Tragwerksplanung für den Neubau einer Feuerwehr- und Rettungswache in Riedstadt
- Status
- Vergeben
- Angebotsfrist
- 03.08.2026, 23:59 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Erfüllungsregion
- Hessen, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 02.07.2026
- CPV-Codes
- Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000)
- Bekanntmachung
- had.de
- Bekanntmachungsnummer
- 454480-2026
- Verfahrensnummer
- e220c8f5-5c6d-4557-81b8-cd79d95b1197
Fragenkatalog
Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.
Kurzbeschreibung
Das Kommunale Vergabezentrum Kreis Groß-Gerau schreibt für die Stadt Riedstadt Leistungen der Tragwerksplanung für den Neubau einer gemeinsamen Feuerwehr- und Rettungswache aus. Geplant ist ein Gebäude mit Hallen sowie Verwaltungs-, Ausbildungs- und Sozialbereichen für die Freiwillige Feuerwehr und den Rettungsdienst am Standort Riedstadt. Die vorgesehene Vertragsdauer beträgt 1.050 Tage.
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Leistungsbeschreibung
Leistungen der Tragwerksplanung
Leistungen nach Losen (1)
LOT-0000 · Riedstadt -Feuerwehr und Rettungswache Mitte
Gegenstand der Maßnahme ist der Neubau eines Feuerwehrhauses für die Stadt Riedstadt am Standort K156/Kreuzung B44. Das Gebäude dient als gemeinsamer Standort für die Freiwillige Feuerwehr sowie den Rettungsdienst und vereint Einsatz-, Verwaltungs-, Ausbildungs- und Sozialbereiche in einem funktional gegliederten Neubau. Das Gebäudekonzept gliedert sich in eingeschossige Hallenbereiche sowie zweigeschossige Verwaltungs- und Sozialbereiche. Die Hallen sind als wirtschaftliche Hallenkonstruktionen vorgesehen. Im Bereich der Feuerwehr werden diese als Back-to-Back-Hallen mit einer Spannweite von ca. 26 m ausgebildet. Die zweigeschossigen Werkstatt-, Verwaltungs- und Sozialbereiche sind in konventioneller Massivbauweise geplant. Im Erdgeschoss befinden sich neben den Fahrzeughallen die zugehörigen Werkstatt-, Lager- und Technikbereiche sowie Wasch- und Rüsthalle. Ergänzt werden diese durch Alarm- und Umkleidebereiche mit Schwarz-Weiß-Trennung, Atemschutzwerkstatt, Kleiderkammer sowie Logistik- und Verwaltungsräume. Die Funktionsabläufe sind auf kurze Einsatzwege und eine klare Trennung zwischen Einsatz- und Aufenthaltsbereichen ausgelegt. Das Obergeschoss umfasst die Verwaltungs- und Führungsbereiche der Feuerwehr, eine Einsatzleitzentrale, Besprechungs- und Büroräume sowie Schulungs-, Aufenthalts- und Sozialräume. Darüber hinaus sind Küchen- und Aufenthaltsbereiche, Räume für die Jugendfeuerwehr und den Förderverein sowie Dachterrassen vorgesehen. Das Verwaltungs- und Sozialgebäude ist so zu konzipieren, dass eine spätere Aufstockung der Obergeschosse konstruktiv berücksichtigt werden kann. Die Außenanlagen umfassen getrennte Alarm- und Besucherzufahrten, Alarm- und Besucherstellplätze, Bewegungs- und Aufstellflächen für Einsatzfahrzeuge sowie Übungsflächen. Das Gesamtkonzept berücksichtigt darüber hinaus Erweiterungsflächen für zusätzliche Hallen- und Gebäudeteile, um eine langfristige Anpassung an zukünftige Anforderungen zu ermöglichen. Folgende besonderen Leistungen sind neben den Grundleistungen in den einzelnen Leistungsphasen gemäß § 51 iVm. Anl.14 HOAI zu erbringen: - LPH 3: Nachweise der Erdbebensicherung - LPH 8 Teilnahme an Baubesprechungen - LPH 8: Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen - LPH 8: Kontrolle der Betonherstellung und -verarbeitung auf der Baustelle in besonderen Fällen sowie Auswertung der Güteprüfung Optional ist noch folgende besondere Leistung zu erbringen: - Nachweise zum konstruktiven Brandschutz (Heißbemessung) - optional - Stufenweise Beauftragung: Aktuell gilt es Baurecht zu schaffen, d.h. ein vorhabenbezogener Bebauungsplan muss vorab zur Satzungsreife gebracht werden. Eine Bearbeitung soll direkt nach Beauftragung starten. Eine stufenweise Beauftragung (Stufe 1: LPH 1-3) ist erforderlich. Zusätzlich wird es innerhalb der Stufe 1 eine Unterbrechung der Bearbeitung bis zum Satzungsbeschluss geben. Nähere Erläuterungen zu der stufenweisen Beauftragung befinden sich in dem Dokument 'Bedingungen'. Die weitere Planung ist in enger Abstimmung mit dem bereits beauftragten Objektplaner Gebäude und Freianlagen auszuführen.
Anforderungen an deinen Betrieb
Rückfragen zum Verfahren sind bis spätestens 10 Tage vor Fristende über die Vergabeplattform einzureichen. Referenzen als Nachweis der Eignung: Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Formblättern "Referenzprojekt Tragwerksplanung" (siehe Vergabeunterlagen) beschrieben sind. Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position erbracht wurden. Neben den im Teilnahmeantrag unter Punkt 2.1 abzugebenden Erklärungen sind folgende Erklärungen dem Teilnahmeantrag in Form separater, vollständig ausgefüllter Formblätter beizulegen. Eine unterlassene bzw. nicht vollständige Erklärung kann zum Ausschluss führen (Formblätter sind Teil der Vergabeunterlagen): - Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn - Eigenerklärung zur EU-Sanktionsverordnung - EMAS - Zusätzliche Vereinbarungen zur Umweltverträglichkeit Bei Bewerbergemeinschaften ist eine von sämtlichen Mitgliedern ausgefüllte "Bewerbergemeinschaftserklärung" (Teil der Vergabeunterlagen) einzureichen. Bei Vorliegen einer Eignungsleihe muss mit der Bewerbung der Nachweis geführt werden, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). Der Nachweis ist durch eine Verpflichtungserklärung Eignungsleihe (Formblatt Teil der Vergabeunterlagen) zu führen.
Wie wird das Angebot bewertet?
Kriterien ohne Loszuordnung
- Projektteam/Projektorganisation, siehe Anlage 1 und 9
- 40 %
- Projektanalyse/Herangehensweise, siehe Anlage 1 und 9
- 30 %
- Preis
- 30 %
Vergabeunterlagen
Das Ursprungsportal bietet zu diesem Verfahren aktuell keine Unterlagen an.
Zum UrsprungsportalAnforderungen
Rückfragen zum Verfahren sind bis spätestens 10 Tage vor Fristende über die Vergabeplattform einzureichen. Referenzen als Nachweis der Eignung: Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Formblättern "Referenzprojekt Tragwerksplanung" (siehe Vergabeunterlagen) beschrieben sind. Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position erbracht wurden. Neben den im Teilnahmeantrag unter Punkt 2.1 abzugebenden Erklärungen sind folgende Erklärungen dem Teilnahmeantrag in Form separater, vollständig ausgefüllter Formblätter beizulegen. Eine unterlassene bzw. nicht vollständige Erklärung kann zum Ausschluss führen (Formblätter sind Teil der Vergabeunterlagen): - Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn - Eigenerklärung zur EU-Sanktionsverordnung - EMAS - Zusätzliche Vereinbarungen zur Umweltverträglichkeit Bei Bewerbergemeinschaften ist eine von sämtlichen Mitgliedern ausgefüllte "Bewerbergemeinschaftserklärung" (Teil der Vergabeunterlagen) einzureichen. Bei Vorliegen einer Eignungsleihe muss mit der Bewerbung der Nachweis geführt werden, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). Der Nachweis ist durch eine Verpflichtungserklärung Eignungsleihe (Formblatt Teil der Vergabeunterlagen) zu führen.
Änderungen und Bieterfragen
1 Eintrag- 05.10.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 683357-2026
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