Freiraumplanung für die Daueranlagen der Gartenschau 2033 in Benningen und Marbach
Gemeinde Benningen am Neckar
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 28.01.2027, 23:59 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Auftragswert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Gemeinde Benningen am Neckar
- Erfüllungsregion
- Baden-Württemberg, Deutschland
- Verfahren
- Offenes Verfahren
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 23.09.2026
- Originalbekanntmachung
- dtvp.de ↗
- Bekanntmachungsnummer
- 654689-2026
- Verfahrensnummer
- 0c7c7fb6-40c5-4c3e-bbd3-2da4c114a091
- CPV-Codes
- Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000); Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen (71222000)
Kurzbeschreibung
Die Gemeinde Benningen am Neckar schreibt gemeinsam mit der Stadt Marbach am Neckar einen offenen Realisierungswettbewerb für die Planung der Freianlagen der Gartenschau 2033 aus. Gesucht werden Vorplanungen und Gestaltungskonzepte für rund 21,6 Hektar Daueranlagen, darunter Neckarwiesen, eine neue Neckarquerung, Wegebeziehungen sowie Bereiche in der historischen Altstadt und auf der Schillerhöhe; zusätzlich sind Ideenteile für wichtige Verbindungen vorgesehen. An den Wettbewerb schließt sich ein Verhandlungsverfahren zur weiteren Objektplanung der Freianlagen in der Region Neckarland bei Benningen und Marbach am Neckar an.
KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.
Leistungsbeschreibung
Die Gemeinde Benningen am Neckar und die Stadt Marbach am Neckar haben sich für die gemeinsame Gartenschau beworben und den Zuschlag für die Ausrichtung der Gartenschau 2033 erhalten. Mit den Daueranlagen, die im Rahmen der Gartenschau entstehen sollen, soll eine ökologische Aufwertung erfolgen, soziale Angebote bzw. Treffpunkte geschaffen und die Verbindung beider Kommunen gestärkt werden. Im Mittelpunkt steht der Neckar als verbindendes Element. Die Neckarauen haben eine hohe ökologische und freiräumliche Bedeutung, die es zu sichern und weiterzuentwickeln gilt. Gleichzeitig sollen neue Aufenthalts- und Erholungsangebote entstehen und vernetzt werden. Dabei ist die bessere fuß- und radläufige Verbindung eine zentrale Aufgabe. Dazu gehört der Brückenschlag als neue Neckarquerung. Ebenso wichtig ist die Überwindung der Höhenunterschiede zwischen den Siedlungsbereichen und den Neckarauen. Die Daueranlagen sollen dauerhaft in die Siedlungsstruktur eingebunden werden. Kulturelle und historische Orte werden gezielt einbezogen und gestärkt. Die Teilräume der Daueranlagen weisen unterschiedliche Qualitäten auf, die herausgearbeitet und weiterentwickelt werden sollen. Naturnahe Bereiche stehen neben siedlungsnahen und kulturell geprägten Räumen. Neue Zugänge und behutsame Gestaltungen sollen bisher wenig erschlossene Orte erlebbar machen. Es werden eigenständige, innovative und identitätsstiftende Konzepte gesucht, die Entwurfsideen entwickeln, die die Bereiche der Daueranlagen neu interpretieren, überraschende Perspektiven eröffnen und eine starke, wiedererkennbare Haltung formulieren. Insgesamt wird ein zusammenhängendes Konzept erwartet, das eine gemeinsame Identität der Daueranlagen schafft und zugleich die Besonderheiten der einzelnen Orte betont. Die Daueranlagen im Realisierungsteil umfassen eine Flächen von rund 21,6 ha.
Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · Offener Realisierungswettbewerb "Gartenschau 2033" mit Ideenteilen und anschließendem Verhandlungsverfahren Objektplanung Freianlagen
Gegenstand des Realisierungswettbewerbs ist die Vorplanung für die funktionale und gestalterische Neuordnung und Qualifizierung der Teilbereiche innerhalb der Daueranlagen. Der Rahmenplan dient dabei als Leitlinie. Bereiche des insg. 21,6 ha umfassenden Realisierungsteils: - Auf der Bürg - Benninger Neckarwiesen - Brückenschlag - Marbacher Neckarwiesen - Historische Altstadt Marbach - Schillerhöhe Für die Ideenteile sollen Vorschläge zur Aufwertung der wichtigen Wegeverbindungen zwischen den Teilbereichen der Daueranlagen und zur Einbindung in das Siedlungsgeflecht gemacht werden. Die Vorschläge sind punktuell bzw. als schematische Ideen mit Übertragungswert zu sehen, weshalb die Ideenteile nicht flächenhaft abgegrenzt sind. Für das Ausstellungskonzept wird ein erstes Flächenlayout mit Zugangsmöglichkeiten, Wegeführung und einer ungefähren Zaunführung erwartet, sodass die Realisierbarkeit der Gartenschau innerhalb der Daueranlagen im Ausstellungsjahr geprüft werden kann. Ausstellungsbereiche sind schematisch darzustellen, eine detaillierte Darstellung spezifischer Ausstellungsthemen wird in diesem Verfahren nicht erwartet. Der Realisierungswettbewerb zielt auf eine Vielzahl von freiräumlichen und funktional ganzheitlich betrachteten Lösungsansätzen sowie auf die Vergabe eines Planungsauftrags für die Objektplanung Freianlagen der Daueranlagen ab. Der Wettbewerb ist gemäß § 78 Abs. 2 S. 2 VgV einem Verhandlungsverfahren nach § 17 VgV für die Vergabe der Objektplanung Freianlagen für die Daueranlagen vorgeschaltet und ist als offener Realisierungswettbewerb mit Ideenteilen ausgelobt. Der offene Realisierungswettbewerb richtet sich an Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten. Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren wird die Ausloberin, sobald und soweit es die wirtschaftliche Situation zulässt, mit den Preisträgern ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb entsprechend der VgV für die Vergabe der Objektplanung Freianlagen durchführen (§ 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV). Die Wettbewerbsarbeiten werden dem Preisgericht anonym vorgelegt (§ 72 Abs. 2 S. 3 VgV). Ziel des dem Wettbewerb anschl. Verhandlungsverfahrens ist es, eine/n geeigneten Auftragnehmer/in zu finden, der/die in der Lage ist, die gesamten Planungsleistungen (Lph 1-9 der Objektplanung Freianlagen) für die Daueranlagen der Gartschau 2033 in Benningen und Marbach vorzunehmen. Die dabei anzuwendenden Zuschlagskriterien und ihre Gewichtung sind in Ziffer 5.1.10 der Bekanntmachung festgelegt. Diese Angaben dienen der Information, die Zuschlagskriterien und die Bewertungsmethode werden für das Verhandlungsverfahren noch konkretisiert und den Teilnehmenden des Verhandlungsverfahrens mitgeteilt. Die Ausloberin wird eine Bieterin, einen Bieter bzw. eine Bietergemeinschaft mit der weiteren Planung mindestens der Leistungsphasen 1-5 im Zusammenhang mit der Objektplanung Freianlagen für die Daueranlagen der Gartenschau 2033, entsprechend § 39 HOAI 2021 beauftragen, sobald und soweit das Bauvorhaben realisiert werden soll. Die Beauftragung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gemeinderäte sowie der zuständigen Förderstelle. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen, und zwar in folgenden Stufen: Stufe 1 = Leistungsphasen 1-3, Stufe 2 = Leistungsphasen 4-5, Stufe 3 = Leistungsphasen 6-9. Anspruch auf eine Folgebeauftragung der Beauftragungsstufen besteht nicht. Die Folgebeauftragung hängt dabei u.a. davon ab, ob das Bauvorhaben ohne grundlegende Veränderungen und im Rahmen der kalkulierten Kosten weiter durchgeführt werden kann und/oder die Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und ggf. Förderung gegeben sind. Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb erbrachte Leistungen bis zur Höhe der Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Die Wettbewerbsteilnehmerinnen und Wettbewerbsteilnehmer verpflichten sich im Falle einer Beauftragung durch die Ausloberinnen, die weitere Bearbeitung (Realisierungsteil) zu übernehmen und durchzuführen.
Frist: 28.01.2027, 01:00 (Europe/Berlin)
Anforderungen an deinen Betrieb
Es gelten die Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB. Hierzu ist eine Eigenerklärungen mit der Verfassererklärung zur Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach den §§ 123, 124 Abs. 1 GWB abzugeben. Es gelten die Vorgaben zum Verbot der Beteiligung russischer Unternehmen nach Maßgabe des 5. EU-Sanktionspakets in Verbindung mit Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014. Hierzu ist eine Eigenerklärungen mit der Verfassererklärung abzugeben, dass der/die Verfasser nicht unter dieses Verbot fallen. Es gilt § 56 VgV.
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0001 · Offener Realisierungswettbewerb "Gartenschau 2033" mit Ideenteilen und anschließendem Verhandlungsverfahren Objektplanung Freianlagen
- Fachkompetenz des vorgesehenen Projektteams und der einzelnen Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter
- 10 %
- Ablauforganisation und Zusammenarbeit innerhalb des Projektteams einschließlich Kommunikation mit Externen
- 5 %
- Verfügbarkeit vor Ort und örtliche Präsenz in der Planungs- und Bauphase
- 10 %
- Wettbewerbsergebnis
- 45 %
- Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses
- 20 %
- Honorarangebot
- 10 %
Vergabeunterlagen
7 Dateien laut Portal · Stand 23.09.2026| Sonstiges | 28,7 MB | |
| Sonstiges | 21 KB | |
| Sonstiges | 67 KB | |
| Formular | 79 KB | |
| Formular | 132 KB | |
| Sonstiges | 57 KB | |
| Sonstiges | 63 KB |
Anforderungen
Es gelten die Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB. Hierzu ist eine Eigenerklärungen mit der Verfassererklärung zur Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach den §§ 123, 124 Abs. 1 GWB abzugeben. Es gelten die Vorgaben zum Verbot der Beteiligung russischer Unternehmen nach Maßgabe des 5. EU-Sanktionspakets in Verbindung mit Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014. Hierzu ist eine Eigenerklärungen mit der Verfassererklärung abzugeben, dass der/die Verfasser nicht unter dieses Verbot fallen. Es gilt § 56 VgV.
Änderungen und Bieterfragen
0 EinträgeKeine Änderungen zur Bekanntmachung bekannt.
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