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Universität UDE, Campus Essen, R12 R Anlage 6
Universität Duisburg-Essen
Sanierung und Umnutzung der Flächen im Gebäude R12 R als Fortschreibung
des Raumprogrammes „Folkwang“
Historie:
In 2016 wurde beim MKW das Raumprogramm für die Sanierung und Umnutzung der
ehemals von der Folkwang Universität der Künste genutzten Flächen sowie der
angrenzenden Ebenen in den Gebäuden R12 R bis V sowie R13 V mit einer Fläche von rd.
8.105 m² NUF 1-6 zur Genehmigung vorgelegt.
Damals war die Modernisierung und Sanierung der Ebenen R12 R (EG und 1.OG), R12 V
(EG bis 2.OG), R12 S (1. und 2.OG), R12 T (1. und 2.OG) und R13 V (EG bis 3.OG) geplant.
Ziel war die bedarfsgerechte Umnutzung der durch den Auszug der Folkwang Universität der
Künste frei werdenden Flächen für die Fakultät für Geisteswissenschaften (Institut für Kunst
und Kunstwissenschaften) und für das Zentrum für Informations- und Mediendienste (ZIM).
Im Rahmen einer Portfolioplanung für den Campus Essen hat die Universität Duisburg-
Essen in Abstimmung mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) unter anderem
ein neues Konzept für die Sanierung und bedarfsgerechte Herrichtung der ehemals von der
Folkwang Universität der Künste genutzten Flächen entwickelt. Dabei blieben die Planungen
für die Ebenen R12 S01 und S02, T01 und T02 sowie R12 V00 bis V02 gegenüber dem
bereits genehmigten Raumprogramm unverändert. Allerdings beinhaltete das neue Konzept
den Abriss der Gebäudeteile R12 R (Werkstätten) und R13 V mit folgenden Veränderungen
für die dort eingeplanten Nutzer/innen:
• Verlagerung des Interdisziplinären Studierendenzentrums aus R12 R00 in R11 T02
• Berücksichtigung der sonstigen Flächen aus R12 R (Werkstätten) und R13 V (rd. 760
m² NUF 1-6) im Teilneubau der Bibliothek
• Planung einer Ersatzfläche für die Kindertagespflege (KTP) und den Familienservice
(rd. 334 m² NUF 1-6, zzgl. rd. 47 m² für Zusatzbedarfe) außerhalb der Gebäude des
„Roten Bereiches“
• Umbau der Ebenen R12 R01 und R02 zu Regeletagen
• Einplanung des ZIM zunächst im Teilneubau der Bibliothek, später in der Ebene R11
T01 (inkludiert waren dabei auch Flächen des ZIM aus S-H, 2.OG, die ursprünglich
noch nicht berücksichtigt waren).
Mit dem neuen Konzept verringerte sich die beantragte Fläche auf rd. 6.470 m² NUF 1-6.
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In 2022 wurden gemeinsam von BLB NRW und der Universität ein Variantenwechsel geprüft,
bewertet und schließlich angestrebt. Die „alten“ Varianten beinhaltet nur die Sanierung und
Modernisierung von einzelnen Etagen in vier verschiedenen Gebäuden. Dementsprechend
gab es keine durchgehende Sanierung der bautechnischen Infrastruktur im Gebäude und
eine Zusammenführung von Fakultäten und Lehreinheiten war nicht möglich. Daher wurde
ein Variantenwechsel zur Sanierung und Modernisierung angestrebt und dem MKW/FM im
LAS vorgestellt.
Offizielle Genehmigung des Variantenwechsels zum LAS im Februar 2023 wurde am
26.10.2023 durch das MKW/FM erteilt.
Nach derzeitigem Stand der Planungen soll das komplette Gebäude R12 R saniert und
bedarfsgerecht umgenutzt werden. Die aktuelle Planung bietet folgende Vorteile:
• Das Gebäude R12 R wird komplett frei gezogen und in einem Abschnitt saniert
• Die in dem Gebäude R12 T bestehenden, hochinstallierten Werkstätten des Institutes
für Kunst und Kunstwissenschaften ziehen erst nach Fertigstellung der neuen
Flächen in R12 R um. Damit wird die Anzahl der Umzüge für die Werkstätten (inkl.
der damit einhergehenden Kosten) reduziert und die Notwendigkeit einer
Interimsfläche für die Werkstätten entfällt
Im Zuge der geplanten Sanierung werden die unteren Ebenen R12 R00 bis R02 vorwiegend
für das Institut für Kunst und Kunstwissenschaften (Fakultät für Geisteswissenschaften)
hergerichtet. Das 3.Obergeschoss soll zu einer Seminarraumebene umgebaut werden. Die
Flächen in den Ebenen R12 R05 bis R07 werden für andere Institute aus der Fakultät für
Geisteswissenschaften hergerichtet. Im Untergeschoss wird die Technik saniert.
Ausgenommen von der Sanierung ist das 4.OG, diese Ebene wurde bereits im Rahmen des
HMoP-Modernisierungsprogrammes kernsaniert.
Mit dem neuen Konzept erhöht sich die beantragte Fläche auf rd. 7.251 m² NUF 1-6.
Zum Zeitpunkt des Raumprogrammes wurde ein Nachweis der Flächeneffizienz durch
Vergleich der geplanten Flächen mit den Bestandsflächen erbracht, das Ergebnis des
Vergleiches ist in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
Nachweis Flächeneffizienz
| NUF 1-6 | NUF7 | TF | VF | Summe | |
|---|---|---|---|---|---|
| Bestand | 7.351,79 m² | 323,40 m² | 619,57 m² | 3.581,19 m² | 11.875,95 m² |
| Planung | 7.251,21 m² | 367,44 m² | 703,04 m² | 3.571,66 m² | 11.893,35 m² |
| -100,58 m² | 44,04 m² | 83,47 m² | -9,53 m² | 17,40 m² |
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Bei den NUF 7-Flächen (WC´S, PuMi-Räume etc.) ergibt sich ein Zuwachs von rd. 44 m²,
weil in der künftigen Seminarraumebene R12 R03 zusätzliche Toiletten eingeplant werden
und in jedem Geschoss ein Behinderten-WC entsteht.
Bei den Technikflächen gibt es einen Zuwachs von rd. 83 m², dieser begründet sich mit
einem neuen NT-Hauptverteilerraum im Untergeschoss und zusätzlichen Unterverteilungen
in sämtlichen Ebenen.
Diese Flächenzuwächse gehen zu Lasten der Hauptnutzflächen NUF 1-6.
Die Verkehrsflächen verringern sich bedingt durch die neue Anordnung der Räume um rd.
10 m².
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