehr weich breiig flüssig L Ausrollgrenze w = 32,85 % P Bildsamkeitsbereich (w bis w) P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 50 53,0 40 ausgeprägt 51,0 plastische ]%[ Tone TA 30 IlhazstätizitsalP P m it t e l - -20) 49,0 p l a s ti s c he =0.73*(wL T o n e T M 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl N 20 A-LinieIP leicht Tone mit organischen Beimengungen plastische organogene Tone OT und ausgeprägt Tone TL Schluffe mit zusammendrückbare Schluffe UA 10 organischen Sand-Ton-Gemische ST Beimengungen und organogene Zwischenbereich leicht Schluffe OU und plastische mittelplastische 0 Sand-Schluff-Gemische SU Schluffe UL Schluffe UM 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 Fließgrenze w [%] L
Bemerkungen:
Behälter Nr.:
Zahl der Schläge:1823263339
Feuchte Probe + Behälter m+m [g]: B21,1421,6222,8925,3723,04
Trockene Probe + Behälter m +m [g]: d B18,4418,7719,9821,3320,12
Behälter m [g]: B13,2913,2414,2813,2614,19
Wasser m - m = m [g]: d w2,702,852,914,042,92
Trockene Probe m [g]: d5,155,535,708,075,93
Wassergehalt m / m * 100 [%]: w d52,4351,5451,0550,0649,24
Wert übernehmen
ausgeprägt plastische Tone TA
mittel--20) 3*(wL
plastische
Tone TM
-Lini
leichtATone mit organischen Beimengungen
plastischeorganogeneTone OT und ausgeprägt
ToneTLSchluffe mitzusammendrückbare Schluffe UA
organischen
San ZwisSand-Ton-Gemische STBeimengungen
leichtundorganogene
ZwischenbereichSchluffe OU und
plastischemittelplastische
Sand-Schluff-Gemische SUSchluffe ULSchluffe UM
23,2523,1922,60
21,6721,5821,03
16,8216,6816,29
1,581,611,57
4,854,904,74
32,5832,8633,12

©

[Seite 55]

Anlage 5

Betonaggressivität und Stahlkorrosivität

5.1 KRB 1 (km 139,450) 5 Blatt 5.2 KRB 6 (km 141,535) 5 Blatt 5.3 KRB 10 (km 142,910) 5 Blatt 5.4 KRB 14 (km 149,240) 5 Blatt

[Seite 56]

Prüfung und Beurteilung DB Engineering & betonangreifender Böden Consulting GmbH nach DIN 4030

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530
Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen
1. Allgemeine Angaben Prüfungs-Nr.: 2022 / 137 Reg.-Nr.: Entnahmestelle: KRB 1 Auftrags-Nr.: P-L000670 Probennummer: 2 Entnahmetiefe: 1,00-2,90m Art des Bodens: Kies, schluffig Entnahmedatum: 15.12.2021 Probenehmer: DB E & C GmbH Probeneingang: 11.01.2022 Geländeverhältnisse: Bemerkungen:
2. Bodenanalyse Bestandteil PrüfergebnisGrenzwerte zur Beurteilung n. DIN 4030-1 Expositionsklassen XA1 XA2 XA3
Sulfat ( SO2- )1.) 4 Säuregrad n. Baumann-Gully317 mg/kg 232 ml/kg≥ 2.000 und ≤ 3.0002.) > 200>3.0002.)und ≤12.000>12.000 und ≤24.000
in der Praxis nicht anzutreffen
Sulfid ( S2- )3.) Chlorid ( Cl- )< 0,02 mg/kg 124 mg/kgWeitere Parameter des chemischen Untersuchungsumfanges
1) Tonböden mit einer Durchlässigkeit von weniger als 10-5 m/s dürfen in eine niedrigere Klasse eingestuft werden. 2) Falls die Gefahr der Anhäufung von Sulfationen im Beton -zurückzuführen auf wechselndes Trocknen und Durchfeuchten oder kapillares Saugen- besteht, ist der Grenzwert von 3000 mg/kg auf 2000 mg/kg zu vermindern. 3) Bei Sulfidgehalten von > 100 mg S²- / kg Boden ist eine gesonderte Beurteilung durch einen Fachmann erforderlich. nb - nicht bestimmt nn - nicht nachweisbar
3. Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke nach DIN 18 196
Bodengruppe (Handspezifizierung)GU*Entnahmewassergehalt w13,0 %
Kalkgehalt V Ca( 0 )Fließgrenze w Ln.b.
d<2 mmnbPlastizitätsgrenze w Pn.b.
d<0,063 mmnbPlastizitätsindex I Pn.b.
d<0,002 mmnbKonsistenzindex I Cn.b.
Ungleichförmigkeitszahl U = d / d 60 10nbKorndichte r Sn.b.
Glühverlust V glnbBemerkungen:
4. Beurteilung Der Boden kann der Expositionsklasse XA1 zugeordnet werden. Erläuterung: XA1 chemisch schwach angreifend XA2 chemisch mäßig angreifend XA3 chemisch stark angreifend
Berlin, den 17.01.2022 Bearbeiter: Bischof geprüft: Becker
BetonaggressivitätBodenaufschlämmungAnlage 5 Blatt 1

Rev. 2.3/ 04/2016

[Seite 57]

Korrosionswahrscheinlichkeit DB Engineering & metallischer Werkstoffe Consulting GmbH nach DIN 50 929, Teil 3

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530
Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen Auftrags-Nr.: P-L000670 Prüfungs-Nr.: 2022 / 137 Boden: GU* Entnahmestelle: km 139,450 KRB 1 Pr.2 t=1,00-2,90m
Nr.Merkmal und MessgrößeEinheit / PrüfergebnisMesswert- bereicheBewertungs- zahl
a) Beurteilung der Bodenprobe
1BodenartMassenanteile in %Z 1
a) Bindigkeit: Anteil an abschlämmbaren Bestandteilen (Kornanteil d≤0,063 mm)> 50≤ 10 > 10 bis 30 > 30 bis 50 > 50 bis 80 > 80+ 4 + 2 0 -2 -4
b) Torf-, Moor-, Schlick- und Marsch- böden, organischer Kohlenstoff c) stark verunreinigte Böden, Verunreinigungen durch Brennstoff- asche, Schlacke, Kohlestücke, Koks, Müll, Schutt, Abwässer etc.> 5-12 -12
2Spezifischer BodenwiderstandOhm cmZ 2
28090> 50 000 > 20 000 bis 50 000 > 5 000 bis 20 000 > 2 000 bis 5 000 1 000 bis 2 000 < 1 000+ 4 + 2 0 -2 -4 -6
3WassergehaltMassenanteile in %Z 3
13,0≤ 20 > 200 -1
4pH - WertZ 4
4,3> 9 > 5,5 bis 9 4 bis 5,5 < 4+ 2 0 -1 -3
5Pufferkapazitätmmol/kgZ 5
Säurekapazität bis pH 4,3 (Alkalität K ) S 4,3nn< 200 200 bis 1 000 > 1 0000 + 1 + 3
Basekapazität bis pH 7,0 (Acidität K ) B 7,010,0< 2,5 2,5 bis 5 > 5 bis 10 > 10bis 20 > 20bis30 > 300 -2 -4 -6 -8 -10
6Sulfid (S2- )mg/kgZ 6
< 0,02< 5 5 bis 10 > 100 -3 -6
Stahlkorrosivität einer Bodenaufschlämmung Anlage 5 Blatt 2

Rev. 2.4 / 07/2016

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Korrosionswahrscheinlichkeit DB Engineering & metallischer Werkstoffe Consulting GmbH nach DIN 50 929, Teil 3

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530
Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen Auftrags-Nr.: P-L000670 Prüfungs-Nr.: 2022 / 137 Boden: GU* Entnahmestelle: km 139,450 KRB 1 Pr.2 t=1,00-2,90m
Nr.Merkmal und MessgrößeEinheit / PrüfergebnisMesswert- bereicheBewertungs- zahl
7Neutralsalze (wäßriger Auszug) c (Cl- ) + 2c (SO 2-) 4mmol/kgZ 7
3,2< 3 3 bis 10 > 10 bis 30 > 30 bis 100 > 1000 -1 -2 -3 -4
8Sulfat (SO 2-, salzsaurer Auszug) 4mmol/kgZ 8
3,3< 2 2 bis 5 > 5 bis 10 > 100 -1 -2 -3
b) Beurteilung aufgrund örtlicher Gegebenheiten
9Lage des Objektes zum GrundwasserZ 9
Grundwasser: nicht vorhanden vorhanden wechselt zeitlichx0 -1 -2
10Bodenhomogenität, horizontalZ 10
Bodenwiderstandsprofil: ermittelt werden Änderungen von Z (nach Zeile 2) 2 von benachbarten Bodenbereichen:Z 2 (Bei dieser Bewertung werden alle positiven Z -Werte gleich " +1 " gesetzt) 2x IZ I < 2 2 2 ≤ IZ I ≤ 3 2 IZ I > 3 20 -2 -4
11Bodenhomogenität, vertikalZ 11
a) Boden in unmittelbarer UmgebungHomogene Einbettung mit x artgleichem Erdboden Inhomogene Einbettung mit bodenfremden Bestandteilen, z.B. Holz, Wurzeln u. dgl. sowie mit stark artverschiedenen korrosiveren Böden.0 -6
b) Schichtung unterschiedlicher Böden mit verschiedenen Z - Werten; 32 ≤ IZ I ≤ 3 2-1
Ermittlg. von IZ I entsprechend Zeile 10 2IZ I > 3 2-2
12Objekt / Boden - Potential U Cu / CuSO4VZ 12
(zur Feststellung von Fremdkathoden) Ist eine Potentialmessung nicht möglich, z.B. bei der Beurteilung eines Bodens ohne Objekt, ist Z = - 10 zu setzen, wenn 12 Kohlenstücke oder Koks vorhanden sind.x- 0,5 bis - 0,4 > - 0,4 bis - 0,3 > - 0,3-3 -8 -10
Berlin, 17.01.2022 Bearbeiter: Bischof geprüft: Becker
Stahlkorrosivität einer Bodenaufschlämmung(Fortsetzung) Anlage 5 Blatt 3

Rev. 2.4 / 07/2016

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Korrosionswahrscheinlichkeit DB Engineering & metallischer Werkstoffe Consulting GmbH nach DIN 50 929, Teil 3

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530

Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen Auftrags-Nr. : P-L000670 Prüfungs-Nr. : 2022 / 137 Boden: GU* Entnahmestelle : km 139,450 KRB 1 Pr.2 t=1,00-2,90m

Entsprechend Tab. 1 aus DIN 50929, Teil 3 ergeben sich nachfolgende Bewertungsziffern:

  1. Bodenart 7. Neutralsalze (wäßr. Auszug)

  2. spezif. Bodenwiderstand 8. Sulfat (SO 2-, salzsaur. Ausz.) 4

  3. Wassergehalt 9. Lage d. Obj. z. Grundwasser

  4. pH - Wert 10. Bodenhomogenität horizont.

  5. Pufferkapazität 11. Bodenhomogenität vertikal

  6. Sulfid (S2-) 12. Obj./Boden-Potential U Cu/CuSO4

Bewertungsziffer für unlegierte u. niedriglegierte Eisenwerkstoffe
Z 1-2 *)Z 7-1
Z 22Z 8-1
Z 30Z 9-2 *)
Z 4-1Z 100 *)
Z 5-4Z 110 *)
Z 60Z 12-3

*) basiert auf örtlicher Einschätzung

Abschätzung der Bodenklasse, Bodenaggressivität und Korrosionswahr- scheinlichkeiten bei freier Korrosion von unlegierten und niedriglegierten Eisenwerkstoffen (DIN 50929, Teil 3, Tab. 7):

  1. Unlegierte und niedriglegierte Eisenwerkstoffe 1.1 Freie Korrosion (nur Bezug auf Bodenprobe): Bodenklasse - Bodenaggressivität*) B 0 =Z 1 +Z 2 +Z 3 +Z 4 +Z 5 +Z 6 +Z 7 +Z 8 +Z 9 B 0 = -9 II - aggressiv

1.2 Freie Korrosion (mit Bezug auf umgebende Böden):

B 1 =B 0 +Z 10 +Z 11 B 1 = -9

Mulden- u. LochkorrosionFlächen- korrosion
mittelgering
  • Die Bodenaggressivität entspricht der Korrosionswahrscheinlichkeit für freie Korrosion ohne Mitwirken ausgedehnter Konzentrationselemente.

Abschätzung der mittleren Korrosionsgeschwindigkeit (DIN 50929, Teil 3, Tab. 8):

1.3 Freie Korrosion (nur Bezug auf Probe): B 0 = -9

1.4 Freie Korrosion (m. Bezug auf umgebende Böden): B = -9 1

Abtragungsrate w (100 a) in mm/amax. Eindring-tiefe w Lmax (30a) in mm/a
0,020,2
0,020,2

Stahlkorrosivität einer Bodenaufschlämmung Anlage 5 Blatt 4

Rev. 2.4 / 07/2016

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Korrosionswahrscheinlichkeit DB Engineering & metallischer Werkstoffe Consulting GmbH nach DIN 50 929, Teil 3

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530

Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen Auftrags-Nr. : P-L000670 Prüfungs-Nr. : 2022 / 137 Boden: GU* Entnahmestelle : km 139,450 KRB 1 Pr.2 t=1,00-2,90m

Entsprechend Tab. 1 aus DIN 50929, Teil 3 ergeben sich nachfolgende Bewertungsziffern:

  1. Bodenart 7. Neutralsalze (wäßr. Auszug)

  2. spezif. Bodenwiderstand 8. Sulfat (SO 2-, salzsaur. Ausz.) 4

  3. Wassergehalt 9. Lage d. Obj. z. Grundwasser

  4. pH - Wert 10. Bodenhomogenität horizont.

  5. Pufferkapazität 11. Bodenhomogenität vertikal

  6. Sulfid (S2-) 12. Obj./Boden-Potential U Cu/CuSO4

Bewertungsziffer für unlegierte u. niedriglegierte Eisenwerkstoffe
Z 1-2 *)Z 7-1
Z 22Z 8-1
Z 30Z 9-2 *)
Z 4-1Z 100 *)
Z 5-4Z 110 *)
Z 60Z 12-3

*) basiert auf örtlicher Einschätzung

Maßnahmen für den Korrosionsschutz (DIN 50 929, Teil 3, Punkt 8.1):

Allgemein ist Korrosionsschutz durch Beschichtungen zu bevorzugen. Dabei sind folgende Normen zu berücksichtigen: Stahlbau: DIN 55 928, Teil 5 Rohre: DIN 30 670, DIN 30671, DIN 30 672, DIN 30 673, DIN 30 674, Teil 1 und 2

Abschätzung der Korrosionswahrscheinlichkeit bei freier Korrosion von feuerverzinkten Stählen in Erdböden (DIN 50929, Teil 3, Tab. 5):

  1. Feuerverzinkte Stähle: Güte der Deckschichten Freie Korrosion (nur Bezug auf Bodenprobe): B D =Z 2 +Z 4 +Z 5 +Z 6 B D = -3 gut

Abschätzung der mittleren Korrosionsgeschwindigkeit:

  • entfällt -

Maßnahmen für den Korrosionsschutz (DIN 50 929, Teil 3, Punkt 8.3):

Im wesentlichen gelten die Angaben für unverzinkte Stähle. Feuerverzinkte Stähle sollten nur verwendet werden, wenn die Schutzwirkung mindestens befriedigend ist (s. vorstehende Tabelle).

Berlin, 17.01.2022 Bearbeiter: Bischof geprüft: Becker

Stahlkorrosivität einer Bodenaufschlämmung (Fortsetzung) Anlage 5 Blatt 5

Rev. 2.4 / 07/2016

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Prüfung und Beurteilung DB Engineering & betonangreifender Böden Consulting GmbH nach DIN 4030

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530
Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen
1. Allgemeine Angaben Prüfungs-Nr.: 2022 / 138 Reg.-Nr.: Entnahmestelle: KRB 6 Auftrags-Nr.: P-L000670 Probennummer: 2 Entnahmetiefe: 1,00-2,40m Art des Bodens: Schluff, kiesig Entnahmedatum: 09.11.2021 Probenehmer: DB E & C GmbH Probeneingang: 11.01.2022 Geländeverhältnisse: Bemerkungen:
2. Bodenanalyse Bestandteil PrüfergebnisGrenzwerte zur Beurteilung n. DIN 4030-1 Expositionsklassen XA1 XA2 XA3
Sulfat ( SO2- )1.) 4 Säuregrad n. Baumann-Gully111 mg/kg 412 ml/kg≥ 2.000 und ≤ 3.0002.) > 200>3.0002.)und ≤12.000>12.000 und ≤24.000
in der Praxis nicht anzutreffen
Sulfid ( S2- )3.) Chlorid ( Cl- )0,06 mg/kg 390 mg/kgWeitere Parameter des chemischen Untersuchungsumfanges
1) Tonböden mit einer Durchlässigkeit von weniger als 10-5 m/s dürfen in eine niedrigere Klasse eingestuft werden. 2) Falls die Gefahr der Anhäufung von Sulfationen im Beton -zurückzuführen auf wechselndes Trocknen und Durchfeuchten oder kapillares Saugen- besteht, ist der Grenzwert von 3000 mg/kg auf 2000 mg/kg zu vermindern. 3) Bei Sulfidgehalten von > 100 mg S²- / kg Boden ist eine gesonderte Beurteilung durch einen Fachmann erforderlich. nb - nicht bestimmt nn - nicht nachweisbar
3. Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke nach DIN 18 196
Bodengruppe (Handspezifizierung)UM/ULEntnahmewassergehalt w16,3 %
Kalkgehalt V Ca( 0 )Fließgrenze w Ln.b.
d<2 mmnbPlastizitätsgrenze w Pn.b.
d<0,063 mmnbPlastizitätsindex I Pn.b.
d<0,002 mmnbKonsistenzindex I Cn.b.
Ungleichförmigkeitszahl U = d / d 60 10nbKorndichte r Sn.b.
Glühverlust V glnbBemerkungen:
4. Beurteilung Der Boden kann der Expositionsklasse XA1 zugeordnet werden. Erläuterung: XA1 chemisch schwach angreifend XA2 chemisch mäßig angreifend XA3 chemisch stark angreifend
Berlin, den 17.01.2022 Bearbeiter: Bischof geprüft: Becker
BetonaggressivitätBodenaufschlämmungAnlage 5 Blatt 1

Rev. 2.3/ 04/2016

[Seite 62]

Korrosionswahrscheinlichkeit DB Engineering & metallischer Werkstoffe Consulting GmbH nach DIN 50 929, Teil 3

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530
Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen Auftrags-Nr.: P-L000670 Prüfungs-Nr.: 2022 / 138 Boden: UM/UL Entnahmestelle: km 141,535 KRB 6 Pr.2 t=1,00-2,40m
Nr.Merkmal und MessgrößeEinheit / PrüfergebnisMesswert- bereicheBewertungs- zahl
a) Beurteilung der Bodenprobe
1BodenartMassenanteile in %Z 1
a) Bindigkeit: Anteil an abschlämmbaren Bestandteilen (Kornanteil d≤0,063 mm)> 50≤ 10 > 10 bis 30 > 30 bis 50 > 50 bis 80 > 80+ 4 + 2 0 -2 -4
b) Torf-, Moor-, Schlick- und Marsch- böden, organischer Kohlenstoff c) stark verunreinigte Böden, Verunreinigungen durch Brennstoff- asche, Schlacke, Kohlestücke, Koks, Müll, Schutt, Abwässer etc.> 5-12 -12
2Spezifischer BodenwiderstandOhm cmZ 2
32468> 50 000 > 20 000 bis 50 000 > 5 000 bis 20 000 > 2 000 bis 5 000 1 000 bis 2 000 < 1 000+ 4 + 2 0 -2 -4 -6
3WassergehaltMassenanteile in %Z 3
16,3≤ 20 > 200 -1
4pH - WertZ 4
4,5> 9 > 5,5 bis 9 4 bis 5,5 < 4+ 2 0 -1 -3
5Pufferkapazitätmmol/kgZ 5
Säurekapazität bis pH 4,3 (Alkalität K ) S 4,32< 200 200 bis 1 000 > 1 0000 + 1 + 3
Basekapazität bis pH 7,0 (Acidität K ) B 7,020,0< 2,5 2,5 bis 5 > 5 bis 10 > 10bis 20 > 20bis30 > 300 -2 -4 -6 -8 -10
6Sulfid (S2- )mg/kgZ 6
0,06< 5 5 bis 10 > 100 -3 -6
Stahlkorrosivität einer Bodenaufschlämmung Anlage 5 Blatt 2

Rev. 2.4 / 07/2016

[Seite 63]

Korrosionswahrscheinlichkeit DB Engineering & metallischer Werkstoffe Consulting GmbH nach DIN 50 929, Teil 3

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530
Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen Auftrags-Nr.: P-L000670 Prüfungs-Nr.: 2022 / 138 Boden: UM/UL Entnahmestelle: km 141,535 KRB 6 Pr.2 t=1,00-2,40m
Nr.Merkmal und MessgrößeEinheit / PrüfergebnisMesswert- bereicheBewertungs- zahl
7Neutralsalze (wäßriger Auszug) c (Cl- ) + 2c (SO 2-) 4mmol/kgZ 7
4,5< 3 3 bis 1 0 > 10 bis 30 > 30 bis 100 > 1000 -1 -2 -3 -4
8Sulfat (SO 2-, salzsaurer Auszug) 4mmol/kgZ 8
1,2< 2 2 bis 5 > 5 bis 1 0 > 1 00 -1 -2 -3
b) Beurteilung aufgrund örtlicher Gegebenheiten
9Lage des Objektes zum GrundwasserZ 9
Grundwasser: nicht vorhanden vorhanden wechselt zeitlichx0 -1 -2
10Bodenhomogenität, horizontalZ 10
Bodenwiderstandsprofil: ermittelt werden Änderungen von Z (nach Zeile 2) 2 von benachbarten Bodenbereichen:Z 2 (Bei dieser Bewertung werden alle positiven Z -Werte gleich " +1 " gesetzt) 2x I Z I < 2 2 2 ≤ I Z I ≤ 3 2 I Z I > 3 20 -2 -4
11Bodenhomogenität, vertikalZ 11
a) Boden in unmittelbarer UmgebungHomogene Einbettung mit x artgleichem Erdboden Inhomogene Einbettung mit bodenfremden Bestandteilen, z.B. Holz, Wurzeln u. dgl. sowie mit stark artverschiedenen korrosiveren Böden.0 -6
b) Schichtung unterschiedlicher Böden mit verschiedenen Z - Werten; 32 ≤ IZ I ≤ 3 2-1
Ermittlg. von IZ I entsprechend Zeile 10 2IZ I > 3 2-2
12Objekt / Boden - Potential U Cu / CuSO4VZ 12
(zur Feststellung von Fremdkathoden) Ist eine Potentialmessung nicht möglich, z.B. bei der Beurteilung eines Bodens ohne Objekt, ist Z = - 10 zu setzen, wenn 12 Kohlenstücke oder Koks vorhanden sind.x- 0,5 bis - 0,4 > - 0,4 bis - 0,3 > - 0,3-3 -8 -10
Berlin, 17.01.2022 Bearbeiter: Bischof geprüft: Becker
Stahlkorrosivität einer Bodenaufschlämmung(Fortsetzung) Anlage 5 Blatt 3

Rev. 2.4 / 07/2016

[Seite 64]

Korrosionswahrscheinlichkeit DB Engineering & metallischer Werkstoffe Consulting GmbH nach DIN 50 929, Teil 3

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530

Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen Reg.-Nr. : Auftrags-Nr. : P-L000670 Prüfungs-Nr. : 2022 / 138 Boden: UM/UL Entnahmestelle : km 141,535 KRB 6 Pr.2 t=1,00-2,40m

Entsprechend Tab. 1 aus DIN 50929, Teil 3 ergeben sich nachfolgende Bewertungsziffern:

  1. Bodenart 7. Neutralsalze (wäßr. Auszug)

  2. spezif. Bodenwiderstand 8. Sulfat (SO 2-, salzsaur. Ausz.) 4

  3. Wassergehalt 9. Lage d. Obj. z. Grundwasser

  4. pH - Wert 10. Bodenhomogenität horizont.

  5. Pufferkapazität 11. Bodenhomogenität vertikal

  6. Sulfid (S2-) 12. Obj./Boden-Potential U Cu/CuSO4

Bewertungsziffer für unlegierte u. niedriglegierte Eisenwerkstoffe
Z 1-2 *)Z 7-1
Z 22Z 80
Z 30Z 9-2 *)
Z 4-1Z 100 *)
Z 5-6Z 110 *)
Z 60Z 12-3

*) basiert auf örtlicher Einschätzung

Abschätzung der Bodenklasse, Bodenaggressivität und Korrosionswahr- scheinlichkeiten bei freier Korrosion von unlegierten und niedriglegierten Eisenwerkstoffen (DIN 50929, Teil 3, Tab. 7):

  1. Unlegierte und niedriglegierte Eisenwerkstoffe 1.1 Freie Korrosion (nur Bezug auf Bodenprobe): Bodenklasse - Bodenaggressivität*) B 0 =Z 1 +Z 2 +Z 3 +Z 4 +Z 5 +Z 6 +Z 7 +Z 8 +Z 9 B 0 = -10 II - aggressiv

1.2 Freie Korrosion (mit Bezug auf umgebende Böden):

B 1 =B 0 +Z 10 +Z 11 B 1 = -10

Mulden- u. LochkorrosionFlächen- korrosion
mittelgering
  • Die Bodenaggressivität entspricht der Korrosionswahrscheinlichkeit für freie Korrosion ohne Mitwirken ausgedehnter Konzentrationselemente.

Abschätzung der mittleren Korrosionsgeschwindigkeit (DIN 50929, Teil 3, Tab. 8):

1.3 Freie Korrosion (nur Bezug auf Probe): B 0 = -10

1.4 Freie Korrosion (m. Bezug auf umgebende Böden): B = -10 1

Abtragungsrate w (100 a) in mm/amax. Eindring-tiefe w Lmax (30a) in mm/a
0,020,2
0,020,2

Stahlkorrosivität einer Bodenaufschlämmung Anlage 5 Blatt 4

Rev. 2.4 / 07/2016

[Seite 65]

Korrosionswahrscheinlichkeit DB Engineering & metallischer Werkstoffe Consulting GmbH nach DIN 50 929, Teil 3

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530

Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen Reg.-Nr. : Auftrags-Nr. : P-L000670 Prüfungs-Nr. : 2022 / 138 Boden: UM/UL Entnahmestelle : km 141,535 KRB 6 Pr.2 t=1,00-2,40m

Entsprechend Tab. 1 aus DIN 50929, Teil 3 ergeben sich nachfolgende Bewertungsziffern:

  1. Bodenart 7. Neutralsalze (wäßr. Auszug)

  2. spezif. Bodenwiderstand 8. Sulfat (SO 2-, salzsaur. Ausz.) 4

  3. Wassergehalt 9. Lage d. Obj. z. Grundwasser

  4. pH - Wert 10. Bodenhomogenität horizont.

  5. Pufferkapazität 11. Bodenhomogenität vertikal

  6. Sulfid (S2-) 12. Obj./Boden-Potential U Cu/CuSO4

Bewertungsziffer für unlegierte u. niedriglegierte Eisenwerkstoffe
Z 1-2 *)Z 7-1
Z 22Z 80
Z 30Z 9-2 *)
Z 4-1Z 100 *)
Z 5-6Z 110 *)
Z 60Z 12-3

*) basiert auf örtlicher Einschätzung

Maßnahmen für den Korrosionsschutz (DIN 50 929, Teil 3, Punkt 8.1):

Allgemein ist Korrosionsschutz durch Beschichtungen zu bevorzugen. Dabei sind folgende Normen zu berücksichtigen: Stahlbau: DIN 55 928, Teil 5 Rohre: DIN 30 670, DIN 30671, DIN 30 672, DIN 30 673, DIN 30 674, Teil 1 und 2

Abschätzung der Korrosionswahrscheinlichkeit bei freier Korrosion von feuerverzinkten Stählen in Erdböden (DIN 50929, Teil 3, Tab. 5):

  1. Feuerverzinkte Stähle: Güte der Deckschichten Freie Korrosion (nur Bezug auf Bodenprobe): B D =Z 2 +Z 4 +Z 5 +Z 6 B D = -5 befriedigend

Abschätzung der mittleren Korrosionsgeschwindigkeit:

  • entfällt -

Maßnahmen für den Korrosionsschutz (DIN 50 929, Teil 3, Punkt 8.3):

Im wesentlichen gelten die Angaben für unverzinkte Stähle. Feuerverzinkte Stähle sollten nur verwendet werden, wenn die Schutzwirkung mindestens befriedigend ist (s. vorstehende Tabelle).

Berlin, 17.01.2022 Bearbeiter: Bischof geprüft: Becker

Stahlkorrosivität einer Bodenaufschlämmung (Fortsetzung) Anlage 5 Blatt 5

Rev. 2.4 / 07/2016

[Seite 66]

Prüfung und Beurteilung DB Engineering & betonangreifender Böden Consulting GmbH nach DIN 4030

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530
Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen
1. Allgemeine Angaben Prüfungs-Nr.: 2022 / 139 Reg.-Nr.: Entnahmestelle: KRB 10 Auftrags-Nr.: P-L000670 Probennummer: 1 Entnahmetiefe: 0,10-2,50m Art des Bodens: Schluff, kiesig Entnahmedatum: 16.11.2021 Probenehmer: DB E & C GmbH Probeneingang: 11.01.2022 Geländeverhältnisse: Bemerkungen:
2. Bodenanalyse Bestandteil PrüfergebnisGrenzwerte zur Beurteilung n. DIN 4030-1 Expositionsklassen XA1 XA2 XA3
Sulfat ( SO2- )1.) 4 Säuregrad n. Baumann-Gully111 mg/kg 162 ml/kg≥ 2.000 und ≤ 3.0002.) > 200>3.0002.)und ≤12.000>12.000 und ≤24.000
in der Praxis nicht anzutreffen
Sulfid ( S2- )3.) Chlorid ( Cl- )0,12 mg/kg 1241 mg/kgWeitere Parameter des chemischen Untersuchungsumfanges
1) Tonböden mit einer Durchlässigkeit von weniger als 10-5 m/s dürfen in eine niedrigere Klasse eingestuft werden. 2) Falls die Gefahr der Anhäufung von Sulfationen im Beton -zurückzuführen auf wechselndes Trocknen und Durchfeuchten oder kapillares Saugen- besteht, ist der Grenzwert von 3000 mg/kg auf 2000 mg/kg zu vermindern. 3) Bei Sulfidgehalten von > 100 mg S²- / kg Boden ist eine gesonderte Beurteilung durch einen Fachmann erforderlich. nb - nicht bestimmt nn - nicht nachweisbar
3. Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke nach DIN 18 196
Bodengruppe (Handspezifizierung)[UM/UL]Entnahmewassergehalt w18,7 %
Kalkgehalt V Ca( 0 )Fließgrenze w Ln.b.
d<2 mmnbPlastizitätsgrenze w Pn.b.
d<0,063 mmnbPlastizitätsindex I Pn.b.
d<0,002 mmnbKonsistenzindex I Cn.b.
Ungleichförmigkeitszahl U = d / d 60 10nbKorndichte r Sn.b.
Glühverlust V glnbBemerkungen:
4. Beurteilung Der Boden liegt unterhalb der Zuordnungskriterien der Expositionsklasse XA1. Erläuterung: XA1 chemisch schwach angreifend XA2 chemisch mäßig angreifend XA3 chemisch stark angreifend
Berlin, den 17.01.2022 Bearbeiter: Bischof geprüft: Becker
BetonaggressivitätBodenaufschlämmungAnlage 5 Blatt 1

Rev. 2.3/ 04/2016

[Seite 67]

Korrosionswahrscheinlichkeit DB Engineering & metallischer Werkstoffe Consulting GmbH nach DIN 50 929, Teil 3

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530
Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen Auftrags-Nr.: P-L000670 Prüfungs-Nr.: 2022 / 139 Boden: [UM/UL] Entnahmestelle: km 142,910 KRB 10 Pr.1 t=0,10-2,50m
Nr.Merkmal und MessgrößeEinheit / PrüfergebnisMesswert- bereicheBewertungs- zahl
a) Beurteilung der Bodenprobe
1BodenartMassenanteile in %Z 1
a) Bindigkeit: Anteil an abschlämmbaren Bestandteilen (Kornanteil d≤0,063 mm)> 50≤ 10 > 10 bis 30 > 30 bis 50 > 50 bis 80 > 80+ 4 + 2 0 -2 -4
b) Torf-, Moor-, Schlick- und Marsch- böden, organischer Kohlenstoff c) stark verunreinigte Böden, Verunreinigungen durch Brennstoff- asche, Schlacke, Kohlestücke, Koks, Müll, Schutt, Abwässer etc.> 5-12 -12
2Spezifischer BodenwiderstandOhm cmZ 2
30960> 50 000 > 20 000 bis 50 000 > 5 000 bis 20 000 > 2 000 bis 5 000 1 000 bis 2 000 < 1 000+ 4 + 2 0 -2 -4 -6
3WassergehaltMassenanteile in %Z 3
18,7≤ 20 > 200 -1
4pH - WertZ 4
5,5> 9 > 5,5 bis 9 4 bis 5,5 < 4+ 2 0 -1 -3
5Pufferkapazitätmmol/kgZ 5
Säurekapazität bis pH 4,3 (Alkalität K ) S 4,312< 200 200 bis 1 000 > 1 0000 + 1 + 3
Basekapazität bis pH 7,0 (Acidität K ) B 7,012,0< 2,5 2,5 bis 5 > 5 bis 10 > 10bis 20 > 20bis30 > 300 -2 -4 -6 -8 -10
6Sulfid (S2- )mg/kgZ 6
0,12< 5 5 bis 10 > 100 -3 -6
Stahlkorrosivität einer Bodenaufschlämmung Anlage 5 Blatt 2

Rev. 2.4 / 07/2016

[Seite 68]

Korrosionswahrscheinlichkeit DB Engineering & metallischer Werkstoffe Consulting GmbH nach DIN 50 929, Teil 3

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530
Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen Auftrags-Nr.: P-L000670 Prüfungs-Nr.: 2022 / 139 Boden: [UM/UL] Entnahmestelle: km 142,910 KRB 10 Pr.1 t=0,10-2,50m
Nr.Merkmal und MessgrößeEinheit / PrüfergebnisMesswert- bereicheBewertungs- zahl
7Neutralsalze (wäßriger Auszug) c (Cl- ) + 2c (SO 2-) 4mmol/kgZ 7
4,6< 3 3 bis 10 > 10 bis 30 > 30 bis 100 > 1000 -1 -2 -3 -4
8Sulfat (SO 2-, salzsaurer Auszug) 4mmol/kgZ 8
1,2< 2 2 bis 5 > 5 bis 10 > 100 -1 -2 -3
b) Beurteilung aufgrund örtlicher Gegebenheiten
9Lage des Objektes zum GrundwasserZ 9
Grundwasser: nicht vorhanden vorhanden wechselt zeitlichx0 -1 -2
10Bodenhomogenität, horizontalZ 10
Bodenwiderstandsprofil: ermittelt werden Änderungen von Z (nach Zeile 2) 2 von benachbarten Bodenbereichen:Z 2 (Bei dieser Bewertung werden alle positiven Z -Werte gleich " +1 " gesetzt) 2x IZ I < 2 2 2 ≤ IZ I ≤ 3 2 IZ I > 3 20 -2 -4
11Bodenhomogenität, vertikalZ 11
a) Boden in unmittelbarer UmgebungHomogene Einbettung mit x artgleichem Erdboden Inhomogene Einbettung mit bodenfremden Bestandteilen, z.B. Holz, Wurzeln u. dgl. sowie mit stark artverschiedenen korrosiveren Böden.0 -6
b) Schichtung unterschiedlicher Böden mit verschiedenen Z - Werten; 32 ≤ IZ I ≤ 3 2-1
Ermittlg. von IZ I entsprechend Zeile 10 2IZ I > 3 2-2
12Objekt / Boden - Potential U Cu / CuSO4VZ 12
(zur Feststellung von Fremdkathoden) Ist eine Potentialmessung nicht möglich, z.B. bei der Beurteilung eines Bodens ohne Objekt, ist Z = - 10 zu setzen, wenn 12 Kohlenstücke oder Koks vorhanden sind.x- 0,5 bis - 0,4 > - 0,4 bis - 0,3 > - 0,3-3 -8 -10
Berlin, 17.01.2022 Bearbeiter: Bischof geprüft: Becker
Stahlkorrosivität einer Bodenaufschlämmung(Fortsetzung) Anlage 5 Blatt 3

Rev. 2.4 / 07/2016

[Seite 69]

Korrosionswahrscheinlichkeit DB Engineering & metallischer Werkstoffe Consulting GmbH nach DIN 50 929, Teil 3

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530

Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen Reg.-Nr. : Auftrags-Nr. : P-L000670 Prüfungs-Nr. : 2022 / 139 Boden: [UM/UL] Entnahmestelle : km 142,910 KRB 10 Pr.1 t=0,10-2,50m

Entsprechend Tab. 1 aus DIN 50929, Teil 3 ergeben sich nachfolgende Bewertungsziffern:

  1. Bodenart 7. Neutralsalze (wäßr. Auszug)

  2. spezif. Bodenwiderstand 8. Sulfat (SO 2-, salzsaur. Ausz.) 4

  3. Wassergehalt 9. Lage d. Obj. z. Grundwasser

  4. pH - Wert 10. Bodenhomogenität horizont.

  5. Pufferkapazität 11. Bodenhomogenität vertikal

  6. Sulfid (S2-) 12. Obj./Boden-Potential U Cu/CuSO4

Bewertungsziffer für unlegierte u. niedriglegierte Eisenwerkstoffe
Z 1-2 *)Z 7-1
Z 22Z 80
Z 30Z 9-2 *)
Z 40Z 100 *)
Z 5-6Z 110 *)
Z 60Z 12-3

*) basiert auf örtlicher Einschätzung

Abschätzung der Bodenklasse, Bodenaggressivität und Korrosionswahr- scheinlichkeiten bei freier Korrosion von unlegierten und niedriglegierten Eisenwerkstoffen (DIN 50929, Teil 3, Tab. 7):

  1. Unlegierte und niedriglegierte Eisenwerkstoffe 1.1 Freie Korrosion (nur Bezug auf Bodenprobe): Bodenklasse - Bodenaggressivität*) B 0 =Z 1 +Z 2 +Z 3 +Z 4 +Z 5 +Z 6 +Z 7 +Z 8 +Z 9 B 0 = -9 II - aggressiv

1.2 Freie Korrosion (mit Bezug auf umgebende Böden):

B 1 =B 0 +Z 10 +Z 11 B 1 = -9

Mulden- u. LochkorrosionFlächen- korrosion
mittelgering
  • Die Bodenaggressivität entspricht der Korrosionswahrscheinlichkeit für freie Korrosion ohne Mitwirken ausgedehnter Konzentrationselemente.

Abschätzung der mittleren Korrosionsgeschwindigkeit (DIN 50929, Teil 3, Tab. 8):

1.3 Freie Korrosion (nur Bezug auf Probe): B 0 = -9

1.4 Freie Korrosion (m. Bezug auf umgebende Böden): B = -9 1

Abtragungsrate w (100 a) in mm/amax. Eindring-tiefe w Lmax (30a) in mm/a
0,020,2
0,020,2

Stahlkorrosivität einer Bodenaufschlämmung Anlage 5 Blatt 4

Rev. 2.4 / 07/2016

[Seite 70]

Korrosionswahrscheinlichkeit DB Engineering & metallischer Werkstoffe Consulting GmbH nach DIN 50 929, Teil 3

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530

Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen Reg.-Nr. : Auftrags-Nr. : P-L000670 Prüfungs-Nr. : 2022 / 139 Boden: [UM/UL] Entnahmestelle : km 142,910 KRB 10 Pr.1 t=0,10-2,50m

Entsprechend Tab. 1 aus DIN 50929, Teil 3 ergeben sich nachfolgende Bewertungsziffern:

  1. Bodenart 7. Neutralsalze (wäßr. Auszug)

  2. spezif. Bodenwiderstand 8. Sulfat (SO 2-, salzsaur. Ausz.) 4

  3. Wassergehalt 9. Lage d. Obj. z. Grundwasser

  4. pH - Wert 10. Bodenhomogenität horizont.

  5. Pufferkapazität 11. Bodenhomogenität vertikal

  6. Sulfid (S2-) 12. Obj./Boden-Potential U Cu/CuSO4

Bewertungsziffer für unlegierte u. niedriglegierte Eisenwerkstoffe
Z 1-2 *)Z 7-1
Z 22Z 80
Z 30Z 9-2 *)
Z 40Z 100 *)
Z 5-6Z 110 *)
Z 60Z 12-3

*) basiert auf örtlicher Einschätzung

Maßnahmen für den Korrosionsschutz (DIN 50 929, Teil 3, Punkt 8.1):

Allgemein ist Korrosionsschutz durch Beschichtungen zu bevorzugen. Dabei sind folgende Normen zu berücksichtigen: Stahlbau: DIN 55 928, Teil 5 Rohre: DIN 30 670, DIN 30671, DIN 30 672, DIN 30 673, DIN 30 674, Teil 1 und 2

Abschätzung der Korrosionswahrscheinlichkeit bei freier Korrosion von feuerverzinkten Stählen in Erdböden (DIN 50929, Teil 3, Tab. 5):

  1. Feuerverzinkte Stähle: Güte der Deckschichten Freie Korrosion (nur Bezug auf Bodenprobe): B D =Z 2 +Z 4 +Z 5 +Z 6 B D = -4 gut

Abschätzung der mittleren Korrosionsgeschwindigkeit:

  • entfällt -

Maßnahmen für den Korrosionsschutz (DIN 50 929, Teil 3, Punkt 8.3):

Im wesentlichen gelten die Angaben für unverzinkte Stähle. Feuerverzinkte Stähle sollten nur verwendet werden, wenn die Schutzwirkung mindestens befriedigend ist (s. vorstehende Tabelle).

Berlin, 17.01.2022 Bearbeiter: Bischof geprüft: Becker

Stahlkorrosivität einer Bodenaufschlämmung (Fortsetzung) Anlage 5 Blatt 5

Rev. 2.4 / 07/2016

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Prüfung und Beurteilung DB Engineering & betonangreifender Böden Consulting GmbH nach DIN 4030

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530
Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen
1. Allgemeine Angaben Prüfungs-Nr.: 2022 / 140 Reg.-Nr.: Entnahmestelle: KRB 14 Auftrags-Nr.: P-L000670 Probennummer: 3 Entnahmetiefe: 1,60-6,00m Art des Bodens: Ton, schluffig Entnahmedatum: 10.11.2021 Probenehmer: DB E & C GmbH Probeneingang: 11.01.2022 Geländeverhältnisse: Bemerkungen:
2. Bodenanalyse Bestandteil PrüfergebnisGrenzwerte zur Beurteilung n. DIN 4030-1 Expositionsklassen XA1 XA2 XA3
Sulfat ( SO2- )1.) 4 Säuregrad n. Baumann-Gully82 mg/kg 48 ml/kg≥ 2.000 und ≤ 3.0002.) > 200>3.0002.)und ≤12.000>12.000 und ≤24.000
in der Praxis nicht anzutreffen
Sulfid ( S2- )3.) Chlorid ( Cl- )0,17 mg/kg 567 mg/kgWeitere Parameter des chemischen Untersuchungsumfanges
1) Tonböden mit einer Durchlässigkeit von weniger als 10-5 m/s dürfen in eine niedrigere Klasse eingestuft werden. 2) Falls die Gefahr der Anhäufung von Sulfationen im Beton -zurückzuführen auf wechselndes Trocknen und Durchfeuchten oder kapillares Saugen- besteht, ist der Grenzwert von 3000 mg/kg auf 2000 mg/kg zu vermindern. 3) Bei Sulfidgehalten von > 100 mg S²- / kg Boden ist eine gesonderte Beurteilung durch einen Fachmann erforderlich. nb - nicht bestimmt nn - nicht nachweisbar
3. Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke nach DIN 18 196
Bodengruppe (Handspezifizierung)TM/TLEntnahmewassergehalt w20,2 %
Kalkgehalt V Ca( 0 )Fließgrenze w Ln.b.
d<2 mmnbPlastizitätsgrenze w Pn.b.
d<0,063 mmnbPlastizitätsindex I Pn.b.
d<0,002 mmnbKonsistenzindex I Cn.b.
Ungleichförmigkeitszahl U = d / d 60 10nbKorndichte r Sn.b.
Glühverlust V glnbBemerkungen:
4. Beurteilung Der Boden liegt unterhalb der Zuordnungskriterien der Expositionsklasse XA1. Erläuterung: XA1 chemisch schwach angreifend XA2 chemisch mäßig angreifend XA3 chemisch stark angreifend
Berlin, den 17.01.2022 Bearbeiter: Bischof geprüft: Becker
BetonaggressivitätBodenaufschlämmungAnlage 5 Blatt 1

Rev. 2.3/ 04/2016

[Seite 72]

Korrosionswahrscheinlichkeit DB Engineering & metallischer Werkstoffe Consulting GmbH nach DIN 50 929, Teil 3

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530
Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen Auftrags-Nr.: P-L000670 Prüfungs-Nr.: 2022 / 140 Boden: TM/TL Entnahmestelle: km 149,240 KRB 14 Pr.3 t=1,60-6,00m
Nr.Merkmal und MessgrößeEinheit / PrüfergebnisMesswert- bereicheBewertungs- zahl
a) Beurteilung der Bodenprobe
1BodenartMassenanteile in %Z 1
a) Bindigkeit: Anteil an abschlämmbaren Bestandteilen (Kornanteil d≤0,063 mm)> 50≤ 10 > 10 bis 30 > 30 bis 50 > 50 bis 80 > 80+ 4 + 2 0 -2 -4
b) Torf-, Moor-, Schlick- und Marsch- böden, organischer Kohlenstoff c) stark verunreinigte Böden, Verunreinigungen durch Brennstoff- asche, Schlacke, Kohlestücke, Koks, Müll, Schutt, Abwässer etc.> 5-12 -12
2Spezifischer BodenwiderstandOhm cmZ 2
26178> 50 000 > 20 000 bis 50 000 > 5 000 bis 20 000 > 2 000 bis 5 000 1 000 bis 2 000 < 1 000+ 4 + 2 0 -2 -4 -6
3WassergehaltMassenanteile in %Z 3
20,2≤ 20 > 200 -1
4pH - WertZ 4
5,4> 9 > 5,5 bis 9 4 bis 5,5 < 4+ 2 0 -1 -3
5Pufferkapazitätmmol/kgZ 5
Säurekapazität bis pH 4,3 (Alkalität K ) S 4,310< 200 200 bis 1 000 > 1 0000 + 1 + 3
Basekapazität bis pH 7,0 (Acidität K ) B 7,08,0< 2,5 2,5 bis 5 > 5 bis 10 > 10bis 20 > 20bis30 > 300 -2 -4 -6 -8 -10
6Sulfid (S2- )mg/kgZ 6
0,17< 5 5 bis 10 > 100 -3 -6
Stahlkorrosivität einer Bodenaufschlämmung Anlage 5 Blatt 2

Rev. 2.4 / 07/2016

[Seite 73]

Korrosionswahrscheinlichkeit DB Engineering & metallischer Werkstoffe Consulting GmbH nach DIN 50 929, Teil 3

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530
Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen Auftrags-Nr.: P-L000670 Prüfungs-Nr.: 2022 / 140 Boden: TM/TL Entnahmestelle: km 149,240 KRB 14 Pr.3 t=1,60-6,00m
Nr.Merkmal und MessgrößeEinheit / PrüfergebnisMesswert- bereicheBewertungs- zahl
7Neutralsalze (wäßriger Auszug) c (Cl- ) + 2c (SO 2-) 4mmol/kgZ 7
4,6< 3 3 bis 10 > 10 bis 30 > 30 bis 100 > 1000 -1 -2 -3 -4
8Sulfat (SO 2-, salzsaurer Auszug) 4mmol/kgZ 8
0,9< 2 2 bis 5 > 5 bis 10 > 100 -1 -2 -3
b) Beurteilung aufgrund örtlicher Gegebenheiten
9Lage des Objektes zum GrundwasserZ 9
Grundwasser: nicht vorhanden vorhanden wechselt zeitlichx0 -1 -2
10Bodenhomogenität, horizontalZ 10
Bodenwiderstandsprofil: ermittelt werden Änderungen von Z (nach Zeile 2) 2 von benachbarten Bodenbereichen:Z 2 (Bei dieser Bewertung werden alle positiven Z -Werte gleich " +1 " gesetzt) 2x IZ I < 2 2 2 ≤ IZ I ≤ 3 2 IZ I > 3 20 -2 -4
11Bodenhomogenität, vertikalZ 11
a) Boden in unmittelbarer UmgebungHomogene Einbettung mit x artgleichem Erdboden Inhomogene Einbettung mit bodenfremden Bestandteilen, z.B. Holz, Wurzeln u. dgl. sowie mit stark artverschiedenen korrosiveren Böden.0 -6
b) Schichtung unterschiedlicher Böden mit verschiedenen Z - Werten; 32 ≤ IZ I ≤ 3 2-1
Ermittlg. von IZ I entsprechend Zeile 10 2IZ I > 3 2-2
12Objekt / Boden - Potential U Cu / CuSO4VZ 12
(zur Feststellung von Fremdkathoden) Ist eine Potentialmessung nicht möglich, z.B. bei der Beurteilung eines Bodens ohne Objekt, ist Z = - 10 zu setzen, wenn 12 Kohlenstücke oder Koks vorhanden sind.x- 0,5 bis - 0,4 > - 0,4 bis - 0,3 > - 0,3-3 -8 -10
Berlin, 17.01.2022 Bearbeiter: Bischof geprüft: Becker
Stahlkorrosivität einer Bodenaufschlämmung(Fortsetzung) Anlage 5 Blatt 3

Rev. 2.4 / 07/2016

[Seite 74]

Korrosionswahrscheinlichkeit DB Engineering & metallischer Werkstoffe Consulting GmbH nach DIN 50 929, Teil 3

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530

Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen Reg.-Nr. : Auftrags-Nr. : P-L000670 Prüfungs-Nr. : 2022 / 140 Boden: TM/TL Entnahmestelle : km 149,240 KRB 14 Pr.3 t=1,60-6,00m

Entsprechend Tab. 1 aus DIN 50929, Teil 3 ergeben sich nachfolgende Bewertungsziffern:

  1. Bodenart 7. Neutralsalze (wäßr. Auszug)

  2. spezif. Bodenwiderstand 8. Sulfat (SO 2-, salzsaur. Ausz.) 4

  3. Wassergehalt 9. Lage d. Obj. z. Grundwasser

  4. pH - Wert 10. Bodenhomogenität horizont.

  5. Pufferkapazität 11. Bodenhomogenität vertikal

  6. Sulfid (S2-) 12. Obj./Boden-Potential U Cu/CuSO4

Bewertungsziffer für unlegierte u. niedriglegierte Eisenwerkstoffe
Z 1-2 *)Z 7-1
Z 22Z 80
Z 3-1Z 9-2 *)
Z 4-1Z 100 *)
Z 5-4Z 110 *)
Z 60Z 12-3

*) basiert auf örtlicher Einschätzung

Abschätzung der Bodenklasse, Bodenaggressivität und Korrosionswahr- scheinlichkeiten bei freier Korrosion von unlegierten und niedriglegierten Eisenwerkstoffen (DIN 50929, Teil 3, Tab. 7):

  1. Unlegierte und niedriglegierte Eisenwerkstoffe 1.1 Freie Korrosion (nur Bezug auf Bodenprobe): Bodenklasse - Bodenaggressivität*) B 0 =Z 1 +Z 2 +Z 3 +Z 4 +Z 5 +Z 6 +Z 7 +Z 8 +Z 9 B 0 = -9 II - aggressiv

1.2 Freie Korrosion (mit Bezug auf umgebende Böden):

B 1 =B 0 +Z 10 +Z 11 B 1 = -9

Mulden- u. LochkorrosionFlächen- korrosion
mittelgering
  • Die Bodenaggressivität entspricht der Korrosionswahrscheinlichkeit für freie Korrosion ohne Mitwirken ausgedehnter Konzentrationselemente.

Abschätzung der mittleren Korrosionsgeschwindigkeit (DIN 50929, Teil 3, Tab. 8):

1.3 Freie Korrosion (nur Bezug auf Probe): B 0 = -9

1.4 Freie Korrosion (m. Bezug auf umgebende Böden): B = -9 1

Abtragungsrate w (100 a) in mm/amax. Eindring-tiefe w Lmax (30a) in mm/a
0,020,2
0,020,2

Stahlkorrosivität einer Bodenaufschlämmung Anlage 5 Blatt 4

Rev. 2.4 / 07/2016

[Seite 75]

Korrosionswahrscheinlichkeit DB Engineering & metallischer Werkstoffe Consulting GmbH nach DIN 50 929, Teil 3

Umwelt, Geotechnik & Geodäsie I.TPU(O) EUREF-Campus 4-5 10829 Berlin Tel.: 030 297-59530

Bauvorhaben: ESTW Grobau - Querungen Teilobjekt: Kabelquerungen Reg.-Nr. : Auftrags-Nr. : P-L000670 Prüfungs-Nr. : 2022 / 140 Boden: TM/TL Entnahmestelle : km 149,240 KRB 14 Pr.3 t=1,60-6,00m

Entsprechend Tab. 1 aus DIN 50929, Teil 3 ergeben sich nachfolgende Bewertungsziffern:

  1. Bodenart 7. Neutralsalze (wäßr. Auszug)

  2. spezif. Bodenwiderstand 8. Sulfat (SO 2-, salzsaur. Ausz.) 4

  3. Wassergehalt 9. Lage d. Obj. z. Grundwasser

  4. pH - Wert 10. Bodenhomogenität horizont.

  5. Pufferkapazität 11. Bodenhomogenität vertikal

  6. Sulfid (S2-) 12. Obj./Boden-Potential U Cu/CuSO4

Bewertungsziffer für unlegierte u. niedriglegierte Eisenwerkstoffe
Z 1-2 *)Z 7-1
Z 22Z 80
Z 3-1Z 9-2 *)
Z 4-1Z 100 *)
Z 5-4Z 110 *)
Z 60Z 12-3

*) basiert auf örtlicher Einschätzung

Maßnahmen für den Korrosionsschutz (DIN 50 929, Teil 3, Punkt 8.1):

Allgemein ist Korrosionsschutz durch Beschichtungen zu bevorzugen. Dabei sind folgende Normen zu berücksichtigen: Stahlbau: DIN 55 928, Teil 5 Rohre: DIN 30 670, DIN 30671, DIN 30 672, DIN 30 673, DIN 30 674, Teil 1 und 2

Abschätzung der Korrosionswahrscheinlichkeit bei freier Korrosion von feuerverzinkten Stählen in Erdböden (DIN 50929, Teil 3, Tab. 5):

  1. Feuerverzinkte Stähle: Güte der Deckschichten Freie Korrosion (nur Bezug auf Bodenprobe): B D =Z 2 +Z 4 +Z 5 +Z 6 B D = -3 gut

Abschätzung der mittleren Korrosionsgeschwindigkeit:

  • entfällt -

Maßnahmen für den Korrosionsschutz (DIN 50 929, Teil 3, Punkt 8.3):

Im wesentlichen gelten die Angaben für unverzinkte Stähle. Feuerverzinkte Stähle sollten nur verwendet werden, wenn die Schutzwirkung mindestens befriedigend ist (s. vorstehende Tabelle).

Berlin, 17.01.2022 Bearbeiter: Bischof geprüft: Becker

Stahlkorrosivität einer Bodenaufschlämmung (Fortsetzung) Anlage 5 Blatt 5

Rev. 2.4 / 07/2016

[Seite 76]

Anlage 6

Homogenbereiche gemäß ATV der VOB Teil C 4 Blatt

[Seite 77]

Auftr.-Nr. P-L000670 Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst Stand: 10.03.2022 8 Gleisquerungen Homogenbereiche

Homogenbereiche gemäß ATV DIN 18300 Erdarbeiten

Bei Einsatz einer ausreichend schweren Technik handelt es sich bei dem erkundeten Baugrund

um leicht lösbare Bodenarten. Aufgrund der zu erwartenden Inhomogenitäten und ggf.

Kontaminationen empfehlen wir für die Auffüllungen einen separaten Homogenbereich zu

definieren. Der anstehende Kies, Schluff/Ton und Felszersatz kann in einem weiteren

Homogenbereich zusammengefasst werden. Die Homogenbereiche sind in Tabelle 1

dargestellt.

Tabelle 1: Homogenbereiche gemäß ATV DIN 18300 Erdarbeiten

ZeileEigenschaft / KennwertHomogenbereich Erd-AHomogenbereich Erd-B
1Schicht lt. BG-Modell1.1a, 1.1b, 1.1c 1.2c2.2, 2.3, 2.4, 3.1, 3.2, 3.3, 4, 5
2ortsübliche BezeichnungAuffüllung (rollig, bindig)Kies, Schluff/Ton, Felszersatz (Ton, Kies/Sand))
3Bodengruppe nach DIN 18196[GU, GU*, UA UM, UL, ST*]GU, GU*, GT*, SU*, ST*, UM/UL, TM/TL, TL
4Korngrößenverteilung
Kornanteil d ≤ 0,063 mm [%]< 72< 30
Kornanteil d > 2,0 mm [%]< 72< 50
5Massenanteil Steine [%]< 20< 20
6Massenanteil Blöcke [%]< 10< 10
7Massenanteil große Blöcke [%]< 5< 5
8Dichteρ [g/cm3]1,7 … 2,11,9 … 2,1
9undränierte Scherfestigkeit c [kN/m2] u0 … 1500 … 250
Wassergehalt w [%] n23 … 332 … 12
11Plastizitätszahl I [%] P18 … 264 … 20
12Konsistenzzahl I [ - ] c0,75 … 1,251,0 … 1,25
13Lagerungsdichtelocker … dichtlocker … dicht
14organischer Anteil V [%] gl< 8< 5

Anlage 6 Blatt 1

[Seite 78]

Auftr.-Nr. P-L000670 Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst Stand: 10.03.2022 8 Gleisquerungen Homogenbereiche

Homogenbereiche gemäß ATV DIN 18301 Bohrarbeiten

Die Bohrbarkeit hängt bei rolligen Böden von der Lagerungsdichte und bei bindigen Böden von

der Konsistenz ab. Aufgrund der unterschiedlichen Bodenarten und Konsistenzen haben wir

gemäß ATV DIN 18301 Bohrarbeiten für die erkundeten Böden drei Homogenbereiche

festgelegt. Diese sind in Tabelle 2 angegeben.

Tabelle 2: Homogenbereiche gemäß ATV DIN 18301 Bohrarbeiten

ZeileEigenschaft / KennwertHomogenbereich Bohr-AHomogenbereich Bohr-BHomogenbereich Bohr-C
1Schicht lt. BG-Modell1.1a, 1.1b, 1,1c, 3.1, 3.2, 3.3, 41.2c, 2.2, 2.31.2d, 2.4, 5
2ortsübliche BezeichnungAuffüllung (rollig), Kies, Felszersatz (Kies/Sand)Auffüllung (bindig), Schluff/TonAuffüllung (bindig), Schluff/Ton, Felszersatz (Ton)
3Bodengruppe nach DIN 18196[GU, GU*], GU, GU*, GT*, SU*[UA, UM, UL, ST*], UM/UL, TL/TM, ST*[UA, UM, UL, ST*], UM/UL, TL/TM, TL ST*
4Korngrößenverteilung
Kornanteil d ≤ 0,063 mm [%]< 30< 72< 72
Kornanteil d > 2,0 mm [%]< 72< 40< 40
5Massenanteil Steine [%]< 20< 20< 20
6Massenanteil Blöcke [%]< 10< 10< 10
7Massenanteil große Blöcke [%]<5< 5< 5
8Kohäsion c‘ [kN/m2]0 … 105 … 810
9undränierte Scherfestigkeit c [kN/m2] u< 1060 … 150150 … 250
10Wassergehalt w [%] n---10 … 4610 … 46
11Plastizitätszahl I [%] P---15 … 2615 … 26
12Konsistenzzahl I [ - ] c---0,75 … 1,01,0 … 1,25
13Lagerungsdichtelocker … dicht------
14Abrasivitätabrasivschwach abrasiv … abrasivschwach abrasiv … abrasiv

Anlage 6 Blatt 2

[Seite 79]

Auftr.-Nr. P-L000670 Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst Stand: 10.03.2022 8 Gleisquerungen Homogenbereiche

Homogenbereiche gemäß ATV DIN 18304 Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten

Die Rammfähigkeit hängt bei rolligen Böden von der Lagerungsdichte und bei bindigen Böden

von der Konsistenz ab. Daher sind gemäß ATV DIN 18304 Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten

vier Homogenbereiche notwendig. Diese sind in Tabelle 3 angegeben.

Tabelle 3: Homogenbereiche gemäß ATV DIN 18304 Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten

ZeileEigenschaft / KennwertHomogen- bereich Ramm-AHomogen- bereich Ramm-BHomogen- bereich Ramm-CHomogen- bereich Ramm-D
1Schicht lt. BG-Modell1.1a, 1.1b1.1c, 3.3, 41.2c, 2.2, 2.31.2d, 2.4, 5
2ortsübliche BezeichnungAuffüllung (rollig)Auffüllung (rollig), Kies, Felszersatz (Kies/Sand)Auffüllung (bindig), Schluff/TonAuffüllung (bindig), Schluff/Ton, Felszersatz (Ton)
3Bodengruppe nach DIN 18196[GU, GU*][GU, GU*, UA, UL, UM, ST*] GU, GU*, GT*, SU*[UA, UM, UL, ST*] UM/UL, TM/TL, ST*[UA, UM, UL, ST*] UM/UL, TM/TL, ST*, TL
4Korngrößen- verteilung
Kornanteil d ≤ 0,063 mm [%]< 24< 30< 72< 72
Kornanteil d > 2,0 mm [%]< 72< 72< 40< 40
5Massenanteil Steine [%]< 20< 20< 20< 20
6Massenanteil Blöcke [%]< 10< 10< 10< 10
7Massenanteil große Blöcke [%]<5< 5< 5< 5
8Wassergehalt w [%] n------10 … 4610 … 46
9Plastizitätszahl I [%] P------15 … 2615 … 26
10Konsistenzzahl I [ - ] c------0,75 … 1,01,0 … 1,25
11Lagerungsdichtelocker … mitteldichtlocker … dicht------

Anlage 6 Blatt 3

[Seite 80]

Auftr.-Nr. P-L000670 Strecke 6362 Reuth - Gutenfürst Stand: 10.03.2022 8 Gleisquerungen Homogenbereiche

Homogenbereiche gemäß ATV DIN 18319 Rohrvortriebsarbeiten

Die Fähigkeit zur Durchörterung hängt bei rolligen Böden von der Lagerungsdichte und bei

bindigen Böden von der Konsistenz ab. Daher sind gemäß ATV DIN 18319

Rohrvortriebsarbeiten vier Homogenbereiche notwendig. Diese sind in Tabelle 4 angegeben.

Tabelle 4: Homogenbereiche gemäß ATV DIN 18304 Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten

ZeileEigenschaft / KennwertHomogen- bereich Rohr-AHomogen- bereich Rohr-BHomogen- bereich Rohr-CHomogen- bereich Rohr-D
1Schicht lt. BG-Modell1.1a, 1.1b1.1c, 3.3, 41.2c, 2.2, 2.31.2d, 2.4, 5
2ortsübliche BezeichnungAuffüllung (rollig)Auffüllung (rollig), Kies, Felszersatz (Kies/Sand)Auffüllung (bindig), Schluff/TonAuffüllung (bindig), Schluff/Ton, Felszersatz (Ton)
3Bodengruppe nach DIN 18196[GU, GU*][GU, GU*, UA, UL, UM, ST*] GU, GU*, GT*, SU*[UA, UM, UL, ST*] UM/UL, TM/TL, ST*[UA, UM, UL, ST*] UM/UL, TM/TL, ST*, TL
4Korngrößen- verteilung
Kornanteil d ≤ 0,063 mm [%]< 24< 30< 72< 72
Kornanteil d > 2,0 mm [%]< 72< 72< 40< 40
5Massenanteil Steine [%]< 20< 20< 20< 20
6Massenanteil Blöcke [%]< 10< 10< 10< 10
7Massenanteil große Blöcke [%]<5< 5< 5< 5
8Wassergehalt w [%] n------10 … 4610 … 46
9Plastizitätszahl I [%] P------15 … 2615 … 26
10Konsistenzzahl I [ - ] c------0,75 … 1,01,0 … 1,25
11Lagerungsdichtelocker … mitteldichtlocker … dicht------
12Durchlässigkeit k f [m/s]
13organischer Anteil V gl [%]< 8< 8< 8< 8
14Abrasivitätabrasivabrasivschwach abrasiv … abrasivschwach abrasiv … abrasiv

Anlage 6 Blatt 4

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung