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DB International GmbH Baugrund Bereich Ost / Südost Büro Dresden Ammonstraße 8 01069 Dresden Tel. 0351 461 25 210 Fax 0351 461 25 214
Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000 DQS Reg.-Nr. 005051 QM
Bericht zum geologischen Längsschnitt
Bauvorhaben: Streckenelektrifizierung Bf. Reichenbach (a) – Bf. Hof (e)
Strecke 6362 Leipzig Connewitz – Hof
Strecke 5100 Bamberg - Hof
Teilobjekt: Maststandorte
Bauabschnitt (BA) 4
Landesgrenze Sachsen – Bf. Hof
Strecke 6362 km 151,699 – km 164,318
Strecke 5100 km 127,637 – km 126,206
Auftraggeber: DB ProjektBau GmbH
Regionalbereich Südost
Standort Dresden
Ammonstraße 8
01069 Dresden
Auftragsnummer: PF 101 05 01
Bearbeiter: Dipl.-Ing. M. Falkner
Dieser Bericht umfasst 30 Seiten und 4 Anlagen und darf auszugsweise nicht veröffentlicht werden.
Dresden, 17.09.2009
…………………….…. ……………………….. Dipl.-Ing. S. Unger Dipl.-Ing. M. Schulze
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Auftr.-Nr. PF 101 05 01 Streckenelektrifizierung Reichenbach - Hof Stand: 17.09.2009 BA 4, km 151,699 – km 164,318 / km 127,637 – km 126,206 Bericht zum geologischen Längsschnitt
Inhaltsverzeichnis Seite
1 Einleitung 4
1.1 Unterlagen 4
1.2 Vorgang / Aufgabenstellung 5
1.3 Aufschlussarbeiten und Laboruntersuchungen 5
2 Darstellung und Bewertung der geotechnischen Untersuchungsergebnisse 7
2.1 Beschreibung der örtlichen Verhältnisse 7
2.2 Geologische Situation 8
2.3 Baugrundverhältnisse - Schichtenaufbau und Kennwerte 11
2.4 Hydrologische Verhältnisse 15
2.5 Baugrundmodell 16
2.6 Berechnungskennwerte 18
2.7 Rammfähigkeit des Untergrundes 19
3 Gründungstechnische Schlussfolgerungen / Empfehlungen 22
3.1 Vorbemerkung 22
3.2 Gründung auf Rammpfählen 22
3.3 Gründung auf Bohrpfählen 24
3.4 Pfahlwiderstände quer zur Pfahlachse 26
3.5 Flachgründung 27
3.6 Baugrubensicherung und Wasserhaltung 28
3.7 Wiederverwendbarkeit der Aushubmassen 28
3.8 Einfluss der Baumaßnahmen auf angrenzende Bebauungen / Gleisanlagen 29
4 Zusammenfassung / Schlussbemerkungen 30
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Anlagenverzeichnis
Anlage 1 Abkürzungsverzeichnis 1 Blatt
Anlage 2 Lage- und Aufschlusspläne 18 Blatt
Anlage 3 Baugrundschichtung
3.1 Übersicht der durchgeführten Aufschlüsse 3 Blatt
3.2 Baugrundprofile und Sondierdiagramme 9 Blatt
3.3 Geologischer Längsschnitt 8 Blatt
Anlage 4 Bodenphysikalische Laborversuche
4.1 Körnungslinien 22 Blatt
4.2 Zustandsgrenzen 10 Blatt
4.3 Glühverlust 1 Blatt
4.4 natürlicher Wassergehalt 10 Blatt
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1 Einleitung
1.1 Unterlagen
Neben den gegenwärtig gültigen Normen, Richtlinien und Vorschriften für Erd- und Grundbau
standen für die Erstellung dieses Berichtes folgende Unterlagen zur Verfügung:
/U 1/ Einzelvertrag Nr. VEC-S02-415/09/226831 (EL 0007) vom 25.06.2009 auf der Grundlage
unseres Angebotes Nr. 21394 vom 24.04.2009.
/U 2/ Lagepläne Ivl 6362 IG bis IY, M 1:1.000, übergeben durch die DB ProjektBau GmbH,
06/2009.
/U 3/ Ergebnisse der Aufschlussarbeiten der KBG Kernbohrtechnik GmbH, 07/2009.
/U 4/ Laborergebnisse der DB International GmbH, Baugrund, 08-09/2009.
/U 5/ Laborergebnisse des Geotechnik Labors der HTW Dresden Fachbereich
Bauingenieurwesen/Architektur, Lehrgebiet Geotechnik, 08-09/2009.
/U 6/ Ril 836 Erdbauwerke planen, bauen und instand halten, 1. Aktualisierung, 01.10.2008.
/U 7/ EA-Pfähle Empfehlungen des Arbeitskreises „Pfähle“, Deutsche Gesellschaft für
Geotechnik e.V., Verlag Ernst & Sohn, 2007.
/U 8/ Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Reststoffen /Abfällen,
Technische Regeln, Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA), 11/2004.
/U 9/ Geologische Specialkarte von Preußen, Blatt Gefell, Maßstab 1:25.000, Königliche
Preußische Geologische Landesanstalt, 1912.
/U 10/ Geologische Karte von Bayern, Blatt Hof, M 1:25.000, herausgeg. vom Bayerischen
Geologischen Landesamt, München 1957.
/U 11/ Wagenbreth O.; Steiner W. „Geologische Streifzüge“, Deutscher Verlag für
Grundstoffindustrie, Leipzig, 1990.
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1.2 Vorgang / Aufgabenstellung
Auf der zweigleisigen, nichtelektrifizierten Strecke 6362 Leipzig Connewitz – Hof ist geplant, den
Streckenabschnitt zwischen Reichenbach km 90,309 und Hof km 164,318 und im Bereich der
Strecke 5100 Bamberg – Hof zwischen km 127,637 und km 126,206 zu elektrifizieren.
Für die Planung dieses Bauvorhabens sind Baugrunduntersuchungen erforderlich.
Die DB International GmbH, Baugrund wurde von der DB ProjektBau GmbH, Büro Dresden auf der
Grundlage unseres Angebotes /U 1/ beauftragt, den Baugrund im Bereich des Streckenabschnittes
Reichenbach – Hof zu erkunden und für die vorgesehenen 4 Bauabschnitte Berichte zu den
geologischen Längsschnitten mit Angaben bezüglich der Gründungen der Fahrleitungsmaste zu
erstellen.
Die Bauabschnitte stellen sich im Einzelnen wie folgt dar:
BA 1: km 90,300 bis km 102,680 – Bf. Reichenbach (a) bis Bf. Herlasgrün (e)
BA 2: km 102,680 bis km 117,600 – Bf. Herlasgrün (a) bis Bf. Plauen (e)
BA 3: km 117,600 bis km 151,699 – Bf. Plauen (e) bis Landesgrenze
BA 4: km 151,699 bis km 164,318 (6362), km 127,637 bis km 126,206 (5100) –
Landesgrenze bis Bf. Hof (e)
Gegenstand des vorliegenden Berichtes ist der BA 4 von der Landesgrenze km 151,699 bis Bf.
Hof (e) km 164,318 sowie im Bereich km 127,637 bis km 126,206 der Strecke 5100
1.3 Aufschlussarbeiten und Laboruntersuchungen
Die Aufschlussarbeiten wurden durch die KBG Kernbohrtechnik GmbH vom 22.07.2009 bis
29.07.2009 durchgeführt. Zur Erkundung des vorhandenen Baugrundes und Entnahme von
gestörten Bodenproben wurden 71 Rammkernsondierungen (RKS 302 - 372) sowie 18 schwere
Rammsondierungen mit Zielteufen von 6,0 m niedergebracht. Auf Grund zu hoher Eindring-
widerstände des Untergrundes bzw. zu hoher Schlagzahlen mussten die Aufschlüsse im Regelfall
vorzeitig abgebrochen werden.
Eine Übersicht über die durchgeführten Aufschlüsse ist in Anlage 3.1 abgelegt. Die Lage der Auf-
schlüsse ist in der Anlage 2 dargestellt. Die Baugrundprofile und Sondierdiagramme sind bezogen
auf m HN 76 eingemessen und in Anlage 3.2 aufgetragen worden.
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Die einzelnen, auf Bohrmeisterangaben beruhenden, handschriftlichen Schichtenverzeichnisse
/U 3/ können bei Bedarf im Archiv der DB International GmbH, Baugrund eingesehen werden. Die
Entnahme von gestörten Bodenproben erfolgte je lfd. Meter bzw. bei Schichtwechsel.
Alle entnommenen gestörten Bodenproben wurden handspezifiziert. Zur genaueren Klassifizierung
der Bodenarten in Bodengruppen nach DIN 18196 und Bodenklassen nach DIN 18300 sind aus-
gewählte Bodenproben bodenphysikalischen Untersuchungen unterzogen worden /U 4/.
Im Einzelnen wurden ausgeführt: (cid:1) 5 x Nasssiebung nach DIN 18 123, (cid:1) 17 x kombinierte Sieb-/Schlämmanalyse nach DIN 18 123, (cid:1) 10 x Bestimmung der Zustandsgrenzen nach DIN 18 122, (cid:1) 2 x Bestimmung des Glühverlustes nach DIN 18 128 und (cid:1) 28 x Bestimmung des natürlichen Wassergehaltes nach DIN 18 121.
Die Ergebnisse der bodenphysikalischen Laboruntersuchungen sind in Anlage 4 abgelegt.
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2 Darstellung und Bewertung der geotechnischen Untersuchungsergebnisse
2.1 Beschreibung der örtlichen Verhältnisse
Die Bauabschnitt BA 4 verläuft von km 151,699 bis km 164,318 der DB AG-Strecke 6362 Leipzig
Connewitz – Hof und im Bereich km 127,637 bis km 126,206 der DB AG-Strecke 5100 Bamberg –
Hof. Die Gleise verlaufen in diesem Abschnitt bereichsweise in Dammlage, im Einschnitt bzw.
Anschnitt oder in Geländegleichlage. Im Einzelnen liegen näherungsweise folgende
morphologische Verhältnisse vor:
• ca. km 151,699 … ca.km 151,800 Geländegleichlage
• ca. km 151,800 … ca.km 152,000 Einschnitt
• ca. km 152,000 … ca.km 152,650 Damm
• ca. km 152,650 … ca.km 152,800 Geländegleichlage
• ca. km 152,800 … ca.km 153,100 Damm
• ca. km 153,100 … ca.km 153,600 Einschnitt
• ca. km 153,600 … ca.km 153,800 Geländegleichlage
• ca. km 153,800 … ca.km 154,300 Damm
• ca. km 154,300 … ca.km 154,700 Einschnitt
• ca. km 154,700 … ca.km 155,100 Damm
• ca. km 155,100 … ca.km 155,650 Einschnitt
• ca. km 155,650 … ca.km 155,800 Damm
• ca. km 155,800 … ca.km 156,600 Einschnitt
• ca. km 156,600 … ca.km 156,800 Damm
• ca. km 156,800 … ca.km 156,950 Einschnitt
• ca. km 156,950 … ca.km 157,450 Geländegleichlage
• ca. km 157,450 … ca.km 158,650 Anschnitt
• ca. km 158,650 … ca.km 158,900 Einschnitt
• ca. km 158,900 … ca.km 159,050 Geländegleichlage
• ca. km 159,050 … ca.km 159,200 Damm
• ca. km 159,200 … ca.km 160,550 Anschnitt
• ca. km 160,550 … ca.km 160,800 Einschnitt
• ca. km 160,800 … ca.km 161,300 Damm
• ca. km 161,300 … ca.km 162,150 Einschnitt
• ca. km 162,150 … ca.km 162,350 Damm
• ca. km 162,350 … ca.km 162,500 Geländegleichlage
• ca. km 162,500 … ca.km 163,300 Einschnitt
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• ca. km 163,300 … ca.km 164,318 Geländegleichlage
• ca. km 127,637 … ca.km 126,206 Geländegleichlage
2.2 Geologische Situation
Das Vogtland gehört zur dominierenden geologischen Großlandschaft Mitteleuropas, dem
kristallinen Grundgebirge der Böhmischen Masse. Es vermittelt zwischen dem Erzgebirge im
Osten und dem Fichtelgebirge sowie dem Frankenwald im Westen. Regionalgeologisch gehört das
Untersuchungsgebiet von Reichbach bis Hof der Vogtländischen Mulde bis zum Frankenwald bzw.
dem ostthüringisch-fränkisch-vogtländischen Synklinalbereich an.
Im Paläozoikum vor mehreren 100 Millionen Jahren wurden einige Kilometer mächtige, meist
sandig-tonige, untergeordnet vulkanische Gesteine abgelagert. Durch den Zusammenschub der
benachbarten Kontinentmassen kam es zur Variszischen Gebirgsbildung zur Zeit des Oberkarbon
vor ca. 320 Millionen Jahren. Ehemals flach gelagerte Schichten wurden dabei zu gewaltigen
Mulden und Sätteln gefaltet, steilgestellt und gestört. Die Südwest-Nordost ausgerichteten
Großfalten werden nach der Verbreitung der Strukturen benannt. Auf den Fichtelgebirgs-
Erzgebirgssattel im Süden folgen nach Nordwesten die Vogtländische Mulde, daran anschließend
der Bergaer Sattel und die Ziegenrücker Mulde. In den Kernen der Aufwölbungen wurden durch
Abtragung Teile der Schichtenfolge freigelegt, in den Mulden blieben die jüngeren Gesteine
erhalten. Die Aufheizung und Durchbewegung der Gesteine im Zuge der Gebirgsbildung führte zur
Umwandlung der Sedimente und Vulkanite. Damit verbunden war eine Neu- und Umbildung von
Mineralien, die als Metamorphose bezeichnet wird. Aus sandigen Tonsteinen entstanden so die
kristallinen Schiefer und bei stärkerer Durchbewegung die Phyllite. Die Beanspruchung durch die
tektonischen Kräfte führte zur kräftigen Schieferung der Gesteine. Entlang von Schwächezonen
kam es zum Eindringen von glutflüssigen Granitmagmen, die in der Erdkruste erstarrten. Durch
Erosion wurde die Landschaft der Vogtländischen Mulde überprägt. Die widerstandsfähigeren
Gesteine blieben als Kuppen erhalten und bilden die abwechslungsreiche Landschaft der
Vogtländischen Mulde. Daraus ist die Bezeichnung als vogtländisches Berg- und Hügelland
entstanden.
Geologisch ist der ostthüringisch-fränkisch-vogtländische Synklinalbereich durch die Formationen
des Devons und des Unterkarbons (Kulm) geprägt worden. Untergeordnet sind auch ältere
Gesteinsformationen vom Kambrium über das Ordovizium bis zum Silur oberflächennah
vorhanden.
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Die Gesteine des mittleren Devon stellen sich als Tonschiefer (Tentakulitenschiefer), denen dünne
Bänkchen von Nereitenschiefer, geringmächtige Knollenkalke, körnige Diabase und lokal Pikrite
eingeschaltet sind. Das Oberdevon wird von Tuffschiefern und ungeschichteten bis geschichteten
Tuffen, Diabastuffen untergeordnet von Diabasen, wechsellagernd mit Tonschiefer und Kalken
gebildet.
Das Unterkarbon (Kulm) setzt sich zusammen einerseits aus schwärzlichen, auf Kluftflächen
häufig rostbraun angelaufenen, dünnblättrigen, erdigen Tonschiefern, die öfters zahlreiche
Muskovitschüppchen führen, andererseits aus lichtgrauen, rötlichen oder gelblichgrauen Grau-
wackensandsteinen, deren vorwiegenden Bestand klastische Quarzkörnchen, kaolinisierte
Feldspate und Glimmerblätter ausmachen. An der Basis der Kulmformation sind untergeordnet
granitführende Konglomerate vorhanden.
Die Schiefer des Kambrium sind meist grau oder grünlich-grau seltener rötlich gefärbt. Im
wesentlichen sind die kambrischen Sedimente als dickschiefrige, meist glimmerreiche, quarzitisch
gebänderte Tonschiefer vertreten, in denen chlorit- und muskovitreiche Lagen mit quarzreichen
Lagen abwechseln. Im Ordovizium sind die Tonschiefer der Frauenbach Serie, der Phycodenserie
und der Gräfenthaler Serie in Wechsellagerung mit Quarziten bestimmend.
Die unterste Stufe des Untersilur ist vertreten durch meist schwarze, bei der Verwitterung
bleichende und schwach rötlich werdende, weiche Tonschiefer, die das Kambrium konkordant
überlagern. Im sehr beträchtlichen Maße beteiligen sich an den Aufbau des Untersilur Quarzite
und Quarzitschiefer, die mit Tonschiefern wechsellagern. Die untere Abteilung des Obersilur
besteht aus Kieselschiefern, welche in Folge eines höheren Kieselsäuregehaltes eine beträchtliche
Festigkeit sowie dickschiefriges Gefüge besitzen. Häufig tritt eine Wechsellagerung von
Kieselschiefer- und Alaunschieferschichten auf. Die obere Abteilung des Obersilur setzt sich
zusammen aus Knotenkalk und Alaunschiefern. Der Kalk ist von aschgrauer bis blaugrauer Farbe
und meist von Schieferflasern reichlich durchsetzt. In Folge von Verwitterung erscheinen die
Kalkknoten nicht selten braun gefärbt oder in eine ockerige Masse umgewandelt. Die alaunschiefer
sind dünnblättrige, weiche, an kohligen Bestandteilen reiche und daher ursprünglich schwarze
Tonschiefer, die häufige durch Oxydation des Kohlenstoffes weiß gebleicht oder nur
schokoladebraun gefärbt sind.
Die regionalgeologische Verbreitung der geologischen Formationen wird nachfolgend für die
Bauabschnitte (BA) 1 bis 4 im Grundsatz beschrieben:
Im Raum Reichenbach bis ca. Netzschkau sind die Gesteine des Devon mit vereinzelten
Diabaskuppen vorherrschend. Im Südteil von Netzschkau tritt ein ca. 1 km breiter Gürtel silurischer
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Gesteine zu Tage. An diesem Gürtel schließt sich nach Süden bis ca. Foschenroda das
Ordovizium mit Tonschiefern der Griffelschieferformation sowie der Phycodenschieferformation an.
Ab Foschenroda bis ca. Limbach ist das Kambrium maßgebend (BA 1). Im Bereich Limbach bis
Syrau sind die Gesteinsformationen des Devon verbreitet (BA 1 und 2). Bei Herlasgrün, Liebau,
Jocketa sowie im Bereich Kauschwitz ist mit Diabasen zu rechnen (BA 2 und 3). Ab Syrau in
westliche Richtung beginnt das Verbreitungsgebiet der Kulmgesteine (BA 3). Diese Kulmformation
geht bis ca. nach Reuth (BA 3). Ab Reuth in südliche Richtung sind wieder die Gesteine des
Devon vorherrschend (BA 3 und 4). Die Gesteine im gesamten Untersuchungsgebiet liegen
oberflächennah überwiegend als Felszersatz vor. Als Felszersatz bezeichnet man die zu
Lockergestein verwitterten Gesteine. Unter dem Zersatz ist bereits nach relativ geringer Tiefe mit
dem entsprechenden anstehenden Festgestein und deren Verwitterungsprodukten zu rechnen.
In die oberflächig ausstreichenden Festgesteinsformationen wurden von Flüssen und Bächen
Täler eingeschnitten, z.B. durch die Elster, Göltzsch und Saale. Deren oberen Terrassen stellen
zum Teil mächtige pleistozäne Kiesablagerungen infolge der Anschwemmung von
Erosionsmaterialien dar. Sie setzen sich zusammen aus groben Kiesen und Sanden, welche
häufig durch diskordante Parallelschichtung miteinander verbunden sind. Die Kiese und Sande
besitzen unterschiedliche Anteile an lehmigen und tonigen Bestandteilen. Außerdem finden sich an
verschiedenen Stellen an den Gehängen der Bäche Lehmablagerungen vermengt mit Material von
in der Nähe in höheren Lagen anstehendem Gestein. Hier handelt es sich um Gehängelehme.
Holozäne Bildungen sind in den Auen der Elster, Göltzsch und Saale sowie der weiteren Fluss-
und Bachläufe zu finden. Es handelt sich hier um teilweise mit Sand und Geröll vermengten Lehm,
dem Auelehm, dessen Anhäufung durch den Absatz feiner Staub- und Tonteilchen aus der
Überschwemmung bei Hochwasser der Flüsse und Bäche bewirkt worden ist. Direkt unter der
Auelehmschicht stellt sich Sand und grober Schotter ein.
Durch den Bau der Eisenbahntrasse sind an der Oberfläche neben dem Gleisschotter
anthropogene Auffüllungen unterschiedlichster Qualität zu erwarten. Dabei ist bei Verwendung von
regional vorkommenden Lockergesteinen insbesondere bei Auffüllung mit Felszersatz eine
zweifelsfreie Unterscheidung zwischen Auffüllung und gewachsenem Boden nicht immer möglich.
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2.3 Baugrundverhältnisse - Schichtenaufbau und Kennwerte
Zunächst wurden mit den Aufschlüssen in der Regel Auffüllungen angetroffen. Die Qualität und
Mächtigkeit der Auffüllungen ist unterschiedlich. So wurden rollige Auffüllungen in Form von locker
bis mitteldicht gelagerten Sanden und Kiesen mit unterschiedlichen Feinanteilen erkundet. Den
rolligen Auffüllungen sind nach DIN 18 196 die Bodengruppen [GI, GU, GT, GT*, ST, ST*, OH]
zuzuordnen. Die Mächtigkeit der rolligen Auffüllung liegt zwischen 0,2 m bei RKS 311 und 6,0 m
bei RKS 352 / RKS 354.
Neben den rolligen Auffüllungen wurden ferner bindige Auffüllungen angetroffen. Hierbei handelt
es sich um aufgefüllte, leicht- bis ausgeprägt plastische, schluffige, feinsandige bis stark sandige,
bereichsweise kiesige bis stark kiesige Tone der Bodengruppen [TL, TM, TA, ST*, GT*]. Die
Mächtigkeit der aufgefüllten Tone lag zwischen 0,3 m bei RKS 331 und 6,0 m bei RKS 313/ RKS
314 / RKS 318. Die Konsistenz war weich bis steif. Auf Grund der Nähe zum Gleis wurde bei der
überwiegenden Anzahl der Aufschlüssen als oberste Schicht sandiger Schotter von 0,2 m (RKS
350, RKS 351) bis 1,3 m (RKS 364) Dicke angetroffen. Die Auffüllungen sind vielfach mit
Wurzelresten, Schotterstücken, Ziegelresten sowie den Verwitterungsprodukten des Tonschiefers
durchsetzt.
Unter den Auffüllungen steht der gewachsene Boden an. Er besteht bei den Aufschlüssen
RKS 308, RKS 312, RKS 320, RKS 323, RKS 324, RKS 326, RKS 329, RKS 330, RKS 333 – 337,
RKS 340 – RKS 342, RKS 344 – RKS 346, RKS 367, RKS 371 und RKS 372 aus leicht- bis
ausgeprägt plastischen, schluffigen, feinsandigen bis stark sandigen, zum Teil schwach kiesigen
bis kiesigen Tonen. Dem Ton sind die Bodengruppen TL, TM, TA. ST*, GT* zuzuordnen. In den
Aufschlüssen RKS 308, RKS 326, RKS 371 und RKS 372 war der Ton schwach organisch bis
organisch. Die Konsistenz war weich bis halbfest. Die Mächtigkeit lag zwischen 0,7 m bei RKS 308
/ RKS 323 / RKS 367 und 5,4 m bei RKS 344. In den Aufschlüssen RKS 308 – RKS 311 und RKS
317 wurden mittel- bis ausgeprägt plastische, schwach sandige bis stark sandige, bereichsweise
schwach kiesige Schluffe der Bodengruppen UM, UA aufgeschlossen. Die Mächtigkeit dieser
Schluffe variiert von 0,8 m bei RKS 317 bis 5,7 m bei RKS 310. Die Konsistenz wurde mit steif bis
halbfest angesprochen
Anstehende Kiese wurden nur mit den Aufschlüssen RKS 338 und RKS 339 erbohrt. Hierbei
handelt es sich korngrößenmäßig um schwach schluffige bis schluffige, schwach tonige bis tonige,
stark sandige Kiese der Bodengruppe GT, GT*. Die Lagerungsdichte wird anhand der Bohrbarkeit
und auf Grundlage der schweren Rammsondierung DPH 339 als mitteldicht bis dicht eingeschätzt.
Die Mächtigkeit dieser Schicht beträgt 1,1 m bzw. 1,7 m.
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Unter den Auffüllungen, Tonen/Schluffen und Kiesen wurden mit allen Aufschlüssen die
Verwitterungsprodukte des Tonschiefers erkundet. Der Tonschiefer ist im oberen Bereich zersetzt
und besitzt Lockergesteinscharakter. Diese Schicht ist in den Bohrprofilen als Felszersatz
bezeichnet. Je nach Kornzusammensetzung und Plastizität wird der Felszersatz in rolligen
(Sand/Kies) oder bindigen Felszersatz (Ton) unterschieden. Der bindige Felszersatz war weich bis
fest, der rollige Felszersatz locker bis dicht gelagert. Rolliger und bindiger Felszersatz stehen
punktuell in Wechsellagerung an. Mit zunehmender Tiefe geht der Felszersatz in entfestigten
Tonschiefer mit angewitterten und zersetzten Lagen über. Diese Schicht besitzt Felscharakter und
wird in den Bohrprofilen als verwitterter Fels bezeichnet. Mit Erreichen dieser Schicht nahmen die
Schlagzahlen der schweren Rammsondierungen stark zu und führten zum Abbruch. Die
Rammkernsondierungen mussten ebenfalls in der Regel abgebrochen werden. Der Übergang vom
Felszersatz zum verwitterten Fels ist fließend und daher schwer feststellbar. Wir gehen davon aus,
dass dort, wo die Aufschlüsse abgebrochen werden mussten, der verwitterte Fels beginnt.
Die detaillierten Schichtenverläufe sind der Anlage 3.2, ein geologischer Längsschnitt in Anlage
3.3 dargestellt. Die Laborversuche ausgewählter Bodenproben sind in Anlage 4 abgelegt.
Den erkundeten Böden lassen sich die in Tabelle 1 enthaltenen Kennwerte (Laboruntersuchung an
repräsentativen Einzelproben sowie regionale Erfahrungswerte) zuordnen.
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Auftr.-Nr. PF 101 05 01 Streckenelektrifizierung Reichenbach - Hof Stand: 17.09.2009 BA 4, km 151,699 – km 164,318 / km 127,637 – km 126,206 Bericht zum geologischen Längsschnitt
Tabelle 1a: Bodenkennwerte und Zuordnungen
| Auffüllung | Anstehendes | |||
|---|---|---|---|---|
| rollig | bindig | Tone/Schluffe | schluffige, tonige Kiese | |
| Bodengruppe nach DIN 18196 | [ G I, GU, GT, ST, GT*, ST*, OH] | [TL, TM, TA, ST*, GT*] | TL, TM, TA. ST*, GT*, UM, UA | GT* |
| Kornanteil d ≤ 0,063 mm [%] | 10 … 22 | 38 … 88 | 42 … 50 | > 15 |
| Kornanteil d > 2,0 mm [%] | 53 … 69 | 36 | 11 … 12 | > 40 |
| Ungleichförmigkeits- zahl U [ - ] | 159 … 831 | 463 | 32 … 197 | --- |
| Glühverlust v [%] gl | --- | --- | 6,1 … 9,6 | --- |
| nat. Wassergehalt w [%] n | --- | 23,40 … 31,50 | 19,30 … 37,20 | --- |
| Fließgrenze w [%] L | --- | 33,40 … 56,02 | 37,00 … 74,40 | --- |
| Plastizitätsgrenze … w [%] P | --- | 19,20 … 25,00 | 23,40 … 34,50 | --- |
| Plastizitätszahl I [%] P | --- | 14,00 … 31,00 | 14,00 … 41,00 | --- |
| Konsistenzzahl I [ - ] C | --- | 0,2 … 0,8 | 0,8 … 1,2 | --- |
| Konsistenz handspezifiziert | --- | weich … halbfest | weich … halbfest | --- |
| Lagerungsdichte | locker … mitteldicht | --- | --- | mitteldicht … dicht |
| Durchlässigkeitswert k [m/s] f nach Beyer, USBR/Bialas Erfahrungswerte | 7,210-5 …. 9,010-6 [GT-GT*] [GI-ST] 10-2 - 10-5 [ST*, GT*] 10-5 - 10-7 | 3,410-6 [ST] 10-6 - 10-10 | 4,810-8 …. 7,310-9 [UM- TA] 10-6 - 10-10 | --- 10-5 - 10-7 |
| Durchlässigkeit nach DIN 18130 | s t a rk bis schwach durchlässig | schwach bis sehr schwach durchlässig | schwach bis sehr schwach durchlässig | durchlässig bis schwach durchlässig |
| Bodenklasse nach DIN 18 300 | 3 [GI – ST] 1), 4 [GU*, GT*, OH] 1) | 4, 5 [TA] 1) | 4, 5 (TA) | 4 |
| Frostempfindlichkeit nach ZTVE StB 94 | F1 [GI], F2 [GU, GT, ST, OH], F3 [GT*, ST*] | F3, F2 [TA] | F3, F2 (TA) | F3 |
Die Tabellenwerte sind Einzelergebnisse, keine Mittelwerte.
- Je nach Anteil an Steinen sind auch höhere Bodenklassen möglich
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Tabelle 1b: Bodenkennwerte und Zuordnungen
| Anstehendes | ||||
|---|---|---|---|---|
| Kiese | Felszersatz (Sand/Kies) | Felszersatz (Ton) | verwitterter Fels | |
| Bodengruppe nach DIN 18196 | GT | GT, GT*, ST* | TL, TM, ST*, GT* | --- |
| Kornanteil d ≤ 0,063 mm [%] | < 15 | 7 … 23 | 27 … 41 | --- |
| Kornanteil d > 2,0 mm [%] | > 40 | 37 … 68 | 3 … 40 | --- |
| Ungleichförmigkeitszahl U [ - ] | --- | 35 … 1741 | 19 … 597 | --- |
| Verwitterungsgrad nach FGSV-Merkblatt | --- | zersetzt | zersetzt | entfestigt 1) |
| nat. Wassergehalt w [%] n | --- | --- | 14,8 … 18,20 | --- |
| Fließgrenze w [%] L | --- | --- | 33,80 … 45,70 | --- |
| Plastizitätsgrenze w [%] P | --- | --- | 18,90 … 23,90 | --- |
| Plastizitätszahl I [%] P | --- | --- | 13,00 … 22,00 | --- |
| Konsistenzzahl I [ - ] C | --- | --- | 0,80 … 1,3 | --- |
| Konsistenz handspezifiziert | --- | --- | weich … fest | --- |
| Lagerungsdichte | mitteldicht … dicht | locker … dicht | --- | --- |
| Durchlässigkeitswert k [m/s] f nach Beyer, USBR/Bialas .Erfahrungswerte | --- 10-4 - 10-6 | 5,910-5 … 2,010-7 10-3 - 10-7 | 6,410-7 … 3,110-9 10-6 - 10-10 | --- --- |
| Durchlässigkeit nach DIN 18130 | durchlässig bis schwach durchlässig | stark durchläs- sig bis schwach durchlässig | schwach bis sehr schwach durchlässig | --- |
| Bodenklasse nach DIN 18 300 | 3 | 3 – 6 (GT), 4 – 6 (GT*, ST*) | 4, 6 (fest) | 6 – 7 2) |
| Frostempfindlichkeit nach ZTVE StB 94 | F2 | F2 (GT) F3 (GT*, ST* ) | F3 | --- |
Die Tabellenwerte sind Einzelergebnisse, keine Mittelwerte.
- mit zersetzten und angewitterten Lagen
- je nach Verwitterungsgrad und Klüftung
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2.4 Hydrologische Verhältnisse
Die Aufschlussarbeiten wurden vom 22.07. bis 29.07.2009 ausgeführt. Zum Zeitpunkt der Untersu-
chungen wurde kein ausgespiegelter Grundwasserstand festgestellt. Bei 6 Aufschlüssen wurde in
verschiedenen Tiefen Schichtwasser angetroffen. Die Wasseranschnitte sind nachfolgend zusam-
mengestellt:
Tabelle 2: Schichtwasseranschnitte
| Kilometer | Aufschluss-Nr. | Wasseranschnitt [m unter GOK] | Wasseranschnitt [m HN76] |
|---|---|---|---|
| 152,200 | RKS 304 | 3,60 4,40 | 542,25 541,45 |
| 152,400 | RKS 305 | 4,00 | 539,70 |
| 155,400 | RKS 320 | 3,70 4,10 | 511,35 510,95 |
| 156,000 | RKS 323 | 4,50 | 506,50 |
| 164,200 | RKS 364 | 4,90 | 490,00 |
| 127,150 | RKS 367 | 5,40 5,70 | 489,15 488,85 |
Aufgrund der geringen Durchlässigkeit der aufgefüllten und anstehenden Tone, des Felszersatzes
sowie des verwitterten Felses ist vor allem in niederschlagsreichen Zeiten örtlich mit der Bildung
von Stau- und Schichtwasser zu rechnen.
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2.5 Baugrundmodell
Im Ergebnis der Baugrunderkundungen und der bodenmechanischen Untersuchungen lässt sich
für den Untersuchungsbereich ein Baugrundmodell entwickeln, welches für die Bewertung der
Baugrundverhältnisse herangezogen wird. Dabei wurden Böden mit annähernd gleichen boden-
physikalischen und bodenmechanischen Eigenschaften in Schichten zusammengefasst. Zur bes-
seren Übersicht wurde für den Streckenabschnitt Reichenbach – Hof ein einheitliches Schichten-
modell entwickelt. In Abhängigkeit der lokalisierten Böden ist daraufhin nicht immer eine fortlau-
fende Schichtnummerierung vorhanden.
Schicht 1.1 Auffüllung (rollig) d = 0,2 m … 6,0 m (Endteufe)
- Sande und Kiese mit unterschiedlichen Feinanteilen
- sandiger Schotter
- teilweise mit Wurzeln, Schotterstücken, Ziegelresten
- locker (Schicht 1.1a), mitteldicht (Schicht 1.1b)
- Klassifikation lt. DIN 18196 ⇒ [GI, GU, GT, ST, GT*, ST*, OH]
Schicht 1.2 Auffüllung (bindig) d = 0,3 m … 6,0 m (Endteufe)
- leicht- bis ausgeprägt plastische, schluffige, feinsandige bis stark sandige, bereichsweise kiesige bis stark kiesige Tone
- teilweise mit Schotterstücken
- weich (Schicht 1.2a), steif (Schicht 1.2b), halbfest (Schicht 1.2c)
- Klassifikation lt. DIN 18196 ⇒ [TL, TM, TA, ST*, GT*]
Schicht 2 Tone/Schluffe d = 0,7 m … 5,7 m (Endteufe)
- leicht- bis ausgeprägt plastische, schluffige, feinsandige bis stark sandige, zum Teil schwach kiesige bis kiesige Tone
- mittel- bis ausgeprägt plastische, schwach sandige bis stark sandige, be-
reichsweise schwach kiesige Schluffe
- weich (Schicht 2.1), steif (Schicht 2.2), halbfest (Schicht 2.3)
- Klassifikation lt. DIN 18196 ⇒ TL, TM, TA. ST*, GT*, UM, UA
Schicht 3 schluffige, tonige Kiese d = 1,1 m
- schluffiger, toniger, stark sandiger Kies
- mitteldicht (Schicht 3.2), dicht (Schicht 3.3)
- Klassifikation lt. DIN 18196 ⇒ GT*
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Schicht 4 Kiese d = 1,7 m
- schwach schluffige, schwach tonige, stark sandige Kiese
- mitteldicht (Schicht 4.2), dicht (Schicht 4.3)
- Klassifikation lt. DIN 18196 ⇒ GT
Schicht 5.1 Felszersatz (Sande/Kiese) d = 0,5 m (Endteufe) … 4,2 m (Endteufe)
- zu Sand bzw. Kies zersetzter Tonschiefer mit Lockergesteinscharakter
- locker (Schicht 5.1a), mitteldicht (Schicht 5.1b), dicht (Schicht 5.1c)
- Klassifikation lt. DIN 18196 ⇒ GT, GT*, ST*
Schicht 5.2 Felszersatz (Tone) d = 0,8 m (Endteufe) … 4,9 m (Endteufe)
- zu Ton zersetzter Tonschiefer mit Lockergesteinscharakter
- weich (Schicht 5.2a), steif (Schicht 5.2b), halbfest … fest (Schicht 5.2c)
- Klassifikation lt. DIN 18196 ⇒ TL, TM, ST*, GT*
Schicht 6 verwitterter Fels d = 0,1 m (Endteufe) … 0,9 m (Endteufe)
- entfestigter Tonschiefer mi Felscharakter
- mit angewitterten und zersetzten Lagen dünnplattig bis bankig
- Klassifikation lt. DIN 18196 ⇒ ---
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2.6 Berechnungskennwerte
Den erkundeten Baugrundschichten können aus den Laborversuchen und Erfahrungen für erdsta-
tische Berechnungen folgende charakteristische Berechnungskennwerte zugeordnet werden.
Tabelle 3a: Berechnungskennwerte
| Auffüllung | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Schicht-Nr. | 1.1a | 1.1b | 1.2a | 1.2b | 1.2c |
| Bodenart | rollig | bindig | |||
| Bodengruppe nach DIN 18196 | [GI, GU, GT, ST, GT*, ST*, OH] | [TL, TM, TA, ST*, GT*] | |||
| Lagerungsdichte/ Konsistenz | locker | mitteldicht | weich, weich/steif | steif, steif/halbfest | halbfest |
| Wichte über Wasser γ [kN/m³] k | 17 | 18 | 19 | 19,5 | 20 |
| Wichte unter Auftrieb γ ’ [kN/m³] k | 9 | 10 | 9 | 9,5 | 10 |
| wirks. Reibungswinkel ϕ ’ [Grad] k | 30,0 | 32,5 | 27,5 | 27,5 | 27,5 |
| wirks. Kohäsion c ’ [kN/m²] k | 0 | 0 | 5 | 8 | 10 |
| Steifemodul E [MN/m²] 0,k | 10 | 20 | 6 | 10 | 12 |
0,k
Tabelle 3b: Berechnungskennwerte
| Anstehendes | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Schicht-Nr. | 2.1 | 2.2 | 2.3 | 3.2 | 3.3 | 4.2 | 4.3 |
| Bodenart | Tone/Schluffe | schluffige, tonige Kiese | Kiese | ||||
| Bodengruppe nach DIN 18196 | TL, TM, TA. ST*, GT*, UM, UA | GT* | GT | ||||
| Lagerungsdichte/ Konsistenz | weich, weich/steif | steif, steif/halbfest | halbfest | mittel- dicht | dicht | mittel- dicht | dicht |
| Wichte über Wasser γ [kN/m³] k | 19 | 19,5 | 20 | 18,5 | 19 | 18 | 19 |
| Wichte unter Auftrieb γ ’ [kN/m³] k | 9 | 9,5 | 10 | 10,5 | 11 | 10 | 11 |
| wirks. Reibungswinkel ϕ ’ [Grad] k | 25,0 (20,0) | 25,0 (20,0) | 25,0 (20,0) | 30 | 32,5 | 35,0 | 37,5 |
| wirks. Kohäsion c ’ [kN/m²] k | 5 (8) | 8 (15) | 10 (30) | 2 | 2 | 0 | 0 |
| Steifemodul E [MN/m²] 0,k | 6 | 10 | 15 | 20 | 35 | 30 | 50 |
0,k
Die Werte in Klammen gelten für Tone der Bodengruppe TA.
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Tabelle 3c: Berechnungskennwerte
| Anstehendes | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Schicht-Nr. | 5.1a | 5.1b | 5.1c | 5.2a | 5.2b | 5.2c | 6 |
| Bodenart | Felszersatz (Sande/Kiese) | Felszersatz (Tone) | verwitterter Fels | ||||
| Bodengruppe nach DIN 18196 | GT, GT*, ST* | TL, TM, ST*, GT* | --- | ||||
| Lagerungsdichte/ Konsistenz | lo | md | d | w,w/st | st, st/hf | hf … f | --- |
| Wichte über Wasser γ [kN/m³] k | 18 | 19 | 20 | 19 | 19,5 | 20 | 22 |
| Wichte unter Auftrieb γ ’ [kN/m³] k | 8 | 9 | 10 | 9 | 9,5 | 10 | 12 |
| wirks. Reibungswinkel ϕ ’ [Grad] k | 27,5 | 30,0 | 32,5 | 27,5 | 27,5 | 27,5 | 30,0 |
| wirks. Kohäsion c ’ [kN/m²] k | 3 | 3 | 3 | 5 | 10 | 20 | 50 |
| Steifemodul E [MN/m²] 0,k | 10 1) | 25 1) | 40 1) | 8 1) | 12 1) | 20 1) | 100 |
0,k
lo - locker, md – mitteldicht, d – dicht, w – weich, st – steif, hf – halbfest, f - fest
- tiefenabhängiger Steifemodul E = E * (1 + 0,10*t) mit t = 0 bezogen auf GOK 0t,k 0,k
2.7 Rammfähigkeit des Untergrundes
Die erkundeten Baugrundschichten bestehen aus Auffüllungen, Tonen/Schluffen, schwach
schluffigen, schwach tonigen Kiesen, schluffigen, tonigen Kiesen und den Verwitterungsprodukten
des Tonschiefers. Eine Klassifizierung der Böden hinsichtlich ihrer Rammfähigkeit (z.B. nach DIN-
Norm) gibt es nicht. Die nachfolgende Einschätzung basiert auf der Grundlage der erkundeten
Bodenarten, Lagerungsdichten bzw. Konsistenzen und den Erfahrungen.
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Tabelle 4: Rammfähigkeit
| Schicht | Bodenart | Rammfähigkeit |
|---|---|---|
| 1.1a | Auffüllung (rollig), locker | leicht bis mittelschwer |
| 1.1b | Auffüllung (rollig), mitteldicht | mittelschwer |
| 1.2a | Auffüllung (bindig), weich, weich/steif | leicht bis mittelschwer |
| 1.2b | Auffüllung (bindig), steif, steif/halbfest | mittelschwer bis schwer |
| 1.2c | Auffüllung (bindig), halbfest | schwer |
| 2.1 | Tone, weich, weich/steif | leicht bis mittelschwer |
| 2.2 | Tone/Schluffe, steif, steif/halbfest | mittelschwer bis schwer |
| 2.3 | Tone/Schluffe, halbfest | schwer |
| 3.2 | schluffige, tonige Kiese, mitteldicht | mittelschwer bis schwer |
| 3.3 | schluffige, tonige Kiese, dicht | schwer bis sehr schwer |
| 4.2 | Kiese, mitteldicht | mittelschwer bis schwer |
| 4.3 | Kiese, dicht | schwer bis sehr schwer |
| 5.1a | Felszersatz (Sande/Kiese), locker | leicht bis mittelschwer |
| 5.1b | Felszersatz (Sande/Kiese), mitteldicht | mittelschwer bis schwer |
| 5.1c | Felszersatz (Sande/Kiese), dicht | schwer bis sehr schwer |
| 5.2a | Felszersatz (Tone/Schluffe), weich, weich/steif | mittelschwer |
| 5.2b | Felszersatz (Tone/Schluffe), steif, steif/halbfest | mittelschwer bis schwer |
| 5.2c | Felszersatz (Tone/Schluffe), halbfest bis fest | schwer bis sehr schwer |
| 6 | verwitterter Fels | sehr schwer bis nicht |
In aufgefüllten Böden ist generell mit Steinen, Blöcken, o.ä. zu rechnen, die die Rammfähigkeit
des Untergrundes wesentlich verschlechtern können. Sofern die Auffüllung keine gröberen Be-
standteile enthält, sind die locker bis mitteldicht gelagerten, rolligen Auffüllungen als leicht bis mit-
telschwer rammfähig einzuschätzen. Die bindigen Auffüllungen werden in Anhängigkeit von der
Konsistenz als leicht bis mittelschwer (weich, weich/steif), mittelschwer bis schwer rammfähig
(steif, steif/halbfest) und schwer rammfähig (halbfest) eingeschätzt. In locker gelagerten, rolligen
Auffüllungen ist mit Verdichtungssetzungen beim Rammen zu rechnen.
Die Tone/Schluffe hatten eine weiche bis halbfeste Konsistenz. In Abhängigkeit von der Konsis-
tenz der Tone/Schluffe schätzen wir die weichen und weich/steifen Tone als leicht bis mittel-
schwer, die steifen und steif/halbfesten Tone/Schluffe als mittelschwer bis schwer und die halbfes-
ten Tone/Schluffe als schwer rammfähig ein.
Die Lagerungsdichte der schluffigen, tonigen, stark sandigen Kiese ist mitteldicht bis dicht. In
mitteldichter Lagerung sind sie als mittelschwer bis schwer und in dichter Lagerung als schwer bis
sehr schwer rammfähig zu bewerten.
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Die schwach schluffigen, schwach tonigen Kiese sind ebenfalls in mitteldichter Lagerung als
mittelschwer bis schwer und in dichter Lagerung als schwer bis sehrschwer rammfähig
einzuschätzen.
Im Felszersatz stiegen die Schlagzahlen der schweren Rammsondierungen in der Regel an. Die
Bohrbarkeit wurde im Felszersatz im Allgemeinen als schwer angegeben. Mit Ausnahme des
locker gelagerten rolligen Felszersatzes (leicht bis mittelschwer rammfähig) gehen wir von einer
mittelschweren bis schweren Rammfähigkeit dieser Schicht aus. Bei fester Konsistenz bzw.
dichter Lagerung dürfte der Felszersatz sehr schwer rammbar sein.
Mit dem Erreichen des verwitterten Felses mussten die Rammkernsondierungen und auch die
schweren Rammsondierungen abgebrochen werden. Der verwitterte Fels (Tonschiefer) ist
dünnplattig bis bankig. Wir gehen davon, dass der verwitterte Fels sehr schwer bis nicht
rammfähig ist.
Insgesamt ist der Baugrund unter den Auffüllungen als mittelschwer bis sehr schwer rammfähig
bzw. im verwitterten Fels als (ohne Rammhilfen) nicht mehr rammfähig einzuschätzen. Sofern im
Felszersatz und verwitterten Fels gerammt werden soll, sind Rammhilfen wie Vorbohren
einzuplanen.
Wir empfehlen, zur Auswahl der Rammtechnologie und Rammgeräte eine Fachfirma einzu-
schalten und Proberammungen vorzusehen. Die von uns vorgenommenen Einschätzungen zur
Rammbarkeit schließen nicht die Erfahrungen von Baufirmen bei der Durchführung von
Rammarbeiten mit ähnlichen Baugrundverhältnissen aus.
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3 Gründungstechnische Schlussfolgerungen / Empfehlungen
3.1 Vorbemerkung
Die Fahrleitungsmasten werden in der Regel auf Rammpfählen gegründet. Sollte der Baugrund
nicht rammfähig oder in der Nähe der Maststandorte Gebäude vorhanden sein, die durch das
Rammen zu Schaden kommen könnten, ist alternativ eine Gründung auf Bohrpfählen oder
Ortbetonfundamenten möglich.
Nachfolgend werden alle 3 Gründungsvarianten näher untersucht.
3.2 Gründung auf Rammpfählen
Die Hinweise zur Rammfähigkeit der einzelnen Schichten können dem Abschnitt 2.7 entnommen
werden. Das Einbringen der Rammpfähle sollte erschütterungsarm erfolgen, um Schäden an der
Gleisanlage zu vermeiden. Durch die Rammarbeiten ist mit Verdichtungssetzungen in der locker
gelagerten Auffüllung zu rechnen. Beim Rütteln oder Einvibrieren der Rammpfähle sind zusätzlich
Geräte zur Hindernisbergung bzw. Beseitigung vorzuhalten.
Um die auftretende Vibrationseinwirkung in den Baugrund sowie die Lärmbelästigung zu
reduzieren, wäre die Möglichkeit des Vorbohrens gegeben. Diese Bohrung sollte dann möglichst
mindestens 1,0 m über dem Pfahlfuß enden, um eine ausreichende Tragfähigkeit des Pfahlfußes
zu ermöglichen, sofern die Untergrundverhältnisse einen Ansatz von Pfahlspitzendruck erlauben.
Bei der Anwendung des Vorbohrens bzw. bei Einsatz von Spülhilfen sind zur Bemessung die in
Tabelle 6 angegebenen Abminderungsfaktoren zu berücksichtigen.
Die Einbindung der Rammträger muss nach EA-Pfähle /U 7/ mindestens 2,5 m in tragfähige
Schichten erfolgen. Gemäß /U 7/ gelten rollige Böden mit einem Spitzenwiderstand der
Drucksonde q ≥ 7,5 MN/m² und bindige Böden mit einer Scherfestigkeit des undränierten Boden c c ≥ 0,1 MN/m2 als ausreichend tragfähig und somit relevant für den Ansatz eines Pfahlspitzen- u,k widerstandes. Diese Forderungen erfüllen im vorliegenden Fall näherungsweise bindige Böden mit
mindestens steifer Konsistenz und rollige Böden (U>6, über Grundwasser) mit Schlagzahlen der
schweren Rammsonde N von mindestens 8 Schlagen je 10 cm Eindringtiefe. 10
Das heißt, die Träger müssen mindestens 2,5 m in die steifen bzw. halbfesten Tone (Schicht 2.2
bzw. 2.3), schluffigen, tonigen Kiese in mitteldichter bis dichter Lagerung (Schicht 3.2 bzw. 3.3),
schwach schluffigen, schwach tonigen Kiese in mitteldichter bis dichter Lagerung (Schicht 4.2 bzw.
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4.3) oder den Felszersatz (Schicht 5.1b, 5.1c, 5.2b, 5.2c) einbinden. Der verwitterte Fels ist nicht
rammfähig, daher wurden für diesen Boden keine Pfahlkennwerte angegeben.
In der nachfolgenden Tabelle 5 werden die zur Vorbemessung erforderlichen Pfahlkennwerte für
das Beispiel offener Stahlrohrpfähle in Anlehnung an die EA-Pfähle /U 7/ angegeben. Die Anpas-
sungsfaktoren für Spitzenwiderstand η = 0,65 und Mantelreibung η = 0,80 bei offenen Stahlroh- b s ren sind dabei berücksichtigt.
Tabelle 5: Pfahlspitzenwiderstand und Pfahlmantelreibung für Stahlrohrpfähle nach /U 7/
| Schicht Nr. | Bodenart | Pfahlspitzenwiderstand q [MN/m²] b,k | Pfahlmantelreibung q [MN/m²] s,k |
|---|---|---|---|
| 1.1a | Auffüllung, rollig, locker | --- | 0,01 (0,005) 2) |
| 1.1b | Auffüllung, rollig, mitteldicht | --- | 0,025 |
| 1.2a | Auffüllung, bindig, weich, weich/steif | --- | 0,01 |
| 1.2b | Auffüllung, bindig, steif, steif/halbfest | --- | 0,02 |
| 1.3c | Auffüllung, bindig, halbfest | --- | 0,025 |
| 2.1 | Tone, weich, weich/steif | --- | 0,01 |
| 2.2 | Tone/Schluffe, steif, steif/halbfest | 0,20 … 0,40 1) | 0,025 |
| 2.3 | Tone/Schluffe, halbfest | 0,35 … 0,55 1) | 0,03 |
| 3.2 | schluffige, tonige Kies, mitteldicht | 1,40 … 2,70 1) | 0,025 |
| 3.3 | schluffige, tonige Kies, dicht | 2,30 … 3,30 1) | 0,04 |
| 4.2 | Kiese, mitteldicht | 1,40 … 2,70 1) | 0,03 |
| 4.3 | Kiese, dicht | 2,60 … 5,00 1) | 0,05 |
| 5.1a | Felszersatz (Sande/Kiese), locker | --- | 0,01 |
| 5.1b | Felszersatz (Sande/Kiese), mitteldicht | 1,40 … 2,70 1) | 0,025 |
| 5.1c | Felszersatz (Sande/Kiese), dicht | 2,00 … 3,30 1) | 0,04 |
| 5.2a | Felszersatz (Tone), weich, weich/steif | --- | 0,01 |
| 5.2b | Felszersatz (Tone), steif, steif/halbfest | 0,20 … 0,40 1) | 0,025 |
| 5.2c | Felszersatz (Tone), halbfest bis fest | 0,35 … 0,55 1) | 0,03 |
- in Abhängigkeit von bezogener Pfahlkopfsetzung nach EA-Pfähle /U 7/
- bei Schlagzahlen N < 2 10
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Die angegebenen Werte gelten für offene Stahlrohrpfähle (d ≤ 800 mm) mit einer Einbindetiefe in
den tragfähigen Baugrund von mindestens 2,5 m. Die Mächtigkeit der tragfähigen Böden unterhalb
der Pfahlfußfläche darf bei d = 0,5 m ein Maß von 2,5 m (5 x Pfahldurchmesser) nicht unterschrei-
ten. Sofern dies nicht gewährleistet ist, empfehlen wir, sicherheitshalber keinen Spitzendruck an-
zusetzen. Ist die Einbindung der Pfähle in die tragfähige Schicht von 2,5 m nicht vorhanden, emp-
fehlen wir ferner, eine Mindesteinbindetiefe der Pfähle von 5,0 m.
Des Weiteren gelten die Angaben für Einzelpfähle unter Beachtung der Hinweise und Forderungen
der EA-Pfähle /U 7/.
Sofern Rammhilfen, beim Einbringen der Rammpfähle zum Einsatz kommen, sind die in Tabelle 6
angegebenen Abminderungsfaktoren zu berücksichtigen.
Tabelle 6: Abminderungsfaktoren
| Vorbohren | Spülhilfe | |
|---|---|---|
| Mantelreibung | 0,5 bei d - d ≤ 50 mm B 0,6 bei d - d > 50 mm B 1,0 bei d - d > 150 mm B | 0,9 |
| Spitzendruck | 1,0 1) | 1,0 1) |
d Pfahl- ∅ bzw. –breite
d ∅ Bohrung B
- gilt nur, wenn Rammhilfe 1,0 m oberhalb der Pfahlspitze endet
3.3 Gründung auf Bohrpfählen
Der Vorteil dieser Gründungsvariante besteht in der Einflussnahme auf vorhandene Hindernisse,
welche zum Teil überbohrt und ggf. auch durch Meißelarbeiten beseitigt werden können. Die
auftretende Lärmemission ist in Abhängigkeit der gewählten Geräte meist geringer als bei
Rammpfahlgründungen. Durch die geringere dynamische Einwirkung auf den Untergrund sind
zwar Verdichtungssetzungen nicht auszuschließen, sie werden im Allgemeinen deutlich minimiert.
Für die Ermittlung der Tragfähigkeit von Bohrpfählen werden Spitzendruck- und Mantelreibungs-
werte benötigt. Die Einbindung der Bohrpfähle muss nach EA-Pfähle /U 7/ bei Lockergesteins-
böden mindestens 2,5 m in die tragfähigen Schichten erfolgen. Tragfähige Schichten für den
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Ansatz eines Spitzendruckes sind im Sinne der EA-Pfähle /U 7/ rollige Böden mit einem mittleren
Spitzenwiderstand der Drucksonde q ≥ 7,5 MN/m² oder bindige Böden mit einer Scherfestigkeit c des undränierten Boden c ≥ 0,1 MN/m2 (siehe Anmerkung oben). u,k
Als ausreichend tragfähig sind die steifen bzw. halbfesten Tone/Schluffe (Schicht 2.2 und 2.3), die
schluffigen, tonigen Kiese in mitteldichter bis dichter Lagerung (Schicht 3.2 bzw. 3.3), die schwach
schluffigen, schwach tonigen Kiese in mitteldichter bis dichter Lagerung (Schicht 4.2 bzw. 4.3), der
Felszersatz (Schicht 5.1b, 5.1c, 5.2b, 5.2c) und der verwitterte Fels (Schicht 6) anzusehen.
In der nachfolgenden Tabelle 7 werden die zur Vorbemessung erforderlichen Bohrpfahlkennwerte
in Anlehnung an die EA-Pfähle /U 7/ angegeben.
Tabelle 7: Pfahlspitzenwiderstand und Pfahlmantelreibung für Bohrpfähle nach /U 7/
| Schicht Nr. | Bodenart | Pfahlspitzenwiderstand q [MN/m²] b,k | Bruchwert der Pfahlmantelreibung q [MN/m²] s1,k |
|---|---|---|---|
| 1.1a | Auffüllung, rollig, locker | --- | 0,015 (0,01) 2) |
| 1.1b | Auffüllung, rollig, mitteldicht | --- | 0,04 |
| 1.2a | Auffüllung, bindig, weich, weich/steif | --- | 0,015 |
| 1.2b | Auffüllung, bindig, steif, steif/halbfest | --- | 0,03 |
| 1.3c | Auffüllung, bindig, halbfest | --- | 0,05 |
| 2.1 | Tone, weich, weich/steif | --- | 0,025 |
| 2.2 | Tone/Schluffe, steif, steif/halbfest | 0,35 … 0,80 1) | 0,04 |
| 2.3 | Tone/Schluffe, halbfest | 0,75 … 1,50 1) | 0,065 |
| 3.2 | schluffige, tonige Kiese, mittel- dicht | 0,55 … 1,60 1) | 0,055 |
| 3.3 | schluffige, tonige Kiese, dicht | 0,80 … 2,30 1) | 0,09 |
| 4.2 | Kiese, mitteldicht | 0,60 … 1,80 1) | 0,06 |
| 4.3 | Kiese, dicht | 1,05 … 3,00 1) | 0,10 |
| 5.1a | Felszersatz (Sande/Kiese), locker | --- | 0,02 |
| 5.1b | Felszersatz (Sande/Kiese), mitteldicht | 0,55 … 1,60 1) | 0,055 |
| 5.1c | Felszersatz (Sande/Kiese), dicht | 0,80 … 2,30 1) | 0,09 |
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Fortsetzung Tabelle 7: Pfahlspitzenwiderstand und Pfahlmantelreibung für Bohrpfähle nach /U 7/
| Schicht Nr. | Bodenart | Pfahlspitzenwiderstand q [MN/m²] b,k | Bruchwert der Pfahlmantelreibung q [MN/m²] s1,k |
|---|---|---|---|
| 5.2a | Felszersatz (Tone/Schluffe), weich, weich/steif | --- | 0,025 |
| 5.2b | Felszersatz (Tone/Schluffe), steif, steif/halbfest | 0,35 … 0,80 1) | 0,04 |
| 5.2c | Felszersatz (Tone/Schluffe), halbfest bis fest | 0,75 … 1,50 1) | 0,065 |
| 6 | verwitterter Fels | 2,00 | 0,15 |
- in Abhängigkeit von bezogener Pfahlkopfsetzung nach EA-Pfähle
- bei Schlagzahlen N < 2 10
Die angegebenen Werte gelten für Bohrpfähle (D = 0,30 – 3,0 m) mit einer Einbindetiefe in den
tragfähigen Baugrund von mindestens 2,5 m. Die Mächtigkeit der tragfähigen Böden unterhalb der
Pfahlfußfläche darf bei d = 0,5 m ein Maß von 1,5 m (3 x Pfahldurchmesser) nicht unterschreiten.
Sofern dies nicht gewährleistet ist, empfehlen wir, sicherheitshalber keinen Spitzendruck anzuset-
zen. Ist die Einbindung der Pfähle in die tragfähige Schicht von 2,5 m nicht vorhanden, empfehlen
wir ferner, eine Mindesteinbindetiefe der Pfähle von 5,0 m.
Des Weiteren gelten die Angaben für Einzelpfähle unter Beachtung der Hinweise und Forderungen
der EA-Pfähle /U 7/. Wir empfehlen, die angegebenen Pfahlkennwerte im Zuge der Pfahlbohrun-
gen zu überprüfen und ggf. zu präzisieren.
3.4 Pfahlwiderstände quer zur Pfahlachse
Querwiderstände dürfen nur für Pfähle mit einem Pfahlschaftdurchmesser D ≥ 0,30 m bzw. einer
Kantenlänge a ≥ 0,30 m angesetzt werden. Der charakteristische Querwiderstand darf dabei durch
charakteristische Werte des horizontalen Bettungsmoduls beschrieben werden.
Der horizontale Bettungsmodul k lässt sich grob abschätzen nach der Gleichung: s,k
k = E / D mit E … charakteristischer Wert des Steifemoduls s,k S,k s s,k D … Pfahldurchmesser s
Die Anwendung dieser Formel gilt für Pfahldurchmesser D ≤ 1,0 m und einem Höchstwert der
Horizontalverschiebung von y = 2 cm bzw. y = 0,03 D, wobei der kleinere Wert maßgebend ist. *
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Bei einem Pfahldurchmesser von 0,5 m ergibt sich somit eine maximale Horizontalverschiebung
von 0,03*0,5 m = 1,5 cm. Bei größeren Verformungen sind die Bettungsmoduli abzumindern.
Für den Bettungsverlauf der Pfahlgründung ist davon auszugehen, dass ab Oberkante Erdreich
der Steifemodul mit 0 beginnend über eine Tiefe von 3,0 m linear auf seinen Maximalwert ansteigt
und unterhalb einer Tiefe von 3,0 m, den ggf. schichtbezogenen Maximalwert beibehaltend,
konstant verläuft. Die Steifemoduli für die jeweiligen Böden können den Tabellen 3a bis 3c des
vorliegenden Berichts entnommen werden.
Bei Fahrleitungsmasten auf Dämmen sind für den Bettungsverlauf die Lage des Pfahls zur
Böschungskante und die Neigung der Böschung zu beachten. Durch den geringeren
mobilisierbaren Erdwiderstand kann der Punkt, ab dem ein konstanter Bettungsmodul angesetzt
werden kann, tiefer als 3,0 m liegen.
3.5 Flachgründung
Zur Bemessung der Mastfundamente für eine Flachgründung ist der vom Baugrund aufnehmbare
Sohldruck erforderlich. Dieser muss so gewählt werden, dass:
-
die Grundbruchsicherheit nach DIN 4017 gewährleistet ist und
-
keine schädlichen Setzungen oder Schiefstellungen der Masten auftreten.
Angaben zu einer möglichen Flachgründung der Fahrleitungsmasten (Lage der Mastfundamente,
Fundamentabmessungen, Gründungssohle, Lasten, etc.) liegen uns nicht vor. Daher sind zur Zeit
keine eigenen Untersuchungen zur Ermittlung des aufnehmbaren Sohldrücke möglich.
Sofern die fehlenden Angaben vorliegen, empfehlen wir standortkonkrete Nacherkundungen der
Baugrund- und Gründungsverhältnisse vorzusehen und auf deren Grundlage die aufnehmbaren
Sohldrücke zu ermitteln. Der Fachbereich Baugrund der DB International GmbH bietet bei der
Durchführung der Grundbruch- und Setzungsberechnungen zur Bestimmung der aufnehmbaren
Sohldrücke seine Hilfe an.
Zur Vorbemessung der Mastfundamente empfehlen wir, die aufnehmbaren Sohldrücke in
Abhängigkeit von der Bodenart, Konsistenz, Lagerungsdichte und den Fundamentabmessungen
zunächst nach DIN 1054:2005-01, Anhang A zu ermitteln.
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3.6 Baugrubensicherung und Wasserhaltung
Mit der Herstellung einer eventuellen Flachgründung ist die Herstellung einer Baugrube bzw.
Baugrubensicherung erforderlich. Allgemein können bis in eine Tiefe von 1,25 m Baugruben-
böschungen senkrecht hergestellt werden. Darüber hinaus können gemäß DIN 4124 unbelastete
Böschungen bis 5,0 m Höhe im Bereich über dem Grundwasser und bei vorhandenen
nichtbindigen oder weichen bindigen Böden unter 45° hergestellt werden. Bei steifen Böden ist
eine Böschungsneigung von 60° möglich. Belastete Böschungen erfordern einen Nachweis der
Standsicherheit.
Sofern Schichtwasser angeschnitten wird, kann dieses in offener Wasserhaltung gefasst und
abgepumpt werden. Für die Bemessung des Verbaues können die Kennwerte aus Abschnitt 2.6,
Tabelle 3a bis 3c entnommen werden.
Für den Verbau und die Ausbildung der Baugrube sind die Hinweise der DIN 4124 und des
Arbeitskreises „Baugruben“ (EAB) der Deutschen Gesellschaft für Erd- und Grundbau zu
beachten.
3.7 Wiederverwendbarkeit der Aushubmassen
Als Bodenaushub fallen Auffüllungen, Tone/Schluffe, schluffige, tonige Kiese, schwach schluffige,
schwach tonige Kiese und die Verwitterungsprodukte des Tonschiefers an. Diese Böden können in
Bereichen ohne besondere Anforderungen an Durchlässigkeit, Verdichtungsgrad,
Frostempfindlichkeit usw. als Auffüllmaterial o.ä. eingesetzt werden.
Fremdbestandteile wie Wurzeln, Bauschutt, Schlacke o.ä. sind vor einer Wiederverwendung der
Böden auszusondern. Aufgeweichte Tone sind vor einem Wiedereinbau zu behandeln
(Zumischung von Grobkorn, Austrocknung).
Die v.g. Aussagen beziehen sich ausschließlich auf die bautechnische Wiederverwendbarkeit von
Aushubböden. Vor einer Wiederverwendung sind die Ergebnisse von abfalltechnischen Unter-
suchungen unbedingt zu berücksichtigen.
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3.8 Einfluss der Baumaßnahmen auf angrenzende Bebauungen / Gleisanlagen
Die neu zu errichtenden Fahrleitungsmasten verlaufen unmittelbar neben den Gleisen der DB AG-
Strecke 6362 Leipzig Connewitz – Hof und der Strecke 5100 Bamberg - Hof.
Um Gleissenkungen zu verhindern bzw. minimieren sowie die Standsicherheit ggf. vorhandener
Böschungen nicht zu gefährden, sollten beim Einbringen der Gründungskörper für die Fahrlei-
tungsmasten oder Verbauträger möglichst erschütterungsarme Verfahren angewendet werden. Als
bahnseitige Schutzmaßnahme empfehlen wir, die Gleise während der Bauarbeiten visuell und
messtechnisch zu überwachen und eine Langsamfahrstelle einzurichten.
Bericht_geologischer Laengsschnitt_BA4.doc Seite 29 von 30
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4 Zusammenfassung / Schlussbemerkungen
Im vorliegenden Bericht zum geologischen Längsschnitt sind die Baugrundverhältnisse und deren Bewertung für die geplante Elektrifizierung der Strecke 6362 Leipzig Connewitz – Hof, km 151,699 – km 164,318 und die Strecke 5100 Bamberg – Hof km 127,637 – km 126,206 (4. Bauabschnitt) dargestellt. Gegenstand der Untersuchungen ist die Ermittlung von Bodenkennwerten und Berech- nungsannahmen zur Unterbreitung von Gründungsvorschlägen für die Fahrleitungsmasten.
Der Baugrund besteht unter rolligen bzw. bindigen Auffüllungen unterschiedlicher Mächtigkeit aus leicht- bis ausgeprägt plastischen Tonen bzw. mittel- bis ausgeprägt plastischen Schluffen in weicher bis halbfester Konsistenz und schwach schluffigen bis schluffigen, schwach tonigen bis tonigen Kiesen in mitteldichter bis dichter Lagerung. Darunter folgen die Verwitterungsprodukte des Tonschiefers. Die Beschreibung der Bodenverhältnisse wurde durch bodenphysikalische Laborversuche untersetzt. Lokal wurde in verschiedenen Tiefen Schichtwasser angetroffen.
In Abschnitt 2 wird aus den erkundeten Bodenschichten ein Baugrundmodell gebildet und die zu-
gehörigen Boden- und Berechnungskennwerte angegeben. Ferner werden in diesem Abschnitt
Aussagen zur Rammfähigkeit des Untergrundes gemacht. Angaben zur Gründung der Fahrlei-
tungsmasten, Baugrubensicherung und Wasserhaltung und Wiederverwendbarkeit der Aushub-
massen enthält Abschnitt 3.
In Abhängigkeit von der Rammfähigkeit des Untergrundes und den erkundeten Baugrundschichten können die Fahrleitungsmasten auf Rammpfählen, Bohrpfählen oder flach auf Einzelfundamenten gegründet werden. Für Pfahlgründungen wurden für die erkundeten Bodenschichten in Anlehnung an die EA Pfähle die Pfahlkennwerte angegeben. Bei Flachgründungen sind entsprechende Nachuntersuchungen notwendig. Zur Vorbemessung der Fundamente wurde auf die DIN 1054:2005-01, Anhang A verwiesen. Die Hinweise und Forderungen der entsprechenden Vorschriften sind dabei zu beachten.
Die punktförmig durchgeführten Bodenuntersuchungen geben einen guten Überblick über die vor- handenen Untergrundverhältnisse, sie schließen jedoch Abweichungen in Teilbereichen nicht aus. Wir empfehlen uns einzuschalten, wenn sich Abweichungen von den Untersuchungsergebnissen ergeben bzw. planungstechnische Änderungen durchgeführt werden, die Einfluss auf die Grün- dung der Fahrleitungsmasten haben.
Unsere beauftragten Leistungen für dieses Objekt sind hiermit abgeschlossen.
aufgestellt durch: Dipl.-Ing. M. Falkner
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[Seite 31]
Anlage 1
Abkürzungsverzeichnis Blatt 1
[Seite 32]
Anlage 2
Lage- und Aufschlusspläne Blatt 1 bis 18
[Seite 33]
Anlage 3
Baugrundschichtung 3.1 Übersicht der durchgeführten Aufschlüsse Blatt 1 bis 3 3.2 Baugrundprofile und Sondierdiagramme Blatt 1 bis 9 3.3 Geologischer Längsschnitt Blatt 1 bis 8
[Seite 34]
Anlage 4
Bodenphysikalische Laborversuche 4.1 Körnungslinien Blatt 1 bis 22 4.2 Zustandsgrenzen Blatt 1 bis 10 4.3 Glühverlust Blatt 1 4.4 Wassergehalt Blatt 1 bis 10
[Seite 35]
Geologischer Längsschnitt BA 4 Auftrags-Nr. PF 10105 01
DB International GmbH
Bodenart Beimengungen Bodengruppe
Kies G kiesig g enggestufte Kiese GE Grobkies gG grobkiesig gg weitgestufte Kies-Sand-Gemische GW Mittelkies mG mittelkiesig mg intermittierend gestufte Kies-Sand-Gemische GI Feinkies fG feinkiesig fg Sand S sandig s enggestufte Sande SE Grobsand gS grobsandig gs weitgestufte Sand-Kies-Gemische SW Mittelsand mS mitelsandig ms intermittierend gestufte Sand-Kies-Gemische SI Feinsand fS feinsandig fs Schluff U schluffig u Kies-Schluff-Gemische GU bzw.GUx) Ton T tonig t Kies-Ton-Gemische GT bzw. GTx) Torf, Humus H torfig, humos h Sand-Schluff-Gemische SU bzw. SUx) Mudde M org. Beimengungen o Sand-Ton-Gemische ST bzw. STx) Auffüllung A Sand-Schluff-Gemische ohne Plastizität SU oP Mutterboden Mu z.B. Für Querbalken gilt auch - Symbol Geschiebelehm Lg schwach grobsandig gs´ z.B. SU = SU Geschiebemergel Mg stark mittelsandig ms Löß Lö leicht plastische Schluffe UL Lößlehm Löl mittelplastische Schluffe UM Wiesenkalk, Seekalk, ausgeprägt plastische Schluffe UA Seekreide, leicht plastische Tone TL Kalkmudde Wk mittelplastische Tone TM ausgeprägt plastische Tone TA Farbe grau (g) grün (ü) bunt (u) Schluffe mit organischen Beimengungen OU braun (b) blau (a) hell (h) Tone mit organischen Beimengungen OT rot (r) schwarz (s) dunkel (d) grob- bis gemischtkörnige Böden mit Bei- weiß (w) gelb (e) mengungen humoser Art OH grob- bis gemischtkörnige Böden mit Kalkgehalt kalkigen/ kieseligen Bildungen OK kalkfrei o kalkhaltig + nicht bis mäßig zersetzte Torfe (Humus) HN stark kalkhaltig ++ zersetzte Torfe HZ Schlamme als Sammelbegriff F
Konsistenz Auffüllungen aus natürlichen Böden [ ] Ic ≤ 0,50 - breiig - ≈ ≈ Auffüllungen aus Fremdstoffen A 0,50 < Ic ≤ 0,75 - weich - ~~ 0,75 < Ic ≤ 1,00 - steif - ---
Kurzzeichen und Zeichen für Bodengruppen und Eigenschaften
nach DIN 4023 und DIN 18 196
Abstand des Bohransatzpunktes v. Gleisachse GA Ic > 1,00 - halbfest - | Wasserstände Lagerungsdichte 0 < D ≤ 0,30 - locker [ l ] oooooooo GW Grundwasser angebohrt 0,30 < D ≤ 0,50 - mitteldicht [ m ] ooooooooo GW Grundwasser nach Bohrende 0,50 < D ≤ 1,00 - dicht [ d ] • • • • • • • • GW Ruhewasser SW Schichtenwasser angebohrt x) GU, GT, SU, ST: 5 - 15 % bei d ≤ 0,063 mm SW Schichtenwasser nach Bohrende GU, GT, SU, ST: > 15 - 40 % bei d ≤ 0,063 mm SW Schichtenwasser
Anlage 1 / Blatt 1
[Seite 54]
Auftr.-Nr. PF 101 05 01 Streckenelektrifizierung Reichenbach - Hof Stand: 18.09.2009 BA 4, km 151,699 – km 164,318 / km 127,637 – km 126,206
Übersicht der durchgeführten Aufschlüsse
| Kilometer | Aufschluss- Nr. | Aufschluss- art | Aufschlusslage | Ansatz- höhe [m HN76] | End- teufe [m] | End- teufe [m HN76] |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 151,800 | 302 | RKS | 4,70 m von GA bl | 550,95 | 2,50 *) | 548,45 *) |
| 152,000 | 303 | RKS DPH | 4,90 m von GA bl | 548,20 | 3,00 *) 4,40 *) | 545,20 *) 543,80 *) |
| 152,200 | 304 | RKS | 3,80 m von GA bl | 545,85 | 4,80 *) | 541,05 *) |
| 152,400 | 305 | RKS | 3,70 m von GA bl | 543,70 | 5,00 *) | 538,70 *) |
| 152,600 | 306 | RKS | 3,40 m von GA bl | 541,60 | 6,00 | 535,60 |
| 152,800 | 307 | RKS DPH | 3,20 m von GA bl | 539,60 | 5,20 *) 6,00 | 534,40 *) 533,60 |
| 153,000 | 308 | RKS | 3,80 m von GA bl | 537,40 | 6,00 | 531,40 |
| 153,200 | 309 | RKS | 4,30 m von GA bl | 535,75 | 6,00 | 529,75 |
| 153,400 | 310 | RKS | 4,50 m von GA bl | 533,35 | 6,00 | 527,35 |
| 153,600 | 311 | RKS DPH | 4,40 m von GA bl | 531,45 | 3,10 *) 4,30 *) | 528,35 *) 527,15 *) |
| 153,800 | 312 | RKS | 3,60 m von GA bl | 529,50 | 4,50 *) | 525,00 *) |
| 154,000 | 313 | RKS | 3,30 m von GA bl | 527,65 | 6,00 | 521,65 |
| 154,200 | 314 | RKS | 3,40 m von GA bl | 525,85 | 6,00 | 519,85 |
| 154,400 | 315 | RKS DPH | 3,30 m von GA bl | 523,55 | 2,00 *) 2,60 *) | 521,55 *) 520,95 *) |
| 154,600 | 316 | RKS | 3,30 m von GA bl | 521,70 | 1,80 *) | 519,90 *) |
| 154,800 | 317 | RKS | 3,40 m von GA bl | 520,00 | 6,00 | 514,00 |
| 155,000 | 318 | RKS | 3,60 m von GA bl | 517,60 | 6,00 | 511,60 |
| 155,200 | 319 | RKS DPH | 4,20 m von GA bl 4,00 m von GA br | 515,75 516,20 | 1,80 *) 2,10 *) | 513,95 *) 514,10 *) |
| 155,400 | 320 | RKS | 3,50 m von GA bl | 515,05 | 5,70 *) | 509,35 *) |
| 155,600 | 321 | RKS | 3,40 m von GA bl | 514,05 | 2,70 *) | 511,35 *) |
| 155,800 | 322 | RKS | 3,30 m von GA bl | 512,85 | 5,20 *) | 507,65 *) |
| 156,000 | 323 | RKS DPH | 3,80 m von GA bl | 511,00 | 6,00 | 505,00 |
| 156,200 | 324 | RKS | 3,80 m von GA bl | 509,80 | 6,00 | 503,80 |
| 156,400 | 325 | RKS | 3,60 m von GA bl | 508,60 | 2,20 *) | 506,40 *) |
| 156,600 | 326 | RKS | 3,40 m von GA bl | 506,55 | 6,00 | 500,55 |
| 156,800 | 327 | RKS DPH | 9,30 m von GA br | 505,80 | 3,30 *) 4,10 *) | 502,50 *) 501,70 *) |
| 157,000 | 328 | RKS | 4,20 m von GA bl | 503,70 | 3,10 *) | 500,60 *) |
| 157,200 | 329 | RKS | 3,40 m von GA bl | 502,25 | 5,00 *) | 497,25 *) |
| 157,400 | 330 | RKS | 4,20 m von GA bl | 500,90 | 6,00 | 494,90 |
| 157,600 | 331 | RKS DPH | 8,20 m von GA bl | 500,00 | 2,70 *) 3,60 *) | 497,30 *) 496,40 *) |
| 157,800 | 332 | RKS | 10,10 m von GA bl | 495,00 | 3,40 *) | 491,60 *) |
Anlage 3.1, Blatt 1
[Seite 55]
Auftr.-Nr. PF 101 05 01 Streckenelektrifizierung Reichenbach - Hof Stand: 18.09.2009 BA 4, km 151,699 – km 164,318 / km 127,637 – km 126,206
| Kilometer | Aufschluss- Nr. | Aufschluss- art | Aufschlusslage | Ansatz- höhe [m HN76] | End- teufe [m] | End- teufe [m HN76] |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 158,000 | 333 | RKS | 9,20 m von GA bl | 495,45 | 2,70 *) | 492,75 *) |
| 158,200 | 334 | RKS | 11,50 m von GA br | 496,85 | 5,80 *) | 491,05 *) |
| 158,400 | 335 | RKS DPH | 11,20 m von GA br | 494,75 | 6,00 | 488,75 |
| 158,600 | 336 | RKS | 6,60 m von GA bl | 489,70 | 5,20 *) | 484,50 *) |
| 158,800 | 337 | RKS | 7,20 m von GA bl | 491,90 | 5,60 *) | 486,30 *) |
| 159,000 | 338 | RKS | 6,00 m von GA bl | 485,95 | 3,10 *) | 482,85 *) |
| 159,220 | 339 | RKS DPH | 4,40 m von GA bl | 484,35 | 2,00 *) | 482,35 *) |
| 159,400 | 340 | RKS | 10,60 m von GA bl | 486,45 | 6,00 | 480,45 |
| 159,600 | 341 | RKS | 8,20 m von GA bl | 486,10 | 6,00 | 480,10 |
| 159,800 | 342 | RKS | 9,10 m von GA bl | 485,85 | 6,00 | 479,85 |
| 160,000 | 343 | RKS DPH | 9,70 m von GA bl | 490,25 | 6,00 | 484,25 |
| 160,200 | 344 | RKS | 4,90 m von GA bl | 487,95 | 6,00 | 481,95 |
| 160,400 | 345 | RKS | 4,60 m von GA bl | 488,95 | 5,50 *) | 483,45 *) |
| 160,600 | 346 | RKS | 4,20 m von GA bl | 490,40 | 4,10 *) | 486,30 *) |
| 160,800 | 347 | RKS DPH | 3,60 m von GA bl | 491,35 | 1,30 *) 1,60 *) | 490,05 *) 489,75 *) |
| 161,030 | 348 | RKS | 3,60 m von GA bl | 491,35 | 6,00 | 485,35 |
| 161,200 | 349 | RKS | 3,60 m von GA bl | 491,85 | 6,00 | 485,85 |
| 161,400 | 350 | RKS | 4,20 m von GA bl | 493,50 | 2,20 *) | 491,30 *) |
| 161,600 | 351 | RKS DPH | 4,00 m von GA bl | 494,40 | 6,00 | 488,40 |
| 161,800 | 352 | RKS | 4,10 m von GA bl | 495,80 | 6,00 | 489,80 |
| 162,000 | 353 | RKS | 3,50 m von GA bl | 497,35 | 0,60 *) | 496,75 *) |
| 162,200 | 354 | RKS | 3,70 m von GA bl | 498,85 | 6,00 | 492,85 |
| 162,400 | 355 | RKS DPH | 3,80 m von GA bl | 500,45 | 6,00 | 494,45 |
| 162,600 | 356 | RKS | 3,60 m von GA bl | 500,40 | 1,60 *) | 498,80 *) |
| 162,800 | 357 | RKS | 3,30 m von GA bl | 500,60 | 1,60 *) | 499,00 *) |
| 163,000 | 358 | RKS | 3,90 m von GA bl | 498,95 | 1,80 *) | 497,15 *) |
| 163,200 | 359 | RKS DPH | 4,00 m von GA bl | 497,60 | 2,20 *) 3,00 *) | 495,40 *) 494,60 *) |
| 163,400 | 360 | RKS | 2,90 m von GA bl | 497,10 | 6,00 | 491,10 |
| 163,600 | 361 | RKS | 3,10 m von GA bl | 496,00 | 4,20 *) | 491,80 *) |
| 163,828 | 362 | RKS | 3,10 m von GA bl | 495,30 | 6,00 | 489,30 |
| 164,000 | 363 | RKS DPH | zwischen den Gleisen | 494,95 | 3,20 *) 3,60 *) | 491,75 *) 491,35 *) |
| 164,200 | 364 | RKS | zwischen den Gleisen | 494,90 | 6,00 | 488,90 |
| 127,550 | 365 | RKS | zwischen den Gleisen | 494,60 | 4,60 *) | 490,00 *) |
Anlage 3.1, Blatt 2
[Seite 56]
Auftr.-Nr. PF 101 05 01 Streckenelektrifizierung Reichenbach - Hof Stand: 18.09.2009 BA 4, km 151,699 – km 164,318 / km 127,637 – km 126,206
| Kilometer | Aufschluss- Nr. | Aufschluss- art | Aufschlusslage | Ansatz- höhe [m HN76] | End- teufe [m] | End- teufe [m HN76] |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 127,350 | 366 | RKS | zwischen den Gleisen | 494,70 | 4,50 *) | 490,20 *) |
| 127,150 | 367 | RKS DPH | zwischen den Gleisen | 494,55 | 6,00 | 488,55 |
| 126,950 | 368 | RKS | zwischen den Gleisen | 494,80 | 4,70 *) | 490,10 *) |
| 126,750 | 369 | RKS | 5,60 m von GA bl | 494,95 | 3,80 *) | 491,15 *) |
| 126,650 | 370 | RKS | 3,70 m von GA bl | 495,00 | 6,00 | 489,00 |
| 126,350 | 371 | RKS DPH | 5,20 m von GA bl | 494,90 | 6,00 | 488,90 |
| 126,200 | 372 | RKS | 5,30 m von GA bl | 493,95 | 6,00 | 487,95 |
RKS ... Rammkernsondierung, DPH … schwere Rammsondierung, GA … Gleisachse, bl/br … bahnlinks/bahnrechts
*) … vorzeitiger Abbruch
Anlage 3.1, Blatt 3
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© By IDAT-GmbH 1995 - 2007 V 4.02
| Prüfungs-Nr. :2009 / 1252 Bauvorhaben :Strecke Leipzig - Hof, Gradientenabsenkung Ausgeführt durch :Meineck am :11.08.2009 Bemerkung :Felsersatz | Bestimmung der Korngrößenverteilung kombinierte Sieb-/Schlämmanalyse nach DIN 18123 | Entnahmestelle :RKS 325 Pr.2 Km :156,400 Entnahmetiefe :0,8-1,7m Bodenart : Art der Entnahme :Rammkernsondierung Entnahme am :22.07.2009 durch : KBG | Baugrund DB International GmbH | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Schlämmkorn Siebkorn - Sand Siebkorn - Kies 100 Feinstes Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Fein Mittel Grob Steine 90 80 70 ]%[ 60 egnemtmaseG 50 red 40 d < renröK 30 red 20 a elietnanessaM 10 0 0.001 0.002 0.006 0.02 0.063 0.2 0.6 2 6 20 60 100 Korndurchmesser d [mm] | |||||||
| Prüfungs-Nr. Anlage zu :PF :4.1 :2009 101 Blatt / 1252 05 01 | |||||||
| Kurve Nr.: | 1252 | Bemerkungen | |||||
| Arbeitsweise | Kombinierte Sieb-/Schlämmanalyse | ||||||
| U = d60/d10 / C C | 177,79 3,86 | ||||||
| Bodengruppe (DIN 18196) | ST* | ||||||
| Geologische Bezeichnung | |||||||
| kf-Wert | 1,072 * 10-5 [m/s] nach USBR/Bialas |
| Schlämmkorn | Siebkorn - Sand | Siebkorn - Kies | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Feinstes | Fein | Mittel | Grob | Fein | Mittel | Grob | Fein | Mittel | Grob | Steine |
[Seite 96]
20.4 V 7002
5991 HbmG-TADI yB ©
| DB International GmbH Baugrund | Prüfungs-Nr. :2009 / 1278 Anlage :4.2 Blatt 01 zu :PF 101 05 01 |
|---|---|
| Bestimmung der Fließ- und Ausrollgrenze nach DIN 18122 - P | |
| Prüfungs-Nr. :2009 / 1278 Bauvorhaben :Strecke Leipzig - Hof Ausgeführt durch :Meineck am :12.08.2009 Bemerkung :Ic=0,79 bezogen auf die Gesamtprobe | Entnahmestelle :RKS 308 Pr.2 Km :153,157 Entnahmetiefe :1,80-3,10m Bodenart :TA (nach DIN 18196) < 0,063mm=88,3% Art der Entnahme :Rammkernsondierung Entnahme am :22.07.2009 durch : KBG |
| Fließgrenze Ausrollgrenze Behälter Nr. : Zahl der Schläge : 17 20 28 32 35 Feuchte Probe + Behälter m+m [g] : 23,75 22,48 24,22 22,23 25,37 37,64 36,75 31,26 B Trockene Probe + Behälterm+m [g] : 21,07 19,89 21,59 19,56 22,81 36,31 35,46 30,01 d B Behälter m [g] : 16,39 15,32 16,89 14,73 18,15 31,03 30,27 24,97 B Wasser m - m = m [g] : 2,68 2,59 2,63 2,67 2,56 1,33 1,29 1,25 d w Trockene Probe m [g] : 4,68 4,57 4,70 4,83 4,66 5,28 5,19 5,04 d Wassergehalt m / m * 100 [%] : 57,26 56,67 55,96 55,28 54,94 25,19 24,86 24,80 w d Wert übernehmen Natürlicher Wassergehalt : w = 31,50 % Bodengruppe = TA Größtkorn : mm Fließgrenze w = 56,02 % L Masse des Überkorns : 3,40 g Ausrollgrenze w = 24,95 % P Trockenmasse der Probe : 45,23 g Plastizitätszahl I = w - w = 31,07 % P L P Überkornanteil : ü = 7,52 % Konsistenzzahl I = w L - w K = 0,71 ^= weich Anteil ≤ 0.4 mm : m d / m = 92,48 % C w L - w P Anteil ≤ 0.002 mm : m / m = % Liquiditätszahl I L = 1 - I C = 0,29 T I Wassergehalt (Überkorn) w = 0,00 % Aktivitätszahl I = P = Ü A m / m korr. Wassergehalt : w = w - w Ü * ü = 34,06 % T d K 1.0-ü Zustandsform 1.0 0.75 0.5 0.0 halbfest steif weich breiig flüssig 59,0 Bildsamkeitsbereich (w bis w) P L ]%[ 58,0 w 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 tlahegressaW 57,0 50 56,0 55,0 40 ausgeprägt plastische ]%[ 15 20 25 30 35 40 Tone TA Schlagzahl N 30 I P lhazstätizitsalP m it t e l - -20) p l a s ti s c he =0.73*(wL T o n e T M 20 A-LinieIP leicht Tone mit organischen Beimengungen plastische organogene Tone OT und ausgeprägt Tone TL Schluffe mit zusammendrückbare Schluffe UA 10 organischen Sand-Ton-Gemische ST Beimengungen und organogene Zwischenbereich leicht Schluffe OU und plastische mittelplastische 0 Sand-Schluff-Gemische SU Schluffe UL Schluffe UM 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 Fließgrenze w [%] L |
| Behälter Nr. : | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zahl der Schläge : | 17 | 20 | 28 | 32 | 35 | |||||||||
| Feuchte Probe + Behälter m+m [g] : B | 23,75 | 22,48 | 24,22 | 22,23 | 25,37 | |||||||||
| Trockene Probe + Behälterm+m [g] : d B | 21,07 | 19,89 | 21,59 | 19,56 | 22,81 | |||||||||
| Behälter m [g] : B | 16,39 | 15,32 | 16,89 | 14,73 | 18,15 | |||||||||
| Wasser m - m = m [g] : d w | 2,68 | 2,59 | 2,63 | 2,67 | 2,56 | |||||||||
| Trockene Probe m [g] : d | 4,68 | 4,57 | 4,70 | 4,83 | 4,66 | |||||||||
| Wassergehalt m / m * 100 [%] : w d | 57,26 | 56,67 | 55,96 | 55,28 | 54,94 | |||||||||
| Wert übernehmen |
| ausgeprägt plastische Tone TA | |||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| mittel- | -20) 3*(wL | ||||||||||||||
| plastis | che | ||||||||||||||
| Tone T | M | ||||||||||||||
| A-Lin | Tone m organo zusam | ||||||||||||||
| leicht | Tone m | it org | anischen Beim | engungen | |||||||||||
| plasti | sche | organo | gene | Tone OT und | ausgeprägt | ||||||||||
| Tone | TL | Schluffe mit | zusam | mend | rückbare Schl | uffe UA | |||||||||
| organischen | |||||||||||||||
| San Zwis | San | d-Ton-Gemisch | e ST | Beim | engungen | ||||||||||
| leicht | und | organogene | |||||||||||||
| Zwis | chenbereich | Schl | uffe OU und | ||||||||||||
| plas | tische | mitte | lplastische | ||||||||||||
| Sand-Schluff | -Gemische SU | Schlu | ffe UL | Schl | uffe UM |
| 37,64 | 36,75 | 31,26 | |
|---|---|---|---|
| 36,31 | 35,46 | 30,01 | |
| 31,03 | 30,27 | 24,97 | |
| 1,33 | 1,29 | 1,25 | |
| 5,28 | 5,19 | 5,04 | |
| 25,19 | 24,86 | 24,80 |
©