Entwicklung konstruktiver Lärmschutzlösungen für sensible Straßenbereiche
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 02.12.2026, 06:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Erfüllungsregion
- Nordrhein-Westfalen
- Verfahren
- Verfahrensart unbekannt
- Auftragsart
- Nicht angegeben
- Veröffentlicht
- 01.10.2026
- CPV-Codes
- Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000)
- Bekanntmachung
- evergabe-online.de
- Bekanntmachungsnummer
- 41d9539e-075c-45f3-9e6b-0a9612168fe3
- Verfahrensnummer
- 12a73311-5fb1-457f-8893-164e526e7184
Fragenkatalog
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Kurzbeschreibung
Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen beauftragt die Entwicklung anpassbarer Lärmschutzkonstruktionen für Straßenbereiche, in denen herkömmliche Lärmschutzwände oder Einhausungen nicht umsetzbar sind. Der Auftrag umfasst eine Literaturrecherche, die Konstruktion und Modellierung geeigneter Lösungen sowie die Prüfung ihrer Lärmminderungswirkung in mindestens einem Modellgebiet. Abschließend sollen die Konzepte wirtschaftlich bewertet und Handlungsempfehlungen erarbeitet werden; Angaben zu Region und Ausführungszeitraum sind nicht enthalten.
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Leistungsbeschreibung
FE 02.0511/2026/IRB "Konstruktiver Lärmschutz an sensiblen Stellen" Die Lärmbelastung durch Straßenverkehr zählt zu den wesentlichen Umweltbeeinträchtigungen in Deutschland. Insbesondere in dicht bebauten Gebieten entstehen Lärmhotspots, die aufgrund topografischer Lage, enger Platzverhältnisse, problematischer Baugrundverhältnisse, bestehender Infrastruktur oder Denkmalschutz nur durch sehr hohe Lärmschutzwände (über 10 m) oder vollständige Einhausungen wirksam geschützt werden könnten - Lösungen, die dort häufig nicht umsetzbar sind. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung variabler, an unterschiedliche Immissionsgebiete anpassbarer Lärmschutzkonstruktionen für Einsatzorte, an denen gängige Bauwerke (Lärmschutzwände, Teilabdeckungen, Einhausungen) nicht möglich sind. Die Konstruktionen müssen die technischen Anforderungen nach ZTV ING (Standsicherheit, Dauerhaftigkeit, Verkehrssicherheit) erfüllen und eine Immissionspegelreduzierung von mindestens 3 dB(A), angestrebt 5 dB(A) oder mehr, erreichen - ohne die Forderungen zur Luftschalldämmung in Gänze erfüllen zu müssen. Wichtig ist dabei, dass die Bauwerke nicht als Tunnel im Sinne der RABT/EABT klassifiziert werden, da dies umfangreiche Sicherheitsauflagen (u. a. zu Beleuchtung, Belüftung und Fluchtwegen) nach sich zöge. Vorgesehen ist ein phasenweises Vorgehen: systematische Literaturrecherche zu Leichtbaukonstruktionen, statische Konstruktion und Modellierung der Standfestigkeit (u. a. bionische Ansätze, Metamaterialien), Weiterentwicklung ausgewählter Konzepte zu einsatzfähigen Lärmschutzbauwerken, Überprüfung der Wirksamkeit in mindestens einem Modellgebiet mittels FEM/BEM-Simulation sowie abschließende Bewertung inkl. Wirtschaftlichkeitsanalyse und Handlungsempfehlungen.
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0000 · FE 02.0511/2026/IRB - Konstruktiver Lärmschutz an sensiblen Stellen
FE 02.0511/2026/IRB "Konstruktiver Lärmschutz an sensiblen Stellen" Die Lärmbelastung durch Straßenverkehr zählt zu den wesentlichen Umweltbeeinträchtigungen in Deutschland. Insbesondere in dicht bebauten Gebieten entstehen Lärmhotspots, die aufgrund topografischer Lage, enger Platzverhältnisse, problematischer Baugrundverhältnisse, bestehender Infrastruktur oder Denkmalschutz nur durch sehr hohe Lärmschutzwände (über 10 m) oder vollständige Einhausungen wirksam geschützt werden könnten - Lösungen, die dort häufig nicht umsetzbar sind. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung variabler, an unterschiedliche Immissionsgebiete anpassbarer Lärmschutzkonstruktionen für Einsatzorte, an denen gängige Bauwerke (Lärmschutzwände, Teilabdeckungen, Einhausungen) nicht möglich sind. Die Konstruktionen müssen die technischen Anforderungen nach ZTV ING (Standsicherheit, Dauerhaftigkeit, Verkehrssicherheit) erfüllen und eine Immissionspegelreduzierung von mindestens 3 dB(A), angestrebt 5 dB(A) oder mehr, erreichen - ohne die Forderungen zur Luftschalldämmung in Gänze erfüllen zu müssen. Wichtig ist dabei, dass die Bauwerke nicht als Tunnel im Sinne der RABT/EABT klassifiziert werden, da dies umfangreiche Sicherheitsauflagen (u. a. zu Beleuchtung, Belüftung und Fluchtwegen) nach sich zöge. Vorgesehen ist ein phasenweises Vorgehen: systematische Literaturrecherche zu Leichtbaukonstruktionen, statische Konstruktion und Modellierung der Standfestigkeit (u. a. bionische Ansätze, Metamaterialien), Weiterentwicklung ausgewählter Konzepte zu einsatzfähigen Lärmschutzbauwerken, Überprüfung der Wirksamkeit in mindestens einem Modellgebiet mittels FEM/BEM-Simulation sowie abschließende Bewertung inkl. Wirtschaftlichkeitsanalyse und Handlungsempfehlungen.
Frist: 02.12.2026, 01:00 (Europe/Berlin)
Vergabeunterlagen
21 Dateien laut Portal · Stand 01.10.2026| Sonstiges | 1 KB | |
| Vertragsbedingungen | 256 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 402 KB | |
| Formular | 2,1 MB | |
| Anschreiben | 587 KB | |
| Sonstiges | 11 KB | |
| Formular | 28 KB | |
| Sonstiges | 753 KB | |
| Formular | 18 KB | |
| Formular | 48 KB | |
| Formular | 503 KB | |
| Sonstiges | 60 KB | |
| Formular | 237 KB | |
| Vertragsbedingungen | 463 KB | |
| Sonstiges | 537 KB | |
| Sonstiges | 60 KB | |
| Sonstiges | 862 KB | |
| Sonstiges | 168 KB | |
| Sonstiges | 38 KB | |
| Sonstiges | 357 KB | |
| Sonstiges | 13 KB |
Änderungen und Bieterfragen
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