Fachplanung für Heizung, Lüftung, Sanitär und Schwimmbadtechnik

Status
Vergeben
Angebotsfrist
24.06.2025, 12:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Erfüllungsregion
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Dienstleistung · Rahmenvereinbarung
Veröffentlicht
12.06.2025
CPV-Codes
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  • Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)
  • Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen (71321000)
Bekanntmachung
dtvp.de
Bekanntmachungsnummer
379426-2025
Verfahrensnummer
27696c27-4aba-45a6-a66f-6051fde70aa0

Fragenkatalog

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Kurzbeschreibung

Das Medizinische Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbH beauftragt die Fachplanung der technischen Gebäudeausrüstung für die energetische Sanierung der Klinik Martinusquelle mit Thermalschwimmbad und Sporthalle in Bad Lippspringe. Die Leistungen umfassen die Planung von Abwasser-, Wasser-, Gas-, Wärmeversorgungs- und lufttechnischen Anlagen, Schwimmbadtechnik sowie teilweise Gebäudeautomation nach den Leistungsphasen 1 bis 8 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure; zunächst werden mindestens die Leistungsphasen 1 bis 4 vergeben. Die Sanierung erfolgt abschnittsweise bei laufendem Klinikbetrieb, die Bauleistungen sind vorläufig mit 8,62 Millionen Euro netto veranschlagt, und die Vertragsdauer beträgt 1.080 Tage.

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Leistungsbeschreibung

Das Medizinische Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbH (MZG) plant die energetische Sanierung der Klinik Martinusquelle mit Thermalschwimmbad und Sporthalle. Die Klinik Martinusquelle wird während der gesamten Umbauphase voll in Betrieb und alle Patienten weiterhin vor Ort sein. Die Sanierung erfolgt abschnittsweise. Die Gebäudeteile, die von der Sanierung betroffen sind, werden im Rahmen der Projektrealisierung leer gezogen und können dann in einem Zug saniert werden. Die Bauleistungen werden vorläufig mit 8,62 Mio. EUR netto veranschlagt. Die anrechenbaren Kosten (netto) für die hier angefragten Leistungen werden in der Leistungsbeschreibung (Teil B) gesondert ausgewiesen. [Anmerkung: Beiden vorstehenden Sätze neu mit 1. Änderungsbekanntmachung]. Vor diesem Hintergrund soll im Rahmen eines offenen Verfahrens die Vergabe der Fachplanung HLS (LPH 1-8) erfolgen. Mindestens vergeben werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4. Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen erfolgt im Falle ihrer Beauftragung ganz oder teilweise in folgenden Stufen: - Stufe 1: Leistungsphasen 1 - 4 (Ausgangsbeauftragung), - Stufe 2: Leistungsphasen 5 - 7 - Stufe 3: Leistungsphase 8 Ein Anspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung weiterer Leistungen und der Stufen (ganz oder teilweise) besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche geltend gemacht werden. Die Fachplanung HLS gem. § 55 HOAI 2021, (LPH 1-8) soll folgende Anlagengruppen abdecken: (a) Anlagengruppe 410 (Abwasser, Wasser und Gasanlagen), (b) Anlagengruppe 420 (Wärmeversorgungsanlagen), (c) Anlagengruppe 430 (Lufttechnische Anlagen), (d) Anlagengruppe 470 (Nutzungsspezifische Anlagen (Schwimmbadtechnik)) und (e) Anlagengruppe 480 (Teilweise Gebäudeautomation). Alle Leistungen bei Planung, Nachweisführung und Dokumentation sind - soweit sie mit dem Zu-wendungsbescheid geförderte Leistungen betreffen - EFRE-konform zu erbringen. [Anmerkung: Satz angepasst mit 1. Änderungsbekanntmachung]. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen, dort insbesondere auf die Leistungsbeschreibung verwiesen.

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Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Fachplanung HLS

    Das Medizinische Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbH (MZG) plant die energetische Sanierung der Klinik Martinusquelle mit Thermalschwimmbad und Sporthalle. Die Klinik Martinusquelle wird während der gesamten Umbauphase voll in Betrieb und alle Patienten weiterhin vor Ort sein. Die Sanierung erfolgt abschnittsweise. Die Gebäudeteile, die von der Sanierung betroffen sind, werden im Rahmen der Projektrealisierung leer gezogen und können dann in einem Zug saniert werden. Die Bauleistungen werden vorläufig mit 8,62 Mio. EUR netto veranschlagt. Die anrechenbaren Kosten (netto) für die hier angefragten Leistungen werden in der Leistungsbeschreibung (Teil B) gesondert ausgewiesen. [Anmerkung: Beiden vorstehenden Sätze neu mit 1. Änderungsbekanntmachung]. Vor diesem Hintergrund soll im Rahmen eines offenen Verfahrens die Vergabe der Fachplanung HLS (LPH 1-8) erfolgen. Mindestens vergeben werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4. Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen erfolgt im Falle ihrer Beauftragung ganz oder teilweise in folgenden Stufen: - Stufe 1: Leistungsphasen 1 - 4 (Ausgangsbeauftragung), - Stufe 2: Leistungsphasen 5 - 7 - Stufe 3: Leistungsphase 8 Ein Anspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung weiterer Leistungen und der Stufen (ganz oder teilweise) besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche geltend gemacht werden. Die Fachplanung HLS gem. § 55 HOAI 2021, (LPH 1-8) soll folgende Anlagengruppen abdecken: (a) Anlagengruppe 410 (Abwasser, Wasser und Gasanlagen), (b) Anlagengruppe 420 (Wärmeversorgungsanlagen), (c) Anlagengruppe 430 (Lufttechnische Anlagen), (d) Anlagengruppe 470 (Nutzungsspezifische Anlagen (Schwimmbadtechnik)) und (e) Anlagengruppe 480 (Teilweise Gebäudeautomation). Alle Leistungen bei Planung, Nachweisführung und Dokumentation sind - soweit sie mit dem Zu-wendungsbescheid geförderte Leistungen betreffen - EFRE-konform zu erbringen. [Anmerkung: Satz angepasst mit 1. Änderungsbekanntmachung]. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen, dort insbesondere auf die Leistungsbeschreibung verwiesen.

    Frist: 24.06.2025, 02:00 (Europe/Berlin)

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LOT-0001 · Fachplanung HLS

Die Wertungspunkte für das Kriterium "Preis" werden aus der Wertungssumme des Angebotes unter Bezugnahme auf die von dem Bieter eingereichten und unterschriebenen Preisblätter als Anlage zu den Verfahrensbedingungen (Teil A) ermittelt. Der niedrigste Preis erhält die maximal erreichbare Wertungspunktzahl von 300 Punkten. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 1,3-fachen des niedrigsten Preises. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen er-halten ebenfalls 0 Punkte. Die Wertungspunktermittlung für die dazwischen liegenden Angebotspreise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
30 %
Die Wertungspunkte für das Kriterium "Vor-Ort-Präsenz" werden bezogen auf die Anwesenheit des Projektleiters in den Geschäftsräumen des Auftraggebers bzw. auf den Baustellen der Klinik Martinusquelle ab Beginn der Leistungsphase 8 in folgender Weise ermittelt: - Vor-Ort-Präsenz des Projektleiters an 4 oder mehr Tagen/Woche - 75 Punkte - Vor-Ort-Präsenz des Projektleiters an 2 bis 3 Tagen/Woche - 50 Punkte - Vor-Ort-Präsenz des Projektleiters an weniger als 2 Tagen/Woche - 25 Punkte Problembezogene Reaktionszeit ab Beginn der Leistungsphase 8 (entscheidungsbefugtes Personal vor Ort) - Problembezogene Reaktionszeit (entscheidungsbefugtes Personal vor Ort) in weniger als 2 Stunden ab Mitteilung - 75 Punkte - Problembezogene Reaktionszeit (entscheidungsbefugtes Personal vor Ort) in zwischen 2 und 5 Stunden ab Mitteilung - 50 Punkte - Problembezogene Reaktionszeit (entscheidungsbefugtes Personal vor Ort) in mehr als 5 Stunden ab Mitteilung - 25 Punkte Es soll von dem Bieter im Angebot dargelegt werden, wie sich der Bieter die vor-Ort-Präsenz des Projektleiters im vorgenannten Sinne vorstellt. Weiterhin ist vom Bieter anzugeben, wie er auf unvorhergesehene Probleme reagiert und wie schnell eine Entscheidung vor Ort herbeigeführt werden kann. Hier ist anzugeben, in welcher Zeit entscheidungsbefugtes Personal des Bieters eine Klärung vor Ort herbeiführen kann. Die vorgenannten Ausführungen dienen der Plausibilisierung der gemachten Angaben (jeweils ab Beginn der Leistungsphase 8). Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
15 %
Die Vergabestelle erwartet eine wirkungsvolle projektbezogene Darlegung zur Qualitätssicherung. Sinnvoll erscheinen dabei insbesondere Aussagen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) zu folgenden Aspekten: - Planung und Ausführung auf mangelfreier Grundlage - Erkennung und Kontrolle der Projektrisiken - Einleitung von Korrekturmaßnahmen - Durchsetzung der Qualitätsvorgaben - Reaktionszeit bei Konflikten - Vermeidung und Beseitigung von Mängeln Zu beachten ist ferner, dass die in den Vergabeunterlagen geregelten Mindestvorgaben zur Leistungserbringung nicht geändert oder unterschritten werden dürfen. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
25 %
Die Vergabestelle erwartet eine wirkungsvolle projektbezogene Darlegung des Verfahrens zur Kostenbudgetsteuerung und Kostenkontrolle sowie der zeitlichen Weitergabe dieser an den Auftraggeber während der Projektdurchführung. Der Bieter/Bietergemeinschaft hat dabei die Bezugsquellen für die ermittelten Kosten je Leistungsphase transparent zu beschreiben. Zu beachten ist ferner, dass die in den Vergabeunterlagen geregelten Mindestvorgaben zur Leistungserbringung nicht geändert oder unter-schritten werden dürfen. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
20 %
Die Vergabestelle erwartet die Vorlage eines Kommunikationskonzepts. Hierzu wird vom Bieter/Bietergemeinschaft erwartet, dass er in einem Kommunikationskonzept die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber darstellt. Sinnvoll erscheinen dabei insbesondere Aussagen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) zu folgenden Aspekten: - Kommunikationsprozesse im Verhältnis zu dem Auftraggeber (ggf. Abstimmung und Verteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Auftragnehmer und Nachunternehmer), - Erreichbarkeit der Ansprechpartner des Auftragnehmers für den Auftraggeber, - Reaktion auf Fehler / besondere Situationen, - Dokumentation der Kommunikation zwischen den Parteien. Zu beachten ist ferner, dass die in den Vergabeunterlagen geregelten Mindestvorgaben zur Leistungserbringung nicht geändert oder unterschritten werden dürfen. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
10 %

Vergabeunterlagen

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Anforderungen

Eine Nachforderung im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben und unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes.

Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 18.08.2025VergabebekanntmachungBekanntmachung 536012-2025

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