Potenzialanalyse und Vorplanung für Mobilstationen in Baden-Württemberg
- Status
- Vergeben
- Angebotsfrist
- Nicht angegeben
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Erfüllungsregion
- Baden-Württemberg, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 05.10.2026
- CPV-Codes
- Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen (71322500)
- Bekanntmachung
- ted.europa.eu
- Bekanntmachungsnummer
- 682878-2026
- Verfahrensnummer
- da9ebbfb-b388-4cf6-ba83-99c1e1b66586
Fragenkatalog
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Kurzbeschreibung
Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH beauftragt Analysen und Vorplanungen, um geeignete Standorte für Mobilstationen zu ermitteln und deren Ausbau vorzubereiten. Dazu gehören Auswertungen mit geografischen Informationssystemen (GIS), die Bewertung und Priorisierung von Standorten, deren verkehrstechnische Planung mit Kostenschätzung sowie Unterlagen für die Anmeldung zur Förderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG). Die Leistungen unterstützen Kreise, Kommunen und Verkehrsverbünde in Baden-Württemberg; ein Zeitrahmen oder eine konkrete Anzahl von Standorten ist nicht angegeben.
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Leistungsbeschreibung
Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH vergibt Leistungen zur Potenzialanalyse, datenbasierten Standortidentifikation und verkehrstechnischen Vorplanung (in Anlehnung an Elemente der HOAI Lph. 2 Verkehrsanlagen) von Mobilstationen in Baden-Württemberg. Ziel ist die Unterstützung von Kreisen, Kommunen und Verkehrsverbünden beim Aufbau lokaler Mobilstationsnetze. Der Auftrag umfasst GIS-gestützte Analysen, Entwicklung und Anwendung eines Scoring-Modells, Priorisierung geeigneter Standorte, mikroskopische Standortplanung einschließlich Kostenschätzung sowie die Erstellung LGVFG-relevanter Programmanmeldeunterlagen und standortbezogener Wirkungsanalysen.
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · Planungs- und Analyseleistungen zur Identifizierung des Potenzials von Mobilstationen
Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA-BW) vergibt Leistungen zur Potenzialanalyse, datenbasierten Standortidentifikation und verkehrstechnischen Vorplanung (in Anlehnung an Elemente der HOAI Lph. 2 Verkehrsanlagen) von Mobilstationen in Baden-Württemberg. Ziel ist die Unterstützung von Kreisen, Kommunen und Verkehrsverbünden beim systematischen Aufbau lokaler Mobilstationsnetze und der Vorbereitung konkreter Umsetzungsmaßnahmen einschließlich LGVFG-Programmanmeldung. Gegenstand des Auftrags ist ein landesweites Pilotprojekt. Für teilnehmende Kreise bzw. kommunale Zusammenschlüsse sind geeignete Standorte für Mobilstationen zu identifizieren, zu bewerten, zu priorisieren und planerisch so weit auszuarbeiten, dass eine belastbare Entscheidungsgrundlage sowie förderfähige Anmeldeunterlagen vorliegen. Die Leistungen umfassen insbesondere: Sichtung und Auswertung vorhandener Konzepte (z. B. Nahverkehrspläne, Klimamobilitätspläne, Konzepte für multimodale Knoten), GIS-gestützte Analyse potenzieller Standorte auf Basis verfügbarer Daten (u. a. ÖPNV-Haltepunkte, Bevölkerungs- und Nachfragepotenziale, relevante POIs), Entwicklung und Anwendung eines nachvollziehbaren Kriterien- und Scoring-Modells zur Bewertung und Priorisierung von Standorten (objektive und subjektive Faktoren), Erstellung von Standortsteckbriefen und Aufbau einer digitalen Standortkarte, Durchführung von Vor-Ort-Begehungen zur Bestandsaufnahme der priorisierten Standorte, Verkehrstechnische Vorplanung ausgewählter Vorzugstandorte in Anlehnung an HOAI Lph. 2 Verkehrsanlagen einschließlich überschlägiger Bemessung, Lageplänen, Modulverortung und Kostenschätzung, Entwicklung eines Modells zur standortbezogenen Wirkungsanalyse (u. a. verkehrliche Wirkung, Klimawirkung, sozioökonomische Effekte) sowie Durchführung der Analysen, Erstellung der für eine Programmanmeldung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) erforderlichen Unterlagen (u. a. Erläuterungsbericht, Übersichtspläne, Kostenschätzung, Finanzierungsplan), Entwicklung standortbezogener Roadmaps zur weiteren Umsetzung. Die Planung hat grundsätzlich unter Berücksichtigung landesseitiger Gestaltungsvorgaben für Mobilstationsmodule sowie der förderrechtlichen Anforderungen der zuständigen Regierungspräsidien des Landes Baden-Württemberg zu erfolgen. Die Leistungen sind interdisziplinär anzulegen und erfordern Kompetenzen in Verkehrsplanung, GIS-gestützter Analyse, konzeptioneller Standortbewertung sowie Förder- und Projektlogik. Die Zusammenarbeit erfolgt in enger Abstimmung mit der KEA-BW sowie den beteiligten Kreisen, Kommunen und Verkehrsverbünden. Neben regelmäßigen Abstimmungen sind Workshops und Präsentationen durchzuführen. Ziel ist es, belastbare, umsetzungsorientierte Ergebnisse zu erarbeiten, die eine schnelle Realisierung priorisierter Mobilstationen ermöglichen.
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LOT-0001 · Planungs- und Analyseleistungen zur Identifizierung des Potenzials von Mobilstationen
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- 40 %
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- 60 %
Vergabeunterlagen
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