Ingenieurleistungen für eine 30-MW-Wärmepumpenanlage an der Kläranlage Würzburg

Status
Vergeben
Angebotsfrist
03.09.2025, 12:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Erfüllungsregion
Bayern, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
29.08.2025
CPV-Codes
Anzeigen
  • Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)
  • Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen (71321000)
Bekanntmachung
plattform.aumass.de
Bekanntmachungsnummer
565519-2025
Verfahrensnummer
ceadb534-6ac3-4dec-9abf-818ccdf5e834

Fragenkatalog

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Kurzbeschreibung

Die Stadtwerke Würzburg AG beauftragen Ingenieurleistungen für die Planung einer Wärmepumpenanlage am Auslauf der Kläranlage in Würzburg mit rund 30 Megawatt thermischer Leistung, aufgeteilt auf zwei Anlagen mit jeweils 15 Megawatt. Bis zur dritten Leistungsphase sind zusätzlich ein Elektrodenkessel und alternativ eine Kesselanlage für flüssige biogene Brennstoffe, Biomethan oder Wasserstoff zu planen; vor der vierten Leistungsphase wird über die Umsetzung entschieden. Der Leistungsumfang umfasst außerdem erforderliche Neu- und Erweiterungsanlagen, Umbauten, Modernisierungen und Instandsetzungen der Anlagentechnik sowie der Gebäude und technischen Gebäudeausrüstung, mit einer stufenweisen Beauftragung.

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Leistungsbeschreibung

Die Stadtwerke Würzburg AG (STW) betreibt in Würzburg ein Fernwärmedampf- und ein Fernwärmeheißwassernetz. Die Versorgung erfolgt durch das Heizkraftwerk an der Friedensbrücke (HKW), das Müllheizkraftwerk Gattingerstraße (MHKW) sowie den Heizwerken Sanderau und Elferweg in Verbindung mit einem Heißwasserspeicher am HKW. Im Rahmen der Wärmewende ist am Auslauf der Kläranlage in Würzburg der Einsatz einer Wärmepumpe mit rund 30 MWth, aufgeteilt auf zwei Anlagen mit jeweils 15 MWth vorgesehen. Zur Besicherung wird entweder ein Elektrodenkessel oder eine Kesselanlage für flüssige Biofuels, Biomethan oder Wasserstoff realisiert. Bis einschließlich Leistungsphase 3 ist beides zu planen. Die STW entscheiden vor der LPH 4, was realisiert wird. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Ingenieurleistung für das oben beschrieben Vorhaben, die die erforderliche Planung der Neuanlagen, der Erweiterungsmaßnahmen, der Umbauten, der Modernisierungen und der Instandsetzungen der Anlagentechnik, sowie die der Gebäude und der gebäudetechnischen Ausrüstung umfassen, soweit diese für den beschriebenen Umfang der Modernisierung der Heizwerke erforderlich werden. Es ist eine stufenweise Beauftragung geplant. Näheres ist in dem Ingenieurvertrag geregelt, der Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.

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Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Vergabeverfahren Planungsleistungen Wärmepumpe Kläranlage

    Die Stadtwerke Würzburg AG (STW) betreibt in Würzburg ein Fernwärmedampf- und ein Fernwärmeheißwassernetz. Die Versorgung erfolgt durch das Heizkraftwerk an der Friedensbrücke (HKW), das Müllheizkraftwerk Gattingerstraße (MHKW) sowie den Heizwerken Sanderau und Elferweg in Verbindung mit einem Heißwasserspeicher am HKW. Im Rahmen der Wärmewende ist am Auslauf der Kläranlage in Würzburg der Einsatz einer Wärmepumpe mit rund 30 MWth, aufgeteilt auf zwei Anlagen mit jeweils 15 MWth vorgesehen. Zur Besicherung wird entweder ein Elektrodenkessel oder eine Kesselanlage für flüssige Biofuels, Biomethan oder Wasserstoff realisiert. Bis einschließlich Leistungsphase 3 ist beides zu planen. Die STW entscheiden vor der LPH 4, was realisiert wird. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Ingenieurleistung für das oben beschrieben Vorhaben, die die erforderliche Planung der Neuanlagen, der Erweiterungsmaßnahmen, der Umbauten, der Modernisierungen und der Instandsetzungen der Anlagentechnik, sowie die der Gebäude und der gebäudetechnischen Ausrüstung umfassen, soweit diese für den beschriebenen Umfang der Modernisierung der Heizwerke erforderlich werden. Es ist eine stufenweise Beauftragung geplant. Näheres ist in dem Ingenieurvertrag geregelt, der Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.

Anforderungen an deinen Betrieb

• Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i.S.v. § 123 Abs. 1 bis 3 GWB vorliegen; • Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB); • Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB); • Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB); • Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB); • Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB); • Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i. S. v. § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AentG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG), § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG) oder § 22 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) vorliegt; • Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der jeweils geltenden Fassung (SanktionsVO), (siehe Formular 1, Eigenerklärung SanktionsVO) vom Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern abzugeben; • Scientology-Schutzerklärung; • Nur bei Bewerbergemeinschaften: Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung eines bevollmächtigten Vertreters und Verpflichtung zur gesamtschuldnerischen Haftung im Auftragsfall. Die Vergabestelle behält sich vor, zu prüfen, ob weitere fakultative Ausschlussgründe im Sinne von §§ 124 bis 126 GWB vorliegen, zu denen keine Eigenerklärung gefordert wird, und gegebenenfalls Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen fakultative Ausschlussgründe vorliegen, auszuschließen. Die Vergabestelle behält sich ferner vor, für Bewerber/Mitglieder von Bewerbergemeinschaften/Nachunternehmer selbst beim Gewerbezentralregister einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach § 150 a Abs. 1 Nr. 4 GewO oder dem Wettbewerbsregister anzufordern. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Angaben und Unterlagen nach Maßgabe von § 51 Abs. 2 bis 4 SektVO nachzufordern (Ermessen der Vergabestelle). Bewerber/Bieter haben jedoch keinen Anspruch darauf, dass fehlende Angaben oder Unterlagen nachgefordert werden.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · Vergabeverfahren Planungsleistungen Wärmepumpe Kläranlage

Preis gemäß Preisblatt.
40 %
Bezeichnung: Konzept der Herangehensweise zur Auslegung der Wärmepumpenanlage – 20 Punkte; Bezeichnung: Konzept zur Herangehensweise zur Auslegung eines Elektrodenkessels – 20 Punkte; Bezeichnung: Projektorganisation - Organigramm – 5 Punkte; Bezeichnung: Persönliche Referenzen und Berufserfahrung des Projektleiters – 10 Punkte; Bezeichnung: Persönliche Referenzen und Berufserfahrung des stellvertretenden Projektleiters – 5 Punkte; Bezeichnung: Preis – 40 Punkte.
60 %

Vergabeunterlagen

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Anforderungen

• Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i.S.v. § 123 Abs. 1 bis 3 GWB vorliegen; • Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB); • Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB); • Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB); • Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB); • Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB); • Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i. S. v. § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AentG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG), § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG) oder § 22 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) vorliegt; • Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der jeweils geltenden Fassung (SanktionsVO), (siehe Formular 1, Eigenerklärung SanktionsVO) vom Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern abzugeben; • Scientology-Schutzerklärung; • Nur bei Bewerbergemeinschaften: Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung eines bevollmächtigten Vertreters und Verpflichtung zur gesamtschuldnerischen Haftung im Auftragsfall. Die Vergabestelle behält sich vor, zu prüfen, ob weitere fakultative Ausschlussgründe im Sinne von §§ 124 bis 126 GWB vorliegen, zu denen keine Eigenerklärung gefordert wird, und gegebenenfalls Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen fakultative Ausschlussgründe vorliegen, auszuschließen. Die Vergabestelle behält sich ferner vor, für Bewerber/Mitglieder von Bewerbergemeinschaften/Nachunternehmer selbst beim Gewerbezentralregister einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach § 150 a Abs. 1 Nr. 4 GewO oder dem Wettbewerbsregister anzufordern. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Angaben und Unterlagen nach Maßgabe von § 51 Abs. 2 bis 4 SektVO nachzufordern (Ermessen der Vergabestelle). Bewerber/Bieter haben jedoch keinen Anspruch darauf, dass fehlende Angaben oder Unterlagen nachgefordert werden.

Änderungen und Bieterfragen

2 Einträge
  1. 24.06.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung AV25F3FE-EU-E002
  2. 24.06.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 429864-2026

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