Entwicklung und Instandhaltung von Zero-Trust-Komponenten für die Telematikinfrastruktur

Status
Vergeben
Angebotsfrist
Nicht angegeben
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
gematik GmbH
Erfüllungsregion
Berlin, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung · Rahmenvereinbarung
Veröffentlicht
27.08.2025
CPV-Codes
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  • IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung (72000000)
  • Strategische Prüfung und Planung im Bereich Informationssysteme oder -technologie (72222000)
  • Systemanalyse und Programmierung (72240000)
  • Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste (72250000)
Bekanntmachung
ted.europa.eu
Bekanntmachungsnummer
559076-2025
Verfahrensnummer
5d94a46f-53e6-4f12-b120-9b7a93a529a7

Fragenkatalog

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Kurzbeschreibung

Die gematik GmbH in Berlin beschafft die Entwicklung, den Test, die Bereitstellung und die Instandhaltung von Softwarekomponenten und Testmitteln für eine Zero-Trust-Architektur der Telematikinfrastruktur. Im Fokus der ersten Umsetzungsstufe stehen das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) 2.0 und der dafür benötigte Dienst zum Nachweis der Anwesenheit von Patientinnen und Patienten sowie der stationäre Zugang von Leistungserbringerinstitutionen über Windows, macOS und Linux. Zusätzlich ist eine Rahmenvereinbarung für die Weiterentwicklung, Beratung und Analyse vorgesehen; die Laufzeit beträgt 2160 Tage in der Region Berlin.

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Leistungsbeschreibung

Gegenstand dieser Ausschreibung war der Abschluss eines Vertrages für die Entwicklung, den Test, die Bereitstellung und Instandhaltung von Zero Trust Software Komponenten und notwendiger Testmittel für die Zero Trust Architektur der Telematikinfrastruktur, sowie einer Rahmenvereinbarung zur Weiterentwicklung dieser Komponenten und Beratungs- und Analyseleistungen.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Entwicklung der Zero Trust Architektur für die Telematikinfrastruktur

    Die erste Umsetzungsstufe von Zero Trust adressiert die Fachanwendung Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) 2.0, die gem. § 291a Absatz 4 i.V.m. § 291b Absatz 2 Satz 3 SGB V am 01.01.2026 eingeführt werden soll. Hierbei liegt der stationäre Zugang zur TI für Leistungserbringerinstitutionen (LEI) im Fokus (Windows, macOS, Linux). VSDM 2.0 und der hierfür benötigte PoPP-Service (Proof of Patient Presence) verstehen sich als Anwendung bzw. Dienst der TI 2.0 und werden über das Internet angesprochen. Die dafür benötigte neue Sicherheitsarchitektur wird über Zero Trust bereitgestellt. Der Auftragnehmer entwickelt dazu die Zero Trust Komponenten. Da zur Einführung von Zero Trust noch keine digitalen Identitäten für LEI verfügbar sein werden, wird bei der Einführung von Zero Trust zur Authentisierung der LEI auf die vorhandenen Identitäten über die SMC-B oder SM-B zurückgegriffen. Der Zugriff auf diese Identitäten erfolgt über den Konnektor, das TI-Gateway oder den Highspeed-Konnektor (HSK). Die Zero Trust Komponenten beinhalten bereits die Attestierungsfunktion mittels Trusted Platform Modul (TPM) für Primärsysteme. In der zweiten Umsetzungsstufe werden die Zero Trust Komponenten für den mobilen Zugang zur TI für Versicherte erweitert. Hierbei kann aufgrund der vorhandenen Mechanismen der gängigen Smartphone Plattformen (iOS, Android) unmittelbar eine Geräteattestierung und eine sichere Ablage von kryptographischen Schlüsseln umgesetzt werden. Für die Authentisierung der Versicherten werden die vorhandenen sektoralen Identity Provider (IDP) der Krankenversicherungen eingesetzt. Diese Umsetzungsstufe adressiert insbesondere TI-Anwendungen mit einer mobilen Anwendung für Versicherte, wie z. B. die neue zukünftige TI- Anwendung E-Rechnung. Zusätzlich wird für Versicherte ein stationärer Zugang (Desktop-Client) mit Attestierungsfunktion (TPM) unterstützt. Weiterentwicklungsleistungen für die Zero Trust Architektur der Telematikinfrastruktur können im Anschluss der Entwicklung der zwei Umsetzungsstufen über eine Rahmenvereinbarung abgerufen werden. Ziel ist es hierbei die Zero Trust Architektur vollständig für die TI 2.0 und ihre TI-Anwendungen einzuführen und hierbei weitere in Zukunft verfügbare TI 2.0 Plattform-Anteile zu integrieren. Der Höchstwert der Rahmenvereinbarung (auflösende Bedingung für die Rahmenvereinbarung) beträgt 12.000.000 EUR. Einzelabrufe stehen dabei vollständig im Ermessen des Auftraggebers, eine Abrufverpflichtung besteht nicht.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · Entwicklung der Zero Trust Architektur für die Telematikinfrastruktur

Es wurde die Qualität gem. der bekanntgemachten Bewertungsmatrix gewichtet.
60 %
Es wurde der Preis gem. der bekanntgemachten Bewertungsmatrix gewichtet.
40 %

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Änderungen und Bieterfragen

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