Lieferung und Inbetriebnahme eines redundanten Load-Balancer-Clusters
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 11.11.2026, 12:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Landesamt für Geobasisinformation Sachsen
- Erfüllungsregion
- Sachsen, Deutschland
- Verfahren
- Verfahrensart unbekannt
- Auftragsart
- Nicht angegeben
- Veröffentlicht
- 15.10.2026
- CPV-Codes
- Nicht angegeben
- Bekanntmachung
- evergabe.de
- Bekanntmachungsnummer
- 25929268
Fragenkatalog
Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.
Die 1 Unterlagen vom Vergabeportal sind noch nicht geladen. Bis dahin stützen sich die Antworten nur auf die Bekanntmachung.
Kurzbeschreibung
Das Landesamt für Geobasisinformation Sachsen in Dresden beschafft zwei neue Hardware-Systeme zur Verteilung des Netzwerkverkehrs, die den bestehenden Load-Balancer-Verbund ersetzen. Der Auftrag umfasst außerdem die Migration der Konfigurationen für mindestens 25 virtuelle IPv4-Adressen und 120 weitere virtuelle Server sowie Installation, Inbetriebnahme und eine zweitägige Schulung; betroffen sind dabei rund 80 beziehungsweise 150 Backend-Server. Die Umsetzung soll bis zum 15. Januar 2027 abgeschlossen sein, anschließend ist ein Systemservice mit einer Mindestlaufzeit von 60 Monaten vorgesehen.
KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.
Auf einen Blick
KI-Auswertung der Bekanntmachung
So schnell verstehst du mit VergabeHero jede Ausschreibung.
Leistungsbeschreibung
a) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Name des Auftraggebers: Landesamt für Geobasisinformation Sachsen; Bereich/Abteilung: Zentrale Vergabestelle/Abteilung 1; Straße, Hausnummer: Olbrichtplatz 3; Postleitzahl: 01099; Ort: Dresden; Land: Deutschland; E-Mail: vergabestelle@geosn.sachen.de; Telefonnummer: +49 35182821109; Internetadresse: www.landesvermessung.sachsen.de; Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o.; Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. b) Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung c) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur elektronisch abgegeben werden; Anschrift, an die die Angebote elektronisch zu übermitteln sind: www.evergabe.de d) Art und Umfang der Leistung: Das Landesamt für Geobasisinformation und Vermessung Sachsen (GeoSN) betreibt einen Load Balancer-Cluster des Herstellers F5. Dieser Verbund wird für Fachanwendungen wie ALKIS, DMS sowie den Zugriff auf das GeoSN-Netzwerk über Citrix benötigt. Der Load Balancer Cluster be-steht aus zwei physischen Knoten, die je drei virtuelle Load Balancer hosten. Die Hardwareplattform dieser Load Balancer geht am 1. Januar 2027 in den Extended Support. Ab diesem Zeitpunkt wird das Load Balancer-Betriebssystem nicht mehr für diese Hardwareplatt-form gepflegt; entsprechend werden seitens des Herstellers keine Sicherheits- und Leistungs-Updates sowie Fehlerbehebungen mehr zur Verfügung gestellt. Das GeoSN beabsichtigt daher, den bestehenden Load Balancer-Cluster (F5) durch einen neuen Application Delivery Controller (ADC) in Form einer Hardware-Appliance zu ersetzen. Es ist ein Load Balancer-Cluster als Application Delivery Controller (ADC) in Form einer Hard-ware-Appliance zu liefern, mit dem das derzeit in Betrieb befindliche Load Balancer-Cluster er-setzt wird. Darin inbegriffen ist die Systemserviceleistung mit einer Mindestvertragsdauer (MVD) von 60 Monaten. Hierzu ist auch ein Migrationsplan zu erarbeiten. Die für den Ersatz des bislang verwendeten Load Balancer-Clusters notwendigen Komponenten sind zu liefern, in den beiden Serverräumen des GeoSN aufzubauen und zu testen. Die Konfiguration und das Regelwerk sind zu erstellen und das System vollumfänglich in Betrieb zu setzen. Die Administratoren des GeoSN sind in das Management der neuen Komponenten einzuweisen. Der Ersatz erfolgt im laufenden Produktionsbetrieb. Änderungen, die einen Ausfall hervorrufen, können grundsätzlich nur in einem vom GeoSN festgelegten Wartungsfenster durchgeführt wer-den. Die Ausfallzeit ist so gering wie möglich zu halten. 4.3 Anforderungen an das zu liefernde Load Balancer-Cluster 4.3.1 Hardware Es sind zwei identische ADC anzubieten, von denen jedes mindestens folgende Anforderungen erfüllt: • 19'' Rack-Gehäuse, inkl. Einbauschienen für 19"-Racks • Aufbau als redundantes Paar über eine Entfernung von mindestens 100 m • Dedizierter Management-Zugang (RJ45) • Mindestens zwei SFP+ Schnittstellen • Mindestens acht 1Gb RJ45-Ports • Redundante Stromversorgung (230V) • Das System muss die Plattform für mindestens 3 virtuelle Instanzen bzw. als gleichwerti-ge dezidierte Hardware abbilden und auf mindestens 8 Instanzen aufrüstbar sein. • Es muss möglich sein, Hardwareressourcen den Kontexten zuzuweisen. • Durchsatz von mindestens 20 GBit/s • Mindestens 20.000 Transaktionen pro Sekunde mit 2K-Schlüsseln • Mindestens 500.000 Layer 7 Anfragen pro Sekunde • Hardware-Kompression-Rate: mind. 35 GbpS • Trade In inklusive der Außerbetriebnahme und des Abbaus der Altsysteme Dem Angebot ist formlos die Stückliste der Komponenten beizulegen. Technische Anforderungen Die angegebenen technischen Anforderungen sind als Mindestforderungen zu verstehen. Dem Bieter steht es frei, einzelne Positionen ggf. der technischen Weiterentwicklung entsprechend hö-herwertig auszulegen. Höherwertigere Parameter haben keinen Einfluss auf die Auswahl des wirt-schaftlichsten Angebotes. 4.3.2 Software • Role Based Access Control mit Anbindungsmöglichkeiten an LDAP und Microsoft Active Directory • Webbasierte Administration aller Funktionen per HTTP/HTTPS • Unterbrechungsfreier Betrieb (Updates/Patches im laufenden Betrieb, Konfigurationsän-derung ohne Dienstneustart, Session-Übergabe an HA-Partner, Austausch ohne Dienst-unterbrechung) • Weiterleitungsentscheidung (pool selection, redirect, forward, reject, drop, log etc.) auf Basis der kompletten Payload eines Paketes. • IPv4- und IPv6-Unterstützung ohne Einschränkung durch Verwendung von IPv6. • URL Rewriting • Mechanismen zur Entlastung der Backendserver, z.B. durch Session Reuse • Offloading der Verschlüsselung mit der Möglichkeit zum Backend wieder neu zu ver-schlüsseln • Ver- und Entschlüsselung mit TLS 1.2 und TLS 1.3 • Unterstützung von RSA-Schlüsseln mit 2048 und 4096 Bit sowie ECC-Zertifikaten (ECDSA) • Reverseproxy für die Protokolle HTTP/HTTPS und HTTP/2, idealerweise HTTP/3 (QUIC) • LACP Portchannels • Web Application Firewall (WAF) • Bandbreitenbegrenzung einzelner virtueller Server (VIPs) • Unterstützung einer Proxy-Kaskade mit zentralem Logging (Syslog) • Hardwareunterstützter Schutz vor SYN-flood-Attacken • Management über SNMP • Logging über Syslog • Unterstützung von Inband Passive Health Monitoring zum Überwachen der Clientanfragen • Monitoring folgender Dienste: ICMP, TCP Echo, HTTP/HTTPS, Oracle, PostgreSQL, SMB, UDP • Webbasierter Zugriff (HTTPS, Browser) auf Citrix XenApp- und XenDesktop-Sites für ex-terne Nutzer mit Domänen-Authentifizierung • Der Zugriff auf die Citrix-Komponenten soll mittels ICA-Protokoll erfolgen (Citrix muss unterstützt werden als ICA Relay, Authentifizierung gegen 2 Domänen und Load Balan-cing.) • Für die ICA-Kommunikation muss ein vollumfänglicher herstellerseitiger Support der ein-gesetzten ICA-Proxy-Funktionalität gewährleistet sein. • Unterstützung und Bereitstellung einer zentrale Zertifikatsverwaltung inkl. API-Anbindung. • Dokumentation Bill of Materials (SBOM) 4.3.3 Migration Es sind mindestens 25 virtuelle IP4-Adressen mit 40 Layer-7-Regeln zu migrieren, hinter denen insgesamt ca. 80 Backend-Server stehen. Des Weiteren müssen 120 VIPs für 150 Backend Ser-ver mit SSL Offloading und URL Rewriting migriert werden. Die Übernahme der Proxy Kaskade muss mit Logging (aktuell auf KIWI Server) und Übernahme der Citrix Konfiguration sichergestellt werden. Die Ausfallzeit ist so gering wie möglich zu halten. Dabei muss die Konfigurationen mit den identischen Funktionen wie auf dem derzeitigen F5 – Load Balancer auf das neue Gerät übernommen werden. 4.3.4 Software Bill of Materials (SBOM) Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber für die überlassene bzw. erstellte Software eine Software Bill of Materials (SBOM) gemäß BSI TR-03183-2 in den Formaten SPDX und Cyclo-neDX inkl. VEX-Informationen oder Vergleichbares zu der genannten BSOM zur Verfügung 4.4 Installation und Inbetriebnahme Das zu liefernde Load Balancer-Cluster ist vom Auftragnehmer zu installieren und in Betrieb zu nehmen (vgl. insbesondere Anstriche 4 bis 8 der Meilensteine unter Punkt 4.8). Danach erfolgt die Abnahme durch den GeoSN. 4.5 Systemservice Für die Instandhaltung des Loadbalancer Clusters sowie des virtuellen Clusters ist ein System-service ab dem Tag nach der Systemlieferung mit einer Mindestvertragsdauer von 60 Monaten und zu einem jährlichen Pauschalfestpreis anzubieten. (siehe Anlage 5). Dem Auftraggeber muss es dabei jederzeit möglich sein, auf die neuesten Releases der System-software zuzugreifen. Die Systemserviceleistung ist mit 8 x 5 NBD, Reconfigurieren und Vor-Ort-Austausch, Software-updates und Upgrades anzubieten. Der Support ist in deutscher Sprache anzubieten. Die Störungsbehebung für alle Störungen hat mit einer Reaktionszeit von 4 Stunden innerhalb der Servicezeiten zu erfolgen. • 8 x 5 x NBD • Rekonfigurieren und Vor-Ort-Austausch, • Softwareupdates und Upgrades auf 60 Monate, diese sind durch den Auftragnehmer bei Verfügbarkeit beim Auftraggeber einzuspielen, • Support in deutscher Sprache. 4.6 Schulung Es ist die Schulung von Personal des Auftraggebers im Umfang von zwei Tagen zu je acht Stun-den anzubieten. An dem jeweils durchzuführenden Workshop, welcher am Dienstsitz des Auf-traggebers oder per Remote stattfindet, werden sich je Schulungstag maximal 5 Mitarbeiter des GeoSN beteiligen. Es handelt sich um einen zweiteiligen Workshop (zwei mal 1 Tag zu je 8 h, „Training on the Job") am Sitz des GeoSN in deutscher Sprache. 4.7 Weiterführende Konfigurationsleistungen Für weiterführende Anpassungs- und Konfigurationsleistungen nach Abschluss der Inbetrieb-nahme soll als Option ein zusätzliches Budget an Personentagen angeboten werden. Dieses soll als Stundensatz, inklusive aller Nebenkosten, mit einer Obergrenze von 80 Stunden angeboten werden und fließt mit der Obergrenze in die Angebotswertung ein. Die Abrechnung erfolgt nach Aufwand. 4.8 Meilensteine • Eröffnungsveranstaltung (Kick Off) • Erstellung eines Migrationskonzeptes durch den Bieter + Review durch den GeoSN • Abnahme des Ablaufplanes durch den GeoSN • Systembasisinstallation und -konfiguration • Basistest des neuen Systems • Vorbereitung der Übernahme des Regelwerkes und weiterer Konfigurationen • Übernahme der Konfiguration und des Regelwerkes • Verbindungstests nach Abschluss der Übernahme des Regelwerkes • Abnahme durch den GeoSN; Orte der Leistungserbringung: Offizielle Bezeichnung: Landesamt für Geobasisinformation Sachsen; Straße, Hausnummer: Olbrichtplatz 3; Postleitzahl: 01099; Ort: Dresden; Land: Deutschland e) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe f) Nebenangebote sind nicht zugelassen g) Ausführungsfrist: Beginn: nicht angegeben; Ende: 15.01.2027 h) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. i) Angebotsfrist: 11.11.2026, 12:00 Uhr; Bindefrist: 01.12.2026 j) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: nicht angegeben k) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: Der Auftragnehmer erhält für die vertragsgerechte Lieferung der Leistungen eine Vergütung ge-mäß seinem Gebot. Mit dieser Vergütung sind sämtliche Kosten, insbesondere auch Reisekos-ten, Nebenkosten, Versandkosten, Mehraufwendungen und alle übrigen Ausgaben des Auftrag-nehmers abgegolten. Ist die Lieferung der Gesamtleistung mängelfrei, erfolgt eine schriftliche Abnahme durch den Auf-traggeber. Diese Abnahme ist Voraussetzung für die Vergütung der mängelfrei erbrachten Leis-tung. Die Zahlung des Rechnungsbetrages erfolgt binnen 30 Tagen nach schriftlicher Abnahme und nach Eingang einer prüfbaren Rechnung. Für die Übermittlung einer elektronischen Rechnung erhält der Bieter im Falle der Zuschlagser-teilung auf Anforderung entsprechende Hinweise und Erläuterungen zur Beachtung. Die Leitweg-ID des GeoSN lautet 14-0321000GEOSN01-56. 3.6 Rechnungsadresse Landesamt für Geobasisinformation Sachsen Olbrichtplatz 3 01099 Dresden l) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die die Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters verlangen: Zum Nachweis der Fachkunde und Leistungsfähigkeit ist für jeden Bieter, jeden Teilnehmer der Bietergemeinschaft und jeden Nachunternehmer einzureichen bzw. zu erklären - der zum Zeitpunkt des Angebotes gültige Nachweis der VOL-Präqualifikation nach § 3 Abs. 2 SächsVergabeG (PQ-VOL), oder der Handelsregisterauszug (nicht älter als 3 Monate), oder eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ur-sprungs- oder Herkunftslandes des Bieters, des Teilnehmers der Bietergemeinschaft oder des Nachunternehmers (nicht älter als 3 Monate), - der Nachweis einer gültigen Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung, - die Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens in den zurückliegenden drei Jahren unter Verwendung der Anlage 1, - der Mindestjahresumsatz und Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages der zurückliegenden drei Jahre unter Verwendung der Anlage 1, Zum Nachweis der Zuverlässigkeit ist für jeden Bieter, für jeden Teilnehmer der Bieterge-meinschaft und für jeden Nachunternehmer unter Verwendung der Anlage 2 zu erklären: - den Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie von Sozialversiche-rungsbeiträgen wurde und wird nachgekommen, - die Vorgaben zur Zahlung eines Mindestlohnes und zu den Aufzeichnungspflichten nach dem Mindestlohngesetz bzw. vergleichbare Standards im Herkunftsland des Bie-ters werden eingehalten und die Voraussetzungen für einen Ausschluss von der Teil-nahme am Wettbewerb um einen Liefer- oder Dienstleistungsauftrag nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz (MiLoG) liegen nicht vor. - mein/unser Unternehmen befindet sich nicht in Insolvenz oder in Liquidation. - ich bin mir/wir sind uns bewusst, dass fahrlässige oder vorsätzliche Falschangaben in den vorstehenden Erklärungen meinen/unseren Ausschluss von diesem und weiteren Vergabeverfahren zur Folge haben können. m) Kosten für Vervielfältigungen der Vergabeunterlagen: entfällt n) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen Hardware,Software,IT-Systemdienstleistungen
Ganze Leistungsbeschreibung anzeigenWeniger anzeigen
Leistungen nach Losen (1)
LOT-0000 · Load Balancer-Cluster
a) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Name des Auftraggebers: Landesamt für Geobasisinformation Sachsen; Bereich/Abteilung: Zentrale Vergabestelle/Abteilung 1; Straße, Hausnummer: Olbrichtplatz 3; Postleitzahl: 01099; Ort: Dresden; Land: Deutschland; E-Mail: vergabestelle@geosn.sachen.de; Telefonnummer: +49 35182821109; Internetadresse: www.landesvermessung.sachsen.de; Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o.; Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. b) Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung c) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur elektronisch abgegeben werden; Anschrift, an die die Angebote elektronisch zu übermitteln sind: www.evergabe.de d) Art und Umfang der Leistung: Das Landesamt für Geobasisinformation und Vermessung Sachsen (GeoSN) betreibt einen Load Balancer-Cluster des Herstellers F5. Dieser Verbund wird für Fachanwendungen wie ALKIS, DMS sowie den Zugriff auf das GeoSN-Netzwerk über Citrix benötigt. Der Load Balancer Cluster be-steht aus zwei physischen Knoten, die je drei virtuelle Load Balancer hosten. Die Hardwareplattform dieser Load Balancer geht am 1. Januar 2027 in den Extended Support. Ab diesem Zeitpunkt wird das Load Balancer-Betriebssystem nicht mehr für diese Hardwareplatt-form gepflegt; entsprechend werden seitens des Herstellers keine Sicherheits- und Leistungs-Updates sowie Fehlerbehebungen mehr zur Verfügung gestellt. Das GeoSN beabsichtigt daher, den bestehenden Load Balancer-Cluster (F5) durch einen neuen Application Delivery Controller (ADC) in Form einer Hardware-Appliance zu ersetzen. Es ist ein Load Balancer-Cluster als Application Delivery Controller (ADC) in Form einer Hard-ware-Appliance zu liefern, mit dem das derzeit in Betrieb befindliche Load Balancer-Cluster er-setzt wird. Darin inbegriffen ist die Systemserviceleistung mit einer Mindestvertragsdauer (MVD) von 60 Monaten. Hierzu ist auch ein Migrationsplan zu erarbeiten. Die für den Ersatz des bislang verwendeten Load Balancer-Clusters notwendigen Komponenten sind zu liefern, in den beiden Serverräumen des GeoSN aufzubauen und zu testen. Die Konfiguration und das Regelwerk sind zu erstellen und das System vollumfänglich in Betrieb zu setzen. Die Administratoren des GeoSN sind in das Management der neuen Komponenten einzuweisen. Der Ersatz erfolgt im laufenden Produktionsbetrieb. Änderungen, die einen Ausfall hervorrufen, können grundsätzlich nur in einem vom GeoSN festgelegten Wartungsfenster durchgeführt wer-den. Die Ausfallzeit ist so gering wie möglich zu halten. 4.3 Anforderungen an das zu liefernde Load Balancer-Cluster 4.3.1 Hardware Es sind zwei identische ADC anzubieten, von denen jedes mindestens folgende Anforderungen erfüllt: • 19'' Rack-Gehäuse, inkl. Einbauschienen für 19"-Racks • Aufbau als redundantes Paar über eine Entfernung von mindestens 100 m • Dedizierter Management-Zugang (RJ45) • Mindestens zwei SFP+ Schnittstellen • Mindestens acht 1Gb RJ45-Ports • Redundante Stromversorgung (230V) • Das System muss die Plattform für mindestens 3 virtuelle Instanzen bzw. als gleichwerti-ge dezidierte Hardware abbilden und auf mindestens 8 Instanzen aufrüstbar sein. • Es muss möglich sein, Hardwareressourcen den Kontexten zuzuweisen. • Durchsatz von mindestens 20 GBit/s • Mindestens 20.000 Transaktionen pro Sekunde mit 2K-Schlüsseln • Mindestens 500.000 Layer 7 Anfragen pro Sekunde • Hardware-Kompression-Rate: mind. 35 GbpS • Trade In inklusive der Außerbetriebnahme und des Abbaus der Altsysteme Dem Angebot ist formlos die Stückliste der Komponenten beizulegen. Technische Anforderungen Die angegebenen technischen Anforderungen sind als Mindestforderungen zu verstehen. Dem Bieter steht es frei, einzelne Positionen ggf. der technischen Weiterentwicklung entsprechend hö-herwertig auszulegen. Höherwertigere Parameter haben keinen Einfluss auf die Auswahl des wirt-schaftlichsten Angebotes. 4.3.2 Software • Role Based Access Control mit Anbindungsmöglichkeiten an LDAP und Microsoft Active Directory • Webbasierte Administration aller Funktionen per HTTP/HTTPS • Unterbrechungsfreier Betrieb (Updates/Patches im laufenden Betrieb, Konfigurationsän-derung ohne Dienstneustart, Session-Übergabe an HA-Partner, Austausch ohne Dienst-unterbrechung) • Weiterleitungsentscheidung (pool selection, redirect, forward, reject, drop, log etc.) auf Basis der kompletten Payload eines Paketes. • IPv4- und IPv6-Unterstützung ohne Einschränkung durch Verwendung von IPv6. • URL Rewriting • Mechanismen zur Entlastung der Backendserver, z.B. durch Session Reuse • Offloading der Verschlüsselung mit der Möglichkeit zum Backend wieder neu zu ver-schlüsseln • Ver- und Entschlüsselung mit TLS 1.2 und TLS 1.3 • Unterstützung von RSA-Schlüsseln mit 2048 und 4096 Bit sowie ECC-Zertifikaten (ECDSA) • Reverseproxy für die Protokolle HTTP/HTTPS und HTTP/2, idealerweise HTTP/3 (QUIC) • LACP Portchannels • Web Application Firewall (WAF) • Bandbreitenbegrenzung einzelner virtueller Server (VIPs) • Unterstützung einer Proxy-Kaskade mit zentralem Logging (Syslog) • Hardwareunterstützter Schutz vor SYN-flood-Attacken • Management über SNMP • Logging über Syslog • Unterstützung von Inband Passive Health Monitoring zum Überwachen der Clientanfragen • Monitoring folgender Dienste: ICMP, TCP Echo, HTTP/HTTPS, Oracle, PostgreSQL, SMB, UDP • Webbasierter Zugriff (HTTPS, Browser) auf Citrix XenApp- und XenDesktop-Sites für ex-terne Nutzer mit Domänen-Authentifizierung • Der Zugriff auf die Citrix-Komponenten soll mittels ICA-Protokoll erfolgen (Citrix muss unterstützt werden als ICA Relay, Authentifizierung gegen 2 Domänen und Load Balan-cing.) • Für die ICA-Kommunikation muss ein vollumfänglicher herstellerseitiger Support der ein-gesetzten ICA-Proxy-Funktionalität gewährleistet sein. • Unterstützung und Bereitstellung einer zentrale Zertifikatsverwaltung inkl. API-Anbindung. • Dokumentation Bill of Materials (SBOM) 4.3.3 Migration Es sind mindestens 25 virtuelle IP4-Adressen mit 40 Layer-7-Regeln zu migrieren, hinter denen insgesamt ca. 80 Backend-Server stehen. Des Weiteren müssen 120 VIPs für 150 Backend Ser-ver mit SSL Offloading und URL Rewriting migriert werden. Die Übernahme der Proxy Kaskade muss mit Logging (aktuell auf KIWI Server) und Übernahme der Citrix Konfiguration sichergestellt werden. Die Ausfallzeit ist so gering wie möglich zu halten. Dabei muss die Konfigurationen mit den identischen Funktionen wie auf dem derzeitigen F5 – Load Balancer auf das neue Gerät übernommen werden. 4.3.4 Software Bill of Materials (SBOM) Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber für die überlassene bzw. erstellte Software eine Software Bill of Materials (SBOM) gemäß BSI TR-03183-2 in den Formaten SPDX und Cyclo-neDX inkl. VEX-Informationen oder Vergleichbares zu der genannten BSOM zur Verfügung 4.4 Installation und Inbetriebnahme Das zu liefernde Load Balancer-Cluster ist vom Auftragnehmer zu installieren und in Betrieb zu nehmen (vgl. insbesondere Anstriche 4 bis 8 der Meilensteine unter Punkt 4.8). Danach erfolgt die Abnahme durch den GeoSN. 4.5 Systemservice Für die Instandhaltung des Loadbalancer Clusters sowie des virtuellen Clusters ist ein System-service ab dem Tag nach der Systemlieferung mit einer Mindestvertragsdauer von 60 Monaten und zu einem jährlichen Pauschalfestpreis anzubieten. (siehe Anlage 5). Dem Auftraggeber muss es dabei jederzeit möglich sein, auf die neuesten Releases der System-software zuzugreifen. Die Systemserviceleistung ist mit 8 x 5 NBD, Reconfigurieren und Vor-Ort-Austausch, Software-updates und Upgrades anzubieten. Der Support ist in deutscher Sprache anzubieten. Die Störungsbehebung für alle Störungen hat mit einer Reaktionszeit von 4 Stunden innerhalb der Servicezeiten zu erfolgen. • 8 x 5 x NBD • Rekonfigurieren und Vor-Ort-Austausch, • Softwareupdates und Upgrades auf 60 Monate, diese sind durch den Auftragnehmer bei Verfügbarkeit beim Auftraggeber einzuspielen, • Support in deutscher Sprache. 4.6 Schulung Es ist die Schulung von Personal des Auftraggebers im Umfang von zwei Tagen zu je acht Stun-den anzubieten. An dem jeweils durchzuführenden Workshop, welcher am Dienstsitz des Auf-traggebers oder per Remote stattfindet, werden sich je Schulungstag maximal 5 Mitarbeiter des GeoSN beteiligen. Es handelt sich um einen zweiteiligen Workshop (zwei mal 1 Tag zu je 8 h, „Training on the Job") am Sitz des GeoSN in deutscher Sprache. 4.7 Weiterführende Konfigurationsleistungen Für weiterführende Anpassungs- und Konfigurationsleistungen nach Abschluss der Inbetrieb-nahme soll als Option ein zusätzliches Budget an Personentagen angeboten werden. Dieses soll als Stundensatz, inklusive aller Nebenkosten, mit einer Obergrenze von 80 Stunden angeboten werden und fließt mit der Obergrenze in die Angebotswertung ein. Die Abrechnung erfolgt nach Aufwand. 4.8 Meilensteine • Eröffnungsveranstaltung (Kick Off) • Erstellung eines Migrationskonzeptes durch den Bieter + Review durch den GeoSN • Abnahme des Ablaufplanes durch den GeoSN • Systembasisinstallation und -konfiguration • Basistest des neuen Systems • Vorbereitung der Übernahme des Regelwerkes und weiterer Konfigurationen • Übernahme der Konfiguration und des Regelwerkes • Verbindungstests nach Abschluss der Übernahme des Regelwerkes • Abnahme durch den GeoSN; Orte der Leistungserbringung: Offizielle Bezeichnung: Landesamt für Geobasisinformation Sachsen; Straße, Hausnummer: Olbrichtplatz 3; Postleitzahl: 01099; Ort: Dresden; Land: Deutschland e) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe f) Nebenangebote sind nicht zugelassen g) Ausführungsfrist: Beginn: nicht angegeben; Ende: 15.01.2027 h) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. i) Angebotsfrist: 11.11.2026, 12:00 Uhr; Bindefrist: 01.12.2026 j) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: nicht angegeben k) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: Der Auftragnehmer erhält für die vertragsgerechte Lieferung der Leistungen eine Vergütung ge-mäß seinem Gebot. Mit dieser Vergütung sind sämtliche Kosten, insbesondere auch Reisekos-ten, Nebenkosten, Versandkosten, Mehraufwendungen und alle übrigen Ausgaben des Auftrag-nehmers abgegolten. Ist die Lieferung der Gesamtleistung mängelfrei, erfolgt eine schriftliche Abnahme durch den Auf-traggeber. Diese Abnahme ist Voraussetzung für die Vergütung der mängelfrei erbrachten Leis-tung. Die Zahlung des Rechnungsbetrages erfolgt binnen 30 Tagen nach schriftlicher Abnahme und nach Eingang einer prüfbaren Rechnung. Für die Übermittlung einer elektronischen Rechnung erhält der Bieter im Falle der Zuschlagser-teilung auf Anforderung entsprechende Hinweise und Erläuterungen zur Beachtung. Die Leitweg-ID des GeoSN lautet 14-0321000GEOSN01-56. 3.6 Rechnungsadresse Landesamt für Geobasisinformation Sachsen Olbrichtplatz 3 01099 Dresden l) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die die Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters verlangen: Zum Nachweis der Fachkunde und Leistungsfähigkeit ist für jeden Bieter, jeden Teilnehmer der Bietergemeinschaft und jeden Nachunternehmer einzureichen bzw. zu erklären - der zum Zeitpunkt des Angebotes gültige Nachweis der VOL-Präqualifikation nach § 3 Abs. 2 SächsVergabeG (PQ-VOL), oder der Handelsregisterauszug (nicht älter als 3 Monate), oder eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ur-sprungs- oder Herkunftslandes des Bieters, des Teilnehmers der Bietergemeinschaft oder des Nachunternehmers (nicht älter als 3 Monate), - der Nachweis einer gültigen Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung, - die Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens in den zurückliegenden drei Jahren unter Verwendung der Anlage 1, - der Mindestjahresumsatz und Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages der zurückliegenden drei Jahre unter Verwendung der Anlage 1, Zum Nachweis der Zuverlässigkeit ist für jeden Bieter, für jeden Teilnehmer der Bieterge-meinschaft und für jeden Nachunternehmer unter Verwendung der Anlage 2 zu erklären: - den Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie von Sozialversiche-rungsbeiträgen wurde und wird nachgekommen, - die Vorgaben zur Zahlung eines Mindestlohnes und zu den Aufzeichnungspflichten nach dem Mindestlohngesetz bzw. vergleichbare Standards im Herkunftsland des Bie-ters werden eingehalten und die Voraussetzungen für einen Ausschluss von der Teil-nahme am Wettbewerb um einen Liefer- oder Dienstleistungsauftrag nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz (MiLoG) liegen nicht vor. - mein/unser Unternehmen befindet sich nicht in Insolvenz oder in Liquidation. - ich bin mir/wir sind uns bewusst, dass fahrlässige oder vorsätzliche Falschangaben in den vorstehenden Erklärungen meinen/unseren Ausschluss von diesem und weiteren Vergabeverfahren zur Folge haben können. m) Kosten für Vervielfältigungen der Vergabeunterlagen: entfällt n) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen Hardware,Software,IT-Systemdienstleistungen
Frist: 11.11.2026, 01:00 (Europe/Berlin)
Vergabeunterlagen
1 Datei laut Portal · Stand 15.10.2026| Sonstiges | - |
Änderungen und Bieterfragen
0 EinträgeKeine Änderungen zur Bekanntmachung bekannt.
Welche ähnlichen Ausschreibungen sind offen?
Alle ähnlichen Ausschreibungen anzeigenAlle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.