Geschäftsstraßenmanagement für drei Fördergebiete in Berlin-Lichtenberg

Status
Vergeben
Angebotsfrist
08.07.2024, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
196.639 EUR
Lose
1
Erfüllungsregion
Berlin, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Dienstleistung · Rahmenvereinbarung
Veröffentlicht
06.06.2024
CPV-Codes
Beratungsdienste im Bereich Wirtschaftsförderung (79411100)
Bekanntmachung
meinauftrag.rib.de
Bekanntmachungsnummer
334589-2024
Verfahrensnummer
3c8ead56-b35d-4dc2-9070-6ca6fe0c5ec9

Fragenkatalog

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Kurzbeschreibung

Das Bezirksamt Lichtenberg von Berlin beauftragt die Entwicklung und Umsetzung eines Geschäftsstraßenmanagements für die Fördergebiete Weitlingskiez, Konrad-Wolf-Straße und Prerower Platz. Zu den Leistungen gehören Bestandsanalysen, der Aufbau von Netzwerken und einer Beratungsstelle für lokale Händler, die Entwicklung und Umsetzung von Standort-, Kommunikations- und Marketingstrategien sowie Ergebnisberichte, Präsentationen und Evaluationen. Der geschätzte Auftragswert beträgt 196.639 Euro; die Ausschreibung betrifft Berlin und die Angebotsfrist endet am 8. Juli 2024.

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Leistungsbeschreibung

Gegenstand der zu vergebenden Rahmenvertragsleistungen ist die Entwicklung und Umsetzung eines Geschäftsstraßenmanagements in den Fördergebieten im Weitlingskiez, Konrad-Wolf-Straße und Prerower Platz, direkt am angrenzenden Linden-Center, Zingster Str., Falkenberger Chaussee, Wartenberger Str. Grevesmühlener Str. und Warnitzer Str. für das Bezirksamt Lichtenberg von Berlin. Ziel des Geschäftsstraßenmanagements ist vorrangig die nachhaltige Aufwertung und Stärkung der Einzelhandelsstandorte im Bezirk Lichtenberg sowie kurz- bis mittelfristig die Stabilisierung und Stärkung der Einzelhandelsstruktur. Im Wesentlichen sind folgende Leistungen zu erbringen, die in den weiteren Abschnitten im Detail erläutert werden: I. Bestandsaufnahme und Analyse Status quo Der AN hat eine Analyse der bedeutsamen Rahmenbedingungen wie z. B. der ansässigen Be-völkerungsstruktur, des Einzugsgebietes der Kund*innen, demografische Entwicklung oder Aus-sagen über die lokale Kaufkraft anzufertigen. Weiterhin ist mittels einer Analyse die städtebauliche Struktur insbesondere der standortspezifischen Besonderheiten, Alleinstellungsmerkmale und Defizite zu erheben. II. Netzwerkaufbau und Anlaufstelle für die definierten Einzelhandelsstandorte a. Netzwerkaufbau- und pflege der lokalen Händler:innen: Einführung von regelmäßigen Netzwerkveranstaltungen unter aktiver Beteiligung der lokalen Händler:innenschaft und anderer relevanter lokaler Akteur:innen. b. Einrichten einer zentralen Anlauf- und Beratungsstelle für lokale Händler:innen (mit gemeinsamer Büronutzung für alle Standorte) für Themen der Außendarstellung, Kund:innenansprache und Verwaltungsangelegenheiten, mit einer Mindestpräsenz vor Ort von einem Tag pro Woche. Arbeitspaket 2 - Erarbeitung und Realisierung einer Standort-, Kommunikations- und Marke-tingstrategie I. Ausgangslage - Befragung / Stimmungsbild Durchführung einer Bedarfsanalyse sowie Erhebung des Status Quo für die beiden maß-geblichen Hauptnutzergruppen: Gewerbereibende / Kund*innen. II. Strategie, Maßnahmen, Realisierung Erarbeitung eines Branchenkonzepts für die jeweiligen Geschäftsstraßen inkl. Definition von strategischen Entwicklungszielen unter Auswertung der in Punkt 1 erhobenen Daten inkl. de-rer Umsetzung. Arbeitspaket 3 – Ergebnisbericht, Evaluation, Feedback I. Abschlussbericht und Ergebnispräsentation, Feedback a. Der Abschlussbericht umfasst die detaillierte Beschreibung der durchgeführten Arbeitsprozesse des AN während der Vertragslaufzeit und ist in seiner Endfassung in Papierform (3-facher Ausführung) sowie digital als PDF-Datei und als eine korrigierbare Word-Datei zu übergeben. Quellen, Recherche-, Umfrage- und Analyseergebnisse sowie Handlungsempfehlungen sind in Form von Plänen/Karten/andere graphische Darstellungen und einem Arbeitsbericht in Papierform sowie digital (Word, Excel, PDF sowie im GIS-kompatiblen Format shp-Datei) zu übergeben. Die Ergebnisse der Bestandsanalyse sind in einer tabellarischen Datenbank im Excel-Format einzureichen. b. Weiterhin sind die Ergebnisse in den im Projektverlauf geschaffenen Netzwerken je Ge-schäftsstraße für die betroffenen Personengruppen aufzubereiten und zu präsentieren. Auf etwaige Rückfragen ist einzugehen. Innerhalb der Veranstaltung ist ein Feedbackbogen zu entwickeln, der die Ergebnisse der durchgeführten Maßnahmen und Aktionen einschätzt. Gleiches Präsentationsformat ist auch bezirksintern zu kalkulieren, hier für die internen be-teiligten Akteure. c. Es wäre wünschenswert, wenn neben den persönlichen Präsentationsformaten auch ein online-Feedbackbogen für Bürger*innen auf den Seiten des Bezirksamtes bereitgestellt wird.

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Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0000 · Implementierung eines Geschäftsstraßenmanagement für drei Gebiete im Bezirk Lichtenberg von Berlin196.639 EUR

    Gegenstand der zu vergebenden Rahmenvertragsleistungen ist die Entwicklung und Umsetzung eines Geschäftsstraßenmanagements in den Fördergebieten im Weitlingskiez, Konrad-Wolf-Straße und Prerower Platz, direkt am angrenzenden Linden-Center, Zingster Str., Falkenberger Chaussee, Wartenberger Str. Grevesmühlener Str. und Warnitzer Str. für das Bezirksamt Lichtenberg von Berlin. Ziel des Geschäftsstraßenmanagements ist vorrangig die nachhaltige Aufwertung und Stärkung der Einzelhandelsstandorte im Bezirk Lichtenberg sowie kurz- bis mittelfristig die Stabilisierung und Stärkung der Einzelhandelsstruktur. Im Wesentlichen sind folgende Leistungen zu erbringen, die in den weiteren Abschnitten im Detail erläutert werden: I. Bestandsaufnahme und Analyse Status quo Der AN hat eine Analyse der bedeutsamen Rahmenbedingungen wie z. B. der ansässigen Be-völkerungsstruktur, des Einzugsgebietes der Kund*innen, demografische Entwicklung oder Aus-sagen über die lokale Kaufkraft anzufertigen. Weiterhin ist mittels einer Analyse die städtebau-liche Struktur insbesondere der standortspezifischen Besonderheiten, Alleinstellungsmerkmale und Defizite zu erheben. II. Netzwerkaufbau und Anlaufstelle für die definierten Einzelhandelsstandorte a. Netzwerkaufbau- und pflege der lokalen Händler:innen: Einführung von regelmäßigen Netzwerkveranstaltungen unter aktiver Beteiligung der lokalen Händler:innenschaft und anderer relevanter lokaler Akteur:innen. b. Einrichten einer zentralen Anlauf- und Beratungsstelle für lokale Händler:innen (mit gemeinsamer Büronutzung für alle Standorte) für Themen der Außendarstellung, Kund:innenansprache und Verwaltungsangelegenheiten, mit einer Mindestpräsenz vor Ort von einem Tag pro Woche. Arbeitspaket 2 - Erarbeitung und Realisierung einer Standort-, Kommunikations- und Marke-tingstrategie I. Ausgangslage - Befragung / Stimmungsbild Durchführung einer Bedarfsanalyse sowie Erhebung des Status Quo für die beiden maß-geblichen Hauptnutzergruppen: Gewerbereibende / Kund*innen. II. Strategie, Maßnahmen, Realisierung Erarbeitung eines Branchenkonzepts für die jeweiligen Geschäftsstraßen inkl. Definition von strategischen Entwicklungszielen unter Auswertung der in Punkt 1 erhobenen Daten inkl. de-rer Umsetzung. Arbeitspaket 3 – Ergebnisbericht, Evaluation, Feedback I. Abschlussbericht und Ergebnispräsentation, Feedback a. Der Abschlussbericht umfasst die detaillierte Beschreibung der durchgeführten Arbeitsprozesse des AN während der Vertragslaufzeit und ist in seiner Endfassung in Papierform (dreifacher Ausführung) sowie digital als PDF-Datei und als eine korrigierbare Word-Datei zu übergeben. Quellen, Recherche-, Umfrage- und Analyseergebnisse sowie Handlungsempfehlungen sind in Form von Plänen/Karten/andere graphische Darstellungen und einem Arbeitsbericht in Papierform sowie digital (Word, Excel, PDF sowie im GIS-kompatiblen Format shp-Datei) zu übergeben. Die Ergebnisse der Bestandsanalyse sind in einer tabellarischen Datenbank im Excel-Format einzureichen. b. Weiterhin sind die Ergebnisse in den im Projektverlauf geschaffenen Netzwerken je Ge-schäftsstraße für die betroffenen Personengruppen aufzubereiten und zu präsentieren. Auf etwaige Rückfragen ist einzugehen. Innerhalb der Veranstaltung ist ein Feedbackbogen zu entwickeln, der die Ergebnisse der durchgeführten Maßnahmen und Aktionen einschätzt. Gleiches Präsentationsformat ist auch bezirksintern zu kalkulieren, hier für die internen be-teiligten Akteure. c. Es wäre wünschenswert, wenn neben den persönlichen Präsentationsformaten auch ein online-Feedbackbogen für Bürger*innen auf den Seiten des Bezirksamtes bereitgestellt wird.

    Frist: 08.07.2024, 02:00 (Europe/Berlin)

Anforderungen an deinen Betrieb

Es gelten zusätzlich die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Unterlagen werden gem. § 56 VgV nachgefordert, hiervon ausgeschlossen sind leistungsbezogene Unterlagen die die Wirtschaftlichkeit der Angebote betreffen sowie Selbstreinigungsunterlagen bei Verträgen gemäß §124 GWB..

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0000 · Implementierung eines Geschäftsstraßenmanagement für drei Gebiete im Bezirk Lichtenberg von Berlin

In die Bewertung gehen folgende Kriterien ein: • Durchführungskonzept 50% • persönliches Referenzprojekt des Projektleitenden 20%
70 %
Preis 30% Es erfolgt eine Umwandlung des Angebotspreises in Preispunkte. Der günstigste Angebotspreis erhält die maximale Punktzahl (400 Punkte), ein fiktives Angebot mit einem Angebot mit dem 2,0-fachen der niedrigsten Angebotssumme erhält 0 Punkte, dazwischen wird linear interpoliert.
30 %

Vergabeunterlagen

Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.

Zum Ursprungsportal

Anforderungen

Es gelten zusätzlich die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Unterlagen werden gem. § 56 VgV nachgefordert, hiervon ausgeschlossen sind leistungsbezogene Unterlagen die die Wirtschaftlichkeit der Angebote betreffen sowie Selbstreinigungsunterlagen bei Verträgen gemäß §124 GWB..

Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 30.07.2024VergabebekanntmachungBekanntmachung 458248-2024

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