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Berlin, 23.09.2026 Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes
Referat ZR 3 Betrieb einer qualifizierten IT-Hotline für die Anwenderinnen Vergaben und Anwender des Deutschen Bundestages (First-Level-Support) Platz der Republik 1 11011 Berlin Sehr geehrte Damen und Herren, Telefon: +49 30 227-33234 Fax: +49 30 227-30374 es ist beabsichtigt, die oben genannte Leistung im Namen der vergabereferat@bundestag.de Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Deutschen Bundestag, zu vergeben.
Wenn Sie bereit sind, diese Leistung auf der Grundlage dieser Vergabeunterlagen zu erbringen, werden Sie um die Abgabe Vergabenummer: eines elektronischen Angebotes gebeten. Sie können Ihr Angebot ausschließlich elektronisch auf der e-Vergabeplattform des Bun- ZR3-16120-2026-130-17-DE2 des (www.evergabe-online.de) mittels des Angebotsassistenten Vergabeart: abgeben. Offenes Verfahren Bitte beachten Sie dazu die folgenden Ausführungen sowie die Rahmenvereinbarung beigefügten Hinweise für die Teilnahme am Vergabeverfahren. Ende der Angebotsfrist: Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den Anlagen.
28.10.2026, 12.00 Uhr Mit freundlichen Grüßen Referat ZR 3 - Vergaben Angebotsabgabe:
Es ist ausschließlich eine elektronische Angebotsabgabe über die e-Vergabeplattform des Bundes Anlagen (www.evergabe-online.de) möglich. Hinweise zur Teilnahme am Vergabeverfahren Ende der Bindefrist: Leistungsbeschreibung (LB) Anlage 1 der LB: Profilvordruck der Qualifikationsstufen 1: 29.01.2026 IT-Projektleiter Leistungsbeginn/ Anlage 2 der LB: Profilvordruck der Qualifikationsstufen 2: Ausführungszeitraum: IT-Mitarbeiter Anlage 3: Muster Vereinbarung über die Behandlung von Ver- 01.02.2027 – 31.01.2031 schlusssachen des Geheimhaltungsgrades VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH (VS-NfD) Anlage 4 der LB Muster Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung Preisangaben Bewertungsschema samt Gewichtung der Wertungskriterien Hinweise zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots Angebotsvordruck Tariftreueerklärung Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine
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destabilisieren, in der Fassung des Artikel 1 Ziffer 23 der Ver- ordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 Zusätzliche Vertragsbedingungen der Verwaltung des Deutschen Bundestages Datenschutzhinweise der Verwaltung des Deutschen Bundestages Hausordnung des Deutschen Bundestages einschließlich der Zugangs- und Verhaltensregeln für den Bereich der Bundestags- liegenschaften Brandschutzordnung des Deutschen Bundestages EVB-IT Dienstleistungs-AGB – in der Fassung vom 1. März 2026
1 Angebot Dieses Vergabeverfahren wird über die e-Vergabeplattform des Bundes (www.evergabe- online.de) durchgeführt. Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich auf der e-Vergabeplatt- form des Bundes einsehbar und können dort kostenfrei ohne Registrierung heruntergeladen werden. Für die Angebotserstellung und -abgabe sind die Vergabeunterlagen zu verwenden.
Sämtliche Informationen zum Vergabeverfahren, zum Beispiel Änderungen der Vergabeun- terlagen, Fristverlängerungen, Bieterinformationen, werden ausschließlich über die e-Verga- beplattform des Bundes bereitgestellt und müssen dort abgerufen werden. Um diese Informa- tionen erhalten und selbst Bieterfragen stellen zu können, ist eine Registrierung auf der e- Vergabeplattform des Bundes erforderlich. Änderungen, Ergänzungen und Bieterinformatio- nen werden Vertragsbestandteil. Der Bieter kann sich im Rahmen der Vertragsdurchführung nicht auf deren Unkenntnis berufen.
Das elektronische Angebot muss bis zum Ende der Angebotsfrist übertragen sein. Angebote in schriftlicher Form per Post oder in anderer Form sind nicht zugelassen.
2 frei
3 frei
4 Vergabe nach Losen ist nicht vorgesehen.
5 Nebenangebote sind nicht zugelassen.
6 frei
7 Zuschlagskriterien Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot nach den sich aus dem Bewertungsschema ergebenden Kriterien.
8 Rechtsschutz Die Vergabe öffentlicher Aufträge unterliegt der Nachprüfung durch die Vergabekammern. Ein Antrag auf Nachprüfungsverfahren nach den §§ 155 fortfolgende des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist schriftlich zu stellen beim
Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes
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Kaiser-Friedrich-Str. 16 53113 Bonn
Auf § 160 Absatz 3 Nummer 4 GWB wird verwiesen.
Für Amtshandlungen der Vergabekammern werden Kosten (Gebühren und Auslagen) zur Deckung des Verwaltungsaufwandes erhoben (§ 182 GWB).
9 Präqualifizierung Präqualifizierte Unternehmen können anstelle der geforderten Unterlagen die Nummer ange- ben (Punkt 3.4 des Angebotsvordruckes), unter welcher sie in der bundesweiten Präqualifizie- rungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) oder in der Liste des Ver- eins für die Präqualifikation von Bauunternehmern e. V. (PQ-Verein) eingetragen sind, soweit die Eintragung Auskunft über die in den Unterlagen geforderten Angaben gibt.
10 Sonstiges Bieterfragen werden grundsätzlich nur beantwortet, wenn sie bis eine Woche vor Ablauf der Angebotsfrist gestellt werden. Die Beantwortung später eingehender Bieterfragen liegt im Er- messen der Vergabestelle.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) des Bieters dürfen dem Angebot nicht beigefügt werden.
11 Zusammenstellung der geforderten Unterlagen 11.1 Unterlagen, die mit dem Angebotsvordruck vorzulegen sind a. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach Punkt 2 des Ange- botsvordruckes (erfolgt durch Abgabe des Angebotes). Beim Einsatz von Unterauftragneh- mern erklärt der Bieter dies mit Abgabe des Angebotes auch für den/die Unterauftragneh- mer. b. Eigenerklärung über die Eintragung im Handelsregister beziehungsweise in der Hand- werksrolle oder Auszug aus dem Berufsregister (Punkt 3.1.1 des Angebotsvordruckes). c. Eigenerklärung über das Vorliegen der Eigenschaften eines Kleinstunternehmens, kleinen Unternehmens oder mittleren Unternehmens (KMU) (Punkt 3.3 des Angebotsvordruckes). d. Gegebenenfalls Angabe der Zertifikats- oder Registriernummer in der bundesweiten Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) oder in der PQ-Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (PQ-Verein) (Punkt 3.4 des Angebotsvordruckes). e. Eigenerklärung über den Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er den Tätigkeitsbereich der angebotenen Leistungen (First- und/oder Second-Level-Sup- port) betrifft (Punkt 3.5 des Angebotsvordruckes). Der Umsatz muss jährlich mindestens 3.600.000 Euro betragen. f. Angabe von drei geeigneten Referenzen über in den letzten drei Jahren (ab dem Zeitpunkt dieser Bekanntmachung) erbrachte Leistungen (Punkt 3.6 des Angebotsvordruckes). Die betreute Hard- und Software muss mit der bei der Auftraggeberin eingesetzten Hard- und Software vergleichbar sein (gem. Ziffern 2.3, 2.4, 2.5 der Leistungsbeschreibung; Micro- soft-Betriebssystem und Microsoft-Office). Eine der Referenz muss den First-Level-Support betreffen und bereits über einen Zeitraum von mindestens 24 Monaten mit mindestens 6.000 zu betreuende IT-Arbeitsplätzen pro Jahr und mindestens 20.000 Personenstunden oder 50.000 Tickets pro Jahr erbracht sein. Zwei Referenzen müssen den First- und/oder Second-Level-Support betreffen und bereits über einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten mit mindestens 1.250 zu betreuenden IT-Arbeitsplätzen pro Jahr und mindestens 10.000 Personenstunden oder 25.000 Tickets
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pro Jahr erbracht sein. Die Referenzen werden anhand der Kontaktdaten überprüft. Werden die Referenzen durch die Präqualifizierungsangaben abgegeben, so sind die geeigneten Referenzen hier konkret zu benennen. g. Eigenerklärung über die durchschnittliche jährliche Anzahl der beim Bieter in den letzten drei Jahren beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen (Punkt 3.7 des An- gebotsvordruckes). [Es gelten folgende Mindestanforderungen: − mindestens fünf IT-Projektleiter (gem. Ziffern 5.3, 5.4 der Leistungsbeschreibung) − mindestens 25 IT-Mitarbeiter im First- und/oder Second-Level-Support (gem. Zif- fern 5.3, 5.5 der Leistungsbeschreibung h. Sofern die Bildung einer Bietergemeinschaft beabsichtigt ist, ist die Eigenerklärung nach Punkt 10 der Hinweise für die Teilnahme am Vergabeverfahren vorzulegen (Punkt 3.8 des Angebotsvordruckes). Alle Mitglieder der Bietergemeinschaft haben dem Angebot zudem die hier genannten Unterlagen beizufügen. Dabei können die Mindestanforderungen ge- meinsam erfüllt werden. Auf Anfrage kann ein Formular für die Eigenerklärung einer Bie- tergemeinschaft zur Verfügung gestellt werden. i. Eigenerklärung über den Einsatz eines Unterauftragnehmers (Punkt 4 des Angebotsvor- druckes). j. Eigenerklärungen (Profilvordrucke der Qualifikationsstufen 1 – 2) über die zur Leistungs- erbringung vorgesehenen Mitarbeiter (Punkt 3.8 des Angebotsvordrucks): • mindestens ein Mitarbeiter der Qualifikationsstufe 1 „IT-Projektleiter“ • mindestens fünf Mitarbeiter der Qualifikationsstufe 2 „IT-Mitarbeiter im First-Level- Support“. Die Kopien von Qualifikationsnachweisen sind dem jeweiligen Profilvordruck beizufü- gen. Insgesamt sind mindestens sechs Profilvordrucke einzureichen, ein Profilvordruck der Qualifikationsstufe 1 und fünf Profilvordrucke der Qualifikationsstufe 2.
HINWEISE: Die unter Ziffer 11.1 Buchstabe j. geforderten Angaben in den beigefügten Profilvordru- cken werden im Rahmen der Angebotswertung nach dem beigefügten Bewertungsschema bewertet. Da es sich bei den geforderten Profilvordrucken mit den darin zu machenden Angaben um leistungsbezogene Unterlagen handelt, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote betreffen, ist deren Nachforderung nach § 56 Absatz 2 und 3 der Vergabe- verordnung (VgV) ausgeschlossen.
11.2 Unterlagen, die auf Verlangen der Vergabestelle vor Zuschlagserteilung vorzulegen sind a. Betriebshaftpflichtversicherungsnachweis (Deckungssumme mindestens 1.000.000 Euro für Personen- und Sachschäden). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Betriebshaft- pflichtversicherungsnachweis jedes Mitgliedes der Bietergemeinschaft vorzulegen. b. Kalkulation über die Stundenverrechnungssätze nach der Leistungsbeschreibung. Die Kalkulation dient als Grundlage für etwaige Entgeltanpassungen nach Punkt 9 der Leis- tungsbeschreibung. Aus ihr muss sich in relativen wie absoluten Zahlen ergeben, wie sich die jeweiligen Stundenverrechnungssätze im Einzelnen aus Grundlohn, Lohnzusatzkosten (Lohnnebenkosten und lohngebundene Kosten) und auftragsbezogenen Kosten zusammen- setzen.
11.3 Unterlage, die von der Vergabestelle vor Zuschlagserteilung direkt eingeholt wird Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt: Die Auftraggeberin wird ab einer Auftragssumme von mehr als 50.000 Euro für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskar- tellamt anfordern.
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