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Ingenieurbüro Norman Jongebloed GmbH
Baugrundgutachten / Altlasten- und Schadstoffgutachten / Hydrologie Kleinrammbohrungen / Trockenbohrungen / Spülbohrungen / Drucksondierungen / Brunnenbau Schwingungsmessungen / Integritätsprüfungen
Tel.: 0152-08532005, E-Mail: inj-umweltschutztechnik@t-online.de Erste Wiek links 123, 26871 Papenburg, Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Norman Jongebloed
Bericht Nr.: 26.344
Projekttitel: Erweiterung der Grundschule Schweiburg um einen Fahrstuhl
Verfasser: Dipl.-Ing. (FH) N. Jongebloed
Auftraggeber: Gemeinde Jade
Bauort: Grundschule Schweiburg
Die Ausarbeitung inclusive der Anlagen darf ausschließlich vollständig und unverändert vervielfältigt und nur im Sinne unserer Beauftragung verwendet werden. Die Verwendung zu anderen Zwecken, eine auszugsweise oder veränderte Wiedergabe und Bearbeitung sind nicht statthaft. Eine Veröffentlichung bedarf unserer schriftlichen Genehmigung.
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Verwendete Normen und Richtlinien
- Geotechnische, geologische und hydrologische Unterlagen
- Landesamt für Bergbau und Energie, Hannover (LBEG-Kartenserver)
- Kartenserie Bodenkunde Bodengroßlandschaften und Bodenlandschaften, Maßstab 1:500.000, Bodenübersichtskarte, Maßstab 1 : 500.000 und 1 : 50.000
- Kartenserie Geologie, Geologische Übersichtskarte, Maßstab 1 : 500.000 und
- Kartenserie Ingenieurgeologie Ingenieurgeologische Karte, Maßstab 1 : 50.000
- Normen, Richtlinien und Empfehlungen
- Eurocode 7
- DIN EN 1997-1:2009-09
- Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik,
- Allgemeine Regeln
- DIN EN 1997-1/NA:2010-12 Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter
- DIN 1054:2010-12 Baugrund – Sicherheitsnachweise im Erd- und Grundbau Eurocode 7: Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik Teil 2: Erkundung und Untersuchung des Baugrunds;
- DIN EN 1997-2/NA:2010-12 Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter
- DIN 4020:2010-12 Geotechnische Untersuchungen für bautechnische Zwecke Ergänzende Regelungen zu DIN EN 1997-2
- ergänzende DIN zum EC7
- DIN 4084:2021-11: Baugrund – Geländebruchberechnungen
- DIN 4017:2006-03: Baugrund – Grundbruchberechnungen
- DIN 4019:2015-05: Baugrund – Setzungsberechnungen
- DIN 4124:2012-01: Baugruben und Gräben - Böschungen, Verbau, Arbeitsraumbreiten
- DIN 4123:2013-04: Ausschachtungen, Gründungen und Unterfangungen im Bereich bestehender Gebäude
- Deutsche Gesellschaft für Geotechnik e.V.
- EA- Pfähle
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Methodik
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Bauvorhaben und Aufgabenstellung
Das geplante Baufeld liegt auf dem derzeitigen Spiel- und Schulplatz der Grundschule Schweiburg.
Vor dem Bestandsgebäude soll ein Fahrstuhle errichtet werden.
Aufgrund der bauseits bekannten sedimentären Weichschchten ist eine Pfahlgründung vorgesehen.
Das Baufeld ist derzeit unbebaut. Es liegen nur Gehwegplatten partiell als Oberflächenbefestigung vor.
Die Erkundung wurde mittig des geplanten Fahrstuhle niedergebracht.
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- Erkundungsergebnisse, Geologie
Es wurde ein Sondierung nach der DIN EN ISO 22476-1 abgeteuft.
Zur Sicherung der Medienfreiheit wurden 1,5 m vorgeschachtet. Die vorliegenden Ergebnisse dieses Tiefenbereiches repräsentieren nur unsere Wiederverfüllung, nicht die anstehende Bodenschicht.
Ausgehend von Geländeoberkante liegt ein Spielsand, unterlagert von einer Sandauffüllung vor.
Es folgen sedimentöäre und organische Weichschichten, die Überflutungsablagerungen darstellen.
Diese Weichschichten weisen keinen nennenswerten Eindringwiderstand auf.
Sie reichen bis in eine Sondiertiefe von rd. t = 7,5 m unter der aktuellen Geländeoberkante.
Es folgen nichtbindige Sande die eine mitteldichte, in Lagen auch dichte Lagerungsdichte aufweisen.
- Bemessung von Pfählen
Der Nachweis der Pfahltragfähigkeit erfolgte mit einer GGU- Software gemäß dem Teilsicherheitskonzept EC 7, Teilsicherheiten BS-P, ausgehend von OK- Gelände.
Gemäß gültiger Normung ist bei der Herstellung von Pfählen unter anderem eine Mindestlänge von l = 5 m, eine Mindesteinbindetiefe in tragfähige Böden, kein Wechsel zwischen bindigen und nicht bindigen Böden im Einflussbereich des Spitzendrucks, usw., einzuhalten.
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Eine negative Mantelreibung ist zu berücksichtigen, wenn eine maßgebliche Geländeaufschüttung an den Pfählen erfolgen soll, oder flach gegründete Gründungselemente (z. B. schwimmende Betonbodenplatten) auf die Pfähle wirken.
Diese ist dann anhand der zu erwartenden Setzungen zu ermitteln. Die Bettungsmoduln der vorliegenden Schichten können im Näherungsverfahren über die Steifemoduln gemäß EA- Pfähle erfolgen.
Die anstehenden Weichschichten liefern keine maßgebliche seitliche Bettung.
Berechnet wurden Pfahllängen für einen lotrechten Pfahl, entsprechend den Mindestanforderungen gemäß EA- Pfähle.
Die Mindestabsetztiefe ergibt sich aufgrund der ungünstigeren Sondierergebnisse zu t = 10,0 m ausgehend von Geländeoberkante.
Berechnet wurde ein Innenrohrrammpfahl D = 0,22 m und D = 0,32 m.
Außerdem wurde ein verpresster Micoropfahl bemessen.
Grundsätzlich können auch Bohr- Voll- oder Teilverdrängungspfähle hergestellt werden.
Hierbei sind aber die beengten Platzverhältnisse, maßgeblich aber die stark eingeschränkte Zufahrtsmöglichkeit für diese Großgeräte zu berücksichtigen.
Bei der Planung und Ausführung der Pfahlgründung sind die Empfehlungen des Arbeitsausschusses „Pfähle“ zu beachten.
Die Neigung einzelner Pfähle wurde bei den Berechnungen nicht gesondert berücksichtigt und ist gemäß vorliegenden Angaben auch nicht geplant.
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Die Berechnungen beziehen sich auf OK- Gelände.
Eventuell erforderlich werdende Anpassungen an die örtlichen Baugrundverhältnisse sind nicht auszuschließen und sollten Beachtung finden.
Entsprechend muss die erreichte Einbindetiefe anhand der Pfahlherstellungsprotokolle nachgewiesen werden.
Die Herstellungsgeräte benötigen eine ausreichend standsichere Arbeitsebene. Dies ist vor Auftragsvergabe abzustimmen.
- Sonstige Hinweise und Empfehlungen
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei der Baugrunderkundung nur um punktuelle Aufschlüsse handelt.
Abweichungen von den beschriebenen Baugrundverhältnissen sind daher generell möglich.
Aufschlüsse und Erkundungen treffen grundsätzlich eine exakte Aussage der Bodenschichten für den jeweiligen Untersuchungspunkt.
Die Sicherheit der Aussagen nimmt mit dem Untersuchungsumfang zu.
Die Wahrscheinlichkeit nimmt mit der Wechselhaftigkeit der Baugrundschichtung ab.
Es verbleibt ein gewisses Restrisiko. Dieses Baugrundrisiko kann trotz bestmöglicher und normenkonformer Untersuchungen unvorhersehbare Erschwernisse hervorrufen.
Das Baugrundrisiko implementiert auch unerwartet anzutreffende
Fundamentreste, Pfähle, Stollen, Reste früherer Kulturen, Tanks, Leitungen
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oder mit bodenfremden Stoffen behaftete Bodenbereiche.
Die zugrunde gelegten Bemessungswerte sind entsprechend zu prüfen und anzupassen.
Es gelten nur die zum Zeitpunkt der Gutachtenerstellung gültigen Normen und Richtlinien.
Bei Planungsänderungen, abweichenden Baugrundverhältnissen oder Auffälligkeiten im Zuge der Erd- und Gründungsarbeiten, sind wir umgehend zu informieren.
Der Geotechnische Bericht bezieht sich ausschließlich auf den Auftragsgegenstand und den uns vorliegenden Erkundungsrahmen.
Er ist nur zusammenhängend inklusive der Anlagen zu verwenden. Eine auszugsweise Bearbeitung und / oder Weitergabe sind nicht statthaft. Die Veröffentlichung bedarf der Zustimmung des Unterzeichners.
Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Dipl.-Ing. (FH) N. Jongebloed Papenburg, den 29.07.2026
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CPT 1: GS Schweiburg elektronische Drucksondierung gemäß DIN 4094 Konus: TG 6315, Pagani
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Anlage 1
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