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A
USSCHREIBUNG
B I
EREITSTELLUNG UND MPLEMENTIERUNG EINER
W B CONTENS CMS
EBLÖSUNG AUF ASIS VON
FÜR DAS INTRANET UND DIE WEBSEITEN DES LANDKREISES WEIßENBURG-GUNZENHAUSEN
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Inhaltsverzeichnis
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Vorstellung des Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen......................................3
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Ziel der Ausschreibung bzw. des Projektes........................................................3
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Aktuelle Systemlandschaft.................................................................................5
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Zahlen, Daten, Fakten........................................................................................6
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Rahmenbedingungen .........................................................................................7
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Module, Funktionalitäten, Anforderungen..........................................................8 6.1. Übersicht der fachlichen Module...........................................................................8 6.2. Übersicht der Funktionalitäten............................................................................15 6.3. Übersicht der erhobenen Anforderungen..............................................................18 6.4. Hosting- und Betriebsanforderungen...................................................................18 6.4.1. Verfügbarkeit................................................................................................................18 6.4.2. Skalierbarkeit................................................................................................................19 6.4.3. Störungsmanagement und Reaktionszeiten.......................................................................19 6.4.4. Zwingende Anforderungen..............................................................................................20
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Migration..........................................................................................................20
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Anforderungen an den Anbieter.......................................................................21 8.1. Gesamtverantwortung und Leistungsumfang........................................................21 8.2. Schulung und Dokumentation............................................................................22 8.3. Projektsprache und Erreichbarkeit......................................................................22 8.4. Erfahrung mit CONTENS....................................................................................23 8.5. Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern............................................................23 8.6. Fachliche Kompetenz für Website und Intranet.....................................................24 8.7. UX- und Designkompetenz ................................................................................24 8.8. Beratung und partnerschaftliche Zusammenarbeit................................................25 8.9. Referenznachweise...........................................................................................25 8.10. Einsatz von Subunternehmern ...........................................................................26 8.11. Projektorganisation und personelle Kapazitäten....................................................26 8.12. Langfristige Betreuung und Weiterentwicklung.....................................................27 8.13. Datenhoheit und Exit-Strategie..........................................................................27
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Vertragliche Vereinbarung...............................................................................27
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Angebotsabgabe ..............................................................................................28 10.1. Unternehmensvorstellung..................................................................................28 10.2. Projektverständnis ...........................................................................................28 10.3. Umsetzungskonzept .........................................................................................29 10.4. Projektorganisation ..........................................................................................29 10.5. Referenzprojekte..............................................................................................30 10.6. Subunternehmer..............................................................................................30 10.7. Termin- und Ressourcenplanung ........................................................................30 10.8. Support- und Betriebskonzept............................................................................31 10.9. Preisblatt........................................................................................................31 10.10. Erklärungen und Nachweise............................................................................32
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Anhang.............................................................................................................32
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LKWUG - Bewertungskriterien..........................................................................33 12.1. Eignungskriterien (Stufe 1 – Ausschlusskriterien) .................................................33 12.2. Zuschlagskriterien (Stufe 2 – gewichtete Wertung)...............................................34
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1.Vorstellung des Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen liegt im Süden des Regierungsbezirks Mittelfranken in Bayern und versteht sich als moderner Dienstleister für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen. Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen übernimmt als Kreisverwaltungsbehörde zahlreiche Aufgaben in den Bereichen Verwaltung, Bürgerservice, Gesundheit, Jugend und Familie, Bauen und Wohnen, Umwelt, Mobilität, Abfallwirtschaft sowie Landkreisentwicklung inklusive Wirtschaftsförderung & Standortmarketing.
Der Landkreis vereint die Städte, Märkte und Gemeinden der Region Altmühlfranken und fördert deren wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung. Neben den klassischen Verwaltungsaufgaben stellt das Landratsamt eine Vielzahl digitaler und persönlicher Serviceangebote bereit. Dazu gehören unter anderem Online-Dienste, Terminvereinbarungen, Informationsportale sowie verschiedene Fachanwendungen für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und weitere Anspruchsgruppen.
Die digitale Kommunikation und Bereitstellung von Informationen spielt dabei eine zentrale Rolle. Über die bestehende Website werden Informationen zu Verwaltungsleistungen, aktuellen Themen, Veranstaltungen, Online-Services und weiteren Angeboten und Themen des Landkreises z.B. im Bereich der Landkreisentwicklung bereitgestellt. Ergänzend hierzu werden interne Informations- und Kommunikationsprozesse über bestehende Intranet-Strukturen unterstützt.
2.Ziel der Ausschreibung bzw. des Projektes
Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen steht vor der Aufgabe, sein bestehendes Intranet- System abzulösen, da dieses seitens des Herstellers abgekündigt wurde. Vor diesem Hintergrund wurde eine umfassende Analyse der bestehenden Anforderungen sowie der zukünftigen Bedarfe durchgeführt.
Das Vorhaben umfasst zwei aufeinanderfolgende Implementierungsphasen: Zunächst wird das Intranet umgesetzt, der Umsetzungsbeginn liegt am 11.01.2027. Dessen Golive am 30.06.2027 erfolgen muss. Im Anschluss folgt die Umsetzung der Websites, deren Beginn in Q3 2027 und deren Abschluss in Q4 2028 vorgesehen ist. Die Umsetzungszeitspanne der Websites ist durch hausinterne Abhängigkeiten entsprechend großzügig gewählt.
Im Rahmen mehrerer Workshops mit den beteiligten Fachbereichen und Stakeholdern wurden die Anforderungen an eine zukünftige Plattform erhoben und bewertet. Dabei zeigte sich, dass das bestehende Intranet derzeit nur in begrenztem Umfang als Social Intranet genutzt wird. Der Schwerpunkt liegt vielmehr auf der Bereitstellung und dem schnellen Auffinden von Informationen, Dokumenten, Anträgen, Formularen sowie aktuellen Nachrichten und Bekanntmachungen.
Auf Basis dieser Erkenntnisse wurde der Projektfokus erweitert. Neben der Ablösung des Intranets werden auch die bestehenden Webseiten des Landkreises sowie Altmühlfranken betrachtet. Ziel ist es, die Potenziale einer gemeinsamen Plattform für die interne und externe Kommunikation zu nutzen und Synergien hinsichtlich Betrieb, Redaktion, Administration und Weiterentwicklung zu schaffen.
Im Zuge der Vorbereitungen wurde untersucht, welches moderne und zukunftsfähige Content- Management-System sowohl die Anforderungen an die öffentlichen Internetauftritte als auch an das zukünftige Intranet des Landkreises bestmöglich erfüllen kann. Zu den wesentlichen Bewertungskriterien gehörten eine klare Informationsarchitektur, eine einfache und
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pflegeleichte redaktionelle Bedienung, leistungsfähige Such- und Navigationsmöglichkeiten sowie die Möglichkeit, Website und Intranet auf einer gemeinsamen technologischen Plattform zu betreiben.
Darüber hinaus wurde insbesondere bewertet, in welchem Umfang die betrachteten Systeme bereits standardmäßig Funktionen für ein modernes Intranet bereitstellen. Hierzu zählen unter anderem News, Mitarbeiterprofile, Veranstaltungen, Gruppen, Foren sowie weitere Funktionen zur internen Kommunikation und Zusammenarbeit. Ziel war es, eine Lösung zu identifizieren, die die heutigen Anforderungen des Landkreises ohne umfangreiche Individualentwicklungen abdecken kann und gleichzeitig ausreichend Potenzial für eine schrittweise funktionale Weiterentwicklung des Intranets bietet.
Im Rahmen der durchgeführten Systemevaluierung wurden verschiedene Content- Management-Systeme hinsichtlich ihrer fachlichen, technischen und organisatorischen Eignung geprüft und miteinander verglichen. Auf Grundlage der erhobenen Anforderungen und der Bewertungsergebnisse wurde CONTENS Content Management System (CONTENS) als zukünftige technologische Basis für das Intranet und die öffentlichen Internetauftritte des Landkreises ausgewählt. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war insbesondere die Möglichkeit, sowohl die öffentlichen Internetauftritte als auch das zukünftige Intranet auf einer gemeinsamen Plattform abzubilden. Gleichzeitig stellt CONTENS bereits im Standard zahlreiche Funktionen für den Aufbau eines modernen Intranets bereit, darunter unter anderem News, Veranstaltungen, Gruppen und Mitarbeiterprofile. Damit bietet die Plattform eine belastbare Grundlage, um die heutigen Anforderungen des Landkreises abzudecken und das Intranet künftig schrittweise um weitere Funktionen für Kommunikation und Zusammenarbeit auszubauen.
Für die Mitarbeitenden des Landkreises soll das zukünftige Intranet zur zentralen digitalen Anlaufstelle werden. Ziel ist es, Informationen, Dokumente, Anträge und aktuelle Nachrichten übersichtlich bereitzustellen und die tägliche Informationsbeschaffung deutlich zu vereinfachen. Gleichzeitig soll die Plattform eine intuitive und effiziente redaktionelle Pflege ermöglichen sowie die Grundlage für den schrittweisen Ausbau des Intranets mit weiteren Funktionen für Information, Kommunikation und Zusammenarbeit schaffen.
Auch für die öffentlichen Internetauftritte wird eine Modernisierung angestrebt. Neben einem zeitgemäßen Erscheinungsbild stehen eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit, effiziente und einheitliche redaktionelle Prozesse sowie eine nachhaltige technische Basis im Fokus.
Mit dieser Ausschreibung sucht der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen einen erfahrenen Partner für die Einführung und langfristige Weiterentwicklung der auf CONTENS basierenden Plattform.
Gegenstand der Ausschreibung sind sämtliche Leistungen, die für die erfolgreiche Einführung und den langfristigen Betrieb der Plattform erforderlich sind. Hierzu gehören insbesondere die fachliche Beratung und Konzeption auch hinsichtlich User Experience, die Konfiguration und Implementierung von CONTENS, die Integration bestehender Fachverfahren und Schnittstellen, die Migration der Inhalte aus den Bestandssystemen, die Durchführung von Tests und Qualitätssicherungsmaßnahmen, die Schulung von Redakteuren und Administratoren, die Begleitung der Inbetriebnahme sowie der anschließende Support und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Plattform.
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3.Aktuelle Systemlandschaft
Die aktuelle Systemlandschaft des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen ist im Schaubild aufgebaut und besteht aus mehreren zentralen Komponenten für die interne und externe Informationsbereitstellung sowie die Verwaltung von Dokumenten und Benutzerdaten. Für die interne Kommunikation und Informationsbereitstellung wird noch das Intranet-System eingesetzt. Der öffentliche Internetauftritt des Landkreises wird derzeit über das Content Management System betrieben.
Ergänzt werden beide Systeme durch das Dokumenten Management System komXwork. Dieses dient als zentrale Plattform für die Verwaltung von Dokumenten und stellt gleichzeitig eine wichtige Schnittstelle zur Website dar. Über das DMS werden unter anderem Pressemitteilungen, Amtsblätter und weitere veröffentlichungsrelevante Dokumente für den Internetauftritt bereitgestellt.
Die zentrale Benutzer- und Identitätsverwaltung erfolgt über Microsoft Entra ID. Dort werden bereits heute die Stammdaten der Mitarbeitenden sowie organisatorische Informationen vorgehalten. Aktuell werden diese Informationen für verschiedene Anwendungsfälle zusätzlich innerhalb der bestehenden Systeme gepflegt, wodurch redundante Datenhaltung und zusätzlicher Pflegeaufwand entstehen.
Im Rahmen des Projektes wird geprüft, inwieweit die in Microsoft Entra ID verfügbaren Benutzer- und Organisationsdaten künftig als zentrale Datenquelle genutzt werden können. Ziel ist es, Mitarbeiterinformationen nur einmal zu pflegen und diese automatisiert für verschiedene Funktionen innerhalb der Plattform bereitzustellen, beispielsweise für Mitarbeiterverzeichnisse, Kontaktinformationen, Organisationsstrukturen oder weitere personalbezogene Inhalte. Dadurch wird die Datenqualität verbessert, Pflegeaufwände reduziert und die Aktualität der bereitgestellten Informationen sichergestellt.
Neben den genannten Kernsystemen existiert mit TIMM4Business eine weitere Fachanwendung zur Verwaltung von Kontakt- und Kundendaten im Zuständigkeitsbereich der Landkreisentwicklung inklusive z. B. Tourismus, Kultur & Heimatpflege sowie Wirtschaftsförderung und Standortmarketing. Die dort vorliegenden Informationen werden perspektivisch für definierte Anwendungsfälle innerhalb der zukünftigen Plattform nutzbar gemacht.
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Darüber hinaus bestehen Anforderungen an die Anbindung externer Systeme und Plattformen. Insbesondere das Bundes- und BayernPortal beziehungsweise die angebundenen Online- Dienste müssen zukünftig in die digitale Plattformstrategie einbezogen werden. Für die Integration bestehender und zukünftiger Systeme werden standardisierte Schnittstellen auf Basis von REST-Technologien bevorzugt.
Die nachfolgende Ausschreibung berücksichtigt die bestehende Systemlandschaft sowie die Möglichkeit, vorhandene Datenquellen und Fachverfahren in eine zukünftige Plattformarchitektur zu integrieren.
4.Zahlen, Daten, Fakten
| Art | Kennzahl |
|---|---|
| Anzahl Nutzer Intranet ohne CMS-Zugang | ca. 500 |
| Anzahl Redakteure | max. 10 Redakteure |
| Anzahl Websites | 3 Intranet https://www.landkreis-wug.de/ https://www.altmuehlfranken.de/ |
| Anzahl Seiten | knapp 2.000 |
| Anzahl Assets | ca. 1.700 Bilder ca. 2.400 Dokumente |
| Anzahl Seitenaufrufe | Landkreis: 942k views, 306k visitors Altmühlfranken: 126k views, 75,5k visitors (seit Juli 2025) |
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5.Rahmenbedingungen
Die im Rahmen dieser Ausschreibung gesuchten Leistungen beziehen sich auf die Einführung, Konfiguration, Integration und langfristige Weiterentwicklung der auf CONTENS basierenden Plattform für die öffentlichen Internetauftritte sowie das Intranet des Landkreises Weißenburg- Gunzenhausen. Dabei wird besonderer Wert auf die Nutzung gemeinsamer Funktionalitäten, Komponenten und Prozesse gelegt. Ziel ist es, Synergien zwischen beiden Anwendungsbereichen zu schaffen und Entwicklungs-, Betriebs- und Pflegeaufwände langfristig zu reduzieren.
Der Auftragnehmer muss die Plattform so implementieren und konfigurieren, dass Module, Templates und Funktionen, sofern fachlich und technisch sinnvoll (siehe auch “Übersicht der fachliche Module”), sowohl für das Intranet als auch für die Website genutzt werden können. Unterschiede im Erscheinungsbild oder in der Benutzerführung werden über Konfigurationen, Berechtigungen und Designanpassungen umgesetzt. Grundlage bildet dabei eine gemeinsame technologische Plattform auf Basis von CONTENS.
Für den öffentlichen Internetauftritt gelten erhöhte Anforderungen an die digitale Barrierefreiheit. Der Auftragnehmer hat sicherzustellen, dass die implementierte Lösung die Umsetzung einer barrierefreien Website und Intranet gemäß den Anforderungen der BITV 2.2 sowie den Richtlinien der WCAG 2.1 auf Konformitätsstufe AA erfüllt. Darüber hinaus muss die Plattform redaktionelle Prozesse zur Erstellung und Pflege von Inhalten in Leichter Sprache unterstützen.
Neben den fachlichen Anforderungen spielen auch technische Qualitätsmerkmale eine wesentliche Rolle. Der Auftragnehmer wird CONTENS so konfigurieren und implementieren, dass die Voraussetzungen für eine leistungsfähige, nachhaltige und suchmaschinenfreundliche Plattform geschaffen werden. Hierzu gehören insbesondere die Einhaltung aktueller Anforderungen an Performance, die Unterstützung der Core Web Vitals sowie eine technisch saubere Bereitstellung der Inhalte für Suchmaschinen und KI.
Der Schutz von Informationen und personenbezogenen Daten besitzt für den Landkreis einen hohen Stellenwert. Sämtliche durch den Auftragnehmer erbrachten Leistungen sowie die implementierte Lösung müssen den Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) entsprechen und einen datenschutzkonformen Betrieb ermöglichen.
Darüber hinaus werden hohe Anforderungen an die Informationssicherheit gestellt. Der Auftragnehmer muss darlegen, wie die angebotene Lösung betrieben und abgesichert wird und nachweisen, dass die zugehörigen Betriebs- und Supportprozesse auf anerkannten Sicherheitsstandards basieren. Da Hosting oder Betriebsleistungen Bestandteil des Angebots sind, werden Lösungen gesucht, deren Betrieb auf Grundlage einer Zertifizierung nach ISO 27001 oder vergleichbarer Anforderungen des BSI-Grundschutzes erfolgt.
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6.Module, Funktionalitäten, Anforderungen
6.1. Übersicht der fachlichen Module
Die nachfolgend aufgeführten Module bilden die zentralen fachlichen Bausteine der zukünftigen Plattform. Sie beschreiben die Inhalte, Funktionen und Anwendungsbereiche, die den Mitarbeitenden des Landkreises sowie den Besucherinnen und Besuchern der Website zur Verfügung gestellt werden. Die Beschreibungen dienen der fachlichen Einordnung der Module und ergänzen die detaillierten Anforderungen des Anforderungskatalogs.
| Modul | Intra- net | Web- site | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Navigation | X | X | Die Website verfügt über eine oberhalb der Bühne platzierte, dreistufige und ausklappbare Hauptnavigation. Im Intranet wird neben einer dreistufigen Hauptnavigation zusätzlich eine Schnellnavigation für häufig genutzte Inhalte und Funktionen benötigt, die sowohl textbasierte Einträge als auch Icons unterstützt. |
| Bühne (Hero- Bereich) | X | Die Bühne dient der prominenten Darstellung eines zentralen Bildmotivs auf einer Seite und unterstützt keine darüber hinausgehenden redaktionellen oder interaktiven Funktionen. | |
| Breadcrumb | X | X | Die Breadcrumb-Navigation zeigt Nutzenden jederzeit ihre aktuelle Position innerhalb der Seitenstruktur und ermöglicht eine schnelle Navigation zu übergeordneten Ebenen. Standardmäßig wird sie auf allen Seiten angezeigt, muss jedoch bei Bedarf auf einzelnen Seiten ausblendbar sein. |
| Footer | X | X | Der Footer dient der Bereitstellung weiterführender Informationen, Kontaktmöglichkeiten und wichtiger Navigationspunkte. Auf der Website umfasst er einen vierspaltigen Aufbau mit Texten, Bildern, Kontaktinformationen, Schnellzugriffen sowie rechtlichen Hinweisen und externen Verlinkungen. Im Intranet wird ein kompakterer, dreispaltiger Footer mit den wichtigsten Links, Kontaktinformationen und Öffnungszeiten-Links benötigt. |
| Marginalspalte | X | Die Marginalspalte dient der Darstellung ergänzender Informationen neben dem eigentlichen Seiteninhalt und wird auf der Website auf der rechten Seite eingebunden. Sie ist flexibel ein- und ausblendbar und insbesondere für die Anzeige von Ansprechpartnern, Kontakten oder weiteren kontextbezogenen Informationen genutzt. Die Anzahl der enthaltenen Elemente ist frei konfigurierbar, sodass sowohl einzelne Kontakte als auch umfangreichere Kontaktlisten innerhalb der Marginalspalte dargestellt werden können. Die Inhalte der Marginalspalte werden durch Redakteure eigenständig gepflegt oder gewählt. |
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| https://www.landkreis-wug.de/zentrale- aufgaben/presse-und- oeffentlichkeitsarbeit/veroeffentlichungen/ https://www.landkreis- wug.de/umwelt/immissionsschutz/ | |||
|---|---|---|---|
| Teaser | X | X | Teaser dienen der prominenten Darstellung und Verlinkung weiterführender Inhalte. Unterstützt werden sowohl kachelbasierte Teaser mit Bild und Titel als auch zeilenbasierte Teaser, bei denen ein Bild links und die zugehörigen Informationen rechts angeordnet werden. Die Anzahl der Teaser sowie deren Anordnung sind flexibel konfigurierbar. Dabei ist sicherzustellen, dass die verfügbaren Flächen unabhängig von der gewählten Anzahl und Kombination der Teaser optimal genutzt werden und ein harmonisches Erscheinungsbild gewährleisten. https://www.landkreis- wug.de/umwelt/immissionsschutz/ https://www.landkreis-wug.de/mobilitaet- fahrzeug-und-strassenwesen-startseite/ |
| Text-Bild-Modul | X | X | Das Text-Bild-Modul dient der flexiblen Darstellung redaktioneller Inhalte und muss über einen Rich-Text-Editor (siehe Funktionalitäten) gepflegt werden können. Dabei werden verschiedene Darstellungsvarianten unterstützt, beispielsweise die Anordnung von Bild und Text im Verhältnis ein Drittel zu zwei Drittel, sowohl mit dem Bild links als auch rechts. Darüber hinaus werden auch vertikale Anordnungen mit Bild oberhalb oder unterhalb des Textes möglich sein. Die Standarddarstellung ist möglichst einfach und ohne zusätzliche Konfiguration nutzbar, während alternative Layoutvarianten bei Bedarf ausgewählt werden können. Die Verwendung eines Bildes darf dabei nicht verpflichtend sein. Wird kein Bild hinterlegt, nimmt der Textbereich automatisch die gesamte verfügbare Breite ein. https://www.landkreis-wug.de/unser-landkreis- startseite/ |
| Linkliste | X | X | Das Modul dient der strukturierten Darstellung von Dokumenten- und Linksammlungen. Dabei werden sowohl Downloadlisten mit Dokumenttyp als Icon, Titel und Dateigröße als auch Linklisten für interne und externe Verweise unterstützt. Externe Links sind für Nutzende eindeutig durch ein Icon gekennzeichnet und standardmäßig in einem separaten Browser-Tab geöffnet, auch interne Links tragen ein Icon. Für jede Linkliste wird zusätzlich eine Überschrift gepflegt, um die Inhalte thematisch einzuordnen. https://www.landkreis-wug.de/bauen-und- wohnen/gutachterausschuss/ https://www.landkreis- wug.de/umwelt/wasserrecht/wassergefaehrdende -stoffe-und-anlagen/ |
-stoffe-und-anlagen/
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| Leistungs- übersicht | X | Das Modul dient der strukturierten Darstellung umfangreicher Leistungs-, Link- und Dokumentensammlungen. Inhalte können thematisch in Kategorien gegliedert werden, die zunächst als Kacheln dargestellt werden. Nach Auswahl einer Kategorie werden die zugehörigen Einträge alphabetisch sortiert angezeigt. Unterstützt werden interne und externe Links sowie Downloads mit Dokumenttyp als Icon, Titel und Dateigröße. Zusätzlich wird eine Suchfunktion das gezielte Auffinden einzelner Leistungen oder Dokumente ermöglichen. Aktive Kategorien werden als Filter oberhalb der Ergebnisliste angezeigt und können von den Nutzenden jederzeit wieder zurückgesetzt werden. Externe Links sind für Nutzende eindeutig durch ein Icon gekennzeichnet und standardmäßig in einem separaten Browser-Tab geöffnet, auch interne Links tragen ein Icon. Für jede Linkliste wird zusätzlich eine Überschrift gepflegt, um die Inhalte thematisch einzuordnen. Beispiel: https://www.landratsamt-roth.de/e- service | |
|---|---|---|---|
| Akkordeon | X | X | Das Akkordeon dient der platzsparenden Darstellung umfangreicher Inhalte und ermöglicht das Ein- und Ausklappen einzelner Inhaltsbereiche. Die Inhalte innerhalb eines Akkordeons basieren auf den Funktionen des Text-Bild-Moduls und werden dessen Gestaltungsmöglichkeiten vollständig unterstützen. Standardmäßig sind die einzelnen Akkordeon-Elemente beim Aufruf einer Seite geschlossen. https://www.landkreis-wug.de/mobilitaet- verkehr/radverkehr/foerdermittel/ |
| Embed | X | X | Das Embed-Modul ermöglicht die Einbindung externer Anwendungen, Dienste und Inhalte über iFrames oder vergleichbare Technologien. Die Darstellung ist flexibel konfigurierbar und sowohl interne als auch externe Systeme unterstützen, beispielsweise Karten, Formulare, Online-Dienste oder Fachanwendungen. Dabei sind Anforderungen an das Consent Management zu berücksichtigen. |
| Galerie | X | X | Die Galerie dient der ansprechenden Darstellung mehrerer Bilder innerhalb einer Seite. Nutzer erhalten zunächst eine Ansicht mit einem Vorschaubild und zugehörigem Titel oder eine “Kachel-Galerie”. Beim Anklicken eines Bildes öffnet sich eine vergrößerte Ansicht in einem Overlay, innerhalb dessen die Bilder komfortabel vor- und zurückgeblättert werden können. Die Galerie wird insbesondere für Bildserien, Impressionen und Dokumentationen genutzt werden. |
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| https://www.altmuehlfranken.de/af-leben/kultur- und-freizeit/wandertag/ | |||
|---|---|---|---|
| Slider | X | X | Der Slider dient der platzsparenden Darstellung mehrerer Bilder innerhalb einer Seite. Dabei werden jeweils drei Bilder gleichzeitig in Kachelform nebeneinander angezeigt. Über Navigationspfeile können Nutzende weitere Bilder aufrufen und durch den Slider blättern. Beim Anklicken eines Bildes öffnet sich eine vergrößerte Darstellung in einem Overlay, um die Inhalte komfortabel betrachten zu können. |
| Mitarbeiter- verzeichnis | X | Das Mitarbeiterverzeichnis dient der zentralen Suche und Darstellung von Mitarbeitenden sowie deren Kontaktdaten. Die Stammdaten werden aus Microsoft Entra ID bezogen, um eine zentrale Datenhaltung sicherzustellen und redundante Pflegeaufwände zu vermeiden. Das Verzeichnis ist alphabetisch aufgebaut, unterstützt eine Suche sowie Filtermöglichkeiten beispielsweise nach Namen, Telefonnummer, Organisationseinheiten oder Funktionen und stellt einen Blick auf die wichtigsten Informationen wie Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Standort bereit. Erweiterte Informationen werden in einer Detailansicht angezeigt. Eine Verknüpfung mit Quicklink zu Outlook als Mail-Symbol bzw. mit MS Teams als Anruf-Symbol ist verfügbar. Die Anzeige eines Mitarbeiters sowie die Veröffentlichung eines Fotos müssen dabei jeweils einer expliziten Freigabe unterliegen. | |
| Karte - OpenStreetMaps | X | X | Das Kartenmodul dient der visuellen Darstellung von Standorten und Adressen auf einer interaktiven Karte. Redakteure werden Adressen direkt pflegen, die anschließend automatisiert auf einer OpenStreetMaps-Karte dargestellt werden. Die Karte wird mehrere Standorte gleichzeitig unterstützen und Nutzenden eine einfache geografische Orientierung ermöglichen. |
| Kontakt | X | X | Das Kontaktmodul dient der Darstellung von Ansprechpartnern und Kontaktinformationen auf der Website sowie im Intranet. Dabei muss sowohl die Auswahl personenbezogener Kontaktdaten aus Microsoft Entra ID als auch die Pflege eigenständiger, nicht personalisierter Kontakte innerhalb des Systems möglich sein. Dadurch können sowohl Mitarbeitende als auch allgemeine Ansprechpartner von Fachbereichen oder Organisationseinheiten dargestellt werden. Das Modul ist flexibel einsetzbar und unterstützt insbesondere auch die Nutzung innerhalb der Marginalspalte. |
| Formular | X | X | Der Formularbaukasten dient der einfachen Erstellung und Verwaltung von Formularen für Website und Intranet. Redakteure werden Formulare intuitiv aus vordefinierten Feldtypen |
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| wie Text-, Zahlen-, Auswahl- oder Checkbox- Feldern zusammenstellen und flexibel für unterschiedliche Anwendungsfälle nutzen, beispielsweise für Kontaktanfragen oder Veranstaltungsanmeldungen. Das Modul wird Validierungen sowie einfache Abhängigkeiten zwischen Feldern unterstützen, sodass Inhalte abhängig von Nutzereingaben dynamisch ein- oder ausgeblendet werden können. Die erfassten Daten werden im System gespeichert, als Tabelle exportierbar und bei Bedarf automatisiert an definierte Empfänger versendet werden. Dabei wird die Verwendung der Feldtypen möglichst flexibel erfolgen, um unterschiedliche fachliche Anforderungen ohne zusätzliche Entwicklungen abbilden zu können. https://www.altmuehlfranken.de/altmuehlfranken adventskalender-2025/copy/ | |||
|---|---|---|---|
| News | X | X | Das News-Modul dient der zentralen Veröffentlichung, Verwaltung und Verbreitung aktueller Informationen, Bekanntmachungen und interner Mitteilungen und stellt insbesondere im Intranet einen der meistgenutzten Informationsbereiche dar. Die News werden auf einer Übersichtsseite chronologisch nach Veröffentlichungsdatum dargestellt und sind über eine Volltextsuche sowie verschiedene Filtermöglichkeiten, beispielsweise nach Kategorien, Themenbereichen oder Zeiträumen, gezielt auffindbar. In der Übersicht werden die einzelnen Beiträge in Form einer Liste mit Vorschaubild, Veröffentlichungsdatum, Titel und optionalem Untertitel dargestellt. Durch Auswahl eines Eintrags gelangen die Nutzenden auf eine Detailseite mit den vollständigen Inhalten. Die Detailansicht wird sich aus bestehenden Inhaltsmodulen zusammensetzen und neben Überschrift und Unterüberschrift insbesondere die flexible Verwendung von Text-, Bild- und weiteren Inhaltsmodulen unterstützen. Darüber hinaus wird die Kategorisierung von News eine zielgerichtete Ausspielung und spätere Auswertung der Inhalte ermöglichen. |
| Veranstaltungs- kalender/- prozess | X | X | Das Veranstaltungsmodul dient der zentralen Verwaltung, Darstellung und Veröffentlichung von Terminen und Veranstaltungen. Veranstaltungen werden in unterschiedlichen Darstellungsformen ausgegeben, beispielsweise als Listenansicht, Kachelübersicht oder auf einer interaktiven Karte mit geografischer Verortung der Veranstaltungsorte. In den Übersichten werden je nach Darstellung Informationen wie Bild, Titel, Datum, Ort und eine Kurzbeschreibung angezeigt. Nutzende werden Veranstaltungen gezielt über Such- und Filterfunktionen auffinden. Hierzu gehören unter anderem Filter nach Suchbegriff, |
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| Zeitraum, Veranstaltungsart, Veranstaltungsort sowie die Möglichkeit, besonders hervorgehobene Veranstaltungen („Highlights“) separat anzuzeigen. Jede Veranstaltung verfügt über eine eigene Detailseite, die sich aus den allgemeinen Inhaltsmodulen der Plattform zusammensetzt. Neben Titel, Beschreibungstexten und Bildern werden dort strukturierte Veranstaltungsinformationen wie Datum, Uhrzeit, Treffpunkt, Veranstaltungsort und Kontaktinformationen dargestellt. Darüber hinaus werden weiterführende Inhalte wie Linklisten, Anmeldemöglichkeiten, Bildergalerien oder zusätzliche Informationsbereiche flexibel eingebunden. Dadurch unterstützt das Modul sowohl einfache Terminankündigungen als auch umfangreiche Veranstaltungsseiten. Eine Anmeldung zu der betreffenden Veranstaltung findet über ein Formular statt. Dabei gehen die Daten der Anmeldenden in das BE und können bei Bedarf auch an Adressaten verschickt werden. Es gibt keine weitere Logik in Zusammenhang mit den Anmeldungen. https://www.altmuehlfranken.de/freiwilligenagent ur/schulungen-digitalvereint/ | |||
|---|---|---|---|
| Organigramme | X | Das Organigramm-Modul dient der automatisierten Visualisierung von Organisationsstrukturen innerhalb des Landkreises. Hierfür werden vorhandene Organisations-, Funktions- und Mitarbeiterdaten aus Microsoft Entra ID übernommen und zu Organigrammen aufbereitet. Dabei werden sowohl Organigramme einzelner Fachbereiche oder Organisationseinheiten als auch übergreifende Darstellungen der gesamten Organisationsstruktur möglich sein. Neben personenbezogenen Organigrammen mit Namen und Funktionen wird die Lösung auch die Darstellung von Organisationseinheiten und Verantwortungsbereichen ohne direkten Personenbezug unterstützen. Ziel ist es, organisatorische Zusammenhänge transparent darzustellen und den manuellen Pflegeaufwand für Organigramme deutlich zu reduzieren. | |
| Overlay / News- Banner | X | Die Plattform bietet die Möglichkeit, besonders wichtige oder zeitkritische Informationen prominent auf der Website hervorzuheben. Hierzu wird ein Overlay beziehungsweise ein vorgeschalteter Hinweisdialog bereitgestellt, der beim Aufruf der Website automatisch angezeigt wird und die Aufmerksamkeit der Nutzenden gezielt auf wichtige Mitteilungen lenkt. Insbesondere in Krisen- oder Ausnahmesituationen, beispielsweise bei Stromausfällen oder anderen dringenden Ereignissen, muss die Verwaltung die Möglichkeit |
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| haben, entsprechende Hinweise kurzfristig und ohne technischen Aufwand zu veröffentlichen. Das Overlay muss die eigentlichen Inhalte der Website zunächst überlagern und erst nach einer aktiven Bestätigung oder dem Schließen durch den Nutzer ausblenden. Dadurch wird sichergestellt, dass wichtige Informationen eine hohe Sichtbarkeit erhalten und nicht übersehen werden. Die Gestaltung, Aktivierung und Deaktivierung des Overlays muss durch berechtigte Redakteure eigenständig erfolgen können. | |||
|---|---|---|---|
| Video-Integration | X | X | Das Modul dient der Einbindung externer Videoinhalte in Website und Intranet. Redakteure werden Videos von Plattformen wie YouTube oder Vimeo über die Eingabe der Video-URL einbinden. Die Videos werden anschließend automatisch im Frontend dargestellt und responsiv sowie unter Berücksichtigung der Datenschutz- und Consent- Anforderungen eingebunden. Außerdem müssen eigene Videoinhalte als MP4- Datei niederschwellig mit einem Player eingebunden werden können. |
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6.2. Übersicht der Funktionalitäten
Neben den fachlichen Modulen werden verschiedene plattformweite Funktionalitäten benötigt, die den Betrieb, die Redaktion, die Nutzerfreundlichkeit sowie die Integration in bestehende Systeme unterstützen. Die nachfolgend beschriebenen Funktionalitäten stellen übergreifende Fähigkeiten der Lösung dar und können mehreren Modulen gleichzeitig zugutekommen.
| Funktionalität | Intra- net | Web- site | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Suche | X | X | Die Suche stellt eine zentrale Funktion der zukünftigen Plattform dar und besitzt insbesondere für das Intranet eine hohe Bedeutung. Mitarbeitende wollen Informationen, Dokumente, Kontakte, News und weitere Inhalte schnell und zuverlässig finden, ohne deren genaue Ablagestruktur kennen zu müssen. Die Suche muss daher eine hohe Trefferqualität bieten und sowohl Inhalte der Website als auch des Intranets durchsuchen können. Neben einer klassischen Volltextsuche werden Funktionen wie Suchvorschläge während der Eingabe, die Berücksichtigung von Synonymen sowie eine fehlertolerante Suche bei Tipp- und Schreibfehlern unterstützt. Die Suchergebnisse sind übersichtlich dargestellt und nach Inhaltstypen oder Themenbereichen gruppiert beziehungsweise gefiltert. Darüber hinaus werden Berechtigungen berücksichtigt, sodass Nutzende ausschließlich auf Inhalte zugreifen können, für die sie autorisiert sind. Zusätzlich sind moderne, KI-gestützte Suchfunktionen, beispielsweise zur Verbesserung der Trefferqualität, zur semantischen Suche oder zur automatisierten Beantwortung von Fragestellungen auf Basis der vorhandenen Inhalte und Assets gewünscht. |
| Rich Text Editor (RTE) | X | X | Der Rich-Text-Editor dient der komfortablen Pflege redaktioneller Texte innerhalb verschiedener Module. Er wird grundlegende Formatierungen wie fett, kursiv und unterstrichen, unterschiedliche Überschriftentypen, nummerierte und nicht nummerierte Listen, Linktypen sowie Tabellen unterstützen. Dadurch werden Redakteure Inhalte flexibel strukturieren und innerhalb der vorgesehenen Gestaltungsmöglichkeiten eigenständig pflegen. Ein optimaler RTE unterstützt die Redakteure durch KI-Einsatz bei der Erstellung und Optimierung von Texten. |
| Asset Management | X | X | Assets müssen zentral verwaltet werden, wobei für Website und Intranet getrennte Asset-Bereiche beziehungsweise Mandanten vorgesehen werden. Hintergrund ist, dass im Intranet sensible Dokumente, interne Medien sowie Mitarbeiterbilder verwaltet werden, die nicht für die öffentlichen Internetauftritte bestimmt sind. Durch die organisatorische und technische Trennung der |
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| Asset-Bestände wird sichergestellt, dass interne Inhalte nicht versehentlich auf der Website veröffentlicht werden. Gleichzeitig werden innerhalb des jeweiligen Mandanten eine strukturierte Verwaltung, Kategorisierung und Wiederverwendung der Medien ermöglicht. Für die Redaktion muss die Verwaltung und Nutzung von Assets möglichst einfach und effizient erfolgen. Redakteure können Medien komfortabel suchen, filtern und wiederverwenden. Darüber hinaus unterstützt die Lösung die Pflege von Metadaten, Kategorien und Schlagworten, um die Auffindbarkeit von Medien zu verbessern. Eine KI- Unterstützung komplettiert das Leistungsportfolio bei der Pflege von Metadaten und Kategorien. Besonderer Wert wird auf die Unterstützung redaktioneller Prozesse gelegt. Das System muss die automatische Erzeugung unterschiedlicher Bildformate und Zuschnitte unterstützen, sodass Redakteure nicht für jede Ausgabesituation separate Dateien erstellen müssen. Idealerweise können benötigte Zuschnittvarianten aus einem zentralen Bild abgeleitet werden. Darüber hinaus sind Funktionen zur Erkennung von Dubletten vorgesehen, um doppelt hochgeladene Bilder oder Dokumente zu vermeiden und die Qualität des Medienbestands langfristig sicherzustellen. Zusätzlich wird die Lösung die Verwaltung unterschiedlicher Dateiformate unterstützen und die Nutzung von Medien in Modulen wie News, Veranstaltungen, Teasern, Galerien, Mitarbeiterprofilen und Inhaltsseiten ermöglichen. Benötigt werden darüber hinaus Funktionen wie Versionierung, Informationen zur Nutzung von Assets sowie die Identifikation veralteter oder nicht mehr verwendeter Medien. | |||
|---|---|---|---|
| Newsletter | X | Die Newsletter-Funktion dient der Erstellung, Verwaltung und dem Versand von Informationen an definierte Empfängerlisten. E-Mail-Adressen und Verteiler werden zentral im System gepflegt, nach Nutzergruppen oder Abteilungen segmentiert sowie bei Bedarf importiert und exportiert. Newsletter werden direkt aus dem System heraus erstellt und versendet. Zusätzlich wird eine einfache Auswertung benötigt, beispielsweise zur Versandanzahl und, sofern möglich, zu Öffnungen oder weiteren Basiskennzahlen. | |
| Analytics & Tracking | X | X | Die Analytics-Funktion muss eine regelkonforme Auswertung der Nutzung von Website (und ggf. Intranet) ermöglichen. Im Fokus steht eine direkt im CMS verfügbare, leicht verständliche Oberfläche für Redakteure, die zentrale Kennzahlen wie Seitenaufrufe, Besucherzahlen, Suchanfragen und die Aktualität von Inhalten sichtbar macht. Tracking und Auswertung müssen datenschutzkonform erfolgen und dürfen nur im Rahmen der geltenden |
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| rechtlichen Vorgaben sowie unter Berücksichtigung des Consent Managements eingesetzt werden. | |||
|---|---|---|---|
| Consent Management | X | Die Lösung muss die datenschutzkonforme Einholung, Verwaltung und Dokumentation von Nutzereinwilligungen für die Website unterstützen. Hierbei sind insbesondere die Anforderungen der DSGVO sowie die aktuellen rechtlichen Vorgaben für den Einsatz von Analyse-, Tracking- und Drittanbieterdiensten zu berücksichtigen. Nutzende müssen die Möglichkeit haben, Einwilligungen differenziert zu erteilen, anzupassen oder zu widerrufen. Sofern das System keine eigene Consent- Management-Lösung bereitstellt, muss die einfache Integration einer marktüblichen Drittanbieterlösung möglich sein. Das Consent Management muss insbesondere die Einbindung von Analysewerkzeugen, Karten-, Video- und weiteren externen Diensten unterstützen und eine nachvollziehbare Dokumentation der erteilten Einwilligungen gewährleisten. | |
| Link-Checker | X | X | Die Link-Check-Funktion dient der Sicherstellung der Qualität und Aktualität von Verlinkungen innerhalb der Website und des Intranets. Das System muss regelmäßig prüfen können, ob interne und externe Verweise weiterhin erreichbar sind und auf gültige Inhalte verweisen. Insbesondere bei Verlinkungen auf externe Portale und Dienste, wie beispielsweise das BayernPortal oder Bundesportal, muss die Erkennung von fehlerhaften oder nicht mehr erreichbaren Links unterstützt werden. Redakteure werden über fehlerhafte Verlinkungen informiert und erhalten eine Übersicht über betroffene Inhalte. Dadurch können veraltete Verweise zeitnah korrigiert oder entfernt werden. Wünschenswert sind darüber hinaus automatisierte Prüfungen sowie die Kennzeichnung von Weiterleitungen, fehlerhaften Zielseiten oder nicht mehr verfügbaren Dokumenten, um die Qualität der bereitgestellten Informationen langfristig sicherzustellen. |
| Schnittstelle Bundesportal / BayernPortal | X | Die Plattform muss die Möglichkeit bieten, Leistungen und Informationen aus dem BayernPortal beziehungsweise dem Bundesportal in die Website des Landkreises zu integrieren. Ziel ist es, zentrale Verwaltungsleistungen nicht doppelt pflegen zu müssen, sondern diese über standardisierte Schnittstellen automatisiert einzubinden und aktuell zu halten. Die Integration wird die Übernahme strukturierter Leistungsbeschreibungen einschließlich zugehöriger Informationen und Verlinkungen unterstützen. Dabei sind sowohl aktuelle Anbindungen an das BayernPortal als auch zukünftige Entwicklungen im Hinblick auf eine mögliche stärkere Zentralisierung über das Bundesportal zu berücksichtigen. Die |
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Anbindung wird bevorzugt über standardisierte Webservices auf Basis von REST erfolgen. Ziel ist eine nahtlose Integration der Inhalte in das Erscheinungsbild der Website, sodass Nutzende Verwaltungsleistungen direkt über die Website des Landkreises recherchieren und aufrufen können, ohne die zugrundeliegenden Fachportale separat aufsuchen zu müssen. Dabei wird die Lösung ausreichend flexibel sein, um zukünftige Änderungen an den angebundenen Portalen oder Schnittstellen mit vertretbarem Aufwand zu unterstützen.
6.3. Übersicht der erhobenen Anforderungen
Im Rahmen mehrerer Workshops mit den beteiligten Fachbereichen und Stakeholdern wurden die fachlichen, technischen und organisatorischen Anforderungen an die zukünftige Plattform erhoben, konsolidiert und priorisiert. Die Ergebnisse dieser Anforderungsaufnahme sind in einem separaten Anforderungskatalog (Anlage 1) dokumentiert und Bestandteil dieser Ausschreibung.
Der Anforderungskatalog bildet die fachliche Grundlage für die Einführung und Konfiguration der auf CONTENS basierenden Plattform. Sämtliche Anforderungen der Prioritäten „Must have critical“ und „Must have“ sind als Ausschlusskriterien bei der Konzeption, Implementierung, Migration und weiteren Projektumsetzung zu berücksichtigen und bei der Angebotsabgabe zu beschreiben. Beschreibungen von Anforderungen der Prioritäten „Should have“ und „Nice to have“ sind ebenfalls in die konzeptionellen Ausführungen der Angebotsabgabe aufzunehmen. Die Darstellungen zu diesen Anforderungen und wie diese umgesetzt sind, fließen in die Punktebewertung des Angebots mit ein.
Ziel ist eine partnerschaftliche Umsetzung der Anforderungen unter Berücksichtigung bewährter Vorgehensweisen und der Möglichkeiten der Plattform.
6.4. Hosting- und Betriebsanforderungen
Der Betrieb von Intranet und Website erfolgt auf Basis eines vom Auftragnehmer bereitzustellenden Hostingkonzepts. Beide Systeme können grundsätzlich gemeinsam oder getrennt (Splitting von Website und Intranet) betrieben werden; der Bieter stellt sein empfohlenes Betriebsmodell dar und begründet dieses.
6.4.1. Verfügbarkeit Für beide Systeme wird eine Verfügbarkeit von mindestens 99,5 % im Jahresmittel gefordert. Geplante Wartungsfenster, die mindestens fünf Werktage im Voraus angekündigt und außerhalb der Geschäftszeiten durchgeführt werden, werden nicht auf die Verfügbarkeitsquote angerechnet.
Eine Besonderheit stellt die erhöhte Erreichbarkeit an Wahltagen dar: An Wahlsonntagen ist im Zeitfenster von 17:00 bis 24:00 Uhr eine durchgängige Erreichbarkeit der Website sicherzustellen. In diesem Zeitfenster ist eine Rufbereitschaft vorzuhalten; für kritische Störungen (Priorität 1) gilt abweichend eine Reaktionszeit von 30 Minuten. Die Wahltage werden dem Auftragnehmer rechtzeitig, spätestens jedoch vier Wochen im Voraus, mitgeteilt.
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6.4.2. Skalierbarkeit Unter besonderen Umständen, wie z.B. im Katastrophenfall und bei Auslösung des Alarmkalenders ist mit massiv erhöhtem Aufrufvolumen auf der öffentlichen Webseite zu rechnen. Da diese Umstände ihrer Natur nach nicht planbar sind, muss die Infrastruktur in diesen Situationen automatisch und schnell skalieren. Dennoch werden derartige Fälle vom Auftraggeber an den Auftragnehmer gemeldet. Diese Anforderung ist beim Entwurf der Hosting-Infrastruktur und der Kostenaufstellung für die Webseite zu berücksichtigen.
6.4.3. Störungsmanagement und Reaktionszeiten Geschäftszeiten im Sinne dieser Ausschreibung sind Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr, ausgenommen gesetzliche Feiertage am Sitz des Auftraggebers.
Störungen werden nach folgenden Prioritätsklassen eingeordnet:
| Priorität | Definition | Reaktions- zeit (innerhalb GZ) | Reaktions- zeit (außerhalb GZ) | Zielzeit Störungs- beseitigung |
|---|---|---|---|---|
| 0 - Notfall | Der Notfallbetrieb wird durch den Auftraggeber ausgerufen, wenn das CMS/die Website aufgrund eines Katastrophenfalls, einer Großschadenslage, eines Alarmkalenders oder vergleichbarer Ereignisse für die öffentliche Kommunikation von besonderer Bedeutung ist. Unabhängig vom technischen Zustand des Systems gelten während des Notfallbetriebs erhöhte Anforderungen an Verfügbarkeit, Reaktionszeiten und Support. | 15 Minuten | 30 Minuten | 1 Stunde |
| 1 – kritisch | Totalausfall eines Systems, sicherheitsrelevanter Vorfall oder Ausfall wesentlicher Funktionen ohne Workaround, Wahltag | 2 Stunden | 8 Stunden | 8 Stunden |
| 2 – schwerwieg end | Wesentliche Funktionen beeinträchtigt, Workaround vorhanden | 4 Stunden | nächster Geschäftstag | 2 Geschäftstage |
| 3 – gering | Geringfügige Beeinträchtigung, kein Einfluss auf den Regelbetrieb | 8 Stunden | nächster Geschäftstag | 5 Geschäftstage |
Die Reaktionszeit bezeichnet den Zeitraum zwischen Störungsmeldung und qualifizierter Rückmeldung des Auftragnehmers inklusive Beginn der Störungsbearbeitung. Die Ersteinstufung der Priorität erfolgt durch den Auftraggeber; der Auftragnehmer kann eine abweichende Einstufung begründet vorschlagen.
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6.4.4. Zwingende Anforderungen Die nachfolgenden Anforderungen sind zwingend zu erfüllen:
▪ Der Betrieb erfolgt in einem nach BSI-Grundschutz oder ISO 27001 zertifizierten Rechenzentrum.
▪ Das Hosting ist DSGVO-konform auszugestalten; die Datenverarbeitung erfolgt vorzugsweise in Deutschland, mindestens jedoch innerhalb der EU/des EWR.
▪ Die Website ist als Cloud-Lösung bereitzustellen.
▪ Für das Intranet ist der Datenschutz durchgängig sicherzustellen, insbesondere hinsichtlich der Verarbeitung personenbezogener Beschäftigtendaten.
7.Migration
Im Rahmen des Projektes wird die Überführung der bestehenden Inhalte aus den aktuellen Systemen in die neue Plattform erwartet. Die fachliche Überprüfung, Bereinigung und Optimierung der Inhalte erfolgt durch den Landkreis unabhängig von diesem Projekt. Gegenstand der Ausschreibung ist die technische und fachliche Unterstützung bei der Übernahme der für die Migration freigegebenen Inhalte in die neue Plattform.
Der Anbieter unterstützt die Migration von Seiten, Bildern, Dokumenten sowie weiterer relevanter Inhalte und stellt dabei sicher, dass die Inhalte vollständig und nachvollziehbar in die Zielplattform überführt werden. Für die Aufwandsschätzung kann zunächst von einem Bestand von rund 2.000 Inhaltsseiten, 1.700 Bildern sowie 2.400 Dokumenten ausgegangen werden. Diese Mengen dienen als Planungsgrundlage und können sich im Projektverlauf verändern.
Besondere Bedeutung hat dabei die Überführung der Inhalte in die Daten- und Inhaltsstruktur der angebotenen Lösung. Der Anbieter stellt transparent dar, welche Inhalte automatisiert übernommen werden können, welche Transformationen erforderlich sind und an welchen Stellen eine manuelle Nachpflege notwendig wird. Sofern für bestimmte Inhaltstypen zusätzliche Informationen oder Metadaten benötigt werden, die in den Quellsystemen nicht vorhanden sind, müssen diese frühzeitig identifiziert und der erforderliche redaktionelle Nachpflegeaufwand aufgezeigt werden.
Die Anbieter werden gebeten (in der entsprechenden Vorlage, siehe “Projektvorgehen”), ihr Vorgehen für die Migration zu beschreiben und insbesondere darzustellen:
▪ welche Inhalte automatisiert übernommen werden können,
▪ welche Vorarbeiten für eine erfolgreiche Migration erforderlich sind,
▪ welche Informationen oder Metadaten gegebenenfalls ergänzt werden müssen,
▪ welche Qualitäts- und Testmaßnahmen vorgesehen sind,
▪ sowie welcher Aufwand und welche Verantwortlichkeiten für die Migration erwartet werden.
Ziel ist eine möglichst vollständige und qualitätsgesicherte Überführung der Inhalte in die zukünftige Plattform bei transparenter Darstellung notwendiger Nacharbeiten und Abhängigkeiten.
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8.Anforderungen an den Anbieter
Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sucht einen erfahrenen und leistungsfähigen Vertragspartner, der die Gesamtverantwortung für die Einführung, den Betrieb und die langfristige Betreuung der auf CONTENS basierenden Plattform übernimmt. Ziel ist eine möglichst vollständige Leistungserbringung aus einer Hand. Der Auftragnehmer übernimmt die zentrale Steuerung und Koordination aller für das Projekt erforderlichen Leistungen.
8.1. Gesamtverantwortung und Leistungsumfang
Der Auftragnehmer muss in der Lage sein, sämtliche wesentlichen Leistungen für die Einführung, den langfristigen Betrieb der Plattform und einem potentiellen Anbieterwechsel (Exit) bereitzustellen beziehungsweise verantwortlich zu koordinieren. Dazu gehören insbesondere:
▪ Bereitstellung und Abwicklung der erforderlichen CONTENS-Lizenzen,
▪ fachliche und technische Beratung,
▪ Konzeption und Projektsteuerung,
▪ Informations- und Content-Architektur,
▪ UX- und Designkonzeption,
▪ technische Implementierung und Konfiguration,
▪ Entwicklung projektspezifischer Funktionen und Schnittstellen,
▪ Migration der bestehenden Inhalte,
▪ Qualitätssicherung und Tests,
▪ Hosting und technischer Betrieb,
▪ Wartung und Pflege,
▪ Support,
▪ Schulung und Dokumentation,
▪ Begleitung der Inbetriebnahme,
▪ langfristige Weiterentwicklung der Plattform sowie
▪ Datenhoheit und Unterstützung bei Vertragsende.
Der Auftragnehmer übernimmt die Gesamtverantwortung für die vertragsgemäße Erbringung der Leistungen. Dies gilt auch dann, wenn einzelne Leistungen durch Subunternehmer erbracht werden. Alle Leistungen, die durch Nachunternehmer erbracht werden, sind bei Angebotsabgabe aufzulisten. Die beabsichtigten Nachunternehmen sind spätestens auf sonderts Verlangen der Vergabestelle anzugeben.
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8.2. Schulung und Dokumentation
Für die Redakteure ist im Rahmen der Einführung eine praxisorientierte Grundschulung durchzuführen. Diese wird die wesentlichen Funktionen und typischen redaktionellen Arbeitsabläufe im neuen System vermitteln. Die Grundschulung ist aufzuzeichnen und dem Auftraggeber in einem geeigneten Format zur Verfügung zu stellen, sodass sie sowohl zur Einarbeitung neuer Redakteure als auch zur späteren Wissensauffrischung wiederverwendet werden kann.
Ergänzend zur Schulung sind geeignete Dokumentationen zu erstellen und dem Auftraggeber zur Verfügung zu stellen. Hierzu gehören insbesondere:
• Implementierungsdokumentation: Dokumentation der vorgenommenen Konfigurationen und Implementierungen sowie der für Betrieb, Administration und zukünftige Weiterentwicklung relevanten technischen und konzeptionellen Besonderheiten.
• Redaktionshandbuch: Praxisorientierte Dokumentation der wesentlichen redaktionellen Funktionen und Pflegeprozesse. Das Handbuch muss so aufgebaut sein, dass Redakteure einzelne Arbeitsschritte und wiederkehrende Aufgaben schnell und gezielt nachschlagen können.
Die aufgezeichnete Grundschulung, die Implementierungsdokumentation und das Redaktionshandbuch sind so zu gestalten, dass sie auch nach Abschluss der initialen Implementierung dauerhaft für Wissenstransfer, Einarbeitung und den laufenden Betrieb genutzt werden können.
8.3. Projektsprache und Erreichbarkeit
Die Angebots-, Projekt-, Vertrags-, Dokumentations- und Supportsprache ist Deutsch. Sämtliche für das Projekt eingesetzten Ansprechpartner müssen die deutsche Sprache in Wort und Schrift sicher beherrschen.
Die Projektkommunikation, Beratung, Dokumentation, Schulung und der Support müssen vollständig in deutscher Sprache erfolgen. Dies gilt auch für Leistungen, die durch verbundene Unternehmen, externe Serviceeinheiten oder Subunternehmer erbracht werden.
Der Auftragnehmer muss Service- und Supportzeiten anbieten, die sich an den üblichen Büro- und Arbeitszeiten in Deutschland orientieren. Auch bei der Einbindung von Supporteinheiten in anderen Zeitzonen ist sicherzustellen, dass während der vereinbarten deutschen Servicezeiten deutschsprachige Ansprechpartner erreichbar sind.
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8.4. Erfahrung mit CONTENS
Der Auftragnehmer muss über nachweisbare Erfahrung in der Konzeption, Implementierung, Integration und Weiterentwicklung von Lösungen auf Basis von CONTENS verfügen.
Die Angaben von Referenzen müssen jeweils die Informationen der Auftraggeber, Art der ausgeführten Leistung und Ausführungszeitraum/Zeitpunkt der Fertigstellung umfassen (vgl. Anlage 3).
Für die Projektumsetzung müssen dedizierte CONTENS-Spezialisten und CONTENS-Entwickler zur Verfügung stehen. Der Anbieter hat die vorgesehene Projektorganisation sowie die Qualifikation und Erfahrung der für das Projekt eingeplanten Schlüsselpersonen darzustellen.
Aus den eingereichten Referenzen muss in Summe hervorgehen, dass der Anbieter sowohl öffentliche Websites als auch Intranet-Lösungen mit CONTENS umgesetzt hat.
Die Referenzprojekte müssen hinsichtlich Umfang, fachlicher Anforderungen, technischer Komplexität oder organisatorischer Rahmenbedingungen mit dem geplanten Projekt des Landkreises vergleichbar sein.
8.5. Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern
Der Auftragnehmer muss über Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern verfügen und diese anhand geeigneter Referenzprojekte nachweisen.
Von besonderer Bedeutung sind Erfahrungen mit:
▪ kommunalen oder sonstigen öffentlichen Auftraggebern,
▪ öffentlich zugänglichen Websites,
▪ internen Informations- und Intranet-Plattformen,
▪ Anforderungen an Datenschutz und Informationssicherheit,
▪ digitaler Barrierefreiheit sowie
▪ langfristig betriebenen und weiterentwickelten Plattformen.
Mindestens eine Referenz der einzureichenden Referenzen muss Projekte für öffentliche Auftraggeber umfassen. Besonders relevant sind Referenzen, bei denen sowohl eine öffentliche Website als auch ein Intranet oder vergleichbare interne Plattformen umgesetzt wurden.
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8.6. Fachliche Kompetenz für Website und Intranet
Der Auftragnehmer muss nachweisbare Kompetenzen sowohl in der Umsetzung öffentlicher Websites als auch in der Konzeption und Implementierung von Intranet-Lösungen besitzen.
Für das zukünftige Intranet wird neben der technischen Implementierung ausdrücklich eine fachliche Beratungsleistung erwartet. Der Auftragnehmer bringt seine Erfahrungen insbesondere in den folgenden Bereichen ein:
▪ Informations- und Content-Architektur,
▪ Strukturierung und Auffindbarkeit von Informationen,
▪ Navigationskonzepte,
▪ Suchkonzepte,
▪ zielgruppengerechte Bereitstellung von Inhalten,
▪ Nutzerführung und Bedienbarkeit,
▪ Design sowie
▪ schrittweise Weiterentwicklung des Intranets.
Auch für die öffentlichen Internetauftritte wird eine fachliche Beratung erwartet. Der Auftragnehmer unterstützt den Landkreis dabei Inhalte, Strukturen und Verwaltungsleistungen nutzerorientiert, verständlich und zeitgemäß aufzubereiten.
Im Mittelpunkt steht für beide Plattformen eine optimierte Nutzerführung. Der Auftragnehmer bringt hierzu eigene Erfahrungen, bewährte Vorgehensweisen und konkrete Empfehlungen in das Projekt ein. Die vorhandenen Anforderungen sind dabei nicht lediglich technisch umzusetzen, sondern im Rahmen der Konzeption hinsichtlich Nutzerfreundlichkeit, Verständlichkeit und sinnvoller redaktioneller Abläufe zu prüfen und auszugestalten.
8.7. UX- und Designkompetenz
Sowohl das Intranet als auch die öffentlichen Internetauftritte sind im Zuge des Projektes gestalterisch zu modernisieren. Ziel ist ein zeitgemäßes, freundliches und hochwertiges Erscheinungsbild, das Verwaltungsleistungen positiv, verständlich und zugänglich vermittelt.
Der Auftragnehmer muss über entsprechende Kompetenzen in den Bereichen UX-Konzeption, Interaktionsdesign, Informationsdesign und visuelle Gestaltung verfügen. Das zukünftige Design muss sich an den bestehenden Vorgaben des Corporate Designs des Landkreises orientieren und diese für die digitale Nutzung angemessen weiterentwickeln.
Die gestalterische Modernisierung darf nicht losgelöst von den funktionalen und inhaltlichen Anforderungen erfolgen. Maßgeblich sind insbesondere:
▪ eine intuitive Nutzerführung,
▪ eine verständliche Informationsdarstellung,
▪ eine klare visuelle Hierarchie,
▪ eine konsistente Gestaltung,
▪ die Anforderungen der digitalen Barrierefreiheit,
▪ die Nutzung auf unterschiedlichen Endgeräten sowie
▪ eine effiziente redaktionelle Pflege.
Der Auftragnehmer stellt seine Vorgehensweise für die Entwicklung und Abstimmung der UX- und Designkonzepte im Angebot dar.
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8.8. Beratung und partnerschaftliche Zusammenarbeit
Vom Auftragnehmer wird nicht nur die technische Umsetzung vorgegebener Anforderungen erwartet. Er berät den Landkreis während des gesamten Projektes aktiv und lösungsorientiert.
Hierzu gehört insbesondere, bestehende Anforderungen kritisch zu prüfen, auf fachliche oder technische Abhängigkeiten hinzuweisen und geeignete Empfehlungen für eine nachhaltige Umsetzung auszusprechen. Dabei müssen möglichst die Standardfunktionen und etablierten Vorgehensweisen von CONTENS genutzt werden. Projektspezifische Individualentwicklungen sind dort vorzusehen, wo sie für die Erfüllung der Anforderungen erforderlich und langfristig sinnvoll sind.
Der Auftragnehmer stellt transparent dar, welche Leistungen durch Standardfunktionen, Konfigurationen oder individuelle Entwicklungen umgesetzt werden. Entscheidungen mit Auswirkungen auf Kosten, Betrieb, Wartbarkeit oder Updatefähigkeit sind frühzeitig mit dem Landkreis abzustimmen.
8.9. Referenznachweise
Angabe von Referenzen über in den letzten 5 Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen. Anzugeben sind jeweils Auftraggeber, Art der ausgeführten Leistung und Ausführungszeitraum. Bei Angebotsabgabe genügt hierfür die Eigenerklärung im Formblatt 124, auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind dann die genannten Angaben zu erbringen. Wir bitten zudem jeweils um Angabe eines Ansprechpartners bzw. einer zuständigen Stelle beim jeweiligen Referenzauftraggeber samt Telefonnummer. Als vergleichbar werden realisierte Aufträge im Bereich des hier ausgeschriebenen Auftrags angesehen, die mindestens folgenden Umfang aufweisen: Umsetzung öffentlicher Websites, Umsetzung von Intranet-Lösungen, Projekte für öffentliche Auftraggeber, Beratung zu Informationsarchitektur und Nutzerführung, technische Implementierung, Betrieb und Weiterentwicklung.
Jeder der fünf Bereiche ist in Form von jeweils mindestens einer Referenz nachzuweisen. Die Bereiche können, müssen aber nicht zwingend innerhalb der selben Referenz nachgewiesen werden.
Sämtliche in dieser Bekanntmachung aufgeführten Eignungsanforderungen sind sowohl von präqualifizierten als auch von nicht-präqualifizierten Firmen zu erfüllen. Bitte beachten Sie: sofern Sie im Angebotsschreiben auf eine Präqualifizierung verweisen und dem Angebot im Übrigen keine gesonderten Referenzen beilegen, dürfen für die Eignungsprüfung ausschließlich die im PQ-Verzeichnis hinterlegten Referenzen herangezogen werden. Bitte gleichen Sie daher die dort hinterlegten Referenzen mit den hier aufgeführten Anforderungen ab!
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8.10. Einsatz von Subunternehmern
Der Einsatz von Subunternehmern ist im Angebot vollständig und transparent anzugeben. Für jeden vorgesehenen Subunternehmer sind mindestens folgende Informationen bereitzustellen:
▪ Name und Unternehmenssitz (spätestens auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle anzugeben),
▪ Leistungsbereich,
▪ Beschreibung der Teilleistungen,
▪ Eignungsleihe,
▪ Name des gesetzlichen Vertreters sowie
▪ Angaben zur Eignung des Unternehmens
Unabhängig vom Einsatz von Subunternehmern bleibt der Auftragnehmer alleiniger Vertragspartner des Landkreises und übernimmt die vollständige Verantwortung für sämtliche Leistungen. Die Projektsteuerung und Kommunikation gegenüber dem Landkreis müssen zentral durch den Auftragnehmer erfolgen.
Ein nachträglicher Austausch oder die zusätzliche Beauftragung von Subunternehmern bedarf der vorherigen Zustimmung des Landkreises.
8.11. Projektorganisation und personelle Kapazitäten
Der Auftragnehmer muss über ausreichende personelle und organisatorische Kapazitäten verfügen, um das Projekt ab Januar 2027 aufzunehmen und im vorgesehenen Zeitrahmen umzusetzen.
Im Angebot ist eine belastbare Projektorganisation darzustellen. Hierzu gehören insbesondere:
▪ vorgesehene Projektleitung und Stellvertretung,
▪ fachliche Beratung,
▪ UX- und Designverantwortung,
▪ technische Leitung,
▪ CONTENS-Entwicklung,
▪ Frontend-Entwicklung,
▪ Migration,
▪ Qualitätssicherung,
▪ Betrieb und Hosting sowie
▪ Support.
Für die benannten Schlüsselrollen sind Qualifikation, Projekterfahrung, CONTENS-Erfahrung und voraussichtliche Verfügbarkeit anzugeben. Der Auftragnehmer muss sicherstellen, dass die benannten Schlüsselrollen sowie weitere erforderliche personelle Kapazitäten nicht nur zum Projektstart, sondern über die gesamte Projektlaufzeit zur Verfügung stehen und tatsächlich im Projekt eingesetzt werden.
Die Leistungserbringung hat von den mit Angebotsabgabe benannten Personen in den Schlüsselrollen der Projektorganisation zu erfolgen. Ein Wechsel der eingesetzten Personen ist nur nach vorheriger Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Die Zustimmung ist zu erteilen, sofern die jeweils neue Person mind. über eine gleichwertige Qualifikation verfügt. Die Zustimmung ist zu erteilen, sofern der Personenwechsel aus einem der fünf Gründe erfolgt: Kündigung, Krankheit, Schwangerschaft, Tod und Gefängnis.
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Darüber hinaus ist darzustellen, wie bei Urlaub, Krankheit oder personellen Veränderungen eine angemessene Vertretung und die kontinuierliche Leistungserbringung gewährleistet werden.
8.12. Langfristige Betreuung und Weiterentwicklung
Der Landkreis strebt eine langfristige Zusammenarbeit mit einem verlässlichen Partner an. Der Auftragnehmer muss daher neben der initialen Umsetzung auch den stabilen Betrieb, die Wartung, den Support und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Plattform gewährleisten können.
Der Auftragnehmer muss darlegen, wie er die langfristige Betreuung organisatorisch und personell sicherstellt. Hierzu gehören insbesondere feste Ansprechpartner, geregelte Support- und Eskalationsprozesse, transparente Wartungsleistungen sowie die Möglichkeit, zukünftige funktionale, technische und gestalterische Erweiterungen umzusetzen.
8.13. Datenhoheit und Exit-Strategie
Der Auftragnehmer muss sicherstellen, dass die Datenhoheit über sämtliche Kundendaten beim Auftraggeber liegt. Dem Auftraggeber ist jederzeit Zugang zu seinen Daten zu gewähren. Die Verarbeitung und Weitergabe von Daten sind vertraglich festzuhalten und bei Veränderungen an den Auftraggeber zu melden. Alle Kundendaten müssen jederzeit in einem gängigen, strukturierten und maschinenlesbaren Format (z. B. CSV, JSON, XML) exportiert werden können. Proprietäre Exportformate sind ausgeschlossen.
Bei Vertragsende gewährleistet der Auftragnehmer unmittelbare, aktive Unterstützung durch Dokumentation, Wissenstransfer und bei der Migration der Daten in eine Folgesoftware. Verzögert sich ein Migrationsprojekt unerwartet, ist der Auftragnehmer verpflichtet den Weiterbetrieb der Plattform zu den vertraglich festgesetzten Konditionen für maximal sechs Monate über Vertragsende hinaus zu gewährleisten. Hat der Auftragnehmer die Verzögerungen zu verantworten muss er den Weiterbetrieb der Plattform bis Abschluss eines Migrationsprojektes auf eigene Kosten gewährleisten.
Der Auftragnehmer stellt dar, wie die Erfüllung der vorgenannten Kriterien sichergestellt werden können, welche Rolle der Auftragnehmer bei einem Migrationsprojekt in ein Folgeprodukt spielt und welche Unterstützungsleistungen er dabei bereitstellen wird. Er ergänzt in seiner Strategie die Kriterien um ggf. weitere sinnvolle Aspekte und zeigt seine Vorgehensweise auf.
9.Vertragliche Vereinbarung
Eine einheitliche vertragliche Vereinbarung bietet die Grundlage für eine koordinierte Zusammenarbeit. Der EVB-IT Systemvertrag (Anlage 4) wird Vertragsbestandteil.
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10. Angebotsabgabe
Das Angebot muss sämtliche Informationen enthalten, die für die fachliche, technische und wirtschaftliche Bewertung des Angebots erforderlich sind. Die nachfolgend aufgeführten Unterlagen und Angaben sind Bestandteil des Angebots und vollständig einzureichen.
10.1. Unternehmensvorstellung
siehe Anlage 2, Reiter 01 Unternehmen
Der Anbieter stellt sein Unternehmen kurz vor und beschreibt insbesondere:
▪ Unternehmensprofil und Leistungsportfolio,
▪ Unternehmensgröße,
▪ Standorte,
▪ Anzahl der Mitarbeitenden,
▪ Spezialisierung auf CONTENS,
▪ Anzahl der CONTENS-Entwickler und -Berater,
▪ Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern,
▪ Ansprechpartner für das Vergabeverfahren.
10.2. Projektverständnis
siehe Anlage 3, 2. Projektverständnis
Der Anbieter beschreibt sein Verständnis der Aufgabenstellung sowie seine Einschätzung der wesentlichen Herausforderungen und Erfolgsfaktoren des Projektes.
Darzustellen sind insbesondere:
▪ Verständnis der Projektziele,
▪ Einschätzung der Ausgangssituation,
▪ empfohlene Vorgehensweise.
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10.3. Umsetzungskonzept
siehe Anlage 3, 3. Umsetzungskonzept
Der Anbieter beschreibt sein fachliches und technisches Vorgehen bei der Umsetzung des Projektes.
Hierzu gehören insbesondere:
▪ Projektmethodik,
▪ Projektphasen,
▪ Meilensteine,
▪ Vorgehen bei Konzeption,
▪ UX- und Designprozess,
▪ Implementierung,
▪ Migration,
▪ Test- und Qualitätssicherung,
▪ Go-Live,
▪ Betrieb,
▪ Support,
▪ Schulung,
▪ Weiterentwicklung,
▪ Exit-Strategie.
10.4. Projektorganisation
siehe Anlage 3, 4. Projektorganisation
Darzustellen sind insbesondere:
▪ Projektorganisation,
▪ Projektleitung,
▪ Rollenmodell,
▪ Zusammensetzung des Projektteams,
▪ Verantwortlichkeiten,
▪ Vertretungsregelungen,
▪ Kommunikations- und Eskalationswege.
Für die vorgesehenen Schlüsselpersonen sind Berufsabschlüsse und Referenzen mit relevanter Projekterfahrung beizufügen.
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10.5. Referenzprojekte
siehe Anlage 2, Reiter 05 Referenzen
Die Referenzen müssen mindestens folgende Informationen enthalten:
▪ Auftraggeber,
▪ Öffentlicher Auftraggeber,
▪ Art der Plattform,
▪ Art der erbrachten Leistung,
▪ Ausführungszeitraum.
10.6. Subunternehmer
siehe Anlage 2, Reiter 09 Nachweise Formblatt L235
Sofern Subunternehmer eingesetzt werden, sind diese vollständig zu benennen.
Für jeden Subunternehmer sind anzugeben:
▪ Name und Unternehmenssitz (spätestens auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle anzugeben),
▪ Leistungsbereich,
▪ Beschreibung der Teilleistungen,
▪ Eignungsleihe,
▪ Name des gesetzlichen Vertreters sowie
▪ Angaben zur Eignung des Unternehmens
10.7. Termin- und Ressourcenplanung
siehe Anlage 2, Reiter 06 Termine_Ressourcen
Der Anbieter stellt dar:
▪ personelle Verfügbarkeit,
▪ Projektlaufzeit,
▪ Meilensteinplanung,
▪ geplante Ressourcen.
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10.8. Support- und Betriebskonzept
siehe Anlage 2, Reiter 07 SLA und siehe Anlage 3, 7. Support- und Betriebskonzept
Darzustellen sind insbesondere:
▪ Servicezeiten,
▪ Reaktionszeiten,
▪ Wartungsleistungen,
▪ Ansprechpartner,
▪ Eskalationsprozesse,
▪ Hostingkonzept,
▪ Backup- und Sicherheitskonzept.
10.9. Preisblatt
siehe Anlage 2, Reiter 08 Preisblatt
Die Preisangaben sind transparent und nachvollziehbar aufzuschlüsseln.
Mindestens auszuweisen sind:
▪ Lizenzkosten,
▪ Implementierung,
▪ Konzeption,
▪ Design,
▪ Migration,
▪ Schnittstellenentwicklung,
▪ Schulungen,
▪ Hosting,
▪ Wartung,
▪ Support,
▪ Tagessätze für zusätzliche Leistungen.
Einmalige Projektkosten und wiederkehrende Betriebskosten sind getrennt auszuweisen. Alle Preise sind als netto Preise anzugeben. Die Angabe der Gesamtkosten erfolgt in Netto und Brutto.
Die Angebotssumme deckt alle Leistungspositionen als Festpreis ab.
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10.10. Erklärungen und Nachweise
siehe Anlage 2, Reiter 09 Nachweise und siehe Anlage 3, 9. Erklärungen und Nachweise
Dem Angebot sind außerdem beizufügen:
▪ Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (FS 124), ▪ Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung (Versicherungssumme für Sach- und Vermögensschäden min. 800.000,00 €), ▪ Zertifizierung ISO 27001/BSI-Grundschutz des Rechenzentrums, ▪ Erklärung zum Einsatz von Subunternehmern (L235) ▪ Erklärung Bietergemeinschaft (falls zutreffend FS 234) ▪ Datenschutzkonzept / Erklärung zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO) ▪ Erklärung Datenverarbeitung ausschließlich innerhalb der EU/des EWR ▪ IT-Sicherheitskonzept ▪ Eigenerklärung Russland-Sanktionen (Art. 5k VO (EU) 833/2014) ▪ Berufsabschlüsse / Referenzen der Schlüsselpersonen ▪ EVB-IT Systemvertrag (inkl. Anpassungen durch AN) ▪ Referenzen
11. Anhang
▪ Anlage 1: LKWUG – Anforderungskatalog.xlsx ▪ Anlage 2: Tabellarisches_Angebot_CONTENS_final.xlsx ▪ Anlage 3: Angebotsformblaetter_CONTENS_final.docx ▪ Anlage 4: EVB-IT System Vertrag ▪ Anlage 5: EVB-IT System AGBs
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12. LKWUG - Bewertungskriterien
Die Bewertung des Angebots erfolgt zweistufig. In der ersten Stufe wird die Eignung des Bieters anhand von Mindestanforderungen geprüft (Erfüllt / Nicht erfüllt). Angebote, die eine Mindestanforderung nicht erfüllen, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen. In der zweiten Stufe werden die zur Wertung zugelassenen Angebote anhand gewichteter Zuschlagskriterien bewertet.
12.1. Eignungskriterien (Stufe 1 – Ausschlusskriterien)
Die nachfolgenden Kriterien sind Mindestanforderungen. Sie werden ausschließlich mit „Erfüllt“ oder „Nicht erfüllt“ bewertet und fließen nicht in die Punktwertung ein. Die Nichterfüllung eines Kriteriums führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
| Eignungskriterium | Anforderung (Mindest- anforderung) | Nachweis | Bewertung |
|---|---|---|---|
| Leistung aus einer Hand | Der Bieter erbringt bzw. koordiniert sämtliche wesentlichen Leistungen. | Reiter 01 Unternehmen | Erfüllt / Nicht erfüllt |
| CONTENS-Erfahrung | Die Referenzen decken in ihrer Gesamtheit die Anforderungen aus Kapitel 8.9 ab. | Reiter 01 + Reiter 05 Referenzen | Erfüllt / Nicht erfüllt |
| CONTENS-Entwickler | Mindestens 5 CONTENS- Entwickler stehen dem Projekt zur Verfügung. | Reiter 01 Unternehmen | Erfüllt / Nicht erfüllt |
| Erfahrung öffentliche Auftraggeber | Mindestens 1 einschlägige Referenz für öffentliche Auftraggeber. | Reiter 05 Referenzen (Spalte Öffentl. AG) | Erfüllt / Nicht erfüllt |
| Deutschsprachige Angebots- und Leistungserbringung | Angebots-, Projekt-, Vertrags-, Dokumentations- und Supportsprache ist Deutsch. Die eingesetzten Ansprechpartner beherrschen Deutsch sicher in Wort und Schrift. | Reiter 01 + Word- Formblatt 9.1 | Erfüllt / Nicht erfüllt |
| Deutschsprachiger Support zu deutschen Servicezeiten | Service- und Supportzeiten orientieren sich an üblichen deutschen Bürozeiten; deutschsprachige Ansprechpartner sind während der vereinbarten Servicezeiten erreichbar. | Reiter 07 SLA + Word-Formblatt 7.1 | Erfüllt / Nicht erfüllt |
| Datenschutz & Informationssicherheit | DSGVO-konforme Leistungserbringung; Betriebs- und Supportprozesse auf Basis anerkannter Sicherheitsstandards. | Reiter 09, Nr. 3/6 + Word-Formblatt 9.3 | Erfüllt / Nicht erfüllt |
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| Hosting/Betrieb DSGVO- konform (EU/EWR). | |||
|---|---|---|---|
| Barrierefreiheit | Die Umsetzung erfolgt gemäß BITV 2.2 sowie WCAG 2.1 Konformitätsstufe AA. | Reiter 01 (ja/nein) + Word-Formblatt 3.4 | Erfüllt / Nicht erfüllt |
| Personelle Kapazitäten | Ein geeignetes Projektteam (Entwicklungsteam mind. 3–5 Personen zzgl. UX- Kapazitäten) kann ab dem vorgesehenen Projektstart bereitgestellt werden. | Reiter 06 Termine_Ressourcen | Erfüllt / Nicht erfüllt |
12.2. Zuschlagskriterien (Stufe 2 – gewichtete Wertung)
Jedes Unterkriterium wird auf einer Skala von 0 bis 8 Punkten bewertet. Die Punkte je Faktor werden gemittelt und mit der angegebenen Gewichtung multipliziert. Die Kalkulation erfolgt gerundet auf 4 Nachkommastellen. Die Summe ergibt die gewichtete Gesamtpunktzahl des Angebots. Abgesehen von den Kriterien „Gesamtpreis“ und „Tagessatz“ wird bei der Bewertung jeweils auf den Vergleich der eingegangenen Angebote untereinander abgestellt.
Erhält ein Angebot in insgesamt drei Unterkriterien eine Bewertung mit der Punktzahl „0“, führt dies zum Ausschluss des Angebots aus der Vergabe.
| Zuschlags- kriterium | Bewertungs- gegenstand | Bewertungsskala (Punkte 0–8) | Abgefragt in | Gewicht |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtpreis / Wirtschaftlich- keit | Gesamtkosten (4-Jahres- Betrachtung, Schätzung) | 0 – fiktives Angebot mit einem Gesamtpreis = günstigster Gesamtpreis * 1,5 Weitere Gesamtpreise werden nach linearer Interpolation zwischen 0 und 8 Punkten bewertet. 8 – günstigster Gesamtpreis | Reiter 08 Preisblatt, C: Wertungssumme netto | 40 % |
| Hinweis: Bewertung auf Basis der auf 4 Jahre hochgerechneten Gesamtkosten (einmalige Projektkosten + wiederkehrende Betriebskosten). | ||||
| Tagessatz | Mittlerer Tagessatz für zusätzliche Leistungen | 0 – fiktiver mittlerer Tagessatz = günstigster mittlerer Tagessatz * 1,5 Weitere mittlere Tagessätze werden nach linearer Interpolation zwischen 0 und 8 Punkten bewertet. | Reiter 08 Preisblatt, D: Tagessätze | 6 % |
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| 8 – günstigster mittlerer Tagessatz | ||||
|---|---|---|---|---|
| Projekt- vorgehen Analyse & Refinement | Nachvollziehbark eit des Vorgehens beim Projektstart und der Übernahme des Konzeptionsstan ds | 0 – Vorgehen erfüllt die Zielstellung nicht 2 – Vorgehen im Vergleich weder nachvollziehbar noch machbar 4 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, aber erhebliche Zweifel an der Machbarkeit 6 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar und grundsätzlich machbar, mit Lücken oder Risiken 8 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, realistisch und belastbar | Word-Formblatt 2.3 / 3.1 / 3.3 | 16 % |
| Grad der Involvierung des Auftraggebers | 0 – Involvierung nicht vorgesehen 2 – Involvierung im Vergleich deutlich unpassend 4 – Involvierung im Vergleich teilweise unpassend 6 – Involvierung im Vergleich überwiegend angemessen 8 – Involvierung im Vergleich durchgängig angemessen | Word-Formblatt 2.3 / 3.3 | ||
| Projekt- vorgehen UX / Design | Nachvollziehbark eit der UX-/UI- Phase | 0 – Vorgehen erfüllt die Zielstellung nicht 2 – Vorgehen im Vergleich weder nachvollziehbar noch machbar 4 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, aber | Word-Formblatt 3.4 | 16 % |
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| erhebliche Zweifel an der Machbarkeit 6 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar und grundsätzlich machbar, mit Lücken oder Risiken 8 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, realistisch und belastbar | ||||
|---|---|---|---|---|
| Grad der Involvierung des Auftraggebers | 0 – Involvierung nicht vorgesehen 2 – Involvierung im Vergleich deutlich unpassend 4 – Involvierung im Vergleich teilweise unpassend 6 – Involvierung im Vergleich überwiegend angemessen 8 – Involvierung im Vergleich durchgängig angemessen | Word-Formblatt 3.4 | ||
| Projekt- vorgehen Implementieru ng | Nachvollziehbark eit der Implementierun gsphase | 0 – Vorgehen erfüllt die Zielstellung nicht 2 – Vorgehen im Vergleich weder nachvollziehbar noch machbar 4 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, aber erhebliche Zweifel an der Machbarkeit 6 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar und grundsätzlich machbar, mit Lücken oder Risiken 8 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, | Word-Formblatt 3.5 | 12 % |
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| realistisch und belastbar | ||||
|---|---|---|---|---|
| Grad der Involvierung des Auftraggebers | 0 – Involvierung nicht vorgesehen 2 – Involvierung im Vergleich deutlich unpassend 4 – Involvierung im Vergleich teilweise unpassend 6 – Involvierung im Vergleich überwiegend angemessen 8 – Involvierung im Vergleich durchgängig angemessen | Word-Formblatt 3.5 | ||
| Organisation & Kommunikatio n | Projektcontrollin g | 0 – Vorgehen erfüllt die Zielstellung nicht 2 – Vorgehen im Vergleich weder nachvollziehbar noch machbar 4 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, aber erhebliche Zweifel an der Machbarkeit 6 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar und grundsätzlich machbar, mit Lücken oder Risiken 8 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, realistisch und belastbar | Word-Formblatt 4.1 / 4.4 | 10 % |
| Kommunikation | 0 – Vorgehen erfüllt die Zielstellung nicht 2 – Vorgehen im Vergleich weder nachvollziehbar noch machbar 4 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, aber | Word-Formblatt 4.4 |
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| erhebliche Zweifel an der Machbarkeit 6 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar und grundsätzlich machbar, mit Lücken oder Risiken 8 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, realistisch und belastbar | ||||
|---|---|---|---|---|
| Testing / Qualitätssicheru ng | 0 – Vorgehen erfüllt die Zielstellung nicht 2 – Vorgehen im Vergleich weder nachvollziehbar noch machbar 4 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, aber erhebliche Zweifel an der Machbarkeit 6 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar und grundsätzlich machbar, mit Lücken oder Risiken 8 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, realistisch und belastbar | Word-Formblatt 3.7 | ||
| Exit-Strategie | 0 – Vorgehen erfüllt die Zielstellung nicht 2 – Vorgehen im Vergleich weder nachvollziehbar noch machbar 4 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, aber erhebliche Zweifel an der Machbarkeit 6 – Vorgehen im Vergleich | Word-Formblatt 3.12 |
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| nachvollziehbar und grundsätzlich machbar, mit Lücken oder Risiken 8 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, realistisch und belastbar | ||||
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| Personaleinsatzk onzept / Projektteam | 0 – Vorgehen erfüllt die Zielstellung nicht 2 – Vorgehen im Vergleich weder nachvollziehbar noch machbar 4 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, aber erhebliche Zweifel an der Machbarkeit 6 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar und grundsätzlich machbar, mit Lücken oder Risiken 8 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, realistisch und belastbar | Word-Formblatt 4.3 /4.5 | ||
| Projektplanung / Gesamtvorgehen | 0 – Vorgehen erfüllt die Zielstellung nicht 2 – Vorgehen im Vergleich weder nachvollziehbar noch machbar 4 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, aber erhebliche Zweifel an der Machbarkeit 6 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar und grundsätzlich machbar, mit Lücken oder Risiken | Word-Formblatt 3.2 / Reiter 06 |
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8 – Vorgehen im Vergleich nachvollziehbar, realistisch und belastbar
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