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Generalplanungsleistungen für ein Rechenzentrum sowie Labor- und Lehrgebäude

Status
Vergeben
Angebotsfrist
08.08.2025, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
1 EUR
Lose
1
Erfüllungsregion
Brandenburg, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
11.07.2025
CPV-Codes
Anzeigen
  • Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)
  • Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000)
Bekanntmachungsnummer
452958-2025
Verfahrensnummer
fc698948-d271-4955-9b9f-670698d8bc95

Fragenkatalog

Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.

Kurzbeschreibung

Der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen sucht Generalplanungsleistungen für einen Neubau nahe dem Campus der Technischen Hochschule Wildau. Geplant sind ein Rechenzentrum sowie Räume für Forschung und Lehre mit rund 3.975 m² Nutzfläche und etwa 2.000 m² Außenanlagen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise; die Planung soll unter anderem mit Building Information Modeling (digitaler Planung am Gebäudemodell) umgesetzt werden.

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Leistungsbeschreibung

Neubau eines Rechenzentrums als geschlossene Einheit sowie den zugehörigen Büro- und Beratungsräumen. Zusätzlich Räume für Forschung und Lehre, wie Labor- & Seminarräume sowie Büroflächen für die Studiengänge Automatisierungstechnik und Verkehrssystemtechnik. Hinzu kommen Labore, Gruppenarbeitsräume und Büros für den Studiengang Betriebswirtschaft mit hohem IT-Anteil. Es ist eine Nutzfläche NUF (1-6) von etwa 3.975 m² und zuzüglich ca. 2.000 m² Außenanlagen vorgesehen. Das Rechenzentrum soll gemäß der Anforderungen TÜViT TSI STANDARD Version 4.6, Level 3 / EN 50600 sowie nach ISO 27001 zertifiziert werden, das Gesamtgebäude nach BNB als Unterrichtsgebäude Version 2017, Standard Silber. Die Projektumsetzung erfolgt mit BIM. Ausgeschrieben werden Generalplanerleistungen in stufenweiser Beauftragung.

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Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Generalplanerleistungen für THW - Neubau Rechenzentrum und Laborgebäude für Lehre und Forschung

    Vorgesehen ist in der Nähe des Campus der Technischen Hochschule Wildau der Neubau eines Rechenzentrums einschließlich weiterer Laborflächen für drei Studiengänge. Für die Errichtung des Neubaus steht ein Grundstück zur Verfügung, das an zwei öffentliche Straßen, der Bahnlinie und einem Privatgrundstück (mit Gewerbenutzung) grenzt. In dem Gebäude sollen sowohl das Rechenzentrum der THW als geschlossene Einheit mit den zentralen Servern, der erforderlichen Technik wie Kälte, Klima, MSR, USV, Netzwerk usw. sowie den zugehörigen Büro- und Beratungsräumen untergebracht werden als auch Räume für Forschung und Lehre, wie Laborräume, Seminarräume und Büroflächen der Studiengänge Automatisierungstechnik und Verkehrssystemtechnik. Hinzu kommen Räume für den Studiengang Betriebswirtschaft, die mit hohem IT-Anteil auszustatten sind und neben Laborflächen auch mehrere Gruppenarbeitsräume und Büros enthalten sollen. Das Raumprogramm sieht eine NUF (1-6) von etwa 3.975 m² vor. Davon fallen anteilig rund 1.003 m² auf das Hochschulrechenzentrum, 1.246 m² auf das FG Studiengang Automatisierungstechnik, 1.219 m² auf das FG Studiengang Verkehrssystemtechnik sowie 507 m² auf die Betriebswirtschaft. Das Rechenzentrum soll entsprechend vorliegendem Pflichtenheft gemäß der Anforderungen TÜViT TSI STANDARD Version 4.6, Level 3 / EN 50600 sowie nach ISO 27001 zertifiziert werden. Gemäß Abschnitt K3 der RB-Bau bzw. RL-Bau ist der Umweltschutz und damit die Nachhaltigkeit bei Neubauten des Landes Brandenburg von besonderer Bedeutung. Bei vorliegendem Bauvorhaben wurde entsprechend Bewertungssystem für nachhaltiges Bauen (BNB) im Vorfeld festgelegt, dass bei dem Gesamtgebäude (RZ + Labore) die Kriterien nach BNB als Unterrichtsgebäude Version 2017 ohne Einschränkungen angewendet werden und die entsprechende Zertifizierung im Standard Silber erfolgen soll. Eine städtebauliche Herausforderung wird die Einordnung des Gebäudes auf dem knapp 5.000 m² großen Grundstück mit den eingangs beschriebenen Randbedingungen, der Topografie des Grundstücks (das heißt Höhenunterschiede auf dem Grundstück von bis zu 3 m, teilweise Böschungen im südlichen und westlichen Bereich vorhanden), der festgeschriebenen Zufahrt über das Nachbargrundstück (Nutzungsrechte geklärt) und der Festlegungen im B-Plan wie z.B. die Höhenbegrenzung der baulichen Anlagen auf 15,5 m (über Bezugshöhe Hochschulring) oder der teilweise schützenswerten Bepflanzung auf der der südlich vorgelagerten städtischen Fläche. Die Planungsleistungen für das hier beschriebene Projekt werden als Generalplanungsleistung mit folgenden Leistungsbildern ausgeschrieben: - Objektplanung Gebäude und Innenräume - Freianlagen - Tragwerksplanung - Technische Ausrüstung (alle Anlagengruppen) - Brandschutz- Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung) - Bauphysik (Bauakustik/Schallschutz, Raumakustik) - Baugrund /Geotechnik jeweils in stufenweiser Beauftragung. Im Projekt wird BIM als Arbeitsmethode eingesetzt. Dabei befindet sich das BIM-Management auf der Auftraggeberseite. Dem Generalplaner obliegt die BIM-Gesamtkoordination mit Koordination sowie Definition der Fachgewerke-übergreifenden operativen Umsetzung der BIM-Methode. Jeder modulierende Fachplaner hat seine Planung mit der BIM-Methode gemäß Spezifische Leistungspflichten BIM (siehe Anlagen) umzusetzen. Entsprechend tiefergreifende Kenntnisse und Erfahrungen in der Planung mit BIM sind Voraussetzung (siehe Auswahlkriterien sowie Zuschlagskriterien in den Anlagen). Nach Fertigstellung ist die Einbindung des BIM-Modells in den Betrieb vorgesehen. Seitens Auftraggeber sind Baugrundgutachter (Vorerkundung), BIM- und BNB Koordinatoren bereits gebunden worden. Es liegt eine Vorerkundung des Baugrundes vor. Projektbegkleitend werden direkt vom BLB Vermessungsingenieur, SiGeko beauftragt und sind nicht Bestandteil der hier ausgeschriebenen Leistung.

Anforderungen an deinen Betrieb

1. Erklärung zu zwingenden Ausschlussgründen gemäß Artikel 57 Abs. 1 der Richtlinie 2014/24/EU - strafrechtliche Verurteilungen (§ 123 Abs. 1 bis 3 GWB). 2. Erklärung zu zwingenden Ausschlussgründen über die Entrichtung von Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen (§ 123 Abs. 4 GWB). 3. Erklärung zu fakultativen Ausschlussgründen im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenkonflikten oder Beruflichem Fehlverhalten (§ 124 Abs. 1 GWB). 4. Bei Erfordernis Erklärung zum § 125 Abs. 1 GWB. 5. Bei Angebotsabgabe sind die durch Nachunternehmer auszuführenden Teile des Auftrages nach Art und Umfang Art und Umfang zu benennen (Nachunternehmererklärung). Auf Verlangen der Vergabestelle sind die vorgesehenen Unterauftragsnehmer zu benennen und Eigenerklärungen, ggfs. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise, abzugeben (Nachunternehmerverpflichtungserklärung, Erklärung zu zwingenden Ausschlussgründen § 123, Erklärung zu fakultativen Ausschlussgründen 124 GWB, bei Erfordernis Erklärung zum § 125 Abs. 1 GWB) 6. Eigenerklärung Russlandsanktionen zum BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022. 7. Vereinbarung über die Mindestentgeltanforderungen nach Brandenburgischem Vergabegesetz (siehe Vergabeunterlagen auf der projektbezogenen Internet-Plattform zu diesem Verfahren auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg). Die Abgabe der Erklärung ist erst in der Angebotsphase erforderlich. 1. Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der Angaben ggf. weitere Nachweise und Erklärungen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · Generalplanerleistungen für THW - Neubau Rechenzentrum und Laborgebäude für Lehre und Forschung

Beschreibung der Projektdurchführung / der zentralen Organisation des Projektes
10 %
Darstellung des Kosten-, Qualitäts- Termin- & Nachtragsmanagement
10 %
Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Bauherrn (und künftigen Nutzern), Informationsfluss und Entscheidungseinholung
10 %
Koordination und Abstimmung mit den Fachbehörden, Fachplanern, Sachverständigen, Prüfsachverständigen
10 %
Methodik / Fortschreibung des Projekt- & Bauablaufplans, Management von kritischen Pfaden
10 %
Örtliche der Präsenz in allen Planungsphasen
5 %
Personelle Kapazitätsplanung und Darstellung der beruflichen Qualifikation des einzusetzenden Personals (Zahl der MA, Verfügbarkeit der MA, Vertretungsregelung)
5 %
Erfahrung und / oder Qualifikation des mit der Ausführung betrauten Personals mit Projekten, die im BNB-Standard oder DGNB-Standard geplant oder zertifiziert wurden
5 %
Erfahrung und Qualifikation des mit der Ausführung betrauten Personals mit BIM bezogen auf vertragliche Anforderungen der BIM-Anwendung (Georeferenzierung des Modells, Open BIM / IFCKonformität, IFC-Struktur und Modellorganisation, Anzahl koordinierter Gewerke, Kollisionsfreiheit gemäß Leistungsphase, Detaillierungsgrad gemäß Leistungsphase (LOD), Konsistenz der Modell-informationen, Leistungsphasengerechte Modellinformationen (LOI), Kollisionsregeln / Prüfregeln)
5 %
Gesamthonorarangebot (brutto)
30 %

Vergabeunterlagen

Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.

Zum Ursprungsportal

Anforderungen

1. Erklärung zu zwingenden Ausschlussgründen gemäß Artikel 57 Abs. 1 der Richtlinie 2014/24/EU - strafrechtliche Verurteilungen (§ 123 Abs. 1 bis 3 GWB). 2. Erklärung zu zwingenden Ausschlussgründen über die Entrichtung von Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen (§ 123 Abs. 4 GWB). 3. Erklärung zu fakultativen Ausschlussgründen im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenkonflikten oder Beruflichem Fehlverhalten (§ 124 Abs. 1 GWB). 4. Bei Erfordernis Erklärung zum § 125 Abs. 1 GWB. 5. Bei Angebotsabgabe sind die durch Nachunternehmer auszuführenden Teile des Auftrages nach Art und Umfang Art und Umfang zu benennen (Nachunternehmererklärung). Auf Verlangen der Vergabestelle sind die vorgesehenen Unterauftragsnehmer zu benennen und Eigenerklärungen, ggfs. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise, abzugeben (Nachunternehmerverpflichtungserklärung, Erklärung zu zwingenden Ausschlussgründen § 123, Erklärung zu fakultativen Ausschlussgründen 124 GWB, bei Erfordernis Erklärung zum § 125 Abs. 1 GWB) 6. Eigenerklärung Russlandsanktionen zum BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022. 7. Vereinbarung über die Mindestentgeltanforderungen nach Brandenburgischem Vergabegesetz (siehe Vergabeunterlagen auf der projektbezogenen Internet-Plattform zu diesem Verfahren auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg). Die Abgabe der Erklärung ist erst in der Angebotsphase erforderlich. 1. Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der Angaben ggf. weitere Nachweise und Erklärungen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern.

Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 24.09.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 659570-2026

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