Messung verkehrsbedingter Ammoniakbelastung an Bundesautobahnen
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 10.11.2026, 06:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Erfüllungsregion
- Nordrhein-Westfalen
- Verfahren
- Verfahrensart unbekannt
- Auftragsart
- Nicht angegeben
- Veröffentlicht
- 05.10.2026
- CPV-Codes
- Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000)
- Bekanntmachung
- evergabe-online.de
- Bekanntmachungsnummer
- cbf00100-2dfc-451a-8b97-b1e584ef05c0
- Verfahrensnummer
- 4b4961e0-58b0-4d4f-a9c9-53df8f66afb7
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Kurzbeschreibung
Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen sucht eine Untersuchung zu Ammoniakbelastungen, die durch den Straßenverkehr an Bundesautobahnen entstehen. An zwei Standorten – darunter an der Autobahn A 555 bei Wesseling – sollen ein Jahr lang beidseits der Fahrbahn alle zwei Wochen Messungen durchgeführt und ausgewertet werden; außerdem ist ein Konzept für ein dauerhaftes Messsystem am Standort Wesseling zu entwickeln. Die Untersuchung soll saisonale, wetterbedingte und verkehrsbedingte Einflüsse sowie den Beitrag des Verkehrs zur Ammoniakbelastung erfassen.
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Leistungsbeschreibung
FE 02.502/2026/IRB - "Verkehrsbedingte Ammoniak-Immissionen an Bundesfernstraßen" Hauptquelle für Ammoniak ist die Landwirtschaft. Ammoniak kann jedoch auch im Straßenverkehr - insbesondere im Rahmen der Abgasnachbehandlung - freigesetzt werden. Mit der EU-Luftqualitätsrichtlinie 2024/2881 wird Ammoniak erstmals als besorgniserregender Luftschadstoff eingestuft und in die Messverpflichtungen von Supersites aufgenommen. Bisher liegen - insbesondere im Bereich von Bundesautobahnen - unzureichende Messdaten vor. Ziel dieser Untersuchung ist daher eine systematische Erfassung und Bewertung straßenverkehrsbedingter Ammoniak-Konzentrationen an Bundesautobahnen zur Schaffung einer belastbaren Datengrundlage für die immissionsfachliche Einordnung des Straßenverkehrs als Emissionsquelle. Neben einer systematischen Aufbereitung des wissenschaftlichen Standes zu Ammoniak-Immissionen im straßennahen Umfeld, sollen hierfür Passivsammlermessungen nach VDI 3869 Blatt 4 an zwei Standorten (BASt-Messquerschnitt A 555 bei Wesseling + weiterer hochfrequentierter BAB-Standort) für den Zeitraum eines Jahres durchgeführt werden. Die Messungen sollen beidseitig der Fahrbahn im Zwei-Wochen-Intervall mit Doppelbestimmung zur Qualitätssicherung erfolgen. Die Laboranalyse soll durch ein nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiertes Labor durchgeführt werden. Im Rahmen der Datenauswertung sollen saisonale, meteorologische und verkehrsbedingte Einflüsse sowie Wechselwirkungen zwischen Ammoniak, Stickoxiden und Feinstaub analysiert werden. Mittels Luv-Lee-Analyse soll der verkehrsbedingte Beitrag zur Gesamtbelastung abgeschätzt werden. Aufbauend auf den Ergebnissen wird ein Konzept zur dauerhaften Integration eines Ammoniak-Messsystems in den Messquerschnitt A 555 entwickelt. Das Vorhaben schafft eine belastbare Datengrundlage zur immissionsfachlichen Einordnung des Straßenverkehrs als Ammoniak-Quelle und ermöglicht zukünftig die Validierung modellierter Ammoniakkonzentrationen im Straßenverkehr.
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0000 · FE 02.0502/2026/IRB - Verkehrsbedingte Ammoniak-Konzentrationen an Bundesfernstraßen
FE 02.502/2026/IRB - "Verkehrsbedingte Ammoniak-Immissionen an Bundesfernstraßen" Hauptquelle für Ammoniak ist die Landwirtschaft. Ammoniak kann jedoch auch im Straßenverkehr - insbesondere im Rahmen der Abgasnachbehandlung - freigesetzt werden. Mit der EU-Luftqualitätsrichtlinie 2024/2881 wird Ammoniak erstmals als besorgniserregender Luftschadstoff eingestuft und in die Messverpflichtungen von Supersites aufgenommen. Bisher liegen - insbesondere im Bereich von Bundesautobahnen - unzureichende Messdaten vor. Ziel dieser Untersuchung ist daher eine systematische Erfassung und Bewertung straßenverkehrsbedingter Ammoniak-Konzentrationen an Bundesautobahnen zur Schaffung einer belastbaren Datengrundlage für die immissionsfachliche Einordnung des Straßenverkehrs als Emissionsquelle. Neben einer systematischen Aufbereitung des wissenschaftlichen Standes zu Ammoniak-Immissionen im straßennahen Umfeld, sollen hierfür Passivsammlermessungen nach VDI 3869 Blatt 4 an zwei Standorten (BASt-Messquerschnitt A 555 bei Wesseling + weiterer hochfrequentierter BAB-Standort) für den Zeitraum eines Jahres durchgeführt werden. Die Messungen sollen beidseitig der Fahrbahn im Zwei-Wochen-Intervall mit Doppelbestimmung zur Qualitätssicherung erfolgen. Die Laboranalyse soll durch ein nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiertes Labor durchgeführt werden. Im Rahmen der Datenauswertung sollen saisonale, meteorologische und verkehrsbedingte Einflüsse sowie Wechselwirkungen zwischen Ammoniak, Stickoxiden und Feinstaub analysiert werden. Mittels Luv-Lee-Analyse soll der verkehrsbedingte Beitrag zur Gesamtbelastung abgeschätzt werden. Aufbauend auf den Ergebnissen wird ein Konzept zur dauerhaften Integration eines Ammoniak-Messsystems in den Messquerschnitt A 555 entwickelt. Das Vorhaben schafft eine belastbare Datengrundlage zur immissionsfachlichen Einordnung des Straßenverkehrs als Ammoniak-Quelle und ermöglicht zukünftig die Validierung modellierter Ammoniakkonzentrationen im Straßenverkehr.
Frist: 10.11.2026, 01:00 (Europe/Berlin)
Vergabeunterlagen
24 Dateien laut Portal · Stand 05.10.2026| Sonstiges | 1 KB | |
| Vertragsbedingungen | 259 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 405 KB | |
| Formular | 2,4 MB | |
| Anschreiben | 535 KB | |
| Sonstiges | 10 KB | |
| Formular | 16 KB | |
| Formular | 16 KB | |
| Formular | 16 KB | |
| Formular | 28 KB | |
| Sonstiges | 753 KB | |
| Formular | 18 KB | |
| Formular | 48 KB | |
| Formular | 503 KB | |
| Sonstiges | 60 KB | |
| Formular | 237 KB | |
| Vertragsbedingungen | 463 KB | |
| Sonstiges | 537 KB | |
| Sonstiges | 60 KB | |
| Sonstiges | 862 KB | |
| Sonstiges | 168 KB | |
| Sonstiges | 38 KB | |
| Sonstiges | 363 KB | |
| Sonstiges | 13 KB |
Änderungen und Bieterfragen
0 EinträgeKeine Änderungen zur Bekanntmachung bekannt.
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