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Vorbemerkung Leistungsbeschreibung Bauoberleitung
Vertragsnummer: 26FEI85872 Stand 26.06.2026 Anlagennummer des Leistungsbildes: 01.16
Vorbemerkungen Bauoberleitung Invest-Korridor SFS 2690
Termine für die Leistungserbringung der Bauüberwachung Ab dem Leistungsbeginn arbeitet sich die BOL intensiv in das Projekt ein. Die Vergabe für die Bauausführung an den Hauptauftragnehmer wird parallel zur BÜW-Ausschreibung erfolgen. Ab der Vergabe der Bauleistungen an den AN Bau erfolgt die gemeinsame Erarbeitung des Logistikkonzeptes für die Gesamtmaßnahme. Nach Vergabe der Bauleistungen muss ein Terminplan zur Abgabe des Logistikkonzepts für die Gesamtmaßnahme abgestimmt werden. Die Mitwirkung an der Erstellung des Logistikkonzeptes für die Gesamtmaßnahme zusammen mit dem AN Bau und den Signalbaufirmen ist Sache der BOL im Verbund bzw. Zusmamenwirken mit der leitenden BÜ (LBÜ) des AG. Die Leistung schließt mit einem Soll – Bauablaufplan für die Gesamtmaßnahme ab. Der BAU-AN wird bis zur TSP den Bauablauf monatlich aktualisieren. Während der TSP erfolgt eine wöchentliche Aktualisierung. Im Rahmen der Baumaßnahmen sind mehrere Baufirmen gleichzeitig im Baufeld tätig (z.B. AN-BAU Ob, GU, AN-BAU LST, Vermessung). Die Liste ist nicht abschließend und kann im Rahmen der Bautätigkeit erweitert werden. Sämtliche Bauabläufe sind separat in den Losen zu koordinieren. Ein Rahmenterminplan wird durch eine separate Projektsteuerung bzw. die PL erstellt. Mögliche Engpässe und Probleme bei der Zuführung von Materialien sind losübergreifend frühzeitig der PL und der LOS BÜW zu kommunizieren. Maßnahmen sind aufzuzeigen, damit eine Inbetriebnahme des Korridors nicht gefährdet ist. Engpässe hinsichtlich Materials, Logistik, Qualität, etc. sind dadurch frühzeitig erkennbar und Gegensteuerungsmaßnahmen sind durchzuführen. Ein regelmäßiger Austausch der Maßnahmen in den Losen ist durchzuführen und zu protokolieren. Gleiches gilt für den Austausch mit der PL. Büro Es wird vom AG ein möbliertes Baustellenbüro/ Container für die Einrichtung einer Bauleitzentrale zur Verfügung gestellt. Der Standort der Bauleitzentrale ist in der allgemeinen Projektbeschreibung und Vorbemerkung, Anlage Nr. 01, festgelegt.
Besprechungen, Termine, Niederschriften Folgender Besprechungszyklus wird von der DB InfraGO (zusätzlich zu den Besprechungen gem. allgemeinem Leistungsbild der Bauüberwachung) als zwingend erforderlich angesehen und ist von der BOL federführendgemeinsam mit der leitenden BÜW (LBÜ) des AG mindestens sicherzustellen: In der Zeit zwischen Leistungsbeginn und Beginn der Bauphasen:
- vierwöchentlich vor Ort, alternativ als Hybridveranstaltung via MS Teams (Festlegung durch PL und LBÜ) Zwei Monate vor Beginn der Totalsperrung:
- wöchentlich vor Ort, alternativ als Hybridveranstaltung via MS Teams (Festlegung durch PL und LBÜ) Während der Bauphasen (TSP):
- täglich vor Ort, alternativ als Hybridveranstaltung via MS Teams (Festlegung durch PL und LBÜ) Im Rahmen der Termin- und Fortschrittskontrolle sind während der TSP täglich mehrere Abstimmungstermine (auch an Wochenenden) vorzusehen. Weitere Einzelbesprechungen werden zusätzlich anfallen und sind analog zu behandeln. Für die Zeiten nach der TSP wird der Besprechungsturnus auf Grundlage der gegebenen Erfordernisse angepasst. Die BOL übernimmt in enger Abstimmung mit der LBÜ des AG die Einladung, Teilnehmerliste, Liste offener Punkte, Agenda, Zeitmanagement Organisation, Leitung, Moderation, Protokoll, Nachverfolgung der übergeordneten Besprechungen. Die jeweilige Bauüberwachung der Fachlose wir an den anfallenden Baubesprechungen für die ihnen zugeteilten Fach- und Raumlose durch die BOL und LBÜ des AG beteiligt. Die BOL liefert während der Bauausführung täglich einen Statusbericht für die Gesamtmaßnahme. Das Reporting und Zusammenstellung im entsprechenden Format gegenüber den weiteren Stakeholdern erfolgt über eine gesonderte Projektsteuerung. Ebenso sind insbesondere im Rahmen der TSP regelmäßige Mängelbesprechungen durchzuführen. Diese werden auf Grund der nachgelagerten Tätigkeiten auch außerhalb der TSP weiterhin stattfinden müssen.
Einsatz von EDV-Systemen
- Übliche EDV Systeme (MS Teams, MS Word, MS Excel, MS Project etc. oder ähnliche)
- Elektronisches Bautagebuch (VRI DMS, Bahntagebuch Kinki Solution) Die Art der Führung des BTB wird in der Auftaktbesprechung festgelegt. Siehe auch ZVB-EDV. Die BOL hat sich die entsprechenden Lizenzen selbstständig zu beschaffen. Die Kosten hierfür sind im Angebot zu berücksichtigen. Personaleinsatz Präsenz der BOL Generell ist zu beachten, dass die Baumaßnahme hohe Anforderungen an die Präsenz und Erreichbarkeit der Mitarbeiter im Projekt stellt. Die Bauleitzentrale (BLZ) ist von der BOL während der Totalsperrung durchgehend (24/7) zu besetzen. Tagsüber ist die BLZ im Zeitraum von 7:00 bis 15:00 Uhr zweimännig zu besetzen. Stellvertreter sind entsprechend zu benennen und haben die erforderlichen Kenntnisse in der Durchführung von Baustellen der Bahn nachzuweisen. Es ist eine Anwesenheit vor Ort gefordert. Außerhalb von Sperrpausen hat die BOL Mo-Fr mindestens zwischen 07:00 – 18:00 Uhr erreichbar zu sein. Zudem ist die telefonische Erreichbarkeit der BOL während der Hauptbauphase (TSP) unter einer vorab definierten Telefonnummer dauerhaft sicherzustellen.
Mitarbeiter BOL Vorgesehene Mitarbeiter, für welche zum Nachweis der Eignung zusätzliche Angaben herangezogen werden, wurden im Teilnahmeantrag genannt und dürfen während des Vergabeverfahrens nicht ausgetauscht werden. Ein Austausch der Mitarbeiter, welche zur Erreichung der Eignungsanforderungen im Teilnahmewettbewerb herangezogen wurden, ist während der gesamten Dauer der Leistungserbringung grundsätzlich nicht gestattet und nur aus zwingenden Gründen zulässig. Vor dem Austausch von den genannten Mitarbeitern ist die schriftliche Zustimmung des Auftraggebers einzuholen. Dem schriftlichen Antrag sind zudem sämtliche Eignungsnachweise/ Verpflichtungserklärungen aus dem Vergabeverfahren für den jeweiligen Mitarbeiter beizulegen. Der Austausch ist nur
Bauablaufplanung / Bauzeitenplan Der AN-BOL bildet laufend alle Gewerke und Zusammenhangsmaßnahmen ab und kann eine übergreifende Aussage zum Stand der Maßnahme geben. Es erfolgt ein laufender Soll-Ist-Abgleich des Gesamtablaufplans, während der Bauphase (TSP) täglich. Die Aufgaben und Anforderungen im Kapitel IBN sind zu beachten.
Ablageort: Formulartool eVergabe Geltungsbereich: Beschaffung Infrastruktur FE.EI Version V1 Fachautor: FE.EI 5 Gültig ab 29.10.2025
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Leistungsbeschreibung Bauoberleitung
Die vorliegende Standardleistungsbeschreibung ist urheberrechtlich geschützt. Der DB AG steht an dieser Unterlage das ausschließliche und unbeschränkte Nutzungsrecht zu. Jegliche Formen der Vervielfältigung und Weitergabe bedürfen der Zustimmung der DB AG.
Vertragsnummer: 26FEI85872 Anlagennummer des Leistungsbildes: 01.16
LEISTUNGSBESCHREIBUNG
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Bauoberleitung
Die Bauüberwachung hat die vertraglich vereinbarten fachtechnischen/bauvertraglichen Überwachungsleistungen zu erbringen und die entsprechenden Hinweise und Erläuterungen in den Rahmenbedingungen der ZVB- Bauüberwachung zu beachten sowie bei Vorliegen/Eintreten der geschilderten Ereignisse/ Umstände die erforderlichen Maßnahmen/Leistungen zu veranlassen bzw. zu erbringen. Die Leistungen beinhalten die baubegleitenden Überwachungstätigkeiten für vermessungstechnische Leistungen inkl. Dokumentation aller Ergebnisse. Die Leistungsbeschreibung „Vermessungstechnische Leistungen“ ist zusätzlich bei Bedarf mit dem Grundleistungsbild nach RRil 208.1212Z47 „Bauvertragliche / fachtechnische Bauüberwachung“ zu beauftragen.
| Bauoberleitung | ||||
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| Leistungstext | ||||
| AN | AG | ent- fällt | ||
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| Die Bauüberwachungsleistungen werden entsprechend in der Projektbeschreibung dargestellten Struktur ausgeschrieben. Um abzusichern, dass die auftraggeberseitigen Ziele des Bauvorhabens erreicht werden, beabsichtigt der AG im Rahmen dieser Vergabe ergänzende Leistungen einer leitenden Bauüberwachung (im Weiteren BOL benannt) zu vergeben. Aufgrund der Komplexität der Gesamtmaßnahme fällt der BOL eine zentrale Rolle innerhalb der bauherrenseitigen Organisation zu, welche eine enge Zusammenarbeit zwischen der PL, sämtlichen weiteren Losen der Ausschreibun und BAU-AN erfordert. Die BOL hat 2 Wochen nach Vergabe der Leistungen ein Organigramm vorzulegen, in dem die vorgesehenen Aufgabenbereiche und Positionen hervorgehen, sowie die dafür vorgesehene Personalstärke und Hauptansprechpartner Ein Austausch der Personen regelt sich gem. den vertraglichen Regelungen und kann nur mit Genehmigung der PL durchgeführt werden. Die geforderten fachlichen Kenntnisse sind nachzuweisen. Das Organigramm ist im weiteren Projektablauf anzupassen nach Rücksprache mit dem AG. Die Entscheidungskompetenz der BOL hinsichtlich der beauftragten örtlichen BÜW und den Bau-AN regelt sich nach den Bestimmungen in der Leistungsbeschreibung zum Vertrag BOL. | g . | |||
| (0) | Konzeptionelle Vorbereitung der Baustelle | |||
| Erarbeitung eines Vorschlages zur Festlegung der Vergabestuktur der örtlichen Bauüberwachungen und Abstimmung mit dem Auftraggeber | x | |||
| AufGrundlagederVergabestrukturerstelltdieBOLdieAusschreibungsunterlagenfürdieeinzelnenVergabepaketederörtlichenBÜWeinschl.AbstimmungmitAuftraggeberundEinkauf,UnterstützungbeiderBearbeitungvon Bieterfragen und Mitwirkung bei der Wertung der Angebote. | x | |||
| Mitwirkung bei der Plausibilitätsprüfung der Ausschreibungsunterlagen Bau- / Ausrüstungsverträge und bauaffine Dienstleistungen. | x | |||
| Mitwirkung bei der Bewertung der Angebote von Bau- / Ausrüstungsverträgen und bauaffine Dienstleistungen hinsichtlich Machbarkeit, Einhaltung von Meilensteinen, geplanten Bauabläufen und Logistik. | x | |||
| (1) | Grundaufgaben der BOL | |||
| DieBOLstelltdenBOL–LeiterunddessenVertreter.DerBOL–Leiterhatübereineigenes,geeignetesTeamvonFachleutenbestehendausLogistikern,Qualitätssicherern,Backoffice,AdministratorenundPersonalzurPflegeund Bedienung des projektspezifischen Dokumentenmanagementsystems zu verfügen. Die BOL koordiniert alle an der Durchführung des Vorhabens beteiligten Firmen, örtliche Bauüberwachungen, Sonderfachleute, Behörden, Abnehmer, Fachdienste und Sicherungspersonal. Die BOL wirkt bei der prozessualen Ausgestaltung der Informationsflüsse und Berichte von der Baustelle zum Auftraggeber nach Anforderung durch den AG mit. | x | |||
| DieBOLkoordiniertundmonitortdieErstellung,ÄnderungundVerteilungderBetra-Anträge.DieAnträgesindineinerübersichtlichenFormdemAGzurVerfügungzustellen.FürdieErstellungderBetrenüberdieLosgrenzenhinweg initiiert und koordiniert die BOL einen Prozess, der eine gemeinsame Bearbeitung sicherstellt. | x | |||
| ALTERNATIV: Die BOL erstellt alle Betra-Anträge für das Projekt. Die BOL bedarf hierzu Zuarbeiten der baulos-spezifischen Verantwortlichen und den Bauverfahren. Sie führt Ril-konforme Betra-Besprechungen mit den Beteiligten durch. | x | |||
| Die BOL fungiert zugleich als Gesamtverantwortlicher aller Betren innerhalb des Abschnittes und trägt somit die Verantwortung für sämtliche Fahrten im Baugleis, einschließlich deren Zulassung, Befahrbarkeit und sicherheitstechnischer Voraussetzungen in Abstimmung mit den jeweiligen technisch Berechtigten. | x | |||
| DieBOLprüftebenfallsdiedurchdieBAU-ANdereinzelnenLoseübergebenenBauablaufpläneaufPlausibilität,Vollständigkeit,DurchführbarkeitundPaßfähigkeituntereinander.DabeiistinsbesonderedieDurchführbarkeitim RahmenderlosübergreifendenLogistikzuprüfen.EserfolgteinePrüfungundAbgleichdertäglicherbrachtenLeistungennachZulieferungderörtlichenBÜW.BeiAbweichungenermitteltdieBOLübergreifende,mitden FachgewerkenundweiterenBauüberwachungslosenabgestimmteKompensationsmaßnahmenundverfolgtderenWirkung.DieAuswirkungenaufdieInbetriebnahmesinddabeijeweilszuprüfenundzubenennen.DieArtder Darstellung ist dem Projekt 3 Monate vor Baubeginn zur Freigabe zu übersenden. | x | |||
| Auf Grundlage der zugelieferten Einzelbauzeitenpläne der Bau-AN inkl aller Plan-, Prüf- und Abnahmetätigkeiten erarbeitet die BOL einen übergreifenden Terminplan zur übergreifenden Steuerung. Die Fortschreibung des übergreifenden Terminplans inkl SOLL-IST-Vergleich erfolgt kontinuierlich auf Grundlage des Baufortschrittes bzw geänderter Vorgaben. Der SOLL-IST-Vergleich ist inklusive einer schriftlichen Zusammenfassung bzw Bewertung hischtlich der Projektziele wöchentlich an den Auftraggeber zu übergeben. | x | |||
| Die BOL führt das Besprechungswesen der Gesamtmaßnahme. Sie leitet die wöchentlichen übergeordneten Baubesprechungen und bereitet diese vor (Einladung, Agenda) und nach (Protokoll, Nachverfolgung der ToDo´s). | x | |||
| DieBOLwirdeinmitdemAGunddenBaulosenabgestimmtesübergeordnetesQualitätsmanagementkonzepterarbeitenrechtzeitigmind.3MonatevorBaubeginnvorstellenund4WochenvorBaubeginneinführen.Diesbeinhaltet im Wesentlichen: ErstellungeinereinheitlichenundmitdenBaulosenunddemAGabgestimmten,projektspezifischenStruktur(inAnlehnungandieRil809),welchezurDokumentationundDatenablageindemvomAGzurVerfügunggestellten, internetbasierten Dokumentenmanagementsystem (DMS) nach EIU-Struktur integriert wird. - Konzept zur Kontrolle und Überwachung aller Geräteführer, insbesondere ZWB-Fahrer während der Baustelle - Konzept zur Kontrolle und Überwachung der erforderlichen Qualifikationen und FIT-Nachweise der am Bau tätigen Bauüberwacher -> operative Qualität / sek. BÜW - Konzept zur Kontrolle und Nachweis der am Bau tätigen Personale und Firmen, deren vorgesehenen Tätigkeiten und Qualifikation - Konzept zur Kontrolle, Nachverfolgung und Prüfung der Sicherungsfirmen, Qualifikation der Personale, eingesetzte Nachunternehmen Die entsprechenden Konzepte sind den weiteren Losen vorzustellen, bereitzustellen und deren Durchsetzung zu überwachen. - Führen eines aktiven Mängelmonitorings und Stand der Beseitigungen nach Zulieferung durch die örtlichen BÜW. Überwachung notwendiger Aktivitäten zur Regressforderung (Gegenforderungsmanagement) - Erarbeiten von Handlungsempfehlungen (Checklisten) der zu überwachenden Arbeitsgänge (wie z.B. Überwachung der RC-Maschine, Überwachung von Weicheneinbau etc.) -ErarbeiteneinesQM-SystemsfürdieinternePrüfungdereingesetztenMitarbeiterimSinneeinerSekundärenBauüberwachung.SolltederFallauftreten,dassindenzuüberwachendenLosendieselbeFirmaoderTeilederselben Firma tätig sind, ist darzustellen, wie hier dennoch eine objektive Überwachung gem. den Leistungsbild durchgeführt wird. - Dokumentation der durchgeführten Qualitätsprüfung der eingesetzten Mitarbeiter hinsichtlich der zu überwachenden Arbeitsgänge anhand von Checklisten - Sicherstellen der durchgängigen Anwendung der bauvertragsspezifischen Eigenüberwachungs- und Prüfkataloge durch die Bau-AN und örtl BÜW - Sicherstellen der Anwendung der Meldeordnung der DB InfraGO AG bzgl Unregelmäßigkeiten und Unfällen auf der Baustelle. -DerFortschrittallerwesentlichenBautätigkeiten(z.B.:Großmaschinentechnik,Stopfarbeiten,Schweißarbeiten,EinbauAZundweitereGleisschaltmittel,Erdung,RegulierungOLA,etc.)isttäglichbis10:00UhrmitStand18:00Uhr des Vortages zu übermitteln. Sollzahlen sind an den Baufortschritt anzupassen. Zwei Monate vor Sperrpausenbeginn ist der Darstellungsvorschlag dem AG vorzulegen und bestätigen zu lassen. - Prüfung der gesamthaften Bautagesberichte auf Vollständigkeit und Plausibilität. Fehlende und fehlerhafte Berichte sind dem AG täglich zu melden und die Vervollständigung der Berichte nachzuhalten. - Bauwerksbücher und Bauwerkshefte sind durch die BOL zu prüfen und ausstehende Unterlagen einzufordern. - Zusammenführung der baulos-spezifischen Personaleinsatzlisten (wöchentlich) aus denen Name und Kontaktdaten (Tel.-Nr., E-Mail, Einsatzstelle) der eingesetzten Personale hervorgeht | x | |||
| Durchführung bzw fachliche Unterstützung bei der sekundären Bauüberwachung / operativen Qualität gem Arbeitsanweisung. - Nachhalten der diesbezüglichen Mängelbeseitigung - Bericht an den Auftraggeber | x | |||
| Zusammenstellung der Gewährleistungs- / Verjährungsfristen aller Objekte / Leistungen | x | |||
| OPTIONAL wenn örtl BÜW ohne definierten Fach-/Raumlos gebunden sind (Einzelunternehmer) wöchentliche Personaleinsatzplanung für die gebundenen Bauüberwacher in Abhängigkeit der erforderlichen Qualifikation und den Arbeitsanmeldungen der Bau-AN. | x | |||
| Sicherstellen, dass die Grundlagen für die Geltendmachung von Versicherungsschäden (DVA) durch die Bau-AN und örtl. BÜW zeitnah und komplett erarbeitet werden. | x | |||
| Einfordern der Prüfung der Voraussetzungen für VOB-Abnahmen, ggf Teilnahme an VOB-Abnahmen. | x | |||
| Koordination der Vorbereitung / Durchführung der Übergabe der Anlagen an die ALV | x | |||
| Überwachung der Planläufe in terminlicher Hinsicht im Planlaufmanagement, ggf Eskalation bei Verzügen in der Planerstellung / Planprüfung | x | |||
| übergreifende Koordination der operativen Baustellenlogistik im Zusammenwirken mit den Beteiligten (evtl BÜW Logistik, AN Bau, Gleisanschließern und EVU) Erfassung und Überwachung aller gleisgebundenen Bewegungen im Baustellenbereich. | x | |||
| OPTIONAL: Koordination der Befahrbarkeit aller Abschnitte im Baugleis, inkl. Regellichtraum, Bestandsanlagen, Weichenstellungen und Übergangsbauwerken, Freigabe und Koordinierung aller Fahrten (inkl. Bedienfahrten und kommerzieller Güterverkehre) im Baugleisbereich, | x | |||
| OPTIONAL: Vertragsmanagement Vertrag BÜW-AN bei Anwendung der Invest-Korridor SFS 2690 BÜW Verträge mit (vorläufigen) Personalvorgaben - Unterstützung in der Ermittlung und Begelitung der kalkulationserheblichen Umstände der BÜW-Verträge |
Ablageort: Formulartool eVergabe Geltungsbereich: Beschaffung Infrastruktur FE.EI Version V1 Fachautor: FE.EI 5 gültig ab 29.10.2025
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Leistungsbeschreibung Bauoberleitung Anlage Nr. Blatt 2/2 Zum Vertrag Nr.
| (2) | IBN-Steuerung und Erarbeitung der IBN-Werkzeuge | |||
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| Die BOL führt eine aktive IBN-Steuerung und arbeitet bei der Erreichung der IBN aktiv mit. Die dafür erforderliche IBN-Konzeption und Steuerung sollen dabei aufbauend erarbeitet werden. Die aus Sicht der Projektleitung mindesten erforderlichen Zwischenschritte und Übergabedokumente werden hier beschrieben. Die BOL wirkt bei der Durchführung mit und hält bei der Abwicklung die Federführung. Insbesondere beim Controlling und Dokumentation der erforderlichen Akten zur Inbetriebnahme aller Gewerke imIn vest-Korridor SFS 2690. Sie meldet 2-wöchentlich den Status quo der Inbetriebnahmerelevanten Schritte an den AG und stellt eine Vorausschau für die kommenden Phasen vor. Hierzu gehört auch ein Protokoll sowie Nachverfolgungsschema der ToDo´s und getroffenen Festlegungen. Die Auflistung ist nicht abschließend und ist im Rahmen der Projektdurchführung zu erweitern und zu verfeinern. Die Zuarbeit zur IBN-Steuerung und IBN-Konzept durch die weiteren Baulose und deren Inhalt sind den Leistungsbildern Anlage 01.08. zu entnehmen. A Klärung der Aufgabenstellung: Es sind die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zur Erreichung der Zielvorgaben zu ermitteln. Dies beinhaltet insbesondere die Erfassung der Rahmenbedingungen, sowie die Abstimmung dieser mit Projektbeteiligten, AG und IBV. Ziel ist die Vorstellung eines Konzeptes ggü demin der Durchführung der IBN und Aufzeigen möglicher Probleme und relevanter Termine. Ergebnis: Schriftliche Fixierung des Planungsziels mit Erläuterung der einbezogenen technischen, betrieblichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Festlegung der relevanten Termine. B IBN-Grobkonzept: Es ist ein IBN-Streckenband aufzubauen und bildlich die IBN und die IBN-Stufen aufzuzeigen: Darin wird erkennbar, wie viele Bauzustände (IBN-Stufen) bis zur Erlangung des Sollzustands erforderlich sind. Die Mitwirkung aus den einzelnen Losen erfolgt gem. Leistungsbild. Optionen zur Granularität der Ausarbeitung gem Anlage IBN-Konzept Ergebnis: Maßnahmenpläne für alle erforderlichen Inbetriebnahmen. C Beteiligtenliste / Einbindung Beteiligte 1. Durchführung einer Stakeholderanalyse. Es ist zu identifizieren, wer intern und extern - insbesondere bzgl. Einschränkungen während der IBN-Phasen - informiert werden muss 2. Aufführen der einzelnen Stakeholder in einer Beteiligtenliste 3. Mitwirken bei der Öffentlichkeitsarbeit Ergebnis: Gesamthafte Beteiligtenliste mit allen relevanten Stakeholdern. Gefordert wird eine Koordinierungsleistung, in der der operative Bahnbetrieb mit sämtlichen betroffenen Organisationseinheiten berücksichtigt wird (Betriebsqualität ist sicher zu stellen), sowie sämtliche Beteiligten des Projekts in geeigneter Form über die aktuellen IBN-Prozessschritte informiert werden. D IBN-Terminpläne Optionen zur Granularität der Ausarbeitung gem Anlage IBN-Konzept Ergebnis: IBN-Terminpläne auf Bauabschnittsebene (Terminplan (kompatibel zu MS-Project) und Weg-Zeit-Diagramm Übergreifender IBN-Terminplan zur Realisierung der Korridormaßnahmen (Terminplan (kompatibel zu MS-Project) und Weg-Zeit-Diagramm ETCS-IBN-Terminplan zur Realisierung ETCS (Bauaktivitäten Balisen, GSM-R-Maste, Funkmessfahrt, Redundantes Kabelführungssystem, etc., ist mit zu berücksichtigen) E Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse 1. Die Daten, die die Grundlage für die Planung bilden sollen, sind mit dem AG zu erörtern und abzustimmen. Die dabei identifizierten Planungsdaten und Festlegungen sind aktenkundig festzuhalten. 2. Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren aller Arbeitsergebnisse in einem Bericht, so dass eine zweifelsfreie Beurteilung aller wesentlichen Gesichtspunkte und Randbedingungen möglich ist. Ergebnis: 1 Erläuterungsbericht je Bauabschnitt und Neubaustellwerk 1. Erläuterung der Inbetriebnahmen anhand des bauabschnitts-übergreifenden Terminplans sowie die begründete Herleitung der erforderlichen Anzahl der Feinkonzepte. Hierbei ist eine Einstufung der Feinkonzepte hinsichtlich des Komplexitätsgrades vorzuschlagen und mit dem AG abzustimmen. F Fortschreibung IBN Grobkonzept [Update A-F] Das erstellte IBN Grobkonzept ist bis zur Inbetriebnahme der Gesamtmaßnahme zu aktualisieren und fortzuschreiben. Dabei sind auch Änderungen bei folgenden Faktoren mit zu beachten: a. Bauablaufplanung b. Kapazitätsmanagement / Sperrpausen c. nationale und europäische Richtlinien | s | x | ||
| (2a) | IBN-Feinkonzept | |||
| G IBN Feinkonzept je Bauabschnitt in einer IBN-Mappe 1. Koordinierung aller übergeordneten Abnahme- und Prüfhandlungen während der Inbetriebnahmen. Es sind Unterarbeitsgruppen (z. B. für technische oder betriebliche Themen) nach Erforderlichkeit der Komplexität der Inbetriebnahmestufe zu bilden, in denen Teilaspekte der technischen / betrieblichen Themen besprochen und verbindlich fixiert werden. Die Durchführung ist weiterhin bei der Los-BÜW. 2. Die erforderlichen Abnahmen und Prüfleistungen sind in einem Zeit-Wege-Diagramm aufzuführen. Dieses ist im Rahmen der IBN-Konzeption zu prüfen und mit dem Zeitwegediagrammen der jeweiligen AN Bau/Bautechnik und mi den Streckenübersichten abzugleichen. 3. Darüber hinaus sind jeweils die nachstehenden Leistungen zu erbringen: Optionen zur Granularität der Ausarbeitung gem Anlage IBN-Konzept Ergebnis: Für jede Bauphase, die eine Inbetriebnahme einer oder mehrerer Anlagen nach sich zieht, ist eine Ablaufplanung in Form eines Weg-Zeit-Diagramms samt Erläuterungstext zu erstellen. Die Zeit-Wege-Diagramme müssen die zeitlichen Abläufe von Maßnahmen in Verbindung mit einer Streckenübersicht und den erforderlichen Personal- und Ausrüstungseinsatz darstellen. Basierend auf diesen Einträgen in das Diagramm sind Optimierungspotentiale zu identifizieren und darzustellen. Dabei sind auch die parallellaufenden Inbetriebnahmen mit einzubeziehen. Ziel des IBN-Konzepts ist es einen Fahrplan zu erzeugen, welcher eine gesamthafte IBN des Bauvorhabens ermöglicht und die erforderlichen Dokumentationen entsprechend der Richtlinien beinhaltet. Es sind alle Gewerke zu beachten. Es sind die Leistungsbilder der Los-BÜW zu beachten. - Als Austauschplattform zwischen den einzelnen Baulosen und der Bauoberleitung sind in Doxis die relevanten Daten (für die Inbetriebnahme sowie für die Bauakte) zeitnah (ca. wöchentlich) hochzuladen. Parallel sind die Unterlagen über eine weitere Austauschplattform (z.B. Sharepoint) zur Verfügung zu stellen. - Die BOL hat die Erstellung und Einreichung der EIGV’en, Baubeginnanzeige, Abnahmeanzeigen etc. zu monitoren und zu begleiten und dem AG den Stand der Anzeigen übersichtlich dazustellen. Im Rahmen dessen hat die BOL einen Terminplan aufzustellen und nachzuverfolgen, dass die Anzeigen fristgerecht erfolgen. - Zugänge der erforderlichen Tools sind rechtzeitig zu beantragen und über die Gesamtbauzeit mit demensprechender Vor- und Nachlaufzeit zu pflegen und die erforderlichen Unterlagen an die dementsprechenden Stellen zu versenden. Lizenzkosten sind im Honorar zu berücksichtigen. - Pflege und Dokumentation des INGE-Tool. - Unterstützung und Mitwirkung bei der Kommunikation mit dem EBA - Ebenfalls soll die Koordination aller Arbeiten und Beschaffung der Unterlagen für die Erstellung der EIGV Anlage 6 erfolgen. Diese ist durch die BOL zusammenzuführen und zu monitoren. - Koordination der IBN-Dossiers. Die BOL unterstützt die jeweiligen Stellwerksbereiche bei der Erstellung eines Inbetriebnahme- Dossiers in enger Abstimmung mit dem zuständigen InbetriebnahmeVerantwortlichen und der Los-BÜW/Los-IBN. Diese beinhalten die rechtzeitige und eigenständige Einholung und ggf. Abstimmung aller hierfür erforderlichen Unterlagen. Die Inbetriebnahme-Dossiers sind digital und 4- fach in Papierform der Projektleitung zu übergeben. | t | x | ||
| (3) | Dokumentation | |||
| DieÜbergabederfinalenBauakteerfolgtinDOXIS.DieDokumentederBauausführungAbrechnung,Änderungen,InbetriebnahmesindalsProjektakteinDOXISabzulegen.DemnachsindalleDokumentedieelektronischnicht vorliegen,einzuscannenunddementsprechendeindeutigzubenennen,umeineZuordnungsicherzustellen.AuchhiersinddiedementsprechendenZugängerechtzeitigzubeantragen.DieOrdnerstrukturistzusammenmitdemAGzu vereinbarenundanzulegen.ParallelsindsämtlicheDokumenteineinemParallelsystemabzulegen,woraufderAGuneingeschränktenZuganghat.Esmussgewährleistetwerden,dasskeinDatenverlustentsteht.DieDokumentation der Arbeiten erfolgt durch die Los-BÜW. • Die BOL stellt sicher, dass für die Ausführung relevanten Zwischenergebnisse, wie z.B. innerhalb vorgegebener Fristen an die am Bau Beteiligten übermittelt werden. •diePlanungsbesprechungundKontrollederPlanungsständeerfolgtübereinegesonderteProjektsteuerung.DieTeilnahmederBOLundderBauüberwachungdereinzelnenLosedientdemfachlichenInputundsollzumAbgleich der jeweiligen Planung mit den Begebenheiten vor Ort und weiterer Abhängigkeiten z.B. der Logistik genutzt werden. •ZumLeistungsabschlusssinddiewährendderBaumaßnahmeerarbeiteten,zusammengetragenenUnterlagenderBOLwiePlanfreigaben,Abnahmeprotokoll,Bauprotokolle,Nachtragsfreigaben,Kostenfeststellungenetc.zuprüfen und fehlende Unterlagen dem AG zu melden. • Entsprechend zugelassene Kommunikationsgeräte, z. B, Funkgeräte, Mobiltelefone sind in ausreichender Anzahl vorzuhalten und werden nicht gesondert vergütet. | x | |||
| (4) | Nachtragsmanagement | |||
| DieNachträgewerdenüberdieBÜWdereinzelnenBaulosebewertet.ÜberdieBOLerfolgtnebenderformellenPrüfungderNTaucheinedementsprechendeUnterstützungfüreineeinheitlichesVorgehenderLos-BÜWbeider BewertungundAufstellungderArgumentationskettenaufBasisderVertragsgrundlagenunddervorliegendenUnterlagendesAN-Bau.EineHerleitungderBedenkenanzeigen,MehrkostenanzeigenundNachträgen,sowieder aktuelle Stand ist hier projektübergreifend zu pflegen, ebenso eine Kostenfortschreibung inkl. Prognose. Die BOL stellt ein NT-Monitoring der Bauleistungen auf, in dem die Vollständigkeit der Unterlagen, Stand des Verfahrens und Plausibilität und Qualität der Stellungnahmen hervorgeht. Die Fristen des NEUPP- Verfahrens sind einzuhalten und entsprechende Verzögerungen proaktiv und frühzeitig dem AG anzuzeigen. | x | |||
| (5) | Öffentlichkeitsarbeit | |||
| Koordination der öffentlichkeits-relevanten Baustellenkommunikation in Abstimmung mit Auftraggeber und Konzernkommunikation Koordination , inhaltliche Vorbereitung und Teilnahme an Baustellenführungen Ansprechpartner für Anwohnerfragen und -beschwerden. | x | |||
| OPTIONAL: 24/7-Bereitschaft Beschwerdetelefon | x |
Ablageort: Formulartool eVergabe Geltungsbereich: Beschaffung Infrastruktur FE.EI Version v1 Fachautor: FE.EI 5 gültig ab 29.10.2025
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Anlage Leistungsbeschreibung Bauüberwachung
Die vorliegende Standardleistungsbeschreibung ist urheberrechtlich geschützt. Der DB AG steht an dieser Unterlage das ausschließliche und unbeschränkte Nutzungsrecht zu. Jegliche Formen der Vervielfältigung und Weitergabe bedürfen der Zustimmung der DB AG.
Hinweis: Bitte projektspezifisch anpassen bei Bedarf und Vergabevorgangs- und Anlagennummer ergänzen Vertragsnummer: 26FEI85872 Anlagennummer des Leistungsbildes: 01.16
Anlage Granularität IBN-Konzeption
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| AN | entfällt | ||
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| B | B IBN-Grobkonzept: Es ist ein IBN-Streckenband aufzubauen und bildlich die IBN und die IBN-Stufen aufzuzeigen: Darin wird erkennbar, wie viele Bauzustände (IBN-Stufen) bis zur Erlangung des Sollzustands erforderlich sind. Die Mitwirkung aus den einzelnen Losen erfolgt gem. Leistungsbild. 1. Für jeden Bauzustand muss erkennbar sein, welches Betriebsprogramm auf der maßgebenden Infrastruktur durchführbar ist. Dies erfolgt auf Grundlage von Abstimmungen mit dem Baufahrplan. | x | |
| 2. Das IBN-Streckenband hat auch wirtschaftliche Synergien, z. B. effektive Koordinierung von Testfahrten unter Beachtung technischer, notwendiger Zwänge (z. B. LST-Bauzustände, zeitgleich stattfindender Baumnahmen in benachbarten Bauabschnitten, einschließlich Berücksichtigung deren Logistik) zu berücksichtigen. Insofern stellt das Bauabschnitt übergreifende IBN-Streckenband den entsprechenden übergreifenden Terminplan dar und visualisiert die betrieblichen Abhängigkeiten der bestehenden übergreifenden Bauphasenplanung. | x | ||
| 3. Die konkrete Dauer der Inbetriebnahmeaktivitäten muss jeweils erkennbar sein. Dazu gehören Endzustände und Zwischenzustände, bzw. zwischenzeitliche Betriebsaufnahmen (vgl. §23 EIGV). Ergebnis: bauabschnittsübergreifendes IBN-Streckenband 1. Maßnahmenpläne 1. Erstellung von Maßnahmenplänen zur Inbetriebnahme mit folgendem Mindestumfang: a. Test-, Probe-, Mess- und Abnahmefahrten getrennt nach Gewerken. Dies beinhaltet unter anderem: I. Fahrten zur Prüfung des Oberbaus (Geschwindigkeitsabhängige Mess- und Prüffahrten) II. Fahrten zur Prüfung der Oberleitung (mit statischem Höhenhabnehmer, fahrdynamische Prüfung) III. Fahrten für die Erlangung der Streckenkenntnis IV. Fahrten zur Prüfung der Signalanlagen (Signalschaufahrten, Probefahrten zur Überprüfung von „Zeitverhalten“ etc.) V. Bremsdynamische Fahrten VI. Funkmessfahrten (Pegelmessung), z. B. GSM-R b. Erforderliche Prüfungen ETCS, Signalanlagen, Zulassung von neuen Bauformen (ETCS) c. Brandschutzübungen d. Identifikation von Maßnahmen mit erforderlichem Versuchsbetrieb e. Maßnahmen aufgrund jeglicher relevanter Auflagen bspw. aus dem Planfeststellungsbeschluss (z. B. besonders überwachtes Gleis), Auflagen aus UiG/ZiE, Auflagen aus Abnahmen nach VV Bau / VV Bau-STE, etc. f. Identifikation von Maßnahmen: - zur erforderlichen Personalqualifikation für IBN-Prozeduren zum jeweiligen Gewerk/zur jeweiligen Maßnahme. - zur Spezifikation von während der IBN einzusetzenden Fahrzeugen g. Abstimmen von Maßnahmen mit dem Notfallmanagement während der IBN-Phase h. Beurteilung Erfordernis Notfallkonzept / Havariekonzept als Rückfallebene (während bzw. nach der IBN) i. Zugehörigkeit der LST-Elemente zu Steuerbezirken / Stellwerken (ESTW, RSTW), bzw. Bedienzentralen / Betriebszentralen j. Abhängigkeiten zwischen den Elementen der jeweiligen Stellbereiche k. IBN notwendiger Ausrüstung l. Identifikation von Maßnahmen im Zusammenhang mit der IBN I. Schulungen techn. Personal II. Schulung betriebliches Personal Hierbei sind alle geltenden Richtlinien, Planfeststellungbeschlüsse, Normen, Regelwerke, Gesetze, Weisungen etc. zu beachten. 2. Differenzierung und Festlegung der Notwendigkeit der Maßnahmen nach a. Bauphase b. Bauzustände und Bauzwischenzustände c. Ggfs. Identifizierung von Bauabschnitt übergreifenden IBN-Maßnahmen der Gesamtstrecke. (Beispiel: gesamthafte Funkmessfahrt der Ausleuchtung des GSM-R-Funks) Ergebnis: Maßnahmenpläne für alle erforderlichen Inbetriebnahmen. | x | ||
| D | zu D Optionen IBN-Terminpläne 1. Aufstellen eines IBN-Terminplanes je Bauabschnitt (gestaffelt nach Bauphasen). Folgende Faktoren sind zu beachten: a. Gewerke je Bauabschnitt basierend auf Maßnahmenplan b. Zeitfenster und Ausführungsreihenfolge je Maßnahme / Gewerk c. Optimale Inbetriebnahmestufen / Inbetriebnahmeabläufe | x | |
| 2. Aufstellen eines bauabschnitts-übergreifenden IBN-Terminplans für die Gesamtstrecke unter Berücksichtigung von Synergien und Abhängigkeiten zwischen den Bauabschnitten. Folgende Faktoren sind zu beachten: a. Bauabschnittsübergreifende Termine bzw. Terminketten, dies beinhaltet unter anderem: I. Überprüfung des aktuellen Baufortschritts aller Gewerke im Hinblick auf technische Änderungen und Abweichungen im geplanten zeitlichen Ablauf (Soll-/Ist-Vergleich). II. Überprüfung des aktuellen Baufortschritts der LST im Hinblick auf technische Änderungen und Abweichungen im geplanten zeitlichen Ablauf (Soll-/Ist-Vergleich). III. Überprüfung von Betriebszeiträumen von Bau- und Bauzwischenzuständen inklusive temporär zu errichtender, gewerkespezifischer Anlagen. b. Bauabschnittsübergreifende Abhängigkeiten/Überlappungen von Leistungen der Gewerke, insbesondere der LST-Anlagen. c. Betrachtung, Erarbeitung und Kenntlichmachung der voraussichtlichen Neuaufteilung der Stellbereiche der LST-Anlagen. Abstimmung mit DB InfraGO AG bzgl. der Optimierung des übergreifenden IBN-Terminplan. d. kritische Pfade dicht aufeinander folgender bauabschnitts-übergreifender Terminschienen. e. Betrachtung bauabschnittsübergreifende Inbetriebnahme-stufen / Inbetriebnahmeabläufe, mit dem Ziel der Optimierung. f. Beachtung der Vorgaben nach Ril 809 zur Anlagenübergabe (Rechtzeitige Eintaktung von Abnahmen der Fachbeauftragten, Erstellung der Technischen Plätze, Erstellung der Bauwerksbücher, ggf. Erstellung der Instandhaltungskonzepte, etc…) g. Darstellung der Einflüsse aus EG-Prüfungen ggf. erforderlichen Zwischenprüfbescheinigungen. h. Darstellung der Einflüsse aus CSM-Verfahren | x | ||
| 3. Erstellung eines bauabschnitts-übergreifenden ETCS IBN-Terminplanes). Folgende Faktoren sind zu beachten: a. Bauabschnittsübergreifende Erfassung bzw. Aktualisierung aller Termine bzw. Terminketten. Dies beinhaltet unter anderem: I. Überprüfung des aktuellen Baufortschritts der ETCS Komponenten im Hinblick auf technische Änderungen und Abweichungen im geplanten zeitlichen Ablauf II. Überprüfung von Betriebszeiträumen von Bau- und Bauzwischenzuständen inklusive temporär zu errichtender, gewerkespezifischer Anlagen b. Bauabschnittsübergreifende Abhängigkeiten der ETCS Anlagen c. Identifikation von Optimierungspotentialen bei den Zeitlichen Abläufen der IBN Prozeduren d. Alle ETCS Komponenten der Strecke, basierend auf dem bauabschnittsspezifischen IBN-Terminplänen e. Zeitfenster und der Ausführungsreihenfolgen je ETCS Anlagen f. kritische Pfade dicht auf einander folgender bauabschnitts-übergreifenderTerminschienen g. Betrachtung bauabschnittsübergreifende Inbetriebnahme-stufen / Inbetriebnahmeabläufe, mit dem Ziel der Optimierung | x | ||
| 4. Folgende Faktoren sind bei der Erstellung aller Terminpläne zu berücksichtigen: a. Abhängigkeiten (LST, gewerkespezifische Bau- und Bauzwischenzustände, etc.) innerhalb des Projektes b. Abgleich sich aufeinander beziehender Dokumente c. Zur Verfügung stehende Sperrzeiten und Betriebszustände d. Berücksichtigung von Fristen für Softwarewechsel unter Einbezug der Stellbereichsgrenzen der Steuerbezirke /Stellwerke (ESTW, RSTW), bzw. Bedienzentrale / Betriebszentrale) e. Zeit- und Kosteneffizienz f. Terminblöcke für Test-, Mess-, Probe- und Abnahmefahrten. g. Verfügbarkeit von Prüfern/Personal h. Entwicklung von Alternativszenarien für die IBN-Maßnahmen im Falle von kritischen Pfaden/Terminverzug i. Bauaufsichtlichen Terminen (z. B. Anzeigen, Abnahmen, Zwischenzeitliche Betriebsaufnahmen und IBN) j. Prüfung der Grundlagen auf Plausibilität und Auskömmlichkeit k. Prüfung nach europäischen und nationalen Richtlinien l. Verfügbarkeit von notwendiger Ausrüstung m. Aufzeigen des kritischen Wegs in den Terminplänen n. Mitwirkende je Maßnahme und Gewerk basierend auf der Beteiligtenliste. (Zuständigkeiten DB: Verkehrsstationen: DB InfraGO AG Personenbahnhöfe Energieversorgung: DB Energie GmbH alle anderen Gewerke: DB InfraGO Fahrwege) o. Betriebsfreigabe der Maßnahmen p. Vorgaben aus der Ril 809 bzgl. Anlagenübergabe 5. Aufzeigen von möglichen Optimierungspotenzialen Ergebnis: IBN-Terminpläne auf Bauabschnittsebene (Terminplan (kompatibel zu MS-Project) und Weg-Zeit-Diagramm Übergreifender IBN-Terminplan zur Realisierung der Korridormaßnahmen (Terminplan (kompatibel zu MS-Project) und Weg-Zeit-Diagramm ETCS-IBN-Terminplan zur Realisierung ETCS (Bauaktivitäten Balisen, GSM-R-Maste, Funkmessfahrt, Redundantes Kabelführungssystem, etc., ist mit zu berücksichtigen) | x | ||
| G | zu G: Optionen IBN Feinkonzept je Bauabschnitt in einer IBN-Mappe a. Erstellung Einsatzplan der jeweiligen IBN-Beteiligten (Anwesenheit) b. Ermittlung der Stellwerkbesetzungszeiten c. Koordinierung der Ablaufplanung Rückbau LST d. Koordinierung der Ablaufplanung Montage Bau + AT; Fahrbahn, OL, Sonstige (AN Bau + AT) während der IBN e. Koordinierung des IBN – Konzepts TK-Anlagen f. Koordinierung des IBN – Konzepts der Randstellwerke g. Koordinierung von Anpassungen der Infrastruktur im Bereich der Bestandsinfrastruktur h. Koordinierung der Notfallkonzepte (Rückfallebenen während der Inbetriebnahmen) i. Abstimmung Betra-Antrag IBN / Blockprobeschaltungen sowie Abstimmung Beantragung Sonder-La / La-Einträge j. Klärung des Einsatzes "Helfer im Betriebsdienst" k. Abstimmung der unterjährigen Anpassung von Verfügbarkeitseinschränkungen mit dem zuständigen technischen Anmelder / BBK l. Vorschlag und Abstimmung der Kommunikationswege während der Inbetriebnahme m. Beratung und Mitwirkung bei der Einrichtung einer Bauleitzentrale bei den Inbetriebnahmen n. Zusammenstellung der betrieblichen Unterlagen für die IBN (wie zum Beispiel: BBP – Auszug → Betra → Baufahrzeugeinsatz (Bildliche Übersicht) → Fplo / La – Eintrag → Sonder-La) | x |
n. Zusammenstellung der betrieblichen Unterlagen für die IBN (wie zum Beispiel: BBP – Auszug Betra Baufahrzeugeinsatz (Bildliche Übersicht) Fplo / La – Eintrag Sonder-La)
Ablageort: Formulartool eVergabe Geltungsbereich: Beschaffung Infrastruktur FE.EI Version V1 Fachautor: FE.EI 5 gültig ab 29.10.205