Planungsleistungen für ein zweites Aufbereitungsgebäude am Wasserwerk Moos
- Status
- Vergeben
- Angebotsfrist
- 28.07.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Zweckverband Wasserversorgung Bayerischer Wald
- Erfüllungsregion
- Bayern, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 29.06.2026
- CPV-Codes
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- Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000)
- Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000)
- Beratungsdienste von Ingenieurbüros (71318000)
- Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen (71321000)
- Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau (71322000)
- Bekanntmachung
- dtvp.de
- Bekanntmachungsnummer
- 443749-2026
- Verfahrensnummer
- 4c576370-17de-4449-9668-fbd817a7c8f5
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Kurzbeschreibung
Der Zweckverband Wasserversorgung Bayerischer Wald beauftragt stufenweise Planungsleistungen für ein zweites Aufbereitungsgebäude am Wasserwerk Moos in Bayern, das mit dem bestehenden Werk verbunden werden soll. Das Gebäude umfasst die Aufbereitungstechnik, Steuerung, Mittelspannung und Notstromversorgung; gesucht werden Ingenieurleistungen für die Leistungsphasen 1 bis 9 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) sowie die örtliche Bauüberwachung. Der Zweckverband versorgt rund 500.000 Menschen in sieben Landkreisen mit Trinkwasser; die Teilnahmefrist endet am 28. Juli 2026.
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Leistungsbeschreibung
Die Wasserversorgung Bayerischer Wald, eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts in Form eines Zweckverbandes, versorgt ca. 500 000 Menschen in 7 Landkreisen mit Trinkwasser. Die Wassergewinnung fußt auf zwei Standbeinen, der Trinkwassertalsperre Frauenau und dem Brunnenfeld bei Moos. Näheres auf der Seite www.waldwasser.eu. Das bestehende Wasserwerk in Moos wurde 2018 neu errichtet. Die Leistungsfähigkeit des Wasserwerks soll nun erweitert werden. Hierfür ist ein zweites Aufbereitungsgebäude zu errichten. Das neue Aufbereitungsgebäude wird neben dem bestehenden errichtet und beinhaltet die komplette Aufbereitungstechnik, Steuerung, Mittelspannung und Notstromversorgung Es wird mit dem bestehenden Wasserwerk technisch verbunden. Beauftragt werden im Zuge dieser Ausschreibung stufenweise die Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 des Leistungsbildes Ingenieurbauwerke des § 43 Abs. 1, Abs. 4 i.V.m. Anlage 12 Nr. 12.1 der HOAI 2021 betreffend das Bauwerk, des Weiteren die Besondere Leistung der örtlichen Bauüberwachung (Leistungsphase 8) gemäß Anlage 12 Nr. 12.1 der HOAI 2021.
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · TNW_IBW_Zweckverband Wasserversorgung Bayerischer Wald_ Erweiterung Wasserwerk Moos
Die Wasserversorgung Bayerischer Wald, eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts in Form eines Zweckverbandes, versorgt ca. 500 000 Menschen in 7 Landkreisen mit Trinkwasser. Die Wassergewinnung fußt auf zwei Standbeinen, der Trinkwassertalsperre Frauenau und dem Brunnenfeld bei Moos. Näheres auf der Seite www.waldwasser.eu. Das bestehende Wasserwerk in Moos wurde 2018 neu errichtet. Die Leistungsfähigkeit des Wasserwerks soll nun erweitert werden. Hierfür ist ein zweites Aufbereitungsgebäude zu errichten. Das neue Aufbereitungsgebäude wird neben dem bestehenden errichtet und beinhaltet die komplette Aufbereitungstechnik, Steuerung, Mittelspannung und Notstromversorgung Es wird mit dem bestehenden Wasserwerk technisch verbunden. Der Rauminhalt für das neue Wasserwerksgebäude wird ca. 33.000 m3 betragen. Die Daten des neuen Wasserwerksgebäudes sind: - Länge ca. 73 m - Breite ca. 40 m - Höhe (Standard) ca. 12 m - Höhe (Rieslerbereich) ca. 17 m - Umbauter Raum gesamt ca. 37.000 m³ - davon Gebäude ca. 33.000 m³ - davon Betonspeicher ca. 4.000 m³ In das Bauwerk sollen integriert werden: - eine mehrstufige Aufbereitungstechnik - Steuerung und logische Verknüpfung mit der bestehenden Anlage - Mittelspannung - Notstromversorgung - Erweiterung Rechenzentrum Die Fachplanungen für die Anlagen der Haustechnik (Elektrotechnik mit Niederspannungsinstallation, Blitzschutz- und Erdungsanlage, Brandmeldeanlage, Einbruchmeldeanlage, die Wärmeversorgungsanlagen, lufttechnische Anlagen und die sanitärtechnischen Anlagen) werden gesondert vergeben, ebenso die Planung der Anbindung der Mess-, Regel- und Steuerungstechnik der geplanten Aufbereitungsanlage und des Netzpumpwerks an das Leitsystem und der Umbau der Warte. Ebenso gesondert vergeben werden die Leistungen betreffend die Wasseraufbereitungstechnik und die Tragwerksplanung. Mit den Planungsleistungen soll unmittelbar nach Auftragserteilung, mit den Bauleistungen 2027 begonnen werden. Das Ende der Baumaßnahme und die Inbetriebnahme ist für 2030 geplant. Beauftragt werden im Zuge dieser Ausschreibung stufenweise die Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 des Leistungsbildes Ingenieurbauwerke des § 43 Abs. 1, Abs. 4 i.V.m. Anlage 12 Nr. 12.1 der HOAI 2021 betreffend das Bauwerk, des Weiteren die Besondere Leistung der örtlichen Bauüberwachung (Leistungsphase 8) gemäß Anlage 12 Nr. 12.1 der HOAI 2021. Die Projektkosten belaufen sich auf ca. 60.000.000 EUR, die anrechenbaren Kosten für die mit diesem Auftrag vergebenden Planungsleistungen belaufen sich auf ca. 16,5 Millionen EUR netto. Nicht anrechenbar nach der im Vertrag vorgesehenen Vereinbarung sind die Kosten der Wassertechnik. Beauftragt wird ein Architektur- oder Ingenieurbüro mit entsprechenden einschlägigen Erfahrungen und Kapazitäten. Die Fassade der Bestandsgebäude genießt Urheberrechtsschutz. Bei der Planung und Ausführung des der Fassade des nunmehrigen Erweiterungsbaus ist dies zu berücksichtigen.
Anforderungen an deinen Betrieb
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren -gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder -gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder -gem. § 19 Mindestlohngesetz oder -gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Der öffentliche Auftraggeber kann gemäß § 51 Abs. 2 S. 1 SektVO den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Eine Nachforderung der Excel-Tabelle zu den Referenzangaben ("Anlage 3 Bewerbungsbogen_Projektdaten Referenzen") ist ausgeschlossen.
Vergabeunterlagen
Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.
Zum UrsprungsportalAnforderungen
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren -gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder -gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder -gem. § 19 Mindestlohngesetz oder -gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Der öffentliche Auftraggeber kann gemäß § 51 Abs. 2 S. 1 SektVO den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Eine Nachforderung der Excel-Tabelle zu den Referenzangaben ("Anlage 3 Bewerbungsbogen_Projektdaten Referenzen") ist ausgeschlossen.
Änderungen und Bieterfragen
1 Eintrag- 03.11.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 763031-2026
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