Generalplanung für eine logistische Multi-Purpose-Halle in Trier
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 25.11.2026, 12:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Trierer Hafengesellschaft mbH
- Erfüllungsregion
- Rheinland-Pfalz, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 27.10.2026
- CPV-Codes
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- Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000)
- Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)
- Bekanntmachung
- subreport.de
- Bekanntmachungsnummer
- 742149-2026
- Verfahrensnummer
- 5d91ac28-aed6-4721-a079-bf516b1cfddb
Fragenkatalog
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Kurzbeschreibung
Ausgeschrieben sind Planungs- und Ingenieurleistungen als Generalplanung für den Bau einer Multi-Purpose-Halle für logistische Nutzungen an der Montanstraße in Trier. Auftraggeberin ist die Trierer Hafengesellschaft mbH; die Leistungen orientieren sich an den Leistungsphasen 1 bis 9 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Teilnahmeanträge müssen bis zum 25. November 2026 eingereicht werden.
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Leistungsbeschreibung
Die Bauherrin beabsichtigt, auf ihrem Grundstück an der Montanstraße in Trier den Bau einer Multi - Purpose-Halle für logistische Nutzungen zu errichten. Dazu ist entsprechend dieser Bekanntmachung ein Verhandlungsverfahren mit einem vorgeschalteten öffentlichen Teilnahmewettbewerb vorgesehen. In der Phase 1 werden Teilnahmeanträge ausgereicht, über deren Auswertung die Teilnehmer an der Angebotsphase ermittelt werden. Dem folgend werden die Verdingungsunterlagen an einen reduzierten Kreis von Bietern versandt. Vorgesehen ist, im Zusammenwirken mit dem zukünftigen Nutzer, im Planungsobjekt ein betriebliches Konzept für Papierlogistik mit Erweiterungsmöglichkeiten auf andere Sorten und Materialien zu realisieren. Die Realisierung dieses Vorhabens erfordert nicht zuletzt aufgrund der engen Budget- und Terminvorgaben eine intensive Kommunikation, Koordination und Zusammenarbeit zwischen und unter allen Projektbeteiligten. Die zum Projekterfolg notwenigen inhaltlichen Anforderungen an andere Mitwirkende sind rechtzeitig zu entwickeln und mit dem Auftraggeber umzusetzen. Die Teilnahmeanträge können auf der Veröffentlichungsplattform abgerufen werden. Eine Kommunikation mit der Auftraggeberin findet ebenfalls dokumentiert über die Plattform statt. Teilnahmeanträge sind zum bekanntgemachten Termin über die Plattform einzureichen. Erforderliche Unterschriften im Teilnahmeantrag sind in diesem gekennzeichnet und durch den Bewerber digital zu unterschreiben. Nicht getätigte Unterschriften führen zum Ausschluss vom Wettbewerb.
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · Planungs- und Ingenieurleistungen als Generalplanung in Anlehnung an die Leistungsphasen 1-9 der HOAI zur Errichtung einer Multi-Purpose-Halle
Die Bauherrin beabsichtigt, auf ihrem Grundstück an der Montanstraße in Trier den Bau einer Multi - Purpose-Halle für logistische Nutzungen zu errichten. Dazu ist entsprechend dieser Bekanntmachung ein Verhandlungsverfahren mit einem vorgeschalteten öffentlichen Teilnahmewettbewerb vorgesehen. In der Phase 1 werden Teilnahmeanträge ausgereicht, über deren Auswertung die Teilnehmer an der Angebotsphase ermittelt werden. Dem folgend werden die Verdingungsunterlagen an einen reduzierten Kreis von Bietern versandt. Vorgesehen ist, im Zusammenwirken mit dem zukünftigen Nutzer, im Planungsobjekt ein betriebliches Konzept für Papierlogistik mit Erweiterungsmöglichkeiten auf andere Sorten und Materialien zu realisieren. Dazu ist eine zweischiffige Halle mit einer Fläche von ca. 10.000 m² sowie eines dazugehörigen Büro - und Sozialgebäudes zu planen, wobei die Hallenschiffe mit einer Breite von jeweils rund ca. 27,50 m sowie einer Länge von circa 180 m bestehen sollen. Gemäß FM Global liegt die Unterkante - Binder auf 13,40 m über BauNull. Auf der der Straße abgewandten Rückseite der Halle wird das noch zu bauende und ebenfalls in diese Planung zu implementierende Ladegleis mit einer entsprechend zu planenden Anschlussweiche an das vorhandene, dem Hafen zuzuordnende Zuführungsgleis angeschlossen und durch die in Rede stehende Halle hindurchgeführt. Dafür sind in den beiden Giebelwänden einer Halle jeweils ein Gleistor in betrieblich erforderlicher Größe einzuplanen. Der anstehende Baugrund muss entweder ersetzt oder konditioniert werden. Unter der Bodenplatte ist eine entsprechende Tragschicht RCL-Material einzubauen und so zu verdichten, dass die Lasten aus Verkehr, Lagergut und der Nutzung (z.B. mittels Stapler) verformungsfrei abgetragen werden können. Das entsprechende RCL liegt auf der Terminalfläche. Der Boden soll als Stahlfaserbeton – Platte mit einer Tragfähigkeit von 80 kN/m² hergestellt werden. Zwar wird die Halle selbst zunächst als Kalthalle konzipiert. Dennoch sollen zur Vorbereitung einer Wärmeverteilung / Befestigungen von Heizschleifen eine konstruktive Bewehrungsmatte vorgesehen werden. Für die rückwärts in die Halle einfahrenden LKWs ist das Gelände so zu modellieren, dass die Steigung von der Straße bis zur Halle nicht mehr als 1 m beträgt. Auf der der Montanstraße zugewandten Seite sind fünf Überladebrücken als Schwerlastbrücken sowie drei Tore für die Einfahrt von LKWs in die Halle vorzusehen. Die Wände erhalten eine Fassade aus Thermoelementen (Dicke der Dämmung gemäß Bauphysik). Das Dach wird als Flachdach mit jeweils einem mindestens 5 m breiten und entsprechend langen Lichtband pro Hallenschiff ausgebildet. Die RWA sind in die Lichtbänder zu integrieren. Zudem wir das Dach mit einer PV-Anlage zur Mieter-Energieversorgung ausgestattet. Für den ersten Nutzer ist die Ausstattung zu dessen Betriebskonzept (Handling, Zugabfertigung in der Halle, Schwergut, Papier- und/oder Coilumschlag und Lagerung) mit jeweils einem 25 Tonnen-Kran pro Hallenschiff inkl. Zangenbetrieb für Papierrollen zu planen. Die Kräne erhalten eine Funkfernsteuerung. Eine Lagersoftware soll eine chaotische Lagerhaltung ermöglichen und steuern Das Büro- und Sozialgebäude ist für zwei Schichten 06:00 bis 22:00 für maximal zehn Personen im Blue-Collar-Bereich pro Schicht, sowie vier Arbeitsplätze im White-Collar-Bereich auszulegen und baulich wie gebäudetechnisch entsprechend auszustatten. Der Leistungsumfang der Planungsaufgabe wird wie folgt gefasst: - Objektplanung Gebäude (§33 HOAI) - Planung Technische Gebäudeausrüstung (§53 HOAI) + energetische Planung und Nachweisführung - Tragwerksplanung (§49 HOAI) - Objektplanung Verkehrsanlagen (§45 HOAI) - Geländevermessung - Brandschutzkonzept - Verkehrsgutachten - Baugrund- und Bodengutachten / Analytik / Abfallmanagement - Bauphysik - Schallschutz
Anforderungen an deinen Betrieb
für den Fall, dass projektbezogene Fragen zu beantworten sind.
Vergabeunterlagen
1 Datei laut Portal · Stand 27.10.2026| Sonstiges | - |
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