Planungsleistungen für den Neubau eines städtischen Bauhofs in Simmern
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 03.11.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen
- Erfüllungsregion
- Rheinland-Pfalz, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 05.10.2026
- CPV-Codes
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- Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden (71221000)
- Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen (71222000)
- Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)
- Bekanntmachung
- subreport.de
- Bekanntmachungsnummer
- 682186-2026
- Verfahrensnummer
- b90802d2-a63c-4e99-b30b-373ac52c522b
Fragenkatalog
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Kurzbeschreibung
Die Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen schreibt die Planung eines neuen städtischen Bauhofs in Simmern aus, einschließlich der Planung des Gebäudes und der Freianlagen. Die Machbarkeitsstudie veranschlagt die Baukosten auf rund 4 Millionen Euro brutto; die beauftragten Planer sollen die bisherigen Überlegungen prüfen und weiterentwickeln. Die Frist für den Teilnahmeantrag endet am 3. November 2026.
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Leistungsbeschreibung
Die Stadt beabsichtigt die Errichtung eines neuen städtischen Bauhofs auf einem hierfür vorgesehenen Grundstück. Für das Grundstück wurde ein Bebauungsplan aufgestellt, der speziell im Hinblick auf die geplante Nutzung entwickelt wurde. Die Festsetzungen und Vorgaben des Bebauungsplans sind bei der weiteren Planung zwingend zu berücksichtigen. Der Neubau soll einen zeitgemäßen, funktionalen und wirtschaftlichen Betrieb des städtischen Bauhofs ermöglichen und die heutigen sowie absehbaren zukünftigen Anforderungen an einen modernen kommunalen Bauhof berücksichtigen. Im Vorfeld wurde durch die Stadt eine interne Machbarkeitsstudie erstellt. Diese basiert in wesentlichen Teilen auf den von den derzeitigen Bauhofmitarbeiterinnen und -mitarbeitern formulierten Anforderungen, Wünschen und Erfahrungswerten. Die Machbarkeitsstudie wird den im Verfahren zu beauftragenden Planern als Informations- und Ausgangsgrundlage zur Verfügung gestellt. Die in der Machbarkeitsstudie ermittelte Kostengröße liegt bei insgesamt rund 4,0 Mio. € Brutto-summe. Die Machbarkeitsstudie stellt ausdrücklich keine abschließende Planung oder verbindliche Vorgabe für die weitere Projektbearbeitung dar. Vielmehr wird von den zukünftigen Planern erwartet, die bisherigen Überlegungen fachlich zu überprüfen, kritisch zu hinterfragen und unter Berücksichtigung der betrieblichen, funktionalen, wirtschaftlichen und nachhaltigen Anforderungen weiterzuentwickeln.
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · Objektplanung und Freianlagenplanung.
Vergeben wird bei diesem Verfahren gesamtwirtschaftlich die Planungsleistungen für Gebäude (Objektplanung nach § 34 HOAI) und die Planungsleistungen für Freianlagen nach § 39 HOAI, sowie einzelne besondere Leistungen. Die anrechenbaren Kosten für Objektplanungen von Gebäuden und Innenräumen sind demnach die addierten (Netto-)Kosten - der Kostengruppe 300 im Sinne der DIN 276 und - anteilig der Kostengruppe 400 im Sinne der DIN 276 nach Maßgabe des § 33 Abs. 2 HOAI. Kostengruppe 300 = 1.814.812,43 € Kostengruppe 400 = 476.430,00 € (für die Honorarermittlung werden diese Kosten anteilig berechnet). Die anrechenbaren Kosten für die Planung von Freianlagen sind die (Netto-)Kosten der Kostengruppe 500 im Sinne der DIN 276. Kostengruppe 500 = 631.757,58 €
Anforderungen an deinen Betrieb
1. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach §123 GWB und § 19 MiLoG begründet sind. 2. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB begründet sind. 3. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist. 4. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist. 5. Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen. 6. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 5 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben. Nach Ermessen des AG können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden. Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0001 · Objektplanung und Freianlagenplanung.
- Preis - Gewichtung 30 % Hinsichtlich des Wertungskriteriums „Preis der Leistung“ erhält das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis 10 Punkte. Ein Angebot mit einem doppelt höheren Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung Ihres Angebots fließen die Zeithonorare mit folgenden, geschätzten, Zeitansätzen ein: - 4 Stunden Geschäftsführer/in - 4 Stunden angestellte Architekten - 4 Stunden staatl. gepr. Bautechniker/in
- Projektanalyse - Gewichtung 40 % Bei dem Kriterium „Projektanalyse“ geht es um die Herangehensweise der Bieter an die konkrete Planungsaufgabe. Es wird bewertet, wie der Bieter die übergebenen Vergabeunterlagen ausgewertet hat, welche projektspezifischen Aufgabenstellungen und Herausforderungen er herausgearbeitet hat und wie er beabsichtigt, diese im Rahmen der Planung zu berücksichtigen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten sowie der Optimierung von Betriebsabläufen bei der Planung des Bauhofs. Der Bieter soll darlegen, welche für das konkrete Vorhaben relevanten Ansätze des nachhaltigen und optimierten Planens und Bauens erkannt werden und wie er diese im weiteren Planungsprozess berücksichtigt. Betrachtet werden können insbesondere Energie- und Ressourceneffizienz, nachhaltige und langlebige Baustoffe und Konstruktionen, erneuerbare Energien, Flächen- und Versiegelungsreduzierung, Regenwassermanagement, Begrünung sowie die Berücksichtigung von Lebenszyklus- und Unterhaltungskosten. Je konkreter und projektspezifischer die Erläuterungen ausfallen, desto besser wird die Projektanalyse bewertet. Möglich ist auch, anhand vergleichbarer Referenzprojekte aufzuzeigen, wie vergleichbare Anforderungen dort bearbeitet und gelöst wurden. Die Vergabestelle erwartet keine ausgearbeiteten Planungsunterlagen oder Planungslösungen. 8–10 Punkte: Die Ausführungen überzeugen fachlich und inhaltlich in besonderem Maße. Die wesentlichen projektspezifischen Aufgabenstellungen und Herausforderungen werden erkannt und nachvollziehbar dargestellt. Nachhaltigkeitsaspekte werden umfassend, konkret und auf die Besonderheiten des Bauhofs bezogen berücksichtigt. Die dargestellte Herangehensweise lässt eine sehr gute Umsetzung der ausgeschriebenen Planungsaufgabe erwarten. 4–7 Punkte: Die Ausführungen sind fachlich und inhaltlich weitgehend überzeugend. Die wesentlichen Aufgabenstellungen werden überwiegend erkannt. Nachhaltigkeitsaspekte werden berücksichtigt, bleiben jedoch teilweise allgemein oder sind nur teilweise auf das konkrete Vorhaben bezogen. Die dargestellte Herangehensweise lässt eine zufriedenstellende Umsetzung der ausgeschriebenen Planungsaufgabe erwarten. 1–3 Punkte: Die Ausführungen sind fachlich und inhaltlich nur teilweise überzeugend. Wesentliche projektspezifische Aufgabenstellungen werden nur teilweise erkannt oder behandelt. Nachhaltigkeitsaspekte werden nur oberflächlich, allgemein oder kaum berücksichtigt. Die dargestellte Herangehensweise lässt nur eingeschränkt eine angemessene Umsetzung der ausgeschriebenen Planungsaufgabe erwarten.
- Intensität und Organisation der örtlichen Bauüberwachung - Gewichtung 20 % Hinsichtlich des Wertungskriteriums Intensität und Organisation der örtlichen Bauüberwachung und kurzfristige Verfügbarkeit erhält ein Angebot eine Beurteilung von 0-3 Punkten, das zumindest eine regelmäßige Anwesenheit der Bauüberwachung auf der Baustelle vorsieht, die mehr als eine nur stichprobenartige Kontrolle der Bauausführung erwarten lässt. Eine Beurteilung von 4-6 Punkten erhält ein Angebot, dass eine so häufige Anwesenheit der Bauüberwachung auf der Baustelle vorsieht, dass eine besonders engmaschige Kontrolle der Bauausführung zu erwarten ist. Mit 7-10 Punkten wird ein Angebot bewertet, wenn die Bauüberwachung zusätzlich zur engmaschigen Überwachung im Bedarfsfall innerhalb von 90 Minuten zur kurzfristigen Abstimmung auf der Baustelle erscheinen kann.
- Qualitätsmanagement - Gewichtung 5% Hinsichtlich des Wertungskriteriums „Qualitätsmanagement“ erhält ein Angebot eine Beurteilung von 0-3 Punkten, bei dem auf ein Qualitätsmanagement kein oder nur wenig Wert gelegt wird. Eine Beurteilung von 4-6 Punkten erhält ein Angebot, bei dem ein Qualitätsmanagement durch ein systematisches Abarbeiten des Grundleistungskataloges der HOAI erfolgt. Eine Beurteilung von 7-10 Punkten erhält ein Angebot, bei dem ein Qualitätsmanagement über ein systematisches Abarbeiten des Grundleistungskataloges der HOAI hinaus erfolgt, wodurch eine besondere Qualität der Planung zu erwarten ist.
- Akzeptanz des Vertrages - Gewichtung 5% Hinsichtlich des Wertungskriteriums „Akzeptanz des Vertrages“ erhält ein Angebot 5 Punkte, das keine oder nur unwesentliche Abweichungen von dem vorgeschlagenen Vertragsmuster regelt. 6-10 Punkte erhält ein Angebot, das wesentliche, für den Auftraggeber günstige, Abweichungen von dem vorgeschlagenen Vertragsmuster regelt. 0-4 Punkte erhält ein Angebot, das wesentliche, für den Auftraggeber ungünstige Abweichungen von dem vorgeschlagenen Vertragsmuster regelt.
Vergabeunterlagen
8 Dateien laut Portal · Stand 05.10.2026| Sonstiges | - | |
| Anschreiben | 372 KB | |
| Formular | 161 KB | |
| Sonstiges | 117 KB | |
| Sonstiges | 120 KB | |
| Formular | 180 KB | |
| Sonstiges | 549 KB | |
| Sonstiges | 4,6 MB |
Anforderungen
1. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach §123 GWB und § 19 MiLoG begründet sind. 2. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB begründet sind. 3. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist. 4. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist. 5. Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen. 6. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 5 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben. Nach Ermessen des AG können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden. Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Änderungen und Bieterfragen
0 EinträgeKeine Änderungen zur Bekanntmachung bekannt.
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