2025-11-04_2109_CampusHaus Halle_BA_red.pdf

Fassadenbauarbeiten für den Neubau des Bildungscampus Halle-Neustadt

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Campushaus Halle Neustadt

  1. November 2025

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt Campushaus Neustadt Halle

Richard-Paulick-Straße 13, 06124 Halle (Saale)

Bauherr / Auftraggeber Stadt Halle (Saale)

Am Stadion 5, 06122 Halle (Saale)

Architekten

Bearbeiter / Projektleiter Dominik Erler, B.Sc. / Dr. rer. nat. Mathias Krumbiegel

Graner Ingenieure GmbH

Springerstraße 11, 04105 Leipzig

Tel. 0341 │ 98 97 03 49 Bearbeiter

0341 │ 98 97 03 00 Zentrale

E-Mail erler@graner-leipzig.de

buero@graner-leipzig.de

Projektnummer 2106

Datum 4.November 2025

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

INHALTSVERZEICHNIS

  1. AUFGABENSTELLUNG 5

  2. PLANUNGSGRUNDLAGEN 6

2.1 VERWENDETE UNTERLAGEN 6

2.2 NORMEN UND LITERATUR 6

2.3 VERWENDETE SOFTWARE 7

  1. ANFORDERUNGEN AN DEN SCHALLSCHUTZ VON BAUTEILEN 8

3.1 ANWENDUNGSBEREICH UND KENNGRÖSSEN 8

3.2 MINDESTANFORDERUNGEN NACH DIN 4109 9

3.3 EMPFEHLUNGEN NACH DIN 4109, BEIBLATT 2 12

  1. SUBJEKTIVE WAHRNEHMUNG DES SCHALLSCHUTZES 14

  2. BERECHNUNGSGRUNDLAGEN 15

  3. NACHWEISE / UMZUSETZENDE MASSNAHMEN AN BAUTEILEN 17

6.1 GENERELLE HINWEISE ZUR GEWÄHRLEISTUNG DES

SCHALLSCHUTZES 17

6.2 INNENWÄNDE 20

6.3 DECKEN / FUSSBÖDEN 30

6.4 AUFZUGSSCHACHTWÄNDE 38

6.5 TREPPENLÄUFE UND PODESTE 39

6.6 TÜREN 40

6.7 BAULICHE MASSNAHMEN IN TECHNIKRÄUMEN 45

6.8 AUSSENBAUTEILE 46

6.8.2 BEMESSUNG DER AUSSENBAUTEILE 48

6.8.3 ZUSATZ- UND NEBENEINRICHTUNGEN IN DEN AUSSENFASSADEN 51

  1. SCHALLSCHUTZ GEBÄUDETECHNISCHER ANLAGEN 53

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Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

7.1 ANFORDERUNGEN UND EMPFEHLUNGEN 53

7.2 HINWEISE ZUR GEWÄHRLEISTUNG DES SCHALLSCHUTZES 55

  1. ZUSAMMENFASSUNG 59

ANLAGEN

Anlage 1 Rechnerischer Nachweis zum Schallschutz

Anlage 2 Berechnung Geschossdecke zw. Unterrichtsraum und Werkstatt

Anlage 3 Berechnung Geschossdecke zw. Unterrichtsraum und Holzwerkstatt

Anlage 4 Berechnung zur Schalldämmung von Fenstern

Anlage 5 Übersichtspläne zur Schalldämmung von Fenstern

Anlage 6 Übersichtspläne zur Schalldämmung von Bauteilen

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Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

  1. AUFGABENSTELLUNG

Für das Bauvorhaben „Campushaus Halle Neustadt“ (s. auch Bild 1) soll gemäß Beauftragung der Nachweis über den baulichen Schallschutz erbracht werden. Dazu werden im vorliegenden Bericht

die schalltechnischen Anforderungen formuliert, Maßnahmen für deren Umsetzung erarbeitet und

der jeweils erzielte Schallschutz der Bauteile rechnerisch nachgewiesen.

Das Schallschutzniveau wird gemäß den Anforderungen des Mindestschallschutzes nach DIN 4109-

1 [3] angesetzt. Für alle Bauteile, die dadurch nicht abgebildet werden (beispielsweise Bauteile

schutzbedürftiger Räume innerhalb einer Nutzungseinheit), werden nach allgemein anerkannten Re-

geln der Technik, die Empfehlungen der DIN 4109 Beiblatt 2 [7] herangezogen.

Das Anforderungsniveau der Außenbauteile sowie zu Geräuschübertragungen aus gebäudetechni-

schen Anlagen wird gemäß DIN 4109-1 [3] berücksichtigt.

Bild 1: Visualisierung Campushaus (Quelle: Architekten

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Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

  1. PLANUNGSGRUNDLAGEN

2.1 VERWENDETE UNTERLAGEN

[1] Plansatz zur Entwurfsplanung:

  • Grundrisse KG, EG, 1. OG M 1:100, Stand 10.10.2025

  • Schnitte A-A, B-B, C-C M 1:100, Stand 10.10.2025

  • Ansichten M 1:100, Stand 10.10.2025

[2] DTV Verkehrsmengen Abfrage Richard-Paulick-Str., Mail vom 25.08.2025, Stadt Halle

2.2 NORMEN UND LITERATUR

[3] DIN 4109: Schallschutz im Hochbau - Teil 1: Mindestanforderungen, 2018

[4] DIN 4109: Schallschutz im Hochbau - Teil 2: Rechnerische Nachweise der Erfüllung der An-

forderungen, 2018

[5] DIN 4109: Schallschutz im Hochbau - Teil 31 bis Teil 35: Daten für die rechnerischen Nach-

weise des Schallschutzes, 2016

[6] DIN 4109: Schallschutz im Hochbau - Anforderungen und Nachweise, 1989

[7] DIN 4109, Beiblatt 2: Schallschutz im Hochbau - Hinweise für Planung und Ausführung, Vor-

schläge für einen erhöhten Schallschutz, Empfehlungen für den Schallschutz im eigenen

Wohn- und Arbeitsbereich, 1989

[8] DIN 8989: Schallschutz in Gebäuden – Aufzüge, 2019

[9] DGNB-System – Kriterienkatalog Gebäude Neubau, Technische Qualität TEC1.2 / Schall-

schutz, Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, 2018

[10] VDI 3728: Schalldämmung beweglicher Raumabschlüsse Türen und Mobilwände, 2012

[11] VDI 2569: Schallschutz und akustische Gestaltung im Büro, 2019

[12] VDI 2719: Schalldämmung von Fenstern und deren Zusatzeinrichtungen, 1987

[13] Technische Regeln für Arbeitsstätten – Lärm, ASR A3.7, 2021

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[14] DIN EN 14351: Fenster und Türen – Produktnorm, Leistungseigenschaften, Teil 1: Fenster

und Außentüren, 2016

[15] Richtlinien für den Verkehrslärmschutz an Bundesfernstraßen in der Baulast des Bundes -

VLärmSchR 97, 1997

[16] TA Lärm, Sechste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz –

Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm, 1998; zuletzt geändert durch Bekanntma-

chung des BMUB vom 01. Juni 2017

[17] 16. BImSchV, Verkehrslärmschutzverordnung vom 12. Juni 1990 (BGBl. I S. 1036), die zu-

letzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 4. November 2020 (BGBl. I S. 2334) geändert wor-

den ist.

[18] RLS-19, Richtlinien für den Lärmschutz an Straßen, 2019

[19] DIN ISO 9613-2: Dämpfung des Schalls bei der Ausbreitung im Freien, Teil 2: Allgemeines

Berechnungsverfahren, 1999

[20] Schallschutz im Holzbau – Grundlagen und Vorbemessung, Holzbau Deutschland-Institut

e.V., 2019

[21] VDI 2081, Blatt 1: Raumlufttechnik - Geräuscherzeugung und Lärmminderung, 2022

[22] DIN EN 16798: Energetische Bewertung von Gebäuden - Lüftung von Gebäuden - Teil 1:

Eingangsparameter für das Innenraumklima zur Auslegung und Bewertung der Energieeffizi-

enz von Gebäuden bezüglich Raumluftqualität, Temperatur, Licht und Akustik - Modul M1-6,

2022

[23] ift-Fachinformation SC-09/1, Holzdecken in der Altbausanierung - schalltechnische Planung

und Optimierung, 2016

2.3 VERWENDETE SOFTWARE

  • Wölfel Engineering GmbH + Co. KG, IMMI 2024

  • Schallschutzsoftware „DIN4109 Schallschutznachweis im Hochbau“ (Version 12.0b),

Dipl.-Ing. M. Hanneforth

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  1. ANFORDERUNGEN AN DEN SCHALLSCHUTZ VON BAUTEILEN

Die Anforderungen an den Mindestschallschutz sind der im jeweiligen Bundesland bauaufsichtlich

eingeführten Fassung der DIN 4109-1 (Schallschutz im Hochbau - Mindestanforderungen) [3] zu

entnehmen. Damit ist die DIN 4109-1 in der Fassung von 2018 für das vorliegende Bauvorhaben zur

Berücksichtigung des öffentlich-rechtlichen Schallschutzes anzuwenden.

Über das Anforderungsniveau der DIN 4109-1 [3] hinaus können bei bestimmten Gebäudetypen zi-

vilrechtlich höhere Anforderungen bestehen. Wenn keine konkreten vertraglichen Festlegungen ge-

troffen wurden, ist mindestens einen Schallschutz-Standard entsprechend den „anerkannten Regeln der Technik (a.R.d.T.)“ geschuldet. Bei Bildungsbauten ist der Mindeststandard der DIN 4109-1 [3] üblich, entspricht damit den a.R.d.T. und bildet die Planungsgrundlage für das vorliegende Bauvor-

haben.

Für einige Räume bzw. Bauteile (z.B. schutzbedürftige Büro- und Arbeitsräume innerhalb eines Nut-

zungsbereiches) werden in DIN 4109-1 [3] keine Anforderungen formuliert. Nach den a.R.d.T. erfolgt

bei der vorliegenden Planung für solche Räume eine Orientierung an den Empfehlungen der

DIN 4109 Beiblatt 2 [7].

3.1 ANWENDUNGSBEREICH UND KENNGRÖSSEN

Sämtliche schalltechnische Anforderungen und Empfehlungen gelten ausschließlich für schutzbe-

dürftige Räume. Darunter sind Räume zu verstehen, die zum dauerhaften Aufenthalt von Personen

bestimmt oder geeignet sind, beispielsweise:

  • Wohn- und Schlafräume, Bettenräume

  • Büroräume und ähnliche Arbeitsräume

  • Praxis-, Besprechungs- und Unterrichtsräume

Nebenräume (z.B. Sanitär-, Technik-, Lagerräume, reine Verkehrsflächen u.Ä.) gelten nicht als

schutzbedürftig. Auch Aufenthaltsräume in denen aufgrund der Nutzung ständig Geräusche mit LAF,95

≥ 40 dB(A) anliegen (also z.B. laute Arbeitsräume) sind nicht als schutzbedürftige Räume zu werten.

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

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Für die Kennzeichnung des Schallschutzes von Bauteilen werden folgende wesentliche Größen ver-

wendet:

  • bewertetes Bau-Schalldämm-Maß R'w – kennzeichnet den Luftschallschutz eines Bauteils inkl.

flankierender Bauteile, Anforderungswert wird als erf. R'w („erf.“ – erforderlich) dargestellt, bei

Türen erfolgt die Angabe abweichend als bewertetes Schalldämm-Maß Rw

  • bewertete Norm-Schallpegeldifferenz Dn,w – kennzeichnet den Luftschallschutz zwischen Räu-

men, nach DIN 4109-1 [3] anzugeben wenn gemeinsame Trennfläche zw. zwei Räumen <

10 m², Anforderungswert wird als erf. Dn,w („erf.“ – erforderlich) dargestellt und ist zahlenmäßig

erf. R'w identisch

  • bewerteter Norm-Trittschallpegel am Bau L'n,w – kennzeichnet den Trittschallschutz eines Bau-

teils inkl. flankierender Bauteile, Anforderungswert wird als zul. L'n,w („zul.“ – zulässig) darge-

stellt

3.2 MINDESTANFORDERUNGEN NACH DIN 4109

Die Mindestanforderungen an den Schallschutz von Bauteilen zu schutzbedürftigen Räumen sind in

der DIN 4109-1 [3] vorgegeben. Die Schutzziele liegen im Gesundheitsschutz, in der Vertraulichkeit

bei normaler Sprechweise sowie im Schutz vor unzumutbaren Belästigungen.

Für Neubauten sind die Mindestanforderungen nach DIN 4109-1 [3] auf jeden Fall umzusetzen.

Wenn Altbauten saniert werden, muss zwischen neu eingefügten und zu sanierenden Bauteilen un-

terschieden werden. Neue Bauteile müssen den öffentlich-rechtlichen Schallschutz ohne Einschrän-

kung erfüllen. Bei zu sanierenden Bestandsbauteilen besteht keine eindeutige Rechtslage. Eine

strikte Umsetzung der Anforderungen ist teilweise nicht möglich. Abhängig von der technischen Um-

setzbarkeit, sowie unter Abwägung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses, sollte sich an den Zielwerten

der DIN 4109-1 [3] aber zumindest orientiert werden.

Bauteile, für die keine Sanierungsmaßnahmen vorgesehen sind, unterliegen nach allgemeiner Les-

art dem Bestandsschutz. Zwingende Anforderungen, diese Bauteile schallschutztechnisch zu ver-

bessern, existieren nicht. Bei grundlegenden Sanierungen ist aber zu prüfen, ob der vorhandene

Schallschutz eines Bauteils stark von den heutigen Ansprüchen an den Schallschutz abweicht und

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

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gegebenenfalls zu ertüchtigen ist. Grundsätzlich sollte der Bauherr den Abweichungen von den Min-

destanforderungen DIN 4109-1 [3] ausdrücklich zustimmen.

a) Bauteile innerhalb des Gebäudes

Die in der DIN 4109-1 [3] vorgegebenen Anforderungen an den Luft- und Trittschallschutz von Bau- teilen innerhalb des Gebäudes beziehen sich auf Decken, Wände, Treppen und Türen, die an

schutzbedürftige Räume grenzen.

Die kennzeichnenden Größen sind das erforderliche bewertete Bau-Schalldämm-Maß erf. R'w für

den Luftschallschutz (für Türen gilt abweichend erf. Rw) und der zulässige bewertete Norm-Tritt-

schallpegel am Bau zul. L'n,w für den Trittschallschutz.

Folgende in Tab. 1 und Tab. 2 aufgeführten Anforderungen nach DIN 4109-1 [3] an Bauteile, die an schutzbedürftige Räume zum Aufenthalt von Personen grenzen, sind einzuhalten.

Tab. 1: Erforderliche Luft- und Trittschalldämmung in Bürogebäuden mit nur einer Nutzungseinheit nach DIN 4109-1 [3], Tab. 2

BauteilAnforderungQuelle: DIN 4109-1 [3]
Treppenläufe und -podestezul. L'n,w ≤ 53 dBTab. 2, Zeile 12
Treppenraumwändeerf. R'w ≥ 53 dBTab. 2, Zeile 14
Schachtwände von Aufzugsanlagen an Aufenthaltsräumenerf. R'w ≥ 57 dBTab. 2, Zeile 17
Türen, die von Treppenräumen in geschlossene Flure von Arbeitsräumen führenerf. Rw ≥ 27 dBTab. 2, Zeile 18
Türen, die von Treppenräumen direkt in Arbeitsräume führenerf. Rw ≥ 37 dBTab. 2, Zeile 19

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Die folgenden in Tab. 2 aufgeführten Anforderungen in Schulen oder vergleichbaren Einrichtungen nach DIN 4109-1 [3] an Bauteile, die an schutzbedürftige Räume zum Aufenthalt von Personen gren-

zen, sind einzuhalten.

Tab. 2: Erforderliche Luft- und Trittschalldämmung in Schulen und vergleichbaren Einrichtungen nach DIN 4109-1 [3], Tab. 6

BauteilAnforderungQuelle: DIN 4109-1 [3]
Decken zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räu- men, Decken unter Flurenerf. R'w ≥ 55 dB zul. L'n,w ≤ 53 dBTab. 6, Zeile 1
Decken zwischen Unterrichtsräumen und lauten Räumen (z.B. Cafeterien, Musikräume, Technikzentralen)erf. R'w ≥ 55 dB zul. L'n,w ≤ 46 dBTab. 6, Zeile 2
Decken zwischen Unterrichtsräumen und besonders lauten Räumen (z.B. Sporthallen, Werkräume)erf. R'w ≥ 60 dB zul. L'n,w ≤ 46 dBTab. 6, Zeile 3
Wände zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räu- men untereinander und zu Flurenerf. R'w ≥ 47 dBTab. 6, Zeile 4
Wände zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räu- men und Treppenhäusernerf. R'w ≥ 52 dBTab.6, Zeile 5
Wände zwischen Unterrichtsräumen ähnlichen Räumen und lauten Räumen (z.B. Cafeterien, Musikräume, Technikzent- ralen)erf. R'w ≥ 55 dBTab. 6, Zeile 6
Wände zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räu- men und besonders lauten Räumen (z.B. Sporthallen, Werk- räume)erf. R'w ≥ 60 dBTab. 6, Zeile 7
Türen zwischen Unterrichträumen oder ähnlichen Räumen und Flurenerf. Rw ≥ 32 dBTab. 6, Zeile 8
Türen zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räumen untereinandererf. Rw ≥ 37 dBTab. 6, Zeile 9

Bestimmte Räume sind im Sinne der DIN 4109-1 [3] als „besonders laute“ Räume einzustufen. Wenn diese an schutzbedürftige Räume grenzen gelten erhöhte Anforderungen. In Tab. 3 sind die Anfor- derungen an die Bauteile zwischen „besonders lauten“ und schutzbedürftigen Räumen aufgeführt.

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Tab. 3: Anforderungen die Luft- und Trittschalldämmung von Bauteilen zwischen „besonders lau- ten“ und schutzbedürftigen Räumen nach DIN 4109-1 [3], Tab. 8

BauteilAnforderungQuelle: DIN 4109-1 [3]
Wände und Decke von Räumen mit besonders lauten ge- bäudetechnischen Anlagen (Innenpegel LAF = 75 bis 80 dB(A))erf. R'w ≥ 57 dBTab. 8, Zeile 1.1
Wände und Decke von Räumen mit besonders lauten ge- bäudetechnischen Anlagen (Innenpegel LAF = 81 bis 85 dB(A))R'w ≥ 62 dBTab. 8, Zeile 1.1

b) Schallschutz von Außenbauteilen

Für die erforderliche Schalldämmung von Außenbauteilen (gegen Außenlärm) sind die Anforde-run-

gen des Mindestschallschutzes nach DIN 4109-1 [3] einzuhalten. Die Anforderungen beziehen sich

auf alle schutzbedürftigen Räume. Die Auslegung der erforderlichen Schalldämmung des Außen-

bauteils richtet sich nach dem „maßgeblichen Außenlärmpegel“ an den Fassaden sowie der jeweili-

gen Raumnutzung.

3.3 EMPFEHLUNGEN NACH DIN 4109, BEIBLATT 2

Für verschiedene Räume im vorliegenden Objekt (Büros, schutzbedürftige Arbeits- und Aufenthalts-

räume) gibt es keine öffentlich-rechtlichen Anforderungen an den Luft- und Trittschallschutz der

raumbegrenzenden Innenbauteile. Es handelt sich um Räume innerhalb eines Nutzungsbereiches.

Um die üblichen Schallschutzstandards zu wahren, werden die Empfehlungen für den Schallschutz

nach DIN 4109 Beiblatt 2 [7], Tabelle 3 zugrunde gelegt. Darin werden abhängig von der Raumnut-

zung (übliche Bürotätigkeit, konzentrierte geistige Tätigkeit…) jeweils zwei Schallschutzniveaus

(„normaler Schallschutz“ und „erhöhter Schallschutz“) vorgeschlagen. Für die Festlegung des Schall-

schutzes gibt es somit einen gewissen Entscheidungsspielraum. Bei der vorliegenden Planung wird sich, unter Berücksichtigung der üblichen Standards (a.R.d.T.), an den in Tab. 4 benannten Emp- fehlungen der DIN 4109 Beiblatt 2 [7] orientiert.

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Tab. 4: Empfehlungen für den Schallschutz in Büros und ähnlichen Räumen nach DIN 4109 Beiblatt 2 [7], Tab. 3

BauteilEmpfehlungen für normalen SchallschutzEmpfehlungen für erhöhten Schallschutz
Decken, Treppen, Treppenhauswändeerf. R'w ≥ 52 dB zul. L'n,w ≤ 53 dBerf. R'w ≥ 55 dB zul. L'n,w ≤ 46 dB
Wände zwischen Räumen mit üblicher Bü- rotätigkeit (bzw. Flurwände)erf. R'w ≥ 37 dBerf. R'w ≥ 42 dB
Wände von Räumen für konzentrierte geis- tige Tätigkeit oder zur Behandlung vertrau- licher Angelegenheiten (bzw. Flurwände)erf. R'w ≥ 45 dBerf. R'w ≥ 52 dB
Türen zu Räumen mit üblicher Bürotätig- keiterf. Rw ≥ 27 dBerf. Rw ≥ 32 dB
Türen zu Räumen für konzentrierte geis- tige Tätigkeit oder zur Behandlung vertrau- licher Angelegenheitenerf. Rw ≥ 37 dB-

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  1. SUBJEKTIVE WAHRNEHMUNG DES SCHALLSCHUTZES

In der nachfolgenden Tab. 5 sind für unterschiedliche Schallschutzniveaus verbale Beschreibungen der subjektiven Wahrnehmung und die jeweils zu erwartende schalltechnische Qualität aufgeführt.

Sie dienen als Orientierungshilfe zur Einschätzung der in diesem Dokument für die Lutschalldäm-

mung aufgeführten dB-Werte.

Die Beschreibungen beziehen sich auf einen ruhigen Büroraum (geringer Hintergrundpegel, z.B.

durch Verkehrs- oder Lüftungsgeräusche im Bereich um ca. 30 dB(A)) und einen Sprachpegel ent-

sprechend normaler Gesprächslautstärke im unmittelbar angrenzenden Raum.

Tab. 5: Beschreibung der subjektiven Wahrnehmung und der zu erwartenden Qualität bei unter- schiedlichen Schallschutzniveaus

Schallschutz- niveauBeschreibung
R'w = 37 dB- Sprache aus dem benachbarten Raum ist deutlich hörbar und gut versteh- bar (Satzverständlichkeit) - Schallschutzqualität unterhalb des üblichen Standards in Büros - ausreichender Schallschutz für einfache Bürotätigkeit
R'w = 42 dB- Sprache aus dem benachbarten Raum ist im Allgemeinen hörbar und teil- weise noch verstehbar (Wortverständlichkeit) - Schallschutzqualität entspricht dem üblichen Standard in Büros - guter Schallschutz für einfache Bürotätigkeit
R'w = 45…47 dB- Sprache aus dem benachbarten Raum ist teilweise hörbar, im Allgemeinen aber nicht verstehbar - Schallschutzqualität oberhalb des üblichen Standards in Büros - ausreichender Schallschutz für konzentriertes Arbeiten und Vertraulichkeit
R'w = 52 dB- Sprache aus dem benachbarten Raum ist gerade noch hörbar aber generell nicht verstehbar - Schallschutzqualität deutlich oberhalb des üblichen Standards in Büros - sehr guter Schallschutz für konzentriertes Arbeiten und Vertraulichkeit

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  1. BERECHNUNGSGRUNDLAGEN

a) Rechnerischer Nachweis der Schalldämmung von Bauteilen

Die Nachweise der Bauteilaufbauten erfolgen nach dem in DIN 4109-2 [4] beschriebenen Rechen-

verfahren unter Anwendung der Bauteilkataloge nach DIN 4109 Teile 31 bis 36 [5]. Dabei werden

die Direktschalldämmung des Trennbauteils sowie die Übertragung über flankierende Bauteile be-

rücksichtigt. Um sicherzustellen, dass der Nachweis für alle Bauteile des untersuchten Typs einge-

halten wird, erfolgt die Berechnung für die jeweils ungünstigste Raumsituation. Für die rechnerischen

Nachweise wurde die Schallschutzsoftware „DIN4109 Schallschutznachweis im Hochbau“ (© Dipl.-

Ing. M. Hanneforth, Version 12.0b) verwendet.

b) Bestimmung der Außenlärmsituation und erforderliche Schalldämmung der Außenbauteile

Als Grundlage für die Bestimmung der maßgeblichen Außenlärmpegel La wurden die Beurteilungs- pegel L mittels Schallausbreitungsberechnungen mit dem Programm IMMI (WÖLFEL Software, r

Höchberg) ermittelt.

Für die Berechnungen wird in der Software ein 3-dimensionales Modell mit dem Gelände, der Be-

bauung und den Emittenten erstellt. Die Berechnungen der Emissionen (Lärmquellen), der Schal-

lausbreitung und der Immissionen (Schalleinwirkungen) erfolgt nach den gültigen Rechenvorschrif-

ten, die in dem Programm implementiert sind. Es wurde mit 2-facher Reflexion an reflektierenden

Flächen gerechnet.

Für die Berechnung des maßgeblichen Außenlärmpegels L sind für Schienen- und Straßenver- a

kehr die Beurteilungspegel Lr nach 16. BImSchV [17] zzgl. 3 dB heranzuziehen. Bei Gewerbelärm

ist der Beurteilungspegel nach TA Lärm [16] zzgl. 3 dB zugrunde zu legen. Wenn die Emittenten

umliegender Gewerbebetriebe nicht genau bestimmbar sind, können die jeweils geltenden Immissi-

onsrichtwerte zzgl. 3 dB angesetzt werden. Die Beurteilungspegel aller relevanten Emittenten sind

energetisch zu addieren.

Sofern es sich um Aufenthaltsräume handelt, die nicht zum Schlafen genutzt werden, sind die jewei-

ligen Tagpegel maßgeblich. Bei Räumen, die zum Schlafen genutzt werden, sind die Außenge-

räuschpegel in der Nacht in der Bewertung zu berücksichtigen. Beträgt die Differenz der

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

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Beurteilungspegel Lr für Tag minus Nacht weniger als 10 dB(A), so ergibt sich der maßgebliche

Außenlärmpegel zum Schutz des Nachtschlafs von zum Schlafen genutzten Räumen aus einem 3

dB(A) erhöhten Beurteilungspegel für die Nacht und einem Zuschlag von 10 dB(A).

Das erforderliche gesamte bewertete Bau-Schalldämm-Maß erf. R′ der Fassade (für Fenster, w,ges

Außenwand und gegebenenfalls andere Außenbauteile) eines schutzbedürftigen ergibt sich gemäß

DIN 4109-1 [3] aus dem maßgeblichen Außenlärmpegel La und der Raumnutzung. Mindestens ein-

zuhalten ist bei Unterrichtsräumen, Büroräumen und Ähnlichem ein erf. R′w,ges von 30 dB.

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Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

  1. NACHWEISE / UMZUSETZENDE MASSNAHMEN AN BAUTEILEN

Aufgeführt sind in erster Linie die schalltechnisch relevanten Bauteilschichten. Statische, abdich-

tungstechnische und andere Erfordernisse müssen den jeweiligen Richtlinien und Vorschriften ent-

sprechend berücksichtigt bzw. geplant werden. Es werden nur Bauteile aufgeführt, die an schutzbe-

dürftige Räume angrenzen bzw. für die Empfehlungen für den Schallschutz bestehen. Die aufge-

führten Konstruktionen können durch gleichwertige oder schalltechnisch höherwertigere Konstrukti-

onen ersetzt werden.

6.1 GENERELLE HINWEISE ZUR GEWÄHRLEISTUNG DES SCHALLSCHUTZES

Nachfolgend werden Ausführungshinweise zu besonderen Schwerpunkten gegeben. Sie gelten für

alle Bereiche in denen Schallschutzanforderungen an trennende Bauteile bestehen. Es kann dabei

nicht auf alle möglichen Ausführungsvarianten und Details eingegangen werden, entsprechende De-

taillösungen sind im Rahmen der Ausführungsplanung zu entwickeln.

Trennwände allgemein

  • Wanddurchführungen von Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär oder Elektroleitungen durch Trenn- wände mit Schallschutzanforderungen sind nach Möglichkeit auszuschließen oder nach Einbrin-

gen der Leitungen schalldicht zu verschließen, gilt auch für nicht sichtbare Wanddurchbrüche

oberhalb abgehängter Decken

  • Schallübertragung über Lüftungs- oder Klimakanäle ist durch entsprechend dimensionierte Telefonieschalldämpfer zu unterbinden, schalltechnisch optimal ist, wenn benachbarte Räume nicht am selben Kanal angeschlossen sind

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Trockenbauwände

  • bei beidseitigem Einbau von Elektrodosen ist die direkt gegenüberliegende Anordnung zu vermeiden (Verzugslänge von mind. 500 mm empfohlen, möglichst Einbau im nächsten Stän-

derfeld), bei direkt gegenüberliegender Anordnung sind die Einbaudosen geeignet zu kapseln

(z.B. Einhausung aus Gipskartonplatten wie Wandqualität) oder es sind geprüfte Schallschutz-

dosen (dicht abschließende Einbaudosen) einzusetzen

  • gleitende Deckenanschlüsse sind mit einem Plattenstreifenstapel umzusetzen, die dauerelas- tische Abdichtung muss mit einem geeigneten Dichtmaterial (z.B. Knauf Insulation „LDS So-

limur“ oder gleichwertig) erfolgen, herkömmliche Silikon- oder Acryl-Abdichtungen neigen eher

zum Abreißen

massive Trennwände

  • Schlitzungen und Aussparungen sind bis zu einem gewissen Maß zulässig, maßgeblich ist dabei der Flächenanteil und der verbleibende Restquerschnitt, Wände mit großflächigen oder

sehr tiefen Aussparungen sind ggf. einzeln zu prüfen

  • direkt gegenüberliegende Anordnung von Elektrodosen auf beiden Wandseiten sollten nach Möglichkeit vermieden werden, in jedem Fall darf kein kompletter Durchbruch erfolgen, beim

Einbau sollten die Dosen hintermörtelt werden, um möglichst keine Hohlräume entstehen zu

lassen

Decken, Estriche und Bodenbeläge

  • schwimmend gelagerte Estrichplatten sind generell mittels Randdämmstreifen von angrenzen- den Wänden schalltechnisch zu entkoppeln, der Dämmstreifen ist erst nach Einbringen des Bo-

denbelags zu kürzen

  • Estrichtrennfugen sind mit mineralischer Dämmung auszufüllen, eine Trennung der Estrich- platte hat, sofern im Nachweis gefordert, auch für Estriche auf Trennlage zu erfolgen

  • im Türbereich ist die Estrichplatte von schwimmenden Estrichen bzw. Estrichen auf Trennlage inkl. des Oberbelags zu trennen, sobald an die Tür eine Anforderung von erf. Rw ≥ 32 dB (im

eingebauten Zustand) gestellt wird

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

  • für Rohrleitungen in der Trittschalldämmebene sind weiche Dämmhülsen vorzusehen, wel- che die Qualität der Trittschalldämmplatte nicht mindern

  • sofern keine gesonderte Trittschalldämmung eingesetzt wird, sind Dämmunterlagen von Fuß- bodenheizungen in jeweils angegebener Qualität (dynamische Steifigkeit s‘) der Trittschall- dämmplatte vorzusehen

  • sonstige Einbauten in der Trittschalldämmebene und ein Zusammendrücken der Trittschall- dämmplatte durch darunter oder darüber liegende Einbauten sind generell zu vermeiden

  • Sockelfliesen sind mit Abstand zur Bodenfliese anzubringen, die entstehende Fuge muss frei von Fliesenkleber bleiben und ist dauerelastisch zu verschließen

  • Bodeneinläufe und ähnliche die Estrichplatte durchdringende Einbauten dürfen keine starre Verbindung zwischen Estrichplatte und Rohdecke erzeugen

  • Deckendurchbrüche (auch innerhalb von Schächten) sind nach Einbringen der Leitungen wie- der dicht zu verschließen

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

6.2 INNENWÄNDE

a) Neubau: Holzständerwände zu und zwischen Unterrichtsräumen (1.OG)

Räume:

  • Digitallabor „Programmier-HUB“

  • Labor Biologie / Naturwissenschaften

Anforderung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1 [3], Tab. 6, Zeile 4:

  • Luftschallschutz erf. R'w ≥ 47 dB

Aufbau:

  • Holzständerwand mit einseitig entkoppelter Beplankung (Aufbau beispielhaft):

  • Direkt-Schalldämmung ohne Flankenübertragung: bew. Schalldämm-Maß R w ≥ 59 dB (Prüfwert nach Herstellerangabe, Richtqualität: Knauf „w556.de“)

  • 2 x 12,5 mm GKF (flächenbezogene Masse m‘ ≥ 12,5 kg/m² je Platte),

alternativ 2 x 10 mm GF (flächenbezogene Masse m‘ ≥ 14,5 kg/m² je Platte)

  • ≥ 100 mm Holzständer, 80 mm Mineralwolldämmung im Hohlraum (längenbez. Strömungswiderstand r ≥ 5 kNs/m4)

  • 27 mm Federschiene (zum Unterrichtsraum hin)

  • 2 x 12,5 mm GKF (flächenbezogene Masse m‘ ≥ 12,5 kg/m² je Platte),

alternativ 2 x 10 mm GF (flächenbezogene Masse m‘ ≥ 14,5 kg/m² je Platte)

  • Gesamtdicke der Wand: ≥ 177 mm

  • Flankenausbildung:

  • Trennwand auf Rohdecke stellen, schwimm. Estrich über Rand-Dämmstreifen entkoppeln

  • Unterhangdecke (falls vorhanden) gegen Trennwand laufen lassen

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

  • Trennwand bis Dach führen, dichter Anschluss, Dachkonstruktion läuft über der Trenn-

wand durch, Innere Beplankung im Trennwandbereich unterbrechen

  • raumseitige Beplankung flankierender Leichtbauwände und der Außenwände im Trenn-

wandbereich unterbrechen (Fugenschnitt), Wände vollständig getrennt und Holzständer

verschraubt

  • Glastrennwände dürfen die Gesamtschalldämmung nicht verschlechtern, Glastrenn- wand mit bew. Schalldämm-Maß R ≥ 45 dB (Prüfwert nach Herstellerangabe) w

  • Fassadenanschluss darf die Gesamtschalldämmung nicht verschlechtern, Fassaden- anschluss-Schwert mit bew. Schalldämm-Maß R ≥ 45 dB (Prüfwert nach Herstelleran- w

gabe)

  • Schalllängsleitung entlang der Fassade darf die Gesamtschalldämmung nicht verschlech- tern, Fassadenelemente mit bew. Norm-Flankenschallpegeldifferenz D ≥ 52 dB n,f,w

(horizontale Übertragung, Prüfwert nach Herstellerangabe)

erreichter Schallschutz:

  • Luftschallschutz: R'w = 47,2 dB (Anlage 1, 2.5)

 Die Anforderung nach DIN 4109-1 [3] ist erfüllt.

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

b) Neubau: Trennwände zu Werkräumen mit normalem Schallschutz

Für Werkräume in Bildungsstätten gelten grundsätzlich die Mindestanforderungen der DIN 4109-

1:2018-01, welche hohe Anforderungen an den Luftschallschutz der entsprechenden Trennbauteile

vorsehen. Bei den hier betrachteten Räumen handelt es sich jedoch nicht um allgemeine Unterrichts-

räume oder Unterrichtswerkräume, sondern um Werkstätten, die in der Regel offen zur Werkhalle

angeordnet sind und aufgrund ihrer Nutzung überwiegend einen vergleichsweise geringen Innen-

raumpegel aufweisen.

Die strikte Einhaltung der hohen Anforderungen gemäß DIN 4109-1 würde in diesem Fall den Einsatz

aufwendiger und konstruktiv anspruchsvoller Trennbauteile erforderlich machen. Unter Abwägung

von Nutzung und Wirtschaftlichkeit wird daher ein reduzierter Zielwert vorgeschlagen, der sich an

den Empfehlungen des DIN 4109 Beiblatt 2:1989-11 für Räume mit Vertraulichkeitsanspruch orien-

tiert. Dieser kann mit wirtschaftlicheren Wandkonstruktionen erreicht werden.

Räume:

  • Robotikwerkstatt, Elektronikwerkstatt

  • 3D-Druck, Selbstverwaltungswerkstatt, Töpfer- Keramik-Werkstatt

Empfehlungen:

Variante 1: Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2 [7], Tab. 3, Zeile 6, Spalte 4:

  • Luftschallschutz erf. R'w ≥ 42 dB

Variante 2: Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2 [7], Tab. 3, Zeile 8, Spalte 2:

  • Luftschallschutz erf. R'w ≥ 45 dB

Aufbau massiver Trennwände (a):

  • beidseitig Putz oder Spachtelung in beliebiger Ausführung

  • mind. 150 mm Stahlbeton (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

  • Glastrennwände dürfen die Gesamtschalldämmung nicht verschlechtern:

  • Variante 1a: zur Einhaltung eines Luftschallschutzes von erf. R' w ≥ 42 dB müssen die Glastrennwände ein bew. Schalldämm-Maß R ≥ 40 dB (Prüfwert nach Herstelleran- w

gabe) vorweisen

  • Variante 2a: zur Einhaltung eines Luftschallschutzes von erf. R' w ≥ 45 dB müssen die Glastrennwände ein bew. Schalldämm-Maß R ≥ 44 dB (Prüfwert nach Herstelleran- w

gabe) vorweisen

erreichter Schallschutz:

  • Variante 1a: Luftschallschutz R'w = 42,8 dB (Anlage 1, 2.6)

  • Variante 2a: Luftschallschutz R'w = 45,4 dB (Anlage 1, 2.7)

 Die Empfehlungen nach DIN 4109 Bbl. 2 [7] sind erfüllt

Aufbau Holzständerwände (b):

  • Variante 1b: Holzständerwand (Aufbau beispielhaft):

  • Direkt-Schalldämmung ohne Flankenübertragung: bew. Schalldämm-Maß R w ≥ 45 dB (gemäß KNAUF-Holzständerwand W122)

  • beidseitig beplankt mit je 2 x 12,5 mm GKF (flächenbezogene Masse m‘ ≥ 15,4 kg/m² je

Platte, z.B. Knauf DIAMANT)

  • ≥ 60 mm Holzständer, 40 mm Mineralwolldämmung im Hohlraum (längenbez. Strömungswiderstand r ≥ 5 kNs/m4)

  • Gesamtdicke der Wand: ≥ 110 mm

  • Flankenausbildung:

  • Trennwand auf Rohdecke, Bodenplatte stellen

  • Trennwand bis Geschossdecke führen, dichter Anschluss, Dachkonstruktion läuft über

der Trennwand durch, Innere Beplankung im Trennwandbereich unterbrechen, Unter-

hangdecke (falls vorhanden) gegen Trennwand laufen lassen

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

  • raumseitige Beplankung flankierender Leichtbauwände im Trennwandbereich unterbre-

chen (Fugenschnitt), Wände vollständig getrennt und Holzständer verschraubt

  • vorhandene Glastrennwände dürfen die Gesamtschalldämmung nicht verschlechtern, Glastrennwand mit bew. Schalldämm-Maß R ≥ 43 dB (Prüfwert nach Herstellerangabe) w

  • Variante 2b: Holzständerwand mit einseitig entkoppelter Beplankung (Aufbau beispielhaft):

  • Direkt-Schalldämmung ohne Flankenübertragung: bew. Schalldämm-Maß R w ≥ 55 dB (Prüfwert nach Herstellerangabe, Richtqualität: Knauf „w556.de“)

  • mind.1 x 12,5 mm GKF (flächenbezogene Masse m‘ ≥ 12,5 kg/m² je Platte),

mind. 1 x 10 mm GF (flächenbezogene Masse m‘ ≥ 14,5 kg/m² je Platte)

  • ≥ 100 mm Holzständer, 80 mm Mineralwolldämmung im Hohlraum (längenbez. Strömungswiderstand r ≥ 5 kNs/m4)

  • 27 mm Federschiene

  • mind.1 x 12,5 mm GKF (flächenbezogene Masse m‘ ≥ 12,5 kg/m² je Platte),

mind. 1 x 10 mm GF (flächenbezogene Masse m‘ ≥ 14,5 kg/m² je Platte)

  • Gesamtdicke der Wand: ≥ 135 mm

  • Flankenausbildung:

  • Trennwand auf Rohdecke stellen, schwimm. Estrich über Rand-Dämmstreifen entkoppeln

  • Trennwand bis Geschossdecke führen, dichter Anschluss, Dachkonstruktion läuft über

der Trennwand durch, Innere Beplankung im Trennwandbereich unterbrechen, Unter-

hangdecke (falls vorhanden) gegen Trennwand laufen lassen

  • raumseitige Beplankung flankierender Leichtbauwände im Trennwandbereich unterbre-

chen (Fugenschnitt), Wände vollständig getrennt und Holzständer verschraubt

  • die innere Beplankung der Außenwände ist im Trennwandbereich zu unterbrechen (Fu-

genschnitt), das Ständerwerk läuft durch

  • vorhandene Glastrennwände dürfen die Gesamtschalldämmung nicht verschlechtern, Glastrennwand mit bew. Schalldämm-Maß R ≥ 45 dB (Prüfwert nach Herstellerangabe) w

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

erreichter Schallschutz:

  • Variante 1b: Luftschallschutz R'w = 42,1 dB (Anlage 1, 2.8)

  • Variante 2b: Luftschallschutz R'w = 46,0 dB (Anlage 1, 2.9)

 Die Empfehlungen nach DIN 4109 Bbl. 2 [7] sind erfüllt

c) Neubau: massive Trennwände zu lauten Werkräumen (Profi Holzwerkstatt)

Anforderungen und Empfehlungen:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1 [3], Tab. 8, Zeile 2.1:

  • Luftschallschutz erf. R'w ≥ 57 dB (Innenpegel LAF = 75 bis 80 dB(A))

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2 [7], Tab. 3, Zeile 8, Spalte 4:

  • Luftschallschutz erf. R'w ≥ 52 dB

Aufbau:

  • innenseitig freistehende Vorsatzschale:

  • bew. Luftschallverbesserungsmaß ΔR w ≥ 16 dB (nach Herstellerangabe)

  • beplankt mit 2 x 12,5 mm GKF (flächenbezogene Masse m‘ ≥ 10 kg/m² je Platte, Richt-

qualität: z.B. Knauf „Feuerschutzplatte“ oder gleichwertig)

  • Profil CW50

  • mind. 40 mm Mineralwolldämmung, längenbezogener Strömungswiderstand r ≥ 5 kNs/m4

  • Gesamtdicke der Vorsatzschale: mind. 85 mm

  • 100 bis 150 mm Stahlbeton (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

  • Putz einseitig in beliebiger Ausführung

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

  • Flankenausbildung:

  • Massive Trennwand OHNE zusätzliche Glastrennwand als Oberlicht ausführen

  • Massive Trennwand bis zur Decke führen, alternativ Trennwand bis Anfang der Holzmas-

sivträger führen und den Innenraum der Holzmassivträger vollständig mit Mineralwolle

ausfüllen.

  • Schalllängsleitung entlang der Fassade darf die Gesamtschalldämmung nicht verschlech-

tern, Ausführung der Fassadenelemente mit bew. Norm-Flankenschallpegeldifferenz D ≥ 60 dB (horizontale Übertragung, Prüfwert nach Herstellerangabe) oder durch voll- n,f,w

ständige Trennung der Fassadenkonstruktion im Trennwandbereich, keine durchlaufen-

den Riegel!

erreichter Schallschutz:

  • Luftschallschutz: R’w = 52,0 dB (Anlage 1, 2.10)

 Die Empfehlung nach DIN 4109 Bbl. 2 [7] wird erfüllt, die Anforderung nach DIN 4109-1 [3]

kann rechnerisch nur erfüllt werden, wenn die Holzstützen ebenfalls einseitig mit einer

Vorsatzschale ausgeführt werden.

Anmerkung:

Aufgrund der gemischten Bauweise mit massiven Konstruktionen in Kombination mit Holzbauele-

menten sowie durchlaufenden Holzstützen und -trägern sind die Voraussetzungen zur Einhaltung

erhöhter Schallschutzanforderungen erschwert. Ein rechnerischer Nachweis ist daher lediglich ein-

geschränkt und nur mit gewissen Vorbehalten möglich. Hinzu kommt, dass beim Betrieb von Ma-

schinen wie Kreis- oder Bandsägen deutlich höhere Innenpegel in der Werkstatt auftreten können,

als der oben angesetzte Innenpegel von 75–80 dB(A). Bei solchen erhöhten Innenpegeln ergäbe

sich für die trennenden Bauteile eine erforderliche Luftschalldämmung von R’w ≥ 62 dB, was nur mit

zusätzlichem erhöhtem Aufwand hinsichtlich Entkopplung und flankierender Bauteile verbunden wäre. Es wird daher empfohlen, den Betrieb der Holzwerkstatt in Abstimmung mit den Unter-

richtszeiten so zu organisieren, dass lärmintensive Tätigkeiten nicht parallel zu Unterrichts-

nutzungen in den darüberliegenden Räumen stattfinden.

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

d) Altbau: massive Trennwände zu Laboren / Werkstätten / Büros / CoWorking im EG

Empfehlungen:

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2 [7], Tab. 3, Zeile 6, Spalte 4:

  • Luftschallschutz erf. R'w ≥ 42 dB

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2 [7], Tab. 3, Zeile 8, Spalte 2:

  • Luftschallschutz erf. R'w ≥ 45 dB

Aufbau:

  • beidseitig Putz oder Spachtelung in beliebiger Ausführung

  • mind. 180 mm Bestandswand in Stahlbeton (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

erreichter Schallschutz:

  • Luftschallschutz: R’w = 52,3 dB (Anlage 1, 2.1)

 Die Empfehlungen nach DIN 4109 Bbl. 2 [7] sind erfüllt.

GranerIngenieure GmbH Seite 27 / 59

[Seite 28]

SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

e) Altbau: massive Trennwände zu Video und Tonstudio (1.OG)

Empfehlungen:

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2 [7], Tab. 3, Zeile 8, Spalte 2 und 4:

  • Luftschallschutz erf. R'w ≥ 45 dB

  • Luftschallschutz erf. R'w ≥ 52 dB (erhöhter Schallschutz)

Aufbau:

  • beidseitig Putz oder Spachtelung in beliebiger Ausführung

  • mind. 150 mm Bestandswand in Stahlbeton (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³) mit darüberliegendem

240 mm dicken Holzmassivträger

  • Flankenausbildung:

  • Trennwand auf Rohdecke stellen, schwimm. Estrich über Rand-Dämmstreifen entkoppeln

  • Dachkonstruktion läuft über der Trennwand durch, Innere Beplankung im Trennwandbe-

reich unterbrechen, Unterhangdecke (falls vorhanden) an Trennwand / Holzmassivträger

laufen lassen

erreichter Schallschutz:

  • Luftschallschutz: R’w = 50,1 dB (Anlage 1, 2.11)

 Die Empfehlung nach DIN 4109 Bbl. 2 [7] für den normalen Schallschutz wird rechnerisch

erfüllt, die Empfehlung für den erhöhten Schallschutz wird nicht erfüllt.

Anmerkung:

Um den erhöhten Schallschutz mit erf. R'w ≥ 52 dB einhalten zu können, wäre eine zusätzliche Ab-

kofferung bzw. eine Vorsatzschale im Bereich der Holzmassivträger notwendig. Hinsichtlich der Nut-

zung wird mit dem erreichten Schallschutz dennoch ein angemessener Schallschutz erreicht, da es

sich nach derzeitiger Planung nicht um einen vollwertiges Ton- und Videostudio für Musik- und Vi-

deoproduktion handelt.

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

f) Trennwände, Systemtrennwände

Räume:

  • Werkhalle

  • Wintergarten

Empfehlung:

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2 [7], Tab. 3, Zeile 6, Spalte 2 und 4:

  • Luftschallschutz erf. R'w ≥ 37 dB

  • Luftschallschutz erf. R'w ≥ 42 dB

Aufbau:

  • Systemtrennwand:

  • abhängig von der angesetzten Schallschutzanforderung muss die Konstruktion die oben genannte erf. Schalldämmung R' im eingebauten Zustand (also unter Berücksichti- w

gung der Flankenwege und der Einbausituation) erreichen, üblicherweise sollte der Prüf-

wert gemäß Prüfzeugnis dafür mindestens 7 dB über dem o.g. Zielwert im eingebauten

Zustand liegen

  • Aufbau der Trennwand ergibt sich aus der jeweiligen Schallschutzanforderung je nach

System bzw. Hersteller, die Ausführung hat gemäß Herstellerangabe zu erfolgen

  • Trennwand bis Rohdecke führen, dichter Anschluss, Unterhangdecke (falls vorhanden) gegen

Trennwand laufen lassen

Anmerkung:

Die geforderten Schalldämmwerte können bei Systemtrennwänden nur bei sehr exakter Ausführung

der Wand- und Deckenanschlüsse erreicht werden. Dafür sind detaillierte Abstimmungen mit dem

jeweiligen Hersteller zwingend erforderlich. In der Bauphase kann ggf. mit Schallschutzmessungen

eine Überprüfung durchgeführt werden.

GranerIngenieure GmbH Seite 29 / 59

[Seite 30]

SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

6.3 DECKEN / FUSSBÖDEN

a) Neubau: Bodenplatte, massiv (neu)

Anforderung / Empfehlung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1 [3], Tab. 5, Zeile 1:

  • Trittschallschutz zul. L'n,w ≤ 53 dB (zu darüber liegenden Unterrichtsräumen)

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2 [7], Tab. 3, Zeile 5, Spalte 3:

  • Trittschallschutz zul. L'n,w ≤ 53 dB (zu seitlich angrenzenden Räumen)

Aufbau:

  • Bodenbelag beliebig

  • mind. 250 mm Stahlbeton-Bodenplatte (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

  • Ausführung der Wärmedämmung gemäß Angabe Wärmeschutz

erreichter Schallschutz:

  • Trittschallschutz: L'n,w = 49,8 dB (Anlage 1, 2.2)

 Die Anforderung nach DIN 4109-1 [3] ist erfüllt.

Anmerkung:

Zum Erreichen des o.g. Zielwertes zu seitlich angrenzenden Räumen, wäre gemäß formellem Nach-

weis ein zusätzlicher schwimmender Bodenaufbau auf der Bodenplatte erforderlich. Bei bestim-

mungsgemäßem Gebrauch der Räume ist durch Begehen der Bodenplatte aber keine störende Tritt-

schallübertragung in seitlich angrenzende Räume zu erwarten. Aus gutachterlicher Sicht kann daher

auf zusätzliche trittschallmindernde Maßnahmen auf der Bodenplatte verzichtet werden.

Es wird empfohlen Arbeitsmaschinen, Kompressoren oder andere Maschinen die Körperschall in

den Baukörper einleiten können, körperschallgedämmt aufzustellen, bzw. abzuhängen (z.B. mittels

Elastomerlager oder Stahlfederkörper). Anlagen mit deutlich erhöhter Körperschallanregung erfor-

dern u.U. eine doppelt-elastische Lagerung über ein Zwischenfundament.

GranerIngenieure GmbH Seite 30 / 59

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

b) Geschossdecke, Holzbalkendecken zw. Unterrichtsraum und Werkstätten

Raumsituation:

  • Zwischen Digitallabor „Programmier-Hub“ als Unterrichtsraum im OG und der Robotik- / Elektro-

nikwerkstatt

Anforderung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1 [3], Tab. 6, Zeile 1:

  • Luftschallschutz erf. R'w ≥ 55 dB

  • Trittschallschutz zul. L'n,w ≤ 53 dB

Aufbau:

  • Bodenbelag beliebig

  • Trockenestrich als Gipsfaserplatten oder zementgebundene Spanplatten, insgesamt flächenbe-

zogener Masse m‘ ≥ 29 kg/m²

  • Trittschalldämmplatte als HWF-Platte oder, dynamische Steifigkeit s‘ ≤ 30 MN/m³

  • ≥ 30 mm elastisch gebundene bzw. ungebundene Schüttung mit flächenbezogener Masse

m‘ ≥ 45 kg/m², zementgebundene Schüttungen sind zu vermeiden

  • ≥ 22 mm Holzwerkstoffplatte, flächenbezogene Masse m‘ ≥ 15 kg/m²

  • ≥ 200 mm Tragwerk mit mind. 150 mm Hohlraumdämmung

  • die Deckenbalken sind über Lager auf die Tragkonstruktion zu legen

  • 1 x 12,5 mm GKF (flächenbezogene Masse m‘ ≥ 10 kg/m²), an 27 mm Federschiene (Achsab-

stand ≥ 415 mm)

  • erreichter Schallschutz gemäß Bauteilkatalog [20], Tab. 25, Zeile 25:

  • bew. Schalldämm-Maß Rw ≥ 67 dB

  • bew. Norm-Trittschallpegel Ln,w ≤ 45 dB

GranerIngenieure GmbH Seite 31 / 59

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

  • Ausführung maßgeblicher flankierender Bauteile:

  • flankierende Massivwände in welche die Holzbalkendecke einbindet mit flächenbezoge-

ner Masse m‘ ≥ 400 kg/m²

  • Holzständerwände sind im oberen Raum (Unterrichtsraum) mit Vorsatzschale über Fe-

derschiene auszustatten

erreichter Schallschutz (Nachweis nach ift-Fachinformation SC-09/1 [23]):

  • Luftschallschutz: R'w = 55,0 dB (Anlage 2)

  • Trittschallschutz: L'n,w = 50,8 dB (Anlage 2)

 Die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01 sind erfüllt.

GranerIngenieure GmbH Seite 32 / 59

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

c) Geschossdecke, Holzbalkendecken zw. Unterrichtsraum und Profi-Holzwerkstatt

Raumsituation:

  • Zwischen Labor Biologie / Naturwissenschaften als Unterrichtsraum im OG und der Profi Holz-

werkstatt im EG

Anforderung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1 [3], Tab. 8, Zeile 2.1:

  • Luftschallschutz erf. R'w ≥ 57 dB (Innenpegel LAF = 75 bis 80 dB(A))

Mindestanforderung nach DIN 4109-1 [3], Tab. 6, Zeile 1:

  • Trittschallschutz zul. L'n,w ≤ 53 dB

Aufbau:

  • Bodenbelag beliebig

  • Trockenestrich als Gipsfaserplatten oder zementgebundene Spanplatten, insgesamt flächenbe-

zogener Masse m‘ ≥ 29 kg/m²

  • Trittschalldämmplatte als HWF-Platte oder, dynamische Steifigkeit s‘ ≤ 30 MN/m³

  • ≥ 30 mm elastisch gebundene bzw. ungebundene Schüttung mit flächenbezogener Masse

m‘ ≥ 45 kg/m², zementgebundene Schüttungen sind zu vermeiden

  • ≥ 22 mm Holzwerkstoffplatte, flächenbezogene Masse m‘ ≥ 15 kg/m²

  • ≥ 200 mm Tragwerk mit mind. 150 mm Hohlraumdämmung

  • die Deckenbalken sind über Lager auf die Tragkonstruktion zu legen

  • schwingend abgehangene Unterdecke (Eigenfrequenz f0 < 30 Hz), Abhanghöhe ≥ 65 mm;

Achsabstand e > 400 mm, Beplankung mittels 2 x 12,5 mm GKF (flächenbezogene Masse

m‘ ≥ 12,5 kg/m²)

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

  • erreichter Schallschutz gemäß Bauteilkatalog [20], Tab. 25, Zeile 29:

  • bew. Schalldämm-Maß Rw ≥ 70 dB (wegen leichterer Spanplatte als Estrich und leichte-

ren Beplankungen an der Unterseite um 10 dB gegenüber Katalogwert gemindert)

  • bew. Norm-Trittschallpegel Ln,w ≤ 40 dB (wegen leichterer Spanplatte als Estrich und

leichteren Beplankungen an der Unterseite um 6 dB gegenüber Katalogwert gemindert

  • Ausführung maßgeblicher flankierender Bauteile:

  • flankierende Massivwände in welche die Holzbalkendecke einbindet mit flächenbezoge-

ner Masse m‘ ≥ 400 kg/m²

  • Holzständerwände sind im oberen Raum (Unterrichtsraum) mit Vorsatzschale über Fe-

derschiene auszustatten

erreichter Schallschutz (Nachweis nach ift-Fachinformation SC-09/1 [23]):

  • Luftschallschutz: R'w = 58,2 dB (Anlage 3)

  • Trittschallschutz: L'n,w = 48,2 dB (Anlage 3)

 Die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01 sind erfüllt.

Anmerkung:

Aufgrund der gemischten Bauweise mit massiven Konstruktionen in Kombination mit Holzbauele-

menten sowie durchlaufenden Holzstützen und -trägern sind die Voraussetzungen zur Einhaltung

erhöhter Schallschutzanforderungen erschwert. Ein rechnerischer Nachweis ist daher lediglich ein-

geschränkt und nur mit gewissen Vorbehalten möglich. Hinzu kommt, dass beim Betrieb von Ma-

schinen wie Kreis- oder Bandsägen deutlich höhere Innenpegel in der Werkstatt auftreten können,

als der oben angesetzte Innenpegel von 75–80 dB(A). Bei solchen erhöhten Innenpegeln ergäbe

sich für die trennenden Bauteile eine erforderliche Luftschalldämmung von R’w ≥ 62 dB, was nur mit

zusätzlichem erhöhtem Aufwand hinsichtlich Entkopplung und flankierender Bauteile verbunden wäre. Es wird daher empfohlen, den Betrieb der Holzwerkstatt in Abstimmung mit den Unter-

richtszeiten so zu organisieren, dass lärmintensive Tätigkeiten nicht parallel zu Unterrichts-

nutzungen in den darüberliegenden Räumen stattfinden.

GranerIngenieure GmbH Seite 34 / 59

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

d) Altbau: Bodenplatte, massiv (Bestand) – ohne Ertüchtigung

Aufbau:

  • beliebiger Bodenbelag

  • 600 mm Stahlbeton-Bodenplatte Bestand

erreichter Schallschutz:

Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch der Bodenplatte im Kellergeschoss ohne einen zusätzlichen

schwimmenden Estrichaufbau sind durch Begehen der Bodenplatte keine störenden Trittschallüber-

tragungen in darüberliegende Räume zu erwarten. Trittschallübertragungen in den Veranstaltungs-

saal sind aus dem Kellergeschoss aufgrund der geplanten Raum-in-Raum-Konstruktion ebenfalls

auszuschließen. Aus gutachterlicher Sicht kann auf eine zusätzliche trittschallmindernde Maßnahme

auf der Bodenplatte verzichtet werden. Maschinen die Körperschall in die Bodenplatte einleiten kön-

nen, sind körperschallgedämmt aufzustellen, bzw. abzuhängen (z.B. mittels Elastomerlager oder

Stahlfederkörper). Anlagen mit deutlich erhöhter Körperschallanregung erfordern u.U. eine doppelt-

elastische Lagerung über ein Zwischenfundament.

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e) Altbau: Geschossdecke zw. EG und 1.OG, massiv (Bestand)

Empfehlung:

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2 [7], Tab. 3, Zeile 5, Spalte 2+3:

  • Luftschallschutz erf. R'w ≥ 52 dB

  • Trittschallschutz zul. L'n,w ≤ 53 dB

Aufbau:

  • Bodenbelag beliebig

  • Estrich mit flächenbezogener Masse m‘ ≥ 100 kg/m², z.B. mind. 50 mm Zementestrich

(Rohdichte ρ ≥ 2.000 kg/m³)

  • Trennlage (z.B. PE-Folie)

  • mind. 20 mm Trittschalldämmplatte, dynamische Steifigkeit s‘ ≤ 30 MN/m³ (alternativ Systeme mit bew. Trittschallminderung ΔL ≥ 26 dB, Einbaubedingungen müssen Prüfbedingungen w

des jeweiligen Elementes entsprechen, s. Prüfzeugnis des Herstellers)

  • mind. 140 mm Bestands-Stahlbetondeckenplatten (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

erreichter Schallschutz:

  • Luftschallschutz: R'w = 56,5 dB (Anlage 1, 2.3)

  • Trittschallschutz: L'n,w = 52,8 dB (Anlage 1, 2.3)

 Die Empfehlung nach DIN 4109 Bbl. 2 [7] ist erfüllt.

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f) Altbau: Geschossdecke zw. KG und EG, massiv (Bestand)

Empfehlung:

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2 [7], Tab. 3, Zeile 5, Spalte 2+3:

  • Luftschallschutz erf. R'w ≥ 52 dB

  • Trittschallschutz zul. L'n,w ≤ 53 dB (zu seitlich angrenzenden schutzbed. Räumen)

Aufbau:

  • Bodenbelag beliebig

  • Estrich mit flächenbezogener Masse m‘ ≥ 80 kg/m², z.B. mind. 40 mm Zementestrich

(Rohdichte ρ ≥ 2.000 kg/m³)

  • Trennlage (z.B. PE-Folie)

  • mind. 20 mm Trittschalldämmplatte, dynamische Steifigkeit s‘ ≤ 50 MN/m³ (alternativ Systeme mit bew. Trittschallminderung ΔL ≥ 21 dB, Einbaubedingungen müssen Prüfbedingungen w

des jeweiligen Elementes entsprechen, s. Prüfzeugnis des Herstellers)

  • mind. 200 mm Bestands-Stahlbetondecke (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

erreichter Schallschutz:

  • Luftschallschutz: R'w = 58,0 dB (Anlage 1, 2.4)

  • Trittschallschutz: L'n,w = 46,8 dB (Anlage 1, 2.4)

 Die Empfehlung nach DIN 4109 Bbl. 2 [7] ist erfüllt.

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6.4 AUFZUGSSCHACHTWÄNDE

a) Schachtwandkonstruktion im Bestand

Bezüglich des zulässigen Schalldruckpegels aus dem Betrieb von Aufzugsanlage in schutzbedürfti-

gen Aufenthaltsräumen gelten folgende Anforderungen:

  • Aufenthalts- / Arbeitsräume: Mindestschallschutz nach DIN 4109-1 [3]: LAF,max,n = 35 dB(A)

  • Unterrichtsräume: Mindestschallschutz nach DIN 4109-1 [3]: LAF,max,n = 35 dB(A)

Um den Anforderungen des Mindestschallschutzes nach DIN 4109-1 [3] zu entsprechen werden in

DIN 8989:2019-08 Vorgaben zur Ausführung der Aufzugsanlage gemacht. Die Auslegung der An-

lage und ihrer Komponenten hat durch den Aufzugsplaner- bzw. -hersteller zu erfolgen.

Die Vorgaben der DIN 8989 [8] werden durch die Situation im Bestand eventuell nicht vollumfänglich

erreicht. Grundsätzlich ist der erreichte Schallschutz neben den baulichen Randbedingungen zu ei-

nem großen Anteil von den Komponenten der Aufzugsanlage und der (schalltechnisch entkoppelten)

Befestigungen am Baukörper abhängig. Die Einhaltung der schalltechnischen Anforderung kann

auch mit von den Vorgaben der DIN 8989 [8] abweichenden Bauteilkonstruktionen erreicht werden.

Voraussetzung ist eine ausreichend dimensionierte Lagerung der Aufzugskomponenten.

Die Gewährleistung der Anforderungen an den zulässigen maximalen Norm-Schalldruckpegel aus

dem Betrieb der Aufzugsanlage (LAF,max,n = 35 dB(A)) ist in diesem Fall vom Aufzugsbauer zu erbrin-

gen. Es empfiehlt sich frühzeitig Rücksprache mit dem Aufzugsbauer zu halten, ob dieser die vor-

handenen baulichen Randbedingungen als ausreichend erachtet, um den Schallschutz zu gewähr-

leisten.

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6.5 TREPPENLÄUFE UND PODESTE

Für die Treppen im Bestand ist zum gegenwärtigen Planungsstand keine Ertüchtigung geplant. Bei

üblicher Nutzung ist nicht zu erwarten, dass es durch Begehen der Treppen zu maßgeblichen Stö-

rungen in angrenzenden Räumen kommt.

Sofern gewünscht, kann bei Treppen mit Plattenbelag eine Verbesserung der Trittschallübertragung

durch den Einsatz von Elastomerbahnen unter dem Mörtelbett des Belages erreicht werden (z.B.

Schöck „Tronsole Typ R“).

a) Treppen als Stahlkonstruktion

Für den Trittschallschutz von Treppen und Podesten als Stahlkonstruktion existieren keine Progno-

severfahren. Es werden an dieser Stelle daher nur grundlegende Empfehlungen gegeben. Folgende

prinzipielle Maßnahmen sind zum Erreichen eines möglichst hohen Schallschutzes anzuraten:

  • möglichst wenig Befestigungspunkte an Trennwand zu benachbarten schutzbedürftigen Räu-

men

  • Befestigungspunkte an der Wand mittels schallentkoppelter Wandanker (Elastomerhülsen)

  • Auflagerpunkte auf den Geschossdecken mit elastischen Zwischenschichten ausführen

  • bei allen elastischen Lagerungen sind statische Belange sowie der der Erhalt der Trittsicherheit

zu berücksichtigen (die Möglichkeit des Aufschwingens der Treppenkonstruktion muss verhin-

dert werden)

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6.6 TÜREN

a) Allgemeiner Hinweis

Das vom Hersteller angegebene bew. Schalldämm-Maß Rw der Tür muss laut DIN 4109-2 [4] um

einen Sicherheitsbeiwert (uprog) von 5 dB höher als die erforderliche Schalldämmung (erf. Rw) im

eingebauten Zustand sein. Damit soll sichergestellt werden, dass die Tür den geforderten Wert auch

im eingebauten Zustand erreicht.

In einer früheren Normfassung (DIN 4109 [6]) wurde der vom Hersteller nachzuweisende Kennwert

als Prüfwert des bew. Schalldämm-Maßes Rw,P gekennzeichnet. Er ist dem bewerteten Schalldämm-

Maß Rw der Tür gleichzusetzen.

Es gilt für die Schalldämmung von Türen:

Rw ≥ erf. Rw + uprog

Dabei ist:

Rw - bewertetes Schalldämm-Maß der Tür (ehem. Prüfwert Rw,P)

erf. Rw - das geforderte bew. Schalldämm-Maß der Tür im eingebauten Zustand

uprog - Sicherheitsbeiwert (für Türen gilt uprog = 5 dB)

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b) Türen zu Räumen zu Treppenräumen

Räume:

  • Treppenräume zu Fluren von Arbeits- und Aufenthaltsräumen

Anforderung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1 [3], Tab. 2, Zeile 18:

  • Luftschallschutz erf. Rw ≥ 27 dB im eingebauten Zustand

Aufbau:

  • bewertetes Schalldämm-Maß R w ≥ 32 dB nach Herstellerangabe (ehem. Prüfwert Rw,P)

  • 1 bis 2 umlaufende Türdichtungsebenen (z.B. ausgeführt als Lippendichtung)

  • normales Türblatt

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c) Türen zu Räumen mit normalem Schallschutz / normaler Bürotätigkeit

Räume:

  • Unterrichtsräume, Gruppenräume und ähnliche Räume

  • Büro-, Arbeits- und Aufenthaltsräume mit normalen Tätigkeiten ohne erhöhten Anspruch an

konzentriertes Arbeiten oder Vertraulichkeit

Anforderung / Empfehlung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1 [3], Tab. 6, Zeile 8:

  • Luftschallschutz erf. Rw ≥ 32 dB im eingebauten Zustand

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2 [7], Tab. 3, Zeile 10, Spalte 4:

  • Luftschallschutz erf. Rw ≥ 32 dB im eingebauten Zustand

Aufbau:

  • bewertetes Schalldämm-Maß R w ≥ 37 dB nach Herstellerangabe (ehem. Prüfwert Rw,P)

  • mechan. absenkbare Bodendichtung, Bodenbelag und Estrich getrennt

  • 1 bis 2 umlaufende Türdichtungsebenen (z.B. ausgeführt als Lippendichtung)

  • verstärktes Türblatt

  • Zargen entweder vollständig mit Mörtel hinterfüllt und beidseitig angeputzt oder

Fugen vollständig ausgeschäumt / ausgestopft und dauerelastisch abgedichtet

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d) Türen zu Räumen mit erhöhtem Schallschutz / für Vertraulichkeit und konzentriertes Arbeiten

Räume:

  • Räume zur Behandlung vertraulicher Angelegenheiten

  • Unterrichtsräume und ähnliche Räume untereinander

  • Räume mit erhöhten Schallschutzanforderungen (konzentrierte, geistige Tätigkeit, Behandlung

vertraulicher Angelegenheiten, angrenzend an besonders lauten Raum)

Anforderung / Empfehlung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1 [3], Tab. 6, Zeile 9:

  • Luftschallschutz erf. Rw ≥ 37 dB im eingebauten Zustand

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2 [7], Tab. 3, Zeile 11, Spalte 2:

  • Luftschallschutz erf. Rw ≥ 37 dB im eingebauten Zustand

Aufbau:

  • bewertetes Schalldämm-Maß R w ≥ 42 dB nach Herstellerangabe (ehem. Prüfwert Rw,P)

  • mechan. absenkbare Bodendichtung, Bodenbelag und Estrich getrennt

  • 2 umlaufende Türdichtungsebenen (z.B. ausgeführt als Lippendichtung)

  • verstärktes Türblatt

  • Zargen entweder vollständig mit Mörtel hinterfüllt und beidseitig angeputzt oder

Fugen vollständig ausgeschäumt / ausgestopft und dauerelastisch abgedichtet

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e) Türen zu Räumen mit erhöhtem Schallschutz

Räume:

  • Räume mit erhöhten Schallschutzanforderungen angrenzend an besonders lauten Raum (Profi-

Holzwerkstatt)

Empfehlung:

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2 [7], Tab. 3, Zeile 11, Spalte 2:

  • Luftschallschutz erf. Rw ≥ 42 dB im eingebauten Zustand

Aufbau:

  • bewertetes Schalldämm-Maß R w ≥ 47 dB nach Herstellerangabe (ehem. Prüfwert Rw,P)

  • doppelte mechan. absenkbare Bodendichtung, Bodenbelag und Estrich getrennt

  • mind. 3 umlaufende Türdichtungsebenen (z.B. ausgeführt als Lippendichtung)

  • verstärktes Türblatt

  • Zargen entweder vollständig mit Mörtel hinterfüllt und beidseitig angeputzt oder

Fugen vollständig ausgeschäumt / ausgestopft und dauerelastisch abgedichtet

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6.7 BAULICHE MASSNAHMEN IN TECHNIKRÄUMEN

a) Allgemeine Technikräume

Hinsichtlich der baulichen Randbedingungen sind für allgemeine Technikräume folgende Hinweise

zu beachten:

  • gesonderter Fußbodenaufbau (z.B. schwimmender Estrich) nicht erforderlich

  • Anlagen auf körperschallisolierenden Elementen bzw. mit werksseitigen Lagern zur Körper-

schallentkopplung dürfen nicht auf schwimmende Estrichkonstruktionen gestellt werden

  • alle Geräte- und Anlagen in einem Raum dürfen im Betrieb einen maximalen Schalldruckpegel

LAF,max = 75 dB(A) nicht überschreiten (bei zu erwartenden höheren Pegeln ist Rücksprache mit

unserem Büro zu halten)

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6.8 AUSSENBAUTEILE

6.8.1 AUSSENLÄRMBELASTUNG UND ERFORDERLICHE SCHALLDÄMMUNG

a) Relevante Emittenten

Bezüglich der Außenlärmsituation sind für das Bauvorhaben die im Folgenden aufgeführten Emit-

tenten relevant.

Für den Straßenverkehr wurden Verkehrszahlen der Stadt Halle [2] herangezogen. Die Ermittlung der Lärmemission geschieht nach der RLS-19 [18] wobei die stündlichen Verkehrsstärken, die An-

teile von Lkw über 3,5 t zulässige Gesamtmasse bzw. Bussen (zusätzlich getrennt nach verschiede-

nen Fahrzeuggruppen), Höchstgeschwindigkeiten, Straßenbreiten und Oberflächen sowie die Stei-

gung eingehen.

Die Umrechnung des SV-Anteils auf die Werte p1 und p2 erfolgt (entsprechend der Vorgabe der RLS-

19 [18], S.13) so, dass die Verhältnisse der Einzelwerte für p1 und p2 nach Tabelle 2 der RLS-19 [18]

gewahrt bleiben, aber die Summe aller Lkw (alle Fahrzeuggruppen Tag und Nacht) dem SV-Anteil

entspricht.

Folgende Eingangsdaten (abgeleitet aus der zuvor genannten Quelle) liegen der Berechnung zu-

grunde:

Tab. 6: Eingangsdaten Emissionen durch Straßenverkehr

StraßeDTVpp 1,Tp 2,Tp 1,Np 2,NvΔL StrO
Kfz/24h%%%%%km/hdB
Richard-Paulick- Str. (Gemein- destr.)3.2121,280,280,482,363,15500
DTV durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke p Lkw-Anteil für 24h p1,T, p2,T Lkw-Anteil für Lkw-Typ 1 und 2 nach RLS-19 im Tagzeitraum (Umrechnung aus p) p1,N, p2,N Lkw-Anteil für Lkw-Typ 1 und 2 nach RLS-19 im Nachtzeitraum (Umrechnung aus p) v zulässige Höchstgeschwindigkeit Tag / Nacht LStrO Korrektur für Straßenoberfläche (nicht geriffelter Gussasphalt)

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Alle weiteren benachbarten Straßen sind Nebenstraßen mit wenig Verkehr für die keine Verkehrs-

zahlen vorliegen und die nach gutachterlicher Einschätzung für die Lärmbelastung nicht maßgeblich

sind.

Für Immissionen aus Gewerbe- und Industrieanlagen wird der gemäß Gebietskategorie zulässige Immissionsrichtwert als Beurteilungspegel Lr angesetzt. Das Bauvorhaben liegt in einem Allgemei-

nen Wohngebiet. Die nach TA-Lärm zulässigen Immissionsrichtwerte betragen damit tags 55 dB(A)

und nachts 40 dB(A). Diese Pegel werden den ermittelten Beurteilungspegeln der zuvor genannten

Emittenten energetisch aufgeschlagen.

b) Berechnungsergebnisse

Aus den Berechnungen ergeben sich die Beurteilungspegel Lr der zuvor genannten Emissionsquel-

len an den jeweiligen Teilbereichen der Fassade. Die Berechnung erfolgte für einzelne

Immissionspunkte an der Fasssade für verschiedene Geschosshöhen. Die Beurteilungspegel an den Fassaden des Bauvorhabens sind in Bild 2 dargestellt. Zur Bildung des maßgeblichen Außenlärm- pegels La nach DIN 4109-1 [3] sind zum Beurteilungspegel Lr jeweils 3 dB zu addieren.

Da die Nutzung des Gebäudes ausschließlich tagsüber erfolgt, ist die Differenz der Tag und Nacht-

pegel nicht zu untersuchen. Die Tagpegel sind damit als maßgeblich zu erachten.

Bild 2: Beurteilungspegel Lr (Straßenverkehr) an den Fassaden des Bauvorhabens

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6.8.2 BEMESSUNG DER AUSSENBAUTEILE

a) Außenwand- und Dachkonstruktionen

Die Außenwand- und Dachkonstruktionen werden jeweils in der unten angeführten Qualität vorge-

sehen. Nach den Angaben in DIN 4109-31 bis DIN 4109-35 [5] bzw. nach Werten aus Bauteilkata-

logen und Herstellerangaben ergeben sich nachfolgende bew. Direkt-Schalldämm-Maße Rw.

Außenwände:

  • Mind. 200 mm Bestands-Stahlbetonwände (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³) mit WDVS

(schalltechn. ungünstigster Ansatz mit ΔRw = - 6 dB) Rw = 55,1 dB (Anlage 1, 3.1)

  • Außenwand in Holzrahmenbauweise mit WDVS und ohne innenseitige Vorsatzschale

gemäß DIN 4109-33 [5], Tab. 6, Zeile 6 Rw = 45,0 dB

Dächer:

  • Dach mit Zwischensparrendämmung, Dachziegeldeckung und raumseitige Beplankung aus

12,5 mm GKB gemäß DIN 4109-33 [5], Tab. 12, Zeile 1 Rw = 48,0 dB

b) Fenster, Paneele, Balkontüren

Die Anlage 4 dokumentiert die Berechnungen für beispielhafte schutzbedürftige Räume. In der fol- genden Tab. 7 sind die Ergebnisse über die erforderlichen Schalldämmungen der Fenster und Bal- kontüren dargestellt. Daneben sind die schalltechnischen Kennwerte für eventuell einzubauende

Lüftungselemente bzw. Außenluftdurchlässe aufgeführt. Im vorliegenden Fall werden teilweise keine

Lüftungselemente vorgesehen, da die schutzbedürftigen Räume mechanisch belüftet werden.

Den Plänen in Anlage 5 sind die erforderlichen Schalldämmungen der Fenster, Paneele und

Balkontüren zu entnehmen. Zusätzlich sind die schalltechnischen Kennwerte für ggf. einzu- bauende Lüftungselemente bzw. Außenluftdurchlässe angegeben. Dabei sind zur Vereinfa- chung die erforderlichen Schalldämmungen für die einfachere Umsetzung am Bau in Teilbereiche

zusammengefasst.

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Tab. 7: Erforderliche Schalldämmung der Fenster, Paneele und Balkontüren (Rw,Fenster) und von Lüftungselementen (Dn,e,w)

FassadeGeschossRaumerf. Schall- dämm-Maß der Fenster R w,Fenstererf. Norm-Schall- pegeldifferenz D von Lüf- n,e,w tungselementen2)
Campushaus: Nordfassadealle Ge- schosseArbeits- und Auf- enthaltsräume / Werkstätten32 dB44 dB
1.OGVideostudio34 dB46 dB
1.OGUnterrichtsräume36 dB48 dB
Campushaus: alle weiteren Fassa- denalle Ge- schosseBüro, Arbeits- und Aufenthaltsräume32 dB44 dB
Sonstiges
alle FassadenteileTreppenhäuser, Flure und weitere Nebenräume (z.B. Bad / WC, Technik, usw. )ohne Anforderung
1) Für die Fenster dieser Räume ergeben sich für Rw,Fenster Werte ≤ 32 dB. Herkömmliche Fenster mit Zweischeiben-Isolierverglasung erreichen aber bereits eine Schalldämmung Rw,Fenster ≥ 32 dB. Daher wird empfohlen den oben angegebenen Wert als Mindestwert auszuschreiben. 2) Die angegebenen Werte gelten für den Fall, dass in der Fassade ein Lüftungselement pro Raum eingesetzt wird. Pro Verdopplung der Anzahl an Lüftungselementen in einem Raum ist der Wert um jeweils 3 dB zu erhöhen.

Alle in Tab. 7 angegebene Werte für die erforderlichen Schalldämm-Maße der Fenster Rw,Fenster be- ziehen sich auf das Gesamtfenster (inkl. Verglasung, Rahmen, Funktions- und Einbaufugen und

Blindpaneele). Ein eindeutiger Nachweis über die erreichte Schalldämmung ist vom Fensterherstel-

ler zu erbringen.

Die erforderlichen Schalldämm-Maße der Fenster Rw,Fenster werden unter Berücksichtigung eines

sog. Sicherheitsbeiwertes (uprog) ermittelt. Damit entsprechen sie dem Wert der vom Hersteller nach-

zuweisen ist (z.B. durch Prüfzeugnisse). Es muss sich bei der Ausschreibung auf die konkreten

Werte und nicht auf die bloße Angabe von Schallschutzklassen bezogen werden.

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Hinweis zu vom Prüfzeugnis abweichenden Fenstergrößen:

Die Prüfwerte des bew. Schalldämm-Maßes von Fenstern Rw,Fenster werden i.d.R. mit einer Prüfkör-

perfläche von 1,82 m² ermittelt. Wird ein Fenster am Bau eingesetzt, dessen Abmessungen deutlich

über den im Prüfzeugnis angegebenen Größen liegen, sind Abschläge auf den Prüfwert zu verge-

ben. Zum Erreichen der Anforderungen ist dann ggf. eine Fensterkonstruktion mit entsprechend hö-

herem bew. Schalldämm-Maß einzusetzen.

Die Korrektur des Prüfwertes kann abhängig von der Fenstergröße nach DIN EN 14351-1 [14] Ta-

belle B.3 wie folgt vorgenommen werden:

  • Fenster um mehr als 50% bis 100% größer als im Prüfzeugnis

(entspricht > 2,7 m² bis 3,6 m²) Prüfwert Rw,Fenster um 1 dB verringern

  • Fenster um mehr als 100% bis 150% größer als im Prüfzeugnis

(entspricht > 3,6 m² bis 4,6 m²) Prüfwert Rw,Fenster um 2 dB verringern

  • Fenster um mehr als 150% größer als im Prüfzeugnis

(entspricht > 4,6 m²) Prüfwert Rw,Fenster um 3 dB verringern

Die in Klammern gesetzten Flächenangaben beziehen sich auf die übliche Prüfkörperfläche von 1,82

m², bei abweichenden Prüfflächen sind die Werte entsprechend der o.g. Prozentangaben anzupas-

sen.

Hinweis zur Auswahl der Fenster:

Im Rahmen der Harmonisierung der europäischen Normen gibt es neben der Einzahlangabe

(Rw – Wert) für das bewertete Schalldämm-Maß so genannte Spektrum-Anpassungswerte C und Ctr.

(Schreibweise: Rw (C;Ctr)). Der Korrekturwert Ctr berücksichtigt den städtischen Straßenverkehr bzw.

Schienenverkehr mit geringer Geschwindigkeit mit deutlichen tieffrequenten Geräuschanteilen. Es

wird empfohlen, bei der Wahl der Fenster darauf zu achten, dass der produktspezifische Ctr-Wert

nicht geringer als -2 dB ist.

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c) Außentüren

Anforderungen an den Schallschutz von Außentüren bestehen nur, wenn diese direkt in schutzbe-

dürftige Aufenthaltsräume führen.

Für Außentüren mit dreiseitiger Verriegelung (z.B. Balkontüren) gelten die gleichen Anforderungen

an den Schallschutz wie für die Fenster im entsprechenden Fassadenabschnitt.

Für Außentüren ohne dreiseitige Verriegelung, ist nicht der Prognosesicherheitsbeiwert uprog von

2 dB für Fenster, sondern von 5 dB für Türen anzuwenden. Demnach ergibt sich die Anforderung an

diese Außentüren aus dem erforderlichen Schalldämm-Maß der Fenster im jeweiligen Fassadenab-

schnitt zzgl. 3 dB.

6.8.3 ZUSATZ- UND NEBENEINRICHTUNGEN IN DEN AUSSENFASSADEN

a) Fensterunabhängige Lüftung

Für Büroräume und ähnliche Arbeitsräume soll gemäß ASR A3.7 [12] für Tätigkeiten mit hoher Kon-

zentration ein Beurteilungspegel Lr von 55 dB(A) im Raum nicht überschritten werden. Unter Ansatz

einer Schalldämmung von Rw = 10 dB für ein Fenster in Kippstellung ist demzufolge eine Fensterlüf-

tung bis zu einem Beurteilungspegel Lr von 65 dB(A) zulässig. Liegt der Beurteilungspegel höher ist

eine fensterunabhängige Lüftung zu empfehlen.

Damit wird aus schalltechnischer Sicht an den Fassadenbereichen für Büro- und ähnliche Arbeits- räume keine fensterunabhängige Lüftung für notwendig erachtet.

b) Lüfterelemente und Außenluftdurchlässe

Die Lüftungsöffnungen dezentraler Lüftungseinrichtungen oder Außenluftdurchlässe in der Fassade

dürfen die Durchgangsdämmung nicht verschlechtern. Als schalltechnischer Kennwert für diese wird

eine erf. Norm-Schallpegeldifferenz Dn,e,w vorgegeben oder es ist der Nachweis zusammen mit dem

Fenster zu führen. Gegebenenfalls kann eine leicht geringere Schalldämmung der Lüftungseinrich-

tungen durch eine höhere Schalldämmung der Fensterfläche kompensiert werden. Bei Einbau in den

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Fensterelementen ist vom Anbieter nachzuweisen, dass die einzubauenden Lüfterelemente bzw.

Außenluftdurchlässe zusammen mit den Fenstern die geforderte Schalldämmung der Fenster min-

destens erreichen.

In Tab. 7 sind die Kennwerte für Lüfterelemente angegeben. Sobald Lüfterelemente in einer

Fassade eingesetzt werden, müssen diese den jeweils angegebenen Kennwert erfüllen.

c) Rollladen- und Raffstorekästen

Evtl. vorhandene Rollladen- oder Raffstorekästen müssen mindestens über dasselbe bewertete

Schalldämm-Maß Rw wie die Fenster verfügen oder es ist ein Nachweis zusammen mit dem Fenster

zu erbringen.

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  1. SCHALLSCHUTZ GEBÄUDETECHNISCHER ANLAGEN

Für Geräusche resultierend aus dem Betrieb gebäudetechnischer Anlagen (Wasserinstallation, Hei-

zung, Lüftung, Aufzüge usw.) sind die Mindestanforderungen der DIN 4109-1 [3] an zulässige Schall-

druckpegel in schutzbedürftigen Aufenthaltsräumen einzuhalten. Die jeweiligen Zielwerte für den A-

bewerteten maximalen Norm-Schalldruckpegel LAF,max,n gelten dabei ausschließlich für Betriebsge-

räusche (nicht für Nutzergeräusche) und für die Gesamtheit der Schallemissionen aller beteiligter

Anlagen.

Die Umsetzung der jeweiligen Anforderungen an den Schallschutz von gebäudetechnischen Anla-

gen ist durch die Fachplanung zur technischen Gebäudeausrüstung und die ausführenden Firmen

zu gewährleisten. Im vorliegenden Nachweis ist nur die Planung des baulichen Schallschutzes bzw.

der baulichen Voraussetzungen zum Erreichen des erforderlichen Schallschutzes für gebäudetech-

nische Anlagen abgebildet. Nachfolgend werden die konkreten Anforderungen an Geräusche aus

gebäudetechnischen Anlagen zusammengefasst, sowie Hinweise zu einigen möglichen Schwer-

punkten der Ausführung gegeben.

7.1 ANFORDERUNGEN UND EMPFEHLUNGEN

Für Geräusche in fremden schutzbedürftigen Räumen, resultierend aus dem Betrieb gebäu- detechnischen Anlagen (Wasserinstallation, Heizung, Lüftung, Aufzüge usw.), dürfen die in Tab. 8 genannten Grenzwerte nicht überschritten werden.

Tab. 8: Zulässige Schalldruckpegel in fremden schutzbedürftigen Räumen durch Geräusche aus gebäudetechnischen Anlagen (DIN 4109-1 [3], Tab. 9)

GeräuschquelleMaximal zulässige A-bewertete Schall- druckpegel in dB(A)
Wohn- und Schlaf- räumeUnterrichts- und Ar- beitsräume
Sanitärtechnik / Wasserinstallationen (Wasser- versorgungs- und Abwasseranlagen gemeinsam)LAF,max,n ≤ 30LAF,max,n ≤ 35

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GeräuschquelleMaximal zulässige A-bewertete Schall- druckpegel in dB(A)
Wohn- und Schlaf- räumeUnterrichts- und Ar- beitsräume
Sonstige gebäudeinterne, fest installierte techni- sche Schallquellen der technischen Ausrüstung, Ver- und Entsorgung sowie GaragenanlagenLAF,max,n ≤ 30LAF,max,n ≤ 35

Sofern keine weiteren Festlegungen getroffen wurden, sollte sich für die Auslegung der Geräusche aus lüftungstechnischen Anlagen an den Empfehlungen in VDI 2081-1 [21] oder DIN EN 16798-1 [22] orientiert werden. Die Richtwerte für unterschiedliche Raumtypen sind dazu in Tab. 9 angegeben.

Tab. 9: Richtwerte für Lüftungsgeräusche für verschiedene Anforderungsniveaus nach VDI 2081-1 [21] und DIN EN 16798-1 [22]

RaumartL in dB(A) pAL in dB(A) Aeq,nT
VDI 2081-1 [21]DIN EN 16798-1 [22]
RichtwertAuslegungswert nach Kategorie
IIIIII
Einzelbüro35≤ 30≤ 35≤ 40
Großraumbüro45≤ 35≤ 45≤ 45
Chemielabor / Labor50---
Pausenraum (Personalaufenthalt)35---
Klassen- und Seminarraum35≤ 30≤ 35≤ 35
LpA A-bewerteter Schalldruckpegel im Aufenthaltsbereich LAeq,nT A-bewerteter äquivalenter Standard-Dauerschalldruckpegel, normiert auf Nachhallzeit T = 0,5 s

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

7.2 HINWEISE ZUR GEWÄHRLEISTUNG DES SCHALLSCHUTZES

Im Folgenden werden allgemeine Hinweise zur Gewährleistung des Schallschutzes gegenüber Ge-

räuschen gebäudetechnischer Anlagen gegeben, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.

Die konkreten Maßnahmen hängen von den jeweiligen Geräten und Anlagen ab und sind

durch die Fachplanung zur technischen Gebäudeausrüstung bzw. durch die ausführenden Firmen festzulegen. Im Verantwortungsbereich des Bauphysik-Planers liegt lediglich der bauliche Schallschutz bzw. die Planung der baulichen Voraussetzungen zum Erreichen des erforderlichen

Schallschutzes für gebäudetechnische Anlagen. In Zweifelsfällen und insbesondere bei lauten Anla-

gen sollte gegebenenfalls Rücksprache mit unserem Büro geführt werden.

Neben der Verhinderung unzulässiger Schallübertragungen im Gebäude ist bei der Planung von

gebäudetechnischen Anlagen im Freien auch die Schallimmission an den nächstgelegenen Fenstern

im eigenen und in fremden Gebäuden nach den Maßgaben der TA Lärm [16] zu begrenzen.

a) Leitungsführung und -montage

Befestigung von Rohrleitungen (Abwasser und Frischwasser):

  • hat generell über Rohrschellen mit körperschallisolierender Einlage (z.B. Rippengummi oder Elastomereinlage) zu erfolgen, die Einlagen dürfen bei der Befestigung nicht überkompri-

miert werden

  • ist an massiven Wänden ab einer flächenbezogenen Masse m‘ ≥ 220 kg/m² möglich, (bei Schlitzungen gilt diese Anforderung für den Restquerschnitt)

  • ist an Trockenbauwänden zu fremden schutzbedürftigen Räumen generell nicht zulässig son- dern hat an separaten Montageschienen oder UA-Profilen (freistehend an Decke und Boden

befestigt) ohne Kontakt zur Beplankung zu erfolgen

  • kann alternativ immer an geprüften Vorwandinstallationen erfolgen (entsprechender Nach- weis des Herstellers erforderlich)

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

Leitungsführung:

  • das gesamte Leitungsnetz ist konsequent vom Baukörper zu trennen

  • Abwasserleitungen / Entwässerungsleitungen sind als Gusseisen- bzw. SML-Rohre auszu- führen, alternativ sind geprüfte mehrschalige Schallschutzrohre zu verwenden, bei Verzügen

solcher Leitungen aus fremden Nutzungseinheiten in Trockenbauschächten an schutzbedürfti- gen Räumen sind zusätzlich schalldämmende Rohrummantelungen einzusetzen (z.B. ALUJET Alufonik PB, Geberit Isol Flex, Missel MSA-KLW)

  • der horizontale Verzug von Abwasser- / Entwässerungsleitungen in schutzbedürftigen Auf- enthaltsräumen ist nach Möglichkeit zu vermeiden, andernfalls sind folgende Maßnahmen zu

ergreifen: Abkofferung mit 2 x 12,5 mm GKF (flächenbezogene Masse m‘ ≥ 17,5 kg/m² je Platte,

Richtqualität: z.B. Knauf „Silentboard“ oder gleichwertig), Hohlraum vollständig lose mit Mineral- wolle (längenbezogener Strömungswiderstand r ≥ 5 kNs/m4) ausfüllen

  • 90°-Umlenkungen von Abwasserrohren sind als 2 x 45°-Bögen oder als Beruhigungsbogen auszubilden

  • Leitungsführung in Trockenbauwänden ist zulässig, wenn diese nicht unmittelbar an fremde schutzbedürftige Räume grenzen, andernfalls sind diese in getrennten Vorwandinstallationen zu

führen

  • in Decken- und Wanddurchbrüchen sind Rohrleitungen körperschalldämmend zu ummanteln (z.B. körperschalldämmende Rohrmanschette oder Mineralfaserdämmstoff), die Anschlussfu-

gen sind dauerelastisch zu verschließen, wenn Durchbrüche zu schutzbedürftigen Bereichen

führen, Kabeltrassen sind vor dem Durchbruch zu unterbrechen und die Kabel vereinzelt oder

als Bund durchzuführen

  • bei schallschutztechnisch besonders kritischen Situationen können Schächte / Verkoffe- rungen vollständig mit Mineralfaserdämmstoff ausgefüllt werden um den Schalldruckpegel im

Schacht um bis zu 10 dB zu mindern

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

b) Sanitärgegenstände und Armaturen

  • schallschutztechnisch günstige Grundrisslösungen sind vorzuziehen, daher sollten Sanitär- gegenstände nicht direkt an Wänden zu benachbarten, schutzbedürftigen Räumen angeordnet

werden

  • Sanitärgegenstände (Wand- oder Bodenmontage) müssen entkoppelt vom Baukörper befes- tigt werden, dies kann über flächige elastische Zwischenlagen oder Gummipuffer erfolgen, alter-

nativ sind geprüfte Vorwandsysteme zu verwenden

  • Installationen an einschaligen Massivwänden können erfolgen, wenn diese Wände ein Flä- chengewicht m‘ ≥ 220 kg/m² (bzw. bezogen auf den Restquerschnitt bei Schlitzungen o.Ä.) auf-

weisen

  • Installationen direkt an Trockenbauwänden zu fremden schutzbedürftigen Räumen sind un- zulässig, es sind generell geprüfte Vorwandinstallationen einzusetzen

c) Lüftungskanäle

  • in den Kanalsystemen (Lüftung und Klima) sind ausreichend dimensionierte Schalldämpfer einzusetzen, damit sind Betriebsgeräusche der Anlagen selbst als auch die Schallübertragung

entlang der Kanäle zwischen angrenzenden Räumen ausreichend zu mindern

  • Lüftungskanäle die durch Trennwände mit Schallschutzanforderungen geführt werden müssen je nach Anforderung ggf. zusätzlich verkoffert und / oder im Wanddurchbruch schall-

technisch getrennt werden

  • Strömungsgeräusche sind durch die Wahl geeigneter Auslässe und entsprechend geringe Luftgeschwindigkeiten zu reduzieren

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

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d) Aufzugsanlage

  • die baulichen Rahmenbedingungen bzgl. der Einhaltung der Schallschutzanforderungen durch die Aufzugsanlage werden in Kap. 5 erläutert

  • die Auslegung sämtlicher Teile der Aufzugsanlage (Lagerung der Antriebsmaschine, Befes- tigungspunkte, Führungsschienen und Rollen usw.) und sonstige den Aufzug betreffende Anla-

gen hat unter Berücksichtigung der Vorgaben in DIN 8989:2019-08 zu erfolgen, die Planung

und Realisierung liegt in der Verantwortung des Aufzugsbauers

  • es wird empfohlen, die technische Umsetzung mit dem Aufzugsbauer frühzeitig zu klären und den geforderten Schallschutz mit dem Ersteller der Anlage schriftlich zu vereinbaren

e) Sonstige technische Anlagen, Maschinen und Aggregate

  • Anlagen die Körperschall in den Baukörper einleiten können, müssen körperschallgedämmt aufgestellt bzw. abgehängt werden (z.B. über Elastomerlager oder Stahlfederkörper)

  • Anlagen mit deutlich erhöhter Körperschallanregung (z.B. Netzersatzanlagen) oder Geräte mit ungünstiger Lage (z.B. über schutzbedürftigen Räumen) erfordern u.U. eine doppelt-elasti- sche Lagerung über ein Zwischenfundament

  • eine Reduzierung der Wirksamkeit der schwingungsisolierten Aufstellung über angeschlossene Rohrleitungen oder Kanalnetze ist durch die Zwischenschaltung von Kompensatoren zu ver- hindern

  • Anlagen oder Anlagenteile mit hoher Luftschallabstrahlung sind entsprechend mit Kapselun- gen, Schalldämpfern usw. auszustatten

  • für Geräte in Freiaufstellung sowie von Fort- und Außenluftöffnungen ist die Schallausbrei- tung zu den Fenstern der nächstgelegenen schutzbedürftigen Räumen im eigenen Gebäude

oder Nachbarbebauung nach TA Lärm [16] zu untersuchen

  • wenn in Technikräumen Schalldruckpegel LAF,max ≥ 75 dB(A) zu erwarten sind und schutzbe- dürftige Räume angrenzen sind zusätzliche Maßnahmen hinsichtlich des Schallschutzes vorzu-

sehen

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

  1. ZUSAMMENFASSUNG

Mit den aufgeführten Bauteilkonstruktionen und Maßnahmen werden die Anforderungen zum Min-

destschallschutz der baurechtlich gültigen DIN 4109-1 [3] eingehalten.

Für den Schallschutz innerhalb der Nutzungseinheiten wurden auf Grundlage der

DIN 4109-1 [3] / DIN 4109, Beiblatt 2 [7] Empfehlungen ausgesprochen.

Die Hinweise zu den Anforderungen an Geräusche aus Wasser- und Sanitärinstallationen sowie aus

gebäudetechnischen Anlagen sind zu beachten. Änderungen in der fortlaufenden Planung, die sich

auf schallschutzrelevante Aufbauten beziehen, sind mit unserem Büro abzusprechen.

Leipzig, 4. November 2025

Dr. rer. nat. Mathias Krumbiegel Dominik Erler, B.Sc. Projektleiter Projektingenieur Bau- & Raumakustik

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ANLAGE 1

Rechnerischer Nachweis zum Schallschutz

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ANLAGE 1

Rechnerischer Nachweis zum Schallschutz

nach DIN 4109-2:2018-01

Bezeichnung des Gebäudes oder des Gebäudeteils : Campushaus Neustadt Halle Straße und Hausnummer : Richard-Paulick-Straße 13 Ort : 06124 Halle (Saale) Bauherr : Stadt Halle (Saale) Am Stadion 5, 06122 Halle (Saale)

Name und Anschrift des AufstellersDatum und Unterschrift
Bearbeiter: Dominik Erler Graner Ingenieure GmbH Springerstraße 11 04105 Leipzig Tel.: 0341 - 98 97 03-00 Fax: 0341 - 98 97 03-99 E-Mail: buero@graner-leipzig.deLeipzig, den 4. November 2025 Unterschrift

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Inhaltsverzeichnis

Seite

  1. Übersicht 3 1.1. Tabellarische Zusammenfassung der Bauteilergebnisse 3

  2. Trennende Innenbauteile 4 2.1. WAND 1: 4 d) Altbau: massive Trennwände zu Büros / Werkstätten (Bestand) 2.2. DECKE 1: 6 Neubau: massive Bodenplatte 2.3. DECKE 2: 8 Altbau: Geschossdecke zw. KG und EG 2.4. DECKE 3: 10 Altbau: Geschossdecke zw. EG und 1.OG 2.5. KOMBINATIONSBAUTEIL 1: 12 a) Neubau:Holzständerwand zu Unterrichtsräumen mit Holzstützen 2.6. KOMBINATIONSBAUTEIL 2: 15 b) Neubau: massive Trennwand zw. Werkstätten - 42 dB 2.7. KOMBINATIONSBAUTEIL 3: 18 b) Neubau: massive Trennwand zw. Werkstätten - 45 dB 2.8. KOMBINATIONSBAUTEIL 4: 21 b) Neubau: Holzständerwände zu Werkstätten - 42 dB 2.9. KOMBINATIONSBAUTEIL 5: 24 b) Neubau: Holzständerwände zu Werkstätten - 45 dB 2.10. KOMBINATIONSBAUTEIL 6: 27 c) Neubau: massive Trennwand zu lauten Werkräumen 2.11. KOMBINATIONSBAUTEIL 7: 30 e) Altbau: massive Wand zw. Videoraum und Tonstudio

  3. Außenbauteile 33 3.1. AUSSENWAND 1: 33 Bestands-Stahlbeton Außenwand

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1. Übersicht

1.1 Tabellarische Zusammenfassung der Bauteilergebnisse

Bauteile1) erf. Dn,w/R'w2) vorh. Dn,w/R'wzul. L'n,wvorh. L'n,w>ÖR<>ZR<
WAND 1: " d) Altbau: massive Trennwände zu Büros / Werkstätten (Bestand)"42,0/45,0- -/52,3- -/- -- -
DECKE 1: " Neubau: massive Bodenplatte"55,0/52,0- -/61,653,0/53,049,8
DECKE 2: " Altbau: Geschossdecke zw. KG und EG"55,0/- -- -/58,053,0/- -46,8- -
DECKE 3: " Altbau: Geschossdecke zw. EG und 1.OG"55,0/- -- -/56,553,0/- -52,8- -
KOMBINATIONSBAUTEIL 1: "a) Neubau:Holzständerwand zu Unterrichtsräumen mit Holzstützen"- -/- -- -/47,2- -/- -- -- -- -
KOMBINATIONSBAUTEIL 2: "b) Neubau: massive Trennwand zw. Werkstätten - 42 dB"42,0/45,0- -/42,8- -/- -- -
KOMBINATIONSBAUTEIL 3: "b) Neubau: massive Trennwand zw. Werkstätten - 45 dB"42,0/45,0- -/45,4- -/- -- -
KOMBINATIONSBAUTEIL 4: "b) Neubau: Holzständerwände zu Werkstätten - 42 dB "42,0/45,0- -/42,1- -/- -- -
KOMBINATIONSBAUTEIL 5: "b) Neubau: Holzständerwände zu Werkstätten - 45 dB "42,0/45,0- -/46,0- -/- -- -
KOMBINATIONSBAUTEIL 6: "c) Neubau: massive Trennwand zu lauten Werkräumen"57,0/52,0- -/52,0- -/- -- -
KOMBINATIONSBAUTEIL 7: "e) Altbau: massive Wand zw. Videoraum und Tonstudio"45,0/52,0- -/50,1- -/- -- -
AUSSENWAND 1: " Bestands- Stahlbeton Außenwand"- -/- -- -/55,1- -/- -- -- -- -

ÖR: Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz ZR: Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz : Trennbauteil mit Fläche < 10 m²

  1. : Notation "Mindestschallschutz / Erhöhter Schallschutz" (als Dn,w oder R'w)
  2. : Notation "D n,w / R' w (D n,w und R' w bzw. R' w,ges. )

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2. Trennende Innenbauteile

2.1 WAND 1: d) Altbau: massive Trennwände zu Büros / Werkstätten (Bestand) 2.1.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11 (Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gegen Schallübertragung aus dem EIGENEN Wohn- oder Arbeitsbereich), Tabelle 3, Zeile 6, Spalte 4+5 (erhöhter Schallschutz): Gebäudetyp: "Büro- und Verwaltungsgebäude" . Bauteil: "Wände zwischen Räumen mit üblicher Bürotätigkeit." Bemerkungen: "Es ist darauf zu achten, dass diese Werte nicht durch Nebenwegsübertragung über Flur und Tür verschlechtert werden." . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' ³ 42,0 dB w

2.1.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11 (Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gegen Schallübertragung aus dem EIGENEN Wohn- oder Arbeitsbereich), Tabelle 3, Zeile 8, Spalte 2+3 (normaler Schallschutz): Gebäudetyp: "Büro- und Verwaltungsgebäude" . Bauteil: "Wände von Räumen für konzentrierte geistige Tätigkeit oder zur Behandlung vertraulicher Angelegenheiten, z.B. zwischen Direktions- und Vorzimmer." Bemerkungen: "Es ist darauf zu achten, dass diese Werte nicht durch Nebenwegsübertragung über Flur und Tür verschlechtert werden." . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R'w ³ 45,0 dB

2.1.3 Bauteilquerschnitt

2.1.4 Bauteildefinition Trennbauteil nach DIN 4109 : 2016, mit horizontaler Schallübertragung. Aufbau des Massivbauteils:

  • 180 MM Unbewehrter Beton (2.350 kg/m³).

TRENNBAUTEIL: S = 26,20 m² ("6,55*4"), m' = 423,0 kg/m², R = 56,0 dB. S Dd,w

2.1.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Bestands-Geschossdecke zw. EG und OG " Typ: "Massivbau", l = 6,500 m. f,1 a.) Sendeseite (F): m'F = 336,0 kg/m², SF = 21,13 m², Rw = 55,9 dB, DRw = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' = 336,0 kg/m², S = 21,13 m², R = 55,9 dB, DR = 0,0 dB. f f w w

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FLANKE 2: "Außenwand, massiv " Typ: "Massivbau", l = 3,500 m. f,2 a.) Sendeseite (F): m'F = 705,0 kg/m², SF = 11,38 m², Rw = 62,8 dB, DRw = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' = 705,0 kg/m², S = 11,38 m², R = 62,8 dB, DR = 0,0 dB. f f w w FLANKE 3: "massive Innenwand, Bestand " Typ: "Massivbau", lf,3 = 4,000 m. a.) Sendeseite (F): m' = 352,5 kg/m², S = 13,00 m², R = 53,5 dB, DR = 0,0 dB. F F w w b.) Empfangsseite (f): m'f = 352,5 kg/m², Sf = 13,00 m², Rw = 53,5 dB, DRw = 0,0 dB. FLANKE 4: "Bestands-Geschossdecke zw. KG und EG " Typ: "Massivbau", l = 6,500 m. f,4 a.) Sendeseite (F): m'F = 480,0 kg/m², SF = 21,13 m², Rw = 60,7 dB, DRw = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' = 480,0 kg/m², S = 21,13 m², R = 60,7 dB, DR = 0,0 dB. f f w w

2.1.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegRi,w/2 dBRj,w/2 dBKi,j dB10log10 (S/l) dBDRw dBRij,w dB
TBT: "d) Altbau: massive Trennwände zu Büros / Werkstätten (Bestand)"RDd56,0/256,0/20,056,0
F1: "Bestands- Geschossdecke zw. EG und OG"R Df,1 R Fd,1 RFf,156,0/2 55,9/2 55,9/255,9/2 56,0/2 55,9/25,9 5,9 10,56,1 6,1 6,10,0 0,0 0,068,0 68,0 72,5
F2: "Außenwand, massiv "R Df,2 R Fd,2 RFf,256,0/2 62,8/2 62,8/262,8/2 56,0/2 62,8/25,0 5,0 2,98,7 8,7 8,70,0 0,0 0,073,1 73,1 74,4
F3: "massive Innenwand, Bestand"R Df,3 RFd,3 R Ff,356,0/2 53,5/2 53,5/253,5/2 56,0/2 53,5/24,7 4,7 6,98,2 8,2 8,20,0 0,0 0,067,7 67,7 68,6
F4: "Bestands- Geschossdecke zw. KG und EG"R Df,4 RFd,4 R Ff,456,0/2 60,7/2 60,7/260,7/2 56,0/2 60,7/25,7 5,7 7,86,1 6,1 6,10,0 0,0 0,070,2 70,2 74,6

2.1.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' = -10log [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, w 10 R' = -10log [10-56,0/10 + 10-72,5/10 + 10-74,4/10 + 10-68,6/10 + 10-74,6/10 + 10-68,0/10 + 10-73,1/10 + w 10 10-67,7/10 + 10-70,2/10 + 10-68,0/10 + 10-73,1/10 + 10-67,7/10 + 10-70,2/10] dB, R' = 54,3 dB. w uprog = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: vorh. R' = 52,3 dB w

2.1.8 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11, Tabelle 3 sind erfüllt. Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz: Die Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11, Tabelle 3 sind erfüllt.

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2.2 DECKE 1: Neubau: massive Bodenplatte 2.2.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6 ("Schule oder vergleichbare Einrichtung (z.B. Kindertagesstätte)" ), Zeile 1: "Decken zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räumen sowie Decken unter Fluren" . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' ³ 55,0 dB w Zulässiger bewerteter Norm-Trittschallpegel: zul. L'n,w £ 53,0 dB

2.2.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11 (Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gegen Schallübertragung aus dem EIGENEN Wohn- oder Arbeitsbereich), Tabelle 3, Zeile 5, Spalte 2+3 (normaler Schallschutz): Gebäudetyp: "Büro- und Verwaltungsgebäude" . Bauteil: "Decken, Treppen, Decken von Fluren und Treppenraumwände." Bemerkungen: "Weichfedernde Bodenbeläge dürfen für den Nachweis des Trittschallschutzes angerechnet werden." . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R'w ³ 52,0 dB Zulässiger bewerteter Norm-Trittschallpegel: zul. L' £ 53,0 dB n,w

2.2.3 Bauteilquerschnitt

2.2.4 Bauteildefinition Einschalige Massivdecke, Estrich und Gehbelag unmittelbar aufgebracht, als Stahlbeton- Vollplatte aus Normalbeton nach DIN 1045-2, Ausführung nach DIN 4109-32:2016-07, Tabelle 5, Zeile 1a). Auflage/Anbindung: KEIN BODENBELAG Tragende Platte einschl. Verbundschichten:

  • 250 MM Stahlbetondecke (2.400 kg/m³).

TRENNBAUTEIL: S = 62,32 m² ("8,2*7,6"), m' = 600,0 kg/m², R = 63,6 dB, L = 66,8 dB. S Dd,w n,w

2.2.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Robotik- / Elektronikwerlstatt EG" Empfangsraum: "Digitallabor "Programmier-HUB" 1.OG" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l g = 0).

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2.2.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Neubau: massive Bodenplatte"R Dd63,6/263,6/20,063,6

2.2.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: Luftschall: R' = -10log [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, w 10 R'w = -10log10[10-63,6/10] dB, R' = 63,6 dB. w uprog = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). Trittschall: Korrekturwert K nach Teil 2, Gleichung 29: K = 0 dB (unterschiedliche Raumzuordnung mit K > 0). T KT = 20,0 dB (Empfangsraum befindet sich über dem Senderaum (Skelettbau)), L'n,w = Ln,eq,0,w - DLw + K - KT = 66,8 - 0,0 + 0,0 - 20,0 = 46,8 dB. u = 3,0 dB (Sicherheitszuschlag: Oberboden/Estrich OHNE Einbauten). prog Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 61,6 dB prog w Vorhandener bewerteter Norm-Trittschallpegel (zzgl. uprog) vorh. L' n,w = 49,8 dB 2.2.8 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6, Zeile 1 sind erfüllt. Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz: Die Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11, Tabelle 3 sind erfüllt.

Projekt: 2106 Seite: 7/33

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2.3 DECKE 2: Altbau: Geschossdecke zw. KG und EG 2.3.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6 ("Schule oder vergleichbare Einrichtung (z.B. Kindertagesstätte)" ), Zeile 1: "Decken zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räumen sowie Decken unter Fluren" . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' ³ 55,0 dB w Zulässiger bewerteter Norm-Trittschallpegel: zul. L'n,w £ 53,0 dB

2.3.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen.

2.3.3 Bauteilquerschnitt

2.3.4 Bauteildefinition Einschalige Massivdecke mit schwimmendem Estrich, als Fertigteilplatte mit Ortbetonergänzung nach DIN EN 13744, Ausführung nach DIN 4109-32:2016-07, Tabelle 5, Zeile 1b). Auflage/Anbindung: Schwimmender Zementestrich (2.000 kg/m³), d= 40 MM, flächenbezogene Masse m'= 80,0 kg/m², verlegt auf einlagiger Trittschalldämmung, d=20 MM, dynamische Steifigkeit s'= 50 MN/m³. Tragende Platte einschl. Verbundschichten:

  • 200 MM Stahlbetondecke (2.400 kg/m³).

TRENNBAUTEIL: VSS: DRD,w = 1,3 dB, DRd,w = 0,0 dB, DRDd,w = 1,3 dB, S = 45,50 m² ("45,5"), m' = 480,0 kg/m², R = 62,0 dB, L = 70,2 dB. S Dd,w n,w

2.3.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Seminar / Coworking 1" Empfangsraum: "Büro Beratung" FLANKE 1: "Bestands-STB Wand " Typ: "Massivbau", l = 7,000 m. f,1 a.) Sendeseite (F): m' = 456,0 kg/m², S = 31,50 m², R = 60,0 dB, DR = 0,0 dB. F F w w b.) Empfangsseite (f): m' = 456,0 kg/m², S = 31,50 m², R = 60,0 dB, DR = 0,0 dB. f f w w FLANKE 2: "Außenwand" Typ: "Massivbau", lf,2 = 7,000 m. a.) Sendeseite (F): m' = 768,0 kg/m², S = 31,50 m², R = 67,0 dB, DR = 0,0 dB. F F w w b.) Empfangsseite (f): m'f = 768,0 kg/m², Sf = 31,50 m², Rw = 67,0 dB, DRw = 0,0 dB.

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FLANKE 3: "Innenwand" Typ: "Massivbau", l = 7,000 m. f,3 a.) Sendeseite (F): m'F = 247,0 kg/m², SF = 31,50 m², Rw = 51,7 dB, DRw = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' = 247,0 kg/m², S = 31,50 m², R = 51,7 dB, DR = 0,0 dB. f f w w FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

2.3.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegRi,w/2 dBRj,w/2 dBKi,j dB10log10 (S/l) dBDRw dBRij,w dB
TBT: "Altbau: Geschossdecke zw. KG und EG"RDd60,7/260,7/21,362,0
F1: "Bestands-STB Wand"R Df,1 R Fd,1 RFf,160,7/2 60,0/2 60,0/260,0/2 60,7/2 60,0/24,7 4,7 6,08,1 8,1 8,11,3 0,0 0,074,5 73,2 74,1
F2: "Außenwand"R Df,2 R Fd,2 RFf,260,7/2 67,0/2 67,0/267,0/2 60,7/2 67,0/24,9 4,9 3,18,1 8,1 8,11,3 0,0 0,078,2 76,9 78,2
F3: "Innenwand"R Df,3 RFd,3 R Ff,360,7/2 51,7/2 51,7/251,7/2 60,7/2 51,7/27,0 7,0 12,88,1 8,1 8,11,3 0,0 0,072,6 71,3 72,6

2.3.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: Luftschall: R'w = -10log10[10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R'w = -10log10[10-62,0/10 + 10-74,1/10 + 10-78,2/10 + 10-72,6/10 + 10-74,5/10 + 10-78,2/10 + 10-72,6/10 + 10-73,2/10 + 10-76,9/10 + 10-71,3/10] dB, R'w = 60,0 dB. uprog = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). Trittschall: Korrekturwert K nach Teil 2, Gleichung 29: K = 0 dB (unterschiedliche Raumzuordnung mit KT > 0). K = 5,0 dB (Empfangsraum befindet sich neben oder schräg unter dem Senderaum), T L'n,w = L n,eq,0,w

  • DL w
  • K - K T = 70,2 - 21,4 + 0,0 - 5,0 = 43,8 dB. uprog = 3,0 dB (Sicherheitszuschlag: Oberboden/Estrich OHNE Einbauten). Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 58,0 dB prog w Vorhandener bewerteter Norm-Trittschallpegel (zzgl. u ) vorh. L' = 46,8 dB prog n,w

2.3.8 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6, Zeile 1 sind erfüllt.

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2.4 DECKE 3: Altbau: Geschossdecke zw. EG und 1.OG 2.4.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6 ("Schule oder vergleichbare Einrichtung (z.B. Kindertagesstätte)" ), Zeile 1: "Decken zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räumen sowie Decken unter Fluren" . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' ³ 55,0 dB w Zulässiger bewerteter Norm-Trittschallpegel: zul. L'n,w £ 53,0 dB

2.4.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen.

2.4.3 Bauteilquerschnitt

2.4.4 Bauteildefinition Einschalige Massivdecke mit schwimmendem Estrich, als Fertigteilplatte mit Ortbetonergänzung nach DIN EN 13744, Ausführung nach DIN 4109-32:2016-07, Tabelle 5, Zeile 1b). Auflage/Anbindung: Schwimmender Zementestrich (2.000 kg/m³), d= 50 MM, flächenbezogene Masse m'= 100,0 kg/m², verlegt auf einlagiger Trittschalldämmung, d=25 MM, dynamische Steifigkeit s'= 30 MN/m³. Tragende Platte einschl. Verbundschichten:

  • 140 MM Stahlbetondecke (2.400 kg/m³).

TRENNBAUTEIL: VSS: DRD,w = 6,5 dB, DRd,w = 0,0 dB, DRDd,w = 6,5 dB, S = 24,84 m² ("7,2*3,45"), m' = 336,0 kg/m², R = 62,4 dB, L = 75,6 dB. S Dd,w n,w

2.4.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "L10, SFZ--Büro " Empfangsraum: "Büro Leitung Campushaus" FLANKE 1: "Beton-Wandelemente Bestand" Typ: "Massivbau", l = 18,000 m. f,1 a.) Sendeseite (F): m' = 360,0 kg/m², S = 63,00 m², R = 56,8 dB, DR = 0,0 dB. F F w w b.) Empfangsseite (f): m' = 360,0 kg/m², S = 81,00 m², R = 56,8 dB, DR = 0,0 dB. f f w w FLANKE 2: "Außenwand" Typ: "Massivbau", lf,2 = 3,500 m. a.) Sendeseite (F): m' = 768,0 kg/m², S = 12,25 m², R = 67,0 dB, DR = 0,0 dB. F F w w b.) Empfangsseite (f): m'f = 768,0 kg/m², Sf = 15,75 m², Rw = 67,0 dB, DRw = 0,0 dB. FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l g = 0).

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FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l g = 0). 2.4.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Altbau: Geschossdecke zw. EG und 1.OG"R Dd55,9/255,9/26,562,4
F1: "Beton-Wandelemente Bestand"R Df,1 RFd,1 R Ff,155,9/2 56,8/2 56,8/256,8/2 55,9/2 56,8/25,7 5,7 8,21,4 1,4 1,46,5 0,0 0,070,0 63,5 66,4
F2: "Außenwand"RDf,2 R Fd,2 R Ff,255,9/2 67,0/2 67,0/267,0/2 55,9/2 67,0/25,4 5,4 1,48,5 8,5 8,56,5 0,0 0,081,9 75,4 76,9

2.4.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: Luftschall: R' = -10log [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, w 10 R' = -10log [10-62,4/10 + 10-66,4/10 + 10-76,9/10 + 10-70,0/10 + 10-81,9/10 + 10-63,5/10 + 10-75,4/10] dB, w 10 R'w = 58,5 dB. u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog Trittschall: Korrekturwert K nach Teil 2, Gleichung 27: m' = 336,0 kg/m², m' = 564,0 kg/m², s f,m für m' > m' gilt: K = 0 dB. f,m s KT = 0,0 dB (Empfangsraum befindet sich unter dem Senderaum), L'n,w = Ln,eq,0,w - DLw + K - KT = 75,6 - 25,8 + 0,0 - 0,0 = 49,8 dB. uprog = 3,0 dB (Sicherheitszuschlag: Oberboden/Estrich OHNE Einbauten). Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 56,5 dB prog w Vorhandener bewerteter Norm-Trittschallpegel (zzgl. uprog) vorh. L' n,w = 52,8 dB 2.4.8 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6, Zeile 1 sind erfüllt.

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2.5 KOMBINATIONSBAUTEIL 1: a) Neubau:Holzständerwand zu Unterrichtsräumen mit Holzstützen 2.5.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Keine Anforderungen.

2.5.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen.

Das Kombinationsbauteil besteht aus folgenden Bauteilen:

    1. Holzständerwand 2.5.3 Bauteilgrafik

2.5.4 Bauteildefinition KNAUF-Holz-Tafelbauwand W556, Gesamtdicke: 180 mm, Ständerachsabstand <= 625 mm, Ständerquerschnitt b/h: 60/100 mm, Flächengewicht: ca. 62 kg/m², Feuerwiderstandsklasse: F60, Wandseite 1: 2x12,5 mm DIAMANT, Wandseite 2: 2x12,5 mm DIAMANT, mit entkoppelter Beplankung auf Federschiene, mindestens 80 mm Dämmstoffeinlage.

TRENNBAUTEIL: S = 43,40 m² ("12,4*3,5"), m' = 62,0 kg/m², R = 59,0 dB. S Dd,w

2.5.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Dach" Typ: "Skelettbau", lf,1 = 12,500 m, Dn,f,1 = 52,0 dB.

FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Außenwand": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Geschossdecke als Holzbalkendecke " Typ: "Skelettbau", lf,4 = 12,400 m, Dn,f,4 = 67,0 dB.

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2.5.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Holzständerwand"R Dd59,0/259,0/20,059,0
Skelettbau:D n,f,w dB10log10 (S /A ) S 0 dB10log10 (l /l) lab f dBR Ff,w dB
F1: "Dach"R Ff,152,06,4-4,454,0
F4: "Geschossdecke als Holzbalkendecke"RFf,467,06,4-4,469,0

2.5.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' = -10log [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, w 10 R'w = -10log10[10-59,0/10 + 10-54,0/10 + 10-69,0/10] dB, R' = 52,7 dB. w uprog = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 50,7 dB prog w Bauteilfläche: A = 43,40 m²

  • 2. Systemtrennwand Glas TRENNBAUTEIL: SS = 10,00 m² ("10*1"), m' = 10,0 kg/m², RDd,w = 45,0 dB.

2.5.8 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

2.5.9 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegRi,w/2 dBRj,w/2 dBKi,j dB10log10 (S/l) dBDRw dBRij,w dB
TBT: "Systemtrennwand Glas"RDd45,0/245,0/20,045,0

2.5.10 Berechnung der Vergleichsgrößen: R'w = -10log10[10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-45,0/10] dB, w 10 R'w = 45,0 dB. uprog = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. uprog): vorh. R'w = 43,0 dB Bauteilfläche: A = 10,00 m²

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    1. Holzstützen TRENNBAUTEIL: SS = 3,60 m² ("44,50,2"), m' = 114,0 kg/m², R Dd,w = 44,0 dB.

2.5.11 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

2.5.12 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegRi,w/2 dBRj,w/2 dBKi,j dB10log10 (S/l) dBDRw dBRij,w dB
TBT: "Holzstützen"RDd44,0/244,0/20,044,0

2.5.13 Berechnung der Vergleichsgrößen: R'w = -10log10[10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-44,0/10] dB, w 10 R'w = 44,0 dB. uprog = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). Dn,w = R'w - 10log10(A/A0) = 42,0 - 10log10(3,60/10) = 46,4 dB. Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. uprog): vorh. R'w = 42,0 dB Bauteilfläche: A = 3,60 m²

2.5.14 Berechnung des resultierenden Schalldämm-Maßes: R'w,res = -10 lg [1/57,00 * (43,40 * 10-50,7/10 + 10,00 * 10-43,0/10 + 3,60 * 10-42,0/10 )] Vorhandenes resultierendes Schalldämm-Maß: vorh. R' = 47 dB w,res

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2.6 KOMBINATIONSBAUTEIL 2: b) Neubau: massive Trennwand zw. Werkstätten - 42 dB 2.6.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11 (Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gegen Schallübertragung aus dem EIGENEN Wohn- oder Arbeitsbereich), Tabelle 3, Zeile 7, Spalte 4+5 (erhöhter Schallschutz): Gebäudetyp: "Büro- und Verwaltungsgebäude" . Bauteil: "Wände zwischen Fluren und Räumen mit üblicher Bürotätigkeit." Bemerkungen: "Es ist darauf zu achten, dass diese Werte nicht durch Nebenwegsübertragung über Flur und Tür verschlechtert werden." . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R'w ³ 42,0 dB

2.6.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11 (Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gegen Schallübertragung aus dem EIGENEN Wohn- oder Arbeitsbereich), Tabelle 3, Zeile 9, Spalte 2+3 (normaler Schallschutz): Gebäudetyp: "Büro- und Verwaltungsgebäude" . Bauteil: "Wände zwischen Fluren und Räumen für konzentrierte geistige Tätigkeit oder zur Behandlung vertraulicher Angelegenheiten." Bemerkungen: "Es ist darauf zu achten, dass diese Werte nicht durch Nebenwegsübertragung über Flur und Tür verschlechtert werden." . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' ³ 45,0 dB w

Das Kombinationsbauteil besteht aus folgenden Bauteilen:

    1. Trennwand zw. Werkstätten mit normalen Schallschutz 2.6.3 Bauteilquerschnitt

2.6.4 Bauteildefinition Trennbauteil nach DIN 4109 : 2016, mit horizontaler Schallübertragung. Aufbau des Massivbauteils:

  • 150 MM Bewehrter Beton (2.400 kg/m³).

TRENNBAUTEIL: S = 19,53 m² ("2,65*7,37"), m' = 360,0 kg/m², R = 56,8 dB. S Dd,w

2.6.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Elektronikwerkstatt" Empfangsraum: "3D-Druck Werkstatt" FLANKE 1: "Geschossdecke, Holzbau " Typ: "Skelettbau", lf,1 = 7,900 m, Dn,f,1 = 67,0 dB.

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FLANKE 2: "Außenwand" Typ: "Skelettbau", l = 4,000 m, D = 58,0 dB. f,2 n,f,2

FLANKE 3: "Innenwand" Typ: "Skelettbau", lf,3 = 4,000 m, Dn,f,3 = 53,0 dB.

FLANKE 4: "Neubau Bodenplatte" Typ: "Massivbau", lf,4 = 7,900 m. a.) Sendeseite (F): m' = 600,0 kg/m², S = 64,31 m², R = 63,6 dB, DR = 0,0 dB. F F w w b.) Empfangsseite (f): m'f = 600,0 kg/m², Sf = 31,60 m², Rw = 63,6 dB, DRw = 0,0 dB.

2.6.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Trennwand zw. Werkstätten mit normalen Schallschutz "R Dd56,8/256,8/20,056,8
F4: "Neubau Bodenplatte"R Df,4 RFd,4 R Ff,456,8/2 63,6/2 63,6/263,6/2 56,8/2 63,6/25,0 5,0 2,93,9 3,9 3,90,0 0,0 0,069,1 69,1 70,4
Skelettbau:D n,f,w dB10log10 (S /A ) S 0 dB10log10 (l /l) lab f dBR Ff,w dB
F1: "Geschossdecke, Holzbau"R Ff,167,02,9-2,467,5
F2: "Außenwand"R Ff,258,02,9-1,559,4
F3: "Innenwand"RFf,353,02,9-1,554,4

2.6.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' = -10log [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, w 10 R' = -10log [10-56,8/10 + 10-67,5/10 + 10-59,4/10 + 10-54,4/10 + 10-70,4/10 + 10-69,1/10 + 10-69,1/10] dB, w 10 R'w = 51,3 dB. u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: vorh. R' = 49,3 dB w Bauteilfläche: A = 19,53 m²

  • 2. 240 mm Holzstützen TRENNBAUTEIL: S = 2,08 m² ("4*(0,2+0,32)"), m' = 114,0 kg/m², R = 44,0 dB. S Dd,w

2.6.8 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

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2.6.9 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "240 mm Holzstützen"R Dd44,0/244,0/20,044,0

2.6.10 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' = -10log [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, w 10 R' = -10log [10-44,0/10] dB, w 10 R'w = 44,0 dB. u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog Dn,w = R' w

  • 10log 10 (A/A 0 ) = 42,0 - 10log 10 (2,08/10) = 48,8 dB. Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 42,0 dB prog w Bauteilfläche: A = 2,08 m²
    1. Systemtrennwand - Glastrennwand (Prüfwert Rw = 40 dB) TRENNBAUTEIL: SS = 7,40 m² ("1*7,4"), m' = 50,0 kg/m², RDd,w = 40,0 dB.

2.6.11 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

2.6.12 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegRi,w/2 dBRj,w/2 dBKi,j dB10log10 (S/l) dBDRw dBRij,w dB
TBT: "Systemtrennwand - Glastrennwand (Prüfwert Rw = 40 dB)"RDd40,0/240,0/20,040,0

2.6.13 Berechnung der Vergleichsgrößen: R'w = -10log10[10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-40,0/10] dB, w 10 R'w = 40,0 dB. uprog = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). D = R' - 10log (A/A ) = 38,0 - 10log (7,40/10) = 39,3 dB. n,w w 10 0 10 Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 38,0 dB prog w Bauteilfläche: A = 7,40 m²

2.6.14 Berechnung des resultierenden Schalldämm-Maßes: R'w,res = -10 lg [1/29,01 * (19,53 * 10-49,3/10 + 2,08 * 10-42,0/10 + 7,40

  • 10-38,0/10 )] Vorhandenes resultierendes Schalldämm-Maß: vorh. R' = 43 dB w,res

2.6.15 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11, Tabelle 3 sind erfüllt. Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz: Die Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11, Tabelle 3 sind nicht erfüllt.

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2.7 KOMBINATIONSBAUTEIL 3: b) Neubau: massive Trennwand zw. Werkstätten - 45 dB 2.7.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11 (Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gegen Schallübertragung aus dem EIGENEN Wohn- oder Arbeitsbereich), Tabelle 3, Zeile 7, Spalte 4+5 (erhöhter Schallschutz): Gebäudetyp: "Büro- und Verwaltungsgebäude" . Bauteil: "Wände zwischen Fluren und Räumen mit üblicher Bürotätigkeit." Bemerkungen: "Es ist darauf zu achten, dass diese Werte nicht durch Nebenwegsübertragung über Flur und Tür verschlechtert werden." . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R'w ³ 42,0 dB

2.7.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11 (Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gegen Schallübertragung aus dem EIGENEN Wohn- oder Arbeitsbereich), Tabelle 3, Zeile 9, Spalte 2+3 (normaler Schallschutz): Gebäudetyp: "Büro- und Verwaltungsgebäude" . Bauteil: "Wände zwischen Fluren und Räumen für konzentrierte geistige Tätigkeit oder zur Behandlung vertraulicher Angelegenheiten." Bemerkungen: "Es ist darauf zu achten, dass diese Werte nicht durch Nebenwegsübertragung über Flur und Tür verschlechtert werden." . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' ³ 45,0 dB w

Das Kombinationsbauteil besteht aus folgenden Bauteilen:

    1. Trennwand zw. Werkstätten mit normalen Schallschutz 2.7.3 Bauteilquerschnitt

2.7.4 Bauteildefinition Trennbauteil nach DIN 4109 : 2016, mit horizontaler Schallübertragung. Aufbau des Massivbauteils:

  • 150 MM Bewehrter Beton (2.400 kg/m³).

TRENNBAUTEIL: S = 19,53 m² ("2,65*7,37"), m' = 360,0 kg/m², R = 56,8 dB. S Dd,w

2.7.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Elektronikwerkstatt" Empfangsraum: "3D-Druck Werkstatt" FLANKE 1: "Geschossdecke, Holzbau " Typ: "Skelettbau", lf,1 = 7,900 m, Dn,f,1 = 67,0 dB.

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FLANKE 2: "Außenwand" Typ: "Skelettbau", l = 4,000 m, D = 58,0 dB. f,2 n,f,2

FLANKE 3: "Innenwand" Typ: "Skelettbau", lf,3 = 4,000 m, Dn,f,3 = 53,0 dB.

FLANKE 4: "Neubau Bodenplatte" Typ: "Massivbau", lf,4 = 7,900 m. a.) Sendeseite (F): m' = 600,0 kg/m², S = 64,31 m², R = 63,6 dB, DR = 0,0 dB. F F w w b.) Empfangsseite (f): m'f = 600,0 kg/m², Sf = 31,60 m², Rw = 63,6 dB, DRw = 0,0 dB.

2.7.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Trennwand zw. Werkstätten mit normalen Schallschutz "R Dd56,8/256,8/20,056,8
F4: "Neubau Bodenplatte"R Df,4 RFd,4 R Ff,456,8/2 63,6/2 63,6/263,6/2 56,8/2 63,6/25,0 5,0 2,93,9 3,9 3,90,0 0,0 0,069,1 69,1 70,4
Skelettbau:D n,f,w dB10log10 (S /A ) S 0 dB10log10 (l /l) lab f dBR Ff,w dB
F1: "Geschossdecke, Holzbau"R Ff,167,02,9-2,467,5
F2: "Außenwand"R Ff,258,02,9-1,559,4
F3: "Innenwand"RFf,353,02,9-1,554,4

2.7.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' = -10log [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, w 10 R' = -10log [10-56,8/10 + 10-67,5/10 + 10-59,4/10 + 10-54,4/10 + 10-70,4/10 + 10-69,1/10 + 10-69,1/10] dB, w 10 R'w = 51,3 dB. u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: vorh. R' = 49,3 dB w Bauteilfläche: A = 19,53 m²

  • 2. 240 mm Holzstützen TRENNBAUTEIL: S = 2,08 m² ("4*(0,2+0,32)"), m' = 114,0 kg/m², R = 44,0 dB. S Dd,w

2.7.8 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

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2.7.9 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "240 mm Holzstützen"R Dd44,0/244,0/20,044,0

2.7.10 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' = -10log [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, w 10 R' = -10log [10-44,0/10] dB, w 10 R'w = 44,0 dB. u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog Dn,w = R' w

  • 10log 10 (A/A 0 ) = 42,0 - 10log 10 (2,08/10) = 48,8 dB. Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 42,0 dB prog w Bauteilfläche: A = 2,08 m²
    1. Systemtrennwand - Glastrennwand (Prüfwert Rw = 44 dB) TRENNBAUTEIL: SS = 7,40 m² ("1*7,4"), m' = 50,0 kg/m², RDd,w = 44,0 dB.

2.7.11 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

2.7.12 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegRi,w/2 dBRj,w/2 dBKi,j dB10log10 (S/l) dBDRw dBRij,w dB
TBT: "Systemtrennwand - Glastrennwand (Prüfwert Rw = 44 dB)"RDd44,0/244,0/20,044,0

2.7.13 Berechnung der Vergleichsgrößen: R'w = -10log10[10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-44,0/10] dB, w 10 R'w = 44,0 dB. uprog = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). D = R' - 10log (A/A ) = 42,0 - 10log (7,40/10) = 43,3 dB. n,w w 10 0 10 Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 42,0 dB prog w Bauteilfläche: A = 7,40 m²

2.7.14 Berechnung des resultierenden Schalldämm-Maßes: R'w,res = -10 lg [1/29,01 * (19,53 * 10-49,3/10 + 2,08 * 10-42,0/10 + 7,40

  • 10-42,0/10 )] Vorhandenes resultierendes Schalldämm-Maß: vorh. R' = 45 dB w,res

2.7.15 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11, Tabelle 3 sind erfüllt. Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz: Die Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11, Tabelle 3 sind erfüllt.

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2.8 KOMBINATIONSBAUTEIL 4: b) Neubau: Holzständerwände zu Werkstätten - 42 dB 2.8.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11 (Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gegen Schallübertragung aus dem EIGENEN Wohn- oder Arbeitsbereich), Tabelle 3, Zeile 6, Spalte 4+5 (erhöhter Schallschutz): Gebäudetyp: "Büro- und Verwaltungsgebäude" . Bauteil: "Wände zwischen Räumen mit üblicher Bürotätigkeit." Bemerkungen: "Es ist darauf zu achten, dass diese Werte nicht durch Nebenwegsübertragung über Flur und Tür verschlechtert werden." . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R'w ³ 42,0 dB

2.8.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11 (Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gegen Schallübertragung aus dem EIGENEN Wohn- oder Arbeitsbereich), Tabelle 3, Zeile 8, Spalte 2+3 (normaler Schallschutz): Gebäudetyp: "Büro- und Verwaltungsgebäude" . Bauteil: "Wände von Räumen für konzentrierte geistige Tätigkeit oder zur Behandlung vertraulicher Angelegenheiten, z.B. zwischen Direktions- und Vorzimmer." Bemerkungen: "Es ist darauf zu achten, dass diese Werte nicht durch Nebenwegsübertragung über Flur und Tür verschlechtert werden." . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' ³ 45,0 dB w

Das Kombinationsbauteil besteht aus folgenden Bauteilen:

    1. Holzständerwand 2.8.3 Bauteilgrafik

2.8.4 Bauteildefinition KNAUF-Holzständerwand W122, Gesamtdicke: 110 mm, Ständerachsabstand <= 625 mm, Ständerquerschnitt b/h: 60/60 mm, Flächengewicht: ca. 44 kg/m², Feuerwiderstandsklasse: F90, beidseitig mit 2x12,5 mm DIAMANT beplankt, mindestens 40 mm Dämmstoffeinlage.

TRENNBAUTEIL: S = 12,00 m² ("4*(4,25-1,25)"), m' = 44,0 kg/m², R = 45,0 dB. S Dd,w

2.8.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Werkhalle" Empfangsraum: "Werkstatt" FLANKE 1: "HBD Geschossdecke "

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Typ: "Skelettbau", lf,1 = 4,000 m, Dn,f,1 = 54,0 dB.

FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Neubau Bodenplatte" Typ: "Massivbau", lf,4 = 4,000 m. a.) Sendeseite (F): m' = 600,0 kg/m², S = 28,00 m², R = 63,6 dB, DR = 0,0 dB. F F w w b.) Empfangsseite (f): m'f = 600,0 kg/m², Sf = 28,00 m², Rw = 63,6 dB, DRw = 0,0 dB.

2.8.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Holzständerwand"R Dd45,0/245,0/20,045,0
F4: "Neubau Bodenplatte"RDf,4 R Fd,4 R Ff,463,6/263,6/2-3,04,80,0Æ Æ 65,4
Skelettbau:Dn,f,w dB10log10 (SS/A0) dB10log10 (llab/lf) dBRFf,w dB
F1: "HBD Geschossdecke "R Ff,154,00,80,555,3

2.8.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R'w = -10log10[10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R'w = -10log10[10-45,0/10 + 10-55,3/10 + 10-65,4/10] dB, R'w = 44,6 dB. uprog = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 42,6 dB prog w Bauteilfläche: A = 12,00 m²

  • 2. Glastrennwand 2.8.8 Bauteildefinition Glastrennwand.

TRENNBAUTEIL: S = 5,00 m² ("1,25*4"), m' = 10,0 kg/m², R = 43,0 dB. S Dd,w

2.8.9 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l g = 0). FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l g = 0). FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l g = 0). FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l g = 0). 2.8.10 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Glastrennwand"R Dd43,0/243,0/20,043,0

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2.8.11 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' = -10log [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, w 10 R'w = -10log10[10-43,0/10] dB, R'w = 43,0 dB. u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog Dn,w = R' w

  • 10log 10 (A/A 0 ) = 41,0 - 10log 10 (5,00/10) = 44,0 dB. Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 41,0 dB prog w Bauteilfläche: A = 5,00 m²
    1. Holzstützen TRENNBAUTEIL: SS = 1,70 m² ("4,25*0,4"), m' = 114,0 kg/m², R Dd,w = 44,4 dB.

2.8.12 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

2.8.13 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegRi,w/2 dBRj,w/2 dBKi,j dB10log10 (S/l) dBDRw dBRij,w dB
TBT: "Holzstützen"R Dd44,4/244,4/20,044,4

2.8.14 Berechnung der Vergleichsgrößen: R'w = -10log10[10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-44,4/10] dB, w 10 R'w = 44,4 dB. uprog = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). D = R' - 10log (A/A ) = 42,4 - 10log (1,70/10) = 50,1 dB. n,w w 10 0 10 Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 42,4 dB prog w Bauteilfläche: A = 1,70 m²

2.8.15 Berechnung des resultierenden Schalldämm-Maßes: R'w,res = -10 lg [1/18,70 * (12,00 * 10-42,6/10 + 5,00 * 10-41,0/10 + 1,70

  • 10-42,4/10 )] Vorhandenes resultierendes Schalldämm-Maß: vorh. R' = 42 dB w,res

2.8.16 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11, Tabelle 3 sind erfüllt. Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz: Die Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11, Tabelle 3 sind nicht erfüllt.

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2.9 KOMBINATIONSBAUTEIL 5: b) Neubau: Holzständerwände zu Werkstätten - 45 dB 2.9.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11 (Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gegen Schallübertragung aus dem EIGENEN Wohn- oder Arbeitsbereich), Tabelle 3, Zeile 6, Spalte 4+5 (erhöhter Schallschutz): Gebäudetyp: "Büro- und Verwaltungsgebäude" . Bauteil: "Wände zwischen Räumen mit üblicher Bürotätigkeit." Bemerkungen: "Es ist darauf zu achten, dass diese Werte nicht durch Nebenwegsübertragung über Flur und Tür verschlechtert werden." . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R'w ³ 42,0 dB

2.9.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11 (Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gegen Schallübertragung aus dem EIGENEN Wohn- oder Arbeitsbereich), Tabelle 3, Zeile 8, Spalte 2+3 (normaler Schallschutz): Gebäudetyp: "Büro- und Verwaltungsgebäude" . Bauteil: "Wände von Räumen für konzentrierte geistige Tätigkeit oder zur Behandlung vertraulicher Angelegenheiten, z.B. zwischen Direktions- und Vorzimmer." Bemerkungen: "Es ist darauf zu achten, dass diese Werte nicht durch Nebenwegsübertragung über Flur und Tür verschlechtert werden." . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' ³ 45,0 dB w

Das Kombinationsbauteil besteht aus folgenden Bauteilen:

    1. Holzständerwand 2.9.3 Bauteilgrafik

2.9.4 Bauteildefinition KNAUF-Holz-Tafelbauwand W556, Gesamtdicke: 135 mm, Ständerachsabstand <= 625 mm, Ständerquerschnitt b/h: 60/80 mm, Flächengewicht: ca. 36 kg/m², Feuerwiderstandsklasse: F30, Wandseite 1: 1x12,5 mm DIAMANT, Wandseite 2: 1x12,5 mm DIAMANT, mit entkoppelter Beplankung auf Federschiene, mindestens 60 mm Dämmstoffeinlage.

TRENNBAUTEIL: S = 12,00 m² ("4*(4,25-1,25)"), m' = 36,0 kg/m², R = 55,0 dB. S Dd,w

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2.9.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Werkhalle" Empfangsraum: "Werkstatt" FLANKE 1: "HBD Geschossdecke " Typ: "Skelettbau", lf,1 = 4,000 m, Dn,f,1 = 54,0 dB.

FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Neubau Bodenplatte" Typ: "Massivbau", l = 4,000 m. f,4 a.) Sendeseite (F): m'F = 600,0 kg/m², SF = 28,00 m², Rw = 63,6 dB, DRw = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m'f = 600,0 kg/m², Sf = 28,00 m², Rw = 63,6 dB, DRw = 0,0 dB.

2.9.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegRi,w/2 dBRj,w/2 dBKi,j dB10log 10 (S/l) dBDRw dBRij,w dB
TBT: "Holzständerwand"R Dd55,0/255,0/20,055,0
F4: "Neubau Bodenplatte"R Df,4 RFd,4 R Ff,463,6/263,6/2-3,04,80,0Æ Æ 65,4
Skelettbau:D n,f,w dB10log10 (S /A ) S 0 dB10log10 (l /l) lab f dBR Ff,w dB
F1: "HBD Geschossdecke "R Ff,154,00,80,555,3

2.9.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R'w = -10log10[10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-55,0/10 + 10-55,3/10 + 10-65,4/10] dB, w 10 R'w = 51,9 dB. uprog = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. uprog): vorh. R'w = 49,9 dB Bauteilfläche: A = 12,00 m²

  • 2. Glastrennwand 2.9.8 Bauteildefinition Glastrennwand.

TRENNBAUTEIL: S = 5,00 m² ("1,25*4"), m' = 10,0 kg/m², R = 45,0 dB. S Dd,w

2.9.9 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

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2.9.10 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Glastrennwand"R Dd45,0/245,0/20,045,0

2.9.11 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' = -10log [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, w 10 R' = -10log [10-45,0/10] dB, w 10 R'w = 45,0 dB. u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog Dn,w = R' w

  • 10log 10 (A/A 0 ) = 43,0 - 10log 10 (5,00/10) = 46,0 dB. Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 43,0 dB prog w Bauteilfläche: A = 5,00 m²
    1. Holzstützen TRENNBAUTEIL: SS = 1,70 m² ("4,25*0,4"), m' = 114,0 kg/m², R Dd,w = 44,4 dB.

2.9.12 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

2.9.13 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegRi,w/2 dBRj,w/2 dBKi,j dB10log10 (S/l) dBDRw dBRij,w dB
TBT: "Holzstützen"RDd44,4/244,4/20,044,4

2.9.14 Berechnung der Vergleichsgrößen: R'w = -10log10[10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R'w = -10log10[10-44,4/10] dB, R' = 44,4 dB. w uprog = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). Dn,w = R'w - 10log10(A/A0) = 42,4 - 10log10(1,70/10) = 50,1 dB. Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. uprog): vorh. R'w = 42,4 dB Bauteilfläche: A = 1,70 m²

2.9.15 Berechnung des resultierenden Schalldämm-Maßes: R'w,res = -10 lg [1/18,70 * (12,00 * 10-49,9/10 + 5,00 * 10-43,0/10 + 1,70

  • 10-42,4/10 )] Vorhandenes resultierendes Schalldämm-Maß: vorh. R' = 46 dB w,res

2.9.16 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11, Tabelle 3 sind erfüllt. Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz: Die Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11, Tabelle 3 sind erfüllt.

Projekt: 2106 Seite: 26/33

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2.10 KOMBINATIONSBAUTEIL 6: c) Neubau: massive Trennwand zu lauten Werkräumen 2.10.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 8, Zeile 2.1, Spalte 3 bis 5 für "Betriebsräume von Handwerks- und Gewerbebetrieben, Verkaufsstätten" , Schalldruckpegel L = 75 - 80 dB. AF,max Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R'w ³ 57,0 dB

2.10.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11 (Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gegen Schallübertragung aus dem EIGENEN Wohn- oder Arbeitsbereich), Tabelle 3, Zeile 8, Spalte 4+5 (erhöhter Schallschutz): Gebäudetyp: "Büro- und Verwaltungsgebäude" . Bauteil: "Wände von Räumen für konzentrierte geistige Tätigkeit oder zur Behandlung vertraulicher Angelegenheiten, z.B. zwischen Direktions- und Vorzimmer." Bemerkungen: "Es ist darauf zu achten, dass diese Werte nicht durch Nebenwegsübertragung über Flur und Tür verschlechtert werden." . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' ³ 52,0 dB w

Das Kombinationsbauteil besteht aus folgenden Bauteilen:

    1. massive Trennwand 2.10.3 Bauteilquerschnitt

2.10.4 Bauteildefinition Trennbauteil nach DIN 4109 : 2016, mit horizontaler Schallübertragung. Vorsatzschale Sendeseite: KNAUF w623.de, direkt befestigt, 12,5 mm KNAUF Diamant, Metallunterkonstruktion CD 60/27, 40 mm Hohlraum, 30 mm Dämmschicht Aufbau des Massivbauteils:

  • 100 MM Bewehrter Beton (2.400 kg/m³).

TRENNBAUTEIL: VSS: DR = 12,5 dB, DR = 0,0 dB, DR = 12,5 dB, D,w d,w Dd,w S = 27,75 m² ("7,5*3,7"), m' = 240,0 kg/m², R = 63,8 dB. S Dd,w

2.10.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1" Typ: "Skelettbau", lf,1 = 7,500 m, Dn,f,1 = 61,0 dB.

Projekt: 2106 Seite: 27/33

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FLANKE 2: "Außenfassade" Typ: "Skelettbau", l = 3,000 m, D = 60,0 dB. f,2 n,f,2

FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l g = 0). FLANKE 4: "Neubau Bodenplatte" Typ: "Massivbau", l = 7,500 m. f,4 a.) Sendeseite (F): m' = 600,0 kg/m², S = 30,00 m², R = 63,6 dB, DR = 0,0 dB. F F w w b.) Empfangsseite (f): m' = 600,0 kg/m², S = 37,50 m², R = 63,6 dB, DR = 0,0 dB. f f w w

2.10.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegRi,w/2 dBRj,w/2 dBKi,j dB10log10 (S/l) dBDRw dBRij,w dB
TBT: "massive Trennwand "R Dd51,3/251,3/212,563,8
F4: "Neubau Bodenplatte"RDf,4 R Fd,4 RFf,451,3/2 63,6/2 63,6/263,6/2 51,3/2 63,6/25,6 5,6 1,05,7 5,7 5,712,5 0,0 0,081,3 68,8 70,3
Skelettbau:Dn,f,w dB10log10 (SS/A0) dB10log10 (llab/lf) dBRFf,w dB
F1: "Flanke 1"RFf,161,04,4-2,263,2
F2: "Außenfassade"R Ff,260,04,4-0,364,1

2.10.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R'w = -10log10[10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-63,8/10 + 10-63,2/10 + 10-64,1/10 + 10-70,3/10 + 10-81,3/10 + 10-68,8/10] dB, w 10 R'w = 58,2 dB. uprog = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: vorh. R'w = 56,2 dB Bauteilfläche: A = 27,75 m²

  • 2. Holzstützen TRENNBAUTEIL: S = 2,13 m² ("4,25*0,5"), m' = 114,0 kg/m², R = 44,4 dB. S Dd,w

2.10.8 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l g = 0). FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l g = 0). FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l g = 0). FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l g = 0). 2.10.9 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Holzstützen"R Dd44,4/244,4/20,044,4

Projekt: 2106 Seite: 28/33

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2.10.10 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' = -10log [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, w 10 R'w = -10log10[10-44,4/10] dB, R'w = 44,4 dB. u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog Dn,w = R' w

  • 10log 10 (A/A 0 ) = 42,4 - 10log 10 (2,13/10) = 49,1 dB. Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 42,4 dB prog w Bauteilfläche: A = 2,13 m²

2.10.11 Berechnung des resultierenden Schalldämm-Maßes: R' = -10 lg [1/29,88 * (27,75 * 10-56,2/10 + 2,13 * 10-42,4/10 )] w,res Vorhandenes resultierendes Schalldämm-Maß: vorh. R' = 52 dB w,res

2.10.12 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 8, Zeile 2.1, Spalte 3-5 sind nicht erfüllt. Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz: Die Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11, Tabelle 3 sind erfüllt.

Projekt: 2106 Seite: 29/33

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2.11 KOMBINATIONSBAUTEIL 7: e) Altbau: massive Wand zw. Videoraum und Tonstudio 2.11.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11 (Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gegen Schallübertragung aus dem EIGENEN Wohn- oder Arbeitsbereich), Tabelle 3, Zeile 8, Spalte 2+3 (normaler Schallschutz): Gebäudetyp: "Büro- und Verwaltungsgebäude" . Bauteil: "Wände von Räumen für konzentrierte geistige Tätigkeit oder zur Behandlung vertraulicher Angelegenheiten, z.B. zwischen Direktions- und Vorzimmer." Bemerkungen: "Es ist darauf zu achten, dass diese Werte nicht durch Nebenwegsübertragung über Flur und Tür verschlechtert werden." . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R'w ³ 45,0 dB

2.11.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11 (Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gegen Schallübertragung aus dem EIGENEN Wohn- oder Arbeitsbereich), Tabelle 3, Zeile 8, Spalte 4+5 (erhöhter Schallschutz): Gebäudetyp: "Büro- und Verwaltungsgebäude" . Bauteil: "Wände von Räumen für konzentrierte geistige Tätigkeit oder zur Behandlung vertraulicher Angelegenheiten, z.B. zwischen Direktions- und Vorzimmer." Bemerkungen: "Es ist darauf zu achten, dass diese Werte nicht durch Nebenwegsübertragung über Flur und Tür verschlechtert werden." . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' ³ 52,0 dB w

Das Kombinationsbauteil besteht aus folgenden Bauteilen:

    1. massive STB Wand 2.11.3 Bauteilquerschnitt

2.11.4 Bauteildefinition Trennbauteil nach DIN 4109 : 2016, mit horizontaler Schallübertragung. Aufbau des Massivbauteils:

  • 150 MM Bewehrter Beton (2.400 kg/m³).

TRENNBAUTEIL: S = 25,20 m² ("7,20*3,5"), m' = 360,0 kg/m², R = 56,8 dB. S Dd,w

2.11.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Dach" Typ: "Skelettbau", lf,1 = 6,600 m, Dn,f,1 = 61,0 dB.

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FLANKE 2: "Außenwand" Typ: "Massivbau", l = 3,500 m. f,2 a.) Sendeseite (F): m'F = 768,0 kg/m², SF = 14,00 m², Rw = 67,0 dB, DRw = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' = 768,0 kg/m², S = 11,38 m², R = 67,0 dB, DR = 0,0 dB. f f w w FLANKE 3: "Innenwand" Typ: "Massivbau", lf,3 = 3,500 m. a.) Sendeseite (F): m' = 360,0 kg/m², S = 14,00 m², R = 56,8 dB, DR = 0,0 dB. F F w w b.) Empfangsseite (f): m'f = 360,0 kg/m², Sf = 11,38 m², Rw = 56,8 dB, DRw = 0,0 dB. FLANKE 4: "Geschossdecke" Typ: "Massivbau", l = 6,600 m. f,4 a.) Sendeseite (F): m'F = 336,0 kg/m², SF = 26,40 m², Rw = 55,9 dB, DRw = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' = 336,0 kg/m², S = 21,45 m², R = 55,9 dB, DR = 0,0 dB. f f w w

2.11.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegRi,w/2 dBRj,w/2 dBKi,j dB10log10 (S/l) dBDRw dBRij,w dB
TBT: "massive STB Wand "RDd56,8/256,8/20,056,8
F2: "Außenwand"R Df,2 RFd,2 R Ff,256,8/2 67,0/2 67,0/267,0/2 56,8/2 67,0/25,3 5,3 1,78,6 8,6 8,60,0 0,0 0,075,8 75,8 77,3
F3: "Innenwand"R Df,3 RFd,3 R Ff,356,8/2 56,8/2 56,8/256,8/2 56,8/2 56,8/24,7 4,7 5,78,6 8,6 8,60,0 0,0 0,070,1 70,1 71,1
F4: "Geschossdecke"R Df,4 RFd,4 R Ff,456,8/2 55,9/2 55,9/255,9/2 56,8/2 55,9/25,7 5,7 9,25,8 5,8 5,80,0 0,0 0,067,9 67,9 70,9
Skelettbau:D n,f,w dB10log10 (S /A ) S 0 dB10log10 (l /l) lab f dBR Ff,w dB
F1: "Dach"R Ff,161,04,0-1,763,3

2.11.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R'w = -10log10[10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-56,8/10 + 10-63,3/10 + 10-77,3/10 + 10-71,1/10 + 10-70,9/10 + 10-75,8/10 + 10-70,1/10 + w 10 10-67,9/10 + 10-75,8/10 + 10-70,1/10 + 10-67,9/10] dB, R'w = 54,8 dB. uprog = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: vorh. R'w = 52,8 dB Bauteilfläche: A = 23,10 m²

Projekt: 2106 Seite: 31/33

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    1. Holzträger TRENNBAUTEIL: SS = 2,16 m² ("0,3*7,2"), m' = 114,0 kg/m², R Dd,w = 44,4 dB.

2.11.8 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

2.11.9 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegRi,w/2 dBRj,w/2 dBKi,j dB10log10 (S/l) dBDRw dBRij,w dB
TBT: "Holzträger"RDd44,4/244,4/20,044,4

2.11.10 Berechnung der Vergleichsgrößen: R'w = -10log10[10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-44,4/10] dB, w 10 R'w = 44,4 dB. uprog = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). Dn,w = R'w - 10log10(A/A0) = 42,4 - 10log10(1,98/10) = 49,4 dB. Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. uprog): vorh. R'w = 42,4 dB Bauteilfläche: A = 2,16 m²

2.11.11 Berechnung des resultierenden Schalldämm-Maßes: R'w,res = -10 lg [1/25,26 * (23,10 * 10-52,8/10 + 2,16 * 10-42,4/10 )] Vorhandenes resultierendes Schalldämm-Maß: vorh. R' = 50 dB w,res

2.11.12 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11, Tabelle 3 sind erfüllt. Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz: Die Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11, Tabelle 3 sind nicht erfüllt.

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Graner Ingenieure GmbH - Springerstraße 11 - 04105 Leipzig

3. Außenbauteile

3.1 AUSSENWAND 1: Bestands-Stahlbeton Außenwand 3.1.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Keine Anforderungen.

3.1.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen.

3.1.3 Bauteilquerschnitt

3.1.4 Bauteildefinition Trennbauteil nach DIN 4109 : 2016, mit horizontaler Schallübertragung. Vorsatzschale Sendeseite: WDVS mit Putz Aufbau des Massivbauteils:

  • 240 MM Bewehrter Beton (2.400 kg/m³).

TRENNBAUTEIL: VSS: DRD,w = -6,0 dB, DRd,w = 0,0 dB, DRDd,w = -6,0 dB, S = 10,00 m², m' = 576,0 kg/m², R = 57,1 dB. S Dd,w

3.1.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Außenluft (Lärmpegel)" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l g = 0). FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l g = 0). FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l g = 0). FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

3.1.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Bestands- Stahlbeton Außenwand"R Dd63,1/263,1/2-6,057,1

3.1.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' = -10log [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, w 10 R' = -10log [10-57,1/10] dB, w 10 R'w = 57,1 dB. uprog = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: vorh. R'w = 55,1 dB

Projekt: 2106 Seite: 33/33

[Seite 94]

ANLAGE 2 (cid:16) 3

Berechnung zur Schalldämmung von Geschossdecken

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ANLAGE 2: rechn. Nachweis - Schallschutz Holzbalkendecke

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

Robotik- ElektronikwerkstattEmpfangsraumUnterrichtsraum Digitallabor
Holzbalkendecke, neuTrennfläche S satz gemäß [3], Tab. 25, Zeile 2 w. Schalldämm-Maß R w w. Norm-Trittschallpegel L n,wS= 5: = =61,2
22 mm Trockenestrich GipsfaserplattenAnZeile 2
oder zementgebundene SpanbeR w67
platten, m‘ ≥ 29 kg/m²begel L n,w45
20 mm Trittschalldämmung
dyn. Steifigkeit ≤ 30 MN/m³ 30 mm elastisch geb. Schüttung flächenbez. Masse ≥ 45 kg/m² 22 mm HW-Platte > 200 mm Balken mit Dämmeinlage 150 mm Hohlraum mit Dämmauflage 27 mm Federschiene 2 x 12,5 mm GK-Platte

Flankenübertragu massive Flanken

flächenbez. Masse

mittlere flb. Kantenlänge Norm-Flanken- pegeldifferenz Flankendämm-Maß Norm-Flanken- trittschallpegel

Flanke 1Flanke 2Flanke 3
Stahlbeton
15 cm
m' [kg/m²]350000
asse m' = 350kg/>>> Korrektursummand K(Tab.3 in [1]) =1
l [m]7,00,0
D [dB] n,f,w
R [dB] Ff,w
L [dB] n,DFf,w

Flankenübertragu leichte / sonstige Fl

Kantenlänge Norm-Flanken- pegeldifferenz Flankendämm-Maß Norm-Flanken- trittschallpegel

Flanke 5Flanke 6Flanke 7
TrockenbauMassivholzstoßMassivholzstoßPfosten-Riegel
über HBD [4]ohne Lager [5]mit Lager [5]Fassade [2]
l [m]15,00,00,08,0
D [dB] n,f,w60536855
R [dB] Ff,w62,699,099,0
L [dB] n,f,w45463440

Ergebnis zum rechn. Nachweis nach [1] Anforderung nach [2] erfüllt? bew. Schalldämm-Maß R' w = 55,0 dB (inkl. u prog = 2 dB) erf. R' w ≥ 55 dB ja bew. Norm-Trittschallpegel L' n,w = 50,8 dB (inkl. u prog = 3 dB) zul. L' n,w ≤ 53 dB ja Quellen:[1] ift-Fachinformation SC-09/1, Holzdecken in der Altbausanierung - schalltechnische Planung u. Optimierung, 2016

[2] DIN 4109-1:2018-01 / DIN 4109-5:2020-08

[3] Schallschutz im Holzbau - Grundlagen und Vorbemessung, Informationsdienst Holz, 2019

[Seite 96]

ANLAGE 3: rechn. Nachweis - Schallschutz Holzbalkendecke

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

Robotik- ElektronikwerkstattEmpfangsraumUnterrichtsraum Digitallabor
Holzbalkendecke, neuTrennfläche S satz angelehnt an [3], Tab. 25, w. Schalldämm-Maß R w w. Norm-Trittschallpegel L n,wS= Zeil = =30,7
22 mm Trockenestrich GipsfaserplattenAnb. 25,e 29:
oder zementgebundene SpanbeR w70
platten, m‘ ≥ 29 kg/m²begel L n,w40
20 mm Trittschalldämmung
dyn. Steifigkeit ≤ 30 MN/m³ 30 mm elastisch geb. Schüttung flächenbez. Masse ≥ 45 kg/m² 22 mm HW-Platte > 200 mm Balken mit Dämmeinlage
150 mm Hohlraum mit Dämmauflage1) A
65 mm schwingend abgehanene UHD 2 x 12,5 mm GK-PlatteR w L n,

Flankenübertragu massive Flanken

flächenbez. Masse

mittlere flb. Kantenlänge Norm-Flanken- pegeldifferenz Flankendämm-Maß Norm-Flanken- trittschallpegel

Flanke 1Flanke 2Flanke 3
Stahlbeton
20 cm
m' [kg/m²]450000
asse m' = 450kg/>>> Korrektursummand K(Tab.3 in [1]) =3
l [m]15,00,0
D [dB] n,f,w
R [dB] Ff,w
L [dB] n,DFf,w

Flankenübertragu leichte / sonstige Fl

Kantenlänge Norm-Flanken- pegeldifferenz Flankendämm-Maß Norm-Flanken- trittschallpegel

Flanke 5Flanke 6Flanke 7
TrockenbauMassivholzstoßMassivholzstoßPfosten-Riegel
über HBD [4]ohne Lager [5]mit Lager [5]Fassade [2]
l [m]4,00,00,04,0
D [dB] n,f,w67536865
R [dB] Ff,w72,499,099,0
L [dB] n,f,w45463440

Ergebnis zum rechn. Nachweis nach [1] Anforderung nach [2] erfüllt? bew. Schalldämm-Maß R' w = 58,2 dB (inkl. u prog = 2 dB) erf. R' w ≥ 57 dB ja bew. Norm-Trittschallpegel L' n,w = 48,2 dB (inkl. u prog = 3 dB) zul. L' n,w ≤ 53 dB ja Quellen:[1] ift-Fachinformation SC-09/1, Holzdecken in der Altbausanierung - schalltechnische Planung u. Optimierung, 2016

[2] DIN 4109-1:2018-01 / DIN 4109-5:2020-08

[3] Schallschutz im Holzbau - Grundlagen und Vorbemessung, Informationsdienst Holz, 2019

[Seite 97]

ANLAGE 4

Berechnung zur Schalldämmung von Fenstern

[Seite 98]

ANLAGE 4: Schalldämmung von Fenstern nach DIN 4109-1:2018-01

Projekt: Campushaus Halle Neustadt Projektnummer: 2106

Nutzungsart: Wohnräume, Übernachtungsräume in Beherbergungsstätten, Unterrichtsräume
RaumemuärsthcirretnU )netfahcsnessiw ,roballatigiD( -rutaN robaLmuärstlahtnefuA -stiebrA dnu e ,-orüBoidutsoediV
gnuredrofnAMaßgeblicher Außenlärmpegel L [dB] a686865
Korrektur nach Raumart K [dB] Raumart303530
erforderliches gesamtes bew. Bau-Schalldämm-Maß erf. R' = L - K (DIN 4109-1:2018-01, Gl. 6) w,ges a Raumart383335
eirtemoegmuaRgesamte Fassadenfläche S [m²] S47,315,251,1
Gesamtfläche Fenster S [m²] F27,39,225,3
Fläche Wand S [m²] W20,16,025,8
Grundfläche des Raumes S [m²] G96,531,067,8
Korrekturfaktor K (DIN 4109-2:2018-01, Gl. 33) AL-2,1-2,1-0,3
gnummädllahcSbewertetes Schalldämm-Maß der Wand R [dB] w,Wand454555
bewertetes Schalldämm-Maß des Fensters R [dB] w,Fenster363234
bewertete Norm-Schallpegeldifferenz eines Lüfterelements D [dB] n,e,w484446
Anzahl an Lüfterelementen pro Raum n e111
siewhcaN rehcsirenhcergesamtes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß der Fassade R' (Wand + Fenster + Lüfter) [dB] w,ges37,933,836,9
R' - 2 dB (Sicherheitsbeiwert u ) w,ges prog35,931,834,9
erf. R' + K w,ges AL35,930,934,7
R' - 2 dB ≥ erf. R' + K w,ges w,ges AL (DIN 4109-2:2018-01, Gl. 32)e rfüllterfüllterfüllt

[Seite 99]

ANLAGE 5

Übersichtspläne zur Schalldämmung von Fenstern

[Seite 100]

l 0011 ennotllüM llümreipaP dnatsbA regitieskcür mc 52,0 .dnim

l 0011 ennotllüM llümreipaP dnatsbA regitieskcür mc 52,0 .dnim

l 0011 ennotllüM llümreipaP dnatsbA regitieskcür mc 52,0 .dnim

l 0011 ennotllüM llümtseR dnatsbA regitieskcür mc 52,0 .dnim

l 0011 ennotllüM llümtseR dnatsbA regitieskcür mc 52,0 .dnim

l 0011 ennotllüM ennoT ebleG dnatsbA regitieskcür mc 52,0 .dnim

l 0011 ennotllüM ennoT ebleG dnatsbA regitieskcür mc 52,0 .dnim

l 042 ennotllüM llümoiB l 042 ennotllüM llümoiB

l 042 ennotllüM llümoiB

l 042 ennotllüM llümoiB

l 042 ennotllüM llümoiB

Kühlschrank Doppelspühle + Spühlmaschine 4-er Cerankochfeld + Backofen

Schneidetisch mit Ablage 2.5 x 1.25 negawlageR 55.0 x 1.1 Brennofen Brennofen 1.73 x 0.8 0.8 x 0.8

lageR eneffo Treppe 26 Stg. 17,5/30

Mobile Absauganlage

Säulenbohr- maschine(N)

Modell Smart City Sitzecke (N) E Fo le r k m tr a is tk c r h e e issäge (N) Schleiftisch (N) 1.5 x 1.5

Arbeitstisch mit Geräten

Waschbecken mit Tonabscheider

Pflanztisch / Anzuchttisch 1.25 x 0.6m

1 P . C 6 x A r 0 b . e 8 itsplatz 1 P . C 6 x A r 0 b . e 8 itsplatz 1 P . C 6 x A r 0 b . e 8 itsplatz

27 Stufen Bespechungstisch 0,29 Auftritt 0,17 Steigung

Interaktives Whiteboard

B

B

03-F dnefietssua dnawrednätS Aussteifung

Aussteifung

lekcosdnatseB BTS gnutnakfuA lekcosdnatseB BTS gnutnakfuA

lekcosdnatseB BTS gnutnakfuA nessolhcsrev GU uz thcahcsthciL

lekcosdnatseB BTS gnutnakfuA lekcosdnatseB BTS gnutnakfuA zuerksgnufietssuA Lichtschacht Keller W07a Bestand Lager Brennöfen W18 10.12m² Selbstverwaltungs Beschichtung werkstatt 21.0m² Beschichtung

VF04 Treppenvorraum 6.2m² Belag Linoleum

W19 Serverraum zentral 12.8m² Linoleum VF01 a W14 W15 W10 B 7 A . e u 5 l f m a z g u ² g L v in o o rr l a e u u m m R B 31 e o . s b 2 c o m h ti i ² k c w ht e u r n k g statt E B 31 l e e . s 4 k c t m r h o i ² c n h ik tu w n e g rkstatt B 3 3 D 1 e . s 4 D c m h ru i ² c c h k tung L H B W 2 a 0 e o 0 g . s l 0 z 7 e c 6 w b h r m e ic r ² h k t s u ta n t g t K B 3 W T 0 ö e e 0 . p r s 0 6 a c f m e a m h r i ² - i c k + h w t 0 u e . n r 8 k g statt Waschbecken

W13 V03 W02 Fahrrad-Werkstatt Erschließung Werkhalle 21.6m² 84.9m² 196,5000 Linoleum Linoleum Beschichtung

W17 Büro Werkhalle 21.60m² Linoleum W04b W04a PuMi Lager Mitte L 5 i . n 0 o m le ² um 1 L 5 in . o 9 l m eu ² m Pflanztisch / Anzuchttisch 1.25 x 0.6m

L12 Büro Leitung Campushaus BRH 0.00m BRH 0.00m 21.60m² Linoleum

L13 Büro Koordination Campushaus 21.60m² Linoleum

W04c B01 Kleines Büro Lager 21.60m² 11.00m² Linoleum Linoleum

W21

Erste-Hilfe-Raum 10.7m² Linoleum W01 Foyer

183.1m² Beschichtung

B03 Seminar / Coworking 1 44.27m² Linoleum

B02 Büro Beratung 21.60m² Linoleum

B06 Seminar / Coworking 4 44.27m² Linoleum

B05 Seminar / Coworking 3 20.11m² Linoleum

Lichtschacht Keller Bestand m00.0 HRB

W18 Sozialraum mit Küche 43.8m² Linoleum

m00.0 HRB W03 Materialsammlung (Parkposition) 1.4m² Beschichtung

W11a

Textilwerkstatt 21.6m² Linoleum

B04 Seminar / Coworking 2 44.28m² Linoleum NAL / mortS

NAL / mortS m08.0 HRB Lastenregale

m56.2 HRB thcilrebO m56.2 HRB thcilrebO m56.2 HRB thcilrebO m56.2 HRB thcilrebO m56.2 HRB thcilrebO Haupteingang Nord

VF03 Treppenraum 13.7m² Belag Linoleum

W09a Außenlager 16.1m² Beschichtung Drehscheiben(N) W09b VF02 Nebeneingang Stellfläche Fahrrad Aufzug Radwerkstatt 19.5m² 5.7m² Beschichtung 1 P , e 1 r 0 s . x 1,40 630 kg / 8 V02a Außentreppe 24.6m² Beschichtung

VF01 b V01 Nebeneingang Schleuse 1 T . e 8 c m h ² nikraum OKFFB O = K ± R 0 F .0 = m + = 0 , + 0 7 0 8 m .40m üNN 7 W .8 in m te ² rgarten Werkhalle Belag Linoleum Beschichtung

Montageständer (N) OKFFB = ±0.0m = +78.40m üNN s Z t e ä n n t d ri e e r r - (N) W wa e n rk d z ( e N u ) g- OKRF = -0,07m

Ausgussbecken W08 Wintergarten 24.61m² Beschichtung

Aussteifungskreuz Aussteifungskreuz

Anlieferung Werkhalle

OKFFB = ±0.0m = +78.40m üNN OKRF = -0,07m

Kücheninsel 3.6*0.8m

Haupteingang Süd

Tisch 1.8m0.8m Tisch 1.8m0.8m

W11b Textilwerkstatt / Repair Café 21.6m² Linoleum

OKFFB = ±0.0m = +78.40m üNN OKRF = -0,07m

V04 Erschließung 73.9m²

V05 V06 Treppenraum Treppenvorraum 13.7m² 6.2m²

C

C

Treppe Bestand 8 Stg. 17,5/27

OKFFB = ±0.0m = +78.40m üNN OKRF = +0,00m

A A

A A

Treppe Bestand 8 Stg. 17,5/27 lekcosdnatseB BTS gnutnakfuA lekcosdnatseB BTS gnutnakfuA A B C D E F G H I J K L M O

8 Fahrradstellplätze

18 18

17

16

15 15

14

13

12`

12

11

10

12 Fahrradstellplätze

9

8

7

6

5

4

3

20 Fahrradstellplätze 10 Fahrradstellplätze 2

1

10 Fahrradstellplätze

A B C D eztälplletsllafbA

Richard-Paulick-Strasse

3 Parkplätze Kastanienallee BRH 0.80m BRH 0.80m BRH 0.80m BRH 0.80m BRH 0.80m Strom / LAN Strom / Starkstrom/ LAN Strom / Starkstrom/ LAN

Werktisch mit Werktisch mit Werktisch mit Werktisch mit Stromversorgung PC Arbeitsplatz Stromversorgung PC Arbeitsplatz

Tisch 0.8 x 0.7m

Tisch 0.8 x 0.7m

Arbeitstisch mit Geräten

Arbeitstisch mit Geräten Strom / LAN 8AP Strom / LAN 8AP

W12 W05 Lager Upcycling Profi-Holzwerkstatt 8.5m² 31.2m² Beschichtung Beschichtung

Oberlicht BRH 2.65m 03-F dnefietssua dnawrednätS BRH 0.80m Strom /Starkstrom Werktisch mit Stromversorgung

6AP

03-F dnefietssua dnawrednätS

PC Arbeitsplatz 1.6 x 0.8

PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz 1.6 x 0.8 1.6 x 0.8

PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz 1.6 x 0.8 1.6 x 0.8

Schlißfächer /Garderobe 0.3 x 0.45

Aussteifungskreuz egufeduäbeG Tisch 0.8 x 0.7m

Bandsäge (N)

egeilsgnuhcusretnU 56.0 x 0.2 Aussteifungskreuz

Ausgussbecken

W20b WC Damen 19.3m² Fliesen

W20a WC Barrierefrei 6.5m² Fliesen

W20c

WC Herren 19.3m² Fliesen zuerksgnufietssuA Rampe mit 5 % Gefälle bis Gehweg

Oberlicht BRH 2.65m Oberlicht BRH 2.65m Oberlicht BRH 2.65m

Treppe 27 Stg. 18/27 Dreiläufig

NAL / mortS

NAL / mortS

NAL / mortS

NAL / mortS

NAL / mortS m08.0 HRB

m08.0 HRB

m08.0 HRB

m08.0 HRB

m08.0 HRB NAL / mortS

NAL / mortS

NAL / mortS

NAL / mortS

NAL / mortS

NAL / mortS m08.0 HRB

m08.0 HRB

m08.0 HRB

m08.0 HRB

m08.0 HRB

m08.0 HRB

m00.0 HRB

m00.0 HRB

m00.0 HRB

m00.0 HRB

m00.0 HRB BRH 0.80m Strom / LAN Strom / LAN Aussteifungskreuz

Werktisch mit Stromversorgung

Oberlicht BRH 2.65m Austeifung zwischen Achse

Treppe zum OG außer Benutzung 03F = edassaF-RP

Planverteilung

Datum

Datum Index Änderung

Die Markierung der Änderungen entbindet den Empfänger nicht davon, den gesamten Planinhalt in regelmäßigen Abständen zu prüfen und zu berücksichtigen. Die Markierung der Änderungen hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

V02b Außentreppe 13.0m² Beschichtung xednI rentrap&liep revrestkejorP liaM rep tsoP rep Bearb.

Bearb. HbmG TRA .gnI renarG muartnalP Hbm P&S ellaH tdatS

08.07.25 ENv0 x x x x x x x uz / bs 05.09.25 ENv01 xx x xx uz / bs 01.10.25 c x x x x x x x uz / bs

08.07.25 ENv0 Planerstellung uz / bs 05.09.25 ENv01 Anpassung Raumgruppe Werkhalle, Dachüberstand angepasst uz / bs 01.10.25 C Anpassung nach Nutzertermin, Werkstätten, Sammelplatz uz / bs

ZEICHENERKLÄRUNG

Neubau

Bestand

Abbruch ANGABEN MATERIALIEN

Ausbau Stahlbeton, Güte nach Statik Rohbau

Mauerwerk DK Deckenkante BK Bodenkante OK Oberkante Leichtbauwände UK Unterkante VK Vorderkante Dämmung IK Innenkante AK Aussenkante FFB Fertigfußboden RFB Rohfußboden UKRD Unterkante Rohdecke RD Rohdecke AD Abgehängte Decke VGL Verglasung ANGABEN ZU AUSSPARUNGEN RD Rauchdicht DS Dicht schließend RS Rauchdicht schließend DD Deckendurchbruch NA Notausgang DA Deckenaussparung BR Brüstung BRH Brüstungshöhe LRH Lichte Raumhöhe WD Wanddurchbruch WH Wandhöhe BE Bodeneinlauf WA Wandaussparung DE Dacheinlauf NÜ Notüberlauf BD Fussbodendurchbruch UZ Unterzug ST Sturz BA Fussbodenaussparung ab OK RFB BSP Bodensprung DSP Deckensprung Rohdecke KB Bereich für Kernbohrung DSP Deckensprung abg. Decke L Lüftung PLANVERWEISE KK Kleinkälte H Heizung Plannummer Planverweis E Elektro Beschreibung FM Fernmeldetechnik S Sanitär T Türnummer UV Unterverteiler RWA Rauch- und Wärmeabzugsanlage DETAILVERWEISE NÖ Nachströmöffnung LÜ Lüftungsflügel RE Reinigungsflügel A 1030 siehe Detail HK Heizkörper 1.001 WaHy Wandhydrant

-Alle Maße sind verantwortlich am Bau zu prüfen. -Vor Fertigung sind die Werk- und Detailpläne mit den Ausführungsplänen der Fachingenieure und den Schalplänen des Tragwerkplaners abzustimmen. Unstimmigkeiten sind umgehend mit der Objektüberwachung abzuklären. -Durchbrüche sind, wenn nicht anders angegeben, nach Installation wieder zu schließen. Alle Deckendurchbrüche sind F90 zu schließen -Stützenmittelpunkte liegen, wenn nicht anders vermaßt, auf Achsenschnittpunkten. -Schließen von Wanddruchbrüchen und Vormauerungen von Schächten erfolgt generell erst nach erfolgter Installation und nur auf Anweisung der (Fach-) Bauleitung. -Angaben zu Einbauteilen, Leerrohren, Rohrdurchführungen, Halfenschienen etc. sind den Plänen der jeweiligen Fachplaner zu entnehmen -Türbreiten: Maßangaben = lichte Rohbauöffnungen -Lage Kernbohrungen nach Angaben Planung Technikgewerke -Die Maßgaben und Auflagen des Brandschutzkonzeptes inkl. aller Anlagen sind zu beachten und einzuhalten! Bei Abweichungen zwischen Plänen und Brandschutzkonzept ist Rücksprache mit der Bauleitung zu halten -Behnisch Architekten haben die Schlitze/Durchbrüche, Fundamentbalken nach Angaben der Fachingenieure in die Architektenpläne übertragen. Behnisch Architekten haften nicht für die Richtigkeit dieser Angaben. -Achskoordinaten und Höhenkoten: Angaben in m, sonstige Maßangaben, wenn nicht anders angegeben, in cm

Vorabzug

Grundriss

5340 03 OP G GR 00 c Erdgeschoss

Titel Objeknr. Projektphase Fachplanung Gebäudeteil Planinhalt Ebene Index Richard-Paulick-Straße C

B K 210 13 A a s IV ta n ie n a II C lle e 123

122 A 125

B 124

I

I

IV

K II III 8 a s ta II n 4 ie II 12 2 7 Spielplatz n a IV lle e

78.40m üNN= ± 0.00

Campushaus

Stadt Halle

Bauherr: Stadt Halle Am Stadion 5 06122 Halle (Saale) projekt.campushaus@halle.de Tel: 03452213150

Architekt: Behnisch Architekten Blumenstr. 17 80331 München campushaus@behnisch.com Tel.: +49 3643 8786613

Datum Unterschrift Datum freigegeben / Unterschrift 08.07.2025 gezeichnet Planbezeichnung: uz/bs gesehen

am Grundriss

Maßstab

Erdgeschoss

1:100 Format DIN A0

[Seite 101]

V04a Außentreppe Galerie 6.7m² Beschichtung

B

B

C

C

Verteiler und Steuerschrank Deckenversorgungsystem m. Abzug, Gas u Strom Infrasturktur 30 Arbeitsplätze

Experimentierlehrertisch Interaktives Whiteboard

Raum mit Abzug dezentral Gas/Wasser/Strom- Stromversorgung anschluss über Deckenwürfel, Starkstromverteiler VK E1

Laborspül Schrank mit Abzug K R l u e h in e e z o B n ib e liothek maschine Doppelspüle gem. Laborplanung Stromversorgung Wandseitig

GALERIE

Foyer Treppe 27Stg. 17/29

LUFTRAUM FOYER

GRÜNDACH dnefietssua dnawrednätS

dnu -lhüK hcsitstiebrarobaL ibmokreirfeG

guzbA tim

Waschbecken

Podcast Box

B

B

C

C

03-F dnefietssua dnawrednätS BRH 1.00m

VF09 VF08 L03 Treppenvorraum Treppenraum Videostudio 6.4m² 13.7m² 67.4m² Linoleum Linloeum Linoleum

Höhe 1.10m Strom / LAN

VF07 a L14

Aufzugvorraum kleine Bibliothek 7.6m² 1 L 3 in . o 0 l m eu ² m Belag Linoleum L06 L02 L01 Digitallabor Labor Biologie - Labor Biologie / "Programmier-Hub" Vorbereitungsraum Naturwissenschaften 97.6m² 31.2m² 97.0m² Linoleum Linoleum Linoleum

VF07 b

Technikraum

1.8m² Belag Linoleum OKFFB = +4,55m OKFFB = +4,55m OKRF = +4,50m OKRF = +4,50m

OKFFB = +4,55m OKRF = +4,46m

L05 Lager Video- / L04 L16 Tontechnik Tonstudio P La u g tz e m rr i a tt u e m l- / 1 L 5 in . o 7 l m eu ² m LUFTRAUM 24.7m² 5.0m² LUFTRAUM Teppich Linoleum WERKHALLE - MITTE WINTERGARTEN

L17b Oberlicht 1.5m x 1m WC Damen 19.3m² L10 Fliesen SFZ - Büro / Abstellraum 24.7m² Linoleum

L17a

WC Barrierefrei

6.5m² Fliesen

L08 Labor Biologie / Chemie 24.5m² Linoleum L17c

WC Herren 19.3m² Fliesen

L07 SFZ - Labor Physik L15 24.7m² Teeküche / Linoleum Sozialraum 24.9m² Linoleum

L09 SFZ - Labor Technik 24.7m² Linoleum m06.2 HRB thcilrebO

Oberlicht BRH 2.60m Oberlicht BRH 2.60m

Ausgussbecken

Gefälle 2,5 % Gefälle 2,5 %

Kiesstreifen m59.0 HRB m59.0 HRB

m59.0 HRB

m59.0 HRB A B C D E F G H I J K L M O

BRH 1.00m BRH 1.00m BRH 1.00m BRH 1.00m BRH 1.00m BRH 1.00m 18 Strom / LAN 18 Werktisch mit Stromversorgung

17 L 3 S a 0 tr p o P t m o lä p v t z e N e r u s f o t ü z r r u g n u g ng T 0. is 8 c x h 0.8m über Decke Treppe Bestand 8 Stg. 17,5/27

Treppe Bestand Interaktives 8 Stg. 17,5/27 Whiteboard

16

15 15 Oberlicht BRH 2.60m Oberlicht BRH 2.60m

Tisch Oberlicht Oberlicht Oberlicht 0.8 x 0.7m V06 1.5m x 1m 1.5m x 1m 1.5m x 1m V05 V04a V07 G 98 a . l 7 e m rie ² G 9. a 3 l m er ² ie 1 G A 8 u a . ß l 7 e e m r n ie ² treppe Beschichtung Beschichtung Beschichtung Erschließung

66.3m² Linoleum

14

Tisch 1.6 x 0.8

13

12`

feststehender Sonnenschutz feststehender Sonnenschutz feststehender Sonnenschutz

Tisch 1.6 x 0.8

12

11

Oberlicht 1.5m x 1m Tisch 1.8m0.8m Tisch 1.8m0.8m

Austattung von Nutzerseite. Gasversorgung dezentral 10

Rampe 6% Steigung

9

L18 Außenterrasse überdacht 59.9m² Terrassenplatten

+4,96m

8

7

6

5

4

3

+3,66m

2

1

A B C D egufeduäbeG 03-F dnefietssua dnawrednätS

Planverteilung

Datum

Datum Index Änderung Aussteifungskreuz Aussteifungskreuz

Treppe 26 Stg. 17,5/30

L11

Büro Modul LABOR

0.0m² Linoleum

Werkstehtisch mit Stromversorgung

Die Markierung der Änderungen entbindet den Empfänger nicht davon, den gesamten Planinhalt in regelmäßigen Abständen zu prüfen und zu berücksichtigen. Die Markierung der Änderungen hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

Oberlicht BRH 2.60m Oberlicht BRH 2.60m Austeifung zwischen Achse Austeifung zwischen Achse

Strom / LAN 8AP

A A

Strom / LAN 2AP

Aussteifungskreuz Aussteifungskreuz

Strom / LAN 2AP

Strom / LAN 3AP

S 3A tr P om / LAN N G A u u a t s s z t v e a e r t r t s u s e o n it r g e g . v u o n n g 1 O .5 b m er l x ic h 1 t m dezentral

Strom / LAN 3AP

A A

Strom / LAN 3AP

Strom / LAN 3AP

Strom / LAN 3AP

Aussteifungskreuz

Treppe 27 Stg. 18/27 Dreiläufig xednI rentrap&liep revrestkejorP liaM rep tsoP rep Bearb.

Bearb. HbmG TRA .gnI renarG muartnalP Hbm P&S ellaH tdatS

08.07.25 ENv0 x x x x x x x uz / bs 05.09.25 ENv01 xx xx uz / bs 01.10.25 c x x x x x x x uz / bs

08.07.25 ENv0 Planerstellung uz / bs 05.09.25 ENv01 Anpassung Raumgruppe Werkhalle, Dachüberstand angepasst uz / bs 01.10.25 c Anpassung nach Nutzertermin, Sammelplatz uz / bs

ZEICHENERKLÄRUNG

Neubau

Bestand

Abbruch ANGABEN MATERIALIEN

Ausbau Stahlbeton, Güte nach Statik Rohbau

Mauerwerk DK Deckenkante BK Bodenkante OK Oberkante Leichtbauwände UK Unterkante VK Vorderkante Dämmung IK Innenkante AK Aussenkante FFB Fertigfußboden RFB Rohfußboden UKRD Unterkante Rohdecke RD Rohdecke AD Abgehängte Decke VGL Verglasung ANGABEN ZU AUSSPARUNGEN RD Rauchdicht DS Dicht schließend RS Rauchdicht schließend DD Deckendurchbruch NA Notausgang DA Deckenaussparung BR Brüstung BRH Brüstungshöhe LRH Lichte Raumhöhe WD Wanddurchbruch WH Wandhöhe BE Bodeneinlauf WA Wandaussparung DE Dacheinlauf NÜ Notüberlauf BD Fussbodendurchbruch UZ Unterzug ST Sturz BA Fussbodenaussparung ab OK RFB BSP Bodensprung DSP Deckensprung Rohdecke KB Bereich für Kernbohrung DSP Deckensprung abg. Decke L Lüftung PLANVERWEISE KK Kleinkälte H Heizung Plannummer Planverweis E Elektro Beschreibung FM Fernmeldetechnik S Sanitär T Türnummer UV Unterverteiler RWA Rauch- und Wärmeabzugsanlage DETAILVERWEISE NÖ Nachströmöffnung LÜ Lüftungsflügel RE Reinigungsflügel A 1030 siehe Detail HK Heizkörper 1.001 WaHy Wandhydrant

-Alle Maße sind verantwortlich am Bau zu prüfen. -Vor Fertigung sind die Werk- und Detailpläne mit den Ausführungsplänen der Fachingenieure und den Schalplänen des Tragwerkplaners abzustimmen. Unstimmigkeiten sind umgehend mit der Objektüberwachung abzuklären.

  • Durchbrüche sind, wenn nicht anders angegeben, nach Installation wieder zu schließen. Alle Deckendurchbrüche sind F90 zu schließen -Stützenmittelpunkte liegen, wenn nicht anders vermaßt, auf Achsenschnittpunkten. -Schließen von Wanddruchbrüchen und Vormauerungen von Schächten erfolgt generell erst nach erfolgter Installation und nur auf Anweisung der (Fach-) Bauleitung. -Angaben zu Einbauteilen, Leerrohren, Rohrdurchführungen, Halfenschienen etc. sind den Plänen der jeweiligen Fachplaner zu entnehmen -Türbreiten: Maßangaben = lichte Rohbauöffnungen -Lage Kernbohrungen nach Angaben Planung Technikgewerke -Die Maßgaben und Auflagen des Brandschutzkonzeptes inkl. aller Anlagen sind zu beachten und einzuhalten! Bei Abweichungen zwischen Plänen und Brandschutzkonzept ist Rücksprache mit der Bauleitung zu halten -Behnisch Architekten haben die Schlitze/Durchbrüche, Fundamentbalken nach Angaben der Fachingenieure in die Architektenpläne übertragen. Behnisch Architekten haften nicht für die Richtigkeit dieser Angaben. -Achskoordinaten und Höhenkoten: Angaben in m, sonstige Maßangaben, wenn nicht anders angegeben, in cm

Vorabzug

Grundriss

5340 03 OP G GR 01 C

1.Obergeschoss

Titel Objeknr. Projektphase Fachplanung Gebäudeteil Planinhalt Ebene Index Richard-Paulick-Straße C

B K 210 13 A a s IV ta n ie n a II C lle e 123

122 A 125

B 124

I

I

IV

K II III 8 a s ta II n 4 ie II 12 2 7 Spielplatz n a IV lle e

78.40m üNN= ± 0.00

Campushaus

Stadt Halle

Bauherr: Stadt Halle Am Stadion 5 06122 Halle (Saale) projekt.campushaus@halle.de Tel: 03452213150

Architekt: Behnisch Architekten Blumenstr. 17 80331 München campushaus@behnisch.com Tel.: +49 3643 8786613

Datum Unterschrift Datum freigegeben / Unterschrift 08.07.2025 gezeichnet Planbezeichnung: uz/bs gesehen

am Grundriss

Maßstab

1.Obergeschoss

1:100 Format DIN A0

[Seite 102]

ANLAGE 6

Übersichtspläne zur Schalldämmung von Bauteilen

[Seite 103]

l 0011 ennotllüM llümreipaP dnatsbA regitieskcür mc 52,0 .dnim

l 0011 ennotllüM llümreipaP dnatsbA regitieskcür mc 52,0 .dnim

l 0011 ennotllüM llümreipaP dnatsbA regitieskcür mc 52,0 .dnim

l 0011 ennotllüM llümtseR dnatsbA regitieskcür mc 52,0 .dnim

l 0011 ennotllüM llümtseR dnatsbA regitieskcür mc 52,0 .dnim

l 0011 ennotllüM ennoT ebleG dnatsbA regitieskcür mc 52,0 .dnim

l 0011 ennotllüM ennoT ebleG dnatsbA regitieskcür mc 52,0 .dnim

l 042 ennotllüM llümoiB l 042 ennotllüM llümoiB

l 042 ennotllüM llümoiB

l 042 ennotllüM llümoiB

l 042 ennotllüM llümoiB

Kühlschrank Doppelspühle + Spühlmaschine 4-er Cerankochfeld + Backofen

Schneidetisch mit Ablage 2.5 x 1.25 negawlageR 55.0 x 1.1 Brennofen Brennofen 1.73 x 0.8 0.8 x 0.8

lageR eneffo Treppe 26 Stg. 17,5/30

Mobile Absauganlage

Säulenbohr- maschine(N)

Modell Smart City Sitzecke (N) E Fo le r k m tr a is tk c r h e e issäge (N) Schleiftisch (N) 1.5 x 1.5

Arbeitstisch mit Geräten

Waschbecken mit Tonabscheider

Pflanztisch / Anzuchttisch 1.25 x 0.6m

1 P . C 6 x A r 0 b . e 8 itsplatz 1 P . C 6 x A r 0 b . e 8 itsplatz 1 P . C 6 x A r 0 b . e 8 itsplatz

27 Stufen Bespechungstisch 0,29 Auftritt 0,17 Steigung

Interaktives Whiteboard

B

B

03-F dnefietssua dnawrednätS Aussteifung

Aussteifung

lekcosdnatseB BTS gnutnakfuA lekcosdnatseB BTS gnutnakfuA

lekcosdnatseB BTS gnutnakfuA nessolhcsrev GU uz thcahcsthciL

lekcosdnatseB BTS gnutnakfuA lekcosdnatseB BTS gnutnakfuA zuerksgnufietssuA Lichtschacht Keller W07a Bestand Lager Brennöfen W18 10.12m² Selbstverwaltungs Beschichtung werkstatt 21.0m² Beschichtung

VF04 Treppenvorraum 6.2m² Belag Linoleum

W19 Serverraum zentral 12.8m² Linoleum VF01 a W14 W15 W10 B 7 A . e u 5 l f m a z g u ² g L v in o o rr l a e u u m m R B 31 e o . s b 2 c o m h ti i ² k c w ht e u r n k g statt E B 31 l e e . s 4 k c t m r h o i ² c n h ik tu w n e g rkstatt B 3 3 D 1 e . s 4 D c m h ru i ² c c h k tung L H B W 2 a 0 e o 0 g . s l 0 z 7 e c 6 w b h r m e ic r ² h k t s u ta n t g t K B 3 W T 0 ö e e 0 . p r s 0 6 a c f m e a m h r i ² - i c k + h w t 0 u e . n r 8 k g statt Waschbecken

W13 V03 W02 Fahrrad-Werkstatt Erschließung Werkhalle 21.6m² 84.9m² 196,5000 Linoleum Linoleum Beschichtung

W17 Büro Werkhalle 21.60m² Linoleum W04b W04a PuMi Lager Mitte L 5 i . n 0 o m le ² um 1 L 5 in . o 9 l m eu ² m Pflanztisch / Anzuchttisch 1.25 x 0.6m

L12 Büro Leitung Campushaus BRH 0.00m BRH 0.00m 21.60m² Linoleum

L13 Büro Koordination Campushaus 21.60m² Linoleum

W04c B01 Kleines Büro Lager 21.60m² 11.00m² Linoleum Linoleum

W21

Erste-Hilfe-Raum 10.7m² Linoleum W01 Foyer

183.1m² Beschichtung

B03 Seminar / Coworking 1 44.27m² Linoleum

B02 Büro Beratung 21.60m² Linoleum

B06 Seminar / Coworking 4 44.27m² Linoleum

B05 Seminar / Coworking 3 20.11m² Linoleum

Lichtschacht Keller Bestand m00.0 HRB

W18 Sozialraum mit Küche 43.8m² Linoleum

m00.0 HRB W03 Materialsammlung (Parkposition) 1.4m² Beschichtung

W11a

Textilwerkstatt 21.6m² Linoleum

B04 Seminar / Coworking 2 44.28m² Linoleum NAL / mortS

NAL / mortS m08.0 HRB Lastenregale

m56.2 HRB thcilrebO m56.2 HRB thcilrebO m56.2 HRB thcilrebO m56.2 HRB thcilrebO m56.2 HRB thcilrebO Haupteingang Nord

VF03 Treppenraum 13.7m² Belag Linoleum

W09a Außenlager 16.1m² Beschichtung Drehscheiben(N) W09b VF02 Nebeneingang Stellfläche Fahrrad Aufzug Radwerkstatt 19.5m² 5.7m² Beschichtung 1 P , e 1 r 0 s . x 1,40 630 kg / 8 V02a Außentreppe 24.6m² Beschichtung

VF01 b V01 Nebeneingang Schleuse 1 T . e 8 c m h ² nikraum OKFFB O = K ± R 0 F .0 = m + = 0 , + 0 7 0 8 m .40m üNN 7 W .8 in m te ² rgarten Werkhalle Belag Linoleum Beschichtung

Montageständer (N) OKFFB = ±0.0m = +78.40m üNN s Z t e ä n n t d ri e e r r - (N) W wa e n rk d z ( e N u ) g- OKRF = -0,07m

Ausgussbecken W08 Wintergarten 24.61m² Beschichtung

Aussteifungskreuz Aussteifungskreuz

Anlieferung Werkhalle

OKFFB = ±0.0m = +78.40m üNN OKRF = -0,07m

Kücheninsel 3.6*0.8m

Haupteingang Süd

Tisch 1.8m0.8m Tisch 1.8m0.8m

W11b Textilwerkstatt / Repair Café 21.6m² Linoleum

OKFFB = ±0.0m = +78.40m üNN OKRF = -0,07m

V04 Erschließung 73.9m²

V05 V06 Treppenraum Treppenvorraum 13.7m² 6.2m²

C

C

Treppe Bestand 8 Stg. 17,5/27

OKFFB = ±0.0m = +78.40m üNN OKRF = +0,00m

A A

A A

Treppe Bestand 8 Stg. 17,5/27 lekcosdnatseB BTS gnutnakfuA lekcosdnatseB BTS gnutnakfuA A B C D E F G H I J K L M O

8 Fahrradstellplätze

18 18

17

16

15 15

14

13

12`

12

11

10

12 Fahrradstellplätze

9

8

7

6

5

4

3

20 Fahrradstellplätze 10 Fahrradstellplätze 2

1

10 Fahrradstellplätze

A B C D eztälplletsllafbA

Richard-Paulick-Strasse

3 Parkplätze Kastanienallee BRH 0.80m BRH 0.80m BRH 0.80m BRH 0.80m BRH 0.80m Strom / LAN Strom / Starkstrom/ LAN Strom / Starkstrom/ LAN

Werktisch mit Werktisch mit Werktisch mit Werktisch mit Stromversorgung PC Arbeitsplatz Stromversorgung PC Arbeitsplatz

Tisch 0.8 x 0.7m

Tisch 0.8 x 0.7m

Arbeitstisch mit Geräten

Arbeitstisch mit Geräten Strom / LAN 8AP Strom / LAN 8AP

W12 W05 Lager Upcycling Profi-Holzwerkstatt 8.5m² 31.2m² Beschichtung Beschichtung

Oberlicht BRH 2.65m 03-F dnefietssua dnawrednätS BRH 0.80m Strom /Starkstrom Werktisch mit Stromversorgung

6AP

03-F dnefietssua dnawrednätS

PC Arbeitsplatz 1.6 x 0.8

PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz 1.6 x 0.8 1.6 x 0.8

PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz 1.6 x 0.8 1.6 x 0.8

Schlißfächer /Garderobe 0.3 x 0.45

Aussteifungskreuz egufeduäbeG Tisch 0.8 x 0.7m

Bandsäge (N)

egeilsgnuhcusretnU 56.0 x 0.2 Aussteifungskreuz

Ausgussbecken

W20b WC Damen 19.3m² Fliesen

W20a WC Barrierefrei 6.5m² Fliesen

W20c

WC Herren 19.3m² Fliesen zuerksgnufietssuA Rampe mit 5 % Gefälle bis Gehweg

Oberlicht BRH 2.65m Oberlicht BRH 2.65m Oberlicht BRH 2.65m

Treppe 27 Stg. 18/27 Dreiläufig

NAL / mortS

NAL / mortS

NAL / mortS

NAL / mortS

NAL / mortS m08.0 HRB

m08.0 HRB

m08.0 HRB

m08.0 HRB

m08.0 HRB NAL / mortS

NAL / mortS

NAL / mortS

NAL / mortS

NAL / mortS

NAL / mortS m08.0 HRB

m08.0 HRB

m08.0 HRB

m08.0 HRB

m08.0 HRB

m08.0 HRB

m00.0 HRB

m00.0 HRB

m00.0 HRB

m00.0 HRB

m00.0 HRB BRH 0.80m Strom / LAN Strom / LAN Aussteifungskreuz

Werktisch mit Stromversorgung

Oberlicht BRH 2.65m Austeifung zwischen Achse

Treppe zum OG außer Benutzung 03F = edassaF-RP

Planverteilung

Datum

Datum Index Änderung

Die Markierung der Änderungen entbindet den Empfänger nicht davon, den gesamten Planinhalt in regelmäßigen Abständen zu prüfen und zu berücksichtigen. Die Markierung der Änderungen hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

V02b Außentreppe 13.0m² Beschichtung xednI rentrap&liep revrestkejorP liaM rep tsoP rep Bearb.

Bearb. HbmG TRA .gnI renarG muartnalP Hbm P&S ellaH tdatS

08.07.25 ENv0 x x x x x x x uz / bs 05.09.25 ENv01 xx x xx uz / bs 01.10.25 c x x x x x x x uz / bs

08.07.25 ENv0 Planerstellung uz / bs 05.09.25 ENv01 Anpassung Raumgruppe Werkhalle, Dachüberstand angepasst uz / bs 01.10.25 C Anpassung nach Nutzertermin, Werkstätten, Sammelplatz uz / bs

ZEICHENERKLÄRUNG

Neubau

Bestand

Abbruch ANGABEN MATERIALIEN

Ausbau Stahlbeton, Güte nach Statik Rohbau

Mauerwerk DK Deckenkante BK Bodenkante OK Oberkante Leichtbauwände UK Unterkante VK Vorderkante Dämmung IK Innenkante AK Aussenkante FFB Fertigfußboden RFB Rohfußboden UKRD Unterkante Rohdecke RD Rohdecke AD Abgehängte Decke VGL Verglasung ANGABEN ZU AUSSPARUNGEN RD Rauchdicht DS Dicht schließend RS Rauchdicht schließend DD Deckendurchbruch NA Notausgang DA Deckenaussparung BR Brüstung BRH Brüstungshöhe LRH Lichte Raumhöhe WD Wanddurchbruch WH Wandhöhe BE Bodeneinlauf WA Wandaussparung DE Dacheinlauf NÜ Notüberlauf BD Fussbodendurchbruch UZ Unterzug ST Sturz BA Fussbodenaussparung ab OK RFB BSP Bodensprung DSP Deckensprung Rohdecke KB Bereich für Kernbohrung DSP Deckensprung abg. Decke L Lüftung PLANVERWEISE KK Kleinkälte H Heizung Plannummer Planverweis E Elektro Beschreibung FM Fernmeldetechnik S Sanitär T Türnummer UV Unterverteiler RWA Rauch- und Wärmeabzugsanlage DETAILVERWEISE NÖ Nachströmöffnung LÜ Lüftungsflügel RE Reinigungsflügel A 1030 siehe Detail HK Heizkörper 1.001 WaHy Wandhydrant

  • Alle Maße sind verantwortlich am Bau zu prüfen.
  • Vor Fertigung sind die Werk- und Detailpläne mit den Ausführungsplänen der Fachingenieure und den Schalplänen des Tragwerkplaners abzustimmen. Unstimmigkeiten sind umgehend mit der Objektüberwachung abzuklären.
  • Durchbrüche sind, wenn nicht anders angegeben, nach Installation wieder zu schließen. Alle Deckendurchbrüche sind F90 zu schließen
  • Stützenmittelpunkte liegen, wenn nicht anders vermaßt, auf Achsenschnittpunkten.
  • Schließen von Wanddruchbrüchen und Vormauerungen von Schächten erfolgt generell erst nach erfolgter Installation und nur auf Anweisung der (Fach-) Bauleitung. - Angaben zu Einbauteilen, Leerrohren, Rohrdurchführungen, Halfenschienen etc. sind den Plänen der jeweiligen Fachplaner zu entnehmen
  • Türbreiten: Maßangaben = lichte Rohbauöffnungen
  • Lage Kernbohrungen nach Angaben Planung Technikgewerke
  • Die Maßgaben und Auflagen des Brandschutzkonzeptes inkl. aller Anlagen sind zu beachten und einzuhalten! Bei Abweichungen zwischen Plänen und Brandschutzkonzept ist Rücksprache mit der Bauleitung zu halten
  • Behnisch Architekten haben die Schlitze/Durchbrüche, Fundamentbalken nach Angaben der Fachingenieure in die Architektenpläne übertragen. Behnisch Architekten haften nicht für die Richtigkeit dieser Angaben.
  • Achskoordinaten und Höhenkoten: Angaben in m, sonstige Maßangaben, wenn nicht anders angegeben, in cm

Vorabzug

Grundriss

5340 03 OP G GR 00 c Erdgeschoss

Titel Objeknr. Projektphase Fachplanung Gebäudeteil Planinhalt Ebene Index Richard-Paulick-Straße C

B K 210 13 A a s IV ta n ie n a II C lle e 123

122 A 125

B 124

I

I

IV

K II III 8 a s ta II n 4 ie II 12 2 7 Spielplatz n a IV lle e

78.40m üNN= ± 0.00

Campushaus

Stadt Halle

Bauherr: Stadt Halle Am Stadion 5 06122 Halle (Saale) projekt.campushaus@halle.de Tel: 03452213150

Architekt: Behnisch Architekten Blumenstr. 17 80331 München campushaus@behnisch.com Tel.: +49 3643 8786613

Datum Unterschrift Datum freigegeben / Unterschrift 08.07.2025 gezeichnet Planbezeichnung: uz/bs gesehen

am Grundriss

Maßstab

Erdgeschoss

1:100 Format DIN A0

[Seite 104]

V04a Außentreppe Galerie 6.7m² Beschichtung

B

B

C

C

Verteiler und Steuerschrank Deckenversorgungsystem m. Abzug, Gas u Strom Infrasturktur 30 Arbeitsplätze

Experimentierlehrertisch Interaktives Whiteboard

Raum mit Abzug dezentral Gas/Wasser/Strom- Stromversorgung anschluss über Deckenwürfel, Starkstromverteiler VK E1

Laborspül Schrank mit Abzug K R l u e h in e e z o B n ib e liothek maschine Doppelspüle gem. Laborplanung Stromversorgung Wandseitig

GALERIE

Foyer Treppe 27Stg. 17/29

LUFTRAUM FOYER

GRÜNDACH dnefietssua dnawrednätS

dnu -lhüK hcsitstiebrarobaL ibmokreirfeG

guzbA tim

Waschbecken

Podcast Box

B

B

C

C

03-F dnefietssua dnawrednätS BRH 1.00m

VF09 VF08 L03 Treppenvorraum Treppenraum Videostudio 6.4m² 13.7m² 67.4m² Linoleum Linloeum Linoleum

Höhe 1.10m Strom / LAN

VF07 a L14

Aufzugvorraum kleine Bibliothek 7.6m² 1 L 3 in . o 0 l m eu ² m Belag Linoleum L06 L02 L01 Digitallabor Labor Biologie - Labor Biologie / "Programmier-Hub" Vorbereitungsraum Naturwissenschaften 97.6m² 31.2m² 97.0m² Linoleum Linoleum Linoleum

VF07 b

Technikraum

1.8m² Belag Linoleum OKFFB = +4,55m OKFFB = +4,55m OKRF = +4,50m OKRF = +4,50m

OKFFB = +4,55m OKRF = +4,46m

L05 Lager Video- / L04 L16 Tontechnik Tonstudio P La u g tz e m rr i a tt u e m l- / 1 L 5 in . o 7 l m eu ² m LUFTRAUM 24.7m² 5.0m² LUFTRAUM Teppich Linoleum WERKHALLE - MITTE WINTERGARTEN

L17b Oberlicht 1.5m x 1m WC Damen 19.3m² L10 Fliesen SFZ - Büro / Abstellraum 24.7m² Linoleum

L17a

WC Barrierefrei

6.5m² Fliesen

L08 Labor Biologie / Chemie 24.5m² Linoleum L17c

WC Herren 19.3m² Fliesen

L07 SFZ - Labor Physik L15 24.7m² Teeküche / Linoleum Sozialraum 24.9m² Linoleum

L09 SFZ - Labor Technik 24.7m² Linoleum m06.2 HRB thcilrebO

Oberlicht BRH 2.60m Oberlicht BRH 2.60m

Ausgussbecken

Gefälle 2,5 % Gefälle 2,5 %

Kiesstreifen m59.0 HRB m59.0 HRB

m59.0 HRB

m59.0 HRB A B C D E F G H I J K L M O

BRH 1.00m BRH 1.00m BRH 1.00m BRH 1.00m BRH 1.00m BRH 1.00m 18 Strom / LAN 18 Werktisch mit Stromversorgung

17 L 3 S a 0 tr p o P t m o lä p v t z e N e r u s f o t ü z r r u g n u g ng T 0. is 8 c x h 0.8m über Decke Treppe Bestand 8 Stg. 17,5/27

Treppe Bestand Interaktives 8 Stg. 17,5/27 Whiteboard

16

15 15 Oberlicht BRH 2.60m Oberlicht BRH 2.60m

Tisch Oberlicht Oberlicht Oberlicht 0.8 x 0.7m V06 1.5m x 1m 1.5m x 1m 1.5m x 1m V05 V04a V07 G 98 a . l 7 e m rie ² G 9. a 3 l m er ² ie 1 G A 8 u a . ß l 7 e e m r n ie ² treppe Beschichtung Beschichtung Beschichtung Erschließung

66.3m² Linoleum

14

Tisch 1.6 x 0.8

13

12`

feststehender Sonnenschutz feststehender Sonnenschutz feststehender Sonnenschutz

Tisch 1.6 x 0.8

12

11

Oberlicht 1.5m x 1m Tisch 1.8m0.8m Tisch 1.8m0.8m

Austattung von Nutzerseite. Gasversorgung dezentral 10

Rampe 6% Steigung

9

L18 Außenterrasse überdacht 59.9m² Terrassenplatten

+4,96m

8

7

6

5

4

3

+3,66m

2

1

A B C D egufeduäbeG 03-F dnefietssua dnawrednätS

Planverteilung

Datum

Datum Index Änderung Aussteifungskreuz Aussteifungskreuz

Treppe 26 Stg. 17,5/30

L11

Büro Modul LABOR

0.0m² Linoleum

Werkstehtisch mit Stromversorgung

Die Markierung der Änderungen entbindet den Empfänger nicht davon, den gesamten Planinhalt in regelmäßigen Abständen zu prüfen und zu berücksichtigen. Die Markierung der Änderungen hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

Oberlicht BRH 2.60m Oberlicht BRH 2.60m Austeifung zwischen Achse Austeifung zwischen Achse

Strom / LAN 8AP

A A

Strom / LAN 2AP

Aussteifungskreuz Aussteifungskreuz

Strom / LAN 2AP

Strom / LAN 3AP

S 3A tr P om / LAN N G A u u a t s s z t v e a e r t r t s u s e o n it r g e g . v u o n n g 1 O .5 b m er l x ic h 1 t m dezentral

Strom / LAN 3AP

A A

Strom / LAN 3AP

Strom / LAN 3AP

Strom / LAN 3AP

Aussteifungskreuz

Treppe 27 Stg. 18/27 Dreiläufig xednI rentrap&liep revrestkejorP liaM rep tsoP rep Bearb.

Bearb. HbmG TRA .gnI renarG muartnalP Hbm P&S ellaH tdatS

08.07.25 ENv0 x x x x x x x uz / bs 05.09.25 ENv01 xx xx uz / bs 01.10.25 c x x x x x x x uz / bs

08.07.25 ENv0 Planerstellung uz / bs 05.09.25 ENv01 Anpassung Raumgruppe Werkhalle, Dachüberstand angepasst uz / bs 01.10.25 c Anpassung nach Nutzertermin, Sammelplatz uz / bs

ZEICHENERKLÄRUNG

Neubau

Bestand

Abbruch ANGABEN MATERIALIEN

Ausbau Stahlbeton, Güte nach Statik Rohbau

Mauerwerk DK Deckenkante BK Bodenkante OK Oberkante Leichtbauwände UK Unterkante VK Vorderkante Dämmung IK Innenkante AK Aussenkante FFB Fertigfußboden RFB Rohfußboden UKRD Unterkante Rohdecke RD Rohdecke AD Abgehängte Decke VGL Verglasung ANGABEN ZU AUSSPARUNGEN RD Rauchdicht DS Dicht schließend RS Rauchdicht schließend DD Deckendurchbruch NA Notausgang DA Deckenaussparung BR Brüstung BRH Brüstungshöhe LRH Lichte Raumhöhe WD Wanddurchbruch WH Wandhöhe BE Bodeneinlauf WA Wandaussparung DE Dacheinlauf NÜ Notüberlauf BD Fussbodendurchbruch UZ Unterzug ST Sturz BA Fussbodenaussparung ab OK RFB BSP Bodensprung DSP Deckensprung Rohdecke KB Bereich für Kernbohrung DSP Deckensprung abg. Decke L Lüftung PLANVERWEISE KK Kleinkälte H Heizung Plannummer Planverweis E Elektro Beschreibung FM Fernmeldetechnik S Sanitär T Türnummer UV Unterverteiler RWA Rauch- und Wärmeabzugsanlage DETAILVERWEISE NÖ Nachströmöffnung LÜ Lüftungsflügel RE Reinigungsflügel A 1030 siehe Detail HK Heizkörper 1.001 WaHy Wandhydrant

  • Alle Maße sind verantwortlich am Bau zu prüfen.
  • Vor Fertigung sind die Werk- und Detailpläne mit den Ausführungsplänen der Fachingenieure und den Schalplänen des Tragwerkplaners abzustimmen. Unstimmigkeiten sind umgehend mit der Objektüberwachung abzuklären.
  • Durchbrüche sind, wenn nicht anders angegeben, nach Installation wieder zu schließen. Alle Deckendurchbrüche sind F90 zu schließen
  • Stützenmittelpunkte liegen, wenn nicht anders vermaßt, auf Achsenschnittpunkten.
  • Schließen von Wanddruchbrüchen und Vormauerungen von Schächten erfolgt generell erst nach erfolgter Installation und nur auf Anweisung der (Fach-) Bauleitung.
  • Angaben zu Einbauteilen, Leerrohren, Rohrdurchführungen, Halfenschienen etc. sind den Plänen der jeweiligen Fachplaner zu entnehmen
  • Türbreiten: Maßangaben = lichte Rohbauöffnungen
  • Lage Kernbohrungen nach Angaben Planung Technikgewerke
  • Die Maßgaben und Auflagen des Brandschutzkonzeptes inkl. aller Anlagen sind zu beachten und einzuhalten! Bei Abweichungen zwischen Plänen und Brandschutzkonzept ist Rücksprache mit der Bauleitung zu halten
  • Behnisch Architekten haben die Schlitze/Durchbrüche, Fundamentbalken nach Angaben der Fachingenieure in die Architektenpläne übertragen. Behnisch Architekten haften nicht für die Richtigkeit dieser Angaben.
  • Achskoordinaten und Höhenkoten: Angaben in m, sonstige Maßangaben, wenn nicht anders angegeben, in cm

Vorabzug

Grundriss

5340 03 OP G GR 01 C

1.Obergeschoss

Titel Objeknr. Projektphase Fachplanung Gebäudeteil Planinhalt Ebene Index Richard-Paulick-Straße C

B K 210 13 A a s IV ta n ie n a II C lle e 123

122 A 125

B 124

I

I

IV

K II III 8 a s ta II n 4 ie II 12 2 7 Spielplatz n a IV lle e

78.40m üNN= ± 0.00

Campushaus

Stadt Halle

Bauherr: Stadt Halle Am Stadion 5 06122 Halle (Saale) projekt.campushaus@halle.de Tel: 03452213150

Architekt: Behnisch Architekten Blumenstr. 17 80331 München campushaus@behnisch.com Tel.: +49 3643 8786613

Datum Unterschrift Datum freigegeben / Unterschrift 08.07.2025 gezeichnet Planbezeichnung: uz/bs gesehen

am Grundriss

Maßstab

1.Obergeschoss

1:100 Format DIN A0

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