Anlage 7 Pädagogisches Konzept_KGS.pdf

Betreuungsleistungen und Essensausgabe für den schulischen Ganztag an Husumer Grundschulen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 17.09.2026, 12:46 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.dtvp.de

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Pädagogisches Konzept

der Klaus-Groth-Schule Husum

In einer Atmosphäre der Achtung und Anerkennung ermutigen

wir Kinder auf ihrem individuellen Weg zu lernen und sich zu

entwickeln.

  1. Leitbild und Werte

Die Klaus-Groth-Schule versteht sich als ein Ort des Lernens und Lebens, an dem Kinder in einer verlässlichen und wertschätzenden Umgebung aufwachsen können. Schule ist dabei mehr als Unterricht: Sie ist ein Raum, in dem Gemeinschaft erlebt, Selbstvertrauen gestärkt und persönliche Entwicklung begleitet wird.

Grundlage unseres Handelns sind Werte wie Respekt, Toleranz, Verantwortung, Empathie und Verlässlichkeit. Kinder sollen sich angenommen fühlen, ihre Stärken entdecken und lernen, sich als Teil einer Gemeinschaft einzubringen.

Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, Kinder dabei zu unterstützen,

• Verantwortung für sich und andere zu übernehmen • Konflikte angemessen zu lösen • Selbstvertrauen und Selbstständigkeit zu entwickeln • Ihre Fähigkeiten und Interessen zu entfalten

So entsteht ein Schulalltag, in dem sich Kinder sicher fühlen und Schritt für Schritt zu selbstbewussten und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten heranwachsen.

Homepage der Schule mit Imagefilm: https://www.klaus-groth-schule-husum.de

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  1. Lernen, Förderung und soziales Miteinander

Lernen wird als ganzheitlicher Prozess verstanden, der kognitive, soziale und emotionale Aspekte miteinander verbindet. Kinder lernen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und benötigen individuelle Zugänge, Unterstützung und Ermutigung.

Deshalb zeichnet sich unsere Lernkultur aus durch:

• Individuelle Förderung und Differenzierung • Die Orientierung an den Stärken der Kinder • Lebensnahes und anschauliches Lernen • Die Förderung von Selbstständigkeit und Lernfreude

Soziales Lernen ist fester Bestandteil des Schulalltags und wird durch klare Strukturen unterstützt. Dazu gehören:

• Feste Gesprächs- und Verhaltensregeln, • Rituale wie Morgenkreis und Gesprächsrunden, • Klassenrat und Mitbestimmung, • Übernahme von Verantwortung im Schulalltag.

Diese Strukturen geben Orientierung und Sicherheit und fördern gleichzeitig Empathie, Rücksichtnahme und Teamfähigkeit.

  1. Schulkultur

Ein gelingendes Miteinander basiert auf klaren Regeln und verlässlichen Beziehungen. Die Schule orientiert sich an grundlegenden Vereinbarungen:

• Wir gehen respektvoll und freundlich miteinander um. • Wir übernehmen Verantwortung für unser Handeln. • Wir halten Absprachen ein. • Wir lösen Konflikte friedlich und holen uns Unterstützung.

Konflikte werden als Teil des Lernprozesses verstanden und aktiv begleitet. Kinder lernen, ihre Anliegen auszudrücken, Perspektiven zu wechseln und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Ein positives Schulklima entsteht durch:

• Verlässliche Bezugspersonen, • Einen achtsamen Umgang miteinander, • Offenheit und gegenseitiges Vertrauen.

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  1. Zusammenarbeit

Schule ist ein Lebensraum, in dem Kinder einen großen Teil ihres Alltags verbringen. Verlässliche Beziehungen und ein positives Umfeld sind daher zentrale Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen und gelingende Erziehung.

Die Zusammenarbeit mit Eltern ist ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Sie basiert auf:

• Regelmäßigem Austausch • Transparenter Kommunikation • Gemeinsamen Gesprächen über die Entwicklung der Kinder.

Durch die enge Kooperation von Schule und Elternhaus entsteht ein verlässliches Umfeld, das die Kinder stärkt und unterstützt.

Die Schulsozialarbeit ist ein fester Bestandteil des schulischen Lebens und unterstützt Kinder, Eltern und Lehrkräfte im Alltag. Sie bietet Beratung, begleitet bei Konflikten und stärkt die soziale Entwicklung der Kinder.

Darüber hinaus arbeitet die Schule im Rahmen eines Pool-Projekts eng mit weiteren pädagogischen Fachkräften zusammen. Diese multiprofessionelle Zusammenarbeit ermöglicht eine bedarfsgerechte Unterstützung einzelner Kinder am Schulvormittag.

  1. Der offene Ganztag als pädagogischer Bildungs- und Lebensraum

Der offene Ganztag ist ein integraler Bestandteil des schulischen Gesamtkonzepts. Er erweitert den Unterricht und gestaltet Schule als durchgängigen Bildungs- und Lebensraum.

Unterricht und Ganztag sind eng miteinander verzahnt und werden in kontinuierlichem Austausch geplant und gestaltet. Kinder erleben ihren Schulalltag dadurch als verlässlich, strukturiert und zusammenhängend.

Sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag wird in festen Gruppen mit festen Bezugspersonen gearbeitet. Diese Kontinuität schafft Sicherheit, stärkt Beziehungen und unterstützt die individuelle Entwicklung der Kinder.

Der Ganztag bietet vielfältige Möglichkeiten für soziales Lernen, kreative Entfaltung, Bewegung, individuelle Förderung und gemeinschaftliche Erfahrungen.

Der Nachmittagsbereich ist pädagogisch gestaltet und bietet einen ausgewogenen Wechsel aus Aktivität, Förderung und Erholung.

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Folgende feste Bestandteile sind wünschenswert:

• Kreative Angebote (z. B. Kunst, Musik, Theater, Werken) • Praktische Projekte wie Kochen und Gestalten • Bewegungs- und Sportangebote • Kooperationen mit Vereinen und außerschulischen Partnern • Natur- und Umweltprojekte • Verlässliche Lern- und Hausaufgabenzeiten, in ruhiger Umgebung und mit individueller Unterstützung. Mit dem Ziel selbstständiges Arbeiten zu fördern und die Lernfreude der Kinder zu stärken. • Freie Spiel- und Freizeitphasen • Rückzugs- und Ruhezeiten zur Erholung nach dem Schultag • Gemeinsames Mittagessen, bei dem auf eine ausgewogene und kindgerechte Ernährung geachtet wird. Das Mittagessen findet in ruhiger Atmosphäre statt und wird pädagogisch begleitet, um soziale Kompetenzen und Tischkultur zu fördern.

Die Angebote orientieren sich an den Interessen der Kinder und ermöglichen ihnen, eigene Stärken zu entdecken, Neues auszuprobieren und Gemeinschaft zu erleben. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass ausreichend Zeit für Entspannung und Rückzug vorhanden ist.

Kinder werden aktiv in die Gestaltung des Ganztags einbezogen und erleben sich als Teil einer lebendigen Schulgemeinschaft.

Die Zusammenarbeit mit dem Träger erfolgt partnerschaftlich und auf Grundlage gemeinsamer pädagogischer Ziele.

Kennzeichnend sind:

• Regelmäßiger Austausch, • Gemeinsame Planung und Abstimmung, • Orientierung an den pädagogischen Grundsätzen der Schule, • Ein verlässliches und qualifiziertes Team.

Schule und Träger arbeiten eng zusammen und gestalten den Ganztag als gemeinsamen Bildungs- und Lebensraum.

  1. Betreuungszeiten und Verlässlichkeit

Die Klaus-Groth-Schule bietet verlässliche Betreuungszeiten:

• Frühbetreuung von 7:00 Uhr bis 9:00 (bzw. bis Unterrichtsbeginn) wäre wünschenswert • Nachmittagsbetreuung im Anschluss an den Unterricht (12:00 Uhr) bis 17:00 Uhr

Diese Struktur ermöglicht Familien Planungssicherheit und sorgt für einen ruhigen, verlässlichen Tagesablauf für die Kinder.

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  1. Ferienbetreuung

Die Ferienbetreuung ist ein fester Bestandteil des offenen Ganztags und bietet ein abwechslungsreiches pädagogisches Angebot.

Dazu gehören:

• Projektorientierte Angebote, • Kreative und handlungsorientierte Aktivitäten, • Bewegungs- und Sportangebote, • Natur- und Umweltprojekte, • Ausflüge und regionale Entdeckungsangebote.

Die Ferienzeit wird als Möglichkeit genutzt, Lernen in anderer Form zu erleben und Gemeinschaft zu stärken.

  1. Schlussgedanke

Die Klaus-Groth-Schule mit Außenstelle Schobüll möchte Kindern einen schulischen Lebensraum bieten, in dem sie sich wohlfühlen, lernen, spielen, entdecken und wachsen können. Erziehung und Bildung werden dabei als gemeinsame Aufgabe verstanden, die auf Beziehung, Verlässlichkeit, klaren Werten und echter Teilhabe beruht.

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