Generalplanung zur Sanierung und Erweiterung der Kläranlage Wallau
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 08.12.2026, 11:15 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- 1.955.978,46 EUR
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Gemeinde Steffenberg
- Erfüllungsregion
- Hessen, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 04.11.2026
- CPV-Codes
- Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000)
- Bekanntmachung
- bieterzugang.deutsche-evergabe.de
- Bekanntmachungsnummer
- 764260-2026
- Verfahrensnummer
- 97a8bda1-cfc2-4c78-9e15-cb135ecd434f
Fragenkatalog
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Kurzbeschreibung
Die Ausschreibung umfasst die Generalplanung für die grundlegende Sanierung, den Umbau und die Erweiterung der Kläranlage Wallau, einschließlich der Schlammbehandlung sowie der baulichen und technischen Anlagen. Die Ausschreibung ist der Gemeinde Steffenberg zugeordnet; laut Beschreibung handelt es sich um ein Vorhaben des Abwasserverbands Perfgebiet-Bad Laasphe im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen. Die Anlage soll für künftig 60.000 Einwohnerwerte (EW, eine Maßeinheit für die Abwasserbelastung) ausgelegt werden; der geschätzte Auftragswert beträgt rund 1,96 Millionen Euro und die Vertragsdauer 1.260 Tage.
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Leistungsbeschreibung
er Abwasserverband Perfgebiet-Bad Laasphe, in seiner Funktion als interkommunaler Wasser- und Bodenverband der Abwasserwirtschaft, beabsichtigt eine grundlegende Sanierung der Kläranlage in Wallau. Der Standort der Kläranlage im Mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf ist geprägt durch eine Mittelgebirgslandschaft und ist an der Lahn gelegen. Bei der Kläranlage Wallau handelt es sich um ein technisch-funktionales Bauwerk mit Maschinen- und Prozesstechnik sowie Wasser- und Abwasseranlagen zur mechanischen und biologischen Abwasserklärung. Der funktionale Anlagenbestand stammt im Wesentlichen aus den 1980er Jahren und bildet den zentralen Standort des Abwasserverbandes Perfgebiet-Bad Laasphe. Die Kläranlage Wallau übernimmt eine zentrale Rolle innerhalb des Verbandsgebiets: Sie reinigt täglich große Mengen kommunalen Abwassers in der Größenordnung von rund 45.000 Einwohnern aus mehreren angeschlossenen Ortsteilen und führt das gereinigte Wasser der Lahn zu. Die Anlage ist damit ein wesentlicher Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge und der regionalen Infrastruktur. Aufgrund ihres Alters und der kontinuierlich steigenden Anforderungen an die Abwasserreinigung sind umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen erforderlich, die sowohl bauliche als auch verfahrenstechnische Bereiche betreffen. Im Vorfeld der Projektierung der gegenständlichen Leistung wurde die atd Ingenieurgesellschaft für Abwasserwirtschaft und technische Dienstleistungen mbH, Aachen durch den Auftraggeber mit der Erstellung eines Zukunftskonzeptes einschließlich umfangreicher Bestandsuntersuchungen und -erfassungen beauftragt. Der im Rahmen dieser vorbereitenden Untersuchungen erstellte Abschlussbericht ist dieser Aufgabenbeschreibung gem. § 7 VgV beigefügt.Weiterführende Zwischen- und Untersuchungsergebnisse werden den im weiteren Verlauf des Vergabeverfahrens ausgewählten Bietern zur Verfügung gestellt. Ziel der gegenständlich ausgeschriebenen Planungsleistungen ist es, die Kläranlage Wallau auf Grundlage des vorliegenden Zukunftskonzeptes 2040 grundlegend zu sanieren, umzubauen und bedarfsgerecht zu erweitern sowie zukunftssicher auf eine Ausbaugröße von 60.000 EW auszulegen. Die Planungsaufgabe umfasst den gesamten Kläranlagenkomplex einschließlich der vorhandenen Ingenieurbauwerke, Gebäude und Außenanlagen sowie der zugehörigen verfahrens-, maschinen-, elektro- und leittechnischen Anlagen. Gegenstand der Planung ist dabei sowohl die Sanierung und Weiternutzung vorhandener Bauwerke und Anlagenteile als auch deren Umbau, Erweiterung, Ersatz und Neubau.Die vorhandenen Bauwerke weisen teilweise erhebliche alters-, nutzungs- und medienbedingte Schäden auf. Gleichzeitig sind wesentliche Teile der Maschinen- und E-/MSR-Technik aufgrund ihres Alters zu erneuern. Die Generalplanung hat diese baulichen und technischen Maßnahmen zu einem funktionierenden Gesamtsystem zusammenzuführen und die hierfür erforderlichen Schnittstellen zwischen Ingenieurbauwerken, Tragwerksplanung, Verfahrenstechnik, technischer Ausrüstung und Leittechnik planerisch zu koordinieren. Das dem Zukunftskonzept zugrunde liegende Zielbild sieht für den Abwasserweg insbesondere die Weiternutzung und Sanierung vorhandener Vorklärbecken in Verbindung mit einem Speicherbetrieb, eine einstufige Belebung mit einem Gesamtvolumen von rund 10.000 m³ sowie eine zweistraßige Nachklärung mit einem Gesamtvolumen von rund 8.800 m³ vor. Hierfür sind sowohl vorhandene Becken und Bauwerke zu sanieren als auch zusätzliche Belebungs- und Nachklärbecken sowie die erforderlichen zugehörigen technischen Anlagen neu zu errichten. Neben dem Abwasserweg bildet die Schlammbehandlung einen weiteren wesentlichen Schwerpunkt der Planungsaufgabe. Die weiteren Informationen und Vorgaben entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · Generalplanung von Objekt- und Fachplanungsleistungen zur Sanierung der Schlammbehandlung an der Kläranlage Wallau
er Abwasserverband Perfgebiet-Bad Laasphe, in seiner Funktion als interkommunaler Wasser- und Bodenverband der Abwasserwirtschaft, beabsichtigt eine grundlegende Sanierung der Kläranlage in Wallau. Der Standort der Kläranlage im Mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf ist geprägt durch eine Mittelgebirgslandschaft und ist an der Lahn gelegen. Bei der Kläranlage Wallau handelt es sich um ein technisch-funktionales Bauwerk mit Maschinen- und Prozesstechnik sowie Wasser- und Abwasseranlagen zur mechanischen und biologischen Abwasserklärung. Der funktionale Anlagenbestand stammt im Wesentlichen aus den 1980er Jahren und bildet den zentralen Standort des Abwasserverbandes Perfgebiet-Bad Laasphe. Die Kläranlage Wallau übernimmt eine zentrale Rolle innerhalb des Verbandsgebiets: Sie reinigt täglich große Mengen kommunalen Abwassers in der Größenordnung von rund 45.000 Einwohnern aus mehreren angeschlossenen Ortsteilen und führt das gereinigte Wasser der Lahn zu. Die Anlage ist damit ein wesentlicher Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge und der regionalen Infrastruktur. Aufgrund ihres Alters und der kontinuierlich steigenden Anforderungen an die Abwasserreinigung sind umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen erforderlich, die sowohl bauliche als auch verfahrenstechnische Bereiche betreffen. Im Vorfeld der Projektierung der gegenständlichen Leistung wurde die atd Ingenieurgesellschaft für Abwasserwirtschaft und technische Dienstleistungen mbH, Aachen durch den Auftraggeber mit der Erstellung eines Zukunftskonzeptes einschließlich umfangreicher Bestandsuntersuchungen und -erfassungen beauftragt. Der im Rahmen dieser vorbereitenden Untersuchungen erstellte Abschlussbericht ist dieser Aufgabenbeschreibung gem. § 7 VgV beigefügt.Weiterführende Zwischen- und Untersuchungsergebnisse werden den im weiteren Verlauf des Vergabeverfahrens ausgewählten Bietern zur Verfügung gestellt. Ziel der gegenständlich ausgeschriebenen Planungsleistungen ist es, die Kläranlage Wallau auf Grundlage des vorliegenden Zukunftskonzeptes 2040 grundlegend zu sanieren, umzubauen und bedarfsgerecht zu erweitern sowie zukunftssicher auf eine Ausbaugröße von 60.000 EW auszulegen. Die Planungsaufgabe umfasst den gesamten Kläranlagenkomplex einschließlich der vorhandenen Ingenieurbauwerke, Gebäude und Außenanlagen sowie der zugehörigen verfahrens-, maschinen-, elektro- und leittechnischen Anlagen. Gegenstand der Planung ist dabei sowohl die Sanierung und Weiternutzung vorhandener Bauwerke und Anlagenteile als auch deren Umbau, Erweiterung, Ersatz und Neubau.Die vorhandenen Bauwerke weisen teilweise erhebliche alters-, nutzungs- und medienbedingte Schäden auf. Gleichzeitig sind wesentliche Teile der Maschinen- und E-/MSR-Technik aufgrund ihres Alters zu erneuern. Die Generalplanung hat diese baulichen und technischen Maßnahmen zu einem funktionierenden Gesamtsystem zusammenzuführen und die hierfür erforderlichen Schnittstellen zwischen Ingenieurbauwerken, Tragwerksplanung, Verfahrenstechnik, technischer Ausrüstung und Leittechnik planerisch zu koordinieren. Das dem Zukunftskonzept zugrunde liegende Zielbild sieht für den Abwasserweg insbesondere die Weiternutzung und Sanierung vorhandener Vorklärbecken in Verbindung mit einem Speicherbetrieb, eine einstufige Belebung mit einem Gesamtvolumen von rund 10.000 m³ sowie eine zweistraßige Nachklärung mit einem Gesamtvolumen von rund 8.800 m³ vor. Hierfür sind sowohl vorhandene Becken und Bauwerke zu sanieren als auch zusätzliche Belebungs- und Nachklärbecken sowie die erforderlichen zugehörigen technischen Anlagen neu zu errichten. Neben dem Abwasserweg bildet die Schlammbehandlung einen weiteren wesentlichen Schwerpunkt der Planungsaufgabe. Die weiteren Informationen und Vorgaben entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.
Anforderungen an deinen Betrieb
Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV und § 16 VOB/A Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
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LOT-0001 · Generalplanung von Objekt- und Fachplanungsleistungen zur Sanierung der Schlammbehandlung an der Kläranlage Wallau
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