Tragwerksplanung für den Erweiterungsbau des Historischen Museums der Pfalz in Speyer
- Status
- Vergeben
- Angebotsfrist
- 09.02.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Stiftung Historisches Museum der Pfalz
- Erfüllungsregion
- Rheinland-Pfalz, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 08.01.2026
- CPV-Codes
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- Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000)
- Dienstleistungen in der Tragwerksplanung (71327000)
- Bekanntmachung
- dtvp.de
- Bekanntmachungsnummer
- 9380-2026
- Verfahrensnummer
- 2b693485-03f0-4647-8064-ff69cc67e7ec
Fragenkatalog
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Kurzbeschreibung
Die Stiftung Historisches Museum der Pfalz beauftragt die Tragwerksplanung für den Umbau und die Erweiterung ihres Museums in Speyer. Dabei wird ein bestehender Gebäudeteil teilweise zurückgebaut und auf den erhaltenen Sockelgeschossen ein neuer Baukörper errichtet; die Tragwerksplanung muss insbesondere die Auskragung und die sichere Lastabtragung auf den Bestand berücksichtigen. Ausgeschrieben sind die Leistungsphasen 1 bis 6 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), die stufenweise vergeben werden sollen; für das Gesamtvorhaben sind anrechenbare Kosten von rund 9,6 Millionen Euro für das Gebäude und rund 2,5 Millionen Euro für die technische Ausrüstung angegeben.
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Leistungsbeschreibung
Die Stiftung Historisches Museum der Pfalz plant eine bauliche Neuordnung ihres Erweiterungsbaus in Speyer. Er entsteht als Teil des Gesamtkomplexes des Historischen Museums der Pfalz mit direktem Anschluss zum denkmalgeschützten Altbau. Dabei wird das obere Geschoss des bestehenden Erweiterungsbaus zurückgebaut, während die beiden unteren Sockelgeschosse erhalten bleiben. Diese bilden die statische Grundlage für den neuen Baukörper. Auf diesen Sockelgeschossen wird ein neuer, vom Bestand optisch und konstruktiv abgesetzter "White Cube" errichtet, der über einem zurückgesetzten Erdgeschoss mit transparenter Glasfuge zu schweben scheint. Diese architektonische Setzung führt zu spezifischen Anforderungen an das Tragwerk, insbesondere hinsichtlich Auskragung, Lastabtragung und Rückverankerung. Teile des bestehenden Untergeschosses (Weiße Wanne) bleiben erhalten und sollen für die neue Nutzung aktiviert werden. Die neue Tragstruktur ist so auszubilden, dass zusätzliche Lasten kontrolliert auf den Bestand abgetragen werden können, ohne eine Erweiterung der Gründung erforderlich zu machen. Die voraussichtlichen anrechenbaren Kosten (netto) ergeben sich wie folgt: KG 300 9.624.000 EUR; KG 400 2.502.240 EUR: KG 410 264.660 EUR; KG 420 481.200 EUR; KG 430 481.200 EUR; KG 440 481.200 EUR; KG 450 216.540 EUR; KG 460 168.420 EUR; KG 470 72.180 EUR; KG 480 336.840 EUR. Die Leistungen werden in Losen ausgeschrieben: Los 1 - Tragwerksplanung nach § 49 HOAI; Los 2 - Planungsleistungen der technischen Ausrüstung HLSK nach § 53 HOAI; Los 3 - Planungsleistungen der technischen Ausrüstung Elektro nach § 53 HOAI; Los 4 - Fachplanung des Brandschutzes nach AHO-Heft 17; Los 5 - Fachplanung der Bauphysik nach Anlage 1.2 HOAI; Los 6 - Projektsteuerungsleistungen nach AHO-Heft 9. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Es sollen zunächst die Leistungsphasen 1-4, also bis zur Genehmigungsplanung beauftragt werden und anschließend die Leistungsphasen 5-6 bzw. 5-9. Gegenstand dieser Ausschreibung ist Los 1 - Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 1-6 nach § 51 HOAI. Die Objektplanung ist bereits beauftragt. Der aktuelle Bearbeitungsstand wird mit der Aufforderung zu Angebotsabgabe im Rahmen der zweiten Stufe des Verfahrens mitgeteilt. Für weitere Einzelheiten wird auf die Leistungsbeschreibung verwiesen.
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · Erweiterung des Historischen Museums der Pfalz, Speyer, Los 1: Fachplanung für Tragwerksplanung
Gegenstand dieser Ausschreibung ist Los 1 - Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 1-6 nach § 51 HOAI.
Anforderungen an deinen Betrieb
Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern nachgekommen ist. Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist. Der Auftraggeber behält sich vor, wenn dies aus Gründen eines ausreichenden Wettbewerbs erforderlich ist, fehlende unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzufordern, soweit dies rechtlich zulässig ist, insbesondere im Sinne des § 56 VgV.
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0001 · Erweiterung des Historischen Museums der Pfalz, Speyer, Los 1: Fachplanung für Tragwerksplanung
- Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem 1,5-fachen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung Ihres Angebots fließen die Zeithonorare mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein: - 20 Stunden Geschäftsführer - 50 Stunden Ingenieur angestellt - 80 Stunden Zeichner/Schreibkraft.
- 30 %
- Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Herangehensweise an die Planungsaufgabe " erhält ein Angebot 0-3 Punkte, das den Umgang mit der Tragwerksidee, die dem Bestand und der Nachhaltigkeit nicht hinreichend berücksichtigt. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das ein Tragwerkskonzept mit Blick auf die Tragwerksidee, dem Bestand, und den Schnittstellen vorsieht, das zu einer überzeugenden Umsetzung der Tragwerksplanung führt. 7-10 Punkte bekommt ein Angebot, das darüber hinaus auch die Resttragfähigkeit in besonderem Maße berücksichtigt.
- 35 %
- Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks während der Bauzeit" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, dass keine rechtzeitige Kontrolle der Ausführung des Tragwerks während der Bauzeit erwarten lässt. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das eine rechtzeitige Kontrolle erwarten lässt und eine mehr als nur stichpunktartige Kontrolle vorsieht. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, das eine durchgehende Kontrolle der Tragwerksplanung vorsieht.
- 25 %
- Hinsichtlich des Wertungskriterium "Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich nicht preislicher Bedingungen" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, das zu einer sehr ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, zum Beispiel durch die Vereinbarung von haftungsbeschränkenden Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche oder eine Reduzierung der Leistungspflichten. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das zu einer ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, beispielsweise durch die Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche. 7 Punkte enthält ein Angebot, das keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster regelt. 8-10 Punkte erhält ein Angebot, das eine für den Auftraggeber günstigere Risikoverteilung vorsieht, als der vorgeschlagene Vertragsentwurf.
- 10 %
Vergabeunterlagen
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Änderungen und Bieterfragen
1 Eintrag- 23.10.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 736917-2026
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