Erweiterte Rohbauarbeiten zur denkmalgerechten Sanierung des Schlossanbaus Gadebusch

Status
Vergeben
Angebotsfrist
24.02.2026, 11:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Amt Gadebusch
Erfüllungsregion
Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Bauleistung
Veröffentlicht
26.01.2026
CPV-Codes
Gebäude von besonderer historischer oder architektonischer Bedeutung (45212350)
Bekanntmachung
subreport.de
Bekanntmachungsnummer
55163-2026
Verfahrensnummer
fef4f717-a228-4905-b725-9176691cff6e

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Kurzbeschreibung

Das Amt Gadebusch beauftragt erweiterte Rohbauarbeiten für den Umbau und die Sanierung des Schlossanbaus in Gadebusch. Der Leistungsumfang umfasst unter anderem teilweise Abbrucharbeiten sowie Erd-, Betonbau-, Maurer- und Abdichtungsarbeiten; ein Schwerpunkt ist die Ertüchtigung beziehungsweise Erneuerung der Fundamente. Die Angebotsfrist endet am 24. Februar 2026.

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Leistungsbeschreibung

Erweiterter Rohbau

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Erweiterter Rohbau

    Das vorliegende Leistungsverzeichnis umfasst erweiterte Rohbauarbeiten zum Umbau und Sanierung des Schlossanbaus, einschließlich partieller Abbrucharbeiten sowie Erd-, Betonbau-, Maurer- und Abdichtungsarbeiten. Ein Schwerpunkt der auszuführenden Leistungen ist die Ertüchtigung bzw. Erneuerung der im Bestand unzureichend ausgebildeten Gründung. Dazu muss die Gründungstiefe der Fundamente erhöht werden. Hierfür werden das erdberührte Mauerwerk abschnittsweise freigelegt und die vorhandenen Fundamente unterfangen und bis mind. 80 cm unter Oberkante Gelände (bereichsweise auch tiefer) ergänzt bzw. ersetzt. Die Verfugung der Bestandsfundamente aus Feldsteinmauerwerk wird überarbeitet, bereichsweise ist das Fundamentmauerwerk neu zu setzen. Die Ausschachtungen werden mit geeignetem Material wieder verfüllt und verdichtet. Der Schlossanbau erhält eine neue Bodenplatte mit Dämmung und Abdichtung. (Bauseits ist als weiterer Aufbau ein Heizestrich auf Dämmschicht und nachfolgend Beläge teils aus keramischen Fliesen und teils als Dünnschichtbelag aus Polymerbeton vorgesehen.) Die gemauerten Gefache der Fachwerk-Außenwände werden in geschädigten Teilbereichen für die Reparatur des Fachwerks dokumentiert, ausgebaut, gereinigt und nach den Zimmererarbeiten an den Holzbauteilen wieder eingebaut. Schadhafte Ziegel werden entsorgt. In Teilbereichen werden jüngere Außenwände aus massivem Mauerwerk abgebrochen und wieder durch Holzfachwerk entsprechend dem Ursprungszustand ersetzt. Nach bauseitiger Wiederherstellung der Holzfachwerkkonstruktion werden die Gefache wieder mit Ziegeln ausgemauert. Als Ersatz für nicht wiederverwendbares Bestandsmaterial sind neue, optisch und technisch auf den Bestand abgestimmte Ziegel zu liefern. Die Fachwerkwände bleiben außen materialsichtig und erhalten bauseits eine Innendämmung. Im Inneren des Schlossanbaus wird der Grundriss insbesondere im Erdgeschoss der zukünftigen Nutzung entsprechend durch Abbruch und Neubau von Wänden neu geordnet. Aus statischen Gründen werden mehrere neue Stützen und Unterzüge aus Stahl als Ersatz für abzubrechende tragende Innenwände eingebaut.

    Frist: 24.02.2026, 01:00 (Europe/Berlin)

Anforderungen an deinen Betrieb

Anwendung der Ausschlussgründe gemäß § 16 VOB/A i.V.m. §§ 6e EU, 16 EU VOB/A siehe FB 211 EU

Vergabeunterlagen

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Anforderungen

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Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 26.10.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 741126-2026

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