Geo- und umwelttechnisches Gutachten
Auftraggeber/Bauherr: DB Netz AG Regionalbereich Südwest Am Hauptbahnhof 4 66111 Saarbrücken
Bauvorhaben: Erneuerung Durchlass bei Berg, Strecke 3400, km 58,713
Projektnummer: 23K.060
Projektnummer DB: G.016266828
Bestellnummer: 0016 / RL1 / 11969396
Rahmenvertrag Nummer: 1000 / EBO / 92298902
Datum: 13.09.2023 (Pav/Wie)
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Inhaltsverzeichnis Seite 1(cid:1) Vorgang und Auftrag 3(cid:1) 2(cid:1) Unterlagen 3(cid:1) 3(cid:1) Baugelände und Maßnahmen 3(cid:1) 4(cid:1) Baugrundaufschlüsse 3(cid:1) 5(cid:1) Baugrundverhältnisse 4(cid:1) 5.1(cid:1) Regionale Geologie 4(cid:1) 5.2(cid:1) Bodenart und Schichtenfolge 4(cid:1) 5.3(cid:1) Bodenkennwerte 5(cid:1) 5.4(cid:1) Hydrogeologische Verhältnisse 6(cid:1) 5.5(cid:1) Homogenbereiche 7(cid:1) 6(cid:1) Angaben zur Baumaßnahme 7(cid:1) 6.1(cid:1) Gründungsempfehlungen 7(cid:1) 6.2(cid:1) Baugrubensicherung, Wasserhaltung und Arbeitsraumverfüllungen 8(cid:1) 7(cid:1) Umwelttechnische Untersuchungen 9(cid:1) 7.1(cid:1) Allgemeines 9(cid:1) 7.2(cid:1) Grundlagen 9(cid:1) 7.3(cid:1) Probenahme und Untersuchungsumfang 10(cid:1) 7.4(cid:1) Ergebnisse der Bodenuntersuchungen 11(cid:1) 8(cid:1) Hinweise zur Planung- und Bauausführung 11(cid:1) 9(cid:1) Schlussbemerkungen 13(cid:1)
Anlagenverzeichnis 1 Übersichtsplan, M. 1:25.000 2 Lageplan, M. 1:250 3 Fotodokumentation 4.1 - 4.2 Rammdiagramme und Bohrprofile, M. 1:50 5.1 - 5.2 Ergebnisse der Laborversuche 6 Prüfbericht der chemischen Untersuchungen 7 Probenahmeprotokoll 8.1 - 8.2 Homogenbereiche
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1 Vorgang und Auftrag
Die DB Netz AG plant auf der Strecke 3400 östlich von Berg (Pfalz) die Erneuerung eines beste- henden Durchlasses bei km 58,713. Für eine wirtschaftliche, bautechnisch sinnvolle und sichere Planung, Ausschreibung und Bauausführung sind geo- und umwelttechnische Angaben über den Baugrund erforderlich.
Durch die Bestellung 0016 / RL1 / 11969396 vom 06.03.2023 wurde die augeon GmbH & Co. KG mit der Baugrunderkundung und der Ausarbeitung eines geo- und umwelttechnischen Gutachtens beauftragt.
2 Unterlagen
Für die Ausarbeitung des Gutachtens standen uns folgende Unterlagen zur Verfügung:
[1] Ivl 3400 DK, Awanst Hagenbach III, Maßstab 1:1.000, Stand 07.2018, [2] Ivaü-Plan 3400, DI, M. 1:1.000, Stand: 02.1986, [3] Bauwerksheft, Bauwerksnummer: 3400058,713, Niederlassung NL Südwest, ICH-Standort Karlsruhe/Pfalz, Technischer Platz 3400049DL00007, Anlagennummer 12034576, Stand: 05.03.2021, digital überreicht durch den Auftraggeber, [4] Online - Karte, Die Geologische Übersichtskarte von Rheinland-Pfalz im Maßstab 1 : 300 000 (GÜK 300) Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz, (https://mapclient.lgb-rlp.de//?app=lgb&view_id=4), Abfrage vom 07.09.2023, [5] Daten- und Kartendienst der Wasserportal Rheinland-Pfalz : (https://geoportal-wasser.rlp-umwelt.de/servlet/is/2025/), Abfrage vom 07.09.2023, [6] Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW): (http://brsweb.lubw.baden-wuerttemberg.de), Abfrage vom 12.09.2023, [7] Vorschriften, Richtlinien, Eurocodes DIN-Normen, Eisenbahnspezifische Liste Technischer Bedingungen (ELTB), technische Regelwerke und Empfehlungen (an entsprechender Stelle genauer benannt).
3 Baugelände und Maßnahmen
Das Untersuchungsgebiet befindet sich östlich von Berg (Pfalz). Die eingleisige, derzeit noch nicht elektrifizierte Bahnstrecke Schifferstadt - Berg auf der Strecke 3400 verläuft hier etwa in Nordost- Südwest-Richtung auf einem leichten Damm. Der zu untersuchende Durchlass befindet sich zwi- schen den Haltestellen Berg (Pfalz) und Neuburg (Rhein) bei km 58,713. Die geplante Baumaß- nahme umfasst die Verrohrung oder Erneuerung des bestehenden Durchlasses.
Das Gelände ist in diesem Bereich fast eben mit einem sehr sanften Gefälle nach Nordosten. Die Böschungen waren im Erkundungszeitraum stark zugewachsen. Im Untersuchungsgebiet liegen zwei Gleise nebeneinander, von denen nur eines in Betrieb ist. Die Örtlichkeit ist in den Anlagen 1 und 2 dargestellt. Die Fotos in Anlage 3 vermitteln einen Eindruck über das Baugelände.
4 Baugrundaufschlüsse
Zur Feststellung der Baugrundverhältnisse wurden im Zeitraum vom 12.06. bis zum 13.06.2023 folgende Erkundungsmaßnahmen durchgeführt bzw. Untersuchungen veranlasst:
(cid:1) 2 Handschürfe zur Sicherstellung der Kabel- und Leitungsfreiheit, (cid:1) 2 daran anschließende Rammsondierungen (DPH 1 - DPH 2) mit Tiefen von 8,0 m unter Geländeoberkannte (GOK),
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(cid:1) 2 daran anschließende Rammkernsondierungen (RKS 1 - RKS 2) mit Tiefen von 8,0 m u. GOK, (cid:1) 1 Handschurf im Gleisbett (SCH 1) zur Ermittlung der Überdeckung, (cid:1) Entnahme von insgesamt 13 gestörten Bodenproben, (cid:1) Entnahme von 2 Einzelproben des Schotterfeinanteils (< 31,5 mm), (cid:1) 2 Bestimmungen der Fließ- und Ausrollgrenzen nach DIN EN ISO 17892-12, (cid:1) Herstellen von 1 Bodenlaborprobe, (cid:1) 1 chemische Untersuchung nach EBV Boden, (cid:1) 1 chemische Untersuchung auf Herbizide.
Die Wahl der Erkundungspunkte richtete sich nach den Gegebenheiten vor Ort. Die Ansatzpunkte der Erkundungsstellen wurden lage- und höhenmäßig eingemessen und sind dem Lageplan der Anlage 2 zu entnehmen. Als Höhenbezugspunkt wurde die Schienenoberkante (SO) im Bereich des Durchlasses gewählt. Die Aufschlüsse wurden fotografiert (Anlage 3), beprobt und nach bo- denmechanischen Gesichtspunkten angesprochen. In den Anlagen 4 und 5 sind die Ergebnisse der Felderkundungen und Laborversuche grafisch dargestellt.
5 Baugrundverhältnisse
5.1 Regionale Geologie
Gemäß der geologischen Übersichtskarte des Landesamts für Geologie und Bergbau Rheinland- Pfalz sind im Untergrund des Untersuchungsgebietes holozäne Rheinaue mit rezenten bis subre- zenten Mäandersystemen zu erwarten. Der tiefere Untergrund wird von Pleistozän bis zum Holozän Schwemmfächersedimente über Niederterrassen gebildet.
5.2 Bodenart und Schichtenfolge
Die angetroffenen Baugrundverhältnisse können zu den folgenden drei Schichten bzw. Schicht- komplexen zusammengefasst werden:
- Grasnarbe
- Auffüllungen: Kiese (G), Schluffe (T)
- Untergrund: Kiese (G), Sande (S), Schluffe (U), Tone (T)
Beide Erkundungspunkte waren mit einer ca. 2 cm mächtigen Grasnarbe bewachsen.
An den Erkundungspunkten wurden zunächst Auffüllungen in Form von Kiesen und Schluffen mit variierenden Kies-, Sand-, Schluff- und Tonanteilen in unterschiedlichen Braun-, Grautönen und Schwarz angetroffen. Teilweise waren die Schichten durchwurzelt bzw. enthielten Steine (teilweise in Form von Bahnschotter). Teilweise waren Fremdbestandteile in Form von Schwarzdeckenbruch enthalten. Die Konsistenz der feinkörnigen Böden lag am Erkundungstag im Bereich von steif. Ge- mäß DIN 18196 sind die Böden den Bodengruppen GI, GU bzw. UM und nach DIN 18300 den Bodenklassen 3 (GI, GU), 4 (UM) bzw. 5 (Abhängigkeit vom Steinanteil) zuzuordnen. Gemäß ZTV E-StB sind die Böden als nicht frostempfindlich (Frostempfindlichkeitsklasse F1: GI), gering bis mittel frostempfindlich (F2: GU) bzw. sehr frostempfindlich (F3: UM) zu bewerten.
Im Untergrund wurden Kiese, Sande, Schluffe und Tone mit variierenden Kies-, Sand- Schluff- und Tonanteilen in unterschiedlichen Grau-, Rot- und Brauntönen angetroffen. Die Böden waren be- reichsweise durchwurzelt. Die Konsistenz der Böden lag am Erkundungstag im Bereich von weich bis halbfest. Gemäß DIN 18196 sind die Böden den Bodengruppen GI, GU, GU*, GT*, SU*, UL,
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UM bzw. TA und nach DIN 18300 den Bodenklassen 3 (GI, GU), 4 (GU*, GT*, SU*, UL, UM) bzw. 5 (TA) zuzuordnen. Gemäß ZTV E-StB sind die Böden als nicht frostempfindlich (Frostempfindlich- keitsklasse F1: GI), gering bis mittel frostempfindlich (F2: GU, TA) bzw. sehr frostempfindlich (F3: GU*, GT*, SU*, UL, UM) zu bewerten.
Bei dem im Gleis durchgeführten Schurf (SCH 1) wurde die Oberkante des Durchlasses in Tiefen- lagen bis 0,80 m. u. SO nicht angetroffen.
5.3 Bodenkennwerte
Anhand der Erkundungsergebnisse und aufgrund von Erfahrungen wurden die in der nachfolgen- den Tabelle zusammengestellten Bodenkennwerte festgelegt. Die Werte bilden eine Grundlage für erdstatische Berechnungen und Nachweise.
Tabelle 1: Charakteristische Zahlenwerte geotechnischer Kenngrößen
| tranedoB | eppurgnedoB | 69181 NID hcan | hcan essalknedoB | 00381 NID | / znetsisnoK | ethcidsgnuregaL | thcuefdre ,ethciW | )beirtfuA retnu( | ]3m/Nk[ )‘γγγγ(γγγγ | remaskriW | lekniwsgnubieR | ]°[ k’ϕϕϕϕ | noisähoK emaskriW | ]2m/Nk[ k ‘c | ludomefietS | ]2m/NM[ sE | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| KIESE, teilweise mit Steinen | GI | 3 | -- | 20 (11) | 40,0 | 0 | 100 | |||||||||||||||||||||||
| 3 | dicht | 21 (12) | 40,0 | 0 | 200 | |||||||||||||||||||||||||
| GU | 3 | mitteldicht - dicht | 21,5 (12,5) | 35,0 | 0 | 110 | ||||||||||||||||||||||||
| GU* | 4 | mitteldicht - dicht | 21,5 (11,5) | 32,5 | 0 | 60 | ||||||||||||||||||||||||
| GT* | 4 | locker - mitteldicht | 20,5 (10,5) | 30,0 | 0 | 25 | ||||||||||||||||||||||||
| SANDE | SU* | 4 | locker | 19 (10) | 27,5 | 0 | 10 | |||||||||||||||||||||||
| SCHLUFFE, teilweise mit Steinen | UL | 4 | steif | 19 (9) | 30,0 | 5 | 5 | |||||||||||||||||||||||
| UM | 4 | weich | 17 (7) | 27,5 | 5 | 2 | ||||||||||||||||||||||||
| 4 / 5 | steif | 18 (8) | 27,5 | 10 | 4 | |||||||||||||||||||||||||
| TONE | TA | 5 | steif | 18 (8) | 20,0 | 30 | 3 | |||||||||||||||||||||||
| halbfest | 19 (9) | 20,0 | 40 | 4 |
Für Hinterfüllungen, Arbeitsraumverfüllungen, Geländeauffüllungen, Bodenaustausch o.ä. ist ein geeignetes Bodenmaterial der Verdichtbarkeitsklasse V1 zu verwenden. Ein evtl. einzubauender Ersatzboden hat die Kriterien der Tabelle 2 zu erfüllen. Recyclingmaterial kann, wenn es den An- forderungen entspricht und chemisch unbedenklich ist, verwendet werden.
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Tabelle 2: Spezifische Anforderungen an Ersatzboden
| nichtbindige, grobkörnige Böden: GW, GI, SW, SI | |
|---|---|
| Bodengruppe nach DIN 18196: | |
| Schlämmkornanteil (d ≤≤≤≤ 0.063 mm): | ≤ 5 Gew.% |
| Steinanteil (d ≥≥≥≥ 63 mm): | ≤ 10 Gew.% |
| ≤ 100 mm, in Abhängigkeit von der Schichtdicke | |
| Größtkorndurchmesser dmax | |
| ≤ 3 Gew.% | |
| Glühverlust VGl | |
| Proctordichte ρρρρPr | ≥ 1800 kg/m3 |
| lagenweise | |
| Einbau und Verdichtung | |
| je nach Verdichtungsgerät 20 - 30 cm | |
| Schütthöhe: | |
| Wichte erdfeucht cal γγγγ | 18 - 21 kN/m3 |
| Scherwinkel cal ϕϕϕϕ´ | 32,5 - 35° |
| (0 kN/m2) | |
| Kohäsion cal c´ |
Die Verdichtungsanforderung liegt bei 97 % der Proctordichte. Im Bereich vom Planum bis 0,5 m darunter sind D ≥ 100 % zu erreichen. Für Hinterfüllungen und unter Gründungssohlen wird ge- Pr nerell D ≥ 100 % gefordert. Das Modul Ril 836, Modul 836.4101 ist zu beachten. Pr
5.4 Hydrogeologische Verhältnisse
Bei den Erkundungsarbeiten im Zeitraum vom 12.06. bis zum 13.06.2023 wurde in einer Tiefe von ca. 5,50 m u. GOK (RKS 1 und RKS 2) Wasser angetroffen. Im untersuchten Durchlass befand sich am Erkundungstag stehendes Wasser. Nach den vom Auftraggeber eingeholten Daten des Ivaü-Plans liegt die Höhe von SO bei ca. 109,16 mNN.
In unmittelbarer Nähe des Durchlasses stehen keine Grundwassermesspegeldaten zur Verfügung. Aufgrund des Entfernung zum Rhein und des Lage im Bereich von Altarmen des Rheins gehen wir näherungsweise von einer Korrelation des Grundwassererstands mit dem Wasserstand des Rheins aus.
Um eine Aussage zum mittleren Grundwasserspiegel im Untersuchungsgebiet zu treffen zu kön- nen, wurden die Daten aus der HVZ-Pegelkarte der LUBW, unter Berücksichtigung des Abstands zwischen den Pegeln, sowie des Mittel- und Höchstwerts des Wasserstands im Pegel Maxau und im Pegel Plittersdorf extrapoliert. Aufgrund den erhaltenen Ergebnissen ist damit zu rechnen, dass der mittlere Grundwasserspiegel tiefer als 3 m unter SO ansteht. Wir empfehlen daher den Bemes- sungswasserstand (cid:1) 105,4 mNN anzusetzen. Jedoch muss während der Baumaßnahme mit einem witterungsbedingten Zutritt von Niederschlags-, Schicht- und Oberflächenwasser gerechnet wer- den.
Gemäß der Hochwassergefahrenkarte der Geoportal RLP liegt der Umbaubereich innerhalb der Überflutungsfläche für Hochwasserereignisse. Der Durchlass wird demnach bei extremen Hoch- wasserereignissen eingestaut. Wir empfehlen, den Bemessungswasserstand auf der Höhe des Extrem-Hochwassers bei ca. 109,0 mNN anzusetzen.
Nach Angaben des digitalen Daten- und Kartendienstes der Wasser Portal der RLP liegt das Bau- gebiet außerhalb von Wasser- und Quellenschutzgebieten.
Die angetroffenen Böden können nach DIN 18130 als stark durchlässig (k = 10-4 m/s - 10-2 m/s: f GI), durchlässig (k = 10-6 m/s - 10-4 m/s: GU, GU*), schwach durchlässig (k = 10-8 m/s - 10-6 m/s: f f GT*, SU*, UL, UM) bzw. sehr schwach durchlässig (k (cid:2) 10-8 m/s: TA) eingestuft werden. f
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5.5 Homogenbereiche
Entsprechend dem Planungsstand erfolgt ein Vorschlag für eine Einteilung in Homogenbereiche für das Gewerk Erdarbeiten nach DIN 18300:2019-09 (Lösen, Laden, Fördern, Einbauen und Ver- dichten) sowie das Gewerk Rammarbeiten nach DIN 18304:2019-09 (Ramm-, Rüttel- und Press- arbeiten). Die in den Anlagen und im Text beschriebenen Bodenschichten werden dabei anhand der bodenmechanischen Eigenschaften sowie der zum Zeitpunkt der Gutachtenerstellung bekann- ten bautechnischen Belange eingeteilt. Grundlage sind die durchgeführten Feld- und Laborversu- che, die Ansprache vor Ort sowie die Erfahrungen des Gutachters. Wir weisen darauf hin, dass die in der Anlage 8 angegebenen Bodenklassen der Orientierung dienen sollen. Der Vorschlag für eine Einteilung der Homogenbereiche kann den Anlagen 4 und 8 entnommen werden.
6 Angaben zur Baumaßnahme
6.1 Gründungsempfehlungen
Die Baumaßnahme ist nach DIN 1054:2010-12 in die Geotechnische Kategorie 2 einzustufen. Auf- grund fehlender Daten über den Rohrtyp, der für die Verrohrung verwendet wird, gehen wir davon aus, dass ein Stahlrohr verwendet wird.
Nach Angaben des Auftraggebers soll der Durchlass dabei in derselben Tiefe bei gleichbleibendem bzw. ggf. kleinerem Querschnitt zu liegen kommen. Die Sohle des Durchlasses liegt im aktuellen Zustand auf der Nordseite bei ca. 3,23 m u. SO (ca. 2,82 m u. GOK) und auf der Südseite bei ca. 3,70 m u. SO (ca. 2,87 m u. GOK). Nach Angaben des Bauwerksbuchs besitzt der bestehende Durchlass eine lichte Weite von 1,10 m und eine Länge von 15,0 m.
In Tiefenlagen der bestehenden Gründung (ca. 3,0 m u. GOK) wurden auf der Nordseite kiesige, schluffige Tone mit Holzresten in halbfester Konsistenz bzw. auf der Südseite kiesige, sandige Tone in steifer Konsistenz angetroffen. Da diese Böden für eine Gründung nicht direkt geeignet sind, empfehlen wir im gesamten Gründungsbereich einen Bodenaustausch mit Material gemäß Tabelle 2 vorzunehmen. Für den Bodenaustausch (BA) wurde eine Mächtigkeit von 0,3 m ange- nommen. Der BA ist um das Maß seiner Dicke über die Fundamentabmessungen hinaus auszu- führen. Die Baugrundverhältnisse in der Gründungsebene sind in den Bohrprofilen in Anlage 4 dar- gestellt.
Für die Berechnungen wurden die Baugrundverhältnisse der RKS 2 zugrunde gelegt und ein Grün- dungsniveau von 3,0 m u. GOK angesetzt. Die Breite variiert zwischen 0,9 m und 1,4 m.
Unter dieser Voraussetzung ergeben sich abhängig von den rechnerischen Setzungen die Bemes- sungswerte des Sohldruckwiderstands (cid:3) (nach DIN 1054:2010-12) bzw. die zulässigen charak- R,d teristischen Bodenpressungen (cid:3) (nach DIN 1054:2005-01 bzw. DIN 1054:1976-11) und Bet- zul tungsmoduli k bei mittiger zentrischer Belastung und unter Einhaltung der Voraussetzungen des s,k, vereinfachten Nachweises in Regelfällen nach DIN 1054:2010-12.
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Tabelle 3: Rechnerische Setzungen s bei den Bemessungswerten des Sohldruckwiderstands (cid:1) cal R,d bzw. bei den zulässigen charakteristischen Bodenpressungen (cid:1) und Bettungsmoduli k zul s,k bei zentrischer, mittiger Belastung bei einer Gründungsniveau von 3,0 m u. GOK und einem zusätzlichen Bodenaustausch mit einer Mächtigkeit von 0,3 m
| Abmessungen des | rechnerische | Bemessungswert | zulässige charakteris- | Bettungsmodul ks,k [MN/m³] | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fundamentstreifens | Setzung scal | des Sohldruckwider- | tische Bodenpres- | |||||||||
| [m x m] | [cm] | stands σσσσ R,d [kN/m²] | sung (cid:1) zul [kN/m2] | |||||||||
| 15,0 x 0,9 | (cid:2) 1,0 | 125 | 90 | 9,0 | ||||||||
| (cid:2) 2,0 | 165 | 115 | 5,8 | |||||||||
| 15,0 x 1,1 | (cid:2) 1,0 | 120 | 85 | 8,5 | ||||||||
| (cid:2) 2,0 | 155 | 110 | 5,5 | |||||||||
| 15,0 x 1,3 | (cid:2) 1,0 | 115 | 80 | 8,0 | ||||||||
| (cid:2) 2,0 | 150 | 105 | 5,3 |
Nach unseren Erfahrungen werden die zu erwartenden Setzungen etwa bei 2/3 des rechnerischen Wertes liegen. Die angegebenen Werte gelten für effektive Fundamentbreiten (b bzw. b’ = b – 2e) und vertikal, mittig belastete Fundamente. Zwischenwerte für Fundamentbreiten, die nicht in den Tabelle 3 enthalten sind, können interpoliert werden. Eine Extrapolation ist unzulässig.
Wir empfehlen, die Gründungssohlen von einem geotechnischen Sachverständigen abnehmen zu lassen. Die Hinweise zur Bauausführung sind zu beachten.
6.2 Baugrubensicherung, Wasserhaltung und Arbeitsraumverfüllungen
Zur Herstellung des neuen Durchlasses sind Abbrucharbeiten des bestehenden Bauwerks, Abbö- schungen sowie Baugruben erforderlich.
Die Baugrube des Durchlasses kann geböscht hergestellt werden. Die Böschungen schneiden ge- mischt- und feinkörnige Böden der Bodengruppen GI, GU, SU*, UL, UM bzw. TA nach DIN 18196 an. Die grob-, gemischt- bzw. feinkörnigen Böden liegen bereichsweise in halbfester, überwiegend in steifer Konsistenz vor. Gemäß DIN 4124 können oberhalb des Grundwassers bauzeitliche Bau- grubenböschungen bei Böschungshöhen < 5,0 m mit einem Böschungswinkel von 45° (nichtbin- dige Böden oder weiche bindige Böden) bzw. 60° (mindestens steife bindige Böden) hergestellt werden. Bei Böschungshöhen von mehr als 5,0 m ist die Standsicherheit nach DIN EN 1997 (EC 7) in Verbindung mit der DIN 1054 rechnerisch nachzuweisen. Für den Fall, dass im Bereich der Bö- schungen starke Erschütterungen z. B. aus Ramm- oder Verdichtungsarbeiten auftreten, die die Standsicherheit gefährden können, ist die Standsicherheit ebenfalls gesondert nachzuweisen. Er- fahrungsgemäß sind hierzu deutlich geringere Böschungsneigungen erforderlich.
Aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse vor Ort kann alternativ eine Herstellung der Baugrube als verbauten Baugrube, z.B. als Berliner Verbau oder mittels Spundwand, in Erwägung gezogen werden. Im Falle einer verbauten Baugrube ist zur Begrenzung der Verformung des Verbaus im Bereich von Bebauung, Leitungen oder Ähnlichem auf erhöhten Erddruck zu bemessen.
Die anstehenden gemischt- und feinkörnigen Böden sind als leicht bis nicht rammbar einzustufen.
Während der Bauarbeiten muss mit dem Zutritt von Oberflächen-, Schichten- und Niederschlags- wasser gerechnet werden. Es ist daher die Möglichkeit zu schaffen, anfallendes Restwasser mit Hilfe eines Pumpensumpfes in der Baugrube bzw. den Gräben zu sammeln und abzuleiten.
Die Planung einer eventuell notwendigen Wasserhaltung (Zusammenstellung der erforderlichen Geräte und Werkzeuge, Aufbau, Anzahl, Anordnung und Ausbau von Brunnen bzw. Pumpensümp- fen etc.) obliegt dem bauausführenden Auftragnehmer. Das Einbringen der Verbauten sowie die
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Ableitung ggf. anfallenden Baugrubenlenzwassers unterliegt einer behördlichen Genehmigungs- pflicht (Wasserrechtsantrag) durch die zuständige Behörde.
Die erforderlichen Nachweise, insbesondere gegen hydraulischen Grundbruch, Auftriebssicherheit der Bauwerke und der Aushubsohle sind ggf. für alle Bauzustände zu führen.
Die anstehenden Böden eignen sich aus geotechnischer Sicht nicht zum Verfüllen der Arbeits- räume unterhalb der verkehrstechnisch genutzten Anlagen. Wir empfehlen für die Arbeitsraumver- füllung ein Kies-Sand-Gemisch (entsprechend Tabelle 2) mit einer guten Kornabstufung und Ver- dichtbarkeit vorzusehen. Zur Erzielung einer dauerhaften Filterstabilität zwischen anstehenden bin- digen bzw. gemischtkörnigen Böden und Verfüll- bzw. Austauschmaterial wird der Einbau eines Geotextils (GRK 3) empfohlen. Die Hinweise zur Bauausführung sind zu beachten.
Die Wahl von geeigneten Maschinen, ggf. für das Einbringen des Verbausystems, ist Aufgabe der ausführenden Firma. Da hierfür die Ergebnisse der Baugrunderkundung maßgebend sind, sind die Ergebnisse dieser Erkundung den Baufirmen im Rahmen der Angebotsanfrage zur Verfügung zu stellen.
Die Hinweise zur Bauausführung sind zu beachten.
7 Umwelttechnische Untersuchungen
7.1 Allgemeines
Ziel der umwelttechnischen Untersuchungen ist eine Beurteilung der Untergrundverhältnisse des untersuchten Baugeländes unter umwelttechnischen Gesichtspunkten auf der Basis gültiger Richt- linien bzw. der ab dem 01.08.2023 gültigen Bundesverordnungen. Bei der Erneuerung des Durch- lasses wird Aushub anfallen. Für dessen Entsorgung bzw. Verwertung ist eine umwelttechnische Untersuchung notwendig.
7.2 Grundlagen
Die Feldarbeiten und chemische Untersuchungen sowie die Erstellung dieses Gutachtens erfolgten auf der Basis folgender Unterlagen:
[8] Verordnung zur Einführung einer Ersatzbaustoffverordnung, zur Neufassung der Bundes- Bodenschutz- und Altlastenverordnung und zur Änderung der Deponieverordnung und der Gewerbeabfallverordnung, Artikel 1, Verordnung über Anforderungen an den Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen in technische Bauwerke (Ersatzbaustoffverordnung - Er- satzbaustoffV) vom 09.07.2021 (EBV),Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA): Anforde- rungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Reststoffen/Abfälle -Technische Re- geln-, (LAGA-TR), 06.11.2003, [9] Richtlinie Schotter aus Gleisbaustellen / Umgang mit mineralischen Materialien, Ril 880.4010, Version 2, Bautechnik, Leit-, Signal- u. Telekommunikationstechnik, Techni- scher Umweltschutz Gleisschotter, Deutsche Bahn AG, I.NAI 423, Gültig ab: 01.08.2023. In Abhängigkeit von den festgestellten Schadstoffgehalten bzw. Messwerten wird anfallender Aushub verschiedenen Materialklassen zugeordnet. Die Verordnung über Anforderungen an den Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen (EBV) in technische Bauwerke unterscheidet dabei die folgenden Materialklassen für Bodenmaterial im Sinne einer Verwertung:
Materialklasse BM-0: Liegen die Stoffgehalte/Messwerte unter dem BM-0 Wert, ist im Allgemeinen aus umwelttechnischer Sicht eine uneingeschränkte möglich. Ein Einbau in technische Bauwerke ist außerhalb von Wasserschutzgebieten und in Wasserschutzgebieten der Zone II, III A und III B sowie in Heilquellschutzgebieten der Zone II, III und IV zulässig.
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Materialklasse BM-0*, bzw. BM-F0*: Liegen die Stoffgehalte/Messwerte unter dem BM-0* bzw. BM-F0* Wert, ist im Allgemeinen aus umwelttechnischer Sicht eine uneingeschränkte Verwertung möglich. Ein Einbau in technische Bauwerke ist außerhalb von Wasserschutzgebieten und in Was- serschutzgebieten der Zone III A und III B sowie in Heilquellschutzgebieten der Zone III und IV zulässig. Die Einsatzmöglichkeiten von mineralischen Ersatzbaustoffen in technischen Bauwerken sind der Anlage 2, Tabelle 5 bzw. in spezifischen Bahnbauweisen der Anlage 3, Tabelle 1 der EBV zu entnehmen.
Materialklasse BM-F1 (eingeschränkter Einbau): Liegen die Stoffgehalte/Messwerte unter dem Materialwert BM-F1, so ist ein Einbau in technische Bauwerke außerhalb von Wasserschutzgebie- ten und in Wasserschutzgebieten der Zone III A und III B sowie in Quellschutzgebieten der Zone III und IV ggf. zulässig. Die Einsatzmöglichkeiten von mineralischen Ersatzbaustoffen in techni- schen Bauwerken sind der Anlage 2, Tabelle 6 bzw. in spezifischen Bahnbauweisen der Anlage 3, Tabelle 2 der EBV zu entnehmen.
Materialklasse BM-F2 (eingeschränkter Einbau): Liegen die Stoffgehalte/Messwerte unter dem Materialwert BM-F2, so ist ein Einbau in technische Bauwerke außerhalb von Wasserschutzgebie- ten und in Wasserschutzgebieten der Zone III A und III B sowie in Heilquellschutzgebieten der Zone III und IV ggf. zulässig. Die Einsatzmöglichkeiten von mineralischen Ersatzbaustoffen in techni- schen Bauwerken sind der Anlage 2, Tabelle 7 bzw. in spezifischen Bahnbauweisen der Anlage 3, Tabelle 3 der EBV zu entnehmen.
Materialklasse BM-F3 (eingeschränkter Einbau): Liegen die Stoffgehalte/Messwerte unter dem Materialwert BM-F3, so ist ein Einbau in technische Bauwerke außerhalb von Wasserschutzgebie- ten und in Wasserschutzgebieten der Zone III A und III B sowie in Heilquellschutzgebieten der Zone III und IV ggf. zulässig. Die Einsatzmöglichkeiten von mineralischen Ersatzbaustoffen in techni- schen Bauwerken sind der Anlage 2, Tabelle 8 bzw. in spezifischen Bahnbauweisen der Anlage 3, Tabelle 4 der EBV zu entnehmen.
Die Einstufung von Materialien mit Materialwerten >BM-F3 erfolgt nach der Deponieverordnung und beinhaltet grundsätzlich eine Materialbeseitigung auf einer Deponie (lediglich Deponieklassen- unterscheidung) bzw. eine Verwertung als Deponieersatzbaustoff.
In Abhängigkeit der Materialklasse kann das Bodenmaterial in technische Bauwerke bzw. in spezi- fische Bahnbauweisen eingesetzt werden. Für die Einsatzmöglichkeiten sind die Anlage 2 bzw. Anlage 3 der EBV zu beachten. In den dort aufgeführten Tabellen werden die Konfigurationen der Grundwasserdeckschichten in ungünstig und günstig unterschieden. Als ungünstige Grundwasser- deckschicht werden mineralische Ersatzbaustoffe mit grundwasserfreien Sickerstrecken von (cid:1) 0,5 - 1,0 m zuzüglich 0,5 m Sicherheitsabstand definiert, wobei u.A. bei Bodenmaterial der Klassen BM-0, BM-0*, BM-F0*, BM-F1 eine grundwasserfreie Sickerstrecke von mindestens 0,1 - 1,0 m zuzüglich 0,5 m Sicherheitsabstand ausreichend ist. Als günstige Grundwasserdeck- schicht werden mineralische Ersatzbaustoffe mit grundwasserfreien Sickerstrecken von (cid:1) 1,0 m zuzüglich 0,5 m Sicherheitsabstand definiert.
7.3 Probenahme und Untersuchungsumfang
Die umwelttechnischen Untersuchungen dienen dem Ziel, die durchschnittliche Schadstoffbelas- tung zu bestimmen, um darauf basierend eine definierte Aussage zum Entsorgungsziel (Verwer- tung oder Beseitigung) gemäß EBV Anlage 1, Tabelle 3 und Tabelle 4 vornehmen zu können. Die Beprobungsarbeiten erfolgten im Zeitraum vom 12.06. bis 13.06.2023 gemäß DIN EN ISO 22475 - 1. In der folgenden Tabelle sind die entnommenen Mischproben, die im Rah- men dieser Erkundung untersucht wurden, aufgelistet.
23K.060 Erneuerung Durchlass bei Berg, Strecke 3400, km 58,713 11
Tabelle 4: Probenliste
| Probenbezeichnung | Entnahmestellen | Ø Entnahmetiefe | Untersuchungsumfang |
|---|---|---|---|
| MP Boden 1 | RKS 1 - RKS 2 | 0,02 - 4,00 m | EBV Anlage 1, Tabelle 3, Tabelle 4 |
Das Untersuchungsprogramm wurde im Zeitraum vom 16.06. bis 10.07.2023 bearbeitet. Bei den chemischen Analysen am Feststoff beziehen sich die angegebenen Gehalte auf die Trockensub- stanz (TS). Der Schadstoffgehalt in der jeweiligen Feststoffprobe ist dementsprechend in mg/kg TS angegeben. Bei Eluatuntersuchungen werden die analysierten Gehalte in mg/l bzw. µg/l angege- ben. Die angewendeten Analyseverfahren sind im Prüfbericht aufgeführt und können der Anlage 6 entnommen werden.
7.4 Ergebnisse der Bodenuntersuchungen
Die angetroffenen Böden wurden einzeln beprobt und in Mischproben zusammengefasst. Die Mischproben wurden auf die Parameter der VwV Boden analysiert. In der folgenden Tabelle sind die verwertungsrelevanten Parameter sowie die entsprechenden Einbauklassen aufgeführt. Schadstoffparameter, deren Konzentrationen so gering sind, dass sie den Zuordnungswert Z0 ge- mäß VwV Boden nicht überschreiten, werden nicht explizit aufgeführt. Die vollständigen Prüfergeb- nisse können der Anlage 6 entnommen werden.
Die angetroffenen Böden wurden einzeln beprobt und in eine Mischprobe zusammengefasst. Die Mischprobe wurde auf die Parameter der EBV Anlage 1, Tabelle 3 sowie Tabelle 4 gemäß Ril 880.4010 analysiert. In der folgenden Tabelle sind die verwertungsrelevanten Parameter sowie die entsprechenden Materialklassen aufgeführt. Schadstoffparameter, deren Konzentration so ge- ring sind, dass sie den Zuordnungswert BM-0 bzw. BM-0* im Eluat gemäß EBV Anlage 1, Tabelle 3 bzw. Tabelle 4 nicht überschreiten, werden nicht explizit aufgeführt. Die vollständigen Prüfergeb- nisse können der Anlage 6 entnommen werden.
Tabelle 5: Ergebnisse und Bewertung der chem. Analysen des Bodens nach VwV Boden
| Messung | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Probenbezeichnung | Parameter | Einheit | Messwert | Materialklasse | |
| im | |||||
| MP Boden 1 | Quecksilber (Hg) | Feststoff | mg/kg | 0,33 | BM-0* |
MP Boden 1: Die Auffüllungen und obersten Bodenschichten, teilweise mit Fremdbestandteilen, wurden einzeln beprobt, zur Laborprobe „MP Boden 1“ zusammengefasst und untersucht. In dieser Laborprobe wurde Quecksilber im Feststoff in verwertungsrelevanten Schadstoffkonzentrationen nachgewie- sen. . Die untersuchten Böden werden gemäß EBV in die Materialklasse BM-0* eingestuft. Somit ist aus umwelttechnischer Sicht eine uneingeschränkte Verwertung möglich. Die Einsatzmöglich- keiten von mineralischen Ersatzbaustoffen in technischen Bauwerken gemäß EBV Anlage 2 Ta- belle 5 bzw. in spezifischen Bahnbauweisen Anlage 3 Tabelle 1 sind zu beachten.
8 Hinweise zur Planung- und Bauausführung
Die einzelnen Bodenschichten bzw. Schichtkomplexe sind getrennt auszuheben (Farbänderungen und Veränderungen der Kornzusammensetzungen sind zu beachten) und zu verwerten bzw. zu entsorgen. Um beim Aushub eine Auflockerung der Aushubsohle zu vermeiden, wird der Einsatz zahnloser Baggerlöffel empfohlen. Der Aushub darf eine Tagesleistung nicht überschreiten, um witterungsbedingte Wassergehaltsänderungen zu vermeiden. Ausbauarbeiten insbesondere in Bö- den mit Blöcken sind mit geeignetem Gerät durchzuführen um einen Mehrausbruch zu vermeiden.
23K.060 Erneuerung Durchlass bei Berg, Strecke 3400, km 58,713 12
Die im Umbaubereich ggf. vorliegende Grasnarbe und eventuell darunter lagernden Oberboden- schichten sind gemäß DIN 18320 und der DIN 18915 zu behandeln. Die Böden sind vor Beginn der Erdarbeiten vollständig abzuziehen und separat zu lagern. Eine Vermischung mit darunter an- stehenden Böden und/oder anderen Baustoffen sowie eine Verdichtung der abgeschobenen Gras- narbe und Oberböden ist zu vermeiden.
Das freigelegte Planum ist zu schützen und sollte nicht befahren werden. Die Anzahl dieser Über- fahrten ist grundsätzlich auf ein Minimum zu begrenzen. Jeglicher Aushub und Einbau von Schich- ten sollte vor Kopf erfolgen.
Bei der Erkundung wurde in beiden Erkundungspunkten Wasser angetroffen. Während der Bauar- beiten muss grundsätzlich mit dem Antreffen von Hang-, Oberflächen-, Schicht- sowie mit Nieder- schlagswasser gerechnet werden. Es ist die Möglichkeit zu schaffen, anfallendes Restwasser mit Hilfe eines Pumpensumpfes in der Baugrube zu sammeln und abzuleiten. Für den Bauzustand sind ggf. dennoch Vorkehrungen zur Gewährleistung der Durchlassfunktion zu treffen. Dabei ist auch ein erhöhter Andrang von Oberflächenwasser bei Niederschlagsereignissen zu berücksichtigen.
Die anstehenden bindigen Böden müssen gegen witterungsbedingte Einflüsse, z. B. durch Abde- cken mit geeigneten Mitteln, geschützt werden. Bei unsachgemäßer Handhabung ist es möglich, dass die anstehenden bindigen Böden nach einer Aufweichung der Bodenklasse 2 (fließende Bo- denarten) zugeordnet werden müssen.
Das Planum ist mit geeignetem Gerät zu verdichten. Das Verdichtungsverfahren, das Verdich- tungsgerät und die Verdichtungsleistung sind an die jeweilige Bodenart anzupassen. Die Verdich- tung hat so zu erfolgen, dass anstehende bindige Böden nicht nachteilig beeinflusst werden. Nach unserer Einschätzung sollte oberhalb der anstehenden bindigen Böden auf eine dynamische Ver- dichtung verzichtet werden. Ein Einbau von Böden muss nach den Verdichtungsanforderungen der gültigen Normen und Vorschriften erfolgen. Zur Kontrolle eventueller Verdichtungsarbeiten sind Eigenüberwachungsprüfungen vorzusehen. Bei der Durchführung sämtlicher Arbeiten sind die An- forderungen der gültigen Normen, Vorschriften und Richtlinien zu beachten. Hinsichtlich Erdaus- hub-, Planierungs- und Verdichtungsarbeiten wird grundsätzlich auf die ZTV E-StB hingewiesen.
Gemäß Ril 836, Modul 836.4502 wird bei einer Ausführung als Rahmendurchlass eine Minde- stüberdeckung h = 1,50 m empfohlen. Werden im Ausnahmefall geringere Überdeckungshöhen Ü erforderlich, muss durch eine ausreichende Verdichtung des Hinterfüllbereiches gewährleistet sein, sodass Gleislagestörungen vermieden werden.
Arbeitsraumverfüllungen sind mit geeignetem Ersatzboden gemäß Tabelle 2 herzustellen. Das Austauschmaterial ist lagenweise einzubauen und auf eine Proctordichte von D ≥ 100 % zu ver- Pr dichten. Das Verdichtungsverfahren (statisch, dynamisch), das Verdichtungsgerät und die Verdich- tungsleistung (Lagendicken, Arbeitsgänge) sind an die jeweilige Bodenart anzupassen. Es sind Eigenüberwachungsprüfungen sowie Kontrollprüfungen vorzusehen, da mögliche Gleissetzungen sowie der damit verbundene Unterhaltungsaufwand maßgeblich von Einbau und Verdichtung der Arbeitsraumverfüllungen abhängig sind. Zur Arbeitsraumverfüllung wird weiterhin auf die ZTV E- StB sowie die einschlägigen Vorschriften verwiesen.
Bei Ausführung eines Bodenaustausches muss eine Lastausbreitung von ca. 45° unterhalb der Gründungssohle berücksichtigt und die daraus resultierende Fläche des Bodenaustausches in der entsprechenden Tiefe berechnet werden. Bodenaustauschmaterial hat die Kriterien der Tabelle 2 zu erfüllen. Übergänge von bindigen bzw. gemischtkörnigen Böden zu Austauschmaterial (Boden- austausch oder Arbeitsraumverfüllung) müssen filterstabil ausgeführt werden bzw. sind durch ein Vlies der Geotextilrobustheitsklasse GRK 3 zu trennen.
Hinsichtlich Erdaushub-, Planierungs- und Verdichtungsarbeiten wird grundsätzlich auf die ZTV E- StB hingewiesen. Des Weiteren wird auf die sach- und fachkundige Ausführung und Überwachung
23K.060 Erneuerung Durchlass bei Berg, Strecke 3400, km 58,713 13
der Erd- und Gründungsarbeiten sowie auf die Durchführung von entsprechenden Kontrollprüfun- gen (Eignungsnachweise, Eigenüberwachungen, etc.) hingewiesen.
Aufgrund der Untersuchungsergebnisse empfehlen wir grundsätzlich den anfallenden Bodenaus- hub bei entsprechender umwelttechnischer Eignung im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes ei- ner Wiederverwertung zuzuführen. Auf das Vermischungsverbot wird ausdrücklich hingewiesen. Die einzelnen Bodenschichten, Schichtkomplexe und Baustoffe sind dementsprechend getrennt auszuheben bzw. rückzubauen (Farbänderungen und Veränderungen der Zusammensetzungen sind zu beachten). Es wird darauf hingewiesen, dass für eine eventuelle Beseitigung von Aushub auf einer Deponie weitere umwelttechnische Untersuchungen nach LAGA PN98 (Probenahme und Deklarationsanalysen) erforderlich sind. Sollte eine Bereitstellung für eine umwelttechnische Un- tersuchung erforderlich sein, so sind die Ausbaustoffe in getrennten Haufwerken zu maximal 250 m³ zu lagern. Diese sind durch das Abdecken mit Planen fachgerecht vor Witterungseinflüssen zu schützen. Dementsprechende Positionen (Bereitstellungskosten der Lagerfläche, lagern, abde- cken, erneutes Laden, Transport zur Entsorgungsstelle etc.) sind ggf. vom Bieter mit einzukalku- lieren. Der Entsorgungsweg ist im Bietergespräch aufzuzeigen. Umwelttechnische Untersuchun- gen sollten durch den Bauherrn oder einen durch ihn beauftragten Sachverständigen erfolgen und nicht Teil der Ausschreibung sein. Für Beprobungen und Untersuchungen ist ein Zeitraum von ca. 15 Werktagen einzuplanen.
Zur Herstellung der Soll-Gleislage muss das Gleis eventuell mehrfach nachgestopft werden.
Die Wahl von geeigneten Maschinen ist Aufgabe der ausführenden Firma. Hierfür sind die Ergeb- nisse dieser Erkundung den Baufirmen im Rahmen der Angebotsanfrage zur Verfügung zu stellen.
9 Schlussbemerkungen
Für die geplante Erneuerung des Durchlasses bei Berg auf der Strecke 3400 bei km 58,713 wurden durch das Ingenieurbüro augeon GmbH & Co. KG Baugrunduntersuchungen durchgeführt und um- welttechnische Untersuchungen veranlasst. Anhand der Untersuchungsergebnisse, der Gelän- deaufnahme und der zur Verfügung stehenden Unterlagen wurde dieses geo- und umwelttechni- sche Gutachten ausgearbeitet. Darin werden Angaben zu Boden- und Schichtenverhältnissen ge- macht.
Die angegebenen Empfehlungen besitzen nur für die geplante Baumaßnahme Gültigkeit. Aufgrund sich verändernder Schichtmächtigkeiten, Bodenverhältnisse und hydrologischer Randbedingungen sind die Ergebnisse auf andere Lokationen nicht ohne weitere Überprüfung übertragbar. Prinzipiell sind Abweichungen in Bezug auf Schichtmächtigkeit und -ausbildung zwischen bzw. außerhalb der Aufschlusspunkte nicht auszuschließen.
Das Gutachten besitzt nur in seiner Gesamtheit Gültigkeit. Bei auftretenden Fragen bitten wir um Benachrichtigung.
Dr.-Ing. Holger Wienbroer Tomislav Pavelic, M.Sc. (Geschäftsführer) (Projektleiter)
23K.060 Erneuerung Durchlass bei Berg, Strecke 3400, km 58,713 Anlage 1
| Untersuchungsgebiet Auszug aus Topographische Karte Inhalt Maßstab Übersichtsplan 1:25.000 | ||
|---|---|---|
| Auszug aus Topographische Karte | ||
| Inhalt Übersichtsplan | Maßstab 1:25.000 |
23K.060 Erneuerung Durchlass bei Berg, Strecke 3400, km 58,713 Anlage 2
| N RKS 1 / DPH 1 0,57 m u. SO RKS 2 / DPH 2 0,83 m u. SO SCH 1 Legende Schurf (SCH) Rammkernsondierung (RKS) Rammsondierung (DPH) Auszug aus Räumliches Informations- und Planungssystem der LUBW,Abfrage vom 13.07.2023 Inhalt Maßstab Lageplan 1:250 | ||
|---|---|---|
| Legende Schurf (SCH) Rammkernsondierung (RKS) Rammsondierung (DPH) | ||
| Auszug aus Räumliches Informations- und Planungssystem der LUBW,Abfrage vom 13.07.2023 | ||
| Inhalt Lageplan | Maßstab 1:250 |
23K.060 Erkundung Durchlass bei Berg, Strecke 3400, km 58,713 Anlage 3
Fotodokumentation
Foto 1: Übersicht bei RKS 1 / DPH 1 Foto 2: Übersicht bei RKS 2 / DPH 2
Foto 3: Übersicht bei Überdeckungsschurf Foto 4: Durchlass von der Nordseite
Foto 5: Blick durch den Durchlass Foto 6: Durchlass von der Südseite
Weitere Fotos befinden sich auf beiliegendem Datenträger.
23K.060 Erneuerung Durchlass bei Berg, Strecke 3400, km 58,713 Anlage 4.1
Rammdiagramme und Bohrprofile - M. 1:50
Homogen- DPH 1 bereiche RKS 1 0,41 m u. SO Schlagzahlen je 10 cm Gewerk 0,41 m u. SO 0 10 20 E R 0.0 GRASNARBE 0.02 EE A KIES, 0.5 sandig, mit Steinen
(Bahnschotter), durchwurzelt,
A
schwarz, grau, [GI] 1.0 ED A 0.70 ¹KIES, stark sandig, 1.5 mit Schwarzdeckenbruch, grau, [GI] 1.00 RB 2.0 KIES, sandig, schwach schluffig, EF braun, grau, [GU] 2.5 1.20 SCHLUFF, schwach sandig, mit Holzresten, 3.0 RC steif, braun, [UL] 1.70 SCHLUFF, RB MP Boden 1 -- BM-F0* 3.5 mit Holzresten, steif, braun, [UL] RA 2.40 4.0 SCHLUFF, kiesig, sandig, mit Holzresten, steif, braun, grau, [UL] 4.5 22 2.65 TON RC schwach kiesig, schluffig, TA 5.0 mit Holzresten, halbfest, braun 3.30 SCHLUFF, 5.50 5.5 RA stark tonig, (12.06.2023) steif, braun, grau, [UM] ED 3.50 KIES, 6.0 RC sandig, tonig, locker - mitteldicht, grau, [GT*] 4.50 6.5 RB KIES, stark sandig, 7.0 mitteldicht, braun, [GI] 5.50 RA KIES, stark sandig, schwach schluffig, 7.5 mitteldicht - dicht, braun, [GU] 7.40 RC KIES, 8.0 sandig, mitteldicht - dicht, braun, [GI] 8.00
[...] Bodengruppe nach DIN 18196 gemäß Ansprache ... Bodengruppe nach DIN 18196 gemäß Labor ¹ Boden mit Fremdbestandteilen
23K.060 Erneuerung Durchlass bei Berg, Strecke 3400, km 58,713 Anlage 4.2
Homogen- DPH 2 bereiche RKS 2 0,83 m u. SO Schlagzahlen je 10 cm Gewerk 0,83 m u. SO 0 10 20 E R 0.0 GRASNARBE EE A 0.02 KIES, 0.5 EG -- A sandig, mit Steinen (Bahnschotter), durchwurzelt, grau, braun, [GI] 0.45 1.0 EF A SCHLUFF, schwach kiesig, sandig, ED RA mit Steinen (Bahnschotter), 1.5 durchwurzelt, steif, braun, [UM] 0.80 SCHLUFF, 2.0 sandig, schwach tonig, durchwurzelt, steif, braun, [UM] RB 1.35 2.5 SAND, stark schluffig, locker, durchwurzelt, braun, grau, [SU*] 3.0 1.50 SCHLUFF, durchwurzelt, steif, hellbraun, [UM] 3.5 EF 1.65 RA SCHLUFF, schwach kiesig, MP Boden 1 -- BM-F0* 4.0 durchwurzelt, steif, braun, [UM] 1.85 SCHLUFF, 4.5 schwach sandig, durchwurzelt, steif, braun, [UM] RB 2.70 TON, 5.0 durchwurzelt, steif, braun, grau, [TA] 2.85 5.50 TON, 5.5 (12.06.2023) schwach kiesig, schwach sandig, TA 22 RC steif, grau 3.30 6.0 SCHLUFF, organisch, weich, rot, grau, [UM] 3.50 6.5 SCHLUFF, ED stark sandig, organisch, weich, grau, [UM] 7.0 RA 3.70 SCHLUFF, organisch, weich, grau, [UM] 7.5 4.00 SCHLUFF, steif, grau, [UM] 8.0 5.50 KIES, stark sandig, stark schluffig, mitteldicht - dicht, grau, [GU*] 6.70 KIES, sandig, schluffig, mitteldicht, grau, [GU*] 8.00
[...] Bodengruppe nach DIN 18196 gemäß Ansprache ... Bodengruppe nach DIN 18196 gemäß Labor ¹ Boden mit Fremdbestandteilen
23K.060 Erneuerung Durchlass bei Berg, Strecke 3400, km 58,713 Anlage 5.1
Ergebnisse der Laborversuche
10 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl
Plastizitätsbereich(w bisw )[%] L P w w P L
0 10 20 30 40 50 60 70 80
Plastizitätsdiagramm
50 ]%[wtlahegressaW Zustandsgrenzen nachDINEN ISO17892-12 Labornummer: 9930 Entnahmestelle: RKS1 ErgebnissederLaborversuche Tiefe: 2,65-3,30 ArtderEntnahme: gestört 23K.060 Bodenart: TA Probeentnommenam: 12.06.23 Bearbeiter: Kem Datum: 27.06.23
60.0 Wassergehaltw= 17.8% 58.0 Fließgrenzew = 52.9% L Ausrollgrenzew = 26.0% P 56.0 PlastizitätszahlI = 26.9% P KonsistenzzahlI = 1.30 54.0 C UngetrockneteProbe= 97.23g EntferntePartikel = 0.44g 52.0 Korr.Wassergehalt= 17.9%
50.0
Zustandsform I =1.30 C
halbfest steif weich sehrweich breiig 1.00 0.75 0.50 0.25
50
40
30
20
10
7 4
0 ]%[
I lhazstätizitsalP P
| mitte | lplastische | |||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| mitte | lplastische | |||||||||||||||||||
| Ton | ||||||||||||||||||||
| Ton | eTM | |||||||||||||||||||
| To | nemitorg | anischen | ||||||||||||||||||
| Sand- | leicht plastis ToneT Ton- | che L | sch | Be un pla | Be | imengung | en,organogene | ToneOT | ||||||||||||
| un | dausgepr | ägt | ||||||||||||||||||
| Schluffe | pla | stischeSc | hluffeUA | |||||||||||||||||
| mitorgani- | ||||||||||||||||||||
| enBeimen- | ||||||||||||||||||||
| Sand- | Ton- | |||||||||||||||||||
| San Gem | lasti- | gunge | nundorgano- | |||||||||||||||||
| Gemi | scheST | |||||||||||||||||||
| geneS | chluffeOU | |||||||||||||||||||
| Zwischenbere | ich | |||||||||||||||||||
| undmi | ttelplastische | |||||||||||||||||||
| San | d-Schluff- | leichtp scheSchl | eichtp | lasti- | Schluff | eUM | ||||||||||||||
| Gem | ischeSU | scheSchl | uffeUL |
| lastis | che |
|---|---|
| oneT | L |
0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenzew [%] L
23K.060 Anlage 5.2
10 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl
Plastizitätsbereich (w bisw )[%] L P w w P L
0 10 20 30 40 50 60 70 80
Plastizitätsdiagramm
50 ]%[wtlahegressaW Erneuerung Durchlass bei Berg, Strecke 3400, km 58,713
Zustandsgrenzen nachDIN EN ISO17892-12 Labornummer: 9929 Entnahmestelle: RKS2 ErgebnissederLaborversuche Tiefe: 2,85-3,30 ArtderEntnahme: gestört 23K.060 Bodenart: TA Probeentnommenam: 13.06.23 Bearbeiter:Kem Datum: 10.07.23
66.0 Wassergehaltw = 29.7 % 64.0 Fließgrenze w = 59.2 % L Ausrollgrenzew = 27.5 % P 62.0 Plastizitätszahl I = 31.7 % P KonsistenzzahlI = 0.79 C 60.0 UngetrockneteProbe= 97.12 g EntferntePartikel= 9.94 g 58.0 Korr.Wassergehalt= 34.2 %
56.0
I =0.79 Zustandsform C
halbfest steif weich sehrweich breiig 1.00 0.75 0.50 0.25
50
40
30
20
10 7 4
0 ]%[ IlhazstätizitsalP P
| ausgeprägt plastische ToneTA | X20) anischen | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ausgeprägt | |||||||||||||||
| plastische | |||||||||||||||
| ToneTA | |||||||||||||||
| mitte Tone | |||||||||||||||
| Tonemitorg | anischen | ||||||||||||||
| leicht plastisch ToneTL | e | sch | Beimengung undausgep plastischeS | Beimengung | en,organogene | ToneOT | |||||||||
| undausgep | rägt | ||||||||||||||
| plastischeS | chluffeUA | ||||||||||||||
| San Gem | Sand- | Ton- | sti- | gunge | nundorgano- | ||||||||||
| Gemi | scheST | ||||||||||||||
| geneS | chluffeOU | ||||||||||||||
| Zwischenbere | ich | undmi | ttelplastische | ||||||||||||
| San | d-Schluff- | leichtpla scheSchluf | leichtpla | sti- | Schluff | eUM | |||||||||
| Gem | ischeSU | scheSchluf | feUL |
| mitte | lplastische |
|---|---|
| Tone | TM |
0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L
23K.060 Erneuerung Durchlass bei Berg, Strecke 3400, km 58,713 Anlage 6
Prüfbericht der chemischen Untersuchungen
| Auftrag | Probenbezeichnung | Untersuchungsumfang | Seitenanzahl |
|---|---|---|---|
| 3427068 | MP Boden 1 | EBV Anlage 1 Tabelle 3 und Tabelle 4 | 4 |
AGROLAB Labor GmbH
Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de
[@ANALYNR_START=863217] [@BARCODE= | |R] AGROLAB Labor GmbH, Dr-Pauling-Str.3, 84079 Bruckberg
AUGEON GMBH & CO KG Essenwein 43 76131 KARLSRUHE
Datum 10.07.2023 Kundennr. 27015229
PRÜFBERICHT
Auftrag 3427068 23K.060 Durchlass Erkundung, Berg, Pfalz, km 58,713 Analysennr. 863217 Probeneingang 16.06.2023 Probenahme 13.06.2023 Probenehmer Auftraggeber Kunden-Probenbezeichnung MP Boden 1
Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode
Feststoff .tenhcieznnekeg
" )*
" lobmyS med tim dn
nis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD mese
| Analyse in der Gesamtfraktion | DIN 19747 : 2009-07 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Masse Laborprobe | kg | ° 2,30 | 0,001 | DIN 19747 : 2009-07 | ||
| Trockensubstanz | % | ° 93,6 | 0,1 | DIN EN 14346 : 2007-03, Verfahren A | ||
| Wassergehalt | % | ° 6,4 | Berechnung aus dem Messwert | |||
| Kohlenstoff(C) organisch (TOC) | % | 1,56 | 0,1 | DIN EN 15936 : 2012-11 | ||
| EOX | mg/kg | <0,30 | 0,3 | DIN 38414-17 : 2017-01 | ||
| Königswasseraufschluß | DIN EN 13657 : 2003-01 | |||||
| Arsen (As) | mg/kg | 12 | 0,8 | DIN EN 16171 : 2017-01 | ||
| Blei (Pb) | mg/kg | 27 | 2 | DIN EN 16171 : 2017-01 | ||
| Cadmium (Cd) | mg/kg | 0,34 | 0,13 | DIN EN 16171 : 2017-01 | ||
| Chrom (Cr) | mg/kg | 41 | 1 | DIN EN 16171 : 2017-01 | ||
| Kupfer (Cu) | mg/kg | 27 | 1 | DIN EN 16171 : 2017-01 | ||
| Nickel (Ni) | mg/kg | 32 | 1 | DIN EN 16171 : 2017-01 | ||
| Quecksilber (Hg) | mg/kg | 0,33 | 0,05 | DIN EN ISO 12846 : 2012-08 | ||
| Thallium (Tl) | mg/kg | 0,2 | 0,1 | DIN EN 16171 : 2017-01 | ||
| Zink (Zn) | mg/kg | 98 | 6 | DIN EN 16171 : 2017-01 | ||
| Kohlenwasserstoffe C10-C22 (GC) | mg/kg | <50 | 50 | DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09 | ||
| Kohlenwasserstoffe C10-C40 | mg/kg | <50 | 50 | DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09 | ||
| Naphthalin | mg/kg | <0,050 (+) | 0,05 | DIN ISO 18287 : 2006-05 | ||
| Acenaphthylen | mg/kg | <0,050 (+) | 0,05 | DIN ISO 18287 : 2006-05 | ||
| Acenaphthen | mg/kg | <0,010 (NWG) | 0,05 | DIN ISO 18287 : 2006-05 | ||
| Fluoren | mg/kg | <0,010 (NWG) | 0,05 | DIN ISO 18287 : 2006-05 | ||
| Phenanthren | mg/kg | 0,058 | 0,05 | DIN ISO 18287 : 2006-05 | ||
| Anthracen | mg/kg | 0,053 | 0,05 | DIN ISO 18287 : 2006-05 | ||
| Fluoranthen | mg/kg | 0,19 | 0,05 | DIN ISO 18287 : 2006-05 | ||
| Pyren | mg/kg | 0,15 | 0,05 | DIN ISO 18287 : 2006-05 | ||
| Benzo(a)anthracen | mg/kg | 0,085 | 0,05 | DIN ISO 18287 : 2006-05 | ||
| Chrysen | mg/kg | 0,090 | 0,05 | DIN ISO 18287 : 2006-05 | ||
| Benzo(b)fluoranthen | mg/kg | 0,12 | 0,05 | DIN ISO 18287 : 2006-05 | ||
| Benzo(k)fluoranthen | mg/kg | <0,050 (+) | 0,05 | DIN ISO 18287 : 2006-05 | ||
| Benzo(a)pyren | mg/kg | 0,072 | 0,05 | DIN ISO 18287 : 2006-05 | ||
| Dibenzo(ah)anthracen | mg/kg | <0,050 (+) | 0,05 | DIN ISO 18287 : 2006-05 | ||
| Benzo(ghi)perylen | mg/kg | <0,050 (+) | 0,05 | DIN ISO 18287 : 2006-05 |
Benzo(ghi)perylen mg/kg <0,050 (+) 0,05
Seite 1 von 4 1P-ED-76524641-0-COD AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl eid ni eiD
AGROLAB Labor GmbH
Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de
Datum 10.07.2023 Kundennr. 27015229 PRÜFBERICHT Auftrag 3427068 23K.060 Durchlass Erkundung, Berg, Pfalz, km 58,713 Analysennr. 863217 Kunden-Probenbezeichnung MP Boden 1 Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode
.tenhcieznnekeg
" )*
" lobmyS med tim dni
| Indeno(1,2,3-cd)pyren | mg/kg | <0,050 (+) | 0,05 | DIN ISO 18287 : 2006-05 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| PAK EPA Summe gem. BBodSchV 2021 | mg/kg | <1,0 x ) | 1 | Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter | ||
| PAK EPA Summe gem. ErsatzbaustoffV | mg/kg | <1,0 # 5 ) | 1 | Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter | ||
| PCB (28) | mg/kg | <0,0010 (NWG) | 0,005 | DIN EN 17322 : 2021-03 | ||
| PCB (52) | mg/kg | <0,0010 (NWG) | 0,005 | DIN EN 17322 : 2021-03 | ||
| PCB (101) | mg/kg | <0,0010 (NWG) | 0,005 | DIN EN 17322 : 2021-03 | ||
| PCB (118) | mg/kg | <0,0010 (NWG) | 0,005 | DIN EN 17322 : 2021-03 | ||
| PCB (138) | mg/kg | <0,0010 (NWG) | 0,005 | DIN EN 17322 : 2021-03 | ||
| PCB (153) | mg/kg | <0,0010 (NWG) | 0,005 | DIN EN 17322 : 2021-03 | ||
| PCB (180) | mg/kg | <0,0010 (NWG) | 0,005 | DIN EN 17322 : 2021-03 | ||
| PCB 7 Summe gem. BBodSchV 2021 | mg/kg | <0,010 x ) | 0,01 | Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter | ||
| PCB 7 Summe gem. ErsatzbaustoffV | mg/kg | <0,010 # 5 ) | 0,01 | Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter |
Einzelparameter Eluat is nerha
2P afreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid
| Eluatanalyse in der Fraktion <32 mm | DIN 19529 : 2009-01 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Fraktion < 32 mm | % | ° 100 | 0,1 | DIN 19747 : 2009-07 | ||
| Fraktion > 32 mm | % | ° <0,1 | 0,1 | Berechnung aus dem Messwert | ||
| Eluat (DIN 19529) | ° | DIN 19529 : 2009-01 | ||||
| Temperatur Eluat | °C | 25,3 | 0 | DIN 38404-4 : 1976-12 | ||
| pH-Wert | 8,0 | 0 | DIN EN ISO 10523 : 2012-04 | |||
| elektrische Leitfähigkeit | µS/cm | 199 | 10 | DIN EN 27888 : 1993-11 | ||
| Sulfat (SO4) | mg/l | 5,9 | 2 | DIN EN ISO 10304-1 : 2009-07 | ||
| Arsen (As) | µg/l | <2,5 | 2,5 | DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01 | ||
| Blei (Pb) | µg/l | <5 | 5 | DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01 | ||
| Cadmium (Cd) | µg/l | <0,5 | 0,5 | DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01 | ||
| Chrom (Cr) | µg/l | <3 | 3 | DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01 | ||
| Kupfer (Cu) | µg/l | <5 | 5 | DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01 | ||
| Nickel (Ni) | µg/l | <5 | 5 | DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01 | ||
| Quecksilber (Hg) | µg/l | 0,034 | 0,025 | DIN EN ISO 12846 : 2012-08 | ||
| Thallium (Tl) | µg/l | <0,06 | 0,06 | DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01 | ||
| Zink (Zn) | µg/l | <30 | 30 | DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01 | ||
| Trübung nach GF-Filtration | NTU | 10 | 0,1 | DIN EN ISO 7027 : 2000-04 | ||
| PCB (101) | µg/l | <0,00030 (NWG) | 0,001 | DIN 38407-37 : 2013-11 | ||
| PCB (28) | µg/l | <0,00030 (NWG) | 0,001 | DIN 38407-37 : 2013-11 | ||
| PCB (52) | µg/l | <0,00030 (NWG) | 0,001 | DIN 38407-37 : 2013-11 | ||
| PCB (118) | µg/l | <0,00030 (NWG) | 0,001 | DIN 38407-37 : 2013-11 | ||
| PCB (153) | µg/l | <0,00030 (NWG) | 0,001 | DIN 38407-37 : 2013-11 | ||
| PCB (138) | µg/l | <0,00030 (NWG) | 0,001 | DIN 38407-37 : 2013-11 | ||
| PCB (180) | µg/l | <0,00030 (NWG) | 0,001 | DIN 38407-37 : 2013-11 | ||
| PCB 7 Summe gem. BBodSchV 2021 | µg/l | <0,0030 x ) | 0,003 | Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter | ||
| PCB 7 Summe gem. ErsatzbaustoffV | µg/l | <0,0030 # 5 ) | 0,003 | Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter | ||
| Naphthalin | µg/l | 0,028 | 0,01 | DIN 38407-39 : 2011-09 | ||
| 1-Methylnaphthalin | µg/l | <0,010 (+) | 0,01 | DIN 38407-39 : 2011-09 | ||
| 2-Methylnaphthalin | µg/l | <0,010 (+) | 0,01 | DIN 38407-39 : 2011-09 | ||
| Acenaphthylen | µg/l | <0,010 (+) | 0,01 | DIN 38407-39 : 2011-09 | ||
| Acenaphthen | µg/l | <0,010 (+) | 0,01 | DIN 38407-39 : 2011-09 |
Acenaphthen µg/l <0,010 (+) 0,01 DIN 38407-39 : 2011-09
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Datum 10.07.2023 Kundennr. 27015229 PRÜFBERICHT Auftrag 3427068 23K.060 Durchlass Erkundung, Berg, Pfalz, km 58,713 Analysennr. 863217 Kunden-Probenbezeichnung MP Boden 1 Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode
.tenhcieznnekeg
" )*
" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI N
| Fluoren | µg/l | <0,010 (+) | 0,01 | DIN 38407-39 : 2011-09 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Phenanthren | µg/l | <0,0030 (NWG) | 0,01 | DIN 38407-39 : 2011-09 | ||
| Anthracen | µg/l | <0,030 m ) | 0,03 | DIN 38407-39 : 2011-09 | ||
| Fluoranthen | µg/l | 0,014 | 0,01 | DIN 38407-39 : 2011-09 | ||
| Pyren | µg/l | 0,011 | 0,01 | DIN 38407-39 : 2011-09 | ||
| Benzo(a)anthracen | µg/l | <0,010 m ) | 0,01 | DIN 38407-39 : 2011-09 | ||
| Chrysen | µg/l | <0,010 (+) | 0,01 | DIN 38407-39 : 2011-09 | ||
| Benzo(b)fluoranthen | µg/l | <0,010 (+) | 0,01 | DIN 38407-39 : 2011-09 | ||
| Benzo(k)fluoranthen | µg/l | <0,0030 (NWG) | 0,01 | DIN 38407-39 : 2011-09 | ||
| Benzo(a)pyren | µg/l | <0,010 (+) | 0,01 | DIN 38407-39 : 2011-09 | ||
| Dibenzo(ah)anthracen | µg/l | <0,0030 (NWG) | 0,01 | DIN 38407-39 : 2011-09 | ||
| Benzo(ghi)perylen | µg/l | <0,0030 (NWG) | 0,01 | DIN 38407-39 : 2011-09 | ||
| Indeno(1,2,3-cd)pyren | µg/l | <0,0030 (NWG) | 0,01 | DIN 38407-39 : 2011-09 | ||
| Naphthalin/Methylnaph.-Summe gem. ErsatzbaustoffV | µg/l | <0,050 # 5 ) | 0,05 | Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter | ||
| Naphthalin/Methylnaph.-Summe gem. BBodSchV 2021 | µg/l | <0,050 x ) | 0,05 | Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter | ||
| PAK 15 Summe gem. BBodSchV 2021 | µg/l | <0,050 x ) | 0,05 | Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter | ||
| PAK 15 Summe gem. ErsatzbaustoffV | µg/l | 0,075 # 5 ) | 0,05 | Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter | ||
| Atrazin | µg/l | <0,05 | 0,05 | DIN 38407-36 : 2014-09 | ||
| Bromacil | µg/l | <0,05 | 0,05 | DIN 38407-36 : 2014-09 | ||
| Desethylatrazin | µg/l | 0,24 | 0,05 | DIN 38407-36 : 2014-09 | ||
| Dimefuron | µg/l | <0,05 | 0,05 | DIN 38407-36 : 2014-09 | ||
| Diuron | µg/l | <0,03 | 0,03 | DIN 38407-36 : 2014-09 | ||
| Ethidimuron | µg/l | <0,05 | 0,05 | DIN 38407-36 : 2014-09 | ||
| Flumioxazin | µg/l | <0,05 | 0,05 | DIN 38407-36 : 2014-09 | ||
| Hexazinon | µg/l | <0,05 | 0,05 | DIN 38407-36 : 2014-09 | ||
| Simazin | µg/l | <0,05 | 0,05 | DIN 38407-36 : 2014-09 | ||
| Terbuthylazin | µg/l | <0,05 | 0,05 | DIN 38407-36 : 2014-09 | ||
| Thiazafluron | µg/l | <0,05 | 0,05 | DIN 38407-36 : 2014-09 | ||
| Flazasulfuron | µg/l | <0,05 | 0,05 | DIN 38407-36 : 2014-09 | ||
| 2,6- Dichlorbenzamid | µg/l | <0,1 | 0,05 | DIN 38407-36 : 2014-09 | ||
| AMPA | µg/l | <0,05 | 0,05 | DIN ISO 16308 : 2017-09 | ||
| Glyphosat | µg/l | <0,05 | 0,05 | DIN ISO 16308 : 2017-09 |
Glyphosat µg/l <0,05 0,05
x) Einzelwerte, die die Nachweis- oder Bestimmungsgrenze unterschreiten, wurden nicht berücksichtigt. #5) Einzelwerte, die die Nachweisgrenze unterschreiten, wurden nicht berücksichtigt. Bei Einzelwerten, die zwischen Nachweis- und Bestimmungsgrenze liegen, wurde die halbe Bestimmungsgrenze zur Berechnung zugrunde gelegt. m) Die Nachweis-, bzw. Bestimmungsgrenze musste erhöht werden, da Matrixeffekte bzw. Substanzüberlagerungen eine Quantifizierung erschweren. Erläuterung: Das Zeichen "<" oder n.b. in der Spalte Ergebnis bedeutet, der betreffende Stoff ist bei nebenstehender Bestimmungsgrenze nicht quantifizierbar. Das Zeichen "<....(NWG)" oder n.n. in der Spalte Ergebnis bedeutet, der betreffende Stoff ist bei nebenstehender Nachweisgrenze nicht nachzuweisen. Das Zeichen "<....(+)" in der Spalte Ergebnis bedeutet, der betreffende Stoff wurde im Bereich zwischen Nachweisgrenze und Bestimmungsgrenze qualitativ nachgewiesen. Die parameterspezifischen analytischen Messunsicherheiten sowie Informationen zum Berechnungsverfahren sind auf Anfrage verfügbar, sofern die berichteten Ergebnisse oberhalb der parameterspezifischen Bestimmungsgrenze liegen. Die Mindestleistungskriterien der angewandten Verfahren beruhen bezüglich der Messunsicherheit in der Regel auf der Richtlinie 2009/90/EG der Europäischen Kommission.
Die Analysenwerte der Feststoffparameter beziehen sich auf die Trockensubstanz, bei den mit ° gekennzeichneten Parametern auf die Originalsubstanz.
Seite 3 von 4 3P-ED-76524641-0-COD AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid ni eiD
Datum 10.07.2023 Kundennr. 27015229 PRÜFBERICHT Auftrag 3427068 23K.060 Durchlass Erkundung, Berg, Pfalz, km 58,713 Analysennr. 863217 Kunden-Probenbezeichnung MP Boden 1
Für die Messung nach DIN EN ISO 10304-1 : 2009-07 wurde das erstelle Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.
Für die Messung nach DIN EN ISO 10523 : 2012-04 wurde das erstelle Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.
Für die Messung nach DIN EN ISO 12846 : 2012-08 wurde das erstelle Eluat/Perkolat mittels 30%iger Salzsäure stabilisiert.
Für die Messung nach DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01 wurde das erstellte Eluat/Perkolat mittels konzentrierter Salpetersäure stabilisiert.
Für die Messung nach DIN EN ISO 7027 : 2000-04 wurde das erstelle Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.
Für die Messung nach DIN EN 27888 : 1993-11 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur Messung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.
Für die Messung nach DIN EN 38404-4 : 1976-12 wurde das erstellte Eluat/Perkolat nicht stabilisiert.
Für die Messung nach DIN ISO 16308 : 2017-09 wurde das erstelle Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.
Für die Messung nach DIN 38407-36 : 2014-09 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.
Für die Messung nach DIN 38407-37 : 2013-11 wurde das erstelle Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.
Für die Messung nach DIN 38407-39 : 2011-09 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.
Für die Eluaterstellung wurden je Ansatz 360 g Trockenmasse +/- 5g mit 720 ml deionisiertem Wasser versetzt und über einen Zeitraum von 24h bei 5 Umdrehungen pro Minute im Überkopfschüttler eluiert. Bei Bedarf werden mehrere Ansätze parallel eluiert. Die Fest- /Flüssigphasentrennung erfolgte für hydrophile Stoffe gemäß Zentrifugation/Membranfiltration, für hydrophobe Stoffe gemäß Zentrifugation/Glasfaserfiltration.
Beginn der Prüfungen: 16.06.2023 Ende der Prüfungen: 07.07.2023
Die Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die geprüften Gegenstände. In Fällen, wo das Prüflabor nicht für die Probenahme verantwortlich war, gelten die berichteten Ergebnisse für die Proben wie erhalten. Die auszugsweise Vervielfältigung des Berichts ohne unsere schriftliche Genehmigung ist nicht zulässig. Die Ergebnisse in diesem Prüfbericht werden gemäß der mit Ihnen schriftlich gemäß Auftragsbestätigung getroffenen Vereinbarung in vereinfachter Weise i.S. der DIN EN ISO/IEC 17025:2018, Abs. 7.8.1.3 berichtet.
AGROLAB Labor GmbH, Christian Reutemann, Tel. 08765/93996-500 serviceteam2.bruckberg@agrolab.de Kundenbetreuung Dieser elektronisch übermittelte Ergebnisbericht wurde geprüft und freigegeben. Er entspricht den Anforderungen der EN ISO/IEC 17025:2017 an vereinfachte Ergebnisberichte und ist ohne Unterschrift gültig.
Seite 4 von 4 4P-ED-76524641-0-COD
AGROLAB Labor GmbH
Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de
AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl .tenhcieznnekeg " )*
" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid ni eiD
23K.060 Erneuerung Durchlass bei Berg, Strecke 3400, km 58,713 Anlage 7
Probenahmeprotokoll
-
Auftraggeber / Abfallverursacher: 2. Entnehmende Firma: DB Netz AG augeon GmbH & Co. KG Regionalbereich Südwest Ingenieurbüro für Geo- und Umwelttechnik Am Hauptbahnhof 4, 66111 Saarbrücken Essenweinstraße 43, 76131 Karlsruhe
-
Grund der Probenahme: Erneuerung Durchlass, Deklarationsanalyse und Abfalleinstufung
-
Probenahmestelle / Lage: Gemarkung Berg, siehe Übersichtsplan Anlage 1 und Lageplan Anlage 2
-
Probenahmetag / Uhrzeit: 12.06. - 13.06.2023 / 08:00 - 16:00 Uhr
-
Untersuchungsstelle: AGROLAB Labor GmbH, Dr.-Pauling-Str.3, 84079 Bruckberg
-
Probenkonservierung: lichtgeschützt, luftdicht, kühl
-
Entnahmedaten:
| Probenbezeichnung | MP Boden 1 |
|---|---|
| Untersuchungsumfang | EBV, Anlage 1, Tabelle 3, Tabelle 4, |
| Art der Probe | Laborprobe |
| Entnahmestelle(n) | RKS 1 - RKS 2 |
| Entnahmetiefe ∅∅∅∅ | 0,02 - 4,00 m |
| Probenahmegerät(e) * | C, D |
| Allgemeine Beschreibung | Kiese, Sande, Schluffe und Tone mit variierenden Kies-, Sand-, Schluff- und Tonanteilen, tw. mit Steinen, tw. mit Schwarzdeckenbruch, tw. durchwurzelt |
| Farbe | Braun-, Rot-, Grautöne und Schwarz |
| Geruch | erdig |
- Bemerkungen:
Ort, Datum: Berg, 13.06.2023 Probenehmer: Tomislav Pavelic, M.Sc.
- Probenahmegeräte / Materialien:
A - Rammkernsonde / Stahl B - Bohrstock / Edelstahl C - Spaten + Lochspaten / Stahl D - Handschaufel / Edelstahl E - Quadratlochsieb, 31,5 mm / Stahl F - Hammer + Meißel / Stahl
23K.060 Erneuerung Durchlass bei Berg, Strecke 3400, km 58,713 Anlage 8.1
Homogenbereiche
Vorschlag für die Einteilung von Homogenbereichen für das Gewerk Erdarbeiten (E) nach DIN 18300:2019-09
| Homogenbereich | ED | EE | EF | EG | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bodenschicht (-komplex) | Grob- und gemischtkörnige Böden | Grobkörnige Böden mit Steinen | Feinkörnige Böden | Feinkörnige Böden mit Steinen, mit Stei- nen | ||
| Bodengruppe nach | GI, GU, GU*, GT*, SU* | GI | UL, UM, TA | UM | ||
| DIN 18196 | ||||||
| Boden- / Felsklassen | 3 / 4 | 3 / 5 | 4 / 5 | 4 / 5 | ||
| nach DIN 18300:2012 | ||||||
| Anteil Steine und | < 5 | bis zu 30 | < 5 | bis zu 30 | ||
| Blöcke [%] | ||||||
| Korngrößenverteilung | -- | -- | -- | -- | ||
| nach | ||||||
| DIN EN ISO 17892-4 | ||||||
| Dichte, erdfeucht | 1,8 - 2,2 | 1,8 - 2,1 | 1,7 - 1,9 | 17,5 - 18,5 | ||
| [g/cm³] | ||||||
| undränierte Scher- | 0 - 15 | 0 | 5 - 75 | 15 - 25 | ||
| festigkeit c [kN/m²] u | ||||||
| Wassergehalt w [%] | 0 - 60 | 0 - 5 | 10 - 40 | 5 - 25 | ||
| Konsistenzzahl I [-] C | 0,5 - 1,0 | -- | 0,5 - > 1,0 | 0,5 - 1,0 | ||
| Plastizitätszahl I [-] P | 0,0 - 0,1 | -- | 0,05 - 0,5 | 0,05 - 0,5 | ||
| bezogene | locker - dicht | -- | -- | -- | ||
| Lagerungsdichte nach | ||||||
| DIN EN ISO 14688-2 | ||||||
| organischer Anteil [%] | < 5 | < 5 | bis zu 30 | <5 |
23K.060 Erneuerung Durchlass bei Berg, Strecke 3400, km 58,713 Anlage 8.2
Vorschlag für die Einteilung von Homogenbereichen für das Gewerk Rammarbeiten (R) nach DIN 18304:2019-09
| Homogenbereich | RA | RB | RC | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Bodenschicht (-komplex) | Grob-, gemischt- und feinkörnige Böden | Gemischt- und feinkörnige Böden | Grob-, gemischt- und feinkörnige Böden | ||
| Bodengruppe nach DIN 18196 / | GI, GU, GU*, GT*, SU*, UM | GU, UL, UM, TA | GI, GU, GU*, GT*, TA | ||
| Benennung nach | |||||
| DIN EN ISO 14689-1 | |||||
| Boden- / Felsklassen nach | 3 / 4 | 3 / 4 / 5 | 3 / 4 / 5 | ||
| DIN 18300:2012-09 | |||||
| Anteil Steine und Blöcke [%] | < 5 | < 5 | < 5 | ||
| Korngrößenverteilung nach | -- | -- | -- | ||
| DIN EN ISO 17892-4 | |||||
| Wassergehalt w [%] | 10 - 60 | 10 - 60 | 5 - 60 | ||
| Konsistenzzahl IC [-] | 0,0 - 0,75 | 0,75 - 1,0 | 0,0 - >1,0 | ||
| Plastizitätszahl IP [-] | 0 - 0,5 | 0,0 - 0,95 | 0 - 0,95 | ||
| Lagerungsdichte | locker - dicht | mitteldicht - dicht | mitteldicht - dicht |