Anlage 17 Ergänzende Regelungen zur Nutzung der PKP.pdf

Bauüberwachung für Maßnahmen in Kressbronn und Langenargen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 16.09.2026, 13:26 (Europe/Berlin)

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Ergänzende Regelungen zur Nutzung

der Projektkommunikationsplattform

Digitales Planen und Bauen

DB InfraGO AG

Geschäftsbereich Personenbahn- höfe

I.IPM 4

Europaplatz 1, 10557 Berlin

Ergänzende Regelungen zur Nutzung der PKP_V1.7 I.IPM 4, 10.09.2024 1

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis 2

Abbildungsverzeichnis 3

Tabellenverzeichnis 4

Index 5

Definitionsverzeichnis 6

1 Grundsätze 7 1.1 Anwendungsbereich 7 1.2 Was ist eine Projektkommunikationsplattform? 7 1.3 Ziele und Nutzen 7 1.4 Nutzungsstrategie - Einsatzumfang 8 1.5 Funktionsumfang 9 1.6 Anzuwendendes System 10

2 Systemzugriff 11 2.1 Erforderlichen Maßnahmen für die Einrichtung von Zugängen 11 2.1.1 Einmalige Registrierung im IT-Verfahren via DeBI für alle DB-Externe 11 2.1.2 Zugang zum Projektraum für externe Projektbeteiligte (Lizenzen) 11 2.1.3 Hinweise zur Kalkulation der Anzahl der nötigen Lizenzen 11 2.2 Datensicherung/Datenschutz 12 2.2.1 Datensicherung 12 2.2.2 Datenschutz 12 2.3 Verfügbare Nutzungszeiten 12 2.4 Störungsfälle 12

3 Einsatz der Projektkommunikationsplattform im Projekt 13 3.1 Überblick 13 3.2 Rechte im Projektraum 13 3.2.1 Nutzungsbedingungen 13 3.2.2 Anwendung im Projekt 14

4 Schulung & Handbücher 15 4.1 Organisation und Anmeldung 15 4.2 Handbücher & Tutorials 15

5 Anwenderbetreuung 16 5.1 Fachliche Hotline 16 5.2 Technische Hotline 16 5.3 Supportanfragen 16 5.4 Projektdatenmanager (PDM) 16

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Abbildungsverzeichnis

Es konnten keine Einträge für ein Abbildungsverzeichnis gefunden werden.

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Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 Änderungshistorie

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Index

Nr.:Ver- sion:Datum:Änderung:Verfas- ser:
011.030.06.2017ErstausgabeI.SBB
021.121.03.2018Aktualisierung Links und Texte in der AnwenderbetreuungI.SBB
031.217.09.2018Ergänzung unter 2.2.3 „Hinweise zur Kalkulation der Anzahl an nötigen Lizenzen“ Aktualisierung Links zur Anforderung eines neuen Projektraumes Aktualisierung Hinweise und Links zu 4.1 Schulung Aktualisierung 5. AnwenderbetreuungI.SBB
041.310.01.2019Änderungen durch neue Projekt- und Teilnehmerver- waltung Kapitel 2.1 Kapitel 2.2 Kapitel 3.4.1 Kapitel 3.5 Kapitel 3.4.7I.SBB
051.417.12.2021Überarbeitung und Anpassung auf aktuelle Arbeits- weisenI.SPM (S)
061.518.10.2022Aktualisierung Links und Ersetzen von iMan durch DeBII.SPM 4
071.601.01.2024Aktualisierung hinsichtlich Umfirmierung auf DB In- fraGO AGI.IPM 4
081.727.08.2024Überarbeitung und Anpassung aufgrund neuer Pro- jektraum-Konfiguration Kapitel 1.3 - vollständige Überarbeitung Kapitel 1.4 - Ergänzung zu Verzicht auf zip-Dateien Kapitel 1.5 - Erweiterung Funktionsübersicht Kapitel 1.6 redaktionell Kapitel 2.1.3 Ergänzung Notwendigkeit PKP-Lizenz und Entfall Gewerkeauflistung Kapitel 2.2.2 redaktionell Kapitel 3.1 - Änderung Bezeichnung der Abla- gestruktur, genaue Bezeichnung der Rollen Kapitel 3.2.2 - Änderung Bezeichnung der Abla- gestruktur und Ergänzung der Bereiche Kapitel 4ff - Ergänzung Handlungsleitfaden Kapitel 5ff redaktionellI.IPM 4

Tabelle 1 Änderungshistorie

Im Änderungsindex sind redaktionelle Änderungen, welche aus Rückmeldungen resultieren, nicht im Einzelnen aufgeführt.

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Definitionsverzeichnis

Projektkommunikationsplattform Eine Plattform, die eine unternehmensübergreifende Zusammenarbeit sowie den Austausch von Dokumenten und Building Information Modeling-Modellen (BIM-Modellen) in Projekten ermög- licht. Projektraum Ein Projektraum stellt den virtuellen Ablageort innerhalb der Projektkommunikationsplattform für alle projektspezifischen Daten und Informationen dar. Rolle Die Rolle regelt für den Anwender die Anwendungsbereiche und die Rechtevergabe innerhalb des Projektraums. Rechte Die Rechte regeln die Zugriffsmöglichkeiten für den Anwender im Projektraum. Zugang Ein Zugang ermöglicht den Zugriff auf einen oder mehrere Projekträume. Dokument Ein Dokument besteht aus einer Datei eines beliebigen Formates und den dazugehörigen Meta- daten (z.B. Verfasser, Datum, Status…). Es können bei Bedarf weitere Dateien hinzugefügt wer- den. Dokumentart Dokumentenart beschreibt im Dokumentenmanagement Gruppierungen von Objekten mit glei- chen Metadaten. Metadaten Metadaten sind Eigenschaften von Dateien. Metadaten können in verschiedenen Formaten vor- liegen (Text, Zahlen, Datum, Bild). Projektunterlagen / Projektdokumentation Gesamtheit aller in oder aus einem Projekt entstehenden Dokumente (z.B. Projektauftrag, Bau- und Planungsdokumentation, BIM-Modelle, Gutachten, Genehmigungen, Protokolle etc.) Planmanagement Planmanagement - die Planabgabe und Planprüfung erfolgt digital und wird dokumentiert. Modellmanagement Modellmanagement - die Modellabgabe und Modellprüfung erfolgt digital und wird dokumentiert.

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1 Grundsätze

1.1 Anwendungsbereich Das Dokument ist verbindlich von allen Projektbeteiligten anzuwenden, die zur Nutzung der Pro- jektkommunikationsplattform verpflichtet sind. Die enthaltenen Vorgaben und Hinweise sind so- wohl an die Auftragnehmer- als auch die Auftraggeberseite gerichtet.

1.2 Was ist eine Projektkommunikationsplattform? Die webbasierte Projektkommunikationsplattform ermöglicht den Zugriff und den Austausch von Dokumenten, Plänen und Modellen zwischen allen am Projekt Beteiligten. Die internen Mitarbei- ter des Geschäftsbereichs Personenbahnhöfe der DB InfraGO AG sowie die externen Auftrag- nehmer (AN) arbeiten entsprechend der festgelegten Rollen und Rechte zusammen in einem digitalen Projektraum. Durch die Nutzung der Projektkommunikationsplattform wird eine effiziente und zielgerichtete Umsetzung des Projektes erreicht und projektbegleitend die Projektdokumen- tation erstellt.

1.3 Ziele und Nutzen Das Erfordernis zur Sicherstellung einer qualitätsgerechten und strukturierten Projektdokumen- tation ergibt sich aus: ▪ Bauaufsichtlichen Verpflichtungen zum Erbringen der nachweispflichtigen Dokumenta- tion für die Abnahme und Inbetriebnahme von Bauwerken ▪ der Einhaltung von gesetzlichen Aufbewahrungspflichten von Genehmigungsunterlagen, insb. von freigegebenen Ausführungsunterlagen, Nachweisen, Planrechtsentscheidun- gen, Gutachten, Brandschutzkonzepte ▪ Verträge und kfm. Abrechnungsgrundlagen z.B. für die Gewährleistungsverfolgung ▪ Dokumentation für den Betrieb/Instandhaltung der gebauten Anlagen ▪ Auffindbarkeit und Nutzbarkeit der Dokumentation für Folgeprojekte Die in Bauprojekten genutzten Methoden zur Einforderung und Rücklaufkontrolle während der Projektlaufzeit und mit Projektabschluss vorzuhaltenden Dokumente sind aufwändig und fehler- anfällig. Aufgrund langer Umlaufzeiten von Papierakten oder heterogener Systemnutzung für Austausch und Übergabe der Projektdokumentation (z.B. SharePoint, Gruppenlaufwerke, E-Mail) bzw. Nut- zung von Systemen, die nicht den DB-Sicherheits- und Datenschutzstandards genügen (z.B. ver- schiedene webbasierte Clouds-Services), ist nicht sichergestellt, dass alle Planungsergebnisse, die Baudurchführung und Entscheidungen im Projektverlauf auf der gleichen aktuellen Informati- onsbasis fußen. Es ist somit nicht sichergestellt, dass die Umsetzung der Planungs- und Bautä- tigkeiten im Projekt auf einheitlichen Grundlagen basieren, wodurch fehlerhafte Lieferergebnisse produziert werden. Die Zusammenstellung von Unterlagen für verschiedene Zwecke, wie z.B. Inbetriebnahmedossier, Ausführungs- und Abnahmeunterlagen, etc. wird durch getrennte Doku- mentationen umgesetzt und führt zu unnötigem Mehraufwand. Dieser Zustand führt zu Doppelablagen, Verlust der Projektdokumentation durch den Wechsel von Projektbeteiligten und damit verbundenen Mehraufwänden für die Neuerstellung. Übergaben der Projektdokumentation an Betrieb und Archiv erfolgen z. T. unvollständig, unstrukturiert, nicht digitalisiert und mitunter mit großem Zeitverzug. Durch die unstrukturierte Übergabe sind auch die übergebenen Unterlagen nur mit großem Aufwand für Aufgaben und Pflichten in Betrieb, In- standhaltung oder für weitere Bauprojekte weiterverwendbar. Die webbasierte Projektkommunikationsplattform trägt diesem Umstand Rechnung. Mit der verpflichtenden Nutzung einer gemeinsamen Datenplattform, der Projektkommunikationsplatt- form, im Bauprojekt werden nachfolgende Ziele verfolgt: ▪ Sicherstellung der Projektkommunikation unter den Projektbeteiligten

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▪ Strukturierte projektbegleitende Dokumentation ▪ digitale Übergabe an Archiv, Betrieb und Folgeprojekte, so dass eine transparente und vernetzte Zusammenarbeit im Bauprojekt sowie strukturierte Zu- sammenstellung der Projektdokumentation ermöglicht wird. Sie ist zudem fester Bestandteil der BIM-Methodik, die dazu dient im Projekt kooperativ und auf Grundlage digitaler Modelle von Bauwerken alle für den Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten konsistent zu erfassen, verwalten und in einer transparenten Kommunikation unter den Projektbeteiligten auszutauschen. Projektkommunikation Die Projektkommunikation findet an einem für alle Projekte einheitlichen, zugänglichen und zent- ralen Ort statt. Austausch und Lieferung der Projektdokumentation erfolgt direkt über die Projekt- kommunikationsplattform. Den Beteiligten der Planung und Ausführung eines Bauprojekts stehen somit gleichzeitig alle Informationen, Dokumente und BIM-Modelle zur Verfügung. Aktuelle Pla- nungsgrundlagen/-stände, Entscheidungen, Nachweise, Gutachten etc. können durch alle Pro- jektbeteiligten im Projektverlauf zur Erstellung und Durchführung ihrer Leistung verwendet wer- den. Durch den Einsatz der webbasierten Projektkommunikationsplattform wird die Zusammenarbeit aller am Projekt Beteiligten auf derselben Informationsbasis (DB Intern und Extern) sichergestellt. Projektinformationen werden schneller und ortsunabhängig zwischen allen Projektbeteiligten ausgetauscht. Projektmanagementprozesse werden mit den dafür notwendigen Informationen verknüpft und führen somit zu zielgerichteten Entscheidungen. Strukturierte projektbegleitende Dokumentation Die Dokumentation wird strukturiert projektbegleitend geführt werden, so dass im Projekt unter- schiedliche Anwendungsfälle bedient werden können, wie z.B. Zusammenstellung Inbetriebnah- medossier. Durch die projektbegleitende Erstellung der Projektdokumentation stehen Projektin- formationen während der Projektlaufzeit als aktueller Projektstand an einer Stelle für alle am Pro- jekt Beteiligten zur Verfügung. Die Projektdokumentation liegt damit rechtzeitig zum Erreichen bestimmter Meilensteine, z.B. Plangenehmigung, Freigabe Ausführungsunterlagen, Abnahmen, Inbetriebnahme vor. Die Qualität der Dokumentation von Bauprojekten wird hierdurch maßgeblich verbessert und Mehraufwand für die Zusammenstellung aller Informationen des Bauprojekts, ein- zelner Unterlagen sowie doppelter Datenablage reduziert. Datenverluste durch den Wechsel von Projektbeteiligten werden vermieden. Digitale Übergabe an Archiv, Betrieb und Folgeprojekte Die Erstellung einer strukturierten und projektbegleitenden Dokumentation ermöglicht unmittelbar mit VOB-Abnahme eine digitale und nach geltenden Dokumentationsstandards strukturierte Übergabe in Betrieb/Instandhaltung, Archive und Bereitstellung für Folgeprojekte. Die Auffindbar- keit und Nutzung der Dokumentation und damit verbundenen Aufgaben und Pflichten sowie Wei- terverwendung in Folgeprojekten ist damit sichergestellt.

1.4 Nutzungsstrategie - Einsatzumfang Die Nutzung einer gemeinsamen Projektkommunikationsplattform ist ein wesentliches Element der Einführung der BIM-Methodik - Digitales Planen und Bauen bei der DB InfraGO AG Ge- schäftsbereich Personenbahnhöfe. Alle Projektbeteiligten kommunizieren über die Projektkommunikationsplattform und tauschen hierüber Planungsergebnisse aus. Auf diese Weise verfügen alle Projektbeteiligten über den glei- chen Informationsstand und können so effizient und mit einem deutlich minimierten Fehlerrisiko zusammenarbeiten. Die parallele Archivierung von Dokumenten, Daten und Schriftverkehr in Gruppenlaufwerks- oder SharePoint-Ordnern ist nicht gewünscht.

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Zu beachten ist: ▪ Die Nutzung der Projektkommunikationsplattform ist für alle Projektbeteiligten grundsätz- lich verbindlich. Dies ist vertraglich zu regeln. Entsprechende Regelungen sind in den Vertragsmustern, den Leistungsbildern und den Vorgaben zur Anwendung der BIM-Me- thodik enthalten. ▪ Projektbeteiligte mit sehr geringen Arbeitsanteilen im Projekt können von der vorstehen- den Regelung ausgenommen werden. In diesem Fall ist durch die Projektleitung sicher zu stellen, dass die Arbeitsergebnisse vollständig und termingerecht in den jeweiligen Projektraum hochgeladen werden. ▪ Der Auftragnehmer kann im Rahmen einer wirtschaftlichen Optimierung eine Person be- stimmen, die stellvertretend für am Projekt beteiligten Mitarbeiter die Bedienung der Pro- jektkommunikationsplattform übernimmt. ▪ Der Ersteller eines Dokumentes ist gleichzeitig zuständig, dieses in die Projektkommuni- kationsplattform einzustellen. ▪ Die Verwendung von zip-Dateien ist in der Projektkommunikationsplattform nicht gestat- tet, da eine strukturierte Ablage und Übergabe hierdurch nicht gewährleistet ist und dar- über hinaus Auffinden und Weiterverwenden der Dokumentation wesentlich erschwert ist. Plattformintegrierte Funktionen, wie z.B. die OCR-Texterkennung oder der integrierte Do- kumentenviewer können durch Projektbeteiligte nicht verwendet werden und ein Herun- terladen des gesamten zip-Archivs ist zur Ansicht der Dokumentation erforderlich. ▪ Durch nur in geringem Umfang eingeschränkte Leserechte wird eine größtmögliche Transparenz für alle Nutzer erreicht. ▪ Der Ansatz zur kollaborativen Zusammenarbeit, gemäß des Anwendungsfalls Projekt- kommunikation – gemeinsame Datenplattform, der BIM-Methodik ist anzuwenden. ▪ Alle Dokumente, Pläne und Modelle, die für die Projektdokumentation und die Projektin- formation ergebnis- und entscheidungsrelevant sind, sind im Projektverlauf einzustellen.

1.5 Funktionsumfang Die Projektkommunikationsplattform ermöglicht ▪ den Zugriff aller Projektbeteiligten – DB-Interne und DB-Externe – auf den aktuellen Stand der Projektinformationen ▪ die Weitergabe von Projektinformationen an Projektbeteiligte, die keinen Zugriff haben ▪ das revisionssichere Einstellen, Ablegen und Verteilen von Dokumenten, Plänen und BIM- Modellen in einem System nach gültiger Dokumentenablagestruktur ▪ die Qualitätssicherung bei der Abgabe der Dokumente - Sollvorgaben mit Datum und de- ren Statuskontrolle durch Fortschrittskontrolle sowohl für den Auftragnehmer als auch für den Auftraggeber ▪ die Uploadfunktionalität von einzelnen und mehreren Dokumenten ▪ lokales Bearbeiten und digitales Signieren von Dokumenten mittels Desktop Connect ▪ Durchsuchen von Dokumenten mittels OCR-Texterkennung ▪ dass benötigte Dokumente in einem für alle Projektbeteiligten einheitlichem System für jeden Projektbeteiligten strukturiert zur Verfügung gestellt werden ▪ das Erstellen von projekt- und nutzerspezifischen Filtern gem. Metadatenstruktur der Do- kumentation ▪ Versions- und Dateivergleich ▪ die Visualisierung und Koordination von BIM-Modellen ▪ projektspezifische und projektübergreifende Managementauswertungen

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1.6 Anzuwendendes System Die DB InfraGO AG Geschäftsbereich Personenbahnhöfe setzt für alle Projekte das System CDE ENTERPRISE der thinkproject Deutschland GmbH (Mühldorfstraße 8, 81671 München, Deutschland) ein. Weitere Informationen finden Sie unter https://thinkproject.com/de/ Die DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe hat dazu mit dem Systemanbieter ver- tragliche Vereinbarungen über Lizenzen zur Bereitstellung von Projekträumen, einschließlich Be- trieb, Wartung und Pflege sowie Support getroffen. Externe Nutzer (projektbeteiligte Auftragnehmer) müssen sich nach Beauftragung bzw. spätes- tens zum Projektstart Zugang zur Projektkommunikationsplattform des jeweiligen Projektes (siehe Kapitel 2) verschaffen. Die Projektleitung hat dafür Sorge zu tragen, dass die geforderten Lieferobjekte in der Projektkommunikationsplattform abgelegt werden. Der Auftragnehmer hat die in der Projektkommunikationsplattform eingestellten Projektinformati- onen und Dokumente, Pläne und Modelle für die Erbringung seiner Leistung zu liefern.

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2 Systemzugriff

Die Projektkommunikationsplattform CDE ENTERPRISE wird durch den Systemanbieter think- project Deutschland GmbH über das Internet bereitgestellt. Der Server ist außerhalb des IT- Netzes des AG aufgestellt und wird technisch vom Systemanbieter betreut. Zu den Leistungen des Systemanbieters zählen: ▪ Hosting und Betrieb gem. Rahmenvertrag "Betrieb, Wartung und Pflege" sowie Projekt- kommunikationsplattform-Betriebsführungskonzept ▪ Die Hotline und Betreuung der Anwender erfolgt durch den Systemanbieter und den An- wendungsverantwortlichen (I.IPM 4) gem. Projektkommunikationsplattform-Betreu- ungskonzept. Alle Hinweise zur Einrichtung eines Projektraumes finden sie unter: http://www.deutschebahn.com/PKP

2.1 Erforderlichen Maßnahmen für die Einrichtung von Zugängen Die folgenden Maßnahmen sind erforderlich, um einen Zugang zur Projektkommunikation zu er- halten. Details zu den einzelnen Maßnahmen finden Sie in den nachfolgenden Kapiteln: ▪ Erwerb einer Lizenz bei thinkproject Deutschland GmbH ▪ Einmalige Registrierung im Benutzermanagement DeBI (über HR-Formular) ▪ Teilnehmerantrag in der Projektkommunikationsplattform (erfolgt durch Auftraggeber) ▪ Teilnahme an einer Grundlagenschulung

2.1.1 Einmalige Registrierung im IT-Verfahren via DeBI für alle DB-Externe Für die einmalige Registrierung der externen Projektbeteiligten im DB-internen Benutzermanage- ment DeBI ist in Abstimmung mit der zuständigen Projektleitung folgender HR-Antrag vollständig auszufüllen und an die im Dokument benannte Mailadresse zu senden: HR-Antragformular

2.1.2 Zugang zum Projektraum für externe Projektbeteiligte (Lizenzen) Die einmalige Bestellung einer Lizenz beim Systemanbieter thinkproject und Mitteilung des Be- nutzernamens an die Projektleitung ist für externe Projektbeteiligte notwendig. Das Bestellformular für die Lizenz wird unter folgendem Link online bereitgestellt: Bestellformular Die Zugangsdaten (Benutzername und Kennwort) werden zentral durch eine Mail des System- anbieters (thinkproject) bereitgestellt. Durch Annahme der Bestellung und Freischaltung durch den Systemanbieter kommt ein eigen- ständiges Vertragsverhältnis zwischen Auftragnehmer und der thinkproject Deutschland GmbH zustande. Die entstehenden Kosten können im Angebot vom Auftragnehmer über die Nebenkos- ten berücksichtigt werden. Hinweis: Die Lizenzen sind nicht projektbezogen, sondern gelten für alle vom Vertragspartner bearbeiteten Projekte und der dazugehörigen Projekträume der Projektkommunikationsplattform der DB InfraGO AG Geschäftsbereich Personenbahnhöfe.

2.1.3 Hinweise zur Kalkulation der Anzahl der nötigen Lizenzen ▪ Jeder Vertragspartner benötigt Zugriff zur Projektkommunikationsplattform und muss eine PKP-Lizenz erwerben, es sei denn es liegen sehr geringe Arbeitsanteile vor. Vertrags- partner bzw. weitere Projektbeteiligte mit sehr geringen Arbeitsanteilen im Projekt können in Absprache mit der Projektleitung das Hochladen ihrer Arbeitsergebnisse in den jeweili- gen Projektraum delegieren.

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2.2 Datensicherung/Datenschutz Der Auftragnehmer ist nach Maßgabe des Architekten-/Ingenieurvertrages zur Erfüllung seiner Leistungen zur Nutzung der Projektkommunikationsplattform verpflichtet.

2.2.1 Datensicherung Der durch den AG beauftragte Systemanbieter übernimmt die Sicherung der Daten.

2.2.2 Datenschutz (1) Für die von Dritten eingestellten Daten innerhalb der Projekträume übernimmt der AG keine Gewähr für Integrität. (2) Der Dritte führt die Aufträge unter Beachtung der ihn verpflichtenden gesetzlichen Daten- schutz- und Geheimhaltungsvorschriften durch. (3) Der Dritte darf Daten nur für die Durchführung des jeweiligen Auftrags verwenden. Eine Wei- tergabe ist untersagt. Der Dritte stellt sicher, dass diese Auflagen in gleicher Weise auch von beauftragten Nachunternehmern eingehalten werden. Der Einsatz solcher Nachunternehmen be- darf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des AG. (4) Wenn der AG dem Dritten den Zugriff auf Dateien eröffnet, kann der AG verlangen, dass der Dritte den Inhalt der daraus verwendeten Daten offenlegt. Der AG ist darüber hinaus berechtigt, den Inhalt vom Dritten eingereichter Dateien zu überprüfen. (5) Ein Anspruch des Dritten auf Zugriff auf andere als die für die Anwendungen benötigten Pro- jekträume besteht nicht. Der gewährte Zugriff zu Dateien kann jederzeit ohne Angabe eines Grun- des vom AG widerrufen werden.

2.3 Verfügbare Nutzungszeiten Die Projektkommunikationsplattform CDE ENTERPRISE ist eine webbasierte Lösung. Die Sys- temverfügbarkeit liegt bei 98,5 % durch redundante Rechenzentren. Wartung findet ausschließ- lich an Wochenenden statt.

2.4 Störungsfälle Bei ungeplanten Unterbrechungen der Anwendung erteilt der Systemanbieter dem Dritten auf Anfrage Auskunft über die voraussichtliche Dauer der Unterbrechung.

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3 Einsatz der Projektkommunikationsplattform im Projekt

3.1 Überblick In dem jeweiligen Projektraum kann in der Projektkommunikationsplattform in folgenden Funkti- onsbereichen gearbeitet werden: ▪ Lieferlisten für die Projektdokumentation anlegen ▪ Projektdokumentation gem. der Dokumentenablagestruktur abgeben ▪ BIM-Modelle und Pläne abgeben ▪ projektbezogene Auswertungen durchführen ▪ Weiterleitung von Dateien an Projektbeteiligte außerhalb des Projektraums Folgende Rollen kommen zum Einsatz: ▪ PKP_Bauherr bzw. PKP DB InfraGO PBhf Intern (Sammler für alle Projektbeteiligten auf Seiten des Bauherrn, z.B. Projektleitung, Projektassistenz, interne Bauüberwachung, etc.) ▪ PKP_Planer bzw. PKP DB InfraGO PBhf Extern (Sammler für alle externen Vertrags- partner) ▪ PKP_Kaufleute bzw. ebenfalls PKP DB InfraGO PBhf Intern Folgende Rechte kommen zum Einsatz: ▪ Der Anwender erhält das Recht in einer bestimmten Dokumentart Dokumente in den Pro- jektraum einzustellen und mit einer Nachricht zu versehen. ▪ Der Anwender hat jederzeit das Recht das durch ihn eingestellte Dokument zu aktualisie- ren, weiterzuleiten oder ungültig zu setzen. Dies kann auch als Bearbeiten zusammenge- fasst werden. ▪ Ein Absender und Empfänger einer Nachricht hat immer lesenden Zugriff auf das Doku- ment und kann dieses weiterleiten. ▪ Projektbeteiligten wird das Leserecht durch Einsichtsrechte übertragen. ▪ Mögliche Einschränkungen des Leserechtes erfolgen durch die zugewiesene Rolle.

3.2 Rechte im Projektraum Der Projektleiter regelt mit der Vergabe der Rollen die Einstell-, Bearbeiten- und Leserechte in der Projektkommunikationsplattform.

3.2.1 Nutzungsbedingungen (1) Die beantragte Benutzerkennung wird bei Vorliegen der Voraussetzungen und Bestellung der Lizenz beim Softwareanbieter unverzüglich eingerichtet. Der Dritte wird vom Systemanbieter über die erfolgte Einrichtung/Zuweisung der Benutzerkennung benachrichtigt. Die Weitergabe der per- sönlich zugeteilten Benutzerkennung an andere Personen ist strengstens untersagt. (2) Die Registrierung des Auftragnehmers im DeBI-Verfahren des AG ist zwingend erforderlich. Diese erfolgt durch den AG. Der Auftragnehmer muss einmalig die Angaben mittels HR-Formular übermitteln, falls noch nicht für andere Projekte erfolgt. (3) Werden über einen Mitarbeiter des Dritten oder einen vom Dritten beauftragten Nachunter- nehmer Umstände bekannt, die auf ein Sicherheitsrisiko hindeuten, ist der AG berechtigt, über die zuständige Dienststelle des Bundes Auskünfte über diese Person einzuholen. Ergeben sich Sicherheitsbedenken, darf der AG jederzeit und mit sofortiger Wirkung die Benutzerkennung die- ser Person zurückziehen. (4) Der Dritte stellt sicher, dass von ihm oder einem Nachunternehmer nicht unberechtigt auf die Projektkommunikationsplattform zugegriffen wird. Der AG hat das Recht, bei unberechtigten Zu- griffsversuchen die Anwendung zu unterbrechen.

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(5) Bei missbräuchlicher Anwendung kann der AG dem Dritten den Vertrag aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung kündigen.

3.2.2 Anwendung im Projekt Der Auftragnehmer lädt die Planungsergebnisse und - stände auf die Plattform. Dokumente (Pläne, Erläuterungsbericht etc.) und Modelle, welche Gegenstand der (BIM-)Pro- jektbesprechung sind, müssen mind. 2 Tage vorab im entsprechenden Projektraum im vereinbar- ten Dokumentenbereich (z.B. Modellmanagement oder Projektunterlagen) hochgeladen und so- mit allen Projektbeteiligten bereitgestellt werden. Diese Dokumente und Modelle stellen den Ar- beitsstand dar, an dem der Planungsfortschritt besprochen werden soll. Die finalen Planungser- gebnisse der Projektdokumentation (Dokumente, Pläne und Modelle etc.) werden sukzessive mit Fertigstellung, jedoch spätestens mit Ende der jeweiligen Projektphase, vom Ersteller in den Be- reich der Planungs- und Baudokumentation hochgeladen. Im Modul Dokumente der Projektkommunikationsplattform ist im Bereich Projektdokumentation bzw. Projektunterlagen die Dokumentenablagestruktur hinterlegt. Durch das kontinuierliche Fül- len der Struktur mit Dokumenten entsteht im Projekt sukzessive die Projektdokumentation für die digitale Übergabe in den Betrieb.

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4 Schulung & Handbücher

4.1 Organisation und Anmeldung Informationen zur Schulung und deren Buchung finden Sie auf der Informationsplattform Anla- gentechnik, Bautechnik und ITK unter: http://www.deutschebahn.com/PKP Die Grundlagenschulung ist für alle Projektbeteiligten verpflichtend. Bitte senden Sie zeitnah nach Ihrer Grundlagenschulung Ihren Schulungsnachweis an: BIM_Personenbahnhoefe@deutschebahn.com Die externen Projektbeteiligten werden auf eigene Kosten durch DB Training geschult. Die Ab- rechnung erfolgt über DB Training.

4.2 Handbücher & Tutorials Für alle Projektbeteiligen stehen im jeweiligen Projektraum unter PKPService verschiedene un- terstützende Unterlagen wie z.B. Handlungsleitfaden zur Nutzung der PKP zur Verfügung.

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5 Anwenderbetreuung

5.1 Fachliche Hotline Die telefonische Hotline +49(30) 297 65438 für Fragen rund um Anlage und Anmeldung erfolgt durch die fachliche Betriebsführung bei der DB InfraGO AG Geschäftsbereich Personenbahn- höfe.

5.2 Technische Hotline Die telefonische Hotline +49(89) 412 070 65 für Anwendungsfragen erfolgt durch den Systeman- bieter. Diese ist zu den üblichen Geschäftszeiten Montag – Freitag von 9 – 17 Uhr zu erreichen.

5.3 Supportanfragen Für Fragen und Änderungswünsche steht unter dem Modul PKPService und in der Infobox die Supportanfrage zur Verfügung. Die Supportanfrage ist in jedem Projektraum der Projektkommu- nikationsplattform verfügbar.

5.4 Projektdatenmanager (PDM) In jedem Regionalbereich existieren Projektdatenmanager, die als Ansprechpartner in den Regi- onalbereichen zur Verfügung stehen. Eine aktuelle Liste der regionalen Projektdatenmanager erhalten Sie auf der Informationsplattform Anlagentechnik, Bautechnik und ITK unter folgendem Link: https://infoplattform-personenbahnhoefe.deutschebahn.com/pbhf/Projektkommunikations- plattform/pkp_Community-7719382

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