Verfahrensbeschreibung Besondere Bewerbungsbedingungen.pdf

Deutschkurse im Rahmen einer Vereinbarung über 2,5 Jahre

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 22.09.2026, 10:01 (Europe/Berlin)

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Referat Z.5 (Beschaffung, Materialwirtschaft)

BAM-Aktenzeichen: 02-16/26:2

Vergabeverfahren

Rahmenvereinbarung Deutschkurse

  • Verfahrensbeschreibung und

Besondere Bewerbungsbedingungen -

Stand: v1/16.09.2026

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Inhalt

1 Allgemeine Verfahrensbestimmungen ........................................................ 3

1.1 Ausschreibende Stelle (Vergabestelle) ............................................................ 3

1.2 Bieterfragen ................................................................................................ 3

1.3 Vertraulichkeit, Verschwiegenheitsverpflichtung ............................................... 3

1.4 Bietergemeinschaft ....................................................................................... 4

1.5 Kapazitäten anderer Unternehmer (Eignungsleihe, Unteraufträge)...................... 4

1.6 Allgemeine Anforderungen an das Angebot ...................................................... 4

2 Verzeichnis der Vergabeunterlagen und der einzureichenden Dokumente . 5

3 Besondere Bewerbungsbedingungen für dieses Verfahren ......................... 6

3.1 Durchführung des Verfahrens ........................................................................ 6

3.2 Losaufteilung ............................................................................................... 6

3.3 Nachweise und Erklärungen zur Eignung ......................................................... 6

3.3.1 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gem. § 31 UVgO ............... 7

(1) Umsatz .................................................................................................... 7

3.3.2 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit gem. § 31 UVgO .................... 7

(1) Referenzen .............................................................................................. 7

(2) Jährliche Beschäftigtenzahl ........................................................................ 8

3.4 Sonstige unternehmensbezogene Erklärungen und Nachweise ........................... 8

3.4.1 Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen ........................ 8

3.4.2 Unternehmensdaten .............................................................................. 8

3.5 Angebotsformular ......................................................................................... 9

3.6 Nachweise und Erklärungen zur Leistung ......................................................... 9

3.6.1 Eigenerklärung Bundestariftreuegesetz..................................................... 9

3.6.2 Wertungsmatrix .................................................................................... 9

3.7 Prüfung und Wertung der Angebote ................................................................ 9

3.7.1 Angemessenheit der Preise ..................................................................... 9

3.7.2 Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots ............................................... 9

4 Vertragsunterlagen .................................................................................. 10


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1 Allgemeine Verfahrensbestimmungen

Die allgemeinen Bewerbungsbedingungen (Dokument „Bewerbungsbedingungen“), in denen die grundlegenden Anforderungen und Rahmenbedingungen aller Vergabever- fahren der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) aufgeführt sind, und die Bestimmungen in diesem Abschnitt sowie die besonderen Bewerbungs- bedingungen in diesem Dokument regeln die Durchführung des Vergabeverfahrens. Soweit in den besonderen Bewerbungsbedingungen abweichende Regelungen getroffen sind, gehen diese den Regelungen der allgemeinen Bewerbungsbedingungen und der allgemeinen Verfahrensbestimmungen vor.

1.1 Ausschreibende Stelle (Vergabestelle)

Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) Referat Z.5 – Beschaffung, Materialwirtschaft Unter den Eichen 87 12205 Berlin Tel.: +49 (0)30 8104 – 2375 E-Mail: beschaffung@bam.de

1.2 Bieterfragen

Soweit Sie bei der Erstellung Ihres Angebots Fragen zu den Unterlagen haben, insbesondere wenn diese nach Ihrer Auffassung Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler enthalten, wenden Sie sich bitte unverzüglich über die elektronische Vergabeplattform des Bundes an die Vergabestelle. Geben Sie bitte zu jeder Frage den konkreten Bezug in den Vergabeunterlagen (Dokumentenname und Seitenzahl bzw. Ziffer) an. Da die Vergabestelle gehalten ist, rechtzeitig angeforderte zusätzliche Auskünfte über die Unterlagen spätestens 6 Tage vor Fristablauf zu erteilen, sollten Auskünfte bis spätestens 8 Tage vor Ende der Angebotsfrist angefordert werden. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht rechtzeitig eingehende Fragen nicht zu beantworten.

Die im allgemeinen Interesse liegenden Fragen und Antworten werden allen Bewerbern in anonymisierter Form über die elektronische Vergabeplattform zugänglich gemacht. Sofern Gründe gegen eine Veröffentlichung bestimmter Daten/Informationen sprechen, teilen Sie dieses bitte in der Frage ausdrücklich mit.

Die Antworten werden Bestandteil der Vergabeunterlagen und sind somit verbindlich für die Erstellung des Angebots sowie für die Prüfung und Wertung der eingegangenen Angebote. Antworten, die sich auf Vertragsbedingungen oder auf die Leistungsbeschrei- bung beziehen, werden zudem verbindlicher Vertragsbestandteil.

Bei Fragen, die im Zusammenhang mit der elektronischen Vergabeplattform stehen, wenden Sie sich bitte an den HelpDesk der eVergabe (Telefon: +49 22899 610-1234, E-Mail: ticket@bescha.bund.de). Erläuterungen zum Informationsaustausch und der Übermittlung von Dokumenten über die elektronische Vergabeplattform sind zudem in den „Anleitungen für Unternehmen“ zu finden (https://www.evergabe-online.info/e- Vergabe/DE/3%20Unternehmen/Anleitungen/node_Anleitungen.html).

1.3 Vertraulichkeit, Verschwiegenheitsverpflichtung

Über die Ihnen bei diesem Vergabeverfahren bekannt werdenden dienstlichen Angelegenheiten der BAM haben Sie auch nach Beendigung des Verfahrens Verschwiegenheit zu bewahren; hierzu haben Sie auch Ihre Mitarbeiter/-innen zu ver- pflichten.


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1.4 Bietergemeinschaft

Die allgemeinen Regelungen zur Bietergemeinschaft sind in den (allgemeinen) Bewerbungsbedingungen aufgeführt. Nutzen Sie für die mitzuteilenden Angaben bitte die Vorlage „Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung“.

1.5 Kapazitäten anderer Unternehmer (Eignungsleihe, Unteraufträge)

Der erfolgreiche Bieter hat die Leistung als Auftragnehmer grundsätzlich in eigener Verantwortung auszuführen. Sofern erforderlich, kann er sich zur Vertragserfüllung auch Dritter bedienen. Dies erfordert die vorherige Zustimmung des Auftraggebers. Eine Vertragsbeziehung zwischen dem Dritten und dem Auftraggeber kommt nicht zustande. Die von dem Dritten erbrachten Leistungen sind Bestandteil der Leistung des Bieters.

Soweit Sie bereits im Vergabeverfahren beabsichtigen, die Ausführung von Leistungen an andere Unternehmen (Unterauftragnehmer) zu übertragen, haben Sie neben dem Unterauftragnehmer auch die zu übertragenden Leistungsteile nach Art und Umfang bereits im Vergabeverfahren anzugeben und, falls zu diesem Zeitpunkt schon zumutbar, spätestens aber vor Zuschlagserteilung, die anderen Unternehmen zu benennen und eine rechtsverbindlich unterschriebene Verpflichtungserklärung unter Verwendung der beiliegenden Vorlage „Verpflichtungserklärung Eignungsleihe/Unteraufträge“ des Unterauftragnehmers vorzulegen, in der dieser sich verpflichtet, die bezeichneten Leistungsteile im Falle der Auftragserteilung als Unterauftragnehmer zu übernehmen.

Soweit Sie sich in Ihrem Angebot zum Nachweis Ihrer Eignung auf die Fähigkeiten und Ressourcen von Unterauftragnehmern berufen, können grundsätzlich auch nur diese Unterauftragnehmer für die betroffenen Leistungsteile als Unterauftragnehmer eingesetzt werden. Ein Austausch dieser Unterauftragnehmer ist während der Vertragslaufzeit nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung der BAM zulässig. Die Erteilung dieser Zustimmung steht im freien Ermessen der BAM und setzt voraus, dass der Austausch rechtzeitig beantragt sowie dass glaubhaft nachgewiesen wird, dass ein zumindest gleichwertiger Austausch erfolgt.

Soweit ein Unterauftragnehmer ausgetauscht werden soll, auf dessen Fähigkeiten und Ressourcen Sie sich zum Nachweis Ihrer Eignung nicht berufen haben, genügt eine schriftliche Anzeige über den Austausch sowie die Vorlage einer rechtsverbindlich unterschriebenen Verpflichtungserklärung des neuen Unterauftragnehmers.

1.6 Allgemeine Anforderungen an das Angebot

Die Angebote sind in übersichtlicher, lesbarer und nachvollziehbarer Form in deutscher Sprache zu erstellen.

Sofern in den Vergabeunterlagen nichts Abweichendes geregelt ist, sind für die Abgabe von elektronischen Angeboten die zur Verfügung gestellten Dokumente ausschließlich im vorgegebenen Dateiformat einzureichen. Sofern es erforderlich ist zusätzliche Dokumente einzureichen, sind diese als PDF-Dateien zu übermitteln. Stellen Sie hierbei sicher, dass die PDF-Dateien in dem Programm Adobe Acrobat Reader in der aktuellen Version korrekt dargestellt werden. Sofern aus Ihrer Sicht eine sinnvolle Einreichung mit den genannten Formaten nicht möglich ist, stellen Sie bitte vor Abgabe eine entsprechende Bieterfrage.

Das Angebot muss vor Ablauf der jeweiligen Frist vollständig eingegangen sein (i. d. R. 11:00 Uhr). Diese Frist gilt auch für nachträgliche Berichtigungen und Änderungen des Angebots. Ein Angebot, welches bis spätestens 11:00 Uhr abzugeben ist, wäre um 11:00:01 Uhr verfristet.

Beachten Sie bitte, dass die Beifügung der Allgemeinen Geschäfts- und Lieferbedingungen des Bieters eine Änderung der Vergabeunterlagen und somit einen Ausschlussgrund darstellen kann.


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2 Verzeichnis der Vergabeunterlagen und der einzureichenden Dokumente

Ihnen werden im Rahmen dieses Vergabeverfahrens die unten aufgeführten Dokumente als Vergabeunterlagen übersandt. In diesem Verzeichnis sind ebenso die von Ihnen einzureichenden Dokumente aufgelistet. Von Ihnen geforderte Dokumente, für die kein Formular vorgesehen ist, sind von Ihnen z. B. eingescannt als PDF-Datei einzureichen. Sofern die Vergabestelle es verlangt, müssen Sie der Vergabestelle die Originale vorlegen.

Bitte beachten Sie, dass Sie alle während des gesamten Verfahrens eintretenden Umstände und Veränderungen, die Einfluss auf Ihre Eignung und Ihre sonstigen Erklärungen haben könnten, unverzüglich der Vergabestelle mitteilen müssen – insbesondere, wenn hierdurch die von Ihnen eingereichten Nachweise und Erklärungen unrichtig geworden sind. Die Vergabestelle tritt dann erneut in eine Eignungsprüfung ein, auch ein nachträglicher Ausschluss des Bieters vom Verfahren ist möglich. Sofern Zweifel an der Richtigkeit der abgegebenen Nachweise und Erklärungen bestehen, kann die Vorlage weiterer Nachweise verlangt werden.

Folgende Dokumente bilden die Vergabeunterlagen bzw. sind mit dem Angebot einzureichen:

Dokumenteinzureichen
Verfahrensbeschreibung und Besondere Bewerbungsbedingungennein
(dieses Dokument)
Angebotsaufforderungnein
Angebotsformularja
Vordruck Referenzen bzw. Referenzliste (Letztere vom Bieter zu erstellen)ja
Eigenerklärung Ausschlussgründeja
Anlage Unternehmensdatenja
Leistungsbeschreibungnein
Wertungsmatrixja
Rahmenvereinbarungnein
Bescheinigung gem. § 4 Nr. 21 a) bb) UStG (vom Bieter beizubringen)ja, soweit zutreffend
Besondere Ausführungsbedingungen Bundestariftreuegesetznein
Eigenerklärung Bundestariftreuegesetzja
Allgemeine Einkaufsbedingungen BAMnein
VOL/Bnein
Bewerbungsbedingungennein
Informationen zur elektronischen Rechnungnein

Im Falle der Bildung von Bietergemeinschaften zusätzlich:

Dokument einzureichen


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Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärungja
Eigenerklärung Ausschlussgründe (siehe oben) für jedes Mitglied der Bietergemeinschaftja
Anlage Unternehmensdaten (siehe oben) für jedes Mitglied derja
Bietergemeinschaft

Im Falle des Einsatzes anderer Unternehmen im Rahmen einer Eignungsleihe zusätzlich vom eignungsverleihenden Unternehmen:

Dokumenteinzureichen
Verpflichtungserklärung Eignungsleihe/Unteraufträgeja
Eigenerklärung Ausschlussgründe (siehe oben)ja

Im Falle des Einsatzes anderer Unternehmen im Rahmen einer Unterauftrags- vergabe zusätzlich:

Dokumenteinzureichen
Anlage Unteraufträgeja
Hinweis: Die konkrete Benennung der Unterauftragnehmer muss
spätestens vor Zuschlagserteilung erfolgen.
Verpflichtungserklärung Eignungsleihe Unteraufträge (siehe oben) für jeden Unterauftragnehmer. Hinweis: Kann bereits mit dem Angebot abgegeben werden. Sofern nicht bereits mit Abgabe des Angebots möglich, spätestens vor Zuschlagserteilung einzureichen.ja
Eigenerklärung Ausschlussgründe (siehe oben) für jedenja
Unterauftragnehmer.
Hinweis: Kann bereits mit dem Angebot abgegeben werden. Sofern
nicht bereits mit Abgabe des Angebots möglich, spätestens vor
Zuschlagserteilung einzureichen.

Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie bitte unter Bezugnahme auf die entsprechenden Unterlagen konkret mit, welche Informationen vertraulich zu behandeln sind. 3 Besondere Bewerbungsbedingungen für dieses Verfahren

3.1 Durchführung des Verfahrens

Bei dem vorliegenden Verfahren handelt es sich um eine öffentliche Ausschreibung nach der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO). Es handelt sich um ein ausschließlich elektronisch durchgeführtes Vergabeverfahren.

3.2 Losaufteilung

Die Gesamtleistung bildet ein Los.

3.3 Nachweise und Erklärungen zur Eignung

Aufträge werden nur an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Unternehmen vergeben, die nicht nach den §§ 123 oder 124 GWB ausgeschlossen worden sind.


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Bitte legen Sie die nachfolgend geforderten Nachweise und Erklärungen vor. Für den Fall der Bildung von Bietergemeinschaften und für den Fall der Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe, Unteraufträge) wird auf Ziffer 1 und die Bewerbungsbedingungen verwiesen. Sofern die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen in einer separaten Anlage eingereicht werden, ist auf die hier angegebene Bezeichnung Bezug zu nehmen. Verweise auf Literatur oder auf Broschüren dürfen nur als ergänzende Information erfolgen. Diese Verweise können nicht die geforderten Angaben ersetzen. Fragen müssen in einer in sich abgeschlossenen Form beantwortet werden. Querverweise werden grundsätzlich als nicht relevante Zusatzinformation angesehen.

Alternativ zu den nachfolgend genannten Eigenerklärungen/Formularen können Sie auch die Bescheinigung der Eintragung in der für die BAM frei zugänglichen Präqualifikations-Datenbank der IHK (DIHK) vorlegen und die entsprechende Zertifikatsnummer und den Zugangscode angeben. Beachten Sie, dass in diesem Fall die Eignungsanforderungen dieses Verfahrens, insbesondere die geforderten Mindestbedingungen, durch die in der Datenbank hinterlegten Dokumente bzw. Daten erfüllt werden müssen, ggf. ergänzt durch im Verfahren eingereichte zusätzliche Eigenerklärungen/Formulare. D. h. der Nachweis der Eignung in diesem Verfahren ist nicht allein durch die Tatsache des Eintrags in eine Präqualifizierungs-Datenbank erfüllt.

Bei Bietergemeinschaften müssen die u. g. Anforderungen von der Bietergemeinschaft insgesamt erfüllt werden, nicht von jedem Mitglied einzeln.

3.3.1 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gem. § 31 UVgO

(1)Umsatz

Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags für das letzte Geschäftsjahr anzugeben. Der Umsatz muss mindestens 300.000 EUR netto pro Jahr betragen. Die Angaben werden Ihren Eintragungen im Formular „Anlage Unternehmensdaten“ entnommen.

Sofern Sie aus berechtigten Gründen die Unterlagen nicht beibringen können, teilen Sie diese Gründe im Angebot der Vergabestelle mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vor. Die Vergabestelle entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Angebotsschluss aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich.

3.3.2 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit gem. § 31 UVgO

(1)Referenzen

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit reichen Sie bitte eine Liste mit mindestens zwei geeigneten Referenzen in Bezug zur gegenständlichen Leistung ein. Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand der Referenzen dar.

Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:

• Beschreibung der ausgeführten Leistung • Wert des Auftrags (netto) • Zeitraum der Leistungserbringung • Angabe der zuständigen Kontaktstelle beim Auftraggeber der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten

Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen an die benannten Referenzen:

• Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein (maßgeblich ist das Datum der letzten Leistungserbringung – gerechnet bis zum Ende der Angebotsfrist).


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• Als gleichwertig werden Referenzen angesehen, die folgende Merkmale aufweisen: o Durchführung von Deutschkursen für Wissenschaftler, wissenschaftli- chen Nachwuchs oder vergleichbare Zielgruppen an Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder wissenschaftsnahen Organisationen über mindestens 2 Semester (1 Jahr) mit einem Auftragswert von mind. 30.000 Euro netto • Sofern es sich um Referenzen handelt, die noch nicht abgeschlossen wurden, ist der bisher erreichte Leistungsstand anzugeben. Noch nicht realisierte Leistungsstände können nicht berücksichtigt werden.

Für die Referenzen ist das Formular „Eigenerklärung Unternehmensreferenz“ zu verwenden. Nutzen Sie das Formular sofern erforderlich bitte mehrfach.

Es sind nur zwei Referenzen gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere als bedingungsgemäß betrachtete Referenzen einzureichen. Beachten Sie, dass das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Ende der Angebotsfrist nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist.

Auf die Möglichkeit, Referenzen von benannten Unterauftragnehmern im Rahmen der Eignungsleihe beizubringen, sofern diese sich für den Fall der Auftragserteilung bereits verbindend verpflichtet haben, wird ausdrücklich hingewiesen.

Sofern Sie aus berechtigten Gründen die Unterlagen nicht beibringen können, teilen Sie diese Gründe im Angebot der Vergabestelle mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vor. Die Vergabestelle entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Angebotsschluss aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Bitte berücksichtigen Sie in jedem Fall, dass Sie bei einer Mindestanforderung an den Wert des Auftrags auch Margen angeben können (bspw. „>100.000 €“ oder „zwischen 100.000 und 200.000 €“).

Die Vergabestelle behält sich vor, die angegebenen Referenzen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen.

(2)Jährliche Beschäftigtenzahl

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist die jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens für das letzte Geschäftsjahr anzugeben. Die Beschäftigtenzahl muss mindestens 10 Mitarbeiter pro Jahr betragen. Die Angaben werden Ihren Eintragungen im Formular „Anlage Unternehmensdaten“ entnommen.

3.4 Sonstige unternehmensbezogene Erklärungen und Nachweise

Bitte legen Sie die im Folgenden aufgeführten unternehmensbezogenen Erklärungen und Nachweise mit dem Angebot vor.

3.4.1 Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen

Öffentliche Aufträge werden nicht an Unternehmen vergeben, bei denen Ausschluss- gründe gemäß §§ 123 oder 124 GWB vorliegen. Die Vergabestelle hat zu prüfen, ob zwingende oder fakultative Ausschlussgründe vorliegen, die zum Ausschluss vom Verfahren führen können bzw. müssen. Hierzu dient das Formular „Eigenerklärung Ausschlussgründe“.

Beachten Sie, dass bei Bietergemeinschaften und Unteraufträgen alle beteiligten Unternehmen diese Eigenerklärung einzureichen haben.

3.4.2 Unternehmensdaten

Das Formular „Unternehmensdaten“ ist vollständig auszufüllen und Ihrem Angebot beizufügen. Die Angaben zur Unternehmensgröße dienen rein statistischen Zwecken.


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Die übrigen Angaben werden für die vor dem Zuschlag einzuholende Registerauskunft insbesondere nach § 6 Wettbewerbsregistergesetz benötigt.

Bei Bietergemeinschaften ist das Formular für jedes Mitglied einzureichen.

3.5 Angebotsformular

Der Vordruck „Angebotsformular“ ist vollständig auszufüllen. Die Preise müssen alle in den Vertragsunterlagen insbesondere der Leistungsbeschreibung aufgestellten Anforderungen umfassen – sowohl die Eigenleistungen des Bieters bzw. der Bietergemeinschaft als auch die von Dritten (insbesondere von Unterauftragnehmern) zu erbringenden Leistungen. Der für die angebotene Leistung gültige Umsatzsteuersatz ist im Angebotsformular aus dem zur Verfügung stehenden Drop-Down-Menü auszuwählen. Sofern Sie hier 0 % auswählen, im Falle, dass Sie über eine Bescheinigung gem. § 4 Nr. 21 a) bb) UStG verfügen, legen Sie diese dem Angebot bei.

3.6 Nachweise und Erklärungen zur Leistung

3.6.1 Eigenerklärung Bundestariftreuegesetz

Bitte legen Sie zum Nachweis der Einhaltung der Besonderen Ausführungsbedingungen nach dem Bundestariftreuegesetz die Eigenerklärung zur Einhaltung des Tariftreue- versprechens vor.

3.6.2 Wertungsmatrix

Füllen Sie die Wertungsmatrix aus. Die Eintragungen werden entsprechend der dort dargestellten Systematik bewertet.

3.7 Prüfung und Wertung der Angebote

Nach Ablauf der Angebotsfrist und Angebotsöffnung werden die Angebote einer Prüfung und Wertung unterzogen. Nach der formalen Prüfung des Angebotes gem. §§ 41 ff. UVgO wird geprüft, ob ein Bieter die für die Durchführung des Auftrags notwendige Eignung besitzt und nicht nach den §§ 123, 124 GWB, nach § 42 UVgO oder aus anderen Gründen ausgeschlossen werden muss.

3.7.1 Angemessenheit der Preise

Gemäß § 44 Abs. 1 UVgO verlangt die Vergabestelle vom Bieter Aufklärung, wenn die Preise oder die Kosten des Angebotes im Verhältnis zu der zu erbringenden Leistung ungewöhnlich niedrig erscheinen. Kann die Vergabestelle die ungewöhnlich niedrige Höhe der angebotenen Preise bzw. Kosten nicht zufriedenstellend aufklären, kann der Bieter ausgeschlossen werden. Der Ausschluss erfolgt zwingend, wenn Verpflichtungen nach § 44 Abs. 2 S. 2 Nr. 4 UVgO i. V. m. § 128 Abs. 1 GWB nicht eingehalten werden oder der Bieter an der Aufklärung nicht mitwirkt.

3.7.2 Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots

Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste bedingungsgemäße Angebot erteilt.

Das wirtschaftlichste Angebot ist das Angebot, bei dem die Leistungskennzahl (L) und die Preiskennzahl (P) im günstigsten Verhältnis zueinander stehen.

Die Leistungskennzahl (L) spiegelt den Erfüllungsgrad der angebotenen Leistung bezogen auf die Anforderungen an die Leistung (Leistungskriterien) wider. Die Leistungskennzahl (L) wird auf Basis der in diesem Dokument geforderten Nachweise und Erklärungen zur Leistung ermittelt. Entsprechend den Angaben in der Wertungsmatrix wird der Erfüllungsgrad der Leistungskriterien bewertet. Die vergebenen Punktzahlen gehen mit ihrer individuellen Gewichtung in das Gesamtergebnis ein. Für die Erfüllung der Mindestanforderungen werden 100


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Basispunkte vergeben. Zusätzlich können 10 Leistungspunkte und somit maximal 110 Punkte insgesamt erreicht werden.

Die Preiskennzahl (P) ist identisch mit dem Gesamtpreis im Vordruck „Angebotsformular“ inkl. der gesetzlichen Umsatzsteuer sowie Skontoabzug (sofern die Skontofrist mind. 10 Tage beträgt) bei Erfüllung der in den Vertragsunterlagen inkl. der Leistungsbeschreibung gestellten Mindestanforderungen.

Mittels Division der Leistungskennzahl (L) durch die Preiskennzahl (P) wird die Kennzahl der Wirtschaftlichkeit (Z) für das Preis-Leistungs-Verhältnis ermittelt. Auf Basis dieser Kennzahl wird eine Rangfolge der Angebote hergestellt. Das Angebot mit dem höchsten Quotienten Z ist das wirtschaftlichste.

Die Formel lautet: Z = L / P

Wenn mehrere Angebote, die für den Zuschlag in Frage kommen, dieselbe Kennzahl der Wirtschaftlichkeit besitzen, erfolgt der Zuschlag auf das Angebot mit der höchsten Leistungskennzahl. Ist auch diese Kennzahl gleich, entscheidet die Vergabestelle im Wege des Auslosungsverfahrens über den Zuschlag. Das Auslosungsverfahren wird im Vieraugenprinzip durchgeführt. 4 Vertragsunterlagen

Mit der Zuschlagserteilung wird eine Rahmenvereinbarung geschlossen. Die Vertragsunterlagen, insbesondere die Leistungsbeschreibung, finden Sie in den Dokumenten, die als Anlagen beiliegen.

Hinweise zur E-Rechnung

Gemäß der E-Rechnungs-Verordnung des Bundes sind Sie zur elektronischen Rechnungsstellung verpflichtet. Ausnahmen von der Verpflichtung sind in § 3 Absatz 3 der E-Rechnungs-Verordnung geregelt. Weitere Informationen zur E-Rechnung finden Sie unter https://www.e-rechnung-bund.de/ und in der Anlage „Info E-Rechnung“.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an der vorliegenden Ausschreibung.


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