Freianlagenplanung für Erweiterung und Grundsanierung der Gipsformerei

Status
Vergeben
Angebotsfrist
Nicht angegeben
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Erfüllungsregion
Berlin, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
17.07.2026
CPV-Codes
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  • Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000)
  • Dienstleistungen von Architekturbüros (71200000)
  • Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)
Bekanntmachung
ted.europa.eu
Bekanntmachungsnummer
498681-2026
Verfahrensnummer
3a7b239d-bbc7-4a34-8433-f34b27becd27

Fragenkatalog

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Kurzbeschreibung

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, beauftragt die Objektplanung der Freianlagen für die Erweiterung und Grundsanierung der Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin. Der Leistungsumfang umfasst die Leistungsphasen 2 bis 9 sowie besondere Leistungen im Anschluss an einen Realisierungswettbewerb. Das Vorhaben betrifft die denkmalgeschützte Gipsformerei in der Sophie-Charlotten-Straße 17–18 in Berlin und ist mit einer Dauer von 3.540 Tagen angegeben.

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Leistungsbeschreibung

siehe Beschreibung des Loses 0001

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · SPK - Erweiterung und Grundsanierung Gipsformerei, Außenanlagen Leistung: Objektplanung Freianlagen Leistungsphase 2-9, besondere Leistungen nach Realisierungswettbewerb - VgV-04-258-25

    1. Angaben zur Baumaßnahme 1.1. Allgemeines: Die Gipsformerei (G.) der Staatl. Museen zu Berlin befindet sich in der Sophie-Charlotten-Str. 17-18 in Berlin. Die Liegenschaft ist im Eigentum der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK). Auf dem Grundstück befinden sich ein Bestandsgebäude und eine 2-geschossige Modellhalle aus den 1960er Jahren. Bestandsgebäude: Das 1889-1891 für die G. errichtete 5-geschossige Hauptgebäude (inkl. UG) besteht aus einem VH und 2 SF und steht unter Denkmalschutz. Im Verlauf der Geschichte haben verschiedene Um- und Einbauten Spuren hinterlassen. Die historische Nutzung und Bauweise des Hauses kollidiert an vielen Stellen mit heutigen Anforderungen des Brand- und Arbeitsschutzes, der Nachhaltigkeit und des barrierefreien Bauens. Einige Bauteile sind feuchtigkeits- und schadstoffbelastet. Die Haustechnik, insbes. im Bereich der Sanitär- und Elektrotechnik, ist vollständig abgängig. Die Mitarbeiter der G. arbeiten mit Gefahrstoffen. Historische Formen lagern in alten Regalen, die teilweise überlagert und überlastet sind. Fernwärmetrasse: Diagonal über die Liegenschaft verläuft eine Hauptfernwärmetrasse der Fa. Vattenfall, die im Zuge der Baumaßnahmen umverlegt werden soll. ES-Bau + Nicht offener Wettbewerb Landschaftsarchitektur und Kunst: Für die Liegenschaft der G. wurde eine ES-Bau mit einem Gesamtkonzept erstellt. Es fand ein Nichtoffener Wettbewerb für die Disziplinen Landschaftsarchitektur und Kunst statt, der am 27.11.24 entschieden wurde. Das Areal der Freianlagen gliedert sich in 3 Bereiche: - zentraler Innenhof (dient als Andienung und dem Aufenthalt) - Vorgärten (unter Denkmalschutz) einschl. Eingangsbereiches zum Verkaufsraum im öffentl. Straßenland - bahnseitiger Freiraum Die Außenanlagen sollen der einzigartigen Nutzung der G. und den damit verknüpften funktionalen und repräsentativen Anforderungen gerecht werden und zudem dem Aufenthalt von Mitarbeitenden und Gästen dienen. Im Vorgarten/Eingangsbereich zum Verkaufsraum und in den weiteren Bereichen des Außenraums sollten im Zuge des Wettbewerbs ein- oder mehrteilige Kunstinterventionen in ein Gesamtkonzept integriert werden. Das Projekt soll unter Lowtech-Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit umgesetzt werden. Angesichts des großen Einflusses von Baumaßnahmen auf den Klima- und Ressourcenschutz sollen die Außenanlagen besondere Anforderungen an nachhaltiges und ressourceneffizientes Bauen erfüllen. Dies soll mit Abschluss der Baumaßnahme u.a. durch Erlangen des Mindesterfüllungsgrades von 65% (Silberstandard) des Bewertungssystems nachhaltiges Bauen für Außenanlagen (BNB_AA) nachgewiesen werden. - AG/Nutzer: SPK / Staatliche Museen zu Berlin - Gebäudenutzung: Kunstmanufaktur mit musealer Nutzung - Art der Baumaßnahme: Neubau und Sanierung - Freifläche: Fl.st.Nr. 256/2, Flur 1 mit 187m² und 256/4, Flur 1 mit 4.584m² Gesamtfläche aller Flurstücke: 4.771m² Außenanlagen: ca. 2.500m² -Baukosten gem. im Rahmen des Wettbewerbs ermittelter Kostenschätzung: KG 500 1.962.411,15,- € brutto Es handelt sich um vorläufige Baukosten. Die anrechenbaren Herstellungskosten werden um die Techn. Anlagen in den Außenanlagen KG 540 reduziert. - Projektdauer: voraussichtlich 10 Jahre 1.2. Gegenstand des Auftrages - Leistungsbereich: Objektplanung Freianlagen - Leistungsbild: LPh. 2-9 (Beauftragung in Stufen, zunächst für die LP2-4 nach HOAI § 34), Bes. L. Besondere Leistungen: Bes. L., z. B. hinsichtlich Nachhaltigkeit - Beginn der Leistungserbringung: II.Quartal 2025 Baubeginn: Freianlagen (nur bahnseitiger Freiraum): 10/2029 Freinalagen (Altbau + Innenhof): 04/2032 - Ende der Leistungserbringung: Fertigstellung: Freianlagen (nur bahnseitiger Freiraum): 01/2030; Freianlagen Altbau + Innenhof: 01/2033 Laufzeit des Vertrags: 118 Monate (inkl. 24 Monate, Lph 9) Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht

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  1. 20.07.2026Berichtigung 1Angaben ergänzt oder aktualisiert

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