231216_LU-Mundenheim_Flüchtlingsunterkunft_Versickerung.pdf

Abbruch des Asylbewerberwohnheims am Rampenweg 8 in Ludwigshafen

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LUDWIGSHAFEN-MUNDENHEIM

FLÜCHTLINGSUNTERKUNFT

RAMPENWEG 8

Geo- und Abfalltechnischer

Untersuchungsbericht

10. NOVEMBER 2023

MUP UMWELTTECHNIK GMBH WIEBLINGER WEG 21 69123 HEIDELBERG T: 06221 4504 0 IBL@MUP-GROUP.COM HTTPS://MUP-IBL.COM/

INHALT

1 EINLEITUNG ................................................................................................................................. 5

1.1 Veranlassung ........................................................................................................................... 5

1.2 Verwendete Unterlagen .......................................................................................................... 5

1.3 Aufgabenstellung..................................................................................................................... 6

2 STANDORTBESCHREIBUNG.......................................................................................................... 6

2.1 Lage ......................................................................................................................................... 6

2.2 Geologischer Überblick ........................................................................................................... 6

2.3 Hydrogeologie und Wasserschutzgebiete ............................................................................... 6

2.4 Erdbebenwirkung und Frostzone ............................................................................................ 7

3 UNTERSUCHUNGEN..................................................................................................................... 8

3.1 Geländearbeiten ...................................................................................................................... 8

3.2 Laboruntersuchungen ............................................................................................................. 9

3.2.1 Bodenmechanische Laboruntersuchungen ............................................................................. 9

3.2.2 Chemische Laboruntersuchungen ........................................................................................... 9

4 ERGEBNISSE ............................................................................................................................... 11

4.1 Untergrundaufbau ................................................................................................................. 11

4.2 Grundwasserverhältnisse ...................................................................................................... 12

4.3 Ergebnisse der bodenmechanischen Laboruntersuchungen ................................................ 12

4.4 Ergebnisse und Bewertung der chemischen Laboruntersuchungen..................................... 13

4.5 Ergebnisse der Versickerungsversuche ................................................................................. 14

5 BODENKLASSIFIKATION, BODENMECHANISCHE KENNWERTE ................................................. 15

5.1 Bodenklassifikation ............................................................................................................... 15

5.2 Bodenkennwerte ................................................................................................................... 16

5.3 Homogenbereiche ................................................................................................................. 16

5.4 Hinweise zu den Homogenbereichen.................................................................................... 18

6 DISKUSSION ............................................................................................................................... 19

6.1 Durchlässigkeit des Bodens ................................................................................................... 19

6.2 Mögliche Schadensursachen ................................................................................................. 20

6.3 Empfehlung ........................................................................................................................... 20

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7 ABSCHLIEßENDE BEMERKUNGEN.............................................................................................. 21

ABKÜRZUNGEN

m u. GOK Meter unter Geländeoberkante

m NN Meter über Normalnull

TABELLEN

Tabelle 1: Übersicht der Mischproben, Einzelproben und Analyseumfang der abfallrechtlichen Untersuchung ........................................................................................................................................ 10 Tabelle 2: Ergebnisse der Wassergehaltsbestimmungen ..................................................................... 12 Tabelle 3: Ergebnisse der Korngrößenverteilung .................................................................................. 12 Tabelle 4: Ergebnisse der chemischen Untersuchungen und Einstufung nach Ersatzbaustoffverordnung ..................................................................................................................... 13 Tabelle 5: Auswertung der Versickerungsversuche .............................................................................. 14 Tabelle 6: Bodenklassifizierung ............................................................................................................. 15 Tabelle 7: Bodenkennwerte der erkundeten Böden, gem. Bautabellen für Ingenieure ....................... 16 Tabelle 8: Kennwerte zu Beschreibung der Homogenbereiche für Böden für die Geotechnische Kategorie GK 2; entsprechend ATV DIN 18300. .................................................................................... 17 Tabelle 9: Bewertung der Versickerungsversuche und Kornverteilungen ............................................ 19

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1 EINLEITUNG

1.1 VERANLASSUNG

Die Stadt Ludwigshafen (Bereich Gebäudewirtschaft) betreibt die Flüchtlingsunterkünfte im Rampenweg 8 in Ludwigshafen-Mundenheim. Laut Aussage des Auftraggebers sind sowohl die Wände als auch die tragende Bodenplatte stark durchnässt.

Für die Maßnahme der Anlage ist eine geotechnische und abfallrechtliche Untersuchung des Untergrunds erforderlich. Die MuP Umwelttechnik GmbH aus Heidelberg wurde per Mail am 05.10.2023 von der Stadt Ludwigshafen, vertreten durch Frau Gürsoy mit der Durchführung der geo- und abfalltechnischen Untersuchung beauftragt.

1.2 VERWENDETE UNTERLAGEN

[1] SÜBA Consult Asylantenwohnheim, Rampenweg 8 LU- Rheingönheim, Erdgeschoß Entwässerung Plan E 1 Maßstab 1/100 November 1991

[2] SÜBA Consult Asylantenwohnheim, Rampenweg 8 LU- Rheingönheim, Obergeschoß Entwässerung Plan E 1 Maßstab 1/100 November 1991

[3] SÜBA Consult Asylantenwohnheim, Rampenweg 8 LU- Rheingönheim, Erdgeschoß Stangschema Plan E 1 Maßstab 1/100 November 1991

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1.3 AUFGABENSTELLUNG

Die Stadt Ludwigshafen beabsichtigt den Ursprung für das Eindringen von Wasser in die Wände, sowie in die Bodenplatte zu erkunden. Um aussagekräftige Ergebnisse für eine mögliche Ursache zu erlangen, sind Kleinrammbohrungen um das Gebäude herum notwendig. Zur Klärung ob Stauwasser vor Ort in tiefere Bodenschichten versickert werden kann, sollt auch die Versickerungsfähigkeit der anstehenden Bodenschichten geklärt werden.

Weiterhin sollen Aussagen zur abfallrechtlichen Situation der Aushubmassen getroffen werden.

Im Vorfeld sind alle Bohransatzpunkte durch einen nach §20SprengG zertifizierten Feuerwerker mittels Georadars von der Oberfläche freizumessen.

Die Ergebnisse der Untersuchungen werden in diesem Geo- und abfalltechnischen Untersuchungsbericht zusammengefasst.

2 STANDORTBESCHREIBUNG

2.1 LAGE

Das Untersuchungsgelände liegt im Rampenweg 6-10 im Ludwigshafener Stadtteil Mundenheim und umfasst etwa 6.000 m² (vgl. Anlage 1). Nördlich und westlich angrenzend befinden sich Schrottplätze. Südlich wird das Gelände von der Bundesstraße 44 begrenzt. Östlich angrenzend ist der Straßendamm der Erbacher Straße aufgebaut, die im weiteren Verlauf über die B44 über eine Brücke geleitet wird.

Mit Ausnahme des Straßendamms der Erbacher Straße ist das Gelände größtenteils eben. Die Geländehöhen der Bohransatzpunkte liegen zwischen 94,85 m NN und 95,12 m NN.

Das nächstgelegene Gewässer ist der ca. 700 m entfernte Brückeweggraben.

2.2 GEOLOGISCHER ÜBERBLICK

Das Untersuchungsgelände liegt aus geologischer Sicht im Oberrheingraben. Laut geologischer Übersichtskarte aus dem Kartenviewer Rheinland-Pfalz [20] setzen unterhalb anthropogener Auffüllungen quartäre Flugsande ein. Die Flugsande setzen sich aus Fein- bis Mittelsanden mit schluffigen Anteilen zusammen.

2.3 HYDROGEOLOGIE UND WASSERSCHUTZGEBIETE

Gemäß dem Wasserprotal Rheinland-Pfalz liegt das Untersuchungsgebiet außerhalb von Wasserschutzgebieten.

Nach Abfrage aus dem Kartenviewer Rheinland-Pfalz [20] liegt der Grundwasserflurabstand auf dem Gelände bei etwa 6,6 m.

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2.4 ERDBEBENWIRKUNG UND FROSTZONE

Gemäß dem Deutschen Geoforschungszentrum Potsdam [10] sind für die Untersuchungsgebiete folgende Zuordnungen anzusetzen:

  • Erdbebenzone 1 (Intensitätsintervalle 6,5 ≤ l ≤ 7; Bemessungswert der Bodenbeschleunigung a =0,4 m/s²); g

  • Untergrundklasse S (Gebiete tiefer Beckenstrukturen mit mächtiger Sedimentfüllung)

  • Baugrundklasse C (Hauptsächlich gemischt- bis feinkörnige Lockergesteine in mindestens Steifer Konsistenz).

Die Untersuchungsgebiete befinden sich in der Frosteinwirkungszone I, in welcher eine geringe Frostgefährdung, sowie geringe Frosteindringtiefen anzusetzen sind.

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3 UNTERSUCHUNGEN

3.1 GELÄNDEARBEITEN

Zur Erkundung des Untergrundes wurden am 13.10.2023 folgende Geländearbeiten durch die Fa. WST-GmbH durchgeführt:

  • 4 x Rammkernsondierungen nach DIN EN ISO 22475-1 [13] bis in max. 6 m Tiefe

  • 2 x schwere Rammsondierungen nach DIN EN ISO 22476-2 [14] bis in max. 6 m Tiefe

  • 3 x Versickerungsversuch im sohloffenen Vollrohr

Der bei den Bohrarbeiten angetroffene lithologische Aufbau des Untergrundes wurde im Feld nach DIN EN ISO 14688-1 [15] angesprochen und organoleptisch begutachtet und ist in Anlage 3 grafisch dargestellt. Die Ergebnisse der schweren Rammsondierungen sind diesem Bericht als Anlage 4 beigefügt.

Aus den Bohrungen wurden gestörte Bodenproben entnommen. Die Probenahme erfolgte nach Schichten getrennt bzw. meterweise unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Bodenansprache.

Die Ergebnisse der Versickerungsversuche in den Bohrlöchern der Rammkernsondierungen RKS 1, RKS 3 und RKS 4 sind im Kapitel 4.5 dargestellt. Die vollständigen Protokolle sind diesem Bericht als Anlage 6 beigefügt.

Die Lage der Bohransatzpunkte wurde im Feld mittels GPS eingemessen und ist dem Lageplan in Anlage 2 zu entnehmen.

Unterlagen zur Kampfmittelfreiheit lagen bis zur Ausführung der Geländeuntersuchungen nicht vor. Deshalb wurden die vier Ansatzpunkte durch einen nach §20 SprenG zertifizierten Feuerwerker mittels Georadar von der Oberfläche freigemessen.

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3.2 LABORUNTERSUCHUNGEN

3.2.1 BODENMECHANISCHE LABORUNTERSUCHUNGEN

Zur Bestimmung der bodenmechanischen Kennwerte, des Schichtaufbaus und der Durchlässigkeitsbeiwerte wurden folgende bodenmechanische Laboruntersuchungen durchgeführt:

  • 2 x Bestimmung der Korngrößenverteilung nach DIN EN ISO 17892-4 [17]

  • 2 x Bestimmung des Wassergehalts nach DIN EN ISO 17892-1 [16]

Die Ergebnisse der bodenmechanischen Laboruntersuchungen sind im Kapitel 4.3, dargestellt.

3.2.2 CHEMISCHE LABORUNTERSUCHUNGEN

Aus den entnommenen Bodenproben wurden insgesamt zwei Mischproben hergestellt. Zur abfallrechtlichen Beurteilung des Untergrundes wurden die Mischproben in einem nach DIN EN ISO/EC 17025 akkreditierten Labor (Agrolab GmbH) auf die Parameter der Ersatzbaustoffverordnung [19] untersucht. Eine Übersicht der Einzelproben, aus denen die Mischproben hergestellt wurden, ist in Tabelle 1 dargestellt.

Die Ergebnisse der chemischen Laboruntersuchungen sind im Kapitel 4.4 zusammengefasst und liegen diesem Bericht als Anlage 8 bei. Die Laborprüfberichte der Agrolab GmbH sind in Anlage 7 aufgeführt.

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Tabelle 1: Übersicht der Mischproben, Einzelproben und Analyseumfang der abfallrechtlichen Untersuchung

MischprobeEinzelprobe / Tiefe [m u. GOK]Analyseumfang
MP 1 AuffüllungRKS 1 / 0,0 – 0,1 m RKS 1 / 0,1 – 0,6 m RKS 1 / 0,6 – 0,9 m RKS 2 / 0,0 – 0,1 m RKS 2 / 0,1 – 0,1 m RKS 3 / 0,0 – 0,3 m RKS 4 / 0,0 – 0,3 mEBV - Materialwerte für Boden/Baggergut BM/BG- 0* inkl. Elution
MP 2 AnstehendesRKS 1 / 0,9 – 1,4 m RKS 1 / 1,4 – 2,0 m RKS 2 / 0,6 – 1,0 m RKS 2 / 1,0 – 2,0 m RKS 3 / 0,3 – 0,7 m RKS 3 / 0,7 – 2,0 m RKS 4 / 0,3 – 1,0 m RKS 4 / 1,0 – 1,5 m RKS 4 / 1,5 – 2,0 mEBV - Materialwerte für Boden/Baggergut BM/BG- 0* inkl. Elution

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4 ERGEBNISSE

4.1 UNTERGRUNDAUFBAU

Anhand der Ergebnisse der Geländearbeiten lässt sich der Schichtenaufbau wie folgt beschreiben:

Schicht (1): Auffüllung

Das Gelände ist mit künstlichen Auffüllungen in einer Mächtigkeit zwischen 0,3 m und 0,9 m bedeckt. Die Auffüllung setzt sich im Wesentlichen aus aufgefüllten sandigen Schluffen und schluffigen Sanden zusammen. Im Bereich der Sondierung RKS 2 befindet sich als oberste Schicht eine 10 cm starke künstlich aufgefüllte Oberbodenschicht. In der Auffüllung wurden Fremdbestandteile in Form von Ziegelbruchstücken, Asche, Schlacke, Sandsteinbruch und Schotter angetroffen.

Organoleptische Auffälligkeiten des Oberbodens ließen sich nicht feststellen.

Einzelnen lassen sich in der Auffüllung folgende Horizonte unterscheiden.

Schicht (1a): Auffüllung Oberboden

Der Oberboden im Bereich RKS 2 besteht aus stak humosen kiesig, schluffigen Sanden von hellbrauner Färbung.

Schicht (1b): Auffüllung Schluff

An allen 4 Untersuchungspositionen wurden schluffige Auffüllungen (sandiger Schluff) angetroffen. Die Mächtigkeit der Schluffhorizonte variiert zwischen 30 cm und 50 cm. Die Zustandsform des Schluff wurde mit steifplastisch bzw. halbfest angesprochen

Schicht (1c): Auffüllung Sand

Die aufgefüllten Sande wiesen schluffige und kiesige Nebengemenganteile auf, bereichsweise sind die aufgefüllten Sande mit humosen Anteilen versehen.

Schicht (2): Anstehender Sand

Schicht (2a): Feinsand

Unter der Auffüllung wurden in allen Bohrungen Feinsande mit schluffigen Anteilen erbohrt. Der Feinsand wird durch vereinzelte Schlufflagen durchzogen.

Der Feinsand reicht bis in eine Tiefe von 2,0 m u. GOK (RKS 2 und RKS 4). In RKS 3 wurde der Feinsand bis in 3,0 m u. GOK erbohrt. Der erdfeuchte Feinsand weist keine organoleptischen Auffälligkeiten auf.

Der hell- / braune bis hell- / graue Feinsand weist nach Auswertung der schweren Rammsondierung mit Schlagzahlen zwischen 2 ≤ n ≥ 9 eine lockere Lagerungsdichte auf. 10

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Schicht (2b): Sand

Der Feinsand wird in allen Bohrungen durch das Einsetzen von gemischtkörnigem Sand mit schluffigen Anteilen unterbrochen. Vereinzelt wurden auch hier Schlufflinsen erbohrt. Der braune bis hellbraune Sand weist eine erdfeuchte Wasserführung auf.

Die Auswertung der schweren Rammsondierung ergibt mit Schlagzahlen 5 ≤ n ≥ 8 eine lockere 10 Lagerungsdichte.

4.2 GRUNDWASSERVERHÄLTNISSE

Bei den durchgeführten Geländearbeiten wurde kein Grundwasserzutritt in die Bohrlöcher festgestellt. Der Grundwasserspiegel wurde nicht erreicht.

4.3 ERGEBNISSE DER BODENMECHANISCHEN LABORUNTERSUCHUNGEN

Die Ergebnisse der durchgeführten Wassergehaltsbestimmungen und Korngrößenanalysen, die an den entnommenen Bodenproben durchgeführt wurden, sind den nachfolgenden Tabellen Tabelle 2 und

Tabelle 3 zu entnehmen. Die vollständigen Versuchsprotokolle liegen diesem Bericht als Anlage 9 bei.

Tabelle 2: Ergebnisse der Wassergehaltsbestimmungen

Aufschluss-Bohrtiefe [m u. GOK]HorizontWassergehalt [%]
punkt
RKS 12,0 – 3,0 mSand3,73
RKS 40,3 – 1,0 mFeinsand4,78

Tabelle 3: Ergebnisse der Korngrößenverteilung

Aufschluss- punktTiefe [m u. GOK]HorizontKornverteilungK-Wert f [m/s]Boden- gruppe
T/U/S/G
[Masse %]
RKS 12,0 – 3,0 mSand-/1,0/97,8/1,23,8*10-4SE
RKS 40,3 – 1,0 mFeinsand9,1/17,3/73,4/0,25,8*10-7SU*

X = nicht bestimmbar

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4.4 ERGEBNISSE UND BEWERTUNG DER CHEMISCHEN LABORUNTERSUCHUNGEN

In Tabelle 4 sind die Ergebnisse der chemischen Untersuchungen aufgeführt. Neben der abfallrechtlichen Einstufung sind die einstufungsrelevanten Parameter aufgeführt. Die vollständigen Auswertetabellen sind in Anlage 8 beigefügt. Die Prüfberichte des Labors sind in Anlage 7 einsehbar.

Tabelle 4: Ergebnisse der chemischen Untersuchungen und Einstufung nach Ersatzbaustoffverordnung

MischprobeEinstufung nach EBVEinstufungsrelevante Parameter
MP 1 AuffüllungBM-0-
MP 2 AnstehendesBM-0-

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4.5 ERGEBNISSE DER VERSICKERUNGSVERSUCHE

Im Rahmen der Untersuchungen wurden Versickerungsversuche zur Bestimmung des Durchlässigkeitsbeiwertes (k-Wert) durchgeführt. f

Die Ergebnisse der ausgeführten Versickerungsversuche sind in Tabelle 5 dargestellt. Die vollständigen Protokolle sind diesem Bericht als Anlage 6 beigefügt.

Tabelle 5: Auswertung der Versickerungsversuche

AufschlusspunktTiefe [m u. GOK]Versuch 1Versuch 2Durchschnitt
K-Wert [m/s] fK-Wert [m/s] fK-Wert [m/s] f
RKS 13,554,42 * 10-63,37 * 10-63,90 * 10-6
RKS 31,001,23 * 10-67,92 * 10-73,96 * 10-7
RKS 43,004,17 * 10-62,84 * 10-63,51 * 10-6

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5 BODENKLASSIFIKATION, BODENMECHANISCHE KENNWERTE

5.1 BODENKLASSIFIKATION

In folgender Tabelle 6 ist die Bodenklassifizierung der erkundeten Böden gemäß VOB, DIN 18196 [18] sowie der ZTV-E StB (Frostempfindlichkeitsklassen) [21] dargestellt. Zusätzlich werden auch die durch die Homogenbereiche abgelösten Bodenklassen der DIN ATV 18300 aus der VOB 2012 [22] aufgeführt.

Tabelle 6: Bodenklassifizierung

Bodenklassen
Frost-Homogen-
Bodengruppegemäß
empfindlichkeitbereich
BodenartBeschreibung
[DIN 18196]DIN 18 300
[ZTVE][DIN 18300]
(Stand 2012)
Schicht (1): Auffüllung
(1a) Auffüllung: OberbodenOberboden, Sand, schluffig, humosOHF2-F3A1
(1b) Auffüllung: Schluff, sandigsandige SchluffeUL – TLF 3B4
(1c) Auffüllung: Sand, schluffigSchluffig SandeSU*F 2 – F 3C3 – 4
Schicht (2): Sand
(2a) FeinsandSchluffige FeinsandeSU*F3C3 – 4
(2b) Sandschluffige SandeSU-SU* SEF2-F3C3 - 4

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5.2 BODENKENNWERTE

Die Bodenkennwerte der erkundeten Böden sind in folgender Tabelle 7 dargestellt.

Tabelle 7: Bodenkennwerte der erkundeten Böden, gem. Bautabellen für Ingenieure

BodenartWichte γ [kN/m2]WichteReibungswinkel(1) Φ [°]Kohäsion c [kN/m2]Steifemodul Es [MN/m2]
u. Auftrieb
γ‘
[kN/m2]
Schicht (1) Auffüllungen
(1a) Auffüllung, Oberboden18,08,0251,0 – 2,0-
(1b) Auffüllung, Schluff, sandig19,0927,52 - 4[6 – 8]
(1c) Auffüllung Sand, schluffig19,010-1130,00 – 1[20 – 30]
Schicht (2) Anstehender Sand
(2a) Feinsand, schluffig (2b) Sand, schluffig19,0 – 20 19,0 – 20,09 – 10 10 – 1127,5 - 30 300 -2 0 - 215 - 25 20 - 35

5.3 HOMOGENBEREICHE

Entsprechend DIN 18300 und DIN ATV sind die angetroffenen Schichten gemäß den Vorgaben der BOB 2016 (DIN ATV 18300) in drei verschiedene Homogenbereiche einzuteilen. Den Homogenbereichen können die in Tabelle 8 aufgeführten Kennwerte zugeordnet werden.

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Tabelle 8: Kennwerte zu Beschreibung der Homogenbereiche für Böden für die Geotechnische Kategorie GK 2; entsprechend ATV DIN 18300.

SchichtenSchicht (1a) Auffüllung OberbodenSchicht (1b) Auffüllung SchluffSchicht (2)
Feinsand / Sand
schluffig
Schicht (1c)
Schluffige Sande
Ortsübliche BezeichnungOberbodenSchluffSand
Kornverteilungn.b.n.b.vgl. Anlage 9 (Kornverteilungen)
Massenanteil, Steine,< 10 %< 20 %< 20 %
Blöcke und große Blöcke
Wichte im feuchten17,0 – 19,0 kN/m³19,0-21,0 kN/m³19,0 – 22,0 kN/m³
Zustand
Undränierten.b.n.b.n.b.
Scherfestigkeit
Wassergehaltn.b.5 – 25 %3 – 20 %
Plastizitätszahln.b.Leicht - mittelplastischn.r.
Konsistenzzahln.b.0,75- 1,25n.r.
LagerungsdichteLocker – mitteldichtn.rLocker -mitteldicht
Organischer AnteilOrganisch bis stark organischNicht organisch bis schwach organischNicht organisch bis stark organisch
BodengruppeOHUL- TLSU – SU* SE
HomogenbereichABC
Abfallrechtlichen.b.BM-0BM-0
Einstufung

n.b. = nicht bestimmt

n.r. = nicht relevant

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5.4 HINWEISE ZU DEN HOMOGENBEREICHEN

Homogenbereich A:

Oberboden ist getrennt auszuheben und zu lagern. Der Oberboden ist bei Bauarbeiten in seiner ursprünglichen Eigenschaft zu erhalten.

Homogenbereich B:

Die aufgefüllten Schluffe aus Homogenbereich B sind geotechnisch aufgrund des hohen Feinkornanteils zum Wiedereinbau für bautechnische Zwecke wie z.B. Verfüllmaterial in Arbeitsräumen nur nach Bodenverbesserung mittels Bindemittelzugabe geeignet. Das Material ist als mittelschwer lösbar einzustufen

Homogenbereich C:

Die Feinsande und Sande aus Homogenbereich C sind geotechnisch für eine Wiederverwendung geeignet. Gegebenenfalls kann eine Bindemittelzugabe erforderlich sein. Die Fein- / Sande sind als leicht bis mittelschwer lösbar einzustufen.

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6 DISKUSSION

6.1 DURCHLÄSSIGKEIT DES BODENS

Laut dem Merkblatt DWA-A 138 „Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser“ [11] ist eine Versickerung bei Durchlässigkeiten kf im Bereich von 110-3 m/s bis 110-6 m/s möglich. Eine Versickerung in Auffüllungen ist i.d.R. aufgrund von vorsorgendem Bodenschutz nicht erlaubt.

Entsprechend Anhang B der DWA A 138 sind die Ergebnisse verschiedener Verfahren zur Durchlässigkeitsbestimmung für die Dimensionierung von Versickerungsanlagen mit einem Korrekturfaktor zu beaufschlagen. Hierbei beträgt der Korrekturfaktor für die Durchlässigkeiten, die aus Korngrößenverteilungen bestimmt wurden, 0,2. Die Ergebnisse aus Feldversuchen (Versickerungsversuche) werden mit dem Faktor 2 beaufschlagt.

Die Versickerungsversuche wurden in sohloffenen Bohrlöchern der Bohrungen RKS 1, RKS 3 und RKS 4 durchgeführt. Aus einigen durchgeführten Korngrößenverteilungen konnten k-Werte ermittelt f werden.

Die Ergebnisse der Versickerungsversuche und die aus den Korngrößenverteilungen ermittelten k- f Werte werden in Tabelle 9 dargestellt:

Tabelle 9: Bewertung der Versickerungsversuche und Kornverteilungen

Aufschluss-TiefeSchichtK-Wert fKorrektur-Bemessungs-
punkt[m u. GOK][m/s]faktork-Wert [m/s] f
Ergebnisse aus Versickerungsversuchen
RKS 13,55Sand (2b)3,90 * 10-627,79 * 10-6
RKS 31,00Feinsand (2a)3,96 * 10-727,92 * 10-7
RKS 43,00Sand (2b)3,51 * 10-627,01 * 10-6
Ergebnisse aus Kornverteilungen
RKS 12,0 – 3,0Sand (2b)3,8*10-40,27,6 * 10-5
RKS 40,3 – 1,0Feinsand (2a)5,8*10-70,21,16 * 10-7

Gemäß dem Merkblatt DWA-A 138 und den ermittelten k-Werten ist eine Versickerung in den f Feinsanden der Schicht (2a) nicht möglich.

Die Sande der Schicht (2b) sind für eine Versickerung geeignet. Vereinzelt wurden in den Sanden Schlufflinsen erbohrt, die eine Versickerung erschweren könnten. Für die Dimensionierung von Versickerungsanlagen kann in den Horizonten der Schicht (2b) folgender Wert angesetzt werden:

Bemessungswert für den Durchlässigkeitsbeiwert (Schicht (2b) k = 8 x 10 -6 m/s f

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6.2 MÖGLICHE SCHADENSURSACHEN

Schadensursache Vernässungen

In allen Bohrungen um das Gebäude wurde im oberen Bereich eine bindige, gering durchlässige Schicht (Schicht (1b)) festgestellt. Schluff und Ton wirken durch die geringe Durchlässigkeit als Abdichtung für Wasser. Niederschlagswasser versickert somit nur sehr langsam in den Untergrund und wird bei Starkregenereignissen oberflächennah auf den aufgefüllten Schluffen aufgestaut. Im Zusammenhang mit einer Gebäudeabdichtung, die nicht für drückendes Wasser (Wassereinwirkungsklasse W2.1-E) ausgelegt ist, kann das Wasser in die Bodenplatte und die Wände eindringen.

Als Schadensursache für die Vernässung der Bodenplatte und der Wände ist somit Oberflächenwasser anzusehen, welches sich auf den gering durchlässigen oberflächennahen Horizonten (Schicht 1b) aufgestaut hat und aufgrund fehlender Drän- oder Versickerungsstrukturen am Gebäude angreifen kann. Im Zusammenhang mit einer unzureichenden Bauwerksabdichtung für den Lastfall aufstauendes Schichtwasser kommt es in der Folge zu den beobachteten Vernässungen.

6.3 EMPFEHLUNG

Um weitere Feuchteschäden am Gebäude durch das sich oberflächennah auf den Schluffhorizonten aufstauende Schichtwasser zu verhindern, ist um das Gebäude eine Randdränage auszuführen. Bei der Ausführung der Dränage ist sicherzustellen, dass die Grundbruchsicherheit des Gebäudes im Bauzustand nicht gefährdet wird. Die Randdränage hat bis mindestens 20 cm unterhalb dem tiefsten Punkt der aufstauenden Schicht reichen (Einbindetiefe Dränage > 0,9 m).

Das in der Dränage angefallene Niederschlagswasser kann über Rigolen oder Versickerungsschächte in die ab rd. 2,0 m bis 3,0 m unter Gelände einsetzenden Sande versickert werden. Wir empfehlen auf der sicheren Seite die Versickerungssohlen in Tiefen > 3 m unter Gelände einzuplanen. Zur Dimensionierung der Versickerungsanlagen in den Sanden der Schicht (2b) kann der Bemessungsdurchlässigkeitsbeiwert aus Kapitel 6.1 angesetzt werden.

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7 ABSCHLIEßENDE BEMERKUNGEN

Die vorgelegten Untersuchungsergebnisse, Beurteilungen und Empfehlungen basieren auf punktförmigen Bodenaufschlüssen. Zwischen den punktuellen Aufschlüssen können abweichende Boden- und Grundwasserverhältnisse auftreten, die durch die Bohrungen und Schürfe nicht erfasst werden konnten, die abweichende Beurteilungen des Baugrundes ergeben können. Sollten während der Bauausführung abweichende Untergrund- oder Grundwasserverhältnisse angetroffen werden, ist die MuP Umwelttechnik GmbH unverzüglich einzuschalten. Der vorliegende Bericht basiert ausschließlich auf dem vorgefundenen Sachverhalt, dient nur der genannten Zielstellung und ist ausschließlich für den Auftraggeber bestimmt.

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LITERATUR

[10] Deutsches Geoforschungszentrum Potsdam – Auskunft zu Erdbebenrisikobereichen Mitteleuropa, online abgerufen am 20.10.2023 unter: https://www.gfz- potsdam.de/din4149_erdbebenzonenabfrage/

[11] DWA-A 138 „Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser“, Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V., 2005

[12] DIN ATV 18300: VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Erdarbeiten, Deutsches Institut für Normung, Stand September 2009

[13] DIN EN ISO 22475-1: Geotechnische Erkundung und Untersuchung - Probenentnahmeverfahren und Grundwassermessungen - Teil 1: Technische Grundlagen für die Probenentnahme von Boden, Fels und Grundwasser, Deutsches Institut für Normung, Stand Februar 2022

[14] DIN EN ISO 22476-2: Geotechnische Erkundung und Untersuchung - Felduntersuchungen - Teil 2: Rammsondierungen, Deutsches Institut für Normung, Stand März 2012

[15] DIN EN ISO 14688-1: Geotechnische Erkundung und Untersuchung – Benennung, Beschreibung und Klassifizierung von Boden, Deutsches Institut für Normung, Stand November 2011

[16] DIN EN ISO 17892-1: Geotechnische Erkundung und Untersuchung - Laborversuche an Bodenproben - Teil 1: Bestimmung des Wassergehalts, Deutsches Institut für Normung, Stand August 2022

[17] DIN EN ISO 17892-4: Geotechnische Erkundung und Untersuchung - Laborversuche an Bodenproben - Teil 4: Bestimmung der Korngrößenverteilung, Deutsches Institut für Normung, Stand April 2017

[18] DIN 18196: Erd- und Grundbau - Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke, Deutsches Institut für Normung, Stand Mai 2011

[19] Ersatzbaustoffverordnung: Verordnung über die Anforderungen an den Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen in technische Bauwerke vom 09. Juli 2021; Geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 13. Juli 2023 (BGBI. 2023 l Nr. 186); Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit; in Kraft seit 01. August 2023

[20] Kartenviewer Rheinland-Pfalz: Landesamt für Geologie und Bergbau, online abgerufen am 19.10.2023 unter https://mapclient.lgb-rlp.de/

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[21] ZTV-E StB: Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau, Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) Arbeitsgruppe Erd- und Grundbau, 2017

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ANLAGENVERZEICHNIS

Anlage 1 Übersichtslageplan

Anlage 2 Detaillageplan

Anlage 3 Bohrprofile Rammkernsondierungen

Anlage 4 Rammprotokolle

Anlage 5 Geländeschnitte

Anlage 6 Auswertung Versickerungsversuche

Anlage 7 Prüfberichte Agrolab GmbH

Anlage 8 Abfallrechtliche Auswertung

Anlage 9 Bodenmechanische Laborprotokolle

Anlage 10 Kampfmittelbericht

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ANLAGE 1

ÜBERSICHTSLAGEPLAN

[Seite 26: nicht lesbar — ValueError]

ANLAGE 2

DETAILLAGEPLAN

[Seite 28: nicht lesbar — ValueError]

ANLAGE 3

BOHRPROFILE RAMMKERNSONDIERUNGEN

m u. GOK (95,11 m NN) RKS 01 0,0 0,00 0,10 m - Auffüllung , bis 0,10 m Sand, schluffig, schwach kiesig, stark humos, erdfeucht, braun, kalkhaltig, bis 0,60 m geruchlos 0,10 0,60 m - Auffüllung , Sand, schluffig, kiesig, bis 0,90 m Zi, Asch, wenig Schl, 1,0 wenig Scho, Ssb, erdfeucht, braun, sehr kalkhaltig, oag bis 1,40 m 0,60 0,90 m - Auffüllung , Schluff, stark feinsandig, Zi, steif, erdfeucht, braun, sehr kalkhaltig, oag 0,90 1,40 m - Feinsand, 2,0 bis 2,00 m erdfeucht, hellgrau, kalkhaltig, oag 1,40 4,00 m - Sand, schwach schluffig, erdfeucht, hellbraun, kalkhaltig, oag, wenige Schlufflinsen 3,0 bis 3,00 m 4,0 bis 4,00 m Höhenmaßstab: 1:30 Horizontalmaßstab:
Projekt: LU-Mundenheim Flüchtlingsunterkunft
Bohrung: RKS 01
Auftraggeber: MuP Umwelttechnik GmbHOstwert:
Bohrfirma: WST GmbHNordwert:
Bearbeiter: B.BauerAnsatzhöhe: 95,11m
Datum: 22.10.2023AnlageEndtiefe: m
m u. GOK (94,96 m NN) RKS 02 0,0 0,00 0,10 m - Auffüllung Ob:, bis 0,10 m Sand, schluffig, kiesig, stark humos, Gl, Zi, erdfeucht, hellbraun, kalkhaltig, oag bis 0,60 m 0,10 0,60 m - Auffüllung , Schluff, stark feinsandig, schwach kiesig, wenig 1,0 bis 1,00 m Zi, steif, erdfeucht, braun, kalkhaltig, oag 0,60 1,00 m - Feinsand, schwach schluffig, erdfeucht, braun, sehr kalkhaltig, oag 1,00 2,00 m - Feinsand, erdfeucht, hellgrau, kalkhaltig, oag 2,0 bis 2,00 m 2,00 4,00 m - Sand, schwach schluffig, erdfeucht, braun, grau, kalkhaltig, oag, wenige Schlufflinsen 3,0 bis 3,00 m 4,0 bis 4,00 m Höhenmaßstab: 1:30 Horizontalmaßstab:
Projekt: LU-Mundenheim Flüchtlingsunterkunft
Bohrung: RKS 02
Auftraggeber: MuP Umwelttechnik GmbHOstwert:
Bohrfirma: WST GmbHNordwert:
Bearbeiter: B.BauerAnsatzhöhe: 94,96m
Datum: 23.10.2023AnlageEndtiefe: m
m u. GOK (94,85 m NN) RKS 03 0,0 0,00 0,30 m - Auffüllung, Schluff, sandig, bis 0,30 m schwach kiesig, Ziegelbruchstücke, halbfest, trocken, braun, kalkhaltig, geruchlos bis 0,70 m 0,30 0,70 m - Feinsand, schwach schluffig, schwach kiesig, trocken 1,0 bis erdfeucht, weißbraun, kalkhaltig, oag 0,70 3,00 m - Feinsand, erdfeucht, weiß bis hellgrau, kalkhaltig, oag 2,0 bis 2,00 m 3,0 bis 3,00 m 3,00 4,00 m - Sand, erdfeucht, hellbraun, kalkhaltig, oag 4,0 bis 4,00 m Höhenmaßstab: 1:30 Horizontalmaßstab:
Projekt: LU-Mundenheim Flüchtlingsunterkunft
Bohrung: RKS 03
Auftraggeber: MuP Umwelttechnik GmbHOstwert:
Bohrfirma: WST GmbHNordwert:
Bearbeiter: B.BauerAnsatzhöhe: 94,85m
Datum: 23.10.2023AnlageEndtiefe: m
m u. GOK (95,12 m NN) RKS 04 0,0 0,00 0,30 m - Auffüllung, Schluff, sandig, bis 0,30 m schwach kiesig, schwach humos, Ziegelbruchstücke, halbfest, trocken, braun, kalkhaltig, geruchlos 0,30 1,00 m - Feinsand, 1,0 bis 1,00 m schwach schluffig, schwach kiesig, trocken bis erdfeucht, weiß bis braun, kalkhaltig, oag 1,00 1,50 m - Feinsand, bis 1,50 m schluffig, trocken bis erdfeucht, hellbraun, kalkhaltig, oag 1,50 2,00 m - Feinsand, erdfeucht, weiß bis 2,0 bis 2,00 m grau, kalkhaltig, oag, wenige Schlufflinsen 2,00 4,00 m - Sand, erdfeucht, hellbraun, kalkhaltig, oag 3,0 bis 3,00 m 4,0 bis 4,00 m Höhenmaßstab: 1:30 Horizontalmaßstab:
Projekt: LU-Mundenheim Flüchtlingsunterkunft
Bohrung: RKS 04
Auftraggeber: MuP Umwelttechnik GmbHOstwert:
Bohrfirma: WST GmbHNordwert:
Bearbeiter: B.BauerAnsatzhöhe: 95,12m
Datum: 23.10.2023AnlageEndtiefe: m

ANLAGE 4

RAMMPROTOKOLLE

DPH 01 m u. GOK (95,11 m NN) DPH 1 0,0 10,0 0,0 7 8 5 4 4 3 1 2 1,0 1,0 2 2 4 4 4 5 5 7 8 9 2,0 2,0 10 8 8 8 6 5 5 5 6 5 3,0 3,0 6 6 5 6 4 5 5 6 5 7 4,0 4,0 8 Höhenmaßstab: 1:30 Blatt 1 von 1
Projekt: LU-Mundenheim Flüchtlingsunterkunft
Bohrung: DPH 01
Auftraggeber: MuP Umwelttechnik GmbHOstwert:
Bohrfirma: WST GmbHNordwert:
Bearbeiter: B.BauerAnsatzhöhe: 95,11m
Datum: 23.10.2023Endtiefe: m
7
8
5
4
4
3
1
2
2
2
4
4
4
5
5
7
8
9
10
8
8
8
6
5
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5
6
5
6
6
5
6
4
5
5
6
5
7
8
DPH 03 m u. GOK (94,85 m NN) DPH 3 10,0 20,0 0,0 11 20 15 9 7 4 4 4 3 1,0 1,0 4 4 3 3 4 4 5 4 4 4 2,0 2,0 4 4 4 3 4 4 3 4 4 5 3,0 3,0 5 5 3 3 4 4 5 4 5 4 4,0 4,0 4 Höhenmaßstab: 1:30 Blatt 2 von 2
Projekt: LU-Mundenheim Flüchtlingsunterkunft
Bohrung: DPH 03
Auftraggeber: MuP Umwelttechnik GmbHOstwert:
Bohrfirma: WST GmbHNordwert:
Bearbeiter: B.BauerAnsatzhöhe: 94,85m
Datum: 23.10.2023Endtiefe: m
11
20
15
9
7
4
4
4
3
4
4
3
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4
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5
5
5
3
3
4
4
5
4
5
4
4

ANLAGE 5

GELÄNDESCHNITTE

Nord A A' Süd

96,00

95,00 B

94,00

93,00 C

92,00

91,00

Homogenbereich A

Homogenbereich B

Nord B B' Süd

Homogenbereich C

96,00

95,00 A e C d c B b a

Index Datum Änderung 94,00 PROJEKTBEZEICHNUNG: Ludwigshafen-Mundenheim Flüchtlingsunterkunft Rampenweg 8

PLANBEZEICHNUNG: Geologischer Profilschnitt A - A' und B - B'

93,00 C Anlage: 4 Maßstab:- Plan Nr.: -

Gezeichnet: msz Datum: 06.11.2023 Proj.-Nr.: 231216 Geprüft: bb 92,00 AUFTRAGGEBER: Stadt Ludwigshafen Bereich Gebäudewirtschaft Postfach 21 12 25 67012 Ludwigshafen

AUFTRAGNEHMER:

MuP Umwelttechnik GmbH 91,00 Wieblinger Weg 21 69123 Heidelberg

PLANVERFASSER: MuP Umwelttechnik GmbH Technologiepark ▪UmweltPark Wieblinger Weg 21 ▪69123 Heidelberg

Tel.: +49 6221 / 45 04-0 www.mup-ibl.com Fax: +49 6221 / 45 04-60 info@mup-group.com

ANLAGE 6

AUSWERTUNG VERSICKERUNGSVERSUCHE

WST-GmbH, Elly-Beinhorn-Str. 6, 69214 Eppelheim

Projekt: LU-Mundenheim Flüchtlingsunterkunft WST-Proj.-Nr: 231076 Ausführung: A. Razzaq, B.Sc. Geow. Datum: 13.10.2023

VV im sohloffenen Vollrohr

Versuch Nr.: 1 RKS 1 Versuchstiefe: 3,55 m u. GOK Open-End-Test in ungesättigter Bodenzone

h = Wassersäule im Rohr [m]t = Zeit [sek.]Absenkung im Vollrohr [m]Q [m³] gesamtQ [m³/s]
4,00000,00000Mittelwert Q [m³/s]: 1,86E-06
3,720300,2804,45E-041,48E-05
3,650600,3505,57E-043,71E-06
3,610900,3906,20E-042,12E-06
3,5601200,4407,00E-042,65E-06Höhe d. Wassersäule zu Beginn [m] 4,00
3,5301500,4707,48E-041,59E-06
3,5001800,5007,95E-041,59E-06Durchmesser Messrohr [m]: 0,045
3,4602100,5408,59E-042,12E-061 cm Absenkung = m³ 1,59E-05
3,4302400,5709,07E-041,59E-061 cm Absenkung = ml 15,90
3,4102700,5909,38E-041,06E-06Radius Messrohr [m] 0,023
3,3803000,6209,86E-041,59E-06Mittelwert h [m] 3,390
3,3603300,6401,02E-031,06E-06
3,3403600,6601,05E-031,06E-06
3,3203900,6801,08E-031,06E-06
3,2904200,7101,13E-031,59E-06
3,2804500,7201,15E-035,30E-07
3,2704800,7301,16E-035,30E-07
3,2605100,7401,18E-035,30E-07
3,2405400,7601,21E-031,06E-06
3,2205700,7801,24E-031,06E-06
3,2106000,7901,26E-035,30E-07
3,2006300,8001,27E-035,30E-07
3,1906600,8101,29E-035,30E-07
3,1706900,8301,32E-031,06E-06
3,1607200,8401,34E-035,30E-07

Auswertung (nach Prinz 1977, S. 76/77 2.85.c):

Q [m³/s] Mit: Q = Wasserzugabe k = ----------------------- r = Radius Messrohr f 5,5 x r [m] x h [m] h = Höhe Wassersäule 5,5 = Formelkonstante

1,86E-06 m³/s k = --------------------------- = 4,42E-06 m/s f 0,420 m²

Verdichtung während der Bohrung kann zu veränderten Versickerungsraten führen!

Vers. 02/19

WST-GmbH, Elly-Beinhorn-Str. 6, 69214 Eppelheim

Projekt: LU-Mundenheim Flüchtlingsunterkunft WST-Proj.-Nr: 231076 Ausführung: A. Razzaq, B.Sc. Geow. Datum: 13.10.2023

VV im sohloffenen Vollrohr

Versuch Nr.: 2 RKS 1 Versuchstiefe: 3,55 m u. GOK Open-End-Test in ungesättigter Bodenzone

h = Wassersäule im Rohr [m]t = Zeit [sek.]Absenkung im Vollrohr [m]Q [m³] gesamtQ [m³/s]
4,00000,00000Mittelwert Q [m³/s]: 1,50E-06
3,950300,0507,95E-052,65E-06
3,910600,0901,43E-042,12E-06
3,880900,1201,91E-041,59E-06
3,8501200,1502,39E-041,59E-06Höhe d. Wassersäule zu Beginn [m] 4,00
3,8101500,1903,02E-042,12E-06
3,7701800,2303,66E-042,12E-06Durchmesser Messrohr [m]: 0,045
3,7302100,2704,29E-042,12E-061 cm Absenkung = m³ 1,59E-05
3,7002400,3004,77E-041,59E-061 cm Absenkung = ml 15,90
3,6602700,3405,41E-042,12E-06Radius Messrohr [m] 0,023
3,6403000,3605,73E-041,06E-06Mittelwert h [m] 3,599
3,6103300,3906,20E-041,59E-06
3,5803600,4206,68E-041,59E-06
3,5503900,4507,16E-041,59E-06
3,5204200,4807,63E-041,59E-06
3,4904500,5108,11E-041,59E-06
3,4404800,5608,91E-042,65E-06
3,4205100,5809,22E-041,06E-06
3,3905400,6109,70E-041,59E-06
3,3705700,6301,00E-031,06E-06
3,3606000,6401,02E-035,30E-07
3,3506300,6501,03E-035,30E-07
3,3406600,6601,05E-035,30E-07
3,3306900,6701,07E-035,30E-07
3,3207200,6801,08E-035,30E-07

Auswertung (nach Prinz 1977, S. 76/77 2.85.c):

Q [m³/s] Mit: Q = Wasserzugabe k = ----------------------- r = Radius Messrohr f 5,5 x r [m] x h [m] h = Höhe Wassersäule 5,5 = Formelkonstante

1,50E-06 m³/s k = --------------------------- = 3,37E-06 m/s f 0,445 m²

Verdichtung während der Bohrung kann zu veränderten Versickerungsraten führen!

Vers. 02/19

WST-GmbH, Elly-Beinhorn-Str. 6, 69214 Eppelheim

Projekt: LU-Mundenheim Flüchtlingsunterkunft WST-Proj.-Nr: 231076 Ausführung: A. Razzaq, B.Sc. Geow. Datum: 13.10.2023

VV im sohloffenen Vollrohr

Versuch Nr.: 1 RKS 4 Versuchstiefe: 3,00 m u. GOK Open-End-Test in ungesättigter Bodenzone

h = Wassersäule im Rohr [m]t = Zeit [sek.]Absenkung im Vollrohr [m]Q [m³] gesamtQ [m³/s]
4,00000,00000Mittelwert Q [m³/s]: 1,83E-06
3,840300,1602,54E-048,48E-06
3,780600,2203,50E-043,18E-06
3,740900,2604,14E-042,12E-06
3,7101200,2904,61E-041,59E-06Höhe d. Wassersäule zu Beginn [m] 4,00
3,6801500,3205,09E-041,59E-06
3,6501800,3505,57E-041,59E-06Durchmesser Messrohr [m]: 0,045
3,6102100,3906,20E-042,12E-061 cm Absenkung = m³ 1,59E-05
3,5602400,4407,00E-042,65E-061 cm Absenkung = ml 15,90
3,5302700,4707,48E-041,59E-06Radius Messrohr [m] 0,023
3,5003000,5007,95E-041,59E-06Mittelwert h [m] 3,543
3,4603300,5408,59E-042,12E-06
3,4403600,5608,91E-041,06E-06
3,4203900,5809,22E-041,06E-06
3,4004200,6009,54E-041,06E-06
3,3804500,6209,86E-041,06E-06
3,3704800,6301,00E-035,30E-07
3,3605100,6401,02E-035,30E-07
3,3405400,6601,05E-031,06E-06
3,3205700,6801,08E-031,06E-06
3,3106000,6901,10E-035,30E-07

Auswertung (nach Prinz 1977, S. 76/77 2.85.c):

Q [m³/s] Mit: Q = Wasserzugabe k = ----------------------- r = Radius Messrohr f 5,5 x r [m] x h [m] h = Höhe Wassersäule 5,5 = Formelkonstante

1,83E-06 m³/s k = --------------------------- = 4,17E-06 m/s f 0,438 m²

Verdichtung während der Bohrung kann zu veränderten Versickerungsraten führen!

Vers. 02/19

WST-GmbH, Elly-Beinhorn-Str. 6, 69214 Eppelheim

Projekt: LU-Mundenheim Flüchtlingsunterkunft WST-Proj.-Nr: 231076 Ausführung: A. Razzaq, B.Sc. Geow. Datum: 13.10.2023

VV im sohloffenen Vollrohr

Versuch Nr.: 2 RKS 4 Versuchstiefe: 3,00 m u. GOK Open-End-Test in ungesättigter Bodenzone

h = Wassersäule im Rohr [m]t = Zeit [sek.]Absenkung im Vollrohr [m]Q [m³] gesamtQ [m³/s]
4,00000,00000Mittelwert Q [m³/s]: 1,30E-06
3,940300,0609,54E-053,18E-06
3,890600,1101,75E-042,65E-06
3,850900,1502,39E-042,12E-06
3,8301200,1702,70E-041,06E-06Höhe d. Wassersäule zu Beginn [m] 4,00
3,7901500,2103,34E-042,12E-06
3,7701800,2303,66E-041,06E-06Durchmesser Messrohr [m]: 0,045
3,7302100,2704,29E-042,12E-061 cm Absenkung = m³ 1,59E-05
3,7102400,2904,61E-041,06E-061 cm Absenkung = ml 15,90
3,6852700,3155,01E-041,33E-06Radius Messrohr [m] 0,023
3,6653000,3355,33E-041,06E-06Mittelwert h [m] 3,695
3,6503300,3505,57E-047,95E-07
3,6303600,3705,88E-041,06E-06
3,6103900,3906,20E-041,06E-06
3,5954200,4056,44E-047,95E-07
3,5804500,4206,68E-047,95E-07
3,5604800,4407,00E-041,06E-06
3,5505100,4507,16E-045,30E-07
3,5405400,4607,32E-045,30E-07
3,5205700,4807,63E-041,06E-06
3,5106000,4907,79E-045,30E-07

Auswertung (nach Prinz 1977, S. 76/77 2.85.c):

Q [m³/s] Mit: Q = Wasserzugabe k = ----------------------- r = Radius Messrohr f 5,5 x r [m] x h [m] h = Höhe Wassersäule 5,5 = Formelkonstante

1,30E-06 m³/s k = --------------------------- = 2,84E-06 m/s f 0,457 m²

Verdichtung während der Bohrung kann zu veränderten Versickerungsraten führen!

Vers. 02/19

WST-GmbH, Elly-Beinhorn-Str. 6, 69214 Eppelheim

Projekt: LU-Mundenheim Flüchtlingsunterkunft WST-Proj.-Nr: 231076 Ausführung: A. Razzaq, B.Sc. Geow. Datum: 13.10.2023

VV im sohloffenen Vollrohr

Versuch Nr.: 1 RKS 3 Versuchstiefe: 1,00 m u. GOK Open-End-Test in ungesättigter Bodenzone

h = Wassersäule im Rohr [m]t = Zeit [sek.]Absenkung im Vollrohr [m]Q [m³] gesamtQ [m³/s]
2,00000,00000Mittelwert Q [m³/s]: 2,92E-07
1,980300,0203,18E-051,06E-06
1,970600,0304,77E-055,30E-07
1,950900,0507,95E-051,06E-06
1,9401200,0609,54E-055,30E-07Höhe d. Wassersäule zu Beginn [m] 2,00
1,9351500,0651,03E-042,65E-07
1,9301800,0701,11E-042,65E-07Durchmesser Messrohr [m]: 0,045
1,9252100,0751,19E-042,65E-071 cm Absenkung = m³ 1,59E-05
1,9202400,0801,27E-042,65E-071 cm Absenkung = ml 15,90
1,9152700,0851,35E-042,65E-07Radius Messrohr [m] 0,023
1,9103000,0901,43E-042,65E-07Mittelwert h [m] 1,921
1,9103300,0901,43E-040,00E+00
1,9053600,0951,51E-042,65E-07
1,9053900,0951,51E-040,00E+00
1,9004200,1001,59E-042,65E-07
1,8954500,1051,67E-042,65E-07
1,8954800,1051,67E-040,00E+00
1,8955100,1051,67E-040,00E+00
1,8905400,1101,75E-042,65E-07
1,8905700,1101,75E-040,00E+00
1,8906000,1101,75E-040,00E+00

Auswertung (nach Prinz 1977, S. 76/77 2.85.c):

Q [m³/s] Mit: Q = Wasserzugabe k = ----------------------- r = Radius Messrohr f 5,5 x r [m] x h [m] h = Höhe Wassersäule 5,5 = Formelkonstante

2,92E-07 m³/s k = --------------------------- = 1,23E-06 m/s f 0,238 m²

Verdichtung während der Bohrung kann zu veränderten Versickerungsraten führen!

Vers. 02/19

WST-GmbH, Elly-Beinhorn-Str. 6, 69214 Eppelheim

Projekt: LU-Mundenheim Flüchtlingsunterkunft WST-Proj.-Nr: 231076 Ausführung: A. Razzaq, B.Sc. Geow. Datum: 13.10.2023

VV im sohloffenen Vollrohr

Versuch Nr.: 2 RKS 3 Versuchstiefe: 1,00 m u. GOK Open-End-Test in ungesättigter Bodenzone

h = Wassersäule im Rohr [m]t = Zeit [sek.]Absenkung im Vollrohr [m]Q [m³] gesamtQ [m³/s]
2,00000,00000Mittelwert Q [m³/s]: 1,91E-07
1,980300,0203,18E-051,06E-06
1,970600,0304,77E-055,30E-07
1,965900,0355,57E-052,65E-07
1,9601200,0406,36E-052,65E-07Höhe d. Wassersäule zu Beginn [m] 2,00
1,9551500,0457,16E-052,65E-07
1,9501800,0507,95E-052,65E-07Durchmesser Messrohr [m]: 0,045
1,9502100,0507,95E-050,00E+001 cm Absenkung = m³ 1,59E-05
1,9502400,0507,95E-050,00E+001 cm Absenkung = ml 15,90
1,9452700,0558,75E-052,65E-07Radius Messrohr [m] 0,023
1,9423000,0589,22E-051,59E-07Mittelwert h [m] 1,947
1,9403300,0609,54E-051,06E-07
1,9373600,0631,00E-041,59E-07
1,9353900,0651,03E-041,06E-07
1,9324200,0681,08E-041,59E-07
1,9304500,0701,11E-041,06E-07
1,9304800,0701,11E-040,00E+00
1,9305100,0701,11E-040,00E+00
1,9305400,0701,11E-040,00E+00
1,9295700,0711,13E-045,30E-08
1,9286000,0721,15E-045,30E-08

Auswertung (nach Prinz 1977, S. 76/77 2.85.c):

Q [m³/s] Mit: Q = Wasserzugabe k = ----------------------- r = Radius Messrohr f 5,5 x r [m] x h [m] h = Höhe Wassersäule 5,5 = Formelkonstante

1,91E-07 m³/s k = --------------------------- = 7,92E-07 m/s f 0,241 m²

Verdichtung während der Bohrung kann zu veränderten Versickerungsraten führen!

Vers. 02/19

ANLAGE 7

PRÜFBERICHTE AGROLAB GMBH

AGROLAB Labor GmbH

Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de

[@ANALYNR_START=236842] [@BARCODE= | |R] AGROLAB Labor GmbH, Dr-Pauling-Str.3, 84079 Bruckberg

MuP Umwelttechnik GmbH WIEBLINGER WEG 21 69123 HEIDELBERG

Datum 10.11.2023 Kundennr. 27018481

PRÜFBERICHT

Auftrag 3477650 231216 - Ludwigshafen Flüchtlingsunterkunft Mundenheim Analysennr. 236842 Bodenmaterial/Baggergut Probeneingang 23.10.2023 Probenahme 13.10.2023 Probenehmer Auftraggeber (M. Ring) Kunden-Probenbezeichnung MP 1 - Auffüllung

Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode

Feststoff .tenhcieznnekeg

" )*

" lobmyS med tim dn

1P nis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid

Analyse in der Fraktion < 2mmDIN 19747 : 2009-07
Fraktion < 2 mm (Wägung)%64,00,1DIN 19747 : 2009-07
Masse Laborprobekg° 4,160,001DIN 19747 : 2009-07
Trockensubstanz%° 92,40,1DIN EN 15934 : 2012-11
Wassergehalt%° 7,6Berechnung aus dem Messwert
Kohlenstoff(C) organisch (TOC)%0,800,1DIN EN 15936 : 2012-11
EOXmg/kg<0,300,3DIN 38414-17 : 2017-01
KönigswasseraufschlußDIN EN 13657 : 2003-01
Arsen (As)mg/kg7,50,8DIN EN 16171 : 2017-01
Blei (Pb)mg/kg172DIN EN 16171 : 2017-01
Cadmium (Cd)mg/kg0,160,13DIN EN 16171 : 2017-01
Chrom (Cr)mg/kg241DIN EN 16171 : 2017-01
Kupfer (Cu)mg/kg121DIN EN 16171 : 2017-01
Nickel (Ni)mg/kg201DIN EN 16171 : 2017-01
Quecksilber (Hg)mg/kg<0,050,05DIN EN ISO 12846 : 2012-08
Thallium (Tl)mg/kg0,10,1DIN EN 16171 : 2017-01
Zink (Zn)mg/kg446DIN EN 16171 : 2017-01
Kohlenwasserstoffe C10-C22 (GC)mg/kg<5050DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09
Kohlenwasserstoffe C10-C40mg/kg<5050DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09
Naphthalinmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Acenaphthylenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Acenaphthenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Fluorenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Phenanthrenmg/kg<0,050 (+)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Anthracenmg/kg<0,050 (+)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Fluoranthenmg/kg0,0900,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Pyrenmg/kg0,0760,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Benzo(a)anthracenmg/kg0,0510,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Chrysenmg/kg0,0540,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Benzo(b)fluoranthenmg/kg0,0850,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Benzo(k)fluoranthenmg/kg<0,050 (+)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Benzo(a)pyrenmg/kg0,0560,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Dibenzo(ah)anthracenmg/kg<0,050 (+)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Benzo(ghi)perylenmg/kg0,0550,05DIN ISO 18287 : 2006-05

Benzo(ghi)perylen mg/kg 0,055 0,05 P-ED-34424251-0-COD Seite 1 von 4 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl ni eiD

AGROLAB Labor GmbH

Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de

Datum 10.11.2023 Kundennr. 27018481 PRÜFBERICHT Auftrag 3477650 231216 - Ludwigshafen Flüchtlingsunterkunft Mundenheim Analysennr. 236842 Bodenmaterial/Baggergut Kunden-Probenbezeichnung MP 1 - Auffüllung Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode

.tenhcieznnekeg

" )*

" lobmyS med tim dni

Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg<0,050 (+)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
PAK EPA Summe gem. BBodSchV 2021mg/kg<1,0 x )1Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PAK EPA Summe gem. ErsatzbaustoffVmg/kg<1,0 # 5 )1Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PCB (28)mg/kg<0,0010 (NWG)0,005DIN EN 17322 : 2021-03
PCB (52)mg/kg<0,0010 (NWG)0,005DIN EN 17322 : 2021-03
PCB (101)mg/kg<0,0010 (NWG)0,005DIN EN 17322 : 2021-03
PCB (118)mg/kg<0,0010 (NWG)0,005DIN EN 17322 : 2021-03
PCB (138)mg/kg<0,0050 (+)0,005DIN EN 17322 : 2021-03
PCB (153)mg/kg<0,0010 (NWG)0,005DIN EN 17322 : 2021-03
PCB (180)mg/kg<0,0050 (+)0,005DIN EN 17322 : 2021-03
PCB 7 Summe gem. BBodSchV 2021mg/kg<0,010 x )0,01Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PCB 7 Summe gem. ErsatzbaustoffVmg/kg<0,010 # 5 )0,01Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter

Eluat is nerha

2P afreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid

Eluatanalyse in der Fraktion <32 mmDIN 19529 : 2015-12
Fraktion < 32 mm%° 1000,1DIN 19747 : 2009-07
Fraktion > 32 mm%° <0,10,1Berechnung aus dem Messwert
Eluat (DIN 19529)°DIN 19529 : 2015-12
Temperatur Eluat°C21,10DIN 38404-4 : 1976-12
pH-Wert8,00DIN EN ISO 10523 : 2012-04
elektrische LeitfähigkeitµS/cm22710DIN EN 27888 : 1993-11
Sulfat (SO4)mg/l272DIN EN ISO 10304-1 : 2009-07
Arsen (As)µg/l5,82,5DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Blei (Pb)µg/l<55DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Cadmium (Cd)µg/l<0,250,25DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Chrom (Cr)µg/l53DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Kupfer (Cu)µg/l75DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Nickel (Ni)µg/l<55DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Quecksilber (Hg)µg/l<0,0250,025DIN EN ISO 12846 : 2012-08
Thallium (Tl)µg/l<0,060,06DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Zink (Zn)µg/l<3030DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Trübung nach GF-FiltrationNTU110,1DIN EN ISO 7027 : 2000-04
PCB (28)µg/l<0,0020 m )0,002DIN 38407-37 : 2013-11
PCB (52)µg/l<0,0020 m )0,002DIN 38407-37 : 2013-11
PCB (101)µg/l<0,0020 m )0,002DIN 38407-37 : 2013-11
PCB (118)µg/l<0,0020 m )0,002DIN 38407-37 : 2013-11
PCB (138)µg/l<0,0010 (+)0,001DIN 38407-37 : 2013-11
PCB (153)µg/l<0,0010 (+)0,001DIN 38407-37 : 2013-11
PCB (180)µg/l<0,00030 (NWG)0,001DIN 38407-37 : 2013-11
PCB 7 Summe gem. ErsatzbaustoffVµg/l0,0050 # 5 )0,003Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PCB 7 Summe gem. BBodSchV 2021µg/l<0,0030 x )0,003Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
Naphthalinµg/l0,0250,01DIN 38407-39 : 2011-09
1-Methylnaphthalinµg/l<0,010 (+)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
2-Methylnaphthalinµg/l<0,010 (+)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Acenaphthylenµg/l<0,0030 (NWG)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Acenaphthenµg/l<0,020 m )0,02DIN 38407-39 : 2011-09

Acenaphthen µg/l <0,020 0,02 DIN 38407-39 : 2011-09 P-ED-34424251-0-COD Seite 2 von 4 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl ni eiD

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Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de

Datum 10.11.2023 Kundennr. 27018481 PRÜFBERICHT Auftrag 3477650 231216 - Ludwigshafen Flüchtlingsunterkunft Mundenheim Analysennr. 236842 Bodenmaterial/Baggergut Kunden-Probenbezeichnung MP 1 - Auffüllung Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode

.tenhcieznnekeg

" )*

" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitide

Fluorenµg/l<0,010 (+)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Phenanthrenµg/l0,0180,01DIN 38407-39 : 2011-09
Anthracenµg/l<0,010 (+)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Fluoranthenµg/l0,0120,01DIN 38407-39 : 2011-09
Pyrenµg/l<0,010 (+)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Benzo(a)anthracenµg/l<0,0030 (NWG)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Chrysenµg/l<0,010 (+)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Benzo(b)fluoranthenµg/l<0,0030 (NWG)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Benzo(k)fluoranthenµg/l<0,0030 (NWG)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Benzo(a)pyrenµg/l<0,0030 (NWG)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Dibenzo(ah)anthracenµg/l<0,0030 (NWG)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Benzo(ghi)perylenµg/l<0,0030 (NWG)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Indeno(1,2,3-cd)pyrenµg/l<0,0030 (NWG)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Naphthalin/Methylnaph.-Summe gem. BBodSchV 2021µg/l<0,050 x )0,05Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
Naphthalin/Methylnaph.-Summe gem. ErsatzbaustoffVµg/l<0,050 # 5 )0,05Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PAK 15 Summe gem. BBodSchV 2021µg/l<0,050 x )0,05Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PAK 15 Summe gem. ErsatzbaustoffVµg/l0,060 # 5 )0,05Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter

Einzelparameter

x) Einzelwerte, die die Nachweis- oder Bestimmungsgrenze unterschreiten, wurden nicht berücksichtigt. #5) Einzelwerte, die die Nachweisgrenze unterschreiten, wurden nicht berücksichtigt. Bei Einzelwerten, die zwischen Nachweis- und Bestimmungsgrenze liegen, wurde die halbe Bestimmungsgrenze zur Berechnung zugrunde gelegt. m) Die Nachweis-, bzw. Bestimmungsgrenze musste erhöht werden, da Matrixeffekte bzw. Substanzüberlagerungen eine Quantifizierung erschweren. Erläuterung: Das Zeichen "<" oder n.b. in der Spalte Ergebnis bedeutet, der betreffende Parameter ist bei nebenstehender Bestimmungsgrenze nicht quantifizierbar. Das Zeichen "<....(NWG)" oder n.n. in der Spalte Ergebnis bedeutet, der betreffende Parameter ist bei nebenstehender Nachweisgrenze nicht nachzuweisen. Das Zeichen "<....(+)" in der Spalte Ergebnis bedeutet, der betreffende Parameter wurde im Bereich zwischen Nachweisgrenze und Bestimmungsgrenze qualitativ nachgewiesen. Die parameterspezifischen analytischen Messunsicherheiten sowie Informationen zum Berechnungsverfahren sind auf Anfrage verfügbar, sofern die berichteten Ergebnisse oberhalb der parameterspezifischen Bestimmungsgrenze liegen. Die Mindestleistungskriterien der angewandten Verfahren beruhen bezüglich der Messunsicherheit in der Regel auf der Richtlinie 2009/90/EG der Europäischen Kommission.

Die Analysenwerte der Feststoffparameter beziehen sich auf die Trockensubstanz, bei den mit ° gekennzeichneten Parametern auf die Originalsubstanz.

Für die Messung nach DIN EN ISO 10304-1 : 2009-07 wurde das erstelle Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.

Für die Messung nach DIN EN ISO 10523 : 2012-04 wurde das erstelle Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.

Für die Messung nach DIN EN ISO 12846 : 2012-08 wurde das erstelle Eluat/Perkolat mittels 30%iger Salzsäure stabilisiert.

Für die Messung nach DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01 wurde das erstellte Eluat/Perkolat mittels konzentrierter Salpetersäure stabilisiert.

Für die Messung nach DIN EN ISO 7027 : 2000-04 wurde das erstelle Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.

Für die Messung nach DIN EN 27888 : 1993-11 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur Messung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.

Für die Messung nach DIN EN 38404-4 : 1976-12 wurde das erstellte Eluat/Perkolat nicht stabilisiert. Für die Messung nach DIN 38407-37 : 2013-11 wurde das erstelle Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. 3P-ED-34424251-0-COD Seite 3 von 4 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl erkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid ni eiD

Datum 10.11.2023 Kundennr. 27018481 PRÜFBERICHT Auftrag 3477650 231216 - Ludwigshafen Flüchtlingsunterkunft Mundenheim Analysennr. 236842 Bodenmaterial/Baggergut Kunden-Probenbezeichnung MP 1 - Auffüllung

Für die Messung nach DIN 38407-39 : 2011-09 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.

Für die Eluaterstellung wurden je Ansatz 350 g Trockenmasse +/- 5g mit 700 ml deionisiertem Wasser versetzt und über einen Zeitraum von 24h bei 5 Umdrehungen pro Minute im Überkopfschüttler eluiert. Bei Bedarf werden mehrere Ansätze parallel eluiert. Die Fest- /Flüssigphasentrennung erfolgte für hydrophile Stoffe gemäß Zentrifugation/Membranfiltration, für hydrophobe Stoffe gemäß Zentrifugation/Glasfaserfiltration.

Beginn der Prüfungen: 24.10.2023 Ende der Prüfungen: 09.11.2023

Die Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die geprüften Gegenstände. In Fällen, wo das Prüflabor nicht für die Probenahme verantwortlich war, gelten die berichteten Ergebnisse für die Proben wie erhalten. Das Laboratorium ist nicht für die vom Kunden bereitgestellten Informationen verantwortlich. Die ggf. im vorliegenden Prüfbericht dargestellten Kundeninformationen unterliegen nicht der Akkreditierung des Laboratoriums und können sich auf die Validität der Prüfergebnisse auswirken. Die auszugsweise Vervielfältigung des Berichts ohne unsere schriftliche Genehmigung ist nicht zulässig. Die Ergebnisse in diesem Prüfbericht werden gemäß der mit Ihnen schriftlich gemäß Auftragsbestätigung getroffenen Vereinbarung in vereinfachter Weise i.S. der DIN EN ISO/IEC 17025:2018, Abs. 7.8.1.3 berichtet.

AGROLAB Labor GmbH, Philipp Schaffler, Tel. 08765/93996-600 serviceteam3.bruckberg@agrolab.de Kundenbetreuung Dieser elektronisch übermittelte Ergebnisbericht wurde geprüft und freigegeben. Er entspricht den Anforderungen der EN ISO/IEC 17025:2017 an vereinfachte Ergebnisberichte und ist ohne Unterschrift gültig.

4P-ED-34424251-0-COD

AGROLAB Labor GmbH

Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de

Seite 4 von 4 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl .tenhcieznnekeg " )*

" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid ni eiD

AGROLAB Labor GmbH

Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de

[@ANALYNR_START=236845] [@BARCODE= | |R] AGROLAB Labor GmbH, Dr-Pauling-Str.3, 84079 Bruckberg

MuP Umwelttechnik GmbH WIEBLINGER WEG 21 69123 HEIDELBERG

Datum 10.11.2023 Kundennr. 27018481

PRÜFBERICHT

Auftrag 3477650 231216 - Ludwigshafen Flüchtlingsunterkunft Mundenheim Analysennr. 236845 Bodenmaterial/Baggergut Probeneingang 23.10.2023 Probenahme 13.10.2023 Probenehmer Auftraggeber (M. Ring) Kunden-Probenbezeichnung MP 2 - Anstehendes

Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode

Feststoff .tenhcieznnekeg

" )*

" lobmyS med tim dn

5P nis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid

Analyse in der Fraktion < 2mmDIN 19747 : 2009-07
Fraktion < 2 mm (Wägung)%1000,1DIN 19747 : 2009-07
Masse Laborprobekg° 4,500,001DIN 19747 : 2009-07
Trockensubstanz%° 93,60,1DIN EN 15934 : 2012-11
Wassergehalt%° 6,4Berechnung aus dem Messwert
Kohlenstoff(C) organisch (TOC)%<0,10,1DIN EN 15936 : 2012-11
EOXmg/kg<0,300,3DIN 38414-17 : 2017-01
KönigswasseraufschlußDIN EN 13657 : 2003-01
Arsen (As)mg/kg2,80,8DIN EN 16171 : 2017-01
Blei (Pb)mg/kg42DIN EN 16171 : 2017-01
Cadmium (Cd)mg/kg<0,130,13DIN EN 16171 : 2017-01
Chrom (Cr)mg/kg171DIN EN 16171 : 2017-01
Kupfer (Cu)mg/kg41DIN EN 16171 : 2017-01
Nickel (Ni)mg/kg121DIN EN 16171 : 2017-01
Quecksilber (Hg)mg/kg<0,050,05DIN EN ISO 12846 : 2012-08
Thallium (Tl)mg/kg<0,10,1DIN EN 16171 : 2017-01
Zink (Zn)mg/kg166DIN EN 16171 : 2017-01
Kohlenwasserstoffe C10-C22 (GC)mg/kg<5050DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09
Kohlenwasserstoffe C10-C40mg/kg<5050DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09
Naphthalinmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Acenaphthylenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Acenaphthenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Fluorenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Phenanthrenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Anthracenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Fluoranthenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Pyrenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Benzo(a)anthracenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Chrysenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Benzo(b)fluoranthenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Benzo(k)fluoranthenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Benzo(a)pyrenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Dibenzo(ah)anthracenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Benzo(ghi)perylenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05

Benzo(ghi)perylen mg/kg <0,010 (NWG) 0,05 P-ED-34424251-0-COD Seite 1 von 4 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl ni eiD

AGROLAB Labor GmbH

Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de

Datum 10.11.2023 Kundennr. 27018481 PRÜFBERICHT Auftrag 3477650 231216 - Ludwigshafen Flüchtlingsunterkunft Mundenheim Analysennr. 236845 Bodenmaterial/Baggergut Kunden-Probenbezeichnung MP 2 - Anstehendes Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode

.tenhcieznnekeg

" )*

" lobmyS med tim dni

Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg<0,010 (NWG)0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
PAK EPA Summe gem. BBodSchV 2021mg/kg<1,0 x )1Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PAK EPA Summe gem. ErsatzbaustoffVmg/kg<1,0 # 5 )1Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PCB (28)mg/kg<0,0010 (NWG)0,005DIN EN 17322 : 2021-03
PCB (52)mg/kg<0,0010 (NWG)0,005DIN EN 17322 : 2021-03
PCB (101)mg/kg<0,0010 (NWG)0,005DIN EN 17322 : 2021-03
PCB (118)mg/kg<0,0010 (NWG)0,005DIN EN 17322 : 2021-03
PCB (138)mg/kg<0,0010 (NWG)0,005DIN EN 17322 : 2021-03
PCB (153)mg/kg<0,0010 (NWG)0,005DIN EN 17322 : 2021-03
PCB (180)mg/kg<0,0010 (NWG)0,005DIN EN 17322 : 2021-03
PCB 7 Summe gem. BBodSchV 2021mg/kg<0,010 x )0,01Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PCB 7 Summe gem. ErsatzbaustoffVmg/kg<0,010 # 5 )0,01Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter

Eluat is nerha

6P afreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid

Eluatanalyse in der Fraktion <32 mmDIN 19529 : 2015-12
Fraktion < 32 mm%° 1000,1DIN 19747 : 2009-07
Fraktion > 32 mm%° <0,10,1Berechnung aus dem Messwert
Eluat (DIN 19529)°DIN 19529 : 2015-12
Temperatur Eluat°C21,60DIN 38404-4 : 1976-12
pH-Wert8,40DIN EN ISO 10523 : 2012-04
elektrische LeitfähigkeitµS/cm13110DIN EN 27888 : 1993-11
Sulfat (SO4)mg/l4,12DIN EN ISO 10304-1 : 2009-07
Arsen (As)µg/l<2,52,5DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Blei (Pb)µg/l<55DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Cadmium (Cd)µg/l<0,250,25DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Chrom (Cr)µg/l33DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Kupfer (Cu)µg/l<55DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Nickel (Ni)µg/l<55DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Quecksilber (Hg)µg/l<0,0250,025DIN EN ISO 12846 : 2012-08
Thallium (Tl)µg/l<0,060,06DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Zink (Zn)µg/l<3030DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Trübung nach GF-FiltrationNTU5,90,1DIN EN ISO 7027 : 2000-04
PCB (28)µg/l<0,0020 m )0,002DIN 38407-37 : 2013-11
PCB (52)µg/l<0,0020 m )0,002DIN 38407-37 : 2013-11
PCB (101)µg/l<0,0020 m )0,002DIN 38407-37 : 2013-11
PCB (118)µg/l<0,0020 m )0,002DIN 38407-37 : 2013-11
PCB (138)µg/l<0,00030 (NWG)0,001DIN 38407-37 : 2013-11
PCB (153)µg/l<0,00030 (NWG)0,001DIN 38407-37 : 2013-11
PCB (180)µg/l<0,00030 (NWG)0,001DIN 38407-37 : 2013-11
PCB 7 Summe gem. ErsatzbaustoffVµg/l0,0040 # 5 )0,003Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PCB 7 Summe gem. BBodSchV 2021µg/l<0,0030 x )0,003Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
Naphthalinµg/l0,0180,01DIN 38407-39 : 2011-09
1-Methylnaphthalinµg/l<0,010 (+)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
2-Methylnaphthalinµg/l<0,010 (+)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Acenaphthylenµg/l<0,0030 (NWG)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Acenaphthenµg/l0,0100,01DIN 38407-39 : 2011-09

Acenaphthen µg/l 0,010 0,01 DIN 38407-39 : 2011-09 P-ED-34424251-0-COD Seite 2 von 4 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl ni eiD

AGROLAB Labor GmbH

Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de

Datum 10.11.2023 Kundennr. 27018481 PRÜFBERICHT Auftrag 3477650 231216 - Ludwigshafen Flüchtlingsunterkunft Mundenheim Analysennr. 236845 Bodenmaterial/Baggergut Kunden-Probenbezeichnung MP 2 - Anstehendes Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode

.tenhcieznnekeg

" )*

" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitide

Fluorenµg/l0,0140,01DIN 38407-39 : 2011-09
Phenanthrenµg/l0,0290,01DIN 38407-39 : 2011-09
Anthracenµg/l0,0120,01DIN 38407-39 : 2011-09
Fluoranthenµg/l0,0190,01DIN 38407-39 : 2011-09
Pyrenµg/l0,0150,01DIN 38407-39 : 2011-09
Benzo(a)anthracenµg/l<0,0030 (NWG)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Chrysenµg/l<0,0060 (NWG) m )0,02DIN 38407-39 : 2011-09
Benzo(b)fluoranthenµg/l<0,0030 (NWG)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Benzo(k)fluoranthenµg/l<0,0030 (NWG)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Benzo(a)pyrenµg/l<0,0030 (NWG)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Dibenzo(ah)anthracenµg/l<0,0030 (NWG)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Benzo(ghi)perylenµg/l<0,0030 (NWG)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Indeno(1,2,3-cd)pyrenµg/l<0,0030 (NWG)0,01DIN 38407-39 : 2011-09
Naphthalin/Methylnaph.-Summe gem. BBodSchV 2021µg/l<0,050 x )0,05Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
Naphthalin/Methylnaph.-Summe gem. ErsatzbaustoffVµg/l<0,050 # 5 )0,05Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PAK 15 Summe gem. BBodSchV 2021µg/l0,099 x )0,05Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PAK 15 Summe gem. ErsatzbaustoffVµg/l0,099 # 5 )0,05Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter

Einzelparameter

x) Einzelwerte, die die Nachweis- oder Bestimmungsgrenze unterschreiten, wurden nicht berücksichtigt. #5) Einzelwerte, die die Nachweisgrenze unterschreiten, wurden nicht berücksichtigt. Bei Einzelwerten, die zwischen Nachweis- und Bestimmungsgrenze liegen, wurde die halbe Bestimmungsgrenze zur Berechnung zugrunde gelegt. m) Die Nachweis-, bzw. Bestimmungsgrenze musste erhöht werden, da Matrixeffekte bzw. Substanzüberlagerungen eine Quantifizierung erschweren. Erläuterung: Das Zeichen "<" oder n.b. in der Spalte Ergebnis bedeutet, der betreffende Parameter ist bei nebenstehender Bestimmungsgrenze nicht quantifizierbar. Das Zeichen "<....(NWG)" oder n.n. in der Spalte Ergebnis bedeutet, der betreffende Parameter ist bei nebenstehender Nachweisgrenze nicht nachzuweisen. Das Zeichen "<....(+)" in der Spalte Ergebnis bedeutet, der betreffende Parameter wurde im Bereich zwischen Nachweisgrenze und Bestimmungsgrenze qualitativ nachgewiesen. Die parameterspezifischen analytischen Messunsicherheiten sowie Informationen zum Berechnungsverfahren sind auf Anfrage verfügbar, sofern die berichteten Ergebnisse oberhalb der parameterspezifischen Bestimmungsgrenze liegen. Die Mindestleistungskriterien der angewandten Verfahren beruhen bezüglich der Messunsicherheit in der Regel auf der Richtlinie 2009/90/EG der Europäischen Kommission.

Die Analysenwerte der Feststoffparameter beziehen sich auf die Trockensubstanz, bei den mit ° gekennzeichneten Parametern auf die Originalsubstanz.

Für die Messung nach DIN EN ISO 10304-1 : 2009-07 wurde das erstelle Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.

Für die Messung nach DIN EN ISO 10523 : 2012-04 wurde das erstelle Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.

Für die Messung nach DIN EN ISO 12846 : 2012-08 wurde das erstelle Eluat/Perkolat mittels 30%iger Salzsäure stabilisiert.

Für die Messung nach DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01 wurde das erstellte Eluat/Perkolat mittels konzentrierter Salpetersäure stabilisiert.

Für die Messung nach DIN EN ISO 7027 : 2000-04 wurde das erstelle Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.

Für die Messung nach DIN EN 27888 : 1993-11 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur Messung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.

Für die Messung nach DIN EN 38404-4 : 1976-12 wurde das erstellte Eluat/Perkolat nicht stabilisiert. Für die Messung nach DIN 38407-37 : 2013-11 wurde das erstelle Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. 7P-ED-34424251-0-COD Seite 3 von 4 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl erkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid ni eiD

Datum 10.11.2023 Kundennr. 27018481 PRÜFBERICHT Auftrag 3477650 231216 - Ludwigshafen Flüchtlingsunterkunft Mundenheim Analysennr. 236845 Bodenmaterial/Baggergut Kunden-Probenbezeichnung MP 2 - Anstehendes

Für die Messung nach DIN 38407-39 : 2011-09 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.

Für die Eluaterstellung wurden je Ansatz 350 g Trockenmasse +/- 5g mit 700 ml deionisiertem Wasser versetzt und über einen Zeitraum von 24h bei 5 Umdrehungen pro Minute im Überkopfschüttler eluiert. Bei Bedarf werden mehrere Ansätze parallel eluiert. Die Fest- /Flüssigphasentrennung erfolgte für hydrophile Stoffe gemäß Zentrifugation/Membranfiltration, für hydrophobe Stoffe gemäß Zentrifugation/Glasfaserfiltration.

Beginn der Prüfungen: 24.10.2023 Ende der Prüfungen: 07.11.2023

Die Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die geprüften Gegenstände. In Fällen, wo das Prüflabor nicht für die Probenahme verantwortlich war, gelten die berichteten Ergebnisse für die Proben wie erhalten. Das Laboratorium ist nicht für die vom Kunden bereitgestellten Informationen verantwortlich. Die ggf. im vorliegenden Prüfbericht dargestellten Kundeninformationen unterliegen nicht der Akkreditierung des Laboratoriums und können sich auf die Validität der Prüfergebnisse auswirken. Die auszugsweise Vervielfältigung des Berichts ohne unsere schriftliche Genehmigung ist nicht zulässig. Die Ergebnisse in diesem Prüfbericht werden gemäß der mit Ihnen schriftlich gemäß Auftragsbestätigung getroffenen Vereinbarung in vereinfachter Weise i.S. der DIN EN ISO/IEC 17025:2018, Abs. 7.8.1.3 berichtet.

AGROLAB Labor GmbH, Philipp Schaffler, Tel. 08765/93996-600 serviceteam3.bruckberg@agrolab.de Kundenbetreuung Dieser elektronisch übermittelte Ergebnisbericht wurde geprüft und freigegeben. Er entspricht den Anforderungen der EN ISO/IEC 17025:2017 an vereinfachte Ergebnisberichte und ist ohne Unterschrift gültig.

8P-ED-34424251-0-COD

AGROLAB Labor GmbH

Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de

Seite 4 von 4 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl .tenhcieznnekeg " )*

" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid ni eiD

ANLAGE 8

ABFALLRECHTLICHE AUSWERTUNG

231216 LU-Mundenheim Flüchtlingsunterkunft

Auftraggeber: IB Spieth GmbH Untersuchungsstelle: Agrolab Labor GmbH Prüfberichtsnummer: 3477650 Prüfberichtsdatum: 10.11.2023 Probennummer: 236842 10.11.2023 Probenbezeichnung: MP 1 - Auffüllung mr

Bodenart: Schluff

FeststoffMaterialwerte für Bodenmaterial ¹⁾/Baggergut EBV Anlage 1 Tabelle 3MP 1 - Auffüllung
ParameterEinheitBM-0 / BG-0 Sand ²⁾BM-0 / BG-0 Lehm/Schluff ²⁾BM-0 / BG-0 Ton ²⁾BM-0* / BG-0*ErgebnisZuordnung
Arsenmg/kg TS102020207,5BM-0
Bleimg/kg TS407010014017BM-0
Cadmiummg/kg TS0,411,51 ⁶⁾0,16BM-0
Chrom gesamtmg/kg TS306010012024BM-0
Kupfermg/kg TS2040608012BM-0
Nickelmg/kg TS15507010020BM-0
Quecksilber ¹²⁾mg/kg TS0,20,30,30,6<0,05BM-0
Thallium ¹²⁾mg/kg TS0,51,01,01,00,1BM-0
Zinkmg/kg TS6015020030044BM-0
TOCMa.-% TS1 ⁷⁾1 ⁷⁾1 ⁷⁾1 ⁷⁾0,8BM-0
EOX ¹¹⁾mg/kg TS1111<0,30BM-0
Kohlenwasserstoffe C10-C22mg/kg TS---300<50BM-0
Kohlenwasserstoffe C10-C40 ⁸⁾mg/kg TS---600<50BM-0
Benzo(a)pyrenmg/kg TS0,30,30,3-0,056BM-0
PAK ¹⁰⁾ 16mg/kg TS3336<1,0BM-0
PCB und PCB-118 6mg/kg TS0,050,050,050,1<0,010BM-0
EluatMaterialwerte für Bodenmaterial ¹⁾/Baggergut EBV Anlage 1 Tabelle 3MP 1 - Auffüllung
ParameterEinheitBM-0 / BG-0 SandBM-0 / BG-0 Lehm/SchluffBM-0 / BG-0 TonBM-0* / BG-0* ³⁾ErgebnisZuordnung
pH-Wert ⁴⁾ohne----8n.m.
elektrische Leitfähigkeit 4)µS/cm---350227n.m.
Sulfatmg/l250 5)250 5)250 5)250 5)27BM 0
Arsenµg/l---135,8n.m.
Bleiµg/l---43<5n.m.
Cadmiumµg/l---4<0,25n.m.
Chrom gesamtµg/l---195n.m.
Kupferµg/l---417n.m.
Nickelµg/l---31<5n.m.
Quecksilber ¹²⁾µg/l---0,1<0,025n.m.
Thallium ¹²⁾µg/l---0,3<0,06n.m.
Zinkµg/l---210<30n.m.
PAK ⁹⁾ 15µg/l---0,20,06n.m.
Naphthalin und Methylnaphthalineµg/l---2<0,050n.m.
PCB und PCB-118 6µg/l---0,010,005n.m.

n.m.: nicht maßgeblich Bewertung: BM-0

231216 LU-Mundenheim Flüchtlingsunterkunft

Auftraggeber: IB Spieth GmbH Untersuchungsstelle: Agrolab Labor GmbH Prüfberichtsnummer: 3477650 Prüfberichtsdatum: 10.11.2023 Probennummer: 236845 10.11.2023 Probenbezeichnung: MP 2 - Anstehendes mr

Bodenart: Sand

FeststoffMaterialwerte für Bodenmaterial ¹⁾/ Baggergut EBV Anlage 1 Tabelle 3MP 2 - Anstehendes
ParameterEinheitBM-0 / BG-0 Sand ²⁾BM-0 / BG-0 Lehm/Schluff ²⁾BM-0 / BG-0 Ton ²⁾BM-0* / BG-0*ErgebnisZuordnung
Arsenmg/kg TS102020202,8BM-0
Bleimg/kg TS40701001404BM-0
Cadmiummg/kg TS0,411,51 ⁶⁾<0,13BM-0
Chrom gesamtmg/kg TS306010012017BM-0
Kupfermg/kg TS204060804BM-0
Nickelmg/kg TS15507010012BM-0
Quecksilber ¹²⁾mg/kg TS0,20,30,30,6<0,05BM-0
Thallium ¹²⁾mg/kg TS0,51,01,01,0<0,1BM-0
Zinkmg/kg TS6015020030016BM-0
TOCMa.-% TS1 7)1 7)1 7)1 7)<0,1BM-0
EOX ¹¹⁾mg/kg TS1111<0,30BM-0
Kohlenwasserstoffe C10-C22mg/kg TS---300<50BM-0
Kohlenwasserstoffe C10-C40 ⁸⁾mg/kg TS---600<50BM-0
Benzo(a)pyrenmg/kg TS0,30,30,3-<0,010BM-0
PAK16 ¹⁰⁾mg/kg TS3336<1,0BM-0
PCB6 und PCB-118mg/kg TS0,050,050,050,1<0,010BM-0
EluatMaterialwerte für Bodenmaterial ¹⁾/ Baggergut EBV Anlage 1 Tabelle 3MP 2 - Anstehendes
ParameterEinheitBM-0 / BG-0 SandBM-0 / BG-0 Lehm/SchluffBM-0 / BG-0 TonBM-0* / BG-0* ³⁾ErgebnisZuordnung
pH-Wert ⁴⁾ohne----8,4n.m.
elektrische Leitfähigkeit 4)µS/cm---350131n.m.
Sulfatmg/l250 5)250 5)250 5)250 5)4,1BM-0
Arsenµg/l---8<2,5n.m.
Bleiµg/l---23<5n.m.
Cadmiumµg/l---2<0,25n.m.
Chrom gesamtµg/l---103n.m.
Kupferµg/l---20<5n.m.
Nickelµg/l---20<5n.m.
Quecksilber ¹²⁾µg/l---0,1<0,025n.m.
Thallium ¹²⁾µg/l---0,2<0,06n.m.
Zinkµg/l---100<30n.m.
PAK15 ⁹⁾µg/l---0,20,099n.m.
Naphthalin und Methylnaphthaline ¹⁰⁾µg/l---2<0,050n.m.
PCB6 und PCB-118µg/l---0,010,004n.m.

n.m.: nicht maßgeblich Bewertung: BM-0

ANLAGE 9

BODENMECHANISCHE LABORPROTOKOLLE

Bestimmung des Wassergehaltes

durch Ofentrocknung DIN EN ISO 17892-1

Projekt: Ludwigshafen-Mundenheim Datum: 24.10.2023 Flüchtlingsunterkunft Projektnummer: 231216 Bearbeiter: mr

Probenbezeichnung: RKS 4 / 0,3 - 1,0 m Prüfungsnummer: 20231017-01

Nr. des Versuchs123
Nr. des Behälters01.101.201.3
Masse des Behälters [g]130,7129,0118,6
Masse Behälter + feuchte Probe [g]139,6142,9132,0
Masse Behälter + trockene Probe [g]139,1142,3131,5
Masse des Porenwassers [g]0,50,60,5
Masse der trockenen Probe [g]8,413,312,9
Wassergehalt [%]5,954,513,88

Wassergehalt: 4,78 %

Probenbezeichnung: RKS 1 / 2,0 - 3,0 m Prüfungsnummer: 20231017-02

Nr. des Versuchs123
Nr. des Behälters02.102.202.3
Masse des Behälters [g]130,7132,6105,8
Masse Behälter + feuchte Probe [g]150,1141,9114,8
Masse Behälter + trockene Probe [g]149,5141,6114,4
Masse des Porenwassers [g]0,60,30,4
Masse der trockenen Probe [g]18,89,08,6
Wassergehalt [%]3,193,334,65

Wassergehalt: 3,73 %

MuP Umwelttechnik GmbH Wieblinger Weg 21 69123 Heidelberg Bearbeiter: M. Ring Datum: 24.10.2023Körnungslinie Flüchtlingsunterkunft Ludwigshafen - Mundenheim Stadtverwaltung LudwigshafenPrüfungsnummer: 20231017-01 Probe entnommen am: 13.10.2023 Art der Entnahme: gestörte PN Arbeitsweise: Sieb-/Schlämmanalyse
Schlämmkorn Siebkorn Schluffkorn Sandkorn Kieskorn Feinstes Steine Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- 100 90 80 egnemtmaseG 70 red 60 % ni d 50 < renröK 40 red elietnanessaM 30 20 10 0 0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.063 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 63 100 Korndurchmesser d in mm
Entnahmestelle:RKS 4Bemerkungen:Anlage: Bericht:
Tiefe:0,3 - 1,0 m
Bodenart:S, u, t'
Bodengruppe:SU*
k [m/s]:5.8 · 10-7 USBR
Cu/Cc70.2/9.8
T/U/S/G [%]:9.1/17.3/73.4/0.2
SchlämmkornSiebkorn
FeinstesSchluffkorn Fein- Mittel- Grob-Sandkorn Fein- Mittel- Grob-Kieskorn Fein- Mittel- Grob-Steine
MuP Umwelttechnik GmbH Wieblinger Weg 21 69123 Heidelberg Bearbeiter: M. Ring Datum: 24.10.2023Körnungslinie Flüchtlingsunterkunft Ludwigshafen - Mundenheim Stadtverwaltung LudwigshafenPrüfungsnummer: 20231017-02 Probe entnommen am: 13.10.2023 Art der Entnahme: gestörte PN Arbeitsweise: Siebanalyse
Schlämmkorn Siebkorn Schluffkorn Sandkorn Kieskorn Feinstes Steine Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- 100 90 80 egnemtmaseG 70 red 60 % ni d 50 < renröK 40 red elietnanessaM 30 20 10 0 0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.063 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 63 100 Korndurchmesser d in mm
Entnahmestelle:RKS 1Bemerkungen:Anlage: Bericht:
Tiefe:2,0 - 3,0 m
Bodenart:mS, fs', gs'
Bodengruppe:SE
k [m/s]:3.8 · 10-4 Beyer
Cu/Cc2.1/1.0
T/U/S/G [%]:- /1.0/97.8/1.2
SchlämmkornSiebkorn
FeinstesSchluffkorn Fein- Mittel- Grob-Sandkorn Fein- Mittel- Grob-Kieskorn Fein- Mittel- Grob-Steine

ANLAGE 10

KAMPFMITTELBERICHT

WST-GmbH, Elly-Beinhorn-Str. 6, D-69214 Eppelheim

Kurzbericht Kampfmittelerkundung

AuftraggeberMuP Umwelttechnik GmbHDatum13.10.2023
Projekt:Flüchtlingsunterkunft Ludwigshafen - MundenheimWST-Proj.-Nr231076
AG Proj.Nr
eingesetztes Personal: S. Katzenberger
NameTel.Nr.
Gunzenhauser, Oliver (§20 SprengG. - Befähigschein 04/2018 Stadt Heidelberg)0151 14644060
Georadarmessung:Oberflächensondierung mittels Georadar SPC Modell RD 1100+ (250 MHz) - Projekt 4
SondierpunktRadargrammMesstiefe [m]DatumBemerkungen
RKS 14494,013.10.2023keine Hinweise auf im Untergrund verbliebene Kampfmittel; Bohrung freigegeben
RKS 24504,013.10.2023keine Hinweise auf im Untergrund verbliebene Kampfmittel; Bohrung freigegeben
RKS 34514,013.10.2023keine Hinweise auf im Untergrund verbliebene Kampfmittel; Bohrung freigegeben
RKS 44524,013.10.2023keine Hinweise auf im Untergrund verbliebene Kampfmittel; Bohrung freigegeben

Bemerkungen: Achtung: Kampfmittel sind unterhalb von bestehenden Leitungen, Kanälen, Schachtdeckeln, Gehsteigen, Hausanschlüssen, etc. nicht zu orten. Die Untersuchng erfolgte nach aktuellem Stand der Technik.

Bestätigung der Angaben:

Eppelheim, den 30.10.2023 Oliver Gunzenhauser (§ 20 SprengG)

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