Planungsleistungen für die denkmalgerechte Sanierung des Matrosenhauses
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 03.12.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin
- Erfüllungsregion
- Berlin, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 02.11.2026
- CPV-Codes
- Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)
- Bekanntmachung
- meinauftrag.rib.de
- Bekanntmachungsnummer
- 759342-2026
- Verfahrensnummer
- ca232697-8e8a-4314-8c2e-9a5d7f695f44
Fragenkatalog
Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.
Die 40 Unterlagen vom Vergabeportal sind noch nicht geladen. Bis dahin stützen sich die Antworten nur auf die Bekanntmachung.
Kurzbeschreibung
Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin sucht Planungsleistungen für die denkmalgerechte Sanierung des seit 2014 leer stehenden Matrosenhauses im Glienicker Park in Berlin-Wannsee. Beauftragt werden sollen die Objektplanung für Gebäude und die Planung der gesamten Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) in den Leistungsphasen 1 bis 9; die Sanierung ist in zwei Bauabschnitten vorgesehen, zunächst Gebäudehülle und Statik, danach Innenausbau und Landschaftsbau. Die Angebotsfrist endet am 3. Dezember 2026.
KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.
Auf einen Blick
KI-Auswertung der Bekanntmachung
So schnell verstehst du mit VergabeHero jede Ausschreibung.
Leistungsbeschreibung
Das Matrosenhaus befindet sich im Glienicker Park und wurde Mitte des neunzehnten Jahrhunderts erbaut, seitdem hat es diverse Nutzungen und Umbauten erlebt. Zuletzt wurde es als Wohngebäude genutzt und steht seit dem Auszug der letzten Mieter in 2014 leer. Der Glienicker Park liegt im Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin, im Ortsteil Wannsee, Flur 14. Das Matrosenhaus liegt im Berliner Teil des Parkes und der Besitzer ist das BA SZ. Insgesamt umfasst er eine Größe von ca. 116 Ha und ist auf der Liste des UNESCO- Weltkulturerbes „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Im Park befinden sich diverse Gebäude, aus unterschiedlichen Epochen, die sich heute in verschiedenen Sanierungszuständen sowie Nutzungen befinden. Das Matrosenhaus befindet sich circa 300m tief im Park, ausgehend von der Königstraße. Der Zugang erfolgt über das Eingangstor beim Schloss Glienicke und führt über befestigte und befahrbare Wege bis zum Matrosenhaus. Aufgrund des langen Leerstandes des Matrosenhauses seit 2014, weist das Gebäude erhebliche substanzielle Schäden auf, dadurch hat das Gebäude inzwischen auch statische Mängel. Darüber hinaus ist der Innausbau sowie der technische Zustand durch anhaltende Feuchte nur noch rudimentär intakt. Im Jahr 2025 hat ein Architekturbüro, eine umfangreiche Bestandsanalyse und ein Sanierungskonzept vorgelegt, Teil dessen war außerdem die Anfertigung einer Kostenschätzung und eines Terminplans. Die Ergebnisse dieser Maßnahme bilden die Grundlage für die Planung und Ausführung der Gesamtsanierung. Im zweiten Schritt wurde eine Bauvoranfrage im Juli 2026 gestellt, um zu klären, ob die gewünscht Wohnnutzung genehmigungsfähig ist. Ziel der Maßnahme ist die denkmalgerechte Herrichtung des Matrosenhauses, vorzugsweise zu einem Wohngebäude. Die Möglichkeit der gewünschten Wohnnutzung ist bereits in Klärung. Der Leistungsumfang sieht die Erbringung von Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 - 9, im Bereich der Objektplanung von Gebäuden sowie die Planung der gesamten TGA vor. Weitere Fachplaner werden nach Abstimmungen beauftragt. Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. Die Ausführung soll in zwei Bauabschnitten erfolgen, der erste Bauabschnitt sieht die Sanierung der Gebäudehülle inkl. aller statischen Maßnahmen vor. Anschließend soll der Innenausbau sowie die Landschaftsbauarbeiten erfolgen.
Ganze Leistungsbeschreibung anzeigenWeniger anzeigen
Leistungen nach Losen (1)
LOT-0000 · Architektur-, Ingenieur- und planungsbezogene Leistungen
Das Matrosenhaus befindet sich im Glienicker Park und wurde Mitte des neunzehnten Jahrhunderts erbaut, seitdem hat es diverse Nutzungen und Umbauten erlebt. Zuletzt wurde es als Wohngebäude genutzt und steht seit dem Auszug der letzten Mieter in 2014 leer. Der Glienicker Park liegt im Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin, im Ortsteil Wannsee, Flur 14. Das Matrosenhaus liegt im Berliner Teil des Parkes und der Besitzer ist das BA SZ. Insgesamt umfasst er eine Größe von ca. 116 Ha und ist auf der Liste des UNESCO- Weltkulturerbes „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Im Park befinden sich diverse Gebäude, aus unterschiedlichen Epochen, die sich heute in verschiedenen Sanierungszuständen sowie Nutzungen befinden. Das Matrosenhaus befindet sich circa 300m tief im Park, ausgehend von der Königstraße. Der Zugang erfolgt über das Eingangstor beim Schloss Glienicke und führt über befestigte und befahrbare Wege bis zum Matrosenhaus. Aufgrund des langen Leerstandes des Matrosenhauses seit 2014, weist das Gebäude erhebliche substanzielle Schäden auf, dadurch hat das Gebäude inzwischen auch statische Mängel. Darüber hinaus ist der Innausbau sowie der technische Zustand durch anhaltende Feuchte nur noch rudimentär intakt. Im Jahr 2025 hat ein Architekturbüro, eine umfangreiche Bestandsanalyse und ein Sanierungskonzept vorgelegt, Teil dessen war außerdem die Anfertigung einer Kostenschätzung und eines Terminplans. Die Ergebnisse dieser Maßnahme bilden die Grundlage für die Planung und Ausführung der Gesamtsanierung. Im zweiten Schritt wurde eine Bauvoranfrage im Juli 2026 gestellt, um zu klären, ob die gewünscht Wohnnutzung genehmigungsfähig ist. Ziel der Maßnahme ist die denkmalgerechte Herrichtung des Matrosenhauses, vorzugsweise zu einem Wohngebäude. Die Möglichkeit der gewünschten Wohnnutzung ist bereits in Klärung. Der Leistungsumfang sieht die Erbringung von Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 - 9, im Bereich der Objektplanung von Gebäuden sowie die Planung der gesamten TGA vor. Weitere Fachplaner werden nach Abstimmungen beauftragt. Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. Die Ausführung soll in zwei Bauabschnitten erfolgen, der erste Bauabschnitt sieht die Sanierung der Gebäudehülle inkl. aller statischen Maßnahmen vor. Anschließend soll der Innenausbau sowie die Landschaftsbauarbeiten erfolgen.
Anforderungen an deinen Betrieb
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert. Weitere, darüber hinaus gehende Nachforderungen sind ausgeschlossen.
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0000 · Architektur-, Ingenieur- und planungsbezogene Leistungen
- - Qualifikation und Erfahrung 40 % - Organisationund Ausführungsfristen 20 % Insgesamt 60 %
- 60 %
- - Preis 40 %
- 40 %
Vergabeunterlagen
40 Dateien laut Portal · Stand 02.11.2026| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Formular | - | |
| Formular | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Formular | - | |
| Formular | - | |
| Sonstiges | - | |
| Formular | - | |
| Formular | - | |
| Anschreiben | - | |
| Anschreiben | - | |
| Sonstiges | - | |
| Anschreiben | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Vertragsbedingungen | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Sonstiges | - | |
| Formular | - | |
| Vertragsbedingungen | - | |
| Sonstiges | - | |
| Vertragsbedingungen | - | |
| Vertragsbedingungen | - |
Anforderungen
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert. Weitere, darüber hinaus gehende Nachforderungen sind ausgeschlossen.
Änderungen und Bieterfragen
0 EinträgeKeine Änderungen zur Bekanntmachung bekannt.
Welche ähnlichen Ausschreibungen sind offen?
Alle ähnlichen Ausschreibungen anzeigenAlle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.