Planung eines Niedertemperatur-Wärmenetzes in Essen-Überruhr und Burgaltendorf
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 27.11.2026, 12:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Stadtwerke Essen AG
- Erfüllungsregion
- Nordrhein-Westfalen, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 26.10.2026
- CPV-Codes
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- Fernwärme (09323000)
- Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000)
- Dienstleistungen von Architekturbüros (71200000)
- Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)
- Planungsleistungen im Bauwesen (71320000)
- Bekanntmachung
- dtvp.de
- Bekanntmachungsnummer
- 737435-2026
- Verfahrensnummer
- 2f4c84f3-aead-421a-b07d-2d3e5eaab6d0
Fragenkatalog
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Kurzbeschreibung
Die Stadtwerke Essen AG schreibt die Planung eines neuen Niedertemperatur-Wärmenetzes für Essen-Überruhr und Burgaltendorf aus. Das Netz soll im Endausbau rund 4.137 Gebäude versorgen; als natürliche Wärmequelle ist das Grubenwasser der Zeche Heinrich vorgesehen. Die Planungsleistungen umfassen die Leistungsphasen 2 bis 4 und sind auf 720 Tage angelegt; der Vertrag steht unter dem Vorbehalt einer ausreichenden Fördermittelbewilligung.
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Leistungsbeschreibung
Die Stadt Essen verfolgt das strategische Ziel, bis spätestens 2045 Klimaneutralität zu erreichen. Ein zentraler Baustein dieses Transformationsprozesses ist die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Im Gebiet Essen-Überruhr/Burgaltendorf bestehen derzeit ungenutzte Potenziale für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Der aktuelle Wärmebedarf von ca. 98,6 GWh/a verteilt sich auf rund 13.110 Wohneinheiten, wobei Erdgas mit einem Anteil von etwa 58 % gegenwärtig die dominierende Versorgungsart darstellt. Weitere 26 % des Bedarfs sind derzeit nicht eindeutig zugeordnet und entfallen auf nicht leitungsgebundene Energieträger. Um die Klimaziele zu erreichen und eine nachhaltige Wärmeversorgung sicherzustellen, hat die Stadtwerke Essen Machbarkeitsstudien durchgeführt. Diese zeigen, dass die Versorgung der Grund- und Mittellast künftig durch die Nutzung von Grubenwasser, Flusswasser und Klarwasser grundsätzlich gewährleistet werden kann. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurden darüber hinaus Flusswasser und Klarwasser als potenzielle Wärmequellen untersucht; diese werden im weiteren Projektverlauf jedoch nicht weiterverfolgt. Als einzige natürliche Wärmequelle verbleibt das Grubenwasser der Zeche Heinrich. Die erzeugte Wärmemenge soll über ein neu zu errichtendes Wärmenetz verteilt werden, das im Endausbau rund 4.137 Gebäude versorgen wird. Die Planung und Errichtung des neuen Niedertemperaturwärmenetzes wird im Rahmen des Förderprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz "Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW-Modul 1, Leistungsphasen 2-4)" durchgeführt. Ziel ist die anschließende Umsetzung des Vorhabens im BEW-Modul 2 (Bau). Die Wirksamkeit dieses Vertrages steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass ein Fördermittelbescheid über die Bewilligung der beantragten Fördermittel für das BEW1-Modul in einer Höhe erteilt wurde, die nach den verbindlichen Fördermittelbedingungen die Finanzierung des Projektes für das BEW1-Modul sichert. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Aufhebung des Vergabeverfahrens erfolgen kann, sofern die Auftraggeberin die Fördermittel für die Durchführung des Gesamtprojekts nicht erhalten sollte. Gemäß Regelprozess der Auftraggeberin erfolgt die Mittelfreigabe für den Wirtschaftsplan 2027 im letzten Quartal 2026. Die Mittelfreigabe ist Voraussetzung für die Durchführung des Vergabeverfahrens über den Teilnahmewettbewerb hinaus. Für den Fall, dass die Mittelfreigabe nicht erfolgen würde, behält sich die Auftraggeberin die Aufhebung des Vergabeverfahrens vor. Aktuell liegt noch keine Gestattung für die Errichtung des Niedertemperaturwärmenetzes vor. Der Gestattungsantrag wurde eingereicht.
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · Stadtwerke Essen AG: EU-weites Vergabeverfahren "Planung des Wärmenetzes" (Los 4)
Die Auftraggeberin schreibt zum Zwecke der Realisierung des Niedertemperaturwärmenetzes die folgenden fünf Lose aus: - Los 1: Netzkonzept und Wärmenetzoptimierung - Los 2: Technische Due Diligence und Analyse des Bestandnetzes - Los 3: Planung der Energiezentrale (inkl. aller Wärmeerzeuger innerhalb der zu errichtenden Energiezentrale inkl. der gesamten dazugehörigen Anlagentechnik) - Los 4: Planung des Wärmenetzes (zur Verteilung der Wärme zu den zu versorgenden Gebäuden und Anbindung an die Energiezentrale) - Los 5: Projektsteuerung. Gegenstand dieser Ausschreibung ist ausschließlich die Planung des Wärmenetzes (Los 4). Es wird vollumfänglich auf die Leistungsbeschreibung, die losübergreifende allgemeine Projektbeschreibung und den Vertrag verwiesen. Der Vertrag sieht eine stufenweise optionale Beauftragung vor. Es wird auf § 3.6 des Vertrages verwiesen. Zeitgleich mit dieser EU-Bekanntmachung wurde die EU-weite Bekanntmachung für Los 3 "Planung der Energiezentrale" veröffentlicht. Die Veröffentlichung der Lose 1, 2 und 5 erfolgte jeweils am 7. September 2026. Über folgenden Link gelangen Sie zu den Vergabeunterlagen für das Vergabeverfahren zu Los 3 "Planung der Energiezentrale": https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4D6VM1CB Sofern die Bieter nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Abgabe von Angeboten für mindestens zwei Lose aufgefordert werden, gilt Folgendes: Die Einreichung von Angeboten kann in einem oder in mehreren Losen erfolgen. Es gilt jedoch folgende Beschränkung: Die Bieter dürfen entweder Angebote in einem oder mehreren der Lose 1 bis 4 oder ein Angebot auf Los 5 abgeben. Eine gleichzeitige Einreichung von Angeboten in Los 5 und in einem oder mehreren der Lose 1 bis 4 ist unzulässig (Loslimitierung). Bei einem Verstoß gegen die vorstehend dargestellte Loslimitierung werden die den Verstoß betreffenden Angebote von diesen Verfahren ausgeschlossen (Loslimitierung).
Anforderungen an deinen Betrieb
Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Es gilt § 51 SektVO.
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0001 · Stadtwerke Essen AG: EU-weites Vergabeverfahren "Planung des Wärmenetzes" (Los 4)
- Im Übrigen wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
- 50 %
- Das Zuschlagskriterium "Umsetzungskonzept" (30 %) besteht aus den Unterkriterien "Vorgehenskonzept" (15 %) und "Konzept zur Qualitätssicherung und Bauorganisation" (15 %). Im Übrigen wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
- 30 %
- Im Übrigen wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
- 20 %
Vergabeunterlagen
6 Dateien laut Portal · Stand 26.10.2026| Anschreiben | 235 KB | |
| Anschreiben | 253 KB | |
| Formular | 482 KB | |
| Sonstiges | 123 KB | |
| Sonstiges | 237 KB | |
| Sonstiges | 3,2 MB |
Anforderungen
Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Es gilt § 51 SektVO.
Änderungen und Bieterfragen
0 EinträgeKeine Änderungen zur Bekanntmachung bekannt.
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