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Besondere Bewerbungsbedingungen
Nicht offenes Verfahren mit Teilnahmewettbewerb nach der Vergabeverordnung (VgV) über
Beratungs- und Unterstützungsleistungen für IPv6-
Migrationen in den Behörden und Organisationen des
Bundes (IPv6-Experten)
Los 1: Technische Projektleitung, Netzwerk-, Enterprise- und Software-
Architektur, Testing
Az. ZIB 14.16 - 99152/25/VV : 1
Ihre Vergabestelle für das Vergabeverfahren
Beschaffungsamt des BMI
Anschrift Beschaffungsamt des BMI
Referat ZIB14 Brühler Straße 3 53119 Bonn
Telefon +49 228 99 610-3535 Fax +49 228 99 61087-1000 E-Mail zib@bescha.bund.de
Version 01 vom 03.09.2026
Beschaffungsamt des BMI, Vorlagenstand: 01.07.2026
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Inhaltsverzeichnis
-
Einleitung .................................................................................................................................. 4
-
Zum Verfahren .......................................................................................................................... 4
2.1 Durchführung des Verfahrens .......................................................................................... 4
2.2 Fragen zum Vergabeverfahren ......................................................................................... 4
2.3 Kurzbeschreibung der Leistung und Losaufteilung ........................................................... 4 2.4 Vorbefasste Unternehmen – Mitwirkung externer Dienstleister ..................................... 5 3. Der Teilnahmewettbewerb ....................................................................................................... 5
3.1 Verzeichnis der im Teilnahmewettbewerb einzureichenden Dokumente ....................... 5
3.2 Nachweise und Erklärungen zur Eignung ......................................................................... 7 3.2.1 Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gem. § 44 VgV ...................... 7 3.2.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gem. § 45 VgV .................. 7 3.2.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit gem. § 46 VgV ........................ 7 3.3 Sonstige unternehmensbezogene Erklärungen und Nachweise ...................................... 7
3.3.1 Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen ........................... 8
3.3.2 Eigenerklärung Sanktionen Russland ................................................................ 8
3.3.3 Unternehmensdaten ......................................................................................... 8
3.3.4 Erklärung zur sozialen Nachhaltigkeit bei IT-Aufträgen .................................... 8
3.3.5 Eigenerklärung Verpflichtungsgesetz ................................................................ 8
3.3.6 Verpflichtungserklärung Scientology ................................................................ 8
3.3.7 Verpflichtungserklärung VS-NfD ....................................................................... 9
3.3.8 Mustervereinbarung Auftragsverarbeitung ...................................................... 9
3.4 Prüfung und Wertung des Teilnahmeantrags ................................................................... 9
- Die Angebotsphase ................................................................................................................. 10
4.1 Verzeichnis der in der Angebotsphase einzureichenden Dokumente ........................... 10
4.2 Angebotsformular und Preisblatt ................................................................................... 10
4.3 Nachweise und Erklärungen zur Leistung ....................................................................... 10
4.4 Prüfung und Wertung der Angebote .............................................................................. 11
4.4.1 Bewertende Angebotspräsentation ................................................................ 11
4.4.2 Angemessenheit der Preise ............................................................................. 11
4.4.3 Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots ................................................... 11
4.5 Rechtsbehelfsbelehrung ................................................................................................. 14
- Vertragsunterlagen ................................................................................................................. 14
5.1 Bericht zu externen Beratungsleistungen an den Bundestag-Haushaltsausschuss ....... 15
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5.2 Katalogdaten für das Kaufhaus des Bundes ................................................................... 15
5.3 Hinweise zur E-Rechnung ............................................................................................... 15
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1. Einleitung
Die allgemeinen und die besonderen Bewerbungsbedingungen regeln die Durchführung des Vergabeverfahrens. Bitte beachten Sie zunächst die Anlage „Allgemeine Bewerbungsbedingungen“ (ABB). Hierin sind die grundlegenden Anforderungen und Rahmenbedingungen aller Vergabeverfahren des Beschaffungsamtes des BMI formuliert. Soweit im Folgenden abweichende Regelungen getroffen werden, gehen diese den Regelungen der ABB vor.
2. Zum Verfahren
2.1 Durchführung des Verfahrens
Bei dem vorliegenden Verfahren handelt es sich um ein nicht offenes Verfahren mit Teilnahmewettbewerb. Das Beschaffungsamt des BMI wählt im Teilnahmewettbewerb die fünf bestplatzierten Bewerber aus, die für den ausgeschriebenen Auftrag am besten geeignet sind und die nachstehend genannten Ausschlusskriterien erfüllen. Anhand der Bewertung der im Abschnitt 3 Teilnahmewettbewerb genannten Eignungskriterien wird eine Rangfolge aufgrund der erreichten Punktzahl festgelegt. Die fünf bestplatzierten Bewerber werden gesondert zur Angebotsabgabe aufgefordert. Kommt es infolge von Punktgleichheit dazu, dass mehrere Bewerber sich den letzten Platz, der zur Angebotsabgabe berechtigt, teilen, wird im Wege des Auslosungsverfahren entschieden, wer zur Angebotsabgabe aufgefordert wird.
Bitte beachten Sie, dass Sie alle während des Verfahrens eintretenden Umstände, die Einfluss auf Ihre Eignung und Ihre sonstigen Erklärungen haben könnten, unverzüglich dem Beschaffungsamt des BMI mitteilen müssen – insbesondere, wenn hierdurch die von Ihnen eingereichten Nachweise und Erklärungen unrichtig geworden sind. Das Beschaffungsamt des BMI tritt dann erneut in eine Eignungsprüfung ein, auch ein nachträglicher Ausschluss des Bieters vom Verfahren ist möglich. Auch soweit Zweifel an der Richtigkeit der abgegebenen Nachweise und Erklärungen bestehen, kann die Vorlage weiterer Nachweise verlangt werden.
2.2 Fragen zum Vergabeverfahren
Soweit Sie Fragen zum Vergabeverfahren haben, beachten Sie bitte Ziffer 1.8 der ABB.
2.3 Kurzbeschreibung der Leistung und Losaufteilung
Gegenstand der Ausschreibung sind Leistungen zur Beratung und Unterstützung der Behörden und Organisationen der Bundesverwaltung bei der Herstellung der IPv6-Fähigkeit.
Die Gesamtleistung wird in folgende Lose aufgeteilt:
Los 1: Technische Projektleitung, Netzwerk-, Enterprise- und Software-Architektur, Testing
Los 2: Netzwerk- und Informationstechnik, Externe Hardware, IT-Security
Die Vergabe erfolgt aus systemtechnischen Gründen in zwei einzelnen Verfahren. Bitte beachten Sie, dass sich die Anforderungen in Bezug auf die Eignung der Bieter in den beiden Losen zum Teil voneinander unterscheiden. Es sind daher die diesbezüglich individuellen
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Bestimmungen für das jeweilige Los im Los-spezifischen Dokument „Kriterienkatalog Eignung“ zu beachten. Wenn Sie sich an mehr als einem Los beteiligen, beachten Sie bitte, dass die Eignung im weiteren Los nur dann gegeben ist, wenn die Mindestanforderungen an Umsatz und Beschäftigtenzahl für Los 1 und Los 2 summiert erfüllt werden.
Es kann auf jedes Los ein Angebot abgegeben werden.
Die geforderten Dokumente sind jeweils einzeln für jedes Los einzureichen.
Im vorliegenden Verfahren wird Los 1 ausgeschrieben.
2.4 Vorbefasste Unternehmen – Mitwirkung externer Dienstleister
Die vorliegenden Vergabeunterlagen wurden mit Hilfe der Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, PwC Strategy& (Germany) GmbH, PwC Strategy& (Austria) GmbH und der system.de-System & Project GmbH erstellt.
3. Der Teilnahmewettbewerb
In diesem Abschnitt finden Sie die Regelungen zum Teilnahmewettbewerb.
3.1 Verzeichnis der im Teilnahmewettbewerb einzureichenden
Dokumente
Ihnen werden im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes insgesamt 50 Dokumente zur Verfügung gestellt. Im nachfolgenden Verzeichnis sind die von Ihnen im Teilnahmewettbewerb zu übermittelnden Dokumenten aufgelistet. Geforderte Unterlagen, für die kein Formular vorgesehen ist, sind von Ihnen zu erstellen und z. B. eingescannt als PDF-Datei einzureichen. Die Originale müssen auf Verlangen des Beschaffungsamtes des BMI vorgelegt werden.
Im Teilnahmewettbewerb sind folgende Dokumente einzureichen:
| Teilnahmeantrag | ||
|---|---|---|
| Nachweise und Erklärungen zu den Eignungskriterien, s. Kriterienkatalog Eignung | ||
| Eigenerklärung Ausschlussgründe | ||
| Eigenerklärung Sanktionen Russland | ||
| Anlage Unternehmensdaten | ||
| Erklärung zur sozialen Nachhaltigkeit von IT | ||
| Verpflichtungserklärung Scientology | ||
| Verpflichtung VS-NfD und VS-NfD-Merkblatt im Anhang | ||
| Hinweis: VS-NfD-Merkblatt ist eingebettet als PDF-Anhang | ||
| Eigenerklärung Verpflichtungsgesetz |
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Im Falle der Bildung von Bietergemeinschaften zusätzlich:
Bewerber Bietergemeinschaftserklärung
Eigenerklärung Ausschlussgründe (siehe oben) für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft
Eigenerklärung Sanktionen Russland (siehe oben) für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft
Anlage Unternehmensdaten (siehe oben) für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft
Verpflichtung VS-NfD und VS-NfD-Merkblatt im Anhang Hinweis: VS-NfD-Merkblatt ist eingebettet als PDF-Anhang (siehe oben) für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft
Eigenerklärung Verpflichtungsgesetz (siehe oben) für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft
Verpflichtungserklärung Scientology für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft
Im Falle des Einsatzes anderer Unternehmen im Rahmen einer Eignungsleihe zusätzlich vom eignungsverleihenden Unternehmen:
| Verpflichtungserklärung Eignungsleihe Unteraufträge | ||
|---|---|---|
| Eigenerklärung Ausschlussgründe (siehe oben) | ||
| Anlage Unternehmensdaten (siehe oben) | ||
| Verpflichtung VS-NfD und VS-NfD-Merkblatt im Anhang | ||
| Hinweis: VS-NfD-Merkblatt ist eingebettet als PDF-Anhang |
Im Falle des Einsatzes anderer Unternehmen im Rahmen einer Unterauftragsvergabe (ohne gleichzeitige Eignungsleihe) zusätzlich:
| Anlage Unteraufträge Hinweis: Kann bereits mit dem Teilnahmeantrag abgegeben werden. Sofern nicht bereits mit Abgabe des Teilnahmeantrags möglich, spätestens mit dem Angebot. Die konkrete Benennung der Unterauftragnehmer muss spätestens vor Zuschlagserteilung erfolgen. | ||
|---|---|---|
| Verpflichtungserklärung Eignungsleihe Unteraufträge (siehe oben) für jeden Unterauftragnehmer. | ||
| Hinweis: Kann bereits mit dem Teilnahmeantrag abgegeben werden. Sofern nicht bereits mit Abgabe des | ||
| Teilnahmeantrags möglich, spätestens vor Zuschlagserteilung. | ||
| Eigenerklärung Ausschlussgründe (siehe oben) für jeden Unterauftragnehmer. Hinweis: Kann bereits mit dem Teilnahmeantrag abgegeben werden. Sofern nicht bereits mit Abgabe des Teilnahmeantrags möglich, spätestens vor Zuschlagserteilung. | ||
| Verpflichtung VS-NfD und VS-NfD-Merkblatt im Anhang für jeden Unterauftragnehmer | ||
| Hinweis: VS-NfD-Merkblatt ist eingebettet als PDF-Anhang | ||
| Hinweis: Kann bereits mit dem Teilnahmeantrag abgegeben werden. Sofern nicht bereits mit Abgabe des | ||
| Teilnahmeantrags möglich, spätestens vor Zuschlagserteilung |
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Verpflichtungserklärung Scientology Hinweis: Kann bereits mit dem Teilnahmeantrag abgegeben werden. Sofern nicht bereits mit Abgabe des Teilnahmeantrags möglich, spätestens vor Zuschlagserteilung
Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie bitte unter Bezugnahme auf die entsprechenden Unterlagen konkret mit, welche Informationen vertraulich zu behandeln sind.
3.2 Nachweise und Erklärungen zur Eignung
Gemäß § 122 Abs. 1 GWB werden öffentliche Aufträge nur an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Unternehmen vergeben, die nicht nach den §§ 123 oder 124 GWB ausgeschlossen worden sind.
Bitte legen Sie die im Dokument „Kriterienkatalog Eignung geforderten Nachweise und Erklärungen vor. Für den Fall der Bildung von Bietergemeinschaften und für den Fall der Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe, Unteraufträge) wird auf Ziffer 3 der ABB verwiesen.
Sofern die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen in einer separaten Anlage eingereicht werden, ist auf die hier oder ggf. im Dokument „Kriterienkatalog Eignung“ angegebene Bezeichnung Bezug zu nehmen. Verweise auf Literatur oder auf Broschüren dürfen nur als ergänzende Information erfolgen. Diese Verweise können nicht die geforderten Angaben ersetzen, da sie vom Beschaffungsamt des BMI nicht geprüft und daher auch nicht berücksichtigt werden können. Fragen müssen vollständig und nachvollziehbar beantwortet werden.
Diese Nachweise und Erklärungen werden entsprechend der im „Kriterienkatalog Eignung“ dargestellten Systematik bewertet.
3.2.1 Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gem. § 44 VgV
Es werden keine Nachweise und Erklärungen gefordert.
3.2.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gem. § 45 VgV
Die Nachweise und Erklärungen sind in der Bekanntmachung des Teilnahmewettbewerbs sowie in der Anlage "Kriterienkatalog Eignung" benannt.
3.2.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit gem. § 46 VgV
Die Nachweise und Erklärungen sind in der Bekanntmachung des Teilnahmewettbewerbs sowie in der Anlage "Kriterienkatalog Eignung" benannt.
3.3 Sonstige unternehmensbezogene Erklärungen und Nachweise
Bitte legen Sie die nachfolgend unter Ziffer 3.3.1 bis 3.3.7 aufgeführten unternehmensbezogenen Erklärungen und Nachweise mit dem Teilnahmeantrag vor.
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3.3.1 Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
Öffentliche Aufträge werden nicht an Unternehmen vergeben, bei denen Ausschlussgründe gemäß §§ 123 oder 124 GWB vorliegen. Das Beschaffungsamt des BMI hat daher zu prüfen, ob zwingende oder fakultative Ausschlussgründe vorliegen, die zum Ausschluss vom Verfahren führen können bzw. müssen. Hierzu dient das Formular „Eigenerklärung Ausschlussgründe“.
Für den Fall der Bildung von Bietergemeinschaften oder bei der Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe, Unteraufträge) wird auf Ziffer 3 der ABB verwiesen.
3.3.2 Eigenerklärung Sanktionen Russland
Mit der Verordnung EU Nr. 833/2014, wurden umfangreiche Sanktionen gegen die Russische Föderation in Kraft gesetzt. Danach dürfen öffentliche Aufträge nicht an Unternehmen vergeben werden, bei denen ein Ausschlussgrund nach Artikel 5k der Verordnung (EU) 833/2014 vorliegt. Das Beschaffungsamt des BMI hat zu prüfen, ob zwingende Ausschlussgründe vorliegen, die zum Ausschluss vom Verfahren führen müssen. Hierzu dient das Formular „Eigenerklärung Sanktionen Russland“.
3.3.3 Unternehmensdaten
Die Anlage „Unternehmensdaten“ ist vollständig auszufüllen und Ihrem Teilnahmeantrag beizufügen. Die Angaben zur Unternehmensgröße dienen rein statistischen Zwecken. Die übrigen Angaben benötigt das Beschaffungsamt des BMI für die vor dem Zuschlag einzuholende Registerauskunft nach § 6 Wettbewerbsregistergesetz.
3.3.4 Erklärung zur sozialen Nachhaltigkeit bei IT-Aufträgen
Das Formular „Erklärung zur sozialen Nachhaltigkeit von IT“ enthält Bedingungen zur Auftragsausführung bei IT-Aufträgen, mit denen die Einhaltung dort enthaltener Arbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gewährleistet wird. Mit der Abgabe des Teilnahmeantrags verpflichten Sie sich, die Bedingungen während der gesamten Vertragslaufzeit einzuhalten.
3.3.5 Eigenerklärung Verpflichtungsgesetz
Die Erklärung zum Dokument „Eigenerklärung Verpflichtungsgesetz“ ist Ihrem Angebot beizulegen. Hiermit erklären Sie, dass Sie das Dokument „Verpflichtung Verpflichtungsgesetz“ inkl. der zugehörigen Anlagen zur Kenntnis genommen haben und im Falle der Auftragserteilung eine ausreichende Anzahl an Mitarbeitern zur Verfügung stellen werden, die mit einer Verpflichtung auf die gewissenhafte Erfüllung ihrer Obliegenheiten nach § 1 Abs. 1 VerpflG einverstanden sind.
3.3.6 Verpflichtungserklärung Scientology
Das Dokument „Verpflichtungserklärung_Scientology“ ist dem Angebot beizufügen. Sie ist nicht gesondert zu unterschreiben oder zu signieren. Die Unterzeichnung unter dem Teilnahmeantrag erstreckt sich uneingeschränkt auch auf diese Erklärung.
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3.3.7 Verpflichtungserklärung VS-NfD
Die Anlage „Verpflichtung VS-NfD und VS-NfD-Merkblatt“ (eingebettet als PDF Anhang) enthält Bedingungen zur Behandlung von Verschlusssachen nach dem Einstufungsgrad VS-NfD. Fügen Sie diese Erklärung bitte Ihrem Teilnahmeantrag bei oder reichen Sie diese spätestens vor dem Zuschlag mit ein. Darin verpflichten Sie sich, die im Merkblatt für die Behandlung von VS (Geheimschutzhandbuch-Anlage 4 des BMWE) festgelegten Bestimmungen einzuhalten und die Verschlusssachen entsprechend zu behandeln, sofern bei der Leistungserbringung Verschlusssachen verwendet werden oder die Leistung solche erfordert oder beinhaltet.
Bitte beachten Sie auch § 10 Abs. 4 der Rahmenvereinbarung.
3.3.8 Mustervereinbarung Auftragsverarbeitung
Im Rahmen der Leistungserbringung wird ggf. eine Auftragsverarbeitung erfolgen, d. h. es werden ggf. durch die künftige Auftragnehmerin personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet und genutzt. Deren Mitarbeiter werden für den Fall der Auftragsverarbeitung auf diese personenbezogenen Daten Zugriff erhalten bzw. diese Daten selbst im Rahmen Ihrer Tätigkeit verwenden.
Das Vergabeverfahren wird zugunsten mehrerer Bedarfsträger durchgeführt. Bei der späteren Auftragsausführung ist daher der Bedarfsträger für die Auftragsverarbeitung die verantwortliche Stelle. Aus diesem Grund wird der Bedarfsträger nach der Zuschlagserteilung die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung mit der zukünftigen Auftragnehmerin abschließen.
Bitte beachten Sie daher § 10 Abs. 2 im Dokument "Rahmenvereinbarung" sowie die Anlage "Mustervereinbarung Auftragsverarbeitung" für den Fall einer Auftragsverarbeitung im Rahmen der Leistungserbringung.
3.4 Prüfung und Wertung des Teilnahmeantrags
Nach Ablauf der Teilnahmefrist werden die Teilnahmeanträge einer Prüfung und Wertung unterzogen. Nach der formalen Prüfung des Teilnahmeantrags gem. §§ 56 ff. VgV wird geprüft, ob ein Bewerber die für die Durchführung des Auftrags notwendige Eignung besitzt und nicht nach §§ 123 oder 124 GWB, im Zusammenhang mit den Sanktionen gegen Russland oder aus sonstigen Gründen ausgeschlossen werden muss.
Zur Angebotsabgabe werden die geeigneten Bewerber aufgefordert, die nicht ausgeschlossen wurden. Im vorliegenden Verfahren findet jedoch eine Begrenzung der Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, statt. Es wird wie folgt vorgegangen: Bewertet wird der Zielerfüllungsgrad der Eignungskriterien entsprechend der im Dokument „Kriterienkatalog Eignung“ dargestellten Systematik. Dabei erhält jedes Kriterium eine Punktzahl zwischen 1 und 3. In das Gesamtergebnis gehen die vergebenen Punktzahlen ein. Es können maximal 27 Punkte erreicht werden. Anhand der Gesamtpunktzahl wird die Reihenfolge für das Ranking festgelegt, wobei die höchste Punktzahl auf Platz 1 und dann entsprechend absteigend platziert wird. Die fünf bestplatzierten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Kommt es infolge von Punktgleichheit dazu, dass mehrere Bewerber sich den letzten Platz, der zur Angebotsabgabe berechtigt, teilen, wird im Wege des Auslosungsverfahren entschieden, wer zur Angebotsabgabe aufgefordert wird.
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4. Die Angebotsphase
In diesem Abschnitt finden Sie die Regelungen zur Angebotsphase. Ein Angebot ist erst dann einzureichen, wenn das Beschaffungsamt des BMI Sie dazu aufgefordert hat.
4.1 Verzeichnis der in der Angebotsphase einzureichenden Dokumente
Sofern Sie nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes zur weiteren Angebotsabgabe aufgefordert werden, erhalten Sie insgesamt 04 weitere Dokumente als Vergabeunterlagen. Im nachfolgenden Verzeichnis sind die von Ihnen mit dem Angebot zu übermittelnden Dokumente aufgelistet. Die Regelungen zum Verzeichnis der im Teilnahmewettbewerb einzureichenden Dokumente gelten entsprechend.
Mit dem Angebot sind folgende Dokumente einzureichen:
Angebotsformular
Preisblatt
Nachweise und Erklärungen zur Leistung, s. Kriterienkatalog Leistung
Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie bitte unter Bezugnahme auf die entsprechenden Unterlagen konkret mit, welche Informationen vertraulich zu behandeln sind.
Hinweis: Die Datei „Leistungsverzeichnis.aidf“ ist im vorliegenden Verfahren nicht relevant. Diese Datei wird systemseitig automatisch erzeugt und muss nicht mit dem Angebot eingereicht werden.
4.2 Angebotsformular und Preisblatt
Der Vordruck „Angebotsformular“ und die Anlage Preisblatt sind vollständig auszufüllen. Die Preise müssen alle in den Vertragsunterlagen insbesondere der Leistungsbeschreibung aufgestellten Anforderungen umfassen – sowohl die Eigenleistungen des Bieters als auch die von Dritten (insbesondere von Unterauftragnehmern) zu erbringenden Leistungen. Der in der Anlage "Preisblatt" ermittelte "Gesamtpreis netto" ist in die lfd. Nr. 1 des Vordrucks "Angebotsformular" zu übertragen. Der für die angebotene Leistung gültige Umsatzsteuersatz ist im Angebotsformular aus dem zur Verfügung stehenden Drop-Down-Menü auszuwählen.
4.3 Nachweise und Erklärungen zur Leistung
Legen Sie bitte alle im Dokument „Kriterienkatalog Leistung“ geforderten Nachweise und Erklärungen mit dem Angebot vor. Bei Erklärungen in einer separaten Anlage ist auf die Nummerierung im Dokument „Kriterienkatalog Leistung“ Bezug zu nehmen. Diese Nachweise und Erklärungen werden entsprechend der im Kriterienkatalog dargestellten Systematik bewertet.
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4.4 Prüfung und Wertung der Angebote
Nach Ablauf der Angebotsfrist und Angebotsöffnung werden die Angebote einer Prüfung und Wertung unterzogen. Nach der formalen Prüfung des Angebotes gem. §§ 56 ff. VgV wird geprüft, ob ein Bieter die für die Durchführung des Auftrags notwendige Eignung besitzt und nicht nach den §§ 123, 124 GWB oder im Zusammenhang mit den Sanktionen gegen Russland, sowie gemäß § 57 VgV oder aus anderen Gründen ausgeschlossen werden muss.
4.4.1 Bewertende Angebotspräsentation
Der Auftraggeber lädt die Bieter, deren Angebote nach der Prüfung auf Vollständigkeit, fachliche und rechnerische Richtigkeit und Auswertung nicht aus formellen Gründen bzw. wegen Nichterreichung des Mindesterfüllungsgrades in der Kriterienhauptgruppe 1) ausgeschlossen wurden (s. A-Kriterien im Kriterienkatalog Leistung) und die eine Aussicht auf den Zuschlag haben, zu einer Angebotspräsentation ein.
Der Bieter erhält mindestens 10 Werktage vor dem geplanten Termin zur Präsentation der einschlägigen Fachkenntnisse des für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals eine Einladung einschließlich einer Agenda mit Zeit und Ort der Angebotspräsentation.
Die Präsentation findet in den Räumlichkeiten des Beschaffungsamtes des BMI in Bonn oder per Videokonferenz über die BDBOS-Meeting Plattform statt. Über den Verhandlungsort entscheidet die Vergabestelle. In dem Einladungsschreiben erhalten Sie die entsprechenden Informationen über den Präsentationsort sowie den zeitlichen Rahmen.
In der Präsentation werden die Leistungskriterien der Kriterienhauptgruppe 2 (Probearbeiten und Ad-hoc-Fragen) bewertet.
Weitere Einzelheiten zur Angebotspräsentation entnehmen Sie bitte der Ziffer 2.2 des Dokuments "Kriterienkatalog Leistung".
Der voraussichtliche Termin für die Angebotspräsentation ist acht bis zehn Wochen nach Ablauf der Angebotsfrist geplant.
Sofern aus besonderen Gründen eine Angebotspräsentation nicht Vor-Ort durchgeführt werden kann, wird diese in digitaler Form stattfinden. Nähere Information erhalten Sie dazu rechtzeitig, jedoch spätestens mit der Einladung.
4.4.2 Angemessenheit der Preise
Gemäß § 60 Abs. 1 VgV verlangt das Beschaffungsamt des BMI vom Bieter Aufklärung, wenn die Preise oder die Kosten des Angebotes im Verhältnis zu der zu erbringenden Leistung ungewöhnlich niedrig erscheinen. Kann das Beschaffungsamt des BMI die ungewöhnlich niedrige Höhe der angebotenen Preise bzw. Kosten nicht zufriedenstellend aufklären, kann der Bieter ausgeschlossen werden. Der Ausschluss erfolgt zwingend, wenn Verpflichtungen nach § 60 Abs. 2 S. 2 Nr. 4 VgV i. V. m. § 128 Abs. 1 GWB nicht eingehalten werden oder der Bieter an der Aufklärung nicht mitwirkt.
4.4.3 Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste bedingungsgemäße Angebot erteilt.
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Folgende Parameter werden definiert:
Z = Kennzahl für die Wirtschaftlichkeit des zu bewertenden Angebotes
L = Leistungskennzahl des zu bewertenden Angebotes
P = Preiskennzahl (in EUR brutto) des zu bewertenden Angebotes
WP = Wertungspunkt für die Leistung des zu bewertenden Angebotes
LP = Leistungspunkt für die Leistung des zu bewertenden Angebotes
GP = Gewichtungspunkt der Leistungspunkte des zu bewertenden Angebotes
Das wirtschaftlichste Angebot ist das Angebot, bei dem die Leistungskennzahl (L) und die Preiskennzahl (P) im günstigsten Verhältnis zueinanderstehen.
Die Leistungskennzahl (L) spiegelt den Erfüllungsgrad der angebotenen Leistung bezogen auf die Anforderungen an das für die Leistungserbringung vorgesehene Personal (Leistungskriterien) wider. Die Leistungskennzahl (L) wird auf Basis der im Dokument „Kriterienkatalog Leistung“ geforderten Nachweise und Erklärungen zur Leistung ermittelt. Entsprechend den Angaben im Kriterienkatalog wird der Erfüllungsgrad der Leistungskriterien bewertet.
Pro Kriterium können maximal 5 Wertungspunkte erreicht werden.
Die vergebenen Wertungspunkte (WP) bilden multipliziert mit den jeweiligen Gewichtungspunkten (GP) die jeweiligen Leistungspunkte (LP) und gehen in das Gesamtergebnis ein. Die Leistungskennzahl (L) ist gleich der Summe der Leistungspunkte.
Die Formel lautet:
Leistungspunkte = Wertungspunkte * Gewichtungspunkte
Leistungskennzahl (L) = ∑ Leistungspunkte
Maximal können für die Kriterienhauptgruppe 1 (Erfahrungen und Qualifikationen) 320 Leistungspunkte (LP), für die Kriterienhauptgruppe 2 (zeitgebundene Probearbeiten/Ergebnispräsentation und ad-hoc-Fragen) 630 Leistungspunkte (LP) erreicht werden.
Insgesamt können maximal 950 Leistungspunkte (maximale Leistungspunkte - LP max.) erreicht werden.
Das Angebot muss folgende Mindesterfüllungsgrade bezüglich der Gesamtleistungspunkte in den jeweiligen Kriterienhauptgruppen 1 und 2 sowie bezüglich der Leistungspunkte in den jeweiligen untergeordneten Einzelkriterien erreichen:
Kriterienhauptgruppe (KHG) 1 und deren Ausschlusskriterien (A):
Kriterium A 1.1 Mindestanzahl an Leistungspunkten für „Technische Projektentwicklung“
Das Angebot muss für den Unterstützungsbereich „Technische Projektentwicklung“ mindestens 50% der maximalen Leistungspunkte, d.h. mindestens 80 LP, erreichen.
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Kriterium A 1.2 Mindestanzahl an Leistungspunkten für „Netzwerk-, Enterprise- und Software- Architektur“
Das Angebot muss für den Unterstützungsbereich „Netzwerk-, Enterprise- und Software- Architektur “ mindestens 50% der maximalen Leistungspunkte d.h. mindestens 50 LP, erreichen.
Kriterium A 1.3 Mindestanzahl an Leistungspunkten für „Testing“
Das Angebot muss für den Unterstützungsbereich „Testing“ mindestens 50% der maximalen Leistungspunkte, d.h. mindestens 30 LP, erreichen.
Kriterium A 1.4 Mindestanzahl an Gesamtleistungspunkten für KHG 1
Das Angebot muss für die KHG 1 mindestens 60% der maximalen Leistungspunkte, d.h. mindestens 192 LP, erreichen.
Kriterienhauptgruppe (KHG): 2 und deren Ausschlusskriterien (A):
Kriterium A 2.1 Ad-Hoc-Fragen zu „Technische Projektentwicklung“
Das Angebot muss für die Ad-Hoc-Fragen im Unterstützungsbereich „Technische Projektentwicklung“ mindestens 50% der Summe der maximalen Leistungspunkte in den Kriterien B 2.1 bis 2.3, d. h. mindestens 45 LP, erreichen.
Kriterium A 2.2 Ad-Hoc-Fragen zu „Netzwerk-, Enterprise- und Software-Architektur“ (Architektur)
Das Angebot muss für die Ad-Hoc-Fragen im Unterstützungsbereich „Netzwerk-, Enterprise- und Software-Architektur “ mindestens 50% der Summe der maximalen Leistungspunkte in den Kriterien B 2.4 bis 2.6, d.h. mindestens 45 LP, erreichen.
Kriterium A 2.3 Ad-Hoc-Fragen zu „Testing“
Das Angebot muss für den Unterstützungsbereich „Testing“ mindestens 50% der Summe der maximalen Leistungspunkte in den Kriterien B 2.7 bis 2.9, d. h. mindestens 45 LP, erreichen.
Kriterium A 2.4 Probearbeit zu „Technische Projektentwicklung“
Das Angebot muss für den Unterstützungsbereich „Netzwerk-, Enterprise- und Software- Architektur “ mindestens 50% der maximalen Leistungspunkte im Kriterium B 2.10, d. h. mindestens 60 LP, erreichen.
Kriterium A 2.5 Probearbeit zu „Netzwerk-, Enterprise- und Software-Architektur“
Das Angebot muss für den Unterstützungsbereich „Netzwerk-, Enterprise- und Software- Architektur “ mindestens 50% der maximalen Leistungspunkte im Kriterium B 2.11, d. h. mindestens 60 LP, erreichen.
Kriterium A 2.6 Probearbeit zu „Testing“
Das Angebot muss für die Probearbeit im Unterstützungsbereich „Testing“ mindestens 50% der maximalen Leistungspunkte im Kriterium B 2.12, d. h. mindestens 60 LP, erreichen.
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Experten) / Az. ZIB 14.16 - 99152/25/VV : 1
Kriterium A 2.7 Mindestanzahl an Gesamtleistungspunkten für KHG 2
Das Angebot muss für die KHG 2 insgesamt mindestens 60% der maximalen Leistungspunkte, d. h. mindestens 378 LP, erreichen.
Angebote, die einen der geforderten Mindesterfüllungsgrade der Kriterienhauptgruppen 1 und 2 nicht erreichen, werden ausgeschlossen (Mindesterfüllungsgrad).
Die Preiskennzahl (P) ist identisch mit dem auf Basis der im Formular „Preisblatt“ angebotenen Einzelpreise und der dargestellten Preissystematik ermittelten Gesamtpreis zzgl. der gesetzlichen (Einfuhr-)Umsatzsteuer und eventuell sonstigen von der Auftraggeberin zu tragende Kosten z. B. Zollgebühren bei Erfüllung der in den Vertragsunterlagen inkl. der Leistungsbeschreibung gestellten Mindestanforderungen. Abweichend von der Ziffer 1.10 der ABB bleibt bei der Ermittlung der Preiskennzahl ein gewährtes Skonto unberücksichtigt.
Mittels Division der Leistungskennzahl (L) durch die Preiskennzahl (P) wird die Kennzahl der Wirtschaftlichkeit (Z) für das Preis-Leistungs-Verhältnis ermittelt.
Die Formel lautet:
𝐿 𝑍 = Zur besseren Lesbarkeit wird Z mit einem Faktor 10.000 multipliziert und auf drei 𝑃 Nachkommastellen begrenzt und kaufmännisch gerundet.
Auf Basis der Kennzahl der Wirtschaftlichkeit (Z) wird eine Rangfolge der Angebote hergestellt. Im nächsten Schritt werden alle Angebote ausgewählt, deren Kennzahl Z innerhalb des Schwankungsbereich (S), ausgehend vom Angebot mit der höchsten Kennzahl Z, liegen. In vorliegendem Verfahren wird ein Schwankungsbereich von 6% für die Kennzahl Z festgelegt. Der Schwankungsbereich erstreckt sich unterhalb der Kennzahl Z. Liegen weitere Angebote innerhalb des Schwankungsbereiches, ist die erreichte Gesamtpunktzahl der Leistung (Leistungskennzahl (L)) entscheidend dafür, welches Angebot das wirtschaftlichste ist und für den Zuschlag vorgesehen wird.
Sollten mehrere Bieter dieselbe Leistungskennzahl (L) besitzen, ist die niedrigste Preiskennzahl (P) des im Schwankungsbereich liegenden zugehörigen Angebots für den Zuschlag entscheidend.
4.5 Rechtsbehelfsbelehrung
Hinweise zum Rechtsschutz im Vergabeverfahren entnehmen Sie bitte dem Dokument „Rechtsbehelfsbelehrung“.
5. Vertragsunterlagen
Mit der Zuschlagserteilung wird eine Rahmenvereinbarung geschlossen. Die Vertragsunterlagen, insbesondere die Leistungsbeschreibung finden Sie in den Dokumenten, die als Anlagen beiliegen.
Beschaffungsamt des BMI, Vorlagenstand: 01.07.2026
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5.1 Bericht zu externen Beratungsleistungen an den Bundestag-
Haushaltsausschuss
Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) berichtet jährlich an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages zu den Kosten im Bundeshaushalt aufgrund der Inanspruchnahme externer Beratungsleistungen. In dem Bericht soll auch der Name des Auftragnehmers genannt werden. Mit dem bei Vertragsschluss zu unterzeichnendem Formular „Statistik_Beratervertraege“ werden Sie um Zustimmung zur Meldung des Namens an den Haushaltsausschuss gebeten.
5.2 Katalogdaten für das Kaufhaus des Bundes
Die Leistungen aus der Rahmenvereinbarung werden über die elektronische Bestellplattform „Kaufhaus des Bundes“ (www.kdb.bund.de) abgerufen. Hierfür ist es erforderlich, dass entsprechende Katalogdaten von Ihnen im Fall der Zuschlagserteilung bereitgestellt werden. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Anleitung zur Bereitstellung von elektronischen Katalogdaten für das Kaufhaus des Bundes Anlage „KatalogdatenKDBund“.
5.3 Hinweise zur E-Rechnung
Gemäß der E-Rechnungs-Verordnung des Bundes (ERechV) sind Sie zur elektronischen Rechnungsstellung verpflichtet. Ausnahmen von dieser Verpflichtung sind in § 3 Absatz 3 ERechV geregelt. Informationen zur E-Rechnung finden Sie unter https://www.e-rechnung-bund.de/ und in der Anlage „Info E-Rechnung“.
Wir bedanken uns für Ihr Interesse an der vorliegenden Ausschreibung.
Beschaffungsamt des BMI, Vorlagenstand: 01.07.2026
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