Fachplanung Technische Ausrüstung ELT für Brandschutzmaßnahmen am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil

Status
Vergeben
Angebotsfrist
09.02.2026, 12:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Erfüllungsregion
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
12.01.2026
CPV-Codes
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  • Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000)
  • Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)
  • Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000)
  • Planungsleistungen im Bauwesen (71320000)
Bekanntmachung
dtvp.de
Bekanntmachungsnummer
15751-2026
Verfahrensnummer
889f7a30-383f-4aa8-b9f8-0ec87ec2fe53

Fragenkatalog

Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.

Kurzbeschreibung

Das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum schreibt die Fachplanung für die technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4 bis 7) im Rahmen von Brandschutzmaßnahmen aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß HOAI 2021 sowie besondere Leistungen. Es handelt sich um ein VgV-Vergabeverfahren für Ingenieurdienstleistungen.

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Leistungsbeschreibung

Gegenstand dieses VgV-Vergabeverfahrens sind die erforderlichen Leistungen der "Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 4 - 7" gem. § 55 in Verbindung mit Anlage 15 der HOAI 2021 in den LPH 1 bis 9, zzgl. Besonderer Leistungen

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · BOC BG Universitätsklinikum Bergmannsheil - Brandschutz - Fachplanung Technische Ausrüstung ELT

    Die Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH (im Folgenden AG genannt) ist eine der neun Akutkliniken der gesetzlichen Unfallversicherung und eine Tochtergesellschaft der BG Kliniken gGmbH. Die BG Kliniken sind medizinische Leistungserbringer der gesetzlichen Unfallversicherung. Ihre Hauptaufgabe ist es, schwer verletzte Unfallopfer und Menschen mit Berufskrankheiten zu behandeln und wiederherzustellen. In neun Akutkliniken, einer Klinik für Berufskrankheiten, einer Reha-Klinik und zwei ambulanten Einrichtungen versorgen die BG Kliniken bundesweit über eine halbe Million Patientinnen und Patienten im Jahr. Die BG Kliniken sind mit über 15.000 Beschäftigten eine der größten Klinikgruppen Deutschlands. Darüber hinaus zählt das Bergmannsheil zu den größten Akutklinken der Maximalversorgung im Ruhrgebiet. 1890 als weltweit erste Unfallklinik der zur Versorgung verunglückter Bergleute gegründet, vereint das Berg-mannsheil heute 23 hochspezialisierte Kliniken und Fachabteilungen unter einem Dach. Rund 2.200 Mitarbeitende stellen die Versorgung von rund 84.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr sicher. Im Jahr 1977 wurde das Bergmannsheil zur Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum, gemeinsam mit weiteren Kliniken aus dem Bochumer Raum. Das anfänglich als Provisorium gestartete "Bochumer Modell" wurde später zu einer dauerhaften Lösung weiterentwickelt. Als Universitätsklinik wird im Bergmannsheil auch Forschung und Lehre durchgeführt. Das Klinikgebäude ist geprägt durch eine Vielzahl unterschiedlicher Gebäude, unterschiedlicher Bauweise und Baujahre. Die Gebäude sind teil-weise verbunden, teilweise freistehend. Aus diesem Grund erfolgte im Jahr 2021 eine brandschutztechnische Bestandsanalyse und Bestandsbetrachtung. Diese wurde anschließend in eine Zielplanung Brandschutz überführt. Die Abarbeitung der festgestellten Mängel erfolgt im Rahmen dieses Projektes "Brandschutzmaßnahmen". Im Rahmen der 2021 erfolgten Bestandsanalyse und -betrachtung wurden häuserweise die vorhandenen Brandschutzmängel und die daraus resultierenden Handlungsbedarfe aufgenommen. Betrachtet wurden dabei die Häuser 1 (Flachbau), 3, 4, 5, 8, 12, 15, 16, 41. Die Häuser 51, 2 und 6 wurden aufgrund Ihrer aktuellen Baujahre im Rahmen der Bestandsanalyse nicht betrachtet. Aufgrund einer Brandschutzübung der Feuerwehr Bochum im laufenden Betrieb hat sich zudem der Bedarf der Nachrüstung einer BOS Anlage im 01. Bauabschnitt der Häuser 2 und 6 ergeben. Gleiches gilt für den Tiefkanal. Hier wurden im Rahmen von nachgelagerten Begehungen ebenfalls Brandschutzmängel festgestellt. Im Maßnahmenkatalog wurden für den Tiefkanal Punkte aus dem Begehungsbericht zum Brandschutz vom 25.03.2025 ergänzt. Zudem wurden für eine vollumfängliche Betrachtung des Brandschutzes in dem Maßnahmenkatalog Anforderungen an den Brandschutz des Haus 7 ergänzt. Es ist geplant die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen in den Gebäuden 1 (Flachbau), 3, 4, 5, 7, 8, 12, 15, 16, 41 sowie im Tiefkanal gem. Bestandsanalyse zu beseitigen sowie die BOS-Anlage in 1. BA von Haus 2 und 6 nachzurüsten. Parallel erfolgt derzeit eine Überarbeitung der Gesamtzielplanung für das Klinikgelände, welche voraussichtlich Mitte 2026 abgeschlossen wird. In dem Rahmen erfolgt ebenfalls eine Entscheidung über die zukünftige Nutzung der Häuser 4, 5, 7, 8 und 41 sowie zu deren baulichen Umsetzungen. Die verbleibende Nutzungsdauer der Gebäude erfordert, unabhängig vom Ergebnis dieser Zielplanung, dass auch diese brandschutztechnisch ertüchtigt werden müssen. Zur vollständigen Beurteilung der baulichen Substanz auch der Gebäude jüngeren Baujahrs (Haus 2 und 6, 2. Bauabschnitt, Haus 51) ist eine strukturierte brandschutztechnische Bestandsaufnahme durchzuführen. Auf Basis der erhobenen Daten ist anschließend zu evaluieren, ob weiterführende Brandschutzmaßnahmen erforderlich sind. Ebenso ist für die Gebäudes des Dienstleistungszentrums (DLZ) sowie der Wohngebäude Gilsingstraße 4 und 8 eine umfassende Bestandsaufnahme für den Brandschutz notwendig. Die Umsetzung der brandschutztechnischen Maßnahmen erfolgt in definierten Abschnitten, die jeweils einzeln beauftragt werden. Die notwendigen Handlungsbedarfe und Baumaßnahmen sind in einer "Zielplanung Brandschutz" zusammengestellt worden. Zudem wurden häuserweise Planunterlagen erstellt, die den Sollzustand nach erfolgter Sanierung darstellen. Die aktuellen Planstände der jeweiligen Gebäude können der Planliste (Anlage 06.5) entnommen werden, welche zur Angebotsabgabe nachgereicht wird. Bei der letzten Begehung des Tiefkanals Anfang 2025 wurden weitere Maßnahmen festgestellt, die in dem Maßnahmenkatalog (vgl. Anlage 06.1) ergänzt wurden. Der Maßnahmenkatalog sowie die weiteren Unterlagen der Anlagen 06.2 und 06.3 werden dem Auftragnehmer nach Zuschlagserteilung als Planungsgrundlage bereitgestellt. Im Rahmen einer Ortsbesichtigung während der Angebotsphase besteht die Möglichkeit für die Bieter, den Maßnahmenkatalog und bereits bestehende Unterlagen zur Brandschutzplanung einzusehen. Ein konkreter Termin wird dann über die Vergabeplattform vereinbart.

Anforderungen an deinen Betrieb

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Teilnahmeantrag gefordert war, werden nach Maßgabe des Vergaberechts nachgefordert.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · BOC BG Universitätsklinikum Bergmannsheil - Brandschutz - Fachplanung Technische Ausrüstung ELT

Erläuterung der Mitwirkung bei der Terminplanung während der Planungs- und Ausführungsphase und Darstellung der Meilensteine innerhalb der Planungs- und Ausführungsphase.
15 %
Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen in Bezug auf Kosten und Termine; Darstellung der Kapazitätseinsatzplanung während der Planungs- und Ausführungsphase; Umgang mit Urlaubs- und Krankheitszeiten.
10 %
Bewertung der internen Projektorganisation anhand der nachfolgenden Kriterien: - Zuordnung von Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten (Ansprechpartner:innen etc.) - interne und externe Kommunikationswege (Zusammenarbeit, Entscheidungswege etc.) Detaillierte Darstellung der organisatorischen und personellen Struktur.
10 %
Plausible Darstellung der eingesetzten Mitarbeitenden zur Nachvollziehbarkeit des vorgeschlagenen Rahmenterminplans. Klare Darstellung, wie das Projektteam auf kritische terminliche Rahmenbedingungen reagiert.
15 %
Vorschläge zur bzw. Darstellung der ersten Schritte/Abläufe zur Herangehensweise an die Aufgabenstellung zur Abwicklung dieses konkreten Projektes auf Grundlage der veröffentlichten Rahmenbedingungen und unter Berücksichtigung der projektspezifischen Besonderheiten/ Anforderungen, ggf. unter Zuhilfenahme der Ansätze / Arbeitsergebnisse eines vergleichbaren Referenzprojektes und Darstellung der erzielten Erfolge.
5 %
Berücksichtigung und Darstellung der Schnittstelle zur Machbarkeitsstudie und weiteren Voruntersuchungen. Dabei ist insbesondere auf die Besonderheit durchlaufender Medien und technischer Interimslösungen einzugehen.
5 %
Darstellung der Einhaltung der vorgegebenen Termine anhand Darlegung bereits realisierter Referenzprojekte.
5 %
Vorstellung der Herangehensweise zur Dokumentation des Bauablaufs und Rechnungsprüfung. Positive Bewertung für die einheitliche Nutzung von Formularen und die klare Darstellung der Prozesse.
5 %
Konzeptionelle Ansätze zur Optimierung der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit des Projektes in Bezug auf die Wahl der Technischen Ausrüstung, bezogen auf den Lebenszyklus des Gebäudes.
5 %
Lineare Bewertung des Gesamthonorars gem. Anlage 01, Kap. 4.4 Niedrigstes Gesamthonorar / Gesamthonorar des Bieters × 500 Punkte
25 %

Vergabeunterlagen

Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.

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Anforderungen

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Teilnahmeantrag gefordert war, werden nach Maßgabe des Vergaberechts nachgefordert.

Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 27.07.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 517091-2026

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