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Tragwerksplanung für den Neubau der Hardtwaldschule

Status
Offen
Angebotsfrist
05.11.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Erfüllungsregion
Baden-Württemberg, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
06.10.2026
CPV-Codes
Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000)
Bekanntmachung
subreport.de
Bekanntmachungsnummer
686138-2026
Verfahrensnummer
554f6de6-79f2-4612-bf92-dcb15fe97c97

Fragenkatalog

Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.

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Kurzbeschreibung

Das Landratsamt Karlsruhe beauftragt Tragwerksplanungsleistungen für den Neubau der Hardtwaldschule in Linkenheim-Hochstetten. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 6 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure; weitere Planungsleistungen werden separat vergeben. Die Teilnahmefrist endet am 5. November 2026.

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Leistungsbeschreibung

Eine bislang ungenutzte Freifläche im Siedlungsgebiet der Gemeinde Linkenheim-Hochstetten, neben dem Schulzentrum, soll als Erweiterungs- oder Ersatzstandort für das sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum Hardtwaldschule herangezogen werden. Die Fläche wurde bereits im integrierten Gemeindeentwicklungskonzept aus dem Jahr 2018 als potenzielle Erweiterungsfläche für Bildungs- und Betreuungsangebote herausgearbeitet. Sie bietet neben einer Vollverlegung der Hardtwaldschule ebenfalls Platz für eine Kindertagesstätte. Als verbindendes Element ist zwischen den beiden Bildungseinrichtungen ein Bürgerpark geplant. Die Etablierung eines Parks bildet einen Naherholungspunkt für die Nutzerinnen und Nutzer sowie die Nachbarschaft und hat einen positiven Effekt auf das Lokalklima. Die geplanten Nutzungen runden damit zum einen aufgrund der Nachbarschaft zum Schulzentrum Linkenheim-Hochstetten den Schulstandort ab und bilden zum anderen den Lückenschluss der Potenzialfläche im Innenbereich der Gemeinde. Somit wird ebenfalls dem bundesweiten Ziel eines schonenden Umgangs mit Grund und Boden, dem Ziel der Innen- vor Außenentwicklung sowie dem Leitbild der Gemeinde der kurzen Wege aufgrund der zentralen Lage nachgegangen. Da der ausgewählte Bereich für die Schulerweiterung in einem bislang ungeplanten Außenbereich im Innenbereich liegt und das geplante Vorhaben sich nicht nach § 35 BauGB realisieren lässt, ist die Erstellung eines Bebauungsplanes erforderlich. Nach § 1 Abs. 3 BauGB sind Bauleitpläne aufzustellen, sobald und soweit es für die städtebauliche Entwicklung und Ordnung erforderlich ist. Das städtebauliche Erfordernis ergibt sich in diesem Falle aus der Notwendigkeit eines neuen Standortes für die Hardtwaldschule sowie der Erweiterung des Kindertagesstätten Angebotes in Linkenheim-Hochstetten, um eine angemessene Sicherung der Daseinsvorsorge in der Gemeinde sowie für den näheren Umkreis zu ermöglichen. Die Aufstellung des Bebauungsplanes erfolgt im Verfahren nach § 13a BauGB als „Bebauungsplan der Innenentwicklung“. Ziel und Zweck des Bebauungsplanes „Virchowstraße Ost“ ist es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Realisierung des Schulstandortes sowie der Kindertagesstätte zu schaffen und somit das Angebot an Bildungs- und Betreuungsangeboten in Linkenheim-Hochstetten entsprechend zu erweitern.

Ganze Leistungsbeschreibung anzeigen

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6 HOAI

    Ausschreibung und Vergabe der Tragwerksplanungsleistungen für das Projekt "Neubau Hardtwaldschule in Linkenheim-Hochstetten". Die Freianlagenplanung, sowie die Fachplanung Technische Ausrüstung Haustechnik und Elektrotechnik werden in separaten Verfahren ebenfalls EU-weit ausgeschrieben.

Anforderungen an deinen Betrieb

Sämtliche gesetzliche Ausschlussgründe aller Art, u.a.: -Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB / § 73 Abs. 3 VgV und i. S. v. § 21 Abs. 1 (AentG), § 98c (AufenthG), § 19 Abs. 1 (MiLoG), § 21 (SchwarzArbG) -Erklärung, dass kein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift besteht (Formular 2) -Verpflichtungserklärung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge nach Landestariftreue- und Mindestlohngesetz – LTMG (Formular 3) -Bestätigung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung über die Eintragung in das Berufs-/Handelsregister über Angabe der Berufs-/Handelsregisternummer -Nachweis zur Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ für mindestens eine im Unternehmen des Bewerbers tätige, für die Leistungserbringung verfügbare Person. Als Nachweis ist die aktuelle Eintragungsbestätigung der zuständigen Ingenieurkammer oder ein entsprechendes Abschlusszeugnis vorzulegen -Nachweis, dass eine Berufshaftpflichtversicherung über min. 3 000 000 EUR für Personenschäden, min. 5 000 000 EUR für sonstige Schäden (pro Versicherungsfall) vorliegt bzw. dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden - Vergleichbare Referenz Tragwerksplanung: Nachweis über eine innerhalb der letzten 10 Jahre abgeschlossene Tragwerksplanungs-Referenz (Abschluss der Leistung nach 01.01.2016 bis Datum Teilnahmefrist) für den Neubau eines Gebäudes. - Vergleichbare Referenz BIM: Eine innerhalb der letzten 5 Jahre erbrachte BIM-Leistung, wobei die LPH 6 abgeschlossen sein muss (Abschluss der LPH 6 nach 01.01.2021 bis Datum Teilnahmefrist). BIM-Leistungen müssen vom Auftraggeber beauftragt worden sein und es muss in einer Kollaborationsplattform (CDE) mit BCF-Issue Management mit dem Projekt-/Planungsteam zusammengearbeitet worden sein (kein internes BIM). - Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen: Eigenerklärung über Personal, das als Projektleiter über mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Tragwerksplanung verfügt und Erfahrung als BIM-Fachkoordinator hat. Mit Angebotsabgabe ist ein Projektleiter zu benennen, der diese Kriterien erfüllt. Ob fehlende Angaben/Unterlagen bei Vorliegen der Voraussetzungen gem. VgV nachgefordert oder aufgeklärt werden, steht im Ermessen des Auslobers. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben keinen Anspruch darauf, dass der Auslober von § 56 Abs. 2 bis 4 VgV Gebrauch macht und Unterlagen oder Angaben nachfordert oder aufklärt. Die Prüfung erfolgt primär anhand der mit dem Teilnahmeantrag abgegebenen Eigenerklärungen. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaftsmitgliedern kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den Eigenerklärungen zu fordern.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6 HOAI

Unterkriterien und Gewichtung siehe Vergabeunterlagen
Unterkriterien und Gewichtung siehe Vergabeunterlagen
Unterkriterien und Gewichtung siehe Vergabeunterlagen
Unterkriterien und Gewichtung siehe Vergabeunterlagen
Gewichtung siehe Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen

11 Dateien laut Portal · Stand 06.10.2026
Aufteilung Gebiet Virchowstraße Ost gem. Bebauungsplan.pdfSonstiges63 KB
BIM Unterlagen TWP.zipSonstiges4,9 MB
F2_Eigenerklarung Russland Sanktionspaket.pdfSonstiges171 KB
F3_Verpflichtungserklärung Mindestentgelt.pdfFormular655 KB
F4_Erklärung der Bewerber-Bietergemeinschaft.pdfFormular199 KB
F5_Eignungsleihe.pdfSonstiges212 KB
HWS Tragwerksplanung Entwurf Honorarvertag.pdfSonstiges143 KB
Machbarkeitsstudie Variante 2a.pdfSonstiges649 KB
1-NHLH-A-261005-Information_TWP.pdfSonstiges -
1-NHLH-A-261005-Teilnahmeantrag_TWP.pdfAnschreiben357 KB
2026-02-02-OeB-Offenlage-B-Plan-Virchowstrasse-Ost-signed.pdfSonstiges465 KB

Anforderungen

Sämtliche gesetzliche Ausschlussgründe aller Art, u.a.: -Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB / § 73 Abs. 3 VgV und i. S. v. § 21 Abs. 1 (AentG), § 98c (AufenthG), § 19 Abs. 1 (MiLoG), § 21 (SchwarzArbG) -Erklärung, dass kein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift besteht (Formular 2) -Verpflichtungserklärung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge nach Landestariftreue- und Mindestlohngesetz – LTMG (Formular 3) -Bestätigung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung über die Eintragung in das Berufs-/Handelsregister über Angabe der Berufs-/Handelsregisternummer -Nachweis zur Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ für mindestens eine im Unternehmen des Bewerbers tätige, für die Leistungserbringung verfügbare Person. Als Nachweis ist die aktuelle Eintragungsbestätigung der zuständigen Ingenieurkammer oder ein entsprechendes Abschlusszeugnis vorzulegen -Nachweis, dass eine Berufshaftpflichtversicherung über min. 3 000 000 EUR für Personenschäden, min. 5 000 000 EUR für sonstige Schäden (pro Versicherungsfall) vorliegt bzw. dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden - Vergleichbare Referenz Tragwerksplanung: Nachweis über eine innerhalb der letzten 10 Jahre abgeschlossene Tragwerksplanungs-Referenz (Abschluss der Leistung nach 01.01.2016 bis Datum Teilnahmefrist) für den Neubau eines Gebäudes. - Vergleichbare Referenz BIM: Eine innerhalb der letzten 5 Jahre erbrachte BIM-Leistung, wobei die LPH 6 abgeschlossen sein muss (Abschluss der LPH 6 nach 01.01.2021 bis Datum Teilnahmefrist). BIM-Leistungen müssen vom Auftraggeber beauftragt worden sein und es muss in einer Kollaborationsplattform (CDE) mit BCF-Issue Management mit dem Projekt-/Planungsteam zusammengearbeitet worden sein (kein internes BIM). - Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen: Eigenerklärung über Personal, das als Projektleiter über mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Tragwerksplanung verfügt und Erfahrung als BIM-Fachkoordinator hat. Mit Angebotsabgabe ist ein Projektleiter zu benennen, der diese Kriterien erfüllt. Ob fehlende Angaben/Unterlagen bei Vorliegen der Voraussetzungen gem. VgV nachgefordert oder aufgeklärt werden, steht im Ermessen des Auslobers. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben keinen Anspruch darauf, dass der Auslober von § 56 Abs. 2 bis 4 VgV Gebrauch macht und Unterlagen oder Angaben nachfordert oder aufklärt. Die Prüfung erfolgt primär anhand der mit dem Teilnahmeantrag abgegebenen Eigenerklärungen. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaftsmitgliedern kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den Eigenerklärungen zu fordern.

Änderungen und Bieterfragen

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