Fachplanung Technische Ausrüstung für das Integrierte Notfallzentrum (INZ)

Status
Vergeben
Angebotsfrist
12.01.2026, 12:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Erfüllungsregion
Thüringen, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
10.12.2025
CPV-Codes
Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000)
Bekanntmachung
subreport.de
Bekanntmachungsnummer
820043-2025
Verfahrensnummer
8e84e045-e768-4706-9419-50272291de5b

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Kurzbeschreibung

Das Sophien- und Hufeland-Klinikum in Weimar schreibt die Fachplanung der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) für den Umbau und die Erweiterung seiner Notaufnahme zum Integrierten Notfallzentrum aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß HOAI für die Anlagengruppen 1 bis 3, 7 und 8. Ziel ist die Schaffung moderner Kapazitäten für die Notfallversorgung inklusive Isolier- und Überwachungsmöglichkeiten.

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Leistungsbeschreibung

Das Sophien- und Hufeland-Klinikum ist ein modernes und leistungsstarkes Klinikum für Weimar und die gesamte Region. Jährlich nehmen mehr als 23 000 stationäre und rund 39 000 ambulante Patienten das Leistungsangebot in Anspruch. Im größten evangelischen Krankenhaus Thüringens bieten über 1 000 qualifizierte Mitarbeiter eine professionelle Unterstützung, seelsorgerische Begleitung und menschliche Zuwendung an. Bei einem Viertel der Patienten ist die stationäre Aufnahme ungeplant, das bedeutet, die organisatorische und medizinische Aufnahme erfolgt über die zentrale Notaufnahme. Zudem wird ein großer Teil der ambulant therapierten Patienten organisatorisch und fachlich ebenfalls von der zentralen Notaufnahme betreut. Obwohl das Sophien- und Hufeland-Klinikum bereits 2011 durch eine bauliche Erweiterung Anpassungen im 1994-1998 errichteten Klinikbau vorgenommen hat, besteht Optimierungsbedarf im Bereich der Zentralen Notaufnahme im Sinne von deren Umbau und Weiterentwicklung zu einem Integrierten Notfallzentrum (INZ). Im Rahmen der COVID-19-Pandemie erhöhte sich die Anzahl infektiöser Patienten in der Zentralen Notaufnahme schlagartig und die örtlichen Ressourcen waren so limitiert, dass Behelfsräume geschaffen werden mussten. Ein Ziel der Ertüchtigung der Notaufnahme des Sophien- und Hufeland-Klinikums ist daher die Schaffung ausreichender räumlicher Kapazitäten, um eine steigende Anzahl infektiöser Patienten zu triagieren und ggf. zu therapieren. Ferner sollen die Voraussetzungen für die Kategorie „Umfassende Notfallversorgung“ im System der gestuften Notfallstrukturen sichergestellt werden. Im Zuge dessen sind die räumlichen und organisatorischen Bedingungen, die an ein Integriertes Notfallzentrum bestehen, zu erfüllen: • Integration aller notwendiger Fachbereiche • Gemeinsamer Tresen ZNA / KV • Zentrale Ersteinschätzung • Notfallradiologie • Isoliermöglichkeit infektiöser Patienten in der ZNA • IMC-fähige Überwachungsstation mit Isolieroption Es liegt bereits eine vom Fördermittelgeber gebilligte Zielplanung des Architekten vor, die neben dem Neubau einer ergänzenden Notaufnahme für infektiöse Patienten mit einer Isolier- und einer IMC-fähiger Überwachungsstation auch die notwendige Einbeziehung der vorhandenen ZNA sowie deren Optimierung und Erweiterung im Sinne des neuen Reformkonzepts für die Notfallversorgung betrachtet. Nähere Einzelheiten sind der den Vergabeunterlagen beiliegenden Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

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Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Fachplanung Technische Ausrüstung (LP 1-9) Los 3 TGA HLS (Anlagengruppen 1 bis 3 und 7-8)

    Dem über dieses Verfahren gesuchten Auftragnehmer sollen Grundleistungen (Planungs-, Überwachungs- und Koordinierungsleistungen) und Besondere Leistungen übertragen werden, die dem Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung gem. Teil 4, Abschnitt 2 der HOAI zuzuordnen sind. Grundsätzlich sind für die Anlagengruppen 1 bis 3, 7 (med. Gase und Löschanlagen) sowie 8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI die vollständigen Grundleistungen der LPH 1 bis 9 (LPH 4 nur sofern und soweit erforderlich) gem. § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 zu erbringen. Der Umfang der besonderen Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung.

Anforderungen an deinen Betrieb

Der Bewerber hat über das Formblatt "Teilnahmeantrag" eine Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB bzw. zu Maßnahmen der Selbstreinigung gem. § 125 GWB, ferner zu den Ausschlussgründen gem. § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG und § 21 SchwarzarbG, zur Einhaltung menschenrechts- und umweltbezogener Sorgfaltspflichten laut Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) und zur Verordnung (EU) Nr. 2022/576 (Ausschlussgründe im Zusammenhang mit Sanktionen gegen Russland) abzugeben. Diese Ausschlussgründe sind zum Teil zwingend und zum Teil fakultativ. Sie gelten unabhängig davon, ob sie hier im Einzelnen aufgelistet sind oder nicht. Der Auftraggeber verfährt nach § 56 VgV.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · Fachplanung Technische Ausrüstung (LP 1-9) Los 3 TGA HLS (Anlagengruppen 1 bis 3 und 7-8)

Technischer Wert der Planung und Sicherung des Projekterfolgs
50 %
Organisation und Erfahrung des vorgesehenen Personals
20 %
Honorar
30 %

Vergabeunterlagen

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Anforderungen

Der Bewerber hat über das Formblatt "Teilnahmeantrag" eine Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB bzw. zu Maßnahmen der Selbstreinigung gem. § 125 GWB, ferner zu den Ausschlussgründen gem. § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG und § 21 SchwarzarbG, zur Einhaltung menschenrechts- und umweltbezogener Sorgfaltspflichten laut Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) und zur Verordnung (EU) Nr. 2022/576 (Ausschlussgründe im Zusammenhang mit Sanktionen gegen Russland) abzugeben. Diese Ausschlussgründe sind zum Teil zwingend und zum Teil fakultativ. Sie gelten unabhängig davon, ob sie hier im Einzelnen aufgelistet sind oder nicht. Der Auftraggeber verfährt nach § 56 VgV.

Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 03.06.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 380380-2026

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