Geotechnische Untersuchungsberichte für den Neubau der B2 Ortsumgehung Dietfurt

Status
Vergeben
Angebotsfrist
07.05.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Erfüllungsregion
Bayern, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
31.03.2026
CPV-Codes
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000)
Bekanntmachung
meinauftrag.rib.de
Bekanntmachungsnummer
222019-2026
Verfahrensnummer
ff99edd7-c7ce-4762-a285-b5a4a05c38b3

Fragenkatalog

Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.

Kurzbeschreibung

Das Staatliche Bauamt Ansbach schreibt geotechnische Untersuchungsleistungen für den dreistreifigen Ausbau und die Verlegung der B2 bei Dietfurt aus. Der Auftrag umfasst die Erstellung von Berichten für den Vorentwurf und die Planfeststellung für die Strecke, Ingenieurbauwerke sowie einen Tunnelbau. Die Leistungen sind für die Grundlage der späteren Bauausschreibung erforderlich.

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Leistungsbeschreibung

Für die Maßnahmen B2 Ortsumgehung (OU) Dietfurt sollen Leistungen für die Erstellung von Geotechnischen Untersuchungsberichten (GB), sowohl für den Vorentwurf (VE) als auch für die Planfeststellung (PF) vergeben werden. Dabei soll für jedes Ingenieurbauwerk zuerst je ein GB für den VE und zu einem späteren Zeitpunkt je ein GB für die PF erstellt werden. Dasselbe gilt für die Verkehrsanlagen (Strecke). Die GB für die PF sind in einer entsprechenden Detailtiefe zu verfassen, dass auf ihrer Basis die Ausschreibung der Baumaßnahmen erfolgen können. Für einige der Ingenieurbauwerke sind zudem, nach Fertigstellung des Bauwerksentwurfes, noch Geotechnische Entwurfsberichte anzufertigen (BW01, BW04, BW05, BW06). Das Vorhaben umfasst den 3-streifigen Ausbau und die Verlegung der Bundesstraße 2 bei Dietfurt i. Mfr. (Stadt Treuchtlingen, Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen). Die B2 soll im gesamten Abschnitt dreistreifig ausgebaut werden (siehe Anlage „Lageplan Variante T8“). Die Planung durch das Staatliche Bauamt Ansbach beinhaltet die Ortsumgehung (OU) Dietfurt im Zuge der vorgenannten Bundesstraße. Träger der Baulast ist die Bundesrepublik Deutschland. Für die vorgesehene Maßnahme sind vier Niederschlagsbehandlungsanlagen vorgesehen. Voraussichtlich werden drei Regenrückhaltebecken (RRB) und ein Retentionsbodenfilter (RBF) gebaut (siehe Anlagen „RBF1“ und „RRB1-3“). Außerdem ist eine ca. 360 m lange Lärmschutzwand mit einer Höhe von bis zu 5 m vorgesehen. Die genannten Anlagen sind bei der Erstellung der GB entsprechend zu berücksichtigen. Die Angaben dazu sollen im GB „Strecke“ mit eingepflegt werden.Die geplante Baumaßnahme der Ortsumfahrung Dietfurt der Bundesstraße B2 im Rahmen der Vorzugsvariante T8 beginnt südlich der Gemeinde Dietfurt in Mittelfranken auf Höhe der Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße nach Haag bei Treuchtlingen über Hürth und Neufang bei Station 1,660 des Abschnittes 2240 (Bau-km 0+000) und endet an dem teilplan-freien Knotenpunkt von der St 2216 bei Station 0,668 des Abschnittes 2280 (Bau-km 4+725). Die Gesamtlänge dieser Variante beträgt ca. 4.725 m und verlängert sich gegenüber dem Bestand (4.450 m) um ca. 275 m. Diese Strecke teilt sich auf in eine ca. 1.755 m lange Erweiterung der bestehenden Fahrbahn auf drei Fahrspuren und einen Vollausbaubereich von ca. 2.970 m. Davon entfallen ca. 899 m auf den Tunnelbau des „Dattelbergtunnels“. Zusätzlich zur Neubaustrecke erfordert die Verlegung der B 2 für die Variante T8 einen Neubau des klassifizierten Streckennetzes (Kreisstraßen und Staatsstraßen) auf einer Länge von ca. 2.000 m. Die Trasse der Variante T8 beginnt von Süden kommend mit einem 1.600 m langem Anbau an die Bestandsfahrbahn, verlässt die Bestandstrasse erst nach Querung der Staatsstraße St 2230 und der Bahnlinie Ingolstadt – Treuchtlingen und führt im Osten in einem durchgängigen Radius ortsnah an Dietfurt vorbei. Sie überquert dabei bei Bau-km 2+186 die Altmühl und durchdringt im direkten Anschluss mit dem "Kleinen Dattelbergtunnel" mit einer Tunnellänge von ca. 899 m den Dattelberg (siehe Anlagen „Gutachten-Tunnel“ für Voruntersuchung (Okt. 2020)). Der Tunnel wird voraussichtlich durch zwei Rettungsstollen und ein Betriebsgebäude ergänzt. Im Norden von Dietfurt nähert sich die Variante T8 in einem Gegenbogen der bestehenden Trasse der B 2 an und verläuft danach parallel zum Bestand auf der östlichen Seite. Ab Bau-km 4+300 schließt sich die Variante T8 schleifend an die bestehende B2 an, in deren weiteren Verlauf ab Bau-km 4+570 ein Anbau an den bestehenden Straßenkörper geplant ist. Die Planung der Um-, Aus- und Rückbaumaßnahmen (u. A. Zufahrtsrampen und Kreisverkehre) der Kreis- und Staatsstraßen ist dem siehe Anlage „Lageplan Variante T8“ zu entnehmen.

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Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0000 · Geotechnik

    Für die Maßnahmen B2 Ortsumgehung (OU) Dietfurt sollen Leistungen für die Erstellung von Geotechnischen Untersuchungsberichten (GB), sowohl für den Vorentwurf (VE) als auch für die Planfeststellung (PF) vergeben werden. Dabei soll für jedes Ingenieurbauwerk zuerst je ein GB für den VE und zu einem späteren Zeitpunkt je ein GB für die PF erstellt werden. Dasselbe gilt für die Verkehrsanlagen (Strecke). Die GB für die PF sind in einer entsprechenden Detailtiefe zu verfassen, dass auf ihrer Basis die Ausschreibung der Baumaßnahmen erfolgen können. Für einige der Ingenieurbauwerke sind zudem, nach Fertigstellung des Bauwerksentwurfes, noch Geotechnische Entwurfsberichte anzufertigen (BW01, BW04, BW05, BW06). Das Vorhaben umfasst den 3-streifigen Ausbau und die Verlegung der Bundesstraße 2 bei Dietfurt i. Mfr. (Stadt Treuchtlingen, Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen). Die B2 soll im gesamten Abschnitt dreistreifig ausgebaut werden (siehe Anlage „Lageplan Variante T8“). Die Planung durch das Staatliche Bauamt Ansbach beinhaltet die Ortsumgehung (OU) Dietfurt im Zuge der vorgenannten Bundesstraße. Träger der Baulast ist die Bundesrepublik Deutschland. Für die vorgesehene Maßnahme sind vier Niederschlagsbehandlungsanlagen vorgesehen. Voraussichtlich werden drei Regenrückhaltebecken (RRB) und ein Retentionsbodenfilter (RBF) gebaut (siehe Anlagen „RBF1“ und „RRB1-3“). Außerdem ist eine ca. 360 m lange Lärmschutzwand mit einer Höhe von bis zu 5 m vorgesehen. Die genannten Anlagen sind bei der Erstellung der GB entsprechend zu berücksichtigen. Die Angaben dazu sollen im GB „Strecke“ mit eingepflegt werden.Die geplante Baumaßnahme der Ortsumfahrung Dietfurt der Bundesstraße B2 im Rahmen der Vorzugsvariante T8 beginnt südlich der Gemeinde Dietfurt in Mittelfranken auf Höhe der Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße nach Haag bei Treuchtlingen über Hürth und Neufang bei Station 1,660 des Abschnittes 2240 (Bau-km 0+000) und endet an dem teilplan-freien Knotenpunkt von der St 2216 bei Station 0,668 des Abschnittes 2280 (Bau-km 4+725). Die Gesamtlänge dieser Variante beträgt ca. 4.725 m und verlängert sich gegenüber dem Bestand (4.450 m) um ca. 275 m. Diese Strecke teilt sich auf in eine ca. 1.755 m lange Erweiterung der bestehenden Fahrbahn auf drei Fahrspuren und einen Vollausbaubereich von ca. 2.970 m. Davon entfallen ca. 899 m auf den Tunnelbau des „Dattelbergtunnels“. Zusätzlich zur Neubaustrecke erfordert die Verlegung der B 2 für die Variante T8 einen Neubau des klassifizierten Streckennetzes (Kreisstraßen und Staatsstraßen) auf einer Länge von ca. 2.000 m. Die Trasse der Variante T8 beginnt von Süden kommend mit einem 1.600 m langem Anbau an die Bestandsfahrbahn, verlässt die Bestandstrasse erst nach Querung der Staatsstraße St 2230 und der Bahnlinie Ingolstadt – Treuchtlingen und führt im Osten in einem durchgängigen Radius ortsnah an Dietfurt vorbei. Sie überquert dabei bei Bau-km 2+186 die Altmühl und durchdringt im direkten Anschluss mit dem "Kleinen Dattelbergtunnel" mit einer Tunnellänge von ca. 899 m den Dattelberg (siehe Anlagen „Gutachten-Tunnel“ für Voruntersuchung (Okt. 2020)). Der Tunnel wird voraussichtlich durch zwei Rettungsstollen und ein Betriebsgebäude ergänzt. Im Norden von Dietfurt nähert sich die Variante T8 in einem Gegenbogen der bestehenden Trasse der B 2 an und verläuft danach parallel zum Bestand auf der östlichen Seite. Ab Bau-km 4+300 schließt sich die Variante T8 schleifend an die bestehende B2 an, in deren weiteren Verlauf ab Bau-km 4+570 ein Anbau an den bestehenden Straßenkörper geplant ist. Die Planung der Um-, Aus- und Rückbaumaßnahmen (u. A. Zufahrtsrampen und Kreisverkehre) der Kreis- und Staatsstraßen ist dem siehe Anlage „Lageplan Variante T8“ zu entnehmen.

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Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 98c des Aufenthaltsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Nicht fristgerecht eingereichte Angebote bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein. Unterlagen werden gem. § 56 VgV nachgefordert.

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  1. 08.07.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 470813-2026

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