22082 2024-09-04 Geot- Bericht VEES - überarbeitet.pdf

Förderanlagen und Aufzug für den neuen Fachklassenbau des Gymnasiums

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VEES | PARTNER

Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner Baugrundinstitut GmbH

Ingenieurbüro für Geotechnik

Friedrich-List-Straße 42 Gemeindeverwaltungsverband 70771 Leinfelden-Echterdingen Steinlach-Wiesaz Schlosshof 6 Telefon +49 (0) 711 797350 - 0 Telefax +49 (0) 711 797350 - 20 72810 Gomaringen E-Mail info@geotechnik-vees.de

25.11.2022 Az 22 082

mit Ergänzungen zur aktuellen Planung des Gebäudes Gemeinschaftsschule Datum 04.09.2024

Geotechnischer Bericht

für die Erweiterung des Schulzentrums Steinlach-Wiesaz an der Gemarkungsgrenze der Gemeinden Dußlingen, Gomaringen und Nehren

Geschäftsführer öffentlich bestellte Sachverständige

Prof. Dr.-Ing. Johannes Giere Prof. Dr.-Ing. Johannes Giere Prof. Dr.-Ing. Edelbert Vees Dr.-Ing. Stefan Krieg ö.b.u.v. SV für Erd- und Grundbau, Standsicherheit anerkannter SV für Erd- und Grundbau nach Bauordnungsrecht Dr.-Ing. Jens Turek von Böschungen

Amtsgericht Stuttgart HRB 22 36 32

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Inhalt Seite

1 Vorbemerkungen ........................................................................................................ 4

2 Lage, Vorhaben und geologischer Überblick ............................................................... 5

3 Durchgeführte Untersuchungen .................................................................................. 6

4 Untersuchungsergebnisse .......................................................................................... 8 4.1 Schichtaufbau des Untergrundes ..................................................................... 8 4.2 Grundwasserverhältnisse .............................................................................. 11 4.3 Einstufung der erschlossenen Schichten in Boden- und Felsklassen nach DIN 18300 ............................................................................................ 13 4.4 Bodenmechanische Kennwerte für erdstatische Berechnungen .................... 16 4.5 Erdbebeneinwirkung nach DIN 4149 ............................................................. 17

5 Baugrundhebungen im Unterjura-Tonmergelstein ..................................................... 17

6 Gründung und geplante Geländeauffüllungen ........................................................... 18 6.1 Gründung ...................................................................................................... 18 6.2 Geländeauffüllungen ..................................................................................... 21

7 Bautechnische Möglichkeiten zum Schutz gegen Hebungen .................................... 22

8 Weitere Hinweise zur Planung und Bauausführung .................................................. 25 8.1 Baugrube, Aushub und Böschungen ............................................................. 25 8.2 Wasserhaltung .............................................................................................. 26 8.3 Wasserdichte Wanne, Bemessungswasserstand, Sicherheitsdränage .......... 27 8.4 Maßnahmen zur Grundwasserumläufigkeit .................................................... 29 8.5 Auflagerung der Bodenplatte ......................................................................... 29 8.6 Arbeitsraumverfüllungen ................................................................................ 30 8.7 Aufbau von Verkehrsflächen im Außenbereich .............................................. 30 8.8 Weitergabe der Untersuchungsergebnisse und wasserrechtliche Belange .... 31 8.9 Wiederverwertung / Deponierung von Aushubmaterial .................................. 33 8.10 Kampfmittel im Untergrund ............................................................................ 36 8.11 Radonbelastung auf dem Baufeld .................................................................. 37

9 Schlussbemerkungen ............................................................................................... 38

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Anlagen

1.1 Übersichtslageplan, M. 1:10000

1.2 Lageplan, M. 1:750

1.3 Lageplan Ausschnitt Neubau Merian-Gemeinschaftsschule, M. ca. 1:333

2.1 – 2.6 Schichtprofile der Kernbohrungen B 1/22 und B 2/22, der Schürfgruben SG 1/22 bis SG 8/22 sowie der Altaufschlüsse B 2/78, SG 4/78 und SG 6/78

3.1 – 3.3 Bodenmechanische Laborergebnisse 4 Fotodokumentation der Bohrkerne aus den Bohrungen B 1/22 und B 2/22

5 Dokumentation der Bohrunternehmung Goller Bohrtechnik GmbH & Co. KG zu den Bohrungen B 1/22 und B 2/22

6 Prüfberichte der Eurofins Institut Jäger GmbH vom 13.06. und 06.09.2022 zu 5 Bodenmischproben

7 Voreinstufung der 5 Bodenmischproben gemäß Verwaltungsvorschrift (VwV) Boden und Deponieverordnung (DepV)

8 Definitionen der Boden- und Felsklassen nach DIN 18300

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1 Vorbemerkungen

Das Schulzentrum Steinlach-Wiesaz an der Gemarkungsgrenze von Dußlingen, Gomaringen und Nehren soll durch zwei Neubauten erweitert werden. Zudem ist vorgesehen, einen Teil des Bestands zu erneuern.

Unser Büro wurde beauftragt, die Untergrund- und Grundwasserverhältnisse am Standort der geplanten Baumaßnahmen zu erkunden und einen Geotechnischen Bericht nach DIN 4020/ EC 7 für die Bauvorhaben zu erstellen (Baugrund- und Gründungsgutachten). Der entspre- chende Bericht datiert auf den 25.11.2022.

Zur Ausarbeitung des ursprünglichen Berichts erhielten wir vom Büro Günter Hermann Architek- ten, Stuttgart, einen Lageplan, Grundrisse aller Geschosse sowie Schnitte der geplanten Neu- bauten Merian-Gemeinschaftsschule und Mensa / Ganztagesbetreuung (M. 1:100 und M 1:200, Stand 12.10.2022). Planunterlagen zum vorgesehenen Abbruch und Neubau des sogenannten Bauteils B standen bis zur Erstellung des ursprünglichen Berichts nicht zur Ver- fügung.

Des Weiteren konnten wir auf die Ergebnisse früherer Erkundungen und Beurteilungen für Erweiterungen und Neubauten auf dem Gelände des Schulzentrums zurückgreifen (vgl. un- sere Gutachten vom 19.02.1978, Az 79 003, und vom 26.02.2010, Az 09 193).

Die aktuelle Planung auf dem Schulgelände sieht vor, zunächst lediglich den Neubau der Ge- meinschaftsschule zu realisieren. Der hier vorliegende Bericht mit Datum vom 04.09.2024 fo- kussiert sich auf die aktuelle Planung (bis Juni 2024) und berücksichtigt die gemeinsamen Abstimmungen mit den Planern und der Bauherrschaft. Angaben, die für die Gemeinschafts- schule nicht mehr gelten, wurden als „gestrichen“ markiert. Textpassagen und Anlagen, die sich allein auf die ebenfalls geplante Mensa sowie auf den Anbau an das Bauteil B beziehen, wurden zur besseren Übersicht entfernt.

Basierend auf den genannten Unterlagen und den Ergebnissen unserer Baugrunderkundung (vgl. Abschnitte 3 und 4) sowie der gemeinsamen Abstimmungen wurde der vorliegende Geo- technische Bericht erstellt.

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2 Lage, Vorhaben und geologischer Überblick

Das Schulzentrum Steinlach-Wiesaz liegt an der Gemarkungsgrenze der Gemeinden Dußlingen, Gomaringen und Nehren im Landkreis Tübingen, westlich der Landstraße L384 (Flst. 4548, vgl. Übersichtslageplan in Anlage 1.1). Die Geländeoberfläche auf dem Schulgelände ist nach Osten geneigt. Der Bereich des Baufeldes für den Neubau der Gemeinschaftsschule liegt auf Höhenniveaus zwischen ca. 418 m NN und ca. 417 m NN. In diesem Bereich befinden sich aktuell vornehmlich Fahrradstellplätze und eine gepflasterte Außenfläche.

Auf dem Schulgelände soll ein neues Unterrichtsgebäude für die Merian-Gemeinschaftsschule errichtet werden. Der geplante Neubau hat einen quadratischen Grundriss sowie ein Erdge- schoss, ein Obergeschoss und eine Teilunterkellerung. Die Grundrisse des Erdgeschosses und der Teilunterkellerung sind in die Lagepläne der Anlagen 1.2 und 1.3 mit eingetragen.

Der Neubau Merian-Gemeinschaftsschule liegt südlich der bestehenden Gebäude des Schul- geländes. Das Baufeld wird derzeit als Freifläche genutzt (Fahrradstellplätze, Schulhof). Das neue Gebäude mit einer Grundfläche von ca. 38,3 m x 38,3 m ca. 37,6 m x 37,6 m weist im Erd- geschoss ein Rohfußbodenniveau von 417,55 m NN 417,87 m NN auf. Die Teilunterkellerung (ca. 24,4 m x 15,8 m ca. 12,75 m x 5,9 m) wird etwa mittig in der östlichen Gebäudehälfte aus- geführt und beherbergt technische Installationen sowie die Heizung. Das Rohfußbodenniveau liegt hier bei 414,36 m NN 414,37 m NN. Der Neubau wird mit den bestehenden Gebäuden der Merian-Gemeinschaftsschule sowohl im Erd- als auch Obergeschoss verbunden. Umlaufend sind Fluchtbalkone vorgesehen.

Die Rohfußbodenniveaus des Erdgeschosses und der Teilunterkellerung sind in Anlage 2 in die Schichtprofile der nächstgelegenen Aufschlüsse eingetragen (aktuelle Planung in rot).

Am Standort des Schulzentrums wurde Mitte der 1940er Jahre für kurze Zeit der stark bitumi- nöse Tonstein des Lias  abgebaut, um daraus Treibstoff zu gewinnen. Hieraus resultierten umfangreiche und teilweise mehrere Meter tiefe Abbaugruben. Unter den befestigten Ver- kehrsflächen und Oberbodenandeckungen finden sich daher zunächst Verfüllungen der Ab- baugruben sowie großflächig Auffüllungen zur Geländemodellierung, die verschiedenste Zu- sammensetzung und Beschaffenheit aufweisen. Darunter folgen die blättrigen und bituminö- sen Tonsteinschichten des Lias 1, die aufgrund der Abbautätigkeiten nur noch eine Rest- mächtigkeit aufweisen bzw. gänzlich ausgeräumt wurden. Zudem sind sie oft bindig entfestigt (Verwitterungston). Unter den Auffüllungen bzw. unter dem Lias  folgen die Tonsteine des Lias 2, die gerade im oberen Bereich Kalk- und Kalkmergelsteinlagen aufweisen. Das Grund-

1 Die aktuelle stratigrafische Bezeichnung ist juPo = Posidonienschiefer-Formation. Im vorliegenden Geotechnischen Bericht wird einheitlich die ältere, im Bauwesen gebräuchliche Bezeichnung „Lias “ verwendet. 2 Aktuelle Bezeichnung juAMT = Amaltheenton-Formation; vgl. Fußnote 1

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wasser ist am Standort der Bauvorhaben bereits wenige Meter unter Gelände in den Ton- und Mergelsteinen des Lias  zu erwarten.

3 Durchgeführte Untersuchungen

Zur direkten Erkundung der Untergrundverhältnisse wurden am 13.06.2022 durch die Bauun- ternehmung K & L Bau GmbH, Dußlingen, mit einem Bagger zunächst 8 Schürfgruben (Be- zeichnung: SG 1/22 bis SG 8/22) rund um die geplanten Bauvorhaben außerhalb ihrer Grund- risse hergestellt. Die Gruben SG 1/22 bis SG 3/22 wurden für den Neubau der Merian-Ge- meinschaftsschule hergestellt. Ihre Tiefen lagen zwischen ca. 2,6 m und 3,4 m. Die Gruben wurden nach Abschluss der Arbeiten wieder mit Aushubmaterial verfüllt.

Am 05.09. und 06.09.2022 wurden durch die Unternehmung Goller Bohrtechnik GmbH & Co. KG, Kirchentellinsfurt, zusätzlich zwei Kernbohrungen ausgeführt, von denen eine im Bereich des geplanten Neubaus der Merian-Gemeinschaftsschule (Bezeichnung: B 1/22) und eine im Be- reich der geplanten Mensa (Bezeichnung: B 2/22) lag. Die Tiefen betrugen dabei jeweils ca. 8 m. Die Bohrungen wurden zur längerfristigen Beobachtung der Grundwasserverhältnisse zu Grundwassermessstellen ausgebaut (Nennweite 3“). Die nicht verfilterten Bereiche der Bohrungen wurden nach Abschluss der Arbeiten mit Ton-Pellets dicht verschlossen.

Die Ansatzstellen der Baugrundaufschlüsse wurden durch unser Büro eingemessen und sind in den Lageplänen der Anlagen 1.2 und 1.3 eingetragen.

Der erschlossene Schichtaufbau in den Schürfgruben und Kernbohrungen wurde durch Mitar- beiter unseres Büros nach DIN EN ISO 14688-1 und 14689-1 geologisch und bodenmecha- nisch aufgenommen. In der Anlage 2 sind die Ergebnisse in Form von Schichtprofilen darge- stellt. Dort sind auch die Schichtprofile der im Zuge der in Abschnitt 1 erwähnten Baugrunder- kundungen durchgeführten Aufschlüsse wiedergegeben. Hierbei handelt es sich um eine Kernbohrung (Bezeichnung: B 2/78, Tiefe: ca. 10,5 m) und zwei Schürfgruben (Bezeichnung: SG 4/78 und SG 6/78, Tiefe je ca. 2,7 m).

An repräsentativen Bodenproben aus den neu hergestellten Baugrundaufschlüssen wurden in unserem Büro folgende bodenmechanische Untersuchungen durchgeführt:

 35 Bestimmungen des natürlichen Wassergehalts nach DIN EN ISO 17892-1  11 Bestimmungen der Fließ- und Ausrollgrenze nach DIN EN ISO 17892-12

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Die Untersuchungsergebnisse (vgl. Anlage 3) dienten zur genaueren Klassifizierung der Bö- den und der in Abschnitt 4.4 angegebenen Bodenkennwerte.

Die Fotodokumentation der Bohrkerne ist als Anlage 4 beigefügt. Anlage 5 ist die Dokumen- tation der Bohrunternehmung Goller Bohrtechnik GmbH & Co. KG.

Zur Einstufung hinsichtlich der Verwertung und/oder Deponierung des im Zuge der Bauaus- führung anfallenden Aushubmaterials wurden aus den Schürfgruben und Kernbohrungen je- weils Proben aus den Auffüllungen sowie den Lias-Schichten entnommen und zwecks Klassifi- zierung gemäß Verwaltungsvorschrift (VwV) Boden3 und Deponieverordnung4 untersucht. Die Analysen wurden im chemischen Labor der Eurofins Institut Jäger GmbH, Stuttgart, durchge- führt.

Der Vollständigkeit halber wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die Verwaltungsvor- schrift (VwV) Boden zwischenzeitlich durch die Ersatzbaustoffverordnung (EBV5) ersetzt wurde, die am 01.08.2023 in Kraft getreten ist.

Die Ergebnisse der Voreinstufungen sind in Abschnitt 8.9 beschrieben. Als Anlage 6 sind die Prüfberichte der chemischen Analysen und als Anlage 7 die Voreinstufungen gemäß VwV Bo- den und Deponieverordnung beigefügt.

Vor Beginn der Baugrunderkundung wurde das zukünftige Baufeld im Auftrag der Bauherrschaft mittels einer Luftbildauswertung im Hinblick auf mögliche Belastungen durch Kampfmittel (Bom- benblindgänger) aus dem Zweiten Weltkrieg überprüft. Die Auswertung wurde durch die Uxo Pro Consult GmbH, Berlin, durchgeführt; das entsprechende Gutachten vom 16.05.2022 liegt der Bauherrschaft vor. Danach liegt kein Verdacht auf eine Belastung des Baufeldes mit Kampfmit- teln vor. Die Schürfgruben und Kernbohrungen konnten daher ohne Begleitung durch einen Feu- erwerker bzw. ohne vorherige Kampfmittelsondierungen ausgeführt werden. Auch für die wei- teren Bauarbeiten sind nach dem Ergebnis des Berichts keine zusätzlichen Maßnahmen er- forderlich.

Die Anlage 8 enthält die Definitionen der Boden- und Felsklassen nach DIN 18300:2012-09.

3 VwV Boden: Verwaltungsvorschrift des Umweltministeriums Baden-Württemberg für die Verwertung von als Abfall eingestuftem Bodenmaterial vom 14. März 2007 – Az.: 25-8980.08M20 Land/3 – 4 DepV: Verordnung über Deponien und Langzeitlager (Deponieverordnung – DepV) vom 27. April 2009, zuletzt geändert durch Artikel 5, Absatz 28, des Gesetzes vom 24. Februar 2012 (BGBl. I S. 212) 5 EBV: Verordnung über Anforderungen an den Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen in technische Bauwerke (Ersatzbaustoffverordnung – ErsatzbaustoffV) vom 09.07.2021 (BGBl. I Nr. 43, S. 2598), zuletzt geändert durch Art. 1 der Verordnung vom 13.07.2023 (BGBl. I Nr. 186, S. 1); gültig seit 01.08.2023

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4 Untersuchungsergebnisse

4.1 Schichtaufbau des Untergrundes

In den Baugrundaufschlüssen wurden von oben nach unten folgende Schichtglieder erschlos- sen (vgl. Schichtprofile in der Anlage 2):

 Oberbodenandeckung (nur in SG 2/22 bis SG 8/22)

 Pflasterbelag mit Tragschicht (nur in B 1/22, B 2/22 und SG 1/22)

 Auffüllungen

 Lias-Verwitterungston

 Lias , stark verwittert

 Lias , mäßig verwittert

In den neu hergestellten Baugrundaufschlüssen wurden je nach Lage zuoberst Verkehrsflä- chenbeläge aus Pflasterstein mit zugehöriger Tragschicht aus Splitt und Schotter (nur in B 1/22, B 2/22 und SG 1/22) oder eine durchwurzelte Oberbodenandeckung aus vorwiegend bindigem Material mit einzelnen Fremdbestandteilen angetroffen (SG 2/22 bis SG 8/22). Da- runter folgten in allen neuen Aufschlüssen zunächst Auffüllungen stark unterschiedlicher Mächtigkeit und Beschaffenheit. Die Auffüllungen gingen je nach Mächtigkeit noch in einen Lias-Verwitterungston bzw. die Schichten des Lias  über oder es wurden direkt die zur Tiefe folgenden Schichten des Lias  angetroffen.

Die Oberkanten und Dicken (sofern festgestellt) sind zur Veranschaulichung in die Lagepläne in den Anlagen 1.2 und 1.3 mit eingetragen.

Aufgrund der Fokussierung des vorliegenden Berichts auf den Neubau der Gemeinschafts- schule werden nachfolgend lediglich die Untergrundverhältnisse im Bereich des betreffenden Baufeldes beschrieben:

Im Bereich des geplanten Neubaus der Merian-Gemeinschaftsschule wurden die neuen Auf- schlüsse B 1/22, SG 1/22 bis SG 3/22 sowie die Altaufschlüsse B 2/78, SG 4/78 und SG 6/78 ausgeführt (vgl. Lagepläne in den Anlagen 1.2 und 1.3). In den neu hergestellten Aufschlüssen SG 1/22 und B 1/22 folgte unter dem ca. 6 cm dicken Pflaster zunächst eine dünne Lage Splitt. In der Schürfgrube SG 1/22 befand sich darunter eine Tragschicht aus Schotter mit Beimen- gungen aus Ton, Schluff und Sand. Die Dicke der Tragschicht betrug ca. 55 cm. In der Boh- rung B 1/22 folgte unter dem Splitt eine überwiegend bindige Lage mit kiesigen und sandigen Bestandteilen von 30 cm Dicke. In den tiefer gelegenen Schürfgruben SG 2/22 und SG 3/22

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auf der Ostseite des geplanten Gebäudes wurde entsprechend der Lage in einer Grünfläche zuoberst eine Oberbodenandeckung angetroffen, die mit Fremdbestandteilen durchsetzt und durchwurzelt war. Die Dicke dieser Lage lag bei ca. 1 m (SG 2/22) bzw. ca. 0,4 m (SG 3/22).

Unter der Oberbodenandeckung bzw. dem Pflasterbelag und den Tragschichten folgten in den Aufschlüssen B 1/22 und SG 3/22 Auffüllungen in Form von zumeist wirr gelagerten Tonstein-, Kalkstein- und Mergelsteinstücken von mäßig mürber bis harter Festigkeit. Da hier keinerlei Schichtung erkennbar war, ist anzunehmen, dass es sich um Auffüllungen handelte, die im Zuge des in Abschnitt 2 beschriebenen Abbaus der bitumenhaltigen Tonsteine des Lias  zur Verfüllung der Abbaugruben eingebracht wurden. Ebenfalls ist es möglich, dass hier zur Ge- ländemodellierung Aushub eingebracht wurde, der beim Bau der bestehenden Schulgebäude anfiel.

An der Sohle der Auffüllungen wurde in den Aufschlüssen B 1/22 und SG 1/22 noch je eine dünne Lage aus residualem Oberboden angetroffen, der höchstwahrscheinlich die ursprüngli- che Geländeoberfläche vor Aufbringen der Auffüllungen darstellt.

Die Gesamtmächtigkeit der Auffüllungen inklusive residualem Oberboden betrug zwischen ca. 0,8 m (SG 1/22) und 1,45 m (SG 3/22). In diesen Tiefen bzw. auf Höhenniveaus zwischen 417,3 m NN (SG 1/22) und 415,2 NN (SG 3/22) folgten die natürlichen Lias-Schichten, die in den Aufschlüssen B 1/22 und SG 1/22 zuoberst meist in Form eines Verwitterungstons an- standen. Dieser bestand aus schwach schluffigem, mittelplastischem bis ausgeprägt plasti- schem Ton von im oberen Bereich weicher bis steifer und im unteren Bereich halbfester bis fester Konsistenz.

Der überwiegend braune Verwitterungston wies oftmals Eisenoxid-Ausfällungen sowie eine Restschichtung auf und ging meist ohne scharfe Grenze in die stark verwitterten Schichten des Lias  über, die in den Aufschlüssen SG 2/22 und SG 3/22 direkt unter den Auffüllungen folgten. Sie bestanden meist aus sehr mürbem bis mürbem, blättrigem Tonstein und Tonmer- gelstein. In dieser dunkelbraunen bis fast schwarzen Schicht fanden sich oft rostfarbene Be- läge auf den Trennflächen sowie vereinzelt bindige Lagen aus mittelplastischem bis ausge- prägt plastischem Ton von fester Konsistenz, die sich am Übergang zu sehr mürbem Tonstein befanden. In der Bohrung B 1/22 wurde zwar kein eindeutiger Lias  angetroffen; aufgrund der fließenden Übergänge zwischen Verwitterungston und Lias  bzw. einer sehr ähnlichen Be- schaffenheit ist bereichsweise eine klare Unterscheidung jedoch nicht möglich.

In Tiefen zwischen ca. 2,4 m (SG 1/22) und 2,95 m (B 1/22 und SG 3/22) bzw. auf Höhenni- veaus zwischen ca. 415,7 m NN (SG 1/22) und 413,7 m NN (SG 3/22) wurden in allen Auf- schlüssen die nur mäßig verwitterten Schichten des Lias  angetroffen. Sie bestanden über- wiegend aus mürbem bis hartem, dickplattigem bis mittelbankigem Mergelstein, der einzelne Lagen aus hartem Kalkstein sowie mürbem Tonstein aufwies und mit Fossilien (Belemniten)

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durchzogen war. Es fanden sich weiterhin rostfarbene Beläge auf den Trennflächen des Mer- gelsteins, der zumeist die für ihn typische hellgraue bis blaugraue Färbung aufwies.

Ein vergleichbarer Schichtaufbau wurde auch in den Altaufschlüssen SG 4/78 und SG 6/78 festgestellt: Zuoberst wurde Ackerboden angetroffen, der in einer Tiefe von ca. 20 cm direkt in die Schichten des Lias  überging. Ab einer Tiefe von ca. 2,0 m und 2,1 m bzw. auf Höhenni- veaus von ca. 416,4 m NN und 414,7 m NN folgten die Schichten des Lias . In der Bohrung B 2/78 bestanden die oberen ca. 5 m aus Auffüllungen in Form von tonigem Schluff, der zahl- reiche Schiefertonplättchen und Steine aufwies. Hierbei handelt es sich höchstwahrscheinlich um Verfüllungen von Gruben aus dem o. g. Abbau des Lias . Die Auffüllungen gingen auf einem Höhenniveau von ca. 413,8 m in die Schichten des Lias  über.

Die in den Altaufschlüssen angetroffenen Schichten des Lias  und Lias  entsprachen in ihrer Beschaffenheit weitestgehend den in den neuen Aufschlüssen angetroffenen Untergrundver- hältnissen.

In die Lagepläne der Anlagen 1.2 und 1.3 sind die Höhen der Schichtgrenzen in den einzelnen Aufschlüssen eingetragen. Daraus geht hervor, dass die Felsoberfläche des Lias  ungefähr von Westen nach Osten absinkt. Dies entspricht dem allgemeinen Schichtfallen des Jura-Ge- birges der Schwäbischen Alb.

In unserem Labor wurden an insgesamt 9 Proben aus dem Lias-Verwitterungston sowie den tonigen Lagen des Lias  Wassergehalte w zwischen 16,5 % und 34,2 % ermittelt (Mittelwert: n 26,1 %, vgl. Anlage 3). Die bindigen Bereiche sind nach DIN 18196 den Bodengruppen TM6 und TA7 zuzuordnen.

Der Tonstein des Lias  wies Wassergehalte w zwischen 6,8 % und 38,0 % auf (8 Analysen, n Mittelwert: 19,5 %, vgl. Anlagen 3.2 und 3.3). Demgegenüber wurden an 16 Proben der Fest- gesteine des Lias , bei denen es sich um Ton-, Tonmergel- und Mergelstein handelte, mit Werten zwischen 2,9 % und 27,9 % insgesamt deutlich niedrigere Wassergehalte bestimmt (Mittelwert: 8,6 %, vgl. Anlage 3). Hieraus ist der geringere Verwitterungsgrad des Lias  er- sichtlich.

Die Bohrungen B 1/22 und B 2/22 wurden planmäßig in Tiefen von ca. 8 m auf Höhenniveaus von 410,08 m NN (B 1/22) und 406,90 m NN (B 2/22) innerhalb des mäßig verwitterten Lias  beendet. Die Endteufen der Schürfgruben SG 1/22 bis SG 8/22 lagen zwischen ca. 2,6 m

6 TM: mittelplastische Tone (35 %  w  50 %) L 7 TA: ausgeprägt plastische Tone (w > 50 %) L

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(SG 1/22 und SG 6/22) und 4,4 m (SG 4/22) bzw. auf Höhenniveaus zwischen ca. 415,5 m NN (SG 1/22) und 410,6 m NN (SG 5/22). Die Gruben konnten nicht weiter vertieft werden, da die Sohlen, die mit Ausnahme der Schürfgrube SG 6/22 alle im mäßig verwitterten Lias  lagen, nicht mehr lösbar waren. Die Lias -Schichten setzen sich erfahrungsgemäß mit mindestens gleichbleibender Beschaffenheit noch bis in größere Tiefe fort.

4.2 Grundwasserverhältnisse

Während der Bohrarbeiten können Wasserzutritte nur festgestellt werden, solange ein „trocke- nes“ Bohrverfahren ohne Spülwasserzugabe angewandt wird (z. B. Rammkernbohrverfahren mit der Schappe, Rotationsbohrverfahren mit dem Einfachkernrohr oder mit dem Seilkernrohr mit Luftspülung). Aufgrund der Verrohrung der Bohrlöcher und bei raschem Bohrfortschritt, insbesondere in wenig durchlässigem Untergrund, werden jedoch auch dabei Wasserzutritte bei den Bohrarbeiten unter Umständen abgesperrt und können nicht zuverlässig erkannt wer- den.

Die Bohrungen wurden bis in Tiefen von ca. 3 m (B 1/22) bzw. ca. 2 m (B 2/22) im trockenen Bohrverfahren niedergebracht. Bis in diese Tiefen wurden keine Grundwasserzutritte festge- stellt. Hier erfolgte dann jeweils die Umstellung auf das Seilkernbohrverfahren mit Wasserspü- lung (vgl. Schichtprofile in den Anlagen 2.1 und 2.4 und Bohrdokumentation in Anlage 5).

Zur längerfristigen Beobachtung der Grundwasserstände wurden die Bohrungen B 1/22 und B 2/22 jeweils zu einer Grundwassermessstelle ausgebaut (Nennweite 3“, Unterflur). Die Fil- terstrecke wurde in beiden Messstellen zwischen ca. 2,15 m und 5,15 m angeordnet. In der Bohrung B 1/22 liegt sie damit im Übergangsbereich zwischen Lias-Verwitterungston und dem mäßig verwitterten Lias . Die Filterstrecke der östlich gelegenen Messstelle B 2/22 liegt gänz- lich im Lias . Die bisher ermittelten Grundwasserstände sind in der folgenden Tabelle zusam- mengestellt:

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Tabelle 1: Gemessene Grundwasserstände

DatumB 1/22B 2/22
m u. Gel.m NNm u. Gel.m NN
25.09.20223,95 414,132,94 411,96
13.10.20223,95 414,132,93 411,97
02.11.20223,92 414,162,94 411,96
22.01.20233,36 414,722,73 412,17
17.07.20233,63 414,452,86 412,04
21.01.20243,23 414,852,74 412,16
04.06.20242,56 415,522,32 412,58

Das Grundwasser ist demnach im Bereich des geplanten Neubaus Merian-Gemeinschafts- schule in einer Tiefe ab ca. 2,6 m in den Lias-Schichten zu erwarten, wobei dieser ungewöhn- lich hohe Wasserstand in einer von starken und langanhaltenden Niederschlägen geprägten Periode gemessen wurde. Die anderen Messungen zeigen überwiegend eher geringe Schwan- kungen des Grundwasserspiegels, wobei aufgrund saisonaler und witterungsbedingter Ein- flüsse jedoch auch größere Schwankungen festgestellt wurden, die in einem Fall mehrere De- zimeter betrugen.

Nach den Ergebnissen der Grundwassermessung ist die Grundwasseroberfläche entspre- chend dem Oberflächengefälle in Richtung Osten geneigt. Dort verläuft in 600 m Entfernung der Spundgraben, der hier als Vorflut dient.

Die in einzelnen Schürfgruben festgestellten schwachen Wasserzutritte beschränkten sich zu- meist auf den Sohlbereich, der in allen Fällen ebenfalls im Lias  lag. Nur in der Schürfgrube SG 3/22 wurde in einer Tiefe von ca. 1,45 m am Übergang zwischen Auffüllungen und Lias  ein schwacher Wasserzutritt festgestellt. Hierbei handelte es sich jedoch höchstwahrscheinlich um eine Schichtwasserführung auf dem sehr gering durchlässigen Tonstein.

Im Nachgang der Baugrunderkundung fand am 22.01.2023 eine Beprobung des Grundwas- sers in den beiden Grundwassermessstellen statt. Die Entnahme der Schöpfproben wurde durch unser Büro durchgeführt und die chemischen Analysen fanden im chemischen Labor der SGS Analytics Germany GmbH, Fellbach, statt. Zu den Ergebnissen wurde mit Datum vom 02.02.2023 ein Bericht erstellt, der der Bauherrschaft vorliegt.

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In den untersuchten Grundwasserproben wurden leicht erhöhte Sulfatkonzentrationen von 304 mg/ℓ in der Messstelle B 1/22 und 192 mg/ℓ in der Messstelle B 2/22 ermittelt. Die Werte liegen innerhalb (B 1/22) bzw. nur knapp unterhalb (B 2/22) des Konzentrationsbereiches für schwach angreifendes Grundwassers im Hinblick auf Beton (200 mg/ℓ – 600 mg/ℓ). Wir emp- fehlen daher, alle voraussichtlich mit Grundwasser in Berührung kommende Bauteile für die Expositionsklasse XA1 (schwach angreifend) auszulegen. Bei früheren Grundwasseruntersu- chungen auf dem Schulgelände wurde ebenfalls die Expositionsklasse XA1 ermittelt.

4.3 Einstufung der erschlossenen Schichten in Boden- und Felsklassen nach DIN 18300

Nach der aktuellen Norm DIN 18300:2019-09 (Erdarbeiten) ist der Untergrund in Homogenbe- reiche mit annähernd gleichartigen Eigenschaften zu untergliedern. Im vorliegenden Fall kann der angetroffene Untergrund entsprechend der oben gegebenen Schichtbeschreibung (vgl. Abschnitt 4.1) nach bodenmechanischen Eigenschaften in die folgenden Homogenbereiche unterteilt werden:

Homogenbereich 1: Auffüllungen

Homogenbereich 2: Lias-Verwitterungston und Lias , stark verwittert

Homogenbereich 3: Lias , mäßig verwittert

Für die Ausschreibung sind eventuell enthaltene Schadstoffe bzw. unterschiedliche Einstufun- gen nach VwV Boden bzw. ErsatzbaustoffV und DepV bei der Festlegung der Homogenberei- che zusätzlich zu berücksichtigen, die eine weitere Unterteilung erforderlich machen können.

Die Eigenschaften der Homogenbereiche sind in der folgenden Tabelle beschrieben. Die boden- mechanischen Rechenwerte sind in Abschnitt 4.4 genannt.

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Tabelle 2: Einstufung in Homogenbereiche nach DIN 18300

BodenBoden + FelsFels
Homogenbereich123
ortsübliche BezeichnungAuffüllungenLias-VerwitterungstonLias , mäßig ver- wittert
und Lias ,
stark verwittert
Benennung von Boden / FelsTon, Schluff, SandTon und Tonstein, vereinzelt Kalk- und MergelsteinMergelstein, ver- einzelt Ton-, Ton- mergel- und Kalkstein
und Kies, körniges
Fremdmaterial, ver-
einzelt Steine
Massenanteil an Ton und Schluff sowie Sand und Kies [%]≤ 0,063 mm0 – 1005 – 100
> 0,063 – 2,0 mm0 – 1000 – 70
> 2,0 – 63 mm0 – 1000 – 60
Massenanteil an Steinen und Blöcken [%]> 63 – 200 mm< 50< 10
> 200 – 630 mm< 30< 3
> 630 mm< 300
Feuchtwichte  [kN/m³]18 – 2119 – 2121 – 23
Kohäsion c' [kN/m²]0 – 305 – 30> 30
undrän. Scherfestigkeit c [kN/m²] u0 – 30050 – 200
Wassergehalt w [%] n5 – 305 – 382 – 20
Plastizitätszahl I [%] p15 – 3515 – 42
Konsistenzzahl I [–] c0,6 – 1,20,7 – 1,1
bezogene Lagerungsdichte I [%] D20 – 80
organischer Anteil [%]< 10< 6< 3
Abrasivität (qualitativ) [–]schwach - mäßigschwach - mäßigschwach - stark
Bodengruppe [–]TL, TM, TA, GW, GT,TM, TA
GI, ST, G(cid:1), S(cid:1)
Verwitterung [–]starkmäßig
Druckfestigkeit [MN/m²]0,5 - 20 (Tonstein)0,5 - 20 (Tonstein)
20 - 200 (Kalkstein/20 - 200 (Kalkstein/
Mergelstein)Mergelstein)
Trennflächenabstand [cm]Tonstein:Tonstein:
< 2 - 20 (Schicht-< 2 - 20 (Schicht-
flächen)flächen)
Kalkstein/Mergel-Kalkstein/Mergel-
stein:stein:
5 -100 (Schicht-5 -100 (Schicht-
flächen/Klüfte)flächen/Klüfte)
Trennflächenrichtung [–]Schichtflächen:Schichtflächen:
 horizontal horizontal
Klüftung:Klüftung:
 vertikal vertikal
Öffnungsweite von Trennflächen [–]meist geringmeist gering
Gesteinskörperform [–]Tonstein/Mergelstein:Tonstein/Mergelstein:
plattig - bankigplattig - bankig
Kalkstein:Kalkstein:
bankig - massig,bankig - massig,
quaderförmig – blockigquaderförmig – blockig

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Wenn der Bauablauf im Zuge der Ausführungsplanung festgelegt wurde, kann es für die Aus- schreibung zweckmäßig sein, die Unterteilung der Homogenbereiche anzupassen. Hierfür ste- hen wir bei Bedarf gerne zur Verfügung.

In der nachfolgenden Tabelle haben wir auch nochmals die Einstufung in Boden- und Fels- klassen entsprechend der zuvor gültigen Fassung der DIN 18300 (September 2012) angeführt:

Tabelle 3: Boden- und Felsklassen nach DIN 18300 (2012-09)

SchichtgliedBoden- und Felsklassen nach
DIN 18300:2012-09 (alt)
Auffüllungen1)3, 4, 5, 6
Lias-Verwitterungston und Lias , stark verwittert (Tonstein, vereinzelt Kalkstein und Ton)3, 4, 5, 62), 73)
Lias , mäßig verwittert (Mergelstein, vereinzelt Ton-, Tonmergel- und Kalkstein)6, 74)
  1. in der in den Aufschlüssen angetroffenen Zusammensetzung und Beschaffenheit, ohne Oberflächenbefestigungen u. dgl.
  2. überwiegend Tonstein und Kalksteinbänke bis etwa 0,3 m Dicke
  3. nur lokal und in kleinen Mengen zu erwarten: selten mäßig harter Tonstein, überwiegend harter Kalkstein
  4. überwiegend Mergelstein sowie Ton- und Kalksteinbänke bis etwa 0,3 m Dicke

Die Definitionen der aktuell nicht mehr gültigen Boden- und Felsklassen nach DIN 18300:2012-09 sind zur Information als Anlage 8 beigefügt.

Sofern zu schützender Oberboden im Baufeld ansteht, ist dieser gesondert abzutragen und einer weiteren Verwendung zuzuführen. Er ist so zu lagern, dass seine ursprünglichen Eigen- schaften erhalten bleiben.

Die oben getroffene Einteilung kann ein Aufmaß auf der Baustelle nicht ersetzen. Sollte es zwischen Bauherrschaft und Auftragnehmer zu unterschiedlichen Auffassungen bei der Ein- stufung des Untergrundes in Boden- und Felsklassen kommen, kann der Baugrundgutachter zur Klärung offener Fragen hinzugezogen werden.

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4.4 Bodenmechanische Kennwerte für erdstatische Berechnungen

Aufgrund der manuellen Ansprache der Bodenproben, den Ergebnissen der Laborversuche und unserer Erfahrung mit vergleichbaren Böden können dem anstehenden Baugrund folgende bodenmechanische Kennwerte zugeordnet werden:

Tabelle 4: Bodenmechanische Kennwerte

SchichtkomplexWichte [kN/m³]Reibungswinkel [°]Kohäsion [kN/m²]Steifemodul [MN/m²]
''c'c uE S
Auffüllungen20 1025 – 302 – 5
Lias-Verwitterungston21 11255 – 1050 – 1508 – 12
Lias , stark verwittert (Ton/Tonstein, vereinzelt Kalkstein und Ton)21 1125 – 27,515 – 2080 – 25015 – 30
Lias , mäßig verwittert (Mergelstein, vereinzelt Ton-, Tonmergel- und Kalkstein)22 1227,5> 40*60 – 150
  • Schwankt je nach Trennflächengefüge, Verwitterungsgrad und Richtung der Beanspruchung in weiten Grenzen. Für den zusammenhängenden Schichtverband werden die angegebenen Werte in der Regel nicht unterschritten.

Für Erddruckermittlungen bei geböschten Baugruben sind in der Regel die Kennwerte des Ver- füllmaterials maßgebend. Für verdichtet eingebautes Fremdmaterial können folgende Kenn- werte angesetzt werden:

Tabelle 5: Kennwerte Verfüllmaterial

MaterialReibungswinkelWichte
[°][kN/m3]
''
Schottergemische352112
Kiesgemische (auch Sieb- schutt)32,52112
Bindige Böden (auch Aushubmaterial)252010

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4.5 Erdbebeneinwirkung nach DIN 4149

Nach DIN 4149:2005-04 (Bauten in deutschen Erdbebengebieten – Lastannahmen, Bemes- sung und Ausführung üblicher Hochbauten) liegt der Standort des Bauvorhabens in der Erd- bebenzone 3. Hier gelten gemäß der genannten Norm folgende Einstufungen:

Untergrundklasse: R

Baugrundklasse: B

5 Baugrundhebungen im Unterjura-Tonmergelstein

Am Standort des geplanten Neubaus ist aufgrund des Vorkommens der bitumenhaltigen und dünnplattigen Tonmergelsteine des Lias  im Baugrund das Thema Hebungsproblematik rele- vant. In einigen Bestandsgebäuden auf dem Schulgelände sind bereits flächenhafte Hebungen und Bauwerksschäden eingetreten. Das hier betrachtete Baufeld liegt topografisch und strati- grafisch in vergleichbarer Situation wie die in Fußnote 8 genannten Schadensfälle.

Die Hebungsursache und der Hebungsmechanismus werden im Folgenden erörtert:

 Der dünnplattige, feste Tonmergelstein des Lias  ist in unserer Region häufig in der sog. Ölschieferfazies vertreten. In dieser Ausbildung enthält er natürliches (geogenes) Bitumen (sog. Kerogene).

 Aufgrund dieses Bitumengehaltes ist der Tonmergelstein relativ verwitterungsbestän- dig. Er verwittert nicht wie die übrigen Tonsteine des unteren und mittleren Juras tief- gründig zu plastischem Ton, sondern die einzelnen Schichtblätter behalten ihre Form und Festigkeit auch bei relativ starkem Verwitterungsgrad und in geringer Tiefe unter der Oberfläche.

 Der Tonmergelstein enthält Pyrit (Schwefelkies) in fein verteilter Form (Schwarzfär- bung) sowie in einzelnen Knollen und Nestern.

8 vgl. VEES, E.: „Baugrundhebungen in bitumenhaltigem Tonmergelstein – Ursachen und konstruktive Lösungen“, Geotechnik 10/1987, S. 123 – 131 sowie

KLEINERT, K. und VEES, E.: „Hebungsschäden im Posidonienschiefer - Ursachen, Sanierung, Vermeidung“ in Tagungsband „Geotechnical Innovations“ (Neue Entwicklungen in der Geotechnik), 2004, ISBN 3-7739-5991-5, S. 475 - 488

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 Bei der Verwitterung des pyrithaltigen Tonmergelsteins unter dem Einfluss von Grund- und Sickerwasser gehen Sulfationen (SO --) aus dem Pyrit und Calciumionen (Ca++) 4 aus der mergeligen Grundmasse in Lösung.

 Bei Verdunstung des Wassers in den Schichtflächen und Klüften erhöht sich die Kon- zentration der Lösung, bis Gips ausfällt (CaSO · 2 H O). 4 2

 Die Wärmeabgabe des Gebäudes fördert die Verdunstung des Wassers. Aus dem Un- tergrund (Grundwasser) gelangt durch kapillaren Wasseraufstieg lösungshaltiges Was- ser zur Verdunstungsfront. Durch fehlenden Niederschlag unterhalb des Gebäudes fin- det keine Verdünnung der aufgestiegenen Lösung statt.

 Die Gipskristalle wachsen zwischen den Schichtfugen und drücken dabei durch ihren Kristallisationsdruck die Schichtblätter auseinander. Bei einem relativ geringen Volu- men an neu gebildetem Gips entsteht dabei ein wesentlich größeres Hohlraumvolumen (offene Schichtfugen zwischen den einzelnen Kristallen).

 Aufgrund der großen Zahl von Schichtfugen kann auf diese Weise eine beträchtliche Gesamthebung entstehen.

Unterhalb des Grundwasserspiegels und im Bereich von Niederschlägen (in nicht überbauten Bereichen) kann es nicht zu einer Aufsättigung der Lösung bis zum Ausfällen von Gipskristal- len kommen. Hebungen finden in diesen Bereichen daher nach bisheriger Kenntnis nicht statt. Nach bisheriger Kenntnis werden auch Bauteile nicht angehoben, unter denen ein Sohldruck von   300 kN/m² dauerhaft vorhanden ist, da diese Normalspannung offenbar den Kristalli- sationsdruck der Gipskristalle überwiegt. In jüngeren Schadensfällen wurden vereinzelt auch Fundamente mit höheren Pressungen (ca. 400 kN/m²) angehoben. Für eine ausreichende Tie- fenwirkung müssen die Fundamente jedoch eine Breite von mindestens ca. 1,5 m aufweisen.

6 Gründung und geplante Geländeauffüllungen

6.1 Gründung

Der geplante Neubau Merian-Gemeinschaftsschule auf dem Gelände des Schulzentrums Steinlach-Wiesaz ist nach aktueller Planung zweigeschossig (EG und OG) und mit einer klein- flächigen Teilunterkellerung geplant (vgl. Lagepläne in Anlagen 1.2 und 1.3).

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Der Baugrund besteht am Standort des Bauvorhabens zuoberst aus Auffüllungen von deutlich unterschiedlicher Mächtigkeit. Die Auffüllungen sind sehr heterogen beschaffen und weisen zahlreiche Fremdbestandteile auf. Sie sind stark kompressibel und für einen gleichmäßig set- zungsarmen Lastabtrag nicht geeignet.

Der unter den Auffüllungen anstehende Lias-Verwitterungston stellt ebenfalls einen kompres- siblen Baugrund dar, da er bereichsweise nur weiche bis steife Konsistenz aufwies. Zudem wurde er nicht in allen Baugrundaufschlüssen angetroffen. Auch diese Schicht stellt daher keinen geeigneten Baugrund dar.

Die Tonsteine des Lias  stellen im vorliegenden Fall bei den zu erwartenden Lasten zwar einen zum Lastabtrag gut geeigneten Baugrund dar, jedoch liegen die blättrigen und bitumi- nösen Tonsteine durchgängig oberhalb des Grundwasserspiegels und sind deshalb anfällig für Baugrundhebungen.

Es ist vorgesehen, eine (vertiefte) Flachgründung auf die Tonmergelsteine des mäßig verwit- terten Lias  auszuführen. In diesen Gesteinen sind keine Baugrundhebungen zu erwarten. Die in den neuen Baugrundaufschlüssen angetroffenen Oberkanten des mäßig verwitterten Lias  sind in den Lageplänen der Anlagen 1.2 und 1.3 eingetragen. Demnach verläuft die Oberfläche im Bereich des Baufeldes der geplanten Erweiterung der Gemeinschaftsschule je nach Lage zwischen ca. 2,4 m und ca. 3,0 m unter Gelände bzw. auf Höhenniveaus zwischen ca. 416,7 m NN und ca. 415,7 m NN.

Für die Bemessung der vertieften Fundamente können folgende Bemessungswerte des Sohl- widerstandes9 nach DIN 1054:2010-12 / EC 7 für die Bemessungssituation BS-P angesetzt werden:

   1 000 kN/m² für Streifenfundamente (b = 0,5 m – 2,0 m) R,d

   1 400 kN/m² für Einzelfundamente (a/b = 1; 1 m < b < 2,5 m) R,d

Beim Entwurf und der Ausführung der Gründung sind folgende Punkte zu beachten:

 Dem Bemessungswert des Sohlwiderstandes sind die Bemessungswerte der Einwirkun- gen gegenüberzustellen. Sie gelten für Vertikallasten ohne wesentliche dynamische, ho- rizontale oder exzentrische Belastungen. Ansonsten sind die Sohlwiderstände nach den Regeln der DIN 1054 (A 6.10) abzumindern.

9 Der Bemessungswert des Sohlwiderstandes R,d nach DIN 1054:2010-12 kann durch Division durch den Faktor 1,4 in den aufnehmbaren Sohldruck zul nach DIN 1054:2005-01 umgerechnet werden.

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 Die Gründungssohlen der Flachgründung bzw. der vertieften Flachgründung sollen ein- heitlich in den mindestens mäßig mürben, überwiegend aus Mergelstein bestehenden Schichten des mäßig verwitterten Lias  verlaufen. Werden bereichsweise nicht trag- fähige Böden (z. B. künstliche Auffüllungen, durchnässtes, aufgelockertes oder gefro- renes Bodenmaterial, Tonsteine des Lias ) angetroffen, sind sie sorgfältig bis zu den Lias -Schichten auszuräumen und durch unbewehrten Beton zu ersetzen (vertiefte Flachgründung, s. o.).

 In härteren felsigen Partien löst sich der Mergelstein vorwiegend an Trennflächen und Klüften. Ein maßhaltiger Aushub ist dann eingeschränkt möglich. Der Mehrausbruch muss mit Beton ausgeglichen werden.

 Aufgrund der Teilunterkellerung des Neubaus muss das Gelände im Bereich der Me- rian-Gemeinschaftsschule eventuell einige Dezimeter aufgefüllt werden (siehe unten). Je nach Ausbildung der Bodenplatte in diesem Bereich (vgl. Abschnitt 8.5) ist die Auf- füllung mehr oder weniger hochwertig herzustellen. Im natürlichen Untergrund ist eine Ausführung mit einem Rundschachtgreifer nicht erforderlich; im Bereich der Auffüllung ist dies abhängig vom Auffüllmaterial.

 Auf eine ausreichende Frostsicherheit der Gründung ist generell zu achten. Die Unter- kante außen liegender Fundamentgurte (Träger) zwischen Gründungspfeilern muss in frostsicherer Tiefe verlaufen (Frostschürzen mit UK  0,8 m gegenüber dem fertigen Außengelände). Durch die Anordnung einer tiefer reichenden Schrumpfschürze ist die Frostsicherheit in jedem Fall gegeben.

 Das Gewicht der Fundamentvertiefungen bzw. der Gründungspfeiler braucht beim Nachweis des Sohlwiderstandes nicht berücksichtigt zu werden.

 Unter durchlaufenden Streifenfundamenten ist es möglich, einzelne, pfeilerförmige Gründungskörper anzuordnen und darüber trägerartige Fundamentgurte bzw. Wand- scheiben auszuführen.

 Tiefe, ungesicherte Fundamentgräben und -gruben dürfen nicht betreten werden (vgl. DIN 4124).

 Die Grundrissabmessungen von Gründungspfeilern werden zweckmäßigerweise ent- sprechend den Abmessungen des eingesetzten Baggergreifers gewählt. Ein Rechteck- greifer besitzt in geöffnetem Zustand eine Länge von ca. 1,6 m. Eine Breite von 0,8 m soll nicht unterschritten werden.

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 Es ist aus herstellungstechnischen Gründen davon auszugehen, dass Pfeiler mindes- tens 0,5 m in den Untergrund einbinden werden.

 Vor dem Betonieren sind die Sohlen der Fundamentgräben bzw. -gruben jeweils sorg- fältig von Nachfall und aufgelockerten Bereichen zu säubern (Putzen der Grabensohle mit Greifer mit geraden, unbezahnten Schneiden).

 Beim Aushub der Gruben können Nachbrüche aus den Grubenwänden nicht ausge- schlossen werden. In diesem Fall erhöhen sich die Aushub- und Betonmassen für die Gründungspfeiler entsprechend dem Ausmaß der Nachbrüche. Wir empfehlen des- halb, in der Ausschreibung hierfür großzügige Massenansätze zu wählen.

 Die Fundamente sollen jeweils unmittelbar nach dem Aushub betoniert werden, damit die Gräben nur jeweils möglichst kurze Zeit ungesichert stehen müssen.

 Zu Beginn der Gründungsarbeiten soll der Baugrundgutachter zu einer Überprüfung der Gründungssohlen bzw. zur Einweisung in die Fundament- und Pfeilerherstellung hinzugezogen werden.

6.2 Geländeauffüllungen

Im südöstlichen Bereich der nicht unterkellerten Teile des geplanten Gebäudes liegt das Roh- fußbodenniveau RFB EG anscheinend einige Dezimeter über derzeitigem Gelände. Hier sind gegebenenfalls Geländeauffüllungen bis auf das Niveau der Unterkante der Filterschicht er- forderlich.

Für die Auffüllung bis zu diesem Niveau empfehlen wir die Verwendung von Tragschichtma- terial in frostsicherer Abstufung (z. B. mit der Körnung 0/45 mm gemäß TL SoB-StB 2010). Hier- für kann natürliches Material oder Recyclingmaterial verwendet werden; Letzteres muss aller- dings güteüberwacht und sulfatarm sein. Ein entsprechendes Prüfzeugnis ist vorzulegen.

Das Material soll lagenweise eingebaut und verdichtet werden. Wir empfehlen, einen Verdich- tungsgrad von D ≥ 100 % vorzugeben. Die Lagenstärke und das Verdichtungsgerät sind vom Pr Unternehmer entsprechend zu wählen, sodass die geforderte Verdichtung erreicht wird. Der Unternehmer muss die ausreichende Verdichtung im Rahmen der Eigenüberwachung nach-

10 TL SoB-StB 20: Technische Lieferbedingungen für Baustoffgemische zur Herstellung von Schichten ohne Bindemittel im Straßenbau, Ausgabe 2020, herausgegeben von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrs- wesen, Köln

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weisen. Zusätzlich empfehlen wir, unabhängige Kontrollprüfungen vorzunehmen (Fremdüber- wachung). Hierfür stehen wir bei Bedarf gerne zur Verfügung.

Durch das Gewicht der geplanten Geländeauffüllung wird der vorhandene Untergrund kompri- miert. Bei der geringen Auffüllhöhe sind hier jedoch keine bautechnisch relevanten Verformun- gen zu erwarten. Sofern sich Auffüllhöhen von mehr als 1 m ergeben, ist die Situation im Hin- blick auf Setzungen des Untergrundes infolge der Auffüllung und auf die Eigensetzungen neu zu bewerten.

Bei der Geländeauffüllung ist mit dem Material ein seitlicher Überstand über den Gebäude- grundriss einzuhalten, der den Lastausbreitungswinkel von 45° berücksichtigt.

Für die praktische Durchführung sämtlicher Erd- und Verdichtungsarbeiten gelten die Richtli- nien der ZTV E-StB 1711.

7 Bautechnische Möglichkeiten zum Schutz gegen Hebungen

Die wesentlichen Voraussetzungen für mögliche Baugrundhebungen sind im vorliegenden Fall gegeben (dünnschichtiger, dunkelgrauer Tonmergelstein, Wasserführung auf Klüften und Schicht- fugen).

Bei einer vertieften Flachgründung auf die Mergelsteine des mäßig verwitterten Lias sind im Bereich der Teilunterkellerung keine Hebungen zu erwarten, da diese Gesteine nicht zu He- bungen neigen.

Durch das nur teilweise ausgebildete Untergeschoss mit geringer Grundfläche wird das Fuß- bodenniveau des Erdgeschosses dauerhaft oberhalb des Grundwasserspiegels liegen und damit von Hebungen des Baugrundes aufgrund von Austrocknung betroffen sein. Daher wurde in Abstimmung mit der Bauherrschaft und den Planern vereinbart, vorsorglich zum Schutz des Baukörpers gegen Hebungen eine sogenannte Bewässerungslösung auszuführen, bei der eine Verdunstungssperre auf dem anstehenden Untergrund mit einer Bewässerung des Un- tergrundes mittels Dachflächenwasser kombiniert wird. Bei sachgemäßer Ausführung können damit Hebungsschäden vermieden werden.

11 ZTV E-StB 17: Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau, Aus- gabe 2017, herausgegeben von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, Köln

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Es wäre auch möglich, unter den nicht unterkellerten Bereichen und, wo erforderlich, unter den teilunterkellerten Teilen der Neubauten die Auffüllungen und die hebungsgefährdeten Böden des Lias  bis zum Antreffen des Lias  auszuräumen und durch Tragschichtmaterial in frost- sicherer Abstufung zu ersetzen. Diese Möglichkeit wurde jedoch aufgrund der hohen Entsor- gungskosten des Aushubmaterials nicht in Betracht gezogen.

Zur Planung und Ausführung der vorgesehenen Bewässerungslösung wird nachfolgend ge- nauer eingegangen:

 Die Aushubsohlen im nicht unterkellerten Bereich sollen möglichst ebenflächig angelegt werden.

 Die Aushubsohlen sollen beim Profilieren möglichst wenig aufgelockert werden. Es empfiehlt sich deshalb, die Sohlen zur Feinprofilierung mit einem Baggerlöffel mit ge- rader, unbezahnter Schneide vorsichtig abzuziehen, um Auflockerungen des Bodens und Gesteins zu vermeiden.

 Nach Fertigstellung der Aushubsohlen sollen der bereichsweise erforderliche Aus- gleichsbeton und die Verdunstungssperre aus Bitumendichtungsbahnen oder Bitumen- beschichtung rasch aufgebracht werden, um den Untergrund gegen Witterungsein- flüsse zu schützen. Unebenheiten, Stufen und Grate in den Aushubsohlen müssen vor dem Einbau der Bitumenbahnen mit dem Füllbeton ausgeglichen werden.

 Die Bitumendichtung wird am Rand der Arbeitsräume und am Übergang zur Baugru- benböschung zum tiefer gelegenen Untergeschoss jeweils bis mindestens zum Ein- stauniveau des Bewässerungssystems hochgeführt.

 Die Bitumenbahn wird nicht zwischen den Stahlbetonfundamente und den Fundament- vertiefungen hindurchgeführt, sondern an jedem einzelnen Fundament an den Seiten hochgeführt.

 Das Einstauniveau sollte ca. 20 cm über der Abdichtung aus Bitumen liegen.

 Am Übergang von der Teilunterkellerung zum nicht unterkellerten Erdgeschoss werden Böschungen mit Arbeitsräumen hergestellt. Die Abdichtung aus Bitumenbahn soll über die Arbeitsräume hinweg bis an die Außenwände des Untergeschosses geführt und dort hochgezogen werden. Auf diese Weise wird verhindert, dass das eingespeiste Dachflächenwasser direkt unkontrolliert und ungehindert über das Umläufigkeitssys- tem des Untergeschosses ins Grundwasser gelangt. Die Arbeitsräume müssen vorher fachgerecht verdichtet aufgefüllt werden.

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 Die Abdichtung ist bis an die Frostschürzen zu führen. Hierbei sind die Streifen- und Einzelfundamente im Weg. Die Dichtungsbahn muss daher an den Außenseiten der Frostschürzen außen hochgezogen und befestigt werden.

 Eine Sandlage (Dicke 10 cm) über der Dichtungsschicht dient einerseits als mechani- scher Schutz für die Dichtung (Bitumenabdichtung), andererseits besitzt sie ein höhe- res Wasserrückhaltevermögen als der darüberliegende Kies, sodass der Sand auch bei ausbleibenden Niederschlägen längere Zeit feucht bleibt.

 Die Filterschicht aus Kies (Dicke  20 cm) und die Sandlage werden im Falle eines Absinkens des Grundwasserspiegels am zweckmäßigsten mit Dachflächenwasser be- wässert und feucht gehalten. Die Bewässerung erfolgt über Regenfallrohre und Zulauf- Schächte. Es empfiehlt sich, Laub- und Sandfänge vorzuschalten. Zur Verteilung des Wassers dienen horizontal verlegte Sickerleitungsrohre  100 mm.

 Die Filterschicht der Körnung 2/32 mm nach TL-SoB StB 20 dient gleichzeitig als Trag- schicht.

 Zur Gewährleistung der Grundwasserumläufigkeit ist auch unterhalb der Teilunterkel- lerung eine Filterschicht vorgesehen.

 Zur Kontrolle des Wassereinstaus und zur Wartung des Bewässerungssystems dienen die Einspeise- und Überlaufschächte. Dabei soll möglichst jeder Dränstrang des Be- wässerungssystems zugänglich sein. Außen liegende Schächte sollen tagwasserdicht abgedeckt werden.

 Wir empfehlen, eventuelle Grundleitungen unterhalb der nicht unterkellerten Erdge- schossbereiche nach Möglichkeit innerhalb der Filterschicht zu führen. Wo dies nicht möglich ist, sollen sie in einem Graben unterhalb der Dichtung verlegt und mit Beton umhüllt werden, sodass die Dichtung oberhalb des Leitungsgrabens eben durchgezogen werden kann. Durchdringungen von Grundleitungen durch die Bitumen- und Foliendich- tung sollen möglichst senkrecht verlaufen und mittels Klebeflanschen dicht ausgebildet werden.

 Alle Grundleitungen müssen dicht sein, damit sie kein eingespeistes Niederschlags- wasser aufnehmen und kein Schmutzwasser an den Untergrund abgeben können.

 Auf die Böschung des Arbeitsraumes ist eine Verdunstungssperre aufzubringen, da sonst die Gefahr besteht, dass der Boden seitlich in den Arbeitsraum hinein seine Feuchtigkeit abgibt.

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Die Einzelheiten des Abdichtungs- und Bewässerungssystems wurden mit den Planern bereits abgestimmt. Die Bauausführung ist sorgfältig zu kontrollieren. Zur Überprüfung der Funktions- fähigkeit des Bewässerungssystems ist ein Probeeinstau vorgesehen.

8 Weitere Hinweise zur Planung und Bauausführung

8.1 Baugrube, Aushub und Böschungen

Nach dem jetzigen Planstand sind für die Herstellung des Neubaus Geländeeinschnitte von gut 4 m erforderlich, die den teilunterkellerten Bereich betreffen. Nach jetzigem Kenntnisstand sind die Platzverhältnisse auf dem zukünftigen Baufeld ausreichend, um überall freie Böschun- gen anzulegen. Bei Böschungshöhen  5 m und ausreichenden Platzverhältnissen können geböschte Baugruben nach DIN 4124 in den stark verwitterten Lias - bzw. mäßig verwitterten Lias -Schichten mit einer Regelneigung von   60° ausgeführt werden. Im Lias-Verwitte- rungston und in den Auffüllungen ist die Böschungsneigung auf   45° abzuflachen.

Dabei sind die Voraussetzungen nach DIN 4124 zu beachten (vor allem: lastfreier Streifen am Kopf der Böschung). Es empfiehlt sich, die Böschungen zum Schutz gegen Witterungsein- flüsse mit stabilen, UV-beständigen Folien abzuhängen. Dabei ist darauf zu achten, dass an der Böschungsschulter durch eine wulstartige Erhöhung das Zutreten von Oberflächenwasser in die Grube und unter die Folie verhindert wird.

Bei Böschungshöhen > 5 m ist die Standsicherheit der Böschung rechnerisch nachzuweisen.

Außerdem geben wir zur Baugrubenherstellung noch folgende Hinweise:

 Beim Aushub der Baugrube werden unterhalb der künstlichen Auffüllungen zunächst bindige Böden mit Gesteinsstücken (Verwitterungston und Lias , stark verwittert) so- wie Tonmergelstein in unterschiedlichem Verwitterungsgrad anfallen (vgl. Abschnitt 4.1). Diese Schichten lassen sich ohne Schwierigkeiten lösen. Auch die Schichten des mäßig verwitterten Lias  und die vermutlich nur vereinzelt auftretenden harten Kalkstein-/Dolo- mitsteinbänke innerhalb der Schichtfolge lassen sich bei flächenhaftem Aushub vo- raussichtlich ohne größere Schwierigkeiten an den Klüften und Schichtfugen lösen. Dabei können allerdings großvolumige Kluftkörper anfallen, die gegebenenfalls separat zerkleinert werden müssen (Hydraulikmeißel; zu den Homogenbereichen vgl. Ab- schnitt 4.3).

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 Im Hinblick auf die Wiederverwertung / Entsorgung und abfalltechnische Bewertung des anfallenden Aushubs verweisen wir auf Abschnitt 8.9.

 Wo die Baugrubensohlen in mürbem Ton- und Tonmergelstein verlaufen, können diese Böden bei Wasserzutritten (Grundwasser und Niederschläge) rasch und tief reichend aufweichen. Es empfiehlt sich deshalb, das anfallende Wasser möglichst vollständig zu fassen und abzuleiten, um Durchfeuchtungen der Aushubsohle zu vermeiden. Au- ßerdem ist es ratsam, im Bereich bindiger Böden befestigte Baustraßen zur Befahrung des Baufeldes anzulegen.

 Wenn die Baugrube über längere Zeit offen steht, bevor die Trag-/Filterschicht einge- baut wird, empfiehlt es sich, auf der planmäßigen Aushubsohle zunächst eine Schutz- schicht zu belassen (Dicke:  30 cm), damit die Aushubsohle nicht durch Befahrung oder Witterungseinflüsse gestört oder aufgeweicht wird. Die Schutzschicht soll erst dann entfernt werden, wenn unmittelbar danach das Planum durch die Sohlfilterschicht geschützt wird (vgl. Abschnitt 7).

 Zur Vermeidung von Auflockerungen des Untergrundes sind das endgültige Aushubpla- num und die Böschungen mit einem Baggerlöffel mit unbezahnter Schneide zu profilieren.

 Im Zusammenhang mit dem Schutz des Erdplanums (Aushubsohle) gegen Witterungs- einflüsse verweisen wir auch auf den Abschnitt 4.4 der ZTV E-StB 17.

8.2 Wasserhaltung

Wie in Abschnitt 4.2 beschrieben, ist beim Aushub der Baugrube mit Grundwasserzutritten zu rechnen. Deshalb ist während der Bauzeit eine Wasserhaltung erforderlich. Die voraussichtlich geringen Wassermengen lassen sich problemlos mit einer offenen Wasserhaltung beherr- schen. Dazu wird das anfallende Grund- und Niederschlagswasser in Abzugsgräben und Dränleitungen gefasst, in einem Pumpensumpf gesammelt und mittels ausreichend dimensio- nierter Pumpen abgeleitet. Dazu geben wir noch folgende Hinweise:

 Das in der Baugrube anfallende Wasser (Niederschlagswasser, Sickerwasser, Grund- wasser) ist mittels Abzugsgräben und Dränleitungen zu einem Pumpensumpf zu leiten (offene Wasserhaltung). Da die Wasserführung hier vor allem an die plattigen Mergel- steine gebunden ist, wird der Wasseranfall in der Baugrube voraussichtlich gering sein. Wir schätzen den mittleren Anfall auf  1 ℓ/s je Baugrube.

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 Das anfallende Wasser ist in ein Absetzbecken zu pumpen, bevor es von dort in die Kanalisation abgeleitet wird. Zur Abreinigung von feinsten Schwebstoffen aus der Ver- witterung der Tonsteine kann auch eine Flockungsfiltration erforderlich sein. Gegebe- nenfalls muss eine Neutralisation erfolgen.

 Zur Erfassung der Förderrate ist am Ablauf des Absetzbeckens ein Wasserzähler zu installieren (tägliche Protokollierung der geförderten Mengen).

 Die maßgebenden Einleiterrichtwerte für das geförderte Wasser sind von der ausfüh- renden Firma mit dem Kanalnetzbetreiber zu klären. Die Einhaltung der Richtlinien ist durch regelmäßige chemische Untersuchungen nachzuweisen.

 Bei der Bauausführung ist sorgfältig darauf zu achten, dass das Grundwasser nicht verunreinigt wird (z. B. Abstellen, Wartung und Betankung der Baufahrzeuge sowie Behandlung der Schalungen mit Schalöl nur auf befestigten Flächen außerhalb der Baugrube, ausschließliche Anwendung lösemittelfreier und grundwasserunschädlicher Anstriche, Beschichtungen usw.).

 Da es sich um eine vor allem an die verwitterten Mergelsteine gebundene Schichtwas- serführung handelt und da die Absenkung im Festgestein erfolgt, sind keine negativen Auswirkungen auf die benachbarte Bebauung und das angrenzende Gelände zu be- fürchten.

 Falls sich eine Schadstoffbelastung des Grundwassers ergeben sollte, ist eine Reini- gungsanlage vorzusehen (Aktivkohlefilter). Bisher liegen hierzu keine Verdachtsmo- mente vor. Wir empfehlen, diesbezüglich gegebenenfalls frühzeitig weitere entspre- chende Wasserproben untersuchen zu lassen.

 Eine Grundwasserhaltung bedarf einer wasserrechtlichen Genehmigung (vgl. Ab- schnitt 8.8).

8.3 Wasserdichte Wanne, Bemessungswasserstand, Sicherheitsdränage

Die uns vorliegenden Informationen zu den Grundwasserverhältnissen am Standort der ge- planten Baumaßnahmen sind in Abschnitt 4.2 beschrieben. Demnach liegt ein zusammenhän- gender Grundwasserspiegel im Bereich der geplanten Teilunterkellerung in Tiefen zwischen ca. 2,6 m und ca. 3,9 m unter Gelände.

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Aufgrund des Einschnitts unter den Grundwasserspiegel wird das Untergeschoss des Neu- baus hier einheitlich als wasserdichte, auftriebssichere Wannen ausgebildet. Der Bemes- sungswasserstand wurde bei 417,00 m NN festgelegt.

Üblicherweise werden wasserdichte Wannen heute als sogenannte „Weiße Wannen“, d. h. als wasserdichte Betonkonstruktionen ausgeführt (WU-Richtlinie). Dazu werden wasserundurch- lässiger Beton und Fugenbänder bzw. -bleche sowie eine die Rissbreiten beschränkende Be- wehrung verwendet. Diese Ausbildung hat den Vorteil, dass eventuelle Risse leicht lokalisiert und verpresst werden können. Da Weiße Wannen jedoch nicht diffusionsdicht sind, ist mit dem Zutritt von Wasserdampf zu rechnen. Dies ist bei UG-Räumen mit hochwertiger Nutzung zu beachten. Die Einzelheiten hierzu wurden von den Planern festgelegt.

Der oben genannte Bemessungswasserstand liegt so hoch, dass im vorliegenden Fall auf ein Sicherheitsdränsystem mit Notüberlauf verzichtet werden kann.

Die bauzeitliche Auftriebssicherung muss gegebenenfalls durch die Anordnung von Flutöff- nungen im Untergeschoss sichergestellt werden. Sie werden verschlossen, wenn die Auf- triebssicherheit des jeweiligen Bauteils/Bauabschnittes sichergestellt ist.

Alle Leitungsdurchführungen durch die Sohlplatte und die Wände der Wanne unterhalb des Bemessungswasserstandes müssen druckwasserdicht ausgeführt werden. Entwässerungslei- tungen, die unterhalb des Bemessungswasserspiegels und unter den Gebäudesohlen verlau- fen, müssen gegen Eindringen von Grundwasser dicht und auftriebssicher sein.

Durch die Wannenausbildung des Untergeschosses ist gleichzeitig auch eine Bewässerungs- lösung zur Vermeidung von Baugrundhebungen gegeben, da in diesem Bereich keine Grund- wasserableitung stattfindet.

Die Festlegung des Bemessungswasserstandes ist mit der zuständigen Wasserrechtsbehörde (Abteilung Umwelt und Gewerbe des Landratsamtes Tübingen) abzustimmen und bedarf einer wasserrechtlichen Erlaubnis (vgl. Abschnitt 8.8). Bei dem hier geplanten, relativ hohen Bemes- sungswasserstand gehen wir aber davon aus, dass dieser problemlos genehmigungsfähig ist.

Die Dränleitungen zur Wasserhaltung im Bauzustand dienen auch zur Grundwasserumläufig- keit im Endzustand (s. u.).

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8.4 Maßnahmen zur Grundwasserumläufigkeit

Für Bauwerke, die unter den Grundwasserspiegel hinabreichen, werden von der Unteren Was- serbehörde (hier: Abteilung Umwelt und Gewerbe des Landratsamts Tübingen) Maßnahmen gefordert, um die Grundwasserumläufigkeit und -unterströmbarkeit für das Bauwerk sicherzu- stellen.

Durch die Anordnung der oben genannten Filterschicht unter den Bodenplatten, deren Durch- lässigkeit wesentlich höher ist als die der natürlich anstehenden Schichten, und durch die Ver- füllung der Arbeitsräume mit durchlässigem Material bzw. die Anordnung von Dränmatten vor den Außenwänden bis zum Bemessungswasserstand lässt sich die Absperrwirkung der Neu- bauten für das Grundwasser kompensieren. Auch die oben genannten Dränleitungen für die Wasserhaltung verbessern die Umläufigkeit der Gebäude. Weitere Maßnahmen sind diesbe- züglich nicht erforderlich.

8.5 Auflagerung der Bodenplatte

Im Untergeschoss des Neubaus wird die erdberührende Bodenplatte innerhalb der felsartig festen Schichten des mäßig verwitterten Lias  verlaufen. Sofern keine außergewöhnlich ho- hen Anforderungen an die Tragfähigkeit und das Verformungsverhalten der Platte gestellt wer- den, kann sie hier problemlos unter Zwischenschaltung der oben beschriebenen Sohlfilter- schicht auf dem anstehenden Untergrund aufgelagert werden.

Die nicht unterkellerten Bereiche des Neubaus schneiden nach derzeitiger Planung bereichs- weise geringfügig in das Gelände ein bzw. sie liegen auch teilweise einige Dezimeter darüber. Bei sachgerechter Verdichtung können die Bodenplatten hier ebenfalls auf die Filterschicht bzw. auf dem Auffüllmaterial aufgelagert werden (vgl. Abschnitt 6.2).

Wo im Aushubplanum der Bodenplatten sowie im Bereich der äußeren Fundamentbalken der Fluchtbalkone durchnässte, aufgeweichte, aufgelockerte oder aus sonstigen Gründen nicht tragfähige Böden angetroffen werden, sind diese Bereiche auszuräumen und durch Material der Sohlfilterschicht zu ersetzen.

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8.6 Arbeitsraumverfüllungen

Die Anforderungen an die Verfüllung von Arbeitsräumen hängen maßgeblich davon ab, welche späteren Verformungen (vor allem Eigensetzungen) toleriert werden können. Unter befestig- ten Außenflächen kommt es auf eine verformungsarme Verfüllung an. Die anstehenden bzw. beim Baugrubenaushub anfallenden Böden sind für einen verformungsarmen Wiedereinbau ohne vorherige Verbesserung nicht geeignet. Hierfür sind im Bereich des Untergeschosses körnige Fremdmaterialien aus gut abgestuften Korngemischen vorgesehen (z. B. Schottertrag- schichtmaterial nach TL SoB-StB 20). Im Bereich des Erdgeschosses ist es auch möglich, vergleichbar abgestuftes Recyclingmaterial zu verwenden, allerdings muss es güteüberwacht, sulfatfrei und raumbeständig sein (Z1.1; Vorlage eines Prüfzeugnisses mit den entsprechen- den Bestätigungen).

Das Verfüllmaterial ist lagenweise einzubauen und mit geeignetem Gerät zu verdichten. Wir empfehlen, unter befestigten Flächen über die gesamte Höhe einen Verdichtungsgrad von D  100 % vorzugeben. Pr

Die Arbeitsraumverfüllung soll überall mit einem gering wasserdurchlässigen Belag abgedeckt werden.

Für die praktische Durchführung und Prüfung sämtlicher Erd- und Verdichtungsarbeiten gelten die Richtlinien der ZTV E-StB 17.

8.7 Aufbau von Verkehrsflächen im Außenbereich

Für die Bemessung und Ausführung von Verkehrsflächen (Straßenbelag, Pflasterflächen) gel- ten die RStO 1212 sowie die ZTV E-StB 17. Die oberflächennah vorhandenen Böden sind nach Tabelle 3 der ZTV E-StB 17 in die Frostempfindlichkeitsklassen F 2 und F 3 einzustufen (ge- ring bis sehr frostempfindlich). Der Standort liegt nach Bild 6 der RStO 12 in der Frosteinwir- kungszone I. Die erforderliche Mindestdicke des frostsicheren Aufbaus lässt sich hiernach an- hand der Tabellen 6 und 7 der RStO 12 unter Berücksichtigung der zugrunde gelegten Belas- tungsklasse ermitteln, die von den Planern festzulegen ist. Häufig wird für Pkw-Parkflächen gemäß Tabelle 5 der RStO 12 die Belastungsklasse Bk0,3 angesetzt. Damit ergibt sich eine Mindestdicke des frostsicheren Aufbaus für Pkw-Parkflächen von 55 cm. Bei Anlieferungsflä- chen treten in der Regel höhere Belastungen auf (Belastungsklassen Bk1,0 bis Bk1,8). Hier ist wahrscheinlich eine Mindestdicke des frostsicheren Oberbaus von 65 cm erforderlich.

12 RStO 12: Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen, herausgegeben von der Forschungsge- sellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV), Köln, Arbeitsgruppe „Infrastrukturmanagement“, FGSV 499, Ausgabe 2012/Fassung 2024

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Als Tragschicht-/Frostschutzmaterial empfehlen wir, Schottertragschichtmaterial nach TL SoB- StB 20 zu verwenden.

Für einen Regelaufbau nach RStO 12 ist auf dem Erdplanum (Unterkante Wegebefestigung) ein Verformungsmodul von E  45 MN/m² erforderlich. Auf den im Erdplanum anstehenden V2 Böden lässt sich dieser Wert voraussichtlich nicht durchgehend nachweisen. Es sind deshalb Bodenverbesserungsmaßnahmen erforderlich. Dafür kommt aufgrund der wechselhaften Be- schaffenheit des Erdplanums im vorliegenden Fall vorrangig ein Bodenaustausch in Betracht. Dabei werden die gering tragfähigen Böden unterhalb des Planums bis zu einem vorgegebe- nen Niveau ausgeräumt und durch verdichtetes, körniges Fremdmaterial ersetzt. Die Dicke des Bodenaustausches hängt vom Verformungsmodul des Untergrundes und von den Ver- dichtungseigenschaften des Austauschmaterials ab. Sie soll so bemessen sein, dass auf der Oberkante des Austausches (Planum) der Verformungsmodul von E  45 MN/m2 erzielt V2 wird, sodass darauf ein Regelaufbau nach RStO 12 möglich ist. Anhaltswerte für die erforder- liche Dicke liefern Bemessungsdiagramme (z. B. nach FLOSS13 und nach KÖHLER ET AL14). Un- ter Annahme eines E -Wertes auf dem natürlichen Untergrund von 15 MN/m² ist hier ein ca. v2 35 cm dicker Bodenaustausch bzw. eine 35 cm dickere Tragschicht erforderlich.

8.8 Weitergabe der Untersuchungsergebnisse und wasserrechtliche Belange

Die Baugrunderkundungsmaßnahmen wurden beim Landratsamt Tübingen (Abteilung Umwelt und Gewerbe) am 27.04.2022 wasserrechtlich angezeigt und mit Schreiben vom 09.05.2022 genehmigt. Die Ergebnisse unserer Untersuchungen wurden auch noch entsprechend den Auflagen der Unteren Wasserbehörde an das Landratsamt Tübingen übermittelt.

Die im Zuge der Baugrunderkundung eingerichteten Grundwassermessstellen B 1/22 und B 2/22 liegen höchstwahrscheinlich außerhalb des Wirkungsbereichs der geplanten Baumaß- nahmen und können erhalten bleiben. Sollte es dennoch erforderlich sein, die Messstellen zu verschließen, muss dies vor Baubeginn fachgerecht erfolgen (Verfüllen mit Zement-Bentonit- Suspension). In der Regel wird der Messstellenrückbau durch die Bohrunternehmung durch- geführt, die die Messstelle errichtet hat. Der Rückbauvorgang ist zuvor mit dem Landratsamt Tübingen abzustimmen.

13 FLOSS, R.: ZTV E-StB 09, Fassung 1997, Kommentar mit Kompendium Erd- und Felsbau, 2. Aufl., Bonn 1997 (Kirschbaum-Verlag); als Anlage 5 beigefügt

14 KÖHLER, U., HEROLD, A., HERING, A.: Dimensionierung von Oberbauten von Verkehrsflächen und die Einschätzung der Tragkraft des Erdplanums. - Vorträge der Baugrundtagung 1998 in Stuttgart. Hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Geotechnik, 1998

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Sämtliche Maßnahmen und Bauarbeiten, die in grundwasserführende Schichten reichen oder mit dem Grundwasser in Zusammenhang stehen, bedürfen der Zustimmung der hier zustän- digen Abteilung Umwelt und Gewerbe des Landratsamtes Tübingen (Untere Wasserbehörde).

Im vorliegenden Fall sind nach Stand der aktuellen Planung die folgenden Maßnahmen in wasserrechtlicher Hinsicht genehmigungspflichtig:

 Grundwasserhaltungsmaßnahmen während der Bauphase (vgl. Abschnitt 8.1)

 Herstellung von Gründungskörpern und Gebäudeteilen unterhalb des Grund- wasserspiegels

 Festlegung des Bemessungswasserstandes (vgl. Abschnitt 8.3)

 Ausführung eines Bewässerungssystems (vgl. Abschnitt 7)

 Maßnahmen zur Gewährleistung der Umläufigkeit und der Unterläufigkeit für das Grundwasser (vgl. Abschnitt 8.3)

 Arbeitsraumverfüllungen unterhalb des Bemessungswasserstandes (vgl. Ab- schnitt 8.6)

Die erforderlichen Antragsunterlagen für das wasserrechtliche Erlaubnisverfahren gemäß § 43 Wassergesetz können bei Bedarf durch unser Baugrundinstitut erstellt und im Namen der Bauherrschaft bei der zuständigen Behörde eingereicht werden.

Wir empfehlen, die Maßnahmen frühzeitig mit der Behörde abzustimmen und dabei Art und Umfang des Verfahrens sowie der vorzulegenden Antragsunterlagen zu klären. Von Behör- denseite können auch Auflagen erteilt werden, die von den hier gegebenen Empfehlungen abweichen oder darüber hinausgehen.

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8.9 Wiederverwertung / Deponierung von Aushubmaterial

Bei der Baugrunderkundung ergaben sich hinsichtlich etwaiger Verunreinigungen des Unter- grundes organoleptisch keine Auffälligkeiten in den Auffüllungen und natürlichen Boden- schichten.

Für eine erste Einschätzung des im Zuge der Baumaßnahme anfallenden Materials wurden aus den Baugrundaufschlüssen insgesamt 5 Mischproben zusammengestellt. Die jeweiligen Entnahmestellen sowie die Tiefenbereiche, aus denen das Material für die Mischproben ent- nommen wurde, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Nach Erstellung wurden die Misch- proben im chemischen Labor der Eurofins Institut Jäger GmbH, Stuttgart, auf Schadstoffe ge- mäß Verwaltungsvorschrift (VwV) Boden und Deponieverordnung (DepV) untersucht.

Die Analyseergebnisse (vgl. Anlage 6) und Einstufungen gemäß Verwaltungsvorschrift Boden und Deponieverordnung (vgl. Anlage 7) sind nachfolgend zusammengefasst:

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Tabelle 6: Ergebnisse der chemischen Untersuchungen an Bodenmischproben

Bezeichnung und MaterialHerkunftZuordnung VwV BodenZuordnung DepVAnmerkungen
MP 1 AuffüllungMischprobe aus SG 4/22 von ca. 0,0 m bis 2,4 m und SG 5/22 von ca. 0,0 m bis 3,5 m> Z2> DK IIIerhöhte Konzentrationen an Sulfat, Cadmium, Kupfer, Nickel, Kohlenwasserstoffen und PAK, erhöhte Werte bei elektrischer Leitfähig- keit, Glühverlust und TOC
MP 2 AuffüllungMischprobe aus B 1/22 von ca. 0,2 m bis 1,05 mZ1.1DK Ierhöhte Konzentrationen an Sulfat, Arsen, Kupfer und Nickel, erhöhte Werte bei Glühverlust und TOC
MP 3 LiasMischprobe aus SG 7/22 von ca. 1,2 m bis 3,5 m und SG 8/22 von ca. 1,0 m bis 2,8 mZ1.1DK IIerhöhte Konzentrationen an Arsen, Cadmium, Kupfer, Nickel, Zink und Kohlen- wasserstoffen, erhöhte Werte bei Glühverlust und TOC
MP 4 Lias Mischprobe aus SG 1/22 von ca. 0,78 m bis 2,4 m, SG 2/22 von ca. 1,0 m bis 2,7 m, SG 3/22 von ca. 1,45 m bis 2,95 m, SG 4/22 von ca. 2,4 m bis 3,3 m und SG 6/22 von ca. 2,0 m bis 2,6 mZ2DK IIerhöhte Konzentrationen bei Arsen, Kupfer, Nickel, Kohlenwasserstoffen und PAK, erhöhte Werte bei elektrischer Leitfähigkeit, Glühverlust und TOC
MP 5 Lias Mischprobe aus SG 1/22 von ca. 2,4 m bis 2,6 m, SG 2/22 von ca. 2,7 m bis 3,1 m, SG 3/22 von ca. 2,95 m bis 3,4 m und SG 4/22 von ca. 3,3 m bis 4,4 mZ1.2DK IIerhöhte Konzentrationen an Sulfat, Arsen, Kupfer, Nickel und Kohlenwasser- stoffen, erhöhte Werte bei elektrischer Leitfähigkeit, Glühverlust und TOC

Insgesamt ist bei den untersuchten Mischproben festzustellen, dass in den meisten Fällen Überschreitungen bei den Werten für elektrische Leitfähigkeit, Glühverlust und dem Gesamt- gehalt an organischem Kohlenstoff festgestellt wurden, was in den bitumenhaltigen Gesteinen der Lias-Schichten zu erwarten ist. Weiterhin waren oft die Konzentrationen für Sulfat und Arsen sowie einiger Metalle deutlich erhöht. Typisch für die bitumenhaltigen Gesteine sind ebenfalls die erhöhten Kohlenwasserstoffkonzentrationen. Nachfolgend wird auf die einzelnen Mischproben noch genauer eingegangen.

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Bei der Mischprobe MP 1 sind bei den in der obigen Tabelle aufgeführten erhöhten Werte maßgeblich die Konzentrationen an Sulfat (190 mg/ℓ), C10 – C22 (2600 mg/kg TS = Trocken- substanz), C10 – C40 (3400 mg/kg TS) und polyaromatischen Kohlenwasserstoffen (= PAK, 1230 mg/kg TS) mit Benzo(a)pyren (47 mg/kg % TS) dafür verantwortlich, dass der Zuord- nungswert Z2 gemäß Verwaltungsvorschrift (VwV) Boden überschritten wird. Das Material kann daher nicht wiederverwertet werden und muss der Beseitigung zugeführt werden. Auf- grund der stark erhöhten Werte beim Glühverlust (11,3 % TS) und TOC (8 % TS) werden je- doch auch die Grenzwerte für die Deponieklasse DK III überschritten. Da die Auffüllungen er- hebliche Mengen an Fremdbestandteilen aufwiesen, greifen hier höchstwahrscheinlich auch die in Fußnoten der Deponieverordnung aufgeführten Ausnahmeregeln nicht.

Die Mischprobe MP 2 ist aufgrund der erhöhten Nickelkonzentration (138 mg/kg TS) gemäß VwV Boden mit dem Zuordnungswert Z1.1 zu versehen. Wir weisen jedoch darauf hin, dass die erhöhten Werte für Sulfat (47 mg/ℓ) und Arsen (13,3 mg/kg TS) nahe den Grenzwerten zum Zuordnungswert Z1.2 liegen. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass an an- derer Stelle auf dem Baufeld höhere, die Grenzwerte überschreitende Konzentrationen ermit- telt werden. Wir empfehlen daher, in der Ausschreibung auch Mengen für die Wiederverwer- tung von Material der Einstufung Z1.2 vorzusehen. Sollte Material, dass dieser chemischen Zusammensetzung entspricht, nicht wiederverwertet, sondern beseitigt werden, ergäbe sich voraussichtlich die Einstufung in die Deponieklasse DK I. Hierbei sind die Werte für Glühver- lust und TOC maßgeblich. Der Wert für den Glühverlust liegt mit 4,5 % TS zwar über dem Grenzwert der Deponieklasse DK I, jedoch sind Glühverlust und TOC gemäß Ausnahmerege- lungen der Deponieverordnung als gleichwertig anzusehen. Der ermittelte TOC-Wert von 1 % TS stellt den Grenzwert zur höheren Deponieklasse DK II dar. Auch wenn nach den jetzi- gen Messungen und aufgrund der Gleichwertigkeit der organischen Parameter eine Einstufung in die Deponieklasse DK I erfolgt, kann auch hier nicht ausgeschlossen werden, dass die Werte an anderer Stelle auf dem Baufeld überschritten werden.

In der Mischprobe MP 3 wurden erhöhte Konzentrationen an Arsen (17,4 mg/kg TS), Cad- mium (1,1 mg/kg TS), Kupfer (89 mg/kg TS), Nickel (139 mg/kg TS) und den Kohlenwasser- stoffen C10 – C22 (220 mg/kg TS) festgestellt, die gemäß Verwaltungsvorschrift Boden maß- geblich für die Einstufung in den Zuordnungswert Z1.1 verantwortlich zeichnen. Hinsichtlich Deponieverordnung ist aufgrund der oben bereits erwähnten Gleichwertigkeit der Parameter Glühverlust (8,6 % TS) und TOC (2,9 % TS) eine Einstufung in die Deponieklasse DK II mög- lich. Auch hier weisen wir auf die Möglichkeit höherer Werte im Baufeld hin.

Die erhöhten Konzentrationen der Kohlenwasserstoffe C10 – C22 (790 mg/kg TS) und C10 – C40 (1200 mg/kg TS) sorgen im Falle der Probe MP 4 für die Einstufung Z2 gemäß VwV Boden. Wie im Falle der oben beschrieben Proben waren auch hier die Werte für Glühver- lust (11,1 % TS) und TOC (2,4 % TS) erhöht, weshalb sich unter Berücksichtigung der Gleich-

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wertigkeit der beiden Parameter gemäß Deponieverordnung die Einstufung in die Deponie- klasse DK II ergibt.

Neben einer ganzen Reihe von erhöhten Werten verschiedener Parameter ist bei der Probe MP 5 der Sulfatgehalt (59 mg/ℓ) für den Zuordnungswert Z1.2 gemäß Verwaltungsvorschrift Boden verantwortlich. Bei Zugrundelegung der Ausnahmeregelungen der VwV Boden wäre unter Berücksichtigung der anderen, ebenfalls erhöhten Parameter, noch eine Einstufung mit dem Zuordnungswert Z 1.1 möglich. Hierzu kann im Bedarfsfall ein Altlastengutachter bera- tend hinzugezogen werden (siehe unten). Kann das Material mit der Beschaffenheit der unter- suchten Probe nicht wiederverwertet, sondern muss beseitigt werden, ist aufgrund der Werte bei Glühverlust (4,7 % TS) und TOC (1,3 % TS) die Deponieklasse DK II anzusetzen.

Wir weisen darauf hin, dass es sich bei den Ergebnissen um eine vorläufige Einstufung han- delt. Eine endgültige Deklaration der anfallenden Böden nach der DepV bzw. VwV Boden oder ErsatzbaustoffV ist aushubbegleitend durchzuführen. Gegebenenfalls sind nachträglich auch zusätzliche Analysen nach der aktuell gültigen Ersatzbaustoffverordnung erforderlich. Für die- ses Thema sowie eine eventuell erforderliche Abgrenzung der Belastungen, Festlegung und Optimierung der Entsorgung etc.) wurde das Institut Beer, Gerlingen, als Altlastensachverstän- diger hinzugezogen.

In diesem Zusammenhang muss noch erwähnt werden, dass sich die Sulfatkonzentration in ausgehobenen Lias-Schichten im Verlauf der Zwischenlagerung deutlich erhöhen kann. Hie- raus kann eine Verschlechterung der oben beschriebenen Einstufungen gemäß Verwaltungs- vorschrift Boden und Deponieverordnung resultieren. Dieser Aspekt muss im Zuge der Beglei- tung durch den Altlastengutachter auch berücksichtigt werden.

8.10 Kampfmittel im Untergrund

Vor Beginn der Baugrunderkundung wurde das zukünftige Baufeld im Auftrag der Bauherr- schaft mittels einer Luftbildauswertung im Hinblick auf mögliche Belastungen durch Kampfmit- tel (Bombenblindgänger) aus dem Zweiten Weltkrieg überprüft. Die Auswertung wurde durch die Uxo Pro Consult GmbH, Berlin, durchgeführt. Das entsprechende Gutachten vom 16.05.2022 liegt der Bauherrschaft vor. Danach liegt kein Verdacht auf eine Belastung des Baufeldes mit Kampfmitteln vor. Die Schürfgruben und Kernbohrungen konnten daher ohne Begleitung durch einen Feuerwerker bzw. ohne vorherige Kampfmittelsondierungen ausgeführt werden. Auch für die weiteren Bauarbeiten sind nach dem Ergebnis des Berichts keine zusätzlichen Maß- nahmen erforderlich.

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8.11 Radonbelastung auf dem Baufeld

Radon ist ein radioaktives Edelgas, dessen Konzentration im Boden von der Geologie und der Luftdurchlässigkeit abhängt. In Deutschland ist Radon die zweithäufigste Ursache für Lungen- krebs.

Der Schutz vor Radon ist im Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) und in der Strahlenschutzver- ordnung (StrlSchV) geregelt. Demnach sind Bauherren bei Neubauten neuerdings verpflichtet, bauliche Maßnahmen zu ergreifen, um eine gesundheitsschädliche Konzentration von Radon im Gebäude zu vermeiden. Hinsichtlich der zu treffenden Maßnahmen ist jeweils nach Einzel- fall zu entscheiden. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) stellt hierfür auf seiner Home- page (www.bfs.de) verschiedene Karten zur Verfügung, aus denen man Aussagen über die wahrscheinliche Radonkonzentration im Boden ableiten kann.

Das Bauvorhaben liegt nach der Karte des BfS außerhalb eines Radonvorsorgegebietes in einem Areal, in dem eine Radonkonzentration in der Bodenluft von 96 kBq/m3 und ein Wert für das geogene Radonpotenzial von 16,1 ermittelt wurden. Wir weisen jedoch darauf hin, dass im Baufeld grundsätzlich deutlich abweichende Bodengaskonzentrationen und Gasdurchläs- sigkeiten auftreten können. Hintergrund ist, dass die Kartierung der Radonkonzentration im Boden des BfS sehr grobmaschig erfolgt ist (Abstand der Messpunkte: 1 000 m).

Gemäß StrlSchG (§ 123) sind außerhalb von Radonvorsorgegebieten die nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik erforderlichen Maßnahmen zum Feuchteschutz (DIN 18533) gleichzeitig als ausreichend hinsichtlich des Schutzes vor Radonzutritten in das Bauwerk an- zusehen. Hinzu kommt, dass das Erdgeschoss nur geringfügig in das Gelände einschneidet, bzw. bereichsweise mit seiner Bodenplatte etwas oberhalb des Bestandsgeländes liegt und die Abdichtung zum Schutz vor Hebungen gleichzeitig als Radonsperre fungiert. Im teilunter- kellerten Bereich befinden sich zudem keine dauerhaften Aufenthalts- und Arbeitsräume.

In Zweifelsfällen kann das diesbezügliche weitere Vorgehen noch mit einer Radonfachperson abgestimmt werden.

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Dußlingen Top. Karte 1:25000 Baden-Württemberg (2017), Maßstab 1:10000 ©Copyright: siehe Hinweis auf dem verwendeten Datenträger (Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung)
VEES | PARTNER Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner Baugrundinstitut GmbH Friedrich-List-Straße 42 70771 Leinfelden-EchterdingenNEHREN Erweiterung Schulzentrum Steinlach-Wiesaz ÜbersichtslageplanAnlage 1.1
Az 22 082
Datum 25.11.2022
Maßstab 1:10000
Bearbeiter Lü

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8NI.B 0W. . 7 1T 7 m . ² 1NI.B 7W. . 5 1T 9 m .N0 ²R1 I. 8NB 0W. . 1 8T8 m . W²erkstatt I 5 .DA 2i.f. 0f9e4 rm .e0n² 1zierung 1 I.W1 D .C. 7 4 1 mJ. ² 4WI.D .6C. 4 mJ1 ² . Schamwand 6WI.D .7C. 4 mH1 ² ./D 1TI. 6 De.c. 5 4h 4 mn.i0 ²k1 IK. 8 Al2a. .s0 5s3 em .0 ² 1 9LI. . Ca1g. 3 me8r² .01 7KI. 9 Ala. . 4s0s 3 me.0 ² 2 I. 9LC .a1 .g3 me8r. ² 02 6KI. 9 Ala. . 2s0s 3 me.0 ² 3

6BI.B 3io. . 9 1lo 1 mg.ie² Sammlung 8LI. 4 BÜ. . 4 0B 9 mio.l²ogie

1PI. . Du9m. 4 mi6 ² .03 8LI.B 4Ü. . 4 1C 2 mh.0e² 1mie S G 4 1 4 1 , 1 0 8 6

5 ,

, / 5

5 22 1LII 1e. IL C I 0h .eC . .r3 h 4e . 6 r r 3 m e z. 6 i r ²m zi m m e m r er ISI.cCh.u3l1le.itung 2SII 8 .cC .h1 .u3 ml1le. ²itung 7W 2SII . 7 .e 0 C C .k 6 . m rIS3 H eI m 3. ² etCa. ² k W r.ri3ae C 3tta. H riat 3F2lu.r7 m² IEI.lCte.r3n4s.prechz. 2sIIIst0 .IeCt. . eCl6l.vl3 .l m v.32 .S2. ² Sc.chhuullllttgg.. 1 IIB3 .Ce.5s.3 pm 5r IK .² I I .o BI C . p Ce .i4e s.3 0 p5r.. IUI.nAt.e0r2ri.cht / Multifunktion I. 2WD .8C.4 m 1J. ² K 2PI. . Du2m. 4 mi6 ² .07 5FI. 8 Dlu. .r0 4 3 m . ² 4WI.D .3C. 4 mM1 ² . 4WI.D .4C. 4 m 1 ² . 6NI. 1 BW. . 8 1T 9 m N.0 ²R2 4FI. 1 Dlu. . 1r4 3 m . ² 1FI. 5 Dlu. . 5r4 3 m . ² I 6B.B 9ild. . 0 2e 2nm .d0 ²e1 Kunst FI. 9 Dlu8 .r. 4 3 3 m . ² J 6BI. 9 Bild. . 2 2e 2nm .d0 ²e2 Kunst 4NI.B 0R. . 5 2B 3 mK.0 ² 1 9NI. . BR1 . 2 mB3K² .02 1NI. . BR9 . 2 mB3K² .02 2LI.C 4e.h. 9 3r m9 m .i0t²t1el W1 I. 5 DC. . 2 4 M 1 m . ² 6FI. 6 D 2PI lu . . D .u .r4 0 4 m. 3 4 m mi . 6 ² ² .01 4WI.D .6C. 4 mM1 ² . 8LI. . Ce8h. 3 mrm9 ² .i0tt5el Musikanlage 6KI.A 2la. . 0s0s 1 me.0 ² 4 H 8FI. 4 Dlu. .r9 4 3 m . ² 3 I.A. D 9u. f4 mz3u²g 2 I. . C 8 . 3 m 8 ² .04 6KI.A 3la. . 6s0s 1 me.0 ² 3 1LI. 4aC .g. 7 3e 8 mr.0 ² 3 6BI I . . 6B B B 9i 9 o i . . o. 3 . 1l 1 o 2l o 0 0 mg m . g. 0i 0 e² ie 1 ² 2 P P r r a a k k ti t k i I 6G k . u C . u e6 m m .t 3rmä8 ²n.0k8e N G e e Galswand ohne F/G Anforderungen u p B b Luftrau l m verschlossen 1LI a . 0 BÜ7 . 1C.3 2h . m 0e2m²ie a n 1FI. 2 Dlu6 .r4 .9 3 u . m² t C6 I.B .h8 .e 1 mm4 ² .ik a e lien B r au 1 I.V1 Bo5 .1r.b3 3 e. mre²itung Chemie teil B 0 - - 4 , 1 4 5,1 7W.0C m D²WC D 1EII 8 .lCt.e8 .r3 nm 4s. ²prechz. 1KII 6 .oC .p5 .i4 em 0. ² 6UII 8 .nA .t6 .e0 rm 2ri.c²ht / Multifunktion

ILI.eCh.r3e6rzimmer

1MI.B 6u. . 8s2i 1km . 0S² 1ammlung 9FI. 3 Dlu. .r9 4 3 m .

²

8LII 8e.C .h5 .r3 zm 6im. ²mer 1F1 5 0lu8 3r. 3W mE²ST

IMI.Bus.2ik6. I 6o.A 2ff.e. 0 0n 5 me. 0 ²L1ernfläche 7MI. 2 Bu. . 3s2 i0km .0 ² 1 6LI. .aC 6g. 3 me8r² .07 ILI.eCh.r4m0ittel 7MII 4 .uB .s8 .2i km 6. ² 6IIn. 1 Bf.o. 4 2r m4 m .a0 ²t2ik I. 6KA 1la. . 0 4s1 sm .e0 ² 5 9WI.D .0C. 4 mM1 ² . 9 I.WD .0C. 4 m 1J² . EI. 9 DL.5T.4 m 3. ² 03 1HI. 9 De.i. 5z4 r4 ma.u0 ²m4 SG 7/22 4LII 8e.C .h7 .r4 mm 0it²tel L2u1f1tr.a2u mm² 6WI.D .3C. 4 mB1 ² . 2PI. . Du0m. 4 mi6 ² .09 8MI. 3 Bu. . 1s2i 0km .0 ² 2 416,4 1 IIS6 .Dt.u3 .h4 ml5la²gISIe.rDtu.h4l5lager 1 1 1 W HI IH 2 5 I I 1 . . a 0 . aC C i9 . n u3 u. . d s3 m 3s m f m9 a m9 ² . ² n . .. g 2 7 WW W W .7C CCC m B BBB ² 3T. T e9c e hm ch ² . 3W11 .6C9 mD² P5u.4PPm 3 1 uumi W1 . mm 0 ² 8C ii m H² 3 1V1 .5o7 rmra²um H 1 7W1 .7 4C m² 7W11 .3C6 m² 3V1 1 3V 1 1 .o4 .o 3 5 4 r r rm r a ma u² u² m m 5NI 8LI I I 7 . . .e IN R3 B B I .h IL . 1 R. . I B m r 2 2 .e k B m .9 8 h ² ü 2 . . ² r c 2 9 k h 8 . ü e .che 1NII 0 .RB .7 .IN M2I . m R7B u²s .M2 ik u7s.ik 1WI. 8 Ce. . 7r3k 8 ms.t0 ²a5tt Hausmeister 6KI. 1 Ala. . 4s0 s1 me.0 ² 6 6KI. 1 Ala. . 4s0 s1 me.0 ² 7 E 1FI. 1 Dlu5 .r4 .1 3 . m² 6KI. 1 Ala. . 4s0 s1 me.0 ² 8 1PI. . Du9m. 4 mi6 ² .02 1 I.A4 Cb. . 5 4t. 1lmei²ter D 6HI. . Ca7u. 3 m I 4K s . 7m C .o ² 6 . p. e 4 mi i e0 s ² t . e 0 r 1 9HI. . Du9 .b 4 mb3ü²hne TI 1 . 4 De.c. 8 4h 4 mn.i0 ²k2 1HI. 3 Ca.u. 5 3s 7 mm. ²eister 1WI. 5 Di.n. 6 4d 3 mfa²ng A 6oI. 0fAf.e. 9 0n 5 me. 0 2FI ²L . 2 2 D e o6 r y. n 4e.4 f 2r l ä . m ch ² e 3FI. 4 Dlu. .r9 4 3 m . ² SI 2 .D 6tu. . 9h4 l5 mla. ²ger 1WI. 8 DC. . 2 4 M1 m . ² PI 4 . . Du1m. 4 mi6 ² .08 1 I.W5 D .C. 7 4 1 m . ² MI 1 . 8 Bu. . 8s2i 1km . 0S² 2ammlung KI. 6 Al1a. . 0s4s1 em .1 ² 1 1 4 4 0 0 4 , 1 1 , , 1 2 3 4 5 4 4 , , , 2 9 5 L age-UTM - K r o ec o h r t d s i n a t e n : hoch S G 0 4 - - , 1 2 4 8 / , 7 4 8 ICI.o 6CI B I m 1 .o . B 2 .m8 p . 2 2 u pm . 2 t u. e ²te r r 1W10 0i0 .n5d mf 1 a V ² 0 n F g ,5 1 qm 1E3in4g.8a nmg²shalle 1LI 9 Ie. . B 6rn. 2 mm3 ² ILP .. I .e P CBr C n.2m3.. 6TI 2VII I . 7 . 4 e oB B . . x r 9 7 . . b t 1 3i e lm m 9 0e r. .s e ² ² i W tun K g T I I V IS I Ie I . . . B B o M x C . . r t 1 3 V. b i 3 l 9 e0 e 8 . s. r . e i W tu K ng 2SI. 9 Cc.h. 5 3u 4 mls.o²zi 2DI. 9 Aif. .f5 0e 4rme.0n² 2zierung I 8S.C .a7n. 3 mit1ä² .tsz. 8FI. 7 Dlu. .r9 4 3 m . ² 2oI. 8fAf.e. 8 0n 5 me. 0 ²L3ernfläche C SI. 3 CM0 . .V3 2 6 m . ² I.K6 A 1la. . 0 4s1 sm .e0 ² 2 B B S S G G 1 2 / / 1 2 2 2 / / 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 2 2 2 2 5 5 5 5 0 0 0 0 5 5 5 5 5 6 5 5 1 2 2 5 9 5 0 8 , , , , 3 6 1 6 0 5 2 2 5 0 3 5 5 5 5 5 3 3 3 3 6 6 6 6 5 5 5 5 8 8 8 8 3 7 0 7 5 2 0 5 , , , , 7 2 0 0 4 3 9 1 3 7 9 2 418,2 2SII 4 .MC .5V.3 m 8. ² 6KI. 1 Ala. . 4s0 s1 me.0 ² 9 6KI.A 1la. . 4s0 s1 me.0 ² 1 SG 3/22 32505573,914 5365830,522 1,8 SG 4/22 32505609,221 5365861,073 416,4 6KI.A 1la. . 4s0 s1 me.1 ² 0 SG 5/22 32505643,383 5365836,700 SG 2/22 SG 6/22 32505653,863 5365864,285 417,9 SG 7/22 32505633,885 5365952,677 1,0 SG 8/22 32505617,041 5365990,958 416,9 0,9 B 2/22 SG 1/241S8G.1 315-42 416,0 414,9 418,1 0,8 0,8 SG 6/78 4 0 1 ,8 7,3 E 41 W 5, S 2 1 416,8 SG 4/22 0 4 , 1 8 4,1 B 1 / 2 2 - B 2 / 2 2 = im September 2022 angelegte Aufschlussbohrungen B 2/78 0,6 417,37 0,2 416,9 - SG 1/22 - SG 8/22 = im Juni 2022 angelegte Schürfgruben 418,8 416,7 - 2,4 - B 2/78, SG 4/78, 5,0 1,0 - - 413,3 = im Dezember 1978 ausgeführte Altaufschlüsse

  • 415,7 416,6 - 411,96 SG 6/78
  • 1,9 414,5
  • 414,7 0,9 414,9 = Ansatzhöhe [m NN]
  • SG 3/22 413,6 413,8 B 1/22 416,6 0,8 = Dicke Auffüllung [m] 418,1 1,45 1,05 414,1 = OK Lias-Verwitterungston [m NN]

417,0 Neubau 1,9 Merian-Gemeinschaftsschule 4 - 15,2 0,8 = Dicke Lias-Verwitterungston [m] SG 6/22

    • 1,5 414,7 414,5 = OK Lias stark verwittert [m NN] 413,7 415,1 2,0 0,9 = Dicke Lias stark verwittert [m] 414,16 -
  • 413,3 = OK Lias mäßig verwittert [m NN] 412,7 0,3 411,8 = Grundwasserstand bei Stichtagsmessung SG 5/22 412,4 am 02.11.2022 [m NN] 414,6 Neubau Mensa / = Grundriss Erdgeschoss + Teilunterkellerung, Planstand Aug. 2024 3,5 Ganztagesbetreuung
  • = Grundriss Erdgeschoss Planstand Okt. 2022

= Grundriss Teilunterkellerung Planstand Okt. 2022

411,1 NEHREN Anlage 1.2 VEES | PARTNER Az 22 082 Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner Erweiterung Schulzentrum Baugrundinstitut GmbH Datum 25.11.2022 Steinlach-Wiesaz Friedrich-List-Straße 42 Maßstab 1:750 70771 Leinfelden - Echterdingen Lageplan Bearbeiter Lü

[Seite 41]

Computer LPeCrnm.

II.B.22.

Computer

61.8 m² II.B.23. SG 4/78 Lernm. PC 19.6 m² IVI.oBr.b1e9r.eitung 418,4 II.B.19. 0,2 2 V 4 o . r 7 b e m re ² itung

  • ISI.MC.V38.

II.C.38. 418,2 2 S 4 M .5 V m² 1,8 416,4

SG 2/22 417,9 1,0 416,9 0,9 416,0 0,8 415,2

SG 141S8G.1 / 315-4 22 418,1 0,8 417,3 SG 6/78 0,6 416,8 416,7 0,2 1,0

415,7

B 2/78 416,6 418,8 1,9 SG 4/22 5,0 414,7 416,9

2,4

414,5 413,8 0,9 413,6

B 1 / 2 2 - B 2 / 2 2 = im September 2022 angelegte Aufschlussbohrungen SG 3/22 B 1/22 416,6 SG 1/22 - SG 8/22 = im Juni 2022 angelegte Schürfgruben 418,1 Neubau 1,45 B 2/78, SG 4/78, = im Dezember 1978 ausgeführte Altaufschlüsse 1,05 - SG 6/78

417,0 Merian-Gemeinschaftsschule -

1,9 415,15 414,9 = Ansatzhöhe [m NN]

  • 1,5
  • 413,65 0,8 = Dicke Auffüllung [m] 415,1 414,1 = OK Lias-Verwitterungston [m NN] 414,16 0,8 = Dicke Lias-Verwitterungston [m]

414,5 = OK Lias stark verwittert [m NN] 0,9 = Dicke Lias stark verwittert [m]

413,3 = OK Lias mäßig verwittert [m NN]

411,8 = Grundwasserstand bei Stichtagsmessung am 02.11.2022 [m NN]

= Grundriss Erdgeschoss + Teilunterkellerung, Planstand Aug. 2024 = Grundriss Erdgeschoss Planstand Okt. 2022 = Grundriss Teilunterkellerung Planstand Okt. 2022

Anlage 1.3 NEHREN VEES | PARTNER Az 22 082 Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner Erweiterung Schulzentrum Baugrundinstitut GmbH Datum 25.11.2022 Steinlach-Wiesaz Friedrich-List-Straße 42 Maßstab ca. 1:333 70771 Leinfelden - Echterdingen Lageplan Bearbeiter Lü

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VEES | PARTNER Geotechnischer Bericht vom 25.11.2022 Az 22 082 Anlage 2

Schichtprofile der Kernbohrungen B 1/22 und B 2/22,

der Schürfgruben SG 1/22 bis SG 8/22

sowie der Altaufschlüsse B 2/78, SG 4/78 und SG 6/78

Legende:

B x/xx Aufschlussbohrung Nr./Jahr

GWM x“ Ausbau der Bohrung zur Grundwassermessstelle (Nennweite 2“/3“)

Grundwasser beim Bohren angetroffen und Anstieg auf .....

Grundwasserspiegel in der Messstelle am …

Einfachstrich links der Profilsäule: Bohrung im Rotationsverfahren mit Einfachkernrohr

Doppelstrich links der Profilsäule: Bohrung im Rotationsverfahren mit Doppelkernrohr und Spülwasserzugabe

SG x/xx Schürfgruben Nr./Jahr

Konsistenzen/Beschaffenheit (Signatur rechts der Profilsäule):

weich steif halbfest fest klüftig

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POB.1-2_LA 20-90-4202 28022\ELIFORP\zaseiW-hcalnietS murtnezluhcS gnuretiewrE ,nerheN 28022\etkejorP 2202:Y

8102

4991 HbmG TADI yB © thgirypoC +418,80 m NN

+418,08 m NN 0,06 0,20 1,20 0,50 0,65 1,05

1,30 2,20

2,15 Lias- 3,00 Verwitterungs- 2,30 3,20 18.01.79 ton 18.12.78

2,95 3,90

5,00

5,50

5,15 6,00

6,40

Lias 

8,00 8,80 410,08

9,80

10,50 408,30 ekcertsretliF

B 2/78

(GWM)

B 1/22

(GWM 3")

1,20 Auffüllung, (Schluff, schw. tonig - tonig, Steinchen, Schiefertonplättchen) OK RFB Erdgeschoss = 417,87 m NN 0,06 Auffüllung (Pflaster)

0,14 Auffüllung (Splitt)

1,00 Auffüllung, (Schluff, schw. tonig, kl. Steinchen, einz. große Steine, 0,30 Auffüllung (Ton, leicht plastisch bis mittelplastisch, schluffig, sandig, schwach z. T. organische Lagen) kiesig, Gesteinsstücke: Dolomitstein, eckig, hart, Wurzelreste, teilweise verbacken), fest, braun, grau

0,15 Auffüllung (Mergelstein), mäßig mürb, zu Schluff, sandig bis kiesig, zerrammt, grau

0,40 Auffüllung (Mergelstein), mäßig mürb, zu Kies, steinig, zerrammt, grau

0,25 Ton, leicht plastisch bis mittelplastisch, halbfest bis fest, organisch (residualer Oberboden), Restschichtung?, dunkelbraun 2,80 Auffüllung, (Schluff, tonig, zahlreiche Schiefertonplättchen, einz. Schiefertonbrocken u. Steine) 1,00 Ton, mittelplastisch bis ausgeprägt plastisch, schwach schluffig, steif bis halbfest, Schichtung schwach erkennbar, mit zahlreichen Eisenoxid-Linsen durchsetzt, graubraun OK RFB Teilunterkellerung = 414,37 m NN 0,65 Ton, mittelplastisch bis ausgeprägt plastisch, schwach schluffig, fest, mergelig, 3,92 Übergang zu Tonmergelstein, sehr mürb, fossilführend (Belemniten), graubraun 02.11.22 *

0,50 Kalkstein, hart, klüftig, bankig

0,50 Tonschiefer, hart, plattig, geschichtet, z. T. stückig zerfallend (Lias- Schieferton, angewittert) 5,05 Mergelstein, mäßig mürb bis mäßig hart, fossilführend, dickplattig bis Lias  0,40 Mergel, hart, klüftig, (Mergelkalk) mittelbankig, Eisenoxid-Beläge auf Kluftflächen, mit Kalksteinlagen, hart mäßig verwittert zwischen 3,9 m und 4,0 m, 4,4 m und 4,55 m, 5,75 m und 5,9 m sowie 6,7 m und 6,8 m, blaugrau

2,40 Tonschiefer, fest, z. T. hart, plattig, geschichtet z. T. geklüftet u. verhärtet (Lias-Schieferton, angewittert)

1,00 Mergel, bankig (Mergelkalk)

  • = Weitere Grundwasserstandsmessungen: 25.09.22 = 3,95 13.10.22 = 3,95 0,70 Tonschiefer, fest, hart, plattig, geschichtet, z. T. verhärtet, einz. halbfeste Lagen

Neubau Merian-Gemeinschaftsschule

Anlage 2.1 VEES | PARTNER Projekt: Az 22 082 Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner NEHREN Baugrundinstitut GmbH Erweiterung Schulzentrum Datum 25.11.2022 Friedrich-List-Straße 42 Steinlach-Wiesaz 70771 Leinfelden-Echterdingen Maßstab 1 : 50

Bearbeiter Lü

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POB.2-2_lA 70-11-2202 28022\ELIFORP\zaseiW-hcalnietS murtnezluhcS gnuretiewrE ,nerheN 28022\etkejorP 2202:Y

8102

4991 HbmG TADI yB © thgirypoC

SG 4/78 SG 1/22 +418,40 m NN +418,10 m NN 0,20 0,20 Ackerboden, durchwurzelt 0,06 0,06 Verbundsteinpflaster OK RFB Erdgeschoss = 417,87 m NN 0,50 0,30 Tonschiefer, sehr feinplattig, schuppig zerfallend 0,10 0,65 0,04 Auffüllung, (Splitt) 0,90 0,40 Ton, schluffig, steif, leicht geschichtet, kl. Schlufftonsteinstückchen Lias  0,78 0,55 Auffüllung, (Tragschichtmaterial: Schotter mit Splitt, z. T. bindig), grau 0,80 Schluff-Tonstein, geschichtet, stückig zerfallend und Schluff, tonig, steif bis Lias- Verwitterungston 0,13 Oberboden, halbfest, (Ton, mittelplastisch, humos, org. Material, residual), dkl.- halbfest 1,40 braun, schwärzlich 1,70 1,80 20.12.78 2,00 0,30 Tonschiefer, hart, geschichtet, plattig, fossilführend u. Schluff, tonig, steif 0,62 Ton, mittelplastisch bis ausgeprägt plastisch, weich bis steif, Eisenhydroxide, Wasser- Lias  hellbraun zutritt stark 2,10 Lias  0,70 Mergelstein, hart, klüftig, gebankt verwittert 0,70 Tonstein, Tonmergelstein, sehr mürb, Rostbeläge auf Kluftflächen, schw. 2,40 2,70 durchwurzelt, undeutl. bzw. wellig geschichtet, dkl.-grau 2,60 415,70 Lias  mäßig 415,50 0,30 Tonstein, mergelig, dünnschichtig, plattig gelöst, Rostbeläge auf Schichtfugen, Sohle nicht mehr lösbar verwittert Grabspuren, dkl.-grau bis schwarz 0,20 Mergelstein, hart, sehr tonhaltig, stückig, plattig, undeutl. geschichtet, Sohle nicht mehr lösbar rostfarbene Beläge, zur Tiefe gröbere Stücke, plattig, geschichtet, hellgrau, OK RFB Teilunterkellerung = 414,37 m NN bläulichgrau Neubau Merian-Gemeinschaftsschule Anlage 2.2 VEES | PARTNER Projekt: Az 22 082 Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner NEHREN Baugrundinstitut GmbH Erweiterung Schulzentrum Datum 25.11.2022 Friedrich-List-Straße 42 Steinlach-Wiesaz 70771 Leinfelden-Echterdingen Maßstab 1 : 50 Bearbeiter Lü
VEES | PARTNER Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner Baugrundinstitut GmbH Friedrich-List-Straße 42 70771 Leinfelden-EchterdingenProjekt: NEHREN Erweiterung Schulzentrum Steinlach-WiesazAnlage 2.2
Az 22 082
Datum 25.11.2022
Maßstab 1 : 50
Bearbeiter Lü
0,060,06Verbundsteinpflaste
0,10
Mergelstein,hart, sehr tonhaltig, stückig, plattig, undeutl. geschichtet,
rostfarbene
bläulichgrau
iedrich-List-Straße 4
70771 Leinfelden-Echterdi

C

[Seite 45]

POB.3-2_lA 70-11-2202 28022\ELIFORP\zaseiW-hcalnietS murtnezluhcS gnuretiewrE ,nerheN 28022\etkejorP 2202:Y

8102

4991 HbmG TADI yB © thgirypoC

SG 2/22 +417,90 m NN OK RFB Erdgeschoss = 417,87 m NN 1,00 Auffüllung, (Oberbodenandeckung: durchwurzelt, Betonreste, blättriger Tonstein, stückig, dünnschichtig, sehr mürb und Ziegelstücke), hellbraun bis braun 1,00 1,20 0,20 Tonstein, mürb, dünnschichtig, plattig, relikthafte Schichtung, Lias- durchwurzelt, dkl.-braun Verwitterungston 0,70 Ton, mittelplastisch bis ausgeprägt plastisch, steif bis halbfest, 1,90 rostfleckig, relikthafte Schichtung, gelbbraun, hellgraubraun Lias  0,80 Tonstein, Tonmergelstein, sehr mürb bis mürb, stückig, plattig, stark erdfeucht, rostfarbene Kluftflächen, Grabspuren, zur Tiefe verwittert 2,70 zunehmend gröber, stückiger, fester, dkl.-braun, schwärzlich Lias  3,10 0,40 Mergelstein, mäßig hart bis hart, nasse Schichtfugen, mäßig 414,80 wellige/plattige Schichtung, rostfarbene Kluftflächen, tonige verwittert Schichtbeläge, dkl.-grau, zur Tiefe hellgrau, bläulichgrau OK RFB Teilunterkellerung = 414,37 m NN Sohle nicht mehr lösbar, nach 0,5 h mit Wasser bedeckt OK RFB Erdgeschoss = 417,87 m NN SG 6/78 SG 3/22 +416,80 m NN 0,20 0,20 Ackerboden, durchwurzelt +416,60 m NN 0,50 0,40 Auffüllung, (Oberbodenandeckung, durchwurzelt), dkl.-braun 0,30 Tonschiefer, sehr feinplattig, schuppig zerfallend 0,40 0,60 0,20 Auffüllung, (Sand mit Splitt- u.- Schotterstücken = 0,50 Ton, schluffig, steif, leicht geschichtet, kl. 1,00 Verkehrsflächenaufbau), beige Lias  Schlufftonsteinstückchen 0,85 Auffüllung ?, (Kalksteinstücke, Mergelsteinstücke in Kies- 0,90 Schluff-Tonstein, sehr mürb bis mürb, geschichtet, stückig /Steingröße, hart, wirre Lagerung, Schichtung nicht erkennbar), zerfallend u.Schluff, tonig, steif bis halbfest 1,45 1,45 Wasserzutritte grau 1,90 2,10 0,20 Tonschiefer, hart, geschichtet, plattig, fossilführend u. Schluff, 0,85 Tonstein, mürb, blättrig, dkl.-grau, schwarzgrau 2,30 Lias  tonig, steif Lias  OK RFB Teilunterkellerung = 414,37 m N 20.12.78 2,30 stark Wasser- 2,70 0,60 Mergel, klüftig, gebankt (Mergelkalk) verwittert zutritt 414,10 0,65 Ton, mittelplastisch, halbfest, Übergang zu sehr mürbem 2,95 Tonstein, rostfarbene Kluftflächen, braungrau Lias  mäßig 3,30 0,35 Mergelstein, mürb, wellig geschichtet, plattig gelöst, verwittert 3,40 fossilführend, rostfarbene Schichtflächen, zur Tiefe deutl. 413,20 abnehmender Verwitterungsgrad, grau 0,10 Tonstein, mürb, dünnschichtig plattig lösbar, dkl.-grau, schwarzgrau Sohle nicht mehr lösbar, 10 cm ü. Sohle schw. Wasserführung Neubau Merian-Gemeinschaftsschule Anlage 2.3 VEES | PARTNER Projekt: Az 22 082 Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner NEHREN Baugrundinstitut GmbH Erweiterung Schulzentrum Datum xx.xx.2024 Friedrich-List-Straße 42 Steinlach-Wiesaz 70771 Leinfelden-Echterdingen Maßstab 1 : 50 Bearbeiter Lü
Projekt: NEHREN Erweiterung Schulzentrum Steinlach-WiesazAnlage 2.3
Az 22 082
Datum xx.xx.2024
Maßstab 1 : 50
Bearbeiter Lü
uffüllung, (Oberbodenandeckung: durchwurzelt, Betonreste,
lättriger Tonstein, stückig, dünnschichtig, sehrmürbund
iegelstücke),hellbraun bis bra

C

[Seite 46]

SG 4/22 +416,90 m NN 0,30 Auffüllung, halbfest, (Oberbodenandeckung: stark durchwurzelt, humos, 0,30 ausgetrocknet, einz. Tonsteinstücke, Steine, wirre Lagerung), dkl.-braun OK RFB Erdgeschoss = 416,35 m NN 0,80 0,50 Auffüllung, halbfest, (Ton, schluffig, Ziegelstücke, Keramikscherben, durchwurzelt, einz. eingelagerte Steine), gelbbraun, grau 0,70 Auffüllung, (Tonstein-/Mergelsteinstücke in bind. Grundmasse, wirr gelagert, B 2/22 1,50 einz. kalkige Mergelsteinstücke, z. T. Blöcke, einz. Betonstücke), grau (GWM 3") +414,90 m NN 0,90 Auffüllung, steif, z. T. weich, (Ton, mittelplastisch, fleckig, einz. Mergelstein- /Ziegelstücke, regellos gelagert, schw. durchwurzelt), grau, braun, blaugrau 0,08 0,08 Auffüllung (Pflaster) 2,40 0,20 0,12 Auffüllung (Splitt), einzelne Dolomitstein-Stücke in Kiesgröße 0,90 Tonstein, Mergelstein, sehr mürb bis mürb, z. T. plastifiziert, z. T. entfestigt, Lias ε, 0,80 dünnschichtig, plattig, fossilführend, verwittert, (Übergang zu verwittertem 0,60 Auffüllung, steif bis halbfest, (Ton, mittelplastisch bis ausgeprägt plastisch, schwach stark verwittert Lias 1,20 Untergrund) dkl.-grau, schwarzgrau sandig, schwach kiesig), dunkelbraun, grau 3,30 Verwitterungs- 0,40 Ton, mittelplastisch bis ausgeprägt plastisch, steif bis halbfest, schwache Schichtung ton 1,60 0,80 Tonmergelstein, sehr mürb bis mürb, geschichtet, kleinstückig gelöst, tonig erkennbar, rotbraun / dunkelbraun, teilweise grau entfestigte Zwischenlagen, rostfarbene Schichtflächen, Grabspuren, Lias δ, mäßig graubraun, aschgrau, rostfleckig 0,40 Ton, mittelplastisch bis ausgeprägt plastisch, halbfest bis fest, organisch?, mit verwittert 4,10 2,15 OK RFB Teilunterkellerung = 412,26 m NN Tonstein, blättrig, sehr mürb, zerrammt, dunkelbraun 2,30 0,30 Tonmergelstein, mäßig mürb bis mäßig hart, plattig, zur Tiefe abnehmender 4,40 Verwitterungsgrad, grau 0,70 Tonmergelstein, mäßig mürb, kiesig, zerrammt, mit Fossilienresten, grau 412,50 2,70 0,40 Tonstein, sehr mürb, mergelig, rostfarben auf Kluftflächen, feucht, dunkelgrau 2,94 Sohle nicht mehr lösbar 02.11.22 * OK RFB Raumlufttechnik = 410,55 m NN ekcertsretliF Lias δ, mäßig 5,15 verwittert 5,30 Mergelstein, mäßig mürb bis mäßig hart, zwischen 2,9 m und 3,0 m Grabspuren, fossilführend (Belemniten, Muscheln), bereichsweise fein verteilter Pyrit, dickplattig bis mittelbankig, Kernstücke max. 25 cm, z. T. kiesig zerbohrt, harte, graue Kalksteinbänke von 3,9 m - 4,0 m, 4,6 m - 4,75 m, 6,75 m - 6,8 m sowie 7,1 m - 7,2 m, teilw. Kernverlust zw. 5 m - 6 m, blaugrau 8,00 406,90 * = weitere Grundwasserstandsmessungen: 29.09.22 = 2,94 13.10.22 = 2,93 Neubau Mensa / Ganztagesbetreuung Anlage 2.4 VEES | PARTNER Projekt: Az 22 082 Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner NEHREN Baugrundinstitut GmbH Erweiterung Schulzentrum Datum 25.11.2022 Friedrich-List-Straße 42 Steinlach-Wiesaz 70771 Leinfelden-Echterdingen Maßstab 1 : 50 Bearbeiter Lü
POB.4-2_LA 70-11-2202 28022\ELIFORP\ZASEIW-HCALNIETS MURTNEZLUHCS GNURETIEWRE ,NERHEN 28022\ETKEJORP 2202:Y - 8102 - 4991 HbmG TADI yB © thgirypoC
VEES | PARTNER Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner Baugrundinstitut GmbH Friedrich-List-Straße 42 70771 Leinfelden-EchterdingenProjekt: NEHREN Erweiterung Schulzentrum Steinlach-WiesazAnlage 2.4
Az 22 082
Datum 25.11.2022
Maßstab 1 : 50
Bearbeiter Lü
Auffüllung,halbfest, (Oberbodenandeckung:starkdurchwurzelt, humos,
ausgetrocknet, einz. Tonsteinstücke, Steine,wirreLagerung),dkl.-braun
Auffüllung,halbfest, (Ton,schluffig,Ziegelstücke,Keramikscherben,
durchwurzelt,einz.eingelagerteSteine), gelbbraun, grau
Auffüllung,(Tonstein-/Mergelsteinstückein bind. Grundmasse,wirrgelagert
einz.kalkige Mergelsteinstücke,z. T. Blöcke,einz. Betonstücke),grau

C

[Seite 47]

OK RFB EG = 416,35 m NN SG 6/22 SG 5/22 +414,70 m NN +414,60 m NN 0,15 0,15 Auffüllung, (Oberbodenandeckung, durchwurzelt), dkl.- 0,15 0,15 Auffüllung, (Oberbodenandeckung), dkl.-braun braun 1,85 Auffüllung, halbfest, z. T. steif (Ton, mittelplastisch, kiesig = Ziegelstücke, Kunststoffreste, Wurzeln, Steine, Blöcke aus Stinkkalk), wirr gelagert), dkl.-braun, graubraun 3,35 Auffüllung, steif, (Ton, mittelplastisch, Kalksteinstücke in Steingröße, Ziegelstücke, Asphalt-/Holz-/Wurzelreste, 2,00 innerhalb der Auffüllungen vereinzelt mit Gipsrasen, nasse Nester), braun Lias ε, 2,30 0,30 Kalkstein, hart, (Bank), blockig zerlegt, schwer lösbar stark (Stinkkalk), dkl.-grau verwittert 2,60 OK RFB Teilunterkellerung = 412,26 m NN 412,10 0,30 Tonstein, mürb, blättrig, feuchte, rostfarbene Kluftflächen, dkl.-grau, schwarzgrau Sohle nicht mehr lösbar 3,50 Lias δ, 0,50 Mergelstein, mäßig hart bis hart, plattig zerlegt, großstückig, mäßig verwittert 4,00 blaugrau OK RFB Raumlufttechnik = 410,55 m NN 410,60 Sohle nicht mehr lösbar, schw. Wasserzutritt Neubau Mensa / Ganztagesbetreuung Anlage 2.5 VEES | PARTNER Projekt: Az 22 082 Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner NEHREN Baugrundinstitut GmbH Erweiterung Schulzentrum Datum 25.11.2022 Friedrich-List-Straße 42 Steinlach-Wiesaz 70771 Leinfelden-Echterdingen Maßstab 1 : 50 Bearbeiter Lü
POB.5-2_LA 70-11-2202 28022\ELIFORP\ZASEIW-HCALNIETS MURTNEZLUHCS GNURETIEWRE ,NERHEN 28022\ETKEJORP 2202:Y - 8102 - 4991 HbmG TADI yB © thgirypoC
VEES | PARTNER Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner Baugrundinstitut GmbH Friedrich-List-Straße 42 70771 Leinfelden-EchterdingenProjekt: NEHREN Erweiterung Schulzentrum Steinlach-WiesazAnlage 2.5
Az 22 082
Datum 25.11.2022
Maßstab 1 : 50
Bearbeiter Lü
Auffüllung, steif,(Ton,mittelplastisch,Kalksteinstückein
Steingröße,Ziegelstücke,Asphalt-/Holz-/Wurzelreste,
Auffüllung, halbfest,z.T.steif(Ton,mittelplastis
kiesig =Ziegelstücke,Kunststoffreste, Wurzeln,
Steine, BlöckeausStinkkalk),wirrgelagert),dkl.-braun,
graubrau

C

[Seite 48]

SG 8/22 SG 7/22 +416,50 m NN +416,40 m NN 0,20 0,20 Auffüllung, (Oberbodenandeckung), braun 0,20 0,20 Auffüllung, (Oberbodenandeckung), braun 0,80 Auffüllung, steif, (Ton, mittelplastisch, Ziegel-/Kunststoff-/Holzreste, Stahlteile, Steine, durchwurzelt), braun 1,00 Auffüllung, steif, (Ton, mittelplastisch), braun 1,00 Lias- 1,20 0,40 Ton, mittelplastisch bis ausgeprägt plastisch, steif bis halbfest, schw. Lias- 0,30 Ton, mittelplastisch bis ausgeprägt plastisch, steif bis halbfest, humos, Pflanzenreste, Verwitterungston 1,40 durchwurzelt, fossilführend, gelbbraun Verwitterungston 1,50 Lias ε 1,70 braungelb 0,60 Tonstein, mergelig, mürb, dünnplattig bis dickplattig, tonige stark verwittert 1,90 0,20 Tonstein, sehr mürb, blättrig, schwarzgrau Lias δ, 2,00 Zwischenlagen, braungrau mäßig 0,20 Ton, mittelplastisch, steif, Eisenhydroxid, braungrau verwittert 0,80 Tonmergelstein, plattig, einz, verwitterte tonige Zonen, grau Lias δ, 1,40 Tonstein, mergelig, rostfarben, erdfeuchte Kluftflächen, plattig zerlegt, Grabspuren, 2,80 mäßig wellige Schichtflächen, dkl.-braun, grau 413,70 verwittert 3,30 Sohle: harte Bank, nicht mehr lösbar 3,50 0,20 Mergelstein, mäßig mürb bis mäßig hart, plattig, steinig gelöst, blaugrau 412,90 Sohle nicht mehr lösbar Neubau Bauteil B Anlage 2.6 VEES | PARTNER Projekt: Az 22 082 Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner NEHREN Baugrundinstitut GmbH Erweiterung Schulzentrum Datum 25.11.2022 Friedrich-List-Straße 42 Steinlach-Wiesaz 70771 Leinfelden-Echterdingen Maßstab 1 : 50 Bearbeiter Lü
70-11-2202 28022\ELIFORP\ZASEIW-HCALNIETS MURTNEZLUHCS GNURETIEWRE ,NERHEN 28022\ETKEJORP 2202:Y - 8102 - 4991 HbmG TADI yB © thgirypoC
VEES | PARTNER Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner Baugrundinstitut GmbH Friedrich-List-Straße 42 70771 Leinfelden-EchterdingenProjekt: NEHREN Erweiterung Schulzentrum Steinlach-WiesazAnlage 2.6
Anlag
Az 22 082
Datum 25.11.2022
Maßstab 1 : 50
Maßstab
Bearbeiter Lü
Bearbeiter
Auffüllung, steif,(Ton,mittelplastisch,Ziegel-/Kunststoff-/Holzreste,
Stahlteile,Steine,durchwurzelt),brau

C

[Seite 49]

Az 22 082 Geotechnischer Bericht vom 25.11.2022 VEES | PARTNER Anlage 3.1 Prof. Dr.-Ing. E. V ees und Partner NEHREN Baugrundinstitut GmbH Erweiterung Schulzentrum Friedrich-List-Straße 42 70771 Leinfelden-Echterdingen Steinlach-Wiesaz

ZUSAMMENSTELLUNG DER ERMITTELTEN BODENMECHANISCHEN KENNGRÖSSEN

tfnukrehneborP]m[ t efeitemhantnEtrötseg = g ,trötsegnu = PU :traneborPgnufutsniE ehcsigoloeg / tranedoB1-88641 1-98641 OSI OSI NE NE NID NID hcan dnu gnunhciezeBegalnA eheis gnulietrevneßörgnroK]%[ mm 360,0   noitkarfnroK red lietnA]%[ n w tlahegressaW rehcilrütaNneznergznetsisnoK]%[ P I lhazstätizitsalP]-[ C I lhazznetsisnoK,hciew rhes ;fiets tsef = = ws = f ts ,tsefblah ;giierb ,hciew = = = rb w fh mrofsdnatsuZ69181 NID hcan gnureizifissalKegalnA eheis hcusrevsnoisserpmoK
]%[ L w eznergßeilF]%[ P w eznergllorsuA
B 1/221,2gAuffüllungTon, mittelplastisch28,448,424,723,70,84stTM
1,8gLias- Verwitterungs- ton28,751,122,428,70,78stTM
2,5g16,538,917,921,01,07hfTM
3,1gLias Mergelstein, mit Kalkstein- lagen3,1
3,8g5,1
5,5g3,3
B 2/220,9gLias- Verwitterungs- tonTon, ausgeprägt plastisch31,466,224,741,50,84stTA
1,3gTon, mittelplastisch23,542,721,820,90,92stTM
2,0gLias Tonmergelstein4,9
2,5gTonstein13,8
2,9gMergelstein, mit Kalkstein- lagen6,2
3,4g5,2
3,9g2,9
4,5g4,1

[Seite 50]

Az 22 082 Geotechnischer Bericht vom 25.11.2022 EES | PARTNER Anlage 3.2 Prof. Dr.-Ing. E. V ees und Partner NEHREN Baugrundinstitut GmbH Erweiterung Schulzentrum Friedrich-List-Straße 42 70771 Leinfelden-Echterdingen Steinlach-Wiesaz

ZUSAMMENSTELLUNG DER ERMITTELTEN BODENMECHANISCHEN KENNGRÖSSEN

tfnukrehneborP]m[ t efeitemhantnEtrötseg = g ,trötsegnu = PU :traneborPgnufutsniE ehcsigoloeg / tranedoB1-88641 1-98641 OSI OSI NE NE NID NID hcan dnu gnunhciezeBegalnA eheis gnulietrevneßörgnroK]%[ mm 360,0   noitkarfnroK red lietnA]%[ n w tlahegressaW rehcilrütaNneznergznetsisnoK]%[ P I lhazstätizitsalP]-[ C I lhazznetsisnoK,hciew rhes ;fiets tsef = = ws = f ts ,tsefblah ;giierb ,hciew = = = rb w fh mrofsdnatsuZ69181 NID hcan gnureizifissalKegalnA eheis hcusrevsnoisserpmoK
]%[ L w eznergßeilF]%[ P w eznergllorsuA
SG 1/220,78- 0,9gLias- Verwitterungs- tonTon, ausgeprägt plastisch30,653,821,132,70,71wTA
1,4- 1,6gLias  stark verwittertTonstein/ Tonmergelstein19,8
2,25gTonstein8,7
2,4- 2,5gLias  mäßig verwittertMergelstein7,2
SG 2/221,3- 1,6gLias- Verwitterungs- tonTon, ausgeprägt plastisch25,956,020,735,30,85stTA
2,2gLias  stark verwittertTonstein/ Tonmergelstein16,3
3,0gLias  mäßig verwittertMergelstein8,1
SG 3/221,7gLias  stark verwittertTonstein21,7
2,4gTon, mittelplastisch23,238,320,218,10,83stTM
3,3gLias  mäßig verwittertMergelstein13,0
SG 4/221,8- 2,0gAuffüllungTon, mittelplastisch24,644,017,926,10,74wTM
2,4- 2,6gLias  stark verwittertTonstein/ Mergelstein38,0
3,4gLias  mäßig verwittertTonmergelstein16,0
SG 6/222,3gLias  stark verwittertTonstein16,5
2,6g6,8

[Seite 51]

Az 22 082 Geotechnischer Bericht vom 25.11.2022 EES | PARTNER Anlage 3.3 Prof. Dr.-Ing. E. V ees und Partner NEHREN Baugrundinstitut GmbH Erweiterung Schulzentrum Friedrich-List-Straße 42 70771 Leinfelden-Echterdingen Steinlach-Wiesaz

ZUSAMMENSTELLUNG DER ERMITTELTEN BODENMECHANISCHEN KENNGRÖSSEN

tfnukrehneborP]m[ t efeitemhantnEtrötseg = g ,trötsegnu = PU :traneborPgnufutsniE ehcsigoloeg / tranedoB1-88641 1-98641 OSI OSI NE NE NID NID hcan dnu gnunhciezeBegalnA eheis gnulietrevneßörgnroK]%[ mm 360,0   noitkarfnroK red lietnA]%[ n w tlahegressaW rehcilrütaNneznergznetsisnoK]%[ P I lhazstätizitsalP]-[ C I lhazznetsisnoK,hciew rhes ;fiets tsef = = ws = f ts ,tsefblah ;giierb ,hciew = = = rb w fh mrofsdnatsuZ69181 NID hcan gnureizifissalKegalnA eheis hcusrevsnoisserpmoK
]%[ L w eznergßeilF]%[ P w eznergllorsuA
SG 7/221,3gLias- Verwitterungs- tonTon, ausgeprägt plastisch34,266,524,542,00,77stTA
1,6gLias  stark verwittertTonstein28,2
2,9gLias  mäßig verwittertTonstein, mergelig16,0
SG 8/221,2gLias- Verwitterungs- tonTon21,158,320,338,00,98stTA
1,8- 2,0gLias  mäßig verwittertTonstein, mergelig29,6
2,4- 2,6gTonmergelstein27,9

[Seite 52]

VEES | PARTNER Geotechnischer Bericht vom 25.11.2022 Az 22 082 Anlage 4

Fotodokumentation der Bohrkerne

aus den Bohrungen B 1/22 und B 2/22

[Seite 53]

VEES | PARTNER Geotechnischer Bericht vom 25.11.2022 Az 22 082 Anlage 4, Seite 1

mFotodokumentation Projekt: NEHREN Erweiterung Schulzentrum Steinlach-Wiesaz Bohrung: B 1/22 0 – 8,0 mm
01
12
23
34
45
56
67
78
89
910
0 0,2 0,4 0,6 0,8 1m

[Seite 54]

VEES | PARTNER Geotechnischer Bericht vom 25.11.2022 Az 22 082 Anlage 4, Seite 2

Fotodokumentation Projekt: NEHREN Erweiterung Schulzentrum Steinlach-Wiesaz Bohrung: B 2/22 0,0 – 8,0 m
01
12
23
34
45
56
67
78
0 0,2 0,4 0,6 0,8 1m

[Seite 55]

VEES | PARTNER Geotechnischer Bericht vom 25.11.2022 Az 22 082 Anlage 5

Dokumentation

der Bohrunternehmung

Goller Bohrtechnik GmbH & Co. KG

zu den Bohrungen B 1/22 und B 2/22

[Seite 56]

Goller Bohrtechnik GmbH & Co. KG Projekt : Dußlingen Auf dem Höhnisch 1 Kusterdinger Str. 18 Projektnr.: R22/000262 72138 Kirchentellinsfurt Anlage : info@goller-bohrtechnik.de Maßstab : 1: 50 / 1: 20 B1 Ansatzpunkt:GOK 0.00m 0.00m +0.00m Pflasterbelag und 0.15m Passavantkappe 0.30m Unterbau 0.30m Sebakappe 0.40m Schluff, schwach 0.45m 0.15 m Z Z feinsandig 0.50m Beton -1.00m Z Z fest Zement-Suspension 1.10m Z Z graubrun Aufsatzrohr d = 80 mm Fels, zerbohrt, aufgefüllt Ton grau bis weiß 1.50m Feinsand Schluff, schwach -2.00m feinsandig, 1.90m Körnung 2,0 - 3,15 mm halbfest bis fest 2.15m braun bis beige 2.50m Tonstein, verwittert, -3.00m zerbohrt Wasserstand 3.10m graublau 2.89 m Z Z GW 3.56m Filterkies (06.09.2022) Z Z Körnung 3,15 - 5,6 mm Filterrohr -4.00m d = 80 mm Z Z SW 1,5 mm Z Z -5.00m Z Z 5.15m Bodenkappe Z Z Fels, Tonstein grau bis weiß Z Z -6.00m Z Z Ton Z Z -7.00m Z Z Z Z -8.00m Z Z 8.00m 8.00m Endtiefe 146 mm DC
DC
Goller Bohrtechnik GmbH & Co. KGProjekt : Dußlingen Auf dem Höhnisch 1
Kusterdinger Str. 18Projektnr.: R22/000262
72138 KirchentellinsfurtAnlage :
info@goller-bohrtechnik.deMaßstab : 1: 50 / 1: 20
Z Z Z Z Z Z
Z Z
Z Z Z Z Z Z Z Z Z Z ZZ Z Z Z Z Z Z Z Z Z Z

[Seite 57]

Goller Bohrtechnik GmbH & Co. KG Kusterdinger Str. 18 72138 Kirchentellinsfurt info@goller-bohrtechnik.de
Kopfblatt nach DIN 4022 zum Schichtenverzeichnis Archiv-Nr: R22/000262 Anlage: für Bohrungen Aktenzeichen: Bericht: Baugrundbohrung
1 Objekt Dußlingen Auf dem Höhnisch 1 Anzahl der Seiten des Schichtenverzeichnisses: 4 Anzahl der Testberichte und ähnliches :
2 Bohrung Nr.B1 Zweck: Baugrunduntersuchung Ort: Dußlingen Lage (Topographische Karte M = 1 : 25000): Nr: Rechts: Hoch: Lotrecht Richtung: Höhe des a) zu NN m Ansatzpunktes b) zu m [m] unter Gelände
3 Lageskizze (unmaßstäblich) Bemerkung:
4 Auftraggeber: Gemeindeverwaltungsverband Steinlach-Wiesaz Fachaufsicht: Lübben-Bolles vom VEES | PARTNER
5 Bohrunternehmen: gebohrt am: 05.09.2022 Tagesbericht-Nr: Projekt-Nr: R22/000262 Geräteführer: Andreas Goller Qualifikation:Bohrgeräteführer Geräteführer: Qualifikation: Geräteführer: Qualifikation:
6 Bohrgerät Typ: Rotomax M Baujahr: 2022 Bohrgerät Typ: Baujahr:
7 Messungen und Tests im Bohrloch :
8 Probenübersicht: Art - Behälter Anzahl Aufbewahrungsort Bohrproben Holzkisten 4 Bohrproben Bohrproben Sonderproben Wasserproben
Art - BehälterAnzahlAufbewahrungsort
BohrprobenHolzkisten4
Bohrproben
Bohrproben
Sonderproben
Wasserproben

[Seite 58]

9 Bohrtechnik BP = Bohrung mit durchgehender BKR= BK mit richtungsorientierter 9.1 9.1 Kurzzeichen Gewinnung nichtgekernter Kernentnahme 9.1.1 Bohrverfahren Proben BKB= BK mit beweglicher 9.1.1.1 Art: BuP= Bohrung mit Gewinnung Kernumhüllung BK= Bohrung mit durchgehender unvollständiger Proben BKF= BK mit fester Kernumhüllung Gewinnung gekernter Proben BS = Sondierbohrungen ... = ... = ... =
9.1.1.2 Lösen: ram = rammend schlag= schlagend rot = drehend druck = drückend greif = greifend
9.1.2 Bohrwerkzeug HK = Hohlkrone Schn = Schnecke ... = 9.1.2.1 Art: VK = Vollkrone Spi = Spirale ... = EK= Einfachkernrohr H = Hartmetallkrone Kis = Kiespumpe ... = DK= Doppelkernrohr D = Diamantkrone Ven = Ventilbohrer TK= Dreifachkernrohr Gr = Greifer Mei = Meißel S = Seilkernrohr Schap= Schappe SN = Sonde
9.1.2.2 Antrieb: HA = Hand DR = Druckluft G = Gestänge F = Freifall HY = Hydraulik SE= Seil V = Vibro
9.1.2.3 Spülhilfe: SS = Sole d = direkt WS= Wasser DS = Dickspülung id = indirekt LS = Luft Sch = Schaum
9.2 Bohrtechnische Tabellen
Tiefe in m Bohrlänge in m von bisBohrverfahren Art LösenBohrwerkzeug Spül- Art ø mm Antrieb hilfeVerrohrung Außen Innen Tiefe ø mm ø mm mBemerkungen
0,03,0BKramSchap140DR1781503,0
3,08,0BKrotS146ws146
9.3 Bohrkronen 9.4 Geräteführer-Wechsel
1Nr:ø Außen/Innen: /NrDatum Tag/Monat JahrUhrzeitTiefeName Geräteführer für ErsatzGrund
2Nr:ø Außen/Innen: /
3Nr:ø Außen/Innen: /1
4Nr:ø Außen/Innen: /2
5Nr:ø Außen/Innen: /3
6Nr:ø Außen/Innen: /4
10 Angaben über Grundwasser, Verfüllung und Ausbau Wasser erstmals angetroffen bei 3.56 m, Anstieg bis m unter Ansatzpunkt Höchster gemessener Wasserstand 3.56 m unter Ansatzpunkt bei m Bohrtiefe Verfüllung: m bis m Art: von: m bis: m Art:
NrFilterrohr ø von m bis m mmFilterschüttung Körnung Art von m bis m mmSperrschicht von m bis m ArtOK Peilrohr m über/unter Ansatzpunkt
2.155.1580Feinsand1.501.900.000.45Beton
Filterkies1.905.150.501.50Ton
5.158.00Ton
11 Sonstige Angaben Datum: 07.09.2022 DC
DC

[Seite 59]

Goller Bohrtechnik GmbH & Co. KG Kusterdinger Str. 18 72138 Kirchentellinsfurt info@goller-bohrtechnik.deAnlage Bericht: Az.:
Schichtenverzeichnis für Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben
Bauvorhaben: Dußlingen Auf dem Höhnisch 1
B1 Bohrung Nr. Blatt 3Datum: 05.09.2022
123456
Bis ....m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderproben Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende BemerkungenArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennungh) Gruppei) Kalk- gehalt
0.30a) Pflasterbelag und Unterbau
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
0.40a) Schluff, schwach feinsandig
b)
c) festd)e) graubrun
f)g)h)i)
1.10a) Fels, zerbohrt, aufgefüllt
b)
c)d)e) grau bis weiß
f)g)h)i)
2.50a) Schluff, schwach feinsandig,
b)
c) halbfest bis festd)e) braun bis beige
f)g)h)i)
3.10a) Tonstein, verwittert, zerbohrt
b)
c)d)e) graublau
f)g)h)i)
Schichtenverzeichnis für Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben
Bauvorhaben: Dußlingen Auf dem Höhnisch 1
B1 Bohrung Nr. Blatt 4Datum: 05.09.2022
123456
Bis ....m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderproben Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende BemerkungenArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennungh) Gruppei) Kalk- gehalt
8.00 Endtiefea) Fels, TonsteinRuhewasser 3.56m u. AP 06.09.2022
b)
c)d)e) grau bis weiß
f)g)h)i)

[Seite 61]

Goller Bohrtechnik GmbH & Co. KG Projekt : Dußlingen Auf dem Höhnisch 1 Kusterdinger Str. 18 Projektnr.: R22/000262 72138 Kirchentellinsfurt Anlage : info@goller-bohrtechnik.de Maßstab : 1: 50 / 1: 20 B2 Ansatzpunkt:GOK 0.00m 0.00m +0.00m Pflasterbelag und 0.15m Passavantkappe 0.30m Unterbau 0.30m Sebakappe Schluff, feinsandig, 0.45m 0.15 m schwach steinig 0.50m Beton -1.00m 0.80m fest Zement-Suspension 1.10m graubeige Ton Aufsatzrohr Schluff, tonig d = 80 mm halbfest 1.50m 1.60m dunkelbraun Feinsand Schluff, tonig -2.00m 1.90m fest 1.90m braun 2.15m Tonstein, verwittert grau -3.00m GW 3.56m Filterkies Körnung 3,15 - 5,6 mm (06.09.2022) Wasserstand -4.00m 3.56 m Filterrohr d = 80 mm SW 1,5 mm -5.00m Tonstein 5.15m Bodenkappe Kompakt graublau -6.00m Ton -7.00m -8.00m 8.00m 8.00m Endtiefe 146 mm DC
DC
Goller Bohrtechnik GmbH & Co. KGProjekt : Dußlingen Auf dem Höhnisch 1
Kusterdinger Str. 18Projektnr.: R22/000262
72138 KirchentellinsfurtAnlage :
info@goller-bohrtechnik.deMaßstab : 1: 50 / 1: 20

[Seite 62]

Goller Bohrtechnik GmbH & Co. KG Kusterdinger Str. 18 72138 Kirchentellinsfurt info@goller-bohrtechnik.de
Kopfblatt nach DIN 4022 zum Schichtenverzeichnis Archiv-Nr: R22/000262 Anlage: für Bohrungen Aktenzeichen: Bericht: Baugrundbohrung
1 Objekt Dußlingen Auf dem Höhnisch 1 Anzahl der Seiten des Schichtenverzeichnisses: 4 Anzahl der Testberichte und ähnliches :
2 Bohrung Nr.B2 Zweck: Baugrunduntersuchung Ort: Dußlingen Lage (Topographische Karte M = 1 : 25000): Nr: Rechts: Hoch: Lotrecht Richtung: Höhe des a) zu NN m Ansatzpunktes b) zu m [m] unter Gelände
3 Lageskizze (unmaßstäblich) Bemerkung:
4 Auftraggeber: Gemeindeverwaltungsverband Steinlach-Wiesaz Fachaufsicht: Lübben-Bolles vom VEES | PARTNER
5 Bohrunternehmen: gebohrt am: 05.09.2022 Tagesbericht-Nr: Projekt-Nr: R22/000262 Geräteführer: Andreas Goller Qualifikation:Bohrgeräteführer Geräteführer: Qualifikation: Geräteführer: Qualifikation:
6 Bohrgerät Typ: Rotomax M Baujahr: 2022 Bohrgerät Typ: Baujahr:
7 Messungen und Tests im Bohrloch :
8 Probenübersicht: Art - Behälter Anzahl Aufbewahrungsort Bohrproben Holzkisten 4 Bohrproben Bohrproben Sonderproben Wasserproben
Art - BehälterAnzahlAufbewahrungsort
BohrprobenHolzkisten4
Bohrproben
Bohrproben
Sonderproben
Wasserproben

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9 Bohrtechnik BP = Bohrung mit durchgehender BKR= BK mit richtungsorientierter 9.1 9.1 Kurzzeichen Gewinnung nichtgekernter Kernentnahme 9.1.1 Bohrverfahren Proben BKB= BK mit beweglicher 9.1.1.1 Art: BuP= Bohrung mit Gewinnung Kernumhüllung BK= Bohrung mit durchgehender unvollständiger Proben BKF= BK mit fester Kernumhüllung Gewinnung gekernter Proben BS = Sondierbohrungen ... = ... = ... =
9.1.1.2 Lösen: ram = rammend schlag= schlagend rot = drehend druck = drückend greif = greifend
9.1.2 Bohrwerkzeug HK = Hohlkrone Schn = Schnecke ... = 9.1.2.1 Art: VK = Vollkrone Spi = Spirale ... = EK= Einfachkernrohr H = Hartmetallkrone Kis = Kiespumpe ... = DK= Doppelkernrohr D = Diamantkrone Ven = Ventilbohrer TK= Dreifachkernrohr Gr = Greifer Mei = Meißel S = Seilkernrohr Schap= Schappe SN = Sonde
9.1.2.2 Antrieb: HA = Hand DR = Druckluft G = Gestänge F = Freifall HY = Hydraulik SE= Seil V = Vibro
9.1.2.3 Spülhilfe: SS = Sole d = direkt WS= Wasser DS = Dickspülung id = indirekt LS = Luft Sch = Schaum
9.2 Bohrtechnische Tabellen
Tiefe in m Bohrlänge in m von bisBohrverfahren Art LösenBohrwerkzeug Spül- Art ø mm Antrieb hilfeVerrohrung Außen Innen Tiefe ø mm ø mm mBemerkungen
0,02,0BKramSchap140DR1781502,0
2,08,0BKrotS146ws146
9.3 Bohrkronen 9.4 Geräteführer-Wechsel
1Nr:ø Außen/Innen: /NrDatum Tag/Monat JahrUhrzeitTiefeName Geräteführer für ErsatzGrund
2Nr:ø Außen/Innen: /
3Nr:ø Außen/Innen: /1
4Nr:ø Außen/Innen: /2
5Nr:ø Außen/Innen: /3
6Nr:ø Außen/Innen: /4
10 Angaben über Grundwasser, Verfüllung und Ausbau Wasser erstmals angetroffen bei 3.56 m, Anstieg bis m unter Ansatzpunkt Höchster gemessener Wasserstand 3.56 m unter Ansatzpunkt bei m Bohrtiefe Verfüllung: m bis m Art: von: m bis: m Art:
NrFilterrohr ø von m bis m mmFilterschüttung Körnung Art von m bis m mmSperrschicht von m bis m ArtOK Peilrohr m über/unter Ansatzpunkt
2.155.1580Feinsand1.501.900.000.45Beton
Filterkies1.905.150.501.50Ton
5.158.00Ton
11 Sonstige Angaben Datum: 07.09.2022 DC
DC

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Goller Bohrtechnik GmbH & Co. KG Kusterdinger Str. 18 72138 Kirchentellinsfurt info@goller-bohrtechnik.deAnlage Bericht: Az.:
Schichtenverzeichnis für Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben
Bauvorhaben: Dußlingen Auf dem Höhnisch 1
B2 Bohrung Nr. Blatt 3Datum: 05.09.2022
123456
Bis ....m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderproben Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende BemerkungenArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennungh) Gruppei) Kalk- gehalt
0.30a) Pflasterbelag und Unterbau
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
0.80a) Schluff, feinsandig, schwach steinig
b)
c) festd)e) graubeige
f)g)h)i)
1.10a) Schluff, tonig
b)
c) halbfestd)e) dunkelbraun
f)g)h)i)
1.60a) Schluff, tonig
b)
c) festd)e) braun
f)g)h)i)
1.90a) Tonstein, verwittert
b)
c)d)e) grau
f)g)h)i)
Schichtenverzeichnis für Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben
Bauvorhaben: Dußlingen Auf dem Höhnisch 1
B2 Bohrung Nr. Blatt 4Datum: 05.09.2022
123456
Bis ....m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderproben Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende BemerkungenArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennungh) Gruppei) Kalk- gehalt
8.00 Endtiefea) TonsteinRuhewasser 3.56m u. AP 06.09.2022
b)
c) Kompaktd)e) graublau
f)g)h)i)

[Seite 66]

VEES | PARTNER Geotechnischer Bericht vom 25.11.2022 Az 22 082 Anlage 6

Prüfberichte der Eurofins Institut Jäger GmbH

vom 13.06. und 06.09.2022

zu 5 Bodenmischproben

[Seite 67]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-000948-01 Seite1von13

EurofinsInstitutJägerGmbH-Holderäckerstraße4-70499Stuttgart

Prof.Dr.-Ing.E.VeesundPartner BaugrundinstitutGmbH Friedrich-List-Str.42 70771Leinfelden-Echterdingen

Titel: PrüfberichtzuAuftrag72211215 Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-000948-01

Auftragsbezeichnung: Az22082Nehren

AnzahlProben: 4 Probenart: Boden Probenahmedatum: 13.06.2022 Probenehmer: angeliefertvomAuftraggeber

Probeneingangsdatum: 26.07.2022 Prüfzeitraum: 26.07.2022-01.08.2022

DiePrüfergebnissebeziehensichausschließlichaufdieuntersuchtenPrüfgegenstände.SoferndieProbenahmenichtdurchunserLaboroderin unseremAuftragerfolgte,wirdhierfürkeineGewährübernommen.DieErgebnissebeziehensichindiesemFallaufdieProbenim Anlieferungszustand.DieserPrüfberichtenthälteinequalifizierteelektronischeSignaturunddarfnurvollständigundunverändertweiterverbreitet werden.AuszügeoderÄnderungenbedürfeninjedemEinzelfallderGenehmigungderEUROFINSUMWELT.

EsgeltendieAllgemeinenVerkaufsbedingungen(AVB),sofernnichtandereRegelungenvereinbartsind.DieaktuellenAVBkönnenSieunter http://www.eurofins.de/umwelt/avb.aspxeinsehen.

Anhänge: XML_Export_AR-22-XR-000948-01.xml

RenateGraf Digitalsigniert,{0{1S.I0G8N.2A0T2U2RE_DATE}} AnalyticalServiceManager M{{SaIrGk NCAhTrisUtRjaEni_BY}} Tel.+497118874559 P{{rSüIfGleNitAunTgURE_TITLE}}

EurofinsInstitutJägerGmbH Tel. +49707170070 GF:LarsDohl Bankverbindung:UniCreditBank Ernst-Simon-Strasse2-4 Fax +497071700777 RegistergerichtStuttgart,HRB382768 BLZ20730017 D-72072Tübingen umwelt-tuebingen@eurofins.de USt.-ID.Nr.DE245713899 Kto7000000600 www.eurofins.de/umwelt IBANDE15207300177000000600 BIC/SWIFTHYVEDEMME17

[Seite 68]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-000948-01 Seite2von13

ProbenbezeichnungMP1MP3MP4
Probenahmedatum/-zeit13.06.202213.06.202213.06.2022
Probennummer722023378722023379722023380
ParameterLab.Akkr.MethodeBGEinheit

ProbenvorbereitungFeststoffe

ProbenbegleitprotokollAN/fsieheAnlagesieheAnlagesieheAnlage
Probenmengeinkl. VerpackungAN/fL8DIN19747:2009-07kg4,54,65,6
Fremdstoffe(Art)AN/fL8DIN19747:2009-07neinneinnein
Fremdstoffe(Menge)AN/fL8DIN19747:2009-07g0,00,00,0
Siebrückstand>10mmAN/fL8DIN19747:2009-07jajaja
Fremdstoffe(Anteil)AN/fL8DIN19747:2009-07%0,00,00,0
RückstellprobeAN/fHausmethode100g9021210856
KönigswasseraufschlussAN/fL8DINEN13657:2003-01XXX

Physikalisch-chemischeKenngrößenausderOriginalsubstanz Trockenmasse AN/u L8 DINEN14346:2007-03 0,1 Ma.-% 91,0 80,7 77,9

AnionenausderOriginalsubstanz Cyanide,gesamt AN/f L8 DINISO17380:2013-10 0,5 mg/kgTS <0,5 <0,5 <0,5 ElementeausdemKönigswasseraufschlussnachDINEN13657:2003-01#

Arsen(As)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,8mg/kgTS9,117,417,2
Blei(Pb)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-012mg/kgTS135027
Cadmium(Cd)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,2mg/kgTS1,41,10,5
Chrom(Cr)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-011mg/kgTS153347
Kupfer(Cu)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-011mg/kgTS538945
Nickel(Ni)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-011mg/kgTS5013978
Quecksilber(Hg)AN/fL8DINENISO12846(E12): 2012-080,07mg/kgTS0,100,09<0,07
Thallium(Tl)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,2mg/kgTS0,21,00,8
Zink(Zn)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-011mg/kgTS90200134

OrganischeSummenparameterausderOriginalsubstanz

Glühverlust(550°C)AN/fL8DINEN15169:2007-050,1Ma.-%TS11,38,611,1
TOCAN/fL8DINEN15936:2012-11 (AN,L8:Ver.A;FG,F5: Ver.B)0,1Ma.-%TS8,02,92,4
EOXAN/fL8DIN38414-17(S17): 2017-011,0mg/kgTS<1,0<1,0<1,0
ExtrahierbarelipophileStoffeAN/fL8LAGAKW/04:2019-090,02Ma.-%TS0,570,050,13
KohlenwasserstoffeC10-C22AN/fL8DINEN14039: 2005-01/LAGAKW/04: 2019-0940mg/kgTS2600220790
KohlenwasserstoffeC10-C40AN/fL8DINEN14039: 2005-01/LAGAKW/04: 2019-0940mg/kgTS34003301200

[Seite 69]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-000948-01 Seite3von13

ProbenbezeichnungMP1MP3MP4
Probenahmedatum/-zeit13.06.202213.06.202213.06.2022
Probennummer722023378722023379722023380
ParameterLab.Akkr.MethodeBGEinheit

BTEXundaromatischeKohlenwasserstoffeausderOriginalsubstanz

BenzolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05<0,05<0,05
ToluolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05<0,05<0,05
EthylbenzolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05<0,05<0,05
m-/-p-XylolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05<0,05<0,05
o-XylolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05<0,05<0,05
SummeBTEXAN/fL8DINENISO22155: 2016-07mg/kgTS(n.b.)1)(n.b.)1)(n.b.)1)
Isopropylbenzol(Cumol)AN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05<0,05<0,05
StyrolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05<0,05<0,05
SummeBTEX+Styrol+ CumolAN/fL8DINENISO22155: 2016-07mg/kgTS(n.b.)1)(n.b.)1)(n.b.)1)

LHKWausderOriginalsubstanz

DichlormethanAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05<0,05<0,05
trans-1,2-DichlorethenAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05<0,05<0,05
cis-1,2-DichlorethenAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05<0,05<0,05
Chloroform(Trichlormethan)AN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05<0,05<0,05
1,1,1-TrichlorethanAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05<0,05<0,05
TetrachlormethanAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05<0,05<0,05
TrichlorethenAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05<0,05<0,05
TetrachlorethenAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05<0,05<0,05
1,1-DichlorethenAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05<0,05<0,05
1,2-DichlorethanAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05<0,05<0,05
SummeLHKW(10 Parameter)AN/fL8DINENISO22155: 2016-07mg/kgTS(n.b.)1)(n.b.)1)(n.b.)1)

[Seite 70]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-000948-01 Seite4von13

ProbenbezeichnungMP1MP3MP4
Probenahmedatum/-zeit13.06.202213.06.202213.06.2022
Probennummer722023378722023379722023380
ParameterLab.Akkr.MethodeBGEinheit

PAKausderOriginalsubstanz

NaphthalinAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS31<0,05<0,05
AcenaphthylenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS22<0,05<0,05
AcenaphthenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS19<0,05<0,05
FluorenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS78<0,05<0,05
PhenanthrenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS3000,170,36
AnthracenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS85<0,050,08
FluoranthenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS220<0,050,30
PyrenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS140<0,050,38
Benzo[a]anthracenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS760,180,13
ChrysenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS580,100,30
Benzo[b]fluoranthenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS70<0,050,20
Benzo[k]fluoranthenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS25<0,050,08
Benzo[a]pyrenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS47<0,050,10
Indeno[1,2,3-cd]pyrenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS30<0,05<0,05
Dibenzo[a,h]anthracenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS6,3<0,05<0,05
Benzo[ghi]perylenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS24<0,050,07
Summe16EPA-PAKexkl. BGAN/fL8DINISO18287:2006-05mg/kgTS12300,452,00
Summe15PAKohne Naphthalinexkl.BGAN/fL8DINISO18287:2006-05mg/kgTS12000,452,00

PCBausderOriginalsubstanz

PCB28AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01<0,01<0,01
PCB52AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01<0,01<0,01
PCB101AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01<0,01<0,01
PCB153AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01<0,01<0,01
PCB138AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01<0,01<0,01
PCB180AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01<0,01<0,01
Summe6DIN-PCBexkl.BGAN/fL8DINEN15308:2016-12mg/kgTS(n.b.)1)(n.b.)1)(n.b.)1)
PCB118AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01<0,01<0,01
SummePCB(7)AN/fL8DINEN15308:2016-12mg/kgTS(n.b.)1)(n.b.)1)(n.b.)1)

Phys.-chem.Kenngrößenausdem10:1-SchütteleluatnachDINEN12457-4:2003-01

pH-WertAN/fL8DINENISO10523(C5): 2012-047,98,07,7
TemperaturpH-WertAN/fL8DIN38404-4(C4): 1976-12°C21,421,422,7
Leitfähigkeitbei25°CAN/fL8DINEN27888(C8): 1993-115µS/cm484120323
WasserlöslicherAnteilAN/fL8DINEN15216:2008-010,15Ma.-%0,37<0,150,19
Gesamtgehaltangelösten FeststoffenAN/fL8DINEN15216:2008-01150mg/l370<150190

[Seite 71]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-000948-01 Seite5von13

ProbenbezeichnungMP1MP3MP4
Probenahmedatum/-zeit13.06.202213.06.202213.06.2022
Probennummer722023378722023379722023380
ParameterLab.Akkr.MethodeBGEinheit

Anionenausdem10:1-SchütteleluatnachDINEN12457-4:2003-01

FluoridAN/fL8DINENISO10304-1 (D20):2009-070,2mg/l0,50,90,8
Chlorid(Cl)AN/fL8DINENISO10304-1 (D20):2009-071,0mg/l1,8<1,05,4
Sulfat(SO4)AN/fL8DINENISO10304-1 (D20):2009-071,0mg/l1907,935
Cyanide,gesamtAN/fL8DINENISO14403-2: 2012-100,005mg/l<0,005<0,005<0,005
Cyanidleichtfreisetzbar/ CyanidfreiAN/fL8DINENISO14403-2: 2012-100,005mg/l<0,005<0,005<0,005

Elementeausdem10:1-SchütteleluatnachDINEN12457-4:2003-01

Antimon(Sb)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l<0,001<0,001<0,001
Arsen(As)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l<0,001<0,001<0,001
Barium(Ba)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l0,0350,0700,055
Blei(Pb)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l<0,001<0,001<0,001
Cadmium(Cd)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,0003mg/l<0,0003<0,0003<0,0003
Chrom(Cr)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l<0,001<0,001<0,001
Kupfer(Cu)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,005mg/l<0,005<0,005<0,005
Molybdän(Mo)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l0,0110,0090,008
Nickel(Ni)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l<0,001<0,001<0,001
Quecksilber(Hg)AN/fL8DINENISO12846(E12): 2012-080,0002mg/l<0,0002<0,0002<0,0002
Selen(Se)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l<0,001<0,0010,001
Zink(Zn)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,01mg/l<0,01<0,01<0,01

Org.Summenparameterausdem10:1-SchütteleluatnachDINEN12457-4:2003-01

Gelösterorg.Kohlenstoff (DOC)AN/fL8DINEN1484:2019-041,0mg/l1,41,12,6
Phenolindex, wasserdampfflüchtigAN/fL8DINENISO14402(H37): 1999-120,01mg/l<0,01<0,01<0,01

[Seite 72]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-000948-01 Seite6von13

ProbenbezeichnungMP5
Probenahmedatum/-zeit13.06.2022
Probennummer722023381
ParameterLab.Akkr.MethodeBGEinheit

ProbenvorbereitungFeststoffe

ProbenbegleitprotokollAN/fsieheAnlage
Probenmengeinkl. VerpackungAN/fL8DIN19747:2009-07kg5,8
Fremdstoffe(Art)AN/fL8DIN19747:2009-07nein
Fremdstoffe(Menge)AN/fL8DIN19747:2009-07g0,0
Siebrückstand>10mmAN/fL8DIN19747:2009-07ja
Fremdstoffe(Anteil)AN/fL8DIN19747:2009-07%0,0
RückstellprobeAN/fHausmethode100g468
KönigswasseraufschlussAN/fL8DINEN13657:2003-01X

Physikalisch-chemischeKenngrößenausderOriginalsubstanz Trockenmasse AN/u L8 DINEN14346:2007-03 0,1 Ma.-% 90,7

AnionenausderOriginalsubstanz Cyanide,gesamt AN/f L8 DINISO17380:2013-10 0,5 mg/kgTS <0,5 ElementeausdemKönigswasseraufschlussnachDINEN13657:2003-01#

Arsen(As)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,8mg/kgTS12,3
Blei(Pb)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-012mg/kgTS26
Cadmium(Cd)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,2mg/kgTS0,3
Chrom(Cr)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-011mg/kgTS24
Kupfer(Cu)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-011mg/kgTS70
Nickel(Ni)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-011mg/kgTS113
Quecksilber(Hg)AN/fL8DINENISO12846(E12): 2012-080,07mg/kgTS<0,07
Thallium(Tl)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,2mg/kgTS<0,2
Zink(Zn)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-011mg/kgTS166

OrganischeSummenparameterausderOriginalsubstanz

Glühverlust(550°C)AN/fL8DINEN15169:2007-050,1Ma.-%TS4,7
TOCAN/fL8DINEN15936:2012-11 (AN,L8:Ver.A;FG,F5: Ver.B)0,1Ma.-%TS1,3
EOXAN/fL8DIN38414-17(S17): 2017-011,0mg/kgTS<1,0
ExtrahierbarelipophileStoffeAN/fL8LAGAKW/04:2019-090,02Ma.-%TS0,03
KohlenwasserstoffeC10-C22AN/fL8DINEN14039: 2005-01/LAGAKW/04: 2019-0940mg/kgTS220
KohlenwasserstoffeC10-C40AN/fL8DINEN14039: 2005-01/LAGAKW/04: 2019-0940mg/kgTS310

[Seite 73]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-000948-01 Seite7von13

ProbenbezeichnungMP5
Probenahmedatum/-zeit13.06.2022
Probennummer722023381
ParameterLab.Akkr.MethodeBGEinheit

BTEXundaromatischeKohlenwasserstoffeausderOriginalsubstanz

BenzolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
ToluolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
EthylbenzolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
m-/-p-XylolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
o-XylolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
SummeBTEXAN/fL8DINENISO22155: 2016-07mg/kgTS(n.b.)1)
Isopropylbenzol(Cumol)AN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
StyrolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
SummeBTEX+Styrol+ CumolAN/fL8DINENISO22155: 2016-07mg/kgTS(n.b.)1)

LHKWausderOriginalsubstanz

DichlormethanAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
trans-1,2-DichlorethenAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
cis-1,2-DichlorethenAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
Chloroform(Trichlormethan)AN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
1,1,1-TrichlorethanAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
TetrachlormethanAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
TrichlorethenAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
TetrachlorethenAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
1,1-DichlorethenAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
1,2-DichlorethanAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
SummeLHKW(10 Parameter)AN/fL8DINENISO22155: 2016-07mg/kgTS(n.b.)1)

[Seite 74]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-000948-01 Seite8von13

ProbenbezeichnungMP5
Probenahmedatum/-zeit13.06.2022
Probennummer722023381
ParameterLab.Akkr.MethodeBGEinheit

PAKausderOriginalsubstanz

NaphthalinAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
AcenaphthylenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
AcenaphthenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
FluorenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
PhenanthrenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS0,06
AnthracenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
FluoranthenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
PyrenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS0,09
Benzo[a]anthracenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS0,09
ChrysenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS0,06
Benzo[b]fluoranthenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
Benzo[k]fluoranthenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
Benzo[a]pyrenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
Indeno[1,2,3-cd]pyrenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
Dibenzo[a,h]anthracenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
Benzo[ghi]perylenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
Summe16EPA-PAKexkl. BGAN/fL8DINISO18287:2006-05mg/kgTS0,30
Summe15PAKohne Naphthalinexkl.BGAN/fL8DINISO18287:2006-05mg/kgTS0,30

PCBausderOriginalsubstanz

PCB28AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01
PCB52AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01
PCB101AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01
PCB153AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01
PCB138AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01
PCB180AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01
Summe6DIN-PCBexkl.BGAN/fL8DINEN15308:2016-12mg/kgTS(n.b.)1)
PCB118AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01
SummePCB(7)AN/fL8DINEN15308:2016-12mg/kgTS(n.b.)1)

Phys.-chem.Kenngrößenausdem10:1-SchütteleluatnachDINEN12457-4:2003-01

pH-WertAN/fL8DINENISO10523(C5): 2012-048,1
TemperaturpH-WertAN/fL8DIN38404-4(C4): 1976-12°C23,6
Leitfähigkeitbei25°CAN/fL8DINEN27888(C8): 1993-115µS/cm214
WasserlöslicherAnteilAN/fL8DINEN15216:2008-010,15Ma.-%<0,15
Gesamtgehaltangelösten FeststoffenAN/fL8DINEN15216:2008-01150mg/l<150

[Seite 75]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-000948-01 Seite9von13

ProbenbezeichnungMP5
Probenahmedatum/-zeit13.06.2022
Probennummer722023381
ParameterLab.Akkr.MethodeBGEinheit

Anionenausdem10:1-SchütteleluatnachDINEN12457-4:2003-01

FluoridAN/fL8DINENISO10304-1 (D20):2009-070,2mg/l0,3
Chlorid(Cl)AN/fL8DINENISO10304-1 (D20):2009-071,0mg/l<1,0
Sulfat(SO4)AN/fL8DINENISO10304-1 (D20):2009-071,0mg/l59
Cyanide,gesamtAN/fL8DINENISO14403-2: 2012-100,005mg/l<0,005
Cyanidleichtfreisetzbar/ CyanidfreiAN/fL8DINENISO14403-2: 2012-100,005mg/l<0,005

Elementeausdem10:1-SchütteleluatnachDINEN12457-4:2003-01

Antimon(Sb)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l<0,001
Arsen(As)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l<0,001
Barium(Ba)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l0,046
Blei(Pb)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l<0,001
Cadmium(Cd)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,0003mg/l<0,0003
Chrom(Cr)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l<0,001
Kupfer(Cu)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,005mg/l<0,005
Molybdän(Mo)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l0,025
Nickel(Ni)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l0,003
Quecksilber(Hg)AN/fL8DINENISO12846(E12): 2012-080,0002mg/l<0,0002
Selen(Se)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l0,002
Zink(Zn)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,01mg/l<0,01

Org.Summenparameterausdem10:1-SchütteleluatnachDINEN12457-4:2003-01

Gelösterorg.Kohlenstoff (DOC)AN/fL8DINEN1484:2019-041,0mg/l<1,0
Phenolindex, wasserdampfflüchtigAN/fL8DINENISO14402(H37): 1999-120,01mg/l<0,01

Erläuterungen BG-Bestimmungsgrenze Lab.-KürzeldesdurchführendenLabors Akkr.-AkkreditierungskürzeldesPrüflabors X-durchgeführt #Heizblock-AufschlussaußerbeiUntersuchungenimgesetzlichgeregeltenBereich.

KommentarezuErgebnissen 1)nichtberechenbar,daalleWerte<BG.

DiemitANgekennzeichnetenParameterwurdenvonderEurofinsUmweltWestGmbH(Vorgebirgsstrasse20,Wesseling)analysiert.Die BestimmungdermitL8gekennzeichnetenParameteristnachDINENISO/IEC17025:2018DAkkSD-PL-14078-01-00akkreditiert.

/u-DieAnalysedesParameterserfolgteinUntervergabe.

/f-DieAnalysedesParameterserfolgteinFremdvergabe.

[Seite 76]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-000948-01 Seite10von13

Probenbegleitprotokoll nach DIN 19747 - Juli 2009 - Anhang A

Probennummer 722023378 Probenbeschreibung MP1

Probenvorbereitung

Probenehmer angeliefertvom Auftraggeber Probenahmeprotokoll(vonderFeldprobezurLaborprobe)liegtvor: Nein

Fremdstoffe(Menge): 0,0g Fremdstoffe(Art): nein Siebrückstand>10mm: ja Siebrückstandwirdauf<10mmzerkleinertunddemSiebdurchgangbeigemischt. Probenteilung/Homogenisierungdurch: FraktionierendesTeilen Rückstellprobe: 902g

Probenaufarbeitung(vonderPrüfprobezurMessprobe)****)

Nr.DK0DKI,II, IIIREKParameterZerkleinern**)TrocknenFeinzerkleinern***)Probenmenge
0XXXTrockenmasse<5mmNeinNein15g
1.01XXGlühverlust<5mm40°C<150µm10g
1.02XXTOC<5mm40°C<150µm2g
2.01XBTEXOriginalprobe (Stichprobe)NeinNein20g+20mlMethanol
2.02+2.04XXPAK/PCB<5mmNeinNein12,5g
2.03XMKW(C10- C40)<5mmNeinNein20g
2.07XXLipophileStoffe<5mmVerreibenmit NatriumsulfatNein20g
2.08-2.14XMetalle, Königswasser- aufschluss<5mm40°C<150μm3g
3.01-3.21XXXEluatNein/<10mmNeinNein100g
1.01/1.02*)XXC-elementar<5mm40°C<150μm2g
1.01/1.02*)XXAT4<10mmNeinNein300g
1.01/1.02*)XXGB21<10mmNeinNein200g
1.01/1.02*)XXBrennwert<5mm105°C<150μm5g

*) ZusatzparameterbeiÜberschreitungdergenanntenGrenzwerte **) ZerkleinernmittelsBackenbrechermitWolframkarbid-Backen ***) FeinzerkleinerungmittelsLaborbackenbrecherBB51mitWolframkarbid-Backen ****) Maximalumfang;giltnurfürdiebeauftragtenParameter

[Seite 77]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-000948-01 Seite11von13

Probenbegleitprotokoll nach DIN 19747 - Juli 2009 - Anhang A

Probennummer 722023379 Probenbeschreibung MP3

Probenvorbereitung

Probenehmer angeliefertvom Auftraggeber Probenahmeprotokoll(vonderFeldprobezurLaborprobe)liegtvor: Nein

Fremdstoffe(Menge): 0,0g Fremdstoffe(Art): nein Siebrückstand>10mm: ja Siebrückstandwirdauf<10mmzerkleinertunddemSiebdurchgangbeigemischt. Probenteilung/Homogenisierungdurch: FraktionierendesTeilen Rückstellprobe: 1210g

Probenaufarbeitung(vonderPrüfprobezurMessprobe)****)

Nr.DK0DKI,II, IIIREKParameterZerkleinern**)TrocknenFeinzerkleinern***)Probenmenge
0XXXTrockenmasse<5mmNeinNein15g
1.01XXGlühverlust<5mm40°C<150µm10g
1.02XXTOC<5mm40°C<150µm2g
2.01XBTEXOriginalprobe (Stichprobe)NeinNein20g+20mlMethanol
2.02+2.04XXPAK/PCB<5mmNeinNein12,5g
2.03XMKW(C10- C40)<5mmNeinNein20g
2.07XXLipophileStoffe<5mmVerreibenmit NatriumsulfatNein20g
2.08-2.14XMetalle, Königswasser- aufschluss<5mm40°C<150μm3g
3.01-3.21XXXEluatNein/<10mmNeinNein100g
1.01/1.02*)XXC-elementar<5mm40°C<150μm2g
1.01/1.02*)XXAT4<10mmNeinNein300g
1.01/1.02*)XXGB21<10mmNeinNein200g
1.01/1.02*)XXBrennwert<5mm105°C<150μm5g

*) ZusatzparameterbeiÜberschreitungdergenanntenGrenzwerte **) ZerkleinernmittelsBackenbrechermitWolframkarbid-Backen ***) FeinzerkleinerungmittelsLaborbackenbrecherBB51mitWolframkarbid-Backen ****) Maximalumfang;giltnurfürdiebeauftragtenParameter

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Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-000948-01 Seite12von13

Probenbegleitprotokoll nach DIN 19747 - Juli 2009 - Anhang A

Probennummer 722023380 Probenbeschreibung MP4

Probenvorbereitung

Probenehmer angeliefertvom Auftraggeber Probenahmeprotokoll(vonderFeldprobezurLaborprobe)liegtvor: Nein

Fremdstoffe(Menge): 0,0g Fremdstoffe(Art): nein Siebrückstand>10mm: ja Siebrückstandwirdauf<10mmzerkleinertunddemSiebdurchgangbeigemischt. Probenteilung/Homogenisierungdurch: FraktionierendesTeilen Rückstellprobe: 856g

Probenaufarbeitung(vonderPrüfprobezurMessprobe)****)

Nr.DK0DKI,II, IIIREKParameterZerkleinern**)TrocknenFeinzerkleinern***)Probenmenge
0XXXTrockenmasse<5mmNeinNein15g
1.01XXGlühverlust<5mm40°C<150µm10g
1.02XXTOC<5mm40°C<150µm2g
2.01XBTEXOriginalprobe (Stichprobe)NeinNein20g+20mlMethanol
2.02+2.04XXPAK/PCB<5mmNeinNein12,5g
2.03XMKW(C10- C40)<5mmNeinNein20g
2.07XXLipophileStoffe<5mmVerreibenmit NatriumsulfatNein20g
2.08-2.14XMetalle, Königswasser- aufschluss<5mm40°C<150μm3g
3.01-3.21XXXEluatNein/<10mmNeinNein100g
1.01/1.02*)XXC-elementar<5mm40°C<150μm2g
1.01/1.02*)XXAT4<10mmNeinNein300g
1.01/1.02*)XXGB21<10mmNeinNein200g
1.01/1.02*)XXBrennwert<5mm105°C<150μm5g

*) ZusatzparameterbeiÜberschreitungdergenanntenGrenzwerte **) ZerkleinernmittelsBackenbrechermitWolframkarbid-Backen ***) FeinzerkleinerungmittelsLaborbackenbrecherBB51mitWolframkarbid-Backen ****) Maximalumfang;giltnurfürdiebeauftragtenParameter

[Seite 79]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-000948-01 Seite13von13

Probenbegleitprotokoll nach DIN 19747 - Juli 2009 - Anhang A

Probennummer 722023381 Probenbeschreibung MP5

Probenvorbereitung

Probenehmer angeliefertvom Auftraggeber Probenahmeprotokoll(vonderFeldprobezurLaborprobe)liegtvor: Nein

Fremdstoffe(Menge): 0,0g Fremdstoffe(Art): nein Siebrückstand>10mm: ja Siebrückstandwirdauf<10mmzerkleinertunddemSiebdurchgangbeigemischt. Probenteilung/Homogenisierungdurch: FraktionierendesTeilen Rückstellprobe: 468g

Probenaufarbeitung(vonderPrüfprobezurMessprobe)****)

Nr.DK0DKI,II, IIIREKParameterZerkleinern**)TrocknenFeinzerkleinern***)Probenmenge
0XXXTrockenmasse<5mmNeinNein15g
1.01XXGlühverlust<5mm40°C<150µm10g
1.02XXTOC<5mm40°C<150µm2g
2.01XBTEXOriginalprobe (Stichprobe)NeinNein20g+20mlMethanol
2.02+2.04XXPAK/PCB<5mmNeinNein12,5g
2.03XMKW(C10- C40)<5mmNeinNein20g
2.07XXLipophileStoffe<5mmVerreibenmit NatriumsulfatNein20g
2.08-2.14XMetalle, Königswasser- aufschluss<5mm40°C<150μm3g
3.01-3.21XXXEluatNein/<10mmNeinNein100g
1.01/1.02*)XXC-elementar<5mm40°C<150μm2g
1.01/1.02*)XXAT4<10mmNeinNein300g
1.01/1.02*)XXGB21<10mmNeinNein200g
1.01/1.02*)XXBrennwert<5mm105°C<150μm5g

*) ZusatzparameterbeiÜberschreitungdergenanntenGrenzwerte **) ZerkleinernmittelsBackenbrechermitWolframkarbid-Backen ***) FeinzerkleinerungmittelsLaborbackenbrecherBB51mitWolframkarbid-Backen ****) Maximalumfang;giltnurfürdiebeauftragtenParameter

[Seite 80]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-001325-01 Seite1von6

EurofinsInstitutJägerGmbH-Holderäckerstraße4-70499Stuttgart

Prof.Dr.-Ing.E.VeesundPartner BaugrundinstitutGmbH Friedrich-List-Str.42 70771Leinfelden-Echterdingen

Titel: PrüfberichtzuAuftrag72214457 Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-001325-01

Auftragsbezeichnung: Az22082Nehren

AnzahlProben: 1 Probenart: Boden Probenahmedatum: 06.09.2022 Probenehmer: keineAngabe,Probe(n)wurde(n)ansLaborausgehändigt

Probeneingangsdatum: 22.09.2022 Prüfzeitraum: 22.09.2022-28.09.2022

DiePrüfergebnissebeziehensichausschließlichaufdieuntersuchtenPrüfgegenstände.SoferndieProbenahmenichtdurchunserLaboroderin unseremAuftragerfolgte,wirdhierfürkeineGewährübernommen.DieErgebnissebeziehensichindiesemFallaufdieProbenim Anlieferungszustand.DieserPrüfberichtenthälteinequalifizierteelektronischeSignaturunddarfnurvollständigundunverändertweiterverbreitet werden.AuszügeoderÄnderungenbedürfeninjedemEinzelfallderGenehmigungderEUROFINSUMWELT.

EsgeltendieAllgemeinenVerkaufsbedingungen(AVB),sofernnichtandereRegelungenvereinbartsind.DieaktuellenAVBkönnenSieunter http://www.eurofins.de/umwelt/avb.aspxeinsehen.

Anhänge: XML_Export_AR-22-XR-001325-01.xml

RenateGraf Digitalsigniert,{2{8S.I0G9N.2A0T2U2RE_DATE}} AnalyticalServiceManager M{{SaIrGk NCAhTrisUtRjaEni_BY}} Tel.+497118874559 P{{rSüIfGleNitAunTgURE_TITLE}}

EurofinsInstitutJägerGmbH Tel. +49707170070 GF:StefanPatermann Bankverbindung:UniCreditBank Ernst-Simon-Strasse2-4 Fax +497071700777 RegistergerichtStuttgart,HRB382768 BLZ20730017 D-72072Tübingen umwelt-tuebingen@eurofins.de USt.-ID.Nr.DE245713899 Kto7000000600 www.eurofins.de/umwelt IBANDE15207300177000000600 BIC/SWIFTHYVEDEMME17

[Seite 81]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-001325-01 Seite2von6

ProbenbezeichnungMP2
Probenahmedatum/-zeit06.09.2022
Probennummer722029842
ParameterLab.Akkr.MethodeBGEinheit

ProbenvorbereitungFeststoffe

ProbenbegleitprotokollAN/fsieheAnlage
Probenmengeinkl. VerpackungAN/fL8DIN19747:2009-07kg3,0
Fremdstoffe(Art)AN/fL8DIN19747:2009-07nein
Fremdstoffe(Menge)AN/fL8DIN19747:2009-07g0,0
Siebrückstand>10mmAN/fL8DIN19747:2009-07ja
Fremdstoffe(Anteil)AN/fL8DIN19747:2009-070,1%<0,1
RückstellprobeAN/fHausmethode100g1000
KönigswasseraufschlussAN/fL8DINEN13657:2003-01X

Physikalisch-chemischeKenngrößenausderOriginalsubstanz Trockenmasse AN/u L8 DINEN14346:2007-03 0,1 Ma.-% 90,5

AnionenausderOriginalsubstanz Cyanide,gesamt AN/f L8 DINISO17380:2013-10 0,5 mg/kgTS <0,5 ElementeausdemKönigswasseraufschlussnachDINEN13657:2003-01#

Arsen(As)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,8mg/kgTS13,3
Blei(Pb)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-012mg/kgTS23
Cadmium(Cd)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,2mg/kgTS0,4
Chrom(Cr)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-011mg/kgTS26
Kupfer(Cu)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-011mg/kgTS48
Nickel(Ni)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-011mg/kgTS138
Quecksilber(Hg)AN/fL8DINENISO12846(E12): 2012-080,07mg/kgTS<0,07
Thallium(Tl)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,2mg/kgTS<0,2
Zink(Zn)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-011mg/kgTS123

OrganischeSummenparameterausderOriginalsubstanz

Glühverlust(550°C)AN/fL8DINEN15169:2007-050,1Ma.-%TS4,5
TOCAN/fL8DINEN15936:2012-11 (AN,L8:Ver.A;FG,F5: Ver.B)0,1Ma.-%TS1,0
EOXAN/fL8DIN38414-17(S17): 2017-011,0mg/kgTS<1,0
ExtrahierbarelipophileStoffeAN/fL8LAGAKW/04:2019-090,02Ma.-%TS<0,02
KohlenwasserstoffeC10-C22AN/fL8DINEN14039: 2005-01/LAGAKW/04: 2019-0940mg/kgTS<40
KohlenwasserstoffeC10-C40AN/fL8DINEN14039: 2005-01/LAGAKW/04: 2019-0940mg/kgTS67

[Seite 82]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-001325-01 Seite3von6

ProbenbezeichnungMP2
Probenahmedatum/-zeit06.09.2022
Probennummer722029842
ParameterLab.Akkr.MethodeBGEinheit

BTEXundaromatischeKohlenwasserstoffeausderOriginalsubstanz

BenzolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
ToluolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
EthylbenzolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
m-/-p-XylolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
o-XylolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
SummeBTEXAN/fL8DINENISO22155: 2016-07mg/kgTS(n.b.)1)
Isopropylbenzol(Cumol)AN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
StyrolAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
SummeBTEX+Styrol+ CumolAN/fL8DINENISO22155: 2016-07mg/kgTS(n.b.)1)

LHKWausderOriginalsubstanz

DichlormethanAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
trans-1,2-DichlorethenAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
cis-1,2-DichlorethenAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
Chloroform(Trichlormethan)AN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
1,1,1-TrichlorethanAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
TetrachlormethanAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
TrichlorethenAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
TetrachlorethenAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
1,1-DichlorethenAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
1,2-DichlorethanAN/fL8DINENISO22155: 2016-070,05mg/kgTS<0,05
SummeLHKW(10 Parameter)AN/fL8DINENISO22155: 2016-07mg/kgTS(n.b.)1)

[Seite 83]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-001325-01 Seite4von6

ProbenbezeichnungMP2
Probenahmedatum/-zeit06.09.2022
Probennummer722029842
ParameterLab.Akkr.MethodeBGEinheit

PAKausderOriginalsubstanz

NaphthalinAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
AcenaphthylenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
AcenaphthenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
FluorenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
PhenanthrenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS0,09
AnthracenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
FluoranthenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS0,09
PyrenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS0,07
Benzo[a]anthracenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
ChrysenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS0,06
Benzo[b]fluoranthenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS0,07
Benzo[k]fluoranthenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
Benzo[a]pyrenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
Indeno[1,2,3-cd]pyrenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
Dibenzo[a,h]anthracenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
Benzo[ghi]perylenAN/fL8DINISO18287:2006-050,05mg/kgTS<0,05
Summe16EPA-PAKexkl. BGAN/fL8DINISO18287:2006-05mg/kgTS0,38
Summe15PAKohne Naphthalinexkl.BGAN/fL8DINISO18287:2006-05mg/kgTS0,38

PCBausderOriginalsubstanz

PCB28AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01
PCB52AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01
PCB101AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01
PCB153AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01
PCB138AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01
PCB180AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01
Summe6DIN-PCBexkl.BGAN/fL8DINEN15308:2016-12mg/kgTS(n.b.)1)
PCB118AN/fL8DINEN15308:2016-120,01mg/kgTS<0,01
SummePCB(7)AN/fL8DINEN15308:2016-12mg/kgTS(n.b.)1)

Phys.-chem.Kenngrößenausdem10:1-SchütteleluatnachDINEN12457-4:2003-01

pH-WertAN/fL8DINENISO10523(C5): 2012-048,3
TemperaturpH-WertAN/fL8DIN38404-4(C4): 1976-12°C20,6
Leitfähigkeitbei25°CAN/fL8DINEN27888(C8): 1993-115µS/cm194
WasserlöslicherAnteilAN/fL8DINEN15216:2008-010,15Ma.-%0,17
Gesamtgehaltangelösten FeststoffenAN/fL8DINEN15216:2008-01150mg/l170

[Seite 84]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-001325-01 Seite5von6

ProbenbezeichnungMP2
Probenahmedatum/-zeit06.09.2022
Probennummer722029842
ParameterLab.Akkr.MethodeBGEinheit

Anionenausdem10:1-SchütteleluatnachDINEN12457-4:2003-01

FluoridAN/fL8DINENISO10304-1 (D20):2009-070,2mg/l0,4
Chlorid(Cl)AN/fL8DINENISO10304-1 (D20):2009-071,0mg/l<1,0
Sulfat(SO4)AN/fL8DINENISO10304-1 (D20):2009-071,0mg/l47
Cyanide,gesamtAN/fL8DINENISO14403-2: 2012-100,005mg/l<0,005
Cyanidleichtfreisetzbar/ CyanidfreiAN/fL8DINENISO14403-2: 2012-100,005mg/l<0,005

Elementeausdem10:1-SchütteleluatnachDINEN12457-4:2003-01

Antimon(Sb)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l<0,001
Arsen(As)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l<0,001
Barium(Ba)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l0,048
Blei(Pb)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l<0,001
Cadmium(Cd)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,0003mg/l<0,0003
Chrom(Cr)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l<0,001
Kupfer(Cu)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,005mg/l<0,005
Molybdän(Mo)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l0,010
Nickel(Ni)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l0,002
Quecksilber(Hg)AN/fL8DINENISO12846(E12): 2012-080,0002mg/l<0,0002
Selen(Se)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,001mg/l0,008
Zink(Zn)AN/fL8DINENISO17294-2 (E29):2017-010,01mg/l<0,01

Org.Summenparameterausdem10:1-SchütteleluatnachDINEN12457-4:2003-01

Gelösterorg.Kohlenstoff (DOC)AN/fL8DINEN1484:2019-041,0mg/l1,0
Phenolindex, wasserdampfflüchtigAN/fL8DINENISO14402(H37): 1999-120,01mg/l<0,01

Erläuterungen BG-Bestimmungsgrenze Lab.-KürzeldesdurchführendenLabors Akkr.-AkkreditierungskürzeldesPrüflabors X-durchgeführt #Heizblock-AufschlussaußerbeiUntersuchungenimgesetzlichgeregeltenBereich.

KommentarezuErgebnissen 1)nichtberechenbar

DiemitANgekennzeichnetenParameterwurdenvonderEurofinsUmweltWestGmbH(Vorgebirgsstrasse20,Wesseling)analysiert.Die BestimmungdermitL8gekennzeichnetenParameteristnachDINENISO/IEC17025:2018DAkkSD-PL-14078-01-00akkreditiert.

/u-DieAnalysedesParameterserfolgteinUntervergabe.

/f-DieAnalysedesParameterserfolgteinFremdvergabe.

[Seite 85]

Prüfberichtsnummer: AR-22-XR-001325-01 Seite6von6

Probenbegleitprotokoll nach DIN 19747 - Juli 2009 - Anhang A

Probennummer 722029842 Probenbeschreibung MP2

Probenvorbereitung

Probenehmer keineAngabe, Probe(n)wurde(n)ans Laborausgehändigt Probenahmeprotokoll(vonderFeldprobezurLaborprobe)liegtvor: Nein

Fremdstoffe(Menge): 0,0g Fremdstoffe(Art): nein Siebrückstand>10mm: ja Siebrückstandwirdauf<10mmzerkleinertunddemSiebdurchgangbeigemischt. Probenteilung/Homogenisierungdurch: FraktionierendesTeilen Rückstellprobe: 1000g

Probenaufarbeitung(vonderPrüfprobezurMessprobe)****)

Nr.DK0DKI,II, IIIREKParameterZerkleinern**)TrocknenFeinzerkleinern***)Probenmenge
0XXXTrockenmasse<5mmNeinNein15g
1.01XXGlühverlust<5mm40°C<150µm10g
1.02XXTOC<5mm40°C<150µm2g
2.01XBTEXOriginalprobe (Stichprobe)NeinNein20g+20mlMethanol
2.02+2.04XXPAK/PCB<5mmNeinNein12,5g
2.03XMKW(C10- C40)<5mmNeinNein20g
2.07XXLipophileStoffe<5mmVerreibenmit NatriumsulfatNein20g
2.08-2.14XMetalle, Königswasser- aufschluss<5mm40°C<150μm3g
3.01-3.21XXXEluatNein/<10mmNeinNein100g
1.01/1.02*)XXC-elementar<5mm40°C<150μm2g
1.01/1.02*)XXAT4<10mmNeinNein300g
1.01/1.02*)XXGB21<10mmNeinNein200g
1.01/1.02*)XXBrennwert<5mm105°C<150μm5g

*) ZusatzparameterbeiÜberschreitungdergenanntenGrenzwerte **) ZerkleinernmittelsBackenbrechermitWolframkarbid-Backen ***) FeinzerkleinerungmittelsLaborbackenbrecherBB51mitWolframkarbid-Backen ****) Maximalumfang;giltnurfürdiebeauftragtenParameter

[Seite 86]

VEES | PARTNER Geotechnischer Bericht vom 25.11.2022 Az 22 082 Anlage 7

Voreinstufung der 5 Bodenmischproben

gemäß Verwaltungsvorschrift (VwV) Boden

und Deponieverordnung (DepV)

[Seite 87]

VEES | PARTNER Einstufung nach Verwaltungs- Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner vorschrift Boden (VwV) Baugrundinstitut GmbH Friedrich-List-Straße42 70771 Leinfelden-Echterdingen Tel.: 0711 / 797350-0

ProjektAktenzeichen22 082
NEHREN, Erweiterung Schulzentrum Steinlach-Wiesaz
ProbenbezeichnungMP 1
EntnahmestelleSG 4/22 + SG 5/22
Entnahmetiefe0,0 m - 3,5 m
ProbenmaterialAuffüllung
Entnahmedatum13.06.2022
Einstufungskat.Lehm/Schluff
Entnahmeprotokoll-
Prüfbericht Nr.AR-22-XR-000948-01
Laborwerte
Probe
MP 1
pH-Wert17,9
Leitfähigkeit1µS/cm484
Chloridmg/l1,8
Sulfat2mg/l190
Arsenmg/kg TS9,1
µg/l< 1
Bleimg/kg TS13
µg/l< 1
Cadmiummg/kg TS1,4
µg/l< 0,3
Chrom, ges.mg/kg TS15
µg/l< 1
Kupfermg/kg TS53
µg/l< 5
Nickelmg/kg TS50
µg/l< 1
Thalliummg/kg TS0,2
µg/l
Quecksilbermg/kg TS0,1
µg/l< 0,2
Zinkmg/kg TS90
µg/l< 10
Cyanide, ges.mg/kg TS< 0,5
µg/l< 5
EOXmg/kg TS< 1
Kohlenwasserstoffe
C10 - C22mg/kg TS2600
C10 - C40mg/kg TS3400
BTXmg/kg TSn.n.
LHKWmg/kg TSn.n.
PCB6mg/kg TSn.n.
PAK16mg/kg TS1230
Benzo(a)pyrenmg/kg TS47
Phenolindexµg/l< 10
Einstufung3> Z2
Zuordnungwerte nach Verwaltungsvorschrift3
Z0Z0* IIIAZ0*Z1.1Z1.2Z2
6,5-9,56,5-9,56,5-9,56,5-9,56,0-12,05,5-12
25025025025015002000
3030303050100
50505050100150
1515154545150
1414142060
70100140210210700
40404080200
1113310
1,51,51,536
60100120180180600
12,512,512,52560
406080120120400
20202060100
5070100150150500
1515152070
0,70,70,72,12,17
0,5111,51,55
0,50,50,512
1502003004504501500
150150150200600
3310
55551020
1113310
1001002003003001000
1001004006006002000
111111
111111
0,050,050,10,150,150,5
3333930
0,30,30,60,90,93
2020202040100

1 Eine Überschreitung dieser Parameter allein ist kein Ausschlusskriterium. 2 Auf die Öffnungsklausel in Nr. 6.3 wird besonders hingewiesen. Bei großflächigen Verwertungen von Bodenmaterialien mit mehr als 20 mg/l Sulfat im Eluat sind in Gebieten ohne geogen erhöhte Sulfatgehalte im Grundwasser grundwassereinzugsbezogene Frachtbetrachtungen anzustellen. 3 Verwaltungsvorschrift des Umweltministeriums Baden-Württemberg für die Verwertung von als Abfall eingestuftem Bodenmaterial vom 14.03.2007 Az.: 25-8980.08M20 Land/3 -

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ProjektAktenzeichen22 082
NEHREN, Erweiterung Schulzentrum Steinlach-Wiesaz
ProbenbezeichnungMP 2
EntnahmestelleB 1/22
Entnahmetiefe0,2 m - 1,05 m
ProbenmaterialAuffüllung
Entnahmedatum06.09.2022
Einstufungskat.Lehm/Schluff
Entnahmeprotokoll-
Prüfbericht Nr.AR-22-XR-001325-01
Laborwerte
Probe
MP 2
pH-Wert18,3
Leitfähigkeit1µS/cm194
Chloridmg/l< 1
Sulfat2mg/l47
Arsenmg/kg TS13,3
µg/l< 1
Bleimg/kg TS23
µg/l< 1
Cadmiummg/kg TS0,4
µg/l< 0,3
Chrom, ges.mg/kg TS26
µg/l< 1
Kupfermg/kg TS48
µg/l< 5
Nickelmg/kg TS138
µg/l2
Thalliummg/kg TS< 0,2
µg/l
Quecksilbermg/kg TS< 0,07
µg/l< 0,2
Zinkmg/kg TS123
µg/l< 10
Cyanide, ges.mg/kg TS< 0,5
µg/l< 5
EOXmg/kg TS< 1
Kohlenwasserstoffe
C10 - C22mg/kg TS< 40
C10 - C40mg/kg TS67
BTXmg/kg TSn.n.
LHKWmg/kg TSn.n.
PCB6mg/kg TSn.n.
PAK16mg/kg TS0,38
Benzo(a)pyrenmg/kg TS< 0,05
Phenolindexµg/l< 10
Einstufung3Z1.1
Zuordnungwerte nach Verwaltungsvorschrift3
Z0Z0* IIIAZ0*Z1.1Z1.2Z2
6,5-9,56,5-9,56,5-9,56,5-9,56,0-12,05,5-12
25025025025015002000
3030303050100
50505050100150
1515154545150
1414142060
70100140210210700
40404080200
1113310
1,51,51,536
60100120180180600
12,512,512,52560
406080120120400
20202060100
5070100150150500
1515152070
0,70,70,72,12,17
0,5111,51,55
0,50,50,512
1502003004504501500
150150150200600
3310
55551020
1113310
1001002003003001000
1001004006006002000
111111
111111
0,050,050,10,150,150,5
3333930
0,30,30,60,90,93
2020202040100

1 Eine Überschreitung dieser Parameter allein ist kein Ausschlusskriterium. 2 Auf die Öffnungsklausel in Nr. 6.3 wird besonders hingewiesen. Bei großflächigen Verwertungen von Bodenmaterialien mit mehr als 20 mg/l Sulfat im Eluat sind in Gebieten ohne geogen erhöhte Sulfatgehalte im Grundwasser grundwassereinzugsbezogene Frachtbetrachtungen anzustellen. 3 Verwaltungsvorschrift des Umweltministeriums Baden-Württemberg für die Verwertung von als Abfall eingestuftem Bodenmaterial vom 14.03.2007 Az.: 25-8980.08M20 Land/3 -

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ProjektAktenzeichen22 082
NEHREN, Erweiterung Schulzentrum Steinlach-Wiesaz
ProbenbezeichnungMP 3
EntnahmestelleSG 7/22 + SG 8/22
Entnahmetiefe1,0 m - 3,5 m
ProbenmaterialLias
Entnahmedatum13.06.2022
Einstufungskat.Lehm/Schluff
Entnahmeprotokoll-
Prüfbericht Nr.AR-22-XR-000948-01
Laborwerte
Probe
MP 3
pH-Wert18
Leitfähigkeit1µS/cm120
Chloridmg/l< 1
Sulfat2mg/l7,9
Arsenmg/kg TS17,4
µg/l< 1
Bleimg/kg TS50
µg/l< 1
Cadmiummg/kg TS1,1
µg/l< 0,3
Chrom, ges.mg/kg TS33
µg/l< 1
Kupfermg/kg TS89
µg/l< 5
Nickelmg/kg TS139
µg/l< 1
Thalliummg/kg TS1
µg/l
Quecksilbermg/kg TS0,09
µg/l< 0,2
Zinkmg/kg TS200
µg/l< 10
Cyanide, ges.mg/kg TS< 0,5
µg/l< 5
EOXmg/kg TS< 1
Kohlenwasserstoffe
C10 - C22mg/kg TS220
C10 - C40mg/kg TS330
BTXmg/kg TSn.n.
LHKWmg/kg TSn.n.
PCB6mg/kg TSn.n.
PAK16mg/kg TS0,45
Benzo(a)pyrenmg/kg TS< 0,05
Phenolindexµg/l< 10
Einstufung3Z1.1
Zuordnungwerte nach Verwaltungsvorschrift3
Z0Z0* IIIAZ0*Z1.1Z1.2Z2
6,5-9,56,5-9,56,5-9,56,5-9,56,0-12,05,5-12
25025025025015002000
3030303050100
50505050100150
1515154545150
1414142060
70100140210210700
40404080200
1113310
1,51,51,536
60100120180180600
12,512,512,52560
406080120120400
20202060100
5070100150150500
1515152070
0,70,70,72,12,17
0,5111,51,55
0,50,50,512
1502003004504501500
150150150200600
3310
55551020
1113310
1001002003003001000
1001004006006002000
111111
111111
0,050,050,10,150,150,5
3333930
0,30,30,60,90,93
2020202040100

1 Eine Überschreitung dieser Parameter allein ist kein Ausschlusskriterium. 2 Auf die Öffnungsklausel in Nr. 6.3 wird besonders hingewiesen. Bei großflächigen Verwertungen von Bodenmaterialien mit mehr als 20 mg/l Sulfat im Eluat sind in Gebieten ohne geogen erhöhte Sulfatgehalte im Grundwasser grundwassereinzugsbezogene Frachtbetrachtungen anzustellen. 3 Verwaltungsvorschrift des Umweltministeriums Baden-Württemberg für die Verwertung von als Abfall eingestuftem Bodenmaterial vom 14.03.2007 Az.: 25-8980.08M20 Land/3 -

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ProjektAktenzeichen22 082
NEHREN, Erweiterung Schulzentrum Steinlach-Wiesaz
ProbenbezeichnungMP 4
EntnahmestelleSG 1/22 - SG 4/22 + SG 6/22
Entnahmetiefe0,78 m - 3,3 m
ProbenmaterialLias epsilon
Entnahmedatum13.06.2022
Einstufungskat.Lehm/Schluff
Entnahmeprotokoll-
Prüfbericht Nr.AR-22-XR-000948-01
Laborwerte
Probe
MP 4
pH-Wert17,7
Leitfähigkeit1µS/cm323
Chloridmg/l5,4
Sulfat2mg/l35
Arsenmg/kg TS17,2
µg/l< 1
Bleimg/kg TS27
µg/l< 1
Cadmiummg/kg TS0,5
µg/l< 0,3
Chrom, ges.mg/kg TS47
µg/l< 1
Kupfermg/kg TS45
µg/l< 5
Nickelmg/kg TS78
µg/l< 1
Thalliummg/kg TS0,8
µg/l
Quecksilbermg/kg TS< 0,07
µg/l< 0,2
Zinkmg/kg TS134
µg/l< 10
Cyanide, ges.mg/kg TS< 0,5
µg/l< 5
EOXmg/kg TS< 1
Kohlenwasserstoffe
C10 - C22mg/kg TS790
C10 - C40mg/kg TS1200
BTXmg/kg TSn.n.
LHKWmg/kg TSn.n.
PCB6mg/kg TSn.n.
PAK16mg/kg TS2
Benzo(a)pyrenmg/kg TS0,1
Phenolindexµg/l< 10
Einstufung3Z2
Zuordnungwerte nach Verwaltungsvorschrift3
Z0Z0* IIIAZ0*Z1.1Z1.2Z2
6,5-9,56,5-9,56,5-9,56,5-9,56,0-12,05,5-12
25025025025015002000
3030303050100
50505050100150
1515154545150
1414142060
70100140210210700
40404080200
1113310
1,51,51,536
60100120180180600
12,512,512,52560
406080120120400
20202060100
5070100150150500
1515152070
0,70,70,72,12,17
0,5111,51,55
0,50,50,512
1502003004504501500
150150150200600
3310
55551020
1113310
1001002003003001000
1001004006006002000
111111
111111
0,050,050,10,150,150,5
3333930
0,30,30,60,90,93
2020202040100

1 Eine Überschreitung dieser Parameter allein ist kein Ausschlusskriterium. 2 Auf die Öffnungsklausel in Nr. 6.3 wird besonders hingewiesen. Bei großflächigen Verwertungen von Bodenmaterialien mit mehr als 20 mg/l Sulfat im Eluat sind in Gebieten ohne geogen erhöhte Sulfatgehalte im Grundwasser grundwassereinzugsbezogene Frachtbetrachtungen anzustellen. 3 Verwaltungsvorschrift des Umweltministeriums Baden-Württemberg für die Verwertung von als Abfall eingestuftem Bodenmaterial vom 14.03.2007 Az.: 25-8980.08M20 Land/3 -

[Seite 91]

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ProjektAktenzeichen22 082
NEHREN, Erweiterung Schulzentrum Steinlach-Wiesaz
ProbenbezeichnungMP 5
EntnahmestelleSG 1/22 - SG 4/22
Entnahmetiefe2,4 m - 4,4 m
ProbenmaterialLias delta
Entnahmedatum13.06.2022
Einstufungskat.Lehm/Schluff
Entnahmeprotokoll-
Prüfbericht Nr.AR-22-XR-000948-01
Laborwerte
Probe
MP 5
pH-Wert18,1
Leitfähigkeit1µS/cm214
Chloridmg/l< 1
Sulfat2mg/l59
Arsenmg/kg TS12,3
µg/l< 1
Bleimg/kg TS26
µg/l< 1
Cadmiummg/kg TS0,3
µg/l< 0,3
Chrom, ges.mg/kg TS24
µg/l< 1
Kupfermg/kg TS70
µg/l< 5
Nickelmg/kg TS113
µg/l3
Thalliummg/kg TS< 0,2
µg/l
Quecksilbermg/kg TS< 0,07
µg/l< 0,2
Zinkmg/kg TS166
µg/l< 10
Cyanide, ges.mg/kg TS< 0,5
µg/l< 5
EOXmg/kg TS< 1
Kohlenwasserstoffe
C10 - C22mg/kg TS220
C10 - C40mg/kg TS310
BTXmg/kg TSn.n.
LHKWmg/kg TSn.n.
PCB6mg/kg TSn.n.
PAK16mg/kg TS0,3
Benzo(a)pyrenmg/kg TS< 0,05
Phenolindexµg/l< 10
Einstufung3Z1.2
Zuordnungwerte nach Verwaltungsvorschrift3
Z0Z0* IIIAZ0*Z1.1Z1.2Z2
6,5-9,56,5-9,56,5-9,56,5-9,56,0-12,05,5-12
25025025025015002000
3030303050100
50505050100150
1515154545150
1414142060
70100140210210700
40404080200
1113310
1,51,51,536
60100120180180600
12,512,512,52560
406080120120400
20202060100
5070100150150500
1515152070
0,70,70,72,12,17
0,5111,51,55
0,50,50,512
1502003004504501500
150150150200600
3310
55551020
1113310
1001002003003001000
1001004006006002000
111111
111111
0,050,050,10,150,150,5
3333930
0,30,30,60,90,93
2020202040100

1 Eine Überschreitung dieser Parameter allein ist kein Ausschlusskriterium. 2 Auf die Öffnungsklausel in Nr. 6.3 wird besonders hingewiesen. Bei großflächigen Verwertungen von Bodenmaterialien mit mehr als 20 mg/l Sulfat im Eluat sind in Gebieten ohne geogen erhöhte Sulfatgehalte im Grundwasser grundwassereinzugsbezogene Frachtbetrachtungen anzustellen. 3 Verwaltungsvorschrift des Umweltministeriums Baden-Württemberg für die Verwertung von als Abfall eingestuftem Bodenmaterial vom 14.03.2007 Az.: 25-8980.08M20 Land/3 -

[Seite 92]

VEES | PARTNER Einstufung nach Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner Deponieverordnung (DepV) Baugrundinstitut GmbH Friedrich-List-Straße42 70771 Leinfelden-Echterdingen Tel.: 0711 / 797350-0

ProjektAktenzeichen22 082
NEHREN, Erweiterung Schulzentrum Steinlach-Wiesaz
ProbenbezeichnungMP 1
EntnahmestelleSG 4/22 + SG 5/22
Entnahmetiefe0,0 m - 3,5 m
ProbenmaterialAuffüllung
Entnahmedatum13.06.2022
Entnahmeprotokoll-
Prüfbericht Nr.AR-22-XR-000351-01
Nr.Laborwerte
Probe
MP 1
1Organischer Anteil 2)
1.01Glühverlust% TS11,3
1.02TOC% TS8
2Feststoffkriterien
2.01BTEXmg/kg TSn. n.
2.02PCB7mg/kg TSn. n.
2.03C10 - C22mg/kg TS2600
2.04PAK EPAmg/kg TS1200
2.05Benzo(a)pyrenmg/kg TS47
2.06Säuren. kap.mmol/kg
2.07extr. lip. Stoffe% OS0,58
2.08Bleimg/kg TS
2.09Cadmiummg/kg TS
2.10Chrommg/kg TS
2.11Kupfermg/kg TS
2.12Nickelmg/kg TS
2.13Quecksilbermg/kg TS
2.14Zinkmg/kg TS
3Eluatkriterien
3.01pH-Wert7,9
3.02DOCmg/l1,4
3.03Phenolemg/l< 0,01
3.04Arsenmg/l< 0,001
3.05Bleimg/l<0,001
3.06Cadmiummg/l<0,0003
3.07Kupfermg/l< 0,005
3.08Nickelmg/l< 0,001
3.09Quecksilbermg/l< 0,0002
3.10Zinkmg/l< 0,01
3.11Chloridmg/l1,8
3.12Sulfatmg/l190
3.13Cyanidmg/l< 0,005
3.14Fluoridmg/l0,5
3.15Bariummg/l0,35
3.16Chrom, ges.mg/l<0,001
3.17Molybdänmg/l0,011
3.18aAntimonmg/l0,001
3.18bAntimon - C 0mg/l
3.19Selenmg/l< 0,001
3.20gel. TS ges.12)mg/l370
3.21elektr. LFμS/cm484
Einstufung A)> DK III
Zuordnungswerte nach Deponieverordnung
Gelog. BarriereDK 0DK IDK IIDK IIIRekultivier ungss.1)
≤ 3≤ 3≤ 3 3)4)5)≤ 5 3)4)5)≤ 10 4)5)
≤ 1≤ 1≤ 1 3)4)5)≤ 3 3)4)5)≤ 6 4)5)
≤ 1≤ 6
≤ 0,02≤ 1≤ 0,1
≤ 100≤ 500
≤ 1≤ 30≤ 5 6)
≤ 0,6
muss bei gefährl. Abfällen ermittelt werden 7)muss erm. werden
≤ 0,1≤ 0,4 5)≤ 0,8 5)≤ 4 5)
≤ 140
≤ 1
≤ 120
≤ 80
≤ 100
≤ 1
≤ 300
6,5 - 95,5 - 135,5 - 135,5 - 134 - 136,5 - 9
≤ 50≤ 50 3)10)≤ 80 3)10)11)≤ 100
≤ 0,05≤ 0,1≤ 0,2≤ 50≤ 100
≤ 0,01≤ 0,05≤ 0,2≤ 0,2≤ 2,5≤ 0,01
≤ 0,02≤ 0,05≤ 0,2≤ 1≤ 5≤ 0,04
≤ 0,002≤ 0,004≤ 0,05≤ 0,1≤ 0,5≤ 0,002
≤ 0,05≤ 0,2≤ 1≤ 5≤ 10≤ 0,05
≤ 0,04≤ 0,4≤ 0,2≤ 1≤ 4≤ 0,05
≤ 0,0002≤ 0,001≤ 0,005≤ 0,02≤ 0,2≤ 0,002
≤ 0,1≤ 0,4≤ 2≤ 5≤ 20≤ 0,01
≤ 10≤ 80≤ 1500 13)≤ 1500 13)≤ 2500≤ 10 14)
≤ 50≤ 100 15)≤ 2000 13)≤ 2000 13)≤ 5000≤ 50 14)
≤ 0,01≤ 0,01≤ 0,1≤ 0,5≤ 1
≤ 1≤ 5≤ 15≤ 50
≤ 2≤ 5 13)≤ 10 13)≤ 30
≤ 0,05≤ 0,3≤ 1≤ 7≤ 0,03
≤ 0,05≤ 0,3 13)≤ 1 13)≤ 3
≤ 0,006≤ 0,03 13)≤ 0,07 13)≤ 0,5
≤ 0,1≤ 0,12 13)≤ 0,15 13)≤ 1
≤ 0,01≤ 0,03 13)≤ 0,05 13)≤ 0,7
≤ 400≤ 400≤ 3000≤ 6000≤ 10000
≤ 500

A) Einstufung nach Deponieverordnung (DepV), Tabelle 2 vom 27.04.2009

Nach 2) sind die organischen Parameter (1.01 und 1.02) als gleichwertig anzusetzen. Zusammen mi t3) ergibt sich eine Einstufung nach DK 0.

[Seite 93]

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ProjektAktenzeichen22 082
NEHREN, Erweiterung Schulzentrum Steinlach-Wiesaz
ProbenbezeichnungMP 2
EntnahmestelleB 1/22
Entnahmetiefe0,2 m - 1,05 m
ProbenmaterialAuffüllung
Entnahmedatum06.09.2022
Entnahmeprotokoll-
Prüfbericht Nr.AR-22-XR-001325-01
Nr.Laborwerte
Probe
MP 2
1Organischer Anteil 2)
1.01Glühverlust% TS4,5
1.02TOC% TS1
2Feststoffkriterien
2.01BTEXmg/kg TSn. n.
2.02PCB7mg/kg TSn. n.
2.03C10 - C22mg/kg TSn. n.
2.04PAK EPAmg/kg TS0,38
2.05Benzo(a)pyrenmg/kg TSn. n.
2.06Säuren. kap.mmol/kg
2.07extr. lip. Stoffe% OSn. n.
2.08Bleimg/kg TS
2.09Cadmiummg/kg TS
2.10Chrommg/kg TS
2.11Kupfermg/kg TS
2.12Nickelmg/kg TS
2.13Quecksilbermg/kg TS
2.14Zinkmg/kg TS
3Eluatkriterien
3.01pH-Wert8,3
3.02DOCmg/l1
3.03Phenolemg/l< 0,01
3.04Arsenmg/l< 0,001
3.05Bleimg/l<0,001
3.06Cadmiummg/l<0,0003
3.07Kupfermg/l< 0,005
3.08Nickelmg/l0,002
3.09Quecksilbermg/l< 0,0002
3.10Zinkmg/l< 0,01
3.11Chloridmg/l< 1,0
3.12Sulfatmg/l47
3.13Cyanidmg/l< 0,005
3.14Fluoridmg/l0,4
3.15Bariummg/l0,048
3.16Chrom, ges.mg/l<0,001
3.17Molybdänmg/l0,01
3.18aAntimonmg/l< 0,001
3.18bAntimon - C 0mg/l
3.19Selenmg/l0,008
3.20gel. TS ges.12)mg/l170
3.21elektr. LFμS/cm194
Einstufung A)DK I
Zuordnungswerte nach Deponieverordnung
Gelog. BarriereDK 0DK IDK IIDK IIIRekultivier ungss.1)
≤ 3≤ 3≤ 3 3)4)5)≤ 5 3)4)5)≤ 10 4)5)
≤ 1≤ 1≤ 1 3)4)5)≤ 3 3)4)5)≤ 6 4)5)
≤ 1≤ 6
≤ 0,02≤ 1≤ 0,1
≤ 100≤ 500
≤ 1≤ 30≤ 5 6)
≤ 0,6
muss bei gefährl. Abfällen ermittelt werden 7)muss erm. werden
≤ 0,1≤ 0,4 5)≤ 0,8 5)≤ 4 5)
≤ 140
≤ 1
≤ 120
≤ 80
≤ 100
≤ 1
≤ 300
6,5 - 95,5 - 135,5 - 135,5 - 134 - 136,5 - 9
≤ 50≤ 50 3)10)≤ 80 3)10)11)≤ 100
≤ 0,05≤ 0,1≤ 0,2≤ 50≤ 100
≤ 0,01≤ 0,05≤ 0,2≤ 0,2≤ 2,5≤ 0,01
≤ 0,02≤ 0,05≤ 0,2≤ 1≤ 5≤ 0,04
≤ 0,002≤ 0,004≤ 0,05≤ 0,1≤ 0,5≤ 0,002
≤ 0,05≤ 0,2≤ 1≤ 5≤ 10≤ 0,05
≤ 0,04≤ 0,4≤ 0,2≤ 1≤ 4≤ 0,05
≤ 0,0002≤ 0,001≤ 0,005≤ 0,02≤ 0,2≤ 0,002
≤ 0,1≤ 0,4≤ 2≤ 5≤ 20≤ 0,01
≤ 10≤ 80≤ 1500 13)≤ 1500 13)≤ 2500≤ 10 14)
≤ 50≤ 100 15)≤ 2000 13)≤ 2000 13)≤ 5000≤ 50 14)
≤ 0,01≤ 0,01≤ 0,1≤ 0,5≤ 1
≤ 1≤ 5≤ 15≤ 50
≤ 2≤ 5 13)≤ 10 13)≤ 30
≤ 0,05≤ 0,3≤ 1≤ 7≤ 0,03
≤ 0,05≤ 0,3 13)≤ 1 13)≤ 3
≤ 0,006≤ 0,03 13)≤ 0,07 13)≤ 0,5
≤ 0,1≤ 0,12 13)≤ 0,15 13)≤ 1
≤ 0,01≤ 0,03 13)≤ 0,05 13)≤ 0,7
≤ 400≤ 400≤ 3000≤ 6000≤ 10000
≤ 500

A) Einstufung nach Deponieverordnung (DepV), Tabelle 2 vom 27.04.2009

Nach 2) sind die organischen Parameter (1.01 und 1.02) als gleichwertig anzusetzen. Zusammen mi t3) ergibt sich eine Einstufung nach DK 0.

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ProjektAktenzeichen22 082
NEHREN, Erweiterung Schulzentrum Steinlach-Wiesaz
ProbenbezeichnungMP 3
EntnahmestelleSG 4/22 + SG 5/22
Entnahmetiefe1,0 m - 3,5 m
ProbenmaterialLias
Entnahmedatum13.06.2022
Entnahmeprotokoll-
Prüfbericht Nr.AR-22-XR-000351-01
Nr.Laborwerte
Probe
MP 3
1Organischer Anteil 2)
1.01Glühverlust% TS8,6
1.02TOC% TS2,9
2Feststoffkriterien
2.01BTEXmg/kg TSn. n.
2.02PCB7mg/kg TSn. n.
2.03C10 - C22mg/kg TS220
2.04PAK EPAmg/kg TS0,45
2.05Benzo(a)pyrenmg/kg TSn. n.
2.06Säuren. kap.mmol/kg
2.07extr. lip. Stoffe% OS0,05
2.08Bleimg/kg TS
2.09Cadmiummg/kg TS
2.10Chrommg/kg TS
2.11Kupfermg/kg TS
2.12Nickelmg/kg TS
2.13Quecksilbermg/kg TS
2.14Zinkmg/kg TS
3Eluatkriterien
3.01pH-Wert8
3.02DOCmg/l1,1
3.03Phenolemg/l< 0,01
3.04Arsenmg/l< 0,001
3.05Bleimg/l<0,001
3.06Cadmiummg/l<0,0003
3.07Kupfermg/l< 0,005
3.08Nickelmg/l< 0,001
3.09Quecksilbermg/l< 0,0002
3.10Zinkmg/l< 0,01
3.11Chloridmg/l< 1,0
3.12Sulfatmg/l7,9
3.13Cyanidmg/l< 0,005
3.14Fluoridmg/l0,9
3.15Bariummg/l0,7
3.16Chrom, ges.mg/l<0,001
3.17Molybdänmg/l0,009
3.18aAntimonmg/l< 0,001
3.18bAntimon - C 0mg/l
3.19Selenmg/l< 0,001
3.20gel. TS ges.12)mg/l< 150
3.21elektr. LFμS/cm120
Einstufung A)DK II
Zuordnungswerte nach Deponieverordnung
Gelog. BarriereDK 0DK IDK IIDK IIIRekultivier ungss.1)
≤ 3≤ 3≤ 3 3)4)5)≤ 5 3)4)5)≤ 10 4)5)
≤ 1≤ 1≤ 1 3)4)5)≤ 3 3)4)5)≤ 6 4)5)
≤ 1≤ 6
≤ 0,02≤ 1≤ 0,1
≤ 100≤ 500
≤ 1≤ 30≤ 5 6)
≤ 0,6
muss bei gefährl. Abfällen ermittelt werden 7)muss erm. werden
≤ 0,1≤ 0,4 5)≤ 0,8 5)≤ 4 5)
≤ 140
≤ 1
≤ 120
≤ 80
≤ 100
≤ 1
≤ 300
6,5 - 95,5 - 135,5 - 135,5 - 134 - 136,5 - 9
≤ 50≤ 50 3)10)≤ 80 3)10)11)≤ 100
≤ 0,05≤ 0,1≤ 0,2≤ 50≤ 100
≤ 0,01≤ 0,05≤ 0,2≤ 0,2≤ 2,5≤ 0,01
≤ 0,02≤ 0,05≤ 0,2≤ 1≤ 5≤ 0,04
≤ 0,002≤ 0,004≤ 0,05≤ 0,1≤ 0,5≤ 0,002
≤ 0,05≤ 0,2≤ 1≤ 5≤ 10≤ 0,05
≤ 0,04≤ 0,4≤ 0,2≤ 1≤ 4≤ 0,05
≤ 0,0002≤ 0,001≤ 0,005≤ 0,02≤ 0,2≤ 0,002
≤ 0,1≤ 0,4≤ 2≤ 5≤ 20≤ 0,01
≤ 10≤ 80≤ 1500 13)≤ 1500 13)≤ 2500≤ 10 14)
≤ 50≤ 100 15)≤ 2000 13)≤ 2000 13)≤ 5000≤ 50 14)
≤ 0,01≤ 0,01≤ 0,1≤ 0,5≤ 1
≤ 1≤ 5≤ 15≤ 50
≤ 2≤ 5 13)≤ 10 13)≤ 30
≤ 0,05≤ 0,3≤ 1≤ 7≤ 0,03
≤ 0,05≤ 0,3 13)≤ 1 13)≤ 3
≤ 0,006≤ 0,03 13)≤ 0,07 13)≤ 0,5
≤ 0,1≤ 0,12 13)≤ 0,15 13)≤ 1
≤ 0,01≤ 0,03 13)≤ 0,05 13)≤ 0,7
≤ 400≤ 400≤ 3000≤ 6000≤ 10000
≤ 500

A) Einstufung nach Deponieverordnung (DepV), Tabelle 2 vom 27.04.2009

Nach 2) sind die organischen Parameter (1.01 und 1.02) als gleichwertig anzusetzen. Zusammen mit 3) ergibt sich eine Einstufung nach DK 0.

  1. In Gebieten mit naturbedingt oder großflächig siedlungsbedingt erhöhten Schadstoffgehalten in Böden

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ProjektAktenzeichen22 082
NEHREN, Erweiterung Schulzentrum Steinlach-Wiesaz
ProbenbezeichnungMP 4
EntnahmestelleSG 1/22 - SG 4/22 + SG 6/22
Entnahmetiefe0,78 m - 3,3 m
ProbenmaterialLias epsilon
Entnahmedatum13.06.2022
Entnahmeprotokoll-
Prüfbericht Nr.AR-22-XR-000351-01
Nr.Laborwerte
Probe
MP 4
1Organischer Anteil 2)
1.01Glühverlust% TS11,1
1.02TOC% TS2,4
2Feststoffkriterien
2.01BTEXmg/kg TSn. n.
2.02PCB7mg/kg TSn. n.
2.03C10 - C22mg/kg TS790
2.04PAK EPAmg/kg TS2
2.05Benzo(a)pyrenmg/kg TS0,1
2.06Säuren. kap.mmol/kg
2.07extr. lip. Stoffe% OS0,13
2.08Bleimg/kg TS
2.09Cadmiummg/kg TS
2.10Chrommg/kg TS
2.11Kupfermg/kg TS
2.12Nickelmg/kg TS
2.13Quecksilbermg/kg TS
2.14Zinkmg/kg TS
3Eluatkriterien
3.01pH-Wert7,7
3.02DOCmg/l2,6
3.03Phenolemg/l< 0,01
3.04Arsenmg/l< 0,001
3.05Bleimg/l<0,001
3.06Cadmiummg/l<0,0003
3.07Kupfermg/l< 0,005
3.08Nickelmg/l< 0,001
3.09Quecksilbermg/l< 0,0002
3.10Zinkmg/l< 0,01
3.11Chloridmg/l5,4
3.12Sulfatmg/l35
3.13Cyanidmg/l< 0,005
3.14Fluoridmg/l0,8
3.15Bariummg/l0,055
3.16Chrom, ges.mg/l<0,001
3.17Molybdänmg/l0,008
3.18aAntimonmg/l< 0,001
3.18bAntimon - C 0mg/l
3.19Selenmg/l0,001
3.20gel. TS ges.12)mg/l190
3.21elektr. LFμS/cm323
Einstufung A)DK II
Zuordnungswerte nach Deponieverordnung
Gelog. BarriereDK 0DK IDK IIDK IIIRekultivier ungss.1)
≤ 3≤ 3≤ 3 3)4)5)≤ 5 3)4)5)≤ 10 4)5)
≤ 1≤ 1≤ 1 3)4)5)≤ 3 3)4)5)≤ 6 4)5)
≤ 1≤ 6
≤ 0,02≤ 1≤ 0,1
≤ 100≤ 500
≤ 1≤ 30≤ 5 6)
≤ 0,6
muss bei gefährl. Abfällen ermittelt werden 7)muss erm. werden
≤ 0,1≤ 0,4 5)≤ 0,8 5)≤ 4 5)
≤ 140
≤ 1
≤ 120
≤ 80
≤ 100
≤ 1
≤ 300
6,5 - 95,5 - 135,5 - 135,5 - 134 - 136,5 - 9
≤ 50≤ 50 3)10)≤ 80 3)10)11)≤ 100
≤ 0,05≤ 0,1≤ 0,2≤ 50≤ 100
≤ 0,01≤ 0,05≤ 0,2≤ 0,2≤ 2,5≤ 0,01
≤ 0,02≤ 0,05≤ 0,2≤ 1≤ 5≤ 0,04
≤ 0,002≤ 0,004≤ 0,05≤ 0,1≤ 0,5≤ 0,002
≤ 0,05≤ 0,2≤ 1≤ 5≤ 10≤ 0,05
≤ 0,04≤ 0,4≤ 0,2≤ 1≤ 4≤ 0,05
≤ 0,0002≤ 0,001≤ 0,005≤ 0,02≤ 0,2≤ 0,002
≤ 0,1≤ 0,4≤ 2≤ 5≤ 20≤ 0,01
≤ 10≤ 80≤ 1500 13)≤ 1500 13)≤ 2500≤ 10 14)
≤ 50≤ 100 15)≤ 2000 13)≤ 2000 13)≤ 5000≤ 50 14)
≤ 0,01≤ 0,01≤ 0,1≤ 0,5≤ 1
≤ 1≤ 5≤ 15≤ 50
≤ 2≤ 5 13)≤ 10 13)≤ 30
≤ 0,05≤ 0,3≤ 1≤ 7≤ 0,03
≤ 0,05≤ 0,3 13)≤ 1 13)≤ 3
≤ 0,006≤ 0,03 13)≤ 0,07 13)≤ 0,5
≤ 0,1≤ 0,12 13)≤ 0,15 13)≤ 1
≤ 0,01≤ 0,03 13)≤ 0,05 13)≤ 0,7
≤ 400≤ 400≤ 3000≤ 6000≤ 10000
≤ 500

A) Einstufung nach Deponieverordnung (DepV), Tabelle 2 vom 27.04.2009

Nach 2) sind die organischen Parameter (1.01 und 1.02) als gleichwertig anzusetzen. Zusammen mi t3) ergibt sich eine Einstufung nach DK 0.

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VEES | PARTNER Einstufung nach Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner Deponieverordnung (DepV) Baugrundinstitut GmbH Friedrich-List-Straße42 70771 Leinfelden-Echterdingen Tel.: 0711 / 797350-0

ProjektAktenzeichen22 082
NEHREN, Erweiterung Schulzentrum Steinlach-Wiesaz
ProbenbezeichnungMP 5
EntnahmestelleSG 1/22 - SG 4/22
Entnahmetiefe2,4 m - 4,4 m
ProbenmaterialLias delta
Entnahmedatum13.06.2022
Entnahmeprotokoll-
Prüfbericht Nr.AR-22-XR-000351-01
Nr.Laborwerte
Probe
MP 5
1Organischer Anteil 2)
1.01Glühverlust% TS4,7
1.02TOC% TS1,3
2Feststoffkriterien
2.01BTEXmg/kg TSn. n.
2.02PCB7mg/kg TSn. n.
2.03C10 - C22mg/kg TS220
2.04PAK EPAmg/kg TS0,3
2.05Benzo(a)pyrenmg/kg TS< 0,05
2.06Säuren. kap.mmol/kg
2.07extr. lip. Stoffe% OS0,03
2.08Bleimg/kg TS
2.09Cadmiummg/kg TS
2.10Chrommg/kg TS
2.11Kupfermg/kg TS
2.12Nickelmg/kg TS
2.13Quecksilbermg/kg TS
2.14Zinkmg/kg TS
3Eluatkriterien
3.01pH-Wert8,1
3.02DOCmg/l< 1,0
3.03Phenolemg/l< 0,01
3.04Arsenmg/l< 0,001
3.05Bleimg/l<0,001
3.06Cadmiummg/l<0,0003
3.07Kupfermg/l< 0,005
3.08Nickelmg/l0,003
3.09Quecksilbermg/l< 0,0002
3.10Zinkmg/l< 0,01
3.11Chloridmg/l< 1,0
3.12Sulfatmg/l59
3.13Cyanidmg/l< 0,005
3.14Fluoridmg/l0,3
3.15Bariummg/l0,046
3.16Chrom, ges.mg/l<0,001
3.17Molybdänmg/l0,025
3.18aAntimonmg/l< 0,001
3.18bAntimon - C 0mg/l
3.19Selenmg/l0,002
3.20gel. TS ges.12)mg/l< 150
3.21elektr. LFμS/cm214
Einstufung A)DK II
Zuordnungswerte nach Deponieverordnung
Gelog. BarriereDK 0DK IDK IIDK IIIRekultivier ungss.1)
≤ 3≤ 3≤ 3 3)4)5)≤ 5 3)4)5)≤ 10 4)5)
≤ 1≤ 1≤ 1 3)4)5)≤ 3 3)4)5)≤ 6 4)5)
≤ 1≤ 6
≤ 0,02≤ 1≤ 0,1
≤ 100≤ 500
≤ 1≤ 30≤ 5 6)
≤ 0,6
muss bei gefährl. Abfällen ermittelt werden 7)muss erm. werden
≤ 0,1≤ 0,4 5)≤ 0,8 5)≤ 4 5)
≤ 140
≤ 1
≤ 120
≤ 80
≤ 100
≤ 1
≤ 300
6,5 - 95,5 - 135,5 - 135,5 - 134 - 136,5 - 9
≤ 50≤ 50 3)10)≤ 80 3)10)11)≤ 100
≤ 0,05≤ 0,1≤ 0,2≤ 50≤ 100
≤ 0,01≤ 0,05≤ 0,2≤ 0,2≤ 2,5≤ 0,01
≤ 0,02≤ 0,05≤ 0,2≤ 1≤ 5≤ 0,04
≤ 0,002≤ 0,004≤ 0,05≤ 0,1≤ 0,5≤ 0,002
≤ 0,05≤ 0,2≤ 1≤ 5≤ 10≤ 0,05
≤ 0,04≤ 0,4≤ 0,2≤ 1≤ 4≤ 0,05
≤ 0,0002≤ 0,001≤ 0,005≤ 0,02≤ 0,2≤ 0,002
≤ 0,1≤ 0,4≤ 2≤ 5≤ 20≤ 0,01
≤ 10≤ 80≤ 1500 13)≤ 1500 13)≤ 2500≤ 10 14)
≤ 50≤ 100 15)≤ 2000 13)≤ 2000 13)≤ 5000≤ 50 14)
≤ 0,01≤ 0,01≤ 0,1≤ 0,5≤ 1
≤ 1≤ 5≤ 15≤ 50
≤ 2≤ 5 13)≤ 10 13)≤ 30
≤ 0,05≤ 0,3≤ 1≤ 7≤ 0,03
≤ 0,05≤ 0,3 13)≤ 1 13)≤ 3
≤ 0,006≤ 0,03 13)≤ 0,07 13)≤ 0,5
≤ 0,1≤ 0,12 13)≤ 0,15 13)≤ 1
≤ 0,01≤ 0,03 13)≤ 0,05 13)≤ 0,7
≤ 400≤ 400≤ 3000≤ 6000≤ 10000
≤ 500

A) Einstufung nach Deponieverordnung (DepV), Tabelle 2 vom 27.04.2009

Nach 2) sind die organischen Parameter (1.01 und 1.02) als gleichwertig anzusetzen. Zusammen mi t3) ergibt sich eine Einstufung nach DK 0.

[Seite 97]

VEES | PARTNER Geotechnischer Bericht vom 25.11.2022 Az 22 082 Anlage 8

Boden- und Felsklassen nach DIN 18300 Erdarbeiten

Ausgabe September 2012

(ersetzt durch die aktuelle Ausgabe September 2019)

Klasse 1: Oberboden Oberste Schicht des Bodens, die neben anorganischen Stoffen, z. B. Kies-, Sand-, Schluff- und Ton- gemischen, auch Humus und Bodenlebewesen enthält.

Klasse 2: Fließende Bodenarten Bodenarten, die von flüssiger bis breiiger Konsistenz sind und die das Wasser schwer abgeben.

Klasse 3: Leicht lösbare Bodenarten Sande, Kiese und Sand-Kies-Gemische mit höchstens 15 % Masseanteil an Schluff und Ton mit Korn- größen kleiner 0,063 mm und mit höchstens 30 % Masseanteil an Steinen mit Korngrößen über 63 mm bis 200 mm. Organische Bodenarten, die nicht von flüssiger bis breiiger Konsistenz sind, und Torfe.

Klasse 4: Mittelschwer lösbare Bodenarten Gemische von Sand, Kies, Schluff und Ton mit über 15 % Masseanteil der Korngröße kleiner 0,063 mm. Bodenarten von leichter bis mittlerer Plastizität, die je nach Wassergehalt weich bis halbfest sind und höchstens 30 % Masseanteil an Steinen enthalten.

Klasse 5: Schwer lösbare Bodenarten Bodenarten nach den Klassen 3 und 4, jedoch mit über 30 % Masseanteil an Steinen. Bodenarten mit höchstens 30 % Masseanteil an Blöcken der Korngröße über 200 mm bis 630 mm. Ausgeprägt plastische Tone, die je nach Wassergehalt weich bis halbfest sind.

Klasse 6: Leicht lösbarer Fels und vergleichbare Bodenarten Felsarten, die einen mineralisch gebundenen Zusammenhalt haben, jedoch stark klüftig, brüchig, brö- ckelig, schiefrig oder verwittert sind, sowie vergleichbare feste oder verfestigte Bodenarten, z. B. durch Austrocknung, Gefrieren, chemische Bindungen. Bodenarten mit über 30 % Masseanteil an Blöcken.

Klasse 7: Schwer lösbarer Fels Felsarten, die einen mineralisch gebundenen Zusammenhalt und eine hohe Festigkeit haben und die nur wenig klüftig oder verwittert sind, auch unverwitterter Tonschiefer, Nagelfluhschichten, verfestigte Schlacken und dergleichen. Haufwerke aus großen Blöcken mit Korngrößen über 630 mm.

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung