Gebäudeuntersuchungen auf Schadstoffe für 15 Gebäude der Gneisenau-Kaserne Koblenz

Status
Vergeben
Angebotsfrist
14.01.2025, 23:59 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Erfüllungsregion
Rheinland-Pfalz, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Dienstleistung · Rahmenvereinbarung
Veröffentlicht
02.12.2024
CPV-Codes
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  • Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000)
  • Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)
  • Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste (71250000)
  • Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000)
Bekanntmachung
lbb.vergabe.rlp.de
Bekanntmachungsnummer
732611-2024
Verfahrensnummer
3664774d-641b-4fc8-a2ca-30f2c2bdf528

Fragenkatalog

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Kurzbeschreibung

Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung sowie zuständige Bau- und Liegenschaftsbehörden, beauftragt Untersuchungen von 15 Gebäuden und deren technischen Anlagen in der Gneisenau-Kaserne in Koblenz. Dabei sollen unter anderem Asbest, Blei, polychlorierte Biphenyle (PCB) und weitere Schadstoffe identifiziert und bewertet werden, um einen sicheren und gesetzeskonformen Rückbau zu ermöglichen. Die Leistung wird für den ersten Bauabschnitt im Rahmen einer Rahmenvereinbarung mit drei Unternehmen über bedarfsgerechte Einzelaufträge abgerufen und ist für 990 Tage vorgesehen.

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Leistungsbeschreibung

Für die Maßnahme "Zielunterbringung BAAINBw" in der Bundeswehrliegenschaft Gneisenau Kaserne Koblenz, ist für den gesamten Baufeld-Bereich des 1. Bauabschnitts (1. BA), die Dienstleistung "Gebäudeuntersuchungen" für eine umfassende Untersuchung auf Schadstoffe in den 15 verschiedene Objekte bzw. Gebäude u. deren technischen Anlagen, zu erbringen. Diese Auftragsvergabe erfolgt als Rahmenvereinbarung mit 3 Unternehmen (Auftragnehmern). Die festgelegten Bedingungen der Vereinbarung, basierend auf dem "Leistungskatalog für Gebäudeuntersuchung", können bedarfsgerecht in Einzelabrufungen bzw. Einzelaufträgen abgerufen werden. Die Leistung umfasst die Identifizierung und Bewertung potenziell gefährlicher Materialien wie z.B. Asbest, Blei, PCB"s und andere schädliche Substanzen und finden in der AHO, Nr. 43, Fachplanungsleistungen zu "Schadstoffen in Objekten - bauliche u. technische Anlagen" sinngemäß Anwendung. (Stand Februar 2023). Ziel ist es alle relevanten Informationen zu sammeln, um den Rückbau der Gebäude sicher und gesetzeskonform durchzuführen.

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Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · 24D0164 - Zielunterbringung BAAINBw - 1.BA / Gneisenau-Kaserne, Koblenz - Rahmenvereinbarung - Gebäudeuntersuchung

    Die Bundeswehrliegenschaft Gneisenau Kaserne befindet sich in 56076 Koblenz, in der Alte Heerstraße 149 und soll zu einem Bürostandort für die Deckung des Bedarfs an Bürokapazität durch das Bundesamt für Ausrüstung, Infotechnik u. Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hergerichtet werden. Die sich auf dem Gelände befindenden 47 Gebäude (Baujahr zwischen 1937 u. 1988) der Liegenschaft sind für eine langfristige Büronutzung nicht geeignet und sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen der Liegenschaft sind erneuerungsbedürftig. Die geplante Neugestaltung der Liegenschaft wird in 4 Bauabschnitten, zeitlich nacheinander, durchgeführt, wobei die jeweiligen nicht betroffenen Bauabschnitte weiterhin in Betrieb bleiben müssen. 1. Bauabschnitt: Der erste Bauabschnitt liegt im Westen der Liegenschaft und soll den Infrastrukturbedarf der Abteilung I des BAAINBw decken. Dieser Bauabschnitt wird in zwei Teilbereiche getrennt. Teil A berücksichtigt den Rückbau der Bestandsgebäude. Teil B beinhaltet den Rückbau der Infrastruktur und die Neuerrichtung der Bürogebäude, des Kantinen- und Konferenzgebäudes, des ZVA (zentrales Versorgungsgebäude) und des Parkdecks, sowie den Außenlagen und die bedarfsgerechte Neuordnung der Ver- und Entsorgung in der Liegenschaft. Die Baufeldgröße des 1. Bauabschnitts (1. BA) (Teil A und Teil B) beträgt ca. 8 ha. Diese Fläche ist mit 15 verschiedene massiven Gebäuden bebaut, die zwischen 1937 und 1988 errichtet wurden, mit einer BGF von ca. 28.500 m2 und einem gesamten BRI von ca. 127.000 m3. Zu vergebende Leistung: Die zu vergebenden Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Untersuchungen von 15 Objekten und deren baulichen und technischen Anlagen auf das Vorhandensein von Schadstoffen. Dies beinhaltet eine Reihe von spezifizierten Aufgaben die in verschiedenen Phasen durchgeführt werden, wie z.B. das Erheben der Grunddaten, das Festlegen des Untersuchungsumfangs und das Erstellen eines Untersuchungsplans. Probenentnahmen und Messungen und Vor- Ort-Untersuchungen, Laboranalysen der Proben und Dokumentation der Ergebnisse und abschließender Bewertung und Gutachtenerstellung (Risiko- u. Gefährdungsbewertung, Empfehlungen). Weiter sind geotechnischen Untersuchungen im umliegenden Außenbereich der unterkellerten Gebäude im Baufeldbereich 1. BA, im Hinblick auf die Gebäudeabrissplanung (Baufeldfreimachung) auszuführen. Die Identifizierung und Bewertung potenziell gefährlicher Materialien wie z.B. Asbest, Blei, PCB"s und andere schädliche Substanzen dient der Bewältigung von Schadstoffbelastungen. Ziel ist es, die kontaminierte Bausubstanz von den nicht belasteten Materialien zu entfernen um den Rückbau der Gebäude sicher und gesetzeskonform durchzuführen zu können, zum Schutz der Gesundheit von Mensch und Umwelt. Folgende Gebäude sind in den Planungsleistungen enthalten: 3 unterkellerte Kompaniegebäude, 3-geschossig mit Walmdach (Baujahr: 1937/1988/1988); 4 unterkellerte Wirtschaftsgebäude bzw. Offiziersheime 2-geschossig mit Walmdach (Baujahr 1937/1938); 2 nicht unterkellerte eingeschossige Werk- bzw. KFZ-Hallen mit einem Satteldach (Baujahr 1937); 1 nicht unterkellerte eingeschossige Werk- bzw. KFZ-Hallen mit einem Flachdach (Baujahr 1988); 1 ABC-Übungsgebäude, eingeschossig und unterkellert mit einem Flachdach (Baujahr 1970); 1 KFZ-Halle, eingeschossig und unterkellert, mit einem Walmdach (Baujahr 1937) 1 Werk-Halle, zweigeschossig und unterkellert, mit einem Walmdach (Baujahr 1937); 1 Sport- /Ausbildungshalle, eingeschossig u. nicht unterkellert, mit Walm- u. Flachdachbereich (Baujahr 1965); 1 Küchenabfallgebäude, eingeschossig und nicht unterkellert, mit Flachdach (Baujahr 1937). Leistungsschritt 1: Auswertung der Historie und Erfassung der IST-Situation (u.a. Einarbeiten in die Maßnahme u. Klärung der Aufgabenstellung, Auswerten der Informationen u. identifizieren von Verdachtsstellen anhand der vorh. Unterlagen mit Bestand. Vorbereitung der Gebäudeuntersuchung bzw. der Untersuchungsplanung, Besichtigungen u. Begehungen Festlegen und dokumentieren der Probenahme Leistungsschritt 2: Technische Erkundung (u.a. Aufstellen eines Untersuchungsprogramms, Festlegung der für die Technische Erkundung relevanten Sachverhalte in der Gebäudesubstanz, Aufstellen eines Probenahme- und Probenablaufplans für die technische Erkundung, Durchführung der Probenahme: Baustelleneinrichtung, Raumluftmessungen, Kernbohrungen und Bauteilöffnungen, Anwendung von Probenahmeverfahren, wie z.B. Abspitz- oder Abkratzprobe, Haufwerkbeprobung, Probevorbereitung sowie Laboruntersuchung (Analytik und Deklaration), Abfallkataster und Entsorgungskonzept Fachliche Planungs-Beteiligte für den Rückbau: Baulogistikplanung SiGeKo Rückbau Gebäude-Planung Kosten: Die Baufeldgröße des 1. Bauabschnitts beträgt ca. 8 ha. Diese Fläche des 1. Bauabschnitts ist mit 15 verschiedene massiven Gebäuden bebaut, mit einer BGF von ca. 28.500 m2 und einem gesamten BRI von ca. 127.000 m3. Die ermittelten Baukosten nach DIN 276 (KG 200) sind ca. 4.600.000 EUR (netto) Voraussichtliche Termine: Dienstleistung Gebäudeuntersuchung: 02/2025 bis 11/2027 (Ausführung Rückbau Gebäude/Baufeldfreimachung: 06/2026 - 10/2027) Die Rahmenvereinbarung wird mit mehreren Auftragnehmern (Anzahl 3) abgeschlossen. Der Auftraggeber behält sich vor, sofern nicht genug Bieter vorhanden sind, den Vertrag auch mit weniger Auftragnehmern (mindestens 1 Auftragnehmer) zu schließen.

    Frist: 14.01.2025, 01:00 (Europe/Berlin)

Anforderungen an deinen Betrieb

Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen (Erklärungen und Nachweise) nach Maßgabe des § 56 VgV nachzufordern. Bieterunterlagen, die vom Auftraggeber nach dem Einreichungstermin / Ablauf der Angebotsfrist verlangt werden, sind zu dem vom Auftraggeber bestimmten Zeitpunkt im Projektraum auf dem Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz einzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht fristgerecht über den Projektraum nachgereicht, wird das Angebot ausgeschlossen.

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Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 10.04.2025VergabebekanntmachungBekanntmachung 233935-2025

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