Geotechnische Sachverständigenleistungen am Störmthaler Kanal
- Status
- Vergeben
- Angebotsfrist
- Nicht angegeben
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Erfüllungsregion
- Sachsen, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung · Rahmenvereinbarung
- Veröffentlicht
- 08.08.2025
- CPV-Codes
- Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen (71330000)
- Bekanntmachung
- ted.europa.eu
- Bekanntmachungsnummer
- 560078-2025
- Verfahrensnummer
- a4121ff8-ff13-412f-9923-54221ef23891
Fragenkatalog
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Kurzbeschreibung
Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH aus Leipzig sucht geotechnische Sachverständigenleistungen für den Störmthaler Kanal und die Kanuparkschleuse. Der Auftrag umfasst insbesondere die Begleitung von Monitoring, Erkundungen, Machbarkeitsstudien und Bauarbeiten sowie Standsicherheitsberechnungen, Fachberatung, Vor-Ort-Begehungen und Feld- und Laboruntersuchungen. Ein Schwerpunkt ist die Erweiterung von Stützkörpern am Unterhaupt der Schleuse, deren Wirksamkeit für 20 Jahre gewährleistet werden soll. Die Leistungen werden in der Region Leipzig (NUTS-Code DED52) benötigt; ein konkreter Zeitrahmen für die Rahmenvereinbarung ist nicht angegeben.
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Leistungsbeschreibung
Die dauerstandsichere Gestaltung der Endböschungssysteme der Restlöcher Markkleeberg und Störmthal sowie die Restlochflutung sind im Wesentlichen abgeschlossen. Der derzeitige Wasserstand (März 2025) beträgt im Restloch Störmthal +117,31 m NHN und im Restloch Markklee-berg +113,09 m NHN. Das Kompaktbauwerk Kanuparkschleuse wurde 2012 im Bereich des Störmthaler Kanals errichtet mit den Funktionen (Absperrung, Wasserüberleitung und Schleusung). Im März 2019 wurden bei einer Begehung Auffälligkeiten in Form von Deformationen im Bereich der Seitenböschungen im unteren Vorhafen der Kanuparkschleuse festgestellt. Daraufhin wurde ein geotechnisches Erkundungs- und Monitoringprogramm mit Sondierungen, Pegelbohrungen, markscheiderischen Messungen, Grundwasserstandsmessungen und Kontrollbeobachtungen (Anwendung Observationsmethode) begonnen und bis dato fortgeführt. Durch die realisierte Gefahrenabwehrmaßnahme mit Errichtung von 2 Querbauwerken wurde eine Absperrung des Kanals möglich sowie eine Reduzierung der Wasserspiegeldifferenz zwischen Ober- und Unterhaupt. Die deformierten Seitenböschungen im unteren Vorhafen wurden durch Stützkörper gesichert. Aufgrund des fortschreitenden Grundwasserwiederanstiegs werden diese Stützkörper erweitert. Folgende fachliche Schwerpunkte ergeben sich für die Bearbeitungen aus derzeitiger Sicht - kontinuierliche bodenmechanische Begleitung des geotechnischen Monitorings mit Grundwasserstands- und Vermessungsdaten, Beobachtungen vor-Ort (Anwendung der Beobachtungsmethode) - Geotechnische Begleitung der durch einen Dritten zu bearbeitenden Machbarkeitsstudie zu Sanierungsmöglichkeiten - Geotechnische Fachberatung des AG - vor-Ort-Begehungen - Standsicherheitsberechnung im Bereich der Kanalböschungen für verschiedene hydrologische Randbedingungen und Szenarien - Begleitung geotechnische Erkundung gemäß Erkundungskonzepte - Stützkörpererweiterung Unterhaupt der Schleuse, Gewährleistung der Wirksamkeit für den Zeitraum für 20 Jahre - geotechnische Fachbaubegleitung - Standsicherheit oberer Kanal, Absunk, Standsicherheit gesamter Kanal - robuste, pragmatische Sicherungslösung - Feld- und Laboruntersuchungen, Versuchsdurchführung einschl. Auswertung
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0000 · Rahmenvereinbarung Sachverständigenleistungen am Störmthaler Kanal
Die dauerstandsichere Gestaltung der Endböschungssysteme der Restlöcher Markkleeberg und Störmthal sowie die Restlochflutung sind im Wesentlichen abgeschlossen. Der derzeitige Wasserstand (März 2025) beträgt im Restloch Störmthal +117,31 m NHN und im Restloch Markklee-berg +113,09 m NHN. Das Kompaktbauwerk Kanuparkschleuse wurde 2012 im Bereich des Störmthaler Kanals errichtet mit den Funktionen (Absperrung, Wasserüberleitung und Schleusung). Im März 2019 wurden bei einer Begehung Auffälligkeiten in Form von Deformationen im Bereich der Seitenböschungen im unteren Vorhafen der Kanuparkschleuse festgestellt. Daraufhin wurde ein geotechnisches Erkundungs- und Monitoringprogramm mit Sondierungen, Pegelbohrungen, markscheiderischen Messungen, Grundwasserstandsmessungen und Kontrollbeobachtungen (Anwendung Observationsmethode) begonnen und bis dato fortgeführt. Durch die realisierte Gefahrenabwehrmaßnahme mit Errichtung von 2 Querbauwerken wurde eine Absperrung des Kanals möglich sowie eine Reduzierung der Wasserspiegeldifferenz zwischen Ober- und Unterhaupt. Die deformierten Seitenböschungen im unteren Vorhafen wurden durch Stützkörper gesichert. Aufgrund des fortschreitenden Grundwasserwiederanstiegs werden diese Stützkörper erweitert. Folgende fachliche Schwerpunkte ergeben sich für die Bearbeitungen aus derzeitiger Sicht - kontinuierliche bodenmechanische Begleitung des geotechnischen Monitorings mit Grundwasserstands- und Vermessungsdaten, Beobachtungen vor-Ort (Anwendung der Beobachtungsmethode) - Geotechnische Begleitung der durch einen Dritten zu bearbeitenden Machbarkeitsstudie zu Sanierungsmöglichkeiten - Geotechnische Fachberatung des AG - vor-Ort-Begehungen - Standsicherheitsberechnung im Bereich der Kanalböschungen für verschiedene hydrologische Randbedingungen und Szenarien - Begleitung geotechnische Erkundung gemäß Erkundungskonzepte - Stützkörpererweiterung Unterhaupt der Schleuse, Gewährleistung der Wirksamkeit für den Zeitraum für 20 Jahre - geotechnische Fachbaubegleitung - Standsicherheit oberer Kanal, Absunk, Standsicherheit gesamter Kanal - robuste, pragmatische Sicherungslösung - Feld- und Laboruntersuchungen, Versuchsdurchführung einschl. Auswertung
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LOT-0000 · Rahmenvereinbarung Sachverständigenleistungen am Störmthaler Kanal
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1 Eintrag- 27.08.2025VergabebekanntmachungBekanntmachung 560078-2025
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