20250324 B25-005-1 Baugrundgutachten - mit Anlagen.pdf

Baustelleneinrichtung für den Ersatzneubau einer Turnhalle in Dittrichshütte

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Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH

Boden – Baugrund – Geotechnik – Hydrogeologie – Altlasten – Erdstatik – Monitoring Schadstoffe in Gebäuden – Gebäuderückbau – Schadensgutachten – Beratung Ihr Partner für Baugrund. Seit 1990 für Sie da!

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B

AUGRUNDGUTACHTEN

(GEOTECHNISCHER BERICHT)

Bauvorhaben : Ersatzneubau Turnhalle

An der Windmühle 8

07318 Saalfeld OT Dittrichshütte

Auftrags-Nr. : B25-005-1 Projekt-Nr. : 3482

Auftraggeber : Stadtverwaltung Saalfeld Hochbauamt Markt 1 07318 Saalfeld

Geschäftsführer Bearbeiterin Dipl.-Geol. Wedekind, U. B. Sc. Geogr. Müller, M. Erfurt, den 24. März 2025

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Inhaltsverzeichnis

1 ALLGEMEINES ...................................................................................................... 4

1.1 VORGANG ................................................................................................................... 4 1.2 STANDORT & BAUBESCHREIBUNG ................................................................................... 5 2 FESTSTELLUNG ..................................................................................................... 7

2.1 ALLGEMEINES .............................................................................................................. 7 2.2 GEOLOGISCHE SITUATION .............................................................................................. 7 2.3 BAUGRUNDVERHÄLTNISSE ............................................................................................ 11 2.4 HYDROLOGISCHE VERHÄLTNISSE .................................................................................... 15 3 GRÜNDUNGSTECHNISCHE SCHLUSSFOLGERUNGEN ............................................ 17

3.1 BAUGRUNDEIGNUNG .................................................................................................. 17 3.2 EMPFEHLUNGEN ZUR GRÜNDUNG ................................................................................. 17 4 TECHNISCHE HINWEISE ZUR BAUAUSFÜHRUNG ................................................. 22

4.1 BODENKLASSIFIZIERUNG NACH VOB/C 2012 .................................................................. 22 4.2 BODENKLASSIFIZIERUNG NACH VOB/C 2019 (HOMOGENBEREICHE) ................................... 22 4.3 VERWENDBARKEIT DES AUSHUBS .................................................................................. 23 4.4 BÖSCHUNGEN, VERBAU UND ARBEITSRAUMBREITEN ......................................................... 24 4.5 VERKEHRSFLÄCHEN ..................................................................................................... 25 4.6 WASSERHALTUNGSMAßNAHMEN .................................................................................. 26 4.7 BAUWERKSABDICHTUNG .............................................................................................. 26 4.8 WEITERE HINWEISE .................................................................................................... 27 5 CONSULTING UND QUALITÄTSMANAGEMENT ................................................... 30

6 BERECHNUNGSKENNWERTE ............................................................................... 31

7 BERECHNUNG .................................................................................................... 32

8 SCHLUSSBEMERKUNGEN .................................................................................... 37

9 HINWEISE ........................................................................................................... 37

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Anlagenverzeichnis

A 1 Aufschlussplan

A 2 Aufschlussprofile

A 3 Bohrlochversickerung

A 4 Ergebnis Erdstoffprüfung

A 5 Einteilung der Erdstoffe in Homogenbereiche

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1 Allgemeines

1.1 Vorgang

Im Dezember 2024 wurde dem INGENIEURBÜRO FÜR BAUGRUND JACOBI der Auftrag für

Baugrunduntersuchungen in Saalfeld OT Dittrichshütte, An der Windmühle 8, erteilt. Dabei

sollten ein Gutachten erstellt und Laboruntersuchungen durchgeführt werden.

Grundlage des Auftrags war das Angebot K24-560 vom 20.11.2024 mit dem darin enthaltenen

Leistungsumfang.

Zusätzlich zu den beauftragten Leistungen wurde nachträglich die Einholung der Leitungs- und

Schachtscheine beauftragt. Im Untersuchungsgebiet wurde kein Wasser bei den Erkundungen

angeschnitten, sodass die chemische Analyse des Wassers auf die Beton- und Stahlaggressivität

entfällt.

Neben den einschlägigen Vorschriften und Richtlinien standen für die Ausarbeitung des

Gutachtens folgende Unterlagen zur Verfügung:

U 1 Auftrag vom Dezember 2024

U 2 Lageplan vom 13.11.2024, erstellt durch Vitaminoffice Architekten BDA – Bastam Enenkel

Partnerschaft mbB

U 3 7 Schichtenverzeichnisse der am 07.02.2025 abgeteuften Rammkernsondierungen

U 4 Geologische Karte (GK25), Maßstab 1:25.000

U 5 Ingenieurgeologische Karte der Auslaugungserscheinungen, Maßstab 1:100.000

U 6 Hydrologische Karte Deutschlands, Maßstab 1:200.000 (HÜK 200) bzw. das landesweite Strömungsmodell im Maßstab 1:50.000 (HK 50)

U 7 Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (2024) Thüringen Viewer (© GDI-Th): Orthofoto, Liegenschaftskarte, DGM, Schutzgebietskarte, URL: https://thueringenviewer.thueringen.de/thviewer/

U 8 Bundesamtes für Strahlenschutz Karte "Radon-Konzentration im Boden" des Bundesamtes für Strahlenschutz, URL: https://www.imis.bfs.de/geoportal/

Der Plan [U2] war Grundlage unseres Kostenangebotes und der Festlegung der Bohrpunkte.

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1.2 Standort & Baubeschreibung

In Saalfeld OT Dittrichshütte ist der Ersatzneubau der Turnhalle geplant. Die bestehende

Turnhalle östlich des Untersuchungsgebiets soll mindestens teilrückgebaut werden. Der Neubau

ist auf einer Grundfläche von etwa 43 x 17 m westlich des Bestandgebäude geplant. Die Planung

sieht den Bau einer eingeschossigen Einfelderhaller in Holzbauweise ohne Kellergeschoss vor.

Die neu zu errichtende Halle soll Geräte-, Umkleide-, Sanitär-, Vereins- und Technikräume

enthalten.

Der Standort befindet sich im nördlichen Ortsteil Dittrichshüttes an der Grenze zum Ortsteil

Braunsdorf. Die vorgesehene Baufläche ist eine ebene Wiesenfläche und wird aktuell als

Sportanlage mit Fußballplatz und Weitsprunganlage genutzt. Laut der bergbaulichen

Stellungnahme des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz wurde im

Bereich des Grundstücks in den 1950er Jahren Bergbau betrieben. Die aktuelle Lage der Halle

befindet sich außerhalb der Sohlen und Gänge des ehemaligen Bergbaus. Es ist möglich das

Halden des Abraums, welche durch den Bergbau entstanden sind, im späteren Verlauf auf dem

Grundstück breitgeschoben wurde. Da es sich bei dem Abbaumaterial um mit Uranlösung

imprägnierten Schiefer handelt, kann es laut des Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und

Naturschutz im Untersuchungsgebiet zu erhöhten Radonkonzentrationen im Boden und in

Gebäuden kommen.

Weitere bautechnische Angaben waren zum Bearbeitungszeitpunkt nicht verfügbar.

Das Bauvorhaben wird, aufgrund der ungünstigen Baugrundverhältnisse, der Geotechnischen

Kategorie 2 (GK2, mittlerer Schwierigkeitsgrad) zugeordnet.

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Untersuchungsgebiet

Abbildung 1: Lageübersicht des Untersuchungsgebietes (eingenordet, ohne Maßstab; ©GDI-Th).

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2 Feststellung

2.1 Allgemeines

Zur Erkundung der Baugrundverhältnisse wurden am 07.02.2025 auftragsgemäß

7 Rammkernsondierungen (RKS) für den Ersatzneubau durchgeführt. Dabei wurden die RKS im

Kleinrammbohrverfahren mit einem Durchmesser von d = 80 bis 36 mm nach DIN EN ISO 22475-1

bis in Tiefen von 1,4 bis 2,6 m unter Oberkante (OK) vorhandenes Gelände abgeteuft. Die

aufgeschlossenen Bodenschichten wurden in Anlehnung an die DIN EN ISO 14688-1 und

DIN EN ISO 14689 ingenieurgeologisch angesprochen. Es sind gestörte Bodenproben

entnommen worden.

Die Aufschlusstiefe der Rammkernsondierungen wurde durch die Dichte/Festigkeit des

Untergrundes begrenzt. Die Geräteauslastung wurde erreicht.

Wir weisen hiermit darauf hin, dass die nach Eurocode 7 und DIN 4020 geforderte

Erkundungstiefe von 2 m unter Gründungssohle nicht eingehalten wurde. Aufgrund der

geplanten Maßnahme sehen wir weitere Erkundungen als nicht wirtschaftlich an und empfehlen

daher eine baubegleitende geotechnische Betreuung durch Baugrundabnahmen.

Die Ansatzpunkte der Sondierungen sind im Aufschlussplan Anlage A 1 dargestellt.

Als Höhenbezugspunkt diente die Oberkante (OK) des Kanaldeckels (Nr. 121_26960) westlich des

Untersuchungsgebiets mit einer Kote von 606,87 m NHN.

Der maximale Höhenunterschied zwischen den Bohrpunkten beträgt somit 1,5 m.

Die Höhenkoten dienen ausschließlich des höhenmäßigen Vergleiches der Aufschlüsse

untereinander und sind nicht im Sinne einer Ingenieurvermessung, z.B. für Planungszwecke, zu

verwenden.

2.2 Geologische Situation

Der Standort befindet sich am Nordrand des Thüringer Waldes. Durch das Untersuchungsgebiet

verlaufen mehrere Störungszonen von Westen nach Osten. Der Untergrund ist geprägt durch die

Gesteine des Paläozoikums insbesondere durch die des Ordoviziums bis zum Devon. Im

Untersuchungsgebiet ist das insbesondere der Schiefer der Lederschiefer-Formation und der

Unteren Graptolithenschiefer-Formation.

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Über das Festgestein aufgelagert können ich Bereich von Bächen/Gewässern fluviatile

Ablagerungen vorkommen. Des Weiteren können sich bereichsweise Hangschutt oder Hanglehm

der umliegenden Hänge abgelagert haben. Durch den Bergbau, welcher in früheren Zeiten in dem

Gebiet stattgefunden hat, ist das Vorkommen von Auffüllung, bestehend aus Abraummaterial

(Schiefer) sehr wahrscheinlich.

Untersuchungsgebiet

Abbildung 2: Übersicht Geologie (eingenordet, ohne Maßstab; ©TLUBN-Kartendienst).

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Erdfall-/Senkungsgefährdung

In Ermangelung einer Ingenieurgeologischen Karte für den Ausschnitt Dittrichshütte, ist eine

konkrete Zuordnung zur Subrosionsgefährdung nicht möglich.

Grundlegend sind in den Formationen des Ordoviziums bis zum Devon keine

auslaugungsgefährdeten Bestandteile vertreten.

Für eine genaue Differenzierung der zu berücksichtigenden Parameter

(Erdfallwahrscheinlichkeit, Erdfalldurchmesser, Ausdehnung Auflockerungsbereiche) wird

empfohlen, das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz TLUBN zu

konsultieren. Des Weiteren empfehlen wir das Hinweisblatt „Hinweise zur geotechnischen

Bewertung und zum Umgang mit Subrosion/Erdfällen“ des Landesamts für Bergbau, Energie und

Geologie Niedersachsen.

Gemäß der bergbaulichen Stellungnahme des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und

Naturschutz vom 06.02.2023 befinden sich das geplanten Bebauungsgebiet der Sporthalle

außerhalb von Sohlen und Gängen des ehemaligen Bergbaus, welche eine direkte Einwirkung auf

die Tagesoberfläche haben.

Erdbebeneinwirkung

Das Baugelände befindet sich nach der DIN EN 1998-1/NA:2011-01 Bild NA.1 in keiner

Erdbebenzone.

Radon-Konzentration im Boden

Das Stadtgebiet Saalfeld ist nicht als Radonvorsorgegebiet ausgewiesen. Wir weisen darauf hin,

dass auch außerhalb von Radonvorsorgegebieten hohe Radonkonzentrationen in Bodenluft oder

Bestandsgebäuden auftreten können.

Insbesondere im Hinblick auf das auf dem Gelände befindliche Haldenmaterial des ehemaligen

Bergbaus ist mit erhöhten Radonkonzentrationen zu rechnen. Wir empfehlen die

oberflächennahe Untersuchung der Bodenluft durchzuführen.

Das Baugelände befindet sich, nach der Karte "Radon-222 Konzentration im Boden" des

Bundesamtes für Strahlenschutz, im Gebiet mit einer Konzentration von geschätzten 80.000 bis

100.000 Bq/m³.

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Die o.g. Werte geben eine Orientierung darüber, wie Radon in der Bodenluft einen Meter unter

der Erdoberfläche regional verteilt ist. Aussagen zu Einzelgebäuden können ausschließlich nur

durch individuelle Messungen getroffen werden.

Überschreiten die Radon-Konzentrationen 100.000 Bq/m³ ist insbesondere die Radon-Diffusion

durch die Bodenplatte und andere Bauteile zu beachten, eine Diffusionssichere Abdichtung sollte

ausgeführt werden.

Das Radonpotential liegt, entsprechend dem Bundesamt für Strahlenschutz, bei 31,6. Das

Radonpotential ist ein Maß für die Radonverfügbarkeit, ermittelt aus der

Radonaktivitätskonzentration (1 m unter GOK gemessen) und der Gasdurchlässigkeit des Bodens.

Entsprechende Maßnahmen zum Umgang mit Radon in Bezug auf die Bauwerksabdichtung

können dem Radon-Handbuch Deutschland (Hrsg. Bundesamt für Strahlenschutz) sowie der DIN

TS 18117-1:2021-09 entnommen werden. Unser Büro bzw. unsere Radonfachperson steht Ihnen

gerne für diese Beratungsgespräche zur Verfügung.

Untersuchungsgebiet

Abbildung 3: Karte "Radon-222-Konzentration in Bodenluft (90. Perzentil, Prognose)" des Bundesamtes für Strahlenschutz in kBq/m³ (eingenordet, ohne Maßstab, ©BfS-Kartendienst).

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2.3 Baugrundverhältnisse

Der Baugrund lässt sich im Aufschlussbereich zusammenfassend als ein 3-Schichtsystem

beschreiben.

Tabelle 1: Übersicht der Schichten.

SchichtBodenartSchichtuntergrenzeAufschluss
[m u. GOK]
1Oberboden0,1 bis 0,2RKS 1 bis RKS 7
2Auffüllung1,1 bis 2,1RKS 1 bis RKS 7
3Schiefer, vollständig verwittert≥ 2,0 bis ≥ 2,6RKS 1 bis RKS 2, RKS 4 bis RKS 7

Bedingt durch das Aufschlussverfahren können die tatsächlichen Tiefen von den gemessenen

Tiefen abweichen. Naturbedingt kann der Schichtverlauf im Untergrund Schwankungen

unterworfen sein. Grundsätzlich gilt nach DIN 4020:2010-12 Abschn. 2.1.1: „Aufschlüsse in

Boden und Fels sind als Stichproben zu bewerten. Sie lassen für zwischenliegende Bereiche nur

Wahrscheinlichkeitsaussagen zu […].“

Detaillierte Angaben zur Bodenhauptart, Baugrundschichtung, Beimengungen, Beschaffenheit

und Farbe können den Bohrprofilen in Anlage A 2 entnommen werden.

Für die Einteilung und Bewertung der Erdstoffe wurden Korngrößenverteilungen nach DIN 18123

sowie die Zustandsgrenzen nach DIN 18122 herangezogen. Die genauen Ergebnisse sind der

Anlage A 4 zu entnehmen.

Eine chemische Beurteilung der Erdstoffe der Schicht 2 erfolgt in dem Bericht zur

Abfallcharakterisierung S25-003.

Schicht 1: Oberboden

Als Geländedeckschicht steht im Bereich der Grünflächen ein ca. 0,1 bis 0,2 m mächtiger

durchwurzelter Oberboden an. Aufgrund der Vornutzung der Fläche ist dieser anthropogen

umgelagert wurden.

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Tabelle 2: Geotechnische Klassifizierung der Schicht 1: Oberboden.

ParameterKlassifizierung
BodenartOberboden Sand, schwach kiesig bis kiesig, schluffig bis stark schluffig, org. Beimengung
Bodengruppen (DIN 18196)[OH]
Färbungbraun, dunkelbraun, schwarz, hellbraun
Lagerungsdichte (anhand Bohrfortschritt)locker
Witterungs- und Erosionsempfindlichkeitgering bis mittel
Frostempfindlichkeitsklasse (ZTV E-StB 17)F 2
Verdichtbarkeitsklasse (ZTV A-StB 12)-
Bodengruppen (ATV-DVWK-A 127)-
Durchlässigkeitsbeiwert k A f≤ 10-5 m/s

A Kann in Abhängigkeit von der Lagerungsdichte, Kornverzahnung und dem Feinkornanteil weiter variieren.

Schicht 2: Auffüllung

Unterhalb des Oberbodens wurden mit allen Bohrungen die Auffüllungen angeschnitten. Die

Auffüllung bestand in Teilen aus Schiefermaterial mit sehr wenig Feinkornanteil. Dabei

handelt es sich wahrscheinlich um das Abraummaterial des Bergbaus. Diese Auffüllung wurde

mit den Rammkernsondierungen 1, 4, 5 und 6 angeschnitten. Deren Mächtigkeit schwankte

zwischen 0,4 bis 0,6 m.

In den übrigen Bereichen bzw. unterhalb der Schiefer-Auffüllung stand eine weitere

Auffüllung an. Diese Auffüllung wurde in allen Aufschlüssen angetroffen und besteht ebenfalls

aus natürlichem umgelagertem Material. Deren Feinkornanteil liegt in den meisten Fällen

deutlich über dem der Schiefer-Auffüllung.

In beiden Auffüllungen wurden geringe Anteile an Ziegelbruch und stellenweise Holzreste

angetroffen. Die Kornzusammensetzung der Auffüllungen ist über das Baufeld erheblichen

Schwankungen unterworfen.

Es ist nicht auszuschließen, dass Bauwerksreste, Betonbruch oder ähnliches in den

aufgefüllten Bereichen vorliegen. Diese wurden jedoch bei der Erkundung nicht angetroffen.

Örtlich sind durchaus tiefer aufgefüllte Bereiche und kleine Hohlräume innerhalb der

Auffüllung möglich. Im Bereich von Leitungen oder Kanälen sind tiefer aufgefüllte Bereiche zu

erwarten.

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Die Lagerungsdichte liegt mit geringen Schwankungen vorwiegend im lockeren bis

mitteldichten Bereich. Die bindigen Bestandteile lagen zum Zeitpunkt der

Baugrunderkundung in einer weichen bis steifen Zustandsform vor.

Die Matrix der schluffigen bis sandigen Kiese ist aufgrund der Korngrößenzusammensetzung

als sehr bewegungs- und wasserempfindlich einzustufen. Insbesondere bei Wasserzutritt

unter dynamischer Beanspruchung (Befahren, Rammen, Verdichten) kann dieser seinen

Zustand ungünstig verändern und zum Fließen sowie Walken neigen. Dies ist bei der

Bauausführung zu berücksichtigen.

Tabelle 3: Geotechnische Klassifizierung der Schicht 2: Auffüllung.

ParameterKlassifizierung
BodenartAuffüllung (Aushub Schiefer-Bergbau) Kies, sandig, sehr schwach schluffig bis schwach schluffig Fremdbestandteile: < 5 % Ziegelreste Auffüllung Kies, schwach schluffig bis stark schluffig, schwach sandig bis stark sandig Fremdbestandteile: < 10 % Ziegel- und Holzreste
Bodengruppen (DIN 18196)[GW, GU, GU*, TL, SU*]
Färbungdunkelgrau, braun, dunkelbraun, grau, ocker, beige, rötlich, hellbraun
Plastizitätleichtplastisch (TL)
Lagerungsdichte (anhand Bohrfortschritt)locker bis mitteldicht
Konsistenzweich bis steif (TL)
Witterungs- und Erosionsempfindlichkeitklein bis groß
Frostempfindlichkeitsklasse (ZTV E-StB 17)F 1 bis F 3
Verdichtbarkeitsklasse (ZTV A-StB 12)V 1 bis V 3
Bodengruppen (ATV-DVWK-A 127)G 1 bis G 4
Durchlässigkeitsbeiwert k A f10-7 m/s bis 10-3 m/s

A Kann in Abhängigkeit von der Lagerungsdichte, Kornverzahnung und dem Feinkornanteil weiter variieren.

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Schicht 3: Schiefer, vollständig verwittert

Die Festgesteine des Paläozoikums, in Form des Schiefers, wurden mit Ausnahme der RKS 3

mit allen Aufschlüssen ab 1,1 bis 2,1 m unter GOK angeschnitten.

Bedingt durch das Aufschlussverfahren sind Bestandteile/Körner mit einem Durchmesser

36 mm bzw. > 60 mm (Rammkernsondierung) nicht erfasst. Das Vorkommen von Steinen

und Geröllen im Verwitterungshorizont des Festgesteins ist wahrscheinlich.

Oberhalb liegt der Schiefer einem vollständig verwitterten Zustand vor. Nach unten nimmt der

Grad der Verwitterung rasch ab. Erfahrungsgemäß nimmt mit der Tiefe der Verwitterungs-/

Zersetzungsgrad rasch ab und die Festigkeit weiter zu. Das mäßig bis schwach verwitterte

Festgestein wurde nicht angeschnitten.

Tabelle 4: Geotechnische Klassifizierung der Schicht 3: Schiefer, vollständig verwittert.

ParameterKlassifizierung
BodenartSchiefer, vollständig verwittert
Kurzform (DIN 4023:2006-02)Meb
Färbunggrau, beige, braun, hellbraun, ocker
Lagerungsdichte (anhand Bohrfortschritt)mitteldicht bis dicht
Witterungs- und Erosionsempfindlichkeitgering bis mittel
Frostempfindlichkeitsklasse (ZTV E-StB 17)F 1 bis F 2
Verdichtbarkeitsklasse (ZTV A-StB 12)V 1B
Bodengruppen (ATV-DVWK-A 127)G 1 bis G 2B
Veränderlichkeit in Wasser (DIN EN 14689)nicht veränderlich - veränderlich, Grad 1 - 2
Durchlässigkeitsbeiwert k A f≤ 10-8 m/s bis 10-6 m/s

A Kann in Abhängigkeit von der Lagerungsdichte, Kornverzahnung und dem Feinkornanteil weiter variieren. B Auf entsprechende Korngrößenverteilung und ggf. notwendige Brechung des Materials ist zu achten.

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2.4 Hydrologische Verhältnisse

2.4.1 Hydrogeologie

Wasser wurde bei keinem der durchgeführten Aufschlüsse angeschnitten.

Mit dem Anschnitt von Grundwasser ist im baulich relevanten Bereich nicht zu rechnen.

Die Hydrogeologische Übersichtskarte (HÜK 200) bzw. das landesweite Strömungsmodell im

Maßstab 1:50.000 (HK 50) gibt einen berechneten Mittleren Grundwasserflurabstand von 23 bis

29 m an. Des Weiteren kann der Grundwasserflurabstand erheblichen jahreszeitlichen

Schwankungen unterliegen.

Der Höchste anzunehmende Grundwasserstand (HGW) ist anhand der vorliegenden

Informationen auf etwa 22 m unter GOK anzusetzen.

Unabhängig vom Grundwasserstand, weisen wir darauf hin, dass aufgrund der umliegenden

bindigen und dicht gelagerten Böden Stau- und Schichtwasserbildungen nicht ausgeschlossen

werden können.

Im Hinblick auf die geplante Bebauung bedeutet die Wassersituation, dass z.B. in Baugruben oder

verfüllten Arbeitsräumen im Bereich gering bis schlecht durchlässiger Erdstoffe die Böden wie

„Badewannen“ wirken können, in denen sich zulaufendes Schicht- und Sickerwasser anstauen

kann. Das heißt es kann sich auch ein höherer Wasserstand als der

Bemessungsgrundwasserstand einstellen.

Der Bereich liegt außerhalb eines Trinkwassereinzugsgebietes. Das Grundwasser ist am Standort

als „Gewässer mit normalen Schutzbedürfnissen“ einzuordnen.

2.4.2 Versickerungsfähigkeit

Die Wasseraufnahme- bzw. Versickerungsfähigkeit des Untergrunds kann je nach Feinkornanteil,

Lagerung und Klüftigkeit stark eingeschränkt sein. Ursache der schlechten Durchlässigkeit ist der

Schiefer, welcher als Wassergeringleiter fungiert und in einem unbekannten Maße dazu führt,

dass eine Versickerung komplett verhindert werden kann.

Eine Versickerung in der Auffüllung ist aufgrund möglicher Verunreinigungen nicht zulässig.

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Am Bohrpunkt der RKS 5 wurde ein Sickerversuch durchgeführt. Dabei wurde als spätere

Sickerschicht der Bereich 2,1 bis 2,4 m unter Geländeoberkante gewählt (Anlage 3):

Die mittlere Durchlässigkeit der Gesamtschichtung beträgt k = 1,83*10-7 m/s. fm

Eine Versickerung ist nach DWA-A 138 nur bis zu einer Durchlässigkeit von k = 1*10 -6 m/s

zulässig. Mit zunehmender Tiefe ist mit einer weiteren Abnahme der Durchlässigkeit zu rechnen.

Demnach ist eine Versickerung am Standort nicht möglich.

Es empfiehlt sich die Einleitung anfallenden Niederschlags- und Abwasser in das öffentliche

Kanalsystem.

2.4.3 Beton- und Stahlaggressivität

Das Beton- und Stahlaggressivitätspotential des Grundwassers ist bei geplantem Bauvorhaben

nicht von Belang.

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3 Gründungstechnische Schlussfolgerungen

3.1 Baugrundeignung

3.1.1 Eignung als Standort

Der Standort ist für die vorgesehene Bebauung aus baugrundtechnischer Sicht unter

Berücksichtigung folgender erschwerender Bedingungen geeignet:

  • Nachverdichtung der Auffüllung notwendig

  • unterschiedliche Aufschlusstiefen des Festgesteins

  • Anschnitt von Schicht- oder Stauwasser möglich (witterungsabhängig)

  • Ggf. benötigter Verbau

  • Erhöhte Radonkonzentration in Bodenluft möglich (s. Abschnitt 2.2)

3.1.2 Eignung der Baugrundschichten zur Gründung

Tabelle 5: Eignung der Baugrundschichten zur Gründung.

SchichtBodenartEignung als Gründungsschicht
1Oberbodennicht geeignet
2Auffüllunggeeignet bzw. bei geringen Lagerungsdichten als mitteldicht nur nach einer zusätzlichen Nachverdichtung
3Schiefer, vollständig verwittertgeeignet bzw. bei geringen Lagerungsdichten als mitteldicht nur nach einer zusätzlichen Nachverdichtung

3.2 Empfehlungen zur Gründung

3.2.1 Gründungsart & Gründungstiefe

Bei der Gründung des nicht unterkellerten Gebäudes ist darauf zu achten, dass diese auf einem

Erdstoff mit annähernd gleichen Tragfähigkeitseigenschaften zu erfolgen hat. Nach den

beschriebenen Baugrundverhältnissen wäre dies die mind. mitteldicht gelagerte Auffüllung

oder der Schiefer, vollständig verwittert (Schicht 2 oder 3). Bei den Schachtarbeiten ist wegen

der Festgesteine mit erhöhtem Aufwand zu rechnen. Die Auffüllung steht unterhalb des

Oberbodens in Tiefen von 0,1 bis 0,2 m unter GOK an. Der vollständig verwitterte Schiefer wurde

ab Tiefen von 1,1 bis 2,1 m unter GOK bei der Erkundung angetroffen. Mit örtlichen, geringen

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Tiefergründungen, z.B. bei Anschnitt einer weichen Sand- oder Tonlinse insbesondere innerhalb

der Auffüllung in Höhe der geplanten Gründungssohle, muss gerechnet werden.

Für die Ausführung empfehlen wir folgende Gründungsvarianten:

Variante 1.1: Einzel- und Streifenfundamente

Variante: 1.2: Hallenfußboden

Variante: 2: Stahlbetongründungsplatte

Gründungsvariante 1.1: Einzel- und Streifenfundamente

Die Bauwerkslasten werden über Einzel- und Streifenfundamente in den Untergrund

eingetragen.

Die Gründung erfolgt, wie zuvor beschrieben, auf der mind. mitteldicht gelagerten Auffüllung

oder dem Schiefer, vollständig verwittert (Schicht 2 oder 3). Die Auffüllung steht unterhalb des

Oberbodens in Tiefen von 0,1 bis 0,2 m unter GOK an. Der vollständig verwitterte Schiefer wurde

ab Tiefen von 1,1 bis 2,1 m unter GOK bei der Erkundung angetroffen. Dabei ist zu beachten, dass

die Fundamente die Gründungsschicht sauber (mind. 0,3 m) anschneiden. Der Oberboden

vollständig zu durchstoßen. Sollte die Auffüllungen in einer lockeren Lagerung vorliegen ist die

vor den Betonierarbeiten intensiv nachzuverdichten. Des Weiteren wird beim Anschneiden

weicher, bindiger Lage in Höhe der Gründungssohle eine Tiefergründung notwendig.

Eine frostsichere Einbindung der umlaufenden Fundamente von mindestens 1,2 m unter

Oberfläche endgültigem Gelände (Frosteinwirkungszone III) ist zu gewährleisten.

Ab OK Gelände sind Einschalungsarbeiten erforderlich.

Örtlicher Nachfall ist möglich und unmittelbar vor dem Betonieren herauszunehmen.

Die Gründungssohle sollte durch einen Baugrundsachverständigen abgenommen werden. Sie ist

auf ihre Gleichmäßigkeit und mögliche Schwachstellen zu prüfen, ggf. werden Tiefergründungen

(Magerbeton) notwendig.

Die Schacht- und Betonierarbeiten haben eine Einheit zu bilden und sind unmittelbar

nacheinander auszuführen. Die Gründungssohle ist gegen Witterungseinflüsse zu schützen, z.B.

durch den sofortigen Einbau der Gründung.

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Gründungsvariante 1.2: Hallenfußboden

Der Hallenboden ist separat auf einem lastverteilenden stabilisierenden Kies- oder

Schotterpolster zu gründen. Die Mächtigkeit des Kies- oder Schotterpolsters ist maßgeblich von

der Anforderung und der Ausführungsvariante abhängig und sind planseits rechtzeitig

festzulegen.

Die Bemessung der Fußbodenplatten sollte vorzugsweise in Anlehnung an das Verfahren nach

LOHMEYER „Betonböden im Industriebau“ erfolgen.

Die im oberen Horizont anstehenden Erdstoffe sind als Gründungsplanum für den Hallenboden

sind nur in Teilen ausreichend tragfähig. Die ab Gründungsplanum erforderlichen

Tragfähigkeitswerte von E  45 MN/m2 werden hier nicht in allen Bereichen erreicht. Daher ist v2

eine Verbesserung des Untergrundes (z.B. Bodenverbesserung oder Bodenverfestigung)

notwendig. Gegebenenfalls ist eine Ergänzung oder ein Austausch gegen geeignetes Material

(z.B. ungebrochener oder gebrochener Kies bzw. Schotter) erforderlich.

Tabelle 6: Richtwerte für die Anforderungen des Polsters unterhalb des Hallenbodens.

AnforderungNiedrigeMittlereHohe
Gabelstapler Verkehr,Schwerlastverkehrs, schwere Maschinenschwere Maschinen, Hochregallager
leichte Maschinen,
kleines Lager
kapillarbrechenden Kies**15 cm15 cm15 cm
Kies oder Schotter35 cm55 cm85 cm
Bodenaustausch/ Stabilisierung(30 cm)(30 cm)(30 cm)
Gesamtstärke50 (80 cm)70 (100 cm)100 (130 cm)
Zu erreichender Tragfähigkeitswert E v2>80 MN/m²>100 MN/m²>120 MN/m²*

Bei höheren Anforderungen ist die Polsterstärke entsprechend zu erhöhen. **Wird für das Polster ein Schotter bzw. Kies mit Frostschutzqualität und einer Wasserdurchlässigkeit von k ≥ 110-4 m/s verwendet, so kann auf die kapillarbrechende Kiesschicht verzichtet werden, jedoch ist das Polster entsprechend zu verstärken.

Vor dem Einbau des Polsters ist zwingend eine Baugrundabnahme erforderlich, um das Planum

auf seine Gleichmäßigkeit und Mögliche Schwachstellen zu prüfen, ggf. werden

Tiefergründungen erforderlich. Bei Tieferschachtungen ist das Polster abzutreppen, die einzelnen

Stufen sollten dabei einen Höhensprung von 0,30 m nicht überschreiten.

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Der Einbau des Polsters hat in einzelnen Lagen von 20 cm bis 30 cm unter Erreichung eines

Verdichtungsgrades D  100 % zu erfolgen. Die Verdichtung des Polsters ist aktenkundig zu Pr

prüfen.

Für das Polster ist ein gut verdichtungsfähiges weitgestuftes Material (z.B. Schotter oder Kies der

Körnung 0/45 oder 0/56) zu verwenden. Um eine ausreichende Lastausbreitung zu

gewährleisten, ist das Polster in den Randbereichen so auszubilden, dass ausgehend von UK-

Plattenaußenkante und unterstem Böschungspunkt ein Winkel von ß = 45 ° eingehalten wird.

Gründungsvariante 2: Stahlbetongründungsplatte

Die Bauwerkslasten werden über eine Stahlbetongründungsplatte mit untergelagertem

lastverteilenden stabilisierenden Kies- oder Schotterpolster in den Untergrund eingetragen. Die

Gründung erfolgt dabei auf der mind. mitteldicht gelagerten Auffüllung oder dem Schiefer,

vollständig verwittert (Schicht 2 oder 3). Die Auffüllung steht unterhalb des Oberbodens in Tiefen

von 0,1 bis 0,2 m unter GOK an. Der vollständig verwitterte Schiefer wurde ab Tiefen von 1,1 bis

2,1 m unter GOK bei der Erkundung angetroffen. Der Oberboden ist vollständig zu entfernen.

Da die Auffüllung teilweise in einer lockeren Lagerung vorliegt, ist das gesamte Planung vor dem

Einbau des Schotterpolsters intensiv nachzuverdichten. Des Weiteren wird beim Anschneiden

weicher, bindiger Lage in Höhe der Gründungssohle eine Tiefergründung notwendig.

Eine frostsichere Einbindung der Polstergründung von mindestens 1,2 m unter Oberfläche

endgültigem Gelände ist zu gewährleisten. Die Mindestdicke des Polsters hat 0,8 bis 0,9 m zu

betragen.

Die Gründungssohle ist vor Niederschlägen zu schützen bzw. die Arbeiten sind zügig ohne

Wartezeiten durchzuführen.

Vor dem Einbau des Polsters ist eine Baugrundabnahme zu empfehlen, um die Gründungssohle

auf ihre Gleichmäßigkeit und mögliche Schwachstellen zu prüfen, ggf. werden Tiefergründungen

erforderlich. Bei Tieferschachtungen ist das Polster abzutreppen, die einzelnen Stufen sollten

dabei einen Höhensprung von 0,30 m nicht überschreiten.

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Aufgrund von Schichtwassergefahr, empfehlen wir den Einbau einer Sohl- und Polsterdrainage.

Diese ist fachgerecht mit Planumsgefälle und entsprechenden Drainageleitungen nach DIN 4095

herzustellen. Zusätzlich hat die Hinter- und Baugrubenrestverfüllung mit gemischtkörnigen

Materialen mit einem k-Wert ≤ 1∙10-6 m/s zu erfolgen, um das konzentrierte Einsickern von f

Oberflächenwassern zu verhindern.

Der Einbau des Polsters hat in einzelnen Lagen von 20 bis 30 cm unter Erreichung eines

Verdichtungsgrades D  100 % zu erfolgen. Die Verdichtung des Polsters ist aktenkundig zu Pr

prüfen.

Für das Polster ist ein gut verdichtungsfähiges weitgestuftes Material (z.B. Schotter oder Kies der

Körnung 0/45 oder 0/56) zu verwenden. Das Material muss mindestens im oberen Meter, ab

Oberkannte endgültigem Gelände, frostbeständige Qualitäten aufweisen (der Feinkornanteil

≤ 0,063 mm hat maximal 5 % zu betragen).

Um eine ausreichende Lastausbreitung zu gewährleisten, ist das Polster in den Randbereichen so

auszubilden, dass ausgehend von UK Plattenaußenkante und unterstem Böschungspunkt ein

Winkel von ß = 45° eingehalten wird.

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4 Technische Hinweise zur Bauausführung

4.1 Bodenklassifizierung nach VOB/C 2012

Für die Kalkulation der Erdarbeiten erfolgt neben der Einteilung in Homogenbereiche gemäß

Abschnitt 4.2 die Einteilung der Erdstoffe und deren Lösbarkeit gemäß DIN 18300:2012-09.

Tabelle 7: Übersicht zu Boden-/Felsklassen nach DIN 18300:2012-09.

SchichtBodenartBoden-/Felsklasse
(DIN 18300:2012-09)
1OberbodenBk. 1
2AuffüllungBk. 3-4A,B
3Schiefer, vollständig verwittertBk. 6C

A Bauwerksreste u.a. in der Auffüllung sind getrennt nach Aufmaß abzurechnen. B Bodenarten nach den Klassen 3 und 4, jedoch mit über 30 % Masseanteil an Steinen sowie Bodenarten mit höchstens 30 % Masseanteil an Blöcken der Korngröße über 200 bis 630 mm sind der Bodenklasse 5 nach Abstimmung mit dem Baugrundgutachter und nach Aufmaß zuzuordnen. Bodenarten mit über 30 % Masseanteil an Blöcken sind der Boden-/ Felsklasse 6 nach Abstimmung mit dem Baugrundgutachter und nach Aufmaß zuzuordnen. C Der zersetzte bis vollständig verwitterte Schiefer weist Lockergesteinseigenschaften auf und ist demnach den Bodenklassen 4 bis 5 zuzuordnen. Die Felsklasse 6 beschreibt für das verwitterte Festgestein den Regelfall. Neben dieser kann in Horizonten, die eine erhöhte Festigkeit und einer Platten-/ Bankstärke von ≥ 0,3 m aufweisen, eine Einstufung in die Bk. 7 erforderlich werden. Die Einstufung hat in Abstimmung mit dem Baugrundgutachter zu geschehen.

Es ist darauf hinzuweisen, dass es zu erschwerter Lösbarkeit des vollständig verwitterten

Schiefers kommen kann. In beengten Bereichen und bei Anschnitt gering verwitterter

Festgesteine empfehlen wir entsprechende und zudem erschütterungsarme Lösetechniken zu

wählen, z. B. Anbaufelsfräse.

4.2 Bodenklassifizierung nach VOB/C 2019 (Homogenbereiche)

Für die Einteilung in Homogenbereiche wurden die aus unserer Sicht erforderlichen

Laborversuche und Felduntersuchungen durchgeführt (gemäß Eurocode 7 und der

Länderanpassung durch die DIN 4020 sowie in Anlehnung an die aktuelle VOB/C). Weiterhin

haben wir Erfahrungswerte sowie Kennwerte aus umliegenden Baumaßnahmen herangezogen.

Da der Massenanteil an Steinen und Blöcken nicht mittels Baggerschurf ermittelt wurde, beruht

die Angabe lediglich auf Erfahrungswerten.

Die Erdstoffe wurden anhand Ihrer Eigenschaften in folgende Homogenbereiche i.A.a.

DIN 18300:2019-09 (Erdarbeiten) und DIN 18320:2019-09 (Landschaftsbauarbeiten) eingeteilt:

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Tabelle 8: Übersicht zur Einteilung der Homogenbereiche.

thcihcSBodenartHomogenbereichHomogenbereich
DIN 18300 (Erdarbeiten)ADIN 18320
Lösen und LadenEinbauen und(Landschafts-
VerdichtenBbauarbeiten)A
1Oberboden--LA 1
2AuffüllungEA 1 LLEA 1 EV-
3Schiefer, vollständig verwittertEA 2 LLEA 2 EV-

A Homogenbereiche sind nach Festlegung der einzusetzenden Erdbaugeräte durch den Planer zu verifizieren. B Die Wiedereinbaufähigkeit ist abhängig von der Zuordnung nach LAGA M 20/EBV im Hinblick auf den vorsorgenden Boden- und Grundwasserschutz.

Die detaillierte Einteilung der Homogenbereiche mit Angabe der Eigenschaften und Kennwerte

sowie der sich ergebenden Bandbreiten sind der Anlage A 5 zu entnehmen.

4.3 Verwendbarkeit des Aushubs

Tabelle 9: Verwendbarkeit des Aushubs.

thcihcSBodenartEignung als
KulturbodenGelände-Boden- austauschBauwerks- hinter- füllungLeitungs- graben- verfüllung
regulierung
unbelasteter
Flächen
1Oberbodenxxx
2Auffüllungxx()
3Schiefer, vollständig verwittertx()()

x = ungeeignet,  = geeignet, () = bedingt geeignet

Eventuell auftretende Steine oder Blöcke (Durchmesser > 63 mm) sind auszusortieren.

Erdstoffe, die nicht wiederverwendet werden können, sind entsprechend fachgerecht zu

entsorgen (s. Bericht zur Abfallcharakterisierung S25-037).

Bei einer Zwischenlagerung ist in jedem Fall darauf zu achten, dass die Erdstoffe ordnungsgemäß

vor Witterungseinflüssen geschützt werden. Um die Erdstoffe ordnungsgemäß einbauen zu

können, empfehlen wir eine getrennte Lagerung voneinander.

Für einen fachgerechten Einbau sollten die Erdstoffe einen optimalen Wassergehalt besitzen. Um

diesen zu erreichen, muss dem Aushub ggf. Wasser hinzugegeben bzw. entzogen werden.

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4.4 Böschungen, Verbau und Arbeitsraumbreiten

Alle Arbeiten an Böschungen, Verbau und Arbeitsräumen müssen gemäß DIN 4124 ausgeführt

werden.

Bis in eine Tiefe von 1,25 m können Baugrubenwände senkrecht gestaltet werden. Bei der

Ausführung von temporären Baugrubenböschungen sind gemäß DIN 4124 folgende

Böschungswinkel einzuhalten:

Tabelle 10: Böschungswinkel.

thcihcSKurzbeschreibungBöschungswinkel  [°]
1Oberboden≤ 45
2Auffüllung
3Schiefer, vollständig verwittert

Werden lockere bis sehr lockere (z.B. Bauschuttnester), aufgeweichte Bereiche oder

Rutschflächen angeschnitten, so ist der Böschungswinkel in Abstimmung mit dem

Baugrundgutachter und Bauleiter zu verringern. Ab einer Böschungshöhe von mehr als 5,0 m ist

die Standsicherheit nachzuweisen.

Baugeräte und Fahrzeuge bis 12 t Gesamtgewicht müssen einen Abstand von mindestens 1,0 m,

Baugeräte und Fahrzeuge mit 12 – 40 t von mindestens 2,0 m zwischen der Außenkante der

Aufstandsfläche und der Böschungskante einhalten. Zudem ist an den Böschungsoberkanten ein

mindestens 1,0 m breiter Streifen lastfrei zu halten. Die Böschungsoberfläche ist vor Erosion zu

schützen.

Zum Schutz vor Witterungseinflüssen sind Böschungen bei länger offenstehenden Baugruben mit

einer über die Bauzeit UV-beständigen Folie abzuhängen. Die Folie ist an der Böschungskrone

und am Böschungsfuß zu befestigen. An der Böschungskrone ist eine Wassersperre zur

Vermeidung des Oberflächenwasserabflusses über die Böschung anzuordnen.

In Bereichen, wo die Baufreiheit eingeschränkt ist oder eine zusätzliche Belastung auf die

Böschung ausgeübt wird oder ein Abböschen nicht präferiert wird, ist nach DIN 4124 ein Verbau

auszuführen. Das Einrammen von Verbauteilen ist zur Vermeidung von Erschütterungen nicht

empfehlenswert. Verbauträger bzw. -elemente sind in vorgebohrte Öffnungen zu stellen.

Erschütterungsmessungen nach DIN 4150-3 sollten zur Überwachung der Verbaumaßnahmen

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durchgeführt werden.

Bei der Baugrubenplanung sind neben der Einbindetiefe die Grundwasserstände,

Höchstwasserstände, Schichtwasseranschnitte, Wasserhaltung und Verbauart zu

berücksichtigen.

4.5 Verkehrsflächen

Die Bemessung der Verkehrsflächen hat gemäß der RStO 12 und Anpassungen durch die

ZTV E-StB 17 zu erfolgen.

Tabelle 11: Anzunehmende Frostempfindlichkeitsklasse und Tragfähigkeit je Schicht.

SchichtBodenartFrostempfind-geforderte Tragfähigkeitswerte nach Verdichtung
lichkeitsklassevon E  45 MN/m² (RStO 12 und ZTV E-StB 17) v2
2AuffüllungF 1 bis F 3nicht erreichbar, Bodenaustausch min. 20 cm
3Schiefer, vollständig verwittertF 1 bis F 2Großteils erreichbar1, lokal Bodenaustausch

1 Aus Erfahrung kann für die Ausschreibung als Kalkulationsansatz ~75% erreichbar und ~25% Bodenaustausch

angesetzt werden.

Für die Festlegung der Mehr- oder Minderdicken (Tabelle 7 in RStO 12) des Aufbaus können die

in Tabelle 12 genannten Werte verwendet werden. Alle Angaben sind vom zuständigen

Fachplaner gegenzuprüfen.

Tabelle 12: Mehr- oder Minderdicken für die Gesamtdicke des frostsicheren Oberbaus gemäß RStO 12.

Örtliche VerhältnisseMehr- oder Minderdicke [cm]
FrosteinwirkungZone III+ 15
Kleinräumige KlimaunterschiedeKeine besonderen Klimaeinflüsse- 0
Wasserverhältnisse im UntergrundGrund- oder Schichtenwasser dauernd oder zeitweise höher als 1,5 m unter Planum+ 5
Lage der GradienteGeländehöhe bis Damm ≤ 2,0 m0
EntwässerungRinnen und Abläufe- 5
Mehr- bzw. Minderdicke insgesamt+ 15

Die Anforderungen und Bauweisen von Straßen ist den Tafeln 1 bis 5 sowie für Rad- und Gehwege

der Tafel 6 der RStO 12 zu entnehmen.

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Die Forderungen hinsichtlich der Tragfähigkeit und der Verdichtung sind der RStO 12 zu

entnehmen. Der lagenweise Einbau sollte mittels statischen Plattendruckversuchen (DIN 18134)

im Raster geprüft werden.

4.6 Wasserhaltungsmaßnahmen

Bei der geplanten Baumaßnahme ist nicht mit dem Anschnitt von Grundwasser zu rechnen. Die

Gründungsarbeiten sind möglichst zu Zeiten geringer Grundwasserstände und

Niederschlagswahrscheinlichkeit (z.B. Spätsommer oder Herbst) auszuführen. So können

aufwendige bauzeitliche Wasserhaltungsmaßnahmen in der Regel vermieden bzw. verringert

werden.

Zu Zeiten ungünstiger Wasserstände ist aufgrund anfallenden Oberflächen- und/ oder

Schichtenwassers durchaus mit Wasserhaltungsmaßnahmen zu rechnen. Anfallendes Wasser ist

dann mittels Pumpensumpf über eine offene Wasserhaltung abzuführen.

Die Gründungsarbeiten sind zügig durchzuführen bzw. die Gründungssohlen sind vor

Witterungseinflüssen zu schützen. Ein Offenstehen von Baugrube und Fundamentgräben ist zu

vermeiden.

4.7 Bauwerksabdichtung

Die Wahl der Abdichtung muss nach DIN 18533-1, in Abhängigkeit der örtlichen hydrologischen

Situation (siehe Abschnitt 2.4) sowie der anstehenden Böden (siehe Abschnitt 2.3) und

Radongehaltes in der Bodenluft, gewählt werden.

Sofern es seitens des Fachplaners keine Einwände gibt, kann beim Bau ohne Unterkellerung auf

stark wasserdurchlässigem Baugrund oder Bodenaustausch (k > 10−4 m/s) und Gewährleistung,

dass der Schicht- bzw. Stauwassereinfluss maximal 0,5 m unter der Abdichtungsebene liegt, auf

die Wassereinwirkungsklasse W 1.1-E reduziert werden. Andernfalls ist eine Abdichtung gemäß

Wassereinwirkungsklasse W 1.2-E oder ggf. W 2.1-E anzuwenden.

Die maßgebende Wassereinwirkungsklasse, Abdichtungsbauart sowie die Rissklasse,

Rissüberbrückungsklasse, Raumnutzungsklasse und Zuverlässigkeitsanforderungen nach

DIN 18533-1 sind vom Fachplaner festzulegen.

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Alternativ zu einer Abdichtung nach DIN 18533-1 kann auch eine Abdichtung nach der WU-

Richtlinie des DAfStB (wasserundurchlässigen Beton mit Rissweitenbeschränkung) erfolgen.

Hierbei ist jedoch die Wasserdampfdiffusion durch den WU-Beton zu beachten.

Es ist rechtzeitig für eine fachgerechte Ableitung anfallender Wässer zu sorgen. Spätestens bei

Herstellung der Dachfläche ist das anfallende Wasser auch im Rohbauzustand fachgerecht vom

Baukörper abzuleiten.

4.8 Weitere Hinweise

  • Bei unterschiedlichen Gründungstiefen der Gründungskörper sind diese unter einem

Winkel von   30° abzutreppen.

  • Zur Vermeidung von niederschlagsbedingten Erdstoffdurchnässungen im

Gründungsbereich sind die Erd- und Betonierarbeiten zügig durchzuführen. Dies gilt

besonders, wenn die Erdarbeiten in ungünstigen Jahreszeiten wie Frühjahr und Winter

ausgeführt werden. Die Baugrubensohle ist schnell zu überdecken oder zu schützen.

Aufgeweichte Bereiche unter der Gründungssohle sind grundsätzlich zu entfernen.

  • Die Lösegeräte sind zur Freilegung der Schacht- und Gründungssohlen mit ungezahnten

Löffeln bzw. Körben auszurüsten, da schachtungsbedingte Auflockerungen nur bedingt

durch Verdichtungsmaßnahmen zu beseitigen sind. Es sind im Bereich der bindigen

Materialien ausschließlich statisch wirkende Verdichtungsgeräte zu verwenden. Es ist

rückschreitend auszuheben und eine dynamische Beanspruchung bei der Verdichtung

auszuschließen.

  • Bei den Aushubarbeiten muss mit Aushuberschwernissen (plattige, bankige Lagen des

Festgesteins) gerechnet werden, deren Beseitigung Mehraufwendungen verursachen

kann.

  • Da in der Gründungssohle das feste Festgestein angeschnitten wird, ist bei der

Ausschachtung eine leichte Auflockerung des Festgesteines nicht zu vermeiden.

Aufgelockerte Partien sind von Hand nachzuarbeiten.

  • Werden Erdstoffpolster (z.B. zum Bodenaustausch unter Verkehrsflächen bzw. unterhalb

von Gründungen) eingebaut, so sind diese mit einem klassifizierten, hoch

ungleichförmigen und weit abgestuften Material (möglichst Schotter oder Betonrecycling

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0/45) durchzuführen. Der maximale Korndurchmesser des Austauschmaterials sollte 2/3

der jeweiligen Schütthöhe nicht übersteigen. Vor dem Auftrag ist die Schachtsohle zu

verdichten. Der Einbau hat lagenweise unter Erreichung von  100 % der Proctordichte

zu erfolgen. Die Verdichtung und Tragfähigkeit ist i.A.a. die ZTV-E StB (z.B. statische oder

dynamische Plattendruckversuche) zu überprüfen. Der Erdstoff muss eine günstige

Einbaufeuchte besitzen und ist in Lagen von 0,20 m bis 0,30 m einzubauen. Die Lagen sind

mit auf den Erdstoff abgestimmten Maschinen zu verdichten.

  • Ein Befahren des fertigen Planums der Gründung bzw. der Verkehrsflächen (außer zum

Verdichten) ist zu vermeiden. Nicht überschüttete Geotextilen dürfen auf keinen Fall

befahren werden (Vorkopfschüttung).

  • Für die Deponierung (Zwischenlagerung) von Erdstoffen ist ein Verdichtungsgrad von

etwa 92 % bis 95 % der Proctordichte einzuhalten. Zur Entwässerung der Erdstoffdeponie

sind die einzelnen Lagen mit einem leichten Gefälle einzubauen, welches ca. 4% betragen

sollte. Die Stärke der eingebauten Lagen richtet sich nach dem Verdichtungsgerät, darf

jedoch nie größer als die maximale Einflusstiefe desselben sein.

  • Hinter- und Verfüllungen haben mit gemischtkörnigen Materialen (z.B. Vorabsieb etc.)

mit einem k-Wert ≤ 1∙10-6 m/s zu erfolgen, um das konzentrierte Einsickern von f

Oberflächenwassern zu verhindern. Hierbei ist ein Verdichtungsgrad von D ≥ 97 % pr

einzuhalten. In Bereichen, in denen eine Oberflächenbefestigung auf der Hinter-

/Verfüllung vorgesehen ist (Fußböden, Terrassen, Verkehrsflächen), ist auf UK Tragschicht

(= Erdplanum Verkehrsflächenaufbau) ein E ≥ 45 MN/m² unter Erreichung von V2

D ≥ 98 % zu erzielen. Wird diese nicht erfüllt, kann nach Rücksprache mit dem pr

Gutachter/Planer ein zusätzlicher Einbau von Schotter-, Kies- oder

Betonrecyclingmaterial erfolgen.

  • Wird bei den Erdbauarbeiten unerwartet Grund- oder Schichtwasser angetroffen, sind die

Arbeiten sofort einzustellen und der Baugrundgutachter ist umgehend zu informieren. Im

Zuge eines Ortstermins, muss die Gründungsempfehlung mit dem Baubeteiligten

abgestimmt und ggf. angepasst werden.

  • Werden, während der Schachtarbeiten örtlich abweichende Untergrundverhältnisse

gegenüber den (punktuellen) Baugrunderkundungen festgestellt, so ist unser Büro

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umgehend zwecks Abstimmung und ggf. Anpassung der Baugrundempfehlungen zu

benachrichtigen.

  • Gemäß DIN EN 1997-2:2010-10 (EC 7-2) Abschnitt 2.5 ist eine Inspektion der

Baugrubensohle durchzuführen.

  • Für die erforderlichen Baugrundabnahmen bzw. Dichteprüfungen sowie fortlaufende

Überwachung der Erd- und Gründungsarbeiten stehen wir Ihnen nach Absprache zur

Verfügung.

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5 Consulting und Qualitätsmanagement

Gründungssohle

Eine Überwachung und Abnahme der Gründungssohlen ist zu empfehlen, um die Tragfähigkeit

und die angenommenen Berechnungskennwerte, siehe Abschnitt 6 und 7, zu bestätigen.

Tragschicht Verkehrsflächen

Der lagenweise Einbau sollte mittels statischen Plattendruckversuchen (DIN 18134) im Raster

geprüft werden. Wir empfehlen das Anlegen von Probefeldern zur Überprüfung des

verwendeten Schotters und der geplanten Schichtdicke.

Die Forderungen hinsichtlich Tragfähigkeit und Verdichtung sind der RStO 12 zu entnehmen.

Unser Büro steht Ihnen gerne für Tragfähigkeits- und Dichteprüfungen zur Verfügung.

Schotterpolster Hallenboden

Der Einbau des Schotterpolsters unterhalb der Bodenplatte sollte mittels statischen

Plattendruckversuchen (DIN 18134) im Raster geprüft werden. Wir empfehlen das Anlegen von

Probefeldern zur Überprüfung des verwendeten Schotters und der geplanten Schichtdicke.

Forderung in Abhängigkeit der Bauweise.

Unser Büro steht Ihnen gerne für Tragfähigkeits- und Dichteprüfungen zur Verfügung.

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6 Berechnungskennwerte

Auf Grundlage der durchgeführten Erkundungs- und Laborergebnisse sowie unter Einbeziehung

von Erfahrungs- und Literaturwerten werden den maßgeblichen Baugrundschichten in sinnvoller

Verallgemeinerung folgende charakteristischen Bodenkennwerte zugeordnet. Zu beachten ist

die Zuordnung der Tabellenwerte zu bestimmten Lagerungsdichten und Konsistenzen.

Tabelle 13: Übersicht der Bodenkennwerte.

thcihcSBodenartZustand/ Lagerungnatürliche[Wichtewirksamerwirksame[Steife-
RohwichteunterReibungs-Kohäsionmodul
Auftriebwinkel
 () k ’ (’) k ' (') kc ' (c') kE (E) s,k s
[kN/m3]kN/m3][°][kN/m2]MN/m²]
1Oberbodenlocker17 (16-18)7 (6-8)17,5 (15-18)4 (3-5)-
2Auffüllung (Schieferaushub) (GW, GU)locker bis mitteldicht19 (18-21)9 (9-10)32 (27-34)0 (0-3)15 (10-20)
Auffüllung (GU, GU*)locker bis mitteldicht19 (18-21)9 (9-10)29 (25-34)2 (0-5)14 (10-18)
Auffüllung (GU*, TL, SU*)locker bis mitteldicht; weich bis steif18 (17-19)8 (7-9)27 (24-32)4 (2-6)9 (6-14)
Auffüllung nachverdichtet (GW, GU, GU*, SU*)mitteldicht bis dicht20 (20-21)11 (10-12)34 (25-37)2 (0-4)30 (20-40)
3Schiefervollständig verwittert; mitteldicht bis dicht21 (20-22)11 (10-12)30 (25-35)2 (0-5)35 (20-45)
Schotterpolsterdicht211134-38040-60

( ) Schwankungsbereich der Bodenkennwerte (z. B. für Grenzwertbetrachtungen sowie abhängig von Lagerung/Konsistenz, Erdstoffart und Tiefenlage)

[Seite 32]

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7 Berechnung

Gründungsvariante: Streifenfundamente

Die in Tabelle 15 und 16 aufgeführten Bemessungswerte des Sohlwiderstands  A für R,d

Streifenfundamente wurden mittels erdstatischer Berechnungsverfahren bei Gründung auf der

nachverdichteten (mitteldichten bis dichten) Auffüllung und dem Schiefer, vollständig

verwittert (Schicht 2 und 3) berechnet. Dabei wurden neben der Schichtenfolge, dem

Bemessungsgrundwasserstand und o. g. Bodenkennwerten (Tabelle 13) folgende

Berechnungsgrundlagen festgesetzt:

Tabelle 14: Berechnungsgrundlagen Streifenfundamente.

ParameterWert
NormenEC 7, DIN 1054, DIN 4017:2006
Grundbruchsicherheitγ R,v1,4 (Teilsicherheitskonzept EC 7, BS-P ständige Bemessungssituation)
Setzungsbegrenzungs2,0 cm
Fundamentlängea10 m
Grenztiefep20 %
Vorbelastung0 kN/m²
Auflast (Grundbruch)0 kN/m²
Fundamenteigenlast0 kN/m² (nicht berücksichtigt)

Tabelle 15: Bemessungswert des Sohlwiderstands R,d bei Gründung auf der nachverdichteten, mitteldichten bis dichten Auffüllung (Schicht 2).

σ [kN/m2] R,d
b [m]0,51,0≥ 1,5
d [m]
≥ 1,2480530500

A Bemessungswert des Sohlwiderstands R,d = 2 ∙ charakt. zulässige Sohlspannung σ 0

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Tabelle 16: Bemessungswert des Sohlwiderstands R,d bei Gründung auf dem Schiefer, vollständig verwittert (Schicht 3).

σ [kN/m2] R,d
b [m]0,51,0≥ 1,5
d [m]
≥ 1,2420500510

(a – Fundamentlänge; b – Fundamentbreite; d – Einbindetiefe; Bei kursiv geschriebenen Werten ist die Setzungsbeschränkung von 2,0 cm maßgebend.)

Zwischenwerte können geradlinig interpoliert werden. Bei außermittiger Belastung gelten die

angegebenen Bemessungswerte des Sohlwiderstands für die mittig belastete Ersatzfläche gemäß

DIN 4017, Blatt 2.

Einzelfundamente

Die in Tabelle 18 und 19 aufgeführten Bemessungswerte des Sohlwiderstands  B für R,d

Einzelfundamente wurden mittels erdstatischer Berechnungsverfahren bei Gründung auf der

nachverdichteten (mitteldichten bis dichten) Auffüllung und dem Schiefer, vollständig

verwittert (Schicht 2 und 3) berechnet. Dabei wurden neben der Schichtenfolge, dem

Bemessungsgrundwasserstand und o. g. Bodenkennwerten (Tabelle 13) folgende

Berechnungsgrundlagen festgesetzt:

Tabelle 17: Berechnungsgrundlagen Einzelfundamente.

ParameterWert
NormenEC 7, DIN 1054, DIN 4017:2006
Grundbruchsicherheitγ R,v1,4 (Teilsicherheitskonzept EC 7, BS-P ständige Bemessungssituation)
Setzungsbegrenzungs2,0 cm
Grenztiefep20 %
Vorbelastung0 kN/m²
Auflast (Grundbruch)0 kN/m²
Fundamenteigenlast0 kN/m² (nicht berücksichtigt)

B Bemessungswert des Sohlwiderstands  = 2 ∙ charakt. zulässige Sohlspannung σ R,d 0

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Tabelle 18: Bemessungswert des Sohlwiderstands R,d bei Gründung auf der nachverdichteten, mitteldichten bis dichten Auffüllung (Schicht 2).

σ [kN/m2] R,d
a*b [m]1,0 x 1,01,5 x 1,52,0 x 2,0
d [m]
≥ 1,2660700690

Tabelle 19: Bemessungswert des Sohlwiderstands R,d bei Gründung auf dem Schiefer, vollständig verwittert (Schicht 3).

σ [kN/m2] R,d
a*b [m]1,0 x 1,01,5 x 1,52,0 x 2,0
d [m]
≥ 1,2620670710

(a – Fundamentlänge; b – Fundamentbreite; d – Einbindetiefe; Bei kursiv geschriebenen Werten ist die Setzungsbeschränkung von 2,0 cm maßgebend.)

Zwischenwerte können geradlinig interpoliert werden. Bei außermittiger Belastung gelten die

angegebenen Bemessungswerte des Sohlwiderstands für die mittig belastete Ersatzfläche gemäß

DIN 4017, Blatt 2.

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Gründungsvariante 2: Stahlbetongründungsplatte

Berechnung mittels Steifezahlen

Die Bemessung der Bodenplatte hat vorzugsweise nach dem Steifezahlverfahren zu erfolgen.

Berechnung mittels Bettungsziffern

Für die Angabe des Bettungsmoduls werden die, mittels der Grundbruch- und

Setzungsberechnung ermittelten, Bemessungswerte des Sohlwiderstands σ und die Setzungen R,d

für vordefinierte Fundamentabmessungen zu Grunde gelegt (die Bettungsmoduln sind nach

Lastangabe durch Statik zu prüfen).

Die in Tabelle 21 und 22 aufgeführten Bemessungswerte des Sohlwiderstands  C sowie R,d

Bettungsmodule k können bei Betrachtung verschiedener Fundamentabmessung bei Gründung S

auf dem nachverdichteten (mitteldichten bis dichten) Auffüllung und dem Schiefer, vollständig

verwittert (Schicht 2 und 3) mit unterlagerndem Schotterpolster in Ansatz gebracht werden.

Dabei wurden neben der Schichtenfolge, dem Bemessungsgrundwasserstand und o. g.

Bodenkennwerten (Tabelle 13) folgende Berechnungsgrundlagen festgesetzt:

Tabelle 20: Berechnungsgrundlagen Stahlbetongründungsplatte.

ParameterWert
NormenEC 7, DIN 1054, DIN 4017:2006
Grundbruchsicherheitγ R,v1,4 (Teilsicherheitskonzept EC 7, BS-P ständige Bemessungssituation)
Setzungsbegrenzungs2,0 cm
Grenztiefep20 %
Einbindetiefe0 m u. OK Polster
Vorbelastung0 kN/m²
Auflast (Grundbruch)0 kN/m²
Fundamenteigenlast0 kN/m² (nicht berücksichtigt)

Für die Angabe des BettungsmodulsD werden die, mittels der Grundbruch- und

Setzungsberechnung ermittelten, Bemessungswerte des Sohlwiderstands σ und die Setzungen R,d

C Bemessungswert des Sohlwiderstands R,d = 2 ∙ charakt. zulässige Sohlspannung σ 0

D Bettungsmodul ist keine Bodenkenngröße, sondern abhängig von: Fundamentform und -größe, Fundamentlast, umliegenden Lasteinflüssen, Baugrundschichtung

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für vordefinierte Fundamentabmessungen zu Grunde gelegt (die Bettungsmoduln sind nach

Lastangabe durch Statik zu prüfen).

Tabelle 21: Bemessungswerte des Sohlwiderstands und Bettungsmodule für Stahlbetongründungsplatte bei Gründung auf der nachverdichteten, mitteldichten bis dichten Auffüllung (Schicht 2).

FundamentMächtigkeitBemessungswert desSetzungBettungsmodul
a x bGründungspolsterSohlwiderstands
[m][m]σ R,dsk S
[kN/m²][cm][MN/m³]
1,0 x 1,0≥ 0,92300,441
1,0 x 10,0≥ 0,92800,825
10,0 x 10,0≥ 0,92102,07
43,0 x 17,0≥ 0,91102,03

Tabelle 22: Bemessungswerte des Sohlwiderstands und Bettungsmodule für Stahlbetongründungsplatte bei Gründung auf dem Schiefer, vollständig verwittert (Schicht 3).

FundamentMächtigkeitBemessungswert desSetzungBettungsmodul
a x bGründungspolsterSohlwiderstands
[m][m]σ R,dsk S
[kN/m²][cm][MN/m³]
1,0 x 1,0≥ 0,91800,342
1,0 x 10,0≥ 0,92200,626
10,0 x 10,0≥ 0,92202,07
43,0 x 17,0≥ 0,91102,03

(a – Fundamentlänge; b – Fundamentbreite; Bei kursiv geschriebenen Werten ist die Setzungsbeschränkung von 2,0 cm maßgebend.)

Um die Mitwirkung des Bodens am Plattenrand zu berücksichtigen, kann nach Abstimmung eine

Anhebung des Bettungsmoduls für einen Plattenrandstreifen erfolgen.

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8 Schlussbemerkungen

Insbesondere unter Berücksichtigung der geologischen Gesamtsituation ist darauf hinzuweisen,

dass es sich bei den realisierten Erkundungen um Punktaufschlüsse handelt, weshalb

Abweichungen von der erkundeten Bodenschichtung möglich sind. Sollten beim Erdaushub

abweichende Bodenverhältnisse festgestellt werden, ist der Gutachter vor dem Fortgang der

Arbeiten zu informieren.

Der Gutachter ist zu einer ergänzenden Stellungnahme aufzufordern, wenn sich Fragen ergeben,

die im vorliegenden Gutachten nicht erörtert wurden.

Die im vorliegenden Gutachten getroffenen Aussagen beziehen sich nur auf die Einstufung des

Bodens bezüglich seiner Eignung als Baugrund. Eine Beurteilung eventuell auftretender

umweltrelevanter Verschmutzungen wurde für die Auffüllungen (Schicht 2) in dem Bericht zur

Abfallcharakterisierung S25-003 vorgenommen.

9 Hinweise

Das vorliegende Gutachten wurde unparteiisch und nach bestem Wissen erstellt. Gutachterliche

Aussagen beziehen sich ausschließlich auf Inhalte vorhandener Unterlagen sowie die

Dokumentationen von Tatsachen und Untersuchungsergebnissen.

Für etwaige Fehler und Mängel durch nicht zur Verfügung gestellte Unterlagen sowie vor Ort

nicht erkannte Sachverhalte wird keine Verantwortung übernommen.

Die Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH besitzt das Urheberrecht an diesem Bericht. Er

darf nur in Zusammenhang mit dem behandelten Vorhaben und allen dazugehörigen Anlagen

und Dokumenten verwendet werden. Die, auch auszugsweise, Vervielfältigung und/oder

Weitergabe an nicht am Vorhaben Beteiligte ist nur mit Zustimmung der Verfasser zulässig.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.

[Seite 38]

RKS 5 (Versickerung) RKS 4 RKS 3 Referenzpunkt Oberkante Kanaldeckel Nr 121_26960 mit 606,87 m NHN RKS 1 RKS 2 RKS 6 RKS 7 Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH Projektnr.: B25-005 Boden - Baugrund - Geotechnik - Hydrogeologie - Altlasten - Erdstatik - Schadstoffe in Gebäuden Anlage: 1 Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 Erfurt Maßstab 1:600 Projekt: Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - Dittrichshütte Datum: 07.02.2025 DC
RKS 5 (Versickerung) RKS 4 RKS 3 Referenzpunkt Oberkante Kanaldeckel Nr 121_26960 mit 606,87 m NHN RKS 1 RKS 2 RKS 6 RKS 7
Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbHProjektnr.: B25-005
Boden - Baugrund - Geotechnik - Hydrogeologie - Altlasten - Erdstatik - Schadstoffe in GebäudenAnlage: 1
Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 ErfurtMaßstab 1:600
Projekt: Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - DittrichshütteDatum: 07.02.2025
DC

[Seite 39]

Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH Projektnr. B25-005 Boden - Baugrund - Geotechnik - Hydrogeologie - Altlasten - Erdstatik - Schadstoffe in Gebäuden Anlage 2.1 info@baugrundjacobi.de - www.baugrundjacobi.de - Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 Erfurt Maßstab 1: 15 Projekt : Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - Dittrichshütte Bohrdatum 07.02.2025

RKS 1

Ansatzpunkt: 606.59 m NHN 606.59m NHN 0.00m Mu Oberboden 606.49 m NHN 0.10m Sand, kiesig, schluffig, org. Beimengung A umgelagert [OH] locker A braun, dunkelbraun A Auffüllung Kies, sandig, sehr schwach schluffig bis A schwach schluffig [GW - GU] A Aushub Bergbau Schiefer 606.09 m NHN 0.50m locker bis mitteldicht 606.00m A dunkelgrau A A

A A A Auffüllung Kies, schwach schluffig bis schluffig, sandig A umgelagertes natürliches Material [GU, GU*] A locker bis mitteldicht A braun, dunkelbraun, grau

A A

A 605.09 m NHN 1.50m 605.00m

Schiefer, vollständig verwittert mitteldicht bis dicht Meb grau, beige

604.09 m NHN 2.50m Endtiefe

Kein weiterer Bohrfortschritt Kein Wasseranschnitt

DC

[Seite 40]

Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH Projektnr. B25-005 Boden - Baugrund - Geotechnik - Hydrogeologie - Altlasten - Erdstatik - Schadstoffe in Gebäuden Anlage 2.2 info@baugrundjacobi.de - www.baugrundjacobi.de - Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 Erfurt Maßstab 1: 15 Projekt : Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - Dittrichshütte Bohrdatum 07.02.2025

RKS 2

Ansatzpunkt: 606.32 m NHN 606.32m NHN 0.00m Mu Oberboden 606.22 m NHN 0.10m Sand, kiesig, schluffig, org. Beimengung A umgelagert [OH] locker A braun, dunkelbraun A 606.00m

A A A Auffüllung A Kies, sandig, schwach schluffig bis schluffig A < 10 % Ziegel, umgelagertes natürliches Material [GU, GU*] locker bis mitteldicht A braun, grau, ocker

A A

A 605.22 m NHN 1.10m

605.00m

Schiefer, vollständig verwittert mitteldicht bis dicht Meb grau, braun, hellbraun

604.00m

603.82 m NHN 2.50m Endtiefe

Kein weiterer Bohrfortschritt Kein Wasseranschnitt

DC

[Seite 41]

Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH Projektnr. B25-005 Boden - Baugrund - Geotechnik - Hydrogeologie - Altlasten - Erdstatik - Schadstoffe in Gebäuden Anlage 2.3 info@baugrundjacobi.de - www.baugrundjacobi.de - Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 Erfurt Maßstab 1: 15 Projekt : Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - Dittrichshütte Bohrdatum 07.02.2025 RKS 3 Ansatzpunkt: 605.78 m NHN 605.78m NHN 0.00m Mu Oberboden Sand, schluffig bis stark schluffig, schwach kiesig bis kiesig, Mu org. Beimengung 605.58 m NHN 0.20m Mu umgelagert [OH] A locker dunkelbraun, schwarz A A A A Auffüllung A Kies, sandig, schwach schluffig [GU] locker bis mitteldicht 605.00m A grau, beige A A 604.78 m NHN 1.00m A A Auffüllung A Kies, sandig, stark schluffig A umgelagertes natürliches Material, Holzreste, bindige [GU*, TL] Bestandteile weich A locker bis mitteldicht braun, grau, ocker A 604.38 m NHN 1.40m Endtiefe Kein weiterer Bohrfortschritt Kein Wasseranschnitt DC
Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbHProjektnr. B25-005
Boden - Baugrund - Geotechnik - Hydrogeologie - Altlasten - Erdstatik - Schadstoffe in GebäudenAnlage 2.3
info@baugrundjacobi.de - www.baugrundjacobi.de - Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 ErfurtMaßstab 1: 15
Projekt : Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - DittrichshütteBohrdatum 07.02.2025
RKS 3 Ansatzpunkt: 605.78 m NHN 605.78m NHN 0.00m Mu Oberboden Sand, schluffig bis stark schluffig, schwach kiesig bis kiesig, Mu org. Beimengung 605.58 m NHN 0.20m Mu umgelagert [OH] A locker dunkelbraun, schwarz A A A A Auffüllung A Kies, sandig, schwach schluffig [GU] locker bis mitteldicht 605.00m A grau, beige A A 604.78 m NHN 1.00m A A Auffüllung A Kies, sandig, stark schluffig A umgelagertes natürliches Material, Holzreste, bindige [GU*, TL] Bestandteile weich A locker bis mitteldicht braun, grau, ocker A 604.38 m NHN 1.40m Endtiefe Kein weiterer Bohrfortschritt Kein Wasseranschnitt
DC
Mu MuMu
A A A A A A AA A A
A A AA A

[Seite 42]

Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH Projektnr. B25-005 Boden - Baugrund - Geotechnik - Hydrogeologie - Altlasten - Erdstatik - Schadstoffe in Gebäuden Anlage 2.4 info@baugrundjacobi.de - www.baugrundjacobi.de - Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 Erfurt Maßstab 1: 15 Projekt : Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - Dittrichshütte Bohrdatum 07.02.2025

RKS 4

Ansatzpunkt: 606.03 m NHN 606.00m 606.03m NHN 0.00m Mu Oberboden Sand, kiesig, schluffig, org. Beimengung Mu umgelagert [OH] 605.83 m NHN 0.20m Mu locker A hellbraun, braun A A Auffüllung A Kies, sandig, sehr schwach schluffig bis schwach schluffig Aushub Bergbau Schiefer, < 5 % Ziegelreste [GW, GU] A locker bis mitteldicht A dunkelgrau

A 605.23 m NHN 0.80m A A A A Auffüllung 605.00m Kies, sandig, schwach schluffig bis schluffig < 10 % Ziegelbruch [GU, GU*] A locker bis mitteldicht A dunkelbraun, dunkelgrau, rötlich A 604.73 m NHN 1.30m A Auffüllung A Kies, stark schluffig, sandig A umgelagertes natürliches Material [GU*, TL] locker bis mitteldicht A bindige Bestandteile weich beige, hellbraun A 604.33 m NHN 1.70m

604.00m

Schiefer, vollständig verwittert mitteldicht bis dicht Meb grau, beige

603.43 m NHN 2.60m Endtiefe

Kein weiterer Bohrfortschritt Kein Wasseranschnitt

DC

[Seite 43]

Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH Projektnr. B25-005 Boden - Baugrund - Geotechnik - Hydrogeologie - Altlasten - Erdstatik - Schadstoffe in Gebäuden Anlage 2.5 info@baugrundjacobi.de - www.baugrundjacobi.de - Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 Erfurt Maßstab 1: 15 Projekt : Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - Dittrichshütte Bohrdatum 07.02.2025 RKS 5 (Versickerung) Ansatzpunkt: 606.16 m NHN 606.16m NHN 0.00m Mu Oberboden Sand, kiesig, schluffig, org. Beimengung 606.00m Mu umgelagert [OH] 605.96 m NHN 0.20m Mu locker A dunkelbraun Auffüllung A A Kies, sandig, sehr schwach schluffig bis schwach schluffig Aushub Bergbau Schiefer, <5 % [GW - GU] A Ziegelreste A locker bis mitteldicht 605.56 m NHN 0.60m dunkelgrau A A A Auffüllung Kies, schluffig bis stark schluffig, sandig A bindige Bestandteile weich bis steif [GU*] A locker A grau, beige, dunkelgrau, rötlich 605.00m A 604.96 m NHN 1.20m A A A A A A Auffüllung A Kies, sandig bis stark sandig, schluffig umgelagertes natürliches Material [GU*, SU*] locker bis mitteldicht A hellbraun, beige A A A A 604.06 m NHN 2.10m 604.00m Schiefer, vollständig verwittert Quarz enthalten Meb mitteldicht bis dicht grau, beige 603.76 m NHN 2.40m Endtiefe Kein weiterer Bohrfortschritt Kein Wasseranschnitt DC
Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbHProjektnr. B25-005
Boden - Baugrund - Geotechnik - Hydrogeologie - Altlasten - Erdstatik - Schadstoffe in GebäudenAnlage 2.5
info@baugrundjacobi.de - www.baugrundjacobi.de - Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 ErfurtMaßstab 1: 15
Projekt : Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - DittrichshütteBohrdatum 07.02.2025
RKS 5 (Versickerung) Ansatzpunkt: 606.16 m NHN 606.16m NHN 0.00m Mu Oberboden Sand, kiesig, schluffig, org. Beimengung 606.00m Mu umgelagert [OH] 605.96 m NHN 0.20m Mu locker A dunkelbraun Auffüllung A A Kies, sandig, sehr schwach schluffig bis schwach schluffig Aushub Bergbau Schiefer, <5 % [GW - GU] A Ziegelreste A locker bis mitteldicht 605.56 m NHN 0.60m dunkelgrau A A A Auffüllung Kies, schluffig bis stark schluffig, sandig A bindige Bestandteile weich bis steif [GU*] A locker A grau, beige, dunkelgrau, rötlich 605.00m A 604.96 m NHN 1.20m A A A A A A Auffüllung A Kies, sandig bis stark sandig, schluffig umgelagertes natürliches Material [GU*, SU*] locker bis mitteldicht A hellbraun, beige A A A A 604.06 m NHN 2.10m 604.00m Schiefer, vollständig verwittert Quarz enthalten Meb mitteldicht bis dicht grau, beige 603.76 m NHN 2.40m Endtiefe Kein weiterer Bohrfortschritt Kein Wasseranschnitt
DC
Mu MuMu
A A AA A
A A A A AA A A
A A A A A A AA A A A

[Seite 44]

Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH Projektnr. B25-005 Boden - Baugrund - Geotechnik - Hydrogeologie - Altlasten - Erdstatik - Schadstoffe in Gebäuden Anlage 2.6 info@baugrundjacobi.de - www.baugrundjacobi.de - Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 Erfurt Maßstab 1: 15 Projekt : Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - Dittrichshütte Bohrdatum 07.02.2025 RKS 6 Ansatzpunkt: 607.14 m NHN 607.14m NHN 0.00m Mu Oberboden 607.00m 607.04 m NHN 0.10m Sand, kiesig, schluffig bis stark schluffig, org. A Beimengung [OH] umgelagert A locker A braun Auffüllung A Kies, sandig, schluffig [GU*] A locker bis mitteldicht 606.64 m NHN 0.50m braun A Auffüllung A Kies, schwach sandig bis sandig, sehr schwach schluffig A bis schwach schluffig [GW - GU] Aushub Bergbau Schiefer A locker bis mitteldicht A dunkelgrau 606.24 m NHN 0.90m A Auffüllung Kies, schluffig, sandig A umgelagertes natürliches Material, bindige Bestandteile A [GU*] 606.00m weich bis steif locker bis mitteldicht 605.94 m NHN 1.20m A braun, ocker Schiefer, vollständig verwittert mitteldicht bis dicht Meb grau, beige 605.14 m NHN 2.00m Endtiefe Kein weiterer Bohrfortschritt Kein Wasseranschnitt DC
Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbHProjektnr. B25-005
Boden - Baugrund - Geotechnik - Hydrogeologie - Altlasten - Erdstatik - Schadstoffe in GebäudenAnlage 2.6
info@baugrundjacobi.de - www.baugrundjacobi.de - Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 ErfurtMaßstab 1: 15
Projekt : Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - DittrichshütteBohrdatum 07.02.2025
RKS 6 Ansatzpunkt: 607.14 m NHN 607.14m NHN 0.00m Mu Oberboden 607.00m 607.04 m NHN 0.10m Sand, kiesig, schluffig bis stark schluffig, org. A Beimengung [OH] umgelagert A locker A braun Auffüllung A Kies, sandig, schluffig [GU*] A locker bis mitteldicht 606.64 m NHN 0.50m braun A Auffüllung A Kies, schwach sandig bis sandig, sehr schwach schluffig A bis schwach schluffig [GW - GU] Aushub Bergbau Schiefer A locker bis mitteldicht A dunkelgrau 606.24 m NHN 0.90m A Auffüllung Kies, schluffig, sandig A umgelagertes natürliches Material, bindige Bestandteile A [GU*] 606.00m weich bis steif locker bis mitteldicht 605.94 m NHN 1.20m A braun, ocker Schiefer, vollständig verwittert mitteldicht bis dicht Meb grau, beige 605.14 m NHN 2.00m Endtiefe Kein weiterer Bohrfortschritt Kein Wasseranschnitt
DC
Mu
A A AA A
A A AA A
A A AA

[Seite 45]

Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH Projektnr. B25-005 Boden - Baugrund - Geotechnik - Hydrogeologie - Altlasten - Erdstatik - Schadstoffe in Gebäuden Anlage 2.7 info@baugrundjacobi.de - www.baugrundjacobi.de - Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 Erfurt Maßstab 1: 15 Projekt : Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - Dittrichshütte Bohrdatum 07.02.2025

RKS 7

Ansatzpunkt: 605.65 m NHN 605.65m NHN 0.00m Mu Oberboden 605.55 m NHN 0.10m Sand, kiesig, schluffig bis stark schluffig, org. Beimengung A umgelagert [OH] locker A braun A

A A A Auffüllung 605.00m A Kies, schluffig, sandig A umgelagertes natürliches Material, <5 % Ziegelreste [GU*] locker bis mitteldicht A braun, ocker

A A

A 604.55 m NHN 1.10m

604.00m

Schiefer, vollständig verwittert mitteldicht bis dicht Meb grau, beige, ocker

603.25 m NHN 2.40m Endtiefe

Kein weiterer Bohrfortschritt Kein Wasseranschnitt

DC

[Seite 46]

Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH

Baugrunduntersuchungen - Erdstofflabor - Gründungsberatung Versickerung - Altlasten - Beweissicherung Seit 1990 für Sie da 99094 Erfurt - Straße des Friedens 4 - Tel.: (0361) 22 54 54 8 - Fax: (0361) 22 55 16 9

E-Mail: info@ib-baugrund-jacobi.de - Web: www.ib-baugrund-jacobi.de

Bohrlochversickerung (unverrohrt)

nach USBR EARTH MANUAL 1974 Anlage 3 Bauvorhaben : Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - Dittrichshütte

Auftragsnummer : B25-005 Bearbeiter : Müller

Datum : 07.02.2025 Messtiefe : 2,1 bis 2,4 m u. GOK Bohrung : RKS 5 Bodenart : GU

Grundlagen

H : Abstand Wasserspiegel im Bohrloch zum Grund- wasserspiegel [m] h : Wasserstand im Bohrloch [m] r : Bohrlochradius [m] Q : Schüttung, Q=q/t [m³/s] q : Eingefüllte Wassermenge [l] t : Zeitdifferenz zur Versickerung von q [s]

Versuch H= 21,0 m h= 0,3 m r= 0,05 m q= 0,1 l t= 1200 s Q = 4,17E-08 m³/s

Berechnung des Durchlässigkeitsbeiwertes gültiger Ansatz: 1

Ansatz 1: = 1,83E-07 m/s H > 3h (ungesättigte Zone)

Ansatz 2: = h ≤ H ≤ 3h (ungesättigte Zone)

Ansatz 3: = H < h (gesättigte Zone)

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Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH Auftrags-Nr. B25-005 Anlage: 4.1 Baugrunduntersuchung - Erdstofflabor - Gründungsberatung - Versickerung - Altlasten Entnahmedatum: 07.02.2025 Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 Erfurt Bearbeiter: Uhlig Bauvorhaben: Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - Dittrichshütte Körnungslinie durch Sieb- & Schlämmanalyse gemäß DIN 18123Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH Baugrunduntersuchung - Erdstofflabor - Gründungsberatung - Versickerung - Altlasten Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 ErfurtAuftrags-Nr.B25-005
Anlage:4.1
Entnahmedatum:07.02.2025
Bearbeiter:Uhlig
Bauvorhaben:Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - Dittrichshütte
TonSchluffSandKies
FeinschluffMittelschluffGrobschluffFeinsandMittelsandGrobsandFeinkiesMittelkiesGrobkies
100 [%] 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0,001 0,002 0,0063 0,01 0,02 0,063 0 , 1 0,2 0,63 1 2 6,3 1 0 20 63 100[mm]
Entnahmestelle: RKS 1 Massenanteile Bodenart nach DIN 18196: GU Tiefe [m]: 1,5-2,5 m Kies: 61% Ungleichförmigkeitszahl - C : U Art der Entnahme: gestört Sand: 27% Krümmungszahl - C : C Ansprache: Schiefer Schluff+Ton: 12% Wassergehalt: 8,5%iekgissälhcruD ]s/m[ fk tUSBR / Bialas: 1,7E-04
Bodenart: Kies, sandig, schwach schluffig,

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Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH Auftrags-Nr. B25-005 Anlage: 4.2 Baugrunduntersuchung - Erdstofflabor - Gründungsberatung - Versickerung - Altlasten Entnahmedatum: 07.02.2025 Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 Erfurt Bearbeiter: Uhlig Bauvorhaben: Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - DiBrichshüBe Körnungslinie durch Nasssiebung & Schlämmanalyse gemäß DIN 18123Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH Baugrunduntersuchung - Erdstofflabor - Gründungsberatung - Versickerung - Altlasten Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 ErfurtAuftrags-Nr.B25-005
Anlage:4.2
Entnahmedatum:07.02.2025
Bearbeiter:Uhlig
Bauvorhaben:Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - DiBrichshüBe
TonSchluffSandKies
FeinschluffMittelschluffGrobschluffFeinsandMittelsandGrobsandFeinkiesMittelkiesGrobkies
100 [%] 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0,001 0,002 0,0063 0,01 0,02 0,063 0 , 1 0,2 0,63 1 2 6,3 1 0 20 63 100[mm]
Entnahmestelle: RKS 5 Massenanteile Bodenart nach DIN 18196: GU* Tiefe [m]: 1,2-2,1 m Kies: 41% Ungleichförmigkeitszahl - C : 156,6 U Art der Entnahme: gestört Sand: 38% Krümmungszahl - C : 0,3 C Ansprache: Auffüllung Schluff+Ton: 22% Wassergehalt: 19,6%iekgissälhcruD ]s/m[ fk tUSBR / Bialas: 3,8E-06 Kaubisch: 1,0E-06
Bodenart: Kies, stark sandig, schluffig,Beyer erzwungen:8,2E-06

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Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH Auftrags-Nr. B25-005 Anlage: 4.3 Baugrunduntersuchung - Erdstofflabor - Gründungsberatung - Versickerung - Altlasten Entnahmedatum: 07.02.2025 Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 Erfurt Bearbeiter: Uhlig Bauvorhaben: Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - Dittrichshütte Körnungslinie durch Nasssiebung & Schlämmanalyse gemäß DIN 18123Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH Baugrunduntersuchung - Erdstofflabor - Gründungsberatung - Versickerung - Altlasten Gustav-Weißkopf-Straße 4 - 99092 ErfurtAuftrags-Nr.B25-005
Anlage:4.3
Entnahmedatum:07.02.2025
Bearbeiter:Uhlig
Bauvorhaben:Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - Dittrichshütte
TonSchluffSandKies
FeinschluffMittelschluffGrobschluffFeinsandMittelsandGrobsandFeinkiesMittelkiesGrobkies
100 [%] 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0,001 0,002 0,0063 0,01 0,02 0,063 0 , 1 0,2 0,63 1 2 6,3 1 0 20 63 100[mm]
Entnahmestelle: RKS 3 Massenanteile Bodenart nach DIN 18196: GU* Tiefe [m]: 1,0-1,4 m Kies: 41% Ungleichförmigkeitszahl - C : 576,7 U Art der Entnahme: gestört Sand: 28% Krümmungszahl - C : 0,3 C Ansprache: Auffüllung Schluff: 27% Wassergehalt: 21,5% Ton: 4%iekgissälhcruD ]s/m[ fk tUSBR / Bialas: 1,2E-07
Bodenart: Kies, sandig, schluffig,Beyer erzwungen:3,5E-07

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Ingenieurbüro für Baugrund JACOBI GmbH

Auftags-Nr.: B25-005 Ersatzneubau Turnhalle - An der Windmühle 8 - Anlage: 5 Dittrichshütte Bodenklassifizierungen und -einteilung in Homogenbereiche nach VOB/C

Homogenbereiche i. A. a. ATV DIN 13320:2019-09 (Landschaftsbauarbeiten) und ATV DIN 18300:2019-09 (Erdarbeiten) GK 2
Schicht123
Bodenklassen (DIN 18300:2012)13-46
Eigenschaften und Kennwerte - Lockergestein/Boden
ortsübliche BezeichnungOberbodenAuffüllung
Bodengruppe (DIN 18196)A, OHA, GW, GU, GU*, TL, SU*
Massenanteil Ton [%] (d < 0,002 mm)n.e.1-10
Massenanteil Schluff [%] (d = 0,002- 0,063 mm)n.e.5-40
Massenanteil Sand [%] (d = 0,063-2 mm)n.e.5-45
Massenanteil Kies [%] (d = 2-63 mm)n.e.50-80
Massenanteil Steine A [%] (d = 63-200 mm)n.e.0-15
Massenanteil Blöcke A [%] (d = 200-630 mm)n.e.0-5
Massenanteil große Blöcke A [%] (d > 630 mm)n.e.0-1
organischer Anteil [%]n.e.0-5
Dichte [g/cm³]n.e.1,7-2,0
Wassergehalt [%]n.e.5-40
Plastizitätzahl I Pn.e.0,05-0,20
Konsistenzzahl I Cn.e.0,5-1,25
Lagerungsdichte I [%] Dn.e.15-65 (locker bis mitteldicht)
undränierte Scherfestigkeit in kN/m²n.e.0-30
Abrasivität CAIn.e.0,3-4,0 (kaum abrasiv bis stark abrasiv)
umweltrelevante Inhaltsstoffesiehe S25-003
Eigenschaften und Kennwerte – Fels
Benennung von Fels (DIN EN ISO 14689-1)Schiefer
Verwitterungvollständig verwittert
Veränderlichkeit an Luftnicht veränderlich bis veränderlich
Veränderlichkeit unter Wasserbedeckungnicht veränderlich bis veränderlich
Trennflächenrichtungn. b.
Trennflächenabstandn. b.
Gesteinskörperformn. b.
einaxiale Druckfestigkeit [MPa]<0,5 bis 5,0
Dichte [g/cm³]2,0-2,2
umweltrelevante Inhaltsstoffe-
Homogenbereiche DIN 18300:2016-09 Erdarbeiten: Lösen und LadenB-EA 1 LLEA 2 LL
Homogenbereiche DIN 18300:2016-09 Erdarbeiten: Einbauen und VerdichtenB,C,D-EA 1 EVEA 2 EV
Homogenbereiche DIN 18320:2019-09 LandschaftsbauarbeitenLA 1--

A Angaben ohne Gewähr n.e. = Angaben nicht erforderlich B unter Beachtung der einsetzbaren Erdbaugeräte (Lösen und Laden → Annahme: Bagger; Einbauen und Verdichten → Annahme: Rüttelplatte). Bei Einsatz abweichender Erdbaugeräte, sind die Homogenbereiche ggf. entsprechend anzupassen. C Die Wiedereinbaufähigkeit ist abhängig von der Zuordnung nach LAGA M 20 sowie dem Abstand zum Grundwasserstand. Dies ist von Planerseite zu überprüfen.

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