Lieferung eines hochleistungsfähigen STED-Mikroskopiesystems
- Status
- Vergeben
- Angebotsfrist
- Nicht angegeben
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
- Erfüllungsregion
- Hamburg, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf
- Auftragsart
- Lieferleistung
- Veröffentlicht
- 15.06.2026
- CPV-Codes
- Mikroskope (38510000)
- Bekanntmachung
- ted.europa.eu
- Bekanntmachungsnummer
- 462378-2026
- Verfahrensnummer
- cb8aa740-a1c4-49d5-83d0-a319f594b0c6
Fragenkatalog
Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.
Kurzbeschreibung
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in Hamburg beschafft ein hochleistungsfähiges STED-Mikroskopiesystem. STED steht für „Stimulated Emission Depletion“ und bezeichnet ein Verfahren zur hochauflösenden Darstellung biologischer Strukturen auf molekularer Ebene mit einer Auflösung von etwa 120 bis 2 Nanometern. Das System soll unter anderem mehrfarbige Bildgebung mit bis zu vier Kanälen ermöglichen; ein Zeitrahmen oder Auftragswert ist nicht angegeben.
KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.
Auf einen Blick
KI-Auswertung der Bekanntmachung
So schnell verstehst du mit VergabeHero jede Ausschreibung.
Leistungsbeschreibung
Lieferung eines hochleistungsfähigen STED Mikroskopiesystems
Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · STED Mikroskop
Der Auftraggeber ist der Auffassung, dass die Lieferung eines Stimulated Emission Depletion (STED) Mikroskops nur durch das ausgewählte und aktuell im Unternehmen betriebene System erbracht werden kann. Ein STED Mikroskop ermöglicht eine Auflösung von kleinsten Strukturen zwischen 120 und 2 nm, um biologische Phänomene auf molekularer Ebene darzustellen. Folgende Anforderungen an ein neues System werden benötigt: 1. Die Fähigkeit, mehrfarbige (bis zu 4 Kanäle) STED-Bildgebung durchzuführen, ohne auf spektrale und FLIM-Entmischungsverfahren angewiesen zu sein. 2. Die Fähigkeit, Live-Zell-Bildgebungsexperimente mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung unter Verwendung geringer Anregungs- und Abklingintensitäten durchzuführen. 3. Die Fähigkeit, Proben abzubilden, die mit gängigen Markern präpariert wurden (unabhängig davon, ob diese für STED geeignet sind oder nicht), und Bilder mit einer Auflösung von mindestens 100 nm zu erzeugen. 4. Die unter 3) beschriebene Fähigkeit, ergänzt um die zusätzlichen Bildinformationen, die durch spektrale FLIM- und FCS-FCCS-Modi bereitgestellt werden. 5. Die Fähigkeit, Superauflösungsbilder in dicken Geweben und allgemein in biologischen Proben zu erzeugen, die durch einen lokal inhomogenen Brechungsindex gekenn-zeichnet sind, und zwar mit einem Bildgebungsgerät, das die durch solche Proben verursachten Strahlverzerrungen aktiv korrigiert. Nach einem sorgfältigen Vergleich kann technisch gesehen nur das MIRAVA Poliscope alle wesentlichen Anforderungen der Forscher erfüllen. Dies ist dadurch begründet, dass das MIRAVA Poliscope von abberior das einzige System auf dem Markt ist, welches eine exklusive adaptive Beleuchtung bietet und dabei zwei patentierte Technologien kombiniert, um Lichtschäden während der Datenerfassung zu minimieren: RESCue (Reduction of State Transitions by Cycling Excitation): Das System überwacht kontinuierlich die Fluoreszenzsignalpegel während jeder Scanlinie und unterbricht automatisch die Laserbeleuchtung in Bereichen, in denen bereits ein ausreichendes Signal erfasst wurde. Dies verhindert die unnötige Belichtung bereits abgebildeter Bereiche und reduziert die Gesamtlichtdosis im Vergleich zum herkömmlichen Rasterscan um bis zu 90 %. Dies ist besonders wichtig für STED, wo der Depletionsstrahl eine erhebliche Photonenbelastung verursacht. RESCue ist patentiert (EP 3 159 676 B1, EP 3 365 662 B1, US 10429305 B2, US 10488342 B2 und CN 108291873 B). - MINFIELD-Scanning: Durch die Beschränkung des STED-Scans auf ein minimales Sichtfeld um den interessierenden Bereich herum reduziert MINFIELD die Donut-Strahl-Belichtung am Rand des Feldes drastisch. Da sich die STED-Auflösung mit kleineren Feldgrößen verbessert, verringert MINFIELD gleichzeitig die Phototoxizität und verbessert die Auflösung. Es ist exklusiv vom Max-Planck-Institut lizenziert (DE 10 2016 117 096 C5; US 8,891,417 B2; JP 6,730,895 B2). Zusammen ermöglicht FLEXPOSURE eine verlängerte STED-Bildgebung an lebenden Zellen, was für die Forschungsgruppen technisch einzigartig und unverzichtbar ist. Aufgrund der genannten Gründe kommt nur die Firma abberior in Betracht.
Wie wird das Angebot bewertet?
Kriterien ohne Loszuordnung
- Alleinstellungsmerkmal
- 100 %
Vergabeunterlagen
Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.
Zum UrsprungsportalÄnderungen und Bieterfragen
1 Eintrag- 06.07.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 462378-2026
Welche ähnlichen Ausschreibungen sind offen?
Alle ähnlichen Ausschreibungen anzeigenAlle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.