Projektsteuerungsleistungen für die Generalsanierung und Erweiterung des Theaters an der Rott
- Status
- Vergeben
- Angebotsfrist
- 06.03.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Landkreis Rottal-Inn
- Erfüllungsregion
- Bayern, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 05.02.2026
- CPV-Codes
- Projektmanagement im Bauwesen (71541000)
- Bekanntmachung
- dtvp.de
- Bekanntmachungsnummer
- 85549-2026
- Verfahrensnummer
- 04ee2e68-6f19-4a86-8d5f-66b03a5374f9
Fragenkatalog
Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.
Kurzbeschreibung
Der Landkreis Rottal-Inn beauftragt die Erbringung von Projektsteuerungsleistungen für die Generalsanierung und Erweiterung des Theaters an der Rott. Die Leistungen umfassen die stufenweise Projektsteuerung gemäß AHO-Leistungsbild und das Fördermittelmanagement über einen Zeitraum von etwa 1095 Tagen (ca. drei Jahre). Es handelt sich um ein einzelnes Los, das sämtliche Projektmanagementaufgaben abdeckt. Der geschätzte Auftragswert wird nicht angegeben.
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Leistungsbeschreibung
Gegenstand dieses Auftrages ist die stufenweise Erbringung von Projektsteuerungsleistungen für das Bauvorhaben "Generalsanierung und Erweiterung des Theaters an der Rott" durch den Auftragnehmer ("AN") nach näherer Maßgabe der allgemeinen Leistungsbeschreibung, des AHO-Leistungsbilds Projektsteuerung und des Leistungsbilds Fördermittelmanagement (gemeinsam Anlage AV3 der Vergabeunterlagen) sowie des Projektsteuerungsvertrages und dessen übrigen Anlagen.
Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · Projektsteuerungsleistungen für die Generalsanierung und Erweiterung des Theaters an der Rott
Gegenstand dieses Auftrages ist die stufenweise Erbringung umfassender Projektsteuerungsleistungen für das Bauvorhaben "Generalsanierung und Erweiterung des Theaters an der Rott" durch den Auftragnehmer ("AN") nach näherer Maßgabe der allgemeinen Leistungsbeschreibung, des AHO-Leistungsbilds Projektsteuerung und des Leistungsbilds Fördermittelmanagement (gemeinsam Anlage AV3 der Vergabeunterlagen) sowie des Projektsteuerungsvertrages und dessen übrigen Anlagen. Der Landkreis Rottal-Inn plant die umfassende Sanierung und Erweiterung des Theaters an der Rott (im Folgenden auch "Projekt"). In der Nähe des Stadtzentrums Eggenfelden, liegt der Gebäudekomplex des Theaters an der Rott. Dieses umfasst die Spielstätten "Das Große Haus" mit 385 Sitzplätzen, der Malersaal "Studio" mit 66 Sitzplätzen, ein Kleinkunsttheater für Veranstaltungen sowie die Mitarbeiterverköstigung für 40 bis 70 Personen und eine Theaterwiese für Sonderformate im Freien. Das Gebäude wurde erstmals im Jahr 1963 als Mehrzweckhalle für eine angrenzende Berufsschule konzipiert und umfasste ursprünglich nur das heutige Foyer, den Zuschauerraum, die Bühne mit Hinterbühne und die zugehörigen Funktionsräume. 1990 wurde der bestehende Bürotrakt als eingeschossiger Anbau mit Unterkellerung und die dreiseitig um die Bühne verlaufende Bühnenhauserweiterung realisiert. Diese umfasst die Geschosse UG bis 1. OG. Hier sind Neben- und Lagerräume des Theaters, sowie der sogenannte Malersaal, der als Veranstaltungsraum genutzt wird, eine Schreinerei und ein Lastenaufzug untergebracht. Die Generalsanierung ist erforderlich, weil viele Bauteile ungedämmt oder nur nach veralteten Standards ausgeführt und deshalb nur unzureichend gedämmt sind. Der Malersaal sowie der Bühnen- und Orchesterbereich haben keinen zugelassenen barrierefreien Zugang. Beim Brandschutz bestehen gravierende Defizite. Es sind in mehreren Bauteilen Schadstoffe gefunden worden (u.a. Asbest, KMF). Zudem ist die haustechnische Ausstattung stark veraltet und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Erweiterung des Theaters durch den Neubau soll einen modernen und ordnungsgemäßen Theaterbetrieb gewährleisten, inklusive moderner Bühnentechnik und Barrierefreiheit. Das Erdgeschoss des Neubaus soll in Massivbauweise und das Obergeschoss in einer Mischkonstruktion aus Stahlträgern und Holzrahmenbauweise mit Vollholzdecke errichtet werden. Auf dem Dach soll eine PV Anlage betrieben werden. Aufgrund der derzeit noch unklaren Projektlaufzeit hat der Auftragnehmer zu Beginn schwerpunktmäßig Sicherheit und Transparenz zu schaffen, indem er einen aktuellen Überblick über den Projektstand erstellt und insbesondere die für den Landkreis und die zu beteiligenden Gremien relevanten Themen (z.B. Kosten, Zeitplan, Vergaben, Fördermöglichkeiten etc.) eigenverantwortlich ermittelt und zusammenzufasst (sog. Startphase). Am Ende der Startphase hat der Auftragnehmer den Sachstand so zu dokumentieren, dass eine strukturierte und zielgerichtete Planung und Ausführung des weiteren Vorhabens daran reibungslos anschließen kann. Diese Projektsteuerungsleistungen sind nach einer vom Auftraggeber funktional ausgeschriebenen sog. Startphase sowie den Projektstufen 2 bis 5 gemäß § 2 Leistungsbild und Honorarordnung Projektmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft, herausgegeben vom Ausschuss der Verbände und Kammer der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e. V. (AHO-Schriftenreihe Nr. 9, 6. Auflage, Stand: Mai 2025) für die Handlungsbereiche - A: Organisation; - B: Qualitäten; - C: Kosten; - D: Termine; - E: Verträge und Versicherungen nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen zu erbringen. Die Beauftragung des Auftragnehmers erfolgt stufenweise nach näherer Maßgabe des Projektsteuerungsvertrages.
Anforderungen an deinen Betrieb
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1-3 GWB, Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 4 GWB, Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nrn. 1-4, 7 und 8 GWB sowie Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes, § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes und § 22 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes. Es wird auf die §§ 123 bis 126 GWB verwiesen. Es wird auf die §§ 123 bis 126 GWB verwiesen. Der öffentliche Auftraggeber wird die Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0001 · Projektsteuerungsleistungen für die Generalsanierung und Erweiterung des Theaters an der Rott
- Im Zuschlagskriterium "Auftragsbezogenes Konzept zur Sicherung der Termine (Handlungsbereich D)" wird das von Bieter im Formblatt "Konzepte" (Anlage AV 4.2) eingereichte "Auftragsbezogene Konzept zur Sicherung der Termine (Handlungsbereich D)" bewertet. Das Zuschlagskriterium "Auftragsbezogenes Konzept zur Sicherung der Termine (Handlungsbereich D)" ist in der Unterlage "Zuschlagskriterien" (Anlage AV10) und dort im Register "Zuschlagskriterien" in der Lfd. Nr. 5 beschrieben, die Bewertungsmethode für das Konzept in der Unterlage "Zuschlagskriterien" und dort im Register "Bewertung Zuschlagskriter. 2-5". Wegen der Einzelheiten zur Bewertung des Zuschlagskriteriums und den Anforderungen an die Ausführungen des Bieters hierzu wird auf die Unterlage "Zuschlagskriterien" (Anlage AV10) sowie das Formblatt "Konzepte" (Anlage AV4.2) verwiesen. Das "Auftragsbezogene Konzept zur Sicherung der Termine (Handlungsbereich D)" des Bieters wird im Auftragsfall Vertragsbestandteil. Die Ausführungen des Bieters gelten als zugesicherte Eigenschaften.
- 8 %
- Im Zuschlagskriterium "Erfahrung der Projektleitung" werden die im Formblatt "Erfahrung der Projektleitung" (Anlage AV4.1 der Vergabeunterlagen) angegebenen persönlichen Referenzen der in diesem Formblatt ebenfalls angegebenen und im Auftragsfall einzusetzenden Projektleitung bewertet. Die Projektleitung besteht aus dem Projektleiter (Unterkriterium Nr. 1a) und dem stellvertretenden Projektleiter (Unterkriterium Nr. 1b). Darüber hinaus wird die gemeinsame Erfahrung der Projektleitung anhand der gemeinsamen persönlichen Referenzen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters dahingehend bewertet, ob der Projektleiter und der stellvertretende Projektleiter in diesen Referenzen als Projektleitung zusammengearbeitet haben (Unterkriterium Nr. 1c). Wegen der Einzelheiten zur Bewertung des Zuschlagskriteriums und den Anforderungen an die Ausführungen des Bieters hierzu wird auf die Unterlage "Zuschlagskriterien" (Anlage AV10) sowie das Formblatt "Erfahrung der Projektleitung" (Anlage AV4.1) verwiesen.
- 20 %
- Im Zuschlagskriterium "Konzept Personaleinsatz" wird das von Bieter im Formblatt "Konzepte" (Anlage AV 4.2) eingereichte "Konzept Personaleinsatz" bewertet. Das Zuschlagskriterium "Konzept Personaleinsatz" ist in der Unterlage "Zuschlagskriterien" (Anlage AV10) und dort im Register "Zuschlagskriterien" in der Lfd. Nr. 2 beschrieben, die Bewertungsmethode für das Konzept in der Unterlage "Zuschlagskriterien" und dort im Register "Bewertung Zuschlagskriter. 2-5". Wegen der Einzelheiten zur Bewertung des Zuschlagskriteriums und den Anforderungen an die Ausführungen des Bieters hierzu wird auf die Unterlage "Zuschlagskriterien" (Anlage AV10) sowie das Formblatt "Konzepte" (Anlage AV4.2) verwiesen. Das "Konzept Personaleinsatz" des Bieters wird im Auftragsfall Vertragsbestandteil. Die Ausführungen des Bieters gelten als zugesicherte Eigenschaften.
- 12 %
- Im Zuschlagskriterium "Konzept zur Startphase" wird das von Bieter im Formblatt "Konzepte" (Anlage AV 4.2) eingereichte "Konzept zur Startphase" bewertet. Das Zuschlagskriterium "Konzept zur Startphase" ist in der Unterlage "Zuschlagskriterien" (Anlage AV10) und dort im Register "Zuschlagskriterien" in der Lfd. Nr. 3 beschrieben, die Bewertungsmethode für das Konzept in der Unterlage "Zuschlagskriterien" und dort im Register "Bewertung Zuschlagskriter. 2-5". Wegen der Einzelheiten zur Bewertung des Zuschlagskriteriums und den Anforderungen an die Ausführungen des Bieters hierzu wird auf die Unterlage "Zuschlagskriterien" (Anlage AV10) sowie das Formblatt "Konzepte" (Anlage AV4.2) verwiesen. Das "Konzept zur Startphase" des Bieters wird im Auftragsfall Vertragsbestandteil. Die Ausführungen des Bieters gelten als zugesicherte Eigenschaften.
- 8 %
- Im Zuschlagskriterium "Konzept zur Fördermittelstrategie" wird das von Bieter im Formblatt "Konzepte" (Anlage AV 4.2) eingereichte "Konzept zur Fördermittelstrategie" bewertet. Das Zuschlagskriterium "Konzept zur Fördermittelstrategie" ist in der Unterlage "Zuschlagskriterien" (Anlage AV10) und dort im Register "Zuschlagskriterien" in der Lfd. Nr. 4 beschrieben, die Bewertungsmethode für das Konzept in der Unterlage "Zuschlagskriterien" und dort im Register "Bewertung Zuschlagskriter. 2-5". Wegen der Einzelheiten zur Bewertung des Zuschlagskriteriums und den Anforderungen an die Ausführungen des Bieters hierzu wird auf die Unterlage "Zuschlagskriterien" (Anlage AV10) sowie das Formblatt "Konzepte" (Anlage AV4.2) verwiesen. Das "Konzept zur Fördermittelstrategie" des Bieters wird im Auftragsfall Vertragsbestandteil. Die Ausführungen des Bieters gelten als zugesicherte Eigenschaften.
- 12 %
- Im Zuschlagskriterium Honorarangebot wird das im Honorarformblatt (Anlage AV5 der Vergabeunterlagen) unter Ziffer V anhand der Bieterangaben berechnete "Gewichtetes Gesamthonorar (Summe aus Ziff. I.-III.) inkl. NK inkl. Zu- oder Abschlag in EUR brutto (Wertungspreis)" bewertet. Das Zuschlagskriterium Honorarangebot ist in der Unterlage "Zuschlagskriterien" (Anlage AV10) und dort im Register "Zuschlagskriterien" in der Lfd. Nr. 6 beschrieben, die Bewertungsmethode für das Honorarangebot in der Unterlage "Zuschlagskriterien" und dort im Register "Bewertung Zuschlagskriterium 6". Wegen der Einzelheiten zur Bewertung des Zuschlagskriteriums und den Anforderungen an die Ausführungen des Bieters hierzu wird auf die Unterlage "Zuschlagskriterien" (Anlage AV10) sowie das Honorarformblatt (Anlage AV5) verwiesen.
- 40 %
Vergabeunterlagen
Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.
Zum UrsprungsportalAnforderungen
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1-3 GWB, Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 4 GWB, Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nrn. 1-4, 7 und 8 GWB sowie Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes, § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes und § 22 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes. Es wird auf die §§ 123 bis 126 GWB verwiesen. Es wird auf die §§ 123 bis 126 GWB verwiesen. Der öffentliche Auftraggeber wird die Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.
Änderungen und Bieterfragen
1 Eintrag- 11.08.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 556068-2026
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