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Architektenleistungen für den Ersatzneubau eines Verwaltungsgebäudes in Ravensburg

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 14.09.2026, 16:16 (Europe/Berlin)

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Dr. Ebel & Co.

Ingenieurgesellschaft für Geotechnik und Wasserwirtschaft mbH

Dr. Ebel & Co. GmbH, St.-Ulrich-Straße 21, 88410 Bad Wurzach

Geotechnik Baugrunduntersuchungen Erdstatik Gründungsberatung Hydrogeologie Steine-Erden

Telefon 07564/94897-10 Telefax 07564/94897-99 E-Mail info@geotechnik-ebel.de

Geologischer Grundlagenbericht

anhand einer Datenrecherche

zum Vorhaben

Erweiterungsbau Vermögen und Bau Baden-Württemberg

Minneggstraße in Ravensburg

bearbeitet im Auftrag von

Vermögen und Bau Baden-Württemberg - Amt Ravensburg Minneggstraße 1 88214 Ravensburg

Bad Wurzach-Arnach, den 23.10.2025

Projektnummer: 250507

Geschäftsführer: Zweigstelle Bayern: Bankverbindung: Sitz: Bad Wurzach – Arnach Dipl.-Geol. Norbert Dostler Leiterberg 5a Volksbank Biberach eG Gerichtsstand: Leutkirch i. A. Dr.-Ing. Olaf Düser 87488 Betzigau IBAN: Handelsregister: HRB 610617 Dipl.-Ing. Stefan Niefer Tel. 08304 / 9298-26 DE 74 63 0901 0001 4284 6007 Steuernummer: 91060/31136 Dr. rer. nat. Michael Strohmenger Fax. 08304 / 9298-36 BIC: ULM VDE 66

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Erweiterungsbau VuB BW Minneggstraße in Ravensburg Geologischer Grundlagenbericht vom 23.10.2025 Projekt Nr. 250507 Seite 2

Anlagen

Lagepläne 1.1 Übersichtslageplan M 1:25.000 1.2 Lageplan mit Reliefkarte M 1:2.000 1.3 Lageplan mit Luftbild M 1:500 1.4 Lageplan mit Höhenlinien und Profilschnitt M 1:500 1.5 Lageplan mit Geländeneigung M 1:500

Beilagen 1 GEOLOGISCHES LANDESAMT BADEN-WÜRTTEMBERG: Auszug aus Geologischer Karte 1:25.000 Blatt Nr. 8223 Ravensburg (eine Seite) 2 LANDESAMT FÜR GEOLOGIE, ROHSTOFFE UND BERGBAU BADEN-WÜRTTEMBERG (LGRB), Freiburg: digitale Geologische Karte 1:50.000 (GK50) und ingenieurgeologische Ge- fahrenhinweiskarte (IGHK) (drei Seiten) 3 LANDESAMT FÜR GEOLOGIE, ROHSTOFFE UND BERGBAU BADEN-WÜRTTEMBERG (LGRB), Freiburg: Auszug aus der Aufschlussdatenbank: Lageplan und Bohrprofile (13 Seiten) 4 LANDRATSAMT RAVENSBURG, BAU- UND UMWELTAMT: Bohrprofil der LGRB-Bohrung Nr. 4079 (eine Seite) 5 LANDESAMT FÜR GEOLOGIE, ROHSTOFFE UND BERGBAU BADEN-WÜRTTEMBERG (LGRB), Freiburg: Auszug aus dem Informationssystem Oberflächennahe Geothermie (ISONG) (sechs Seiten) 6 LANDRATSAMT RAVENSBURG, BAU- UND UMWELTAMT: Auskunft aus dem Bodenschutz- und Altlastenkataster (eine Seite) 7 LANDESAMT FÜR GEOINFORMATION UND LANDENTWICKLUNG BADEN-WÜRTTEMBERG (LGL), Stuttgart: Ausdruck aus dem Digitalen Luftbildatlas (Geoportal BW), Dokumentation historischer Luftbilder (zwei Seiten) 8 LANDESANSTALT FÜR UMWELT BADEN-WÜRTTEMBERG (LUBW), Karlsruhe: Hochwasser- risikomanagement-Abfrage und Schutzgebiete (zwei Seiten) 9 GFZ HELMHOLTZ-ZENTRUM FÜR GEOFORSCHUNG, Potsdam: Abfrage Zuordnung von Or- ten zu Erdbebenzonen (eine Seite)

Unterlagen

[U1] VERMÖGEN UND BAU BADEN-WÜRTTEMBERG, RAVENSBURG: Wettbewerbsarbeiten (Team A, Team D, Team F und Team G), pdf erhalten per E-Mail am 28.05.2025 [U2] LANDESAMT FÜR GEOLOGIE, ROHSTOFFE UND BERGBAU BADEN-WÜRTTEMBERG (LGRB), Freiburg: LGRB-Kartenviewer mit Aufschlussdatenbank, Informationssystem Oberflächennahe Geothermie, verschiedenen Karten zu den Themen Geologie, Bodenkunde, Hydrogeologie, ingenieurgeologische Gefahrenhinweiskarte etc., abgerufen unter https://maps.lgrb-bw.de/ [U3] LANDESANSTALT FÜR UMWELT BADEN-WÜRTTEMBERG (LUBW), Karlsruhe: Kartendienst, verschiedene Karten und Daten zu den Themen Hochwasser, Schutzgebiete etc., abgerufen unter https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/

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[U4] LANDESAMT FÜR GEOINFORMATION UND LANDENTWICKLUNG BADEN-WÜRTTEMBERG (LGL), Stuttgart: a) Geodaten und Geodatendienste, abgerufen unter https://www.lgl-bw.de/Produkte/Open-Data/index.html b) Digitaler Luftbildatlas: historische Luftbilder, abgerufen unter https://www.geoportal-bw.de/ [U5] GEOLOGISCHES LANDESAMT BADEN-WÜRTTEMBERG: Geologische Karte M 1:25.000, Blatt Nr. 8223, Ravensburg [U6] GFZ HELMHOLTZ-ZENTRUM FÜR GEOFORSCHUNG, POTSDAM: Abfrage Zuordnung von Orten zu Erdbebenzonen [U7] LANDKREIS RAVENSBURG, BAU- UND UMWELTAMT: Auskunft aus dem Bodenschutz und Altlastenkataster, per E-Mail am 06.08.2025 [U8] LANDKREIS RAVENSBURG, BAU- UND UMWELTAMT: Bohrprofile, per E-Mail am 12.09.2025 [U9] Zusammenschau der Kriegsschäden in Baden-Württemberg von 1939 – 1945; Herausgegeben von der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden- Württemberg 1975 – Bearbeitet von H. Barduo, Stuttgart [U10] PFOSER - HALBLAUB BERATENDE INGENIEURE IM BAUWESEN PARTNERSCHAFTSGESELLSCHAFT MBB, ÜBERLINGEN: Ausarbeitung der vier Varaianten: Situation in Grundriss und Schnitten, Beschreibung der Varianten für die Bereiche Verbau, Erdbau und Tiefgründung, Vor- und Nachteile zu den jeweiligen Varianten und Bewertung

1 Vorgang und Veranlassung

Die Vermögen und Bau Baden-Württemberg beabsichtigt die Erweiterung des Verwaltungs- baus in der Minneggstraße 1 in Ravensburg. Die Erweiterungsfläche befindet sich auf dem Flurstück Nr. 1463/12 hinter dem bestehenden Verwaltungsgebäude zwischen Minneggstraße und Federburgstraße. Für den Erweiterungsbau wurde ein Architektenwettbewerb ausge- schrieben. Aktuell sind noch vier mögliche Varianten [U1] „im Rennen“, welche im Weiteren zu beurteilen und abzuwägen sind.

Im Vorfeld der Planungen wurde die Dr. Ebel & Co. GmbH, Bad Wurzach, mit der Grundla- genermittlung zum Thema Baugrund und der Erstellung eines geologischen Grundlagenbe- richts beauftragt. Hierzu wurden relevante Daten zu den Themen Baugrund, Grundwasser, Vornutzung etc. erhoben und im vorliegenden Bericht zusammengestellt, der als Grundlage für weitere Planungen und Festlegung dient.

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2 Datenerhebung und Quellen

Im Rahmen der Grundlagenermittlung und Datenrecherche wurden von unserem Büro u. A. die folgenden Quellen genutzt, um eine möglichst umfassende Kenntnislage zu schaffen:

 LANDESAMT FÜR GEOLOGIE, ROHSTOFFE UND BERGBAU BADEN-WÜRTTEMBERG (LGRB):

  • Geologische Kartenwerke (digitale GK 1:50.000) [U2];
  • Aufschlussdaten / Bohrprofile aus dem Bohrdaten-Archiv (Aufschlussdatenbank) [U2];
  • Informationssystem Oberflächennahe Geothermie (ISONG) [U2];

 LANDESANSTALT FÜR UMWELT BADEN-WÜRTTEMBERG (LUBW):

  • Digitale Karten zu den Themen Boden, Geologie und Schutzgebiete [U3];
  • Hochwasserrisikomanagement-Abfrage [U3];

 LANDESAMT FÜR GEOINFORMATION UND LANDENTWICKLUNG BADEN-WÜRTTEMBERG (LGL):

  • Geodaten und Geodatendienste [U4a];
  • Digitaler Luftbildatlas [U4b];

 GEOLOGISCHES LANDESAMT BADEN-WÜRTTEMBERG: Geologische Karte [U5]  GFZ HELMHOLTZ-ZENTRUM FÜR GEOFORSCHUNG, POTSDAM: Abfrage Zuordnung von Orten zu Erdbebenzonen [U6];  LANDKREIS RAVENSBURG, BAU- UND UMWELTAMT: Auskunft aus dem Altlastenkataster [U7];

 LANDKREIS RAVENSBURG, BAU- UND UMWELTAMT: Auskunft zu vorliegenden Bohrdaten [U8].

Relevante Daten aus den genannten Quellen sind in den Anlagen und Beilagen aufgeführt bzw. dargestellt.

3 Geographische und geologische Situation, Schichtenfolge

Geographische Situation

Das Projektgebiet befindet sich entsprechend der Darstellung im Übersichtslageplan, Anlage 1.1, im Zentrum von Ravensburg. Aus geomorphologischer Perspektive handelt es sich um den östlichen Randbereich des Schussentals. Wie aus der in Anlage 1.2 gezeigten Reliefkarte hervorgeht, befindet sich das bestehende Verwaltungsgebäude in einem Übergangsbereich zwischen Talgrund und Hang, während die Erweiterungsfläche im stärker geneigten Hanggelände östlich des Bestandsgebäudes liegt.

Das Erweiterungsareal ist lose mit Bäumen und Büschen bestockt (s. Luftbild, Anlage 1.3). Von den derzeit genutzten Bereichen führt eine kleine Treppenanlage in das oberhalb gelegene Gelände.

Der Höhenunterschied auf dem Flurstück Nr. 1463/12 beträgt über 15 m. Die Neigung des Hangs liegt flächig bei etwa 20°, lokal auch bei über 30° (s. Anlage 1.5). Die Höhenverhältnisse auf dem Grundstück können anhand des Schnitts und der Höhenliniendarstellung in Anlage 1.4 nachvollzogen werden.

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Geologischer Überblick

Der tiefere Untergrund im Untersuchungsraum wird von den Sand- und Mergelsteinen der Obe- ren Süßwassermolasse aufgebaut, die im Tertiär in einem Senkungstrog im Vorland der sich zum Hochgebirge entwickelnden Alpen abgelagert wurden. Die Molasse ist den Profilen mehre- rer Bestandsbohrungen zu schließen mehrere Zehnermeter unter Gelände zu erwarten (s. Bei- lagen 3-4).

Die landschaftliche Prägung der weiteren Umgebung erfolgte während der quartären Kaltzei- ten, in denen der Rhein-Vorlandgletscher wiederholt in das Gebiet um Ravensburg vorstieß und eine breite Beckenstruktur in den präglazialen Felsuntergrund schürfte. Die ungefähre Ausdeh- nung dieses Zungenbeckens wird vom heutigen Schussental nachgezeichnet. An der Basis des Gletschers kamen Moränenablagerungen („Grundmoräne“) sowie Schmelzwassersedimente zum Absatz.

Mit dem Rückzug der Eismassen staute sich im Schussental ein großer Gletscher-See ein, in dem eine mehrere Zehnermeter mächtige Wechselfolge tonig-schluffiger und schluffig-sandiger Stillwassersedimente („Beckenablagerungen“) abgelagert wurde. Von den Talhängen her mün- deten Tributäre in das Becken ein und bauten kiesig-sandige Deltas vor.

Nach dem Auslaufen des Sees lagerten sich spät- bzw. nachkaltzeitlich Kiese ab. In der Folge bildeten sich lehmige Deckschichten (Hang- und Verwitterungslehme). Die natürliche Schich- tenfolge ist in den bebauten Bereichen von anthropogenen Auffüllungen verhüllt bzw. ersetzt.

Prognostizierte Schichtenfolge

Das Baugrundstück befindet sich am morphologischen Rand des Schussentals und damit im Grenzbereich zwischen unterschiedlichen geologischen Einheiten. Im Talgrund ist mit dem Vorhandensein mächtiger Beckenablagerungen zu rechnen, bevor zur Tiefe Moränenablage- rungen und die Molasse anstehen, während die Überdeckung der Moränensedimente in den Hangbereichen geringer sein dürfte. In der amtlichen Geologischen Karte 1:25.000 [U5] sind im Untersuchungsgebiet Moränenablagerungen („Geschiebelehm / -mergel“) kartiert (s. Beilage 1). Das digitale Kartenwerk des LGRB [U2] weist hingegen für den westlichen Teil des Grundstücks Beckenablagerungen aus (s. Beilage 2). Die in den Beilagen 3-4 dargestellten Altbohrungen lassen ähnliche Schlüsse zu: in den niedriger gelegenen Bohrungen (LGRB- Bohrungen Nrn. 181-183, 2071 und 3040-3041) wurden - teilweise von geringmächtigen Kiesen überdeckte - Beckenablagerungen erbohrt. Die in den höher gelegenen Aufschlüssen (LGRB- Bohrungen Nrn. 777-780, 2886, 2923, 3948 und 4079) erbohrten Schichten interpretieren wir als Schmelzwasserkiese oder Moränenablagerungen.

Anm.: Die Unterscheidung von Schmelzwasserkiesen und Moränenablagerungen anhand des Bohr- guts von Erdwärmebohrungen ist schwierig, da auch Moränenablagerungen kiesige Bestandteile enthalten und die bindigen Anteile der Moräne durch die Bohrspülung verloren geht. Das „Bohr- klein“ von Kies und Moräne kann sich also stark ähneln, was die Interpretation erschwert und die Aussagekraft der Bohrprofile der Erdwärmesonden herabsetzt.

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Auf Grundlage der Höhendaten, der geologischen Kartenwerke und der Profile der Bestands- bohrungen vermuten wir, dass der Untergrund im Bereich der im Hanggelände gelegenen Er- weiterungsfläche oberflächennah von verwitterten bzw. abgeschwemmten Deckschichten und zur Tiefe von Moränenablagerungen aufgebaut wird. Die im Talgrund anstehenden Be- ckensedimente keilen vermutlich unterhalb des Erweiterungsareals aus. Insbesondere die vom Landratsamt Ravensburg zur Verfügung gestellte LGRB-Altbohrung Nr. 4079 (s. Beilage 4), deren Schichtprofil keine Hinweise auf Beckenablagerungen enthält, dient als aussagekräftige Referenz. Das Vorhandensein von Beckensedimenten ist jedoch besonders im niedriger gelegenen Westteil des Bauareals nicht ausgeschlossen.

Entsprechend der beschriebenen Situation ist im Baufeld mit folgenden Grundsatzprofil zu rechnen:

 Oberboden (bereichsweise aufgefüllt);

 Auffüllungen (lokal bzw. in vorgenutzten Bereichen), Mächtigkeit stark schwankend;

 natürliche Deckschichten (Verwitterungs- und Hangsedimente), geschätzte Mächtigkeit ein bis mehrere Meter;

 Schmelzwasserkiese, Vorhandensein nicht gesichert, Mächtigkeit unbekannt;

 Beckenablagerungen, Vorhandensein nicht gesichert, Mächtigkeit unbekannt;

 Moränenablagerungen; geschätzte Mächtigkeit > 10 m;

 Molasse.

Die in den Beilagen 3-4 aufgeführten Profile der Altbohrungen geben weiteren Aufschluss über die Untergrundverhältnisse und die Bestandteile einzelner Schichten.

4 Grundwasserverhältnisse

Aus den Bohrdaten lassen sich keine exakten Prognosen über das Vorhandensein von Grund- bzw. Schichtwasservorkommen in den oberflächennahen Schichten treffen. Bei den anstehen- den Schichten handelt es sich voraussichtlich überwiegend um bindige und damit wasserhem- mende Böden, die allenfalls geringfügige Schicht- und Sickerwasserbewegungen aufweisen dürften. Ein ausgedehntes, oberflächennahes Grundwasservorkommen existiert somit vermut- lich nicht. Das Vorhandensein von kiesig-sandigen Zwischenschichten, die auch eine stärkere Wasserführung aufweisen können, ist jedoch möglich.

5 Versickerung

Eine Versickerung von Oberflächenwasser ist angesichts der zu erwartenden gering durchläs- sigen Baugrundschichten als kaum realisierbar einzuschätzen.

Hinzu kommt, dass für potentielle Versickerungsanlagen die Platzverhältnisse sehr stark begrenzt sind (innerörtliches Grundstück mit umliegender Bebauung) und es sich um eine Hanglage handelt.

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6 Georisiken

Erdbeben

Das untersuchte Gebiet ist im Hinblick auf Erdbeben geotechnisch wie folgt einzustufen (siehe Beilage 9):

Tabelle 1: Erdbebenklassifizierung nach DIN 4149 / DIN EN 1998-1 + NA

ErdbebenzoneUntergrundklasseBaugrundklasse
1SC

Hangbewegungen

Das Gelände auf dem Flurstück 1463/12 ist als steiles Hanggelände zu bezeichnen, welches von Südosten nach Nordwesten um gut 15 m abfällt und durchschnittlich über 20° geneigt ist. Ein Profilschnitt, der auf dem digitalen Geländemodel [U4a] basiert, ist in der Anlage 1.4 abge- bildet.

Unserem Büro sind einige Schwierigkeiten bis hin zu Schadensfällen / Rutschungen im Zuge von Bautätigkeiten in diesem Hang bekannt, weshalb besondere Sorgfalt bei der Planung und Ausführung von Hangsicherung notwendig sind. Das Gelände ist nicht als Rutschhang gemäß ingenieurgeologischen Gefahrenhinweiskarte (s. Beilage 2) kartiert.

Im Rahmen der erforderlichen Baugrunderkundung für die geplante Erweiterung ist ein Augen- merk auf die Hangstabilität (Sichelwuchs, Baugrundverhältnisse, ggf. sichtbare Hangbewegun- gen) und Risikoabschätzung vorzunehmen.

Grundwasser, Oberflächenwasser und Hochwasser

Mit oberflächennahem Grundwasser ist nach jetzigem Kenntnisstand nur in Form von Schicht- wasser zu rechnen (s. oben).

Bei Flächen in Hanglagen ist grundsätzlich mit größerem Hangwasserandrang bei Starkregene- reignissen zu rechnen. Aufgrund der vorhandenen Infrastruktur (Wohngebäude / Entwässe- rungssysteme) sind der Hangwasserandrang und somit auch die Hangwasserschutzmaßnah- men im üblichen Rahmen anzusiedeln. Das Thema Hangwasserschutz ist bei den weiteren Planungen in Abhängigkeit des Entwurfs zu berücksichtigen.

Das Untersuchungsgebiet befindet sich außerhalb von festgesetzten Überschwemmungs- gebieten oder sonstigen Hochwassergefahrenflächen (s. Beilage 8).

Hohlräume und Verkarstungserscheinungen

Bei den im Untergrund anstehenden glaziären Ablagerungen (Moränenablagerungen, ggf. Be- ckenablagerungen) sowie den nachkaltzeitlichen Sedimenten (Verwitterungsdecke etc.) handelt es sich um Lockergesteine, die nicht zur Verkarstung neigen. Mit bautechnisch relevanten Hohlräumen ist daher nicht zu rechnen.

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7 Geothermische Nutzung

Erdwärmesonden

Gemäß dem Auszug aus dem Informationssystem des LGRB (ISONG; s. Beilage 5) ist in Ravensburg grundsätzlich eine effiziente geothermische Nutzung mit Erdwärmesonden mög- lich. Eine Beschränkung der Bohrtiefe existiert erst ab einer Tiefe von ca. 350 m. Ab einer Tiefe von ca. 30 m besteht die Möglichkeit von Gasaustritten.

In den Beilagen 3-4 sind Bohrprofile diverser umliegender Erdwärmesonden angehängt.

Sofern eine geothermische Nutzung vorgesehen werden soll, empfehlen wir, im Vorfeld Kontakt mit dem zuständigen Fachbereich beim Landratsamt aufzunehmen.

Wasser-Wasser-Anlage

Im Untersuchungsgebiet existieren keine oberflächennahen Grundwasservorkommen, die eine entsprechende Ergiebigkeit erwarten lassen. Der Betrieb von Wasser-Wasser-Anlagen wäre vermutlich nur mit tieferen Brunnen möglich, wobei die Wasserhöffigkeit in der Moräne eher ge- ring und stark wechselhaft ist.

8 Schutzgebiete und Biotope

Das Projektgebiet befindet sich außerhalb von Trinkwasser- und/oder Heilquellen- schutzgebieten. Ebenso liegt das Grundstück außerhalb von Natur- und Landschaftsschutz- gebieten o. Ä. sowie Biotopen (s. Beilage 8).

9 Altlasten, Leitungen und Kampfmittel

Altlasten, Vornutzung

Gemäß der Auskunft des Landratsamts Ravensburg sind im Bodenschutz- und Altlastenkatas- ter der unteren Bodenschutz- und Altlastenbehörde keine altlastverdächtigen Flächen bzw. Alt- lasten für die im Bearbeitungsgebiet liegenden Flächen (Flurstücke Nrn. 1463/2, 1463/12 in 88214 Ravensburg, Minneggstraße 1) eingetragen [U7]. Die diesbezügliche Auskunft des Landratsamts ist in Beilage 6 angefügt.

Die Vornutzung des Geländes kann anhand der in Beilage 7 abgedruckten historischen Luftbil- der zum Teil nachvollzogen werden. Das Flurstück 1463/12 war im Jahr 1968 (ältestes verfüg- bares Luftbild) sowie - soweit aus den verfügbaren Luftbildern erkennbar - in den Folgejahren unbebaut, weshalb von einer „unauffälligen“ Vornutzung des Geländes (mit Bäumen bestande- ne Wiese) ausgegangen werden darf.

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Erweiterungsbau VuB BW Minneggstraße in Ravensburg Geologischer Grundlagenbericht vom 23.10.2025 Projekt Nr. 250507 Seite 9

Leitungen

Im Zuge der Datenerhebung wurden keine Spartenpläne eingeholt. Vor dem Hintergrund, dass die Fläche bislang nicht bebaut ist, ist trotz zentraler Innenstadtlage eher untergeordnet mit Lei- tungen zu rechnen.

Wir empfehlen, die Lage sämtlicher Leitungen und Einbauten frühzeitig zu erheben und in ei- nen georeferenzierten Grundlagenplan aufzunehmen.

Kampfmittel

Die Überprüfung des Grundstücks auf Kampfmittelbelastung hat bis dato nicht stattgefunden.

Aus der Fachliteratur ist uns bekannt, dass Ravensburg im Zweiten Weltkrieg fast nicht in Kampfhandlungen einbezogen war. Gemäß [U9] war die Kreisstadt Ravensburg ohne wesentli- che Kriegsschäden und es gab nur 0,1 % Schäden an Gebäuden (16 Wohnungen) sowie nur 95 Tote Zivilisten.

Eine Kampfmittelbelastung des Projektgebiets ist somit nicht wahrscheinlich. Es wird empfoh- len, zeitnah eine Luftbildauswertung zu veranlassen, um die erwartete Lage außerhalb von Verdachtsflächen bestätigen zu lassen und somit auch eine Freigabe für die Durchführung von Erd- und Tiefbauarbeiten zu erhalten. Eine absolute Kampfmittelfreiheit kann allerdings auch für freigegebene Bereiche niemals bescheinigt werden.

Anm.: Nach Antragsstellung und Auftragsbestätigung beim Kampfmittelbeseitigungsdienst Stuttgart (KMBD) beträgt die Bearbeitungszeit einer Kampfmittelanfrage bis zu 30 Wochen. Alternativ können private Unternehmen mit geringerer Bearbeitungszeit beauftragt werden.

10 Bautechnische Bewertung und abschließende Bemerkungen

Zum jetzigen Zeitpunkt liegen mehrere Entwurfskonzeptionen vor. Die folgenden Aussagen ha- ben daher nur allgemeinen Charakter.

Die im Untersuchungsgebiet oberflächennah zu erwartenden Deckschichten (Verwitterungs- und Hangablagerungen, ggf. Auffüllungen) sind erfahrungsgemäß als gering tragfähig einzu- schätzen. Sie dürften daher für die Gründung des Erweiterungsbaus kaum geeignet sein. Die darunter prognostizierten Moränenablagerungen bilden mit zunehmender Tiefe einen tragfähi- gen, kaum mehr kompressiblen Baugrund, der als Gründungsschicht geeignet erscheint. Die Existenz von angewitterten oder aufgeweichten Bereichen in der Moräne ist jedoch nicht aus- zuschließen, weswegen die Tiefenlage des tragfähigen Untergrunds zum jetzigen Stand kaum abgeschätzt werden kann.

Die im Talgrund anstehenden Beckenablagerungen bilden erfahrungsgemäß einen gering trag- fähigen Untergrund, der als bautechnisch problematisch zu bezeichnen ist. Für das geplante Bauvorhaben ist somit von zentraler Bedeutung, ob im Bereich des Baugrundstücks Be- ckensedimente anstehen oder ob diese - wie erwartet bzw. „erhofft“ - unterhalb des Bauareals auskeilen.

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Erweiterungsbau VuB BW Minneggstraße in Ravensburg Geologischer Grundlagenbericht vom 23.10.2025 Projekt Nr. 250507 Seite 10

Vor diesem Hintergrund empfehlen wir, zeitnah eine erste Erkundung mit zwei bis drei Klein- bohrungen und Rammsondierungen durchzuführen, um die grundsätzlich beschriebenen geo- logischen Verhältnisse zu verifizieren, die Tiefenlage tragfähiger Moränenablagerungen vorzu- erkunden und insbesondere zu klären, ob auf dem Bauareal mit bautechnisch problematischen Beckenablagerungen zu rechnen ist. Diese „Vorerkundung“ kann dann als Grundlage für eine detailliertere Bewertung der Baugrundfragestellungen unterschiedlicher Planungsvarianten die- nen.

Das Ingenieurbüro Pfoser – Halblaub macht die „Entwurfsplanung“ zur Baugrubensicherung / Gründung und hat hierzu erste Pläne und ein Variantenvergleich in Absprache mit unserem Bü- ro erstellt und vorgelegt [U10].

Projektbearbeiter: Jörg Fischer, M. Eng. Christian Riedl, M. Sc. Dipl.-Ing. Stefan Niefer

Dr. Ebel & Co. GmbH

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Anlage 1.1 Übersichtslageplan M 1:25.000
Untersuchungsgebiet © LGL
© LGL

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Dr. Ebel & Co. Ingenieurgesellschaft für Geotechnik und Wasserwirtschaft mbH St. Ulrich-Straße 21, 88410 Bad Wurzach-Arnach Telefon 07564/94897-10 Telefax 07564/94897-99 info@geotechnik-ebel.de Vorhaben: Ravensburg, Erweiterungsbau Mineggstraße Plan: Maßstab: Lageplan mit Reliefkarte 1:2.000 Aktenzeichen: Anlage: Grundlage: 250507 1.2 LGL
Dr. Ebel & Co. Ingenieurgesellschaft für Geotechnik und Wasserwirtschaft mbH St. Ulrich-Straße 21, 88410 Bad Wurzach-Arnach Telefon 07564/94897-10 Telefax 07564/94897-99 info@geotechnik-ebel.de
Vorhaben: Ravensburg, Erweiterungsbau Mineggstraße
Plan: Lageplan mit ReliefkarteMaßstab: 1:2.000
Aktenzeichen: 250507Anlage: 1.2Grundlage: LGL

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545660 545670 545680 545690 545700 545710 545720 545730 545740 545750 545760 545770 545780 545790 545800 545810 545820 5291480

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0 m 10 m 20 m 30 m 40 m 50 m 1520/6 1154 1463/5 1463/9 1463/17 1148 1463/10 1594 156/3 1463/2 1463/12 1460 1594/1 1463/3 1455 1463/13 1594/10 1463/1 Vorhaben: Ravensburg, 1456 Erweiterungsbau Min Plan: Lageplan mit Luftbild 1594/2 1463/7 Aktenzeichen: Anla 250507 1.3
/10 Vorhaben: Ravensburg, Erweiterungsbau Min Plan: Lageplan mit Luftbild Aktenzeichen: Anla 250507 1.3
10
Vorhaben: Ravensburg, Erweiterungsbau Mineggstraße
Plan: Lageplan mit Luftbild15Maßstab: 1:500
Aktenzeichen: 250507Anla 1.3ge:Grundlage: LGL

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545660 545670 545680 545690 545700 545710 545720 545730 545740 545750 545760 545770 545780 545790 545800 545810 545820 5291480

5291480

5291470

5291460

5291450

5291440

5291430 1

5291420

5291410

5291400

5291390

5291380

5291370

5291360

5291350

0 m 10 m 20 m 30 m 40 m 50 m 1520/6 4 1154 5 0 4 4 4 0 4 5 1463/5 1463/9 1463/17 5 4 5 4 1148 0 5 4 4 1463/10 5 4 1594 4 0 156/3 1463/2 4 5 4 5 5 01463/12 4 Profil 4 4 4 5 0 1460 1594/1 1463/3 044 1455 4 4 5 4 5 1463/153 4 0 5 064 1594/10 1463/1 4 6 Vorhaben: 0 Ravensburg, 1456 Erweiterungsbau Min 4 4 0 Plan: Lageplan mit Höhenl 5 4 4 4 5 0 5 5 4 0 6 4 1594/2 und Profilschnitt 1463/7 Aktenzeichen: Anla 250507 1.4
/10 Vorhaben: Ravensburg, Erweiterungsbau Min Plan: Lageplan mit Höhenl und Profilschnitt Aktenzeichen: Anla 250507 1.4
10
Vorhaben: Ravensburg, Erweiterungsbau Mineggstraße
Plan: Lageplan mit Höhenl und Profilschnittinien 15Maßstab: 1:500
Aktenzeichen: 250507Anla 1.4ge:Grundlage: LGL
1463/1
1456
4
4 0
4 4 4 4 5 5

[Seite 15]

545660 545670 545680 545690 545700 545710 545720 545730 545740 545750 545760 545770 545780 545790 545800 545810 545820 5291480

0 1 00 0 12 21 5291470 1 2 00 2

0 1520/6 0

1154 020 4

5291460 12 00 0 1 02 0 1 0 1 3 0

0 1 1463/5 2 0

02 0 10 0 1 2 2 1463 0 / 3 9 1 0 1 0 0 1

1463/17 0

0 5291450 2 3 0 1 0 3 0 2 03 1148 0 20 3 0 10 0 4 5291440 0 1 1463/01 4 0 0 2 2 1 0 0 1 70 01 0 65

2 3 1594

0 0 1 0 1 60 02 2 1 0 5291430 0 2 0 1 0 0 2 55 0 50 0 1 01 1463/2 1 0 0 2 0 2 01 45 0 5291420 2 40 0 2 23 0 1 00 1 35 0 20 2 0

2 01463/12 2

5291410 0 1 0 3 0 4 0 5 0 0 2 3 0 2 0 2 0 2 2 0 1 03 0 00 42 0 1 2 3 5 0 10 01 0 4 0 10 20 5 0 1 0 0045 0 04 3 2 0 0 3 0 15 1 0 5291400 3 12 10 0 0 0 1460 0 1 2 0 0 20 3 0 0 1 2 2 1594/1 0 2 5 2 2 3

5291390 0 1 1455 345 000 0 10 1463/ 0 3 2 0 0 1 0 0 2 0 0 3 1 0 2 0 0 0 1 4 0 3 1 1 463/13 2 0 1 0 0 02 01 0 4 0 2 2 0 1 2 0 0 1 0 0 2 0 1 4 594/1 D 0 r. Ebel & Co. Ingenieurgesellschaft für 3 0 4 5291380 01 0 0 4 2 20 0 2 Geote 0 3c0hnik und Wasserwirtschaft mbH 03 20 20 10 1 0 0 1 0 2 3 0 5 0 0 1 0 2 2 010 10 0 2 0 1 T S e t. l 0e 2U fo lr n ic h 0 - 7 S 51 0t 6 r in a 4 f ß / 2o 9 e @ 4 2 8 g 1 9 e , 7 o 8 - t 1 8 e 0 4 c 1 h T 0 n e i l k B e - f a e a d b x e W 0 l. 7 d u 5 e rz 6 a 4 c /9 h 4 -A 8 r 9 n 7 a - c 9 h 9

1463/1 23 0

5291370 3 0 04 30 0 1 3 0 00 V R or a ha v b e e n n: sburg,

3 1456 0 20 0 3 4 E 0 rweiterun1 0 gsbau Mineggstraße 0 3 3 0 1 0 1 1 P2lan: Maßstab: 0 0 04 1 4 3L0ageplan mit Geländeneigung 1:500 5291360 12 0 2 0 1 0 00 02 0 1 0 2 0 3 0 1 0 1 0 2 0 3 0 4 0 0 2 0 2 0 2 0 3 0 1 1594/2 0 2 0 3 0 0 0 230 4 3 0

1463/7

Aktenzeichen: Anlage: Grundlage: 250507 1.5 LGL 5291350 ]°[ gnugieN 0 m 10 m 20 m 30 m 40 m 50 m

[Seite 16]

Beilage 1

GEOLOGISCHES LANDESAMT BADEN-WÜRTTEMBERG: Auszug aus Geologischer Karte 1:25.000 Blatt Nr. 8223 Ravensburg (eine Seite)

[Seite 17]

[Seite 17: Text nur als Bild — nicht lesbar]

[Seite 18]

Beilage 2

LANDESAMT FÜR GEOLOGIE, ROHSTOFFE UND BERGBAU

BADEN-WÜRTTEMBERG (LGRB), Freiburg:

digitale Geologische Karte 1:50.000 (GK50)

Ingenieurgeologische Gefahrenhinweiskarte (IGHK50)

(drei Seiten)

[Seite 20]

23.Oct.25 9986825 541537 5294907 549545

1 : 50000

IGHK50: Vermutete Verkarstungsstruktur

IGHK50: Verkarstungsgefährdung

IGHK50: Veränderlich feste Gesteine

IGHK50: Jahreszeitliche Volumenänderung

IGHK50: Setzungen

IGHK50: Ölschieferhebungen

IGHK50: Steinschlag/Felssturz

IGHK50: Rutschungsgebiete

Topographie (Rasterdaten des LGL)

[Seite 21]

Setzungsgefahr auf Grund bindiger, kompressibler Lockergesteine IGHK50: Vermutete Verkarstungsstruktur Vermutete Verkarstungsstruktur IGHK50: Ölschieferhebungen Kartierung Ölschieferhebungen Digitales Geländemodell (DGM) Gefahr von Baugrundhebungen durch Austrocknung bituminöser, pyritführender Ton- und Mergelsteine infolge Kristallisationsdrucks von Sulfatmineralneubildungen auf Schichtflächen. Bodenkarte (BK) IGHK50: Steinschlag/Felssturz Geologische Karte (GK) Steinschlag/Felssturz Topografische Karte (TK) Potenzielle Ausbruchsgebiete für Steinschlag und Felssturz Aufschlussdatenbank (ADB) Sonstige IGHK50: Rutschungsgebiete Rutschungsgebiete IGHK50: Verkarstungsgefährdung Rutschungsgebiete nach Geologischer Karte (GK 25) Verkarstungsgefährdung Rutschungsgebiete nach fernerkundlicher Auswertung (Digitales Geländemodell) Karbonatkarst

Sulfatkarst

Karbonat-/Sulfatkarst

nicht bearbeitet, Verkarstungserscheinungen möglich

nicht bearbeitet, Verkarstungserscheinungen unwahrscheinlich

IGHK50: Veränderlich feste Gesteine Veränderlich feste Gesteine vorhanden

IGHK50: Jahreszeitliche Volumenänderung Jahreszeitliche Volumenänderung Gefahr von Setzungen und Hebungen aufgrund jahreszeitlicher Volumenänderungen

IGHK50: Setzungen Setzungen Gefahr von uneinheitlichem Setzungsverhalten auf Grund anthropogener Auffüllungen

Setzungsgefahr auf Grund organischer, kompressibler Lockergesteine

23.Oct.25

[Seite 22]

Beilage 3

LANDESAMT FÜR GEOLOGIE, ROHSTOFFE UND BERGBAU

BADEN-WÜRTTEMBERG (LGRB), Freiburg:

Auszug aus der Aufschlussdatenbank: Lageplan und

Bohrprofile (13 Seiten)

[Seite 23]

[Seite 23: Text nur als Bild — nicht lesbar]

[Seite 24]

8223/181 Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg LGRB-Archiv

[Seite 25]

8223/182 Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg LGRB-Archiv

[Seite 26]

8223/183 Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg LGRB-Archiv

[Seite 27]

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Humus 0,2 Auffüllung, Schluff, Kies u A p Sond, Ziegelreste 0,6 Schluff, orgonisch, weich p,g .0 ss. braun, erdfeucht • .u. ,.3 ,u, ~ SWczhluhf,f , saon„dig mit Pflonzenresten

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[Seite 28]

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[Seite 29]

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[Seite 30]

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[Seite 36]

Beilage 4

LANDRATSAMT RAVENSBURG, BAU- UND UMWELTAMT:

Bohrprofil der LGRB-Bohrung Nr. 4079

(eine Seite)

[Seite 38]

Beilage 5

LANDESAMT FÜR GEOLOGIE, ROHSTOFFE UND BERGBAU

BADEN-WÜRTTEMBERG (LGRB), Freiburg:

Auszug aus dem Informationssystem

Oberflächennahe Geothermie (ISONG)

(sechs Seiten)

[Seite 39]

Oberflächennahe Geothermie - Anfrage vom 28.05.2025: Gemarkung 'Ravensburg' Ost/Nord : 545751 / 5291417

Allgemeine Hinweise

Die folgenden Hinweise sind automatisch generiert und ungeprüft. Sie dienen der Information des Bauherren bzw. gegebenenfalls dessen Planungsbüros und der Bohrfirma. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass neben den aufgeführten auch bisher nicht bekannte Bohrrisiken im Zusammenhang mit dem Bau von Erd- wärmesonden auftreten. Die aufgeführten Risiken und Schwierigkeiten sind bei Einhaltung der Auflagen- empfehlungen, Beachtung der "Leitlinien Qualitätssicherung Erdwärmesonden" des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft (http://www.um.baden-wuerttemberg.de) und bei Ausführung der Bohrarbeiten nach dem Stand der Technik grundsätzlich beherrschbar.

Die Hinweise können eine sorgfältige Planung von Einzelvorhaben nicht ersetzen. Weitere Hinweise zum Bau von Erdwärmesonden sind im "Leitfaden zur Nutzung von Erdwärme mit Erdwärmesonden", 4. Auflage 2005 des UM zu finden (http://www.lgrb-bw.de/download_pool/Leitfaden_-_Nutzung_von_Erdwaerme.pdf). Das RPF/LGRB ist bestrebt, dieses Informationssystem fortlaufend zu aktualisieren. Hierbei ist es auf Ihre Mithilfe angewiesen. Deshalb sind die Ergebnisse einer Erdwärmesondenbohrung (Bohrprofil, Grundwasserstand) an das RP Freiburg, Abt. 9, LGRB, Albertstr. 5, 79104 Freiburg zu schicken.

I Lage der geplanten Bohrung(en) hinsichtlich Grundwassernutzungen

Der gewählte Bohrpunkt liegt nach den Wasserschutzgebietskarten der Umweltverwaltung (Stand Juni 2015, ergänzt um die vom RPF/LGRB hydrogeologisch abgegrenzten Wasser- und Heilquellenschutzgebiete) AUSSERHALB von Wasser- und Quellenschutzgebieten. Eine flurstücksgenaue Überprüfung dieses Sachverhaltes durch das zuständige Umweltamt des jeweiligen Stadt- oder Landkreises ist erforderlich.

II Prognostisches Bohrprofil:

Siehe Anhang.

© Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 9, LGRB - Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau - Seite 1 von 6 [Bearb.Nr. 2e-2664299-Ravensburg] - Datengenauigkeit und Haftungsausschluss siehe ISONG-Erläuterungen Bearbeitungsstand geologische Grundlagen: 2007

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Oberflächennahe Geothermie - Anfrage vom 28.05.2025: Gemarkung 'Ravensburg' Ost/Nord : 545751 / 5291417

III Schutzziele und standortbezogene Bohrrisiken

III.1 Schutz genutzter/nutzbarer Grundwasservorkommen

Beschränkung der Bohrtiefe auf 356 m

Erläuterungen:

Der Schutz tiefer genutzter/nutzbarer Grundwasservorkommen dient der langfristigen Sicherstellung der Trinkwasserversorgung.

Beschränkung der Bohrtiefe auf m (Top Haßmersheim-Schichten + Sicherheitszuschlag) oder bei Betreuung der Bohrung(en) bis zum Top Haßmersheim-Schichten, der vor Ort durch eine(n) in der regionalen Geologie erfahrene(n) Geowissenschaftler(in) erkannt werden muss. Die Haßmersheim-Schichten dürfen nicht durchbohrt werden, solange nicht eine Beurteilung der lokalen geologisch-hydrogeologischen Verhältnisse durch eine(n) in der regionalen Geologie erfahrene(n) Geowissenschaftler(in) nachweist, dass die hydraulische Trennwirkung der Haßmersheim-Schichten im Planungsbereich aufgehoben ist.

Erläuterungen:

Die Haßmersheim-Schichten können am gewählten Bohrpunkt aufgrund ihrer faziellen Ausprägung den Oberen Muschelkalk in unterschiedliche Grundwasserstockwerke unterteilen.

Beschränkung der Bohrtiefe aufgrund des Vorkommens leichtlöslicher Gesteine (Salz) auf m

Erläuterungen:

Die Lösung von Salz kann im Umfeld von Bohrungen zu Auswirkungen auf das Gebirge und darüber liegende genutzte/nutzbare Grundwasservorkommen führen.

III.2 Bohr- oder ausbautechnische Schwierigkeiten und/oder Baugrundschäden wegen möglicher Karsthohlräume und/oder größerer Spalten im Untergrund (siehe prognostisches Bohrprofil)

Abbruch der Bohrung(en) bei deutlichem Spülungsverlust (mehr als 2 l/s) sowie beim Anbohren von Hohlräumen größer 2 m Tiefe

Erläuterungen: Ein Abbruch der Bohrung(en) kann erforderlich werden, da die Gefahr besteht, dass das Bohrloch nicht mehr wirksam abgedichtet oder durch einen unzureichenden Gebirgsanschluss die Effizienz der Erdwärmesonde herabgesetzt werden kann. Liegt die Verkarstung weniger als 50 m unter Geländeoberfläche, sind bohrbedingte Verbrüche mit Setzungen an der Erdoberfläche nicht auszuschließen.

© Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 9, LGRB - Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau - Seite 2 von 6 [Bearb.Nr. 2e-2664299-Ravensburg] - Datengenauigkeit und Haftungsausschluss siehe ISONG-Erläuterungen Bearbeitungsstand geologische Grundlagen: 2007

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III.3 Bohr- oder ausbautechnische Schwierigkeiten und/oder Baugrundschäden wegen sulfathaltigen Gesteins im Untergrund möglich (siehe prognostisches Bohrprofil)

Abbruch der Bohrung(en) beim ersten Auftreten von Gips oder Anhydrit im Bohrgut (= Gips- bzw. Anhydritspiegel). Die fachtechnische Vor-Ort-Betreuung der Bohrung(en) durch eine(n) in der regionalen Geologie erfahrene(n) Geowissenschaftler(in) ist daher erforderlich. Wenn in sulfathaltiges Gestein gebohrt wurde, müssen die Bohrung(en) von der Endtiefe bis 1 m über die Oberkante des sulfathaltigen Gesteins dauerhaft abgedichtet werden. Darüber können sie mit Erdwärmesonden ausgebaut werden.

Erläuterungen:

Beim Auftreten anhydrithaltiger Gesteine kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Funktions- fähigkeit der Erdwärmesonde(n) als Folge der Umwandlung von Anhydrit in Gips (Volumenzunahme) im Laufe der Zeit eingeschränkt wird bzw. verloren geht. In diesem Falle sind Geländehebungen durch Volumenzunahme bei der Umwandlung von Anhydrit in Gips und hieraus resultierende Schäden, die auch über die unmittelbare Umgebung des Bohransatzpunktes hinaus reichen können, nicht auszu- schließen. Die Tiefenlage des Gips-/Anhydritspiegels kann engräumig stark variieren bzw. die Sulfatgesteine können lokal vollständig ausgelaugt sein.

III.4 Zementangreifendes Grundwasser wegen sulfathaltigen Gesteins zu erwarten (siehe prognostisches Bohrprofil)

Verwendung von Zement mit hohem Sulfatwiderstand (nach DIN EN197-1) erforderlich

Erläuterungen:

Zementangreifende Wässer können eine aus herkömmlichem Zement hergestellte Abdichtung schädigen.

III.5 Gasaustritte während der Bohr- und Ausrüstungsarbeiten sowie nach Sondeneinbau bei Bohrtiefen größer 29 m möglich (Quartärbasis + Sicherheitszuschlag, siehe Ziffer II)

Kohlendioxid Erdgas

Die Möglichkeit des Auftretens von Gasen und Gefährdungen durch Gasaustritte sind vor Aufnahme der Bohrarbeiten ordnungsgemäß durch den Bohrunternehmer oder die von ihm mit der Gefährdungs- beurteilung Beauftragten zu ermitteln und zu beurteilen. Auf dieser Grundlage sind Sicherheits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen (z. B. Lüftung, gefahrlose Ableitung, Maßnahmen der Bohrloch- beherrschung, u.a., bei Erdgas auch Bohrlochverschlusseinrichtung und Explosionsschutz) vorzusehen und geeignete Arbeitsmittel bereitzustellen. Gegebenenfalls technisch nicht weiter zu vermindernde Gasaustritte aus den fertig zementierten Bohrlöchern dürfen nicht zu Gefährdungen führen. Auf die zementangreifende Eigenschaft von freiem Kohlendioxid wird verwiesen.

Erläuterungen:

Bereits bei der Vorbereitung und Planung der Bohr- und Ausrüstungsarbeiten bestehen gesetzlich (u. a. nach dem Arbeitsschutzgesetz) begründete Anforderungen, gegebenenfalls zu erwartende gefährliche Gaskonzentrationen zu vermeiden. Im späteren Betrieb der Sonde muss durch die technische Bauausführung der Anlage gewährleistet sein, dass schleichend austretende Gase (Migration) sich nicht in gefährlichen Konzentrationen ansammeln können; erforderlichenfalls sind sie gefahrlos ins Freie abzuführen.

© Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 9, LGRB - Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau - Seite 3 von 6 [Bearb.Nr. 2e-2664299-Ravensburg] - Datengenauigkeit und Haftungsausschluss siehe ISONG-Erläuterungen Bearbeitungsstand geologische Grundlagen: 2007

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Oberflächennahe Geothermie - Anfrage vom 28.05.2025: Gemarkung 'Ravensburg' Ost/Nord : 545751 / 5291417

III.6 Artesisch gespanntes Grundwasser möglich

Beim Antreffen von artesisch gespanntem Grundwasser ist mit der Unteren Wasserbehörde abzustimmen, ob und wie eine Erdwärmesonde eingebaut werden kann oder ob das Bohrloch ohne Sondeneinbau dauerhaft abgedichtet werden muss.

Erläuterungen:

Beim Erbohren von artesisch gespanntem Grundwasser besteht die Gefahr unkontrollierter Austritte von Grundwasser an der Erdoberfläche. Außerdem kann es beim Anbohren von Artesern infolge Druckabbau und/oder Ausschwemmung von Feinmaterial aus dem Untergrund zu Setzungen im Umfeld der Bohrung(en) kommen.

IV Weitere Hinweise auf geotechnische Risiken:

Organische Böden: Sind organische Böden, z. B. Torf, verbreitet und werden diese durch die Bohrmaß- nahme entwässert, kann dies zu Geländesetzungen führen.

Ölschiefer im Untergrund: Steht Ölschiefer der Posidonienschiefer-Formation (Unterjura) oberflächennah (< 20 m unter Gelände) an, neigt dieser bei Austrocknung (z. B. nach Überbauung, Drainage, Wärmeeintrag) zu teils erheblichen Baugrundhebungen in Folge von Gipskristallisation. Es ist daher sicherzustellen, dass weder die Bohrung(en) noch die Leitungsgräben der Erdwärmesonde(n) zu einer dauerhaften Veränderung des Bodenwasserhaushalts (Austrocknung) führen.

Rutschgefährdete Gebiete: Befindet sich der Bohrplatz auf rutschanfälligem Untergrund, kann die Hangstabilität durch die Einrichtung des Bohrplatzes sowie durch die Bohrausführung, z. B. durch Bohrspülung, vermindert werden. Eine Beschädigung der Erdwärmesonde(n) durch Abscheren infolge von Kriechbewegungen ist nicht auszuschließen

V Gliederung des Untergrundes in Grundwasserleiter und Grundwassergeringleiter

Die Gliederung des Untergrundes in Grundwasserleiter und -geringleiter ist dem prognostischen Bohrprofil im Anhang zu entnehmen. Die Kenntnis darüber dient dazu, schon bei der Planung die erforderlichen Maßnahmen vorzusehen, die beim Bau der Erdwärmesonde einen unkontrollierten artesischen oder einen stockwerksübergreifenden Grundwasserfluss ausschließen und eine dauerhaft dichte Ringraumhinterfüllung sicherstellen (siehe "Leitlinien Qualitätssicherung Erdwärmesonden" des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft). Dies ist zum Schutz des Grundwassers, aber auch des Bauherrn notwendig und vermeidet spätere Schäden.

Aufgrund der regional unterschiedlichen Eigenschaften der Gesteine können einige Gesteine als Grundwasserleiter oder als Grundwassergeringleiter ausgebildet sein. Da auch die Ergiebigkeit der Grundwasservorkommen regional unterschiedlich sein kann, ist ihre Darstellung nur stark vereinfacht möglich. Bei Festgesteinsgrundwasserleitern nimmt sie in der Regel mit größerer Tiefe ab, bei tektonischer Beanspruchung oft zu und an Talhängen und in Tälern ist die Ergiebigkeit in der Regel erhöht.

© Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 9, LGRB - Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau - Seite 4 von 6 [Bearb.Nr. 2e-2664299-Ravensburg] - Datengenauigkeit und Haftungsausschluss siehe ISONG-Erläuterungen Bearbeitungsstand geologische Grundlagen: 2007

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Oberflächennahe Geothermie - Anfrage vom 28.05.2025: Gemarkung 'Ravensburg' Ost/Nord : 545751 / 5291417

© Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 9, LGRB - Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau - Seite 5 von 6 [Bearb.Nr. 2e-2664299-Ravensburg] - Datengenauigkeit und Haftungsausschluss siehe ISONG-Erläuterungen Bearbeitungsstand geologische Grundlagen: 2007

[Seite 44]

Oberflächennahe Geothermie - Anfrage vom 28.05.2025: Gemarkung 'Ravensburg' R/H : 3545841 / 5293097

Kumulative Wärmeentzugsleistung [W] jeweils bis zur angegebenen Bohrtiefe

Prognostisches Bohrprofil Bohransatzhöhe Bohrtiefe 1800 h 2400 h 447 [m NN] [m] Betrieb pro Jahr Betrieb pro Jahr

Schluff, sandig, kiesig in Wechsellagerung mit Schluff-Kieslagen; Quartär q

20 m

40 m 2200 W 1800 W

Mergel, Fein-Mittelsand mit Mergellagen, stellenweise grobsandig-feinkiesig, lokal Süßwasserkalkbänke; Tertiär (Obere Süßwassermolasse tOS) [Restmächtigkeit] 60 m 3250 W 2700 W

80 m 4350 W 3600 W

100 m 5400 W 4500 W

© Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 9, LGRB - Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau - Seite 6 von 6 [Bearb.Nr. 2e-2664299-Ravensburg] - Datengenauigkeit und Haftungsausschluss siehe ISONG-Erläuterungen Bearbeitungsstand geologische Grundlagen: 2007

[Seite 45]

Beilage 6

LANDRATSAMT RAVENSBURG, BAU- UND UMWELTAMT:

Auskunft aus dem Bodenschutz- und

Altlastenkataster (eine Seite)

[Seite 46]

fischer@geotechnik-ebel.de

Von: Dick, Katharina K.Dick@rv.de Gesendet: Mittwoch, 6. August 2025 15:43 An: fischer@geotechnik-ebel.de Betreff: WG: "Einfache" Auskunft Altlastenkataster / Grundwasser Anlagen: Anl. 1.2 Lageplan mit Isolinien + Profil.pdf

Kennzeichnungsstatus: Gekennzeichnet

Auskunft aus dem Bodenschutz und Altlastenkataster

88214 Ravensburg, Minneggstraße 1, Flst. Nr.: 1463/2, 1463/12

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Fischer,

Sie haben uns um Auskunft über altlastverdächtige Flächen/ Altlasten auf den Flurstücken 1463/2, 1463/12 in 88214 Ravensburg, Minneggstraße 1, gebeten.

Im Bodenschutz- und Altlastenkataster der unteren Bodenschutz- und Altlastenbehörde ist im Bereich der Flurstücke 1463/2, 1463/12 in 88214 Ravensburg, Minneggstraße 1, keine altlastverdächtige Fläche/Altlast eingetragen.

Haben Sie noch Fragen? Rufen sie uns an.

Mit freundlichen Grüßen Katharina Dick Verwaltungspraktikantin


LANDKREIS RAVENSBURG Bau- und Umweltamt Postfach 19 40 88189 Ravensburg

Büro: Kreishaus II, Gartenstraße 107, Ravensburg, Raum E327

K.Dick@rv.de

Tel.: +49(751)85-4124, Fax: +49(751)85-774124

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[Seite 47]

Beilage 7

LANDESAMT FÜR GEOINFORMATION UND LANDENTWICKLUNG BADEN-WÜRTTEMBERG (LGL),

Stuttgart:

Ausdruck aus dem Digitalen Luftbildatlas (Geoportal

BW), Dokumentation historischer Luftbilder

(zwei Seiten)

[Seite 50]

Beilage 8

LANDESANSTALT FÜR UMWELT BADEN-WÜRTTEMBERG

(LUBW), Karlsruhe: Hochwasserrisikomanagement-

Abfrage und Schutzgebiete (zwei Seiten)

[Seite 53]

Beilage 9

GFZ HELMHOLTZ-ZENTRUM FÜR GEOFORSCHUNG,

Potsdam: Abfrage Zuordnung von Orten zu

Erdbebenzonen (eine Seite)

[Seite 54]

Erdbebenzonen- und Untergrundklassenabfrage https://ebz.gfz-potsdam.de/index_ug_cms.php?ortsname=Ravensbur...

Abfrage zur Zuordnung von Orten zu Erdbebenzonen der DIN 4149 (Fassung 2005) unter Zugrundelegung der Koordinaten der jeweiligen Ortsmitten

Ravensburg (PLZ: 88212) in Baden-Württemberg gehört, bezogen auf die Koordinaten der Ortsmitte, zur Erdbebenzone 1 sowie zur Untergrundklasse S. Wünschen Sie weitere Informationen zu den Lastannahmen, die zur entsprechenden Erdbebenzone in Verbindung mit der Untergrundklasse gehören, klicken Siehier.

Die Koordinaten anhand des o.g. Datensatzes lauten: 47.79°N, 9.61°E

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