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Ergänzende faunistische Kartierungen für den sechsstreifigen Ausbau der A6 bei Öhringen und Kupferzell

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 15.09.2026, 17:37 (Europe/Berlin)

Herkunft: vergabe.autobahn.de

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Die Autobahn GmbH des Bundes Datenaustausch DXF/DWG Anlage 4 Niederlassung Südwest Stand 07.2021 Seite 1


Grundsätze der DXF-/DWG-Datenstruktur für die Übernahme in CARD/1

Die DXF- bzw. DWG-Schnittstelle der Fa. AutoDesk hat sich als Industriestandard etabliert und wird beim Fehlen von straßenbauspezifischen Schnittstellen bei Auftragnehmern und sonstigen Datenlie- feranten aushilfsweise eingesetzt.

Dabei müssen die aus einem Zeichnungsprogramm stammenden Vorgaben für die Belange der Stra- ßenplanung und Bestandserfassung der AdB NL-SUW angepasst werden. Deshalb sind die Strukturen von DXF/DWG so zu nutzen, dass daraus digitale Unterlagen für Straßenplanungen erzeugt werden können. Dazu ist es zwingend erforderlich, die Punkte im dem AdB NL-SUW System (derzeit Gauß- Krüger- DHDN 3 GK Zone 3 / EPSG: 31467 Lagekoordinaten mit NN-Höhen, Höhensystem 130 / EPSG: 7699) in die DXF-/DWG-Daten zu übernehmen.

Zur Erzeugung der Codierungen für Punkte, Linien, Texte und Symbole in CARD/1 muss die Lay- erstruktur so gestaltet werden, dass daraus die Codierung der o. g. Objekte eindeutig abgeleitet werden kann. Das heißt, dass für jede Codierung ein eigener Layer im DXF-/DWG-Datenbestand vor- handen sein muss. Bei der Übergabe von Linien ist darauf zu achten, dass durchgehende Linienzüge und nicht eine Folge von Einzellinien als 2-Punkt-Verbindungen vorliegen.

Werden Böschungsschraffen übergeben, so sind diese in einem besonderen Layer zu speichern und nicht zusammen mit den Linien „Böschung-oben“ und „Böschung-unten“. Dies gilt auch für alle Schraffuren und Flächenmuster. Hier sind ebenfalls die Schraffuren bzw. Symbole und die Umringli- nien in getrennten Layern zu übergeben.

In den Zeichnungen eingelagerte größere Objekte (Nebenzeichungen) sind als getrennte DXF/DWG Datenbestände zu übergeben, da das Programm CARD/1 diese Objekte nicht dem AdB NL-SUW Sys- tem zuordnen kann.

Für jede Datenübergabe in DXF/DWG ist eine Datenbeschreibung zu fertigen und zu übergeben, die alle Layer des Datenbestands und die Bedeutung des Layerinhalts auflistet. Dabei ist eine Daten- struktur auf der Grundlage des Punkt-/Linienschlüssels der AdB NL-SUW herzustellen (siehe Anlage 1.1).

Schwerpunkt der Datenübergabe sind Punkte und Linien. Texte, die sich aus den Punktdaten erge- ben, wie Punktnummer, Punktart und Punkthöhe, sollten nicht übergeben werden bzw. in jeweils separaten Layern stehen.

Eine Definition der Punktcodes über Symbole (Blöcke) ist in CARD/1 möglich, die Definition über Layer ist jedoch einfacher und daher vorzuziehen. Gleiches gilt für Linien (Polygone).

Eine Auflösung von Texten und Symbolen in Punkte und Linien ist in jedem Fall zu vermeiden, da dies eine aufwändige Nachbearbeitung erforderlich macht. Dies gilt insbesondere, wenn weitere benö- tigte Daten im selben Layer vorhanden sind.

Zur Unterscheidung der Punkte nach Herkunft hat es sich bewährt, dass die tatsächlich aufgemesse- nen Punkte als Textdatei im ASCII-Format zusätzlich übergeben werden.

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Die Autobahn GmbH des Bundes Datenaustausch DXF/DWG Anlage 4 Niederlassung Südwest Stand 07.2021 Seite 2


In dieser Text-Datei sind die Punktnummer, Rechts- und Hochwert, Höhe und der Punktcode in einer Zeile anzugeben und in Spalten anzuordnen. In CARD/1 können diese Punkte vorab eingelesen wer- den. Bei der nachfolgenden DXF-/DWG-Umsetzung werden dann diese Punkte über den entspre- chenden Fangkreis direkt als Linienstützpunkte erkannt und sind mit ihrer Original-Punktnummer verfügbar.

Da Achsen im DXF-/DWG-Format nur als Punkte, Linien und Texte übergeben werden können, sind sie ggf. immer in getrennten Layern zu übergeben, so dass sie einfach ausselektiert werden können.

Achsen müssen immer zusätzlich als Achsdaten in den in Anlage 2 beschriebenen Formaten geliefert werden.

Forderungskatalog (Zusammenfassung):

 Eindeutige Layerstruktur gemäß Anlage 1.1, Codierungslisten der AdB NL-SUW

 Beschreibung der Layer (ggf. auch Blöcke, Linien und Texte) als Liste (als Ausdruck oder als ausdruckbare Datei)

 Durchgehende Linien über mehrere Punkte, keine 2-Punkt-Linien

 Punkte als 3D-Punkte im DHDN 3 GK Zone 3 EPSG: 31467 Koordinatensystem und im Höhen- system 130 / EPSG: 7699

 Schraffuren, Böschungsschraffen und Flächenmuster jeweils in separaten Layern (getrennt von den Umring- / Begrenzungslinien)

 Keine Punktbeschriftung (Punktnummer, Punkthöhe oder Punktspezifikation) bzw. nur in ge- trennten Layern

 Keine Zeichnungsdaten wie Blattränder, Koordinatenkreuze mit Beschriftung oder Stempel- feld und Legenden in Bestandsdateien

 Größere Objekte (z.B. Detailzeichnungen) als getrennte Datenbestände

 Symbole und Texte nicht aufgelöst als Punkte und Linien

 Alle aufgemessenen Punkte zusätzlich als Textdatei (ASCII-Code) mit folgenden Angaben in einer Zeile: Punktnummer, Rechtswert, Hochwert, Höhe und Punktcode (gemäß Anlage 1.1)

 Darstellungen von Achsen mit Beschriftung sind immer in getrennten Layern zu übergeben

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