Schadensbeseitigung am Reichendorfer Damm der Talsperre Quitzdorf

Status
Offen
Angebotsfrist
02.12.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Erfüllungsregion
Sachsen, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Bauleistung
Veröffentlicht
02.11.2026
CPV-Codes
Wasserbauarbeiten (45240000)
Bekanntmachung
evergabe.de
Bekanntmachungsnummer
758423-2026
Verfahrensnummer
01a1872e-ea22-44d6-8c56-989ec78680de

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Kurzbeschreibung

Ausgeschrieben sind Bauarbeiten zur Beseitigung von Schäden am Reichendorfer Damm im Rahmen der Sanierung der Talsperre Quitzdorf. Auftraggeber ist die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Spree/Neiße. Der Damm liegt im Landkreis Görlitz bei Niesky; Angebote können bis zum 2. Dezember 2026 eingereicht werden.

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Leistungsbeschreibung

Komplexsanierung Talsperre Quitzdorf, TO3, M3.16_Schadensbeseitigung Reichendorfer Damm

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Komplexsanierung Talsperre Quitzdorf TO3_M3.16 Schadensbeseitigung Reichendorfer Damm

    Die Talsperre Quitzdorf (TS_QD) befindet sich im Osten des Freistaates Sachsen, im Landkreis Görlitz unmittelbar südwestlich der Stadt Niesky. Am südöstlichen Ufer liegt im Stauraum der TS_QD der Reichendorfer Damm auf dem Gebiet der Gemeinde Waldhufen. Dieser grenzt das Teilstaubecken (TSB) Reichendorf territorial vom übrigen Stauraum ab. Hydraulisch sind beide Staubereiche über zwei Rahmendurchlässe miteinander verbunden, welche i. d. R. durchgehend geöffnet sind. Die Böschungen des Reichendorfer Dammes sind im Bereich der Durchlassbauwerke mit einer Steinschüttung CP90/250 gesichert. Wiederholt wurden die Deckwerkssteine unberechtigt ins Gewässer und gegen die vorhandenen Stahlbetonfertigteile geworfen. Als zukünftiger Schutz gegen Vandalismus soll das vorhandene Deckwerk mit einem Vandalismus sicheren System, u.a. bestehend aus Stahlgittermatten, überbaut werden, so dass keine Steine mehr entnommen werden können. Im Rahmen dieser Maßnahme soll auch der Zugang zu den Revisionsverschlussnischen der Rahmendurchlässe durch den Einbau von Böschungstreppen auf beiden Seiten des Durchlassbauwerks verbessert werden. Weiterhin ist die Sanierung des Bestandsbauwerks durch Ausbesserung und Instandsetzung der Betonoberfläche vorgesehen. Es sind folgende konkrete Maßnahmen zur Erreichung des Zieles durchzuführen: - Abdeckung des vorhandenen Deckwerks mittels neuem Deckwerksystem aus Stahlgittermatten als Erosions- und Vandalismusschutz, - Herstellen von vier Böschungstreppen als sicherer Zugang zu den Revisionsverschlussnischen, - Einbau eines Winkelstützelements zwischen den Durchlässen zum Abfangen eines Höhensprungs auf der Talsperrenseite (Norden) - Betonsanierung, Beseitigung von Abplatzungen und Schäden an den Rahmendurchlässen und zugehörigen Bauteilen (Kopfbalken, Querbalken) - Aufstellen von Hinweisschildern und Absperrketten vor den jeweiligen Treppenläufen Mit dieser Baumaßnahme ist der Reichendorfer Damm (M3.16) auf Grundlage des durch den AG festgelegten Umfangs zu sanieren. Die Umsetzung erfolgt während des Abstaus der Talsperre Quitzdorf und des Teilstaubeckens Reichendorf. Folgende bauliche Leistungen sind dafür auszuführen: 1 Vorbereitende Maßnahmen (Bauablaufplanung, Vermessungsarbeiten, Werksplanung, Technische Bearbeitung, Einholung verkehrsrechtlicher Zustimmungen, etc.) 2 Baustelleneinrichtung, Hochwasserschutzkonzept der BE-Fläche 3 Absperrung der Rahmendurchlässe durch Verschließen der Revisionsverschlüsse 4 Vorfertigung der Stahlbauteile (Geländer und Absperrungen) einschl. Korrosionsschutzarbeiten im Werk 5 Auffüllung der Oberfläche mit Schotter 32/63 und Herstellung einer ebenen Fläche 6 Verlegung von Stahlgittermatten, mit Schotterschicht 32/63 abdecken und einer Oberbodenschicht mit Rasenansaat abschließen 7 Einbau eines Winkelstützelements (T = 0,75m, B = 1,00m, H = 1,30m; Bauteildicke 20 cm) 8 Verlegung von Betonsteinpflaster (Großpflaster) und Randeinfassung mit Tiefborden entlang des Geländers, mit anschließendem Treppenläufen aus Betonfertigteilelementen (s/a = 32/14,8) (hauptsperrenseitig) 9 Einbau von Treppenläufen aus Betonfertigelementen (s/a = 26/17) im Böschungsbereich mit Handlauf, der an das vorhandene Geländer angeschlossen wird (Seite Teilstaubecken) Zur Minimierung der Bauzeit sind die zuvor aufgeführten Arbeiten technologisch sinnvoll parallel auszuführen. Die Ausführung der Leistungen erfolgt teilweise wasserseitig. Die Anlieferung erfolgt über die Staatsstraße S122 und weiterführend über den „Reichendorfer Damm“. Die Bauzeit der Instandsetzungsmaßnahme wird auf drei Monate geschätzt. Zur Durchführung der wasserseitigen Baumaßnahmen ist eine Absenkung des Wasserspiegels auf 157,80 m NN vorgesehen. Der Abstau wird im Vorfeld der Baumaßnahme durch die LTV geplant und durchgeführt. Die Instandsetzung ist genehmigungsfrei. Soweit in dieser Aufgabenstellung oder den Vergabeunterlagen auf Technische Spezifikation (z. B. nationale Normen, mit denen europäische Normen umgesetzt werden; europäische technische Bewertungen; gemeinsame technische Spezifikationen; internationale Normen) Bezug genommen wird, werden auch ohne den ausdrücklichen Zusatz: „oder gleichwertig“, immer gleichwertige Technische Spezifikationen in Bezug genommen.

    Frist: 02.12.2026, 01:00 (Europe/Berlin)

Anforderungen an deinen Betrieb

Für Bauvergaben: §§ 123, 124 GWB; §§ 6e, 6f EU VOB/A; § 13 iVm. § 16 VOB/A EU, § 15 VOB/A EU; § 16a VOB/A EU Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen nach VOB/A EU § 16a nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht jedoch nicht. Bei Angeboten, die aufgrund des geprüften Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine Prüfung der Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen und die damit ggf. notwendigen Nachforderungen von Unterlagen verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters.

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