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Fahrplanmäßige Schienenpersonennahverkehrsleistungen im Mitteldeutschen S-Bahnnetz

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 01.10.2026, 14:37 (Europe/Berlin)

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Vergabeverfahren SPNV-Leistungen Mitteldeutsches S-Bahnnetz II

Kapitel 11 – Erhebungen

Anlage LB-23

Datenübergabe

MDSB-II_3114_Datenuebergabe_Erhebung

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Datenübergabe Erhebungen

  1. Datenlieferungen an die Aufgabenträger 1.1 Regelmäßige Datenlieferungen (1) Der Auftragnehmer hat monatlich jeweils zum 15. des Folgemonats (gemeinsam mit dem monatlichen Qualitätsbericht) folgende Daten im CSV- oder MS-Excel-Dateiformat zu übermitteln:  Bei Fahrgastzählungen über AFZS: Zähldaten aus dem AFZS (nach Saldenausgleich) in Form von Einzeldatensätzen im standardisierten Dateiformat tages-, fahrzeug-, zugnummern- und haltestellenscharf über EDV gemäß Anhang 1 dieses Dokuments  Bei Fahrgastzählungen über AFZS: Transformationsquote je Linie und Monat (MDSB-II_3120_Spezifikation_AFZS) unter Verwendung der in Anhang 3 dieses Dokuments beigefügten Dokumentationsvorlage.  Bei Fahrgastzählungen über AFZS: Einzelnachweis der Zugfahrten ohne vollständige auswertbare AFZS-Daten (Zählausfälle) unter Verwendung der in Anhang 3 dieses Dokuments beigefügten Dokumentationsvorlage. Die vorgenannten Datenformate gelten für die Vertragslaufzeit und sind bei Bedarf einvernehmlich fortzuentwickeln. (2) Der Auftragnehmer übermittelt zweimal jährlich Auswertungen auf der Ebene Zugzeitschicht und Laufwegsabschnitt gemäß Anhang 2 dieses Dokuments  zum 15.07. für den Abschnitt vom 01.01. bis zum kleinen Fahrplanwechsel eines Jahres sowie  zum 15.01. für den Abschnitt vom kleinen zum großen Fahrplanwechsel des Vorjahres.  zum 15.01. für den Abschnitt vom großen Fahrplanwechsel zum 31.12. des Vorjahres. (3) Im Falle verspäteter oder unvollständiger bzw. fehlerhafter Lieferung der in den Punkten (1) bis (2) genannten Daten kann der Auftraggeber eine Vertragsstrafe in Höhe von 100 € je angefangenen Tag der Fristüberschreitung erheben. Die in den Punkten (1) und (2) genannten Daten werden als gemeinsame Datenlieferung bewertet. Maßgeblich ist der Tag des Eingangs der vollständigen und fehlerfreien Daten beim Auftraggeber. Vorgenannte Liefertermine können bei Bedarf einvernehmlich geändert werden.

1.2 Übergabe von Daten aus manuellen Zählungen (1) Führt der Auftragnehmer manuelle Zählungen gemäß MDSB- II_3112_Spezifikation_SEV durch, so ist der Stichprobenplan im CSV- oder MS-Excel- Dateiformat zu übermitteln:

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 im Falle von SEV-Ersatzzählungen (MDSB-II_3112_Spezifikation_SEV, Kapitel 2) spätestens am Tag vor Beginn der jeweiligen Erhebungsperiode  im Falle von AFZS-Ersatzzählungen (MDSB-II_3112_Spezifikation_SEV, Kapitel 3) spätestens 14 Tage vor Beginn der jeweiligen Erhebungsperiode an die betreffenden Auftraggeber zu übermitteln. (2) Die Handzähldaten sind nach dem Ende der jeweiligen Erhebungsperiode  jeweils am 15. des Monats, der dem Ende der jeweiligen Erhebungsperiode folgt in Form von Einzeldatensätzen im standardisierten Dateiformat gemäß Anhang 1 dieses Dokuments, separat mit Kennzeichnung „Handzählung“ versehen zu übermitteln. Für die Übermittlung hochgerechneter Zähldaten aus manuell durchgeführten Zählungen gelten im Übrigen die Regelungen gemäß Kapitel 1.1, Punkte Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. und (2). Die unter Punkt (2) genannten Daten werden als gemeinsame Datenlieferung mit den in Kapitel 1.1, Punkte (1) bis (2) genannten Daten bewertet. Im Falle verspäteter oder unvollständiger bzw. fehlerhafter Lieferung gilt Kapitel 1.1, Punkt (3).

1.3 Übergabe von Daten aus Befragungen Führt der Auftragnehmer Fahrgastbefragungen gemäß MDSB-II_3110_Befragungen durch, so sind  der Stichprobenplan spätestens 14 Tage vor Beginn der jeweiligen Erhebungsperiode,  die Befragungsdaten in Form von Einzeldatensätzen spätestens 4 Wochen nach Abschluss der jeweiligen Erhebungs- / -Fahrplanperiode,  Ergebnisberichte, -tabellen und -datenbanken sowie statistische Parameter der Befragung spätestens 10 Wochen nach Abschluss der Befragungen an die betreffenden Auftraggeber zu übermitteln. Sofern nicht anders vereinbart sind Daten in CSV- oder MS-Excel-Dateiformat und Berichte im PDF-Format zu übergeben. Im Falle verspäteter oder unvollständiger bzw. fehlerhafter Lieferung kann der Auftraggeber eine Vertragsstrafe in Höhe von 100 € je angefangenen Tag der Fristüberschreitung erheben. Maßgeblich ist der Tag des Eingangs der vollständigen und fehlerfreien Daten beim Auftraggeber. Vorgenannte Liefertermine können bei Bedarf einvernehmlich geändert werden.

1.4 Datenlieferungen auf Anforderung durch die Auftraggeber Auf Anforderung der Auftraggeber hat der Auftragnehmer einzelfallbezogen Auswertungen / Daten gemäß den in MDSB-II_3120_Spezifikation_AFZS formulierten

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Anforderungen an die Datenmanagement- und Hochrechnungssoftware (z. B. Fehlerprotokolle, Protokolle zu Hochrechnungsergebnissen zum Zwecke des Nachweises der Einhaltung statistischer Vorgaben) zu übermitteln. Die Auswertungen / Daten sind dem Auftraggeber jeweils innerhalb von 14 Tagen zu übermitteln. Im Falle verspäteter oder unvollständiger bzw. fehlerhafter Lieferung kann der Auftraggeber eine Vertragsstrafe in Höhe von 100 € je angefangenen Tag der Fristüberschreitung erheben. Maßgeblich ist der Tag des Eingangs der vollständigen und fehlerfreien Auswertung / Daten beim Auftraggeber. Vorgenannte Lieferfrist kann bei Bedarf einvernehmlich geändert werden.

  1. Datenlieferungen an die Verkehrsverbünde Die an Dritte (z. B. Verbundorganisationen) zum Zwecke der Einnahmenaufteilung der Verkehrsverbünde / Tarifkooperationen gemäß den in den jeweiligen Verbundeinnahmeaufteilungsverträgen vorgegebenen Regelungen zu übermittelnden Daten sind auf Anforderungen auch an die betreffenden Auftraggeber zu übermitteln.

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Anhang 1 – Schnittstelle Einzeldatensätze Zählung

Spalten- bezeichnungDatentypAnmerkung
ZUGNRGanzzahlFahrtID gemäß Fahrplandaten
DATUMDatum/ZeitKalendertag an dem die Zählfahrt begonnen wurde
LFDNR_HALTGanzzahlAufsteigende, fortlaufende Nummerierung der Haltestelle der Zählfahrt, i = 1…n wobei i = 1 der Starthaltestelle der jeweiligen Zählfahrt entspricht
IBNRGanzzahlInternationale Bahnhofsnummer (IBNR) ohne Ländercode und Prüfziffer der Haltestelle i (5-stellig)
DS100TextDS100-Kürzel der Haltestelle (i)
NAME_HALTTextBezeichnung der Haltestelle (i)
SollAnkunftDatum/ZeitAnkunftszeit an der Haltestelle (i) gemäß SOLL-Fahrplan
SollAbfahrtDatum/ZeitAbfahrtszeit an der Haltestelle (i) gemäß SOLL-Fahrplan
SollDistanzRealzahlDistanz zur nächsten Haltestelle (i + 1) in km gemäß GFD-Kilometrierung (Hinweis: Entfernungsangaben sind mit Auftraggeber abzustimmen)
EINSTEIGERRealzahlEinsteiger an der Haltestelle (i)
AUSSTEIGERRealzahlAussteiger an der Haltestelle (i)
BESETZUNG_1KLRealzahlsofern gesondert erfasst: Besetzung 1. Klasse bei Abfahrt von der Haltestelle (i) sofern nicht gesondert erfasst: 0-Wert, in [BESETZUNG_2.KL] ist Besetzung nach Abfahrt von Haltestelle (i) für das gesamte Fahrzeug auszuweisen
BESETZUNG_2KLRealzahlBesetzung 2. Klasse bei Abfahrt von der Haltestelle (i)
EINSTEIGER_FRealzahlEingestiegene Fahrräder an der Haltestelle (i)
AUSSTEIGER_FRealzahlAusgestiegene Fahrräder an der Haltestelle (i)
FAHRRAEDERRealzahlAnzahl Fahrräder bei Abfahrt von der Haltestelle (i)
FZNRGanzzahlEindeutige ID zur Kennzeichnung des Zählfahrzeuges
PLAETZE_1KLRealzahlAnzahl Sitzplätze in der 1. Klasse im Zählfahrzeug
PLAETZE_2KLRealzahlAnzahl Sitzplätze in der 2. Klasse im Zählfahrzeug
AUSLASTUNGRealzahlAuslastung des Fahrzeuges zwischen den Haltestellen (i) und (i+1) ([BESETZUNG_1.KL]+[BESETZUNG_2.KL]) / ([PLAETZE_1KL]+[PLAETZE_2KL])
PKMRealzahlPersonenkilometer für die Strecke zwischen den Haltestellen (i) und (i+1) ([BESETZUNG_1.KL]+[BESETZUNG_2.KL]) x [SollDistanz]

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Anhang 2 – Schnittstelle hochgerechnete Zähldaten

Nr.MerkmalBeschreibungBemerkung
1BetreiberBezeichnung des VU
2ZuggattungCodierung der Zuggattung
3LinieLinienkennung
4FahrtNrZugnummer
5DS100BeginnDS100-Abkürzung des Bahnhofs am Anfang des Zuglaufabschnitts
6DS100EndeDS100-Abkürzung des Bahnhofs am Ende des Zuglaufabschnitts
7Abfahrt BeginnAbfahrtszeit am Bahnhof am Anfang des Zuglaufabschnitts
8Ankunft EndeAnkunftszeit am Bahnhof am Ende des Zuglaufabschnitts
9LängeLänge des Zuglaufabschnittes in km gemäß GFD- Kilometrierung
10Pl2KlAnzahl Plätze 2. Wagenklasse im Zuglaufabschnittgetrennt nach Tagtypen Mo, DiDo, Fr, Sa, So
10Pl1KlAnzahl Plätze 2. Wagenklasse im Zuglaufabschnittgetrennt nach Tagtypen Mo, DiDo, Fr, Sa, So
12Bes2KlAnzahl beförderte Personen 2. Wagenklasse (falls nicht wagenklassenfein erhoben: im gesamten Zug) im Zuglaufabschnittgetrennt nach Tagtypen Mo, DiDo, Fr, Sa, So
13Bes1KlAnzahl beförderte Personen 1. Wagenklasse (nur falls wagenklassenfein erhoben, sonst Leerfeld) im Zuglaufabschnittgetrennt nach Tagtypen Mo, DiDo, Fr, Sa, So
14EinstAnzahl Einsteiger am Anfangsbahnhof des Zuglaufabschnittesgetrennt nach Tagtypen Mo, DiDo, Fr, Sa, So
15AusstAnzahl Aussteiger am Anfangsbahnhof des Zuglaufabschnittesgetrennt nach Tagtypen Mo, DiDo, Fr, Sa, So
16RadAnzahl beförderte Fahrräder im Zuglaufabschnitt (nur falls erhoben, sonst Leerfeld)getrennt nach Tagtypen Mo, DiDo, Fr, Sa, So
17BundeslandCodierung des Bundeslandes, in dem der Zuglaufabschnitt liegt
18IBNR BeginnNummer (IBNR) des Bahnhofs am Anfang des Zuglaufabschnitts
19IBNR EndeNummer (IBNR) des Bahnhofs am Ende des Zuglaufabschnitts

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Nr.MerkmalBeschreibungBemerkung
20ZeitbereichCodierung der Erhebungsperiode
21Verk-TageAnzahl Verkehrstage des Zuges in der Erhebungsperiodegetrennt nach Tagtypen Mo, DiDo, Fr, Sa, So
22Pl2KlAnzahl Plätze 2. Wagenklasse im ZuglaufabschnittAggregation Tagtypen MoFr, MoSo
23Pl1KlAnzahl Plätze 2. Wagenklasse im ZuglaufabschnittAggregation Tagtypen MoFr, MoSo
24Bes2KlAnzahl beförderte Personen 2. Wagenklasse (falls nicht wagenklassenfein erhoben: im gesamten Zug) im ZuglaufabschnittAggregation Tagtypen MoFr, MoSo
25Bes1KlAnzahl beförderte Personen 1. Wagenklasse (nur falls wagenklassenfein erhoben, sonst Leerfeld) im ZuglaufabschnittAggregation Tagtypen MoFr, MoSo
26EinstAnzahl Einsteiger am Anfangsbahnhof des ZuglaufabschnittesAggregation Tagtypen MoFr, MoSo
27AusstAnzahl Aussteiger am Anfangsbahnhof des ZuglaufabschnittesAggregation Tagtypen MoFr, MoSo
28RadAnzahl beförderte Fahrräder im Zuglaufabschnitt (nur falls erhoben, sonst Leerfeld)Aggregation Tagtypen MoFr, MoSo
29Verk-TageAnzahl Verkehrstage des Zuges in der ErhebungsperiodeAggregation Tagtypen MoFr, MoSo

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Anhang 3 – Dokumentationsvorlage AFZS-Transformationsquote AFZS-Transformationsquote Oktober 2032

Blatt 1: Erfüllung der Mindesttransformationsquote (SOLL-Quote) gemäß MDSB-II_3120_Spezifikation_AFZS, Kapitel 4.5

Minderung pro Prozentpunkt der Unterschreitung der SOLL-Quote je Monat und Linie: 200 €

LinieVertragsvorgabeAbzugsbeträge AFZS-Transformationsquote
SOLL- ZählfahrtenSOLL-QuoteIST-ZählfahrtenIST-QuoteUnterschreitung SOLL-QuoteMinderungs-
betrag
S 22.74790,00%2.40687,59%2,41%482,70 €
S 83.10190,00%2.93094,49%0,00%0,00 €
RB 5150090,00%43086,00%4,00%800,00 €
0,00 €
0,00 €
0,00 €
1.282,70 €

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Anhang 3 – Dokumentationsvorlage Einzelnachweis AFZS-Zählausfälle

AFZS-Transformationsquote Oktober 2032

Blatt 2: Einzelnachweis Zugfahrten ohne vollständig auswertbare AFZS-Daten

Im Feld "Grund_Zaehlausfall" sind gemäß den in MDSB-II_3120_Spezifikation_Automatische_Fahrgastzählsysteme, Kapitel 4.5 definierten Sachverhalten folgende Eintragungen vorzunehmen 1 = Keine Soll-Fahrplanfahrt im Sinne MDSB-II_3120_Spezifikation_AFZS, Kapitel 4.5, Absatz 4 2 = Zugfahrt nicht vollständig auswertbar im Sinne MDSB-II_3120_Spezifikation_AFZS, Kapitel 4,5, Absatz 1, Satz 2

LinieFahrtnummerDatumGrund_Zaehlausfall
S 23722906.10.20321
S 23723406.10.20321
S 83787815.10.20322

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