I-01_2023-07-18_Spang_Geotechnischer Bericht inkl. Anlagen_final.pdf

Ersatzneubau der Neckar- und Neckarkanalbrücke an der L 371 bei Tübingen-Hirschau

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INGENIEURGESELLSCHAFT FÜR BAUWESEN, GEOLOGIE UND UMWELTTECHNIK MBH

Regierungspräsidium Tübingen Referat 42 – Steuerung und Baufinanzen Frau Anja Glatz Konrad-Adenauer-Str. 20 72072 Tübingen

Projekt-Nr. Datei Diktat Büro Datum 43.8728 P8728b230718_Rev01 Kor/Jak Esslingen 18.07.2023

Brücke über den Neckar und Neckarkanal,

Landesstraße L371,

Tübingen – Hirschau

Ersatzneubau und Behelfsbrücke

- Baugrundgutachten und

Umwelttechnisches Gutachten -

Vertrag: V.2410.L0371.S01.117.07 Aktenzeichen: 42-60/39 – RPT42.SUG.22.L371_Neckarbrücke vom 19.05.2022

Gesellschaft: HRB 8527 Amtsgericht Bochum, USt-IdNr. DE126873490, https://www.dr-spang.de 58453 Witten, Rosi-Wolfstein-Straße 6, Tel. (0 23 02) 9 14 02 - 0, Fax 9 14 02 - 20, zentrale@dr-spang.de

Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Christian Spang, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Christoph Spang

Niederlassungen: 73734 Esslingen/Neckar, Eberhard-Bauer-Str. 32, Tel. (0711) 351 30 49-0, Fax 351 30 49-19, esslingen@dr-spang.de 60528 Frankfurt/Main, Lyoner Straße 12, Tel. (069) 678 65 08-0, Fax 678 65 08-20, frankfurt@dr-spang.de 09599 Freiberg/Sachsen, Halsbrücker Straße 34, Tel. (03731) 798 789-0, Fax 798 789-20, freiberg@dr-spang.de 21079 Hamburg, Harburger Schloßstraße 30, Tel. (040) 524 73 35-0, Fax 524 73 35-20, hamburg@dr-spang.de 06618 Naumburg, Wilhelm-Franke-Straße 11, Tel. (03445) 762-25, Fax 762-20, naumburg@dr-spang.de 90491 Nürnberg, Erlenstegenstraße 72, Tel. (0911) 964 56 65-0, Fax 964 56 65-5, nuernberg@dr-spang.de 85521 Ottobrunn, Alte Landesstraße 29, Tel. (089) 277 80 82-60, Fax 277 80 82-90, muenchen@dr-spang.de 14482 Potsdam, Walter-Klausch-Straße 25, Tel. (0331) 231 843-0, Fax 231 843-20, berlin@dr-spang.de A-6330 Kufstein, Salurnerstraße 22, Tel. +43 (5372) 23 20-00, Fax 23 20-20, kufstein@dr-spang.at Banken: Deutsche Bank AG, Esslingen, IBAN: DE46 6117 0024 0010 4299 00, BIC: DEUTDEDB611

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INHALT SEITE

  1. ALLGEMEINES 5 1.1 Projekt 5 1.2 Auftrag 6 1.3 Unterlagen 7 1.4 Untersuchungen 8 1.4.1 Laborversuche 9 1.4.2 Bohrkernaufnahme 10

  2. GEOTECHNISCHE VERHÄLTNISSE 12 2.1 Morphologie, Vegetation und Bebauung 12 2.2 Baugrund 13 2.3 Hydrogeologie / Grundwasser 21 2.4 Bodenmechanische Laborversuche 30 2.5 Umwelttechnische Untersuchungen 34 2.5.1 Bewertungsgrundlage Bodenaushub 36 2.5.2 Befunde der sensorischen Untersuchung 38 2.5.3 Bewertung Bodenaushub 38 2.5.4 Entsorgung/Abfallschlüsselnummer 39 2.6 Sonstige Randbedingungen und Eigenschaften 40

  3. TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN UND KENNWERTE 43 3.1 Klassifizierung für bautechnische Zwecke 43 3.2 Bodenkennwerte 45 3.3 Felsmechanische Kennwerte 46 3.4 Homogenbereiche 46 3.4.1 Allgemeines 46 3.4.2 DIN 18 300 Erdarbeiten 48 3.4.3 DIN 18 301 Bohrarbeiten 50 3.4.4 DIN 18 304 Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten 52 3.4.5 DIN 18 320 Landschaftsbauarbeiten 53

  4. FOLGERUNGEN 54

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INHALT SEITE

4.1 Gründung 54 4.2 Baugrube 56 4.3 Grundwasserhaltung 58 4.4 Entwässerung / Versickerung 59 4.5 Verwendung des Aushubmaterials zum Wiedereinbau 60 4.5.1 Verwendung ohne Zusatzmaßnahmen 60 4.5.2 Eignung Bindemittelverbesserung 61 4.6 Hangstabilität 63 4.7 Nachbarbebauung 63 4.8 Geotechnische Kategorie 63

  1. EMPFEHLUNGEN 64 5.1 Gründung 64 5.1.1 Flachgründung 65 5.1.2 Tiefgründung 71 5.2 Hangstabilität / Rutschhang 75 5.3 Baugruben 76 5.4 Wasserhaltung / Abdichtung 80 5.5 Versickerung 81 5.6 Sonstige Empfehlungen 82

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INHALT SEITE

  1. ANLAGEN

Anlage 1: Übersichtslageplan, 1 : 200.000 (2) Anlage 2: Lageplan mit Aufschlusspunkten, 1 : 1.000 (2) Anlage 3: Geotechnische Schnitte (1) Anlage 3.1: Geotechnischer Schnitt, 1 : 100 (1) Anlage 3.2: Geotechnischer Schnitt, Homogenbereiche Erdarbeiten 1 : 100 (1) Anlage 3.3: Geotechnischer Schnitt, Homogenbereiche Bohrarbeiten 1 : 100 (1) Anlage 3.4: Geotechnischer Schnitt, Homogenbereiche Ramm-, Rüttel- und Verpressarbei- ten 1 : 100 (1) Anlage 4: Ergebnisse der Baugrundaufschlüsse (1) Anlage 4.1: Zeichenerläuterung Baugrunderkundung (2) Anlage 4.2: Bohrsondierungen (BS) (2) Anlage 4.3: Schwere Rammsondierung (DPH) (7) Anlage 4.4: Kernbohrungen (BK) (5) Anlage 4.5: Schürfe (SCH) (entfällt) Anlage 4.6: Auswertung Pumpversuche (14) Anlage 4.7: Auswertung Versickerungsversuch (4) Anlage 5: Bodenmechanische Laborversuche (19) Anlage 6: Kernfotos (11) Anlage 7: Chemische Analytik (1) Anlage 7.1: Probenahmeprotokolle (6) Anlage 7.2: Prüfbericht (14) Anlage 7.3: Auswertung nach Ersatzbaustoffverordnung (3) Anlage 7.4: Auswertung Wasserproben nach DIN 4030 (2) Anlage 7.5: Auswertung Wasserproben nach DIN 50929 (4)

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  1. ALLGEMEINES

1.1 Projekt

Das Regierungspräsidium Tübingen plant den Ersatzneubau der Neckarbrücke (BW.-Nr. 7420-532), die die Landesstraße L371 von Tübingen-Weilheim nach Tübingen-Hirschau über den Neckar und den Neckarkanal überführt. Das bestehende Brückenbauwerk ist ca. 78,5 m lang und 11,5 m breit. Der Neubau soll als 3-Feldbrücke mit zwei Widerlagern und zwei Stützen ausgeführt werden. Für die Herstellung der Stütze Achse 30 ist gemäß vorliegender Planung ein Spundwandkastenverbau vorgesehen. Das gleiche Prinzip soll auch bei der Mittelstütze Achse 20 im Dammbereich zwischen dem Kraftwerkskanal und dem Neckar angewendet werden, wobei hier ergänzend die nordöstliche Spundwand unterhalb des Kraftwerkkanals rückverankert werden soll. Im Bereich des Widerlagers Ri. TÜ-Hirschau (Achse 10) ist zur bauzeitlichen Böschungssicherung ein Spundwandverbau vor- gesehen.

Die Tragelemente sollen gemäß aktueller Planung tiefgegründet werden. Nach jetzigem Kenntnis- stand soll im Rahmen des Bauvorhabens eine Behelfsbrücke in ca. 20 m Abstand unterwasserseitig, um das Verkehrsaufkommen während der Sperrung der Brücke umzuleiten, hergestellt werden. Im Bereich des südöstlichen Widerlagers Ri. Tübingen Weilheim (Achse 40) soll zukünftig ein Radweg die Brücke unterqueren und parallel zum Neckar verlaufen. Die Bauweise dieses Radweges ist ge- mäß derzeitigem Kenntnisstand nicht final festgelegt und wird in diesem Gutachten nicht weiter be- handelt.

Nach Fertigstellung der Behelfsbrücke soll der ca. 65 Jahre alte Bestand zurückgebaut und durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt werden.

Der bestehende Überbau ist aufgrund der Zwangspunkte als zwei-stegiger Plattenbalken mit zwi- schenliegenden Rippenbalken, der über vier Felder unterschiedlicher Länge (17,5 m, 20,0 m, 25,0 m, 16,0 m) angeordnet ist, ausgeführt. Das Bauwerk wird neben den 2 Widerlagern von 3 Stütz- scheiben getragen. Die Gründung des nordwestlichen Widerlagers und der Mittelstütze des Be- standsbauwerkes im Bereich des Neckarkanales wurde durch Tiefgründungen via ca. 9,5 m langen Stahlbetonpfähle 30/30 umgesetzt [U2]. Die übrigen Stützen sind auf dem Mergelstein des Gipskeu- pers (Grabfeld-Formation) und das südöstlich, Richtung Weilheim am Neckar gelegene Widerlager ist im Neckarkies flachgegründet.

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Die zukünftige Brückenentwässerung soll über Abläufe anfallendes Straßenwasser in ein Versicke- rungsbecken ableiten, welches unmittelbar neben dem Ersatzneubau erstellt werden soll.

Ergänzend soll auch die Rutschfläche bzw. ein Rutschhang entlang des nördlichen Neckarufers im Bereich nördlich des dort verlaufenden Geh-/Radweges geotechnisch näher betrachtet werden.

1.2 Auftrag

Auf Basis unseres Angebots A 43.17613 vom 17.05.2022 wurde von dem Regierungspräsidium Tü- bingen mit Schreiben vom 19.05.2022 der Dr. Spang GmbH der Auftrag erteilt, die entsprechenden Leistungen auszuführen.

Zur Planung der Baumaßnahmen an der Brücke über den Neckar und Neckarkanal im Zuge der Landesstraße L371 sowie der geplanten Behelfsbrücke sollte eine Baugrunderkundung ausgeführt werden, auf deren Basis ein Baugrundgutachten samt Gründungsempfehlung und abfalltechnischer Einordnung erarbeitet werden soll. Die Dr. Spang GmbH ist dabei mit folgenden Leistungen beauf- tragt worden:

▪ Planung und geotechnische Betreuung der Erkundungsmaßnahmen; ▪ Durchführung der boden- und felsmechanischen sowie abfalltechnischen Untersuchungen; ▪ Baugrundgutachten mit Gründungsempfehlung und abfalltechnischem Bericht für den Ersatz- neubau und die bauzeitliche Behelfsbrücke.

Gemäß der Leistungsbeschreibung (Stand 02/22), deren Umsetzung durch Schreiben des Regie- rungspräsidium Tübingen vom 19.05.2022 beauftragt wurde, sollte in einem ersten Schritt ein Er- kundungskonzept aufgestellt werden, welches am 22.08.2022 vorgelegt wurde und nach Abstim- mung mit dem AG anschließend die Basis für die Ausschreibung der Erkundungsleistungen und die Erstellung des Wasserrechtsantrages bildete.

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1.3 Unterlagen

Es wurden die nachfolgend aufgeführten Unterlagen verwendet:

[U1] Geologische Karte von Baden-Württemberg, M. 1:50.000, Onlinedienst des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg (www.maps.lgrb.bw.de), Daten- abfrage vom 05.01.2023.

[U2] Ersatzneubau Brücke über den Neckar und den Neckarkanal (Neckarbrücke) im Zuge der L 371 zwischen Tübingen und Hirschau, Leistungsbeschreibung mit Anlagen, Regie- rungspräsidium Tübingen (RPT), Stand 02-22.

[U3] BW-NR. 7420 532– Brücke über den Neckar und den Neckarkanal, Grundriss, Längs- schnitt, Regelquerschnitte Maßstab 1 : 125/100/50; Regierungspräsidium Tübingen, 07.12.2021

[U4] Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen / Luftbildauswertung Neckarkanal/Neckarbrü- cke; Regierungspräsidium Stuttgart; 03.11.2020.

[U5] Bohrung 1 – Bohrung 5, Rammkernbohrungen, ausgeführt vom 25.02.1954 - 18.03.1954, Bohrpfahl-Com.-Ges. Rudolf Weiss Eßlingen-Neckar, im Auftrag des Straßenbauamtes Rot- tenburg, zur Verfügung gestellt durch das Regierungspräsidium Tübingen am 12.07.2022.

[U6] Daten- und Kartendienst der LUBW, Umweltdaten- und –karten Online; https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public, Abfrage vom 05.01.2023.

[U7] Verordnung zur Einführung einer Ersatzbaustoffverordnung, zur Neufassung der Bun- des-Bodenschutz- und Altlastenverordnung und zur Änderung der Deponieverord- nung und der Gewerbeabfallverordnung, Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, 11.06.2021.

[U8] Ingenieurgeologische Gefahrenhinweiskarte für Baden-Württemberg, LGRB, Stuttgart, Onlinekarte, Abfrage vom 05.01.2023.

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[U9] Ingenieurgeologische Gefahren in Baden-Württemberg; RP Freiburg, Freiburg, 2005.

[U10] Neckarbrücke, Landesstraße L371, Tübingen-Hirschau, Ersatzneubau+Behelfsbrücke, Erkundungskonzept, Dr. Spang GmbH, Esslingen a. N, 01.08.2022.

[U11] Technische Hinweise zur Einstufung von Abfällen nach ihrer Gefährlichkeit, Ministe- rium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, 14. Oktober 2019.

[U12] Verordnung über Deponien und Langzeitlager (Deponieverordnung DepV), Bundesmi- nisterium für Justiz und Verbraucherschutz, Berlin, 2009.

[U13] Ergebnisse der Stichtagsmessungen an der Grundwassermessstelle GWM 02/22, GWM 05/22 vom 11.10.2022 bis 19.04.2023, Regierungspräsidium Tübingen, zur Verfü- gung gestellt durch Frau Glatz, RPT mit Mail vom 27.04.2023.

1.4 Untersuchungen

Für die Baugrunderkundung wurden im Zeitraum vom 14.09. – 28.09.2022 insgesamt 2 Kleinramm- bohrungen (BS) nach DIN EN ISO 22 475-1 (Schappen-Ø 40 – 60 mm) und 7 Schwere Rammson- dierungen (DPH) nach DIN EN ISO 22 476-2 durch die BauGrundSüd GmbH bis in eine maximale Tiefe von 13,0 m unter Geländeoberfläche (GOF) ausgeführt.

Weiterhin wurden von der BauGrundSüd GmbH insgesamt 5 Kernbohrungen (BK) als Rammkern- bohrungen (Durchmesser 220 mm) im Lockergestein und im Seilkernbohrverfahren (Durchmesser 150 mm) im Festgestein bis in eine Tiefe von 20 m u. GOK abgeteuft. Die Kernbohrung BK 2 an dem südöstlichen Neckarufer wurde wie die Kernbohrung BK 5 nordwestlich des Neckarkanales jeweils zu einer 3“-Grundwassermesstelle überflur ausgebaut. In den Grundwassermessstellen (GWM) wurde nach Fertigstellung jeweils ein Pumpversuch durchgeführt. Ergänzend wurde die BK 5-GWM am 19.10.2022 klargepumpt, um die Funktionalität der Grundwassermessstelle zu prüfen. In dem Bohrloch der Kernbohrung BK 6 wurde ein Bohrlochsickerversuch durchgeführt, um die Durchlässigkeit des anstehenden Bodens zu ermitteln bzw. den Boden auf dessen Eignung hinsicht- lich der Versickerung von anfallendem Oberflächenwasser zu prüfen.

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Das Bohrgut wurde nach den Maßgaben der DIN EN ISO 14 688 (Boden) / 14 689 (Fels) geotech- nisch aufgenommen und nach DIN 18 196 gruppiert. Nach VOB /C 2019 wurden zusätzlich entspre- chende Homogenbereiche definiert. Die Ergebnisse der Bohrgutaufnahmen sind gemäß DIN 4023 in Anlage 4.2 und 4.4 dargestellt. Die Schweren Rammsondierungen sind gemäß DIN EN ISO 22 476-2 als Rammdiagramme in Anlage 4.3 enthalten.

Alle Aufschlüsse wurden durch das Regierungspräsidium Tübingen lage- und höhenmäßig via GPS eingemessen. Durch Mitarbeiter der Dr. Spang GmbH wurde ein Referenzpunkt auf der Brücke über den Neckar und den Neckarkanal entlang der Landesstraße L371 (Ref. Neckar 01) eingemessen, von welchem der Pegel des Neckars in m NHN im Rahmen der Stichtagsmessungen dokumentiert wurde. Die Lage der Aufschlusspunkte ist in der Anlage 2 dargestellt. Die Ansatzhöhen und Endteu- fen der Aufschlüsse sind den Darstellungen in Anlage 3 und Anlage 4 zu entnehmen.

Im Zuge des Baus des Bestandsbauwerkes wurden in den 50er-Jahren zur Erkundung des Unter- grundes der Pfeiler und der Widerlager insgesamt 5 Kernbohrungen bis in eine Tiefe von bis zu 11,5 m u. GOK [U5] abgeteuft. Alle Bohrungen sind laut [U3] damals oberwasserseitig der Bestandsbrü- cke ausgeführt.

1.4.1 Laborversuche

Aus dem Kerngewinn der Bohrungen wurden insgesamt 64 Becherproben durch Mitarbeiter der BauGrundSüd GmbH und 6 Eimerproben sowie 26 Kernproben durch die Dr. Spang GmbH für Laboruntersuchungen entnommen, fachgerecht verpackt und an das jeweilige Labor versendet. Im Einzelnen wurden die in Tabelle 1.4-1 aufgeführten Versuche durchgeführt. Die Versuchsergebnisse der boden- und felsmechanischen Laborversuche sind in Anlage 5 dokumentiert. Die Ergebnisse der abfalltechnischen Untersuchungen (Ersatzbaustoffverordnung), die durch die GBA Analytical Services GmbH Vaterstetten ausgeführt wurden, finden sich in der Anlage 6.

AnzahlNorm / Regelwerk /
Versuch
Untersuchungsmethode
BodenmechanikWassergehalt 1)8DIN EN ISO 17892-1

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Norm / Regelwerk /
VersuchAnzahl
Untersuchungsmethode
BodenmechanikZustandsgrenzen nach Atterberg 1)3DIN EN ISO 17892-12
Nasssiebung1)4DIN EN ISO 17 892-4
Kombinierte Sieb- und Schlämmanalyse 1)2DIN EN ISO 17 892-4
FelsmechanikEinaxiale Druckfestigkeit 1)5DGGT, AK 3.3, Empfehlung Nr. 1, „Einaxiale Druckversuche an zylindri- schen Gesteinsprüfkörpern“, 2004
Chemische Un- tersuchungenErsatzbaustoff- verordnung 2)4[U7]
Beton- und Stahlaggressivität3)2DIN 4030, DIN 50 929, Teil 3
  1. Durchführung durch die Dr. Spang GmbH
  2. Durchführung durch GBA Analytical Services GmbH
  3. Durchführung durch AGROLAB GmbH Tabelle 1.4-1: Zusammenstellung der Laborversuche

Die boden- und felsmechanischen Laborversuche wurden von der Dr. Spang GmbH ausgeführt.

1.4.2 Bohrkernaufnahme

Die Beschreibung der Gesteinsfestigkeit sowie des Verwitterungsgrades bei der Kernaufnahme des Festgesteines erfolgte in Anlehnung an DIN EN ISO 14 689-1. Eine Übersicht der verwendeten Begriffe ist in der Tabelle 1.4-2 und der Tabelle 1.4-3 enthalten.

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VerwitterungsgradBeschreibungStufe
frisch (unverwittert)Kein sichtbares Zeichen von Verwitterung des Ge- steins; möglicherweise leichte Verfärbung an den Hauptoberflächen oder Trennflächen.W 0
schwach verwittertVerfärbung weist auf Verwitterung des Gesteins und der Oberflächen der Trennflächen hin.W 1
mäßig verwittertWeniger als die Hälfte des Gesteins ist verwittert oder zersetzt. Frisches oder verfärbtes Gestein liegt entwe- der als ein zusammenhängendes Steinskelett oder als Steinkerne vor.W 2
stark verwittertMehr als die Hälfte des Gesteins ist zersetzt oder zer- fallen. Frisches oder verfärbtes Gestein liegt entweder als ein zusammenhängendes Steinskelett oder als Steinkerne vor.W 3
vollständig verwittertDas gesamte Gestein ist zu Boden zersetzt und/oder zerfallen. Die ursprüngliche Gebirgsstruktur ist größ- tenteils noch unversehrt.W 4
zersetztDas gesamte Gestein ist zu Boden umgewandelt. Die Gebirgsstruktur und die Gesteinstextur sind aufgelöst. Das Gesteinsvolumen ist stark verändert, aber der Bo- den hat sich nicht wesentlich bewegt.W 5

Tabelle 1.4-2: Verwitterungsgrad in Anlehnung an DIN EN ISO 14689-1, Tabelle 13

StufeBezeichnungBeschreibung Feldversuchσc
[MN/m²]
R 0außerordentlich geringmit Fingernagel leicht ritzbar< 1
R 1sehr geringmit Messer ritzbar; durch feste Aufschläge mit der Spitze des Geologenhammers zu zerbröckeln1 - 5
R 2ageringDünne Platten, Ecken oder Kanten können durch Handdruck abgebrochen, mit einem Taschenmes- ser nur schwer geritzt oder einfach zerkratzt und flache Einkerbungen durch starken Schlag mit der Spitze eines Geologenhammers verursacht wer- den.5 – 12,5
R 2bmäßig hochDünne Platten, Ecken oder Kanten können durch starken Handdruck abgebrochen, nur schwer mit einem Taschenmesser zerkratzt werden; die in der Hand gehaltene Probe kann mit einem einzigen Schlag eines Geologenhammers zerbrochen wer- den.12,5 – 25

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StufeBezeichnungBeschreibung Feldversuchσc
[MN/m²]
R 3mäßig hochmit Messer nicht mehr ritzbar; durch einen einzi- gen festen Schlag mit dem Geologenhammer zu zerbrechen25 – 50
R 4hochnur durch mehrere Schläge mit dem Geologen- hammer zu zerbrechen50 - 100
R 5sehr hochnur durch sehr viele Schläge mit dem Geologen- hammer zu zerbrechen100 – 250
R 6außerordentlich hochdurch Schläge mit dem Geologenhammer lösen sich nur Splitter> 250

Tabelle 1.4-3: Abschätzung der einaxialen Druckfestigkeit von Gestein im Feld nach DIN EN ISO 14689-1, Tabelle 5

Der Übergang zwischen dem Lockergestein und dem Festgestein kann in Abhängigkeit von den anstehenden Gesteinen und deren Verwitterungsgrad mehr oder weniger fließend ausgebildet sein.

Die in Anlage 3 eingetragene Felslinie wurde dort gezogen, wo eindeutig eine Felsstruktur in Form des Gefüges (erkennbare Schichtung, Klüftung) sowie eine mineralische Bindung der Komponenten erkennbar war, und entspricht der Grenze bzw. dem Übergang zu der Schicht 4.2.

Zur weiteren Klassifizierung des Gebirges wurde an den Bohrkernen der RQD-Wert nach DEERE bestimmt und neben dem Bohrprofil aufgetragen (siehe Anlage 4.4).

  1. GEOTECHNISCHE VERHÄLTNISSE

2.1 Morphologie, Vegetation und Bebauung

Die Neckarbrücke überführt auf ca. 78,5 m Länge die Landesstraße L371 von dem südöstlich gele- genen Tübingen-Weilheim über den Neckar und den Neckar-Oberkanal in Richtung Tübingen-Hir- schau im Westen. Das Widerlager Ri. Hirschau (Achse 10) verläuft auf einer Kote von ca. 328,35 m NHN. Das nordöstliche Widerlager Ri. Weilheim (Achse 40) verläuft auf einer Kote von ca. 327,5 m NHN. Von dem nordwestlichen Widerlager Ri. Hirschau wird der oberhalb des Neckars verlaufende Neckar-Oberkanal bzw. Kraftwerkskanal, auf einer Kote von ca. 326,0 m NHN liegend, von dem

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Brückenbauwerk überquert. Im Bereich des Dammes zwischen Neckar und Kraftwerkskanal gründet die Mittelstütze der Neckarbrücke. Von der Mittelstütze hin zum südöstlichen Widerlager Ri. Tübin- gen-Weilheim wird der Neckar (Normalwasserstand: 319,59 m NHN) , welcher auf einer Kote von ca. 318,8 m NHN gemäß der Stichtagsmessung vom 10.10.2022 und damit ca. 7 m tiefer als Neckar- Oberkanal fließt, überquert.

Während die Morphologie im Bereich in der Neckaraue als weitgehend eben zu beschreiben ist, schließt sich im Norden bzw. entlang des nördlichen Neckarkanalufers der Spitzberg-Ödenburg, be- stehend aus dem Sandstein der Löwenstein-Formation an. Die Hänge fallen mit einer mittleren Stei- gung von ca. 30 % in Richtung Neckar ein. Im unteren Abschnitt und an der Basis dieser Hänge stehen die verwitterungsempfindlichen und karstgefährdeten Schichten der Grabfeld-Formation bzw. des Gipskeuper an.

In den Bereichen der Widerlager verlaufen Radwege, wie auch im Bereich der östlich geplanten Behelfsbrücke. Abgesehen von den Uferbefestigungen, dem Kanalbauwerk und den bestehenden Verkehrswegen ist keine weitere Nachbarbebauung in geotechnisch relevanter Entfernung.

Im Bereich des Gipskeuperhanges des Spitzberges nordwestlich des Oberen Neckar- bzw. Kraft- werkskanals wurde an einigen Bäumen Säbelwuchs festgestellt, was auf eine Hangbewegung Rich- tung Neckar schließen lässt. Dies betraf ältere Bäume, die auf dem Gipskeuperhang standen. Des Weiteren deuten Abrisskanten auf vergangene Erdbewegungen hin. Rezente Hinweise wie Abriss- kanten bzw. Risse in der dem Hang aufliegenden Lockergesteinsdecke wurden nicht beobachtet.

Weitere geotechnisch relevante Vegetation (Verformungs-, Feuchteanzeiger) wurde nicht beobach- tet.

2.2 Baugrund

Gemäß den vorliegenden Aufschlüssen und den Archivbohrungen [U5] sowie dem ausgewerteten, geologischen Kartenmaterial [U1] stehen entlang der Landesstraße L371 im Bereich der Brücke über den Neckar und den Neckarkanal bei TÜ-Hirschau im Untergrund die in der folgenden Tabelle 2.2-1 aufgeführten Schichten an.

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Die anstehenden fluviatilen Lockergesteine setzen sich im Allgemeinen aus Neckarkiesen, die auf dem Verwitterungshorizont des unterliegenden Festgesteins lagern sowie den darüber folgenden Aue- und Schwemmlehmen zusammen.

Gemäß [U1] besteht der braun bis braungraue Aue- und Schwemmlehm aus einem sandigen, hu- mosen, lokal anmoorigen, zum Teil schwach kalkhaltigen, schwach kiesigen, stark schluffigen Ton. Der Neckarkies zeichnet sich durch gut gerundeten Kies (Fein-, Mittelkies) mit geringen Anteilen von Sand, Schluff und Ton aus. Lokal werden gemischtkörnigen, verlehmten Neckarkiese angetroffen, die aus sandigem, schluffigem, stark kiesigem, schwach humosem Ton bestehen. Lokal können Steine aus Verwitterungsschutt (Hangschutt) der Grabfeld-Formation in den Neckarkiesen auftreten.

Unterhalb der quartären Auflage stehen die Festgesteine der Grabfeld-Formation (kmGr) an. Diese bestehen aus dolomitischem Mergel- und Tonsteinen mit eingeschalteten Dolomit- und Gips- bzw. Anhydritsteinlagen. Da die Gesteine des Gipskeupers stark verwitterungsanfällig sind, liegt auf dem Festgestein eine meist mehrere Meter mächtige Schicht aus Tonen, die aus dem verwitterten und abgelaugten Festgestein entstanden sind, vor. Mit zunehmender Tiefe treten unterhalb des soge- nannten Gipsspiegels bzw. der Kote der Ablaugungsfront, Gipslagen bis -schichten auf. Mit weiter zunehmender Tiefe und der Absenz von Wasser kann Anhydrit anstatt Gips als Sulfatmineral vorlie- gen. Gemäß den Erkundungsergebnissen liegt der Gipsspiegel im Bereich des nordwestlichen Neckarufers auf einer Kote von ca. 318,2 m bis 317,3 NHN und sinkt unterhalb des Neckarkanals und Neckars auf 315,7 m NHN. Dieser sinkende Trend des Gipsspiegels hält bis zu dem südöstli- chen Neckarufer bzw. der Kernbohrung BK-GWM 2, in welcher Gips auf einer Kote von ca. 311,17 m NHN angetroffen wurde, an. Der Gipsspiegel steigt dann mit zunehmender Entfernung des Neckars im Bereich des südöstlichen Ufers bis zu der BK 1 auf eine Kote von 317,22 m NHN. Die Grundgipsschichten (Rote Gipsletten und Grundgips) wurden im nordwestlichen Uferbereich des Neckars auf einer Kote von ca. 311,2 m NHN (BK-GWM 5) und im Bereich des südöstlichen Ufers auf einer Kote von ca. 312,6 m NHN (BK 1) angetroffen. Der Grundgips wurde nicht durchteuft.

Nach den Erkundungsergebnissen aus den Kern- und Kleinrammbohrungen wurden folgende Schichten angetroffen. Die Reihenfolge gibt gleichzeitig die zu erwartende Schichtfolge von oben nach unten an. Der Schichtenaufbau ist mit den Bohrprofilen in dem geotechnischen Schnitt in An- lage 3 dargestellt.

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SchichtBezeichnungSchicht-
Bodenbeschreibung
Nr.mächtigkeit
Konsistenz /
[m]Bodenart / Farbe
Lagerungsdichte
0Oberboden0,2 – 0,9Ton, schluffig, schwach sandig bis sandig, schwach kiesig bis kie- sig / braun, braungrau, dun- kelgrau-- / --
1.1Auffüllung, rollig 1)0,0 – 3,0Auffüllung: Kies, sandig, schluffig, tonig / braun-- / locker bis mitteldicht
1.2Auffüllung, gemischtkörnig- bindig 1)0,0 – 2,1Auffüllung: Ton, sandig bis stark sandig, kiesig bis stark kiesig, schluffig, schwach steinig – Kies, stark tonig, sandig, schluffig, schwach stei- nig / grau-beige/braun-dun- kelbraun/rot-violettsteif bis weich, lokal breiig / --
2Auelehm 1)0,4 – 4,3Ton, schluffig, schwach bis stark sandig, schwach kiesig bis kie- sig / braun, braun-rot, braun- grau, grausteif bis halbfest, lokal weich / --
3.1Neckarkies, ver- lehmt 1)0,0 – 1,4Ton, schluffig, sandig bis stark sandig, kiesig bis stark kiesig, schwach steinig – Kies, sandig bis stark sandig, tonig bis stark tonig, schluffig, steinig / braun, braun-grau, beige, rotbraunsteif bis weich, lokal breiig / --

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SchichtBezeichnungSchicht-
Bodenbeschreibung
Nr.mächtigkeit
Bodenart / FarbeKonsistenz /
[m]
Lagerungsdichte
3.2Neckarkies1,6 – 2,7Kies, sandig bis stark sandig, schluffig, schwach tonig bis tonig, schwach steinig bis stei- nig – Sand, kiesig - stark kiesig, schluffig, schwach tonig bis tonig / grau-beige-braun-- / locker bis dicht
4.1Grabfeld-Formation, zersetzt bis vollstän- dig verwittert0,3 – 9,6Ton, sandig bis stark sandig, schluffig, schwach kiesig bis kie- sig – Sand, tonig bis stark tonig, schluffig, schwach kiesig bis kie- sig – Kies, tonig bis stark tonig, schluffig, sandig / braun, dunkelbraunweich bis halbfest, lokal breiig / --
4.2Grabfeld-Formation, frisch bis stark ver- wittert> 4,1 mDolomitischer Mergel- stein, Tonstein, Dolomit- stein, Gipsstein / Grau, dunkelgrau, oliv, beige, rötlich, weiß--
  1. nicht in allen Aufschlüssen erkundet Tabelle 2.2-1: Schematischer Baugrundaufbau

Zur Beurteilung der Lagerungsdichte des Bodens sowie der Zustandsform sind Schwere Rammson- dierungen (Fallgewicht 50 kg, Fallhöhe 50 cm, Spitzenquerschnitt 15 cm2) nach DIN EN ISO 22 476-2 ausgeführt worden. Mit der Rammsonde wird u.a. die in Tabelle 2.2-1 angegebene Lage- rungsdichte / Konsistenz abgeschätzt.

Unterhalb des Grundwasserspiegels werden insbesondere bei grobkörnigen Böden trotz gleicher Lagerungsdichte geringere Eindringwiderstände gemessen. Bei den bindigen Böden ist zudem die Lagerungsstörung beim Rammvorgang zu berücksichtigen, die eine geringere Konsistenz vor- täuscht als der ungestörte Boden tatsächlich aufweist. In diesem Fall ist die Konsistenz aus der Bohrgutansprache zuverlässiger, auch wenn diese zwangsläufig ebenfalls gestört ist. Dies wurde

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bei der Angabe der Lagerungsdichte und Konsistenz berücksichtigt. Weiterhin werden die Ergeb- nisse aus den bodenmechanischen Laborversuchen berücksichtigt.

Der erkundete Schichtaufbau entspricht stratigraphisch den Angaben der geologischen Karte [U1].

Schicht 0 – Oberboden: Der Oberboden besteht aus einem braunen, braungrauen bis dunkel- grauen, schwach kiesigen bis lokal auch kiesigen, schwach sandigen bis sandigen, schluffigen Ton, der lokal auch Steine führen kann. Der Oberboden wurde in allen Aufschlüssen außerhalb befestig- ter Oberflächen und deren Nahbereiche (Dammbereich Mittelstütze, Widerlagerhinterfüllung, Rad- weg) mit einer Mächtigkeit von ca. 0,2 – 0,9 m angetroffen.

Schicht 1.1 – Auffüllung, rollig: Bei der rolligen Auffüllung handelt es sich um braune bis grau- braune, tonige, schluffige, sandige Kiese. Die rolligen Auffüllungen wurden nur in der Rammkern- sondierung BS/RKS 3 im Bereich der Mittelstütze bzw. dem Damm zwischen Oberer Neckarkanal (Kraftwerkskanal) und den am Dammfuß fließenden Neckar erkundet.

Bei der Rammsondierung mit der schweren Rammsonde (DPH) wurden im Bereich der Schicht 1.1 überwiegend Schlagzahlen N 10 = 1 – 14 ermittelt. Aus den Schlagzahlen lässt sich eine überwiegend lockere bis dichte Lagerung ableiten.

Schicht 1.2 – Auffüllung, gemischtkörnig-bindig: Bei der gemischtkörnigen-bindigen Auffüllung handelt es sich um braungraue bis rotviolett-braune, schluffige, sandige bis stark sandige, kiesige bis stark kiesige Tone und stark tonige, schluffige, sandige Kiese. Die gemischtkörnigen-bindigen Auffüllungen können lokal schwach Steine führen. Die angerundeten bis gut gerundeten, kiesigen und auch steinigen Bestandteile setzen sich überwiegend aus Sand-, Kalk- und Dolomitstein und Quarz zusammen. Die gemischtkörnigen-bindigen Auffüllungen wurden in dem Aufschluss BK 1 im Bereich des Radweges am südöstlichen Neckarufer und in der Kernbohrung BK 4 im Bereich der Widerlager mit einer Mächtigkeit von 1,0 – 2,1 m angetroffen. Der Schicht 1.2 wurde bei der Bohr- kernansprache eine weiche bis steife, lokal auch breiige Konsistenz zugeordnet. Die Lagerungs- dichte der dominierend kiesigen, gemischtkörnigen Bereiche wird mit den Ergebnissen der schweren Rammsondierung abgeschätzt.

Bei der Rammsondierung mit der schweren Rammsonde (DPH) wurden im Bereich der Schicht 1.2 überwiegend Schlagzahlen N 10 = 1 – 12 ermittelt. Die ermittelten Schlagzahlen N 10 = 12 – 18 lassen

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auf kiesige Bereiche mit Steinen in den gemischtkörnigen-bindigen Auffüllungen schließen. Anhand der ermittelten Schlagzahlen lässt sich für die dominierend kiesigen, gemischtkörnigen Bereiche eine lockere bis mitteldichte Lagerung ableiten. Für die bindigen Bereiche der Schicht 1.2 lässt sich anhand der ermittelten Schlagzahlen eine überwiegend weiche bis halbfeste, lokal jedoch auch brei- ige Konsistenz für bindige Böden abschätzen. Die durch die niedrigen Schlagzahlen ermittelte wei- che, teils breiige Konsistenz stimmt mit der im Gelände bestimmten Konsistenz überein. Die Ramm- sondierungen sind nur bedingt zu Ermittlung von Konsistenzen geeignet. Die Konsistenzen sind entsprechend der Beurteilung des Bohrgutes der Kleinrammbohrungen oder anhand der Ergebnisse bodenmechanischen Untersuchungen auszuweisen.

Schicht 2 – Aue- Schwemmlehm: Der Aue-, und Schwemmlehm besteht aus einem braunen, grau- braunen bis braunroten, schwach sandigen bis stark sandigen, schwach kiesigen bis kiesigen, schluffigen Ton. Die gut gerundeten, kiesigen Bestandteile setzen sich aus Kalk-, Dolomit-, Sand- stein und untergeordnet Quarz zusammen. An den bindigen Auesedimenten wurde im Gelände eine steife bis halbfeste, lokal auch weiche Konsistenz festgestellt. Die Schicht 2.1 wurde in allen Auf- schlüssen außer der Kernbohrung BK-GWM 2 und der Rammkernsondierung RKS/BS 3 mit einer Mächtigkeit von 0,4 bis 4,3 m erkundet.

Bei der Rammsondierung mit der schweren Rammsonde (DPH) wurden im Bereich der Schicht 2.1 Schlagzahlen N 10 = 1 – 38 ermittelt. Überwiegend schwankten die Schlagzahlen jedoch im Bereich N 10 = 2 – 12. Aus diesen Schlagzahlen lässt sich eine überwiegend weiche bis halbfeste Konsistenz für bindige Böden ableiten. Die Schlagzahlen von N 10 = 12 – 38 deuten auf kiesige bis steinige Bereiche hin. Die durch die niedrigen Schlagzahlen ermittelte weiche Konsistenz stimmt nur teil- weise mit der im Gelände bestimmten Konsistenz überein und ist vermutlich auf Lagerungsstörun- gen beim Rammvorgang zurückzuführen. Die ermittelten Konsistenzen sind entsprechend der Be- urteilung des Bohrgutes der Kleinrammbohrungen oder anhand der Ergebnisse bodenmechani- schen Untersuchungen auszuweisen.

Schicht 3.1 – Neckarkies, verlehmt: Der verlehmte, braun-graue, leicht rötliche Neckarkies der Schicht 3.1 setzt sich aus einem kiesigen bis stark kiesigen, sandigen, schluffigen Ton und einem tonigen bis stark tonigen, sandigen, schluffigen, steinigen Kies zusammen. Die kiesigen bis steinigen Bestandteile setzen sich aus Kalk-, Dolomit- und Sandstein sowie untergeordnet Quarz zusammen. An den dominierend bindigen bzw. feinkörnigen Bereichen der Schicht 3.1 wurde im Gelände eine überwiegend steife Konsistenz festgestellt. Die feinkörnige Matrix der gemischtkörnigen Bereiche

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der Schicht 3.1 wies eine weiche bis breiige Konsistenz auf. Der Übergang des Auelehms zu dem verlehmten Neckarkies wird durch einen starken Anstieg an Grobkorn (< 2 mm) markiert. Im Bereich des Überganges zu dem Neckarkies wurde wiederrum eine starke Verminderung des Feinkornan- teiles in dem Korngemisch beobachtet. Die Schicht 3.1 wurde in den Kernbohrungen BK 2, BK 4, und BK 5 mit einer Mächtigkeit von 0,2 bis 1,5 m erkundet.

Bei der Rammsondierung mit der schweren Rammsonde (DPH) wurden im Bereich der Schicht 3.1 Schlagzahlen N 10 = 1 – 20 ermittelt. Überwiegend schwankten die Schlagzahlen jedoch bei N 10 = 2 – 6 in den Aufschlusspunkte BK/DPH 4 und BK/DPH 5. In der DPH 2 wurden Schlagzahlen zwischen bei N 10 = 10 – 20 festgestellt, die auf einen erhöhten Kiesanteil und Steine hinweisen. Die von Steinen und Kies beeinflussten Schlagzahlen können nicht zur Beurteilung der Zustandsform herangezogen werden. Für bindige Böden ist gemäß den Rammsondierungen eine überwiegend weiche bis steife, lokal auch halbfeste Konsistenz auszuweisen. Die durch die niedrigen Schlagzah- len ermittelte weiche Konsistenz stimmt teilweise nicht mit der im Gelände bestimmten Konsistenz überein und ist vermutlich auf Lagerungsstörungen beim Rammvorgang zurückzuführen. Die Kon- sistenzen des verlehmten Neckarkieses sind entsprechend der Beurteilung des Bohrgutes der Klein- rammbohrungen oder anhand der Ergebnisse bodenmechanischen Untersuchungen auszuweisen.

Schicht 3.2 – Neckarkies: Der Neckarkies besteht im Projektgebiet aus grauen, graubraunen, bei- gen bis braunen, sandigen bis stark sandigen, schwach tonigen bis tonigen, schluffigen, teilweise Steine führenden Kiesen und tonigen, schluffigen, kiesigen bis stark kiesigen Sanden. Die gut ge- rundeten, kiesigen und steinigen Bestandteile setzen sich aus Kalk-, Dolomit- und Sandstein sowie untergeordnet Quarz zusammen. Bei Steinen und eventuell Blöcken in dem Neckarkies kann es sich auch um Ton- und Dolomitsteine handeln, die aus dem Hangschutt der nahe dem Projektgebiet anstehenden Gipskeuperhänge stammen könnten. Die Schicht 3.2 wurde in allen Kernbohrungen mit einer Mächtigkeit von 1,6 bis 2,7 m erkundet.

Im Bereich des Neckarkieses, Schicht 3.2 wurden mit der schweren Rammsonde (DPH) Schlagzah- len von N 10 = 2 – 50 ermittelt. Überwiegend schwankten die Schlagzahlen jedoch bei N 10 = 2 – 20. Aus diesen Schlagzahlen lässt sich eine überwiegend lockere bis dichte Lagerung für die Schicht 3.2 ableiten. Die Schlagzahlen von N 10 g 30 deuten auf Steine hin.

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Schicht 4.1 – Grabfeld-Formation, vollständig verwittert – zersetzt: Aufgrund der ähnlichen Kornzusammensetzung und bodenmechanischen Eigenschaften wird der Verwitterungslehm, wel- cher auf der Schicht 4.1 liegt, mit dieser Schicht zusammengefasst. Die zersetzte bis vollständig verwitterte Grabfeld-Formation tritt als graubrauner, dunkelbrauner, beiger, oliv- bis rötlichgrauer, schluffiger, sandiger bis stark sandiger, kiesiger bis stark kiesiger Ton, als toniger bis stark toniger, schluffiger, schwach kiesiger bis kiesiger Sand und als toniger bis stark toniger, schluffiger, sandiger Kies auf. Neben einer erkennbaren primären Schichtung weisen inkorporierte Kiese als Residuen des Ausgangsgestein auf das ursprüngliche Festgestein hin und lassen eine Einordnung der Schicht 4.1 als Fels der Verwitterungsklasse W4-W5 (vollständig verwittert – zersetzt) nach DIN EN ISO 14 689-1, Tab. 13 zu. Eine Festigkeit ist nach DIN EN ISO 14 689-1 ist nicht anzugeben. Die zu Lo- ckergestein zersetzte Grabfeld-Formation weist jedoch mit zunehmender Tiefe lokal intakte, dolomi- tische Mergelsteinbänke auf, die geringfügig Gips oder zumindest weiße Gipsresiduen enthalten können. Die Schicht 4.1 erreicht eine Mächtigkeit von 0,3 – 9,6 m und weist eine weiche bis halbfeste und lokal breiige Zustandsform bei der sensorischen Einstufung am Bohrgut auf. Die breiigen und weichen Bereiche der Schicht 4.1 korrelieren in ihrer Tiefe und Ausdehnung mit dem Wasserstand des Neckars.

Die Rammsondierungen mit der schweren Rammsonde (DPH) ergaben in den Tiefenbereichen der Schicht 4.1 Schlagzahlen von N 10 = 2 – g 100. Überwiegend wurden Schlagzahlen N 10 = 2 – 14 erreicht. Diese Schlagzahlen weisen für bindigen Böden eine weiche bis halbfeste Konsistenz aus. Die Schlagzahlen von N 10 = 20 – g 100 weisen auf Steine und/oder auf kompetente Schichten in- nerhalb der Schicht 4.1 hin.

Schicht 4.2 – Grabfeld-Formation, frisch – stark verwittert: Die Oberkante der frischen bis stark verwitterten Wechsellagerung aus dolomitischem Mergel-, Ton-, Dolomit- und Gipsstein wurde in den Kernbohrungen nordwestlich des Neckars und des Oberen Neckarkanals auf einer Kote von ca. 317,2 m NHN m NHN angetroffen. Im Bereich des südöstlichen Neckarufers (BK 2) verläuft die Oberkante der Schicht 4.2 auf einer Kote von 311,9 m NHN und steigt in der östlich gelegenen Kernbohrung BK 1 auf 317,2 m NHN an. Gemäß den Ergebnissen der Kernaufnahmen taucht die Oberkante der Schicht 4.2 im südlichen Bereich des südöstlichen Neckarufers auf 311,9 m NHN ab. Allgemein ist diese Schicht durch eine fein – grob laminierten (Schichtflächenabstand < 6 – 20 mm) bis sehr dünn geschichtete (Schichtflächenabstand 200 – 600 mm) Wechsellagerung aus Mergel-, Tonstein mit eingeschalteten Dolomit- und Gipssteinlagen zu charakterisieren. Das graue bis dun-

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kelgraue, rötliche bis olivgraue Festgestein weist im ausgelaugten Bereich (kein Gips, nur noch re- sidualer Ton und Mergel) eine schlechte Kornbindung auf. Durch die Lösung der Sulfate liegt ein gestörtes Gefüge vor. Die kompakten Dolomitsteinbänke und gipsführenden Mergelsteine unterhalb des Gipsspiegels hingegen zeigen eine mäßige und mit zunehmender Tiefe gute Kornbindung. Die Schicht 4.2 ist der Verwitterungsklasse W0-W3 (frisch – stark verwittert) nach DIN EN ISO 14 689- 1, Tab. 13 zu zuordnen und weist eine außerordentlich geringe – mäßig hohe Festigkeit (R0-R3 nach DIN EN ISO 14 689-1) auf. Hierbei ist jedoch zu differenzieren, dass die dolomitischen Mergel- und Tonsteine im abgelaugten Bereich eine außerordentlich geringe – sehr geringe Festigkeit (R0 - R1) und die Dolomit-, sowie gipsführenden Mergelsteine unterhalb des Gipsspiegels eine sehr ge- ringe bis mäßig hohe Festigkeit (R1 - R3) aufweisen.

Die schweren Rammsondierungen, die die Grabfeld-Formation erreicht haben, zeigten am Top der Schicht 4.2 im Übergangsbereich zur aufliegenden Schicht Schlagzahlen N 10 = 13 – >100. Das Ab- bruchkriterium (N = >100) der schweren Rammsondierung wurde bereits nach wenigen Dezimeter 10 im Tiefenbereich der Schicht 4.2 erreicht.

2.3 Hydrogeologie / Grundwasser

Der lokale Vorfluter ist der Neckar, der das Bestandbauwerk, sowie den geplanten Ersatzbau und die Behelfsbrücke von Südwest nach Nordost unterquert.

Während der Erkundung wurde Wasser angetroffen und feuchtes bis nasses Bohrgut dokumentiert. Nach Ausblasen der Bohrlöcher wurden die Wasserstände eingemessen und sind in Tabelle 2.3-1 zusammengefasst.

BohrungDatumHöheWasser angebohrt /Aquifer
AnsatzpunktWasser nach Bohrende
Bohrung
[m NHN][m u. Ansatz-[m NHN]
punkt]
BK 123.09.2022325,426,50 / 5,83318,9 / 319,6Grabfeld-Formation, vollständig verwittert – zersetzt Schicht 4.1

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BohrungDatumHöheWasser angebohrt /Aquifer
AnsatzpunktWasser nach Bohrende
Bohrung
[m NHN][m u. Ansatz-[m NHN]
punkt]
BK-GWM 221.09.2022 / 22.09.2022324,775,85 / 5,35318,9 / 319,4Grabfeld-Formation, vollständig verwittert – zersetzt Schicht 4.1
BK 428.09.2022328,039,00 / 7,80319,0 / 320,2Neckarkies Schicht 3.2
BK-GWM 527.09.2022324,314,00 / 3,80320,3 / 320,5Neckarkies Schicht 3.2
BK 626.09.2022324,783,51321,3Neckarkies Schicht 3.2
RKS/BS 114.09.2022321,362,11319,3Grabfeld-Formation, vollständig verwittert – zersetzt Schicht 4.1

Tabelle 2.3-1: Angetroffene Wasserstände während der Baugrunderkundung

Die Kernbohrungen BK 2 und BK 5 wurden zu Grundwassermessstellen ausgebaut. In der BK-GWM 2 wurde Wasser im Bereich der zersetzen bis vollständig verwitterten Grabfeld-Formation angetrof- fen, während in der BK-GWM 5 Wasser in den Schichten des Neckarkieses angetroffen wurde. Die Grundwassermessstelle BK2-GWM wurde in den zersetzten bis vollständig Grabfeld-Formation (Schicht 4.1) und die Grundwassermessstelle BK 5-GWM in den Neckarkiesen (Schicht 3.2) ausge- baut.

Die BK-GWM 2 wurde auf dem südöstlichen Neckarufer westlich des bestehenden Widerlagers Richtung Weilheim und die BK-GWM 5 nordwestlich des Widerlagers Ri. Hirschau nordwestlich des Neckaroberkanals erstellt. Die Tabelle 2.3-2 fasst die in den bisher durchgeführten Stichtagsmes- sungen ermittelten Wasserstände der Grundwassermessstelle und die Messung des Wasserstan- des des Neckars als Referenz zusammen.

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Projekt: 43.8728 Seite 23 18.07.2023

BezugshöheWasserstand
Messstellen-Datum Stich-
ROK
bezeichnungtagsmessung[m u. ROK][m NHN]
[m NHN]
BK-GWM 228.09.2022325,791)5,45320,34
10.10.20225,51320,28
11.10.20221)5,511)320,2811)
25.10.20221)5,481)320,3111)
03.11.20221)5,521)320,2711)
08.11.20221)5,51)320,2911)
16.11.20221)5,481)320,3111)
22.11.20221)5,341)320,4511)
29.11.20221)5,481)320,3111)
06.12.20221)5,511)320,2811)
21.12.20221)5,541)320,2511)
04.01.20231)5,441)320,3511)
12.01.20231)5,421)320,3711)
16.01.20235,31320,48
19.01.20231)5,431)320,3611)
16.02.20231)5,551)320,2411)
21.03.20231)5,461)320,3311)
19.04.20231)5,341)320,4511)
Mittelwert320,33
Maximum320,48
Minimum320,24
Schwankungsbreite0,24 m
BK-GWM 528.09.2022325,134,49320,6431)
10.10.20224,51320,6231)
11.10.20221)4,521)320,6131)

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BezugshöheWasserstand
Messstellen-Datum Stich-
ROK
bezeichnungtagsmessung[m u. ROK][m NHN]
[m NHN]
25.10.20221)4,511)320,6231)
03.11.20221)4,511)320,6231)
08.11.20221)4,51)320,6331)
16.11.20221)4,51)320,6331)
22.11.20221)4,511)320,6231)
29.11.20221)4,541)320,5931)
06.12.20221)4,541)320,5931)
21.12.20221)4,541)320,5931)
04.01.20231)4,561)320,5731)
12.01.20231)4,551)320,5831)
16.01.20234,55320,583
19.01.20231)4,561)320,5731)
19.04.20231)4,511)320,6231)
Mittelwert320,61
Maximum320,57
Minimum320,24
Schwankungsbreite0,33 m
Ref. Neckar28.09.2022327,768,86318,90
10.10.20228,97318,79
  1. gemäß [U13] Tabelle 2.3-2: Wasserstände bzw. Ergebnisse der durchgeführten Stichtagsmessungen

Aus den Stichtagsmessungen und den bei den Kernbohrungen angetroffenen Wasserständen lässt sich vermuten, dass im Bereich des östlichen Neckarufers bzw. östlich der Neckarbrücke die Neckar- kiese über die zersetze bis vollständig verwitterte Grabfeld-Formation (Schicht 4.1) in den Neckar

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entwässern. In diesen Bereichen ist die Schicht 4.1 wasserführend. Die bisherigen Grundwasser- standsmessungen, gemessen in der Grundwassermessstelle BK-GWM 5, lassen vermuten, dass der Grundwasserstand im Bereich des westlichen Neckarufers in den Neckarkiesen (Schicht 3.2), stark von Niederschlägen bzw. Oberflächenwasser abhängt. Während der Bohrung der BK 5 kam es mehrfach zu starken Niederschlagsereignissen. Auch in der Stichtagsmessung vom 16.01.2022 steigt der gemessene Grundwasserstand in der BK-GWM 5 leicht an, während der Grundwasser- spiegel in der BK-GWM 2 annähernd gleichbleibt. Zusammenfassend steigt der Grundwasserstand im Bereich des nordwestlichen Widerlagers Ri. TÜ-Hirschau in Abhängigkeit von Niederschlägen an und sinkt vermutlich in Trockenperioden auf das Niveau des Grundwasserstandes in der Schicht 4.1 im Bereich des östlichen Neckarufers.

Es ist mit einer Grundwasserfließrichtung Richtung Südost im Bereich des nordwestlichen Neckaru- fers und in Richtung Nordwest im Bereich des südöstlichen Neckarufers auszugehen. Das Grund- wasserfließgefälle im Bereich des nordwestlichen Widerlagers Richtung Neckar beträgt ca. 0,02 %. Im Bereich des südöstlichen Widerlagers Richtung Weilheim beträgt das nordwestliche Grundwas- sergefälle 0,09%.

Die tonigen Schluffe des Aue- und Schwemmlehms sind als Grundwasserstauer einzustufen, auf welchem sich anfallendes Oberflächenwasser staut und der Morphologie folgend dem Neckar zu- fließt und durch diesen abgeführt wird. Gemäß [U6] handelt es sich bei den Auensedimenten um eine Deckschicht aus Altwasserablagerungen mit sehr geringer bis fehlender Porendurchlässigkeit und kleinräumiger meist mäßiger bis sehr geringer Ergiebigkeit in eingeschalteten Kieslagen.

Die unter dem Aue- und Schwemmlehm folgenden feinkörnigen bis teils kiesigen Sedimente des verlehmten Neckarkies (Schicht 3.1) sind als gering bis sehr gering ergiebiger Porengrundwasser- leiter einzuschätzen. In Abhängigkeit der Kornverteilung kann die Ergiebigkeit stark variieren. Wäh- rend die kiesigen-gemischtkörnigen Lagen der Schicht 3.1 eine geringe bis gute Porendurchlässig- keit haben, können lokale Vorkommen von Feinsedimenten als Grundwassergeringleiter stauend wirken.

In den Neckarkiesen (Schicht 3.2) ist ein stark durchlässiger bis durchlässiger, ergiebiger Poren- grundwasserleiter ausgebildet.

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Die zu Lockergestein zersetzten und vollständig verwitterten Gesteine der Grabfeld-Formation (Schicht 4.1) sind aufgrund des hohen Anteils an Feinkornschichten als Grundwasserstauer einzu- stufen. Jedoch treten in der Schicht 4.1 zu Sand zersetzte bis vollständig verwitterte Sand- und Dolomitsteinlagen auf. Aufgrund dieser Wechsel in den Korngefügen und der damit verbundenen variierenden Permeabilität und Porosität, ist die Schicht 4.1 als sehr gering bis gering durchlässiger Porengrundwasserleiter einzustufen. In den grobkörnigeren, sandigen Verwitterungslagen können aufgrund der über- und unterlagernden Tone schwach gespannte Grundwasserverhältnisse herr- schen.

Die stark verwitterte bis frische Grabfeld-Formation (Schicht 4.2) ist gemäß [U6] im unausgelaugten Zustand sowie bei vollständiger Auslaugung und bereits erfolgter Kompaktion als Grundwasserge- ringleiter einzustufen. Die tonig-mergeligen Sedimente der Grabfeld-Formation sind grundsätzlich als Grundwasserstauer einzustufen. In Dolomitbänken der Grabfeld-Formation (z.B. Bochinger-Ho- rizont) und durch Auslaugung der Sulfatminerale kommen in der Grabfeld-Formation Kluft- und Karstgrundwasserleiter vor. Es ist insbesondere in den Wechselfolgen mit Tonen und Mergeln von einer ausgeprägten Anisotropie der Durchlässigkeiten der Grabfeld-Formation auszugehen. D. h. die Durchlässigkeit ist parallel zu der Schichtung höher als senkrecht dazu.

Aufgrund des unmittelbar angrenzenden Neckars ist von einer Entwässerung des westlichen Necka- rufers über die Neckarkiese und im Bereich des östlichen Neckarufers über die zersetzte und voll- ständig verwitterte Grabfeld-Formation zum Neckar und damit einer direkten Verbindung des Grund- wasserspiegels zum Wasserstand des Neckars auszugehen.

Aufgrund des unmittelbar angrenzenden Gewässers (Neckar) sind für die Bemessung des Bauwerks auch Hochwasserereignisse zu berücksichtigen. Gemäß [U6] liegen die geplanten Stützpfeiler, die Widerlager wie auch die Behelfsbrücke im Bereich der Überflutungsflächen des Neckars. Es wird empfohlen für den Bauzustand das 5-jährige (HQ ) Hochwasser und für den Endzustand das ext- 5 reme (HQ ) Hochwasser zu berücksichtigen. Nach Angaben der Hochwasserrisikoabfrage in Extrem [U6] ist dabei von folgenden Wasserständen auszugehen:

HQ = 323,4 m NHN, 5 HQ = 324,6 m NHN, 100 HQ = 325,9 m NHN. Extrem

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Durch Beobachtungen der Grundwasserstände in den erstellten Grundwasserstellen BK-GWM 2 und BK-GWM 5 kann ggfs. der Bau- und Bemessungswasserstand angepasst werden.

Aufgrund der schwachen Durchlässigkeit der oberflächennah anstehenden gemischtkörnigen-bindi- gen Auffüllungen (Schicht 1.2) und bindigen quartären Ablagerungen (Schicht 2) ist in Abhängigkeit von Dauer und Intensität von Niederschlägen saisonal in der Talaue auch oberhalb des Grundwas- serspiegels bis in Höhe der GOF mit Schicht- und Sickerwasserzutritten zu rechnen.

Darüber hinaus können aufgrund von Durchlässigkeitsunterschieden Stauwasserhorizonte bis in Höhe der Geländeoberfläche auftreten. Diese weisen in der Regel eine geringe Ergiebigkeit auf und bluten bei Anschnitt relativ schnell aus.

Die im Rahmen der Herstellung der 2 Grundwassermessstellen jeweils durchgeführten Kurzzeit- pumpversuche wurden ausgewertet (siehe Anlage 4.6) und die Ergebnisse in Tabelle 2.3-3 zusam- mengefasst und interpretiert. Es wurde sowohl die Absenk-als auch die Wiederanstiegsphase beo- bachtet und ausgewertet.

Die Grundwasserganglinien des Pumpversuches in der BK-GWM 2 vom 22.09.2022 und der BK- GWM 5 vom 27.09.2022 zeigen erwartbare Verläufe. Die Ganglinien sinken 120 bis 240 Sekunden stark und nähern sich folgende einer Geraden an, welche gleichbedeutend bis dem Gleichgeweicht zwischen abgepumpter und natürlich zulaufender Wassermenge ist. Die Pumpraten waren mit 0,2 l/s während des Pumpversuches in der BK-GWM 2 und 0,1 l/s in der BK-GWM 5 vergleichsweise niedrig. Nach Einstellen des Pumpens stieg der Grundwasserstand in der BK-GWM 2 in 900 Sekun- den auf die Ausgangshöhe des Ruhewasserstandes. In der BK-GWM 5 dauerte der Wiederanstieg 120 Sekunden.

Aufgrund einer, bei der Stichtagsmessung am 10.10.2022, festgestellten grauen Trübung des Was- sers in der BK-GWM 5, die vermutlich aus der Verfüllung bzw. Herstellung der Grundwassermess- stelle resultierte wurde die Messstelle am 19.10.2022 klargepumpt und die Funktionalität der Grund- wassermessstelle bestätigt.

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GWMDatumFilterstreckeFilterstreckewasser- führende Schichtk f – Wert1) Pumpphase [m/s]k f – Wert1) Wiederan- stieg [m/s]
im GWLim GWL
[m][m u GOK]
BK-GWM 222.09.20224,05,5 – 9,54.16,8 x 10-76,5 x 10-6
BK-GWM 527.09.20221,53,0 – 5,03.21,2 x 10-49,2 x 10-5
  1. Berechnet aus Transmissivität durch Filterstrecke im GWL Tabelle 2.3-3: Ergebnisse der Kurzzeitpumpversuche

Ergänzend wurde in der Kernbohrung BK 6, im Bereich des geplanten Versickerungsbeckens, ein Versickerungsversuch bestehend aus einem Intervall mit stetiger Wasserzugabe von 2 l/s und an- schließend einer Beobachtung des Grundwasserstandes nach Beendigung der Wasserspende aus- geführt. Zuvor wurde die BK 6 bis in die wasserführenden Schichten des Neckarkieses (Schicht 3.2) gebohrt. Der wasserführende Tiefenbereich wurde daraufhin ordnungsgemäß dicht verfüllt und in dem wasserungesättigten Neckarkies der Versickerungsversuch ausgeführt. Die Ergebnisse der Versickerungsversuche sind in der Tabelle 2.3-4 und Anlage 4.7 zusammenfassend ausgewertet.

DatumBodenan- spracheSchichtVersuchs- tiefe [m u. GOK]Versuchs-k f – Wert mit konstan- ter Wasser- höhe [m/s]k f – Wert Versicke- rung nach steter Was- serspende [m/s]
tiefe
[m u. GOK]
BK 626.09.2022G, s-s̅, t8, u83.23,5 – 1,355,9 x 10-5--
3.21,35 – 2,9--1,3 x 10-4

Tabelle 2.3-4: Ergebnisse der Versickerungsversuche im Bohrloch der BK 6 mit und ohne Was- serzugabe

Die Bandbreiten der Durchlässigkeitsbeiwerte für die anstehenden Schichten sind in der Tabelle 2.3-5 resultierend aus den Ergebnissen der hydraulischen Bohrlochversuche und ergänzt durch gut- achterliche Erfahrungswerte angegeben.

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Es ist insbesondere in den Wechselfolgen mit Tonen und Mergeln von einer ausgeprägten Anisotro- pie der Durchlässigkeiten auszugehen, d. h. sie sind parallel der Schichtung durchlässiger als senk- recht dazu.

SchichtBezeichnungDurchlässigkeitsbeiwert k fDurchlässigkeitsbereich1)
Nr.[m/s]
1.1Auffüllung, rollig1 x 10 -3 – 1 x 10 -6stark durchlässig bis durchläs- sig
1.2Auffüllung, gemischt- körnig-bindig5 x 10-6 – 1 x 10-11durchlässig – sehr schwach durchlässig
2Aue-, Schwemmlehm1 x 10-8 – 1 x 10-11schwach durchlässig - sehr schwach durchlässig
3.1Neckarkies, verlehmt1 x 10-4 – 1 x 10-7durchlässig bis schwach durch- lässig
3.2Neckarkies5 x 10-3 – 1 x 10-7stark durchlässig bis schwach durchlässig
4.1Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt5 x 10-5 – 1 x 10-11durchlässig - sehr schwach durchlässig
4.2Grabfeld-Formation, frisch bis stark verwit- tert5 x 10-6 – 1 x 10-11durchlässig - sehr schwach durchlässig
  1. Bezeichnung gemäß DIN 18 130 Tabelle 2.3-5: Durchlässigkeitsbeiwerte der Schichten

An Grundwasserproben entnommen aus der Grundwassermessstelle BK-GWM 2 und BK-GWM 5 wurden Untersuchungen zum Betonangriffsgrads nach DIN 4030 ausgeführt (siehe Anlage 7.4). Aufgrund des erhöhten Sulfatgehaltes von 930 mg/l in der Wasserprobe der BK-GWM 2 ist das Grundwasser aus der zersetzten Grabfeld-Formation (Schicht 4.1) der Expositionsklasse XA 2 (mä- ßig angreifend) nach DIN 4030 zuzuordnen.

Die Auswertung der Untersuchungsergebnisse der Grundwasserprobe entnommen aus der BK- GWM 5 ergab eine Expositionsklasse XA 1 (schwach angreifend) für den Neckarkiesaquifer (Schicht 4.2) nach DIN 4030 aufgrund des Sulfatgehaltes von 220 mg/l.

Zusätzlich wurde jeweils eine Wasserprobe auf die nach der DIN 50 929 geforderten Analysenpara- meter zur Feststellung des Metallangriffsgrads untersucht (siehe Anlage 7.5). Die Auswertung der

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Untersuchungsergebnisse der Grundwasserproben, entnommen aus der BK-GWM 2 und BK-GWM 5, ist von einer geringen Mulden- und Lochkorrosion und einer sehr geringen Flächenkorrosion von unlegierten Stählen an der Wasser-/Luftgrenze auszugehen.

Die bestehende Brücke über den Neckar und Neckarkanal wie auch der geplante Ersatzneubau und die vorgesehene Behelfsbrücke liegen gemäß [U6] außerhalb von Wasserschutzgebieten.

2.4 Bodenmechanische Laborversuche

Zur boden- und felsmechanischen Bewertung der anstehenden Böden und des Festgesteins sowie zur Klassifizierung und Festlegung der Bodenkennwerte wurden von der Dr. Spang GmbH folgende boden- und felsmechanische Laborversuche durchgeführt:

▪ 8 x Bestimmung der Wassergehalte nach DIN EN ISO 17892-1 (Anlage 5.1), ▪ 4 x Nasssiebung nach DIN EN ISO 17 892-4 (Anlage 5.2), ▪ 2 x Sieb- und Schlämmanalyse nach DIN EN ISO 17 892-4 (Anlage 5.2), ▪ 3 x Bestimmung der Fließ- und Ausrollgrenze nach DIN EN ISO 17892-12 (Anlage 5.3), ▪ 5 x Bestimmung der einaxialen Druckfestigkeit nach DGGT, AK 3.3, Empfehlung Nr. 1, „Einaxiale Druckversuche an zylindrischen Gesteinsprüfkörpern“, 2004 (Anlage 5.22).

In der nachfolgenden Tabelle 2.4-1 und Tabelle 2.4-2 sind die Ergebnisse der ermittelten Wasser- gehalte mit Probenherkunft und Bodenart der anstehenden Böden nach Schichten zusammenge- fasst. Die detaillierten Versuchsergebnisse finden sich in Anlage 5.1.

SchichtgliedBodenart / Ge- steinPro- ben- anzahlWassergehalt W n
min. [%]min.max. [%]mittel [%]Median [%]Stan-
dardab
[%]w.
[%]
Schicht 4.1: Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetztT, u-u̅ , s8-s̅, g8-g U, s*, g G, u, s8, t8614,818,316,616,01,7

Wn = natürlicher Wassergehalt Tabelle 2.4-1: Ergebnisse der Wassergehaltsbestimmung nach DIN EN ISO 17 892-1 für die Schicht 4.1

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SchichtgliedBodenart / GesteinBohrungProben- bezeichnungEntnahme- tiefeWassergehalt W n
[%]
[%]
Schicht 4.2: Grabfeld-For- mation, stark verwittert bis frischT, u̅ , s, g8 (TMst, zerbohrt)BK 2B 1714,2 – 15,010,4
TMstBK 5B 68,7 – 9,06,4

Wn = natürlicher Wassergehalt Tabelle 2.4-2: Ergebnisse der Wassergehaltsbestimmung nach DIN EN ISO 17 892-1 für Schicht 4.2

Die Ergebnisse der Wassergehaltsuntersuchung in der Schicht 4.1 korrelieren teilweise mit der am Bohrgut festgestellten weichen bis steifen Konsistenz. Die Ergebnisse der Wassergehaltbestim- mung weisen unter Bezugnahme der Ergebnisse der Bestimmung der Fließ- und Ausrollgrenzen eine überwiegend steife Konsistenz aus. Die Ergebnisse der Wassergehaltsbestimmungen für die Schicht 4.1 geben den abnehmenden Verwitterungsgrad der Schicht 4.1 mit zunehmender Tiefe wieder.

Die Wassergehalte aus den Proben der Schicht 4.2 bestehend aus zerbohrten Tonmergelsteinen der Grabfeld-Formation (frisch – stark verwittert) zeigen eine Bandbreite von Wassergehalten w n = 8,4 – 10,4 %. Sind die Wassergehalte im niedrigen einstelligen Bereich so ist der Fels in der Regel frisch. Bis ca. 10 % Wassergehalt kann von einer mäßigen Verwitterung ausgegangen werden. Deutlich über 10 % liegt in der Regel eine starke Verwitterung vor. Allgemein nehmen die Wasser- gehalte der Schichten (Schicht 4.1, Schicht 4.2) von der Schichtoberkante zur Schichtunterkante ab, was gleichbedeutend mit dem geringeren Grad der Verwitterung des Gesteins bzw. der zunehmen- den Konsolidierung des Lockergesteins bei zunehmender Tiefe ist.

In der nachfolgenden Tabelle 2.4-3 sind die Ergebnisse der Nasssiebung nach Abtrennen der Feinst- kornanteile und der kombinierten Sieb- und Schlämmanalyse (Korngrößenverteilung) mit Proben- herkunft und Bodenart der anstehenden Böden nach Schichten zusammengefasst. Die detaillierten Versuchsergebnisse finden sich in Anlage 5.2.

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Auf- schlussTiefeSchichtSchlämm-Feinstkorn-Bodenart 3)Boden- gruppe 4)
korn 1)anteil 2)
[m][%][%]
Neckarkies (Schicht 3.2)
BK 13,0 – 3,63.214--5)G, s, u9GU
BK 45,2 – 7,83.25--5)G, s9, u9GU/GE
BK 52,1 – 3,13.211--5)G, s, u9GU
BK 54,0 – 4,43.210--5)G, s, u9GU
Grabfeld-Formation, vollständig verwittert - zersetzt (Schicht 4.1)
BK 24,3 – 4,54.1467T, u̅ , s̅ , g9TL/ST
BK 54,5 – 4,84.1232S, u, gUL/SU
  1. Korngröße f 0–,063 mm ̅S̅̅U̅
  2. Korngröße f 0,002 mm ̅̅̅̅
  3. DIN EN ISO 14 688 / DIN 4023
  4. DIN 18 196
  5. Nasssiebung nach Abtrennung des Feinkornanteiles Tabelle 2.4-3: Ergebnisse der Korngrößenverteilungsuntersuchung nach DIN EN ISO 17 892-4; Anteile an Schlämm- und Feinstkorn auf ganze Zahlen gerundet

Die Ergebnisse der Bestimmung der Korngrößenverteilung stimmen mit den im Gelände festgestell- ten Bodenarten und Bodengruppen überein.

In der folgenden Tabelle 2.4-4 sind die Ergebnisse der Analyse der Fließ- und Ausrollgrenzen der untersuchten Proben nach Schichten zusammengefasst und durch die Einordnung in Bodengruppen nach DIN 18 196 / DIN EN ISO 14 688-2 ergänzt.

Auf- schlussTiefew nw LI P [%]I cÜber-
Konsis-Boden-
SchichtBodenartkorn
tenzgruppe1)
[m][%][%][-][%]
Grabfeld-Formation, vollständig verwittert – zersetzt (Schicht 4.1)
BK 13,7 – 4,14.1T, u̅ , s, g818,028,711,00,790steifTL
BK 2 2)3,3 – 4,04.1T, u̅ , s, g̅ 2)14,327,812,81,0540halbfestTL
BK 55,0 – 6,04.1T, u8, s816,644,423,91,143halbfestTM

wn = natürlicher Wassergehalt; wL = Wassergehalt an der Fließgrenze; IP = Plastizitätsindex, Ic = Konsistenzzahl

  1. DIN 18 196
  2. Untersuchung an bindiger Matrix Tabelle 2.4-4 Ergebnisse der Plastizitätsuntersuchung nach DIN EN ISO 17 892-12

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Die Ergebnisse der Untersuchung der Fließ- und Ausrollgrenzen stimmen mit den Befunden der Bohrgutaufnahme weitgehend überein.

Die anhand der Probe B4 (Entnahmetiefe: 3,3 – 4,0 m u. GOK) aus der Kernbohrung BK 02 ermittelte Fließ- und Ausrollgrenze sowie die Bodengruppe TL gelten für die bindige Matrix des stark kiesigen, stark schluffigen, sandigen Tons. Diese bindige Matrix weist eine halbfeste Konsistenz gemäß der Plastizitätsuntersuchung auf.

Entsprechend der Bestimmung der Kornverteilung und der Plastizitätsuntersuchung sind die bindi- gen Böden der Schicht 4.1 der Bodengruppe UL/TL/TM/ST*/SU* nach DIN 18196 zuzuordnen.

Zur Ermittlung der Festigkeit der im Untergrund des geplanten Ersatzneubaus der Neckarbrücke sowie der Behelfsbrücke anstehenden Gesteine wurden an 5 entnommenen Kernproben einaxiale Druckversuche ausgeführt. Die Zusammenstellung der einaxialen Druckversuche, untergliedert nach Gesteinsart und Verwitterungsgrad, sind in der folgenden Tabelle 2.4-5 dargestellt, die zuge- hörigen Prüfberichte sind in Anlage 5.22 beigefügt.

Verwitter-E-ModulDruckfes-
TiefeRohdichte
ungs-Gebirgetigkeit
Bohrung /
SchichtGesteinsartgrad
Probe
[m][kg/m³][MN/m²][MPa]
[-]
Grabfeld-Formation, frisch bis stark verwittert (Schicht 4.2)
BK 1, K34.212,8 – 13,0GipssteinW0 – W12.3003.2108,3
BK 4, K14.211,5 – 11,8DolomitsteinW0 – W12.2701.0105,6
BK 5, K14.28,7 – 9,0Ton-/Dolomit- mergelsteinW0 – W12.3503.9007,3
BK 5, K64.210,0 – 10,2Dolomit-, GipssteinW0 – W12.3402.89014,5
BK 5, K84.210,6 – 10,9DolomitsteinW0 – W12.4301.7405,8
Zusammenstellung Schicht 4.2Minimum2.2701.0105,6
Maximum2.4303.90014,5
Mittelwert2.3402.5508,3

Tabelle 2.4-5: Ergebnisse der einaxialen Druckversuche

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Die frischen bis stark verwitterten dolomitischen Tonmergel, Dolomit- und Gipssteine (W0-W3) der Grabfeld-Formation (Schicht 4.2) erreichen im einaxialen Druckversuch Festigkeiten von 5,6 bis 14,5 MPa. Der Mittelwert beträgt 8,3 MPa. Die Druckfestigkeit der analysierten Kernproben ist vor Allem von den wechselgelagerten, vergleichsweise Festgesteinen und deren Ablaugungs- bzw. Verwitte- rungsgrad abhängig. Kernproben bestehend aus laminierten und dünn geschichtet, abgelaugten Wechsellagerungen aus dolomitischen Tonmergel- und Dolomitsteinen sind teilweise schon wäh- rend der Entnahme oder bei dem Transport gebrochen und teilweise völlig zerfallen. Demzufolge sind für abgelaugte, dolomitische Tonmergelsteine Festigkeiten anzusetzen, die unter dem Minimum von 7,3 MPa liegen.

Die untersuchten Kernproben der Schicht 4.2 weisen eine Rohdichte im Bereich von 2.270 bis 2.430 kg/m³ auf.

2.5 Umwelttechnische Untersuchungen

Aus den Kleinrammbohrungen und Kernbohrungen im Bereich der bestehenden Brücke über den Neckar und den Neckarkanal entlang der Landesstraße L371 bei Tübingen-Hirschau sowie im Be- reich des geplanten Ersatzneubaues wurden insgesamt 96 Einzelproben entnommen. Aus reprä- sentativen Proben wurden insgesamt 4 Mischproben gebildet, die im Rahmen chemischer Frage- stellungen durch die GBA Analytical Services GmbH untersucht worden.

Die Bodenmischprobe MP 1 (BK 4: 0,9 – 3,6 m u. GOK) wurde aus 4 Einzelproben (B2-B5) der Auffüllungen im Bereich des Widerlagers Richtung TÜ-Hirschau erstellt. Die Mischprobe MP 2 be- steht aus aufgefüllten Bodenmaterial, dass in der Rammkernsondierung RKS/BS 3 im Bereich des Dammes zwischen Oberen Neckarkanal und dem Neckar entnommen wurde. In der Mischprobe MP 3 wurden 4 Einzelproben aus dem Aue- und Verwitterungslehm zusammengefasst. Der Neckarkies, der in allen Kernbohrungen angetroffen und beprobt wurde, ist durch 9 Einzelproben in der Misch- probe MP 4 vertreten.

Die Mischproben wurden gemäß den Vorgaben der Anlage 1, Tab. 3 der Ersatzbaustoffverordnung (EBV) hinsichtlich der Verwertbarkeit untersucht. Die EBV tritt am 01. August 2023 zur Verwertung mineralischer Abfälle in Kraft, welche die Verwertung von mineralischen Ersatzbaustoffen reguliert

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und die VwV Bodenverwertung ersetzen wird. Die Proben aus den Auffüllungs- sowie aus dem ge- ogen Anstehenden werden gemäß dem Parameterumfang der Materialwerte für Boden und Bagger- gut BM-0 untersucht.

Die nachstehende Tabelle 2.5-1 gibt eine Übersicht über die Herkunft, die Zusammenstellung und den Analyseumfang der einzelnen Laborproben. Die dazugehörigen Probenahmeprotokolle liegen dem Bericht als Anlage 7.1 bei. Der Laborbefund bzw. Prüfbericht der GBA Analytical Services GmbH ist in der Anlage 7.2 zu finden. Die Gegenüberstellung der Laborergebnisse mit den Vorgaben der EBV ist als Anlage 7.3 dem Bericht angehangen.

Probenbezeich-Aufschluss /Entnahmetiefe
MaterialAnalytik
nungEinzelproben[m u. GOK]
MP 1 (Auffüllung Be- reich Widerlager Ri. TÜ-Hirschau)BK 4: B2 – B50,9 – 3,6Widerlager- hinterfüllung, -anschüttungErsatzbaustoffV Tab. 3 [U7]
MP 2 (Auffüllung Damm Oberer Neckarka- nal – Neckar)RKS/BS 3: B1 – B30,2 – 3,0Dammschüt- tungErsatzbaustoffV Tab. 3 [U7]
MP 3 (Aue-, Verwitte- rungslehm)BK 1: B2 BK 4: B8 BK 5: B1 B21,0 – 1,8 4,5 – 5,0 0,2 – 1,2 1,2 – 2,0Erdaushub, Boden, geogenErsatzbaustoffV Tab. 3 [U7]
MP 4 (Neckar- kies)BK 1: B3 B5 BK 2: B1-B3 BK 4: B7 BK 5: B3-B51,8 – 2,7 3,0 – 3,6 0,2 – 3,0 4,0 – 4,5 2,0 – 4,5Erdaushub, Boden, geogenErsatzbaustoffV Tab. 3 [U7]

Tabelle 2.5-1: Zusammenstellung und Analyseumfang Laborproben

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Der vorhandene Mutterboden soll zur Wiederherstellung einer "durchwurzelbaren Bodenschicht" ge- mäß Bundesbodenschutz- und Altlastenverordnung im Bereich anderer Maßnahmen genutzt wer- den (d.h. Wiedereinbau als Mutterboden).

2.5.1 Bewertungsgrundlage Bodenaushub

Die Ersatzbaustoffverordnung (EBV) regelt die Anforderungen für die Herstellung und das Inver- kehrbringen von Ersatzbaustoffen, die Untersuchung und Probenahme von nicht aufbereitetem Bo- denmaterial und Baggergut sowie die Anforderungen und die Verwendung der mineralischen Er- satzbaustoffe.

Als Ersatzbaustoffe (MEB) gelten sowohl industriell hergestellte Stoffe (z.B. Hochofenschlacke HOS, Hüttensand HS oder Gleisschotter GS etc.) als auch Bodenmaterial/Baggergut und Gleisschotter. Die Ersatzbaustoffverordnung definiert dabei unterschiedliche Materialklassen, die den Ersatzbau- stoffen zugeordnet werden. In der nachfolgenden Tabelle 2.5-2 sind die MEB-Klassen für Boden- material und Baggergut aufgelistet.

BeschreibungMaterialklassen
Bodenmaterial mit bis zu 10 Vol.-% minerali- schen FremdanteilenBM - 0, BM - 0*, BG - 0, BG - 0*
Bodenmaterial mit bis zu 50 Vol.-% minerali- schen FremdanteilenBM - FO*, BM - F1, BM - F2 BM - F3 BG - FO*, BG - F1, BG - F2 BG - F3

Tabelle 2.5-2: Übersicht der Materialklassen für Bodenmaterial

In der EBV sind Einbautabellen vorgegeben, die je nach Materialklasse unterschiedliche Einbaumö- glichkeiten in technische Bauwerke zulassen. In der EBV sind die Konfigurationen wie folgt festge- legt:

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Konfiguration derungünstiggünstig
Grundwasser-Sand oder Lehm, Schluff,
SandLehm, Schluff, Ton
deckschichtTon
grundwasserfreie Sickerstreckefür RC-1, BM-0, BM-0*, Bm-F0*, BM-F1, BG-0, BG-F0*, BG-F1, GS-0, Gs-1, SWS-1, CUM-1, HOS-1, HS, SKG: g 0,1 - 1 m für alle anderen MEB g 0,5 -1 m jeweils zuzüglich eines Si- cherheitsabstandes von 0,5 mfür alle MEB: > 1 m zuzüglich eines Si- cherheitsabstandes von 0,5 mfür alle MEB: > 1 m zu- zügliche eines Sicher- heitsabstandes von 0,5 m

Tabelle 2.5-3: Konfiguration der Grundwasserdeckschichten gemäß EBV [U7]

In der Anlage 2 der EBV, geben die Tabellen 5 bis 8 die 17 möglichen Einbauweisen für Bodenma- terial und Baggergut vor. Dabei unterscheidet sich die Zulässigkeit für den Einbau gemäß den Ei- genschaften der Grundwasserdeckschicht.

Eigenschaft der Grundwasserdeckschicht
außerhalb von Wasserschutzbereicheninnerhalb von Wasserschutzbereichen
ungünstiggünstiggünstig
-SandLehm, Schluff, TonWSG III AWSG III BWasservorrang- gebiete
HSG IIIHSG IV
SandLehm, Schluff, TonSandLehm, Schluff, TonSandLehm, Schluff, Ton
123456

Tabelle 2.5-4: Übersicht der zu prüfenden Eigenschaften der Grundwasserdeckschicht

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Die Einstufung in gefährliche und nicht gefährliche Abfälle anhand der festgestellten Schadstoff- konzentrationen erfolgt in Baden-Württemberg gemäß den Technischen Hinweise zur Einstufung von Abfällen nach ihrer Gefährlichkeit [U11].

2.5.2 Befunde der sensorischen Untersuchung

Die sensorischen Untersuchungen an den entnommenen Bodenproben blieben ohne auffälligen Be- fund.

2.5.3 Bewertung Bodenaushub

Die Gegenüberstellung der Analyseergebnisse mit den Materialwerten der EBV Tab. 3 ist in Anlage 7.3 zusammengestellt. Der Prüfbericht des Labors ist in Anlage 7.2 enthalten. Die Analyseergeb- nisse der Untersuchung der Auffüllung und des Erdaushubes im Bereich der Stützpfeiler und Wider- lager der bestehenden Brücke über den Neckar und den Neckarkanal entlang der Landesstraße L371 sind in der nachfolgenden Tabelle 2.5-5 zusammengefasst.

MaterialSchadstoffeEinstu-AVV-Nr.
Einstu-Einstu-fungsge-
Probefungs-fungfährlich-
grundlagenach EBVParameterGehaltkeit nach
AVV
MP 1Widerlager- hinterfüllung, -anschüttungEBV Tab. 3BM-0-----17 05 04
MP 2Dammschüt- tungEBV Tab. 3BM-0-----17 05 04
MP 3Erdaushub, Boden, geo- genEBV Tab. 3BM-0-----17 05 04

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MaterialSchadstoffeEinstu-AVV-Nr.
Einstu-Einstu-fungsge-
Gehalt
Probefungs-fungfährlich-
grundlagenach EBVParameterkeit nach
AVV
MP 4Erdaushub, Boden, geo- genEBV Tab. 3BM-0---17 05 04

Tabelle 2.5-5: Analysenergebnisse und Einstufung nach EBV Tab. 3.

Die Auswertung der chemischen Analyse der MP 1 – MP 4 ergab eine Einstufung in die Material- klasse BM-0 nach der EBV Tab. 3 [U7]. Die geringfügig in den Analysen dokumentierten Gehalte an polyzyklisch aromatisierten Kohlenwasserstoffen (PAK) von 0,012 – 0,22 mg/kg in den geogenen Mischproben MP 3 und MP 4 sind unseres Erachtens nach auf Verunreinigungen bei der Proben- nahme zurückzuführen.

2.5.4 Entsorgung/Abfallschlüsselnummer

In der nachfolgenden Tabelle werden für die anstehende Entsorgung Abfallschlüssel nach EWC/AVV vorgeschlagen. Die vorläufige Einstufung der Materialien erfolgte auf Grundlage vorlie- gender Altgutachten, organoleptischer Ansprachen und der durchgeführten chemischen Untersu- chungen.

AVV-Schlüssel
Abfallbezeichnung
Material
EWC (2001) / AVV
Auffüllung, BM-0 bis BM-F117 05 04Boden und Steine mit Aus- nahme derjenigen, die unter 17 05 03* fallen
Boden, BM-0 bis BM-F0*17 05 04Boden und Steine mit Aus- nahme derjenigen, die unter 17 05 03* fallen

Tabelle 2.5-6: Abfallschlüsselnummern der anfallenden Materialien

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Grundsätzlich sind Abfälle zu vermeiden und es ist eine Wiederverwertung vor Ort anzustreben. Entstandene Abfälle sind möglichst der Verwertung zuzuführen. Ist dies unmöglich muss der Abfall entsprechend KrWG §15 beseitigt werden. Für die ordnungsgemäße Entsorgung sind die nötigen Genehmigungen (Entsorgungsnachweise, vereinfachte Entsorgungsnachweise) bei den zuständi- gen Behörden durch den Auftraggeber / -nehmer einzuholen.

Aufgrund des zu erwartenden zeitlichen Abstands zwischen den hier vorliegenden, orientierenden Untersuchungen und dem Zeitpunkt der Baumaßnahme werden i.d.R. für die Entsorgung Deklarati- onsanalysen kurz vor der Baumaßnahme oder baubegleitend erforderlich. Aus dem anfallenden Aushub sind Haufwerke zu bilden, die gemäß LAGA PN98 beprobt werden.

Durch das Inkrafttreten der ErsatzbaustoffV ab 01.08.2023 sollten in der Ausschreibung Positionen für die Materialklassen BM-0 bis BM-F3 nach EBV [U7] aufgenommen werden. Ebenfalls sollten die Deponieklassen DKI und DK II nach Deponieverordnung DepV [U12] in die Ausschreibung aufge- nommen werden.

2.6 Sonstige Randbedingungen und Eigenschaften

Die in der nachstehenden Tabelle 2.6-1 zusammengefassten Naturschutzgebiete liegen im oder zumindest nahe dem Bereich des geplanten Ersatzneubaues des Neckarbrücke sowie der geplan- ten Behelfsbrücke.

BezeichnungArtBereich
Nr.: 174204161151 Trockenmauern am Südli- chen Hangfuß der ÖdenburgBiotopschutzgebietBöschung ca. 50 m Nördlich der Neckarbrücke
Nr.: 4.16.006 SpitzbergLandschaftsschutzgebiet
Nr.: 7420441 SchönbuchVogelschutzgebiet
Nr.: 4.174 Spitzberg-ÖdenburgNaturschutzgebiet

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BezeichnungArtBereich
Nr. 7419341 Spitzberg, Pfaffenberg, Koch- hartgraben und NeckarSpitzberg, Pfaffenberg, Koch- hartgraben und NeckarBöschung ca. 50 m Nördlich der Neckarbrücke; 10 – 15 m westlich der Neckarbrü- cke
Nr. 174204161118Biotopschutzgebiete (Feldgehölz; Feldhecken; Uferweidengebüsch)ca. 10 m nördlich der Neckarbrücke am L371
Nr. 174204161152Entlang L371 ca. 5 m nordwestlich der Neckarbrücke
Nr. 174204161117Biotopschutzgebiete (Feldgehölz; Feldhecken; Uferweidengebüsch)Westlich der Neckarbrücke
Nr. 174204161143Östlich der Neckarbrücke
Nr. 174204164071Südwestlich der Neckarbrücke
Nr.174204161116Südwestlich der Neckarbrücke
Nr.174204161141Südlich der Neckarbrücke
Nr. 174204161142Südöstlich der Neckarbrücke

Tabelle 2.6-1: Schutzgebiete im Nahbereich der Neckarbrücke

Das Projektgebiet befindet sich in der Frosteinwirkungszone I nach der RStO 12.

Nach DIN EN 1998-1 / NA:2011-01 liegt das Baufeld in der Erdbebenzone 3. Der Untergrund ist der geologischen Untergrundklasse R (felsartig) und der Baugrundklasse B (hauptsächlich mäßig verwitterte Festgesteine oder grobkörnige Lockergesteine in dichter Lagerung) zuzuordnen.

Die ingenieurgeologische Gefahrenhinweiskarte [U8] weist für das nordwestliche Umfeld Rut- schungsgebiete aus. Diese Rutschungsgebiete befinden sich im Bereich nordwestlichen Neckaru- fers bzw. dem nordwestlichen Ufer des Oberen Neckarkanals zu dem Gipskeuperhang des Spitz- berges hin. Ein Rutschungsgebiet liegt unmittelbar nordwestlich des Widerlagers Richtung TÜ- Hirschau. Das 2. wesentlich größere Rutschungsgebiet befindet sich ca. 100 m nordöstlich des Wi- derlagers Ri. TÜ-Hirschau und liegt nahe dem Bereich der geplanten Behelfsbrücke. Die Rut- schungsgebiete stehen offensichtlich im Zusammenhang mit dem Übergangsbereich des anstehen- den, vollständig verwitterten bis zersetzen Gipskeupers am Hang des Neckartales und den fluviatilen

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Sedimenten des Neckars. Im Bereich des Gipskeuperhanges des Spitzberges sind in der ingenieur- geologischen Gefahrenkarte [U8], [U9] Felsstürze verzeichnet. Nahe des Projektgebietes betrifft dies den Hang nordwestlich des bestehenden Radweges am nordwestlichen Ufer des Oberen Neckarkanales.

Des Weiteren stehen im Bereich der Neckarbrücke und der geplanten Behelfsbrücke setzungsemp- findliche, bindige Lockergesteine an. Diese ingenieurgeologischer Gefahrenhinweis bezieht sich auf die oberflächennah anstehenden kompressiblen, bindigen Aue- und Schwemmlehme (Schicht 2) sowie den vollständig verwitterten bis zersetzten Gipskeuper (Schicht 4.1). Jahreszeitliche Volumen- schwankungen des Untergrunds im Projektgelände können gemäß [U8] in dem oberflächennah an- stehenden vollständig verwitterten bis zersetzten Gipskeupers (Schicht 4.1) und dem Schwemm- lehm (Schicht 2) auftreten.

Bei dem Gefahrhinweis [U8] der veränderlich festen Gesteine handelt es sich um die Tonmergel- steine des Gipskeupers, die sehr verwitterungsanfällig sind und zügig unter Witterungseinfluss von einem Festgestein in ein bindiges Lockergestein übergehen können. Durch die im Untergrund an- stehenden sulfatführenden Schichten des Gipskeupers ist für das Projektgebiet zudem eine Ver- karstungsgefährdung ausgewiesen. Bekannte oder auch vermutete Karststrukturen sind jedoch im Umfeld der Brücke nicht ausgewiesen.

In der Kernbohrung BK 1, abgeteuft im Bereich des südöstlichen Neckarufers nördlich des beste- henden Widerlager Ri. Weilheim wurde in einer Tiefe von 11,5 – 12,7 m u. GOK vermutlich ein Hohlraum angetroffen. Bei dem Verpressen des Bohrloches wurde durch die BaugrundSüd GmbH ein Mehrverbrauch von ca. 460 l Verfüllmaterial dokumentiert, demzufolge kann, insofern es sich um einen Hohlraum handelt, dieser ein Volumen von bis zu ca. 400 l bzw. 0,4 m³ aufweisen.

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  1. TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN UND KENNWERTE

3.1 Klassifizierung für bautechnische Zwecke

Nach den Erkundungsergebnissen sowie den Kenntnissen u.a. aus Archivunterlagen lassen sich die im Projektgebiet zu erwartenden Böden wie folgt geotechnisch klassifizieren.

Schicht-SchichtbezeichnungKlassifizierung nach DINFrostemp-Verdicht-
Nr.18 19618 3001)findlichkeit2)barkeit3)
1.1Auffüllung, rolligGU, GW3F 1 – F 2V 1
1.2Auffüllung, gemischtkörnig- bindigTM, TL, ST, GT, GU, ̅̅̅̅4 (2)4)F 3V 2 – V 3
2Auelehm̅̅̅̅ ̅̅̅̅̅ TL, TM, TA, ST4 – 5 (2)4)F 2 – F 3V 3
3.1Neckarkies, verlehmtTL, ST, GT, G̅̅̅U̅4 (2)4)F 3V 2 – V 3
3.2NeckarkiesSU, SW, GU, ̅̅̅̅ ̅̅̅̅ ̅̅̅̅̅ GE, GI, GW3 – 66)F 1 – F 2V 1
4.1Grabfeld-Formation, zersetzt bis vollständig verwittertTM, TL, UL, ST, SU ̅̅̅̅4 (2)4)F 3V 2 – V 3
4.2Grabfeld-Formation, frisch bis stark verwit- tert̅̅̅̅ --6 – 7----
  1. gemäß DIN 18 3xx:2012-09
  2. Nach ZTV E-StB 17, Tab. 3 (F1 nicht frostempfindlich, F3 sehr frostempfindlich).
  3. V1 = verdichtbar, V2 = eingeschränkt verdichtbar, V3 = schwer verdichtbar
  4. Der angegebene Boden kann bei Wassersättigung infolge Störung der Lagerung in eine fließende Bodenart übergehen
  5. Bezeichnung nach DIN 4023
  6. Bodenklasse 6 und 7 bei entsprechendem Anteil an Steinen und Blöcken Tabelle 3.1-1: Bodenklassifizierung

Die Angabe der Boden- und Felsklassen der Tabelle 3.1-1 nach der zurückgezogenen DIN 18 3xx (Ausgabe 2012) erfolgt informativ. Seit 2015 ist Boden und Fels in Homogenbereiche einzuteilen. Bei der Festlegung der Homogenbereiche sind einsetzbare Bauverfahren und Baugeräte zu berück- sichtigen. Eine vorläufige Einteilung in Homogenbereiche wird in Kap. 3.4 Homogenbereiche vorge- nommen.

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Die Rammbarkeit der Bodenschichten für Spundwände, Stahlträger und Rammpfähle ist wie in der nachfolgenden Tabelle 3.1-2 zusammengestellt einzuschätzen. In den Auffüllungen muss wegen Steinen mit schwerer Rammfähigkeit oder auch fehlender Rammfähigkeit gerechnet werden. Bei schwer rammbaren Böden und Böden die Rammhindernisse enthalten (siehe Tabelle 3.1-2) ist die Rammbarkeit ggf. nicht ohne Zusatzmaßnahmen möglich. Es ist davon auszugehen, dass in Abhän- gigkeit der erforderlichen Einbindetiefe Zusatzmaßnahmen wie z.B. Lockerungsbohrungen oder Austauschbohrungen erforderlich werden. Dies ist im Zuge der weiteren Planung und bei der Aus- schreibung zu beachten.

Schicht-Nr.BodenRammbarkeit1)
1.1Auffüllung, rollig 1)leicht – mittelschwer rammbar
1.2Auffüllung, gemischtkörnig-bindigleicht –schwer rammbar
2Aue-, Schwemmlehmleicht rammbar
3.1Neckarkies, verlehmtleicht – mittelschwer rammbar Rammhindernisse möglich 2)
3.2Neckarkiesleicht – mittelschwer rammbar Rammhindernisse möglich 2)
4.1Grabfeld-Formation, zersetzt bis vollständig verwittertleicht – schwer rammbar Rammhindernisse möglich 2)
4.2Grabfeld-Formation, zersetzt bis vollständig verwittertschwer - nicht rammbar 2)
  1. Bezeichnungen gemäß Grundbau-Taschenbuch, 8. Auflage, Ernst & Sohn Verlag
  2. Genesebedingt sind Steine / Gerölle bzw. feste Dolomit- und Feinsandsteinbänke vorhanden Tabelle 3.1-2: Rammbarkeit der anstehenden Schichten

Bindige Böden (gemischtkörnige-bindige Auffüllung (Schicht 1.2), Aue- und Schwemmlehm (Schicht 2), verlehmter Neckarkies (Schicht 3.1), vollständig verwitterte Grabfeld-Formation (Schicht 4.1)) können bei Wassersättigung und Lagerungsstörung (z.B. dynamische Beanspruchung, Überfahrten, etc.) in eine fließende Bodenart übergehen.

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3.2 Bodenkennwerte

Gemäß DIN EN 1997-1 (Eurocode 7) ist der charakteristische Wert einer geotechnischen Kenngröße

als „eine vorsichtige Schätzung desjenigen Wertes festzulegen, der im Grenzzustand wirkt.“ Unter Berücksichtigung dieser Definition lassen sich auf Basis der Untersuchungen und von umfangrei- chen Erfahrungen mit den im Projektgebiet anstehenden Böden die in Tabelle 3.2-1 zusammenge- stellten charakteristischen Bodenkennwerte angeben. Lokale Abweichungen sind möglich.

BezeichnungWichteWichteRei-Kohä-Undrai-Steife-
feuchterunterbungs-sionniertemodul
SchichtBodenAuftriebwinkelKohä-
Nr.sion
 k ' k ' kc ' kc u,kE 1) s,k
[kN/m³][kN/m³][°][kN/m²][kN/m²][MN/m²]
1.1Auffüllung, rolliglocker18,010,030,0----40 – 60
mitteldicht20,012,032,5--50 – 70
1.2Auffüllung, gemischt- körnig-bin- digweich19,09,022,555 – 606 – 8
steif20,010,022,51020 - 808 - 10
2Aue-, Schwemm- lehmsteif18,58,522,51020 – 808 – 10
3.1Neckarkies, verlehmtweich20,010,025,055 – 606 – 8
steif21,011,025,01020 – 1508 – 10
3.2Neckarkies20,010,532,5040 – 10040 – 80
4.1Grabfeld- Formation, zersetzt bis vollständig verwittertsteif19,59,5251520 – 1208 – 12
halbfest20,510,5252550 – 20015 – 20
  1. Ermittlung des Steifemoduls ES,k für den Laststeigerungsbereich 0 bis 300 kN/m² Tabelle 3.2-1: Charakteristische Bodenkennwerte

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Im Bereich der Kote des Wasserstandes des Neckars kann die Schicht 4.1 auch lokal weich bis breiig auftreten.

3.3 Felsmechanische Kennwerte

Für das im Baufeld anstehende Festgestein lassen sich die folgenden charakteristischen Kennwerte angeben.

Schicht-FelsartWichteRei-KohäsionEinax.E-Modul
Nr.feuch-bungs-Druckfestig-Gebirge
tes Ge-Winkelkeit Gestein
birge
 k k‘c k‘ c,kE k
[kN/m³][°][kN/m²][MN/m²][MN/m²]
4.2Grabfeld-Formation, frisch bis stark ver- wittert23g 251)g 01) 452)0,5 – 10100 – 3.900
  1. für Scherbeanspruchung auf Trennflächen
  2. Kohäsion Gebirge Tabelle 3.3-1: Charakteristische felsmechanische Kennwerte

3.4 Homogenbereiche

3.4.1 Allgemeines

Boden und Fels ist gemäß den Normen der VOB/C (seit der Ausgabe 2015) in Homogenbereiche einzuteilen, die für die Ausschreibung verwendet werden sollen. Ein Homogenbereich ist dabei ein begrenzter Bereich, bestehend aus einzelnen oder mehreren Boden- oder Felsschichten, der für die in den einzelnen Gewerken einsetzbaren Baugeräte vergleichbare Eigenschaften aufweist. Die Ho- mogenbereiche sind somit ggf. gewerkespezifisch festzulegen und hängen von den einsetzbaren Baugeräten ab. Da die geplanten Bauverfahren zum Zeitpunkt der Gutachtenerstellung noch nicht festgelegt waren, erfolgt eine vorläufige Einteilung auf Basis der empfohlenen Verfahren gemäß Kap. 5, die im Zuge des Planungsprozesses bis zur Ausschreibung zu überprüfen und ggf. zu über- arbeiten ist.

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Umweltrelevante Inhaltsstoffe wurden bei der Einteilung der Homogenbereiche nur dann berück- sichtigt, wenn Sie eine offensichtliche Auswirkung auf das Bauverfahren/Baugerät haben oder den Aufwand beim Arbeiten mit diesen Stoffen beeinflussen. Dies wurde immer dann unterstellt, wenn es sich um gefährlichen Abfall nach der AVV handelt. Sofern eine umwelttechnische Belastung sich im Wesentlichen nur auf die Entsorgungskosten auswirkt, wurde keine Unterteilung in den Homo- genbereichen ausgewiesen. Es wird empfohlen die Entsorgung in solchen Fällen über eigene Posi- tionen in der Ausschreibung zu regeln.

Die Homogenbereiche und die angegebenen Eigenschaften beschreiben den Zustand des Bodens und Fels vor dem Lösen. Bei den aufgeführten Eigenschaften und Kennwerten handelt es sich nicht um charakteristische Kennwerte für Berechnungen, sondern um mögliche Spannbreiten, die zur Ab- schätzung der Bearbeitbarkeit von Boden und Fels verwendet werden können.

Die Einteilung der Homogenbereiche ist zur Ausschreibung unter Berücksichtigung der ge- planten Bauverfahren vom Planer und geotechnischen Gutachter zu überprüfen und ggf. an- zupassen.

Bauzeitliche Überprüfungen sind mit Versuche nach den in der Tabelle 3.4-1 aufgeführten Prüfvor- schriften durchzuführen.

Eigenschaft / KennwertPrüfung/Prüfvorschrift
BodenmechanikKorngrößenverteilungDIN EN ISO 17 892-4
Massenanteil Steine, Blöcke, große BlöckeAussortieren, Vermessen, Wiegen
Mineralogische Zusammensetzung der Steine und BlöckeDIN EN ISO 14 689
natürliche Dichte / FeuchtdichteDIN EN ISO 17 892-2
undrainierte Scherfestigkeit c uDIN 4094-4
Kohäsion c8DIN EN ISO 17 892-10
Wassergehalt w nDIN EN ISO 17 892-1
Plastizitätszahl I PDIN EN ISO 17 892-12
Konsistenzzahl I CDIN EN ISO 17 892-12
Durchlässigkeit k fDIN EN ISO 17 892-11

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Eigenschaft / KennwertPrüfung/Prüfvorschrift
Bodenmechanikbezogene Lagerungsdichte I DDIN 18 126 in Verbindung mit Dichtebe- stimmung nach DIN EN ISO 17 892-2
organischer Anteil v glDIN 18 128
BodengruppeDIN 18 196
AbrasivitätLCPC-Test nach NF P18-579
FelsmechanikDichte / FeuchtdichteDIN EN ISO 17 892-2
Verwitterung und Veränderungen/Ver- änderlichkeitDIN EN ISO 14 689
Kalkgehalt v caDIN 18 129
einaxiale DruckfestigkeitDIN 18 141-1
Trennflächenrichtung, Trennflächenab- stand, GesteinskörperformDIN EN ISO 14 689
AbrasivitätDGGT-Empfehlung Nr. 23: „Bestimmung der Abrasivität von Gesteinen mit dem CERCHAR-Versuch“ des AK 3.3 „Ver- suchstechnik Fels“

Tabelle 3.4-1: Für eine Überprüfung der Eigenschaften und Kennwerte der Homogenbereiche anzuwendende Prüfverfahren

3.4.2 DIN 18 300 Erdarbeiten

Für die Festlegung der Homogenbereiche für Erdarbeiten (DIN 18 300) wird davon ausgegangen, dass der Aushub mit einem Bagger mittlerer Leistungsklasse (ca. 10 – 30 to) ausgeführt wird, der Boden zumindest zum Teil auf der Baustelle zwischengelagert wird und vor Ort wieder eingebaut und verdichtet wird. Daher berücksichtigen die Homogenbereiche sowohl das Lösen als auch den Wiedereinbau und die Verdichtung. Sollte ein Wiedereinbau nicht vorgesehen sein, können die Ho- mogenbereiche weiter zusammengefasst werden.

In der nachfolgenden Tabelle 3.4-2 und der Tabelle 3.4-3 ist die Zuordnung der in diesem Gutachten angegebenen geologischen Schichten zu Homogenbereichen für Erdarbeiten, sowie die zusammen- gefassten Eigenschaften der Homogenbereiche angegeben. Es wird davon ausgegangen, dass der Aushub maximal bis in eine Tiefe 7 m u. GOK erfolgt, sodass nur bis in diese Tiefen Homogenbe- reiche für Erdarbeiten ausgewiesen werden.

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Homogenbereiche
Eigenschaft / Kennwert
B1B2
Schicht Nr.3.21.1, 1.2, 2, 3.1, 4.1
ortsübliche BezeichnungNeckarkiesAuffüllung, rollig; Auffüllung, ge- mischtkörnig-bindig; Aue-, Schwemmlehm; Neckarkies, ver- lehmt; Grabfeld-Formation, voll- ständig verwittert – zersetzt
Korngrößenverteilung mit Korngrößenband2)SScchhlläämmmmkkoorrnn SSiieebbkkoorrnn FFeeiinnsstteess 110000 SScchhlluuffffkkoorrnn FFeeiinn-- MMiitttteell-- GGrroobb-- SSaannddkkoorrnn FFeeiinn-- MMiitttteell-- GGrroobb-- FFeeiinn-- KKiieesskkoorrnn MMiitttteell-- GGrroobb-- SStteeiinnee 9900 8800 eeggnnee 7700 mmttmmaasseeGG 6600 rreedd %% nnii dd 5500 << rreennrrööKK rr 4400 eedd eelliieettnnaann 3300 eessssaaMM 2200 1100 0000..000011 00..000022 0 0 0 0.. ..00 0011 0066 00..0022 00..0066 0 0 0 0 0 0.. .. .. 66 11 22 KKoorrnndduurrcchhmmeesssseerr dd iinn mmmm 11 22 66 1100 2200 6 1 6 100 33 00SScchhlläämmmmkkoorrnn SSiieebbkkoorrnn FFeeiinnsstteess 110000 SScchhlluuffffkkoorrnn FFeeiinn-- MMiitttteell-- GGrroobb-- SSaannddkkoorrnn FFeeiinn-- MMiitttteell-- GGrroobb-- FFeeiinn-- KKiieesskkoorrnn MMiitttteell-- GGrroobb-- SStteeiinnee 9900 8800 eeggnnee 7700 mmttmmaasseeGG 6600 rreedd %% nnii dd 5500 << rreennrrööKK rr 4400 eedd eelliieettnnaann 3300 eessssaaMM 2200 1100 0000..000011 00..000022 0 0 0 0 .. .. 00 00 00 11 66 00..0022 00..0066 0 0 0 0 0 0 .. .. .. 66 11 22 KKoorrnndduurrcchhmmeesssseerr dd iinn mmmm 11 22 66 1100 2200 6 1 6 100 33 00
Massenanteil Steine [%] Blöcke [%] große Blöcke [%]< 30 < 15 < 5< 30 < 25 < 5
natürliche Dichte [g/cm³]1,6 – 2,21,5 – 2,3
undrainierte Scherfestig- keit c [kN/m²] u--5 – 300
Wassergehalt w [%] n2 – 40< 40
Plastizitätszahl I P--0 – 50 %
Konsistenzzahl I / Be- C zeichnung1)--0,25 – 1,5 / breiig – fest
bezogene Lagerungs- dichte I / Bezeichnung1) D0,15 – > 0,85 / locker – sehr dicht0,15 – > 0,85 / locker – sehr dicht
organischer Anteil v / gl Bezeichnung1)0 - 20 / nicht organisch – mittel or- ganisch0 - > 20 / schwach – nicht orga- nisch
BodengruppeSE, SW, SU, SU*, ST, ST*, GW, GU, GU*, GT, GT*UL, UM, UA, TL, TM, TA, SE, SW, SU, SU*, ST, ST*, GW, GU, GU*, GT, GT*
  1. Begriffe nach DIN EN ISO 14 688-2
  2. Das Körnungsband bezieht sich nur auf den Massenanteil ohne Stein, Blöcke und Große Blöcke Tabelle 3.4-2: Homogenbereiche gemäß DIN 18 300 für Erdarbeiten in Boden

Die Homogenbereiche B1 und B2 wurden aus Gründen der möglichen Wiederverwertbarkeit des Neckarkieses unterteilt. Es ist zu berücksichtigen, dass der Neckarkies zu einem geringen Teil was- sergesättigt vorliegt. Die wassergesättigten Bereiche des Neckarkieses können erst nach dem Ab- trocknen verdichtet eingebaut werden.

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Homogenbereiche
Eigenschaft / Kennwert
X1
Schicht Nr.4.2
ortsübliche BezeichnungGrabfeld-Formation, frisch bis stark verwittert
Benennung von FelsTonmergel-, Feinsand-, Dolomit-, Gipsstein
Dichte [g/cm³]2,1 – 2,5
Verwitterung und Veränderungen, Veränderlichkeitfrisch bis stark verwittert stark veränderlich – veränderlich
einaxiale Druckfestigkeit [MN/m²]< 250
Trennflächenrichtung, Trennflä- chenabstand, GesteinskörperformFallrichtung: 0 – 360° Fallwinkel: bevorzugt 0 – 60° Trennflächenabstand: <6 – 200 mm Gesteinskörper 1) : kleintäfelig bis quaderig-bankig
  1. Bezeichnung nach DIN EN ISO 14 689 Tabelle 3.4-3: Homogenbereiche gemäß DIN 18 300 für Erdarbeiten im Festgestein

3.4.3 DIN 18 301 Bohrarbeiten

Für die Pfahlgründung / eine Rückverankerung eines Verbaus können für die Bohrarbeiten die Zu- ordnung der in diesem Gutachten angegebenen geologischen Schichten zu Homogenbereichen für Bohrarbeiten, sowie die zusammengefassten Eigenschaften der Homogenbereiche gemäß Tabelle 3.4-4 und Tabelle 3.4-5 verwendet werden. Es wird davon ausgegangen, dass die erforderlichen Bohrungen durch Großbohrgeräte bei einer Tiefgründung und Ankerbohrgeräte bzw. Laffettenbohr- geräte bei rückverankerten Verbaumaßnahmen ausgeführt werden.

Homogenbereiche
Eigenschaft / Kennwert
Bohr-B1
Schicht Nr.1.1, 1.2, 2, 3.1, 3.2, 4.1
ortsübliche BezeichnungAuffüllung, rollig; Auffüllung, gemischtkörnig-bindig; Aue-, Schwemmlehm; Neckarkies, verlehmt; Neckarkies; Grabfeld- Formation, vollständig verwittert – zersetzt

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Homogenbereiche
Eigenschaft / Kennwert
Bohr-B1
Korngrößenverteilung mit Korn- größenband2)Schlämmkorn Siebkorn Schlämmkorn Siebkorn Feinstes Fein- Schl M uf i f t k t o e r l- n Grob- Fein- Sa M nd it k te o l r - n Grob- Fein- Ki M es it k te o l r - n Grob- Steine 100Feinstes Fein- Schl M uf i f t k t o e r l- n Grob- Fein- Sa M nd it k te o l r - n Grob- Fein- Ki M es it k te o l r - n Grob- Steine 100 90 90 80 80 egnemtmaseG 70 egnemtmaseG 70 red % ni d < renröK 60 50 red % ni d < renröK 60 50 red elietnanessaM 40 red elietnanessaM 40 30 30 20 20 10 10 Korndurchmesser d in mm 00.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.06 0.1 Kor0n.d2urchmesser d in m0m.6 1 2 6 10 20 63 100 00.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.06 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 63 100
Massenanteil Steine [%] Blöcke [%] große Blöcke [%]< 40 < 20 < 10
Kohäsion c8 [kN/m²]0 – 20
undrainierte Scherfestigkeit c u [kN/m²]5 – 300
Wassergehalt w [%] n< 40
Plastizitätszahl I P0 – 50 %
Konsistenzzahl I / Bezeichnung1) C0,25 – 1,5 / breiig – fest
bezogene Lagerungsdichte I / D Bezeichnung1)0,15 – > 0,8 / locker – sehr dicht
LCPC-Abrasivitäts-Koeffizient LAK [g/to] / Bezeichnung3)100 – 400 / schwach abrasiv bis abrasiv
BodengruppeUL, UM, UA, TL, TM, TA, SE, SW, SU, SU*, ST, ST*, GW, GU, GU*, GT, GT*
  1. Begriffe nach DIN EN ISO 14 688-2
  2. Das Körnungsband bezieht sich nur auf den Massenanteil ohne Stein, Blöcke und Große Blöcke
  3. Begriffe Empfehlung Nr. 24 des Arbeitskreises 3.3 – Versuchstechnik Fels – der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik e.V. Tabelle 3.4-4: Homogenbereiche gemäß DIN 18 301 für Bohrarbeiten in Boden
Homogenbereiche
Eigenschaft / Kennwert
Bohr-X1
Schicht Nr.4.2
ortsübliche BezeichnungGrabfeld-Formation, frisch bis stark verwittert
Benennung von FelsTonmergel-, Feinsand-, Dolomit-, Gipsstein
Verwitterung und Veränderungen, Veränderlichkeitfrisch bis stark verwittert, stark veränderlich – veränderlich
einaxiale Druckfestigkeit [MN/m²]< 250

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Projekt: 43.8728 Seite 52 18.07.2023

Homogenbereiche
Eigenschaft / Kennwert
Bohr-X1
Trennflächenrichtung, Trennflä- chenabstand, GesteinskörperformFallrichtung: 0 – 360° Fallwinkel: bevorzugt 0 – 60° Trennflächenabstand: <6 – 200 mm Gesteinskörper 1) : kleintäfelig bis quaderig-bankig
Cerchar-Abrasivitätsindex CAI [-] / Bezeichnung2)0,5 – 2,0 / schwach abrasiv - abrasiv
  1. Bezeichnung nach DIN EN ISO 14 689
  2. Begriffe Empfehlung Nr. 23 des Arbeitskreises 3.3 – Versuchstechnik Fels – der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik e.V. Tabelle 3.4-5: Homogenbereiche gemäß DIN 18 301 für Bohrarbeiten im Festgestein

3.4.4 DIN 18 304 Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten

Für Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten können die Zuordnung der in diesem Gutachten angegebe- nen geologischen Schichten zu Homogenbereichen, sowie die zusammengefassten Eigenschaften der Homogenbereiche gemäß Tabelle 3.4-6 und Tabelle 3.4-7 verwendet werden. Die Einteilung in Homogenbereiche gilt dabei für ein Rammgerät mit starrer Führung und schwerem Rammbär oder Vibrator. Für ein Anbaugerät an den Hydraulikarm eines Baggers (z.B. bei gleisgebundenen Arbei- ten an ein 2-Wege-Gerät) sind z. T. nur um mehrere Meter geringere Rammtiefen möglich. Die Ho- mogenbereiche sind für einen solchen Einsatz neu einzuteilen.

Homogenbereiche
Eigenschaft / Kennwert
Ramm-B1
Schicht Nr.1.1, 1.2, 2, 3.1, 3.2, 4.1
ortsübliche BezeichnungAuffüllung, rollig; Auffüllung, gemischtkörnig-bindig; Aue-, Schwemmlehm; Neckarkies, verlehmt; Neckarkies; Grabfeld- Formation, vollständig verwittert – zersetzt
Korngrößenverteilung mit Korn- größenband2)Schlämmkorn Siebkorn Schlämmkorn Siebkorn Feinstes Fein- Schl M uf i f t k t o e r l- n Grob- Fein- Sa M nd it k te o l r - n Grob- Fein- Ki M es it k te o l r - n Grob- Steine 100Feinstes Fein- Schl M uf i f t k t o e r l- n Grob- Fein- Sa M nd it k te o l r - n Grob- Fein- Ki M es it k te o l r - n Grob- Steine 100 90 90 80 80 egnemtmaseG 70 egnemtmaseG 70 red % ni d < renröK 60 50 red % ni d < renröK 60 50 red elietnanessaM 40 red elietnanessaM 40 30 30 20 20 10 10 Korndurchmesser d in mm 00.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.06 0.1 Kor0n.d2urchmesser d in m0m.6 1 2 6 10 20 63 100 00.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.06 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 63 100

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Homogenbereiche
Eigenschaft / Kennwert
Ramm-B1
Massenanteil Steine [%] Blöcke [%] große Blöcke [%]< 40 < 20 < 10
Wassergehalt w [%] n< 40
Plastizitätszahl I P0 – 50 %
Konsistenzzahl I / Bezeichnung1) C0,25 – 1,5 / breiig – fest
bezogene Lagerungsdichte I / D Bezeichnung1)0,15 – > 0,8 / locker – sehr dicht
BodengruppeUL, UM, UA, TL, TM, TA, SE, SW, SU, SU*, ST, ST*, GW, GU, GU*, GT, GT*
  1. Begriffe nach DIN EN ISO 14 688-2
  2. Das Körnungsband bezieht sich nur auf den Massenanteil ohne Stein, Blöcke und Große Blöcke Tabelle 3.4-6: Homogenbereiche gemäß DIN 18 304 für Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten in Boden

In dem Homogenbereiche Ramm-B1 kann aufgrund der Möglichkeit des genesebedingten Auftre- tens von Steinen und Blöcken sowie kompetenten Dolomitsteinbänken in der Schicht 4.1 Vorbohren erforderlich werden.

Homogenbereiche
Eigenschaft / Kennwert
Ramm-X1
Schicht Nr.4.2
ortsübliche BezeichnungGrabfeld-Formation, frisch bis stark verwittert
Benennung von FelsTonmergel-, Feinsand-, Dolomit-, Gipsstein
einaxiale Druckfestigkeit [MN/m²]< 250
  1. Bezeichnung nach DIN EN ISO 14 689 Tabelle 3.4-7: Homogenbereiche gemäß DIN 18 304 für Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten im Festgestein

3.4.5 DIN 18 320 Landschaftsbauarbeiten

Oberboden ist nach DIN 18 320 als eigener Homogenbereich auszuweisen. Der Oberboden ist vor Beginn der Arbeiten abzuschieben und ist zur Rekultivierung zu verwerten.

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Homogenbereiche
Eigenschaft / Kennwert
O
Bodengruppe nach DIN 18 196OU / OH
ortsübliche BezeichnungMutterboden
Bodengruppe nach DIN 18 9153, 4, 5
Massenanteil Steine [%] Blöcke [%] große Blöcke [%]< 10 < 5 < 5

Tabelle 3.4-8: Homogenbereiche gemäß DIN 18 320 für Oberboden

  1. FOLGERUNGEN

4.1 Gründung

In den folgenden Kapiteln werden die Gründungssituationen und -möglichkeiten der Widerlager, der Stützpfeilerpaare (Achse 20 und 30) sowie der über den Zeitraum der Herstellung des Ersatzneu- baues geplanten Behelfsbrücke anhand der vorliegenden Erkundungsergebnisse zusammengefasst und diskutiert.

Gemäß den vorliegenden Erkundungsergebnissen stehen im Bereich einer Flachgründung des Wi- derlager Achse 10 (Widerlager Ri. TÜ Hirschau) in der relevanten Tiefe von ca. 323,7 m NHN die Aue- und Schwemmlehme (Schicht 2) und lokal auch verlehmte Neckarkiese an (Schicht 3.1) an.

Die Mittelstütze Achse 20 (zwischen Oberen Neckarkanal und Neckar) würde bei einer Fachgrün- dung in frostsichere Tiefe (> 1,0 m u. GOK) in den Neckarkiesen (Schicht 3.2) gründen.

Die Stütze Achse 30 (südöstliches Neckarufer) würde in frostsicherer Tiefe in den vollständig ver- witterten bis zersetzten Grabfeld-Formation (Schicht 4.1) gründen.

Das Widerlager Achse 40 (Widerlager Ri. TÜ Weilheim) würde bei einer frostsicheren Flachgrün- dung (> 1,0 m u. GOK) auf einer Kote von ca. 321,3 m NHN an der Basis des Neckarkieses (Schicht 3.2) in der vollständig verwitterten bis zersetzten Grabfeld-Formation (Schicht 4.1) gründen.

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Projekt: 43.8728 Seite 55 18.07.2023

Es wird im Weiteren davon ausgegangen, dass die Widerlager der geplanten Behelfsbrücke auf einer ähnlichen Kote wie die Widerlager der bestehenden Neckartalbrücke gründen. Über etwaige Stützpfeiler der Behelfsbrücke sind in den aktuellen Planungen keine Informationen enthalten. Es ist also davon auszugehen, dass die Widerlager der Behelfsbrücke bei einer frostsicheren Flachgrün- dung (> 1,0 m u. GOK) in die Neckarkies (Schicht 3.2) einbinden. Aufgrund der Entfernung der Be- helfsbrücke von ca. 20 m zu der Bestandbrücke können aufgrund engräumiger Fazieswechsel auch Aue-, Schwemmlehme (Schicht 2) oder der verlehmte Neckarkies (Schicht 3.1) im Bereich der Grün- dungssohle der Widerlager anstehen.

Die einzelnen Schichten können hinsichtlich der Gründung wie folgt eingestuft werden:

▪ Die tonigen Aue- und Schwemmlehme (Schicht 2) und die verlehmten Neckarkiese (Schicht 3.1) sind als gering tragfähig und stark setzungsempfindlich einzustufen. ▪ Die Kiese und Sande des Neckarkies (Schicht 3.2) sind als tragfähig und gering setzungs- empfindlich einzustufen. ▪ Die überwiegend zu bindigen Lockergestein zersetzte bis vollständig verwitterte Grab- feld-Formation (Schicht 4.1) ist als deutlich setzungsempfindlich und gering tragfähig ein- zustufen. Erst mit zunehmender Tiefe, geringeren Wassergehalten, halbfesten bis festen Konsistenzen ist die Schicht 4.1 als tragfähig und gering setzungsempfindlich einzustufen. ▪ Die stark verwitterte bis frische Grabfeld-Formation (Schicht 4.2) als sehr gut tragfähig und nicht setzungsempfindlich einzustufen. Aufgrund der Lage der OK der Schicht 4.2 kommt nur eine Tiefgründung in Frage. Es muss jedoch verifiziert werden, dass im Lastabtragsbe- reich einer Tiefgründung keine Hohlräume vorhanden sind.

Flachgründungen können ohne Zusatzmaßnahmen in der Schicht 3.2 ausgeführt werden. Stehen im Bereich der Flachgründung des jeweiligen Bauteils Böden der Schicht 2, 3.1 und 4.1 an, sollten Zusatzmaßnahmen ergriffen werden (siehe Kap. 5.1).

Um Differenzen resultierend aus dem Setzungsverhalten der unterschiedlichen Schichten und den eventuellen Zusatzmaßnahmen zur Baugrundverbesserung zu verhindern, sollte eine einheitliche Gründung in einer tragfähigen und gering setzungsempfindlichen Boden- oder Gesteinsschicht, wie z.B. eine Tiefgründung in Schicht 4.2 bevorzugt werden. Aufgrund der geringen Druckfestigkeit der Tonsteine und Tonmergelsteine der Grabfeld-Formation können nur vergleichsweise geringe Man- telreibungen und Spitzendrücke für die Schicht 4.2 angesetzt werden.

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Aufgeweichte oder aufgelockerte Bereiche an der Gründungssohle sind in jedem Fall auszutau- schen.

4.2 Baugrube

Für die Herstellung des Ersatzneubaus und der Behelfsbrücke sind Baugruben erforderlich. Baugru- ben können nach DIN 4124 bis 1,25 m ohne Sicherungen (ungeböscht und unverbaut) hergestellt werden. In steifen oder halbfesten bindigen Böden sowie bei Fels darf bis zu einer Tiefe von 1,75 m ausgehoben werden, wenn der mehr als 1,25 m über der Sohle liegende Bereich der Wand unter einem Winkel β f 45° abgeböscht oder durch Teilverbau gesichert wird. Beide Maßnahmen (Kopf- böschung und teilweiser Verbau) sind nur bis zu einer Baugrubentiefe von 1,75 m zulässig.

Mit und ohne Sicherungen der Baugrube ist ein lastfreier Streifen g 0,6 m an der Böschungsschulter einzuhalten. In Abhängigkeit unmittelbarer Einwirkungen aus Baumaschinen oder Vergleichbarem können lastfreie Streifen g 2,0 m erforderlich werden. Sind tiefere Baugruben notwendig, ist ein Ver- bau nach DIN 4124 erforderlich. Bei ausreichenden Platzverhältnissen kann auch eine geböschte Baugrube mit den in Tabelle 4.2-1 enthaltenen Böschungswinkeln hergestellt werden. Für Baugru- ben mit einer Tiefen von mehr als 5 m ist auf jeden Fall ein statischer Nachweis der Standsicherheit zu führen (DIN 4124).

BezeichnungSchichtBöschungswinkel  [°]
nichtbindige oder weiche bin- dige Böden1.1, 1.2, 2, 3.1, 3.2, 4.1f 45
mindestens steife bindige Böden1.2, 2, 3.1, 4.1f 60
Fels4.2f 80

Tabelle 4.2-1: zulässige Böschungswinkel ohne Standsicherheitsnachweis

Gemäß DIN 4124 sind bei geböschten Baugruben bei rolligen oder weichen bindigen Böden Bö- schungsneigungen von maximal 45° und bei bindigen mindestens steifen Böden Neigungen von 60° zugelassen. Auch bei diesen Böschungsneigungen sind lokale Ausbrüche nicht auszuschließen,

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ggf. ist flacher zu böschen. Die Voraussetzungen sind zudem die Wasserfreiheit der Böschung so- wie ein Oberflächenschutz (Abdeckung). Außerdem sind die einschränkenden Vorgaben für freie Böschungen der DIN 4124 zu beachten.

Zudem ist die Gründungssituation des Bestands zu beachten. Neben bestehenden Fundamenten darf nicht unter der Gründungssohle der Bestandsfundamente ohne Sicherung geschachtet oder die Bestandsfundamente auf voller Länge frei gelegt werden. Die Randbedingungen der DIN 4123 sind zu beachten.

Gemäß [U2] werden Längsverbauten für die Herstellung des Widerlagers Achse 10, der Mittelstütze Achse 20 und der Stützkonstruktion Achse 30 vorgesehen. Der Längsverbau der Mittelstütze soll aufgrund der Dammlage zwischen Neckar und Neckarkanal und den aus dem höher verlaufenden Oberen Neckarkanal resultierenden Lasten rückverankert ausgeführt werden. Der jeweilige Verbau kann als Spund- oder Trägerbohlwand mit einer temporären Rückverankerung hergestellt werden.

Beim Aushub der bindigen Böden (Schicht 1.2, 2, 3.1 und 4.1), welche bei Wassersättigung und entsprechender bautechnischer Beanspruchung von Bodenklasse 4 und 5 nach Bodenklasse 2 nach DIN 18 300 übergehen können ist zu beachten, dass diese ohne weitere Verbesserungsmaßnah- men nicht mehr bautechnisch nutzbar sind. Das Planum darf daher in diesen Bereichen nicht befah- ren werden (rückschreitendes Arbeiten oder Vor-Kopf-Schüttung). Der Aushub ist in diesen Böden mit glatter Schneide vorzunehmen und im Einwirkungsbereich der Böden ist nur eine statische Ver- dichtung vorzusehen.

Der Aushub der Maßnahme erfolgt überwiegend in den Bodenklassen 2 bis 5 nach DIN 18 300- 2012. Für den setzungsarmen Wiedereinbau für Hinterfüllungen und Grabenfüllungen ist der Aushub aus der Schichten 1.2, 2, 3.1 und 4.1 aufgrund der schlechten Verdichtbarkeit nicht geeignet, bzw. nur mit aufwändigen Zusatzmaßnahmen (z.B. Bodenstabilisierung mit Kalk bzw. Zement bei Schicht 2) ausführbar.

Der Aushub der Schicht 1.1, insofern es sich um KFT-Material (Bruchkies, im Bereich der bestehen- den L371) handelt, kann als solche oder als Bauwerkshinterfüllung wiederverwendet werden. Han- delt es sich bei der Schicht 1.1 um umgelagerte Kiese und Sande des Neckarkieses (Schicht 3.2) weisen diese erfahrungsgemäß aufgrund der Kornrundung ein geringeres Verformungsmodul im Vergleich zu dem gebrochenen Material auf. Dennoch sind die Böden des Neckarkies (Schicht 3.2),

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auch wenn sie umgelagert sind (teils Schicht 1.1) gut verdichtbar. Demzufolge sind die Böden er- fahrungsgemäß für einen Wiedereinbau oder der Widerlagerhinterfüllung außerhalb des Lastab- tragsbereiches der Brückenbauwerke geeignet.

4.3 Grundwasserhaltung

Die Aushubsohle der geplanten Widerlager und Stützen liegen im Bereich oder unterhalb des Bau- wasserstandes von 323,4 m NHN. Die Stütze Achse 30 wird in der Wasserführung des Neckars geplant.

Es werden daher Maßnahmen zur Trockenhaltung der Baugrube erforderlich. Eine geschlossene Wasserhaltung ist aufgrund des unmittelbar angrenzenden Oberen Neckar- bzw. Kraftwerkkanals, der hohen Durchlässigkeit des Neckarkiesaquiferes und der geringen Mächtigkeit der wassergesät- tigten Zone in den Neckarkiesen technisch nicht durchführbar.

Es kann ein wasserdichter Verbau mit einer Spundwand ausgeführt werden. Die Sohle der Baugrube muss nicht abgedichtet werden, wenn der wasserdichte Verbau mindestens 2 m in die trockene, wasserstauende vollständig verwitterte bis zersetzte Grabfeld-Formation (Schicht 4.1) oder frische bis stark verwitterte Grabfeld-Formation (Schicht 4.2) einbindet. Sollte die Baugrubensohle unterhalb des Bemessungswasserstandes in Bereichen von wasserführenden bzw. wasserdurchlässigen Schichten zu liegen kommen, wird ein Spundwandkasten mit einer wasserdichten Sohle empfohlen. Die wasserdichte Sohle kann durch Unterwasserbeton hergestellt werden.

Für eine Wasserhaltung wird eine wasserrechtliche Genehmigung durch die Untere Wasserbehörde (Landratsamt Tübingen) benötigt. Das Einbringen von Baustoffen und Bauteilen in das Grundwasser muss ebenfalls von der Unteren Wasserbehörde genehmigt werden.

Das Auftreten von unterschiedlich stark ausgeprägten Schichtwässern und nicht abfließendem Oberflächenwasser ist in den Schichten 2 und 3 nicht auszuschließen. Für die Erdarbeiten und Bau- gruben oberhalb des Bauwasserstands ist eine offene (Rest-)wasserhaltung mittels Pumpensümp- fen vorzuhalten. Das Planum ist mit entsprechendem Gefälle von g 3 % herzustellen.

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In den Bereichen von austretendem Schichtwasser kann es beim Aushub zu einem Bodenentzug durch Ausspülung kommen. In diesem Fall ist ein Auflastfilter auf den entsprechenden Böschungs- flächen erforderlich.

Eine offene Wasserhaltung ist zur Beherrschung von Oberflächen- und Schichtwasser vorzusehen. Falls gut durchlässige Schichten (Schicht 3.2) an der Baugrubensohle anstehen, ist mit einer ra- schen Versickerung der Niederschläge zu rechnen, so dass in diesem Fall auch auf eine Wasser- haltung verzichtet werden kann.

In bindigen Lockerböden wie sie im Fall der Schicht 1.2, 2 und 4.1 vorliegen, können Schichtwässer in grobkörnigeren Lagen gebunden sein. Durch die Entlastung dieser Schichten durch den Erdaus- hub bzw. den Abtrag des aufliegenden Bodens und die Anregung durch die dynamischen Belastun- gen der Baufahrzeuge, Ramm- und Rüttelarbeiten, kann in diesen wasserführenden Schichten ein Porenwasserüberdruck auftreten. Dieser Porenwasserüberdrück kann zu einer Bodenaufweichung oder Bodenverflüssigung führen. Der dadurch entfestigte Baugrund erfordert in der Folge Entwäs- serungsmaßnahmen wie z.B. Drainagen. So entstehende Schwächezone im Planums- bzw. Sohl- bereich der Baugruben können durch Proof-Rolling gemäß ZTV E-StB 17 frühzeitig detektiert wer- den und fallen in der Regel schon bei dem Verdichten des Planums mit einer dynamisch verdichten- den Walzenüberfahrt auf.

4.4 Entwässerung / Versickerung

Laut DWA-A 138 gilt, dass für Versickerungsanlagen Lockergesteine in Frage kommen, deren k-Werte im Bereich 1 x 10-3 m/s bis 1 x 10-6 m/s liegen. f

Bei der Schicht 1.1 und 1.2 handelt es sich um Auffüllungen, die für eine Entwässerung nicht geeig- net sind. Die bindigen Böden der Schicht 2, 3.1 und 4.1 sind aufgrund der hydraulischen Durchläs- sigkeit (k-Wert < 1 x 10-6 m/s) für eine Versickerung nicht geeignet. f

In den Neckarkiesen der Schicht 3.2 kann prinzipiell versickert werden. Die Pumpversuche und die Versickerungsversuche in dem Bohrloch der Kernbohrung BK 6 dokumentieren die Eignung des Neckarkieses für die Errichtung einer Versickerungsanlage in Bezug auf die notwendigen Durchläs-

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sigkeitswerte k. Lediglich Bereiche mit hohem Feinkornanteil sind nicht geeignet. Die für eine Ver- f sickerung geeigneten Neckarkiese liegen im Bereich der geplanten Versickerung entsprechend der Profilaufnahme von BK 6 ab ca. 2 m Tiefe u. GOK an. Darüber lagern die gering durchlässigen Aue- und Schwemmlehme (Schicht 2).

Die Sohle der Versickerungsanlage (Flächen-, Muldenversickerung) muss gemäß DWA-A 138 1,0 m Abstand bis zum mittleren höchsten Grundwasserstand (MHGW) aufweisen. Sollten die der Versi- ckerungsanlage zulaufenden Straßenabflüsse als unbedenklich eingestuft kann der Abstand zum MHGW, gemäß DWA-A 138 verringert werden.

4.5 Verwendung des Aushubmaterials zum Wiedereinbau

4.5.1 Verwendung ohne Zusatzmaßnahmen

Gemäß der Auswertung der umwelttechnischen Analytik (Kapitel 2.5.3) wurden keine Belastungen des geogen anstehenden Materials festgestellt. Ein Abfahren ist weitestgehend zu vermeiden, da es hierbei zu erheblichen Kosten kommen kann. Ggf. kann überschüssiges Material für Geländemo- dellierungen oder Lärmschutzwälle verwendet werden.

Unterbau: In Tabelle 4.7-1 sind die Verdichtungsanforderungen für den Unterbau gemäß ZTV E-StB 17 Tab. 4 tabellarisch dargestellt:

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BereichBodengruppenD in % Prn in Vol.-% a
1Planum bis 1,0 m Tiefe bei Dämmen und bis 0,5 m Tiefe bei EinschnittenGW, GI, GE SW, SI, SE GU, GT, SU, ST100-
21,0 m unter Planum bis Damm- sohleGW, GI, GE SW, SI, SE GU, GT, SU, ST98-
3Planum bis Dammsohle und bis 0,5 m Tiefe bei EinschnittenGU*, GT*, SU*, ST*, U, T, (OU, OT)1)983)122)
  1. Für diese Böden ist eine Zustimmung des AGs erforderlich, diese wird erfahrungsgemäß nicht erteilt, so dass ein Aufbau mit diesen Böden nicht weiterverfolgt werden sollte.
  2. Hierzu siehe Anmerkungen im untenstehenden Textteil.
  3. Gemäß ZTVE 97 %, als Vorgabe des RP sind 98 % einzuhalten. Tabelle 4.7-1: Verdichtungsanforderungen an den Dammbau

Bezüglich des Luftporenanteils wird gemäß ZTVE E-StB 17 ein Luftporenanteil von 8 % bei der in Tab. 5.2-1, Pkt. 3 aufgeführten Böden (entspricht den gemischtkörnigen Böden der Schichten 1.2, 3.1) empfohlen.

Aushub der Schicht 1.1 (Auffüllung, rollig) ist bei ausreichender Verdichtung ohne weitere Maß- nahme zum Einbau in Dämmen geeignet, Aushub der Schicht 3.2 (Neckarkies) ist in Abhängigkeit der Korngröße nach dem Lösen ggf. noch zu zerkleinern und kann dann ohne Zusatzmaßnahme bei entsprechender Verdichtung wiederverwendet werden. Der Neckarkies (Schicht 3.2) ist nur mit einer geeigneten Feuchtigkeit wiederzuverwenden. Das bedeutet, der Neckarkies, der im Projekt- gebiet teils wassergesättigt vorliegt, ist zwischenzulagern und abtrocknen zu lassen.

4.5.2 Eignung Bindemittelverbesserung

Gemäß der ZTV E-StB sind fein- und gemischtkörnige Böden (TL, TM, UL, UM, UA, GT, GU, SU, ST) mit Steinen bis 63 mm Durchmesser für eine Bodenverbesserung mit Bindemittel g ̅̅ e ̅ e ̅ ig ̅̅ n ̅̅ e ̅ t. ̅ B ̅̅ ö ̅

den der Bodengruppe TA, soweit diese eine weiche bis steife Konsistenz haben, sind bedingt zur ̅̅̅̅ Bodenbehandlung mit Bindemittelmittel geeignet. Ein gleichmäßiges Einbringen bzw. Verteilen in Böden der Bodengruppe TA kann mehrmalige Fräsübergänge bedingen.

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Auch Böden sehr wechselhafter Zusammensetzung oder Beschaffenheit sowie Böden mit erhöhtem Organikgehalt (g 5 %) eignen sich nur bedingt für eine Bodenverbesserung mit Bindemitteln.

Das gleichmäßige Einmischen von Bindemitteln in Grobkorn und Steine führende Schichten ist mit robusten Bodenfräsen durchzuführen, da mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen ist. Die Grenzen für eine gleichmäßige Einmischung des Bindemittels liegt gemäß ZTV E-StB bei etwa max. 30 bis 60 % Grobkies und 5 bis 10 % Steine über 63 mm je nach Schichtdicke, Kornzusammensetzung des Bodens und erforderlicher Ebenheit der fertig verbesserten Schicht.

Bei den Böden der Schicht 2 handelt es sich gemäß den Bohrkernansprachen und Laborversuchen um fein- bis gemischtkörnige Böden, der Bodengruppen ST, SU, UL, TL, TM und TA in überwiegend steifer bis weicher, lokal auch halbfester Konsistenz. In den Tonen und Schluffen der Schicht 2 kön- ̅̅̅̅ ̅̅̅̅ nen die auftretenden Anteile von Kiesen und lokal auch Steinen variieren.

Daraus resultierend ist eine bedingte Eignung der Schicht 2 für die Bodenbehandlung mit Bindemit- teln nach ZTV E-StB auszuweisen. Aufgrund der breit gefächerten Kornzusammensetzung wird ein 25% / 75 % -Gemisch aus Weißfeinkalk und Zement als Zuschlagsstoff empfohlen. Dadurch wird bei den bindigen Böden der Wassergehalt in Richtung des optimalen Wassergehaltes verschoben und die Festigkeit auch in den gemischtkörnigen Bereichen (Bodengruppen ST/SU) erhöht. Es sind zusätzliche Fräßübergänge aufgrund des Überkornanteiles und der TA-Böden einzuplanen. Für ̅̅̅̅ ̅̅̅̅ Ausschreibungszwecke kann von einem Bindemittelzuschlag von 3 % ausgegangen werden. Es wird empfohlen, den optimalen Bindemittelzuschlag anhand von Testfeldern zu Beginn der Baumaß- nahme zu ermitteln.

Die Böden der anstehenden Schicht 2, die sich für einen bindemittelverbesserten Wiedereinbau eignen, sind als witterungsempfindlich einzustufen. Beim Ausbau, der Zwischenlagerung und beim Wiedereinbau ist das Material vor der Witterung zu schützen. Es ist darauf zu achten, dass keine Wasseraufnahme erfolgt. Ein Befahren des ungeschützten Planums ist in jedem Fall zu vermeiden.

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4.6 Hangstabilität

Im Zuge der Erkundung wurde die südöstliche Hangbasis des Spitzberg-Ödenburg in Richtung Neckar abgegangen. Hierbei wurden vegetativ überprägte Abrisskanten resultierend aus vergange- nen Boden- bzw. Hangbewegungen beobachtet. An älteren Bäumen wurde zu dem ein Sichelwuchs dokumentiert.

Es gab jedoch an jüngeren Gewächsen (Bäume, größere Sträucher) keine Hinweise auf rezente Hangbewegungen.

4.7 Nachbarbebauung

Das Projektgebiet liegt zwischen den Ortschaften Tübingen-Hirschau und Tübingen-Weilheim au- ßerhalb von Wohnbebauung.

Neben Radwegen die im Zuge der Baumaßnahme teils neu erstellt oder ergänzt werden sollen ist der Obere Neckarkanal, der durch den Ersatzneubau und die Behelfsbrücke überspannt werden soll als relevante Nachbarbebauung zu nennen.

4.8 Geotechnische Kategorie

Unter Berücksichtigung der Komplexität der Gründungsarbeiten und der engräumig variierenden Untergrundschichten sowie dem im Untergrund anstehenden sulfathaltigen Schichten wird das Bau- werk in die geotechnische Kategorie 2 nach Normenhandbuch EC 7 eingeordnet.

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  1. EMPFEHLUNGEN

5.1 Gründung

Gemäß dem aktuellen Planungsstand [U2] wird für die Widerlager eine Tiefgründung vorgesehen, die von einem Planum bei 323,7 m NHN im Fall des Widerlagers Ri. Hirschau und von 321,3 m NHN im Fall des Widerlagers Ri. Weilheim niedergebracht werden soll. Die Stützen des Ersatzneubaus, sollen wie die der bestehenden Neckarbrücke, tiefgegründet werden [U2].

Um Setzungsdifferenzen zwischen Widerlager und Stützpfeilern zu vermeiden, werden gleich der bereits geplanten Gründungsvariante, Tiefgründungen via Stahlbetonrammpfähle der jeweiligen Bauwerksteile empfohlen. Mit dieser Gründungsvariante lassen sich die vorhanden Stahlbeton- rammpfähle des Bestandsbauwerkes je nach Zustand wieder verwenden. Die Tragfähigkeit von Stahlbetonrammpfähle kann entgegen den auch möglichen Bohrpfählen auch über die Schlagzahlen bei dem Einrammen nachgewiesen werden. Da es sich um im Untergrund anstehende veränderlich feste Gesteine mit einer Verwitterungszone handelt, ist der Pfahlwiderstand durch Probebelastun- gen nachzuweisen. Da in Abhängigkeit des Verwitterungsgrades die Einbindetiefe zwischen weni- gen Zentimetern bis mehreren Metern schwanken kann.

Da in den Bereichen der unterschiedlichen Koten der Baugrubensohlen die Schicht 3.1, die Schicht 3.2 oder die Schicht 4.1 anstehen können. Es wird eine einheitliche Gründung der Widerlager und Stützelemente in der Schicht 4.2 empfohlen.

In der Kernbohrung BK 1, abgeteuft im Bereich des südöstlichen Neckarufers nördlich des beste- henden Widerlager Ri. Weilheim wurde in einer Tiefe von 11,5 – 12,7 m u. GOK vermutlich ein Hohlraum angetroffen. Ein dem Verpressen des Bohrloches wurde durch die BaugrundSüd GmbH ein Mehrverbrauch von ca. 460 l Verfüllmaterial dokumentiert, demzufolge kann, insofern es sich um einen Hohlraum handelt, dieser ein Volumen von bis zu ca. 400 l bzw. 0,4 m³ aufweist. Davon aus- gehend, dass es sich um einen Hohlraum handelt, ist in diesem Tiefenbereich die Subrosionsfront zu verorten. Es wird empfohlen eine etwaige Tiefgründung bis unterhalb der Subrosionsfront zu führen um die Gefährdung der Gründung durch Karsthohlräume im Untergrund zu verringern. Durch die Erstellung bzw. ordnungsgemäße Herstellung (siehe Kapitel 5.1.2) der Bohrpfähle sollte auch in gipsführende Schichten einzubinden sein, insofern diese ordnungsgemäß hergestellt werden, ist

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auch eine Wasserzirkulation in dem Bohrloch auszuschließen, welche zu einer Ablaugung des Gip- ses führen kann. Dieses Vorgehen ist jedoch durch die Untere Wasserbehörde bzw. das zuständige Landratsamt Tübingen zu billigen.

Sollte von einer Tiefgründung abgesehen werden, kann eine Flachgründung des Ersatzneubaus durchgeführt werden. Im Fall der Behelfsbrücke, zu welcher uns derzeit keine Planungen vorliegen, werden auch in diesem Fall sowohl die Möglichkeit der Flach- als auch der Tiefgründung betrachtet.

5.1.1 Flachgründung

Im Bereich der Gründungssohle einer Flachgründung des Widerlager Achse 10 (Widerlager Ri. TÜ Hirschau) in der relevanten Tiefe von ca. 323,7 m NHN stehen die Aue- und Schwemmlehme (Schicht 2) und lokal auch verlehmte Neckarkiese an (Schicht 3.1) an. Diese Schichten sind als gering tragfähig und stark setzungsempfindlich einzustufen. Eine Flachgründung ist nur mit Zusatz- maßnahmen auszuführen. Demzufolge wird empfohlen, die Schicht 2 und 3.1 bis auf die Oberkante der Schicht 3.2 durch einen Teilbodenaustausch oder Magerbeton zu ersetzen.

Die Mittelstütze Achse 20 (zwischen Oberen Neckarkanal und Neckar) würde bei einer Fachgrün- dung in frostsichere Tiefe (> 1,0 m u. GOK) in den Neckarkiesen (Schicht 3.2) gründen. Die Kiese und Sande des Neckarkies (Schicht 3.2) sind als tragfähig und gering setzungsempfindlich einzu- stufen. Eine Flachgründung kann der Schicht 3.2 ohne Zusatzmaßnahmen ausgeführt werden.

Die Stütze Achse 30 (südöstliches Neckarufer) würde in frostsicherer Tiefe in den vollständig ver- witterten bis zersetzten Grabfeld-Formation (Schicht 4.1) gründen. Die Schicht 4.1 ist als deutlich setzungsempfindlich und gering tragfähig einzustufen. Erst mit zunehmender Tiefe, geringeren Was- sergehalten, halbfesten bis festen Konsistenzen ist die Schicht 4.1 als tragfähig und gering setzungs- empfindlich einzustufen. Für eine Flachgründung werden Zusatzmaßnahmen in Form eines Teilbo- denaustausches mit der Mindestdicke von 50 cm empfohlen.

Das Widerlager Achse 40 (Widerlager Ri. TÜ Weilheim) würde bei einer frostsicheren Flachgrün- dung (> 1,0 m u. GOK) auf einer Kote von ca. 321,3 m NHN an der Basis des Neckarkieses (Schicht 3.2) in der vollständig verwitterten bis zersetzten Grabfeld-Formation (Schicht 4.1) gründen. Die Schicht 4.1 ist als deutlich setzungsempfindlich und gering tragfähig einzustufen. Erst mit zuneh- mender Tiefe, geringeren Wassergehalten, halbfesten bis festen Konsistenzen ist die Schicht 4.1

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als tragfähig und gering setzungsempfindlich einzustufen. Für eine Flachgründung werden Zusatz- maßnahmen in Form eines Teilbodenaustausches mit der Mindestdicke von 50 cm empfohlen.

Im Folgenden werden die Bemessungswerte des Sohlwiderstandes für die Flachgründung der Wi- derlager und Stützen sowohl mit Streifen- als auch mit Einzelfundamenten angegeben. Sollten wie im Fall des Pfeilers Achse 30 und des Widerlagers Achse 40 im Untergrund die bindige vollständig verwitterte bis zersetzte Grabfeld-Formation (Schicht 4.1) anstehen, wird der Einbau eines 50 cm mächtigen Teilbodenaustausches empfohlen.

Eine Flachgründung der Mittelstütze Achse 20 würde nach den vorliegenden Plänen und den Er- kundungsergebnissen in den Neckarkiesen zu liegen kommen. Eine Gründung in den Neckarkiesen (Schicht 3.2) ist ohne Zusatzmaßnahmen ausführbar.

Da angenommen wird, dass die Behelfsbrücke auf einer ähnlichen Kote wie die bestehende Neckar- brücke gründet, sind die Bemessungen der Sohlwiderstände der Widerlager Achse 10 und Achse 40 auch für eine etwaige Flachgründung der Widerlager der Behelfsbrücke heranzuziehen.

Flachgründung Widerlager Achse 10 Richtung TÜ-Hirschau

kleinste Einbin-Bemessungswert  des Sohlwiderstands R,d
detiefe des Fun-[kN/m²]
damentsa = b bzw. a‘ = b‘
[m]0,5 m1,0 m1,5 m2,0 m2,5 m3,0 m
0,5150190205220240230
1,0265275280295310270
1,5355335350365310390
2,0435420430350445430

ACHTUNG – Die angegebenen Werte sind Bemessungswerte des Sohlwiderstands, keine auf- nehmbaren Sohldrücke nach DIN 1054:2005-01 und keine zulässigen Bodenpressungen nach DIN 1054:1976-11 Tabelle 5.1-1: Bemessungswert des Sohlwiderstands für Einzelfundamente in Schicht 3.2 auf Gründungspolster unter Berücksichtigung von Grundwasser

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kleinste Einbin-Bemessungswert  des Sohlwiderstands R,d
detiefe des Fun-[kN/m²]
damentsb bzw. b‘
[m]0,5 m1,0 m1,5 m2,0 m2,5 m3,0 m
0,5125180210235260255
1,0200235255285305255
1,5260270295325275350
2,0310325350295375370

ACHTUNG – Die angegebenen Werte sind Bemessungswerte des Sohlwiderstands, keine auf- nehmbaren Sohldrücke nach DIN 1054:2005-01 und keine zulässigen Bodenpressungen nach DIN 1054:1976-11 Tabelle 5.1-2: Bemessungswert des Sohlwiderstands für Streifenfundamente in Schicht 3.2 auf Gründungspolster unter Berücksichtigung von Grundwasser

Flachgründung Stütze Achse 20

kleinste Einbin-Bemessungswert  des Sohlwiderstands R,d
detiefe des Fun-[kN/m²]
damentsa = b bzw. a‘ = b‘
[m]0,5 m1,0 m1,5 m2,0 m2,5 m3,0 m
1,0225245240330320280
1,5325300385350290260
2,0360430390310265240

ACHTUNG – Die angegebenen Werte sind Bemessungswerte des Sohlwiderstands, keine auf- nehmbaren Sohldrücke nach DIN 1054:2005-01 und keine zulässigen Bodenpressungen nach DIN 1054:1976-11 Tabelle 5.1-3: Bemessungswert des Sohlwiderstands für Einzelfundamente in Schicht 3.2 auf Gründungspolster unter Berücksichtigung von Grundwasser

kleinste Einbin-Bemessungswert  des Sohlwiderstands R,d
detiefe des Fun-[kN/m²]
damentsb bzw. b‘
[m]0,5 m1,0 m1,5 m2,0 m2,5 m3,0 m
1,0165200200250225215
1,5235230260230215205
2,0255290245215205190

ACHTUNG – Die angegebenen Werte sind Bemessungswerte des Sohlwiderstands, keine auf- nehmbaren Sohldrücke nach DIN 1054:2005-01 und keine zulässigen Bodenpressungen nach DIN 1054:1976-11 Tabelle 5.1-4: Bemessungswert des Sohlwiderstands für Streifenfundamente in Schicht 3.2 auf Gründungspolster unter Berücksichtigung von Grundwasser

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Flachgründung Stütze Achse 30

kleinste Einbin-Bemessungswert  des Sohlwiderstands R,d
detiefe des Fun-[kN/m²]
damentsa = b bzw. a‘ = b‘
[m]0,5 m1,0 m1,5 m2,0 m2,5 m3,0 m
1,0200320315315325300
1,5265380360360360330
2,0335435410405350330

ACHTUNG – Die angegebenen Werte sind Bemessungswerte des Sohlwiderstands, keine auf- nehmbaren Sohldrücke nach DIN 1054:2005-01 und keine zulässigen Bodenpressungen nach DIN 1054:1976-11 Tabelle 5.1-5: Bemessungswert des Sohlwiderstands für Einzelfundamente in Schicht 4.1 auf Gründungspolster unter Berücksichtigung von Grundwasser

kleinste Einbin-Bemessungswert  des Sohlwiderstands R,d
detiefe des Fun-[kN/m²]
damentsb bzw. b‘
[m]0,5 m1,0 m1,5 m2,0 m2,5 m3,0 m
1,0150240245255255245
1,5195285280290280270
2,0240325315325290285

ACHTUNG – Die angegebenen Werte sind Bemessungswerte des Sohlwiderstands, keine auf- nehmbaren Sohldrücke nach DIN 1054:2005-01 und keine zulässigen Bodenpressungen nach DIN 1054:1976-11 Tabelle 5.1-6: Bemessungswert des Sohlwiderstands für Streifenfundamente in Schicht 4.1 auf Gründungspolster unter Berücksichtigung von Grundwasser

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Flachgründung Widerlager Achse 40 Richtung TÜ-Weilheim

kleinste Einbin-Bemessungswert  des Sohlwiderstands R,d
detiefe des Fun-[kN/m²]
damentsa = b bzw. a‘ = b‘
[m]0,5 m1,0 m1,5 m2,0 m2,5 m3,0 m
1,0215335325325335340
1,5280390370370375380
2,0350450420415420420

ACHTUNG – Die angegebenen Werte sind Bemessungswerte des Sohlwiderstands, keine auf- nehmbaren Sohldrücke nach DIN 1054:2005-01 und keine zulässigen Bodenpressungen nach DIN 1054:1976-11 Tabelle 5.1-7: Bemessungswert des Sohlwiderstands für Einzelfundamente in Schicht 4.1 auf Gründungspolster unter Berücksichtigung von Grundwasser

kleinste Einbin-Bemessungswert  des Sohlwiderstands R,d
detiefe des Fun-[kN/m²]
damentsb bzw. b‘
[m]0,5 m1,0 m1,5 m2,0 m2,5 m3,0 m
1,0160250255265275290
1,5205290290295310320
2,0250330325330340350

ACHTUNG – Die angegebenen Werte sind Bemessungswerte des Sohlwiderstands, keine auf- nehmbaren Sohldrücke nach DIN 1054:2005-01 und keine zulässigen Bodenpressungen nach DIN 1054:1976-11 Tabelle 5.1-8: Bemessungswert des Sohlwiderstands für Streifenfundamente in Schicht 4.1 auf Gründungspolster unter Berücksichtigung von Grundwasser

Die in den vorstehenden Tabellen angegebenen Bemessungswerte basieren auf überschlägigen Grundbruch- und Setzungsberechnungen unter Ansatz von zulässigen Setzungsbeträgen f 2 cm und den bodenmechanischen Kennwerten entsprechend der Tabelle 3.2-1. Es wurde von einem Horizontallastanteil H/V f 0,2 und von max. 25 % veränderlichen Lasten, sowie einem zentrischen Lasteintrag ausgegangen.

Die Gründung ist in frostfreier Tiefe mindestens 1,0 m unter Geländeoberfläche vorzusehen.

Für die Sohlplatte auf dem wie oben beschrieben hergestellten Gründungsplanum kann für die sta- tische Bemessung nach dem Bettungsmodulverfahren für Vorentwurfszwecke ein Bettungsmodul

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von k = 8 MN/m3 angesetzt werden. Der Bettungsmodul ist keine Bodenkonstante, sondern maß- s,k geblich von der Größe der Lastfläche, der Belastung und der Laststellung abhängig. Daher stellt der angegebene Bettungsmodul lediglich einen Schätzwert dar und ist im Zuge der Planung anhand von Setzungsberechnungen zu überprüfen. Im Bereich der Plattenränder darf der Bettungsmodul auf einem Randstreifen von 2 m mit dem 3-fachen Wert angesetzt werden. Im Bereich eines konzentrier- ten Lasteintrags (Einzelstützen, innenliegende Wände) darf der doppelte Bettungsmodul angesetzt werden.

Ein Bodenaustausch oder Gründungspolster sollte mit einem frostsicheren, gut verdichtbaren Korngemisch (rollig, z.B. GW, GI nach DIN 18 196 – geeignet wäre z.B. FSS 0/45), um den erfor- derlichen Verformungsmodul auf dem Erdplanum zu erreichen ausgeführt werden.

Sollte die Schicht 2 im Bereich einer geplanten Flachgründung anstehen ist diese Schicht bis auf die Oberkante der Schicht 3.2 auszubauen und durch den o.g. Teilbodenaustausch oder Magerbe- ton zu ersetzen.

Sollten aufgeweichte Bereiche im Planum angetroffen werden oder Böden durch Niederschlag / Be- fahrung o.ä. im Zuge der Baumaßnahme aufweichen so sind diese Böden auszutauschen.

Alternativ kann, um die ausreichende Tragfähigkeit im Planum zu erreichen, eine Bodenverbesse- rung der bindigen Böden bzw. Aushubs der Schicht 2.2 durch Einfräsen eines Kalk-Zement-Gemi- sches bis in eine Tiefe von 0,4 m u. GOK ausgeführt werden. Die abschließende Festlegung der Art des Bindemittels und des Bindemittelgehaltes, sollte vor Beginn der Baumaßnahme durch Eignungs- prüfungen nach TB-BF-StB ermittelt werden.

Unabhängig von der Wahl zwischen bindemittelverbessertem Aushub oder Mineralkorngemisch muss der Einbau lageweise verdichtet erfolgen. Die einzelnen Lagen dürfen 30 cm Dicke nicht über- schreiten. Unmittelbar nach dem Einbau ist ein Verdichtungsgrad D Pr g 98 % bei bindemittelverbes- sertem Böden gemäß ZTV-E-StB oder D Pr g 103 % gemäß ZTV-SoB bei dem Mineralstoffgemisch nachzuweisen. Das Planum ist vor Beginn des Auftrags des Fahrbahnober- und unterbaues in Dammlage zu verdichten.

Im Fall der Bindemittelverbesserung muss nach 28 Tagen Lagerung und Prüfung nach TP BF-StB, Teil B 11.3 die einaxiale Druckfestigkeit g 0,5 MPa bzw. der CBR-Wert gemäß DTP BF-StB g 40 %

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betragen. Nach 24 h Wasserlagerung darf nur ein Festigkeitsabfall f 50 % bezogen auf die Festigkeit vor Wasserlagerung eintreten.

5.1.2 Tiefgründung

Es kann eine Gründung mittels Bohrpfählen oder Rammpfählen ausgeführt werden. Es wird die Ausführung von Stahlbetonrammpfählen und Bohrpfählen empfohlen. Unabhängig von der Ausfüh- rung von Rammpfählen sollte sicher nachgewiesen werden, dass die Standsicherheit und die Ge- brauchstauglichkeit des Oberen Neckarkanals und des Dammes zwischen Kanal und Neckar durch die Baumaßnahmen nicht beeinträchtigt wird.

Für die Herstellung einer Tiefgründung via Bohrpfähle wird aufgrund der Gefahr von Hohlräumen unter der Pfahlspitze folgende Vorgehensweise basierend auf gutachterlicher Erfahrung mit Bohr- pfahlgründungen in verkarstungsgefährdetem Untergrund empfohlen:

  • An dem geplanten Standort eines jeden Bohrpfahles sollte eine Erkundungs- bzw. Pilotboh- rung bis auf 5 m unter die geplante Aufstandstiefe abgeteuft werden. Anhand der Bohrung wird der Baugrund an der jeweiligen Stelle auf Hohlräume überprüft.
  • Alternativ zu einer Kernbohrung kann auch eine Meißel- oder Vollkronenbohrung mit anschlie- ßender Kamerabefahrung durchgeführt werden.
  • In die Bohrlöcher können Manschettenrohre eingestellt werden, durch welche eine Vorvergü- tung des Baugrundes unterhalb der Sohle durch Injektion vorgenommen werden kann. Hier ist auf die Wahl des Injektionsmittel zu achten, da es durch eine Reaktion der Zementfluide und sulfathaltigen Boden zum Tonquellen kommen kann.
  • An den Bewehrungskörben sind ca. 4 Manschettenrohre anzubringen, die kurze Zeit nach der Herstellung des Bohrpfahls (Beton darf noch nicht ausgehärtet sein) durch Wasser freigespült bzw. aufgesprengt werden.
  • Durch die Manschettenrohre wird Zementsuspension geleitet und der Bohrpfahl wird nachver- presst. Sollte eine Injektion mittels Verpressschläuchen vorgesehen werden, ist zu gewähr- leisten das die Verpressschläuche positionstreu fixiert werden.

Die Pfähle sind bis in ausreichend tragfähigen Baugrund zu führen. Für die Ableitung von Bohrpfahl- widerständen ohne Probebelastungen wird in der EA-Pfähle eine Pfahleinbindung von mindestens

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2,5 m in den tragfähigen Boden gefordert. Dies ist ab einer Einbindung von 2,5 m in die Schicht 3.2 und Schicht 4.1 in steifer bis halbfester Konsistenz gegeben. In Festgestein mit einer einaxialen Mindestdruckfestigkeit von q u g 5 MN/m² (Schicht 4.2) darf die minimale Einbindung auf 0,5 m redu- ziert werden. Da es sich hier jedoch um ein verändlich festes Gestein handelt, wird die Durchführung von Pfahlprobebelastungen besonders empfohlen.

Bruchwert q der s,kPfahlspitzendruck q b,k [kN/m²]
Schicht
Pfahlmantelreibung
[kN/m²]s/D = 0,02 ss/D = 0,03 ss/D = s = 0,10 s g
Schicht 235------
Schicht 3.130------
Schicht 3.2555507001.600
Schicht 4.140------
Schicht 4.22002.500

Tabelle 5.1-9: Charakteristische Kennwerte für unverpresste Bohrpfähle

Bei einer gezielten Verpressungen der Bohrpfähle, gemäß EA-Pfähle via Injektionsröhren, die kraft- schlüssig an der Bewehrung fixiert sind, kann die Pfahlmantelreibung für Bohrpfähle aus Tabelle 5.1-9 um 50 % erhöht werden.

SchichtBruchwert q der Pfahlmantelreibung s,k
[kN/m²]
Schicht 270
Schicht 3.160
Schicht 3.2135
Schicht 4.180
Schicht 4.2150 – 400

Tabelle 5.1-10: Charakteristische Pfahlmantelreibung für Mikropfähle

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PfahlmantelreibungPfahlspitzendruck q b,k
Schicht
q s,k[kN/m²]
[kN/m²]s/D = 0,035 eqs/D = 0,100 eq
Schicht 225----
Schicht 3.120----
Schicht 3.2302.2004.200
Schicht 4.130350600

Tabelle 5.1-11: Charakteristische Pfahlkennwerte für Fertigrammpfähle aus Stahlbeton und Spannbeton

Wenn Bohrpfähle in die Schicht 4.2 einbinden, wird die Mantelreibung der darüber lagernden Lock- erböden aufgrund der geringen Pfahlsetzung nicht aktiviert und darf daher bei der Bemessung der Pfähle nicht angesetzt werden.

Für Fertigrammpfähle, die in die Schicht 4.2 gerammt werden, wird eine Probebelastung empfohlen. Bei Rammung in Schicht 4.2 erfolgt der Lastabtrag nur über den Pfahlfußwiderstand.

Aufgrund der bereits vorgefertigten und abgebundenen Stahlbetonrammpfähle findet keine Reaktion des Betons bzw. Zementes mit dem sulfathaltigen Boden und Gestein statt und ein Tonquellen wird vorgebeugt. Diese Methode der Tiefgründung hat sich bereits für die bestehende Brücke über 60 Jahre bewehrt. Eine ausreichende Tragfähigkeit kann bei dem Rammvorgang über die Schlagzahlen nachgewiesen werden.

Die in der Tabelle 5.1-9 angegebenen Werte gelten für Einzelpfähle. Für alle Pfahlsysteme ist bei Anordnung von mehreren Pfählen in unmittelbarer Nachbarschaft bzw. mit geringem Abstand zuei- nander die Pfahlgruppenwirkung nach EA Pfähle zu berücksichtigen. Der Grenzabstand, ab dem die Wechselwirkung zweier benachbarter Pfähle vernachlässigbar klein ist, kann nach EA-Pfähle mit dem 6 bis 8-fachen Pfahldurchmesser angenommen werden.

Gemäß dem Jahresbericht 2014 des Arbeitskreises „Pfähle“ der DGGT wird bei Rammung von of- fenen Stahlrohren die Pfropfenbildung in Abhängigkeit des Pfahldurchmessers berücksichtigt. Bei

einem Pfahldurchmesser D f 0,5 m wird eine vollständige Pfropfenbildung angesetzt, bei der die äußere Pfahlmantelreibung (q ), ein Spitzendruck auf die Profilaufstandsfläche (q ) und ein Spit- s,k b,k zendruck auf die Unterseite des Pfropfens (q ) wirken. Dies wird als Modell 1 bezeichnet. In Pfropfen,k

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Modell 2 für Pfahldurchmesser D g 1,5 m und ohne Pfropfenbildung wird statt des Spitzendrucks auf den Pfropfen eine innere Pfahlmantelreibung (q ) angesetzt. Dabei werden die obersten 20 % der is,k Pfahleinbindetiefe aufgrund von Sackungseffekten während der Pfahleinbringung nicht berücksich- tigt.

BodenschichtCharakteristischer Pfahlspit-
Charakteristi-Charakteristischer Pfahlspit-
zendruck auf die Profilauf-
sche Pfahl-zendruck q Pfropfen,k
standsfläche q b,k
mantelrei-[kN/m²]
[kN/m²]
bung bei s =
sg 0,1 D eqfür die bezogene Pfahl-für die bezogene Pfahl-
q s,kkopfsetzung s/D [/] eqkopfsetzung s/D [/] eq
[kN/m²]s/D = 0,035 eqs/D = 0,1 eqs/D = 0,035 eqs/D = 0,1 eq
210--------
3.110--------
3.2151.2002.2503.9007.500
4.1152003002.8003.300

Tabelle 5.1-12: Charakteristische Pfahlkennwerte für offene Stahlrohre mit D f 0,5 m (Modell 1)

BodenschichtCharakteristischer Pfahlspit-
Charakteristische in-Charakteristische äu-zendruck auf die Profilauf-
nere Pfahlmantelrei-ßere Pfahlmantelrei-standsfläche q b,k
bungbung
[kN/m²]
bei s = 0,1 D sg eqbei s = 0,1 D sg eqfür die bezogene Pfahl-
q is,kq s,k
kopfsetzung s/D [/] eq
[kN/m²][kN/m²]
s/D = 0,035 eqs/D = 0,1 eq
2510----
3.1510----
3.210203.9007.500
4.17,5156001.050

Tabelle 5.1-13: Charakteristische Pfahlkennwerte für offene Stahlrohre mit D g 1,5 m (Modell 2)

Für offene Stahlrammrohre mit Pfahldurchmessern zwischen 0,5 m < D < 1,5 m sind die charakte- ristischen axialen Druckpfahlwiderstandskräfte über eine Interpolation zwischen den sich aus dem Modell 1 und dem Modell 2 ergebenden Werten zu berechnen. Eine geradlinige Interpolation zwi- schen den berechneten Werten nach Modell 1 und Modell 2 wird gemäß dem Jahresbericht 2014 der DGGT ist nicht möglich, da der Interpolationsfaktor χ nichtlinear ist. Es können maßgebliche

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Abweichungen aus der linearen Interpolation bzgl. der ermittelten Pfahlwiderstandskraft insbeson- dere bei kleinen Pfahldurchmessern resultieren. Für die Ermittlung der charakteristischen axialen Druckpfahlwiderstandskräfte mit Pfahldurchmessern zwischen 0,5 m < D < 1,5 m ist daher der In- terpolationsansatz gemäß Jahresbericht 2014 der DGGT (Bautechnik 91, Heft 12) anzuwenden.

Die charakteristische horizontale Pfahlbettung k kann nach EC 7, Abschnitt 7.7.3, über den cha- s,k rakteristischen Steifemodul E und den Pfahlschaftdurchmesser D zu k = E / D ermittelt wer- s,k s s,k s,k s den. Für D > 1,0 m darf D = 1,0 m angesetzt werden. Für E können die in Tabelle 3.2-1 angege- s s s,k benen Werte E angesetzt werden. Bei der Ermittlung des Bettungsmoduls ist für jede Tiefenlage s,k zu prüfen, ob der ermittelte örtliche Pressungswert an keiner Stelle die im ebenen Fall berechneten Erdwiderstandspannung überschreitet,  h,k f eph,k . Außerdem darf der seitliche Bodenwiderstand nicht größer angesetzt werden, als es der Bemessungswert des räumlichen Erdwiderstandes für den Anteil der Einbindetiefe bis zum Drehpunkt (Verschiebungsnullpunkt) zulässt, B h,d f Er ph,d . Bzgl. des Nachweises der horizontalen Pfahlbettung sind auch die Empfehlungen des Arbeitskreises „Pfähle“ (EA-Pfähle) zu beachten.

Der Bettungsverlauf sollte erst 1 m unter Gelände einsetzen und linear ab 1 m u. GOF auf einer Strecke von 3 m ansteigen von 0 MN/m³ bis auf den für diese Schicht zutreffenden Wert. Für alle tiefer liegenden Schichten wird der Bettungsverlauf konstant mit dem abgeschätzten Bettungsmodul der jeweiligen Schicht festgelegt. Bettungssprünge im Lockergestein sind durch Übergänge auszu- gleichen. Im Übergang zum Fels sind Bettungssprünge zu erwarten.

5.2 Hangstabilität / Rutschhang

Der Gipskeuperhang Spitzberg-Ödenburg 30,0 m nördlich des Widerlagers Richtung TÜ-Hirschau entlang des westlichen Neckarufers zeigt vegetativ überprägte Abrisskanten, Säbelwuchs und ist in der ingenieurgeologischen Gefahrenhinweiskarte als Rutschungsbereich ausgewiesen. Demzufolge ist davon auszugehen, dass dieser Hang sich in Bewegung befindet und keine oder nur sehr geringe Standsicherheitsreserven aufweist. Daraus resultierend sind bei Abgrabungen im Bereich des Gips- keuperhanges, sollten diese im Rahmen der weiteren Planung erforderlich werden, Stützmaßnah- men einzuplanen.

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Gemäß der vorliegenden Planung greift das Bauvorhaben nicht in den Gipshang ein und Maßnah- men zur Stabilisierung des Hanges sind nicht vorzuhalten.

5.3 Baugruben

Gemäß [U2] sind für die Herstellung des Widerlager Achse 10 in Richtung TÜ-Hirschau, der Mittel- stütze Achse 20 und der Stütze Achse 30 Längsverbauten zu dem bestehenden Oberen Neckarka- nal, dem Neckar sowie den bestehenden Ufer- und Dammböschungen geplant. Aufgrund der Platz- verhältnisse, der Nachbarbebauung und aufgrund des Umstandes, dass teilweise in einem Fließge- wässer gebaut wird (Pfeiler Achse 30), können die Baugruben nicht geböscht erstellt werden. Die geplanten Baugrubentiefe erreicht maximal 5,0 – 6,0 m u. GOK. Gemäß der aktuellen Planung [U2] wird im Bereich der geplanten Mittelstütze zwischen Oberen Neckarkanal und Neckar für den Verbau wahrscheinlich eine temporäre Rückverankerung erforderlich.

Da die Baugrubensohlen der Brückenwiderlager und Stützen auf dem Niveau oder unterhalb des Bauwasserstandes liegt, wird ein wasserdichter Verbau empfohlen.

Die Einbindung der Spundwand in die Grabfeld-Formation (Schicht 4.2) ist statisch und hydraulisch zu dimensionieren.

Träger sind in Bohrlöcher einzustellen. Es wird empfohlen, die Spundwanddielen aufgrund der damit verbundenen Erschütterungen und der Rammbarkeit der Schichten (siehe Tabelle 3.1-1) nicht ein- zurammen. Im Bereich der Schichten 1.1 und 1.2 (Auffüllungen) und 3.1 und 3.2 (Neckarkies) sind Auflockerungsbohrungen bzw. im Bereich der Schicht 4.2 (Grabfeld-Formation, frisch bis stark ver- wittert) bei Tiefen größer 7 m u. GOK Austauschbohrungen einzuplanen. Im Bereich der Austausch- und Auflockerungsbohrungen sind Maßnahmen zur Abdichtung (z. B. Injektionen mittels Zementsus- pension) zu treffen.

Für Verbauwände, die rückverankert werden müssen, sind Verpressstrecken in Schicht 3.2 und 4.2 anzuordnen, die Tragfähigkeit von Ankern mit Verpressstrecken ist mit Eignungsversuchen nachzu- weisen. Jeder Bauwerksanker ist einer Abnahmeprüfung zu unterziehen. Die Regelungen der DIN 1054 und der DIN EN 1537 sind zu beachten. Die Anker sind hinter die möglichen Gleitkreise zu führen, so dass im Bereich der Verpressstrecken keine Gleitbewegungen auftreten.

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Der Tabelle 5.3-1 sind die charakteristischen Mantelreibungen für Verpressanker zu entnehmen. Die angegebenen Ankerkräfte gelten für Verpresskörperlängen bis 6 m und bei einem Bohrdurchmesser von 100 bis 150 mm. Verpresskörperlängen < 4 m sollten vermieden werden, um kleinräumige Schwächezonen (z.B. aufgrund genesebedingter Inhomogenität oder lokalen Klüften) überbrücken zu können.

charakteristischer Mantelrei-
Schicht-Nr.Bezeichnung
bung q [kN/m²] 1) s,k
Schicht 3.1Neckarkies, verlehmt100
Schicht 3.2Neckarkies150
Schicht 4.1Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt100
Schicht 4.2Grabfeld-Formation, frisch bis stark verwittert350
  1. mit doppeltem Nachverpressen Tabelle 5.3-1: Charakteristische Mantelreibung für Verpressanker zur Vorbemessung

Die Tragfähigkeit von Ankern mit Verpressstrecken in den Auffüllungen ist mit Untersuchungsprü- fungen festzulegen. Jeder Bauwerksanker ist einer Abnahmeprüfung zu unterziehen. Die Regelun- gen insbesondere des Normenhandbuchs EC 7, der DIN EN 1537 und der DIN SPEC 18 537 sind zu beachten.

Um einen verformungsarmen Verbau zu erreichen, sind die Steifen einer Aussteifung zumindest kraftschlüssig zu verkeilen oder die Verpressanker auf mindestens 80 % der charakteristischen Be- anspruchung im Bauzustand vorzuspannen und festzulegen.

Aufgrund der an die Baugrube angrenzenden Verkehrsflächen und Versorgungsleitungen ist der Baugrubenverbau auf erhöhten aktiven Erddruck (0,5 x e + 0,5 x e ) zu bemessen. Die bodenme- a 0 chanischen Rechenwerte für die Standsicherheitsberechnungen des Baugrubenverbaus können Ta- belle 3.2-1 entnommen werden. Für die Bemessung einer Verbauwand darf der Wandreibungswin- kel für Bohrträgerwände, Spundwände und Bohrpfahlwände höchstens mit | a/p | = 2/3  k9 angesetzt werden, für Schlitzwände höchstens mit | a/p | = 1/2  k9.

Für den Nachweis des vertikalen Lastabtrags von Verbauwänden dürfen für Spundwände und Stahl- bohlträger die Kennwerte der Tabelle 5.3-2 verwendet werden. Der Ansatz dieser Tabellenwert setzt voraus, dass im wesentlichen nur Erddruck (+ großflächige Baustellenlasten) auf die Verbauwand

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wirken und keine setzungsempfindliche Bebauung im Einflussbereich der Verbauwand vorhanden ist (vertikale Setzung und damit Verformung der Wand kann zugelassen werden).

Für die Ermittlung der charakteristischen Mantelwiderstände nach EAB, sind im Bereich zwischen Baugrubensohle und theoretischem Fußpunkt der Verbauwand bei Ermittlung der Mantelreibung die Mantelflächen nach EAB, Bild EB 85-1 in Ansatz zu bringen. Im Bereich unterhalb des theoretischen Fußpunkts darf bei Ermittlung der Mantelreibung die umlaufende Abwicklungsfläche in Ansatz ge- bracht werden.

Die angegebenen Werte gelten für schlagend oder drücken eingebrachte Profile. Für vibrierend ein- gebrachte Profile sind die angegebenen charakteristischen Kennwerte auf 75 % abzumindern.

Wenn die Vertikalverformung der Wand begrenzt werden soll (z.B. bei Nutzung als Auflager für Hilfs- brücken) oder eine Verformung der Wand aufgrund nahe gelegener, setzungsempfindlicher Bebau- ung nicht zugelassen werden kann, dürfen die Kennwerte der Tabelle 5.3-2 nicht verwendet werden. Es sind dann die Kennwerte für Stahlrammpfähle, Modell 1, siehe Tabelle 5.1-12 zu verwenden.

Die volle Tragfähigkeit wird insbesondere in bindigen Böden erst nach einer gewissen Ruhezeit er- reicht und ist nicht sofort nach Einbringung der Spundbohlen verfügbar.

SchichtSpitzendruck q b,kMantelreibung q s,kMantelreibung q s,k
Spundwände undSpundwändeBohlträger
Bohlträger
[kN/m²][kN/m²][kN/m²]
Schicht 1.1--1520
Schicht 1.2--1520
Schicht 2--1520
Schicht 3.1--1520
Schicht 3.29.0002040
Schicht 4.1--2027
Schicht 4.225.00050105

Tabelle 5.3-2: Charakteristische Kennwerte für Spundwände und Bohlträger

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Beim Aushub ist zu beachten, dass feinkörnige Böden (Schicht 1.2, 2, 3.1 und 4.1) witterungsemp- findlich und bei erhöhten Wassergehalten stark bewegungsempfindlich sind. Diese Böden können bei ungünstigen Witterungsbedingungen / Wassersättigung und mechanischer Beanspruchung auf- weichen und sich verflüssigen. Der Boden ist dann nicht wieder einbaufähig und auch nicht mehr tragfähig. Dynamische Beanspruchungen dieser Böden sind zu vermeiden. Der Aushub muss rück- schreitend erfolgen. Das Aushubgerät ist grundsätzlich mit einer Grabenschaufel (Baggerschaufel mit gerader Schneide) auszurüsten. Damit lässt sich die Aushubsohle weitgehend ohne Störung des Baugrundes herstellen. Die Baugrubensohlen dürfen nicht befahren werden und sind unverzüglich abzudecken bzw. zu überbauen, um die anstehenden Böden vor ungünstigen Witterungseinflüssen zu schützen. Aufgeweichte Bereiche sind vollständig aus der Aushubsohle zu entfernen und gegen ein rolliges, gut verdichtbares, steinfreies Material, (Bodengruppen nach DIN 18 196: GW, SW, SI, GI oder Tragschichtmaterial, z. B. 0/45 gemäß ZTV SoB-StB) auszutauschen.

Das Erdplanum ist mit einem geeigneten Quergefälle (g 3%) idealerweise in einem Dachprofil her- zustellen, um eine funktionierende Planumsdrainage zu gewährleisten. Der Aushub ist, um Auflo- ckerungen des Planums möglichst gering zu halten mit gerader Schneide herzustellen. Das Erdpla- num darf nicht befahren werden und es darf nur rückschreitend ausgehoben werden. Schüttungen sind vor Kopf auszuführen. Ein Vernässen der bindigen Bodenschichten durch Niederschlagswasser ist zu vermeiden, aufgeweichte und aufgelockerte Bereiche sind abzutragen.

Für die Verfüllung von Arbeitsräumen ist gemäß ZTV E-StB 17 ein rolliges, gut verdichtbares, steinfreies Material, (Bodenklassen nach DIN 18 196: GW, SW, SI, GI) zu verwenden. Der Boden ist lagenweise (max. 30 cm) einzubauen und auf mindestens D = 98 % zu verdichten. Pr

Die bindigen Böden sind überwiegend gut lösbar, aber schlecht verdichtungsfähig und frostempfind- lich. Sie sind für einen Wiedereinbau ohne Zusatzmaßnahmen (Bodenverbesserung) i.d.R nicht ge- eignet, außer es können Sackungen (z.B. in Grünflächen) hingenommen werden.

In der Schicht 3.1, 3.2 und 4.1 kann aufgrund des Anteils an Steinen zu geologischen Mehraushub kommen.

Für die Baugruben und die Widerlager in der Bauzeit sind im Rahmen der weiteren Planung Nach- weise gegen Auftrieb und hydraulischen Grundbruch zu führen.

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5.4 Wasserhaltung / Abdichtung

Die Baugrubensohlen liegen voraussichtlich auf dem Niveau oder unterhalb des Bauwasserstandes. Da die Baugruben teilweise an den Neckar und Oberen Neckarkanal angrenzen oder im Neckar erstellt werden sollen, wird ein wasserdichter Baugrubenverbau empfohlen.

Für diesen Fall muss lediglich die Baugrube gelenzt und das Schlosswasser bzw. das aus der Bau- grubensohle aus der gering durchlässigen Grabfeld-Formation (Schicht 4.1, 4.2) austretende Was- ser mittels einer offenen Wasserhaltung gefasst werden. Der Anfall von Schlosswasser ist abhängig von mehreren Randbedingungen und vor allem von der Ausführung. Es wird in der Regel auf wenige Liter pro m² Verbau im wassergesättigten Bereich pro Tag geschätzt. Durch Schlossdichtungen kann der Zulauf von Schlosswasser vermindert werden.

Für eine Wasserhaltung und für das Einbringen von Baustoffen in das Grundwasser wird eine Ge- nehmigung der Unteren Wasserbehörde, dem Landratsamt Tübingen, benötigt.

Anfallendes Schicht-, Stau- und Sickerwasser ist zusammen mit dem Niederschlagswasser in Pum- pensümpfen zu fassen und abzuführen. Das Planum ist mit entsprechendem Gefälle von g 3 % her- zustellen. Aufgrund der schwachen Durchlässigkeit der oberflächennah anstehenden Böden ist in Abhängigkeit von Dauer und Intensität von Niederschlägen saisonal bis in Höhe der GOK mit Schicht- und Sickerwasserzutritten zu rechnen.

Für eine Abdichtung von erdberührten Bauteilen mit bahnenförmigen und flüssig zu verarbeitenden Abdichtungsstoffen wurde auf Basis der bislang zum Projekt vorliegenden Information die Was- sereinwirkungsklassen abgeleitet. Die endgültige Festlegung der Wassereinwirkungsklasse ist nach DIN 18 533 vom Planer festzulegen. Erdberührte Bauteile in einem Baugrund mit hoher Wasser- durchlässigkeit (k > 10-4 m/s) sind bei einem Mindestabstand von 50 cm zum Bemessungswasser- f spiegel gegen Bodenfeuchte und nicht drückendes Wasser, Wassereinwirkungsklasse W1.1-E ge- mäß DIN 18 533, abzudichten. Zur Einstufung in die Wassereinwirkungsklasse W1.1-E ist es auch erforderlich, dass die Arbeitsraumverfüllung aus Böden mit hoher Wasserdurchlässigkeit (k > 10-4 f m/s) erfolgt. Sofern eine dauerhaft funktionsfähige Drainage eingebaut wird, ist der Ansatz der Was- sereinwirkungsklasse W1.2-E auch bei gering durchlässigen Böden (k f f 10-4 m/s) ausreichend. Bau- teile, die in gering durchlässigen Böden (k f f 10-4 m/s) bis maximal 3 m einbinden, und alle Bauteile

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mit einer Grundwassereinwirkung von bis zu 3 m, sind in die Wassereinwirkungsklasse W2.1-E ge- mäß DIN 18 533 einzuordnen. Alle anderen Bauteile, auf die ein (Stau-)Wasserdruck von mehr als 3 m wirken kann, sind entsprechend der Wassereinwirkungsklasse W2.2-E abzudichten. Für erd- überschüttete Decken, die mindestens 30 cm über dem Bemessungswasserstand liegen, ist die Wassereinwirkungsklasse W3-E anzusetzen.

Das Sichern der Arbeiten gegen Niederschlagswasser und ihrer Beseitigung, inkl. das Fassen und geordnete Ableiten von anfallenden Sickerwässern ist gemäß DIN 18 299 als Nebenleistung anzu- sehen.

5.5 Versickerung

Gemäß dem Vorentwurfsplan [U2] ist östlich bzw. nordöstlich des geplanten Widerlagers Achse 40 Ri. TÜ-Weilheim des Ersatzneubaus der Brücke über den Neckar und den Neckarkanal entlang der Landesstraße L371 eine Versickerungs- oder Verdunstungsmulde vorgesehen.

Gemäß den Ergebnissen der Kernbohrung BK 6 stehen ab einer Tiefe von 2,1 m – 3,7 m u. GOK in dem entsprechenden Bereich die Neckarkiese (Schicht 3.2) an. Nach den Ergebnissen der Pump- und Versickerungsversuche weisen die Neckarkiese eine nach DWA-A 138 für eine Versickerungs- anlage geeigneten Durchlässigkeitsbeiwerte von k f = 1,2 x 10-4 – 9,4 x 10-6 m/s auf. Es wird empfoh- len, die Bemessung des Beckens mit der unteren Grenze der ermittelten Bandbreite der hydrauli- schen Durchlässigkeit k = 1 x 10-5 m/s zu bemessen. f

Der Grundwasserspiegel wurde in der Kernbohrung BK 6 auf 3,51 m u. GOK eingemessen. Wie bereits in Kapitel 4.4 beschrieben, ist ein Flurabstand der Sohle des Versickerungsbecken von 1,0 m über dem mittleren höchsten Grundwasser (MHGW) einzuhalten. Sollten die zu versickernden Straßenabflüsse als unbedenklich eingestuft werden, kann der Abstand zum MHGW verringert wer- den.

Unter der Einhaltung des jeweils einzuhaltenden Abstands der Sohle des Verdunstungsbecken und in Anbetracht der ermittelten Durchlässigkeitswerte des Neckarkieses kann in dem gemäß [U2] in der Schicht 3.2 (Neckarkies) versickert werden.

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5.6 Sonstige Empfehlungen

Vor Herstellung der Gründungselemente ist der anstehende Baugrund und die Gründungssohle ge- mäß Normenhandbuch EC 7-1, Abs.4.3.1 (1)P durch uns zu kontrollieren und abzunehmen.

Die Verdichtung der Widerlagerhinterfüllung sowie das erzielte Verformungsmodul auf OK Planum und Frostschutzschicht sind durch entsprechende Felduntersuchungen nachzuweisen, zum Beispiel mittels Plattendruckversuchen nach DIN 18 134, dynamische Plattendruckversuche nach TP Bf-StB Teil B 8.3 oder für die Verdichtungsanforderungen an die Dammbauwerke durch Sondierungen mit der leichten Rammsonde (DPL).

Für die angrenzende bestehende Bebauung und für die wahrscheinlich im Nahbereich der Baumaß- nahme vorhandenen Leitungen / Kanäle sowie die Verkehrsflächen wird eine Beweissicherung vor dem Beginn und nach Abschluss der Baumaßnahme empfohlen.

Eine Baugrunderkundung ist naturgemäß eine stichprobenartige Bestandsaufnahme, die zwischen den Aufschlüssen Ergebnisse interpoliert. Abweichungen in gewissem Umfang sind somit nicht gänzlich auszuschließen. Bei Abweichungen der angetroffenen Bodenverhältnisse von den in die- sem Gutachten beschriebenen ist die Dr. Spang GmbH umgehend zu benachrichtigen.

Sollten geotechnische Fragen auftreten, die im vorliegenden Gutachten nicht bzw. nicht ausreichend behandelt wurden, oder sollten sich Abweichungen bzw. Abänderungen in den Planungen bzw. An- nahmen ergeben, die diesem Gutachten zugrunde gelegt wurden, so ist die Dr. Spang GmbH vom Auftraggeber zu informieren und zu einer ergänzenden Stellungnahme auf- zufordern.

Grundsätzlich sind die Folgerungen, Empfehlungen und die Zusammenfassung zu Homogenberei- chen im Zuge der weiteren Planung zu prüfen und bei Bedarf anzupassen.

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Zur Beantwortung weiterer Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

i.V. (gezeichnet) i.V.

Dipl.-Geol. Peter Kordeuter Andreas Jakobi, M.Sc. (stellv. Abteilungsleiter) (Teamleiter)

Verteiler: - Regierungspräsidium Tübingen, Referat 42 – Steuerung und Baufinanzen, Konrad-Adenauer-Str. 20, 72072 Tübingen, Frau Anja Glatz, Herr Dr. Dominik

Eckert, 1 x, davon 1 x vorab per Mail an Anja.Glatz@rpt-bwl.de;

Dominik.Eckert@rpt.bwl.de

  • Dr. Spang GmbH, Esslingen, 1 x

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gwd.PLÜ_1.lnA_PV_8278P\nalproV_1\gnunalP_7\uahcsriH-ÜT ekcürbrakceN 173L TPR 827834P\se_dac\lacol.hbmggnapsrd.10-gnilsse-rvs\ 1.1.lnA

: retsnefsthcisnA

NORD Untersuchungsbereich PPllaannggrruunnddllaaggee:: hhttttpp::////wwwwww..bbkkgg..bbuunndd..ddee
ÜbersichtslageplanAnlage: 1.1
Projekt Nr.: 43.8728
Plan Nr.: 43.8728/ 1.1
AUFTRAGGEBER: Regierungspräsidium Tübingen, Referat 42 3 Steuerung und BaufinanzenPROJEKT: RPT L371 Neckarbrücke TÜ-HirschauDatum: 21.12.2022
Maßstab: 1:200.000
Gezeichnet: Thi
Geprüft: Jak

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32502000

3250

NORD

BK-GWM/DPH 5

BK/DPH 4

BS/DPH 3

Ref. Neckar 01

BK/DPH 1

BS1/DPH 7

BK-GWM/DPH 2 BK/DPH 6

gwd.PL_2.lnA_PV_8278P\nalproV_1\gnunalP_7\uahcsriH-ÜT ekcürbrakceN 173L TPR 827834P\se_dac\lacol.hbmggnapsrd.50-gnilsse-rvs\ 1.2.lnA

: retsnefsthcisnA

Legende:

BS Kleinrammbohrung

BK Kernbohrung

DPH schwere Rammsondierung

Vermessungspunkt

Plangrundlage: Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg, Geofachdaten © Landesverwaltung Baden-Württemberg Nummer Änderung bzw. Ergänzung Name Datum

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für

Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik mbH

Eberhard-Bauer-Straße 32, 73734 Esslingen/Neckar Telefon: 0711 / 351 30 49 - 0 ¯ Fax: 0711 / 351 30 49 - 19 Email: esslingen@dr-spang.de ¯ Web: http://www.dr-spang.de

Regierungspräsidium Tübingen,

Referat 42 3 Steuerung und Baufinanzen

RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau

Lageplan mit Aufschlusspunkten

Erkundungskonzept

Gezeichnet: Thi Entworfen: Jak Geprüft: Kor Datum: 21.12.2022 Plan-Nr.: 43.8728/ 2.1 Proj.-Nr.: 43.8728 Maßstab: 1:1.000 Anlage: 2.1

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DPH 4 BK 4

N10 +328.03 m NHN 10 20 30? 40 ? +328.03 m NHN ? ? ? DPH 3 RKS 3

1.00 0.90 +326.94 m NHN N10 1.00 +326.85 m NHN 10 20 30 40 50 60 DPH 1 1.30 0.20 BK 1 2.00 Schicht 1.2 1.00 BK-GWM 2 DPH 2 Schicht 1.2 N10 BK 6 DPH 6 +321.36 m NHN BK 5 DPH 5 +325.42 m NHN 10 20 30 40 50 Schicht 1.1 N10 N10 3 4 5 . . . 0 0 0 0 0 0 S S c c h h i i c c h h t t 2 3.1 ? 3 3 3 4 4 5 . . . . . . 0 6 8 0 5 1 0 0 0 0 0 0 ? ? 0.20 +324.31 m NH + 3 N 1 2 . 4 0 . 0 31 m NH 10 N 20 ?30 40 50 60 70 ? Sch N i 1 c 0 ht 2 ? ? ? ? 3 3 . . 2 6 0 0 ? ? 2 3 4 . . . 0 0 0 0 0 0 ? S ? chicht 2 ? ? ? Schic D h P t 0 H 1 ? ? ? ? ? Schicht 0 1 3 . . 2 6? 0 0 .1 ? ? +324.77 m NH + 3 N 1 2 2 . . 4 0 0 . 0 0 77 m NH 10 N 2?0 ? 30 ? 40 50 60 ?70 ? 80 S ? c 9 h 0 icht 3.1 ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? 1 1 2 . . . 0 8 7 0 0 0 1 2 . . 0 0 0 0 ? ? ? ? ? S ? chicht 2 ? ? ? ? 0 1 1 2 . . . . 3 0 7 1 0 0 0 0 ? ? +324.78 m NH + 3 N 1 2 2 . . 4 0 0 . 0 0 78 m NH 10 N 20 30 40 50 60 70 80 90 100 1 2 . . 9 1 0 0 2.00 ? ? RKS 1 ? Schicht 3.2 3.00 3.00 Schicht 3.2 6.00 Schicht 3.2 7.00 Schicht 3.2 3.10 3.00 Schicht 3.2 5 6 . . 0 0 0 0 5 6 . . 0 0 0 0 ? Schicht 1 ? .2 ? 0.60 +321.36 m NH +3 N 21.36 m S N c H 1 h 0 N i ? c 2 h 0 t 2 30 40 50 N10 ? 3 3 4 . . . 2 3 0 0 0 0 ? 3 4 . . 0 0 0 0 ? ? ? ? ? 3 3 4 . . . 6 7 1 0 0 0 4.00 ? ? ? 2 3 6 . . 5 0 1 9 . G 20 W 22 ? 3 3 4 . . . 4 7 0 0 0 0 3 4 . . 0 0 0 0 8.00 ? 2 4 7 . . 0 0 0 9 . 2 G 27 8 .0. 8 W 0 029 . G2 20 W 22 2 1 7 8 3 4 7 0 . . 8 0 . . . . 8 0 0 5 0 1 0 1 9 0 ? . . G G 2 20 0 W W 2 2 0 2 4 4 4 . . . 0 5 8 0 0 0 4 5 . . 0 0 0 0 ? ? ? ? ? ? ? ? ? 320.85 ? 7.00 ? ? ? ? ? ? ? 2.11 GW 1.10 1 2 . . 0 0 0 0 ? 2 5 2 . . 3 0 5 9 . G 20 W 22 5.00 5.00 102 2 5 3 . . 8 0 3 9 . G 20 W 22 5 6 . . 5 2 0 0 5 6 . . 0 0 0 0 Schic ht 4.1 3 20.78 5.00 9.00 2 9 8 . . 0 0 0 9 . G 20 W 22 9.40 5.30 8.00 14.09.2022 2 5 1 . . 8 0 5 9 . G 20 W 22 6.00 2 6 3 . . 5 0 0 9 . G 20 W 22 6.00

10.00 Schicht 4.1 9 9 1 . . 0 7 8 . 5 0 00 6 6 . . 1 4 0 0 6

6 .

. 0

1 0 0 20 2 1 0 /1 1 0c S m chicht 4.1 9.00 Schicht 4.1 2?.90 3.00 S chicht 4.1 6 6 . . 3 5 0 0

7.00 6 7 . . 9 2 0 0 7.00

7.00 7.80 1111..0000 Sch 12 i 1 1 0 c /1 2 0c h m t 1 21 4.2 1 1 0 1 . . 7 5 0 0 ? 7.00 ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? 1 1 0 1 . . 0 0 0 0 3 4 4 5 . . . . 9 5 9 4 0 0 0 0 4 5 . . 0 0 0 0 7 7 8 8 . . . . 4 9 1 8 0 0 0 0 8 9 . . 0 0 0 0 ? 8 8 9 . . . 0 2 3 0 0 0 ? 8 99 . .. 0 00 0 00 ? 20 1 1 1 /1 1 0cm 201 ? Schicht ? 4.2 ? ? 8 9 . . 0 0 0 0 ? ? 8.70 Schich t 4.2 11.20 ? 10 1 0 0 /1 0 0cm ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? 5.90 6.00 9.30 10.00 13.00 ? 6 3 . 1 0 5 0 .36 ? 13.10 10.00 10.00 13.40 9.90 Schicht 4.2 ? 7.00 ? 11.00 14.00 11.50 14.50 10.60 ? 1111..0000 ? 22/10cm 11.00 8.00 1 3 4 1 . 3 8 . 0 23 11.30 ? 11.60 12.10 ? 12.70 12.00 99..0000 ? 20 1 1 1 /1? 1 0cm 201 1 1 2 3 . . 8 0 0 0 12.30 ? 12.60 12.90 ? 1133..0000 10 1 3 0 /1 3 0cm Schicht 4.2 13.10 13.60 14.20 13.20 14.40

14.20 14.00 310.31 15.30 15.00

15.40 16.00

16.60 16.65 16.70 16.90 17.00 308.42

18.30

18.80

19.20

20.00 304.77 gwd.SL_3.lnA_PV_8278P\nalproV_1\gnunalP_7\uahcsriH-ÜT ekcürbrakceN 173L TPR 827834P:V 1.3 .lnA

: retsnefsthcisnA

Legende: Schicht 0

Gipsspiegel Schicht 1.1

Schicht 1.2 ? Schichtgrenze Schicht 2 Bem Bemessungswasserstand Schicht 3.1

Bau Bauwasserstand Schicht 3.2

Schicht 4.1

Schicht 4.2

Plangrundlage: ingenieur-bau-werk, Längsschnitt, Maßstab: 1:125, Stand: 07.12.2021 Nummer Änderung bzw. Ergänzung Name Datum

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für

Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik mbH

Eberhard-Bauer-Straße 32, 73734 Esslingen/Neckar Telefon: 0711 / 351 30 49 - 0 ¯ Fax: 0711 / 351 30 49 - 19 Email: esslingen@dr-spang.de ¯ Web: http://www.dr-spang.de

Regierungspräsidium Tübingen,

Referat 42 3 Steuerung und Baufinanzen

RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau

Längsschnitt

Erkundungskonzept

Gezeichnet: Thi Entworfen: Jak Geprüft: Kak Datum: 31.01.2023 Plan-Nr.: 43.8728/ 3.1 Proj.-Nr.: 43.8728 Maßstab: 1:100 Anlage: 3.1

[Seite 87]

DPH 4 BK 4

N10 +328.03 m NHN 10 20 30? 40 ? +328.03 m NHN ? ? ? DPH 3 RKS 3

1.00 0.90 +326.94 m NHN N10 1.00 +326.85 m NHN 10 20 30 40 50 60 DPH 1 1.30 0.20 BK 1 2.00 Schicht 1.2 1.00 BK-GWM 2 DPH 2 N10 BK 6 DPH 6 +321.36 m NHN BK 5 DPH 5 +325.42 m NHN 10 20 30 40 50 3 4 . . 0 0 0 0 Schicht 3.1 ? 3 3 3 4 . . . . 0 6 8 0 0 0 0 0 0.20 +324.31 m NH +3 N 24.31 m NH 10 N 20 ?30 40 50 60 70? N10 ? ? 2 3 . . 0 0 0 0 ? Schicht 1.1 ? ? ? 0.20 ? ? +324.77 m NH + 3 N 1 2 . 4 0 . 0 77 m NH 10 N 2?0 ? 30 40 50 60 ?70 ? 80 90 N10 ? ? ? ? ? ? 1.00 1.00 ? ? ? ? ? ? 0 1 . . 3 0 0 0 ? ? +324.78 m NH + 3 N 1 2 . 4 0 . 0 78 m NH 10 N 20 30 40 50 60 70 80 90 100 N10

5.00 Schicht 2 4 5 . . 5 1 0 0 ? ? 1.00 Schicht 2 ? ? 3 3 . . 2 6 0 0 ? ? 4.00 S ? chicht 2 ? ? DPH 1 ? ? ? 1.6?0 2.00 ? ? ? ? ? 1 2 . . 8 7 0 0 2.00 ? ? ? ? 1 2 . . 7 1 0 0 2.00 1 2 . . 9 1 0 0 2.00 ? ? RKS 1 ? 3.00 3.00 6.00 Schicht 3.2 7.00 Schicht 3.2 3.10 3.00 Schicht 3.2 5.00 5.00 +321.36 m NH +3 N 21.36 m NH 10 N ? 20 30 40 50 N10 ? 3 3 . . 2 3 0 0? 3.00 ? ? ? ? ? 3 3 4 . . . 6 7 1 0 0 0 4.00 ? ? ? 2 3 6 . . 5 0 1 9 . G 20 W 22 ? 3 3 . . 4 7 0 0 3.00 6.00 6.00 0.60 4.00 4.00 4.00 4.00 8.00 ? 2 4 7 . . 0 0 0 9 . 2 G 27 8 .0. 8 W 0 029 .2 G 20 W 22 2 1 7 8 3 4 7 0 . . 8 0 . . . . 8 5 0 0 0 1 0 1 9 0 ? . . G G 2 2 0 0 W W 2 2 0 2 4 4 4 . . . 0 5 8 0 0 0 4 5 . . 0 0 0 0 ? ? ? ? ? ? ? ? ? 320.85 ? 7.00 ? ? ? ? ? ? ? 2.11 GW 1.10 1 2 . . 0 0 0 0 ? 2 5 2 . . 3 0 5 9 . G 20 W 22 5.00 5.00 102 2 5 3 . . 8 0 3 9 . G 20 W 22 5 6 . . 5 2 0 0 5 6 . . 0 0 0 0 3 20.78 5.00 9.00 2 9 8 . . 0 0 0 9 . G 20 W 22 9.40 5.30 8.00 14.09.2022 2 5 1 . . 8 0 5 9 . G 20 W 22 6.00 2 6 3 . . 5 0 0 9 . G 20 W 22 6.00

10.00 Schicht 4.1 9 9 1 . . 0 7 8 . 5 0 00 6 6 . . 1 4 0 0 6

6 .

. 0

1 0 0 20 2 1 0 /1 1 0cm 9.00 2?.90 3.00 6 6 . . 3 5 0 0

7.00 6 7 . . 9 2 0 0 7.00

7.00 7.80 1111..0000 Sch 12 i 1 1 0 c /1 2 0c h m t 1 21 4.2 1 1 0 1 . . 7 5 0 0 ? 7.00 ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? 1 1 0 1 . . 0 0 0 0 3 4 4 5 . . . . 9 5 9 4 0 0 0 0 4 5 . . 0 0 0 0 7 7 8 8 . . . . 4 9 1 8 0 0 0 0 8 9 . . 0 0 0 0 ? 8 8 9 . . . 0 2 3 0 0 0 ? 8 99 . .. 0 00 0 00 ? 20 1 1 1 /1 1 0cm 201 ? ? ? ? 8 9 . . 0 0 0 0 ? ? 8.70 11.20 ? 10 1 0 0 /1 0 0cm ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? 5.90 6.00 9.30 10.00 13.00 ? 6 3 . 1 0 5 0 .36 ? 13.10 10.00 10.00 13.40 9.90 ? 7.00 ? 11.00 14.00 11.50 14.50 10.60 ? 1111..0000 ? 22/10cm 11.00 8.00 1 3 4 1 . 3 8 . 0 23 11.30 ? 11.60 12.10 ? 12.70 12.00 99..0000 ? 20 1 1 1 /1? 1 0cm 201 1 1 2 3 . . 8 0 0 0 12.30 ? 12.60 12.90 ? 1133..0000 10 1 3 0 /1 3 0cm

13.10 13.60 14.20 13.20 14.40

14.20 14.00 310.31 15.30 15.00

15.40 16.00

16.60 16.65 16.70 16.90 17.00 308.42

18.30

18.80

19.20

20.00 304.77 ? Schicht 1.2

? Schicht 3.1 Schicht 2 Schicht 3.1 Schicht 0

Schicht 3.2 Schicht 3.2 Schicht 1.2 Schicht 2 ? ? Schicht 4.1

Schicht 4.1 Schicht 4.1 Schicht 4.1

Schicht 4.2 Schicht 4.2

Schicht 4.2

Schicht 4.2 gwd.SL_3.lnA_PV_8278P\nalproV_1\gnunalP_7\uahcsriH-ÜT ekcürbrakceN 173L TPR 827834P:V 2.3 .lnA

: retsnefsthcisnA

Legende: Homogenbereiche Erdarbeiten

Gipsspiegel Erd B1 - Schicht 3.2 Erd B2 -Schicht 1.1 ? Schichtgrenze Schicht 1.2 Schicht 2 Schicht 3.1 Bem Schicht 4.1 Bemessungswasserstand Erd X1 - Schicht 4.2 Bau Bauwasserstand

Plangrundlage: ingenieur-bau-werk, Längsschnitt, Maßstab: 1:125, Stand: 07.12.2021 Nummer Änderung bzw. Ergänzung Name Datum

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für

Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik mbH

Eberhard-Bauer-Straße 32, 73734 Esslingen/Neckar Telefon: 0711 / 351 30 49 - 0 ¯ Fax: 0711 / 351 30 49 - 19 Email: esslingen@dr-spang.de ¯ Web: http://www.dr-spang.de

Regierungspräsidium Tübingen,

Referat 42 3 Steuerung und Baufinanzen

RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau

Längsschnitt

Erkundungskonzept

Gezeichnet: Thi Entworfen: Jak Geprüft: Kak Datum: 31.01.2023 Plan-Nr.: 43.8728/ 3.1 Proj.-Nr.: 43.8728 Maßstab: 1:100 Anlage: 3.1

[Seite 88]

DPH 4 BK 4

N10 +328.03 m NHN 10 20 30? 40 ? +328.03 m NHN ? ? ? DPH 3 RKS 3

1.00 0.90 +326.94 m NHN N10 1.00 +326.85 m NHN 10 20 30 40 50 60 DPH 1 1.30 0.20 BK 1 2.00 Schicht 1.2 1.00 BK-GWM 2 DPH 2 Schicht 1.2 N10 BK 6 DPH 6 +321.36 m NHN BK 5 DPH 5 +325.42 m NHN 10 20 30 40 50 3 4 5 . . . 0 0 0 0 0 0 S S c c h h i i c c h h t t 2 3.1 ? 3 3 3 4 4 5 . . . . . . 0 6 8 0 5 1 0 0 0 0 0 0 ? ? 0.20 +324.31 m NH + 3 N 1 2 . 4 0 . 0 31 m NH 10 N 20 ?30 40 50 60 70 ? Sch N i 1 c 0 ht 2 ? ? ? ? 3 3 . . 2 6 0 0 ? ? 2 3 4 . . . 0 0 0 0 0 0 ? S S ? c c h h i i c c h h t t 1 2 .1 ? ? ? Schic D h P t 0 H 1 ? ? ? ? ? Schicht 0 1 3 . . 2 6? 0 0 .1 ? ? +324.77 m NH + 3 N 1 2 2 . . 4 0 0 . 0 0 77 m NH 10 N 2?0 ? 30 ? 40 50 60 ?70 ? 80 S ? c 9 h 0 icht 3 N . 1 1 0 ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? 1 1 2 . . . 0 8 7 0 0 0 1 2 . . 0 0 0 0 ? ? ? ? ? S ? chicht 2 ? ? ? ? 0 1 1 2 . . . . 3 0 7 1 0 0 0 0 ? ? +324.78 m NH + 3 N 1 2 2 . . 4 0 0 . 0 0 78 m NH 10 N 20 30 40 50 60 70 80 90 100 N10 1 2 . . 9 1 0 0 2.00 ? ? RKS 1 ? Schicht 3.2 3.00 3.00 Schicht 3.2 6.00 Schicht 3.2 7.00 Schicht 3.2 3.10 3.00 Schicht 3.2 5 6 . . 0 0 0 0 5 6 . . 0 0 0 0 ? Schicht 1 ? .2 ? 0.60 +321.36 m NH +3 N 21.36 m S N c H 1 h 0 N i ? c 2 h 0 t 2 30 40 50 N10 ? 3 3 4 . . . 2 3 0 0 0 0 ? 3 4 . . 0 0 0 0 ? ? ? ? ? 3 3 4 . . . 6 7 1 0 0 0 4.00 ? ? ? 2 3 6 . . 5 0 1 9 . G 20 W 22 ? 3 3 4 . . . 4 7 0 0 0 0 3 4 . . 0 0 0 0 8.00 ? 2 4 7 . . 0 0 0 9 . 2 G 27 8 .0. 8 W 0 029 . G2 20 W 22 2 1 7 8 3 4 7 0 . . 8 0 . . . . 8 0 0 5 0 1 0 1 9 0 ? . . G G 2 20 0 W W 2 2 0 2 4 4 4 . . . 0 5 8 0 0 0 4 5 . . 0 0 0 0 ? ? ? ? ? ? ? ? ? 320.85 ? 7.00 ? ? ? ? ? ? ? 2.11 GW 1.10 1 2 . . 0 0 0 0 ? 2 5 2 . . 3 0 5 9 . G 20 W 22 5.00 5.00 102 2 5 3 . . 8 0 3 9 . G 20 W 22 5 6 . . 5 2 0 0 5 6 . . 0 0 0 0 Schic ht 4.1 3 20.78 5.00 9.00 2 9 8 . . 0 0 0 9 . G 20 W 22 9.40 5.30 8.00 14.09.2022 2 5 1 . . 8 0 5 9 . G 20 W 22 6.00 2 6 3 . . 5 0 0 9 . G 20 W 22 6.00

10.00 Schicht 4.1 9 9 1 . . 0 7 8 . 5 0 00 6 6 . . 1 4 0 0 6

6 .

. 0

1 0 0 20 2 1 0 /1 1 0c S m chicht 4.1 9.00 Schicht 4.1 2?.90 3.00 S chicht 4.1 6 6 . . 3 5 0 0

7.00 6 7 . . 9 2 0 0 7.00

7.00 7.80 1111..0000 Sch 12 i 1 1 0 c /1 2 0c h m t 1 21 4.2 1 1 0 1 . . 7 5 0 0 ? 7.00 ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? 1 1 0 1 . . 0 0 0 0 3 4 4 5 . . . . 9 5 9 4 0 0 0 0 4 5 . . 0 0 0 0 7 7 8 8 . . . . 4 9 1 8 0 0 0 0 8 9 . . 0 0 0 0 ? 8 8 9 . . . 0 2 3 0 0 0 ? 8 99 . .. 0 00 0 00 ? 20 1 1 1 /1 1 0cm 201 ? Schicht ? 4.2 ? ? 8 9 . . 0 0 0 0 ? ? 8.70 Schich t 4.2 11.20 ? 10 1 0 0 /1 0 0cm ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? 5.90 6.00 9.30 10.00 13.00 ? 6 3 . 1 0 5 0 .36 ? 13.10 10.00 10.00 13.40 9.90 Schicht 4.2 ? 7.00 ? 11.00 14.00 11.50 14.50 10.60 ? 1111..0000 ? 22/10cm 11.00 8.00 1 3 4 1 . 3 8 . 0 23 11.30 ? 11.60 12.10 ? 12.70 12.00 99..0000 ? 20 1 1 1 /1? 1 0cm 201 1 1 2 3 . . 8 0 0 0 12.30 ? 12.60 12.90 ? 1133..0000 10 1 3 0 /1 3 0cm Schicht 4.2 13.10 13.60 14.20 13.20 14.40

14.20 14.00 310.31 15.30 15.00

15.40 16.00

16.60 16.65 16.70 16.90 17.00 308.42

18.30

18.80

19.20

20.00 304.77 gwd.SL_3.lnA_PV_8278P\nalproV_1\gnunalP_7\uahcsriH-ÜT ekcürbrakceN 173L TPR 827834P:V 3.3 .lnA

: retsnefsthcisnA

Legende: Homogenbereiche Bohrarbeiten

Gipsspiegel Bohr B1 - Schicht 1.1 Schicht 1.2 Schicht 2 ? Schichtgrenze Schicht 3.1 Schicht 3.2 Schicht 4.1 Bem Bemessungswasserstand Bohr X1 - Schicht 4.2 Bau Bauwasserstand

Plangrundlage: ingenieur-bau-werk, Längsschnitt, Maßstab: 1:125, Stand: 07.12.2021 Nummer Änderung bzw. Ergänzung Name Datum

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für

Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik mbH

Eberhard-Bauer-Straße 32, 73734 Esslingen/Neckar Telefon: 0711 / 351 30 49 - 0 ¯ Fax: 0711 / 351 30 49 - 19 Email: esslingen@dr-spang.de ¯ Web: http://www.dr-spang.de

Regierungspräsidium Tübingen,

Referat 42 3 Steuerung und Baufinanzen

RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau

Längsschnitt

Erkundungskonzept

Gezeichnet: Thi Entworfen: Jak Geprüft: Kak Datum: 31.01.2023 Plan-Nr.: 43.8728/ 3.1 Proj.-Nr.: 43.8728 Maßstab: 1:100 Anlage: 3.1

[Seite 89]

DPH 4 BK 4

N10 +328.03 m NHN 10 20 30? 40 ? +328.03 m NHN ? ? ? DPH 3 RKS 3

1.00 0.90 +326.94 m NHN N10 1.00 +326.85 m NHN 10 20 30 40 50 60 DPH 1 1.30 0.20 BK 1 2.00 Schicht 1.2 1.00 BK-GWM 2 DPH 2 N10 BK 6 DPH 6 +321.36 m NHN BK 5 DPH 5 +325.42 m NHN 10 20 30 40 50 Schicht 1.1 N10 N10 3 4 . . 0 0 0 0 Schicht 3.1 ? 3 3 3 4 . . . . 0 6 8 0 0 0 0 0 0.20 +324.31 m NH +3 N 24.31 m NH 10 N 20 ?30 40 50 60 70? N10 ? ? 2 3 . . 0 0 0 0 ? ? ? ? 0.20 ? ? +324.77 m NH + 3 N 1 2 . 4 0 . 0 77 m NH 10 N 2?0 ? 30 40 50 60 ?70 ? 80 90 ? ? ? ? ? ? 1.00 1.00 ? ? ? ? ? ? 0 1 . . 3 0 0 0 ? ? +324.78 m NH + 3 N 1 2 . 4 0 . 0 78 m NH 10 N 20 30 40 50 60 70 80 90 100 5.00 Schicht 2 4 5 . . 5 1 0 0 ? ? 1.00 Schicht 2 ? ? 3 3 . . 2 6 0 0 ? ? 4.00 S ? chicht 2 ? ? DPH 1 ? ? ? 1.6?0 2.00 ? ? ? ? ? 1 2 . . 8 7 0 0 2.00 ? ? ? ? 1 2 . . 7 1 0 0 2.00 1 2 . . 9 1 0 0 2.00 ? ? RKS 1 ? 3.00 3.00 6.00 Schicht 3.2 7.00 Schicht 3.2 3.10 3.00 Schicht 3.2 5.00 5.00 +321.36 m NH +3 N 21.36 m NH 10 N ? 20 30 40 50 N10 ? 3 3 . . 2 3 0 0 ? 3.00 ? ? ? ? ? 3 3 4 . . . 6 7 1 0 0 0 4.00 ? ? ? 2 3 6 . . 5 0 1 9 . G 20 W 22 ? 3 3 . . 4 7 0 0 3.00 6.00 6.00 0.60 4.00 4.00 4.00 4.00 8.00 ? 2 4 7 . . 0 0 0 9 . 2 G 27 8 .0. 8 W 0 029 . G2 20 W 22 2

1 7 8 3 4 7 0 . . 8 0 . . . . 8 0 0 5 0 1 0 1 9 0 ? .

. G G 2 20 0 W W 2 2

0 2 4 4 4 . . . 0 5 8 0 0 0 4

5 .

. 0

0 0

0 ? ? ? ? ? ? ? ? ? 320.85 ? 7.00 ? ? ? ? ? ? ?

2.11 GW 1.10 1

2 .

. 0

0 0

0 ?

2 5 2 . . 3 0 5 9 . G 20 W 22 5.00 5.00 102 2 5 3 . . 8 0 3 9 . G 20 W 22 5

6 .

. 5

2 0

0 5

6 .

. 0

0 0

0 3 20.78 5.00

9.00 2 9 8 . . 0 0 0 9 . G 20 W 22 9.40 5.30 8.00 14.09.2022 2 5 1 . . 8 0 5 9 . G 20 W 22 6.00 2 6 3 . . 5 0 0 9 . G 20 W 22 6.00

10.00 Schicht 4.1 9 9 1 . . 0 7 8 . 5 0 00 6 6 . . 1 4 0 0 6

6 .

. 0

1 0 0 20 2 1 0 /1 1 0cm 9.00 2?.90 3.00 6 6 . . 3 5 0 0

7.00 6 7 . . 9 2 0 0 7.00

7.00 7.80 1111..0000 Sch 12 i 1 1 0 c /1 2 0c h m t 1 21 4.2 1 1 0 1 . . 7 5 0 0 ? 7.00 ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? 1 1 0 1 . . 0 0 0 0 3 4 4 5 . . . . 9 5 9 4 0 0 0 0 4 5 . . 0 0 0 0 7 7 8 8 . . . . 4 9 1 8 0 0 0 0 8 9 . . 0 0 0 0 ? 8 8 9 . . . 0 2 3 0 0 0 ? 8 99 . .. 0 00 0 00 ? 20 1 1 1 /1 1 0cm 201 ? ? ? ? 8 9 . . 0 0 0 0 ? ? 8.70 11.20 ? 10 1 0 0 /1 0 0cm ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? 5.90 6.00 9.30 10.00 13.00 ? 6 3 . 1 0 5 0 .36 ? 13.10 10.00 10.00 13.40 9.90 ? 7.00 ? 11.00 14.00 11.50 14.50 10.60 ? 1111..0000 ? 22/10cm 11.00 8.00 1 3 4 1 . 3 8 . 0 23 11.30 ? 11.60 12.10 ? 12.70 12.00 99..0000 ? 20 1 1 1 /1? 1 0cm 201 1 1 2 3 . . 8 0 0 0 12.30 ? 12.60 12.90 ? 1133..0000 10 1 3 0 /1 3 0cm

13.10 13.60 14.20 13.20 14.40

14.20 14.00 310.31 15.30 15.00

15.40 16.00

16.60 16.65 16.70 16.90 17.00 308.42

18.30

18.80

19.20

20.00 304.77 ? Schicht 1.2

? Schicht 3.1 Schicht 2 Schicht 3.1 Schicht 0

Schicht 3.2 Schicht 3.2

Schicht 1.2 Schicht 2 ? ?

Schicht 4.1

Schicht 4.1 Schicht 4.1 Schicht 4.1

Schicht 4.2 Schicht 4.2

Schicht 4.2

Schicht 4.2 gwd.SL_3.lnA_PV_8278P\nalproV_1\gnunalP_7\uahcsriH-ÜT ekcürbrakceN 173L TPR 827834P:V 4.3 .lnA

: retsnefsthcisnA

Legende: Homogenbereiche Rammarbeiten

Gipsspiegel Ramm B1 - Schicht 1.1 Schicht 1.2 Schicht 2 ? Schichtgrenze Schicht 3.1 Schicht 3.2 Schicht 4.1 Bem Bemessungswasserstand Ramm X1 - Schicht 4.2 Bau Bauwasserstand

Plangrundlage: ingenieur-bau-werk, Längsschnitt, Maßstab: 1:125, Stand: 07.12.2021 Nummer Änderung bzw. Ergänzung Name Datum

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für

Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik mbH

Eberhard-Bauer-Straße 32, 73734 Esslingen/Neckar Telefon: 0711 / 351 30 49 - 0 ¯ Fax: 0711 / 351 30 49 - 19 Email: esslingen@dr-spang.de ¯ Web: http://www.dr-spang.de

Regierungspräsidium Tübingen,

Referat 42 3 Steuerung und Baufinanzen

RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau

Längsschnitt

Erkundungskonzept

Gezeichnet: Thi Entworfen: Jak Geprüft: Kak Datum: 31.01.2023 Plan-Nr.: 43.8728/ 3.1 Proj.-Nr.: 43.8728 Maßstab: 1:100 Anlage: 3.1

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gwd.EZ_4.lnA_8278P\nalproV_1\gnunalP_7\uahcsriH-ÜT ekcürbrakceN 173L TPR 827834P:V 2-1 gnuretuälrenehcieZ

: retsnefsthcisnA

Probeentnahme: Nebenanteile: gestörte Probe z.B. s', t': schwach (G= Glas, B= Becher, E= Eimer) z.B. s, t: stark Ungestörte Probe/ Sonderprobe (UP / SP) Kalkgehalt: Kernprobe (K) k° kalkfrei k+ kalkhaltig Grundwasser: k++ stark kalkhaltig Grundwasserstand: Bem a) Bemessungswasserstand Bau b) Bauwasserstand 8,9 Grundwasser Verwitterungsgrad Fels vereinfachte Ansprache Verwitterung (2003-09-20) angebohrt nach DIN EN ISO 14689-1: Fels bei Bohrsondierungen: 8,9 Grundwasserstand (2003-09-20) 3 h nach Bohrende W 0: frisch (unverwittert) NHN+118,0 Ruhewasserstand W 1: schwach verwittert ( ) schwach verwittert 2003-05-10 W 2: mäßig verwittert (( )) mäßig bis stark verwittert W 3: stark verwittert NHN+365,7 (2003-05-10) 10 h Grundwasser- W 4: vollständig verwittert z zersetzt anstieg W 5: zersetzt NHN+355,7 Festigkeit Fels nach DIN EN ISO 14689-1: NHN+11,7 Wasser versickert (2003-05-10) R 0: außerordentlich gering (0,6 - 1,0 MPa) R 1: sehr gering (1 - 5 MPa) R 2a: gering (5 - 12,5 MPa) naß R 2b: mäßig schwach (12,5 - 25 MPa) R 3: mäßig hoch (25 - 50 MPa) R 4: hoch (50 - 100 MPa) R 5: sehr hoch (100 - 250 MPa) Konsistenz: R 6: außerordentlich hoch (>250 MPa) Kornbindung Fels nach DIN EN ISO 14689-1: sKb: schlechte Kornbindung fest mKb: mäßige Kornbindung gKb: gute Kornbindung sgKb:sehr gute Kornbindung halbfest RQD Fels: steif Summe Länge Kernstücke > 10 cm x 100% Länge Kernmarsch weich 0 10 20 30 40 50 60 0.0 RQD [%] breiig 1.0 Trennflächen: 2.0 K: Klüftung SS: Schichtung SF: Schieferung 3.0 Teufe [m]
Zeichenerläuterung BaugrunderkundungAnlage: 4.1
Projekt Nr.: 43.8728
Plan Nr.: 43.8728/ 4.1
Rev. Stand: 17.02.2022
W 0: frisch (unverwittert)
W 1: schwach verwittert( ) schwach verwittert
W 2: mäßig verwittert(( )) mäßig bis stark verwittert
W 3: stark verwittert
W 4: vollständig verwittertz zersetzt
W 5: zersetzt

V

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Hauptbodenarten: Felsarten: Nebenbodenarten:

Kies, G Konglomerat, Ko kiesig, g

Grobkies, gG Brekzie, Br sandig, s

Mittelkies, mG Sandstein, Sst schluffig, u

Feinkies, fG Schluffstein, Ust tonig, t

Sand, S Tonstein, Tst torfig, humos, h

Grobsand, gS Mergelstein, Mst organisch, o

Mittelsand, mS Kalkstein, Kst steinig, x

Feinsand, fS Dolomitstein, Dst mit Blöcken, y

Schluff, U Anhydrit, Ahst mit Braunkohleeinschlüssen, bk

Ton, T Gips, Gyst mit Steinkohleeinschlüssen, stk

Torf, Humus, H Salzgestein, Sast

Sonstige Signaturen: verfestigte vulkan. Steine, X Aschen, Vst

Blöcke, Y Steinkohle, Stk A Auffüllung, A

vulkanische Quarzit, Q A? Auffüllung?, A? Aschen, V

Vulkanite Braunkohle, Bk Beton (unbewehrt) (z.B. Basalt), Vu

Plutonite Mu Mutterboden, Mu Beton (bewehrt) (z.B. Granit), Pl

Ganggesteine Wiesenkalk, Wk Mauerwerk (z.B. Quarzgang), GGst

massige Metamorphite Mudde (Faulschlamm), F Ziegelmauerwerk (z.B. Diabas, Gneis), Mem

blättrige Metamorphite Klei, Schlick Hinterpackung Tunnelschale (z.B. Schiefer ), Meb

Lockermasse

Signatur und Kurzzeichen in Anlehnung an DIN 4023: 2006-02

gwd.EZ_4.lnA_8278P\nalproV_1\gnunalP_7\uahcsriH-ÜT ekcürbrakceN 173L TPR 827834P:V 2-2 gnuretuälrenehcieZ

: retsnefsthcisnA Anlage: 4.1

Zeichenerläuterung

Projekt Nr.: 43.8728 Baugrunderkundung Plan Nr.: 43.8728/ 4.1 Rev. Stand: 17.02.2022

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POB.1 SKR2.4_LNA_8278P\SB\GNUDNUKRE\KINHCETOEG\UAHCSRIH-ÜT EKCÜRBRAKCEN 173L TPR 8278P\9978-0078P\ETKEJORP:U

HbmG TADI 7002-4991 © thgirypoC

+ m NHN 322,00 BS/RKS 1 +321,36 m NHN 321,00 T, u, s', g', x', Oberboden, beige 0,60 T, u, s, stark kalkhaltig, erdfeucht, steif, TM,ST, Aue-, Schwemmlehm, 0,60 B1 1,10 braun 1,00 320,00 2,11 GW T, u, ms- fs, kalkhaltig, erdfeucht, steif, TM,TL, Aue-, Schwemmlehm, 14.09.2022 grau 319,00 1,10 2,90 B2 2,90 318,00 T, u, s, g- g', kalkhaltig, feucht bis stark feucht, weich, TL, g= angerundet - gut gerundet Kst, Tst; Aue-, Schwemmlehm, grau 3,90 2,90 B3 4,00 T, s, u, g', kalkhaltig, erdfeucht bis feucht, weich bis steif, TL,ST, Aue-, 317,00 4,50 Schwemmlehm, grau T, u, s, g', kalkhaltig, erdfeucht, steif, TM,TL, Aue-, Schwemmlehm, grau 4,50 4,90 B4 4,90 T, g, s, u, kalkhaltig, breiig, TL, g= Dst, Tst ungerundet - angerundet; 316,00 5,40 Verwitterungslehm, grau T, s, g, u, kalkfrei, trocken bis erdfeucht, steif, TL,ST, g= Dst, Tst 5,40 5,90 ungerundet; Gipskeuper, vollständig verwittert bis zersetzt, rot- B5 5,90 6,00 violet/braun 5,90 B6 315,36 315,00 6,00 T, g', s, kalkfrei, trocken, steif bis halbfest, TL, ((TMst)), dünnlagig Gipsresiduuen, W4-W5; Bochringer Horizont?, Gipskeuper vollständig verwittert bis zersetzt, dunkelgrau, weiß Kein weiterer Bohrfortschritt
Ingenieurgesellschaft f. Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHBauvorhaben: RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau Auftraggeber: REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGENAnlage: 4.2 BS/RKS 1
Projekt-Nr: 43.8728
Datum: 14.09.2022
Maßstab: 1 : 50
KLEINRAMMBOHRUNGBearbeiter: Jak/DiC

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POB.3 SKR2.4_LNA_8278P\SB\gnudnukrE\kinhcetoeG\uahcsriH-ÜT ekcürbrakceN 173L TPR 8278P\9978-0078P\ETKEJORP:U

HbmG TADI 7002-4991 © thgirypoC

+ m NHN BS/RKS 3 327,00 +326,85 m NHN 0,20 U, trocken, Oberboden, braun 326,00 0,20 B1 1,00 A (G, s, u, t), trocken, GU, locker bis mitteldicht, braun 325,00 1,00 B2 2,00 324,00 2,00 B3 3,00 3,20 T, u, s, t, trocken, halbfest bis steif, TM,TA, Aue-, Schwemmlehm, grau 3,20 3,60 B4 3,60 323,00 322,00 G, s, u, t, erdfeucht, GU, mitteldicht bis dicht, Neckarkies, braun 3,60 B5 5,00 321,00 5,00 6,00 B6 6,00 320,85 320,00 Kein weiterer Bohrfortschritt
Ingenieurgesellschaft f. Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHBauvorhaben: RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau Auftraggeber: REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGENAnlage: 4.2 BS/RKS 3
Projekt-Nr: 43.8728
Datum: 15.09.2022
Maßstab: 1 : 50
KLEINRAMMBOHRUNGBearbeiter: Jak/DiC

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POB.1 HPD_3.4LNA_8278P\XPD\GNUDNUKRE\KINHCETOEG\UAHCSRIH-ÜT EKCÜRBRAKCEN 173L TPR 8278P\9978-0078P\ETKEJORP:U

HbmG TADI 7002-4991 © thgirypoC

+ m NHN DPH 1 322,00 N10 +321,36 m NHN 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 321,00 1,00 320,00 2,00 319,00 3,00 318,00 4,00 317,00 5,00 316,00 6,00 315,00 7,00 314,00 8,00 313,00 99,,0000 111 201 312,00 201/10cm Abbruchkriterium erreicht
Ingenieurgesellschaft f. Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHBauvorhaben: RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau Auftraggeber: REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGENAnlage: 4.3 DPH 1
Projekt-Nr: 43.8728
Datum: 15.09.2022
Maßstab: 1 : 100
SCHWERE RAMMSONDIERUNGBearbeiter: Thi

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POB.2 HPD_3.4lnA_8278P\xPD\gnudnukrE\kinhcetoeG\uahcsriH-ÜT ekcürbrakceN 173L TPR 8278P\9978-0078P\ETKEJORP:U

HbmG TADI 7002-4991 © thgirypoC

+ m NHN DPH 2 N10 325,00 +324,77 m NHN 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 324,00 1,00 323,00 2,00 322,00 3,00 321,00 4,00 102 320,00 5,00 319,00 6,00 318,00 7,00 317,00 8,00 316,00 9,00 315,00 10,00 314,00 1111,,0000 22/10cm 313,00 Solltiefe erreicht
B A Ingenieurgesellschaft f. Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbH Sauvorhaben: RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau uftraggeber: REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGENAnlage: 4.3 DPH 2
Projekt-Nr: 43.8728
Datum: 15.09.2022
Maßstab: 1 : 100
CHWERE RAMMSONDIERUNGBearbeiter: Thi

[Seite 96]

POB.3 HPD_3.4lnA_8278P\xPD\gnudnukrE\kinhcetoeG\uahcsriH-ÜT ekcürbrakceN 173L TPR 8278P\9978-0078P\ETKEJORP:U

HbmG TADI 7002-4991 © thgirypoC

+ m NHN DPH 3 N10 +326,94 m NHN 327,00 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 326,00 1,00 325,00 2,00 324,00 3,00 323,00 4,00 322,00 5,00 321,00 6,00 320,00 7,00 319,00 8,00 318,00 9,00 317,00 10,00 316,00 11,00 100/10cm 11,20 315,00 Abbruchkriterium erreicht
B A Ingenieurgesellschaft f. Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbH Sauvorhaben: RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau uftraggeber: REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGENAnlage: 4.3 DPH 3
Projekt-Nr: 43.8728
Datum: 14.09.2022
Maßstab: 1 : 100
CHWERE RAMMSONDIERUNGBearbeiter: Thi

[Seite 97]

POB.4 HPD_3.4lnA_8278P\xPD\gnudnukrE\kinhcetoeG\uahcsriH-ÜT ekcürbrakceN 173L TPR 8278P\9978-0078P\ETKEJORP:U

HbmG TADI 7002-4991 © thgirypoC

DPH 4 + m NHN N10 +328,03 m NHN 328,00 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 327,00 1,00 326,00 2,00 325,00 3,00 324,00 4,00 323,00 5,00 322,00 6,00 321,00 7,00 320,00 8,00 319,00 9,00 318,00 10,00 317,00 1111,,0000 102 121 121/10cm Abbruchkriterium erreicht
Ingenieurgesellschaft f. Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHBauvorhaben: RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau Auftraggeber: REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGENAnlage: 4.3 DPH 4
Projekt-Nr: 43.8728
Datum: 15.09.2022
Maßstab: 1 : 100
SCHWERE RAMMSONDIERUNGBearbeiter: Thi

[Seite 98]

POB.5 HPD_3.4lnA_8278P\xPD\gnudnukrE\kinhcetoeG\uahcsriH-ÜT ekcürbrakceN 173L TPR 8278P\9978-0078P\ETKEJORP:U

HbmG TADI 7002-4991 © thgirypoC

+ m NHN DPH 5 325,00 N10 +324,31 m NHN 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 324,00 1,00 323,00 2,00 322,00 3,00 321,00 4,00 320,00 5,00 319,00 6,00 201 318,00 201/10cm 6,10 Abbruchkriterium erreicht
Ingenieurgesellschaft f. Bauwese Geologie und Umwelttechnik mbHBauvorhaben: RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau Auftraggeber: REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGEN n SCHWERE RAMMSONDIERUNGAnlage: 4.3 DPH 5
Projekt-Nr: 43.8728
Datum: 15.09.2022
Maßstab: 1 : 100
Bearbeiter: Thi

[Seite 99]

POB.6 HPD_3.4LNA_8278P\XPD\GNUDNUKRE\KINHCETOEG\UAHCSRIH-ÜT EKCÜRBRAKCEN 173L TPR 8278P\9978-0078P\ETKEJORP:U

HbmG TADI 7002-4991 © thgirypoC

+ m NHN DPH 6 N10 325,00 +324,78 m NHN 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 324,00 1,00 323,00 2,00 322,00 3,00 321,00 4,00 320,00 5,00 319,00 6,00 318,00 7,00 317,00 8,00 316,00 9,00 315,00 10,00 314,00 11,00 313,00 12,00 312,00 1133,,0000 103 103/10cm 311,00 Abbruchkriterium erreicht
Ingenieurgesellschaft f. Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHBauvorhaben: RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau Auftraggeber: REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGENAnlage: 4.3 DPH 6
Projekt-Nr: 43.8728
Datum: 15.09.2022
Maßstab: 1 : 100
SCHWERE RAMMSONDIERUNGBearbeiter: Thi

C

[Seite 100]

POB.7 HPD_3.4LNA_8278P\xPD\gnudnukrE\kinhcetoeG\uahcsriH-ÜT ekcürbrakceN 173L TPR 8278P\9978-0078P\ETKEJORP:U

HbmG TADI 7002-4991 © thgirypoC

+ m NHN DPH 7 322,00 N10 +321,46 m NHN 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 321,00 1,00 320,00 2,00 319,00 3,00 318,00 4,00 317,00 5,00 316,00 6,00 315,00 100/10cm 6,30 Abbruchkriterium erreicht
Ingenieurgesellschaft f. Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHBauvorhaben: RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau Auftraggeber: REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGENAnlage: 4.3 DPH 7
Projekt-Nr: 43.8728
Datum: 14.09.2022
Maßstab: 1 : 100
SCHWERE RAMMSONDIERUNGBearbeiter: Jak

[Seite 101]

POB.10KB_4.4.LNA_8278P\KB\gnudnukrE\kinhcetoeG\uahcsriH-ÜT ekcürbrakceN 173L TPR 8278P\9978-0078P\ETKEJORP:U

HbmG TADI 7002-4991 © thgirypoC

  • m NHN

326,00

BK 1 Stratigraphie RQD [%]

N100 +325,22 m NHN +325,22 m NHN 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100

325,00

A (T, fs- ms, g, u, x'), stark kalkhaltig, trocken, steif, TL, x= Sst (weiß-beige); Radweg Oberbau, braun-grau Radweg Oberbau

0,00 1,00 1,00 B1 1,00 324,00

T, fs, g', u, stark kalkhaltig, trocken, halbfest, TL, g= gut gerundet Flusskies/Auelehm, Schwemmlehm, braun-rötlich Auelehm, Schwemmlehm

1,00 1,80 1,80 B2 1,80

323,00 G, s, t, u, x', stark kalkhaltig, trocken, GU, G= Flusskies, gut gerundet; x= Qtz; Neckarkies, braunlich grau

1,80 1,80 2,70 B3 2,70 E1 2,70 Neckarkies X, stark kalkhaltig, trocken, sandiger Tonstein; Neckarkies, braun 2,70 3,00 B4 3,00 322,00 G, s, t', u', stark kalkhaltig, trocken, GI, G= gut gerundet, Flusskies; Neckarkies, grau

3,00 3,00 3,60 E2 B5 3,70 3,60 3,60 3,70 X, trocken, Sst; Neckarkies, beige 3,70 Verwitterungslehm B6 4,00 4,10 T, fs, u, stark kalkhaltig, steif, TL,TM, Verwitterungslehm, rot-braun 4,10 321,00

T, u, g, s, stark kalkhaltig, trocken bis erdfeucht, fest, TL, ((Tst-Mst.WL)); W4-W5 mit Dolomithäutchen als 4,10 Auslagungsresiduum; Lagenabstand <1 cm; Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, grau-dunkelgrau- B7 5,00 braun-oliv 320,00

5,00 5,50 B8 5,50 5,83 GW T, u, g, s- s, stark kalkhaltig, feucht, weich, TM, ((Tst-DMst-WL)) W4-W5; Lagenabstand <5 mm mit Dolomithäutchen; 5,50 23.09.2022 Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, grau-dunkelgrau-oliv B9 319,00 6,00 6,20 Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt 6,50 GW T, s, g', u, kalkhaltig, stark feucht bis nass, weich bis breiig, TA,TM, W5; ((Tst-DMst-WL)); Lagenabstand <2 mm mit 22.09.2022 Dolomithäutchen; Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, grau-dunkelgrau 6,20 6,90 B10 6,90 T, s- s, g, u, kalkhaltig, stark feucht bis nass, weich bis breiig, TM,TL, ((Tst-Dst-WL)); W5, Lagendicke <2 mm; 318,00 B11 6,90 7,20 Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, grau-dunkelgrau 7,20

S, g, t- t, u, kalkfrei, feucht, steif bis weich, ST,ST, ((Dst-Tst-WL)); W4-W5, Lagen < 2 mm; Grabfeld-Formation, 7,20 7,80 vollständig verwittert bis zersetzt, grau B12 7,80 8,00 T, g, s, u, x', kalkfrei, feucht, weich, TL, ((Tst-Dst-WL)); W4-W5; Lagendicke <0,6 cm; Grabfeld-Formation, vollständig 317,00 B14 8 8 , , 8 2 0 0 8,20 verwittert bis zersetzt, grau-dunkelgrau 8,20

T, g, u, s, x', kalkfrei, feucht bis erdfeucht, weich, TL,GT, ((Tst-Dst-WL)); W4-W5; x= Dolomitstein, Fasergips, B13 7,80 Lagenabstand < 3 mm; Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, grau 8,80 Mst, Gyst, kalkfrei, trocken, grusig, dolomitischer Mergelstein mit aderigem Gips, W0-W2, R0-R1, sKb-mKb; Fasergips, 316,00 9,30 Lagen 0,5 mm - 2 cm; plattige Spaltbarkeit, blättriger Bruch; Grabfeld-Formation, grau-weiß

Dst, Gyst, kalkfrei, trocken, kleinstückig bis grobstückig, dolomitischer Mst mit aderigem Gips, W0-W1, R2-R3, mKb- gKb; von 9,3 - 9,5 m Lagen mit knolligem Gips und teilweise senkrechten Fasergips verheilten Klüften <2 cm; Grabfeld- 9,80 10,00 Formation, grau K1 10,00 315,00

KV

11,00

314,00 Dst, Gyst, kalkfrei, trocken, kleinstückig bis grobstückig, dolomitischer Mergelstein mit Gipszwischenlagen; W0-W1, R2- R3, gKb; Fasergipslagen bis 1 cm aber meist Gipsknollen mit <4 cm Durchmesser; Grabfeld-Formation, grau-weiß 11,40 11,50 K2 11,50

313,00 KV; 100 % Spülverlust; Hohlraum?

12,70 Grabfeld-Formation, stark verwittert bis frisch 12,80 Dst, Gyst, kalkfrei, trocken, kleinstückig bis grusig, Dst-Gyst-WL, zerbohrt, W0-W1, R1-R2, sKb-mKb, Lagen <2 cm; 12,80 K3 13,00 plattige Spaltbarkeit, blättriger Bruch; Grabfeld-Formation, grau-weiß 13,00 312,00 Gyst, Tst, kalkfrei, trocken, grobstückig, W0-W1, R2-R3; große Gipsknollen mit chicken-wire-structures; Rote Gipsletten, Grabfeld-Formation, weiß-rot 13,60 13,80 K4 13,80 Tst, Gyst, kalkfrei, trocken, grobstückig, Tst-Gyst; W0-W1, R2-R3, gKb; Gipslagen 1 mm - 4 cm bei 13,45 m verlaufen, K5 nicht stratiform, vereinzelt mit Gipsknollen, Durchmesser < 1 cm; Grabfeld-Formation, rötlich-dunkelgrau-oliv 311,00 14,00 14,20 K6 14,30 14,40 Gyst, Dst, kalkfrei, trocken, grobstückig, Gyst-Dst-WL; W0-W1, R2-R3, mKb, Grabfeld-Formation, weiß 14,40

Tst, kalkfrei, trocken, kleinstückig bis grusig, W0-W1, R0-R1, sKb; bei 14,5 m Gipsknollen elongiert, Durchmesser ca. < 4 cm; ab 15,0 m zerbohrt; Grabfeld-Formation, rot-violett/dunkelgrau-oliv 310,00 15,30

KV

16,00

309,00 Dst, Mst, kalkfrei, grusig, DMst, W0-W1, R0-R1, sKb-mKb, plattiger Spaltbarkeit, blättriger Bruch; Grabfeld-Formation, 16,60 16,60 dunkelgrau-rostfarbend K7 16,70 16,65 16,65 K8 Dst, Gyst, kalkfrei, grobstückig, Dst-Gyst-WL; W0-W1, R2-R3, mKb-gKb; Grabfeld-Formation, weiß, oliv-dunkelgrau 16,80 16,70 17,00 308,00 16,90 Tst, Gyst, kalkfrei, kleinstückig, Tst-Gyst-WL; W0-W1, R0-R1, sKb; Lagen 1-5 mm; plattiger-blättiger Bruch; Grabfeld- 308,22 10/10cm 17,00 Formation, weiß, dunkelgrau-oliv 308,22 Gyst, grobstückig, W0-W1, R1-R2, gKb; Grabfeld-Formation, weiß-rosa

Tst, kalkfrei, kleinstückig, W0-W1, R0-R1, sKb, Lagen <1cm; blättiger Bruch; Grabfeld-Formation, rotbraun

Solltiefe erreicht

Bauvorhaben: Anlage: 4.4 BK 1 RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau Projekt-Nr: 43.8728 Auftraggeber: Datum: 23.09.2022 REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGEN Maßstab: 1 : 50 Ingenieurgesellschaft f. Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbH KERNBOHRUNG Bearbeiter: Jak

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POB.20MWG-KB_4.4.LNA_8278P\KB\GNUDNUKRE\KINHCETOEG\UAHCSRIH-ÜT EKCÜRBRAKCEN 173L TPR 8278P\9978-0078P\ETKEJORP:U

HbmG TADI 7002-4991 © thgirypoC

BK-GWM 2

+324,89 m NHN 0,20

0,20 B1 1,00

1,60

1,60 B2 2,00

2,00 B3 3,00 3,20 3,30

3,30 4,00 B4 4,00

4,30 E1 4,50

4,00 5,00 B5 5,00 5,35 GW 22.09.2022

5,85 GW 5,00 21.09.2022 B6 6,00 6,30 6,30 6,50 B7 6,50

6,50 7,40 B8 7,40

7,40 7,90 B9 7,90 8,10

8,10 8,80 B10 8,80

9,30

9,50 B11 10,30

10,30 B12 11,00

11,60

11,60 B13 12,10 12,00

12,10 12,90 B14 12,90

12,90 13,60 B15 13,60

13,60 14,20 B16 14,20

14,20 15,00 B17 15,00

15,40

18,30

18,30 18,80 B18 18,80

19,20

19,50 K1 19,60

19,80 20,00 K2 20,00 304,89 08

02,4

03

02

05,4

04

05,5

04,4 01,1

02,5

00,4 08

02,4

03

02

05,4

04

05,5

04,4 325,81 Seba-Kappe 325,51

+ m NHN BK-GWM 2 Stratigraphie RQD [%]

Stahlstandrohr DN 100,00 Beton N100 325,00 332244,,7711 Bohrung Ø 100,00 mm +324,89 m NHN 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 T, u, s', g', kalkhaltig, Oberboden; durchwurzelt, dunkelbraun 0,20 Oberboden

324,00 T, g, s, u, x', o', stark kalkhaltig, erdfeucht bis trocken, steif, TL,ST, x = feinsandiger Tonstein; Neckarkies, verlehmt, Neckarkies, verlehmt braun

1,60

323,00

Ton-Zement-Suspension G, s- s, t, u, stark kalkhaltig, trocken, GW, s = fs-gs; G = Kst, Sst, gut gerundet; mit tonigen Intervallen < 5 cm; Neckarkies Neckarkies, grau-braun PVC-Aufsatzrohr DN 80,00 322,00

3,30 X, kalkfrei bis kalkhaltig, trocken, X= mSst; Neckarkies, weißlich-beige

T, g- g, s, u, stark kalkhaltig, feucht, steif, TL,ST, g= Qtz, Kst, gut gerundet, Tonklasten, verwitterter Sst; Verwitterungshorizont 321,00 Verzahnungshorizont; Neckarkies - Verwitterungslehm , braun-rot-violet-beige, gelblich 4,00

320,51

T, fs, g', u, stark kalkhaltig, trocken bis erdfeucht, steif bis fest, TL, ((TMst)); W4-W5; g= Tst, fSst; feuchte Intervalle < 320,21 10 cm; Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, oliv-grau-rot-braun Abdichtung 320,01 320,00 Gegenfilter (Sand)

319,51

m- fS, t, u, g, kalkhaltig, feucht, steif, ST,TL, ((TMst)); W4-W5; teilweise auch Ton, stark feinsandiger-stark mittelsandig, kiesig; g= Tst-TMst; Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, grau-oliv, dunkelbraun 319,00

T, fs, g', u, kalkhaltig, erdfeucht bis stark feucht, weich, TL, ((Tst-Mst-WL)); W4; fein laminierte Wechsellagerung, Lagenabstände < 4 mm; Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, dunkelgrau-beige 318,00 f- mS, t- t, u, g', kalkhaltig, trocken bis erdfeucht, steif, ST, locker bis mitteldicht, ((Tst-Mst-WL)); W4-W5; fein laminierte Wechsellagerung, Lagenabstände < 5 mm; Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, grau-dunkelgrau PVC-Filterrohr DN 80,00

T, fs, g, u, kalkfrei, feucht bis stark feucht, weich bis breiig, TL, ((Tst-Mst-WL)); W4-W5; fein laminierte Wechsellagerung, Lagen < 5 mm; Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, grau-dunkelgrau, beige 317,00

G, s, u, t, kalkfrei, feucht, weich, GU,GT, dicht, ((DMst-Tst-WL)); W4-W5; fein laminierte Wechsellagerung, Lagenabstände < 5 mm; Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, grau-dunkelgrau Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis T, g, s, u, kalkfrei, erdfeucht bis feucht, weich, TL, ((Tst-Dst-WL)); W4-W5, fein bis grob laminierte Wechsellagerung; zersetzt Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, grau - dunkelgrau 316,00

G, t, s, u, kalkfrei, erdfeucht bis feucht, GT,GT, mitteldicht bis dicht, zerbohrt, ((DMst)); W4, R0-R1, Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, grau-oliv 315,41 Bodenkappe Filterkies Ø 2,00-3,15 mm 315,01 315,00 Abdichtung

T, u, g, s, kalkfrei, trocken bis erdfeucht, steif bis halbfest, TL, kleinstückig bis grobstückig, ((Tst-DMst-WL)); W4-W5, R0-R1; fein bis grob laminierte Wechsellagerung, Lagenabstände < 7 mm; Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, grau-oliv-beige 314,00

(Dst), (Mst), kalkfrei bis kalkhaltig, trocken, (DMst); W3, R0-R1, sKb-mKb; außerordentlich bis sehr engständige 313,00 Trennflächen, Lagenabstände < 1 cm; Dolomitbänkchen ca. 5 cm bei 11,05 m; Grabfeld-Formation, dunkelgrau

T, u, s, g, erdfeucht, halbfest, TL, ((Tst-DMst-WL)), W4-W5, grob laminierte WL, Karbonatlagen < 4 cm bei 12,75 m; punktuell weiße Ablaugungsreste, auch lagig bei 12,2 m; Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, rot- 312,00 braun, grau-beige 12,90

(Tst), (Dst), kalkfrei, trocken, grusig bis kleinstückig, W3, R0-R1, sKb; sehr dünne Wechsellagerung, Lagendicke < 5 cm, vereinzelt Dolomithäutchen; plattiger blättiger Bruch; Grabfeld-Formation, rotbraun-dunkelgrau

311,00 Dst, Gyst, kalkfrei, trocken, grusig, Dst-Gyst-WL; W1-W2, R0-R1, sKb-mKb; Dst mit Gipslagen < 2 mm, Dst-Lagen < 8 mm; plattiger-blättiger Bruch; Grabfeld-Formation, grau. weiß-grau

Tst, kalkfrei, trocken, grusig bis kleinstückig, W0-W1, R0-R1, sKb; Dolomitmergellagen < 2 cm; Gipsknollen 1 - 1,5 cm hoch und 2 - 3 cm breit bei 14,2 m; Rote Gipsletten?, Grabfeld-Formation, rotbraun 310,00

Dst, Mst, kalkfrei, trocken, kleinstückig bis grusig, DMst; W0-W1, R0-R1, sKb; Lagen < 5 mm; plattiger Bruch; Grabfeld- 309,51 Ton-Zement-Suspension Formation, dunkelgrau-oliv

309,00

Grabfeld-Formation, stark verwittert bis frisch

308,00 Kernverlust; vereinzelt Gipssteinbruchstücke 2 cm; W0-W1; R1-R2; Plattengips?, Grabfeld-Formation

307,00

Dst, Mst, kalkfrei, trocken, grusig bis kleinstückig, DMst, W0-W1, R1-R2, mKb; Grabfeld-Formation, dunkelgrau

306,00 Kernverlust

Dst, Mst, kalkfrei, trocken, kleinstückig bis grusig, W0-W1, R1-R3, mKb; Tonsteinlage 2 cm bei 19,6 m; Grabfeld- Ton-Zement-Suspension 305,00 Formation, dunkelgrau/rostfarbe 20,00 20/10cm 304,89

304,00

Solltiefe erreicht

Bauvorhaben: Anlage: 4.4 BK-GWM 2 RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau Projekt-Nr: 43.8728 Auftraggeber: Datum: 21.09.2022 REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGEN Maßstab: 1 : 50 Ingenieurgesellschaft f. Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbH KERNBOHRUNG Bearbeiter: Jak/DiC

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POB.4 KB_4.4.LNA_8278P\KB\GNUDNUKRE\KINHCETOEG\UAHCSRIH-ÜT EKCÜRBRAKCEN 173L TPR 8278P\9978-0078P\ETKEJORP:U

HbmG TADI 7002-4991 © thgirypoC

+ m NHN 329,00 BK 4 Stratigraphie RQD [%] N100 +328,13 m NHN +328,13 m NHN 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 328,00 A (T, u, s, g, x'), Oberboden; durchwurzelt mit Holzresten, dunkelgrau Auffüllung; Oberboden 0,00 0,90 0,90 B1 327,00 0,90 1,00 A (T, u, s, g), stark kalkhaltig, erdfeucht bis feucht, steif bis weich, TM,TL, rot-violett 0,90 1,30 B2 1,30 A (T, g, s, u), stark kalkhaltig, stark feucht bis nass, breiig, TL,GT, rot-violet-braun B3 1,30 Auffüllung 326,00 2,00 A (G, t, s, u), stark kalkhaltig, feucht bis stark feucht, weich, GT, g= Flusskies, gut gerundet, braun 2,00 3,00 3,00 B4 325,00 3,00 A?, G, s, t, u, x, stark kalkhaltig, nass, GU, toniger Matrix, breiig, G,x = Flusskies, gut gerundet; aufgefüllter? Auffüllung?; aufgeffüllter Neckarkies 3,00 3,60 Neckarkies, braun 3,60 B5 3,60 3,80 3,80 Auffüllung?, Neckarkies, verlehmt A?, T, s, g, u, stark kalkhaltig, erdfeucht, steif, TL, g= Flusskies, gut gerundet; aufgefüllter? Neckarkies, verlehmt, grau 3,60 4,00 B6 324,00 4,00 T, g, s, u, stark kalkhaltig, erdfeucht, steif, TL,GT, g= Flusskies, gut gerundet; Holzreste lagenweise < 1cm; Neckarkies, Neckarkies, verlehmt verlehmt, braun 4,00 4,50 4,50 B7 4,50 G, t, s, u, x, stark kalkhaltig, stark feucht bis nass, weich bis breiig, TL,GT, G,x= Flusskies, gut gerundet; Neckarkies, verlehmt, braun Aue-, Schwemmlehm 4,50 323,00 B8 5,00 5,10 T, u, fs', g', stark kalkhaltig, erdfeucht, steif, TA,TM, g= Flusskies, gut gerundet; Aue-, Schwemmlehm, braun 5,10 5,20 B9 322,00 6,00 G, s, t, u, x, stark kalkhaltig, stark feucht bis nass, GW, G,x= Flusskies, gut gerundet; Steinlage bei 7,7 - 7,8 m; Neckarkies Neckarkies, braun-beige 6,00 B10 321,00 7,00 7,80 GW 7,00 7,80 7,80 B11 28.09.2022 7,80 8,00 T, u, fs', g, kalkhaltig, trocken bis erdfeucht, halbfest bis fest, TL,TM, ((Tst)); W4-W5, g= Tst-Bruch; Grabfeld-Formation, 320,00 vollständig verwittert bis zersetzt, rot-braun T, s, g, u, kalkhaltig, trocken bis erdfeucht, steif bis halbfest, TL, ((DMst-Tst-WL)); W4-W5, Lagenmächtigkeit < 3 cm; Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, grau 9,00 GW 7,80 B12 319,00 28.09.2022 9,00 Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis 9,40 zersetzt S, g, t, u, kalkfrei, erdfeucht bis schwach feucht, SU, ((DMst)); W4-W5; Lagen < 2 mm, g,s= DMst-Bruch; Grabfeld- 9,75 Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, dunkelgrau 9,80 9,00 318,00 B13 10,00 10,00 Dst, kalkfrei, trocken, grobstückig, W0-W1, R2-R3, gKb; Grabfeld-Formation, stark verwittert bis zersetzt, beige-grau T, u, g, s, kalkfrei, trocken, steif bis weich, TL, ((Tst-DMst-WL); W4-W5; Dst-Häutchen = Ablaugungsreste; g,s= Tst, Dst; Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, dunkelgrau-hellgrau 10,00 10,70 10,70 B14 10,70 f- mS, g, t, u, kalkfrei, erdfeucht, SW, ((DMst)); W4-W5; Lagen < 1 cm; Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis 317,00 zersetzt, dunkelgrau-grau Dst, Gyst, kalkfrei, trocken, grusig, DMst-Gyst-WL, W0-W1, R1-R2, sKb; fein laminierte Wechsellagerung, Lagendicke 10,70 11,50 B15 11,50 < 2mm, splittriger bis blättriger Bruch; Fasergipslagen < 3 mm; Grabfeld-Formation, grau-weiß 11,50 K1 11,80 316,00 Dst, Gyst, kalkfrei, trocken, grobstückig, Dst-Gyst-WL; W0-W1, R2-R3, gKb; vereinzelt Gipslagen < 2 cm sowohl 12,00 K2 12,30 straitform als auch senkrecht zur Schichtung; teils Gipsknollen, Fasergipslagen < 7 mm; Grabfeld-Formation, grau-weiß Grabfeld-Formation, stark verwittert bis frisch 12,30 K3 13,00 12,90 315,00 13,00 13,10 Gyst, kalkfrei, trocken, grobstückig, Gipsknollen; W0-W1, R2-R3, gKb; Grabfeld-Formation, weiß K4 13,20 13,40 Dst, Gyst, kalkfrei, trocken, grobstückig bis kleinstückig, Dst-Gyst-WL; W0-W1, R2-R3, mKb-gKb; Grabfeld-Formation, dunklegrau 14,00 Kernverlust 314,00 Dst, Gyst, kalkfrei, trocken, grobstückig, W0-W1, R2-R3, gKb; Gipsknollen 2 - 3 cm, Fasergipslagen < 2 cm; Grabfeld- 14,50 Formation, dunkelgrau-weiß 14,00 K5 14,60 14,80 Gyst, Dst, kalkfrei, trocken, grobstückig, Gyst-Dst-WL; W0-W1, R2-R3, gKb; Gipslage 10 cm; Grabfeld-Formation, weiß- 14,80 313,33 dunkelgrau 313,33 313,00 70/10cm Solltiefe erreicht Bauvorhaben: Anlage: 4.4 BK 4 RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau Projekt-Nr: 43.8728 Auftraggeber: Datum: 20.09.2022 REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGEN Maßstab: 1 : 50 Ingenieurgesellschaft f. Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbH KERNBOHRUNG Bearbeiter: Jak/DiC
Ingenieurgesellschaft f. Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHBauvorhaben: RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau Auftraggeber: REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGENAnlage: 4.4 BK 4
Projekt-Nr: 43.8728
Datum: 20.09.2022
Maßstab: 1 : 50
KERNBOHRUNGBearbeiter: Jak/DiC

C

[Seite 104]

POB.50MWG-KB_4.4.LNA_8278P\KB\GNUDNUKRE\KINHCETOEG\UAHCSRIH-ÜT EKCÜRBRAKCEN 173L TPR 8278P\9978-0078P\ETKEJORP:U

HbmG TADI 7002-4991 © thgirypoC BK-GWM 5

+324,43 m NHN 0,20

0,20 B1 1,20

1,90 1,20 B2 2,10 2,00

2,00 2,10 B3 3,10 E1 3,00 3,10

3,80 GW 4,00 GW 3,10 3,50 27.09.2022 4,00 E2 B4 27.09.2022 4,00 4,00 4,00 4,51 GW 4,00 E3 4,50 B5 4,40 10.10.2020 4,50 4,50 4,80 B7 4,50 4,80 B6 5,00 5,30

5,00 B8 6,10 6,00

6,40

6,00 7,00 B9 7,00

7,00 B10 8,00

8,70

8,70 K1 9,00 9,00 K2 9,20 9,20 K3 9,50 9,40 K4 9,60 9,90 9,80 K5 10,00 10,00 K6 10,20 10,20 K7 10,40 10,60

10,60 K8 10,90

11,30

11,70 K9 12,00 12,00 12,30 K10 12,30 12,60

13,10 13,10 K11 13,20 13,20

13,60 K12 13,80 14,00 310,43 00,1

09,1

03 01

03,2

05

01,3

03,5 00,4

00,2 00,1

09,1

03 01

03,2

05

01,3

03,5

  • m NHN 325,43 Seba-Kappe

BK 5 324,93 Stratigraphie

325,00

RQD [%]

Beton +324,43 m NHN N100 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 T, u, g', s'- s, kalkhaltig, Oberboden, braun Bohrung Ø 100,00 mm 0,20 Oberboden 323,93 324,00

PVC-Aufsatzrohr DN 80,00 T, u, s, g', stark kalkhaltig, trocken bis erdfeucht, steif bis halbfest, TA,TM, g= Dolomit, Flusskies gerundet; Auelehm, Auelehm braun 323,00 Ton-Zement-Suspension

1,90 T, g, s, u, stark kalkhaltig, trocken bis erdfeucht, steif bis halbfest, TL,GT, Neckarkies, verlehmt, rot-braun-beige 2,10 Neckarkies; verlehmt 322,03 322,00 321,73 S, g- g, t, u, stark kalkhaltig, trocken bis erdfeucht, SW, g= =Qtz,Kst,Dst; gut gerundet; Neckarkies, graubraun-rotbraun 321,63 Abdichtung 321,43 Gegenfilter (Sand)

Neckarkies 321,00 G, s, x, t, u, stark kalkhaltig, erdfeucht bis feucht, GW, lokal weich, x = ungerundet-angerundet, Gipskeuper-Hangschutt im Neckarkies; g= Kst, Dst, gut gerundet - angerundet; Neckarkies, gelbbraun

PVC-Filterrohr DN 80,00

G, s- s, t, u, x', stark kalkhaltig, nass, GW, G = Dst, Sst, Kst, Qtz, gut gerundet; x= Sst; Neckarkies, braun 320,00 4,50

T, s, u, g', kalkfrei, feucht, weich, TM,TL, g'= Dst,Tst; Verwitterungslehm, dunkelgrau-rotbraun Verwitterungslehm 4,80 319,33 fS, t, u, g, kalkfrei, trocken, SU, W4-W5; Grabfeld-Formation, grau Filterkies Ø 2,00-3,15 mm

319,00 318,83 Abdichtung T, s, g, u, kalkfrei, trocken, steif bis halbfest, TM,TL, ((Tst-DMst-WL)), W4-W5, Grabfeld-Formation, vollständig Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis verwittert bis zersetzt, grau zersetzt

(Mst), (Gyst), kalkfrei, trocken, grusig, W3, R0-R1, sKb; fein bis grob laminierte Wechsellagerung, Lagen 1 mm - 8 mm; 318,00 Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, grau-weiß

T, s, g, u, x', kalkfrei, trocken, steif bis halbfest, TL, ((Tst-DMst)), W4-W5; Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, dunkelgrau 7,00

317,00

Mst, Gyst, kalkfrei, trocken, grusig, DMst-Gyst-WL; W0-W1, R0-R1, sKb; Fasergipslagen 0,5 mm - 1 cm; Grabfeld- Formation, grau-weiß

316,00 315,73 Ton-Zement-Suspension

Mst, Gyst, kalkfrei, trocken, grobstückig, TMst-Gyst, W0-W1, R2-R3. gKb:, Gipslagen < 3 cm von 9,7 - 9,8 m; 315,00 Fasergipslagen < 1 cm, vereinzelt Gipsknollen; Grabfeld-Formation, rotbraun-grau

Dst, Gyst, kalkfrei, trocken, grobstückig, DMst-Gyst-WL, W0-W1, R1-R3, sKb-gKb; fein bis grob laminierte 314,00 Wechsellagerung, Lagen 1 mm - 1 cm; Gips knollig vereinzelt oder auch knollige Lagen < 1 cm; Grabfeld-Formation, dunkelgrau, weiß Grabfeld-Formation, stark verwittert bis frisch

Dst, Mst, kalkfrei, trocken, grobstückig bis grusig, DMst; W0-W1, R1-R2, sKb-mKb; Gipsknollen bei 10,6 - 10,7 und 10,9

  • 11,0; Grabfeld-Formation, grau

313,00

Dst, Gyst, kalkfrei, trocken, grobstückig, W0-W1, R1-R3, mKb-gKb; fein bis groblaminierte Wechsellagerung, Lagen 1 mm < 1 cm; Gipslagen stratiform; teils Fasergips, teils klein Gipsknollen < 2 mm in Lagen; Grabfeld-Formation, dunklegrau-weiß

312,00 Kernverlust

Dst, Mst, kalkfrei, trocken, grobstückig bis grusig, W0-W1, R2-R3, gKb; Gipslage 2 - 3 cm bei 13,0 m; Grabfeld- Formation, dunkelgrau

311,00 Gyst, kalkfrei, trocken, W0-W1, R2-R3, gKb; Grabfeld-Formation, weiß

Tst, Gyst, kalkfrei, trocken, grobstückig bis kleinstückig, TMst-Dst-Gyst-WL; W0-W1, R2-R3, gKb-mKb; fein laminierte bis sehr dünne Wechsellagerung, Lagenmächtigkeit 0,5 mm - 5 cm; Rote Gipsletten, Grabfeld-Formation, rot- Ton-Zement-Suspension 14,00 braun/grau-dunkelgrau 310,43 40/10cm

310,00

Solltiefe erreicht

Bauvorhaben: Anlage: 4.4 BK 5 RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau Projekt-Nr: 43.8728 Auftraggeber: Datum: 27.09.2022 REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGEN Maßstab: 1 : 50 Ingenieurgesellschaft f. Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbH KERNBOHRUNG Bearbeiter: Jak/DiC

[Seite 105]

POB.6 KB_4.4.LNA_8278P\KB\gnudnukrE\kinhcetoeG\uahcsriH-ÜT ekcürbrakceN 173L TPR 8278P\9978-0078P\ETKEJORP:U

HbmG TADI 7002-4991 © thgirypoC

+ m NHN BK 6 Stratigraphie 325,00 +324,74 m NHN +324,74 m NHN T, u, s, g', Oberboden, braun Oberboden 0,30 0,30 324,00 T, u, fs- ms, stark kalkhaltig, trocken, halbfest, TL,TM, Auelehm / Schwemmlehm, braun 1,00 Auelem / Schwemmlehm T, u, fs, g, stark kalkhaltig, trocken, halbfest, TL, Auelehm / Schwemmlehm, braun 323,00 1,70 T, u, fs- ms, stark kalkhaltig, trocken, halbfest, TL,TM, Auelehm / Schwemmlehm, braun 2,10 2,10 322,00 G, s- s, t', u', stark kalkhaltig, trocken, GI, G= gut gerundet; Neckarkies, braun-rotbraun Neckarkies 3,40 3,51 GW G, s- s, t', u', stark kalkhaltig, nass, GI, G= gut gerundet; Neckarkies, braun-rotbraun 321,00 26.09.2022 3,70 3,70 f- mS, t, u, g, kalkhaltig, trocken, SU, ((TMst)); W4-W5, Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt, grau- Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis 4,00 4,00 beige zersetzt 320,74 320,74 320,00 Solltiefe erreicht Bauvorhaben: Anlage: 4.4 BK 6 RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau Projekt-Nr: 43.8728 Auftraggeber: Datum: 26.09.2022 REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGEN Maßstab: 1 : 50 Ingenieurgesellschaft f. Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbH KERNBOHRUNG Bearbeiter: Jak/DiC
Ingenieurgesellschaft f. Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHBauvorhaben: RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau Auftraggeber: REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGENAnlage: 4.4 BK 6
Projekt-Nr: 43.8728
Datum: 26.09.2022
Maßstab: 1 : 50
KERNBOHRUNGBearbeiter: Jak/DiC

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DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 4.6
Datum: 11.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Berechnung kf und T aus Kurzpumpversuch (Geradlinienverfahren)Projekt: R PT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau

BK-GWM 2

Berechnung delta s Pumpzeit gesamt 900 s Ruhewasserstand 4,75 m

relative gemessene Zeitmessung Absenkung Absenkung t/t' [s] [m] [m] [/]

mit t = gesamte Pumpzeit

delta s 1,26 m

10,004,75901
600,064,8116
1200,265,019
1800,745,496
2401,065,815
3001,125,874
6001,266,013
9001,266,012

900 1,26 6,01 2

1.000

100

10

1 0,00 0,20 0,40 0,60 0,80 1,00 1,20 1,40

FO-8.5.1-65 Auswertung Kurz-Pumpversuch, Berechnung delta s - Zapf, Revisionsstand: 0 Auswertung Kurz-Pumpversuch_BK2 1 von 5

[Seite 107]

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 4.6
Datum: 11.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Berechnung kf und T aus Kurzpumpversuch (Geradlinienverfahren)Projekt: BR VP TM Le3tz7g1e r, RNuechkrlaarnbdrüstcrkaeß e 200, kTmÜ- H44ir3s3c,h5a6u6 l.d.B
BK-GWM 2 Berechnung nach dem Zeit-Absenkungsverfahren von COOPER / JACOB aus der Absenkung Freier GW - Spiegel Durchlässigkeit (Formel nach HÖLTING: 1992-S.118) Formel: k = T/M f Transmissivität (Formel nach LANGGUTH / VOIGT: 1980-S.167) Formel: T = (2,3 x Q)/4 x à x delta s Eingangsparameter: Steigung der Ausgleichsgerade delta s 1,26 m Entnahmemenge Q 2,00E-05 m3/s aggesenkte Aquifermächtigkeit M 1,26 m a Aquifermächtigkeit im Brunnen M 4,3 m Zuschlag Faktor Einwirktiefe ( ) 0 % angesetzte Aquifermächtigkeit M 4,3 m Ansatz Berechnung des Durchlässigkeitsbeiwertes k 6,8E-07 m/s f Berechnung der Transmissivität T 2,9E-06 m2/s

FO-8.5.1-65 Auswertung Kurz-Pumpversuch, Cooper-Jacob-GW-Zapf, Revisionsstand: 0 Auswertung Kurz-Pumpversuch_BK2 2 von 5

[Seite 108]

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 4.6
Datum: 11.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Berechnung kf und T aus Kurzpumpversuch (Wiederanstieg)Projekt: BBRVVP TMM Lee3ttzz7gg1ee rr,, RRNuuechhkrrllaaarnnbddrüssttcrrkaaeßß ee 220000,, kkTmmÜ- H4444ir33s33c,,h55a66u66 ll..dd..BB
BK-GWM 2 Berechnung delta s Pumpzeit vor Wiederanstiegsmessung 900 s Ruhewasserstand 4,75 m gemessene relative Zeitmessung Absenkung Absenkung t/t' [s] [m] [m] [/] 1 6,01 -1,26 901 mit t = Pumpzeit vor Wiederanstiegs- 60 5,02 -0,27 16 messung zuzüglich t' 120 4,99 -0,24 9 mit t' = Zeit nach dem Pumpen 180 4,94 -0,19 6 240 4,90 -0,15 5 delta s 0,48 m 480 4,84 -0,09 3 900 4,75 0,00 2 10.000 1.000 100 10 1 -1,40 -1,20 -1,00 -0,80 -0,60 -0,40 -0,20 0,00
16,01-1,26901
605,02-0,2716
1204,99-0,249
1804,94-0,196
2404,90-0,155
4804,84-0,093
9004,750,002
1.000
100
10

FO-8.5.1-65 Auswertung Kurz-Pumpversuch, Wiederanstieg delta s, Revisionsstand: 0 Auswertung Kurz-Pumpversuch_BK2 3 von 5

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DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 4.6
Datum: 11.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Berechnung kf und T aus Kurzpumpversuch (Wiederanstieg)Projekt: BBRVVP TMM Lee3ttzz7gg1ee rr,, RRNuuechhkrrllaaarnnbddrüssttcrrkaaeßß ee 220000,, kkTmmÜ- H4444ir33s33c,,h55a66u66 ll..dd..BB
BK-GWM 2 Berechnung nach dem Verfahren von THEIS (1935) aus dem Wiederanstieg, quasistationär Freier GW - Spiegel Durchlässigkeit (Formel nach HÖLTING: 1992-S.118) Formel: k = T/M f Transmissivtät (Formel nach HÖLTING: 1992-S.128) Formel: T = (0,183 x Q)/delta s Eingangsparameter: Steigung der Ausgleichsgerade delta s 0,48 m Entnahmemenge Q 2,00E-05 m3/s aggesenkte Aquifermächtigkeit M 1,26 m a Berechnung des Durchlässigkeitsbeiwertes k 6,1E-06 m/s f Berechnung der Transmissivität T 7,6E-06 m2/s

FO-8.5.1-65 Auswertung Kurz-Pumpversuch, Theis-Wiederanstieg-GW-BK2, Revisionsstand: 0 Auswertung Kurz-Pumpversuch_BK2 4 von 5

[Seite 110]

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 4.6
Datum: 11.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Berechnung kf und T aus Kurzpumpversuch (Absenkung nach Hölting)Projekt: BBRVVP TMM Lee3ttzz7gg1ee rr,, RRNuuechhkrrllaaarnnbddrüssttcrrkaaeßß ee 220000,, kkTmmÜ- H4444ir33s33c,,h55a66u66 ll..dd..BB
BK-GWM 2 Berechnung aus der Entnahmemenge, quasistationär Freier GW - Spiegel Durchlässigkeit (Formel nach HÖLTING: 1992-S.130) Formel: k = Q/(h x s) in m/s, mit h = h + (s/2) f m m Transmissivtät (Formel nach HÖLTING: 1992-S.118) Formel: T = M x k f Eingangsparameter: abgesenkte Wassersäule über der Brunnensohle h 3,1 m Absenkungsbetrag im Brunnen s 1,26 m Entnahmemenge Q 0,00002 m3/s Aquifermächtigkeit M 4,3 m Berechnung von h h 3,73 m m m Berechnung des Durchlässigkeitsbeiwertes k 4,3E-06 m/s f Berechnung der Transmissivität T 1,8E-05 m2/s

FO-8.5.1-65 Auswertung Kurz-Pumpversuch, Hölting - Absenkung, Revisionsstand: 0 Auswertung Kurz-Pumpversuch_BK2 5 von 5

[Seite 111]

CD BauGrund Süd Projekt: RV 22/23 | L 371 Tübingen-Hirschau - Brücke Neck Gesellschaft für Geothermie mbH Projektnr.: AZA2206032 Zeppelinstraße 10 Messpunkt: POK = +0,9 m ü. GOK 88410 Bad Wurzach h h 2202.90.22 ma 2KB hcusrevpmuP )s/l(20.0 00.0 00.4 02.4 04.4 06.4 08.4 00.5 02.5 04.5 06.5 08.5 00.6 02.6 04.6 06.6 08.6 00.7 30.0 20.0 10.0 00.0 )m( tknupsseM retnu PSW )s/l( egnemtielniECD
BauGrund Süd Projekt: RV 22/23 | L 371 Tübingen-Hirschau - Brücke Neck Gesellschaft für Geothermie mbH Projektnr.: AZA2206032 Zeppelinstraße 10 Messpunkt: POK = +0,9 m ü. GOK 88410 Bad Wurzach h h 2202.90.22 ma 2KB hcusrevpmuP )s/l(20.0 00.0 00.4 02.4 04.4 06.4 08.4 00.5 02.5 04.5 06.5 08.5 00.6 02.6 04.6 06.6 08.6 00.7 30.0 20.0 10.0 00.0 )m( tknupsseM retnu PSW )s/l( egnemtielniEBauGrund SüdProjekt:RV 22/23 | L 371 Tübingen-Hirschau - Brücke Neck
Gesellschaft für Geothermie mbHProjektnr.:AZA2206032
Zeppelinstraße 10Messpunkt:POK = +0,9 m ü. GOK
88410 Bad Wurzach

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BauGrund Süd Projekt: RV 22/23 | L 371 Tübingen-Hirschau - Brücke Neck Gesellschaft für Geothermie mbH Projektnr.: AZA2206032 Zeppelinstraße 10 Messpunkt: POK = +0,9 m ü. GOK 88410 Bad Wurzach P U M P V E R S U C H Pumpversuch BK2 am 22.09.2022 Brunnen Stunden Tiefe Tiefe Q = ab ab (l/s) Messpkt RuheWSP 0h00m00s 4.750 0.000 0.020 0h01m00s 4.810 0.060 0.020 0h02m00s 5.010 0.260 0.020 0h03m00s 5.490 0.740 0.020 0h04m00s 5.810 1.060 0.020 0h05m00s 5.870 1.120 0.020 0h10m00s 6.010 1.260 0.020 0h15m00s 6.010 1.260 0.020 0h15m20s 5.720 0.970 0.000 0h15m40s 5.400 0.650 0.000 0h16m00s 5.020 0.270 0.000 0h17m00s 4.990 0.240 0.000 0h19m00s 4.900 0.150 0.000 0h23m00s 4.840 0.090 0.000 0h25m00s 4.790 0.040 0.000 0h30m00s 4.730 -0.020 0.000 0h31m00s 4.750 0.000 0.000 Ende des Versuches Versuchsdauer 0h31m00s DDCC
BauGrund SüdProjekt:RV 22/23 | L 371 Tübingen-Hirschau - Brücke Neck
Gesellschaft für Geothermie mbHProjektnr.:AZA2206032
Zeppelinstraße 10Messpunkt:POK = +0,9 m ü. GOK
88410 Bad Wurzach
P U M P V E R S U C H Pumpversuch BK2 am 22.09.2022 Brunnen Stunden Tiefe Tiefe Q = ab ab (l/s) Messpkt RuheWSP 0h00m00s 4.750 0.000 0.020 0h01m00s 4.810 0.060 0.020 0h02m00s 5.010 0.260 0.020 0h03m00s 5.490 0.740 0.020 0h04m00s 5.810 1.060 0.020 0h05m00s 5.870 1.120 0.020 0h10m00s 6.010 1.260 0.020 0h15m00s 6.010 1.260 0.020 0h15m20s 5.720 0.970 0.000 0h15m40s 5.400 0.650 0.000 0h16m00s 5.020 0.270 0.000 0h17m00s 4.990 0.240 0.000 0h19m00s 4.900 0.150 0.000 0h23m00s 4.840 0.090 0.000 0h25m00s 4.790 0.040 0.000 0h30m00s 4.730 -0.020 0.000 0h31m00s 4.750 0.000 0.000 Ende des Versuches Versuchsdauer 0h31m00s
DDCC

[Seite 113]

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 4.6
Datum: 11.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Berechnung kf und T aus Kurzpumpversuch (Geradlinienverfahren)Projekt: R PT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau
BK-GWM 5 Berechnung delta s Pumpzeit gesamt 1.800 s Ruhewasserstand 3,60 m relative gemessene Zeitmessung Absenkung Absenkung t/t' [s] [m] [m] [/] 1 0,00 3,60 1.801 mit t = gesamte Pumpzeit 60 0,29 3,89 31 120 0,41 4,01 16 180 0,49 4,09 11 240 0,51 4,11 9 delta s 0,22 m 300 0,52 4,12 7 360 0,53 4,13 6 420 0,54 4,14 5 600 0,56 4,16 4 900 0,57 4,17 3 1200 0,58 4,18 3 1500 0,60 4,20 2 10.000 1.000 100 10 1 0,00 0,10 0,20 0,30 0,40 0,50 0,60 0,70
10,003,601.801
600,293,8931
1200,414,0116
1800,494,0911
2400,514,119
3000,524,127
3600,534,136
4200,544,145
6000,564,164
9000,574,173
12000,584,183
15000,604,202

FO-8.5.1-65 Auswertung Kurz-Pumpversuch, Berechnung delta s - Zapf, Revisionsstand: 0 Auswertung Kurz-Pumpversuch_BK5_1 1 von 5

[Seite 114]

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 4.6
Datum: 11.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Berechnung kf und T aus Kurzpumpversuch (Geradlinienverfahren)Projekt: BR VPT M Le3tz7g1e r, RNuechkrlaarnbdrüstcrkaeß e 200, kTmÜ- H44ir3s3c,h5a6u6 l.d.B
BK-GWM 5 Berechnung nach dem Zeit-Absenkungsverfahren von COOPER / JACOB aus der Absenkung Freier GW - Spiegel Durchlässigkeit (Formel nach HÖLTING: 1992-S.118) Formel: k = T/M f Transmissivität (Formel nach LANGGUTH / VOIGT: 1980-S.167) Formel: T = (2,3 x Q)/4 x à x delta s Eingangsparameter: Steigung der Ausgleichsgerade delta s 0,22 m Entnahmemenge Q 1,00E-04 m3/s aggesenkte Aquifermächtigkeit M 0,6 m a Aquifermächtigkeit im Brunnen M 0,7 m Zuschlag Faktor Einwirktiefe ( ) 0 % angesetzte Aquifermächtigkeit M 0,7 m Ansatz Berechnung des Durchlässigkeitsbeiwertes k 1,2E-04 m/s f Berechnung der Transmissivität T 8,3E-05 m2/s

FO-8.5.1-65 Auswertung Kurz-Pumpversuch, Cooper-Jacob-GW-Zapf, Revisionsstand: 0 Auswertung Kurz-Pumpversuch_BK5_1 2 von 5

[Seite 115]

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 4.6
Datum: 11.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Berechnung kf und T aus Kurzpumpversuch (Wiederanstieg)Projekt: BBRVVP TMM Lee3ttzz7gg1ee rr,, RRNuuechhkrrllaaarnnbddrüssttcrrkaaeßß ee 220000,, kkTmmÜ- H4444ir33s33c,,h55a66u66 ll..dd..BB

BK-GWM 5

Berechnung delta s Pumpzeit vor Wiederanstiegsmessung 120 s Ruhewasserstand 3,60 m

gemessene relative mit t = Pumpzeit vor Wiederanstiegs- Zeitmessung Absenkung Absenkung t/t' messung zuzüglich t' [s] [m] [m] [/] mit t' = Zeit nach dem Pumpen

mit t' = Zeit nach dem Pumpen

delta s 0,33 m

14,20-0,60121
203,91-0,317
403,80-0,204
603,75-0,153
1203,600,002

120 3,60 0,00 2

1.000

-0 0

100
10
1
70 -0,60 -0,50 -0,40 -0,30 -0,20 -0,10 0,

0

FO-8.5.1-65 Auswertung Kurz-Pumpversuch, Wiederanstieg delta s, Revisionsstand: 0 Auswertung Kurz-Pumpversuch_BK5_1 3 von 5

[Seite 116]

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 4.6
Datum: 11.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Berechnung kf und T aus Kurzpumpversuch (Wiederanstieg)Projekt: BBRVVPT MM Lee3ttzz7gg1ee rr,, RRNuuechhkrrllaaarnnbddrüssttcrrkaaeßß ee 220000,, kkTmmÜ- H4444ir33s33c,,h55a66u66 ll..dd..BB
BK-GWM 5 Berechnung nach dem Verfahren von THEIS (1935) aus dem Wiederanstieg, quasistationär Freier GW - Spiegel Durchlässigkeit (Formel nach HÖLTING: 1992-S.118) Formel: k = T/M f Transmissivtät (Formel nach HÖLTING: 1992-S.128) Formel: T = (0,183 x Q)/delta s Eingangsparameter: Steigung der Ausgleichsgerade delta s 0,33 m Entnahmemenge Q 1,00E-04 m3/s aggesenkte Aquifermächtigkeit M 0,6 m a Berechnung des Durchlässigkeitsbeiwertes k 9,2E-05 m/s f Berechnung der Transmissivität T 5,5E-05 m2/s

FO-8.5.1-65 Auswertung Kurz-Pumpversuch, Theis-Wiederanstieg-GW-BK5, Revisionsstand: 0 Auswertung Kurz-Pumpversuch_BK5_1 4 von 5

[Seite 117]

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 4.6
Datum: 11.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Berechnung kf und T aus Kurzpumpversuch (Absenkung nach Hölting)Projekt: BBRVVPT MM Lee3ttzz7gg1ee rr,, RRNuuechhkrrllaaarnnbddrüssttcrrkaaeßß ee 220000,, kkTmmÜ- H4444ir33s33c,,h55a66u66 ll..dd..BB
BK-GWM 5 Berechnung aus der Entnahmemenge, quasistationär Freier GW - Spiegel Durchlässigkeit (Formel nach HÖLTING: 1992-S.130) Formel: k = Q/(h x s) in m/s, mit h = h + (s/2) f m m Transmissivtät (Formel nach HÖLTING: 1992-S.118) Formel: T = M x k f Eingangsparameter: abgesenkte Wassersäule über der Brunnensohle h 0,1 m Absenkungsbetrag im Brunnen s 0,6 m Entnahmemenge Q 0,0001 m3/s Aquifermächtigkeit M 0,7 m Berechnung von h h 0,4 m m m Berechnung des Durchlässigkeitsbeiwertes k 4,2E-04 m/s f Berechnung der Transmissivität T 2,9E-04 m2/s

FO-8.5.1-65 Auswertung Kurz-Pumpversuch, Hölting - Absenkung, Revisionsstand: 0 Auswertung Kurz-Pumpversuch_BK5_1 5 von 5

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CD BauGrund Süd Projekt: RV 22/23 | L 371 Tübingen-Hirschau - Brücke Neck Gesellschaft für Geothermie mbH Projektnr.: AZA2206032 Zeppelinstraße 10 Messpunkt: POK = +0,8 m ü. GOK 88410 Bad Wurzach h h 2202.90.72 ma 5KB hcusrevpmuP )s/l(01.0 00.0 06.3 07.3 08.3 09.3 00.4 01.4 02.4 03.4 02.0 01.0 00.0 )m( tknupsseM retnu PSW )s/l( egnemtielniECD
BauGrund Süd Projekt: RV 22/23 | L 371 Tübingen-Hirschau - Brücke Neck Gesellschaft für Geothermie mbH Projektnr.: AZA2206032 Zeppelinstraße 10 Messpunkt: POK = +0,8 m ü. GOK 88410 Bad Wurzach h h 2202.90.72 ma 5KB hcusrevpmuP )s/l(01.0 00.0 06.3 07.3 08.3 09.3 00.4 01.4 02.4 03.4 02.0 01.0 00.0 )m( tknupsseM retnu PSW )s/l( egnemtielniEBauGrund SüdProjekt:RV 22/23 | L 371 Tübingen-Hirschau - Brücke Neck
Gesellschaft für Geothermie mbHProjektnr.:AZA2206032
Zeppelinstraße 10Messpunkt:POK = +0,8 m ü. GOK
88410 Bad Wurzach

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BauGrund Süd Projekt: RV 22/23 | L 371 Tübingen-Hirschau - Brücke Neck Gesellschaft für Geothermie mbH Projektnr.: AZA2206032 Zeppelinstraße 10 Messpunkt: POK = +0,8 m ü. GOK 88410 Bad Wurzach P U M P V E R S U C H Pumpversuch BK5 am 27.09.2022 Brunnen Stunden Tiefe Tiefe Q = ab ab (l/s) Messpkt RuheWSP 0h00m00s 3.600 0.000 0.100 0h01m00s 3.890 0.290 0.100 0h02m00s 4.010 0.410 0.100 0h03m00s 4.090 0.490 0.100 0h04m00s 4.110 0.510 0.100 0h05m00s 4.120 0.520 0.100 0h06m00s 4.130 0.530 0.100 0h07m00s 4.140 0.540 0.100 0h10m00s 4.160 0.560 0.100 0h15m00s 4.170 0.570 0.100 0h20m00s 4.180 0.580 0.100 0h30m00s 4.200 0.600 0.100 0h30m20s 3.910 0.310 0.000 0h30m40s 3.800 0.200 0.000 0h31m00s 3.750 0.150 0.000 0h32m00s 3.600 0.000 0.000 Ende des Versuches Versuchsdauer 0h32m00s DDCC
BauGrund SüdProjekt:RV 22/23 | L 371 Tübingen-Hirschau - Brücke Neck
Gesellschaft für Geothermie mbHProjektnr.:AZA2206032
Zeppelinstraße 10Messpunkt:POK = +0,8 m ü. GOK
88410 Bad Wurzach
P U M P V E R S U C H Pumpversuch BK5 am 27.09.2022 Brunnen Stunden Tiefe Tiefe Q = ab ab (l/s) Messpkt RuheWSP 0h00m00s 3.600 0.000 0.100 0h01m00s 3.890 0.290 0.100 0h02m00s 4.010 0.410 0.100 0h03m00s 4.090 0.490 0.100 0h04m00s 4.110 0.510 0.100 0h05m00s 4.120 0.520 0.100 0h06m00s 4.130 0.530 0.100 0h07m00s 4.140 0.540 0.100 0h10m00s 4.160 0.560 0.100 0h15m00s 4.170 0.570 0.100 0h20m00s 4.180 0.580 0.100 0h30m00s 4.200 0.600 0.100 0h30m20s 3.910 0.310 0.000 0h30m40s 3.800 0.200 0.000 0h31m00s 3.750 0.150 0.000 0h32m00s 3.600 0.000 0.000 Ende des Versuches Versuchsdauer 0h32m00s
DDCC

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DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 4.7
Datum: 27.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Berechnung k aus f AbsenkversuchProjekt: L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau
BK 6
Q L Durchlässigkeitsbeiwert nach Formel: k = ×ln [m/s] f 2p×L×H r a
Q L k = ×ln [m/s] f 2p×L×H r a
Q = Wasserzugabe [m3/s]
H = Wasserstandshöhe über
Ausgangsspiegel[m]
t = Versickerungszeit [s] r = Bohrlochradius [m] a L = Länge Teststrecke [m]
(Filter oder unverrohrte Strecke)
Datum: 26.09.2022 UK Verrohrung [m u. Ansatz]: 4,00 Geologie: ab 2,1 m Neckarkies freie Bohrstrecke: 4,00
Wasserstand [m u.GOK]: 321,27 GOK [m NN]: 324,78 0,00 Durchm. Verrohrung innen [mm]: 200 K]: 3,51 Durchm. Verrohrung außen [mm]: 219
OK Rohr [m ü.GOK]:
Wasserstand [m u.RO

Bohrlochdurchmesser [mm]: 220 r [m]: 0,100 i r [m]: 0,110 a

Versuch Nr.t [min]s [cm]h [m] 1h [m] 2H [m]dt [s]Q [m3/s]k [m/s] f
11,0813,514,323,92602,0E-037,3E-05
2,0994,324,504,41602,0E-036,5E-05
3,01084,504,594,55602,0E-036,3E-05
4,01174,594,684,64602,0E-036,2E-05
5,01304,684,814,75602,0E-036,0E-05
10,01514,815,024,923002,0E-035,8E-05
15,01775,025,285,153002,0E-035,6E-05
20,02015,285,525,403002,0E-035,3E-05
25,02095,525,605,563002,0E-035,1E-05
30,02165,605,675,643002,0E-035,1E-05
Durchschnitt: 5,9E-05

FO-8.5.1-61 [Absenkversuch im Bohrloch], Revisionsstand: 0 P8728_Anl.4.7 Bohrlochsickerversuch BK 6 1 von 1

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Versickerung Schuler BohrlochFO-8.5.1-115
DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 4.7
Datum: 27.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Berechnung des Durchlässigkeitsbeiwertes k fProjekt:
L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau
Versuch Nr.Aufschlußmaßgebender BodenTiefe Teststrecke [m]k - Wert f [m/s]Durchlässigkeit nach DIN 18130
vonbis
1BK 6Neckarkies1,42,91,3E-04stark durchlässig

FO-8.5.1-115 Versickerung Schuler Bohrloch, Revisionsstand: 0 P8728_Anl.4.7 Sickerversuch_ohne Wasserzugabe BK 6 1 von 1

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CD BauGrund Süd Projekt: RV 22/23 | L 371 Tübingen-Hirschau - Brücke Neck Gesellschaft für Geothermie mbH Projektnr.: AZA2206032 Zeppelinstraße 10 Messpunkt: 88410 Bad Wurzach h h 2202.90.62 ma 6KB hcusrevrekciS )s/l(00.2 00.0 00.1 02.1 04.1 06.1 08.1 00.2 02.2 04.2 06.2 08.2 00.3 02.3 04.3 06.3 08.3 00.4 00.3 05.2 00.2 05.1 00.1 05.0 00.0 )m( tknupsseM retnu PSW )s/l( egnempmuPCD
BauGrund Süd Projekt: RV 22/23 | L 371 Tübingen-Hirschau - Brücke Neck Gesellschaft für Geothermie mbH Projektnr.: AZA2206032 Zeppelinstraße 10 Messpunkt: 88410 Bad Wurzach h h 2202.90.62 ma 6KB hcusrevrekciS )s/l(00.2 00.0 00.1 02.1 04.1 06.1 08.1 00.2 02.2 04.2 06.2 08.2 00.3 02.3 04.3 06.3 08.3 00.4 00.3 05.2 00.2 05.1 00.1 05.0 00.0 )m( tknupsseM retnu PSW )s/l( egnempmuPBauGrund SüdProjekt:RV 22/23 | L 371 Tübingen-Hirschau - Brücke Neck
Gesellschaft für Geothermie mbHProjektnr.:AZA2206032
Zeppelinstraße 10Messpunkt:
88410 Bad Wurzach

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BauGrund Süd Projekt: RV 22/23 | L 371 Tübingen-Hirschau - Brücke Neck Gesellschaft für Geothermie mbH Projektnr.: AZA2206032 Zeppelinstraße 10 Messpunkt: 88410 Bad Wurzach P U M P V E R S U C H Sickerversuch BK6 am 26.09.2022 Brunnen Stunden Tiefe Tiefe Q = ab ab (l/s) Messpkt RuheWSP 0h00m00s 3.510 0.000 2.000 0h01m00s 2.700 -0.810 2.000 0h02m00s 2.520 -0.990 2.000 0h03m00s 2.430 -1.080 2.000 0h04m00s 2.340 -1.170 2.000 0h05m00s 2.210 -1.300 2.000 0h10m00s 2.000 -1.510 2.000 0h15m00s 1.740 -1.770 2.000 0h20m00s 1.500 -2.010 2.000 0h25m00s 1.420 -2.090 2.000 0h30m00s 1.350 -2.160 2.000 0h30m20s 1.810 -1.700 0.000 0h30m40s 1.990 -1.520 0.000 0h31m00s 2.270 -1.240 0.000 0h32m00s 2.900 -0.610 0.000 Ende des Versuches Versuchsdauer 0h32m00s DDCC
BauGrund SüdProjekt:RV 22/23 | L 371 Tübingen-Hirschau - Brücke Neck
Gesellschaft für Geothermie mbHProjektnr.:AZA2206032
Zeppelinstraße 10Messpunkt:
88410 Bad Wurzach
P U M P V E R S U C H Sickerversuch BK6 am 26.09.2022 Brunnen Stunden Tiefe Tiefe Q = ab ab (l/s) Messpkt RuheWSP 0h00m00s 3.510 0.000 2.000 0h01m00s 2.700 -0.810 2.000 0h02m00s 2.520 -0.990 2.000 0h03m00s 2.430 -1.080 2.000 0h04m00s 2.340 -1.170 2.000 0h05m00s 2.210 -1.300 2.000 0h10m00s 2.000 -1.510 2.000 0h15m00s 1.740 -1.770 2.000 0h20m00s 1.500 -2.010 2.000 0h25m00s 1.420 -2.090 2.000 0h30m00s 1.350 -2.160 2.000 0h30m20s 1.810 -1.700 0.000 0h30m40s 1.990 -1.520 0.000 0h31m00s 2.270 -1.240 0.000 0h32m00s 2.900 -0.610 0.000 Ende des Versuches Versuchsdauer 0h32m00s
DDCC

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DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage:5.1
Datum:05.01.2023
Bearbeiter:Jak
Projekt-Nr.:43.8728
RPT - Ersatzneubau, Behelfsbrücke, Neckarbrücke L371, TÜ-HirschauBestimmung des Wassergehalts nach DIN EN ISO 17892-1
Lfd. Nr.Bohrung [-]ProbeTeufe (m) [m]Kornverteilung/Lithologie [-]VersuchWassergehalt
1BK 1B 85,0 - 5,5T, u*, sWassergehalt16,14
2BK 2B 108,1 - 8,8T, u, s', g'Wassergehalt18,3
3BK 2B 119,5 - 10,3T, u*, s', g'Wassergehalt14,83
4BK 4B 127,8 - 9,0T, u*, s', fg'Wassergehalt15,91
5BK 5B 54,5 - 4,8U, s*, gWassergehalt18,32
6BK 5B 96,0 - 7,0G, u, s', t'Wassergehalt15,9
Schicht 4.1 (Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt)Maximum18,32
Minimum14,83
Mittelwert16,57
Median16,03
Standardabw.1,71
7BK 2B 1714,2 - 15,0T, u*, s, g'Wassergehalt10,44
8BK 5B 68,7 - 9,0TonmergelsteinWassergehalt6,39
Schicht 4.2 (Grabfeld-Formation, stark verwittert bis frisch)Maximum10,44
Minimum6,39
Mittelwert8,42
Median8,415
Standardabw.2,86

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DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage:5.2
Datum:05.01.2023
Bearbeiter:Jak
Projekt-Nr.:43.8728
RPT - Ersatzneubau, Behelfsbrücke, Neckarbrücke L371, TÜ-HirschauBodenmechanische Laborversuche Sieb- und Schlämmanalyse nach DIN EN ISO 17892-4
Lfd. Nr.Bohrung [-]ProbeTeufe (m) [m]VersuchBodengruppekomb. Sieb-, Schlämmanalyse Ton [%] Schluff [%] Sand [%] Kies [%] U/Cc Bodenart
1BK 1E23,0 - 3,6KorngrößenGU-14,223,262,6-G, s, u'
2BK 4B9 - B115,2 - 7,8KorngrößenGU/GE-5,312,682,133,8/5,3G, s', u'
3BK 5B3 E12,1 - 3,1KorngrößenGU-10,822,966,3-G, s, u'
4BK 5E34,0 - 4,4KorngrößenGU-9,620,470155,7/4,6G, s, u'
Schicht 3.2 (Neckarkies)Maximum-14,223,282,1
Minimum-5,312,662,6
Mittelwert-10,019,870,3
Median-10,2021,6568,15
Standardabw.-3,684,958,46
5BK 2B 54,3 - 4,5KorngrößenTL/ST*6,739,546,37,551,5/0,9T, u*, s*, g'
6BK 5B 74,5 - 4,8KorngrößenUL2,221,259,816,874,3/3,2S, u, g
Schicht 4.1 (Grabfeld-Formation, vollständig verwittert bis zersetzt)Maximum6,739,559,816,8
Minimum2,221,246,37,5
Mittelwert4,530,453,112,2
Median4,4530,3553,0512,15
Standardabw.3,1812,949,556,58

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DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage:5.3
Datum:05.01.2023
Bearbeiter:Jak
Projekt-Nr.:43.8728
RPT - Ersatzneubau, Behelfsbrücke, Neckarbrücke L371, TÜ-HirschauBodenmechanische Laborversuche Zustandsgrenzen nach DIN EN ISO 17892-12
Lfd. Nr.Bohrung [-]ProbeTeufe (m) [m]VersuchWassergehalt [%]Zustandsgrenzen (w + w ) i p w [%] w [%] I [%] I [%] L P P CÜberkorn [%]Zustands- formBoden- gruppeBodenart
1BK 1B 63,7 - 4,1Zustandsgrenzen1828,717,7110,790steifTLT, u*, s, g'
2*BK 2B 43,3 - 4,0Zustandsgrenzen14,327,81512,81,0540halbfestTLT, u*, s, g*
3BK 5B 75,0 - 6,0Zustandsgrenzen16,644,420,523,91,143halbfestTMT, u', s'
Schicht 4.1 (Grabfeld-Formation, vollständig verwittert - zersetzt)Maximum18,0044,4020,5023,901,14
Minimum14,3027,8015,0011,000,79
Mittelwert16,3033,6317,7315,900,99
Median16,6028,7017,7012,801,05
Standardabw.1,879,342,756,990,18
  • Versuch an der bindigen Matrix durchgeführt

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DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage:5.22
Datum:05.01.2023
Bearbeiter:Jak
Projekt-Nr.:43.8728
RPT - Ersatzneubau, Behelfsbrücke, Neckarbrücke L371, TÜ-HirschauFelsmechanische Laborversuche: Einaxialer Druckversuch
Lfd. Nr.Bohrung [-]KernTeufe (m) [m]Lithologie [-]VersuchDichte [g/cm³]E-Modul Gebirge (Erstbelastung) Mittelwerte [MN/m²]Einax. Druck [N/mm²]
1BK 1K 312,8 - 13,0GipssteinEinax, mit L+Q2,3013.2178,32
2BK 4K 111,5 - 11,8DolomitsteinEinax, mit L+Q2,2691.0105,63
3BK 5K 18,7 - 9,0Ton-/ DolomitmergelsteinEinax, mit L+Q2,3543.9037,32
4BK 5K 610,0 - 10,2Dolomit-, GipssteinEinax, mit L+Q2,3422.89614,45
5BK 5K 810,6 - 10,9DolomitsteinEinax, mit L+Q2,4261.7465,86
Schicht 4.2 (Grabfeld-Formation, stark verwittert bis frisch)Maximum2,433.90314,45
Minimum2,271.0105,63
Mittelwert2,342.5548,32
Median2,342.8967,32
Standardabw.0,061.1633,60

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Anlage 6

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Anlage 6

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Anlage 6

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Anlage 7.2

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Anlage 7.2

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Anlage 7.2

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Anlage 7.2

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Anlage 7.2

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Anlage 7.2

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Anlage 7.2

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DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 7.3
Datum: 30.01.2023
Bearbeiter und Prüfer: DiC Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Gegenüberstellung Analysenergebnisse zu den Materialwerten für Bodenmaterial der ErsatzbaustoffVProjekt: RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau
Labornummer22V0504922V0549Materialwerten für Bodenmaterial gemäß ErsatzbaustoffV Stand: 16. Juli 2021
Prüfberichtsdatum14.11.202214.11.2022
BezeichnungMP 1MP 2
MaterialAuffüllungAuffüllung
Einzelproben43Bodenmaterial1) Verwendung in technischen Bauwerken
Tiefe [m]0,9 - 3,6 m0,2 - 3,0
mineralische Fremdbestandteil Vol.-%f 10f 10101010105050505050
Art (S|U|T|)UUS2)U2)T2)*3)*----
ParameterFSELFSELBM-0BM-0*BM-F0*BM-F1BM-F2BM-F3> BM-F3
Spaltenanzahl gemTabelle 3 der EBV3 4 5 67 8 9 10 11
bewertungsrelevante SpaltenSpalte 3 - 6Spalte 3 - 6bis BM-0*
pH-Wert4)6,5-9,56,5 - 9,56,5 - 9,55,5 - 12<5,5 >12
el. Leitfähigkeit4) µS/cm223,0385,03503505005002.000> 2000
Sulfat mg/l25,0110,02505)2505)2505)2505)2505)4504501.000> 1000
Arsen mg/kg6,65,610202020404040150> 150
Arsen µg/l8 (13)122085100> 100
Blei mg/kg8,38,44070100140140140140700> 700
Blei µg/l23 (43)3590250470> 470
Cadmium mg/kg< 0,3< 0,30,411,516)22210> 10
Cadmium µg/l2 (4)331015> 15
Chrom, gesamt mg/kg17,015,03060100120120120120600> 600
Chrom, gesamt µg/l10 (19)15150290530> 530
Kupfer mg/kg9,17,320406080808080320> 320
Kupfer µg/l20 (41)30110170320> 320
Nickel mg/kg12,011,0155070100100100100350> 350
Nickel µg/l20 (31)3030150280> 280
Quecksilber mg/kg< 0,05< 0,050,20,30,30,60,60,60,65> 5
Quecksilber12) µg/l0,1
Thallium mg/kg< 0,4< 0,40,51,01,01,02227> 7
Thallium12) µg/l0,2 (0,3)
Zink mg/kg33,031,0601502003003003003001.200> 1200
Zink µg/l100 (210)1501608401600> 1600
TOC M.-%0,350,4917)17)17)17)5555> 5
KW (C10 - C22)8) mg/kg< 50,0< 50,03003003003001.000> 1000
KW (C10 - C40)8) mg/kg< 50,0< 50,06006006006002.000> 2000
Benzo(a)pyren mg/kg< 0,010,020,30,30,3
PAK 9) µg/l 150,20,31,53,820,0> 20
PAK 10) mg/kg 160,0130,17333666930> 30
Naphthalin u. Methylnaphthaline µg/l2
PCB(6) und PCB-118 mg/kgn.n.n.n.0,050,050,050,1
PCB (6) und PCB-118 µg/l0,01
EOX11) mg/kg< 0,6< 0,61111
AUSWERTUNG für technische BauwerkeBM-0BM-0
angewandte Fußnote:
Erläuterungen
n.n.nicht nachweisbar
n.a.nicht analysiert
0,00Werte überschreiten BM-0*

EBV Revisionsstand:1 P8728_Auswertung_EBV_MP1-4.xlsx EBV Boden 1 von 3

[Seite 175]

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 7.3
Datum: 30.01.2023
Bearbeiter und Prüfer: DiC Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Gegenüberstellung Analysenergebnisse zu den Materialwerten für Bodenmaterial der ErsatzbaustoffVProjekt: RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau
Labornummer22V0504922V0549Materialwerten für Bodenmaterial gemäß ErsatzbaustoffV Stand: 16. Juli 2021
Prüfberichtsdatum14.11.202214.11.2022
BezeichnungMP 3MP 4
MaterialAuelehmNeckarkies
Einzelproben49Bodenmaterial1) Verwendung in technischen Bauwerken
Tiefe [m]0,2 - 5,00,2 - 4,5
mineralische Fremdbestandteil Vol.-%f 10f 10101010105050505050
Art (S|U|T|)TSS2)U2)T2)*3)*----
ParameterFSELFSELBM-0BM-0*BM-F0*BM-F1BM-F2BM-F3> BM-F3
Spaltenanzahl gemTabelle 3 der EBV3 4 5 67 8 9 10 11
bewertungsrelevante SpaltenSpalte 3 - 6Spalte 3 - 6bis BM-0*
pH-Wert4)6,5-9,56,5 - 9,56,5 - 9,55,5 - 12<5,5 >12
el. Leitfähigkeit4) µS/cm153,03503505005002.000> 2000
Sulfat mg/l30,018,02505)2505)2505)2505)2505)4504501.000> 1000
Arsen mg/kg9,45,310202020404040150> 150
Arsen µg/l8 (13)122085100> 100
Blei mg/kg17,05,54070100140140140140700> 700
Blei µg/l23 (43)3590250470> 470
Cadmium mg/kg< 0,3< 0,30,411,516)22210> 10
Cadmium µg/l2 (4)331015> 15
Chrom, gesamt mg/kg33,015,03060100120120120120600> 600
Chrom, gesamt µg/l10 (19)15150290530> 530
Kupfer mg/kg17,06,720406080808080320> 320
Kupfer µg/l20 (41)30110170320> 320
Nickel mg/kg24,09,8155070100100100100350> 350
Nickel µg/l20 (31)3030150280> 280
Quecksilber mg/kg< 0,05< 0,050,20,30,30,60,60,60,65> 5
Quecksilber12) µg/l0,1
Thallium mg/kg< 0,4< 0,40,51,01,01,02227> 7
Thallium12) µg/l0,2 (0,3)
Zink mg/kg47,021,0601502003003003003001.200> 1200
Zink µg/l100 (210)1501608401600> 1600
TOC M.-%1,00,2117)17)17)17)5555> 5
KW (C10 - C22)8) mg/kg< 50,0< 50,03003003003001.000> 1000
KW (C10 - C40)8) mg/kg< 50,0< 50,06006006006002.000> 2000
Benzo(a)pyren mg/kg0,220,0120,30,30,3
PAK 9) µg/l 150,20,31,53,820,0> 20
PAK 10) mg/kg 160,20,091333666930> 30
Naphthalin u. Methylnaphthaline µg/l2
PCB(6) und PCB-118 mg/kgn.n.n.n.0,050,050,050,1
PCB (6) und PCB-118 µg/l0,01
EOX11) mg/kg< 0,6< 0,61111
AUSWERTUNG für technische BauwerkeBM-0BM-0
angewandte Fußnote:
Erläuterungen
n.n.nicht nachweisbar
n.a.nicht analysiert
0,00Werte überschreiten BM-0*

EBV Revisionsstand:1 P8728_Auswertung_EBV_MP1-4.xlsx EBV Boden (2) 2 von 3

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DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 7.3
Datum: 30.01.2023
Bearbeiter und Prüfer DiC Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Gegenüberstellung Analysenergebnisse zu den Materialwerten für Bodenmaterial der ErsatzbaustoffVProjekt: RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau
Fußnoten und Hinweise: 1) Die Materialwerte gelten für Bodenmaterial und Baggergut mit bis zu 10 Volumenprozent (BM und BG) oder bis zu 50 Volumenprozent (BM-F und BG-F) mineralischer Fremdbestandteile im Sinne von § 2 Nummer 8 der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung mit nur vernachlässigbaren Anteilen an Störstoffen im Sinne von § 2 Nummer 9 der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung. Bodenmaterial der Klasse BM-0 und Baggergut der Klasse BG-0 erfüllen die wertebezogenen Anforderungen an das Auf- oder Einbringen gemäß § 7 Absatz 3 der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung. Bodenmaterial der Klasse BM-0 und Baggergut der Klasse BG-0 Sand erfüllen die wertebezogenen Anforderungen an das Auf- oder Einbringen gemäß § 8 Absatz 2 der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung; Bodenmaterial der Klasse BM-0* und Baggergut der Klasse BG-0* erfüllen die wertebezogenen Anforderungen an das Auf- oder Einbringen gemäß § 8 Absatz 3 Nummer 1 der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung. 2) Bodenarten-Hauptgruppen gemäß Bodenkundlicher Kartieranleitung, 5. Auflage, Hannover 2009 (KA 5); stark schluffige Sande, lehmig-schluffige Sande und stark lehmige Sande sowie Materialien, die nicht bodenartspezifisch zugeordnet werden können, sind entsprechend der Bodenart Lehm, Schluff zu bewerten. 3) Die Eluatwerte in Spalte 6 sind mit Ausnahme des Eluatwertes für Sulfat nur maßgeblich, wenn für den betreffenden Stoff der jeweilige Feststoffwert nach Spalte 3 bis 5 überschritten wird. Der Eluatwert für PAK15 und Napthalin und Methylnaphtaline, gesamt, ist maßgeblich, wenn der Feststoffwert für PAK16 nach Spalte 3 bis 5 überschritten wird. Die in Klammern genannten Werte gelten jeweils bei einem TOC-Gehalt von g 0,5 %. 4) Stoffspezifischer Orientierungswert; bei Abweichungen ist die Ursache zu prüfen. 5) Bei Überschreitung des Wertes ist die Ursache zu prüfen. Handelt es sich um naturbedingt erhöhte Sulfatkonzentrationen, ist eine Verwertung innerhalb der betroffenen Gebiete möglich. Außerhalb dieser Gebiete ist über die Verwertungseignung im Einzelfall zu entscheiden. 6) Der Wert 1 mg/kg gilt für Bodenmaterial der Bodenarten Sand und Lehm, Schluff. Für Bodenmaterial der Bodenart Ton gilt der Wert 1,5 mg/kg. 7) Bodenmaterialspezifischer Orientierungswert. Der TOC-Gehalt muss nur bei Hinweisen auf erhöhte Gehalte nach den Untersuchungsverfahren in Anlage 5 bestimmt werden. § 6 Absatz 11 Satz 2 und 3 der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung ist entsprechend anzuwenden. Beim Einbau sind Volumenbeständigkeit und Setzungsprozesse zu berücksichtigen. 8) Die angegebenen Werte gelten für Kohlenwasserstoffverbindungen mit einer Kettenlange von C10 bis C22. Der Gesamtgehalt bestimmt nach der DIN EN 14039, >Charakterisierung von Abfallen 3 Bestimmung des Gehalts an Kohlenwasserstoffen von C10 bis C40 mittels Gaschromatographie<, Ausgabe Januar 2005 darf insgesamt den in Klammern genannten Wert nicht überschreiten. 9) PAK15: PAK16 ohne Naphthalin und Methylnaphthaline. 10) PAK16: stellvertretend für die Gruppe der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) werden nach der Liste der US-amerikanischen Umweltbehörde, Environmental Protection Agency (EPA), 16 ausgewählte PAK untersucht: Acenaphthen, Acenaphthylen, Anthracen, Benzo[a]anthracen, Benzo[a]pyren, Benzo[b]fluoranthen, Benzo[g,h,i]perylen, Benzo[k]fluoranthen, Chrysen, Dibenzo[a,h]anthracen, Fluoranthen, Fluoren, Indeno[1,2,3- cd]pyren, Naphthalin, Phenanthren und Pyren. 11) Bei Überschreitung der Werte sind die Materialien auf fallspezifische Belastungen zu untersuchen. 12) Bei Quecksilber und Thallium ist für die Klassifizierung in die Materialklassen BM-F0*/BG-F0*, BM-F1/BG-F1, BM-F2/BG-F2, BM-F3/BG-F3 der angegebene Gesamtgehalt maßgeblich. Der Eluatwert der Materialklasse BM-0*/BG-0* ist einzuhalten.
Änderung der Deponieverordnung In §6 wird nach Absatz 1 folgender Absatz 1a angefügt: >(1a) Folgende mineralische Ersatzbaustoffe im Sinne von §2 Nummer 1 der Ersatzbaustoffverordnung vom & [einsetzen: Datum der Ausfertigung und Fundstelle im BGBl.], die als Abfall anfallen und die nach Abschnitt 3 Unterabschnitt 1 der Ersatzbaustoffverordnung güteüberwacht und klassifiziert sind oder nicht aufbereitetes Bodenmaterial und nicht aufbereitetes Baggergut, das nach Abschnitt 3 Unterabschnitt 2 der Ersatzbaustoffverordnung untersucht und klassifiziert ist, gelten ohne Beprobung nach Anhang 4 bei Anlieferung zur Deponie als 1. nicht gefährliche Abfälle, die die Zuordnungskriterien des Anhangs 3 Nummer 2 für die Deponieklasse Ieinhalten a) Bodenmaterial der Klasse F2 oder F3 -BM-F2, BM-F3-, b) Baggergut der Klasse F2 oder F3 -BG-F2, BG-F3 -, c) Stahlwerksschlacke der Klasse 1 oder 2 -SWS-1, SWS-2, d) Hochofenstückschlacke der Klasse 1 oder 2 -HOS-1, HOS-2 -, e) Hüttensand -HS -, f) Gießereikupolofenschlacke -GKOS -, g) Gießereirestsand der Klasse 1 -GRS-1 -, h) Kupferhüttenmaterial der Klasse 1 oder 2 -CUM-1, CUM-2 -, i) Steinkohlenkesselasche -SKA -, j) Braunkohlenflugasche -BFA -, k) Hausmüllverbrennungsasche der Klasse 1oder 2 -HMVA-1, HMVA-2, l) Recycling-Baustoff der Klasse 1, 2 oder 3 -RC-1, RC-2, RC-3 - m) Gleisschotter der Klasse 2 oder 3 -GS-2, GS-3 - oder 2. als Inertabfälle, die die Zuordnungskriterien des Anhangs 3 Nummer 2 für die Deponieklasse 0einhalten a) Bodenmaterial der Klasse 0, 0*, F0oder F1 -BM-0, BM-0, BM-F0*, BM-F1 -, b) Baggergut der Klasse 0, 0*, F0* oder 1 -BG-0, BG-0*, BG-F0*, BG-F1 -, c) Gleisschotter der Klasse 0 oder 1 -GS-0, GS-1 -und d) Schmelzkammergranulat -SKG -.

EBV Revisionsstand:1 P8728_Auswertung_EBV_MP1-4.xlsx Fußnoten 3 von 3

[Seite 177]

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 7.4
Datum: 11.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Prüfung und Beurteilung von betonangreifenden Wässern nach DIN 4030 Teil 1:2008-06Projekt: RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau
Bauvorhaben: L371 Neckarbrücke zwischen TÜ-Hirschau und TÜ-Weilheim - Ersatzneubau und Behelfsbrücke
Objekt: s.o.
1. Allgemeine Angaben Prüfungs-Nr.: 534266 Auftrags-Nr.: 3326670 Entnahmestelle: BK-GWM 2 Art des Wassers: Grundwasser Entnahmetiefe: 4,7 m u. GOK Entnahmedatum: 22.09.2022 Probeneingang: 23.09.2022 Probenehmer: Jakobi Geländeverhältnisse am Entnahmeort: eben
Chemisches Merkmal3. Grenzwerte zur Beurteilung nach DIN 4030 Teil 1:2008-06
Grundwasser
PrüfergebnisXA1 schwach angreifendXA2 mäßig angreifendXA3 stark angreifendMilieu zu hoch!
pH - Wert12,1f 6,5 und g 5,5< 5,5 und g 4,5< 4,5 und > 4,0< 4,0
Magnesium (Mg 2+)< 1,0mg/lg 300 und f 1000> 1000 und f 3000> 3000 bis zur Sättigung
Ammonium (NH +) 41mg/lg 15 und f 30> 30 und f 60> 60 und f 100> 100
Sulfat (SO 2-) 4930mg/lg 200 bis f 600> 600 und f 3000> 3000 und f 6000> 6000
CO (angreifend) 2< 1,0mg/lg 15 und f 40> 40 und f 100> 100 bis zur Sättigung
Sulfid (S 2-)0,4 mg/l--
n.n. - nicht nachweisbar
Der schärfste Wert für jedes einzelne Element bestimmt die Klasse. Wenn zwei oder mehrere angreifende Merkmale zu derselben Klasse führen, muss die Umgebung der nächsthöheren Klasse zugeordnet werden, sofern nicht in einer speziellen Studie für diesen Fall nachgewiesen wird, dass dies nicht erforderlich ist.
4. Beurteilung: XA2
4. Beurteilung:XA2

FO-8.5.1-74 DIN 4030 Wasser, Revisionsstand: 0 Auswertung_Beton_BK 2 1 von 1

[Seite 178]

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 7.4
Datum: 11.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Prüfung und Beurteilung von betonangreifenden Wässern nach DIN 4030 Teil 1:2008-06Projekt: RPT L371 Neckarbrücke TÜ-Hirschau
Bauvorhaben: L371 Neckarbrücke zwischen TÜ-Hirschau und TÜ-Weilheim - Ersatzneubau und Behelfsbrücke
Objekt: s.o.
1. Allgemeine Angaben Prüfungs-Nr.: 570742 Auftrags-Nr.: 3336749 Entnahmestelle: BK-GWM 5 Art des Wassers: Grundwasser Entnahmetiefe: 4,0 m u. GOK Entnahmedatum: 19.10.2022 Probeneingang: 20.10.2022 Probenehmer: Helmle Geländeverhältnisse am Entnahmeort: eben
Chemisches Merkmal3. Grenzwerte zur Beurteilung nach DIN 4030 Teil 1:2008-06
Grundwasser
PrüfergebnisXA1 schwach angreifendXA2 mäßig angreifendXA3 stark angreifendMilieu zu hoch!
pH - Wert8,2f 6,5 und g 5,5< 5,5 und g 4,5< 4,5 und > 4,0< 4,0
Magnesium (Mg 2+)1,0mg/lg 300 und f 1000> 1000 und f 3000> 3000 bis zur Sättigung
Ammonium (NH +) 40mg/lg 15 und f 30> 30 und f 60> 60 und f 100> 100
Sulfat (SO 2-) 4220mg/lg 200 bis f 600> 600 und f 3000> 3000 und f 6000> 6000
CO (angreifend) 2< 1,0mg/lg 15 und f 40> 40 und f 100> 100 bis zur Sättigung
Sulfid (S 2-)< 0,1 mg/l--
n.n. - nicht nachweisbar
Der schärfste Wert für jedes einzelne Element bestimmt die Klasse. Wenn zwei oder mehrere angreifende Merkmale zu derselben Klasse führen, muss die Umgebung der nächsthöheren Klasse zugeordnet werden, sofern nicht in einer speziellen Studie für diesen Fall nachgewiesen wird, dass dies nicht erforderlich ist.
4. Beurteilung: XA1
4. Beurteilung:XA1

FO-8.5.1-74 DIN 4030 Wasser, Revisionsstand: 0 Auswertung_Beton_BK 5 1 von 1

[Seite 179]

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 7.5
Datum: 11.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Beurteilung von Wässern auf die Korrosionswahrscheinlichkeit metallischer Werkstoffe nach DIN 50 929, Teil 3Projekt: RPT L371 Neckarbrücke TÜ- Hirschau
Bauvorhaben: L371 Neckarbrücke zwischen TÜ-Hirschau - TÜ-Weilheim - Ersatzneubau und Behelfsbrücke
Objekt: s.o.
1. Allgemeine Angaben Analysennummer: 534266 Entnahmestelle: BK-GWM 2 Art des Wassers: Grundwasser Entnahmetiefe: 4,7 m u. GOK Entnahmedatum: 22.09.2022 Probeneingang: 23.09.2022 Probenehmer: Jakobi Geländeverhältnisse am Entnahmeort: eben
Nr. Merkmal und DimensionEinheit / PrüfergebnisseBewertungsziffer für unlegierte Eisen verzinkten Stahl
1 Wasserart fließende Gewässer stehende Gewässer Küste von Binnenseen anaeerob. Moor, MeeresküstexN 1M 1
0 -1 -3 -5-2 1 -3 -5
2 Lage des Objektes Unterwasserbereich Wasser/Luft-Bereich SpritzwasserbereichxN 2M 2
0 1 0,30 -6 -2
3 c (Cl-) + 2 c (SO 2-) 4 < 1 > 1 bis 5 > 5 bis 25 > 25 bis 100 > 100 bis 300 > 300mol/m³N 3M 3
23,040 -2 -4 -6 -7 -80 0 -1 -2 -3 -4
4 Säurekapazität bis pH 4,3 (Alkalität KS4,3 ) < 1 1 bis 2 > 2 bis 4 > 4 bis 6 > 6mol/m³N 4M 4
11,11 2 3 4 5-1 1 1 0 -1
5 c (Ca2+) < 0,5 0,5 bis 2 > 2 bis 8 > 8mol/m³N 5M 5
14,75-1 0 1 20 2 3 4
6 pH - Wert < 5,5 5,5 bis 6,5 > 6,5 bis 7,0 > 7,0 bis 7,5 > 7,5N 6M 6
12,1-3 -2 -1 0 1-6 -4 -1 1 1
7 Objekt/Wasser-Potential U H (zur Feststellung der Fremdkathoden) > -0,2 bis -0,1 > -0,1 bis 0,0 > 0,0VN 7
-2 -5 -8
Probenahme und analytische Bestimmungen nach DIN 50 930, Teil 1

FO-8.5.1-77 DIN 50929 Wasser, Revisionsstand: 3 Auswertung_Stahl_BK 2 1 von 2

[Seite 180]

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 7.5
Datum: 11.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Beurteilung von Wässern auf die Korrosionswahrscheinlichkeit metallischer Werkstoffe nach DIN 50 929, Teil 3Projekt: RPT L371 Neckarbrücke TÜ- Hirschau
Bauvorhaben: L371 Neckarbrücke zwischen TÜ-Hirschau - TÜ-Weilheim - Ersatzneubau und Behelfsbrücke
Objekt: s.o.

Entsprechend Tab. 6 aus DIN 50 929 / T. 3 ergeben sich nachfolgende Bewertungsziffern

  1. Wasserart
  2. Lage des Objektes
  3. c (Cl-) + 2 c (SO 2-) 4
  4. Säurekapazität
  5. Calcium
  6. pH - Wert
  7. Objekt/Wasser-Potential U H
Bewertungsziffer für unlegierte Eisen verzinkten Stahl
N 1 N 2 N 3 N 4 N 5 N 6 N 70 1 -4 5 2 1M 1 M 2 M 3 M 4 M 5 M 6-2 -6 -1 -1 4 1

N1 und N2 basiert auf örtlicher Einschätzung

Abschätzung der Korrosionswahrscheinlichkeit (DIN 50 929/T. 3, Tab. 7):

  1. Unlegierte und niedriglegierte Eisenwerkstoffe 1.1 Freie Korrosion im Unterwasserbereich

W = N + N + N + N + N + N /N W = 3,20 0 1 3 4 5 6 3 4 0

1.2 Korrosion an der Wasser/Luft-Grenze

W = W - N + N x N W = -1,00 1 0 1 2 3 1 W1 gerundet für Werte W1 zwischen 0 und -1

Mulden- und LochkorrosionFlächen- korrosion
sehr geringsehr gering
geringsehr gering

Abschätzung der mittleren Korrosionsgeschwindigkeit (DIN 50 929/T. 3, Tab. 8):

1.3 Freie Korrosion im Unterwasserbereich W = 3,20 0

1.4 Korrosion an der Wasser/Luft-Grenze W = -1,00 1

Abtragungsrate w (100 a) in mm/amax. Eindringtiefe W (30a) in mm/a Lmax
0,010,05
0,050,1

Abschätzung der Korrosionswahrscheinlichkeit (DIN 50 929 / T. 3, Tab. 5): 2. Feuerverzinkte Stähle Güte der Deckschichten 2.1 Ausbildung der Deckschicht im Unterwasserbereich

W D = M 1 + M 3 + M 4 + M 5 + M 6 W D = 1 sehr gut 2.2 Korrosion an der Wasser/Luft-Grenze

W = W + M W = -5 befriedigend L D 2 L

FO-8.5.1-77 DIN 50929 Wasser, Revisionsstand: 3 Auswertung_Stahl_BK 2 2 von 2

[Seite 181]

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 7.5
Datum: 11.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Beurteilung von Wässern auf die Korrosionswahrscheinlichkeit metallischer Werkstoffe nach DIN 50 929, Teil 3Projekt: RPT L371 Neckarbrücke TÜ- Hirschau
Bauvorhaben: L371 Neckarbrücke zwischen TÜ-Hirschau - TÜ-Weilheim - Ersatzneubau und Behelfsbrücke
Objekt: s.o.
1. Allgemeine Angaben Analysennummer: 570742 Entnahmestelle: BK-GWM 5 Art des Wassers: Grundwasser Entnahmetiefe: 4,0 m u. GOK Entnahmedatum: 19.10.2022 Probeneingang: 20.10.2022 Probenehmer: Helmle Geländeverhältnisse am Entnahmeort: eben
Nr. Merkmal und DimensionEinheit / PrüfergebnisseBewertungsziffer für unlegierte Eisen verzinkten Stahl
1 Wasserart fließende Gewässer stehende Gewässer Küste von Binnenseen anaeerob. Moor, MeeresküstexN 1M 1
0 -1 -3 -5-2 1 -3 -5
2 Lage des Objektes Unterwasserbereich Wasser/Luft-Bereich SpritzwasserbereichxN 2M 2
0 1 0,30 -6 -2
3 c (Cl-) + 2 c (SO 2-) 4 < 1 > 1 bis 5 > 5 bis 25 > 25 bis 100 > 100 bis 300 > 300mol/m³N 3M 3
5,850 -2 -4 -6 -7 -80 0 -1 -2 -3 -4
4 Säurekapazität bis pH 4,3 (Alkalität KS4,3 ) < 1 1 bis 2 > 2 bis 4 > 4 bis 6 > 6mol/m³N 4M 4
2,61 2 3 4 5-1 1 1 0 -1
5 c (Ca2+) < 0,5 0,5 bis 2 > 2 bis 8 > 8mol/m³N 5M 5
4,00-1 0 1 20 2 3 4
6 pH - Wert < 5,5 5,5 bis 6,5 > 6,5 bis 7,0 > 7,0 bis 7,5 > 7,5N 6M 6
8,2-3 -2 -1 0 1-6 -4 -1 1 1
7 Objekt/Wasser-Potential U H (zur Feststellung der Fremdkathoden) > -0,2 bis -0,1 > -0,1 bis 0,0 > 0,0VN 7
-2 -5 -8
Probenahme und analytische Bestimmungen nach DIN 50 930, Teil 1

FO-8.5.1-77 DIN 50929 Wasser, Revisionsstand: 3 Auswertung_Stahl_BK 5 1 von 2

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DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik mbHAnlage: 7.5
Datum: 11.01.2023
Bearbeiter: Jak
Projekt-Nr.: 43.8728
Beurteilung von Wässern auf die Korrosionswahrscheinlichkeit metallischer Werkstoffe nach DIN 50 929, Teil 3Projekt: RPT L371 Neckarbrücke TÜ- Hirschau
Bauvorhaben: L371 Neckarbrücke zwischen TÜ-Hirschau - TÜ-Weilheim - Ersatzneubau und Behelfsbrücke
Objekt: s.o.

Entsprechend Tab. 6 aus DIN 50 929 / T. 3 ergeben sich nachfolgende Bewertungsziffern

  1. Wasserart
  2. Lage des Objektes
  3. c (Cl-) + 2 c (SO 2-) 4
  4. Säurekapazität
  5. Calcium
  6. pH - Wert
  7. Objekt/Wasser-Potential U H
Bewertungsziffer für unlegierte Eisen verzinkten Stahl
N 1 N 2 N 3 N 4 N 5 N 6 N 70 1 -4 3 1 1M 1 M 2 M 3 M 4 M 5 M 6-2 -6 -1 1 3 1

N1 und N2 basiert auf örtlicher Einschätzung

Abschätzung der Korrosionswahrscheinlichkeit (DIN 50 929/T. 3, Tab. 7):

  1. Unlegierte und niedriglegierte Eisenwerkstoffe 1.1 Freie Korrosion im Unterwasserbereich

W = N + N + N + N + N + N /N W = 0,00 0 1 3 4 5 6 3 4 0 W0 gerundet für Werte W0 zwischen 0 und -1 1.2 Korrosion an der Wasser/Luft-Grenze

W = W - N + N x N W = -4,00 1 0 1 2 3 1

Mulden- und LochkorrosionFlächen- korrosion
sehr geringsehr gering
geringsehr gering

Abschätzung der mittleren Korrosionsgeschwindigkeit (DIN 50 929/T. 3, Tab. 8):

1.3 Freie Korrosion im Unterwasserbereich W = 0,00 0

1.4 Korrosion an der Wasser/Luft-Grenze W = -4,00 1

Abtragungsrate w (100 a) in mm/amax. Eindringtiefe W (30a) in mm/a Lmax
0,010,05
0,020,1

Abschätzung der Korrosionswahrscheinlichkeit (DIN 50 929 / T. 3, Tab. 5): 2. Feuerverzinkte Stähle Güte der Deckschichten 2.1 Ausbildung der Deckschicht im Unterwasserbereich

W D = M 1 + M 3 + M 4 + M 5 + M 6 W D = 2 sehr gut 2.2 Korrosion an der Wasser/Luft-Grenze

W = W + M W = -4 gut L D 2 L

FO-8.5.1-77 DIN 50929 Wasser, Revisionsstand: 3 Auswertung_Stahl_BK 5 2 von 2

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